Geteilte Führung heißt geteilte Macht: Studie identifiziert 4 Typen von Jobsharern

Teilen liegt im Trend. Wir teilen unser Auto, unser Essen und unsere Wohnung mit anderen. Aber unseren Job? In der Diskussion um die Zukunft der Arbeit, angetrieben von den Megatrends Digitalisierung und demografischer Wandel, spielen neue Modelle der Arbeitsgestaltung und -organisation eine entscheidende Rolle. Jobsharing – auch bekannt als Topsharing, Co-Sharing oder Shared Leadership – beschreibt ein Arbeitsmodell, bei dem sich zwei Personen eine Führungsposition oder eine anspruchsvolle Expertenstelle teilen. Die Idee für Jobsharing ist nicht neu. Schon in den 80er-Jahren wurde das Modell diskutiert. Doch wirklichen Aufwind erlebt es erst aktuell, speziell mit Blick auf Führungspositionen. Denn das Modell ist mehr als ein reines Arbeitszeitmodell. Es geht um Kollaboration, Wissenstransfer, On-the-job-Sparring und um das Teilen von Macht – allesamt Themen, die jetzt, rund 40 Jahre nach Aufkommen von Jobsharing, von hoher Relevanz für zukunftsorientierte Organisationen sind.

Wettlauf um die Zukunft: das bessere Organisationsmodell wird gewinnen

Die Zukunft rückt mit Hochgeschwindigkeit an. Permanente Vorläufigkeit wird zur Normalität. Überleben werden in diesem Kontext nur Unternehmen, die sich adaptiv auf unsichere Zeiten einstellen können. Hier etwas New Work und dort etwas mehr Agilität, um sich einen modernen Anstrich zu geben? Das reicht nicht. An einer organisationalen Neuausrichtung kommt wohl niemand vorbei.

Manager, und nun?

Markus Hofer unterstützt Menschen in Ihrer Karriere mit einem ganzheitlichen Management-Modell. In seinem neu erschienen Buch “Manager, und nun?” stellt er die wesentlichen Inhalte dazu vor.

Tschakka! Was Teams erfolgreich macht

Die besten Teams sind solche, die sich selbst führen und verbessern können. Gute Teams sind das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels und vieler Variablen. Der folgende Beitrag beschreibt zwölf Punkte, die es wahrscheinlicher machen, dass sie erfolgreich miteinander arbeiten.

DICE Rückzug aus Europa: Die Würfel sind gefallen

DHI Holding, Muttergesellschaft von DICE, hat den Rückzug des Jobportals aus Europa angekündigt, davon sind Dice Großbritannien und Dice Deutschland betroffen. Die ebenfalls von DHI betriebene Jobbörse efinancialcareers, die in Großbritannien, Deutschland und der Schweiz operiert, ist vom Rückzug nicht betroffen. Angesichts der besseren Jobbörsen-Performance Indikatoren verwundert diese Entscheidung und der Plan, in Europa alles auf die Karte efinancialcareers zu setzen.

Geht doch: So bringen Sie mehr Frauen in Führung

Kennen Sie das Dilemma? Sie suchen nach bestmöglichen Führungskräften, aber es bewerben sich nur Männer und keine Frauen? „Die wollen ja gar nicht“, heißt es dann oft. Oder: „Sie können sich nicht so gut verkaufen.“ Dabei hat die niedrige Frauenquote nichts mit dem Angebot an qualifizierten und interessierten Frauen zu tun, sondern vor allem mit unseren Vorstellungen. Die gute Nachricht: Es geht auch anders. Wie Unternehmen gegen Rollenzuschreibungen angehen und mehr Frauen in Führung bringen, beschreibt dieser Artikel.

Frauen und die digitale Transformation

Wir leben in einer digitalen Welt. Nullen und Einsen bestimmen den Takt unseres Lebens. Das fühlt sich im tagtäglichen Leben vielleicht nicht immer so an. Aber würden urplötzlich alle Computersysteme der Welt herunterfahren, unsere Welt käme in fast allen Bereichen zum Stillstand. Welchen Anteil Frauen an der Digitalisierung haben und warum Unternehmen eine Geschlechterbalance auf der Entscheiderebene brauchen, beschreibt dieser Artikel.

Stellenanzeige 2.0: Was Sie für eine erfolgreiche Stellenanzeige wissen müssen

Ein knackiger Jobtitel und eine ansprechende Stellenbeschreibung können den Ausschlag geben, ob sich jemand auf eine Anzeige bewirbt oder nicht. Aber seien wir ehrlich: Viele Stellenanzeigen sind zu lang, zu technisch oder ganz einfach langweilig. Dabei sollten sie das genaue Gegenteil sein: präzise, einfach zu verstehen und im Einklang mit Ihrem Employer Branding. Eine solche Stellenanzeige der nächsten Generation, nennen wir sie „Stellenanzeige 2.0“, macht nicht nur mehr Spaß zu schreiben – sie wird auch häufiger gelesen bzw. bei Online-Stellenanzeigen angeklickt. Mit einer Top-Stellenanzeige steigen die Chancen, dass sich genau die Person darauf bewirbt, die Sie suchen.

Gender Balance: Warum wir eigentlich noch am Anfang stehen, aber trotzdem schon weiter sind

Seit Jahren wird über Gender Balance gesprochen, geschrieben und diskutiert. Und es wird scheinbar auch gehandelt. Ab 1. Januar 2018 sollen börsennotierte Unternehmen in Österreich nach deutschem Vorbild eine Frauenquote von 30 Prozent in ihren Aufsichtsräten einhalten. Das sieht ein Initiativantrag von SPÖ und ÖVP vor, über den der Nationalrat entscheiden muss. Laut Frauenressort würde die Regelung für rund 200 Betriebe gelten. Bei Nichterfüllen der Quote blieben Stühle unbesetzt. Was verändern Quotenregelungen? Wie wirken Sie in die Betriebe hinein – wie funktioniert ein geschlechterausgewogenes Management?

Employer Storytelling – Geschichten im Employer Branding

Storytelling ist im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde – man möchte schon fast sagen: leider. Denn oft bleibt wenig Substanz über, wenn man hinter dieses „Buzzword“ schaut. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen nach wirklich gutem Content suchen, wenn Sie in ihrem Employer Branding auf authentisches Storytelling setzen wollen.

Multiethnic Workplace: Barrieren abbauen, Chancen nutzen

Unsere Unternehmen werden internationaler. Das ist zum einen der zunehmenden Mobilität und Digitalisierung geschuldet, die Arbeitnehmern den Schritt ins Ausland erleichtert. Zum anderen ist die multiethnische Zusammensetzung der Belegschaften aber auch eine Folge von Krieg, Gewalt und Armut in vielen Teilen dieser Welt. Welche Folge hat diese Migration aus Verzweiflung auf die Menschen? Wie verändert das Erlebte ihre Einstellung zur Arbeit – und warum ist es für Arbeitgeber wichtig, diesem Thema Aufmerksamkeit zu schenken?

Keep it simple! Wie HR-Verantwortliche ihre Führungskräfte „einfach beraten“

Eines ist klar: Jedes Gespräch eines HR Verantwortlichen mit „seiner“ Führungskraft ist ein Seiltanz und mit Sicherheit nicht per se „einfach“. Umso mehr sollten wir unsere HR Gespräche so einfach wie möglich gestalten, meint Sonja Radatz, Autorin der Bücher „Beratung ohne Ratschlag“ und ihres brandneuen Standardwerks im Coaching, „Einfach beraten.“

Blogging for Branding

Nutzen Sie alle Online-Möglichkeiten um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren? Corporate Blogs können dazu beitragen, Unternehmen als attraktive Arbeitgeber zu positionieren und gute Leute anzuziehen. Wie das funktioniert, zeigt der folgende Beitrag an einem Beispiel aus der Logistik.

Virtuelle Tagebücher: Eine Reise durch die HR-Blogs in der DACH-Region

HR-Blogs erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die Themen reichen von Personalmarketing, Recruiting, Employer Branding und Talentmanagement bis hin zu Coaching oder New Work: Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Aber was genau ist eigentlich ein Blog, welche Varianten gibt es und wie rufe ich einen eigenen HR-Blog ins Leben?

Bloggen und Kommunikation im HR

Wer heute wissen möchte, welche Themen, Trends und Technologien gerade die HR-Branche beschäftigen, greift entweder zu einem Buch oder einer Fachzeitschrift, besucht einen Kongress, eine Fachmesse oder ein Barcamp, abonniert Newsletter von Fachportalen wie HRM.at, oder liest regelmäßig in den zahlreichen HR-Blogs, die von Personalisten und Anbietern von HR-Dienstleistungen mit viel Engagement und Sachverstand mit spannenden Artikeln gefüllt werden.

Storytelling in der HR-Kommunikation

„Erschaffe eine inspirierende Welt, in der die Verbindung zwischen den Menschen zählt.“ Die Karriereseite von airbnb empfängt Kandidaten mit diesem Leitbild, das vor allem das „Warum“ beziehungsweise die Vision des Unternehmens in den Mittelpunkt stellt. Auf der Seite sind zwar noch konkreten Stellenangebote zu sehen, dennoch holt dieses Statement eine bestimmte Zielgruppe mit ähnlichen Werten ab, egal ob Programmierer, Kundenservice-Leiter oder juristische Mitarbeiter.

Das Normale relativieren: Wie internationale und multikulturelle Projekte gelingen

In einer globalisierten Wirtschaft sind Projekte immer häufiger international ausgelegt – sei es, weil Partner und Kunden im Ausland sitzen oder die Teams multinational zusammengesetzt sind. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die Beteiligten – und welche Faktoren fördern den Erfolg der internationalen Projektarbeit?

Internationale Mitarbeiterbefragungen erfolgreich gestalten

Mitarbeiterbefragungen zählen zu den Standardinstrumenten moderner Personalarbeit. Dennoch haben derartige Projekte einen nicht zu unterschätzenden Arbeitsaufwand, vor allem für Großunternehmen und Konzerne. Worauf müssen internationale Unternehmen achten, damit eine länderübergreifende Befragung erfolgreich wird?

Kulturelle Vielfalt im Betrieb

Work around the World? Heute kommt die Welt an unseren Arbeitsplatz, auch ohne dass wir selbst reisen müssten.

Da sind die Kontakte zu Dienstleistern, Partner und Kunden, die oft im Ausland sitzen – der grenzüberschreitende Handel hat sich schliesslich im Zuge der Globalisierung in den vergangenen Jahrzehnten vervielfacht. Ein Viertel beträgt der Anteil des Warenexports am Welt-Bruttoinlandsprodukt inzwischen. Gleichzeitig arbeiten vermehrt auch Mitarbeiter und Führungskräfte mit verschiedenen kulturellen Hintergründen und beruflichen Werdegängen in den Unternehmen. Sie sind entweder in die Schweiz eingewandert oder leben als Expatriates hier.

„Auslandsbeteiligungen und Niederlassungen führen dazu, dass sich durch Job-Rotationen die kulturelle Vielfalt auch in der Belegschaft im Headquarter erhöht“, beschreibt Buchautorin Dr. Karin Schreiner einen Grund für die Zunahme kultureller Vielfalt in Unternehmen. Zudem bewirke das Outsourcing von Arbeitsbereichen bei Banken und Versicherungen, dass z.B. IT-Fachkräfte aus Indien im Headquarter von lokalen Mitarbeitern eingeschult werden.

Checkliste: Internationale Projekte vorbereiten

Was ist normal? Unsere Antwort auf diese Frage hängt stark von unserer kulturellen Prägung ab. Viele internationale Projekte leiden oder scheitern an diesen kulturellen Unterschieden. Wie können wir diesen Störungen der Atmosphäre entgegenwirken? Wie bereiten wir uns gut auf internationale Projekte vor? Die unten stehende Checkliste gibt Auskunft.

Checkliste: Anforderungen an HR bei Aktivitäten in China

Nicht nur die Spannungen zwischen Washington und Peking machen China als Geschäfts- und Handelspartner für europäische Unternehmen interessant. Das Reich der Mitte ist unabhängig von diesem aktuellen politischen Kontext ein spannender Markt. Welchen Anforderungen HR bei Aktivitäten in China gerecht werden muss, beschreibt die folgende Checkliste.

Fünf Wege zum Erfolg in China

Wenn in diesen Tagen das Spannungsfeld Washington versus Peking neue Aktualität gewinnt, beschäftigen besonders zwei Fragen die chinainteressierte Wirtschaft: Wie können wir neu aufkommende Chancen so nutzen, dass Risiken uns nicht über den Kopf wachsen? Und wenn die Strategie geklärt ist – wie können wir operativ so gut werden, dass wir in einem hochkompetitiven und volatilen Umfeld bestehen?

Fachkräfte gewinnen mit Google AdWords

In Zeiten des Fachkräfte- und Nachwuchsmangels Personal zu gewinnen, ist nicht einfach. Viele Unternehmen setzen dabei ausschließlich auf etablierte Maßnahmen der Kandidatensuche wie Jobbörsen oder Stellenausschreibungen auf der eigenen Website. Dabei verkennen sie, dass laut der „Candidate Experience Awards“-Studie inzwischen bereits ein Drittel aller Bewerberinnen und Bewerber über Suchmaschinen wie Google nach Stellenangeboten sucht.

Online-MBA: Lernen mit Hologrammen

Wie kann man das Lernen in einem Online-Studium verbessern? Wie lässt sich der Kontakt zwischen Professoren und Studenten intensivieren und die virtuelle Zusammenarbeit fördern? Darüber hat sich die spanische IE Business School in Madrid Gedanken gemacht und bietet mit ihrem neuen WOW-Room ein völlig neues Unterrichtserlebnis.

Jetzt anmelden: Dialog eLearning 2016 – Digitale Personalentwicklung in der Praxis (kostenlos)

Im Oktober und November 2016 lädt Skillsoft zum zweiten Mal in diesem Jahr zum „Dialog eLearning“ ein. Seien sie dabei, wenn Top-Referenten wie Prof. Dr. Armin Trost oder Prof. Dr. Volker Römermann auf spannende Themen wie Führungskräfte-Entwicklung und Compliance eingehen. In München und Zürich wird der Dialog außerdem gemeinsam mit Speexx, Anbieter für Online- und mobiles Sprachentraining, präsentiert. Hier geben Anwender Einblicke in ihren eLearning-Alltag.

Umfragebericht: “Die Bedeutung von Frauen in der Arbeitswelt” (kostenlos)

Viele Unternehmen kämpfen nach wie vor mit der Ungleichheit der Geschlechter am Arbeitsplatz. Die Ergebnisse einer aktuellen weltweiten Skillsoft-Umfrage zeigen, wie weit verbreitet dieses Problem ist:

– Vom Berufseinstieg bis zur Chefetage werden Frauen mit größeren Herausforderungen konfrontiert und steigen langsamer auf als Männer in vergleichbaren Situationen.

– Auch wenn Fördermaßnahmen vorhanden sind, bestehen dadurch nicht unbedingt bessere Chancen für den Aufstieg.

– Frauen sind in leitenden Positionen unterrepräsentiert, was für viele Unternehmen potenzielle Verluste birgt.

Whitepaper: “Lernen, Agilität und Unternehmenserfolg” (kostenlos)

Veränderungen stellen die operative Leistungsfähigkeit von Unternehmen täglich auf die Probe. Um maximale Unternehmensergebnisse zu erzielen, ist eine agile Belegschaft daher von wesentlicher Bedeutung. Durch eine kontinuierliche Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter können Sie genau diese Agilität fördern.

EUROPAs 500: Prof. Dr. Armin Trost

>> Was haben wir in den letzten Dekaden getan? Wir haben der Kompliziertheit Komplexität hinzugefügt. Der bisherige Weg KPIs zu bestimmen, entsprang einem rein hierarchischen Denken. Es war also ein Top-down-Denken. Doch dieses Top-down-Denken ist nicht der beste Weg, um der Komplexität gerecht zu werden. << Dieser Experte gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was seine Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | MOOCs | Fachbücher ]

Leonardo Transfer Meeting: World Café mit Ashridge Executive Education | 19.09.2016

Das Leonardo Transfer Meeting am 19. September 2016 bringt seine Teilnehmer unter anderem in verschiedenen World Cafés zusammen. Einer der Thementische wird von dem globalen Executive-Weiterbilder Ashridge Executive Education organisiert. Bereiten Sie sich jetzt schon auf das Meeting vor. Megan Reitz und Trudi West – beide Faculty-Mitglieder der Topadresse – geben Ihnen erste Einblicke ins Thema.

Die „Zukunft des Lernens“ in Zeiten der Ignoranz

In seinem siebten Jahr steht der Leonardo Award im Zeichen der „Zukunft des Lernens“. Der europäische Bildungspreis prämiert provokative Realisten, mutige Vordenker und tatkräftige Pragmatiker, die neue Wege in Sachen Bildung ergründet haben: Dr. C. Otto Scharmer mit seiner Führungsmethode „Theorie U“, Dr. Hans Rosling, Ola Rosling und Anna Rosling Rönnl mit ihrem weltweiten Kampf gegen Vorurteile sowie Vincent Zimmer und Markus Kreßler mit ihrer Online-Universität für Flüchtlinge. Die feierliche Preisverleihung findet am 19. September 2016 im Kameha Grand Hotel Bonn statt.

EUROPAs 500: Prof. Dr. Dorothy Leonard

>> In der modernen schnelllebigen Zeit erwarten viele Menschen, dass auch Lernen möglichst einfach gestaltet wird, um es zu beschleunigen. Da werden Ergebnisse in Bulletpoints präsentiert und Lerner ermuntert, Antworten auf Probleme sofort zu prüfen. Am besten lernen sie diese noch auswendig und schon geht es weiter im Job. Unglücklicherweise verläuft reales Lernen nie einfach; zumindest dann nicht, wenn es darauf ankommt, Wissen und Fähigkeiten im Langzeitgedächtnis zu verankern. << Diese Expertin gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was ihre Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Bestseller | Webinar | Award ]

EUROPAs 500: Prof. Dr. Michael Kerres

ZITAT >> E-Learning umfasst alle Formen der Nutzung digitaler Medien für das Lehren und Lernen und ist heute zunehmend ein selbstverständlicher Bestandteil der Bildungsarbeit. Doch die Digitalisierung der Bildung geht weiter: Sie umfasst alle Teilprozesse der Bildungsarbeit (Akquisition und Beratung, Planung und Organisation, Durchführung und Evaluation etc.) und wird das Lernen, jenseits traditioneller – auf Unterricht basierender – Formate, künftig maßgeblich unterstützen. << Dieser Experte (*1960) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was seine Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Video | Materialien ]

EUROPAs 500: Markku Markkula

ZITAT >> Jeder Mensch in Europa muss an jedem Ort mithelfen, Europa zu einem besseren Standort zu machen, an dem es sich zu leben lohnt. Das aber bedeutet zwingend einen grundlegenden Change unserer Geisteshaltung. << (Keynote | @Webit.Festival | 2016) Dieser Experte (*1950) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was seine Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Website ]

EUROPAs 500: André Jünger

ZITAT >> Für Themen, die eine sehr hohe Interaktivität und also auch das Gefühl des Lesens voraussetzen, wird das Buch bestehen bleiben. Allerdings wird es eine intelligente Verknüpfung mit Onlineinhalten geben. Die Verzahnung des Buches mit digitalen Produkten ist wichtig. << (Interview | GABAL | 2009) Dieser Experte (*1960) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was seine Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Website ]

EUROPAs 500: Prof. Jutta Rump

ZITAT >> Der Umgang mit Vielfalt, auch als Diversity Management bezeichnet, ist eher eine Philosophie als ein definiertes Konzept. Im Kern geht es um die Überzeugung, dass die Wertschätzung der Vielfalt einen Wettbewerbsvorteil für ein Unternehmen darstellen kann, wenn sie richtig gemanagt wird. << (Interview | INQA) Diese Expertin gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was ihre Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeiträge | Fachbuch ]

EUROPAs 500: Dr. Gundl Kutschera

ZITAT >> Das letzte Jahrhundert war ein Jahrhundert des Wissens. Das kommende Jahrhundert ist ein Jahrhundert des Bewusst-Werdens. Es wird bewusst gemacht, was in uns da ist. Dadurch wird es neue Wege geben. << Diese Expertin (*1941) gehört zu den Wegbereitern der Weiterbildung in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was ihre Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Website | Buch ]

Die 5 Entscheidungen. Prinzipien für außergewöhnliche Produktivität

Und nochmal: Simplify your life. Erfüllung durch bewusstes Handeln in einer komplexen Welt – diesen Weg zeigen einmal mehr drei Autoren der Managementberatung FranklinCovey mit ihrem Buch „Die 5 Entscheidungen“, das nun in deutscher Sprache vorliegt. Selbst jene Leser, die in dieser Art von Literatur bewandert sind, wird das Buch erstaunen. Es legt nicht dar, es erzählt. Darum erscheint uns neu, was wir schon kennen. Eben weil es erzählt. Deswegen bewegt es auch. Wetten, Sie legen das Werk weg und handeln sofort anders, in welcher Situation auch immer? Die Wette gilt.

Von Kory Kogon,
Adam Merrill, Leena Rinne
Gabal Verlag, 2016
248 Seiten, gebunden, 29,90 €
ISBN 978-3-86936-695-1

EUROPAs 500: Prof. Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis

ZITAT >> So lange Sie Bildung für die Struktur reservieren, werden Sie nicht weiterkommen. Das Bildungssystem muss gesprengt werden. << (Interview mit Wolfgang Helmeth | 24.10.2012) Dieser Experte (*1937) gehört zu den Wegbereitern der Weiterbildung in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was seine Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Website ]

MARKTKompass Startup: team|echo – der Klang der Teamstimmung

Würden Sie privat Freunden oder Ihrem Partner kritische Fragen stellen, wenn gerade dicke Luft herrscht? Oder würden Sie flockig selbst entscheiden, wie und wann Sie Einladungskarten Ihrer Familie versenden, wenn in dieser zum Anlass noch Uneinigkeit herrscht? Ihre Antwort lautet „Nein“? Dann ist anzunehmen, dass Sie auch im Umgang mit Ihrem Team dasselbe Fingerspitzengefühl besitzen. Das Stimmungsbarometer-Tool des Linzer Startups TeamEcho GmbH will Ihnen helfen, digital gestützt ein offenes Ohr für Befindlichkeiten in Ihrem Team zu haben.

Open Educational Resources: Materialien für die Weiterbildung in Eigenregie

Laut einer Erhebung der Wikimedia Deutschland e.V. werden sogenannte Open Educational Resources (OER) – zu Deutsch „Offene Bildungsressourcen“ – außerhalb des Bildungssektors bislang wenig verwendet. Dass in ihnen jedoch großes Potential steckt, davon ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung überzeugt; weswegen es diverse Forschungsprojekte mit mehreren Millionen Euro fördert. Wir stellen das Thema vor und zeigen, was Sie im Umgang mit OER für Ihre eigene Verwendung oder in der Personalentwicklung beachten sollten.

Open Educational Resources: Links, Adressen und Provider

Wer Open Educational Resources (OER) für sein Selbststudium oder in der beruflichen Weiterbildung nutzen möchte, steht noch vor einem Wust an Adressen und Angeboten. Laufend entstehen neue freie Bildungsressourcen, tauschen sich seine User aus, überarbeiten Provider ihre Datenbanken. Noch ist es für Laien und Einsteiger nicht einfach, in diesem wenig kartographierten Feld gute Materialien zu finden. Wir haben speziell für Human Resources spannende OER zusammengestellt.

Mehr als nur abgefilmte Vorlesung: Massive Open Online Courses

Akademische Bildung ist heute kein reines Elitengeschäft mehr. Hochschulen haben sich Berufstätigen in den letzten Jahren zunehmend geöffnet, die keinen entsprechenden Bildungsabschluss besitzen. Den größten Meilenstein legte der Sektor jedoch mit Massive Open Online Courses. Diese zumeist kostenfreien Online-Kurse und Vorlesungen ermöglichen es buchstäblich jedem Interessenten, sich fortzubilden. Für die Personalentwicklung eröffnet sich damit eine günstige Bildungsschiene.

EUROPAs 500: Thomas Sattelberger

ZITAT >> Beim Thema Diversity, also der Vielseitigkeit der Mitarbeiter, und bei der Debattenkultur sehe ich 90 Prozent Programme und zehn Prozent gelebte Kultur. Es geht ja nicht nur darum, gleiche Chancen für Frauen und Männer, internationale Mitarbeiter, oder Beschäftige unterschiedlicher Altersgruppen zu schaffen. Es geht doch am Ende darum, dass das Unternehmen von einer Vielfalt von Blickwinkeln und Einschätzungen profitiert und neue Ideen fördert – übrigens jenseits von Stechuhren und starren Regeln. Kreativität tickt ja auch anders als viele Gewerkschaften. (Sattelberger | 20.02.2016 | Interview | Generalanzeiger Bonn) << Dieser Experte (*1949) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was seine Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

Education Hacking: Trend schreibt Bildungslandkarte um

Education Hacking ist eine Bewegung aus dem englischsprachigen Raum. Ausbildungen und Studien kosten dort zum Teil ein Vermögen. Und wie auch in der EU stehen Institutionen unter hohem Sparzwang, müssen aber gleichzeitig internationale Standards gewährleisten. Das ruft bei Schülern und Studenten Unmut hervor; zumal ein guter Bildungsabschluss noch lange keinen gut bezahlten Job oder eine Karriere garantiert. Kein Wunder also, dass so mancher Bildungswillige nach Auswegen sucht, um Kosten und Zeit zu sparen. Tatsächlich gibt es eine Alternative, und die ist auch für Arbeitgeber spannend.

Spezialisten führen

Wissen von Spezialisten hat schon etlichen Firmen entscheidende Erfolgsvorteile gebracht. Den in der Regel exzellent qualifizierten Mitarbeitern ist dies durchaus bewusst, weswegen sie gegenüber Führungskräften oft betont selbstbewusst auftreten. Doch auch wenn Manager inhaltlich nicht auf Augenhöhe mit Spezialisten sein sollten, so gibt es doch viele Maßgaben, unter denen eine einvernehmliche Führung möglich wird.

Kolumne: Lernende Organisationen gibt es nicht

Lernende Organisationen gibt es nicht!? Sagen einige. Lernen könnten nur Individuen. Falsch ist das nicht. Doch sagen das gerne die, die lieber Strukturen ändern oder Prozesse anlegen ohne ernsthaft darüber nachzudenken, wie sich Menschen darin zurechtfinden. Von denen, die einfach nur Zahlenziele vorgeben, ohne das Geschäft bis in die Umsetzung hinein zu verstehen, wollen wir hier gar nicht reden.

Webinarreihe: Das müssen Sie wissen, wenn Sie OER selbst erstellen

Das EU-Projekt OERup! fördert die Verbreitung von Open Educational Resources (OER) in der Erwachsenenbildung und Weiterbildung. Geleitet wird es von der MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft. Zusammen mit Partnern wie der Offenen Universität Katalonien UOC in Barcelona sowie dem Weiterbildungsinstitut von England und Wales NIACE in Leicester betreibt die MFG unter anderem ein Wissensportal. Dieses bietet eine aufgezeichnete Webinarreihe über die Erstellung von OER kostenlos an. Trainer, Dozenten und Personalentwickler erfahren, was sie dabei beachten müssen.

Warum es wichtig ist, sich um die Mitarbeiter zu kümmern

Mitarbeiter sind unterschiedliche Wesen: Die einen suchen nach Herausforderungen, die anderen verstehen sich als emsige Arbeitsbienen. Wie diese Charaktere zu motivieren sind, zeigt Mitarbeiterbindungsexperte Gunther Wolf in seinem Seminar.

Leitfaden zum Konfliktmanagement

Keine Zauberformel, aber ein Leitfaden: Mit Gunter Wolfs Ausführungen zum Thema Konfliktmanagement gewinnen Verantwortliche die Oberhand – auch und gerade bei komplizierten Gemengelagen.

Wunscharbeitgeber werden

18 Unternehmen aus Baden-Württemberg wurden kürzlich als Great Place to Work ihrer Mitarbeiter ausgezeichnet. Wie Unternehmen auch für Bewerber zum Wunscharbeitgeber werden, ist Thema des Seminars Employer Branding in Stuttgart.

Finanzielle Anreize richtig setzen

Finanzielle Anreize steigern die Motivation kompetenter Mitarbeiter. Tipps für ein variables Vergütungssystem in der Fitnessbranche.

EUROPAs 500: Prof. Dr. Heinz Schuler

ZITAT >> Kompetenzmodelle sind oft geprägt von Begriffen, die unwissenschaftlich sind und sich nicht gut messen lassen. (Schuler | 2008 | Interview | HR-Today) << Dieser Experte (*1945) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was seine Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Literaturangaben ]

Tim Riedel: Wir müssen offener werden für andere Wahrheiten, die von unseren eigenen abweichen

Tim Riedel ist Diplom-Sozialwissenschaftler, Jurist und Coach. Als Geschäftsführer der Interpool Personal GmbH leitet er ein Beratungsunternehmen, das sich auf internationales Recruiting spezialisiert hat. Im Interview berichtet er, wie wir die Richtigen erkennen, auch wenn sie anders sind als wir. Seine Erfahrungswerte nützen auch jenen, die Personen für eine Auslandsentsendung aussuchen müssen.

Die Generation Y begeistern und binden

Zur Generation Y zählen immer mehr Mitarbeiter. Sie dauerhaft im Unternehmen zu halten erfordert, sich auf sie einzulassen und zu wissen, was diesen ersten Digital Natives wichtig ist. Worauf es ankommt, fasst dieser Beitrag zusammen.

Konzeptentwicklung für das Employer Branding

Zur Konzeptentwicklung für das Employer Branding ist keine andere Stadt besser geeignet, als die nach klarem Konzept erbaute Stadt Mannheim. Hier findet im März bereits zum zweiten Mal ein HR-Workshop Employer Branding mit Gunther Wolf statt.

Internationale Personalauswahl: Wie wir die Richtigen erkennen, auch wenn sie anders sind als wir

Um es vorwegzunehmen: Das Buch ist auch für den im internationalen Personalbereich beratenden Juristen eine äußerst gewinnbringende und erkenntnisreiche Lektüre! Der Autor – ein Sozialwissenschaftler, systemischer Coach, Trainer und Berater – legt ein strukturiert und fundiert geschriebenes Werk vor, das auch für einen langjährig tätigen Berater erstaunliche Erkenntnisse bereithält.

Von Tim Riedel, Vandenhoeck & Ruprecht,
Göttingen 2015, 265 Seiten, mit einem
Geleitwort von Werner Sarges, Preis: 39,99 Euro

Keynote Personalbeschaffung

Die Keynote Personalbeschaffung auf dem Unternehmerforum der Sparkasse Tauberfranken war ein voller Erfolg: Redner Gunther Wolf begeisterte mit geballtem Wissen über Mitarbeiterbindung, Personalgewinnung und Arbeitgeberimage.

Jetzt teilnehmen: HR-Software-Report 2016

Welche Erfahrungen hat Ihr Unternehmen mit HR-Software gesammelt? Wie setzen Sie Ihre IT-Lösungen ein und welchen Bedarf sehen Sie für die Zukunft? Diesen Fragen geht das HRM Research Institute gemeinsam mit dem Magazin personal manager – Zeitschrift für Human Resources in einer Studie nach.

Die Bindung zum Vorgesetzten

Bindung zum Vorgesetzten spielt oft eine Rolle, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Worauf es ankommt, beschreibt Gunther Wolf.

Geschenk für Chefs und Vorgesetzte

Geschenk für Chefs und Vorgesetzte – ein nicht ganz einfaches Thema. Mit dem Fachbuch Mitarbeiterbindung liegen Mitarbeiter genau richtig.

Arbeitgebermarke bilden – Ingenieure gewinnen

Nur das Unternehmen mit der richtigen Strategie findet seinen Platz in der Arbeitswelt von morgen. Durch das Bilden einer Arbeitgebermarke entsteht die Architektur für den attraktiven Arbeitsplatz – so lassen sich Ingenieure auf Dauer binden.

Kostenfreier Onlinetest: Welches Workplace-Design für welchen Arbeitstyp?

Auch in New Work-Arbeitswelten mit all ihrer Vernetzung und sozialen Agilität bleibt der Mensch ein Mensch. Arbeits- und Raumgestalter müssen bei ihren Designs weiterhin Berufstypen und ihre Bedürfnisse berücksichtigen. Ein vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation entwickelter Onlinetest lotst Arbeitgeber und Beschäftigte nun durch das Dickicht der zahlreichen Faktoren. Erhebung sowie Report sind frei und kostenlos zugänglich.

Arbeitgebermarkenbildung

Manche Nürnberger Unternehmen werben erfolgreich für ihre Produkte, indem sie sie mit ihrem Standort Nürnberg verbinden. Was Personalverantwortliche daraus für die Arbeitnehmermarkenbildung lernen können, ist Thema eines Seminars in Nürnberg.

Experte für Recruiting und Personalmarketing

Köln ist auch zum Jahresende wieder ein Treffpunkt für HR-Manager. Nach der erfolgreichen Personalmesse im September kommt Gunther Wolf, Experte für Recruiting und Personalmarketing Ende November als Seminarreferent in die Domstadt.

Ziele verbinden für mehr Leistung

Zielvereinbarungen sind in Unternehmen wichtige Instrumente von Führungskräften. Wie sie durch das Verbinden von Zielen zu einem noch effizienteren Tool werden können beschreibt Gunther Wolf in seiner Short Method, erschienen im quayou Verlag.

Mitarbeiter im Boot halten

Wie Arbeitgeber ihre Mitarbeiter im Boot halten erfahren Mitglieder aus Unternehmen im Norden im November von einem, der es wissen muss: Der Experte für Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeiterbindung, Gunther Wolf kommt zum Seminar nach Hamburg.

Zielverknüpfung als Leistungsanreiz

Das Führen mit Zielen ist für Vorgesetzte und Mitarbeiter ein wichtiger Bestandteil erfolgreicher Zusammenarbeit. Welche Rolle hier Zielverknüpfungen spielen erläutert Experte Gunther Wolf von der Wolf Managementberatung in Wuppertal.

Staff Retention – Emotionen entscheiden

Staff Retention bzw. Mitarbeiterbindung ist ein wichtiger Aufgabenbereich in Personalabteilungen. Auf was es zu achten gilt und welche Ziele zu erreichen sind, beschreibt der Artikel “Staff Retention – Emotionen als stärkste von 4 Dimensionen”.

Vergütungssysteme passgenau konzipieren

Vergütung mit System: Durch die gezielte Optimierung im Entlohnungsmodell öffnen Unternehmen neue Horizonte. Auf breiter Basis angelegt, führt ein Vergütungssystem zum Erfolg – gezielte Vorbereitung und persönliche Ansprache sind der Schlüssel.

Leistungsorientierte Vergütung – Chance für Ingenieure

In modernen Zielvereinbarungssystemen ist die leistungsorientierte Vergütung auch für Ingenieure eher die Regel als die Ausnahme. Wer diese Chance zu nutzen versteht, dem sind finanziell kaum Grenzen gesetzt – wenn einige Regeln beachtet werden.

Employee Retention als Instrument zur Kostensenkung

Mitarbeiterbindung – auch Employee Retention genannt – ist für Unternehmen ein Investitionsfeld mit hoher Rendite. Welche Kostensenkungen möglich sind, beschreibt der Artikel “Employee Retention als Instrument der Kostensenkung”.

Weiterbildung zum Personalcontroller

HR-Fachkräfte, die zu Steuermännern für den Unternehmenserfolg werden wollen, sollten sich im Herbst 6 Tage für eine Weiterbildung zum Personalcontroller reservieren. Die praxisnahe Fortbildung findet im Oktober und November in Hannover statt.

Personal gewinnen trotz Vollbeschäftigung

Wie können Unternehmen in Baden-Württemberg trotz Vollbeschäftigung Personal gewinnen? Erste Antworten bietet der nachfolgende Text, weitere Informationen erhalten Personalreferenten und Recruiter im September in einem Seminar in Stuttgart.

Employer Branding und seine Umsetzung

Die Entwicklung einer Arbeitgebermarke wird auch als Employer Branding bezeichnet. Gunther Wolf erklärt, warum und wie Unternehmen dieses Thema in Zeiten von Fachkräftemangel und alternder Gesellschaft unbedingt verfolgen sollten.

Vergütung strukturieren, Zielvereinbarung festigen

Die passende Vergütung macht den Unterschied: Nur wer über eine guten Draht zu den Mitarbeitern verfügt, setzt genau dort Potenziale frei. Schließlich tanzen Unternehmen stets auf mehreren Hochzeiten. Gute Regie ist besser als Größenwahn.

Personal halten – Abwerbungen vorbeugen

Unternehmen in Baden-Württemberg müssen schon Aufträge ablehnen, weil sie nicht genügend Personal haben. In einem Seminar in Stuttgart erfahren Entscheidungsträger, wie sie Personal halten und Abwerbungen vorbeugen.

Hat Ihr Leben etwas mit Ihnen zu tun?

Zu viele Menschen gibt es, die jeden Tag das tun, was „von ihnen erwartet wird“ oder „wogegen sie sich nicht wehren können“. Und wie ist das bei Ihnen? Hat Ihr Leben etwas mit Ihnen zu tun? Oder geht es Ihnen „wie die anderen wollen“?

Zielformulierung trainieren

Zielformulierung trainieren heißt es in einem Workshop für Führungskräfte mit Zielberater Gunther Wolf in München und Berlin.

Personalbeschaffung beginnt schon bei der Mitarbeiterbindung

Wie wichtig das Thema Mitarbeiter gewinnen und binden für Unternehmen ist, erläuterte Gunther Wolf dem Publikum des 7. Industrie-Marketing-Gesprächs in Linz / Österreich. Die Keynote behandelte auch die Themen Employer sowie Place Branding.

Zielvereinbarung als Führungsinstrument

Zielvereinbarungen sind ein wichtiges Führungsinstrument. Der Experte Gunther Wolf erläutert in einem Artikel, wie Ziele optimal vereinbart werden. Zudem gibt er Tipps für das im Rahmen der Zielvereinbarung zu führende Zielvereinbarungsgespräch.

Incentives – die Gießkanne beiseitelegen

Incentives sind beliebte Instrumente des Personalmanagements. Sie eignen sich sowohl für Einzelpersonen als auch für Gruppen. Wie sie erfolgreich durchführt werden, beschreibt der Artikel “Incentives – die Gießkanne bei Seite legen”.

EUROPAs 500: Prof. Dr. Heike Bruch

ZITAT >> Es ist jedoch nicht zu unterschätzen, wie stark die Organisationale Energie eines Unternehmens von einzelnen Personen geprägt wird; gerade Führungskräfte haben einen erheblichen Einfluss auf die gezielten Kraftanstrengungen der Firma. << Diese Expertin (*1966) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was Heike Bruchs Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller | ZEIT-Bericht]

Praxisbeispiel innovatives Zielvereinbarungssystem

Mithilfe des innovativen Zielvereinbarungssystems der Zieloptimierung lässt sich eine beachtliche Gewinnoptimierung erreichen, wie die Einführung dieser Methode bei der TIGGES GmbH & Co KG gezeigt hat.

Das Personalportfolio

Das Personalportfolio ist für HR-Abteilungen ein geeignetes Instrument zur Beurteilung der Mitarbeiter eines Unternehmens. Im Artikel “Das Personalportfolio” werden Funktionsweise und Nutzen eines Excel-Tools für ein HR-Portfolio beschrieben.

EUROPAs 500: Prof. Dr. Wim Veen

ZITAT >> Drei Meta-Determinanten bewirken, dass Umschwünge in unserem Bildungssystem auftreten; und zwar soziokulturelle, ökonomische und technologische Umschwünge. Sie hängen zusammen und wirken zur gleichen Zeit. << Dieser Experte (*1946) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was die Arbeiten des Vordenkers für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Präsentation | Bestseller ]

EUROPAs 500: Prof. Dr. Peter Andreas Gloor

ZITAT >> Mittels Wissensflussoptimierung können Schwachstellen im Unternehmensnetzwerk identifiziert und behoben werden. Es lässt sich herausfinden, welche Netzwerkstrukturen besonders geeignet für die spezifischen Anforderungen und Ziele eines Unternehmens sind. Mit gezielten Massnahmen lassen sich dann Verbesserungen in den entsprechenden Abteilungen oder Teams erzielen. << Dieser Experte (*1961) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was die Arbeiten des Vordenkers für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Beitrag ]

Verständnis durch Haptik: Die 5 Sinne-Strategie von Karl Werner Schmitz

Karl Werner Schmitz: “Die Strategie der 5 Sinne”
234 S. | Wiley-VCH Verlag; 2015
24,99 Euro

Machen Sie mal einem offenbar begriffsstutzigen Mitarbeiter klar, dass er nach einem Burnout wieder ins Aus rutscht, wenn er wie zuvor weitermacht. Oder vermitteln Sie einem weniger gut verdienenden Mitarbeiter eine Pensionsversicherung über Ihren Betrieb. Mit haptischen Hilfen gelingt es im Handumdrehen. Bei Karl Werner Schmitz – dem Haptikpionier – steht, wie das geht. Er hat endlich ein Buch geschrieben.

Design Thinking for HR! Definition, Bedeutung und Methodik

Es wäre schlicht falsch zu behaupten, die Methodik des Design Thinking sei blitzneu, welche in Universitäts- und Managementkreisen langsamer populärer wird. Das Bildungswesen der 1950er Jahre kannte noch die Formel: Nur interdisziplinäres Denken ist ein Denken, das der Welt gerecht wird. Und heute? Macht Silodenken immer noch Schule – in einer global vernetzten Welt. Gut, also dass mit Design Thinking das Querdenken zurück kommt. Auch für HR. Wir sagen wie.

Inside „adidas Learning Campus“: HR Innovationen durch Design Thinking

E-Learning-Ansätze werden in vielen Unternehmen schon als Innovation angesehen, obwohl sie das gleiche didaktische Prinzip des Nürnberger Trichters in den virtuellen Raum übertragen und durch die fehlende soziale Interaktion einen noch geringeren Wirkungsgrad haben. Die Bildungsbeauftragten des Sportherstellers adidas waren sich dessen bewusst, als sie den „adidas Learning Campus“ konzipierten. Darum entschieden sie sich dazu, ihrem Bildungsbetrieb die Prinzipien des Design Thinking zugrunde zu legen. Lesen Sie, wie dies gelang.

Design Thinking-Erfahrungsbericht „Leistungstransparenz“: Innovationsteams statt langatmige Gremienarbeit

Wie wird aus dem Angstthema „Leistungstransparenz“ ein allgemein getragenes Konzept „Leistung im Dialog“? Antwort: Durch Design Thinking. So werden in der Personal- und Organisationsentwicklung soziale Innovationen möglich, die zügig zu akzeptierten neuen Konzepten und Vorgehensweisen führen. Der Weg zum Erfolg führt dabei über einen gelungenen Dialog zwischen den Sozialpartnern und eine am Nutzen orientierte Entwicklungsphilosophie. Dieser Beitrag zeigt Ihnen konkret am Beispiel „Leistungstransparenz“, wie Sie Prinzipien des Design Thinking in der betrieblichen HR-Praxis umsetzen.

Young Leonardos: Die Welt mitgestalten und verstehen

Auch 2015 zeichnet der Leonardo – European Corporate Learning Award mutige Pioniere im Bereich Bildung aus. Fünf „Young Leonardos“, alle im Alter zwischen Anfang 20 und Mitte 30, bringen mit ihren „Geschichten des Gelingens“ neue Aspekte in die Überlegungen zum betrieblichen Lernen mit ein: Dr. Thieu Besselink, The Learning Lab (Niederlande), Dale J. Stephens, UnCollege (USA), Teemu Arina, Dicole Ltd. (Finnland), Christoph Brosius, Die Hobrechts (Deutschland), und Claudia Suhov, KIDster (Rumänien) nehmen am 14. September ihre Auszeichnung entgegen. Wir stellen in diesem Beitrag alle Ansätze vor.

Durch Employer Branding IT-Personal gewinnen

IT-Personal zu gewinnen ist besonders für öffentliche Arbeitgeber nicht einfach. Wie Employer Branding kommunale und Landesorganisationen unterstützt, ihre Vorzüge bekannt zu machen, ist Thema eines Seminars mit Gunther Wolf im IT-Eldorado Hannover.

Big Data-Studie zu problematischen Mitarbeitern: Verhalten voraussagbar?

Es hätte arbeitsrechtliche Folgen, wenn ein Arbeitgeber Mitarbeiter intern wie extern als „Gift für das Unternehmen“ bezeichnen und damit stigmatisieren würde. Angenommen, die Betroffenen würden ihn dafür zur Rechenschaft ziehen und er würde sein Urteil vor einem Richter damit belegen, dass die Betroffenen alkoholabhängig wären, dann könnte es für ihn eng werden. Sorgfalt ist daher im Umgang mit einer aktuellen Big Data-Studie geboten, die aus US-Amerika stammt und versucht, aufgrund einer Analyse von 63.000 Mitarbeiterdatensätzen Faktoren zu ermitteln, mit denen sich ein so genanntes „toxisches“ Verhalten identifizieren lässt.

