Home-Office: So klappt es mit dem Arbeiten von zu Hause

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Foto von bruce mars

In Deutschland haben etwa zwölf Prozent der Arbeitnehmer die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten, etwa jeder neunte Beschäftigte wünscht sich das Arbeiten von zu Hause, bekommt es aber vom Arbeitgeber nicht genehmigt. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Wie es von der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite aus mit dem Home-Office klappen kann, zeigt die Expertin für Arbeitsorganisation Rositta Beck in ihrem Ratgeber „Home-Office“.

Ängste nehmen – Potenzial entdecken

Das zeit- und ortsunabhängige Arbeiten ist die natürliche Folge einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt: Über Smartphones und Laptops ist das Arbeiten für viele Menschen nicht mehr an den Bürostuhl vor Ort gebunden, Aufgaben lassen sich auch leicht von einem selbstgewählten Standort aus erledigen. Etwa 40 Prozent der klassischen Tätigkeiten wie Büroassistenz, Veranstaltungsmanagement, Datenverwaltung oder Social Media Management lassen sich tendenziell im Home-Office durchführen. Aber wie steht es um den Datenschutz bei der Übertragung von sensiblen Daten? Wie um die Arbeitszeiterfassung und die Kommunikation mit dem Headquarter?

Rositta Beck gibt in ihrem Home-Office-Ratgeber einen profunden Überblick über die Voraussetzungen eines erfolgreichen Home-Office-Arbeitsverhältnisses. Sie informiert über die Gesetzeslage, die Kosten eines Home- Office-Arbeitsplatzes und nicht zuletzt über das notwendige Mindset des zukunftsorientierten Unternehmens „Es wird immer wieder überanspruchsvolle Beschäftigte mit Begehrlichkeiten geben“, weiß sie, „ebenso wie Führungskräfte mit Statusdenken und fehlendem Vertrauen in die Mitarbeitenden oder auch Lieblingsmenschen, die den Schreibtisch alsbald wieder aus ihrem Wohnbereich verwünschen.“

Den Arbeitsplatz professionell gestalten

Rositta Becks Ratgeber gibt nicht nur Arbeitgebern einen guten Überblick über die rechtlichen Voraussetzungen einer geeigneten Home-Office-Struktur. Er bietet sich auch als Checkliste für Arbeitnehmer an. In einem eigenen Kapitel zeigt die Beraterin, auf welche Aspekte beim Einrichten eines Arbeitsplatzes im Wohnbereich geachtet werden muss und wie Arbeitnehmer in den eigenen vier Wänden eine Arbeitsroutine entwickeln.

Denn: Wer sich nicht auf seine Aufgaben fokussieren kann und über die Schreibtischkante nur die Wäscheberge, die Gartenarbeit oder den Fernseher wahrnimmt, der wird im Home-Office nicht glücklich werden. Durch die optimale Einrichtung sowie eine positive und professionelle Atmosphäre kann das Home-Office aber auch zur Quelle für mehr Ausgeglichenheit zwischen Beruf und Familie werden.

Fazit

Ein gut strukturierter und informativer Ratgeber für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, der Einblick in die Chancen und Herausforderungen von Home-Office-Strukturen verschaffen möchte.

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