Austrian eLearning Conference: Wissen unterscheidet sich von allen bisher historisch bekannten Produktionsfaktoren

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Foto von Christina @ wocintechchat.com

„Die Gesellschaft bewegt sich unübersehbar immer dynamischer in Richtung Wissensgesellschaft. Wissen ist bereits die Schlüsselressource schlechthin und die Wissensarbeit dominiert weite Bereiche der Wirtschaft“, beschreibt Mag. Horst Krieger, Experte für Lerntechnologie  beim Consultingunternehmen die Berater, den Ausgangspunkt für die vierte Ausgabe der Austrian eLearning Conference (AeLC). Zusammen mit Erwin Bratengeyer vom E-Learning-Center der Donau-Universität Krems leitet er den Programmbeirat zur AeLC, der die jährliche Zusammenkunft an aktuellen Entwicklungen ausrichtet und inhaltlich mitgestaltet.

Bildung rollt schneller als runder Euro?

Der Umgang mit Wissen unterscheide sich vom Management aller bisher in der Geschichte bekannten Produktionsfaktoren, gibt Krieger zu bedenken: „Es bewegt sich schneller und ungehinderter als Geld; es kann nicht vererbt werden; es veraltet sehr rasch.“

Der traditionelle Zugang zum Lernen funktioniere in vielen Unternehmen daher nicht mehr, stattdessen müssten die Betriebe ihre Strategien, Methoden und Technologien zur Wissensvermittlung an die dynamische Entwicklung anpassen. Die Konferenz drehe sich deshalb um die Kernfrage, wie die technologischen Innovationen mit den Anforderungen der betrieblichen Bildung und bereits eingesetzten eLearning Tools in Einklang gebracht werden können. Anders ausgedrückt: „eLearning 2.0, mLearning, informal learning, BYOD & Co. meet Corporate eLearning“.

Anbieter entwickeln Geschäft –
dabei berücksichtigen sie wen?

Innovative Unternehmen begrüßten diese Entwicklungen – so Krieger – als eine Möglichkeit, neue Perspektiven für ihren Marktauftritt zu entwickeln. Auf der anderen Seite gelte es, den veränderten Anforderungen an die betriebliche Bildung und die moderne Technik Rechnung zu tragen und nicht zuletzt ihre Auswirkungen auf die Unternehmens- und Lernkultur und die Mitarbeiter zu berücksichtigen. Mit einem Fächer von konkreten Anwendungsbeispielen wolle die AeLC 2013 zeigen, so der Veranstalter, wie dies gelingen kann. Die Konferenzteilnehmer sollen erfolgreiche Corporate eLearning Maßnahmen kennenlernen und in interaktiven Formaten eigene Konzepte und Denkansätze für ihre Unternehmen diskutieren können.

Zur Zielgruppe des Kongresses gehören Geschäftsführer, Personalisten, Marketingleiter oder Verantwortliche für Corporate Communications. Die zweitägige Veranstaltung umfasst Keynote-Vorträge. Podiumsdiskussionen, Sessions mit Anwenderbeispielen, ein BestPractice Cafe und eine Networking Night. Es geht unter anderem konkret um eLearning Management, eDidaktik, eDesign, Mobile Learning, Informationsdesign und Usability, Community Management, Emerging Technologies, Bildungscontrolling, Wissensmanagement und Change Management.

Das Kongressticket berechtigt zum Besuch der Begleitmessen
Personal Austria und Professional Learning Austria, die ebenfalls
6. und 7. November in der Messe Wien in nächster Nähe zum
Kongress stattfinden.

Mehr Information / Anmeldung

 

 

Fotocredit: Pfluegl / spring Messe Management

 

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