Der optimale Gradmesser für Ihre Gesprächsqualität Von Sonja Radatz

Wissen Sie, ob Ihre Gespräche, ob Ihre Coachings von Ihrem Gegenüber stets als hilfreich erlebt werden? Und wenn nicht: Wie messen Sie diese Qualität optimaler Weise? Natürlich könnten Sie dafür Feedbacktemplates gestalten oder die Glaskugel befragen.
Sonja Radatz hat gute Erfahrung damit gemacht, es sich viel einfacher zu machen…

Fachkräftemangel? Nicht mit uns! Talentmanagement via eLearning

Durch die demografische Entwicklung ist das Rekrutieren geeigneter Fach- und Führungskräfte bereits heute eine große Herausforderung – und das wird in Zukunft nicht leichter werden. Deshalb hängt der Erfolg einer Organisation auch von der internen Entwicklung ihrer Talentträger ab.

Erfolgreiche Incentives für Mitarbeiter

Ein Incentive ist ein bewährtes, unternehmensstrategisches Werkzeug. Es motiviert Mitarbeiter und bringt vielfachen weiteren Nutzen. Ziele und Ideen für Incentives werden im Artikel “Erfolgreiche Incentives für Mitarbeiter” beschrieben.

Coaching: Die effektive Suche nach Alternativen Von Sonja Radatz

Geht es im Gespräch darum, schneller, effektiver und einfacher (dasselbe) zu tun? Oder geht es vielmehr darum, etwas grundlegend Anderes zu entwickeln?
Sonja Radatz stellt fest, dass die meisten Menschen nicht zu ihr kommen, um ihr bisheriges Verhalten zu „trainieren“ – sondern vielmehr, um neue Perspektiven zu erarbeiten und völlig neue Wege einzuschlagen.

Leistungsgerechte Bezahlung

In einem Seminar in Leipzig erfahren die Teilnehmer alles, was sie wissen müssen, um leistungsgerechte Bezahlung im Unternehmen einzuführen. Im folgenden Beitrag werden beispielhaft Möglichkeiten nichtmonetärer Ausschüttung vorgestellt.

Hand auf´s Herz: Coachen Sie ohne Auftrag? Von Sonja Radatz

Wie oft haben Sie in der Vergangenheit schon „gecoacht“, indem Sie zum Coaching eingeladen haben – indem Sie Ihrem Gesprächspartner klar gemacht haben, er „braucht jetzt ein Coaching“? Oder: Wie oft haben Sie schon den Auftrag Ihres Gegenübers negiert, weil er Ihrer Ansicht nach „etwas anderes braucht“?

Plädoyer für die Ergebnisorientierung: Raus aus dem Sumpf der Anweisungen! Formulieren lernen!

Ergebnisorientierung! Diese Parole wird von den meisten Mitgliedern eines Management-Boards, von Personalern sowie von Führungskräften begeistert abgenickt. Und gleichzeitig nirgends praktiziert. Dabei könnte die Ergebnisorientierung Teams und Unternehmen aus dem Sumpf mantrahaft formulierter Anweisungen ziehen. Denn: Sie passt in jeder Angelegenheit. Lässt Mitarbeiter- und Managerherzen höher schlagen. Und sorgt nebenbei für gebührenden Unternehmenserfolg. Was dafür gelernt werden muss? Präzise denken.

Gutes Personal halten

Wer gutes Personal halten will, sollte die wichtigsten Faktoren der Mitarbeiterbindung kennen und diese auch in der Praxis anwenden können. Hierfür gibt Buchautor und Managementberater in seinem Artikel “Die All-in-Mitarbeiterbindung” Tipps.

Arbeitgeberattraktivität verbessern

Auf der Tagung des Arbeitgeberverbands Chemie Baden-Württemberg e.V. hielt Gunther Wolf die Keynote zum Thema Arbeitgeberattraktivität verbessern. Schwerpunkt des Vortrags war die Analyse im Prozess der Verbesserung der Mitarbeiterbindung.

Rezension: „Job Future – Future Jobs“. Die Schattenseiten der neuen Arbeitswelt

Unternehmen drohen chaotische Zustände, wenn Manager in Fragen der Zusammenarbeit und Kommunikation das vernachlässigen, was Hirnforscher inzwischen über die Natur des Menschen wissen. Zu dieser Erkenntnis kamen Spitzenvertreter der Wirtschaft in Davos, wie Lynda Gratton auf ihrem Executive-Blog jüngst berichtete. Die Britin geniesst international Reputation als Wirtschaftsstrategin, lehrt Management an der London Business School und schrieb den Bestseller “Job Future – Future Jobs“. Grattons Report unterstreicht ein Kapitel ihres Buches: Die Schattenseiten neuer Arbeitswelten müssen jetzt diskutiert werden. Wir stellen sie vor.

Wir brauchen keine Planung mehr

Sie planen immer noch? Dann sind Sie zumindest gut beschäftigt! Aber das ist schon alles, meint Sonja Radatz. Denn Planung hilft Ihnen nicht, auch nur ein Quäntchen erfolgreicher zu sein.
Bleibt nur noch die Frage: Was tun Sie anstattdessen?

Ziele vereinbaren – So geht´s

In einem praxisorientierten Führungskräfte-Workshop mit Zieloptimierer Gunther Wolf trainieren Führungskräfte das Ziele Vereinbaren und das Vorbereiten und Führen von Zielvereinbarungsgesprächen.

Mit Zielsystem das Unternehmen zum Erfolg führen

Mit Zielsystem Unternehmen zum Erfolg führen. Mitglieder der Unternehmensleitung, die dies umsetzen wollen, lernen in einem Entscheider-Seminar alle Projektschritte kennen und hören, worauf bei der Einführung oder Anpassung zu achten ist.

Wann funktioniert Planung? von Sonja Radatz

Selbstverständlich haben Sie eine Planung im Unternehmen. Und sind damit voraussichtlich so beschäftigt, dass Sie gar nicht darüber nachdenken, ob Ihre Planung überhaupt Sinn macht.
Das tut Sonja Radatz hier: Sie fragt sich, unter welchen Voraussetzungen Planung funktionieren kann (und Sie können sich fragen, inwieweit diese Voraussetzungen auf Sie zutreffen).

Übersicht zum Employer Branding

Die vom Online-Verlag quayou herausgegebene Übersicht zum Employer Branding von Managementberater Gunther Wolf dient all jenen als Wegweiser, die sich kurz und kompakt informieren wollen, wie sie Employer Branding konzipieren und implementieren.

Employer Branding Methode

Die Employer Branding Methode – ein von quayou als kurzer Leitfaden herausgegebenes E-Book von Gunther Wolf eignet sich besonders gut für Personalverantwortliche und Inhaber des Mittelstand, die ihre Arbeitgeberattraktivität steigern wollen.

Mitarbeiter führen reloaded

Mitarbeiter führen lernen Führungskräfte im Vortrag von Anne M. Schüller. Sie erklärt die Herausforderungen in der heutigen Businesswelt.

Verhandlungstechnik: So wird aus einem eisernen Veto ein „Ja!“

Bei Geld, Macht und zu verteilenden Mitteln finden viele Menschen keinen gemeinsamen Nenner unterm Strich. So ist das Leben. Neu ist, dass die digitalisierte Arbeitswelt starre Machtgefüge aufweicht und Konflikte nun offener zutage treten: Weil viele Mitarbeiter ihren Job gestalten wollen, reden sie bei Entscheidungen mit. Mehr Diskussion bedeutet mehr Verhandlung; vor allem für Personaler, sie stehen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und müssen selbst vor dem Management Position beziehen. Mit den einfachen Prinzipien des Harvard Konzeptes – dem Klassiker der Verhandlungstechnik – gelingt ihnen diese schwierige Aufgabe. HRM.de stellt es vor.

Rezension | „Leitfaden für professionelles Verhandeln“: Aus zweihundert mach eins

Warum fünfzehn Bücher lesen, aus jedem die Zusatzinfo rausholen, die es von den anderen Werken unterscheidet und dann alles zusammenschreiben. Eberhard Wadischat legt mit seinem „Leitfaden für professionelles Verhandeln“ ein Kompendium des gesamten Wissensgebietes vor. Wer dieses praktische Lehrbuch liest, erfährt alles über Verhandlung und spart sich viel Zeit und Geld.

2., verb. u. erw. Aufl. 2013, 232 S. (PW, 111) Kt.
36,00 € | ISBN: 978-3-8169-3199-7

Stoppen Sie sofort die Sparprogramme! von Sonja Radatz

Haben Sie in Ihrem Unternehmen wieder mal ein Sparprogramm am Laufen? Wunderbar – dann befinden Sie sich zumindest in bester Gesellschaft. Das ist aber auch schon alles! Tanzen Sie gerne weiter am obersten Deck der Titanic – oder nehmen Sie jetzt ein Rettungsboot. Es ist höchste Zeit.

Variables Vergütungssystem unternehmensspezifisch anpassen

Personalverantwortliche und Mitglieder der Unternehmensleitung, die aktuelle Informationen suchen, um ihr variables Vergütungssystem unternehmensspezifisch anzupassen, sollten sich den 17.03. für einen Workshop mit Gunther Wolf in Köln freihalten.

Employer Branding hoch 2

Employer Branding hoch 2 – ein Intensivseminar mit Tipps für personalisiertes Employer Branding im Raum Mannheim für KMU-Entscheider.

Zielvereinbarungsgespräch vorbereiten

Führungskräfte, die ein Zielvereinbarungsgespräch vorbereiten, fördern das Engagement ihrer Mitarbeiter, indem sie die Zielerreichung visualisieren und die Sehnsucht danach wecken. Mehr dazu im Führungskräftetraining in Düsseldorf und Leipzig.

Big Data-Initiative von Skillsoft sorgt für mehr Motivation und bessere Lernergebnisse

Skillsoft hat eine Reihe von Live-Pilotprojekten bei Kunden abgeschlossen, bei denen mithilfe von Big Data das Lernerlebnis adaptiver und individualisierter gestaltet wurde. Unter Anwendung der Big-Data- und Analyse-Kapazitäten von IBM Research konnten die Daten von 19 Millionen Skillsoft-Nutzern und 60.000 Lerneinheiten miteinander kombiniert werden. Die Ergebnisse des Pilotprogrammes zeigen, dass empirisches, datengesteuertes Lernen die Nutzer mehr motiviert und für höheres Engagement sorgt.

Online-Stellenanzeigen: So gelingt effektives Recruiting

Exzellentes Personal zu finden, ist für jedes Unternehmen wichtig. Mit Hilfe einer kostenfreien Checkliste zeigt Systagon Unternehmensberatung ▪ Schulung ▪ Umsetzung, wie Recruiter Online-Stellenanzeigen richtig schalten.

Fluktuation vorbeugen – Mitarbeiter binden von Beginn an

Es lohnt sich, von Beginn an durch gute Einarbeitung in neue Mitarbeiter Zeit zu investieren. Dadurch erlangen neue Mitarbeiter nicht nur schneller das erforderliche Leistungsniveau, auch die Bindung an das Unternehmen wird gestärkt.

Scheitert unser „Jungbleiben“ an unserer Lerndefinition? von Sonja Radatz

Vielleicht scheitert ja unsere regelmäßige „Runderneuerung“ schon bei unserer Einstellung:
Bei unserer Einstellung, „Lernen“ als etwas zu betrachten, das abgeschottet vom Alltag stattfindet. Intuitiv erleben wir uns nur dann als „Lernende“, wenn wir uns an einen Lernort begeben – eine Schule, ein Weiterbildungsinstitut, einen Seminarraum, einen Vortragsraum, einen Hörsaal oder Ähnliches – und dort konzentriert Inhalte zu einem bestimmten Thema serviert bekommen.
Dabei können wir jeden Tag bewusst lernen…

Personalcontrolling Lehrgang mit Zertifikat

Der von der Dashöfer Akademie in Zusammenarbeit mit der EBC Hochschule neu angebotene Personalcontrolling Lehrgang mit Zertifikat vermittelt Personalcontrollern alles Wissen zur Erhebung und Analyse personalwirtschaftlicher Kennzahlen.

Low Performer auf Erfolg ausrichten

Auch die Leistung von Mitarbeitern im unteren Leistungsbereich lässt sich verbessern. Wie Führungskräfte dabei psychologisch geschickt vorgehen, verraten Gunther Wolf und weitere Experten in einem Interview zum Thema Low Performance.

Wie alt sind Sie wirklich? von Sonja Radatz

Haben Sie heute schon einmal darüber nachgedacht, wie jung (oder wie alt) Sie sind – also, wie alt Sie sich fühlen?
Und wenn ja: Zu welchem Ergebnis sind Sie gekommen?
Fühlen Sie sich jung und agil wie nie, oder haben Sie den Eindruck, Sie kämen morgens gar nicht mehr aus dem Bett – wären schon kurz vor dem Sterben? Und wenn Sie meinen, dass das wohl einerlei wäre – nun, dann sollten Sie jedenfalls weiterlesen.

Erfolgsfaktoren in der Vertriebsvergütung

Klassische Vertriebsvergütungssysteme erfüllen immer weniger die in sie gesetzten Erwartungen in einem immer komplexer werdenden Markt. Welche Handlungsfelder gibt es aus Sicht von Baumgartner & Partner?

Delegieren: Entlastung für Führungskräfte

Delegieren ist wichtig für Führungskräfte. Wie Führungskräfte am besten mit Fragen führen und delegieren, beschreibt Unternehmensberater Gunther Wolf im Vortrag, Seminar und im Interview mit dem Magazin Personal im Fokus.

Überraschungsmomente schaffen: Der Unternehmens-Dreh von Sonja Radatz

Hand auf´s Herz: Wann haben Sie zuletzt Ihre zuletzt für Gesprächsstoff in der Öffentlichkeit, in Ihrer Branche, bei Ihren Kunden gesorgt? Wie „spannend“ sind Sie für Ihre Kunden?
Oder servieren Sie den Einheitsbrei?
Fest steht: Foolishness zahlt sich aus. Aber es braucht Performance am Point of Interest. Und die direkte Umsetzung ohne viel Chi-Chi.

Die Formel für Erfolg: „Richtiges“ „richtig“ tun von Sonja Radatz

Wäre es nicht schön, eine ultimative Formel für „Erfolg“ zu haben?
Klar – allerdings: Es gibt sie nicht. Wir werden also wohl oder übel das Thema selbst (immer wieder neu) in die Hand nehmen und etwas entwickeln müssen, was funktioniert. Und was funktioniert, hängt wiederum von der Situation ab und von der Art und Weise, welche und wie wir bestimmte Handlungen setzen.
Sie dürfen die Ärmel schon mal aufkrempeln.

Inserat Personal- und Organisationsentwicklung

Ivoclar Vivadent ist ein innovatives, international tätiges Unternehmen mit hervorragender Marktstellung und sucht für Italien (ca. 260 Mitarbeiter) ab sofort, eine(n) Mitarbeiter(in) für die Personal- und Organisationsentwicklung.

NEU – LO 81 : Stay hungry – stay foolish

Liebe Freunde der Zeitschrift LO Lernende Organisation,
Die neue LO ist da!

Aktuelle Ausgabe 81 – September/Oktober – Schwerpunkt: Stay hungry – stay foolish
mit folgenden Artikeln:
– Wie „hungry“ sind Ihre Mitarbeiter? Und wie „foolish“ ist Ihr Unternehmen? von S. Radatz
– Stay hungry & stay foolish: Zentrale Meilensteine unternehmerischen Erfolgs von Sonja Radatz
– Stay hungry. Stay foolish! Steve Jobs‘ Stanford-Rede von Steve Jobs
– One Day von Julia Engelmann
– Eine Experten-Organisation durch den Wandel führen von Eugen Huber
– Re-Start: So werden Unternehmen fit für unsere neue Businesswelt von Anne M. Schüller
– Hightech? Highspeed? Hightouch? von Michael Schwartz
– Lebensweisheit aus dem Kino – Teil 1: Anders lernen von Sonja Radatz
– Relationales Benchmarking von Sonja Radatz
– Farbe bekennen von Gunter König
– Mehr Begeisterung, bitte! von Matthias Krieger

EUROPAs 500: Die Galerie (O – Z)

Lernen Sie die Wegbereiter des europäischen Personalmanagements kennen. Wir stellen Ihnen laufend Pioniere und Vorbilder mit Portraits und vielen Zusatzinfos vor.

EUROPAs 500: Die Galerie (I – N)

Lernen Sie die Wegbereiter des europäischen Personalmanagements kennen. Wir stellen Ihnen laufend Pioniere und Vorbilder mit Portraits und vielen Zusatzinfos vor.

EUROPAs 500: Die Galerie (A – H)

Lernen Sie die Wegbereiter des europäischen Personalmanagements kennen. Wir stellen Ihnen laufend Pioniere und Vorbilder mit Portraits und vielen Zusatzinfos vor.

ICH-Fokus: Sind Sie dort, wo Sie hingehören? von Sonja Radatz

Wenn Sie erst einmal beginnen, Ihr Optimalszenario zu leben, dann trennt sich rasch Spreu von Weizen:
Und es wird Ihnen klar, ob Sie dorthin gehören, wo Sie aktuell sind – betrifft das nun Ihr Privatleben oder auch das Unternehmen, das Team in dem Sie tätig sind bzw. die Stadt in der Sie wohnen, Ihren Freundeskreis…

EUROPAs 500: Fredmund Malik

ZITAT >> Als Manager müssen wir lernen, das zu sein, was wir wirklich sind: keine Macher und Befehlsgeber, sondern Katalysatoren und Pfleger eines sich selbst organisierenden Systems in einer sich fortentwickelnden Umwelt. << Dieser Experte (*1944) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was die Arbeiten des Vordenkers für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

EUROPAs 500: Peter F. Drucker

ZITAT >> Zweck und Ziel der Organisation ist es, die Stärken der Menschen produktiv zu machen und ihre Schwächen unwesentlich. << Dieser Experte (*1909 - 2005) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was die Arbeiten des Managementvordenkers für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

EUROPAs 500: Friedemann Schulz von Thun

ZITAT >> Die höchste Stufe des Zuhörens ist es, dem Partner die Unterstützung zur Selbstklärung zu gewähren. << Dieser Experte (*1944) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was seine Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

EUROPAs 500: Reinhard K. Sprenger

ZITAT >> Intelligente Menschen haben in dummen Organisationen keine Chance. | Das Team ist die Unterwerfung der Begabten unter die Mittelmäßigen. | Echte Kreativität erkennt man daran, das sie unwillkommen ist. << Dieser Experte (*1953) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was Sprengers Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

EUROPAs 500: Sugata Mitra

ZITAT >> The Victorians were great engineers. They engineered a [schooling] system that was so robust that it’s still with us today, continuously producing identical people for a machine that no longer exists. << Dieser Experte (*1952) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was Sugata Mitras Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag ]

EUROPAs 500: Stephen R. Covey

ZITAT >> Sei ein Licht, nicht ein Richter. Sei ein Modell, nicht ein Kritiker. << Dieser Experte (1932 - 2012) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was seine Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

EUROPAs 500: Sonja Radatz

ZITAT >> Heute beschäftigt sich die Welt beispielsweise mit Zertifizierungen und all diesen Dingen. Ich erinnere mich noch an das Gespräch mit Maturana im Jahre 2003. Er sagte: ‚Alles, was definiert ist, ist tot, denn es kann sich nicht mehr weiterentwickeln. << Diese Expertin (*1969) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was die Arbeiten von Sonja Radatz für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

EUROPAs 500: Peter Kruse

ZITAT >> Der Turmbau zu Babel droht diesmal nicht an verschiedenen Sprachen zu scheitern, sondern an der Unfähigkeit zur Aushandlung geteilter Bedeutungssphären. << Dieser Experte (*1955 | gest. 2015) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was Peter Kruses Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

EUROPAs 500: Dave Ulrich

ZITAT >> Today, a more dynamic, encompassing equation replaces the simple concept of business partner. Business Partner = Strategic Partner + Administrative Expert + Employee Champion + Change Agent. Business partner exist in all four roles defined in the multiple-role model, not just in the strategic role“ (Ulrich 1997: 37–38) << Dieser Experte (*1953) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was die Arbeiten von Günter R. Koch für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

EUROPAs 500: Günter R. Koch

ZITAT >> Das intellektuelle Vermögen wird in den drei Kategorien Humankapital, Strukturkapital und Beziehungskapital dargestellt. Das Humankapital charakterisiert Kompetenzen, Fertigkeiten, Motivation und Lernfähigkeit der MitarbeiterInnen. << Dieser Experte (*1947) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was die Arbeiten von Günter R. Koch für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Veröffentlichungen ]

EUROPAs 500: Vera F. Birkenbihl

ZITAT >> Ein Mensch, der sich hauptsächlich um die Befriedigung der Statusbedürfnisse kümmern muß, hat noch nicht … genügend Kraft …, sich selbst zu verwirklichen. Er “verwirklicht” lediglich seine äußere Schale, gewissermaßen seine Verpackung. << Diese Expertin (1946 – 2011) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was die Arbeiten der inzwischen verstorbenen Vera F. Birkenbihls für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

Reportage: Mit Humboldt im Rücken

Talente ohne Bildungshintergrund sind keine solide Basis für eine stabile Persönlichkeit. Die aber braucht es zur beruflichen Entwicklung durch lebenslanges Lernen in einer globalen Welt. Talent Management erfordert daher zwingend eine reflektierte Debatte über den Bildungsbegriff in Unternehmen. Hinweis der Redaktion: HRM.de veröffentlicht diesen Beitrag mit freundlicher Sondergenehmigung der Fachzeitschrift “Personalwirtschaft”, unter deren Herausgeberschaft der Text erstmals erschien. Der Beitrag lässt viele Personaler zu Wort kommen.

Coaching-Fragen zur Inszenierung von Lebensthemen in beruflichen Wirklichkeiten

Fragen zur Inszenierung von Lebenswelten ermöglichen es, neue Aspekte über die gewohnte Selbsterzählung von Coachees hinaus zu produzieren. Die Bilder können neue Inhalte transportieren und Perspektiven aufzeigen, die so noch nicht im Blickfeld waren (siehe auch Abb. 1). Es entsteht eine neue Form von Kontakt zu sich selbst. Wenn der Coachee z.B. in seiner aktuellen Berufssituation nicht leistungsfähig ist, kann die Bilderarbeit aufzeigen, ob es sich um ein Problem der Passung zwischen seelischen Hintergrundbildern und der eigenen Motivationsbiographie mit der gegenwärtigen Berufswirklichkeit handelt. Die hier vorgestellten Fragen können flexibel ins Coaching einbezogen werden, können aber auch als strukturiertes Bilderinterview (Schmid, 2006) von Anfang an eingesetzt werden.

Bildungsziel: Lebens- und Schaffensfreude in alternden Belegschaften fördern – Personalentwicklung rund ums Altern

Betriebliche Bildung im 21. Jahrhundert wird immer auch Kreativität und Innovationsbegeisterung bei Beschäftigten fördern. In ressourcenarmen Ländern ist nämlich die Geschäftsidee Trumpf. Gleichzeitig müssen betriebliche Bildungskonzepte eine flächendeckende Alterung von Belegschaften im Blick haben. Das bedeutet für Personalentwickler: Lebens- und Schaffensfreude bei Älteren wecken, damit der Betrieb zukunftsfähig bleibt. Wie aber gelingt diese scheinbare Quadratur des Kreises? Indem Personalentwicklung Altern zum Thema macht; entweder als betriebliches Bildungsziel oder auch dadurch, dass der Umgang mit Altern thematisch in viele andere Bildungsmaßnahmen einfließt. Dieser Beitrag basiert auf meinem gerade erschienenen Buch „Demografie-Management in der Praxis. Mit der Psychologie des Alterns wettbewerbsfähig bleiben“ (Springer-Verlag) und schildert konkrete Maßnahmen.

Didaktikhilfe: Die 7 Todsünden im (IT-)Training

Das hier ist ein Whitepaper. Und eigentlich dreht es sich um die größten Fettnäpfchen, in die Personalentwickler treten können, wenn sie Mitarbeitern IT-Training verordnen. Im Text ist das Näpfchen eine Todsünde; also ein Vorgehen, welches unweigerlich in eine Schachmatt-Situation führt: Mitarbeiter lernen gar nichts. Aufgesetzt wurde das Whitepaper von Nigel Warren. Er ist Berater bei der TTS Knowledge Solution Ltd. aus London – einem Anbieter von Corporate Learning und Talent Management. Was Warren zusammengeschrieben hat, gilt für – Achtung! – grundsätzlich jedes Training. Aus diesem Grund veröffentlicht HRM.de das Dokument und empfiehlt: Lesen, dabei stellenweise um die Ecke denken, aber unbedingt anwenden.

Ein Entwurf des Lernens der von morgen

von Andreas Safranmüller

Wie werden wir vom „Anwender“, der den „Lernstoff“ präsentiert bekommt und versucht, ihn möglichst „lückenlos“ für sich „zu verinnerlichen“, zum Gestalter, der entlang neuer Gedanken einen innovativen Entwurf seines persönlichen beruflichen und privaten Kontexts entwirft, wieder verwirft und festigt und erfolgreich anwendet?

Gegen das herrschende Lernverständnis

von Bernhard Pörksen

Wir leben immer noch das Lehr-Paradigma anstatt das Lern-Paradigma. Wir glauben immer noch, Wissen ließe sich „einflößen“ (und handeln sogar noch danach!). Und wir verstehen Lernen immer noch als ein Denkergebnis (das kontextunabhängig ist) und nicht als ein Denkereignis…
Und die Folgen erleiden wir. Täglich.

Hotspot 2014

Natürlich können wir auch anders denken. Natürlich könnten wir auch etwas anderes tun. Und warum tun wir es dann nicht? Wie groß ist unser innerer Schweinehund – und sehen wir ihn täglich wachsen oder schauen wir einfach bloß nicht hin, aus purer Angst, er könnte bereits die Macht über uns ergriffen haben?

Employer Branding Wissen per Videoseminar erwerben

Das Employer Branding Videoseminar ermöglicht das Aneignen von qualifiziertem Fachwissen bei Bedarf unabhängig von Zeit und Ort. Referent dieses Videoseminars ist der seit Jahren in Präsenzseminaren bewährte Unternehmensberater Gunther Wolf.

Ich bin´s, Ihr innerer Schweinehund von Sonja Radatz

Natürlich können wir auch anders denken. Natürlich könnten wir auch etwas anderes tun. Und warum tun wir es dann nicht? Wie groß ist unser innerer Schweinehund – und sehen wir ihn täglich wachsen oder schauen wir einfach bloß nicht hin, aus purer Angst, er könnte bereits die Macht über uns ergriffen haben?

Gestaltung eines Begleitprozesses

Wie können Begleitprozesse zielführend gestaltet werden? Das ist ein zentrales Thema in HR und Beratung und war auch der Ausgangspunkt für ein neues Tool, welches Barbara Haupt, Margot Writzel und Rosemary Rautner im Master-Coaching-Lehrgang 2012/2013 am IRBW entwickelt haben.

Talent Management bei McDonald’s Österreich

Der Blick auf das Thema Talent Management wird meist nur beschränkt auf die Nachfolgeplanung. Mc Donald´s hat sich bewusst entschieden, den Blick zu erweitern und die Attraktivität des eigenen Unternehmens auch in einer volatilen Zukunft zu sichern. Wie das in der Praxis gelingt, beschreibt Marion Maurer, Director Human Resources und Mitglied der Geschäftsführung bei McDonald’s Österreich.

Die Zukunft der Personalführung und –entwicklung

Die moderne, von netzwerkartigen Strukturen geprägte Arbeitswelt erfordert neue Kompetenzen bei den Mitarbeitern. Doch nicht nur dies! Auch die Personalführung und -entwicklung müssen sich neu definieren und positionieren. In welche Richtung und wie, das beschreibt Georg Kraus in seinem Artikel.

Kultige Rituale in der Chefetage

Nachdem mutige Expeditionsteams selbst in die letzten Winkel Afrikas vorgestoßen sind, könnte man meinen, dass die Kulturen und Religionen dieses Planeten nunmehr flächendeckend erforscht seien. Weit gefehlt – praktisch vor unserer eigenen Haustür, im Herzen unserer Großstädte, haben sich erstaunliche neue Kulte entwickelt. Auf einen besonders fruchtbaren Nährboden stieß man dabei vor allem in den abgeschiedenen, dünn besiedelten und allgemein schwer zugänglichen urbanen Höhenlagen, volkstümlich Chefetagen genannt.

HR Verantwortung – ein neues Kapitel im Unternehmenserfolgsbuch

HR tut sein Bestes – zweifelsohne. Aber: Ist „das Beste“, das HR gibt, auch das, was das Unternehmen, die internen HR „Kunden“ – seien es nun Mitarbeiter oder Führungskräfte oder Leitende – von HR brauchen? Geht es, wenn wir uns der HR Verantwortung stellen, um „Veränderung“?

Führen ohne Weisungsbefugnis – so umgehen Sie Führungsfallen

In vielen Unternehmen ist die Arbeit in verschiedenen Projekten und ohne Weisungsbefugnis Alltagsgeschäft. So kann es sein, dass ein Assistent die Verantwortung für die Durchführung eines wichtigen Vertriebsprojektes erhält, ein Teammitglied ein komplexes IT-Projekt mit einem anderen Fachbereich realisieren muss oder ein Mitarbeiter in einer Matrixorganisation mit seinen Kollegen in ganz Europa ein neues Logistikkonzept erstellt. Und das ohne direkte Führungsfunktion. Damit dieser Schachzug erfolgreich wirkt, müssen Prozesse auf drei Ebenen einkalkuliert werden: Management, Kollegen und eigenes Rollenverständnis.

Produktphilosophien: HR-Software zwischen Jack Welch und europäischer Partizipationspolitik

Hinter einer HR-Software – sei es für das Talentmanagement oder für einen anderen Bereich des Personalmanagements – steckt immer eine Vision, die in einer Produktphilosophie gründet. Diese Philosophie entwickelt sich natürlich unter anderem durch den rechtlichen und kulturellen Hintergrund des Anbieters der Lösung. Das bedeutet, dass die Art, wie er Abläufe abbildet, mit seinen lokalen Gegebenheiten und der Weise zusammenhängt, wie er die Welt sieht. Inwieweit also eine Software-Anwendung den Arbeitnehmer in den Mittelpunkt stellt, variiert stark nach der zugrunde liegenden Philosophie. Aktuell opponieren sich zwei Hauptphilosophien, und damit Software-Ansätze: Europäische und US-amerikanische Lösungen. Trotz diverser Differenzen unter den europäischen Modellen stehen sich deren Anbieter doch näher als vielen US-Amerikanern. Der Grund ist offensichtlich.

Märchen für Manager

Neue „Märchen für Manager“ im zweiten Teil der Serie von Jürgen Fuchs: Er wirft einen nachdenklichen Blick auf unseren Umgang mit dem Netz, nimmt unseren Umgang mit dem Statussymbol „Manager“ unter die Lupe, prüft
Alternativen in unserer Informations-Diät und gibt uns zum Schluss noch die Überlegung mit, unsere besten Ideen zu teilen…

Konkurrenz von Sonja Radatz

Klar, jeder beschäftigt sich mit seinem Mitbewerb. Aber beschäftigen wir uns mit dem „richtigen“ Mitbewerb – mit dem, um den es wirklich geht? Sonja Radatz plädiert in ihrem Artikel dafür, sich mit dem Konkurrenzfeld der Zukunft zu beschäftigen – und da mag der eine oder andere von uns wohl noch kleine Überraschungen erleben.

Bewegung im Kopf von Siegfried Lehrl

Wer rastet, der rostet. Das gilt nicht nur für die physische Leistungsfähigkeit, meint Siegfried Lehrl. Auch der Kopf braucht „Bewegung“. Doch diese Bewegung fehlt uns dank Fernsehen, Computer und Co immer mehr. Die Warnungen vieler Neurobiologen vor kollektiver Verdummung sollten wir ernst nehmen.

SERIE | PAUL WATZLAWICK LESEN: “Man kann nicht nicht kommunizieren”

Paul Watzlawick (*1921 Villach | † 2007 Palo Alto) gehört als Philosoph, Wissenschaftler und Soziologe zu den Pionieren der Kommunikationstheorie im letzten Jahrhundert. Seine Arbeiten haben Professionen wie Coaching den Weg gebahnt und Disziplinen wie die Psychotherapie neu vermessen. Nicole Theissen stellt in einer neuen Serie monatlich bahnbrechende Lehrsätze der Watzlawickschen Philosophie vor und erklärt ihre Übertragung ins tägliche Business. In ihrer Coach-Ausbildung beschäftigt sich die Mannheimer Personalerin intensiv mit Watzlawick.

HR-Software-Report 2014

Zufrieden mit der Software? Ja, sagen viele Personalmanager. Dennoch schauen sich viele Personalverantwortliche auf dem Markt für HR-Software um und ziehen in Betracht, sich früher oder später für neue Anbieter oder frischere Softwaremodule zu entscheiden. Dieses Ergebnis liefert die Studie „HR-Software-Report 2014“, für die das Magazin personal manager gemeinsam mit den Netzwerkportalen HRM.at und HRM.de grenzüberschreitend Personalverantwortliche aus Österreich und Deutschland befragte. Personalmanager aus der Schweiz hatten sich dieses Jahr kaum beteiligt.

Wolfgang Jetter: High-Energy-Organisationen. Wie Unternehmen ihre Potentiale entfalten

Wolfgang Jetter ist Diplom-Psychologe mit eigenem Beratungsunternehmen – die Jetter Management GmbH in St. Gallen. Zuvor war er in einigen Funktionen im Personalmanagement bei BMW tätig. Eine zweite Karriere schloss er daran als Berater an, unter anderem bei Roland Berger Strategy Consultants. Sein aktuelles Unternehmen gründete Jetter am renommierten Malik Management Zentrum St. Gallen. Dieser Werdegang ist es denn auch, der über Jetters Buch aufmerken lässt. Der Titel „High-Energy-Organisationen“ – als Frontbild dient ein dramatisches Sprungszenario eins Schattenmannes über einem Abgrund vor Sonnenaufgang – vermittelt den Eindruck, dass hier das geballte Wissen der Hirnforschung und der Positiven Psychologie als konzentrierter Lektürecocktail geboten werden: Noch mehr Power! Das allerdings ist Marketing. Wolfgang Jetter präsentiert ein besonnenes Buch, in dem er Allgemeinsätze aus HR und Management mit Fakten aus der Neuroforschung so verbindet, dass sie sich ganz neu lesen, bzw. Kritiker einzelner Sätze nun überzeugt werden dürften. Diskussionen dürfte dieser Hauptthemenstrang auslösen: Der Mensch braucht – wissenschaftlich erwiesen – Energien für alle seine Werke; emotionale, geistige, körperliche und – Achtung: spirituelle. Der Autor zeigt praktisch, welche Energie warum bei gewissen Tätigkeiten abfällt und wie sie regeneriert werden können. HRM.de empfiehlt das Buch und stellt einige Thesen vor.

Das neueste zum Thema “Relationales Mitarbeitercoaching und Mitarbeiterbegleitung”

“Relationales Mitarbeitercoaching und Mitarbeiterbegleitung”

Sonja Radatz wagt den Sprung in die nächste Dimension des Coachings: Voilà, hier ist das Buch zur Relationalen Mitarbeiterbegleitung, welche der ewigen Diskussion um „die Führungskraft als Coach“ ein zukunftsfokussiertes und kräftiges Ende setzt: Nein, Führungskräfte müssen nicht coachen. Ja, aber ihre Mitarbeiter begleiten sollten sie schon!

Blog zum Thema Innovation

Neuester Blogeintrag zum Thema “Prozessinnovation im Visier” – Innovationstipps in 3 Schritten

Kostenfreies Webinar: Probleme in der Umsetzung von Zielvereinbarungssystemen und wie man diese konsequent verhindert

Kostenfreies Webinar am Donnerstag, dem 26. September 2013, um 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr mit anschließender Diskussion

Das Führen mit Zielvereinbarungen hat sich in den meisten Unternehmen durchgesetzt. Doch ist auch Zielvereinbarung drin, wenn Zielvereinbarung drauf steht? Wir zeigen im Rahmen des Webinars auf, welche Probleme in der Umsetzung von Zielvereinbarungssystemen auftreten und wie man diese konsequent verhindert.

Kostenfreies Webinar: Entwickeln Sie Anziehungskraft auf die begehrtesten Fachkräfte! – gezeigt am Beispiel TOP JOB

Donnerstag, 24. September 2013, 15.00 bis 15.30 Uhr, anschließend Diskussion

Viele einzelne Unternehmer, aber auch ganze Branchen klagen zunehmend über einen Fachkräfte- und Talentmangel. Der demografische Wandel, der Wertewandel der Mitarbeiter, aber auch die Veränderung hin zu einer Informationsgesellschaft tragen erheblich zu diesem Phänomen bei. Deshalb werden die Antworten auf die Fragen, „wie finde ich für mein Unternehmen die richtigen Mitarbeiter?“, und „wie kann ich diese Mitarbeiter dann an meine Unternehmung binden?“ immer drängender.

Die Schlüssel zur Selbstverantwortung bei den Mitarbeitern

Reduziert, allzu reduziert sind die Möglichkeiten derer, die das Potential für Selbstverantwortung ausschließlich im Menschen – im anderen Menschen – vermuten. Wer hingegen die Idee des „selbstverantwortlichen Menschen“ aufgibt, hört auf, nach diesem Potential zu suchen. Dieser Beitrag zeigt, wie einfach die Voraussetzungen für Selbstverantwortung geschaffen werden können – wenn man nur die entsprechenden Hebel-Effekte kennt.

Entscheidungsabläufe im Team steuern

Für die Motivation im Team ist es wichtig, transparente Entscheidungen zu treffen. Je mehr Transparenz im Team geschaffen wird, desto eher wird es einen gemeinsamen Weg gehen. Doch nicht alles kann in einem Team gemeinsam entschieden werden, z.B. ist das zur Verfügung stehende Budget in den meisten Fällen eine vorgegebene Größe.

Verstehen verändert: Dialog statt Debatte

In einer Situation, in der es nicht um Gewinn oder Verlust geht, sondern um ein besseres Verständnis eines Konfliktes, führen traditionelle Diskussionen in Sackgassen. Andere, dialogische Qualitäten sind gefragt. Der Beitrag beschreibt, warum ein Dialog keine Debatte ist und wie er das Denken und das Gespräch zwischen zwei Menschen und in Gruppen fruchtbar verändert.

QS Global Employer Survey 2013: Teilnehmen und Gutscheine gewinnen

An der Umfrage teilnehmende Unternehmen erhalten Freiexemplare der resultierenden Forschungsberichte sowie Gutscheine zu QS-Studien und weiteren Berichten. Darum geht´s: QS Quacquarelli Symonds Ltd. befragt jährlich weltweit Unternehmen dazu, wie sie Universitäten einschätzen, Absolventen rekrutieren und wie sich deren Löhne entwickeln. Der daraus resultiernde QS Global Employer Survey fließt ein in die jährlichen World University Rankings. HRM.ch kooperiert mit QS und lädt alle Mitglieder herzlich ein, sich zu beteiigen und von den Ergebnissen zu profitieren.

Phasen der Teamentwicklung (Mit Gruppenübung)

Teams können nicht gleich zu Beginn ihrer Teamarbeit Bestleistungen
erbringen. Sie durchlaufen während ihrer Zusammenarbeit eine Folge von abgrenzbaren Entwicklungsphasen.

Jede Phase beinhaltet bestimmte Herausforderungen für das Individuum, das Team und die Teamleitung. Es ist ein normales Phänomen der Gruppendynamik, dass die Entwicklung von Gruppen in mehreren Phasen verläuft. Praktische Erfahrungen zeigen, dass Teams die Phasen ganz von selbst durchlaufen, selten jedoch ohne bewusste Teamentwicklung die produktive vierte Phase erreichen.

HR-Software- Report 2013 – die Ergebnisse

Es gibt kaum ein Unternehmen, das keine HR-Software im Einsatz hat. Personalprozesse ohne IT-Unterstützung sind für die meisten Personalisten schlichtweg undenkbar. Zu vielfältig und strategisch sind ihre Aufgaben, als dass sie – wie früher – mit Excel oder gar mit Papier und Kugelschreiber gelöst werden könnten. Dieses Ergebnis liefert die Studie HR-Software-Report 2013, für die das Magazin personal manager gemeinsam mit den Netzwerkportalen HRM.at, HRM.de und HRM.ch Personalverantwortliche aus Österreich, Deutschland und der Schweiz befragte. Neu in der diesjährigen Ausgabe des Software- Reports: Die Teilnehmer geben Empfehlungen für HR-Softwareanbieter, von deren Produkten und Lösungen sie überzeugt sind.

Umfrage: HR-Software-Report 2013

Software für Bewerbermanagement, Mitarbeitergespräche und Bildungscontrolling steht ganz oben auf der Wunschliste der Personaler, das ergab der „HR-Software-Report 2012“. Je etwa ein Drittel aller an der Umfrage beteiligten 442 Personaler gaben an, zukünftig für diese HR-Prozesse Softwareunterstützung anzustreben. Dazu haben sicher die Bewerbungsflut und die gestiegenen Ansprüche an Qualifikation und Ausbildung beigetragen, die die HR-Bereiche der Unternehmen stark beansprucht.

arte-Dokumentation: WORK HARD – PLAY HARD

Am 06.03.2013 strahlt der Sender arte um 21:45 eine Dokumentation über die Entgrenzung von Arbeit. Der Titel: Work hard – play hard. Der preisgekrönte Film wirft einen kritischen Blick darauf, wie die Optimierung von Betrieben die Optimierung der Menschen bedingt, die in ihnen arbeiten. Hier führt ein Filmteam die Kamera, das zuvor keinerlei Expertise im Personalmanagement besaß. Personalern liefert die Dokumentation einen frischen Blick auf ihr Tagesthema. Ein streitbarer, aber zeitgemäßer Film.

Umgang mit Mitarbeiterwiderständen

Wenn Menschen auf Anweisung arbeiten sollen, trifft das naturgemäß nicht immer auf deren Zustimmung. Auf Grund ihrer individuellen Mentalität, Erfahrungen und Lebenssituation haben Menschen nun mal unterschiedliche Ansichten und Bedürfnisse, die bei einem Arbeitsauftrag verschiedenartige Reaktionen auslösen können – unter anderem eben auch Skepsis oder Vorbehalte bis hin zu Verweigerungen. Um mit Mitarbeiterwiderständen aggressionsfrei umgehen zu können, sollte man sie als normale Begleiterscheinungen von Arbeitsprozessen werten.

Kundenvotum für E-Learning-Anbieter

Wie gut ein E-Learning-Anbieter ist, entscheiden letzten Endes seine Kunden. Beim Kundenvotum eLearningCHECK 2013 entschieden Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über die Gewinner.

Psychotestfinden.info – Psychologische Tests finden – vergleichen – anfragen

Sie wollten sich schon immer einen Überblick über psychologische Tests (Psycho Tests) verschaffen, mussten sich aber eingestehen, dass Ihnen dazu schlichtweg die Zeit, die Energie oder das Fachwissen fehlte? Freuen Sie sich, denn mit Psychotestfinden.info steht Ihnen jetzt ein cleveres Verzeichnis zur Verfügung, das laufend ergänzt wird und mit nützlichen Informationen rund um die psychologische Diagnostik aufwartet.

Fachkräftemangel ist größte Herausforderung für Deutschlands Personalverantwortliche

Der Mangel an geeigneten Fach- und Führungskräften stellt die Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen vor immer größere Herausforderungen: 31 Prozent der Personalentscheider, die die Managementberatung Kienbaum für eine aktuelle Studie befragt hat, spüren den Fachkräftemangel bereits deutlich. Mehr als die Hälfte der Befragten erhalten auf ausgeschriebene Stellen wesentlich weniger Bewerbungen, die obendrein teils von minderer Qualität sind.

Wie Sie Green Recruiting in Ihrem Unternehmen einführen

Nur wer den Kopf in den Sand steckt, kann das große Interesse für Umweltfragen in unserer Gesellschaft übersehen. Während Fachkräfte aller Generationen potenzielle Arbeitgeber auf ihre „Grünheit“ hin unter die Lupe nehmen, haben bisher jedoch wenige Recruiter das Thema in Schwung gebracht. In dieser Checkliste finden Sie praxisnahe Tipps, um dies zu ändern.

