Digitalisierung: Toyota will Roboter gegen Menschen austauschen, deutsche Industrie erprobt das Gegenteil

|
A stack of thick folders on a white surface
Foto von Beatriz Pérez Moya

Fotocredit: © Dieter Schütz | www.pixelio.de

——————————————————

Termine der Podiumsdiskussionen

Digitalisierung – Chance oder Bedrohung?
21. Mai | 13.35 – 14.20 Uhr | Praxisforum 2

Die Digitalisierung der Arbeitswelt bringt neue Herausforderungen. Crowd Innovation, Mitarbeiterbefragungen und Data Mining bergen große Chancen für das Talent- und Wissensmanagement der Zukunft, aber auch Gefahren. Das Personalmagazin diskutiert mit Experten, wie HR im digitalisierten Umfeld nicht nur überleben kann, sondern auch zu neuen Wertschöpfungsbeiträgen und Instrumenten findet.

Moderation: Katharina Schmitt |
Redakteurin der Zeitschrift “personalmagazin” | 
Haufe Gruppe

Am Podium:

Dr. Philipp Hölzle, Partner und Gründer, HRpepper GmbH & Co. KGaA
Dr. Manteo Eisenlohr, Partner, Olswang Germany LLP
Dr. Wilhelm Mülder, Professor für Wirtschaftsinformatik, Hochschule Niederrhein
Alexander Broj, Partner und Leader Social Business, IBM Frankfurt
 

——————————————————


Industrie 4.0 – HR an den Shopfloor
21. Mai | 15.25 – 16.10 Uhr | Praxisforum 3


Mitarbeiter werden vom Personalmanagement oft sträflich vernachlässigt. Dieser Zustand ist brisant. Denn in den Werkhallen der Industrie vollzieht sich eine technische Revolution, die unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ einen ganz neuen Blick auf die Qualifizierung und Führung von Fachkräften erfordert. Die Konsequenzen dieser Entwicklung diskutieren wir mit Experten aus Wissenschaft und Praxis.

Moderation: Erwin Stickling | Chefredakteur der Zeitschrift Personalwirtschaft |
Wolters Kluwer Deutschland GmbH

Zur inhaltlichen Vorbereitung


Weltmarktführer bleiben, so soll´s gelingen: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung informiert über das Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“: „Die Wirtschaft (Anmerkung der Redaktion: An dieser Stelle wird von der Industrie auf alle anderen Branchen hin geschlussfolgert.) steht an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution. Durch das Internet getrieben, wachsen reale und virtuelle Welt immer weiter zu einem Internet der Dinge zusammen.“

Die Homepage betreten und komplette Info erhalten.

——————————————————

Skepsis bei Handel und Logistik: Das e-commerce-Magazin hat sich in der Handels- und Logistikbranche umgehört, welche Auswirkungen von Industrie 4.0 diese für ihre Wirtschaft sehen. Das Magazin lässt den Clubs of Logistics e.V. zu Wort kommen. Dessen Statements zeigen, dass durch die Umverteilung von Aufgaben und Zuständigkeiten zwischen Partnern in den jeweiligen Wertschöpfungsketten auch Arbeitsplätze in großem Stil umorganisiert werden müssten.

Den kompletten Bericht lesen.

——————————————————

Go home! Bei Toyota sollen Roboter Menschen Platz machen: Autonews.com ist ein US-amerikanisches Branchenportal der Automobilindustrie. Es adressiert Leser rund um den Globus von Asien bis Europa. In einem Bericht vom 7. April 2014 über Produktionsverfahren bei Toyota stellt die Redaktion die Vision von Mitsuru Kawai, Technischer Direktor bei Toyota Motor Corporation, für das Zusammenspiel von Maschinen und Menschen in den Werken des Autoherstellers vor: Es wird wieder Bereiche geben müssen, in denen Menschen Roboter darin ablösen, glühendes Metall zu verarbeiten. Kawais Begründung: „Wir sollten solider werden und uns auf unsere Wurzeln besinnen, um unsere manuellen Skills sowohl zu schärfen als auch zu entwickeln.“ Hintergrund: Das japanische Unternehmen sucht seine Position im neuen digitalen Automarkt zu bestimmen. Und sieht seine Zukunft laut Portal-Bericht darin, hohe technische Automation auf menschliche Intuition und Können zurückzudrehen. Produktionsarbeiter sollen nicht länger Maschinen zuarbeiten, sondern in der Maschinenumgebung ihre Fähigkeit, gut zu designen und zu produzieren verbesser können. Insbesondere jüngere Automacher sollen wieder in realen Kontakt mit dem kommen, was sie gestalten wollen. Kawai ist überzeugt: “Wir können uns nicht einfach auf Maschinen verlassen, welche  dauernd nur ein und dieselbe Arbeit immer wieder ausführen. Um der Master eine Maschine zu sein, braucht man das Wissen und die Fähigkeiten, um eine Maschine zu lehren“.

Den kompletten Bericht lesen (Englischkenntnisse erforderlich)

Melde dich jetzt zum HRM Newsletter an