Trotz Fachkräftemangel kaum Stellenanzeigen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

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Foto von Dose Media

Die wenigen Stellenanzeigen, die ein familienfreundliches Arbeitsumfeld benennen, verteilen sich zum größten Teil auf etwa 15 Großunternehmen aus der Technik-Branche (Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik), dem Kredit- und Versicherungswesen und dem Maschinenbau. Der Rest kommt aus der Hotelbranche, der öffentlichen Verwaltung, dem Gesundheits- und Erziehungswesen sowie der Bildungsbranche. Die Maßnahmen des Bundesministeriums zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf scheinen sich demnach in der Kommunikation von Unternehmen zur Mitarbeitergewinnung noch nicht niedergeschlagen zu haben.

„Verschiedene Studien belegen, dass bei nachrückendenden Generationen eine zunehmende Familienorientierung zu beobachten ist. Diese Erkenntnis sollte beim gegenwärtigen und zunehmenden Fachkräftemangel nicht ungenutzt bleiben “, sagt Bernd Kröger, Vorstand von personal total. „Unternehmen, die in ein familienfreundliches Arbeitsumfeld investieren, sind für die Zukunft bestens gewappnet und ihren Wettbewerben bei der Rekrutierung der besten Köpfe einen wesentlichen Schritt voraus.“

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