„Die Zeiten, in denen Computerspieler überwiegend bleichgesichtige Jungs waren, sind vorbei“, stellte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder im Vorfeld der Spielemesse gamescom in Köln fest. „Computerspiele kommen raus aus der Nische der Freaks und finden Verbreitung in allen Kreisen und Altersklassen der Bevölkerung.“

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Foto von Parker Byrd

Am beliebtesten sind Denk-, Strategie- und Management-Spiele, die von knapp 30 Prozent aller Deutschen genutzt werden. Lediglich bei Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren liegen die Action-Games vorne (32 Prozent). 18 Prozent der Bundesbürger nutzen so genannte Casual Games wie Memory oder Puzzeln zur gelegentlichen Zerstreuung. In virtuellen Welten wie etwa Second Life fühlen sich neun Prozent der Gamer wohl. Simulationsspiele (vier Prozent) und Jump’n Run-Spiele (drei Prozent) belegen die hinteren Plätze. Jeder sechste Befragte nutzt Online-Spiele. Ebenfalls im Trend liegen Sport- und Fitness-Spiele, bei denen es auf körperliche Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Ausdauer ankommt. Rund drei Millionen Deutsche spielen sie.

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