Green HRM: Schon Realität oder noch Zukunftsvision?

Grünes Recruiting, ökologische Zielvereinbarungen oder Weiterbildung und Führung in punkto Umweltbewusstsein – die Themen für ein betriebliches Umweltmanagement und die Einflussmöglichkeiten von Personalmanagern darauf sind vielfältig. Allerdings bleiben die meisten Betriebe noch deutlich hinter ihren Möglichkeiten.

Master Konferenz 2010: Personalmanagement nach Bologna

Bis Ende diesen Jahres sollen die Personalmanager in den Unternehmen die ehrgeizigen Ziele der Bologna-Erklärung umgesetzt haben – schon liegt die nächste Aufgabe vor ihnen: die so genannte quartäre Bildung, die Weiterbildung also für berufstätige Akademiker. Insbesondere vor der prognostizierten Alterung der Gesellschaft betonen Politik und Wirtschaftsverbände den enormen Stellenwert des lebenslangen Lernens. Aber auch als Folge der Bologna-Reform wird die Nachfrage nach berufsbegleitenden Studienangeboten steigen.

Umfrage Mobile Recruiting

Mobile Recruiting ist der neueste Trend in der Personalrekrutierung. Welche Erfahrungen haben Sie damit bereits gemacht und wie schätzen Sie die Entwicklung und Potenziale ein? Um das herauszufinden, unterstützt HRM.de als Medienpartner eine gemeinsame Umfrage der DJM Consulting GmbH, der Contebis Management & Technology GmbH und des eco-Verbands der deutschen Internetwirtschaft (e.V.). Um die Fragen zu beantworten, benötigen Sie höchstens 10 Minuten. Machen Sie mit und erhalten Sie kostenfrei die Studienergebnisse!

Drohende Entlassungswelle überfordert deutsche Firmen

Viele deutsche Unternehmen sind auf das Management von Entlassungen in größerem Ausmaß schlecht vorbereitet: Rund 40 Prozent der in der aktuellen Kienbaum-Studie „Management von Personalveränderungsprozessen“ befragten Firmen haben keine Erfahrung mit betriebsbedingten Kündigungen oder sind dafür nicht ausreichend gewappnet. Dabei können viele Unternehmen angesichts der auslaufenden Kurzarbeit und weiterhin schlechter Auftragslage Entlassungen nicht mehr verhindern: 55 Prozent geben an, betriebsbedingte Kündigungen nur noch maximal ein halbes Jahr aufschieben zu können.

Personalcontrolling auf dem Vormarsch

Personalcontrolling gewinnt an Bedeutung, so das zentrale Ergebnis einer Studie, für die das Magazin personal manager gemeinsam mit dem Netzwerkportal HRM.de und dem Beratungsunternehmen YouGovPsychonomics mehr als 400 Personalverantwortliche aus Deutschlandund Österreich befragt hat. Die HR-Professionals diagnostizieren einen großen Bedarf für Personalcontrolling und beschreiben Stärken sowie Schwächen der vorhandenen Systeme.

„Es gibt viele Lösungen für nachhaltig wirksame Weiterbildung, aber oft dringen sie nicht durch“

Im vergangenen Jahr sorgte ein anonymer Autor unter dem Pseudonym Richard Gris mit seinem Buch „Die Weiterbildungslüge“ für Aufsehen. Er vertritt dort – vereinfacht gesagt – die These, dass Weiterbildung oftmals sinnlos ist. Damit löste er eine Diskussion um die Wirkung von Trainings und Seminaren aus und entfachte die Debatte um Lösungen, die Weiterbildung nachhaltig in Unternehmen transportieren können. Nun hat sich Dr. Axel Koch als Autor geoutet und sprach mit uns über seine Weiterbildungswahrheit.

Begriffe zum Thema „Führung wirksam gestalten“

Wie kann evolutionäres Management und Leadership in der Praxis gelebt werden? Sabine Freudenthaler ist dieser Frage im Gespräch mit Sonja Radatz nachgegangen und fasst dies in einem bevorstehenden Buch kompakt und praxisnah zusammen. Allgemeine betriebswirtschaftliche Führungsbegriffe, -instrumente und –methoden werden in Lexikonform aus evolutionärer Sicht dargestellt und mit Beispielen aus der Praxis ergänzt.

Der Leadership-Würfel

Wie kann ein sehr einfaches Werkzeug aussehen, das viel beschäftigte Führungskräfte konsequent und täglich an ihre Führungsaufgabe in all ihrer Komplexität erinnert – aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven? Das war die Aufgabenstellung, die Sonja Radatz dazu bewegt hat, diesen Würfel zu entwickeln…

Brückenbildung zwischen Vertrauen und Vielfalt als zentrale Führungsaufgabe

Ähnlichkeit erzeugt Sympathie und Sympathie fördert das zwischenmenschliche Vertrauen. So lehrt uns die Sozialpsychologie. Auf Organisationen angewandt, müssten wir eine möglichst hohe Homogenität anstreben, um das rare und immer knapper werdende Gut des Vertrauens zu entwickeln und zu erhalten. Homogene Organisationen sind jedoch alles andere als innovativ und änderungsbereit. Deswegen plädieren viele Experten für eine nicht zu knappe Vielfalt (Unterschiedlichkeit). Was ist also zu tun? Heinz K. Stahl zeigt in seinem Beitrag, wie Vielfalt und Vertrauen miteinander verschränkt werden und dadurch Wettbewerbsvorteile für Organisationen entstehen können.

Teams erfolgreich leiten

Das Team erfolgreich zu leiten ist nochmals eine ganz andere Herausforderung als die Führung einzelner Mitarbeiter: Sie ist komplexer, dynamischer und dadurch häufig konfliktgeladener und anspruchsvoller. Wie kann diese Aufgabe auf eine möglichst einfache Art und Weise erfolgreich bewältigt werden? Das beschreibt Sonja Radatz in diesem praxisorientierten Artikel.

Die Kunst beim Leiten zu leiden

Kein Zweifel: Viele Führungskräfte leiden gewaltig beim Leiten. Und unter der Annahme, dass auch Leiden eine „Leistung“ ist, die aktiv betrieben und am Leben erhalten werden muss, stellt sich Sonja Radatz in diesem Artikel die ungewöhnliche Frage: Wie erzeugen wir das Leiden beim Leiten? In ihrer langjährigen Arbeit mit Führungskräften hat sie insgesamt 25 Leidens-Meilensteine identifiziert, die sie hier vorstellt – ergänzt um Handlungsalternativen, die es durchaus wert sind, unter die Lupe genommen zu werden.

Der Tod einsamen HeldInnen!

Speaker of the year, ManagerIn des Jahres, LehrerIn der Woche, MedizinerIn des Monats, PolitikerIn des Jahrhunderts … sie werden aufgenommen in die Galerie der Titelträger. Wir finden sie überall, die HeldInnen: in der Schule, in den Banken und Versicherungen… in allen Bereichen der modernen Gesellschaft. Und alle haben sie eines gemeinsam: Sie sind Macher mit einem krankhaften Trieb zur Steuerung, mit einer manischen Ausprägung für das „Richtige“…

Hürden in der Umsetzung strategieorientierter Führung

Strategieorientierte Führung? Das ist nicht gerade ein Allerweltswort – und schon gar nicht in Krankenhäusern, in denen es für die Führungskräfte, die Ärzte, vornehmlich darum geht, die autonome Entscheidungsmacht aufrecht zu erhalten. Welche Hürden dabei zu überwinden sind und wie dies (auch) in Krankenhäusern erreicht werden kann, schildert Heinz Brock in seinem Artikel.

Think, Act & Play im Leadership der Kybernetik zweiter Ordnung

In ihrem Cover-Artikel präsentieren Ray Ison und Rosalind Armson ein Konzept, wie Führung aus systemischer Sicht gelingen kann: mit einem stringenten Denkhintergrund, neuen Handlungsmodellen und dem spielerischen Zugang des Jonglierens in einer Umgebung der Komplexität und Unsicherheit. So können Situationen nachhaltig verbessert werden, ohne die Komplexität zu „reduzieren“ oder die Unsicherheit „wegzudenken“ – und wir leben Leadership in der Kybernetik zweiter Ordnung.

Führung in komplexen Unternehmenswelten

Oliver Bartels führt Sie im Brennpunkt der vorliegenden Ausgabe in die Welt der Führung ein. Lesen Sie, was Führung und Menschenbild miteinander zu tun haben und hinterfragen Sie Ihre eigenen Erfahrungen als Führungskraft und Geführte.

Den Teamgeist steigern. Unternehmensbeispiel buw

Teamgeist, Fairplay, Siegeswille, Leidenschaft. Die buw Unternehmensgruppe hat ihre Unternehmenswerte vor gut drei Jahren benannt. Und beschlossen, dass diese nicht nur Lippenbekenntnisse bleiben sollen. Dabei helfen ein Fußballclub, die Betonung des Teamgeistes und ein Prämienmodell. manage_HR stellt das Motivationskonzept des Callcenter-Dienstleisters vor.

Die Mitarbeiter machen lassen. Employee-Self-Service

Wer glaubt, Mitarbeiterselbstverwaltung lohnt sich nur für Großunternehmen, irrt: Employee-Self-Service (ESS) ist keineswegs abhängig von der Firmengröße. Auch kleine und mittelständische Unternehmen können damit Zeit und Geld sparen – vorausgesetzt, sie bereiten das Projekt Selbstverwaltung gut vor. manage_HR zeigt, worauf es bei einer erfolgreichen Einführung von ESS ankommt.

Not macht erfinderisch. Personalarbeit während der krise

Arbeitszeitkonten mit bis zu 300 Minusstunden, Mitarbeiter mit anderen Unternehmen austauschen, …. – in der Wirtschaftskrise zeigen sich insbesondere kleine und mittelständische Firmen erfinderisch. Sie wissen: Ein Stellenabbau wird sich später bloß rächen. Es gilt, strukturiert an die Krise heranzugehen. manage_HR zeigt, auf welche Strategien und Maßnahmen es jetzt ankommt.

Strategische Personalplanung ist zunehmend gefordert

Professionelle Personalarbeit ist nachhaltig. Sie verliert sich nicht in Aktionismus, sondern setzt auf langfristig wirksame Prozesse, Instrumente und Methoden. Eine unlängst publizierte Studie der European Association for People Management (EAPM) und der Boston Consulting Group (BCG) zeigt jedoch, dass viele HR-Ressorts nicht weit genug in die Zukunft blicken.

Nachhaltige Personalarbeit. Mit langem Atem zum Ziel

Unter dem Druck des Tagesgeschäfts verlieren viele Unternehmen ihre langfristigen HR-Ziele aus dem Blick. Dabei gibt es gute Gründe für mehr Nachhaltigkeit in der Personalarbeit. Eine aktuelle Studie zeigt: Arbeitgeber, die im Human Resource Management einen langen Atem beweisen, sind erfolgreicher als jene, die ihre Personalarbeit vorrangig nach kurzfristigen Zielen ausrichten.

Nutzen spüren

Die These von der Weiterbildungslüge, die jede betriebliche Personalentwicklung in deren Grundfesten erschüttern musste, erfährt ihre Fortsetzung durch eine weitere Provokation: Lebenslanges Lernen ist der Weiterbildungsirrtum der Modernität. Zunächst sei festgehalten, dass die persönliche Weiterentwicklung im Unternehmen nicht nur für das Unternehmen eine wesentliche Bedeutung hat, sondern auch für den einzelnen eine zukunftsweisende Prägung besitzt. Und trotzdem: Dem lebenslangen Lernen liegt ein Irrtum zugrunde.

Recruiting im Verbund. Employer-Branding

Auf den Arbeitgeber-Präferenzlisten der High Potentials stehen Konzerne wie Porsche oder SAP. Kleinere Unternehmen indes haben es schwer, qualifizierten Nachwuchs zu rekrutieren. Doch chancenlos sind sie nicht: Regionale Verbünde mittelständischer Unternehmen zeigen, dass die Firmen durch gemeinsame Aktivitäten in Sachen Recruiting und Personalentwicklung durchaus ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern können. manage_HR zeigt Beispiele erfolgreicher Netzwerkarbeit.

Messe Zukunft Personal trotzt der Krise mit neuem Besucherrekord

Vom 22. bis 24. September ging die Zukunft Personal in ihre 10. Runde. Während die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf das Personalmanagement in vielen Vorträgen und Podiumsdiskussionen zur Sprache kamen, machte sich die Rezession in der Fachausstellung kaum bemerkbar. Europas größte Fachmesse für Personalmanagement erreichte mit 11.525 Besuchern (Tag 1: 3.266, Tag 2: 4.877, Tag 3: 3.382) ein Rekordergebnis. Besonders gefragt waren Strategien für das Online-Recruiting und Qualifizierungen für Vertrieb und Führungskräfte.

Workshops 2009

An beiden Messetagen der Personal Austria und der Professional Learning Austria laden gesonderte Workshops zur intensiven Auseinandersetzung mit folgenden hochaktuellen Themen: „Konsolidierung und Intensivierung im E-Learning-Angebot“, „Der soziale Wandel im Unternehmen Gesundheit“ und „Equal Pay – Warum sich gerechte Bezahlung für Unternehmen auszahlt“.

VMMT Aktionsfläche Training

Mit der VMMT Aktionsfläche Training sorgt der Verband der Management- und Marketing-TrainerInnen VMMT für ein abwechslungsreiches Angebot im Bereich Training und Weiterbildung. Denn der neue, vollständig ausgestattete Gemeinschaftsstand erleichtert es seinen Mitgliedern unterschiedlichster fachlicher Ausrichtung, sich dem Fachpublikum der Personal Austria und Professional Learning Austria sowohl durch Infostände als auch in Vortragseinheiten vorzustellen.

WIFI Bildungsgespräch: Was Personalisten über den Europäischen Qualifikationsrahmen wissen sollten

Unternehmen, die Mitarbeiter/innen miteuropäischen Abschlusszeugnissen einstellenwollen, können in Zukunft leichtereinschätzen, über welches Ausbildungsniveauder oder die Betreffende tatsächlichverfügt. Dafür sorgt der neue EuropäischeQualifikationsrahmen (EQR): Schulzeugnisse,aber auch non-formale Abschlüsseaus der beruflichen Erwachsenenbildung,werden EU-weit in deneinheitlichen Stufenplan des EQR eingeordnet.

„E-Learning Special” auf der Professional Learning Austria

Im Kontext von Ansätzen wie lebenslanges Lernen oder Learning on Demand haben E Learning-Technologien die schulische und universitäre Bildungslandschaft sowie die Welt der betrieblichen Aus- und Weiterbildung in den letzten zehn Jahren nachhaltig verändert. Trends und Weiterentwicklungen bei computergestützten Lernangeboten beleuchtet am 11. und 12. November 2009 die Professional Learning, die neue Fachmesse für Personal- und Führungskräfteentwicklung, Training und E-Learning. In einem eigenen Workshop, dem „E-Learning Special“, geben fünf Branchenexperten am 11. November im Rahmen der Messe einen Überblick über den österreichischen E Learning-Markt.

Auszeit für die Weiterbildung

In Zeiten der Wirtschaftskrise suchen viele Personalabteilungen nach Instrumenten, die ihnen dabei helfen, Auftragseinbrüche abzufedern. Eines davon ist die Bildungskarenz, die Arbeitnehmer für Zwecke der Weiterbildung freistellt.

Konfikte lösen mit Mediation

Kündigungen und Entlassungen bergen viel Konfliktpotenzial, denn sie lösen bei den Betroffenen starke Gefühle aus. Ob begründet oder nicht: Die gekündigten Mitarbeiter fühlen sich oft persönlich verletzt und unfair behandelt. Nicht selten führt der Streit zwischen Unternehmen und Beschäftigten zu Gerichtsverfahren, in denen es nur noch darum geht, den Gegner in die Knie zu zwingen. Gegensteuern können Unternehmen mit Mediation.

Messe-Premiere für Training und Weiterbildung

Mit der Professional Learning Austria hat am 11. und 12. November in Wien eine neue Fachmesse für Personalentwicklung, Training und E-Learning Premiere. Als eigenständige Parallelveranstaltung zur Personal Austria, Österreichs größter Fachmesse für Personalwesen, trägt die neue Messe dem gewachsenen Stellenwert von Personalentwicklung und Bildungsmanagement in den Unternehmen Rechnung.

Was Arbeitgeber über die Krankheiten ihrer Mitarbeiter wissen dürfen

Unternehmen, die sich zu sehr mit der Gesundheit ihrer Mitarbeiter beschäftigen, geraten schnell mit dem Gesetz in Konflikt. Die jüngsten Beispiele stammen aus Deutschland, wo in den vergangenen Monaten gleich mehrere Unternehmen zugeben mussten, illegal Krankendaten ihrer Beschäftigten gespeichert zu haben, darunter der Lebensmittel-discounter Lidl und der Autobauer Daimler. Was dürfen Arbeitgeber in Österreich über die Gesundheit ihrer Mitarbeiter wissen? Ein Überblick über die Gesetzeslage.

Ausbildungskosten: Abgabenfreiheit und Rückzahlungsverpflichtung

Beträge, die der Arbeitgeber im betrieblichen Interesse für die Aus- und Fortbildung des Arbeitnehmers aufwendet, gehören nicht zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit, unterliegen nicht dem (Zuschlag zum) Dienstgeberbeitrag sowie der Kommunalsteuer und sind beitragsfrei zur Sozialversicherung und zur betrieblichen Vorsorge. Die Abgabenfreiheit umfasst die (externen) Kurskosten sowie die Reisekosten und die Kosten der Unterbringung und Verpflegung (Kürzung der Tagesgelder wie bei den vom Arbeitgeber bezahlten Arbeitsessen), allerdings keinesfalls das fortgezahlte Entgelt.

Unterstützung zur Krisenbewältigung durch AMS und Bundesländer

Krisenzeiten sind eine enorme Herausforderungfür die Personalstrategie. Unternehmenmit vorübergehenden Beschäftigungsschwierigkeiten,die keinen dauerhaftenPersonalabbau erfordern, bietet das ArbeitsmarktserviceÖsterreich (AMS) einebreite Palette kostenloser Leistungen, diewesentlich zur erfolgreichen Bewältigungder Probleme beitragen können.

Betriebliche Gesundheitsförderung und Integration von MitarbeiterInnen mit Handicap

Die Wirtschaftskrise prägt den Arbeitsalltag vieler Unternehmen. Um ihre Mitarbeiter dennoch nachhaltig fit zu halten und zu motivieren, setzen Arbeitgeber verschiedene Instrumente ein. Eine Win-Win-Situation erzielen sie für sich und ihre Beschäftigten, wenn Unternehmen die Themen Betriebliche Gesundheitsförderung, Motivation und Integration in schwierigen Zeiten nicht außer Acht lassen. Anregungen dafür erhalten Geschäftsführer, CEOs und Personalisten auf der Personal Austria, Österreichs größter Fachmesse für Personalwesen, am 11. und 12. November in Wien.

Keynote-Vorträge Personal Austria 2009

Zu den Highlights des Programms zählen die Keynote-Vorträge. Die drei Keynote-Speaker zeigen in ihren Vorträgen Wege auf, wie Führungskräfte Veränderungen umsetzen, Mitarbeiter motivieren und Krisen in Chancen verwandeln können: Dr. Roman F. Szeliga, Boris Grundl und Dr. Dr. Cay von Fournier.

Wie Personalisten die Krise managen

Beim österreichischen Branchengipfel für das Human Resource Management am 11. und 12. November in Wien ist die Überwindung der Wirtschaftskrise ein zentrales Thema. Die Personal Austria 2009 richtet den Blick gezielt nach vorn: Hochkarätige Vorträge und Podiumsdiskussionen beschäftigen sich mit zahlreichen Aspekten des Personalmanagements sowie aktuellen Fragen aus der Praxis. Im Austausch mit BerufskollegInnen erhalten Personalisten konkrete Anregungen für ihre Arbeit. Insgesamt präsentieren mehr als 190 Aussteller ihre Lösungen, Dienstleistungen und Werkzeuge.

Sozialpläne aufstellen

Wenn andere Instrumente nicht mehr greifen, bleibt Arbeitgebern oft nichts anderes übrig als Arbeitsplätze abzubauen und Mitarbeiter freizusetzen. Die Personalabteilung steht dann häufig vor der Aufgabe, in Absprache mit Unternehmensleitung und Betriebsrat einen Sozialplan aufzustellen. Was dieser regelt und wie die Sozialplanzahlungen zu behandeln sind, beschreibt dieser Beitrag.

Überstunden richtig abrechnen

Das Abrechnen einzelner Überstunden ist sehr arbeitsintensiv und führt in der Praxis der Lohnverrechner immer wieder zu Problemen. Viele Personalabteilungen setzen daher auf Überstundenpauschalen oder All-in-Vereinbarungen. Wie sich diese Gestaltungsmöglichkeiten umsetzen lassen, beschreibt der folgende Beitrag.

Alternativen zur Kündigung: HR-Instrumente für Zeiten des Auftragseinbruchs

Viele Arbeitgeber stellen sich derzeit die Frage, wie sie die Wirtschaftskrise ohne Mitarbeiterabbau überstehen. Für die meisten sind Kündigungen das letzte Mittel. Bevor sie Beschäftigte nach Hause schicken, suchen sie nach anderen Wegen, Personalkosten zu reduzieren. Die gängigen Instrumente reichen von Gleitzeitperioden bis hin zur Kurzarbeit. Welche rechtlichen Regelungen Betriebe dabei beachten sollten, beschreibt der folgende Beitrag.

Der goldene Handschlag

Die Wirtschaftskrise ist da, und erste Unternehmen beginnen, Personal abzubauen. Ein zentrales Thema im Trennungsprozess ist meist die Höhe der Abfindung oder Vergleichszahlung. Inhalt der Trennungsvereinbarungen sollte nur der Umfang der Bruttovergütung sein. Unbestritten wichtig ist zu wissen, was dem Betroffenen netto bleibt, wenn er das Unternehmen verlässt.

Studie „Neue Rollen im Human Resources Management“

Welche neuen Rollen haben sich im Human Resources Management in den letzten Jahren nachhaltig etabliert? Welche Auswirkungen ergeben sich hieraus für Karrierewege im HR Management? Welche Empfehlungen für HR Professionals und Unternehmen lassen sich daraus ableiten? Diese Fragen untersuchte HRblue im Sommer 2009 in großen internationalen Unternehmen des deutschsprachigen Raums (Deutschland, Österreich, Schweiz).

Die Wahl und ihre Auswirkungen auf das Arbeitsrecht

Kurz vor der Bundestagswahl, am 23. September 2009, stimmten Dr. Peter H. M. Rambach, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, und Christoph Tillmanns, Vorsitzender Richter am LAG Baden-Württemberg, das Publikum auf der Messe Zukunft Personal in Köln bereits auf die möglichen Veränderungen im Arbeitsrecht mit einem Politikwechsel ein. Damit trafen sie den Nerv der Personaler: Ihre Bestandsaufnahme zu Themen wie Mindestlohn, Arbeitnehmerdatenschutz oder Zeitarbeit füllte das Praxisforum bis auf den letzen Stehplatz. Die Rechtsexperten beschäftigten sich sowohl mit den Wahlprogrammen der Parteien als auch dem gegenwärtigen Stand von arbeitrechtlich relevanten Fragen.

Neues aus der Lohnpraxis – Oktober 2009

Eignen sich die in den unverbindlichen Preisempfehlungen (UVB) der Automobilhersteller angegebenen Verkaufspreise dazu, die von Arbeitnehmern zu versteuernden Vorteile aus einem Jahreswagenrabatt zu bestimmen? Kann der Fahrer eines Transportfahrzeugs, der auf einem ausgedehnten Betriebsgelände als Fahrer beschäftigt ist, für eine Auswärtstätigkeit Mehraufwendungen für Verpflegung geltend machen? Lesen Sie mehr…

Keine generelle Unzulässigkeit von Flash-Mob-Aktionen

Ein neues Arbeitskampfmittel der Gewerkschaften auf dem Vormarsch?Flash-Mob-Aktionen sind im Streikrecht ein neues Phänomen. Ein Flash-Mob bezeichnet einen kurzen, spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer üblicherweise persönlich nicht kennen. Die Flash-Mob-Teilnehmer erfahren zumeist über SMS oder über das Internet von der Aktion. Da das Bundesarbeitsgericht (BAG) einem derartigen Vorgehen keine Absage erteilt hat, müssen sich Arbeitgeber zukünftig darauf einstellen, dass Gewerkschaften insbesondere zur Unterstützung ihrer Position bei Tarifverhandlungen auf dieses neue Kampfmittel zurückgreifen. Dies wird häufig dann der Fall sein, wenn es den Gewerkschaften nicht gelingt, ausreichend Mitglieder für einen Streik zu motivieren.

Neues aus dem Arbeitsrecht – Oktober 2009

Macht sich der Arbeitgeber schadensersatzpflichtig, wenn sich an den Betriebstoiletten ausländerfeindliche Parolen befinden? Sind Raucherpausen der Arbeitnehmer unter bestimmen Umständen ein Kündigungsgrund? Können die Betriebsparteien einen Interessensausgleich auch im Nachhinein noch um eine Namensliste erweitern? Wenn Sie Antworten auf diese und weitere Fragen zum Arbeitsrecht suchen, werden Sie hier fündig.

Weitblick, Tools und Strategie. Personalprozesse optimieren

Zu viel Verwaltungsarbeit, mangelnde Datenverfügbarkeit, unzureichende Kommunikation… – Die Personalarbeit in Unternehmen birgt häufig einiges an Verbesserungspotenzial. Personaler tun daher gut daran, das Handwerkszeug zur Prozessoptimierung zu kennen. Martina Brutsch, Expertin für Personalprozesse, zeigt, welche Instrumente wichtig sind, und beschreibt die Eckpfeiler für das Projekt „Personalprozesse optimieren“.

Potenziale des Alterns nutzen. Age-Management

Ältere Mitarbeiter gelten als weniger belastbar, weniger leistungsfähig, weniger flexibel als jüngere Mitarbeiter. Zu unrecht: Sowohl Studien als auch Praxisbeispiele zeigen, dass Mitarbeiter 50+ wesentlich zum Erfolg eines Unternehmens beitragen. Um das Potenzial der Älteren nutzen zu können, müssen die Firmen jedoch auf eine alters- und alternsgerechte Personalpolitik setzen. manage_HR zeigt, was gekonntes Age-Management ausmacht.

Die Besten halten. Mitarbeiterbindung

Wer in der Krise das Thema Mitarbeiterbindung aus den Augen verliert, wird nach der Krise übel dastehen. Das zumindest prognostizieren Experten. Was müssen Unternehmen tun, um Leistungsträger zu halten? Und wie bringen sie überhaupt in Erfahrung, welche Mitarbeiter besonders wichtig für das Unternehmen sind? manage_HR stellt Lösungsansätze vor.

Das Geheimnis der Kennzahlen. Cost per hire

Wie viel kostet es, einen neuen Mitarbeiter einzustellen? Eine wichtige Frage, die allerdings nicht leicht zu beantworten ist. Was alles zählt zu den Rekrutierungskosten? Lediglich die reinen Beschaffungskosten oder auch interne Aufwände oder gar die Opportunitätskosten? manage_HR auf der Suche nach den relevanten Kennzahlen.

„Compliance-Fahrplan“im Arbeitsrecht

Der Begriff der „Compliance“ ist schon geraume Zeit in aller Munde und auch Personaler verwenden ihn gerne. Und doch ist häufig über schemenhafte Vorstellungen von „Whistleblowing“ und „Ethik Code“ hinaus wenig bekannt, insbesondere was Compliance im arbeitsrechtlichen Zusammenhang bedeutet und was das für die praktische Personalarbeit heißt.

Prof. Dr. Wolfgang Böhm, Jörg Hennig, Dr. Cornelius Popp: Zeitarbeit. Leitfaden für die Praxis

Die Zeitarbeit hat sich seit der Reformierung durch die Hartz-Gesetze ausgeweitet. Vor Beginn der Wirtschaftskrise waren ca. 720.000 Mitarbeiter (12/2007) in der Branche beschäftigt. Zeitarbeit ist ein wichtiges Flexibilisierungsinstrument und heute aus der Personalpraxis kaum wegzudenken: Decken von Auftragsspitzen, Saisonarbeit, Vertreten von ausgefallenen Mitarbeitern oder das Flexibilisieren starrer Personalstrukturen und -kosten oder die Nutzung von Zeitarbeit als vorgeschaltetes risikoreduziertes Personalbeschaffungs- und -auswahlinstrument.

Kündigung einer studentischen Hilfskraft

§ 1 Abs. 1 und 2 Satz 1 KSchGBeschäftigt eine Forschungseinrichtung eine studentische Hilfskraft, setzt dies regelmäßig voraus, dass sie einem Studium nachgeht. Im Falle der Exmatrikulation des Studenten ist daher eine personenbedingte Kündigung gerechtfertigt.(Leitsatz der Bearbeiterin)BAG, Urteil vom 18. September 2008 – 2 AZR 976/06

Sonderzahlung unter Freiwilligkeitsvorbehalt

§§ 308 Nr. 4, 307 Abs. 2 Nr. 1 BGB1. Der Arbeitgeber kann eine jährliche Sonderzahlung unter einen Freiwilligkeitsvorbehalt stellen. Ist dieser klar formuliert, verhindert er von vornherein, dass ein Anspruch für die Zukunft entsteht. Ein Anspruch aus betrieblicher Übung scheidet dann ebenfalls aus.2. Die Wirksamkeit eines Freiwilligkeitsvorbehalts hängt nicht von der Höhe und dem Zweck der Leistung ab. Insbesondere kann er auch eine Sonderzahlung, die über 25 % des Gesamtgehalts ausmacht, wirksam erfassen.(Leitsätze der Bearbeiterin)BAG, Urteil vom 18. März 2009 – 10 AZR 289/08

Redaktion Arbeit und Arbeitsrecht: Personalmanagement in Krisenzeiten

Unternehmen stehen angesichts der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise vor bedeutenden Herausforderungen. Was bedeutet diese Situation für das Personalmanagement in den einzelnen Unternehmen? Was kann oder muss es unter diesen Bedingungen leisten? Die Fragen beantworten anerkannte Fachautoren in den Beiträgen dieses Sammelbandes. Sie zeigen Handlungsoptionen auf, stellen praxisnahe Fallbeispiele vor und machen auf die arbeitsrechtlichen Regelungen aufmerksam, die dabei zu bedenken sind.

Flexibel in Krisenzeiten

Personalkosten können auch ohne Kündigungen reduziert werden. Vor allem, wenn Arbeitgeberrechtzeitig vor einer Krise entsprechende Regelungen getroffen haben.

Kündigungsfrist bei Verdachtskündigung

§ 626 Abs. 2 BGB1. Macht der Arbeitgeber die außerordentliche Verdachtskündigung vom Fortgang des Strafverfahrens abhängig, kann er sie nicht zu einem beliebigen Zeitpunkt aussprechen. Vielmehr bedarf es eines sachlichen Grunds für den gewählten Zeitpunkt, um die Ausschlussfrist des § 626 Abs. 2 BGB einzuhalten.2. Es kommt jedoch nicht auf einen bestimmten, absolut gedachten Zeitpunkt an. Entscheidend ist, wann die Gewissheit für den Arbeitgeber, dass der Arbeitnehmer die Pflichtverletzung begangen hat, einen solchen Grad angenommen hat, dass es ihm nicht zumutbar ist, das Arbeitsverhältnis fortzusetzen.(Leitsätze der Bearbeiter)BAG, Urteil vom 5. Juni 2008 – 2 AZR 234/07

Keine abändernde betriebliche Übung mehr

§ 308 Nr. 5 BGB1. Hat ein Arbeitnehmer Anspruch auf eine Sonderzahlung aufgrund betrieblicher Übung, kann der Arbeitgeber den Anspruch nicht dadurch beseitigen, dass er die Zahlung unter einen Freiwilligkeitsvorbehalt stellt.2. Das gilt auch, wenn der Mitarbeiter dies drei Jahre widerspruchslos hinnimmt. Eine solche „abändernde betriebliche Übung“ ist nach der Schuldrechtsmodernisierung nicht mehr möglich.(Leitsätze der Bearbeiterin)BAG, Urteil vom 18. März 2009 – 10 AZR 281/08

Was Menschen antreibt

Die Wirtschaftskrise führt zu dramatischen Einbrüchen im Mitarbeiterengagement. In einem von Budgetkürzungen, Unsicherheit und Stress geprägten Wirtschaftsumfeld stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre besten Arbeitnehmer bei der Stange zu halten. Bisherige Maßnahmen stoßen an ihre Grenzen. Um Mitarbeiter in Krisenzeiten zu engagieren, müssen Firmen an den Kern für Motivation gehen: Essences.

Dienstverträge mit Geschäftsführern

Anstellungsverträge mit GmbH-Geschäftsführern (GF) sind keine lediglich besser dotierten Arbeitsverträge – zumindest sollten sie das nicht sein. Vielmehr muss ein solcher Vertrag die besondere Rechts- und Interessenlage im Verhältnis zwischen der Gesellschaft und ihrem GF widerspiegeln. Denn bei dem Anstellungsverhältnis des GF handelt es sich grundsätzlich nicht um ein Arbeits-, sondern um ein Dienstverhältnis.

Systematische Mitarbeiterbindung bei Union Investment

Dem Thema Mitarbeiterbindung, insbesondere der Bindung von erfolgskritischen Mitarbeitern (Key Playern), schenken mittlerweile viele Unternehmen eine hohe Aufmerksamkeit. Denn es gibt in vielen Branchen nicht genügend Spezialisten für manche Fachgebiete am Arbeitsmarkt und die resultierenden Nachbesetzungskosten können enorm sein. Für Kapitalanlagegesellschaften wie Union Investment hat die Bindung der Mitarbeiter eine zusätzliche Relevanz. Die Branche ist geprägt von hochgradigem Expertentum, welches nur bedingt am Arbeitsmarkt verfügbar ist. Das intellektuelle Kapital der Mitarbeiter ist deshalb die wichtigste Ressource: Nur mit den besten Spezialisten kann sich das Unternehmen positiv vom Wettbewerb abgrenzen.

Wo Personalmanager irren

Welche HR-Instrumente Unternehmen mit welchem Erfolg einsetzen, untersucht eine aktuelle Studie von Watson Wyatt. Sie zeigt auch, dass für Personaler noch viel zu tun bleibt.

Mit Würde gehen

Angesichts der Krise haben in den vergangenen Wochen zahlreiche Unternehmen entschieden, sich von Mitarbeitern zu trennen. Die Betroffenen sind schockiert und desillusioniert. Nicht selten treibt es ihnen die Tränen in die Augen. Es ist nicht nur die entstehende materielle Unsicherheit oder die plötzliche Perspektivlosigkeit, welche sie fassungslos macht. Es geht für die von Trennung Betroffenen auch um ihre Identität. Wo sonst verbringt der Mensch soviel Zeit wie bei seiner Arbeit? Bei wie vielen Menschen formiert sich das soziale Netzwerk um den Beruf? Und wer definiert sich nicht zumindest teilweise als Individuum darüber, was er den ganzen Tag zu tun hat?

Retention-Programme schrittweise aufbauen

Wenn eine Schlüsselkraft plötzlich geht, belastet dieser Weggang das Unternehmen mit zwei bis drei Brutto-Jahresentgelten. Bei leitenden Mitarbeitern können die Kosten bis zu 300.000 Euro ausmachen. Einige Kräfte sind zudem schwer zu ersetzen – aufgrund ihrer Kenntnisse, Erfahrungen und sozialen Kompetenzen. Vor diesem Hintergrund rechnet es sich für Arbeitgeber, die Bindung ihrer Leistungsträger systematisch anzugehen und langfristig wirksame Retention-Programme aufzubauen.

b.o.b.-HR

Neues Partnernetzwerk b.o.b. HR circle gegründet Die führenden Lösungen in der Personalwirtschaft aus einer Hand

Zukunft Personal geht in Runde 10

Grußwort von Alexander R. Petsch, Geschäftsführer von spring Messe Management (Veranstalter der Zukunft Personal 2009) Wer vor zehn Jahren das Wort „Personalmanagement“ erwähnte, erntete mitunter fragende Blicke. Auch das damals langsam einer breiteren Masse zugängliche Internet mit seinen Suchmaschinen wusste darüber nicht gerade viel zu berichten. Die Arbeit der Personalabteilungen verbanden die meisten Menschen mit Lohn- und Gehaltsabrechnung, dem Führen von Vorstellungsgesprächen und der Entlassung von Personal in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Deshalb herrschte die Meinung vor: Personalarbeit kann jeder. Diese Einstellung kann sich heute kein Unternehmen mehr leisten, denn Personalarbeit hat seither enorm an Bedeutung gewonnen.

Toyota setzt zur Organigrammerstellung auf OrgPlus

Visualisierungs-Software von HumanConcepts hilft bei interner Reorganisation und Optimierung des SAP-HR-Systems Willich, den 09. September 2009*** Weltweit zählt Toyota zu den innovativsten Automobil-Herstellern. Da die manuelle Änderung von Mitarbeiter-Daten in den mit VISIO erstellten Organigrammen zwei Mal pro Jahr drei Mitarbeiter jeweils drei ganze Tage beschäftigte und damit in keiner Weise der von Toyota mitgeprägten Philosophie Kaizen (Veränderung zum Besseren) entsprach, entschlossen sich die Verantwortlichen in der Kölner Niederlassung, der Toyota Deutschland GmbH, künftig die Software-Lösung OrgPlus von HumanConcepts zur intelligenten Organigrammerstellung einzusetzen. Neben der reinen Organigrammerstellung wurde OrgPlus aber auch schon zur Reorganisation erfolgreich eingesetzt und hat durch seinen Einsatz sogar zur Optimierung des von Toyota Deutschland eingesetzten SAP –HR System beigetragen.

YouGovPsychonomics Organisational Consulting: Attracting, engaging, retaining people!

Qualifikation, Know-how und Engagement der Mitarbeiter im Unternehmen entscheiden in wettbewerbsintensiven Märkten und Geschäftsprozessen zunehmend über den wirtschaftlichen Erfolg. Die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens hängt daher maßgeblich von geeigneten Strukturen, Prozessen und Systemen des Personalmanagements ab. Es gilt, diejenigen Mitarbeiter zu gewinnen, die am besten sowohl zu den Aufgaben wie auch der Kultur Ihres Unternehmens passen, diese gezielt weiter zu entwickeln, ihr verantwortliches Handeln zu fördern und sie so langfristig an das Unternehmen zu binden. Wie sie dies erfolgreich angehen können, erfahren Sie persönlich von uns vom 22. bis 24. September auf der Messe Personal in Köln.

Neues vom Arbeitsrecht – September 2009

Unter welchen Umständen ist es möglich, Sonderzahlungen als Kompensation auf Arbeitnehmer zu beschränken, die einer Verschlechterung ihrer Arbeitbedingungen zugestimmt haben? Hat der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht bei der Einführung von Englisch als Unternehmenssprache? Welches Gericht ist zuständig, wenn ein Arbeitnehmer im Zusammenhang mit seiner Arbeit einen Dritten schädigt? Wer Antworten auf diese und weitere Fragen sucht, sollte sich in dieser Rubrik einen Überblick über aktuelle Urteile im Arbeitsrecht verschaffen.

Neues aus der LohnPraxis – September 2009

In punkto Arbeitsverhältnis ist Vorsicht angebracht: Wer seiner Meldepflicht als Arbeitgeber nicht nachkommt oder keine Gesamtsozialversicherungsbeiträge abführt, handelt auch dann fahrlässig, wenn ihm dies nicht bewusst war. Lesen Sie dazu mehr in diesem Beitrag. Außerdem erfahren Sie, in welchen Ausnahmefällen die frühere Beschäftigungszeit für Angestellte im öffentlichen Dienst heute noch für die Vergütung eine Rolle spielt.

Prof. Dr. Raimund Waltermann: Sozialrecht

Demnächst erscheint eine aktualisierte Auflage dieses Klassikers, die lesenswert für alle ist, die in das Thema Sozialrecht einsteigen möchten. Die Neuerscheinung ist auf dem Stand von Juni 2009.

Der Progressionsvorbehalt

Immer wieder liest man: Elterngeld, Krankengeld, Kug und ähnliche Lohnersatzleistungen, aber auch Auslandseinkünfte sind zwar steuerfrei, sie unterliegen aberdem Progressionsvorbehalt. Das bedeutetin der Auswirkung, dass derartigeLeistungen doch zu einer Erhöhung der Steuerlast und damit häufig zu einer Steuernachzahlungführen können. Auf diese Besonderheit unseres Steuersystems müssen sich Zusammen

Am falschen Ende gespart – Vorsicht vor diskriminierenden Stellenausschreibungen

Die Begrenzung einer innerbetrieblichen Stellenausschreibung auf Arbeitnehmer im ersten Berufsjahr kann eine Diskriminierung wegen des Alters beinhalten. Die Beschränkung kann jedoch gerechtfertigt sein, wenn der Arbeitgeber damit ein rechtmäßiges Ziel verfolgt und sie zur Erreichung dieses Ziels angemessen und erforderlich ist. Sind die hierfür angeführten Gründe allerdings offensichtlich ungeeignet, verstößt das Unternehmen grob gegen seine Pflicht zur diskriminierungsfreien Stellenausschreibung. Dagegen kann der Betriebsrat gerichtlich vorgehen. Die Berufung des Arbeitgebers auf das vorgegebene Personalbudget ist für die Rechtfertigung der mittelbaren Benachteiligung durch die Begrenzung der innerbetrieblichen Stellenausschreibung auf Arbeitnehmer im ersten Berufsjahr offensichtlich ungeeignet.

Connie Voigt (Hrsg.): Interkulturell führen – Diversity 2.0 als Wettbewerbsvorteil

Das von der Wirtschaftsjournalistin und Kommunikationsexpertin Connie Voigt herausgegebene Buch „Interkulturell führen – Diversity 2.0 als Wettbewerbsvorteil“ ermöglicht auch Laien einen informativen Einstieg in das global immer mehr Bedeutung erlangende Thema. Der Leser erfährt bei der Lektüre dieses vielschichtigen Konglomerats aus verschiedenen Essays und Analysen, warum sich Führungskräfte und Unternehmen künftig stärker auf dem Gebiet der Interkulturalität engagieren sollten.

Web 2.0 – Wie Personaler das Mitmach-Web nutzen können

Der Begriff Web 2.0 ist in aller Munde – aber was genau ist unter diesem “Mitmach-Web” zu verstehen? Können auch Personaler mitmachen oder sollten sie es sogar? Noch herrscht vielfach Unsicherheit, welchen Nutzen Soziale Netzwerke, Google Adwords oder Mobile-Media liefern. Einen Überblick über die Vielzahl der Online-Instrumente und ihre Einsatzmöglichkeiten für Recruiting und Talentmanagement gibt Prof. Wolfgang Jäger von der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden im Gespräch mit Jens Reimer Schinkel vom HRM Research Institute.

Neu: Praxisorientierter Leitfaden zum Thema Zeitwertkonten

München, 25.08.2009 – Zeitwertkontenmodelle werden sich in den nächsten Jahren als das Personalinstrument der Zukunft durchsetzen. Mit dem „Flexi II“ (Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen), dass im Januar 2009 in Kraft getreten ist, hat der Gesetzgeber bereits verbesserte Rahmenbedingungen für Zeitwertkonten geschaffen. Diese machen Zeitwertkonten zu einem höchst wirkungsvollen und nachhaltigen Lebensarbeitszeitmodell. Vielen Unternehmen und Arbeitnehmern sind die Vorzüge von Zeitwertkonten jedoch immer noch unklar und es besteht ein hoher Informationsbedarf, um dieses komplexe Modell für alle Parteien verstehbar zu machen.

Solisten im Team: Wertschöpfung durch interne Unternehmensfunktionen

Boos, Frank/Heitger, Barbara/Hummer, Cornelia (2005). Solisten im Team – Wertschöpfung durch interne Unternehmensfunktionen. In: Boos, Frank/Heitger, Barbara: Wertschöpfung im Unternehmen. Wie innovative interne Dienstleister die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Gabler-Verlag, Wiesbaden, S. 11-38

Outdoortraining für den Change

Im Team Herausforderungen zu meistern, die man sich selbst nie zugetraut hätte – das ist einer der zentralen Aspekte bei Outdoortrainings, die von Unternehmen zum Teambuilding und zur Unterstützung von Veränderungsprozessen eingesetzt werden. Beim Klettern in einem Hochseilgarten oder der Fahrt auf einem gemeinsam gebauten Floß werden das gegenseitige Vertrauen im Team und das eigene Selbstvertrauen gestärkt, Fehler im Team angesprochen und gelöst, und somit eingefahrene Verhaltensmuster aufgebrochen – was maßgeblich zum Prozess, den das Team oder die Führungskraft gerade durchlebt, beiträgt und das Miteinander im Team nachhaltig beeinflusst.

