Die Gewinner des deutschen Bildungspreises

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Foto von Green Chameleon

Das Unternehmen ThyssenKrupp Steel Europe AG gewann in der Preiskategorie „ Produktion – Großunternehmen“. Dabei lagen die Besonderheiten des eingereichten Konzepts in der hervorragenden  Integration von Bildungs- und Talentmanagement. Zudem zeichnete sich das Demografie Management „Pro Zukunft“ des Konzerns durch eine konsequente Strategie aus: Dazu gehört ein Wissensmanagement, das arbeitsplatzbezogenes Erfahrungswissen zu Anlagen, Steuerungen und Prozessen für jeden Mitarbeiter zugänglich machen soll.  Das Gewinnerkonzept konnte auch durch Ausführungen zum Recruitingprogramm überzeugen: Im Jahre 2012 wurde die Recruitingwebsite als die beste Deutschlands ausgezeichnet.

In der Kategorie „Dienstleistung kleine und mittlere Unternehmen“ wurde die Firma ConVista Consulting AG / Köln augezeichnet.  Ihre unterschiedliche Angebote für Bildung und eine enge Zusammenarbeit mit Universitäten, sowie das große Weiterbildungsbudget mit durchschnittlich sechs Schulungstagen pro Mitarbeiter und Jahr waren ausschlaggebend für die Prämierung.

Profilmetall GmbH in der Kategorie Produktion – kleine und mittlere Unternehmen. Die Profil Akademie e.V., das IT- Sytem PETRA und die mess- und wahrnehmbaren Erfolge des Bildungsmanagements wurden anerkennend von der Jury bewertet. An der Profil Akademie e.V. bietet sich die Möglichkeit, sich mit Experten rund um das Thema Profilierung auszutauschen. Das IT- System PETRA wurde eigens für Profimetall entwickelt und ist ein strategisches Tool für die Abwicklung des gesamten Bildungsmanagements. Auch die Erfolge des Bildungsmanagements werden anhand der hohen Bewerberzahlen messbar, gleichzeitig liegt die Fluktuationsrate unter dem Branchendurchschnitt während ein stetig steigender Umsatz zu verzeichnen ist.

Auch die Landeshauptstadt München wurde in der Kategorie "Dienstleistung Großunternehmen" ausgezeichnet. Hier war ein ganzheitliches Talentmanagement, das den Fokus auf bereichsübergreifendes Personalmanagement legt, ein wichtiges Kriterium. Hinzu kommt das Verständnis als sozialer Arbeitgeber, das die Aufnahme von Menschen mit Migrationshintergrund, Behinderung und geringer Qualifikation gewährleistet. Gleichzeitig wird der Fokus auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelegt.

Der in diesem Jahr erstmals verliehene Innovationspreis an die DB Regio AG. Ausgezeichnet wurde unter anderem die Optimierung der Informations- und Fortbildungsprozesse der Kundenbetreuer, bzw. Zugbegleiter (KIN) im Nahverkehr. Das Projekt "Pro InFo KIN" startete 2011 in fünf Pilotregionen, in denen KIN mit Android-Tablets ausgestattet,  auf alle benötigten Informationen und Vorschriften  zeitnah zugreifen konnten. Ein digitaler Wissensspeicher ermöglicht es dem KIN im direkten Kundenkontakt schneller auskunftsfähig zu sein und Fahrgastfragen umgehend zu beantworten.