Relationale Mitarbeiterbegleitung: Der Sprung in die nächste Coaching-Generation

people meeting in room
Foto von Antenna

1. Die Ausgangssituation

Lasset die Mitarbeiter endlich Ergebnisse erzielen und „weiterkommen“… Wer Ergebnisse einfahren will, sollte sie definieren. Begleiten. Und ernten. Und darauf achten, dass nicht „das Rad jeden Tag neu erfunden wird“, sondern kontinuierlich auf bisherige Erfahrungen zurück gegriffen wird. Das klingt logisch, ist aber nicht selbstverständlich: Denn im traditionellen Unternehmen gestalten wir Ziele (und deren viele…), Strategien und Budgets, geben jede Menge Anweisungen, die vom Mitarbeiter befolgt oder nicht befolgt werden (aber jedenfalls nicht gesichert zum Ergebnis führen), vergessen auf die monatliche Einforderung von Ergebnissen, weil wir zu intensiv in „Feuerwehraufträgen“ unterwegs sind, lassen uns am Ende des Jahres erklären, warum die Ergebnisse nicht oder nicht ganz zu erzielen waren – und geben uns damit zufrieden.
Nun: Wenn Sie mit dieser Abfolge zufrieden sind, brauchen Sie nichts anderes tun als bisher. Ich befürchte nur, es wird in Zukunft nicht mehr ausreichen. Denn die Beteuerungen „Ergebnisse erreichen zu wollen“ und „wirklich alles versucht zu haben“, reichen heute wie auch in Zukunft nicht aus, um die Mitarbeiter und deren Familien langfristig zu ernähren; und kein Unternehmen schafft es auf Dauer, „mit Untererfüllung“ zu überleben.

Daher schlage ich vor, das Thema einmal von einer anderen Seite zu betrachten. Es klingt nämlich recht einfach – ist es aber im erlebten Alltag oft nicht: Führung ist ein Mittel zum Zweck, ein Mittel, um zu sichern, dass die Mitarbeiter Ergebnisse erbringen und sich laufend „weiterentwickeln“ (also morgen mehr oder anderes können als gestern). Und wenn sie lediglich ein „Mittel“ ist, dann tun wir meines Erachtens gut daran, dieses Mittel möglichst schlicht und einfach zu halten. Eine aus meiner Sicht besonders einfache Art und Weise, Führung zu gestalten, habe ich mit meinem Relationalen Leadership Modell entwickelt (siehe Abb. 1).

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Sebastian Ofer

Chefredakteur bei HRM Research Institute

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