Interactive Drumming, Motivation & Teambuilding

Drum Cafe macht eine wichtige Quelle für das Entstehen von Motivation erlebbar: (sogar gegen die eigene Erwartung) erfolgreich sein. Der Pionier und weltweit führende Anbieter für interaktive Percussion Events, die jeden Teilnehmer mit einer eigenen Trommel aktiv beteiligen, und damit ganze Unternehmen in einem Rhythmus vereinen, ist am Freitag, 2. Oktober, im Praxisforum 2 auf der Møtivation zu erleben.

In vier Schritten zum Schichteinsatzplan. Einführung flexibler Arbeitszeitsysteme

Die Produktion läuft nicht rund, Kundenaufträge können nicht rechtzeitig bearbeitet werden, die Maschinen sind zeitweise nicht ausgelastet, die Mitarbeiter dafür überbelastet … Wenn ein Unternehmen vor solchen Problemen steht, muss oftmals das Arbeitssystem überarbeitet werden. Wie die Flexibilisierung der Arbeitszeit gelingen kann, zeigt Beraterin Petra Strahl anhand des Vier-Phasen-Modells.

Mitarbeiterdaten ins System bringen. Digitale Personalakte

Die Digitalisierung von Arbeitsprozessen macht vor dem Personalbereich nicht halt: Die digitale Personalakte kommt, auch im Mittelstand. Warum das Scannen und zentrale Ablegen von Akten so beliebt ist, und was bei der Suche nach Scandienstleistern und Dokumentenmanagement-Software zu beachten ist.

Ein Depot für die Arbeitszeit. Zeitwertkonten

Beim Thema Zeitwertkonten können nur die wenigsten Klein- und Mittelständler mitreden. Das zeigen aktuelle Studien. Dabei ist das Potenzial der Lebensarbeitszeitkonten groß: Die Flexibilisierung der Arbeitsorganisation und die Möglichkeit, den Mitarbeitern einen vorgezogenen Ruhestand zu ermöglichen, werden von Experten als Hauptvorteile genannt. manage_HR liefert das wesentliche Know-how zu dem Instrument.

Kandidaten auf Knopfdruck. Online-Recruiting bei der Sparda-Bank

Von der Stellenausschreibung über die Verwaltung der Bewerbungen bis hin zum Eignungstest – bei der Sparda-Bank Münster läuft die gesamte Personalbeschaffung online ab. Der Finanzdienstleister profitiert dabei nicht nur durch Zeit- und Kosteneinsparung, sondern auch durch eine höhere Trefferquote bei der Personalauswahl.

Das Leben der Mitarbeiter im Blick. Familienfreundliche Personalpolitik

Familienfreundliche Unternehmen sind als Arbeitgeber höchst attraktiv. Dennoch tun sich Personaler in KMU oft schwer, familiengerechte Maßnahmen im Betrieb einzuführen. Die Hürden: ein zu großer Anspruch an sich selbst und die fehlende Unterstützung der Unternehmensleitung. manage_HR zeigt, welche Instrumente große Effekte haben und wie das Management von diesen überzeugt werden kann.

HR-Arbeit in fremden Händen

Business Process Outsourcing (BPO) im HR-Bereich befreit Personaler von zeitaufwendigen Verwaltungsaufgaben – und wird laut Experten auch im Mittelstand zunehmen. Doch was sollte ausgelagert werden? Wie ist die Zusammenarbeit mit den Dienstleistern zu gestalten? Und wo liegen eventuelle Gefahren? manage_HR liefert das nötige Know-how.

Neues aus der LohnPraxis – August 2009

Wie verhält es sich mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz, wenn Unternehmen einzelnen Mitarbeitern Sonderzahlungen gewähren, obwohl Sie dazu nicht (tarif-)vertraglich verpflichtet sind? Führen Umlagezahlungen des Arbeitgebers an die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL), die den Beschäftigten einen unmittelbaren und unentziehbaren Rechtsanspruch auf eine Zusatzversorgung gegenüber der VBL verschaffen, zum Zeitpunkt der Auszahlung zu Arbeitslohn? Diese Fragen beantworten wir Ihnen in diesem Beitrag. Außerdem erfahren Sie mehr darüber, inwiefern der Bundesfinanzhof seine Rechtsprechung zur so genannten Anrufungsauskunft nach § 42 e EStG geändert hat.

Befristetes Risiko

Zeitverträge sind gemessen an ihrer Zahl ineinigen Arbeitssektoren auf dem Weg zumNormalarbeitsverhältnis. Möglicherweisesind sie für Arbeitgeber die ideale Arbeitsformin Krisenzeiten.

Arbeitszeugnis – Auskunftsangebot unzulässig

Eine unzulässige Verschlüsselung zum Nachteil des Arbeitnehmers liegt vor, wenn der Arbeitgeber in einem Arbeitszeugnis für nachfolgende Arbeitgeber anbietet, „gerne“ über die Qualität der von dem Mitarbeiter geleisteten Arbeit Auskunft zu geben.

Neues vom Arbeitsrecht – August 2009

Müssen Arbeitgeber einem Mitarbeiter im Krankheitsfall das Gehalt weiter bezahlen, wenn er eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegt, aber vorher bekundet, dass er nicht mehr für ein Unternehmen tätig sein möchte? Rechtfertigt der ständige Verstoß eines Arbeitnehmers gegen Sicherheitsbestimmungen des Betriebs eine Kündigung? Ist es zulässig, in Tarifverträgen ein geringeres Gehalt für jüngere Arbeitnehmer vorzusehen? Verschaffen Sie sich in dieser Rubrik einen Überblick über aktuelle Urteile im Arbeitsrecht.

Der Nebel lichtet sich – mehr Klarheit beim Teilzeitanspruch

Der gesetzliche Teilzeitanspruch aus dem Teilzeit- und Befristungsgesetz vom 21. Dezember 2000 wirft immer noch eine Vielzahl von Fragen auf. Das Bundesarbeitsgericht hat jetzt in einer grundlegenden Entscheidung Klarheit im Bezug auf folgende Probleme geschaffen: Kann der Arbeitnehmer dann, wenn der Arbeitgeber der Verringerung der Arbeitszeit zustimmt, jedoch die gewünschte Verteilung der verkürzten Arbeitszeit ablehnt, den Verteilungsanspruch isoliert durchsetzen? Kann sich der Arbeitgeber bei Ablehnung eines Teilzeitanspruches darauf berufen, dass mit dem Betriebsrat eine Absprache besteht, die die gewünschte Verteilung der verringerten Arbeitszeit nicht zulässt?

Die Personalabteilung in Position bringen. Department-Branding

In vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen führt die Personalarbeit ein Schattendasein. Sei es, weil die Unternehmensführung die Arbeit der Personaler auf die Lohnbuchhaltung beschränkt oder der Personaler selbst seine Arbeit nicht ins rechte Licht zu rücken weiß. Wie die Personalabteilung richtig positioniert werden kann, erläutert Carmen Schön. In Form einer Checkliste zeigt die Organisationsberaterin, worauf beim Department-Branding zu achten ist.

Mitarbeitersuche via blog & co.

Web 2.0 hält Einzug im Recruiting: Wer heute qualifizierte Fachkräfte gewinnen will, kommt um die Nutzung von Blogs, sozialen Netzwerken und Internet-Videos kaum noch herum. Doch wie genau können die Online-Tools erfolgreich eingesetzt werden? Worauf muss geachtet werden? manage_HR mit einer Einführung in Recruiting 2.0.

Mitarbeiter werden zu Mitunternehmern. Kapitalbeteiligung

In Ländern wie Frankreich oder Großbritannien ist sie gang und gäbe, in Deutschland führt sie ein stiefmütterliches Dasein: die Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenskapital. Dabei können Firmen durchaus von einer Mitarbeiterbeteiligung profitieren. Berater Stefan Fritz zu den Vorteilen des Instruments und den Möglichkeiten der Ausgestaltung.

Fragen Sie richtig! Personalauswahl in KMU

Die Personalauswahl im Mittelstand erfolgt oft unsystematisch und wenig professionell. Schnell ist so der falsche Kandidat eingestellt oder ein guter Bewerber verprellt. Dabei lassen sich Einstellungsgespräche relativ leicht professionalisieren, wie die Personalexperten Petra Minnemann und Nina Höft auf dem Deutschen Assessment-Center-Kongress 2008 erklärten. Die Schlüsselwörter dazu heißen: Strukturierung und Anforderungsbezug. Eine Zusammenfassung ihres Vortrags.

Mehr als ein Stimmungsbarometer. Mitarbeiterbefragung

Längst setzen Unternehmen Mitarbeiterbefragungen nicht mehr nur zur Stimmungsabfrage ein. Die Firmen haben erkannt: Mitarbeiterbefragungen sind wertvolle Wegbereiter für Veränderungen. Vorausgesetzt, das Instrument wird richtig eingesetzt. manage_HR zeigt, worauf bei der Planung zu achten ist und was der Befragung folgen sollte.

Den Teufelskreis durchbrechen. Konstruktiver Umgang mit Betriebsräten

Die Positionen sind starr, jeder pocht auf seine Argumente, eine Annäherung ist nicht in Sicht. So sieht die Kommunikation zwischen Personalmanagement und Betriebsrat oftmals aus. Doch es gibt Mittel und Wege, wie sich die Gespräche konstruktiv gestalten lassen. Der Berater Ralf Besser gewährt Einblick in seine Erfahrungen.

Die richtige Wahl treffen. HR-Software

Personaler sind in der Regel keine IT-Experten. Das Projekt der Auswahl und Einführung einer HR-Software im Unternehmen stellt somit meist eine Herausforderung für sie dar. Ihre Fragen: Auf was kommt es bei der Auswahl an? Welche Strategie ist die richtige? Und mit welchen Stolpersteinen ist zu rechnen? manage_HR mit Antworten.

Neue Gesetze führen zu Handlungsbedarf

Betriebliche Altersversorgung und Zeitwertkonten. Die bAV unterliegt im Jahr 2009 einer Fülle gesetzlicher Änderungen. Diese Neuerungen stellen sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmer vor weit reichende Herausforderungen und Entscheidungen.

Geringere Betriebsrenten bei vorzeitigem Ausscheiden

§ 2 Abs. 1 und 5 BetrAVG1. Scheidet ein Arbeitnehmer aus dem Betrieb aus, bevor er die in der Versorgungsordnung vorgesehene Altersgrenze erreicht, ist seine Betriebsrente nach § 2 BetrAVG zeitanteilig zu kürzen.2. Dies gilt auch, wenn die Versorgungsordnung eine Kappungsgrenze enthält und für jedes vollendete Dienstjahr einen bestimmten Prozentsatz des letzten Gehalts vorsieht, diesen aber in der Höhe begrenzt.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 17. September 2008 – 3 AZR 1061/06

Freistellung und Sozialversicherung

§ 7 Abs. 1 Satz 1 SGB IVVereinbaren die Parteien einvernehmlich, dass der Arbeitgeber den Mitarbeiter unwiderruflich von der Arbeit freistellt und ihm seine Vergütung bis zum Ende der Kündigungsfrist fortzahlt, führt dies nicht dazu, dass das sozialversicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis bereits vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses endet.(Leitsatz des Bearbeiters)BSG, Urteil vom 24. September 2008 – B 12 KR 22/07 R

Change Essentials

Change Essentials – harte Schnitte & neues WachstumEin Programm für erfahrene Berater und Change-Manager

Zeitarbeit: Chancen und Risiken eines Erfolgsmodells

Das Taschenbuch „Zeitarbeit: Chancen und Risiken für Zeitarbeitnehmer und Kundenunternehmen“ geht in eine neue Auflage. In der aktuell überarbeiteten Fassung bespricht Edgar Schröder, Berater der Zeitarbeit, auf über 100 Seiten aktuelle und wichtige Fakten aus der Zeitarbeitsbranche. Kunden und Arbeitnehmer finden hier eine umfassende Übersicht. Bereits die erste Auflage des Buches sorgte für ein überaus reges Echo. Medien wie das Hamburger Abendblatt empfahlen das Buch als kompakten Ratgeber.

Elf und eine halbe schräge Idee

Kompetenz und Erfahrung – das soll nicht in Abrede gestellt werden – sind wichtig. Doch gefangen in der Kompetenzfalle wird schnell der Spurt durch die Endlosschleifegenommen, immer wieder das Gleiche gedacht und getan.Ändert sich aber das relevante Umfeld, verlieren die lang bewährten Branchenweisheiten ihre Wirksamkeit oder wirken sogar kontraproduktiv.

Futuring von A–Z

Umsatzrückgänge, Unternehmenspleiten, Kurzarbeit. Ängstlich starren Unternehmenauf die Zeichen der Krise. In einem solchen Umfeld ist es wichtigerdenn je, auf Zukünftiges vorbereitet zu sein. Dabei hilft ein professionelles Futuring,also ein systematischer Prozess der Zukunftsarbeit.Zielsetzung ist, die eigene Future Fitness, also die Überlebensfähigkeit im zukünftigen Business zu steigern. Dazu gilt es mögliche Zukünfte zu durchdenken, Gefahren zu erkennen und vor allem Chancen zu nutzen. Wie das geht undwelche Instrumente dabei hilfreich sind, zeigt das folgende Futuring von A-Z.

Zwei zentrale Fragestellungen im Change 2.0

Change 2.0. Na gut. Wieder einmal eine Modeerscheinung. Dass dahinter eine grundsätzlich andere Denkhaltung steht, ist den meisten nicht klar, die sich erstmals mit dem Ansatz auseinandersetzen. Dabei ist die entsprechende Denkhaltung elementar für den Erfolg des Change-Projekts. Daher beginnen die wichtigsten Fragen im Prozess auch bei uns selbst.

World Café als Workshop-Methode in einer lernenden Organisation

Die Anpassung an Veränderungen, die Analyse von Erfolgen und Misserfolgen,die Beurteilung von Stärken und Schwächen, die Identifizierung von Chancen und Risiken, die Entwicklung von Strategien und Visionen gehören heute zum unternehmerischen Alltag. Um die Zukunft zu meistern ist die Erkenntnis, „dass wir alle einem Imperativ des Lernens unterliegen“ (Argyrisund Schön, 2006) unabdingbar und zugleich eine Chance, der zunehmenden Globalisierung offensiv ins Auge schauen zu können. Eine gängige Maßnahmein Unternehmen ist die Durchführung von Workshops. Neben der Begriffsfassung, den Zielen und den Vorteilen von Workshops im Allgemeinen, wird die dialog-offene Methode World Café praxisnah vorgestellt. Zum Abschluss wird die Bedeutung der Methode World Café in einer lernenden Organisation aufgezeigt.

Armin Trost (Hrsg.): Employer Branding – Arbeitgeber positionieren und präsentieren

Ende der 90er Jahre war der Begriff „Employer Branding“ noch für viele ganz neu. Er signalisierte eine Wende im Recruitingprozess: Arbeitgeber können sich nicht mehr die Besten aussuchen, sondern müssen sich nunmehr selbst vermarkten. Diese Entwicklung werde auch durch wirtschaftliche Krisen nicht gestoppt, so Prof. Dr. Armin Trost, der mit dem neuen Buch „Employer Branding“ eine praxisnahe Antwort auf Vermarktungsfragen von Arbeitgebern vorgelegt hat.

Mehrwertorientierte Führung im Gesundheitsbereich

Kliniken und Krankenhäuser, Praxen und medizinische Versorgungszentren –durchwegs alle medizinischen Versorgungsbereiche des Gesundheitswesensunterlagen in den letzten Jahren einem permanenten Wandel. Die Führungskräftesehen sich nunmehr einer ständig steigenden wissenschaftlichenKomplexität gegenüber. Die Anforderung, immer mehr Patienten in immerkürzeren Zeiteinheiten zu versorgen, wächst. Der Kostendruck steigt ebenso.Der bürokratische Aufwand nimmt zu, weshalb es zu immer aufwändigerenArbeitsprozessen und auch zu immer mehr Konflikten zwischen Leistungspartnernkommt.Wie in diesem Kontext „mehrwertorientierte Führung“ stattfinden kann, beschreibtHans Heyny in der neuen Serie. Teil 1 startet mit der Selbstdefinition,der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Rollen als Führungskraft undeiner Darstellung der Führungsinstrumente im Gesundheitswesen.

Change Management 2.0 mit Unternehmenstheater 2.0

Wo liegen die Parallelen zwischen Web, Change Management und Unternehmenstheater1.0? Und welche 2.0-Formen haben sich entwickelt? Die Autoren Markus Berg und Jürgen Häußler analysieren die Entwicklungen in den letzten 20 Jahren und beschreiben die wichtigsten Unternehmenstheater-2.0-Formen. Praxisbeispiele zu jeder Form runden diesen Artikel ab.

Changemanagement 2.0 – Verändert über Changemanagement nachdenken

Es hat ja so kommen müssen. Nach Web 2.0, Business 2.0 und Kinderschokolade2.0 (nämlich mit Kevin) nun also Changemanagement 2.0. Muss das wirklichsein? Wir meinen: Ja, es muss. Weil es so, wie es bislang ging, vermutlich nichtmehr recht weitergehen wird. Bei aller Veränderungswut, die uns umgibt und dieuns zu allem möglichen auffordert, sind uns, so die These, zentrale Begriffe unddie relevanten Zusammenhänge abhanden gekommen. Wir wissen nicht mehrso recht, was wir tun wenn wir sagen – „Wir brauchen einen, den nächsten, denwirklich einschneidenden, den konsequent umgesetzten Changemanagement-Prozess“. Wir tun folglich irgendetwas (was, wie man seit Karl Weick wissenkann, nicht per se falsch sein muss) und wundern uns anschließend, dass dasErgebnis so wenig mit der ursprünglichen Idee zu tun hat. Das hat auch damitzu tun, dass die Organisation intelligenter geworden ist, dass sie mit dem Auftrittdes Changemanagement rechnen gelernt hat. Sie weiß mittlerweile, wie das„Antibiotikum“ schmeckt und weiß auch, sich geschickt darauf einzustellen.

Verborgenes Potenzial aktivieren

„Kosten senken“ lautet derzeit die Devise in vielen Personalabteilungen. Dazu überprüfen die Unternehmen auch ihre IT-Infrastruktur. Personalentscheider, die einfach bedienbare Softwarelösungen mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis suchen, finden in der Halle „HR Software & Hardware“ der Zukunft Personal einen optimalen Überblick: Rund 100 HR-Software-Anbieter sind auf Europas größter Fachmesse für Personalmanagement vom 22. bis 24. September vertreten.

Bürokraten fördern Bürokratie

Mit dem Abbau der Bürokratie könnte viel Geld gespart werden Und oft würde so ganz nebenbei das Leben erleichtert. Eines der jüngsten Beispiele ist der Fernsehspruch hinter der Werbung für pharmazeutische Produkte. Dem sonst so oft als mündig gepriesenen Bundesbürger wird ein banaler Text, der auf jeder Packungsbeilage steht, täglich vielmals gezeigt. Dabei ist das, was da aus dem TV-Off tönt, nämlich den Patienten zu informieren, für viele Ärzte und Apotheker selbstverständlich. Über die Fernsehsprüche (und damit über uns) amüsieren sich auch Ausländer, die diese deutsche „Besonderheit“ in ihren Ländern nicht praktizieren.

Was Schüler denken

Einblicke in die Gedanken der Bewerber von morgen: Die Junior Management School in Monheim hat sich in einer Befragung damit befasst, welche Vorstellungen Schülern und Schülerinnen der Klassen 10 bis 13 von ihrem späteren Berufsleben und von ihren Arbeitgebern haben.

Mobile Recruiting – Strategien für den Einstieg in die Bewerberansprache über mobile Endgeräte

Wo zu Beginn der 1990er die Einführung einfach zu bedienender Browser dem Massenmarkt den Zugang ins stationäre WWW ermöglichte, steht heute das Handy als Zugriffsmedium für das mobile Internet. Die breite Nutzung mobiler Endgeräte steckt zwar noch in den Kinderschuhen, doch alle Anzeichen sprechen dafür, dass sich dies in den kommenden drei bis fünf Jahren grundlegend ändert. Insbesondere wer jüngere Bewerberzielgruppen ansprechen möchte, sollte deshalb schon heute entsprechende Strategien für ein mobiles Recruiting vorbereiten. Das Forschungsprojekt „ReMoMedia – Recruiting in the Mobile Media“, das innovative Formen der Personalbeschaffung mithilfe von mobilen Medien untersucht, liefert hierfür wichtige Anhaltspunkte.

Vernachlässigte Chancen für Personaler. Interim-Management

Interim-Management ist im Mittelstand noch wenig verbreitet. Insbesondere die Personaler stehen dem Einsatz von externen Führungskräften zurückhaltend gegenüber. Ein Fehler, wie Experten meinen. Denn: Indem der HR’ler flexible Ressourcen im Management zur Verfügung stellt, trägt er zur Lösung unternehmerischer Probleme bei und erweist sich so als Business Partner. manage_HR über die Chancen der noch unentdeckten Dienstleistung.

Das Tüpfelchen auf dem i

Die Anerkennung besonderer Mitarbeiterleistungen lässt sich nicht nur durch Geldprämien oder Lohn- und Gehaltserhöhungen erreichen. Durch eine Lohnsteuerpauschalierung für unentgeltliche oder verbilligte Computerübereignung und für Arbeitgeberzuschüsse zur privaten Internetnutzung entstehen im Vergleich ebenfalls geringere Personalkosten.

Sparen Unternehmen am falschen Ende? – Zeitwertkonten als Personalinstrument der Zukunft

München, 30.07.2009 – Kaum wurde die Rente mit 67 beschlossen, da fordert die Bundesbank, das Rentenalter auf 69 anzuheben. Bereits beschlossene Sache ist es, dass bis 2029 das gesetzliche Rentenalter von 65 schrittweise auf 67 Jahre erhöht wird: Beginnend im Jahr 2012 wird das gesetzliche Rentenalter um einen Monat und ab 2024 um zwei Monate pro Jahr angehoben. Wer nach 1963 geboren ist, kann somit erst nach Vollendung des 67. Lebensjahres abschlagsfrei in Rente gehen. Vor allem im produzierenden Gewerbe sind die Mitarbeiter dazu körperlich gar nicht in der Lage. Für Unternehmen kann dies bedeuten, dass die Belegschaft überaltert und sich dadurch Krankheits- und Fehlzeiten erhöhen. Mit dem Einsatz von Zeitwertkonten können Unternehmen und Mitarbeiter dem bereits heute entgegenwirken.

Als Arbeitgeber auffallen

Der vielfach beschworene Fachkräftemangel steht vor der Tür – und insbesondere diekleinen und mittelständischen Unternehmen bekommen ihn langsam aber sicher zuspüren. Zeit zu handeln und als attraktiver Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen.Nur wie? Und wo anfangen? manage_HR leitet den Weg durch das Projekt „Personalmarketingmit knappem Budget“.

Change Management: erfolgreich anders

Veränderung, „Change“ – dem müssen sich gerade in diesen Tage viele Menschen stellen. Besonders bei den Personaldienstleistern sind jetzt innovative Ideen gefragt, um die Streichungen der Zeitarbeitsplätze in den konjunkturschwachen Branchen abzufangen. Die Notwendigkeit zur Veränderung zeigt sich eben während oder nach einer Krise sehr deutlich. Das muss aber nicht sein, denn Veränderung kann auch progressiv und zielgerichtet ablaufen – als Weg in eine erfolgreiche Zukunft! Damit bedeutet sie letztlich nichts weiter, als von einer Situation, Handlung oder Entwicklungsstufe in die nächste überzugehen. Change, bloßer Wandel, alleine ist nicht genug, erforderlich ist Transition, der Übergang zur Verbesserung!

Neue Ideen – Mit dem Edison-Prinzip die Krise überwinden

„Wir brauchen neue Methoden zum Entwickeln neuer Ideen.“ Diesen Hilferufvernimmt man zur Zeit oft – nicht nur von Unternehmen. Denn die aktuelle Krise stellt die Betriebe vor ganz neue Herausforderungen. Also können siesich bei deren Lösung auch nur bedingt an Best Practice-Beispielen aus derVergangenheit orientieren. Wie man neue Ideen mit System entwickelt, daskann man von Thomas Edison, dem Erfinder der Glühbirne, lernen.

Steigendes Interesse von Betriebsräten an Zeitwertkontenmodellen

Zeitwertkonten im Trend: Workshops und Schulungen für Betriebsräte und Arbeitnehmervertretungen stehen hoch im KursMünchen, 16.07.2009 – Zeitwertkonten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und sind das Personalinstrument der Zukunft. Mitarbeitern hilft dieses Instrument bei der individuellen Lebensplanung – im Erwerbsleben ebenso wie bei der Planung und Gestaltung des persönlichen Ruhestandsbeginns. In vielen Unternehmen herrscht jedoch seitens der Arbeitnehmer immer noch ein großes Informationsdefizit. Die meisten Mitarbeiter wissen gar nicht, welche Vorteile und Einsatzmöglichkeiten eine Zeitwertkontenlösung für sie bietet.

“Einmal gewonnen – nie mehr zerronnen”

Das Ende der Rechtsprechung zur sogenannten gegenläufigen betrieblichen Übung Zahlt ein Arbeitgeber dreimal hintereinander jährlich an die Belegschaft vorbehaltlos eine Gratifikation wie beispielsweise Weihnachtsgeld, dann haben die Mitarbeiter einen rechtsverbindlichen Anspruch auf diese Leistung. Solche Ansprüche aus “betrieblicher Übung” bereiten Unternehmen gerade in Krisenzeiten Probleme, da eine aus Kostengründen oft erforderliche Befreiung davon rechtlich kaum möglich ist. Bisher konnten sich Arbeitgeber zumindest mit einer “gegenläufigen betrieblichen Übung” (dreimalige Zahlung an den Mitarbeiter unter dem ausdrücklichen Vorbehalt, die Leistung sei freiwillig; kein Widerspruch des Mitarbeiters) davon lösen. In einer kürzlich ergangenen Entscheidung hat das Bundesarbeitsgericht Unternehmen jedoch nun einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Kündigung bei Annahme von Fußballeintrittskarten

Nimmt ein Arbeitnehmer von einem für den Arbeitgeber tätigen Dienstleister ein teueres Geschenk (hier: VIP-Eintrittskarten für ein Bundesliga-Fußballspiel) an, kann dies eine Kündigung rechtfertigen. Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Arbeitnehmer mit der Annahme des Geschenks den Eindruck erweckt, er sei käuflich. Hier besteht – unabhängig davon, ob es tatsächlich zu einer den Arbeitgeber schädigenden Handlung kommt – ein Verstoß gegen das so genannte Schmiergeldverbot.

Neues vom Arbeitsrecht – Juli 2009

Dürfen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern die Anweisung geben, die Büroräume selbst zu reinigen? Haben Arbeitnehmer eine Chance, ihren ehemaligen Arbeitgeber auf Schadensersatz zu verklagen, wenn er ihnen das Zeugnis nicht fristgerecht aushändigt? Und darf sich ein Mädcheninternat mit Blick auf das AGG bei der Bewerberauswahl auf Frauen beschränken? Machen Sie in dieser Rubrik die Antworten auf diese Fragen ausfindig.

Bernd Klemm u.a. (Hrsg.): Formularbuch Arbeitsrecht

Das Formularbuch bietet außergerichtliche Muster- und Formulartexte zu allen wesentlichen Themen des Individual- und Kollektivarbeitsrechts. Neben demklassischen Individualarbeitsrecht behandelt das Werk auch das Tarifvertragsrecht, das Betriebsverfassungsrecht, die Mitbestimmung auf Unternehmensebene und die Betriebliche Altersversorgung.

Neues aus der LohnPraxis – Juli 2009

Zuschläge für tatsächlich nicht geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit, die der während des Mutterschutzes gezahlte Lohn bereits enthält, sind nach § 3b EStG nicht steuerfrei. Das bestätigte nun der Bundesfinanzhof (BFH, Az.: VI B 69/08). Außerdem hat der Bundesrat dem 3. SGB-IV-Änderungsgesetz zugestimmt. Neben der gesetzlichen Garantie, dass die Renten in Deutschland auch dann stabil bleiben, wenn die Löhne in Zukunft sinken sollten, enthält es Neuregelungen zur Kurzarbeit. Wenn Sie hier weiterlesen, erfahren Sie mehr zu diesen beiden gehaltsrelevanten Änderungen.

Die neue Entgeltgruppe 1 im öffentlichen Dienst

Outsourcing gehört(e) auch im öffentlichen Dienst zur Normalität. Der Kostendruck beim Personal führt(e) zur Auslagerung einfacher Tätigkeiten an externe Dienstleister. Die neue Leichtlohngruppe in den reformierten Tarifverträgen soll diese Tendenz nicht nur stoppen, sondern sogar umkehren: Ziel der neuen Entgeltgruppe 1 des TVöD, TV-L und TV-V ist das Insourcing. Nunmehr liegen die ersten Entscheidungen der Arbeitsgerichte vor. Zweifel am Erfolg der Idee sind danach durchaus berechtigt.

Dr. Günter Huber und Waltraud Müller: Das Arbeitszeugnis in Recht und Praxis

Das Zeugnis ist regelmäßig Gegenstand arbeitsgerichtlicher Verfahren, weil sich so mancher Beschäftigte nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses bzgl. Leistung und/oder Verhalten zu schlecht beurteilt und damit in seinem beruflichen Fortkommen gefährdet sieht. Besonders ärgerlich für beide Seiten wird es, wenn die Formulierungen des Arbeitgebers aus Unkenntnis nicht rechtssicher vorgenommen wurden. Unternehmen sind daher gut beraten, sich rechtzeitig mit den rechtlichen Anforderungen an ein wohlwollendes Arbeitszeugnis zu beschäftigen.

Benachteiligung einer schwerbehinderten Bewerberin

Art. 33 Abs. 2 GG;§ 33 Abs. 1 AGG;§§ 81 Abs. 2, 82 Satz 2 SGB IX a. F.1. Unterlässt es ein öffentlicher Arbeitgeber, die Schwerbehindertenvertretung über die Bewerbung eines Schwerbehinderten zu informieren und ihn zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen, lassen diese Indizien eine Benachteiligung aufgrund Schwerbehinderung vermuten.2. Die Benachteiligung aufgrund der Schwerbehinderung setzt nicht voraus, dass der Arbeitgeber positive Kenntnis von der Schwerbehinderungseigenschaft hat. Übersehen Mitarbeiter in Bewerbungsunterlagen einen Hinweis des Bewerbers auf eine Schwerbehinderung, muss sich der Arbeitgeber so behandeln lassen, als wisse er davon. Auf ein Verschulden kommt es nicht an.3. Das AGG gilt nicht für Fälle, bei denen die Handlung, die den Schadensersatz auslöst, schon vor dem 18.8.2006 abgeschlossen war.(Leitsätze der Bearbeiterin)BAG, Urteil vom 16. September 2008 – 9 AZR 791/07

Sozialplanabfindung bei vorgezogener Altersrente

Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG;§ 10 Satz 3 Nr. 6 AGG;§ 75 Abs. 1 Satz 2 a. F.,§ 112 Abs. 1 BetrVG,§ 81 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 Satz 1 a. F. SGB IXDie Betriebsparteien können in Sozialplänen für Arbeitnehmer, die im Anschluss an die Beendigung des Arbeitsverhältnisses Anspruch auf vorzeitige Altersrente haben, geringere Abfindungen vorsehen.BAG, Urteil vom 11. November 2008 – 1 AZR 475/07

Symposium „Die Zukunft ist weiblich“: Frauen an die Führungsspitze

Frauen haben in punkto Qualifikation in den vergangenen Jahren stark zugelegt. Top-Positionen im Management besetzen dem fachlichen Fundament zum Trotz jedoch nach wie vor die Männer. Wollen Frauen nicht in Führung gehen oder sind die Grundvoraussetzungen schwierig? Sind Frauen tatsächlich auf der Überholspur oder wie kommen sie da hin? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die Referentinnen des Symposiums „Die Zukunft ist weiblich“ am 23. September 2009.

Genug gemessen

Oft ist es gut, auf die Frage „Wollen Sie ein Feedback?“ nicht sofort mit „Ja!“ zu antworten, denn jedes Feedback hat Konsequenzen. Und ebenso gut ist es, die Frage nach der Coaching-Evaluation besser mit einer Gegenfrage zu beantworten: „Was wollen Sie damit erreichen?“

Management-Dilemma erleben

Professor Knut Bleicher brachte in den Fünfziger Jahren eine damals für die Betriebswirtschaftslehre eher neuartige dynamische Lernmethode, das Unternehmensplanspiel, aus den USA nach Deutschland mit. Die Idee ist so einfach wie genial: Studenten, Nachwuchsmanager oder Führungskräfte können als Top-Management-Teams konkurrierender Unternehmen die Probleme und Anforderungen an Firmenleitungen in einer Unternehmenssimulation hautnah erleben und sich dabei in einer definierten Modellumgebung betriebswirtschaftliche Kenntnisse aneignen, diese erweitern und vertiefen. In den Anfängen wurden Bilanzen, Erfolgsrechnungen, Finanzpläne und Preiskalkulationen oder auch relevante Unternehmenskennzahlen wie Umsatzrendite, Cash Flow, Lagerbestände, Return on Investment noch von Hand errechnet und grafisch aufbereitet.

Spielerisch zum Lernerfolg

Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann. Im frühen Kindesalter wird diese Strategie von Eltern und Pädagogen auch noch mit großem Ernst verfolgt. Doch in Schule und Beruf müssen spielerische Ansätze schnell der harten Paukerei Platz machen. Dabei besitzt das Spiel viele Potenziale, die in Lernprozessen nachweislich wirksam sind: Ernsthafte Spielprinzipien sind sinnvoll im Beruf einsetzbar und auch für Institutionen interessant, die sonst nichts mit Computertechnologie zu tun haben.

Umstieg leicht gemacht

Von der papierbasierten zur digitalen PersonalaktenführungDie Einführung der elektronischen Personalakte steht auf der Agenda vieler HR-Abteilungen ganz oben. Dennoch zögern sie beim Umstieg weg von der papierbasierten Aktenführung hin zum vollständig digitalen System. Hemmnisse werden in Fragen der Rechtssicherheit, vor allem aber in dem nicht unerheblichen Anfangsaufwand der Umstellung gesehen. Dabei lassen sich die Herausforderungen bei guter Projektplanung und mit der richtigen Unterstützung leicht bewältigen.

Korrekt fortbilden

Wissen und Können sind im globalenWettbewerb heute entscheidendeErfolgs- und Differenzierungsfaktorenoder wie der Ökonom BenjaminFranklin im 18. Jahrhundert feststellte:„Eine Investition in Wissen bringtnoch immer die besten Zinsen“. Einmarktgerechtes Anforderungsprofilentscheidet über die Wettbewerbsfähigkeitdes Unternehmens und dieBeschäftigungsfähigkeit jedes Arbeitnehmers(Employability). Hierfürist eine permanente Fortbildungunerlässlich, da angesichts einerHalbwertszeitdes Wissens von zweibis fünf Jahren sonst schleichendeDequalifizierung droht. WichtigenRechtsfragen der Fortbildung im bestehendenArbeitsverhältnis kommtdamit mehr Bedeutung zu, insbesonderewenn knappe Ressourcen dieVerteilungsfrage aufwerfen.

Keine Meistbegünstigung für stark Behinderte beim Abzug berufsbedingter Wegekosten

Steuerpflichtige mit einer entsprechenden Behinderung können für die Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte anstelle der Entfernungspauschalen die tatsächlichen Aufwendungen in Abzug bringen (§ 9 Abs. 2 Satz 3 EStG). Behinderte haben jedoch nach dem eindeutigen Wortlaut des § 9 Abs. 2 Satz 3 EStG nur die Wahl, die Wegekosten entweder einheitlich nach den Entfernungspauschalen oder einheitlich nach den tatsächlichen Aufwendungen zu bemessen. Eine Kombination von Entfernungspauschale und tatsächlichen Aufwendungen bei der Bemessung der Wegekosten ist mit § 9 Abs. 2 Satz 3 EStG nicht vereinbar.

Preisgeld ist Arbeitslohn

Der einem Arbeitnehmer von einem Dritten verliehene Nachwuchsförderpreis führt zu Arbeitslohn, wenn die Preisverleihung nicht vor allem eine Ehrung der Persönlichkeit des Preisträgers darstellt, sondern wirtschaftlich den Charakter eines leistungsbezogenen Entgelts hat.

Bei Probezeitkündigung muss der Arbeitgeber den Personalrat nicht über Sozialdaten unterrichten

Informiert der Arbeitgeber den Personalrat vor einer Probezeitkündigung nicht über das Alter und die Unterhaltspflichten des Arbeitnehmers, so hat dies nicht unbedingt die Unwirksamkeit der Kündigung zur Folge. Die Kündigung ist jedenfalls nicht unwirksam, wenn sie wegen unzureichender Arbeitsleistung und mangelnder Bewährung innerhalb der Probezeit erfolgt. Die Sozialdaten sind für die Rechtmäßigkeit der Probezeitkündigung unerheblich, weil diese nach § 1 Abs. 1 KSchG keiner sozialen Rechtfertigung bedarf.

Steuerschäden bei verspäteter Anpassung der Renten sind auszugleichen

Nach § 16 Betriebsrentengesetz ist der Betriebsrenten leistende Arbeitgeber verpflichtet, alle drei Jahre die Höhe der Renten zu überprüfen und diese gegebenenfalls anzupassen. Da hier die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens und die Interessen der Betriebsrentner gegeneinander abzuwägen sind, ist die Frage der Betriebsrentenanpassung sehr streitanfällig. Aber auch wegen dem komplizierten Verfahren der Feststellung der Anpassungsfähigkeit kommt es immer wieder zu unbeabsichtigten Fehlern bei der Anpassung der Betriebsrenten. Ist die Rentenanpassung insgesamt oder nur zum Teil fälschlicherweise unterblieben, hat der Arbeitgeber die zu wenig gezahlten Beträge im Nachhinein an der Betriebsrentner auszuzahlen. Hierbei wird oft übersehen, dass eine solche nachträgliche Zahlung auch für den Betriebsrentner negative Folgen in Form von Steuerschäden haben kann. Mit diesem Problem hat sich das BAG in einem aktuellen Urteil befasst.

Zulässigkeit von Gewerkschaftswerbung per E-Mail im Betrieb

Eine im Betrieb vertretene Gewerkschaft darf sich mit Werbung und Informationen auch über betriebliche E-Mailadressen an Arbeitnehmer wenden. Dies gilt selbst dann, wenn den Arbeitnehmern die private Nutzung von E-Mail und Internet verboten ist. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesarbeitsgericht durch Abwägung der Grundrechte von Arbeitgeber und Gewerkschaft.

Neues vom Arbeitsrecht – Juni 2009

Verstoßen Sozialpläne, die eine nach Lebensalter oder Betriebszugehörigkeit gestaffelte Abfindungsregelung vorsehen, gegen das AGG? Haben Arbeitnehmer auch dann Anspruch auf einen rauchfreien Arbeitsplatz, wenn dort Publikumsverkehr herrscht? Müssen Unternehmen Arbeitnehmern, die Kollegen sexuell belästigen, fristlos kündigen? Aktuelle arbeitsrechtliche Urteile liefern hierzu neue Anhaltspunkte.

Neu: Deutsche Zeitwert GmbH startet im Juni mit eigener Zeitwertkonten-Verwaltungsplattform

München, 15.06.2009 – Zeitwertkonten sind das Personalinstrument der Zukunft. Während der Arbeitgeber ein wirksames Personalinstrument zur Arbeitszeitflexibilisierung und Steuerung der Altersstruktur im Unternehmen erhält, können Mitarbeiter die Gestaltung ihrer Lebensarbeitszeit gezielt auf ihre beruflichen und privaten Bedürfnisse abstimmen. Die Anforderungen an die Verwaltung von Zeitwertkonten sind durch das „Flexi II“ sehr komplex geworden. Aus diesem Grund hat sich die Deutsche Zeitwert GmbH, als langjähriger Beratungsspezialist für Zeitwertkontenmodelle, auf die Administration von Zeitwertkonten fokussiert und bringt Anfang Juni eine eigene Verwaltungsplattform „ZWEK“ auf den Markt.

Dauerbrenner Betriebsübergang: Der Europäische Gerichtshof erweitert den Anwendungsbereich

Herr Klarenberg war als Abteilungsleiter bei der ET Electrotechnology GmbH (kurz: ET) beschäftigt. ET veräußerte wesentliche Betriebsmittel sowie eine Lieferanten und Kundenliste an die Firma Ferrotron Technologies GmbH (kurz: Ferrotron). Außerdem übernahm Ferrotron drei in der Abteilung von Herrn Klarenberg beschäftigte Ingenieure sowie den stellvertretenden Abteilungsleiter. Als Herr Klarenberg übernommen werden wollte, ging der Daumen nach unten: Man wollte Herrn Klarenberg nicht übernehmen. Herr Klarenberg klagte daraufhin gegen Ferrotron auf Beschäftigung.

Betriebliche Bündnisse für Arbeit

Wirtschaftlich schwierige Zeiten erfordern regelmäßig auch die Einsparung von Personalkosten im Unternehmen. Allerdings stellen die komplexen Regelungen des deutschen Arbeitsrechts Arbeitgeber gerade in Krisenzeiten vor besondere Herausforderungen. Das deutsche Arbeitsrecht bietet aber auch eine Reihe von Gestaltungsmöglichkeiten zur Personalkosteneinsparung, die nicht unmittelbar mit der Beendigung von Arbeitsverhältnissen verbunden sind. Ein solches Gestaltungsmittel stellt das betriebliche Bündnis für Arbeit dar.

Dienstwagen: Widerruf der Überlassung

§§ 305 ff. BGB1. Bei einem arbeitsrechtlichen Widerrufsvorbehalt muss im Vertragstext deutlich werden, welche Leistung genau von einem möglichen Widerruf betroffen sein soll und in welchen Fällen der Arbeitnehmer mit dem Widerruf zu rechnen hat.2. Dazu hat der Arbeitgeber wenigstens die Richtung anzugeben, aus der der Widerruf möglich ist (BAG, Urt. v. 11.10.2006 – 5 AZR 721/05, AuA 3/07, S. 180 f.).3. Um einen so im Vertrag beschriebenen Widerrufsgrund auszulegen, kann auch auf die Bedingungen abgestellt werden, die das Unternehmen bei der Einräumung der (widerrufenen) Leistung zugrunde gelegt hat.4. Darf der Arbeitgeber die Überlassung eines Firmenwagens „aus wirtschaftlichen Gründen“ widerrufen, ist es möglich, zur näheren Konkretisierung dieses Begriffs auf die Bestimmungen zur Gebrauchsüberlassung und die dort aufgestellten Voraussetzungen zurückzugreifen.(Leitsätze des Bearbeiters)LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 24. November 2008 – 2 Sa 1462/08 (n. rk., Az. BAG: 9 AZR 113/09)

Verlängerung befristeter Arbeitsverträge

§§ 9, 14 Abs. 2 TzBfGVerlängern die Parteien einen sachgrundlos befristeten Arbeitsvertrag nach § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG, können sie in dem Anschlussvertrag gleichzeitig eine höhere Arbeitszeit vereinbaren, sofern dem Arbeitnehmer hierauf ein Anspruch nach § 9 TzBfG zusteht und das Unternehmen ihn auf seinen Wunsch hin über einen frei werdenden Arbeitsplatz unterrichtet sowie ihm förmlich angeboten hat, diesen zu übernehmen.(Leitsatz des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 16. Januar 2008 – 7 AZR 603/06

Zweites Krickenbecker Kolloquium

Wie werden wir morgen denken und handeln? Brauchen wir neue Denkansätze, um unsere Zukunft erfolgreich zu gestalten? Welche Rolle spielen diese Fragen für ein Unternehmen?

Kinderbetreuung: Eltern fördern – in Erfolg investieren

Laut einer Erhebung des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung bekommen junge Menschen weniger Kinder, weil sie fürchten, diese nicht ernähren zu können. Das ist nur einer der Gründe dafür, warum die Gesellschaft altert – aber ein gewichtiger, den die Wirtschaftskrise zusätzlich anheizt. Als Teilantwort auf diese demographische Herausforderung sind immer mehr Unternehmen bereit, ihre Mitarbeiter bei der Kinderbetreuung zu unterstützen. Und da gibt es Neuigkeiten – in Deutschland wie in Österreich.

