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Influencer-Marketing – Mit YouTube-Stars beim Nachwuchs landen

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Influencer-Marketing – Mit YouTube-Stars beim Nachwuchs landen
Influencer-Marketing – Mit YouTube-Stars beim Nachwuchs landen

Externe Influencer im Einsatz für die Bewerber-Ansprache: Für die Recruiting-Kampagne #WerdeEinerVonUns setzt DHL mit der Agentur Buzzbird auf Influencer- Marketing. Bei Personalmarketing-Experten ist das nicht unumstritten. Aber der Einsatz von Aaron Troschke für DHL zeigt, wie Arbeitgeber damit hohe Aufmerksamkeit in der Zielgruppe erzeugen. Wie so oft kommt es auf die richtige Strategie an.

Aaron Troschke ist ein Star bei jungen Zielgruppen. Seit seinem Auftritt bei „Wer wird Millionär“ hat er für seinen YouTube-Kanal über eine Million Abonnenten gewonnen. Eine Reichweite, die manche TV-Sender nicht oder nur mit wenigen Formaten erreichen. Genau diese Reichweite und die Credibility beim Nachwuchs hat der Logistik-Dienstleister DHL in Zusammenarbeit mit der Influencer-Marketing-Agentur BuzzBird im vergangenen Jahr für eine Recruiting-Kampagne genutzt. Denn passenderweise hatte Troschke für seinen Kanal „Hey Aaron!!!“ bereits ein Format entwickelt, bei dem er als Praktikant bei verschiedenen Unternehmen anheuerte, zum Beispiel bei der Polizei. Da war es naheliegend, ihn im Namen der DHL für einen Tag Pakete treppauf schleppen zu lassen. Herausgekommen ist ein kurzweiliges Video, dass einen Blick hinter die Kulissen eines Paketboten gewähren soll.

Influencer-Marketing im Recruiting-Einsatz? Das ist bei Experten nicht unumstritten. Felicia Ullrich von U-Form Testsysteme erklärt zum Beispiel auf dem Blog Personalmarketing2null, warum sie das Thema kritisch sieht: Weg vom Markenbotschafter aus dem eigenen Unternehmen, hin zum gekauften Influencer sei falsch, sagt sie dort. Es sei eben ein Unterschied, ob man einen Lippenstift kaufe oder eine Entscheidung fürs Leben treffe. Andere Experten wie Joachim Diercks von Cyquest sehen durchaus Einsatz-Möglichkeiten, mahnen jedoch, dass das strategisch gut vorbereitet und organisiert werden müsse. Die Frage ist, ob Mitarbeiter als interne Influencer nicht authentischer sind.

Das bestimmt. Aber die Kampagne mit Aaron Troschke zeigt, dass der Einsatz eines in der Zielgruppe prominenten Influencers viel Aufmerksamkeit erzeugen kann. Das Video erzielt über eine halbe Million Aufrufe, knapp 23.000 Interaktionen und 1.100 Kommentare. Innerhalb weniger Stunden stieg das Video mit der Produkt-Platzierung zudem in die YouTube-Trends auf. Einen zusätzlichen Buzz erzielte die Recruiting-Influencer-Aktion der DHL mit Aaron Troschke durch einen weiteren Effekt: Ein weiterer YouTuber, Simon Unge („ungespielt“), griff die Kooperation von DHL mit Aaron Troschke auf und verdoppelte am Ende die Reichweite für die Maßnahme.

Wie viele Praktikanten bei DHL am Ende angeheuert haben, steht noch nicht fest. Aber: Für DHL und den Beruf des Paketzustellers dürfte sich die Aktion gelohnt haben. „Dass die Reaction-Videos von Unge die Kampagne auf über eine Million Views in wenigen Tagen boosten, spricht für den strategischen Erfolg der Influencer-Marketing-Kampagne“, sagt Felix Hummel, CEO bei BuzzBird. Zudem zeigen einzelne Reaktionen wie „Respekt für die Leute, die das jeden Tag für uns machen“ auch, dass das Image des Berufs Paketbote durchaus davon profitieren konnte.

Autor: Raoul Fischer

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