HR-Software: Kein Ende der Fahnenstange in Sicht

Automatisierte Recruitingverfahren, Management per Kennzahlen, Mitarbeiter-Portale, elektronische Leistungsanalysen und digitale Personalakten: Die Modernisierung der Personalarbeit geht ungebremst weiter und wird durch immer neue Software- und Dienstleistungsangebote unterstützt. Mit ihrer aktuellen „SoftTrend Studie 257 – Human Resources Software“ bietet die Hamburger Unternehmensberatung SoftSelect GmbH Entscheidern eine fundierte Entscheidungshilfe und zeigt aktuelle Trends im Personalwesen auf.

7. Fachkongress für Bildungscontrolling: Weiterbildung neu bewerten

Entertainment war gestern. Heute stellen Unternehmen ihre Weiterbildung auf eine harte Probe. Denn Personalentwicklung bezieht ihre Daseinsberechtigung gerade in schwierigen Zeiten aus einer deutlichen Performancesteigerung. Wer sich vor diesem Hintergrund in Sachen Bildungscontrolling auf den neuesten Stand bringen möchte, hat dazu vom 22. bis 23. September auf dem 7. Deutschen Fachkongress für Bildungscontrolling die Gelegenheit. Das Schwerpunktthema kreist in diesem Jahr um die Frage, inwiefern Bildungsrating einen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten kann.

Unternehmenssimulation bringt Klarheit über Leistungsfähigkeit des Führungsnachwuchses

Wie gut sind unsere Nachwuchsführungskräfte und wer eignet sich für die Aufgaben der Zukunft? Diesen Fragen ging die Siemens Enterprise Communications GmbH (SEN) im Sommer 2008 nach. Das Unternehmen durchlebte zu dieser Zeit massive Veränderungen, die mit dem Herauslösen des Unternehmensbereichs aus dem Siemens-Konzern begannen und in den Verkauf an The Gores Group mündeten. Um Klarheit über die Führungskompetenzen der Organisation zu gewinnen, stieß die Geschäftsleitung ein Screening von weltweit mehr als 300 Führungs- und Nachwuchsführungskräften an. Die Kandidaten mussten ihre Kompetenzen im Rahmen einer Unternehmenssimulation unter Beweis stellen.

Die Vertrauensfalle

Die meisten Konzerne und mittelständischen Unternehmen haben ihre Prozesse und die Technik im Griff: Der Produktionsablauf ist auf dem neuesten technischen Stand, das Logistiksystem wurde optimiert und die umfassende Unternehmenssoftware läuft nach Anfangsschwierigkeiten inzwischen ziemlich stabil. Was immer wieder durch die Finger gleitet, ist die effektive und zielorientierte Zusammenarbeit der Mitarbeiter.

Nur immer fix, sonst kriegste nix

Eine besondere Art der personenbedingten Kündigung ist die krankheitsbedingte Kündigung. Entgegen hartnäckiger Gerüchte kann auch einem erkrankten Arbeitnehmer gekündigt werden. Allerdings sind strenge Voraussetzungen an krankheitsbedingte Kündigungen geknüpft. Welche Steine Sie jedoch vorher aus dem Weg räumen müssen, lesen Sie in folgendem Beitrag.

Strategische Simulation

Die KSB AG in Frankenthal, einer der europäischen Marktführer für Pumpen & Armaturen mit rund 14.500 Beschäftigten weltweit, hat für die Personalentwicklung der Topentscheider eigene Instrumente entwickelt, um eine an den Unternehmenszielen ausgerichtete Weiterentwicklung aller Führungskräfte zu sichern: die strategische Simulation, die unternehmerische Verhaltensweisen fördern soll.

Strategie und Führung

In einem einjährigen Prozess hat die BMW Group ein neues Strategieprogramm für das Unternehmen entwickelt. Der Name: Number ONE. Auf Basis sorgfältiger Umfeldanalysen auf Konzern- und Ressortebene wurden zentrale Herausforderungen für die BMW Group adressiert. Das Programm beschreibt die Richtung, die das Unternehmen in den nächsten Jahren einschlagen wird. Die Buchstaben von ONE stehen für Opportunities, New und Efficiency. In diesem Rahmen strebt die BMW Group an, neue Chancen zu nutzen sowie ein höheres Niveau an Effizienz zu erreichen. Gleichzeitig steht Number ONE auch dafür, den Führungsanspruch der BMW Group im Wettbewerb klar zu manifestieren. Die erfolgreiche Umsetzung der ehrgeizigen Ziele kann nur mit Hilfe der zentralen Erfolgsfaktoren des Unternehmens gelingen: den Mitarbeitern und den Führungskräften der BMW Group.

Online-Duftmarken: Employer Branding im Internet

Moderation: Christine Demmer, HRM.de und Süddeutsche ZeitungTeilnehmer: Prof. Dr. Wolfgang Jäger, FH Wiesbaden / Harald Lenz, Geschäftsbereichleitung Stellenmarkt SZ / Andreas Tenkmann, Director Human Resources, ARAMARK Holdings GmbH & Co. KG 10. September 2008, Forum 7, 09.30 – 10.00 Uhr

Arbeitnehmerüberwachung – „Big Brother“ am Arbeitsplatz

Die Datenschutzskandale mehrerer Konzerne haben einer seit jeher diskutierten Frage zur Renaissance verholfen: Wie weit darf ein Unternehmen seine Mitarbeiter überwachen? Immer neue Techniken ermöglichen es dem Arbeitgeber, seine Belegschaft zu kontrollieren. Er befindet sich aber in einer Zwickmühle: Zum einen ist er sehr daran interessiert und ggf. auch verpflichtet, Rechtsverstöße möglichst effizient zu bekämpfen. Zum anderen kann ein falsch verstandener Tatendrang schnell Mitarbeiterrechte oder Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats verletzen. Es droht nicht nur die arbeitsrechtliche Unwirksamkeit der Überwachungsmaßnahme. Die Mitarbeiter können auch das Vertrauen in ihr Unternehmen verlieren, so dass es einen Imageverlust in der Öffentlichkeit zu beklagen hat.

Neues vom Arbeitsrecht – Mai 2009

Dürfen Unternehmen zufällig mitgehörte Gespräche als Beweis vor Gericht anbringen oder verletzt dies das Persönlichkeitsrecht des Belauschten? Sind die Zugangsvoraussetzungen einer Kündigung auch dann erfüllt, wenn ein Arbeitnehmer zwar ausreichend Zeit hat das Kündigungsschreiben einzusehen, er es aber nicht dauerhaft überreicht bekommt? In welchem Fall ist die Unterschreitung des Tariflohns Lohnwucher? Zu diesen und weiteren Fragen hält die aktuelle Rechtsprechung neue Antworten bereit.

Spuren auf der Datenautobahn

Background Checks im Web2.0 sind aus der Personalarbeitnicht mehr wegzudenken. Wersie einsetzt, muss allerdingsarbeits- und datenschutzrechtlicheVorgaben beachten.

Keine Entfernungspauschale bei wechselnden Tätigkeitsstätten

Für die Wege eines Arbeitnehmers zwischen Wohnung und ständig wechselnden Tätigkeitsstätten ist keine Entfernungspauschale nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG anzusetzen. Die Fahrtkosten sind unabhängig von der Entfernung (ab dem ersten Kilometer) in tatsächlicher Höhe als Werbungskosten zu berücksichtigen. Die frühere Rechtsprechung bei Fahrten zu ständig wechselnden Tätigkeitsstätten im Einzugsbereich (sogenannte 30-km-Grenze) ist aufgrund geänderter Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs überholt.

Gleichartige Pflichtverletzungen sind grundsätzlich gleich zu ahnden

Bei gleichartigen Pflichtverletzungen mehrerer Arbeitnehmer (hier: Missbrauch von Payback-Punkten) kann der Arbeitgeber nicht ohne weiteres nur einzelnen Arbeitnehmern kündigen und die anderen lediglich verwarnen. Der Gleichbehandlungsgrundsatz ist bei Kündigungen zwar nicht unmittelbar zu beachten. Er entfaltet aber eine dahingehende mittelbare Wirkung, dass der Arbeitgeber nicht ohne sachliche Differenzierungsgründe gleichartige Pflichtverletzungen unterschiedlich ahnden darf.

Betriebsveranstaltung liegt nur bei vertikaler Beteiligung vor

Eine nur Führungskräften eines Unternehmens vorbehaltene Abendveranstaltung stellt mangels Offenheit des Teilnehmerkreises keine Betriebsveranstaltung im Sinne des § 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 EStG dar. Die Möglichkeit der Lohnsteuer-Pauschalierung mit einem festen Steuersatz von 25 Prozent scheidet aus.

Backmeister/Trittin/Mayer: Kündigungsschutzgesetz mit Nebengesetzen: KSchG

Dieses Werk fasst die wichtigsten Rechtsvorschriften zur Beendigung von Arbeitsverhältnissen in kommentierender Form zusammen. Im Vordergrund der Kommentare steht die Rechtssprechung des Bundesarbeitsgerichts. In der aktuell erschienenen 4. Auflage sind die Auswirkungen des AGG auf den Kündigungsschutz, die AGB-Kontrolle im Kündigungsverfahren und der neue Kündigungsschutz für Pflegekräfte als Schwerpunkte hinzugekommen.

Trennung mit Aussicht

Markt und Chancen von OutplacementEs ist eine Erfolgsgeschichte: Langsam aber sicher hat sich Outplacement hierzulande im Umfeld von Personalabbau etabliert. Längst profitieren nicht mehr nur Führungskräfte von der Karriereberatung, die in eine neue Beschäftigung münden soll. Vom Sachbearbeiter über die Sekretärin bis hin zum Top-Management erstreckt sich die Bandbreite des Outplacement-Klientels. Unternehmen haben davon in der Regel viele Vorteile.

Chancen im Wettbewerb: 17. Deutscher Personalwirtschaftspreis

Köln, 5. Mai 2009. Der wirtschaftliche Abschwung droht derzeit viele Unternehmen mit in seinen Sog zu ziehen. Personalexperten sind sich jedoch einig: Wer Personal abbaut und Weiterbildungen streicht, hat schlechte Zukunftsperspektiven. Der 17. Deutsche Personalwirtschaftspreis prämiert vor diesem Hintergrund Konzepte von Personalabteilungen, die auf nachhaltige Wertschöpfung für ihr Unternehmen setzen. Aktuell läuft die Bewerbungsphase für die beliebte Trophäe.

Nachbeben des Personalabbaus

Steht Personalabbau an, konzentrieren sich die meisten Unternehmen auf die Mitarbeiter, die ausscheiden. Was viele vergessen: Für diejenigen, die bleiben, haben Entlassungswellen ebenso weitreichende Folgen. Missachten Management und Führungsriege zentrale Mechanismen des Trennungsmanagements, wird das Ganze schnell zum Dominoeffekt.

Hiobsbotschaft übermitteln – Wie Führungskräfte Trennungsgespräche angehen sollten

Trennungsgespräche sind nicht nur privat ein unangenehmes Kapitel. Unternehmen, die dabei unfair agieren, riskieren viel: Sie können nicht nur teure arbeitsrechtliche Prozesse auslösen, sondern auch die verbleibenden Mitarbeiter demotivieren und Schaden am Arbeitgeberimage anrichten. Deshalb sollten Führungskräfte sich akribisch auf diese Situation vorbereiten.

Schlecht ausgebildet

Angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise müssen wir uns nicht nur mit dem Thema „Personalentwicklung“ befassen, sondern vor allem mit der Managerweiterbildung. Wie kam es zu Fehlentwicklungen, die mehr sind als ein paar Rechenfehler geldgieriger Manager? Die unendliche und unsägliche Liste der groben Managementfehler geht weiter als HRE, Allianz undCommerzbank. Vielmehr reicht sie von Daimler über Infineon bis zu Schaeffler – und vielen anderen Abstürzen.

Milchmädchenrechnung Personalabbau

Von Personalabbau versprechen sich viele Unternehmen Kosteneinsparungen. Doch HR-Experten warnen: Entlassungswellen können das Ertragswachstum gefährden. Die Hoffnung, mit der Trennung von Mitarbeitern produktiver zu werden, erweist sich häufig als Fehlkalkulation.

Auf dem Laufenden bleiben…

Viele Personalverantwortliche kennen das: HR-Budgets werden derzeit gekürzt, der Druck qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu finden bleibt allerdings der Gleiche. Nicht zuletzt deswegen wollen gemäß einer internationalen Arbeitsmarktstudie von StepStone und der Economist Intelligence Unit 27 Prozent der internationalen Unternehmen ihren direkten Wettbewerbern bestehende Mitarbeiter abwerben. Weitere 42 Prozent wollen Fachkräfte rekrutieren, die anderenorts freigestellt werden. Schlussfolgerung: Viele Unternehmen haben aus ihren Fehlern in der letzten Rezession 2001/2002 gelernt und nutzen nun die Chance eine zweite Managementebene für den Aufschwung 2010 oder 2011 aufzubauen. Das heißt: Gerade in der Krise müssen sich die HR-Abteilungen in den Unternehmen beweisen.

Keine „Rettung“ einer unwirksamen Ausschlussklausel

§§ 195, 305 ff. BGB1. Eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen vereinbarte zweistufige, für jede Stufe nur zweimonatige Ausschlussfrist für die Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis ist unangemessen kurz und gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam.2. Der Arbeitsvertrag bleibt im Übrigen wirksam und richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften (§ 306 BGB). Es gelten allein das gesetzliche Verjährungsrecht (§§ 194 ff. BGB) und die Grundsätze über die Verwirkung von Ansprüchen (§ 242 BGB).3. Für Arbeitsverträge, die vor dem 1.1.2002 abgeschlossen wurden (sog. Altfälle), gilt nichts Anderes. Es kommen weder eine geltungserhaltende Reduktion der unwirksamen Ausschlussklauselnoch eine ergänzende Vertragsauslegung in Betracht. Der Umstand, dass die Parteien die §§ 305 ff. BGB bei Vertragsschluss nicht berücksichtigen konnten, begründet keine Notwendigkeit einer ergänzenden Vertragsauslegung.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 28. November 2007 – 5 AZR 992/06

Teilzeit während der Elternzeit

§ 15 Abs. 7 Satz 1 Nr. 4 BerzGG (nunmehr BEEG)1. Für eine Teilzeittätigkeit während der Elternzeit ist ein Beschäftigungsbedarf erforderlich. Fehlt er, da genügend Mitarbeiter vorhanden sind, ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet, den Arbeitnehmer während der Elternzeit in Teilzeit zu beschäftigen. Es liegt dann ein dringender betrieblicher Grund für die Ablehnung vor.2. Konkurrieren Mitarbeiter außerhalb der Elternzeit mit einem Beschäftigten in Elternzeit um einen freien Arbeitsplatz, ist keine Sozialauswahl vorzunehmen. Der Arbeitgeber hat die bestehende Beschäftigungspflicht gegenüber den Arbeitnehmern außerhalb der Elternzeit zu erfüllen. Die Beschäftigungspflicht gegenüber dem Mitarbeiter in Elternzeit ruht.3. Der Arbeitgeber muss nur dann vergleichbare Mitarbeiter fragen, ob sie freiwillig ihre Arbeitszeit reduzieren, wenn es bereits Anhaltspunkte dafür gibt, dass sie dazu bereit sind.(Leitsätze der Bearbeiterin)BAG, Urteil vom 15. April 2008 – 9 AZR 380/07

Talentmanagement – No Talent, no Business

Viele Unternehmen stehen wegen der derzeitigen Wirtschaftskrise vor der Herausforderung, möglichst umgehend ihre Kostenstrukturen zu optimieren. Typische Maßnahmen sind die Kürzung des Budgets für Personalentwicklung, Kurzarbeit und Personalabbau. Dem stehen die langfristigen Anforderungen eines erfolgreichen Talentmanagements entgegen: Kontinuität und Nachhaltigkeit in der Entwicklung der Talente und Topleister.

Haltbar bis mindestens 31.3.

Sicher haben Ihre Mitarbeiter schon Urlaubswünsche für das laufende Jahr an Sie herangetragen und unter Umständen noch nicht genommene Urlaubstage aus dem vergangenen Jahr geltend gemacht. Für Sie ist es daher wichtig zu wissen, welche Urlaubstage Sie gewähren müssen.

Sonderkündigungsschutz für Abfallbeauftragten

Hat ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer zum Betriebsbeauftragten für Abfall bestellt, so ist die ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses gemäß § 55 Abs. 3 Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) i.V.m. § 58 Abs. 2 Satz 1 BImSchG unzulässig. Das Arbeitsverhältnis kann nur noch aus wichtigem Grund gekündigt werden. Dieser Sonderkündigungsschutz setzt jedoch eine „wirksame Bestellung“ als Abfallbeauftragter voraus. Der Arbeitgeber muss die Bestellung in Schriftform fixieren und regelmäßig gesondert dokumentieren. Im Einzelfall kann das bereits im schriftlichen Arbeitsvertrag erfolgen.

Neues vom Arbeitsrecht – April 2009

Kann das Erreichen des Rentenalters ein Kündigungsgrund sein? Ist es zulässig, dass Mitarbeiter bei einer Eigenkündigung deren Unwirksamkeit gerichtlich geltend machen? Dürfen Unternehmen ihren Mitarbeitern bei mehrfachem Verstoß gegen das Rauchverbot kündigen? Wer Antworten auf diese Fragen sucht, findet sie hier: Diese Rubrik informiert Sie über die wichtigsten arbeitsrechtlichen Änderungen.

Lohn- und Gehaltsabrechnung für Einsteiger

Einen Crashkurs in Sachen Lohnabrechnung bietet das jetzt in der 25. Auflage erschienene Handbuch „Lehrgang der Lohn- und Gehaltsabrechnung“. LohnPraxis-Autorin Dr. Katharina Jenak führt Neulinge strukturiert und schnell an die Themen Lohn, Steuer und Sozialversicherung heran. Während übersichtliche Arbeitsblätter die Grundlagen erklären, zeigen Übungen, wie die komplette monatliche Gehaltsabrechnung und die Erstellung eines Lohnkontos funktionieren.

Durststrecke überbrücken

Prognosen gehen von einerheftigen, aber kurzen Rezession aus.Kurzarbeit istalso eine echte Alternativezu Massenentlassungen. Nachdem die Kurzarbeit in den vergangenenJahren in der operativenPersonalarbeit kaum einmal auf derTagesordnung stand, ist es an derZeit, sich wieder einmal mit ihrenaktuellen rechtlichen Rahmenbedingungenauseinanderzusetzen.

Spitzenorganisationen der Sozialversicherung: Endgültig Fassung des Rundschreibens zum „Flexi II”

München, den 09.04.2009 – Die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung haben sich nun zu den Änderungen für das Versicherungs-, Beitrags- und Melderecht der Sozialversicherung, die sich durch das Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen und zur Änderung anderer Gesetze („Flexi II“) ergeben, abschließend beraten und das Rundschreiben mit Stand vom 31. März 2009 in der endgültigen Fassung vorgelegt. Dieses Rundschreiben ersetzt das Gemeinsame Rundschreiben zur sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen vom 29. August 2003. Dieses Rundschreiben weicht in einigen Punkten erheblich von dem am 09. Februar 2009 vorgelegten Entwurf ab und sieht folgende Änderungen vor:

Diskriminierung bei der Einstellung

§§ 22 AGGTatsachen lassen eine Benachteiligung wegen eines Diskriminierungsmerkmals schon dann i. S. d. § 22 AGG vermuten, wenn unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls bei freier Beweiswürdigung aus Sicht einer objektiv verständigen Person der Schluss auf ein Handeln wegen eines Diskriminierungsmerkmals überwiegend wahrscheinlich ist.(Leitsatz der Bearbeiterin)ArbG Berlin, Urteil vom 12. November 2007 – 86 Ca 4035/07 (rk.)

Aufklärung bei Verdachtskündigung

§ 626 Abs. 1 BGBVerbleiben nach der Anhörung des Arbeitnehmers Zweifel am Tathergang, obliegt es dem Arbeitgeber im Rahmen seiner Pflichten zur Sachverhaltsaufklärung, vor dem Ausspruch einer Verdachtskündigung die Personen zu befragen, die an dem Vorfall beteiligt waren oder Kenntnisse über ihn haben.Hessisches LAG, Urteil vom 17. Juni 2008 – 4/12 Sa 523/07 (rk.)

Betriebssicherheit. Technische Regeln, Gesetze, Verordnungen

Ein umfassender Überblick über den Stand der technischen Regeln ist für die Betriebssicherheit von besonderer Bedeutung. Das Loseblattwerk „Betriebssicherheit“ hält die Anwender dieser Regeln mit Originaldokumenten und wichtigem Begleitmaterial auf dem Laufenden.

Rechte und Pflichten des Arbeitgebers. Alkohol im Betrieb

Alkohol im Betrieb – dieses Thema wirft eine Vielzahl von Fragen auf. Durch Alkoholmissbrauch gefährdet ein Mitarbeiter zunächst sich und seine Gesundheit. Er steigert aber auch das Risiko von Betriebsunfällen und damit die Gefährdung der anderen Arbeitnehmer. So spielt bei ca. 10 bis 30 % der Betriebsunfälle Alkohol eine Rolle. Alkoholkranke Beschäftigte sind ungefähr dreimal häufiger in Betriebsunfälle verwickelt als gesunde.

Zwischen Entschleunigung und Arbeitsplatzsicherung – Personalentwicklungstrends 2009

Unsere Ausgangslage: Ein Ticket für die Personal 2009 in München, eine der großen Messen für Personalverantwortliche aus dem deutschsprachigen Raum. Wir haben März. Zeit der Wirtschaftskrise. Zeit der Frühjahrsaktivitäten. Also: Es ist viel zu tun. Mit anwesend sind die „üblichen Verdächtigten“einer Fachmesse …Aussteller, Führungskräfte, Dienstleister, Berater jeglicher Branche…

Studie: Recruiting in Krisenzeiten

Wie reagieren Unternehmen im Personalmarketing und Recruiting auf die Wirtschaftskrise? Das ist die zentrale Fragestellung einer Studie der Hochschule Furtwangen. Alle, die mitmachen, erhalten nach Abschluss die Ergebnisse. Wer an der Studie teilnimmt, unterstützt außerdem die Berichterstattung auf HRM.de. Die Befragung nimmt lediglich 10 Minuten in Anspruch.

Krisen beherrschen

Überall, jederzeit und (angeblich) unvorhersehbar: die Krise. Sichtbar erst, wenn sie eingetreten ist und von den Medien verbreitet wird. Deren Auswirkungen dann – zumeist schlecht – mit Krisenmanagement eingedämmt, deren Folgen beklagt und deren Vorgeschichte unter den Teppich gekehrt wird. Aber genau auf diese kommt es an. Denn: Jede Krise ist eine logische Konsequenz aus einem nicht erkannten, falsch eingeschätzten oder bewusst eingegangenen Risiko.

So umfahren Sie jedes Abrechnungshindernis

Das Thema Dienstwagenbesteuerung ist und bleibt ein Dauerbrenner bei Ihrer Arbeit in der Lohn- und Gehaltsabrechnung. Fast alle Arbeitgeber sind betroffen, weil auf Grund der Vielzahl der – teilweise widersprüchlichen – Urteile und Verwaltungsanweisungen, die jüngst zu diesem Thema ergangen sind, die Dienstwagenbesteuerung ein typischer Schwerpunkt bei einer Lohnsteueraußenprüfung ist.

Leistung darstellen: Der HR-Bericht als Schlüsselwerkzeug in der Krise

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten regiert in vielen Unternehmen der Rotstift. Auch HR-Abteilungen geraten zunehmend unter Druck und müssen ihre Aktivitäten intern gut vermitteln. Im Kampf gegen sinkende Budgets sind jene HR-Abteilungen im Vorteil, die ihre Leistungen an den Zielen der Organisation ausrichten – und ihre Ergebnisse professionell kommunizieren. Hilfestellungen dazu bietet die Prolix-Methode, ein Verfahren, das Personalabteilungen beim Aufbau eines individuellen HR-Reportings unterstützt.

HR-Barometer 2009: Steiniger Weg zu moderner Personalarbeit

Berlin, 18. März 2009. Die Personalbereiche der meisten großen Unternehmen sind personell üppig ausgestattet, doch sie tragen relativ wenig zum Geschäftserfolg bei. Fast die Hälfte aller Verantwortlichen für Human Resources, die Capgemini Consulting für sein jüngstes „HR-Barometer“ befragt hat, sehen sich noch „nicht ausreichend“ als Business Partner ihres Managements. Und noch mehr, nämlich 60 Prozent, räumen selbstkritisch ein, dass auch der Beitrag von HR zum Unternehmenserfolg „nicht ausreichend“ (50 Prozent) oder „noch gar nicht“ (10 Prozent) messbar sei.

Studie „HR-Image 2009“: Mitarbeiter beklagen mangelnde Information von Personalern

Die Mitarbeiter halten ihre Personalbetreuer für kompetent in Verwaltungsaufgaben, bemängeln aber, dass diese sich nicht um sie kümmerten. Viele Arbeitnehmer vermissen an ihren Personalverantwortlichen vor allem Innovationsfähigkeit. Das ergab eine Studie der Fachhochschule Koblenz in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut Psychonomics und der Zeitschrift Personalmagazin. Die YouGovPsychonomics befragte im November 2008 per Online-Fragebogen 1034 Arbeitnehmer in Voll- und Teilzeit. Darunter waren 371 Führungskräfte (35,9 Prozent) und 663 Mitarbeiter (64,1 Prozent) aus Unternehmen unterschiedlicher Größenklassen (1 bis mehr als 5.000 Mitarbeiter). Mitarbeiter aus Personalabteilungen durften nicht an der Befragung teilnehmen.

Zeitwertkonten sind nun auch für „Minijobber“ möglich

München, 17.03.2009 – Geringfügig Beschäftigte konnten bisher nicht an Zeitwertkontenmodellen teilnehmen. Diese Beschränkung hat der Gesetzgeber mit dem neuen Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingung für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen „Flexi II“, dass am 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist, aufgehoben. Arbeitnehmer können nun im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses ein Wertguthaben aufbauen, um eine Freistellung bei fortlaufendem Entgelt anzusparen.

Elektronische Krisenhelfer

Unternehmen überlegen sich derzeit sehr genau, wie sie bei den Personalkosten sparen können. Das nötige Potenzial versprechen sie sich insbesondere von Softwareprodukten für Personalplanung und Verwaltung, wie aktuelle Umfragen beweisen. Unter diesen positiven Vorzeichen geht die Messe PERSONAL in die zehnte Runde: Gleich zwei Themenhallen im Münchner Veranstaltungscenter M,O,C, stehen am 25. und 26. März im Zeichen von HR-IT.

Familienfreundlichkeit rechnet sich

München, 13.03.2009. Leben und Beruf der Mitarbeiter in Einklang zu bringen, ist ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen. Ob es langfristig um den Fachkräftemangel oder kurzfristig um eine Stabilisierung der Belegschaft in der Krise geht – ohne Angebote für Work-Life-Balance sind Unternehmen in punkto Arbeitgeberattraktivität im Nachteil. Die Bedeutung von Familie hebt Bayerns Familienstaatssekretär Markus Sackmann in dem Vortrag „Familienfreundlichkeit, ein Faktor für Gewinner“ am 25. März auf der Messe PERSONAL2009 in München hervor.

Auf dem Weg zur eigenen „Recruiting-Software“

Gemäß einer Umfrage des Magazins „personal manager“ (12/2008-01/2009) möchten 41% der Unternehmen Ihre Prozesse im Bewerbermanagement in nächster Zeit optimieren. Dieses Ergebnis in Kombination mit der ebenfalls erhobenen Zahl, dass es bei 83% keine Budgetkürzungen im Bereich „HR Software“ geben soll, zeigt wohl eines deutlich: Was noch vor etwa 5 Jahren fast ausschließlich bei Großkonzernen auf der Agenda stand, ist mittlerweile auch auf den Wunschlisten mittelständischer Betriebe gelandet – ein spezielles Recruiting-System.

Kündigungsschutz und Altersdiskriminierung

Eine Kündigung, die ein Diskriminierungsverbot des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) verletzt, kann sozialwidrig und damit unwirksam sein. Der Arbeitgeber darf jedoch trotz des Verbotes der Altersdiskriminierung (§§ 1, 10 AGG) das Lebensalter im Rahmen der Sozialauswahl nach § 1 Absatz 3 Satz 1 des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG) berücksichtigen. Auch die Bildung von Altersgruppen bei der Sozialauswahl (§ 1 Absatz 3 Satz 2 KSchG) ist nach dem AGG zulässig.

Neues vom Arbeitsrecht – März 2009

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) treibt zuweilen absurde Blüten. So haben sich manche Bewerbungskandidaten dem so genannten „AGG-Hopping“ verschrieben: Sie zielen nicht auf eine ernsthafte Bewerbung, sondern auf die Entschädigungszahlungen ab. Welche Indizien für einen solchen Vorwurf vorliegen müssen, beschreiben wir in unserer aktuellen Rubrik für Arbeitsrecht. Ebenso erfahren Sie mehr über neue Urteile zu Themen wie die Bedeutung von Statistiken für eine mögliche geschlechtliche Benachteiligung, Arbeitnehmeransprüche bei Betriebsübergang oder dazu, wer die Kosten für Berufskleidung tragen muss.

Prof. Dr. Ulrich Preis: Der Arbeitsvertrag. Handbuch der Vertragspraxis und -gestaltung

Mit der Schuldrechtsmodernisierung fand die AGB-Kontrolle (§§ 305 ff. Bürgerliches Gesetzbuch) auch im Arbeitsrecht ab 2002 Anwendung. Die Hoffnung, dass alles weitgehend beim Alten bleiben würde, hat sich nicht erfüllt. Was folgte war ein arbeitsrechtliches Erdbeben. Die Rechtsprechung erzeugte auf der arbeitsrechtlichen Richterskala heftige und anhaltende Ausschläge. Fest steht: Die arbeitsrechtliche Vertragsgestaltung unterliegt seit Inhalts- und Transparenzkontrolle anderen – deutlich strengeren – Maßstäben und die alten Muster haben ausgedient.

Diskriminierungsbeweis mit einer Statistik

§§ 2 Abs. 1 Nr. 1, 3 Abs. 1, 7 Abs. 1 Satz 1, 15 Abs. 1 und 2, 22 AGG; § 823 BGB i. V. m. Art. 1, 2 GG1. Eine Statistik über die Geschlechtsverteilung auf den einzelnen Hierarchieebenen eines Unternehmens kann ein Indiz für eine Geschlechtsdiskriminierung bei einer Beförderung auf einen Führungsposten darstellen.2. Belastende Indizien kann der Arbeitgeber regelmäßig nur mit einem Tatsachenvortrag widerlegen, der sich auf Umstände stützt, die zuvor im Auswahlverfahren nach außen hin ersichtlich waren.3. Der nach § 15 Abs. 1 AGG zu leistende materielle Schadensersatz ist die Vergütungsdifferenz zwischen der tatsächlich erhaltenen und der Vergütung, die auf einer höherwertigen Stelle gezahlt wird. Er ist zeitlich regelmäßig nicht begrenzt.4. Eine geschlechtsdiskriminierende Beförderungsentscheidung stellt eine schwer wiegende Persönlichkeitsrechtsverletzung dar, die einen immateriellen Schadensersatzanspruch begründet.(Leitsätze der Bearbeiter)LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 26. November 2008 – 15 Sa 517/08 (n. rk.)

Sozialauswahl bei betriebsbedingter Kündigung

§ 1 KSchGDie Bildung von Altersgruppen bei der Sozialauswahl stellt keinen Verstoß gegen das Verbot der Altersdiskriminierung dar, solange die Altersgruppenbildung durch ein legitimes Ziel, wie die Erhaltung der Altersstruktur, gerechtfertigt ist.(Leitsatz des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 6. September 2007 – 2 AZR 387/06

Arbeitnehmerschutz in China

Arbeitnehmerschutz war in der Beschäftigungspraxis der Volksrepublik China lange Zeit nicht oder nur in sehr geringem Umfang gewährleistet. Nachdem die Regierung unter dem Druck international bekannt gewordener Skandale im Jahr 2007 schnell reagieren musste, sind im Jahr 2008 neben einem umfassenden Arbeitsvertragsgesetz verschiedene weitere arbeitsrechtliche Gesetze in Kraft getreten. Sie gewähren Arbeitnehmern weit reichende Rechte und tief greifenden Schutz. Auch ausländische Investoren, die in China Personal beschäftigen, sind an diese neue Gesetzgebung gebunden und fürchten, dass sich deshalb die Personalkosten erhöhen.

Unendliche Geschichte

Deutschland ist bislang eines der wenigen Länder in Europa ohne gesetzlichen Mindestlohn. Bestärkt auch durch eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg reißt die Diskussion darüber nicht ab.

OrgPlus Version 8 in Deutsch erhältlich

Jetzt mit erweiterten Formatierungs-, Reporting- und Archivierungs-Funktionen sowie nahtloser SaaS-Anbindung Willich, den 9. März 2009*** OrgPlus Professional Version 8, das intelligente Software-Tool zur Visualisierung von Unternehmensdaten im HR/ERP-Umfeld von HumanConcepts, ist ab sofort auch in Deutsch erhältlich. Die neue Version ermöglicht Personal- und Finanzmanagern die gemeinsame Planung von künftigen Geschäftsszenarien. OrgPlus 8 bietet neue Präsentations-, Reporting- und Archivierung-Möglichkeiten und fügt sich nahtlos in OrgPlus OnDemand ein, die erste Software-as-a-Service-(SaaS)-Lösung im Bereich Visualisierung von HR- und ERP-Daten.

Bedarf an Fachkräften bleibt hoch

Die Nachfrage nach Fachkräften hat der abflauende Wirtschaftsmotor in russischen Großstädten bislang nicht sonderlich schwinden lassen.

Gehälter bislang noch auf Wachstumskurs

Finanzkrise und der dadurch auch in Russland langsamer laufende Wirtschaftsmotor haben die in den letzten Jahren stetig nach oben drehende Gehaltsspirale nicht ausbremsen können.

Gefährliches Tier

Talente managen – das ist eine der zentralen Aufgaben für jeden zukunftsorientierten Personaler. Talente finden und binden sind herausfordernde Aufgaben. Diese zu erfüllen gelingt in vielen Unternehmen schon sehr gut und wird durch zahlreiche Hilfsmittel unterstützt. Von Literatur über Software bis hin zu Talent Management Events wird vieles (oder zuviel?) geboten, das helfen soll die Talente zu finden und dann in der jeweiligen Organisation zu halten.

Weiterbildung in der Krise: Spreu vom Weizen trennen

Wenn Unternehmen aufgrund der Wirtschaftslage streng haushalten müssen, sind Budgets für die Qualifizierung der Mitarbeiter akut gefährdet. Bislang ist die Krise jedoch nur ansatzweise in der Weiterbildungsbranche angekommen. Ein wichtiger Gradmesser, ob das auch so bleibt, ist die PERSONAL2009 am 25. und 26. März im M,O,C, München. Unbeeindruckt von der wirtschaftlichen Flaute präsentiert die Messe erstmals eine eigene Weiterbildungshalle (Halle 4) mit vielen neuen Ausstellern für berufliche Weiterbildung.

Wirtschaftskrise erfasst Berufsgruppe der Ingenieure und IT/TK-Fachkräfte kaum

München, 24. Februar 2009 – Die Anzahl geschalteter Stellenanzeigen hat sich für die Berufsgruppe der IT/TK-Fach- und Führungskräfte und für technische Berufe im vierten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Lediglich im Dezember war die Nachfrage an den Berufsgruppen unter der Zahl des Vorjahres. Viele Firmen reagieren auf die unsichere Wirtschaftslage mit einem abwartenden und vorsichtigen Verhalten bei Personalinvestitionen.

„Führungskräfte haben große Schwierigkeiten mit der Kommunikation“

Nach einer langjährigen Businesskarriere gründete der internationale Speaker, Autor und Filmemacher Chris Davidson das Trainings- und Beratungsunternehmen Active Presence Limited. In seinen Workshops für Leadership Communication sollen Führungskräfte und Manager lernen, ihre Ideen gezielt zu vermitteln. Worauf es dabei ankommt, erklärt er am 26. März auf der PERSONAL2009 in einem Keynote-Vortrag. Im Interview mit HRM.de gibt er bereits einige Tipps.

Millionen für die Weiterbildung

Die Bundesregierung will Beschäftigte während der Kurzarbeit mit Weiterbildung vor der Arbeitslosigkeit schützen. So zahlt die Bundesagentur für Arbeit (BA) die gesamten Sozialversicherungsbeiträge und einen Teil der Seminarkosten, wenn ein Unternehmen seinen Mitarbeitern Fortbildungskurse anbietet. (Handelsblatt, 26.01.2009) Eine Beitragssubvention, die bei Großunternehmen Millionenbeträge bedeutet. Personalvorstände stehen nun vor der Aufgabe, betriebsnahe Weiterbildungsseminare anzubieten. Auf der 13. IIR-Konferenz MUWIT 2009 (22. und 23. April 2009, Düsseldorf) diskutieren Personalvorstände über die Realisierbarkeit von Weiterbildungsförderungen sowie die veränderte Rolle von HR in wirtschaftlichen Krisenzeiten. Einer der Höhepunkte des Branchentreffs ist die Verleihung des MUWIT-Awards am Ende des ersten Konferenztages. Zum zehnten Mal wird das erfolgreichste deutsche Personal- und Weiterbildungskonzept geehrt. Der Award bietet Personalentwicklern und Weiterbildern die Möglichkeit, die Erfolge ihrer Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das vollständige Programm zur MUWIT 2009 ist im Internet abrufbar unter: muwit.de/?pr-09

Wenn sich die Arbeit neu erfinden könnte

Werden auch in Ihrer Organisation mangels Alternativen bisherige Prozesse und Arbeitsweisen beibehalten, obwohl sie sich in der zunehmend dynamischen Arbeitswelt als immer weniger effektiv erweisen? Greifen Informationsmanagement über das Intranet und interne Anweisungen mittlerweile auch in Ihrem Unternehmen zu kurz, um die steigende Komplexität und Vernetzung abbilden und bewältigen zu können? In diesem Artikel sucht Sylvia de Vries neue Perspektiven, abseits vermeintlich „objektiver“ Management-Instrumente und Sicherheiten und öffnet den systemisch-konstruktivistischen Blick für die gebotene Erfindung einer gänzlich anderen „Arbeit der Zukunft“.

Kurzarbeit. Wie Sie Auftragseinbrüche ohne Entlassungen überbrücken

In schwierigen Zeiten heißt das Zauberwort für viele Unternehmen KUG: Kurzarbeitergeld. Die Arbeitsagentur und somit die Steuerzahler helfen den Unternehmen, fixe Personalkosten an gesunkene Betriebsauslastungen anzupassen, ohne dass der Arbeitgeber wertvolle Mitarbeiter abbauen muss. Im ersten Beitrag zu diesem aktuellen Thema wollen wir vor allem der Frage nachgehen, wie das KUG den Kostenfaktor Personal in Ihrem Unternehmen reduziert und wie viel Ihren Mitarbeiter die zusätzliche Freizeit eigentlich kostet.

Alles auf Anfang. Verfassungswidrigkeit der Pendlerpauschale

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat mit Urteil vom 9.12.2008 festgestellt, dass die gesetzliche Neuregelung der Pendlerpauschale zum 1.1.2007 gegen den Gleichheitsgrundsatz verstößt und infolgedessen verfassungswidrig ist. Damit hat das über zwei Jahre andauernde Tauziehen um die Pendlerpauschale vorläufig ein Ende gefunden. Für den Gesetzgeber ist das Urteil eine erneute empfindliche Niederlage. Für die betroffenen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, für die Angehörigen der steuerberatenden Berufe und für die gesamte Finanzverwaltung bringt das Urteil ein erhebliches Maß an Mehrarbeit mit sich.

Entwurf des Rundschreibens der Spitzenorganisationen der Sozialversicherung zum „Flexi II“

München, 19.02.2009 – Die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung haben sich zu dem Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen und zur Änderung anderer Gesetze („Flexi II) ergebenden Änderungen für das Versicherungs-, Beitrags- und Melderecht der Sozialversicherung beraten. Die Ergebnisse wurden nun in dem vorgelegten Entwurf des Rundschreibens vom 09. Februar 2009 zusammengefasst. Soweit dieser Entwurf des Rundschreibens in der endgültigen Fassung vorliegt, soll dieses das Gemeinsame Rundschreiben zur sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen vom 29. August 2003, welches hinsichtlich der Rechtslage bis zum 31.Dezember 2008 maßgebend bleibt, ersetzen.

Neue Herausforderungen für HR-Verantwortliche im Chinageschäft

Personalverantwortliche in der Volksrepublik China stehen vor neuen Herausforderungen, seit im Jahr 2008 verschiedene Arbeitnehmerschutzgesetze in Kraft getreten sind. Diese haben nachhaltig Einfluss auf die Personalarbeit. Zum einen müssen Arbeitsverträge den neuen rechtlichen Voraussetzungen genügen, zum anderen ist innerhalb der Personalabteilungen ein dezidiertes Vertragscontrolling erforderlich.

HR in China. Wie Personaler Stolpersteine im „Reich der Mitte“ umgehen

Der Titel Exportweltmeister wackelt: Noch in diesem Jahr könnte China Deutschland überholen. Die asiatische Boomregion ist jedoch kein uneingeschränktes Schlaraffenland für ausländische Unternehmen. Vor allem die Personalarbeit birgt zahlreiche Tücken. Worauf es dabei ankommt, steht im Zentrum des Kongresses „HR in China“ am 25. März im Kongresszentrum M,O,C, München.

Risiko des Arbeitsausfalls bei witterungsabhängigen Unternehmen

Nach § 615 BGB kann ein Arbeitnehmer die vereinbarte Vergütung auch dann verlangen, wenn die Arbeit ausfällt und der Arbeitgeber das Risiko des Arbeitsausfalls trägt. Zur Nachleistung der ausgefallenen Arbeit ist der Arbeitnehmer nicht verpflichtet, allerdings muss er sich das anrechnen lassen, was er in dieser Zeit anderweitig verdient, zu verdienen vorsätzlich unterlässt oder wegen der Arbeitsausfalls an Unkosten einspart.

Neues vom Arbeitsrecht – Februar 2009

Wussten Sie schon, dass dauerhaft kranke Arbeitnehmer ihren Urlaub zukünftig über Jahre ansparen können und dass auch bei Langzeiterkrankungen der gesetzliche Urlaubsanspruch von vier Wochen in jedem Fall abzugelten ist? Und war Ihnen bekannt, dass Rückzahlungsklauseln für Fortbildungskosten nur zulässig sind, soweit sie den Arbeitnehmer nicht unangemessen lange an das Unternehmen binden? Wenn nicht, dann sollten Sie sich unbedingt in dieser Rubrik über die Neuerungen im Arbeitsrecht informieren.

Annahmeverzug: Keine Beschäftigungspflicht arbeitsunfähiger Arbeitnehmer

Arbeitgeber können nur dann in Annahmeverzug geraten, wenn der nichtbeschäftigte Arbeitnehmer zur Erbringung der Arbeitsleistung in der Lage ist. Ein Vergütungsanspruch des Arbeitnehmers entfällt deshalb, wenn er sich nach längerer Krankheit und Ablauf des Zeitraums für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall wieder arbeitsfähig meldet, obwohl er tatsächlich aus gesundheitlichen Gründen weiterhin nicht fähig ist, die vertraglich festgelegte Arbeitsleistung zu erbringen. Beendigungskündigungen können zwar selbst dann unwirksam sein, wenn der Arbeitnehmer vor Kündigungsausspruch eine mögliche Tätigkeit abgelehnt hat – nämlich wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer keine seinem Gesundheitszustand entsprechende Arbeit im Wege der Änderungskündigung angeboten hat. Ein Vergütungsanspruch besteht in diesem Fall jedoch trotzdem nicht.

Arbeitsrecht in Europa

Im Frühjahr 2000 vereinbarten in Lissabon die Staats- und Regierungschefs der EU ein ehrgeiziges Ziel: Die EU soll bis 2010 „zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt“ werden. In diesem Rahmen hat sich die Europäische Union zum Ziel gesetzt, Europa zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen – einem Wirtschaftsraum, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einem größeren sozialen Zusammenhalt zu erzielen.

Verordneter Zwangsurlaub

Das Arbeitsverhältnis verpflichtet den Arbeitgeber, den Arbeitnehmer zu beschäftigen und ihm den vereinbarten Lohn zu zahlen. Was aber geschieht, wenn plötzliche Auftrags-/Absatzeinbrüche, wie jetzt durch die Finanzkrise hervorgerufen, dem Unternehmer aus betriebswirtschaftlichen Gründen nahelegen, die Produktion ganz oder teilweise vorübergehend einzustellen?

Zusendung des Arbeitsvertrags vor Arbeitsaufnahme

§§ 14, 16 Satz 1 TzBfG; §§ 125 Satz 1, 126 BGB1. Der Arbeitgeber kann sein Angebot auf Abschluss eines befristeten Arbeitsvertrags von einer schriftlichen Annahmeerklärung des Arbeitnehmers und damit der Einhaltung des Schriftformgebots des § 14 Abs. 4 TzBfG abhängig machen.2. Dies ist – auch ohne ausdrückliche vorherige Abstimmung der Vertragsparteien – der Fall, wenn das Unternehmen dem Mitarbeiter einen vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Formularvertrag mit der Bitte um Unterzeichnung zuleitet.3. Der Beschäftigte kann ein solches Angebot nicht konkludent annehmen, indem er die Arbeit aufnimmt, sondern nur, indem er die Vertragsurkunde unterzeichnet.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 16. April 2008 – 7 AZR 1048/06

Doppelte Schriftformklausel – AGB-Kontrolle

§§ 305b, 307 ff. BGBEine in einem Arbeitsvertrag als allgemeine Geschäftsbedingung aufgestellte doppelte Schriftformklausel, die auch ausdrückliche mündliche Abreden erfasst, benachteiligt den Arbeitnehmer unangemessen i. S. d. § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB. Sie täuscht über die Rechtslage, da sie den Eindruck erweckt, eine mündliche Abrede sei entgegen § 305b BGB unwirksam.(Leitsatz des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 20. Mai 2008 – 9 AZR 382/07

HumanConcepts senkt Preis für OrgPlus 7 Standard zur CeBIT um 50 % auf 99,- Euro

Intuitive und leichte Organigrammerstellung – Vista zertifiziert und Office 2007 kompatibelWillich, den 12. Februar 2009*** HumanConcepts senkt als spezielles CeBIT-Angebot ab sofort den Preis für seine Software zur Visualisierung von Personaldaten und Organigrammerstellung, OrgPlus 7 Standard um 50 Prozent. Statt wie bisher 199,- Euro kostet OrgPlus 7 in der Standardversion nur noch 99,- Euro. Mit der Preissenkung möchte HumanConcepts Unternehmen den Einstieg in die Welt der professionellen Organigrammerstellung erleichtern. OrgPlus 7 Standard trägt den Bedürfnissen von Personalmanagern nach noch einfacherer Organigrammerstellung und noch besseren Werkzeugen zur Analyse und Planung von Organisationsstrukturen und Personalentwicklung Rechnung. Die intuitive und leichte Handhabung des Planungs- und Kommunikationstools ermöglicht auch mit Organigramm-Software bislang unversierten Anwendern, schnell und einfach aussagekräftige Organisationscharts zu entwickeln.

Unternehmenspaket Training und Weiterbildung

Hier erhalten Sie einen Überblick der Leistungen unseres Unternehmenspakets Training und Weiterbildung. Es dient zur Darstellung Ihrer Kompetenzen auf HRM.de und beinhaltet des Weiteren eine Premium-Mitgliedschaft, welche Ihnen allen Funktionen auf HRM.de gewährleistet.

Zeitwertkonten als Ersatz für die Altersteilzeit

München, 12.02.2009 – Viele Arbeitnehmer können es sich nicht vorstellen, bis zum 67. Lebensjahr zu arbeiten. In körperlich anstrengenden Berufen ist dies aus gesundheitlichen Gründen auch gar nicht möglich. Hier sind Altersteilzeitlösungen nach wie vor ein beliebtes Modell. Die Altersteilzeit ist eine Form der Teilzeitbeschäftigung, die mit Mitteln der Bundesagentur für Arbeit gefördert wird.

Finanzkrise: Unternehmen auf Sparkurs

Wiesbaden, 2. Februar 2009. Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen erwartet für dieses Jahr finanzielle Einbrüche und plant erste Sparmaßnahmen. Bereits 90 Prozent haben auf Grund der schlechten Prognosen hierzulande das Personalkostenbudget für 2009 gekürzt. Noch vor einem halben Jahr sind die von Hewitt befragten deutschen Unternehmen von einer durchschnittlichen Gehaltssteigerung von 3,9 Prozent ausgegangen. Die Prognosen der im November erneut befragten Firmen hingegen fallen um bis zu 0,7 Prozentpunkte niedriger aus. Ein Drittel der Unternehmen zieht in diesem Jahr sogar eine Nullrunde in Erwägung. „Der Prozess der Budgetanpassung ist jedoch bei weitem noch nicht abgeschlossen. Die Tendenz geht dahin, dass die Zahl der Unternehmen mit einer Nullrunde noch deutlich steigen wird“, sagt Marco Reiners, Leiter des Bereichs Vergütungsberatung von Hewitt Associates.

Doug Stevenson: Die Storytheater-Methode

Das Buch „Die Storytheater- Methode: Strategisches Geschichtenerzählen im Business“ von Doug Stevenson führt den Leser in eine strukturierte Methode des Erzählens und Präsentierens von Geschichten ein. Der Autor konzentriert sich darauf, die Einsatzmöglichkeiten und Vorteile des Storytellings im Arbeitskontext vorzustellen, um Vorträge, Reden oder Referate lebhafter, einprägsamer und damit erfolgreicher zu gestalten.

Wanted: Regeln für die Arbeitswelt im Netz

Die Digitalisierung von Informationen hat sich in den vergangenen Jahren stark beschleunigt – im privaten Kontext und am Arbeitsplatz. Das stellt nicht nur IT-Manger vor eine große Herausforderung: Die enorme Flut an Bites und Bytes zu verarbeiten, verlangt den Mitarbeiter einen effektiven Umgang mit ihren „digitalen Ressourcen“ ab. Weniger ist mehr, scheint es deshalb in Zukunft zu heißen.

China im Blick: Personalarbeit im „Reich der Mitte“

Die Wirtschaftskrise macht eines ganz deutlich: Wir sitzen inzwischen weltweit in einem Boot. Doch trotzdem trifft es manche Regionen weniger als andere. China beispielsweise wächst derzeit zwar langsamer als bisher, gilt aber immer noch als Boomregion. Wer in der Volksrepublik erfolgreich sein möchte, muss jedoch die Besonderheiten des Landes kennen. Welche arbeitsrechtlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Unterschiede Personaler an chinesischen Standorten berücksichtigen müssen, steht deshalb im Zentrum des Kongresses „HR in China“ am 25. März im Kongresszentrum M,O,C, München.

Veröffentlichung des BMF-Schreibens zur steuerlichen Anerkennung von Zeitwertkonten verzögert sich

Frankfurt, 02.02.2009 – Am 26. September 2008 hatte das BMF bereits einen Entwurf eines BMF-Schreibens zur lohn-/einkommensteuerlichen Behandlung sowie zu den Voraussetzungen für die steuerliche Anerkennung von Zeitwertkonten-Modellen vorgelegt. Ursprünglich war geplant, dass dieses BMF-Schreiben zeitgleich mit dem “Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen und anderer Gesetze” (Flexi II“) am 01.01.2009 in Kraft tritt.Mit Schreiben vom 27.01.2009 gab das BMF jedoch bekannt, dass sich die Veröffentlichung verzögern wird. Die Entscheidungen zur steuerlichen Behandlung von Zeitwertkonten-Modellen wurden flankierend zum “Flexi II” erarbeitet und sollen zu einem großen Teil die steuerliche Begleitung des sozialversicherungsrechtlichen Gesetzes darstellen. Da die Spitzenverbände der Sozialversicherung erst im Februar 2009 den Entwurf ihres gemeinsamen Rundschreibens fertig stellen, wurde das BMF gebeten, die Veröffentlichung des BMF-Schreibens bis nach einer gemeinsamen Erörterung zunächst zurück zustellen.Darüber hinaus informiert das BMF darüber, dass die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder zu Organen von Körperschaften (also nicht nur zu beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführern oder Vorständen, sondern zu allen Arbeitnehmern, die Organ einer Körperschaft sind) folgenden Beschluss gefasst haben:

Räume des Wissens

Raumstrukturen sind ein Spiegel unserer Lebens- und Arbeitsweisen. „Gesellschaft ist ein räumlich geprägtes Phänomen“, schrieben die Architekturforscher Julienne Hanson und Bill Hillier bereits 1984 in ihrem Grundlagenwerk „The Social Logic of Space“. Jede Gesellschaft entwickle eine eigene Formensprache und organisiere Beziehungen zwischen Menschen über räumliche Nähe oder Distanz. Alle menschlichen Tätigkeiten – sei es der Austausch mit anderen, ein Arbeitstreffen, aber auch Wohnen oder Essen – würde demnach bestimmte räumliche Muster hervorbringen. In der sich formenden Wissensgesellschaft spielen deshalb nicht nur die Arbeitsorganisation und das Management eine entscheidende Rolle, sondern auch die architektonische Gestaltung der Büroumwelt.

Damit wir später nicht sagen: “Die Zukunft war früher auch besser”

Wir sind alle mit dem Begriff “Fair play” vertraut. Schon früh bringen uns Eltern, Geschwister und Freunde im Spiel bei, wie wichtig es ist, nicht zum eigenen Vorteil zu schummeln, sich als “fairer Verlierer” zu zeigen und die Leistung der Anderen anzuerkennen. „Fair work“ – faire Arbeit – hingegen ist ein weniger gebräuchliches Begriffspaar, das häufig nur den Aspekt der Entlohnung einbezieht. Der soziale Tauschhandel zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten beinhaltet in Zukunft jedoch wesentlich mehr: die Gesundheit und Kreativität der Mitarbeiter. Beide Aspekte scheinen dabei auf sehr ähnlichem Nährboden zu gedeihen.

Trendfalle Zukunft – Woran sich Unternehmen auf ihrem Weg in die Arbeitswelt von morgen orientieren

Um als Business-Partner zum Erfolg von Unternehmen beizutragen, müssen sich Personalabteilungen mit der Zukunft der Arbeit auseinandersetzen. Verstärkt beziehen sie sich dabei auch auf die Prognosen von Trendforschern, denn bekanntlich haben diese für alles eine Lösung – auch für die Arbeitswelt von morgen. Die Gefahr dabei: Trendige Theorien widersprechen vielfach den Ergebnissen der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Forschung über die Zukunft des Personalmanagements und können deshalb die betriebliche Innovationskultur nachhaltig schädigen.

„Heimat“ schaffen – Was Mitarbeiter der Zukunft motiviert

Leben und Arbeit – das sind für viele Arbeitnehmer noch zwei verschiedene paar Schuhe. Doch das beginnt sich zu ändern: Der „War for Talents“ macht einen Arbeitsplatz erforderlich, der flexible Arbeitsformen mit mehr Lebensqualität verbindet. Auf Führungskräfte und Personalmanager kommen dabei neue Herausforderungen zu.

Leadership evaluieren

Gute Menschenführung ist für alle Unternehmen und Verwaltungen sehr wesentlich für eine erfolgreiche Leistung. Das wird nicht bestritten, weder von der Praxis noch von der Wissenschaft. Die Erkenntnis sollte gerade das Topmanagement und die Shareholder animieren, eine gute Führungskultur zu fordern und zu fördern.

Nachhaltigkeit sichern

Supervision und Coaching mögen als Personalentwicklungsinstrumente bekannt sein. Eine Pilotstudie analysiert jetzt den tatsächlichen Einsatz von externen Beratern durch Unternehmen und Institutionen.

Beweisanforderung bei Diskriminierungsklagen

§ 611a Abs. 1 BGB a. F.; § 22 AGG1. Um eine Diskriminierung wegen des Geschlechts zu beweisen, muss der Arbeitnehmer Hilfstatsachen darlegen und ggf. beweisen, die eine solche Benachteiligung vermuten lassen. An die Vermutungswirkung der Hilfstatsachen ist kein zu strenger Maßstab anzulegen. Es ist nicht erforderlich, dass sie den zwingenden Schluss auf die Diskriminierung zulassen. Vielmehr reicht es aus, wenn nach allgemeiner Lebenserfahrung eine überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür besteht.2. Reichen die vom Mitarbeiter vorgetragenen Hilfstatsachen jeweils für sich allein betrachtet nicht aus, die für eine Diskriminierung sprechende Vermutung zu begründen, muss das Gericht eine Gesamtbetrachtung aller Hilfstatsachen vornehmen und prüfen, ob sie in ihrem Zusammenhang geeignet sind, die Vermutungswirkung zu begründen.3. Ein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen der benachteiligenden Maßnahme des Arbeitgebers und dem Anzeigen der Schwangerschaft durch eine Arbeitnehmerin begründet zumindest dann keine Vermutungswirkung für eine Diskriminierung, wenn der Zeitpunkt der Personalentscheidung in keinem Zusammenhang mit der Bekanntgabe der Schwangerschaft steht. Dies ist der Fall, wenn er aufgrund einer betrieblichen Organisationsentscheidung und unabhängig von der Kenntnis der Schwangerschaft festgelegt wurde. Es handelt sich dann nur um ein zufälliges Zusammenfallen der Personalentscheidung mit der Schwangerschaft.(Leitsätze der Bearbeiter)BAG, Urteil vom 24. April 2008 – 8 AZR 257/07

Änderungskündigung zur Entgeltabsenkung

§§ 1, 2 KSchG1. Eine Änderungskündigung zur Entgeltsenkung ist begründet, wenn bei Aufrechterhaltung der bisherigen Personalkostenstruktur weitere, betrieblich nicht mehr auffangbare Verluste entstünden,die absehbar zu einer Reduzierung der Belegschaft oder sogar zu einer Schließung des Betriebs führen würden, und ein Sanierungsplan alle milderen Mittel ausschöpft sowie die von den Arbeitnehmern zu tragenden Lasten gleichmäßig verteilt.2. Liegen diese Voraussetzungen vor und hat sich die große Mehrheit der Mitarbeiter (hier: ca. 97 %) mit der geringeren Vergütung freiwillig einverstanden erklärt, kann ein Beschäftigter, dem gegenüber die Verringerung durch Änderungskündigung erfolgt, sich nicht darauf berufen, diese sei nicht mehr erforderlich, weil der Sanierungserfolg schon durch die freiwilligen Gehaltsreduzierungen erreicht sei. Wegen des „kollektiven Charakters“ der Sanierungsmaßnahme entfallen die betrieblichen Erfordernisse zur Änderungskündigung auch in diesem Fallenicht.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 26. Juni 2008 – 2 AZR 139/07

Mitbestimmung bei Ethik-Richtlinien

§ 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVGDer Betriebsrat hat nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG mitzubestimmen, wenn der Arbeitgeber in einem Verhaltenskodex das Verhalten der Arbeitnehmer und die betriebliche Ordnung regeln will. Das Mitbestimmungsrecht an einzelnen Regelungen begründet nicht notwendig ein Mitbestimmungsrecht am Gesamtwerk.BAG, Beschluss vom 22. Juli 2008 – 1 ABR 40/07

Die einstweilige Verfügung

Die einstweilige Verfügung erfreut sich im Arbeitsrecht zunehmender Beliebtheit. Viele Arbeitnehmer wollen oder können den Ausgang eines Hauptsacheverfahrens nicht abwarten und wählen daher den Weg des einstweiligen Rechtsschutzes. Problematisch daran ist, dass schneller Rechtsschutz nicht immer guter Rechtsschutz ist: Im einstweiligen Verfügungsverfahren prüft das Gericht die Tatsachen nur summarisch und es gilt ein besonderer Beschleunigungsgrundsatz, der Parteien und Gericht zeitlich unter Druck setzt. Liegt eine einstweilige Verfügung gegen den Arbeitgeber vor, gilt es, den Überblick zu behalten.

Zeitwertkonten: Lösungsweg aus der Arbeitsmarktkrise

München, 15.01.2009 – Die Auswirkungen der weltweiten Konjunkturkrise sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt angekommen. Die Krise beginnt in einem Moment, indem es in Deutschland so viele Beschäftige gibt, wie nie zuvor. Laut Statistischen Bundesamt gab es im November 2008 40,5 Millionen Erwerbstätige. Viele Unternehmen haben bereits die Produktion gedrosselt, Kurzarbeit angemeldet oder planen Entlassungen. Gefragt sind jetzt innovative Personalinstrumente, mit denen z.B. betriebsbedingte Kündigungen verhindert werden. Ein Lösungsweg ist der Einsatz von Zeitwertkonten. „Die Unternehmen, die heute schon Zeitwertkonten implementiert haben, müssen Mitarbeiter nicht unbedingt entlassen, sondern die Mitarbeiter greifen auf ihr angespartes Zeitwertguthaben zurück, nehmen eine berufliche Auszeit, ohne Gehaltseinbußen hinnehmen zu müssen. Zudem können hoch qualifizierte Fachkräfte bis zur nächsten Aufschwungphase im Betrieb gehalten werden“, so Steffen Raab, Geschäftsführer der Deutschen Zeitwert GmbH.

Alle Jahre wieder. Mit welchen Bemessungsgrenzen Sie 2009 kalkulieren müssen

Weil sich die Beiträge zur Sozialversicherung an den sv-pflichtigen Einnahmen orientieren, legt der Gesetzgeber die Rechengrößen jährlich neu fest. Für das Jahr 2009 war dabei die Einkommensentwicklung des Jahres 2007 maßgeblich: 1,55% in den alten Bundesländern, 1,43% in den neuen. Wir haben die aktuellen Werte für Sie zusammengestellt.

Mit ruhiger Hand durch die Krise?

Frankfurt, 29. Dezember 2008. Ein Großteil der Unternehmen in Deutschland lässt sich durch die öffentlich skizzierten Risiko-Szenarien für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung nicht beirren. Im internationalen Vergleich gehen die hiesigen Unternehmen mit Ausnahme der Banken von moderaten Auswirkungen auf Personalkosten und – bestand aus. Im Mittelpunkt stehen vor allem Einstellungsstopps, weniger der großflächige Personalabbau. Ähnlich werden die Implikationen auf die Vergütungssituation bewertet.

Mit Eurobilla in Zentral- und Osteuropa

Personalmanagement in Zentral- und Osteuropa ist so vielfältig wie die Länder, die dieses Gebiet umfasst. Die Bildungs- und Rechtssysteme der Nationen unterscheiden sich ebenso wie deren Arbeitsmärkte und die kulturell bedingten Einstellungen der Menschen. Diese Eigenheiten machen die HR-Arbeit abwechslungsreich und spannend – aber auch anspruchsvoll. Die Rewe Group Austria hat eine einheitliche Personalstrategie für die CEE-Region entwickelt, berücksichtigt dabei aber bewusst die Individualität der Länder.

Warum ein Ja auch ein Nein sein kann

Die wichtigsten Tipps für Personalisten im Umgang mit China und JapanHerr W., 34 Jahre, Personalleiter, greift verstimmt zum Hörer. „Sie hatten doch versprochen, die Fluktuationszahlen bis Ende letzter Woche zu liefern. Wir sind darauf angewiesen, dass Sie Vereinbarungen auch einhalten.“ „Ich schaue noch mal, was wir tun können. Wir versuchen unser Bestes“, ertönt es leise aus der Leitung.

Fehlzeiten entdämonisieren

Geht es um den Bereich Gesundheitsmanagement, versteifen sich Entscheider in Unternehmen leider immer noch auf die Betrachtung der Fehlzeiten: Die Geschäftsführung erhofft sich durch ihre Reduzierung effektive Kostensenkung. Personaler lassen sich von ihr blenden, indem sie die Zahlen als transparenten Überblick über die Gesundheits- beziehungsweise Krankheitssituation im Unternehmen deuten. Controller lieben die harte Kennzahl, weil sie einfach zu generieren ist und die Aktivitäten des Gesundheitsmanagements scheinbar messbar macht.

Lesen Sie noch oder hören Sie schon?

Die Vorteile des Sprachenerwerbs liegen auf der Hand: Man hat es auf Reisen leichter, kann mit mehr Menschen kommunizieren und erhält Einblicke in andere Kulturen. Verschiedene Studien belegen, dass Sprachtraining kein Privatvergnügen für Arbeitnehmer ist, sondern dem Unternehmen geldwerte Vorteile bringt. Die Wichtigste stammt aus dem Jahr 2007: Die ELAN-Studie (Effects on the European Union Economy of Shortages of Foreign Skills in Enterprise), durchgeführt vom National Centre for Languages in Großbritannien (CILT) für die Europäische Kommission.

Wissbegierig und eifrig

Im ordentlichen Anzug erscheint der Bewerber in Shanghai zum Vorstellungsgespräch. Auf dem Bewerbungstisch liegt ein Elektromotor. Er befühlt ihn kurz und legt ihn aus Angst, dass er gleich auseinander fallen könnte, beiseite. So war schnell klar, dass der frisch diplomierte chinesische Ingenieur keine Ahnung von mechanischen Vorgängen hat. Für das Unternehmen Rena, Prozesstechnologie-Anbieter von nasschemischen Anwendungen mit Sitz im Schwarzwald und Niederlassungen in Shanghai und Peking stand das Bewerbungsgespräch danach unter keinem guten Stern mehr.

Interkulturelle Mitarbeiterführung

I-LEAD: In der Technischen Universität Darmstadt wurde der Ansatz Intercultural Leadership Excellence entwickelt. Er will Unternehmen auf ihrem Weg zur erfolgreichen Internationalisierung helfen.

Interkulturelle Integration entscheidet

Immer mehr Mitarbeiter arbeiten in multikulturellen Organisationen und sind mit unterschiedlichen Arbeitsmethoden und Kommunikationsstilen konfrontiert, die interkulturelle Missverständnissehervorrufen und somit den Wertschöpfungsprozess von Unternehmen blockieren oder verlangsamen können. Neben dem Erwerb von Sprachkenntnissen stößt deshalb auch die Entwicklung interkultureller Kompetenz auf ein großes Interesse in Personalabteilungen multinationaler Unternehmen. Die Robert Bosch GmbH ist ein interessantes Beispiel einer integrierten und auf verschiedenen Hierarchieebenen angesiedelten interkulturellen Kompetenzentwicklung.

Hat Österreich die besseren Arbeitgeber?

Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass Österreichs Unternehmen dem Fachkräftemangel wirksamer begegnen als deutsche.München/Stuttgart, 16. Dezember 2008. Die Bevölkerung wird immer älter. Doch Deutschlands Arbeitgeber unternehmen bisher wenig, um der demografischen Entwicklung wirksame Konzepte entgegenzusetzen. Unsere österreichischen Nachbarn sind uns hier um einiges voraus. Sie legen deutlich mehr Wert darauf, ihre Mitarbeiter durch Maßnahmen der Personalplanung und -entwicklung zu fördern und ihre Leistungsfähigkeit durch eine individuelle Arbeitszeitgestaltung zu unterstützen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Gemeinschaftsstudie der ATOSSSoftware AG und der DEKRA Akademie GmbH.

Bundesrat billigt “Flexi II”

Frankfurt, 19.12.2008 – Nachdem das „Flexi II“ am 13. November den Bundestag passierte, hat nun auch der Bundesrat nicht von seinem Einspruchsrecht nach Art. 77 Abs. 2 GG (Grundgesetz) Gebrauch gemacht und das „Flexi II“ gebilligt. Der Gesetzentwurf hatte in der Vergangenheit vielfach zu hitzigen Diskussionen geführt und insbesondere Themen wie die Kapitalanlagerestriktion und Werterhaltgarantie, die Portabilität der Wertguthaben, die Schwellenwerte der Insolvenzsicherung sowie die Streichung der beitragsfreien Überführungsmöglichkeit in die betrieblichen Altersversorgung (bAV) standen in der Kritik der Experten.

Annahmeverzug – keine Beschäftigungspflicht arbeitsunfähiger Arbeitnehmer

Arbeitgeber können nur dann in Annahmeverzug geraten, wenn der nichtbeschäftigte Arbeitnehmer zur Erbringung der Arbeitsleistung in der Lage ist. Ein Vergütungsanspruch des Arbeitnehmers entfällt deshalb, wenn er sich nach längerer Krankheit und Ablauf des Zeitraums für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall wieder arbeitsfähig meldet, obwohl er tatsächlich aus gesundheitlichen Gründen weiterhin nicht fähig ist, die von ihm geschuldete Arbeitsleistung zu erbringen. Dies gilt auch dann, wenn eine Beendigungskündigung rechtskräftig mit der Begründung für unwirksam erklärt wurde, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine seinem Gesundheitszustand entsprechende Arbeit im Wege der Änderungskündigung hätte anbieten müssen – unabhängig davon ob der Arbeitnehmer vor Kündigungsausspruch eine mögliche Tätigkeit abgelehnt hat oder nicht.

Neues vom Arbeitsrecht – Dezember 2008

Dürfen Sozialpläne für Arbeitnehmer, die im Anschluss an die Beendigung des Arbeitsverhältnisses einen Anspruch auf vorgezogene Altersrente haben, geringere Abfindungen vorsehen als für andere Arbeitnehmer? Ist es rechtlich zulässig, bei der Sozialauswahl für einen betriebsbedingten Arbeitsplatzabbau Altersgruppen zu bilden? Informieren Sie sich in dieser Rubrik über diese und weitere Neuerungen im Arbeitsrecht.

Rahmenbedingungen für die Investition in Polen

Nach über vier Jahren Mitgliedschaft der Republik Polen in der Europäischen Union (EU) ist das Interesse an Investitionen in Polen weiterhin ungebrochen. Vor allem mittelständische Unternehmen entdecken das Land für sich. Ein maßgebliches Argument ist im Vergleich zu den anderen osteuropäischen Mitgliedstaaten der EU die Größe des Markts mit seinen ca. 38 Millionen Einwohnern. Der in Polen tätige Unternehmer kommt allerdings nicht drum herum, sich mit dem polnischen Arbeitsrecht zu beschäftigen.

Prof. Dr. Peter Gola, Dr. Georg Wronka: Rechtsfragen und Handlungshilfen für die betriebliche Praxis

Handbuch zum ArbeitnehmerdatenschutzDie Autoren sind durch zahlreiche einschlägige Veröffentlichungen als langjährige Begleiter und kritische Kommentatoren des Datenschutzrechts ausgewiesen. Ihre nach vier Jahren vollständig überarbeitete und erweiterte vierte Auflage des Handbuchs stellt die neuen Normen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) praxisgerecht dar und berücksichtigt die zwischenzeitlich umfangreich ergangene Rechtsprechung ebenso wie relevante Äußerungen der Literatur und der Aufsichtsbehörden.

Fehlleistung einer Kassiererin

§ 1 Abs. 2 KSchGVerletzt eine Verkäuferin ihre Pflicht, den Kunden alle Waren auf das Kassierband legen zu lassen, stellt dies keine Schlecht- oder Minderleistung, sondern eine Fehlleistung dar.(Leitsatz des Bearbeiters)LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 18. Januar 2008 – 13 Sa 1916/07 (rk.)

Bezugsgröße bei Kündigung wegen Minderleistung

§ 1 KSchG1. Eine verhaltensbedingte Kündigung wegen Minderleistung setzt voraus, dass der Arbeitnehmer längerfristig die Durchschnittsleistung vergleichbarer Mitarbeiter in erheblichem Maße unterschreitet, weil er seine persönliche Leistungsfähigkeit nicht angemessen ausschöpft.2. Anknüpfungspunkte, um festzustellen, dass ein Beschäftigter bewusst langsam arbeitet und damit gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten verstößt, sind einerseits die vertraglich geschuldete Arbeitsleistung sowie andererseits die Durchschnittsleistung der mit ihm vergleichbaren Kollegen.3. Sofern die Fertigung eines Werkstücks nur wenige Minuten dauert (hier: geschätzte drei Minuten), kann der Arbeitgeber die Bezugsgröße „Tagesdurchschnittsleistung vergleichbarer Mitarbeiter“ nicht ermitteln, indem er unter Ansatz der kalkulierten Fertigungsdauer für ein Stück und der täglichen Arbeitszeit die Leistung pro Schicht errechnet (z.B. 60 Minuten : 3 Minuten x 8,5 Stunden = 170 Stück). Diese Hochrechnung berücksichtigt nicht, dass während eines achteinhalbstündigen Arbeitstags die Leistungsfähigkeit – je nach Anforderung, Belastung und Eintönigkeit der Arbeit – ganz normalen Schwankungen unterliegt. Erforderlich sind vielmehr durchschnittliche Fertigungszeiten pro Stück oder Stückzahlen pro Schicht, die vergleichbare Arbeitnehmer tatsächlich erzielt haben.(Leitsätze des Bearbeiters)LAG Schleswig-Holstein vom 27. Mai 2008 – 5 Sa 398/07 (n.rk.)

Diskussionsrunde: HR in der Krise

Welchen spezifischen Wertbeitrag kann gerade die HR-Arbeit in der Wirtschaftskrise leisten? HR-Arbeit in der Wirtschaftskrise ist vielerorts ein gänzlich unerfreuliches Thema, denn oft – so scheint es – bleibt an den Personalern nur die undankbare Aufgabe des Stellenabbaus hängen. Daher stellen wir uns die Frage: Muss sich die HR-Abteilung auf diese Rolle reduzieren lassen oder sollte das Personalmanagement die Krise offensiv nutzen und zeigen, wie aktive Personalarbeit dazu beitragen kann, eine wirtschaftlich schwierige Situation zu meistern?

Mit Zeitwertkonten ermöglichen Unternehmen ihren Mitarbeitern einen vorgezogenen Ruhestand

Aktuelle Bertelsmann-Studie belegt: Die Wirtschaft muss sich auf eine immer älter werdende Belegschaft einstellen – Laut einer aktuellen Bevölkerungsprognose der Bertelsmann-Stiftung werden die Menschen in Deutschland immer älter. Bis 2025 wird die Zahl der über 80-Jährigen in Deutschland um 70 Prozent zunehmen. Damit verdoppelt sich der Anteil der Hochbetagten an der Gesamtbevölkerung nahezu und steigt auf über 8 Prozent. Die Wirtschaft muss sich auf eine älter werdende Belegschaften einstellen, so die Studie. Die Gruppe der älteren potenziell Erwerbstätigen (45 – 64 Jahre) bis zum Jahr 2025 wird um 1,4 Millionen zunehmen. Die Gruppe der jüngeren potenziellen Erwerbstätigen (25 – 44 Jahre) wird dagegen um 3,7 Millionen abnehmen. Da auch die Zahl junger Menschen (16 – 24 Jahre) um rund 2 Millionen zurückgehen wird, fehlt es an Nachwuchs für den Arbeitsmarkt. Auf diese Entwicklung werden sich große und kleine Unternehmen mit altersgerechten Arbeitsbedingungen und einer Flexibilisierung der Arbeitszeit einstellen müssen.

StepStone-Know-how unterwegs

Auch im Frühjahr 2009 sind die Experten des Online-Stellenportals StepStone wieder mit einer eigenen Eventreihe in sechs deutschen Großstädten zum Thema “Online-Rekrutierung in der Praxis” unterwegs.

Blindflug im Nebel

„Gibt es einen Fachkräftemangel – oder handelt es sich nur um einen Sturm im Wasserglas?“ Mit dieser leicht provokanten Frage eröffnete Prof. Dr. Jutta Rump, geschäftsführende Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE), jüngst die zweiten Ludwigshafener Personalgespräche in der voll besetzten Aula der Fachhochschule Ludwigshafen. Keynote-Speaker Karl-Heinz Stroh war um eine eindeutige Antwort nicht verlegen: „Die Aufregung um den Fachkräftemangel müsste viel größer sein. Das Problem ist in der Breite noch nicht verstanden“, betonte der Personalvorstand der Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG. Auch die „ganz frische“ Studie „Internationale Rekrutierung – Realität oder Rhetorik?“ gibt keinen Anlass zur Entwarnung: „Wir fliegen ohne Navigationssystem im Nebel“ fasste Rump die Ergebnisse zusammen.

Ökonomische Krise beflügelt E-Learning

Die aktuelle Wirtschaftskrise eröffnet neue Chancen für innovative Weiterbildungsformen wie informelles Lernen, E-Learning und Blended Learning. Angesichts schrumpfender Budgets wird der Einsatz von Lerntechnologien für Unternehmen zunehmend attraktiver. Zu diesem Ergebnis kommt eine spontane Umfrage der internationalen E-Learning-Konferenz Online Educa Berlin unter E-Learning Consultants und Bildungsverantwortlichen aus internationalen Konzernen, darunter SAP, Total und Thomson Reuters.

Finanzkrise: Deutsche Angestellte unsicher über berufliche Zukunft

Eschborn, 26. November 2008. Die weltweite Finanzkrise wirkt sich mittlerweile auch auf die Realwirtschaft aus. Dies ist auch in den Köpfen der Arbeitnehmer angekommen, wie eine aktuelle Umfrage des Online-Karriereportals Monster zeigt. So sind zwei Drittel der deutschen Angestellten wegen der Finanzkrise verunsichert und befürchten Auswirkungen auf ihre Arbeitssituation. 43 Prozent der Befragten sind sogar schon auf der Suche nach einem neuen Job. Knapp ein Fünftel der Umfrageteilnehmer glaubt dagegen, dass ihr Bereich nicht betroffen sein wird. Nur 15 Prozent fühlen sich in ihrer derzeitigen Position absolut sicher.

Kundenorientierung und soziales Engagement sichern den Erfolg

Frankfurt/ Berlin, 25. November 2008 – Wirtschaftlicher Erfolg von Unternehmen resultiert nicht allein aus Kundenorientierung. Vielfach leistet das soziales Engagement eines Betriebes einen wichtigen Beitrag – zumindest, wenn es darum geht einen Preis zu gewinnen. So ging der diesjährige Ludwig-Erhard-Preis “Auszeichnungen für Spitzenleistungen im Wettbewerb” an die Berliner Pflegeeinrichtung domino-word(TM) und an die Taufkirchener Voss Beteiligungs-AG.

Standort Deutschland besser als sein Ruf

Gummersbach, 26. November 2008. Bei vielen wichtigen Wettbewerbsmerkmalen nimmt der Standort Deutschland nach wie vor eine führende Position ein. Gerade hinsichtlich der besonders wichtigen Faktoren, wie dem Zugang zu neuer (Hoch-)Technologie, dem Serviceniveau sowie kundennahen, individuellen Entwicklungspartnerschaften weist Deutschland im Vergleich zu Osteuropa und China, beziehungsweise Indien einen erheblichen Vorsprung auf. Dies ist ein Kernergebnis der aktuellen Kienbaum-Studie „Wege aus der Standortfalle“, zu der mehr als 100 Top-Manager aus den klassischen Industriebranchen (Maschinen- & Anlagenbau, Stahl- und Prozessindustrie, Automobilwirtschaft, Chemie & Pharma) befragt wurden.

Bionik im Management

„Bevor du ein Problem zu lösen versuchst, schau in der Natur nach, ob sich dort schon etwas entwickelt hat.“ So lautet der ebenso einfache wir effektive Grundsatz der Bionik. Viele marktgängige Produkte zeugen bereits von dem Nutzen dieser Methodik, die auch für die Unternehmensführung interessant ist.

Personaler suchen Perspektiven in schwierigen Zeiten

Die Finanzkrise macht sich auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt bemerkbar. Erstmals seit drei Jahren werden mehr Unternehmen ihre Mitarbeiterzahl reduzieren, als Firmen Neueinstellungen planen. Vor allem Großunternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern wollen Personal abbauen, hier liegt der Anteil bei 40 Prozent. (Handelsblatt, 18.11.2008) Personalverantwortliche und Geschäftsführer sind derzeit in einer schwierigen Lage: Einerseits erfordert die wirtschaftliche Situation radikale Personalmaßnahmen, andererseits soll das Employer Branding gestärkt und Leistungsträger an das Unternehmen gebunden werden. Wie Personaler in den unruhigen Zeiten agieren sollten und wie die Arbeitswelt in den kommenden Jahren aussehen wird, diskutieren nationale und internationale Personalexperten auf der 15. Handelsblatt Jahrestagung „Personal im 21. Jahrhundert“ am 17. und 18. Februar 2009 in München.

Finanzkrise erreicht russischen Arbeitsmarkt

Bisher wurden Russlands Arbeitnehmer durch den Wirtschaftsaufschwung und erquickliche Lohnzuwächse verwöhnt. Doch die Turbulenzen auf den globalen Finanzmärkten lassen auch den russischen Arbeitsmarkt nicht unberührt.

Der Gesundheitsfonds. Ein neuer Geldsammeltopf für die Krankenkassen

Mit Inkrafttreten der Gesundheitsreform hat der Staat bereits Anfang April des letzten Jahres wichtige Regelungen im Bereich der Krankenversicherung getroffen. Die Einführung eines Versicherungsschutzes für alle, die Verbesserung der medizinischen Versorgung, die Modernisierung der gesetzlichen und privaten Kassen und die Reform der Finanzierungsordnung „Einführung des Gesundheitsfonds“. Lesen Sie mehr zur Einführung des Gesundheitsfonds, der als grundlegende Änderung des Systems gilt.

HR als Business-Partner

Wie T-Mobile Austria seine Personalprozesse neu strukturiert hat„Business-Partner“ ist zu einem Modewort der HR-Community geworden – für einige sogar zu einem Unwort. So manche Personalabteilung hat vergeblich versucht, das Konzept einzuführen. Das Beispiel T-Mobile Austria zeigt, wie HR zum Business-Partner wird – trotz aller Schwierigkeiten.

Prozesse bündeln – mit Shared Services

HR-Organisationen stehen heute im Spannungsfeld unterschiedlicher Erwartungen. Einerseits sollen sie die Personaladministration optimieren – also Reaktionszeiten und Fehlerquoten reduzieren, Kosten senken und Reportings verbessern. Andererseits sind sie gefordert, das Linienmanagement als Business-Partner in strategischen Fragen zu unterstützen. Um diesen verschiedenen Anforderungen gerecht zu werden, fassen immer mehr große Unternehmen ihre operativen HRProzesse in Shared-Service-Centern zusammen. Zwei Studien des BeratungsunternehmensHewitt beschreiben die Vorteile dieser Organisationsform, aber auch die Hürden auf dem Weg zur neuen HR-Struktur.

Aktuelles aus dem Steuerrecht – November 2008

Handelt es sich um eine lohnsteuerpflichtige Zuwendung, wenn ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer ein Rückentrainingsprogramm finanziert? Kann ein Wohnmobil eine doppelte Haushaltsführung begründen? Und was gibt es Neues zur Pendlerpauschale? Erfahren Sie in dieser Rubrik mehr zu diesen Themen.

Lohnsteuerrechtliche Behandlung von Zeitwertkonten – Neues BMF-Schreiben

Zeitwertkonten stehen aktuell stark in der Diskussion – nicht zuletzt, weil sie ab dem 1. Januar 2009 erstmals umfassend gesetzlich (durch das Gesetz zur Verbesserung von Rahmenbedingungen der sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen, landläufig bereits Flexi-II-Gesetz genannt) geregelt werden sollen. Das neue Gesetz wurde am 13. November 2008 verabschiedet. Flankierend zum Flexi-II-Gesetz äußert sich nun auch die Finanzverwaltung verstärkt zum Thema Zeitwertkonten.

Notwendiger Inhalt von Zeugnissen

Der notwendige Inhalt eines Zeugnisses muss sich neben den in § 109 Abs. 2 GewO normierten Grundsätzen der Zeugnisklarheit und Zeugniswahrheit nach dem Zeugnisbrauch richten und die für die jeweiligen Branchen und Berufsgruppen üblichen Formulierungen enthalten. Fehlen diese Formulierungen, kann dies ein unzulässiges Geheimzeichen darstellen. Wenn ein sachlicher Rechtfertigungsgrund für das Auslassen nicht vorhanden ist, steht dem Arbeitnehmer ein Anspruch auf Ergänzung zu.

Neues vom Arbeitsrecht – November 2008

Inwiefern ist ein tarifgebundener Arbeitgeber, wenn er aus einem Verband austritt, noch an tarifvertragliche Bestimmungen gebunden? Reicht ein konkreter Verdacht gegen einen Mitarbeiter, um diesen per Videokamera überwachen zu dürfen? Müssen Arbeitsgerichte prüfen, ob eine Abmahnung gerechtfertigt war? Wer diese und weitere Fragen zum Arbeitsrecht nicht mit Sicherheit beantworten kann, den bringt diese Rubrik auf den neuesten Stand.

Widerspruch bei Erlöschen des bisherigen Arbeitgebers

§ 613a Abs. 6 BGB1. Erlischt der bisherige Arbeitgeber und tritt ein neuer Arbeitgeber durch gesellschaftsrechtliche Gesamtrechtsnachfolge in die Arbeitsverhältnisse ein, kommt es auf das Vorliegen eines Betriebsübergangs i.S.v. § 613a BGB nicht an.2. Allerdings besteht in solchen Fällen kein Widerspruchsrecht nach § 613a Abs. 6 BGB, da das Arbeitsverhältnis mit dem bisherigen erloschenen Arbeitgeber nicht fortgesetzt werden kann.3. Ein dennoch erklärter Widerspruch ist unbeachtlich und kann nicht automatisch in eine Kündigung oder sonstige Beendigungserklärung umgedeutet werden. Der Arbeitnehmer darf aber das Arbeitsverhältnis mit dem neuen Arbeitgeber außerordentlich gemäß § 626 BGB kündigen.(Leitsätze der Bearbeiterin)BAG, Urteil vom 21. Februar 2008 – 8 AZR 157/07

Arbeitsrecht Kommentar

Im Abstand von zwei Jahren liegt die nunmehr 3. Auflage der Gesamtkommentierung des zersplitterten deutschen Arbeitsrechts vor. Das Werk hat sich inzwischen fest etabliert, wie seine häufige Zitierung belegt – mit Recht.

Anhörung bei Verdachtskündigung

§ 626 BGB1. Der Arbeitgeber muss den Arbeitnehmer vor einer Verdachtskündigung umfassend über den konkreten Tatverdacht informieren und ihm Gelegenheit geben, sich zu erklären. Verletzt er seine Anhörungspflicht, ist die Verdachtskündigung unwirksam.2. Ausnahmsweise kann auch eine pauschale Mitteilung der Vorwürfe genügen, wenn der Mitarbeiter bereits zuverlässige Kenntnis von den Einzelheiten der Verdachtsmomente hat. Maßgebend ist dabei sein eigener Kenntnisstand. Kenntnisse seines Rechtsanwalts muss er sich nicht zurechnen lassen.3. Eine detaillierte Anhörung ist ferner entbehrlich, wenn der Beschäftigte eine Stellungnahme zu den Vorwürfen von vornherein ohne triftigen Grund verweigert.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 13. März 2008 – 2 AZR 961/06

Personalkontrollen

Was ist erlaubt und was nicht?Am 13.12.2007 hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden, dass kein Verwertungsverbot besteht, wenn ein Unternehmen eine betriebliche Personalkontrolle durchführt und dabei gegen eine Betriebsvereinbarung verstößt. Vielmehr kann es die gewonnenen Erkenntnisse in ein arbeitsgerichtliches Verfahren einbringen, soweit es dadurch nicht das Persönlichkeitsrecht des betroffenen Mitarbeiters verletzt. Das BAG hat außerdem bestätigt, dass auch der Diebstahl geringwertiger Gegenstände im Betrieb grundsätzlich zum Ausspruch einer fristlosen Kündigung berechtigt.

Änderungsantrag der Fraktionen CDU/CSU und SPD zum „Flexi II“

Frankfurt, 10.11.2008 – Einen Tag vor der Sacherverständigen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales haben die Fraktionen CDU/CSU und SPD wichtige Änderungsanträge zum Gesetzentwurf der Bundesregierung „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen“ („Flexi II“) –Drucksache 16/10289 verfasst.

Ergebnis der Sachverständigen Anhörung zum „Flexi II“ im Deutschen Bundestag

Frankfurt, 07.11.2008 – In der Anhörung des Ausschusses für Arbeit- und Soziales vom 5.11.2008 stand die Mehrheit der Sachverständigen die im Gesetzentwurf zur „Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen“ (16/10289) enthaltenen Maßnahmen grundsätzlich positiv gegenüber. Mit Langzeitarbeitskonten können Arbeitnehmer über die vereinbarte Arbeitszeit hinaus geleistete Arbeitsstunden oder Arbeitsentgelt in einem Wertguthaben sparen. Das Guthaben kann dann später für längerfristige Freistellungen von der Arbeit verwenden, um z.B. früher in Rente zu gehen.

Krisenfeste Budgets

Die Finanzkrise droht in einen wirtschaftlichen Abschwung zu münden. Erste Unternehmen wie SAP haben bereits Sparmaßnahmen angekündigt. Grund zur Sorge bestand bisher in kritischen Wirtschaftssituationen insbesondere für die Personalabteilung: Wenn es ihrem Unternehmen schlecht ging, schrumpfte auch das Budget der HR-Fachleute – etwa für neue Software. Im Unterschied dazu schlägt sich derzeit die konjunkturelle Abkühlung nicht unmittelbar in den Personal-Budgets nieder. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des jährlich erscheinenden „HR Service Delivery Survey 2008“ der Unternehmensberatung Towers Perrin.

Auswege aus dem Fachkräftemangel

Der Bildungsgipfel am 22. Oktober 2008 hatte sich das Ziel gesetzt, den Fachkräftemangel an der Wurzel anzupacken: frühkindliche und schulische Bildung sowie der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt standen im Fokus der Bundespolitik. Nahezu zeitgleich erschien die Untersuchung „Zukunftsvermögen Bildung“ von McKinsey und Robert Bosch Stiftung, die grundlegende bildungspolitische Lösungsvorschläge aufzeigt.

Hausordnung für Geistesblitze

Wie zufrieden sind Sie mit den Meetings in Ihrem Unternehmen? Reden und schweigen immer dieselben zuviel? Stehen Zeit und Resultat in einem optimierbaren Verhältnis? Finden Sie, dass der Meeting-Input vermutlich zeitökonomischer, präziser und kostengünstiger per Mail kommunizierbar wäre? Oder gruselt es Sie aus noch ganz anderen Gründen vor der Meeting-Unkultur? Sind die Treffen eher Info-Einbahnstraßen? Werden zu viele subversive Schlachten zwischen Abteilungen geschlagen? Giften sich Selbstdarsteller ständig an? Trägt also die Gruppendynamik zu oft den Siegüber die Sachthemen davon?

Commitment erhalten und aufbauen

Fusionen und Übernahmen wirken sich oft sehr negativ auf das Commitment der Mitarbeiter aus. Wenn diegewohnten Jobstrukturen ins Wanken geraten und die Angst um den Arbeitsplatz zunimmt, bekommt dieLoyalität zum Arbeitgeber Risse. Unternehmen müssen jedoch nicht tatenlos zusehen, wie ihre Mitarbeiter innerlich kündigen, sondern können einiges dazu beitragen, das Commitment in Umbruchzeiten zu erhalten.

Komplexe Abrechnung im Griff

Bei der Abrechnung der Dienstreisen, Projektkosten und Spesen gilt, was den Pharma-Dienstleister Innovex insgesamt auszeichnet: Flexibilität und Kundenorientierung. Wegen der individuellen Bedingungen für die Kunden war die Verwaltung jedoch komplex und zeitaufwendig. Mithilfe der Reisemanagement-Lösung von Hansalog hat Innovex den Aufwand deutlich reduziert. Denn: Die Pharmareferenten erfassen die Daten dezentral über ein Web-Tool und die in der Software abgebildeten Prozesse wurden gestrafft. Dienstleistungen für die Pharma-Branche – das ist der Schwerpunkt von Innovex in Mannheim. Das 1.000 Mitarbeiter starke Unternehmen wurde 1979 gegründet und gehört zum amerikanischen Konzern Quintiles Transnational, der sich auf klinische Arzneimittelstudien spezialisiert hat. Die Konzernmutter entwickelt Medikamente bis zur Marktreife. Danach beginnt der Auftrag von Innovex: Die Vermarktung neuer Medikamente nach ihrer Zulassung sowie die vertriebliche Begleitung von Produktneuauflagen. Zum Beispiel begleitete Innovex den Relaunch von Hexal-Arzneimitteln.

Cultural Change – die Rolle der Unternehmenskultur in Fusionen und Übernahmen

78,5 Prozent aller Fusionen und Übernahmen sind zum Scheitern verurteilt, bilanzierte das „Institute forMergers and Acquisitions“ (IMA) der Universität Witten/Herdecke schon im Jahr 2003. Neuere Analysen ziehen eine ähnlich nüchterne Bilanz. So legte das Beratungsunternehmen Ernst & Young im Jahr 2006 eine Analyse von 189 Transaktionen börsennotierter Unternehmen vor, von denen nur jede dritte eine erhebliche Wertsteigerung brachte. Experten zufolge kranken die Transaktionen sehr häufig am Faktor Kultur. Grund genug, der Bedeutung von Unternehmenskulturen in Fusionen und Übernahmen einmal nachzugehen.

Personalfragen sind die kritischen Themen jeder Fusion

Dennis Briscoe gilt als einer der führenden Experten für internationale Personalarbeit. Der emeritierte Professor der Universität San Diego arbeitete mehr als zwanzig Jahre im Management und HR-Ressort internationaler Unternehmen und Non-Profit-Organisationen. Seine praktischen Erfahrungen und theoretischen Forschungen verarbeitete er in mehr als 60 Aufsätzen und sechs Büchern, darunter das Grundlagenwerk „International Human Resource Management“. Mit dem personal manager sprach Briscoe über die Rolle von HR in internationalen Fusionen und Übernahmen.

Partnerschaft zwischen Noser und Freudenberg IT: MES-Lösung Adicom Software Suite in der Schweiz

Weinheim / Winterthur 11. September 2008 – Die Noser Engineering AG, der führende IT-Dienstleister für technische Informatik in der Schweiz, und der Full-Service-IT-Dienstleister Freudenberg IT (FIT) haben eine Vertriebspartnerschaft geschlossen. Ziel der Kooperation ist es, die MES-Lösung (Manufacturing Execution System) Adicom Software Suite der Freudenberg IT in der Schweiz zu vertreiben und zu implementieren. Dabei sollen vor allem mittelständische Unternehmen aus den Branchen Allgemeine Industrie, Handel sowie der Prozessindustrie angesprochen werden.

45.000 offene Stellen für IT-Spezialisten. Fachkräftemangel trifft Finanzkrise

Die Zahlen des ITK-Branchenverbandes Bitkom könnten optimistisch stimmen: Noch im September machte der Verband auf rund 45.000 offene IT-Stellen aufmerksam. Nun veröffentlichte er Ergebnisse einer Umfrage, nach der 86 Prozent der ITK-Unternehmen bislang kaum direkte Auswirkungen der Finanzkrise spürten und 80 Prozent der Firmen noch keinen Grund für personelle Veränderungen sähen. (Bitkom, 22. Oktober 2008) Den Umfragewerten stehen zahlreiche Meldungen aus der Branche gegenüber: SAP verkündete jüngst einen Einstellungsstopp und forderte seine Mitarbeiter auf, auf einen Teil ihres Urlaubs zu verzichten. (Handelsblatt, 10. Oktober 2008) Hewlett-Packard will in Deutschland 1400 Stellen streichen, davon nach Gewerkschaftsangaben 1150 bei dem im August übernommenen IT-Dienstleister EDS. Und mit den jüngsten Entlassungsplänen von Yahoo scheint die Krise auch bei den Internetfirmen angekommen zu sein.

Von Beginn an auf der sicheren Seite

Die meisten Arbeitsverträge werden vom Arbeitgeber vorformuliert und dem künftigen Mitarbeiter zur Unterschrift vorgelegt. Wie Sie das Vereinbarte aus den Vorstellungsgesprächen in Worte fassen, bleibt also weitestgehend Ihnen überlassen. Bei vorformulierten Verträgen gilt aber eine Besonderheit: Die Klauseln sind wie Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) zu behandeln und unterliegen deshalb einer Wirksamkeitskontrolle. Als Arbeitgeber müssen Sie also darauf achten, dass Ihre Klauseln vor den Arbeitsgerichten Bestand haben. Wir haben im ersten Teil unserer Reihe einige Musterformulierungen für Sie bereitgestellt.

Big Brother am Arbeitsplatz – Podiumsdiskussion auf der Fachmesse Zukunft Personal

Dürfen Unternehmen die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter per Videokamera überwachen? Wie weit gehen die gesetzlichen Regelungen und reichen sie aus, um die Privatsphäre der Mitarbeiter zu schützen? Über diese Fragen diskutierten die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion der Zeitschrift DATAKONTEXT im September auf der Fachmesse Zukunft Personal in Köln.

Neues vom Arbeitsrecht – Oktober 2008

Der Bundesangestelltentarifvertrag (BAT) sieht eine Vergütung nach Altersstufen vor. Ist das ein Verstoß gegen das AGG? Erfahren Sie die Antwort auf diese Frage in unserer aktuellen Rubrik zum Arbeitsrecht. Außerdem können Sie nachlesen, in welchen Fällen Mitarbeiter eine „Dankes- und Wunschformel“ im Arbeitszeugnis verlangen können, ob ein Verstoß gegen das AGG vorliegt, wenn ein befristeter Arbeitsvertrag wegen Schwangerschaft nicht verlängert wird oder wann Arbeitnehmer die Unwirksamkeit eines sachgrundlos befristeten Arbeitsvertrages spätestens geltend machen müssen.

Kleinbetrieb oder nicht – im Zweifel zu Lasten des Arbeitnehmers

Will ein Arbeitnehmer im Prozess geltend machen, dass eine Kündigung sozial ungerechtfertigt ist, muss er darlegen und beweisen, dass die für die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG) erforderliche Beschäftigungszahl von mehr als zehn Arbeitnehmern erreicht ist. Die Anforderungen an den diesbezüglichen Tatsachenvortrag des Arbeitnehmers dürfen zwar nicht hoch sein. Doch bleibt auch nach der Beweiserhebung unklar, ob die erforderliche Beschäftigungszahl erreicht ist, geht dieser Zweifel zu Lasten des Arbeitnehmers.BAG Urt. v. 26.06.2008 – 2 AZR 264/07(LAG München Urt. v. 01.03.2007 – 2 Sa 589/06)

Betrieb eines Kunden des Arbeitgebers ist keine regelmäßige Arbeitsstätte

Folgen für Dienstwagenbesteuerung und steuerliche Behandlung des häuslichen ArbeitszimmersDie betriebliche Einrichtung eines Kunden des Arbeitgebers ist keine regelmäßige Arbeitsstätte. Auch wenn der Arbeitnehmer länger als drei Monate im Betrieb eines Kunden seines Arbeitgebers tätig ist, wird dieser Betrieb für ihn damit nicht zur Arbeitsstätte. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 10.07.2008, VI R 21/07, entschieden. Damit widerspricht der BFH der Verwaltungsauffassung gemäß R 9.4 der Lohnsteuerrichtlinie 2008.

Anforderungen an die ordnungsgemäße Unterrichtung beim Betriebsübergang

Im Falle eines Betriebsübergangs muss der Betriebsveräußerer oder der Betriebserwerber die Mitarbeiter genau über die Identität des Betriebserwerbers informieren. Genügt die Unterrichtung nicht den gesetzlichen Vorgaben des § 613 a Abs. 5 BGB, wird die einmonatige Frist nicht in Gang gesetzt, die die betroffenen Arbeitnehmer nutzen können, um von ihrem Widerspruchsrechts gegen den Übergang ihrer Arbeitsverhältnisse auf den Betriebserwerber Gebrauch zu machen.BAG, Urteil vom 21. August 2008, 8 AZR 407/07

Tageszeitung nur in Ausnahmefällen steuerlich abzugsfähig

Nach einem aktuellen Urteil des Finanzgerichts Hessen vom 8. Mai 2008, 13 K 3379/07, werden Aufwendungen für den Bezug der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” nicht als Werbungskosten anerkannt. Das FG Hessen bestätigt damit die bisherige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zu Aufwendungen für den Bezug regionaler und überregionaler Tageszeitungen (siehe zur FAZ bereits BFH, Urteil vom 30. Juni 1983, IV R 2/81).

Literaturtipps: Zeugnis-Generator

Gerade in Unternehmen mit kleiner Personalabteilung kann die Ausfertigung von rechtssicheren (Zwischen-)Zeugnissen immer wieder recht aufwändig sein. „Zeugnissprache“, verschiedene Qualifikationsstufen, unterschiedliche Funktionen und nicht zuletzt die sich ständig wandelnde Rechtsprechung stellen eine große Herausforderung dar. So ist die letzte Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts zum Thema bspw. erst vor wenigen Tagen (12.8.) ergangen. Softwarelösungen mit vorgefertigten Textbausteinen versprechen Abhilfe.

Literaturtipps: Das neue Reisekostenrecht

Der Autor – Betriebswirt bei der DATEV – stellt das neue Reisekostenrecht mit den zum 1.1.2008 im Rahmen der Lohnsteuer-Richtlinien 2008 in Kraft getretenen Änderungen dar. Mit Bezug auf die aktuellen Rechtsgrundlagen erläutert das Buch die Anwendung der Regelungen in der Praxis durch eine Vielzahl von Beispielen und Hinweisen. Soweit zur Erläuterung förderlich, wird vergleichsweise auf die bis zum 31.12.2007 geltenden Regelungen eingegangen.

Betriebsübergang: Auskunft über Rentenanwartschaft

§§ 613a, 242 BGB; § 4a BetrAVG1. Nach einem Betriebsübergang hat der Arbeitnehmer grundsätzlich nur gegenüber dem Erwerber einen Anspruch auf Auskunft über seine Betriebsrentenanwartschaft.2. Aus § 613a Abs. 5 BGB kann ein übergegangener Mitarbeiter keinen Anspruch auf Auskunft über seine Betriebsrentenanwartschaft ableiten, denn Ansprüche aus betrieblicher Altersversorgung sind keine Folge des Übergangs. Sie entstehen bis zum Zeitpunkt des Übergangs ohne Rücksicht auf diesen und bestehen unabhängig vom Handeln des Veräußerers oder des Erwerbers.3. Kann der Beschäftigte nach einem Betriebsübergang aufgrund des § 4a BetrVG gegen den Betriebserwerber einen Anspruch auf Auskunft über erworbene Anwartschaften geltend machen, besteht daneben kein Anspruch auf Auskunft nach § 242 BGB.(Leitsätze der Bearbeiterin)

Detektive am und außerhalb des Arbeitsplatzes

Im Arbeitsleben spielt der Einsatz von Detektiven eine immer bedeutendere Rolle, wie man auch jüngst der Tagespresse im Hinblick auf Überwachungsmaßnahmen bei Einzelhändlern entnehmen konnte. Zu einem großen Teil liegt das daran, dass viele Pflichtverstöße von Arbeitnehmern ohne eine entsprechende Überwachung – sei es direkt durch Detektive oder mittelbar durch technische Einrichtungen – überhaupt nicht oder nur schwer aufklärbar wären.

Kündigung von leistungsschwachen Mitarbeitern

§ 1 KSchG1. Auf Pflichtverletzungen beruhende Schlechtleistungen sind geeignet, eine ordentliche Kündigung zu rechtfertigen. Der Arbeitnehmer muss unter angemessener Ausschöpfung seiner persönlichen Leistungsfähigkeit arbeiten.2. Ob der Mitarbeiter dieser Verpflichtung nachkommt, ist für den Arbeitgeber anhand objektivierbarer Kriterien nicht immer erkennbar. Es gelten insoweit die Regeln der abgestuften Darlegungslast. Bei einer Kündigung wegen qualitativer Minderleistung ist es zunächst Sache des Arbeitgebers, zu den aufgetretenen Leistungsmängeln das vorzutragen, was er über die Fehlerzahl, die Art und Schwere sowie die Folgen der fehlerhaften Arbeitsleistung des Beschäftigten wissen kann. Ist er in der Lage darzulegen, dass der Betreffende längerfristig die durchschnittliche Fehlerhäufigkeit aller mit vergleichbaren Arbeiten beschäftigten Arbeitnehmer erheblich überschreitet, so kann dies ein Anhaltspunkt dafür sein, dass er vorwerfbar seine vertraglichen Pflichten verletzt.3. Da jedoch der Vergleich durchschnittlicher Fehlerquoten für sich noch keinen hinreichenden Aufschluss darüber gibt, ob durch die fehlerhafte Arbeit des Mitarbeiters das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung stark beeinträchtigt ist, muss der Arbeitgeber hier weitere Umstände vortragen. Anhand der tatsächlichen Fehlerzahl sowie der Art, der Schwere und den Folgen der fehlerhaften Arbeitsleistung hat er näher darzulegen, dass die längerfristige deutliche Überschreitung der durchschnittlichen Fehlerquoten nach den Gesamtumständen darauf hinweist, dass der Beschäftigte vorwerfbar seine vertraglichen Pflichten verletzt.(Leitsätze des Bearbeiters)

Talentmanagement neu definieren

Weiterbildung tut Not. Nur jeder Fünfte erwirbt in Deutschland einen Hochschulabschluss. Die Zahl der Ausbildungsplätze nimmt zwar zu, doch viele Firmen können ihren Bedarf an Fachkräften dennoch nicht decken. Unternehmen verlassen sich deshalb nicht allein auf Aus- und Weiterbildung, sondern begegnen den Engpässen ganzheitlich: Unter dem Schlagwort Talentmanagement erschließen sie unter anderem neue Nachwuchssegmente. Was die Wirtschaft unternehmen sollte, um international Talente zu gewinnen und zu fördern, war ein herausragendes Thema auf der Fachmesse Zukunft Personal am 9. und 10. September 2008 in Köln. Gleichzeitig boomte die Themenhalle „Professional Training & Learning“ mit ihren 188 Ausstellern und zahlreichen Besuchern.

Online-Lernen der „Generation Y“

Was der Nachwuchs von neuen Lernumgebungen erwartetDas WWW hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt: Weltweit haben immer mehr Menschen Zugang zum Internet. Mit den technischen Möglichkeiten, ohne Spezialkenntnisse selbst Texte, Bilder und Videos ins Web zu stellen, entstand ein „soziales Web“: das Web 2.0. Insbesondere technisch versierte Jugendliche konsumieren Internet-Angebote nicht mehr passiv, sondern nutzen das Web aktiv – als „Prosumenten“. Ein gemeinsam von der Frankfurt School of Finance & Management und der Managementberatung zeb/ entwickelter Entwurf für ein Azubi-Portal einer Bank zeigt, wie Unternehmen die Erwartungen des Nachwuchses an neue Lernumgebungen erfüllen können.

Intelligenzquotient steigern

Warum Unternehmen Ideenmanagement und Wissensarbeit verknüpfen solltenIn der zunehmend komplexen Wissensgesellschaft können langfristig nur Unternehmen erfolgreich sein, die internes und externes Wissen optimal nutzen. Wie effizient eine Organisation die dynamische Umwelt wahrnimmt und die eigenen Mitarbeiter sowie weitere Akteure in Wissensprozesse einbezieht, bestimmt die Unternehmensintelligenz. Allerdings ist die Intelligenz eines Unternehmens wegen ihres kollektiven Charakters schwer zu erfassen und zu fördern. Denn es gilt nicht nur die Intelligenz der einzelnen Wissensträger zu addieren, sondern sie in einen kreativen Austausch zu bringen. Wissens- und Ideenmanagement sollten dabei Hand in Hand gehen.

Erfolgversprechende Verbindung

Schon die alten Griechen wussten es: Weisheit ist der beste Lehrmeister. Was damals galt, gilt noch heute – auch für Führungskräfte. Business Schools bereiten die jungen Manager zwar theoretisch auf ihre Aufgaben vor, in ihre Rolle hineinwachsen und sie erfolgreich bewältigen können sie jedoch nur durch Erfahrung. Dieser Entwicklungsprozess lässt sich beschleunigen, wenn die Einsteiger einen persönlichen Ratgeber zur Seite haben, der seine Erfahrung mit ihnen teilt. Im antiken Griechenland war Mentor der Erzieher von Odysseus Sohn Telemach. Heute bezeichnet Mentoring das Konzept, hinter dem sich diese Idee der Erfahrungsvermittlung verbirgt.

Zieh die Rüstung aus!

Stellen Sie sich vor, es sind wieder diese Hundstage in Deutschlands Frühherbst. Die Nation schwitzt. In den Cafés zwischen Plön und Passau macht sich mediterrane Stimmung breit. Die Eisfabriken kommen mit der Produktion kaum nach, Bionade hat Lieferengpässe und beim Grillen ist Hochsaison.Szenenwechsel. Zur gleichen Zeit an der Friedrich-Ebert-Allee 140 in Bonn. In der Zentrale der Deutschen Telekom bereitet man sich auf die Veröffentlichung des Halbjahresbericht H1 vor. Der Vorstand des größten europäischen Telekommunikationsunternehmens soll der Presse die Ergebnisse präsentieren und anschließend Rede und Antwort stehen. Im Konferenzsaal treffen Fernsehteams, Fotoreporter und Pressejournalisten ein. Dort ist es drückend und schwül, wie an manchem Sommertag in Bonn am Rhein.

Ein lohnendes Tauschgeschäft

Kennen Sie das? Ihre Mitarbeiter sind enttäuscht, wie niedrig der Nettobetrag ist, der vom versprochenen Urlaubs- oder Weihnachtsgeld überwiesen worden ist. Dabei haben Sie sogar noch etwas für die Sozialversicherung obendrauf legen müssen! Werden jedoch Sonderzahlungen nicht bar, sondern in Form von Warengutscheinen gewährt, können sowohl Sie als auch Ihre Beschäftigten bei den Abgaben entlastet werden. Denn ein Warengutschein, den der Arbeitnehmer beim eigenen Arbeitgeber einlöst, ist immer als Sachbezug zu behandeln.

Ingenieur- und Fachkräftemangel schwächt deutsche Wirtschaft

Am 28. und 29. Oktober findet in München die Praxiskonferenz „Wanted: WoMen Engineers!“ statt. Personalverantwortliche und Experten aus Wirtschaft und Institutionen treffen sich, um neue Strategien gegen den verbreiteten Mangel an Ingenieuren und Fachkräften zu diskutieren. Nach Angaben des VDI fehlen der deutschen Wirtschaft aktuell etwa 70.000 Ingenieure; dieser Mangel führe zu einem wirtschaftlichen Schaden in Höhe von etwa 7 Milliarden Euro pro Jahr. Zusätzlich bedrohen die Stellenvakanzen insbesondere die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen der Hoch- und Spitzentechnologie sowie technischer Dienstleister.

Personalentwicklung zahlt sich erst durch Personalbindung aus

Die Förderung ihrer Mitarbeiter wird für russische Unternehmen zunehmend zur Herzensangelegenheit. Ob externe Bildungsangebote oder eigene Programme und Formate – die Spanne durchgeführter Maßnahmen ist mittlerweile so breit wie einfallsreich.

Roadshow: StepStone-Know-how unterwegs

Roadshow: StepStone-Know-how unterwegsVeranstaltungen in acht deutschen Großstädten zu Rekrutierungs- und Arbeitsmarktthemen.Das Thema “Online-Rekrutierung in der Praxis” wird in allen acht Städten der StepStone-Roadshow vorgestellt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltungen “Die größten Fehler im Arbeitsrecht” sowie “Employer Branding für eine erfolgreiche Mitarbeitersuche” finden jeweils in vier Städten statt. Hier beträgt die Teilnahmegebühr 95,- Euro pro Veranstaltung. Die Anmeldung für die Events erfolgt über event@stepstone.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Unternehmensprofil Standard

Was die gelben Seiten für alle Branchen, das ist die Rubrik “HR Unternehmen” in HRM.de für das Personalwesen: HR Entscheider nutzen die Anbieterübersicht als Informationsquelle, wenn es um die Beschaffung neuer Produkte geht. Sie können sich hier ausführlich mit einem Unternehmensprofil präsentieren, Ihre Produkte und Lösungen darstellen und über Neuigkeiten, Messen und Veranstaltungen informieren.

standard company profile

You have to invest only 490 euros for the standard package with a one-year subscription period. It is free for customers who have booked 2 spring exhibitions in 1 year*.*The free standard profile is a stand-by profile, i.e. we do not guarantee a specific date for online activation.All prices are exclusive of 19% VAT.

Kündigung wegen Entzugs der „betrieblichen Fahrerlaubnis“

Entzieht der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer eine zusätzlich zum Führerschein erteilte „betrieblichen Fahrerlaubnis“, verliert dieser damit nicht seine gesetzliche Fahrerlaubnis, da der Arbeitgeber für die Erteilung und den Entzug der „betrieblichen Fahrerlaubnis“ selbst erstellten Regeln folgt. Entsprechend rechtfertigt der Entzug der „betrieblichen Fahrerlaubnis“ für sich weder eine außerordentliche noch eine ordentliche Kündigung aus personenbedingten Gründen.

Webcast

Mit den neuen HRM.de Webcasts erreichen Ihre Vorträge aus den Foren unserer Personalmessen PERSONAL und Zukunft Personal Ihre Zielgruppe noch schneller, rund um die Uhr und an jedem Ort dieser Welt.

Webinar

HRM.de stellt Ihnen mit den neuen Webinars die Plattform für Ihren Erfolg zur Verfügung. Ein Webinar ist eine Live-Präsentation oder ein Kurzseminar, das über das Internet übertragen wird. Das Webinar ist interaktiv ausgelegt und ermöglicht einen Austausch zwischen dem Referenten und den Teilnehmern. HRM.de übernimmt für Sie den kompletten Prozess von der Bereitstellung der Technologie über die Promotion, Registrierung und Durchführung. Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche – und zwar auf Ihre Kunden und auf die, die es werden wollen.

Ist die Pauschalierung von Sachzuwendungen an Arbeitnehmer nach § 37b EStG vorteilhaft?

Seit dem Jahr 2007 können Unternehmen zur Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens ihre Sachzuwendungen an Dritte oder an ihre eigenen Arbeitnehmer pauschal mit 30 Prozent besteuern. Damit braucht der Empfänger der Sachzuwendung den Vorteil nicht selbst versteuern. Bisher ist die Regelung in der Praxis nicht auf Begeisterung gestoßen. Das liegt unter anderem an vielen ungeklärten Fragen. Die Finanzverwaltung hat mit dem BMF-Schreiben vom 29. April 2008 zur Anwendung des § 37b EStG Stellung genommen und einige Zweifelsfälle geklärt.

Aktuelles vom Lohnsteuerrecht – September 2008

Anhand der Entwürfe zum Jahressteuergesetz 2009 und dem Steuerbürokratieabbaugesetz lassen sich bereits heute einige Änderungen vorhersagen, die auf Unternehmen die Lohnsteuer betreffend zukommen. Bis zum Jahresende soll einerseits das Gesetzgebungsverfahren zum Jahressteuergesetz abgeschlossen sein. Der Gesetzesentwurf enthält umfangreiche Einzelregelungen in fast allen Steuergesetzen. Andererseits soll auch ein Gesetz zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens zum 1. Januar 2009 in Kraft treten. In dieser Rubrik erhalten Sie einen Überblick über die wesentlichen Änderungen beider Gesetzesentwürfe, die die Lohnsteuer tangieren.

Tarifliche Altersgrenze 65 – Eine zulässige Diskriminierung wegen Alters

Eine tarifliche Regelung, nach der das Arbeitsverhältnis mit Vollendung des 65. Lebensjahres endet, ist zumindest dann zulässig, wenn die tarifliche Altersgrenze vor dem Inkrafttreten des AGG vereinbart wurde. Das BAG kam zu dem Ergebnis, dass Unternehmen hiermit insbesondere nicht gegen das gemeinschaftsrechtliche Verbot der Altersdiskriminierung verstoßen. Die Ungleichbehandlung sei auf Grund der hiermit verfolgten beschäftigungspolitischen Ziele gerechtfertigt.

Neues vom Arbeitsrecht – September 2008

Hat eine schwangere Arbeitnehmerin Anspruch auf Mutterschutzlohn, wenn sie ohne gesundheitliche Gefährdung ihre Arbeit ausüben könnte, aber der Arzt ihr wegen der Schwangerschaft die Fahrt zum Arbeitsplatz verbietet? Müssen Unternehmen Zeugnisse auf Wunsch des Arbeitnehmers erängzen, wenn branchenübliche Formulierungen fehlen? Können Arbeitnehmer spezielle Methoden der Gefährdungsbeurteilung ihres Arbeitsplatzes verlangen? Wenn Sie Antworten auf diese Fragen suchen, sind Sie in dieser Rubrik richtig.

Hier treffen sich die Experten: TDS-Personalkongress 2008

Am 26. und 27. November 2008 dreht sich im Darmstädter Kongresszentrum alles rund um das Thema Personal: Im „darmstadtium“ bringt TDS Personalfach- und –führungskräfte mit Branchenexperten zusammen. Neben Vorträgen zu aktuellen Fragen, Trends und Zukunftsperspektiven der Personalbranche bietet der Kongress eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung. Die Teilnehmer erwartet ein umfangreiches Programm: Eröffnungs- und Gastvortrag, Anwenderforum und –konferenz, Talkrunden sowie eine Vielzahl von Workshops und eine Ausstellung.

Drittschuldnererklärung

VorbemerkungBei einer Lohnpfändung kann der Gläubiger den Arbeitgeber zur Auskunft über die gepfändete Forderung auffordern (§ 840 ZPO). Das Auskunftsverlangen muss in der Zustellungsurkunde aufgenommen sein und muss durch den Gerichtsvollzieher persönlich zugestellt werden. Bei einer Zustellung durch die Post besteht keine Auskunftspflicht. Die Erklärungsfrist beginnt für den Arbeitgeber mit der Zustellung des Pfändungsbeschlusses und beträgt 2 Wochen. Sie kann vom Gläubiger, nicht jedoch vom Gerichtsvollzieher oder Vollstreckungsgericht verlängert werden.

Talentmanagement statt War for Talents

Viele Personalentscheider betrachten Talentmanagement als Waffe im Wettbewerb um Talente. Doch damit lösen sie die strukturellen Probleme ihrer Unternehmen nicht. Der nachfolgende Beitrag versteht sich als Plädoyer für eine professionelle Personalarbeit, die den kurzfristigen Aktionismus im War for Talents durch ein proaktives Talentmanagement überflüssig macht.

Sozialversicherung: Meldepflicht und Fristen

Sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer müssen vom Arbeitgeber bei den Versicherungsträgern gemeldet werden – es besteht Meldepflicht nach § 198 SGB V. Dabei reicht es, die Krankenkasse des Arbeitnehmers zu benachrichtigen. Eine Meldung bei Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung ist nicht nötig. Die Krankenkasse zieht den Gesamtsozialversicherungsbeitrag ein.

HR-Barometer 2007. Personalarbeit wird zunehmend komplexer

In diesem Jahrzehnt gibt es kein eindeutiges Set von dominanten Personalthemen. Stattdessen müssen die Personalabteilungen viele komplexe Aufgaben parallel bewältigen. So lautet eine Kernaussage des „HR-Barometers 2007“. Die Studie des Beratungsunternehmens Capgemini Consulting basiert auf einer Befragung von 106 Vorständen und HR-Verantwortlichen aus großen Unternehmen im deutschsprachigen Raum.

Der Weg zum guten Ruf

Wie sich Unternehmen zu attraktiven und unverwechselbaren Arbeitgebern machenNeu aufkommende Modewörter haben häufig eines gemeinsam: Sie sind nicht so neu wie sie scheinen. So auch der Begriff Employer Branding. Er kam in der 90er Jahren während des Booms der New Economy auf. Wie der Begriff „War for Talents“ geriet Employer Branding mit dem Platzen der Internetblase erst einmal wieder in Vergessenheit. Inzwischen ist der Fachkräftemangel jedoch wieder ein Thema und Arbeitgeberattraktivität von Nöten. Kürzlich meldete der Verein Deutscher Ingenieure und das Institut der deutschen Wirtschaft, dass Deutschland 95.000 Ingenieure fehlen – Tendenz steigend. Acht von zehn Unternehmen kämpfen einer Studie der Managementberatung Hewitt zufolge schon heute mit einem Engpass an qualifizierten Köpfen.

Diskriminierung aufgrund einer Behinderung

1. Im Fall der Diskriminierung wegen einer Behinderung durch einen öffentlichen Arbeitgeber vor Inkrafttreten des AGG ist die Richtlinie 2000/78/EG des Rats vom 27.11.2000 unmittelbar anwendbar.2. Für die Glaubhaftmachung der Tatsachen, die eine Diskriminierung vermuten lassen, ist eine eidesstattliche Versicherung nach § 294 ZPO nicht ausreichend. Der Betreffende muss Indizien beweisen, die eine überwiegende Wahrscheinlichkeit der Diskriminierung belegen.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 3. April 2007 – 9 AZR 823/06

Kündigung eines BR-Mitglieds wegen Betriebsstilllegung

1. Es liegt keine Betriebsstilllegung vor, wenn ein Unternehmen drei Altersteilzeitmitarbeiter während ihrer aktiven Phase noch mehr als drei Monate über den behaupteten Stilllegungstermin des Betriebs hinaus beschäftigt.2. Ist die Weiterbeschäftigung der Altersteilzeitmitarbeiter schon bei Ausspruch der Kündigung gegenüber einem Betriebsratsmitglied beabsichtigt, ist die Kündigung unwirksam.3. Der Kündigungsschutz eines gekündigten Betriebsratsmitglieds wegen Betriebsstilllegung ergibt sich aus § 15 Abs. 4 KSchG.(Leitsätze des Bearbeiters)LAG Nürnberg, Urteil vom 27. November 2007 – 7 Sa 119/06 (rk.)

Abmahnung eines Low Perfomers im Außendienst

Die zur Kündigung wegen Minderleistung entwickelten Grundsätze gelten auch bei einer Abmahnung wegen Leistungsdefiziten. Es ist zu bezweifeln, ob eine Abmahnung erst gerechtfertigt ist, wenn der Arbeitnehmer die Durchschnittsleistung langfristig um mehr als ein Drittel unterschreitet. (Leitsatz des Bearbeiters)(Leitsatz des Bearbeiters)LAG Hamm, Urteil vom 12. Juli 2007 – 17 Sa 64/07 (rk.)

Wie funktioniert der Mindestlohn?

Kein Thema wird in Politik und Öffentlichkeit seit über einem Jahr derart kontrovers diskutiert wie die Einführung von Mindestlöhnen. Dabei geht es schon lange nicht mehr um das Ob, sondern das Wie. Begriffe wie Arbeitnehmer-Entsendegesetz, Mindestarbeitsbedingungsgesetz, Allgemeinverbindlichkeit und Tarifbindung schwirren durch die Diskussion. Dieser Beitrag stellt die Grundsätze dar, nach denen Mindestlöhne bereits heute möglich sind, und zeigt Möglichkeiten ihrer Vermeidung.

Klebeeffekt versus Lohndumping – Was kann Zeitarbeit leisten?

Der Anteil von Zeitarbeit am Arbeitsmarkt wächst: Studien der Bundesagentur für Arbeit und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zufolge sind in Deutschland mehr als 700.000 Menschen nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz beschäftigt – das sind fast doppelt so viele wie vor drei Jahren. Doch die Beschäftigungsform ist umstrittener denn je. Forderungen nach einem branchenbezogenen Mindestlohn für Zeitarbeit gießen zusätzlich Öl ins Feuer. Welche Chance und Risiken Zeitarbeit birgt, beleuchtet die Fachmesse Zukunft Personal in ihrem Forenprogramm. Branchenvertreter, Befürworter und Kritiker stellen sich gemeinsam der Diskussion.

Fit für den Change

Der Bildungsmarkt ist auf Wachstumskurs. Für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter nehmen Unternehmen vermehrt die Dienste externer Anbieter in Anspruch. Dabei stehen neue Schlüsselkompetenzen im Fokus: Fach- und Führungskräfte sollen Veränderungen kreativ gestalten können, um ihre Unternehmen im globalen Wettbewerb voranzubringen. Mit welchen Angeboten die Weiterbildungsbranche auf diese Anforderungen reagiert, zeigt die Fachmesse Zukunft Personal am 9. und 10. September in der Themenhalle „Professional Training & Learning“.

Themenreihe “Starke Fürsprecher der Zukunft Personal” (3): Der Generalist

Im Porträt: Hans-Peter Langer, Vice President Corporate Personnel Services der SCHOTT AG Seine Personalerkarriere startete Hans-Peter Langer bei der SCHOTT AG als Leiter der kaufmännischen Ausbildung. Anschließend kamen kontinuierlich neue Verantwortungsbereiche hinzu: Nach der gesamten Ausbildung war er auch für Weiterbildung und Personalentwicklung zuständig bis er im Jahr 2001 nach einem dreijährigen Abstecher an einen SCHOTT-Standort in der Nähe von New York die Verantwortung für den Corporate Personnel Service in Deutschland übernahm. In dieser Funktion berichten alle HR-Leiter der deutschen Standorte an ihn und zukünftig auch alle HR Key Accounts einer Business Unit.

Top-Talenten auf der Spur

Die allgemeine Jagd nach Fachkräften färbt auf die Methoden des Recruitings ab: Da Talente rar werden, können sich Unternehmen nicht mehr nur auf die Ansprache von aktiv Jobsuchenden beschränken. Neue Möglichkeiten bietet Recruitern dabei vor allem das Internet. Wie Personalmanager passive Kandidaten mit neuen Instrumenten aus der Reserve locken, zeigt die Fachmesse Zukunft Personal am 9. und 10. September in Köln.

Rundum attraktiv – von Employer bis Employee Branding

Trotz der drohenden Wirtschaftsflaute sind Fach- und Führungskräfte heiß begehrt. Angesichts einer globalen Perspektive für die Zukunft der Arbeitwelt sollen sie die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sichern. Um bei talentierten und kreativen Köpfen zu punkten, greifen Organisationen zunehmend zu Employer Branding: dem Aufbau einer authentischen und attraktiven Arbeitgebermarke. Welche neuen Trends sich dabei abzeichnen, illustrieren Vorträge und Podiumsdiskussionen am 9. und 10. September auf der Fachmesse Zukunft Personal.

3. Personal Symposium 2008

Das Personalmanagement ist permanenten Veränderungen ausgesetzt. Und der Personalmanager muss mit –persönlich und als Führungskraft in der organisatorischen Gestaltung seines Bereichs. Denn er muss den Wandelin den ökonomischen und technologischen, aber auch in den politisch-gesetzlichen und soziokulturellenRahmenbedingungen auffangen und für das Unternehmen nutzbar machen.Deshalb hat die Bedeutung des strategischen Personalmanagements zugenommen. Natürlich ist es untrennbarverbunden mit den Entwicklungen der strategischen Unternehmensführung als Ganzes. Wenn das Personalmanagement den Wandel wirklich mitgestalten will, setzt hier die Arbeit als gleichberechtigter Partner ein.

Wenn Ihr Mitarbeiter zuhause gebraucht wird

Nach jahrelangem Ringen in den Parteien ist die Pflegereform zum 1.7.2008 in Kraft getreten. Ziel ist es, neue Betreuungs- und Pflegestrukturen zu schaffen, um Betroffene und Angehörige zu entlasten. So können Arbeitnehmer sich jetzt beispielsweise von der Arbeit freistellen lassen, um einen Angehörigen zu betreuen. Hier erfahren Sie, wie Sie die Neuerungen der Pflegereform in Ihrem Unternehmen umsetzen.

Neues vom Arbeitsrecht – August 2008

Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz macht weiterhin Schlagzeilen: Der Diskriminierungsschutz gilt nach neusten Entscheidungen auch für behinderte Personen im Umfeld von Arbeitnehmern. Vorsichtig sollten Unternehmen außerdem mit dahingehenden Äußerungen sein, dass sie Arbeitnehmer einer bestimmten ethnischen Herkunft oder Rasse nicht einstellen möchten. Doch die aktuelle Rechtssprechung setzt dem AGG ebenso neue Grenzen: Männliche Mädcheninternat-Bewerber etwa können keinen Diskriminierungsschutz einfordern. Welche neuen Urteile im Arbeitsrecht darüber hinaus für Personalabteilungen von Bedeutung sind, erfahren Sie in dieser Rubrik.

Der „Blue-Pencil-Test“ – Inwiefern zweistufige Ausschlussfristen teilbar sind

Eine Vielzahl von Formulararbeitsverträgen sehen so genannte Ausschlussfristen oder Verfallsklauseln vor, mit denen Arbeitgeber die gesetzlichen Verjährungsfristen stark verkürzen können. Denkbar sind einstufige oder zweistufige Klauseln. Hält die erste Stufe einer vertraglichen Verfallsklausel einer AGB-Kontrolle nach den §§ 305 ff. BGB stand, wird sie grundsätzlich nicht durch die Unwirksamkeit der zweiten Stufe beeinträchtigt. Voraussetzung ist jedoch, dass der unzulässige Teil sprachlich eindeutig abtrennbar ist und die verbleibende Regelung weiterhin verständlich und sinnvoll bleibt.

Aktuelles vom Lohnsteuerrecht – August 2008

Arbeitnehmer können mit einem ordnungsgemäß geführten Fahrtenbuch nachweisen, dass sie ihren Dienstwagen ausschließlich betrieblich nutzen oder zu welchem Anteil eine Privatnutzung vorliegt. In einer aktuellen Entscheidung hat der Bundesfinanzhof nun klargestellt, dass kleinere Mängel des Fahrtenbuchs unschädlich sind. Was noch als „ordnungsgemäß“ durchgeht, verdeutlicht dieser Beitrag auf HRM.de. Lesen Sie außerdem, unter welchen Voraussetzungen der Arbeitgeber seinen Beschäftigten steuergünstig Berufskleidung zur Verfügung stellen kann, welche Auswirkungen ein Tarifvertrag auf geringfügige Beschäftigungsverhältnisse haben kann (Phantomlohnfalle) und in welcher Höhe im Ausland tätige Arbeitnehmer für ihren Lohnzuschlag Steuerfreiheit beanspruchen können (Kaufkraftausgleich).

Verringerung der Arbeitszeit

Nachdem ein Arbeitnehmer seinen Wunsch zur Verringerung seine Arbeitszeit mit seinem Arbeitgeber erörtert hat, kann er seinen Wunsch hinsichtlich der Verteilung seiner Arbeitszeit erstmals äußern oder einen vorher geäußerten Verteilungswunsch ändern. Danach ist er hieran gebunden.

Arbeitsrechtlicher Parcours – Wie Personaler neue Hürden meistern können

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) schlug vor einiger Zeit hohe Wellen. Noch heute zieht das Gesetz durch zahlreiche neue Urteile viel Aufmerksamkeit auf sich, zumal die EU den Schutz vor Diskriminierung weiter ausbauen möchte. Auch das neue Pflegegesetz und die gesetzlichen Regelungen, Mitarbeiter zu kontrollieren, stellen Personalabteilungen vor einige rechtliche Fragen. Die Zukunft Personal, Europas größte Fachmesse für Personalmanagement, füllt solche arbeitsrechtlichen Wissenslücken am 9. und 10. September 2008 in Köln – mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen zur personalwirtschaftlichen Gesetzeslage.

Christian Rolfs, Richard Giesen, Ralf Kreikebohm, Peter Udsching (Hrsg.): Arbeitsrecht. Kommentar.

Der hier vorliegende Schwerpunktkommentar fasst die für die tägliche Arbeit entscheidenden arbeitsrechtlichen Bestimmungen in einem Band zusammen. Mehr als 30 Autoren aus Anwaltschaft, Arbeits-und Sozialgerichtsbarkeit sowie der Wissenschaft beantworten die wichtigsten Fragen rund ums Arbeitsrecht direkt und umfassend.Vom allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzüber das Betriebsverfassungsgesetz, das Bürgerliche Gesetzbuch und das Kündigungsschutzgesetz, bis hin zum Teilzeit- und Befristungsgesetz werden über 20 Gesetze praxisgerecht erläutert und kommentiert.

Rechtsprechung schafft Klarheit

Der Bereich der Zeitarbeit wirft viele Fragen auf, die sich durch bloße Lektüre des Gesetzes(noch) nicht beantworten lassen. Zu wenig ausführlich sind die gesetzlichen Regelungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes(AÜG). Hieraus resultiert erhebliche Rechtsunsicherheit für Unternehmen,die das Instrument der Leiharbeit nutzenwollen. Hinzu kommen aktuelle Überlegungenauf Ebene der EuropäischenUnion, die Rechte der Zeitarbeiter weiter zu stärken.

Die Einführung branchenspezifischer Mindestlöhne

Die Einführung flächendeckender tariflicher oder gesetzlicher Mindestlöhne ist eines der umstrittensten politischen Themen der letzten Jahre. Die Koalition aus CDU/CSU und SPD hat sich am 16.7.2008 nunmehr auf zwei Gesetzesentwürfe geeinigt, die die Möglichkeiten zur Festlegung verbindlicher tariflicher Lohnuntergrenzen ausbauen sollen. Es handelt sich um- den Entwurf einer Neufassung des Gesetzes über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (Arbeitnehmer-Entsendegesetz, AEntG) sowie- den Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Festsetzung von Mindestarbeitsbedingungen (Mindestarbeitsbedingungengesetz, MiArbG).Nach der Verabschiedung durch Bundestag und Bundesrat sollen beide Gesetze unmittelbar in Kraft treten. Ob und v.a. in welcher Form dies passieren wird, bleibt allerdings erst einmal abzuwarten.

Themenreihe “Starke Fürsprecher der Zukunft Personal” (2): Der Brückenbauer

Im Porträt: Ralf Schneemann, Leiter Personal der Lieken Brot- und Backwaren GmbH Bevor Ralf Schneemann im Dezember 2006 in den Brot- und Backwarenkonzern Lieken (ehemals Kamps) wechselte, hatte er bereits in einigen Unternehmen die Verantwortung für die Personalabteilung: So arbeitete er etwa vier Jahre als Personalleiter für die pgam advanced technologies AG und zwei Jahre in der gleichen Position für die Appel Feinkost GmbH & Co. KG. Bei Lieken hat er sich deshalb trotz der kurzen Zeit schon gut eingearbeitet: „Dank meiner Erfahrung kann ich mich sehr schnell in ein Unternehmen hineindenken und erkennen, wo ich ansetzen muss, um bestehende Prozesse zu optimieren und neue anzustoßen“, erklärt Schneemann.

Der Globalisierung begegnen

Um die Mitarbeiter möglichst langfristig zu binden, müssen Personalverantwortliche ihr Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber positionieren und das nötige Feingefühl für kulturelle Unterschiede in einer internationalen Belegschaft mitbringen. Wie sie das angesichts einer Arbeitswelt im Wandel gewährleisten, beleuchtet Dennis Briscoe, PhD, in seinem Vortrag „The New World of HR: Coping with Chaos“. Der Professor der University of San Diego ist einer von insgesamt vier internationalen Keynote-Speakern, die im Rahmen der englischen Vortragsreihe „International Human Resouce Management“ ihre Ideen vorstellen.

Unternehmensnachfolge

Nach Schätzung des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM Bonn) beschäftigen sich jährlich etwa 71.000 Familienunternehmen mit der Nachfolgefrage. In rund 43% der Fälle vollzieht sich der Generationenwechsel innerhalb der Familie. Bei 10% erfolgt die Übertragung an Führungskräfte aus den Unternehmen. Der Anteil der Übernahmen durch externe Manager liegt bei über 16%.

Leitfaden zum Betriebsübergang

Von Dr. Andrea Nicolai, Juris GmbH, Saarbrücken, 1. Auflage 2007, 362 Seiten, Preis: 39 Euro inkl. 12 Monate Onlinezugang für bis zu 3 Nutzer. Zum Recht des Betriebsübergangs, eines der zentralen und zugleich kompliziertesten Themen des Arbeitsrechts, wurde schon viel veröffentlicht. Gleichwohl verdient der „Leitfaden“ von Nicolai besondere Beachtung. Auf den durchweg lesenswerten knapp 330 Seiten findet der Praktiker alle wichtigen Themen rund um den Betriebsübergang – teilweise unterstützt durch übersichtliche Schaubilder – verständlich und pointiert dargestellt.

Tariflohnerhöhung nach Betriebsübergang

1. In einem Tarifvertrag geregelte Rechte und Pflichten, die für das Arbeitsverhältnis aufgrund beiderseitiger Tarifgebunden heit der Arbeitsvertragsparteien gelten, werden bei einem Betriebsübergang auf einen nicht tarifgebundenen Erwerber nach § 613a Abs. 1 Satz 2 BGB Inhalt des Arbeits verhältnisses.2. Dies gilt auch, soweit sie zwar in der Vergangenheit geregelt worden sind, Wirksamkeit jedoch erst zu einem Zeitpunkt entfalten sollen, der nach dem Betriebsübergang liegt. Darin liegt kein Verstoß gegen die negative Koalitionsfreiheit des Betriebserwerbers.BAG, Urteil vom 19. September 2007 – 4 AZR 711/06

Haftung für Mobbing durch Vorgesetzten

1. Für die Frage, ob Mobbing vorliegt, kann die Definition des Begriffs „Belästigung“ in § 3 Abs. 3 AGG herangezogen werden. Dies gilt auch, wenn die Mobbingsituation auf anderen Gründen als den im AGG genannten beruht.2. Von Mobbing ist demnach auszugehen, wenn ein durch Einschüchterungen, Anfeindungen, Erniedrigungen, Entwürdigungen oder Beleidigungen gekennzeichnetes Umfeld geschaffen wird. Hierzu ist grundsätzlich ein fortdauerndes, systematisches Verhalten erforderlich.3. Das Unternehmen haftet nach § 278 BGB für Schäden, die ein Arbeitnehmer dadurch erleidet, dass ihn sein Vorgesetzter schuldhaft durch Mobbing in seinen Rechten verletzt. Der Arbeitgeber kann auch aufgrund eigenen Verschuldens haften, da er gegen seine Fürsorgepflicht verstößt, wenn er Mobbing nicht unterbindet.4. Ein Anspruch des Mitarbeiters auf Vornahme einer bestimmten Handlung, um Mobbing zu unterbinden – etwa Kündigung des Vorgesetzten – besteht grundsätzlich nicht.(Leitsätze der Bearbeiterin)BAG, Urteil vom 25. Oktober 2007 – 8 AZR 593/06

Vom OP-Tisch zur Personalzeitwirtschaft – Transparente und optimierte Prozesse

Die vieldiskutierte Kostenexplosion im Gesundheitswesen stellt Krankenhäuser, soziale Einrichtungen und deren Beschäftigte vielerorts vor große Herausforderungen. Damit Kosten im laufenden Betrieb eingespart werden können, ist es von zentraler Bedeutung, sämtliche Geschäftsprozesse zu optimieren. Mit einem leistungsfähigen Personalzeitwirtschaftssystem kann eine bedarfsgerechte Personalplanung im modernen Klinikbetrieb erreicht und für Mitarbeiter und Verwaltung gleichermaßen effizient gestaltet werden.

Bildungscontrolling voranbringen

Eine einheitliche Definition von Bildungscontrolling gibt es bisher nicht. Insbesondere in Unternehmen gehen die Vorstellungen auseinander. Ist es schon Bildungscontrolling, wenn die Personalabteilung die Kosten der Weiterbildung erfasst oder gehört viel mehr dazu? Die eingesetzten Methoden und Instrumente entsprechen jedenfalls nicht immer den Anforderungen eines professionellen Bildungscontrollings. Das ist ein Ergebnis der Betriebsbefragung „Bildungscontrolling revisited“ des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), an der rund 1.500 Unternehmen teilnahmen. Dr. Bernd Käpplinger vom BIBB stellt die Studie erstmals auf dem „6. deutschen fachkongress für bildungs-controlling“ vor, der am 9. und 10. September parallel zur Fachmesse Zukunft Personal stattfindet.

„Wenn Europa nicht aufpasst, geht es rückwärts in die Zukunft”

Veränderung ist eine ständige Herausforderung für Organisationen, ihre Führungskräfte und Manager. Doch wie gehen sie damit um? Diese Frage motivierte Paul Bridle vor 19 Jahren in besonders effektiven Unternehmen nachzuforschen. In seinem Keynote-Vortrag auf der Fachmesse Zukunft Personal in Köln berichtet der Berater und professionelle Redner Bridle darüber, wie Organisationen der ständigen Veränderung begegnen können. Der Veranstalter spring Messe Management sprach im Vorfeld mit ihm über seine Prognosen zum Thema.

Know-how auffrischen

In der Arbeitswelt ist derzeit nichts so sicher wie der Wandel. Globalisierung, die technologische und kommunikative Revolution von Internet und Web 2.0, die demografische Herausforderung, das Entstehen neuer Geschäftsfelder und die Liberalisierung des Handels hinterlassen ihre Spuren in Unternehmen. Insbesondere globale Katastrophen machen uns bewusst, dass wir alle in einem Boot sitzen: SARS, der 11. September, die Erderwärmung und aktuelle Naturkatastrophen wie der Hurrikan in Myanmar oder das Erdbeben in China – es gibt keinen Ort auf der Erde, an dem die Wirtschaft den Konsequenzen entkommen könnte.

Führen mit Placebo

Wenn es richtig ist, dass Führungskräfte durch ihr Handeln und ihre Vorbildwirkung motivierend auf Mitarbeiter einwirken, muss es um die Belegschaften in Deutschlands Unternehmen verheerend bestellt sein. Das Gros der Manager mag seinen Pflichten rechtschaffen nachkommen. Doch die Negativfälle nehmen zu. Die bekannten Stichwörter: überzogene Abfindungen, Steuerflucht, Vergoldung der eigenen Nase durch die Realisierung von Aktien-Optionen. Hinzu kommen erschreckende Umfrageergebnisse: Das Online-Portal Stepstone etwa weist in einer Studie nach, dass nur knapp ein Drittel der Vorgesetzten regelmäßig ein- bis zweimal im Jahr Gespräche mit ihren Mitarbeitern führen. In mehr als der Hälfte der Unternehmen sind Gespräche überhaupt keine feste Einrichtung. Die Manager glänzen durch Sprachlosigkeit.

Besser ausbilden

Schlagzeilen machen aktuell die positiven Zahlen auf dem Lehrstellenmarkt. Doch auf einem anderen Blatt steht die Frage, ob das deutsche Ausbildungssystem den derzeitigen Entwicklungen überhaupt gewachsen ist. Während die Qualifikation der angehenden Auszubildenden sinkt, formieren Unternehmen die betriebliche Ausbildung neu. Welche Veränderungen dabei eine Rolle spielen und was das für die Anforderung an das betriebliche Bildungspersonal bedeutet, ist auf der Zukunft Personal am 10. September 2008, um 10.15 Uhr, in der Podiumsdiskussion „Professionalisierung des betrieblichen Bildungspersonals“ Thema.

Berufsbild: Bildungscontroller

Das Thema Bildungscontrolling ist sehr komplex.Das Aufgabengebiet überschneidet sich mit vielen Kernaufgaben des Personalmanagements- vom Recruiting über die Personalentwicklung bis hin zum Personalcontrolling.Die praktizierten Methoden und Instrumente, auf die Bildungscontroller in der Praxis zurückgreifen, werden jedoch denAnforderungen oftmals noch nicht gerecht. Die Veranstalter des diesjährigen Deutschen Fachkongresses für Bildungs-controlling haben sich deshalb vorgenommen, das Berufsbilddes „Bildungscontrollers“ klarer einzugrenzen.

Steuerfreiheit von Gesundheitsleistungen des Arbeitgebers neu geregelt

Leistungen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung, die der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt, sollen bis zu 500 Euro pro Jahr steuerfrei sein. Das sieht der Regierungsentwurf zum Jahressteuergesetz 2009 vor. Die neue Steuervergünstigung soll erstmals für entsprechende Leistungen des Arbeitgebers im Kalenderjahr 2008 zur Anwendung kommen.

Aktuelles vom Lohnsteuerrecht – Juli 2008

Eheleute können Ihren Anspruch auf Elterngeld durch einen Wechsel der Steuerklasse vor der Geburt des Kindes erhöhen. Näheres dazu in diesem Beitrag auf HRM.de. Außerdem im Blickpunkt: Aktuelle Urteile des Bundesfinanzhofs zur Abzugsfähigkeit von Fahrtkosten des Arbeitnehmers für eine private Bildungsmaßnahme und von beruflich veranlassten Aufwendungen des Arbeitnehmers für eine von ihm ausgerichtete Feier.

Zweite Elternzeit: Resturlaubsanspruch geht nicht verloren

Arbeitnehmer, die in Elternzeit gehen, behalten ihren zu diesem Zeitpunkt noch bestehenden Resturlaubsanspruch auch dann, wenn sich an die erste Elternzeit nahtlos eine zweite Elternzeit anschließt. Die bisherige anders lautende Rechtsprechung hat der Neunte Senat des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) unter Berücksichtigung des Allgemeinen Gleichheitssatzes des Art. 3 Abs. 1 GG und der europarechtlichen Vorgaben aufgegeben. Bisher legten Arbeitsgerichte die einschlägige Vorschrift in § 17 Abs. 2 BErzGG/BEEG so aus, dass der wegen einer ersten Elternzeit übertragene Urlaub mit Ablauf des auf die Elternzeit folgenden Urlaubsjahres verfällt, wenn der Arbeitnehmer ihn wegen einer zweiten Elternzeit nicht nehmen kann.

Neues vom Arbeitsrecht – Juli 2008

Was hat sich im Arbeitsrecht geändert? Eine tarifliche Regelung, nach der das Arbeitsverhältnis mit Vollendung des 65. Lebensjahres endet, ist unter Umständen zulässig. – 5,00 Euro ist ein sittenwidriger Stundenlohn für Auspackhilfen. – Und Arbeitnehmer, die ihre vertraglich vereinbarte Arbeitszeit verringern möchten, sind nach der Erörterung an ihren Verteilungswunsch gebunden. Über diese und weitere aktuelle Änderungen erhalten Sie hier einen Überblick.

Mehr Geld und Zeit für die Pflege

Mit Wirkung zum 1. Juli 2008 tritt die Reform der Pflegeversicherung in Kraft. Davon sind auch die Unternehmen betroffen. Neben den steigenden Beiträgen sind es vor allem die Regelungen zumPflegeurlaub und zur Pflegezeit, die jederArbeitgeber kennen sollte.

Viele Vertriebsmitarbeiter haben kaum Ahnung von ihrem Job

Was in russischen Unternehmen generell ein Problem ist, wiegt in den Vertriebsabteilungen besonders schwer. Laut einer aktuellen Umfrage wissen weder Manager noch Abteilungsleiter viel über Profil und Anforderungen ihrer Arbeitsplätze.

Helfen Sie Ihren Mitarbeitern auf die Sprünge

In einigen Branchen wird es immer schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden. Da überlegt sich der eine oder andere Chef, wie er die geeignetenMitarbeiter mit einem Zuckerl, sprich Kostenerstattung, in sein Unternehmen locken kann. Allerdings dürfen Sie Aufwendungen nur dann lohnsteuer- und beitragsfrei erstatten, wenn die Kosten beruflich veranlasst sind. Die berufliche Veranlassung bei einem Umzug liegt bereitsdann vor, wenn die Verkürzung der arbeitstäglichen Wegstrecke mindestens eine Stunde ausmacht. Lesen Sie, welche UmzugsaufwendungenSie Ihren Mitarbeitern ersetzen können und wann eine beruflicheVeranlassung im Sinne des Steuerrechts vorliegt.

Mitbestimmung bei Überstunden

§§ 77 Abs. 3, 87 Abs. 1 BetrVG; § 3 Abs. 3 TVGDer Betriebsrat hat bei Fragen der Vergütung von vorübergehend verkürzten oder verlängerten Arbeitszeiten kein gesetzliches Mitbestimmungsrecht. (Leitsatz des Bearbeiters)LAG Hamm, Urteil vom 9. August 2007 – 15 Sa 435/07

Klageverzicht in AGB

§ 307 Abs. 1 BGB1. Ein Arbeitnehmer kann grundsätzlich nach Ausspruch der Kündigung auf eine Kündigungsschutzklage verzichten.2. Der formularmäßige Verzicht des Mitarbeiters auf eine Kündigungsschutzklage ohne jede Gegenleistung des Arbeitgebers ist jedoch unwirksam.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 6. September 2007 – 2 AZR 722/06

Banken oft zu Abstrichen an Qualifikation ihrer Mitarbeiter gezwungen

“Nehmen, was zu bekommen ist” – dieses Motto gilt inzwischen auch für russische Banken in Bezug auf ihr Personal. Recruiter und Unternehmen äußern zwar ihre Unzufriedenheit mit dem Qualifikationsniveau vieler Angestellter, brauchbare Alternativen sehen sie derzeit jedoch nicht.

Personallücken trüben IT-Boom

Das kräftige Wachstum ihrer Branche betrachten russische IT-Firmen derzeit nur mit einem lachenden Auge. Denn um die vollen Auftragsbücher abzuarbeiten, fehlt es an qualifizierten Mitarbeitern. Dabei trifft es die IT-Industrie noch härter als andere Wirtschaftszweige, denn für sie nimmt der Personalmangel inzwischen bedrohliche Ausmaße an.

AREVA setzt beim HR BPO und bei der Optimierung von Personalprozessen auf TDS

Das Kerntechnikunternehmen AREVA NP aus Erlangen vertraut beim Auslagern von HR Geschäftsprozessen auf die Kernkompetenz von TDS. Die Deutschlandtochter des weltweit tätigen Unternehmens lagert zum 1. Oktober 2008 die Lohn- und Gehaltsabrechnung für ihre 5.000 Mitarbeiter sowie den Betrieb der dafür eingesetzten SAP ERP HCM Lösung an TDS aus. Zudem wurde der Dienstleister damit betraut, Prozesse der Personalabteilung auf den Prüfstand zu stellen und zu vereinfachen. Derzeit implementiert TDS die Software in ihrem Rechenzentrum in Neckarsulm. Die Verträge sind auf eine Laufzeit von fünf Jahren angelegt. Tätigkeitsschwerpunkte des global agierenden Unternehmens AREVA NP, das weltweit mehr als 16.000 Mitarbeiter beschäftigt, sind die Entwicklung, Errichtung und Modernisierung von Kernkraftwerken sowie deren Service. AREVA NP entstand 2001 durch die Zusammenlegung der kerntechnischen Aktivitäten der damaligen Framatome und Siemens. Die Lohn- und Gehaltsabrechnung für die Mitarbeiter der Regionalgesellschaft in Deutschland hatte bislang Siemens PG erledigt. Da der Vertrag Ende 2008 ausläuft, stellte sich für AREVA im Dezember 2007 die Frage: Selber machen oder auslagern?

Das neue Pflegezeitgesetz

Nach schwierigen Beratungen hat der Gesetzgeber mit Artikel 3 des „Gesetzes zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung“ das „Gesetz über die Pflegezeit“ – kurz Pflegezeitgesetz (PflegeZG) – beschlossen. Ziel ist es, Beschäftigten die Möglichkeit zu eröffnen, pflegebedürftige nahe Angehörige in der häuslichen Umgebung zu pflegen. Gleichzeitig stellt die Neuregelung, wenn sie zum 1.7.2008 in Kraft tritt, Arbeitgeber vor neue Herausforderungen.

Sommerurlaub: 14 Tage müssen sein

Die meisten Fach- und Führungskräfte brauchen mindestens 14 Tage Urlaub, um sich zu entspannen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de: Mehr als 73 Prozent der Befragten erholen sich demnach nur dann so richtig, wenn sie 14 Tage oder länger Urlaub machen.

Termine neu platziert

Der Terminkalender von HRM.de ist umgezogen. Die Veranstaltungshinweise von und für Mitglieder sind nun in die Hauptnavigation gerückt. Außerdem können jetzt auch Gäste auf unserem Portal die Liste der Termine ansehen. Veranstaltungen selbst anzulegen, bleibt allerdings Personalern vorbehalten, die Mitglied auf HRM.de sind.

Neue Berufe beflügeln den Schwung am Lehrstellenmarkt

Bildung hat Konjunktur, das Lehrstellenangebot steigt und die Jugend hat gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Die Kammern melden bis Ende Juni ein Plus an neuen Lehrverträgen von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um diesen positiven Trend zu stützen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wieder eine Reihe neuer Ausbildungsberufe erlassen.

Augen auf und Chancen ergreifen

Der Schuster hat oft die schlechtesten Schuhe. Was sprichwörtlich für die Handwerkszunft gilt, trifft manchmalauch auf HR-Manager zu: Sie verdienen ihren Lebensunterhalt damit, anderer Leute Karriere maßgeblichzu unterstützen, und vernachlässigen darüber nicht selten die gezielte Weiterentwicklung der eigenen beruflichen Laufbahn. Dabei birgt die Tatsache, dass sich sukzessive ein neues Verständnis von HR-Management etabliert, zahlreiche neue Möglichkeiten für Personaler, die sich orientieren und entwickeln wollen.

Qualitätssicherungssysteme in Deutschland

Quelle: „Peter Faulstich und Christine Zeuner: Erwachsenenbildung. Juventa Verlag. 2006“Auszug aus dem seminus-Workshop: „Transparenz im Bildungsmarkt – Qualität in der Weiterbildung“

Themenreihe “Starke Fürsprecher der Zukunft Personal” (1): Der Personalstratege

Im Porträt: Oliver Büdel, Leiter Personal der DekaBankAnfangs sah alles danach aus, als würde er Karriere als Bankkaufmann machen. Oliver Büdel begann einen dualen Studiengang an der HfB – Hochschule für Bankwirtschaft, die inzwischen Frankfurt School of Finance and Management heißt. Im Studium und auch in der praktischen Phase bei seinem damaligen Arbeitgeber, der BHF-Bank, war sein Schwerpunkt das Auslandskreditgeschäft. Doch dann kam das Angebot, in die Personalarbeit zu wechseln.

Studieren und Personalmanager werden

Möglicherweise gibt es kaum ein Berufsfeld, zu dem es so heterogene Ausbildungs- und in dem es so verschiedene Karrierewege gibt wie das Personal- und Sozialwesen, neuhochdeutsch HR-Management genannt. Hinter diesem Schlagwort verbergen sich die unterschiedlichsten berufsbiografischen Konstellationen.

Jenseits der Kompetenz. Faktoren für den beruflichen Erfolg

Welche Faktoren beeinflussen die Karriere? Die jüngere Forschung zeigt, dass wir nur bedingt unseres Glückes Schmied sind. Denn auch viele externe Faktoren stellen die Weichen für unseren persönlichen Erfolg. Ein Beitrag von Prof. Dr. Wolfgang Mayrhofer, Barbara Demel und Katharina Chudzikowski.

Zukunftsfähig werden

Alter wird für alle Unternehmen zu einer personalpolitischen Herausforderung.Im Auftrag des Roman-Herzog-Instituts hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln die Studie „Perspektive 2050 – Ökonomik des demographischen Wandels“ erstellt. Herausforderungen für Betriebe sind demnach alternde Belegschaften, Mitarbeiterbindung und -qualifizierung sowie Arbeitszeitpolitik. Weiterbildung ist eine zentrale Voraussetzung für den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter.

Mit Familie

In Bremen untersuchen Wissenschaftlerinnen, was die Erfolgsfaktoren familienbewusster Personalpolitik sind.Intensiv wird derzeit über die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben in Politik, Medien und Öffentlichkeit diskutiert. Steigende Frauenerwerbstätigkeit, demografischer Wandel, prognostizierter Fachkräftemangel und ein leicht zunehmendes Engagement von Vätern in der Familie haben das Thema weit oben auf die Agenda gesetzt. Die entscheidende Frage aber ist, wie die Angebote im Unternehmen erfolgreich umgesetzt werden können.

Menschen kennen

Der Begriff „Emotionale Intelligenz“ ist in aller Munde. Ständig werden wir aufgefordert, mehr auf unseren Bauch zu hören; wer Verstand und Bauchgefühl zu kombinieren wisse, läge meistens richtig. Wunderbar. Genau das wollen wir: richtig liegen mit unseren Entscheidungen, besonders bei der Auswahl von zukünftigen Mitarbeitern. Warum aber klappt es dann häufig nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben?

Einsendung aus dem Westen

Auswirkung auf Arbeitsvehältnis in der Heimat, Gestaltung der Entsendung, Steuer und Sozialversicherung, Ausländer- und Aufenthaltsrecht, Visum und Einreise- / Arbeitserlaubnis

Entgeltfortzahlung bei Freistellung des Arbeitnehmers

Übernimmt der Arbeitgeber im Rahmen einer Beendigungsvereinbarung mit dem Arbeitnehmer die Verpflichtung, das Arbeitsverhältnis bis zum vereinbarten Ende ordnungsgemäß abzurechnen und den Arbeitnehmer unter Fortzahlung der Vergütung von der Arbeitsleitung freizustellen, geht er hiermit keine weitergehenden Verpflichtungen ein als gesetzlich geschuldet.

Erwerbstätigkeit trotz angeblicher Arbeitsunfähigkeit: Fristlose Kündigung berechtigt?

Geht ein Arbeitnehmer, während er krank geschrieben ist, einer anderen Erwerbstätigkeit nach, kann dies eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen. Denn die anderweitige Tätigkeit ist möglicherweise ein Hinweis dafür, dass der Arbeitnehmer die Krankheit nur vorgespielt hat. Ferner kann eine außerordentliche Kündigung auch unter dem Gesichtspunkt der pflichtwidrigen Verzögerung der Heilung gerechtfertigt sein.

Neues vom Arbeitsrecht – Juni 2008

Entspricht es dem Gleichheitsgebot, wenn Mitarbeiter, die vor dem 30. Lebensjahr aus dem Unternehmen ausscheiden, bereits bestehende Anwartschaften aus einer betrieblichen Altersversorgungszusage verlieren? Rechtfertigt die private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz, die der Arbeitgeber ausdrücklich untersagt hat, eine Kündigung? Und muss eine Probezeitvereinbarung angemessen sein? Diese und weitere Fragen beantworten wir in unserer aktuellen Übersicht über Neuerungen im Arbeitsrecht.

Einschränkung der Dienstwagenbesteuerung

Zum Arbeitslohn gehören alle geldwerten Vorteile, die der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer für eine Beschäftigung im öffentlichen oder privaten Dienst gewährt. Auch wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Dienstwagen unentgeltlich beziehungsweise verbilligt für dessen Privatnutzung überlässt, führt das zu einer Bereicherung des Arbeitnehmers und damit zum Lohnzufluss.

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Als Arbeitgeber haben Sie das Recht, Ihren Mitarbeitern Anweisungen zu erteilen und zu überwachen, ob sie befolgt werden. Sie haben ebenfallsdas Recht, Arbeitsergebnisse zu kontrollieren. Geht die Überwachungdarüber hinaus, bewegen Sie sich in einer Grauzone oder machen sich strafbar. Mit unangenehmen, mitunter öffentlichkeitswirksamen Folgen, wie die Berichterstattung über verschiedene Unternehmen in den vergangenen Wochen gezeigt hat. Allerdings kann z.B. der Diebstahlvon Arbeitsmitteln schnell zum Negativposten in der Bilanz werden.Es stellt sich daher die Frage, wie weit die Überwachung der Mitarbeitergehen darf und auf welche Mittel Sie zurückgreifen dürfen.

Personalwirtschaftliche Güte zeigen

Was haben die Fußballeuropameisterschaft und der Deutsche Personalwirtschafts-Preis gemeinsam? Der Lohn aller Mühen ist eine Trophäe, um die sich zwar alles dreht, aber um die es eigentlich gar nicht geht. Die Teilnehmer des Wettbewerbs möchten der Öffentlichkeit vielmehr zeigen, was sie können. Personalmanager fokussieren dabei jedoch nicht ihr Ballgefühl, sondern den strategischen Beitrag ihrer Personalarbeit. Damit fördern sie das Image ihres Unternehmens, ihrer Position sowie ihrer Profession. Da sich der Bewertungsablauf in diesem Jahr ändert, können HR-Fachleute nun schon mit einem geringen Bewerbungsaufwand zu den Gewinnern gehören.

Der Lebenszyklus gibt den Ton an

Mit aktiver Personalpolitik frühzeitig auf den demografischen Wandel reagieren. Der DekaBank-Konzern hat sein Personal-Konzept auf den beruflichen Lebenszyklus der Mitarbeiter ausgerichtet und mit diesem innovativen Konzept den ersten Platz beim Deutschen Personalwirtschaftspreis 2007 gewonnen.

Führung gemeinsam gestalten

Bei Union Investment wurde der Tatsache, dass gute Führung auch letztlich gute Unternehmensergebnisse generiert, Rechnung getragen. Im Rahmen des Projekts „Führung gestalten“ erarbeiteten alle Führungsebenen – vom Vorstand bis zu den Abteilungsleitern – gemeinsam sieben Leitlinien zur Entwicklung einer werteorientierten Führungskultur. Für diesen strategischen Beitrag zum Unternehmenserfolg bekam Union Investment den zweiten Platz des Deutschen Personalwirtschaftspreises 2007.

Mentorenprinzip als Erfolgsbaustein

Das „House of Finance“ ist ein neues weltweit eingesetztes Personalentwicklungs- und Trainingsprogramm des Konzerns Deutsche Post World Net. Es bewährt sich als Instrument der Strategieumsetzung und verzahnt Bildungsmaßnahmen mit den Anforderungen des operativen Geschäfts. Dies war der Jury den dritten Platz beim Deutschen Personalwirtschaftspreis 2007 wert.

“Personalmanagement in Russland” – Neue Netzwerkgruppe zum Erfahrungs- und Wissensaustausch

Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind der Garant für unternehmerischen Erfolg – im Inland und im Ausland. In fremden Ländern hängt die Leistung der Mitarbeiter insbesondere davon ab, inwiefern die Führungskräfte mit den rechtlichen und kulturellen Besonderheiten vor Ort vertraut sind. Auch wer in Russland, Deutschlands größtem Handelspartner in Osteuropa, Fuß fassen möchte, sollte die Gesetze und Gepflogenheiten des Landes kennen. Deshalb hat sich auf HRM.de eine neue Netzwerkgruppe gegründet, in der sich HR-Verantwortliche über die Personalmanagement in Russland austauschen können.

Informiert gestalten

„Es menschelt überall im Betrieb“ oder „Menschen kann man nicht rechnen“. So oder so ähnlich klingt es heutzutage durch viele Unternehmen. Gemeint ist damit zu meinen, dass menschliche Arbeitskraft nicht nur als Produktionsfaktor betrachtet und behandelt werden darf, sondern dass der Mensch immer auch Träger individueller Bedürfnisse und Werteinstellungen ist und dass diese Individualität bei betrieblichen Personalentscheidungen berücksichtigt werden muss. Soweit, so gut oder auch so schlecht. Denn gemeint ist mit diesen Aussagen – zumal, wenn sie in Kombination auftreten – zum anderen,dass die Bereitstellung undder Einsatz von Mitarbeitern weder geplant werden kann noch geplant werden darf. Und dies ist aus ökonomischer, wie auch aus sozialer Perspektive falsch.

„HR muss beides leisten“

Die Diskussionen der vergangenen zehn Jahre über mehr Effizienz und mehr Wertschöpfung in der Personalarbeitwurden maßgeblich von Dave Ulrich, Professor an der Business School der University of Michigan, beeinflusst.Mit seinem 1997 erschienenen Buch „Human Resource Champions“ hat er die Grundlagen zum HR-Business-Partner-Modell gelegt und gilt seitdem als Spiritus Rector einer selbstbewussten HR-Profession. Wie schätzt Dave Ulrich die Situation der Personalarbeit heute ein? Die „Personalwirtschaft“ hat nachgefragt.

Unternehmen der Zukunft: väterfreundliche Arbeitgeber

Die Rolle der Väter zwischen beruflichen, familiären und eigenen Ansprüchen ist nicht erst durch das Elterngeld in Bewegung geraten. Bereits seit einigen Jahren verändert sich das Rollenbild der Väter. Doch gesellschaftliche Veränderungen machen häufig vor den Toren der Unternehmen halt. Eine Untersuchung der IGS Organisationsberatung GmbH, Köln im Auftrag der „hessenstiftung – familie hat zukunft“ unter 360 Väter kommt zu dem Ergebnis, dass erheblicher Handlungsbedarf in den Personalabteilungen besteht.

Buch des Monats rezensieren

Sie sind Personaler und möchten sich aktiver an HRM.de beteiligen? Dann werden Sie selbst Autor und schreiben Sie eine Rezension zu unserem „Buch des Monats“. Als Autor erhalten Sie ein kostenfreies Rezensionsexemplar.

Talente richtig vergüten

„Wir müssen mehr bezahlen, damit wir für die Talente am Arbeitsmarkt attraktiv sind und unsere guten Mitarbeiter behalten.“ Aussagen wie diese hören Personalmanager häufig. Üppige Vergütungspakete reichen allerdings nicht aus, um Talente anzuziehen oder an das Unternehmen zu binden. Dennoch ist es sinnvoll, die bestehenden Gehaltsmodelle auf das Talentmanagement abzustimmen und interessante Gesamtpakete zu schnüren. Einige Anregungen dazu gibt der folgende Artikel.

Wie Johnson & Johnson seine Talente entwickelt

Wachstum und Erfolg eines Unternehmens hängen nicht zuletzt von seinen Talenten ab. Bei Johnson & Johnson gehört die Auswahl, Förderung und Bindung der Potenzialträger daher seit Jahren zu den strategisch wichtigen Führungs- und Personalaufgaben. Das Unternehmen der Gesundheitsbranche hat einen weltweiten Talentepool aufgebaut, um die Nachfolgeplanung zu sichern.

Arbeitszeiterhöhung Teilzeitbeschäftigter

§ 87 Abs.1 Nr. 3 BetrVGDie zur Abdeckung eines betrieblichen Mehrbedarfs mit einem teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer vereinbarte befristete Erhöhung der Arbeitszeit ist regelmäßig eine nach § 87 Abs. 1 Nr. 3 BetrVG mitbestimmungspflichtige Verlängerung der betriebsüblichen Arbeitszeit.BAG, Beschluss vom 24. April 2007 – 1 ABR 47/06

Entscheidungen kommentiert: Kein Kündigungsschutz für GmbH-Geschäftsführer

§§ 1, 14 KSchG; § 102 Abs. 1 BetrVG1. Ein GmbH-Geschäftsführer hat keinen Kündigungsschutz nach § 1 KSchG.2. Bei der Kündigung eines GmbH-Geschäftsführers muss der Betriebsrat nicht angehört werden.3. Der mit einer Konzernobergesellschaft abgeschlossene Arbeitsvertrag kann Rechtsgrundlage für eine Geschäftsführertätigkeit bei einer konzernabhängigen Gesellschaft sein. Macht der Geschäftsführer geltend, es bestünden zwei selbstständige Anstellungsverhältnisse (Geschäftsführerdienstverhältnis und ruhendes Arbeitsverhältnis), muss er darlegen, aufgrund welcher Tatsachen eine solche Doppelstellung vorliegen soll.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 25. Oktober 2007 – 6 AZR 1045/06

Abfindungsanspruch bei betriebsbedingter Kündigung. Update § 1a KSchG

Seit dem 1.1.2004 kann ein Arbeitnehmer gemäß § 1a Kündigungsschutzgesetz (KSchG) bei einer betriebsbedingten Kündigung Anspruch auf eine Regelabfindung von 0,5 Monatsverdiensten pro Beschäftigungsjahr haben, wenn er darauf verzichtet, innerhalb der Drei-Wochen-Frist des § 4 Satz 1 KSchG Kündigungsschutzklage zu erheben. Allerdings nutzen Unternehmen diese vom Gesetzgeber als „einfache, moderne und unbürokratische Alternative zum Kündigungsschutzprozess“ (BT-Drs. 15/1204, S. 12) geplante Gestaltung in der Praxis bislang eher zögerlich.

Grundzüge des japanischen Arbeitsrechts

Das Arbeitsrecht in Japan ist – verglichen mit seinen europäischen Pendants – eine relativ junge Disziplin, deren gesetzliche Entwicklung und richterliche Auslegung im Wesentlichen erst in der Nachkriegszeit mit einer Orientierung an Vorbildern des deutschen und des amerikanischen Rechts erfolgte.

Attraktiver Arbeitgeber – auch für Auszubildende

Für viele Unternehmen beginnt der War for Talents schon bei der Suche nach dem passenden Auszubildenden, denn im Zuge der demographischen Entwicklung stehen weniger Jugendliche zur Auswahl. Umso wichtiger ist es für Arbeitgeber, junge Menschen für die eigenen Ausbildungsberufe zu begeistern. Strategisches Ausbildungsmarketing heißt deshalb die Antwort des Automatisierungstechnikherstellers Festo.

Neues vom Arbeitsrecht – Mai 2008

Wussten Sie schon, dass der Krankenhausaufenthalt eines Mitarbeiters nur ausnahmsweise eine nachträgliche Kündigungsschutzklage rechtfertigt? Oder dass nicht immer eine Staffelung der Kündigungsfristen nach Betriebszugehörigkeit erforderlich ist und Sie die Kürzung einer Sonderzahlung nicht einfach pauschal mit wirtschaftlichen Gründen rechtfertigen können? Nicht? Dann entdecken Sie hier aktuelle Informationen über diese und weitere arbeitsrechtliche Neuigkeiten.

Erhöhte Anforderungen an Rückzahlungsvereinbarungen von Studienkosten

Unternehmen fordern von ihren Mitarbeitern immer häufiger die Bereitschaft zur beruflichen Weiterbildung. Oft unterstützen Arbeitgeber entsprechende Maßnahmen, indem sie die Kosten übernehmen oder die Arbeitnehmer während der Weiterbildungszeit von der Erbringung der Arbeitsleistung freistellen. Im Gegenzug möchte der Arbeitgeber eine Garantie, dass er später von den neuen Qualifikationen des Arbeitnehmers profitieren kann. In der Praxis geschieht dies mithilfe von Rückzahlungsvereinbarungen.

Weiterarbeit nach Ablauf einer Befristung

Wann ein unbefristetes Arbeitsverhältnis entstehtWenn ein Arbeitnehmer nach Ablauf eines befristetes Vertrages mit Wissen des Arbeitgebers das Arbeitsverhältnis fortsetzt, verlängert es sich auf unbestimmte Zeit, wenn der Arbeitgeber nicht unverzüglich widerspricht (§ 15 Absatz 5 TzBfG). Dieser Widerspruch des Arbeitgebers kann bereits vor Befristungsende und auch mittels eines Schreibens erfolgen, in dem der Arbeitgeber die Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis ablehnt.

Aktuelles aus dem Steuerrecht – Mai 2008

Wie lange besteht die Haftung des Arbeitgebers für nicht angemeldete Lohnsteuern? Erhalten Arbeitnehmer in Altersteilzeit den vollen Werbungskostenabzug? Wann können Arbeitnehmer den Freibetrag für Sachlohn in Anspruch nehmen? Informationen dazu finden Sie in diesem Beitrag.

Scheinselbstständigkeit: Erhebliche Haftungsrisiken beim Einsatz freier Mitarbeiter

Gerade Markt- und Meinungsforschungsunternehmen sollten den arbeitsrechtlichen Status ihrer freien Mitarbeiter jetzt genauestens prüfen. Denn diese könnten als Arbeitnehmer anzusehen sein. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 06.03.2008, VI S 2/07, hervor. Aufgrund der aktuellen Entscheidung ist damit zu rechnen, dass Unternehmen bei anstehenden Lohnsteuerprüfungen wieder vermehrt dem Vorwurf der Beschäftigung von Scheinselbstständigen ausgesetzt sein werden.

Gola, P./Wronka, G.: Handbuch zum Arbeitnehmerdatenschutz

Die vierte Auflage des Standardwerks der ausgewiesenenDatenschutzrechtler präsentiert sich überarbeitetund auf den neuesten Stand der Rechtsentwicklunggebracht. Das Werk führt den Leser von den historischenund verfassungsrechtlichen Ursprüngen desDatenschutzes über das Personalaktenrecht und dieDatenschutzgesetze hin zur Erhebung, Speicherung,Verarbeitung, Übermittlung und Löschung von Arbeitnehmerdatenin der betrieblichen Praxis. Den Abschlussbilden die Behandlung des Datenschutzes als Themader betrieblichen Mitbestimmung und eine chronologischeAuflistung der wichtigsten höchstrichterlichenRechtsprechung.

Archiv Webinar Prof. Dr. Peter Kruse am 15. Mai 2008

Leider hat der Referent des Webinars, Prof. Dr. Peter Kruse, dieses Webinar auf persönlichen Gründen kurzfristig abgesagt. Sie können jedoch hier die Präsentation als pdf herunterladen:

Datei herunterladenIhr Team von HRM.de

Archiviertes Webinar auf HRM.de: Prof. Dr. Peter Kruse am 15. Mai 2008

Das Unternehmen als soziales Gehirn: Kollektive Intelligenz als Erfolgsfaktor der ZukunftGlobal vernetzte Märkte haben in den vergangenen Jahren eine bisher nicht gekannte Dynamik entwickelt. Eher nebensächliche Ereignisse können im Internet über Nacht zum weltweiten Hype werden, während aufwändig gestaltete Kampagnen weitgehend ohne angemessene Wirkung verpuffen. Was heißt das für Unternehmen und das immer wichtigere Image als attraktiver Arbeitgeber? Prof. Dr. Peter Kruse hat vor diesem Hintergrund Erkenntnisse aus der Hirnforschung auf soziale Kooperationsprozesse übertragen. Mithilfe einer neuen Befragungsmethode liefert er überraschende neue Einsichten in die Wertepräferenzen potenzieller Mitarbeiter.Referent: Prof. Dr. Peter Kruse, Geschäftsführender Gesellschafter nextpractice GmbH und Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologie an der Universität BremenDatum: 15. Mai 2008Uhrzeit: 15.00 – 15.45 Uhr

Lernen jenseits der 40

Nicht das Alter sondern die Lernkompetenz scheint der Schlüssel zur erfolgreichen Weiterbildung zu sein. Das zeigt eine Studie des Jacobs Centers für Lebenslanges Lernen der Jacobs University.

Fredericke von Gross, Winfried Marotzki, Uwe Sander (HRSG.): Internet – Bildung – Gemeinschaft

Das Internet ist nach einer ersten Phase der Ernüchterung erneut in aller Munde – nicht zuletzt aufgrund der Begeisterung für das Web 2.0. Doch ist das alles nur ein Hype oder verändert das Internet unsere Gesellschaft auf Dauer – beispielsweise im Bezug auf die Vorstellungen von Bildung? Besitzt das Internet ein Bildungspotenzial? Wann, wo und wie können Menschen im Netz lernen? Das sind Fragen, die der Band “Internet – Bildung – Gemeinschaft” auf hohem Niveau beantwortet.

Das Wissen nicht gehen lassen

Viele Unternehmen verlagern aus Kostengründen IT-Aufgaben an ferne Dienstleister. Indien ist hiereiner der größten Anbieter. Um Know-how-Verlust zu verhindern und eine enge Abstimmung mit dem Dienstleister zu garantieren, sind deutsche Unternehmen zunehmend gefordert.

Früh übt sich

Mehr als drei Viertel der Nachwuchskräfte an deutschen Hochschulen machen die Wahl ihres Arbeitgebers davon abhängig, ob er ihnen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht. Ein Viertel der Erwerbstätigen hat bereits einmal den Arbeitsplatz gewechselt, weil sich berufliche und private Belange nicht miteinander in Einklang bringen ließen. Diese Ergebnisse zweier wissenschaftlicher Studien lassen keinen Zweifel daran, dass sich das Blatt zu wenden beginnt – mit hohen Gehältern und Karriereperspektiven alleine lassen sich die High Potentials von morgen nicht mehr an ein Unternehmen binden.

HR-Software – Aktuelle Trends auf dem Anbietermarkt

Die Digitalisierung der Personalarbeit schreitet voran. Viele Anbietererweitern derzeit ihre Lösungen für die Personalverwaltung. Zugleich wächst langsam aber stetig das Angebot für ein proaktives Human ResourceManagement, das strategische Planungsprozesse im Unternehmen unterstützt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens SoftSelect.

LCD TV sichern: Elf Freunde müsst Ihr sein.

Sind Sie schon im EM-Fieber? Jetzt aber schnell! Wenn Sie zwischen dem 5. Mai und dem Endspiel am 29. Juni 2008 elf Personaler erfolgreich zu HRM.de einladen, von denen mindestens fünf eine Premium-Mitgliedschaft für ein Jahr abgeschlossen haben, dann erhalten Sie einen neuen LCD-Fernseher. Genießen Sie mit Ihren 11 HR-Freunden Spannung pur beim „Privat Viewing“ auf Ihrem neuen LCD TV. Also starten Sie gleich und laden Sie Ihre Bekannten aus der HR Branche oder Ihr HR-Team zu HRM.de ein.

Mit Online-Tools die Richtigen finden

Das Potenzial von Online-Lösungen zum Bewerbermanagement wird von Unternehmen bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Mittlerweile gibt es valide Tools zum Matching zwischen Stellenanforderungen und Bewerberprofil – von Tests zur Berufsorientierung bishin zu Werkzeugen zur automatischen Vorselektion von Bewerbungen.

Die automatische Übernahme von Auszubildenden

Grundsätzlich haben Auszubildende – wenn nicht der Sonderfall des § 78a BetrVG gegeben ist bzw. ein einschlägiger Tarifvertrag eine Weiterarbeitsklausel enthält – keinen Anspruch darauf, nach dem Ende ihrer Ausbildungszeit in ein Arbeitsverhältnis übernommen zu werden. Dem Betrieb steht es gleichwohl frei, mit diesen einen Arbeitsvertrag zu schließen.

HumanConcepts und Baumgartner&Co. schließen Marketing- und Vertriebsabkommen

HumanConcepts, führender Anbieter intelligenter Organigrammsoftware, und Baumgartner&Co. Business Consultants GmbH (Hamburg) mit dem Beratungsschwerpunkten Führungs- und Steuerungssysteme im Rahmen von Organisations- und HR Management haben ein Marketing- und Vertriebsabkommen geschlossen. Neben gemeinsamen Marketingaktionen wird das Hamburger Consultingunternehmen im Rahmen seiner Beratungsleistung auch die Visualisierungssoftware OrgPlus vertreiben.

Hentschel, B. (Hrsg.): HR-Shared Services, Outsourcing, Service Level Agreement

HR-Shared Services, Outsourcing und Service Level Agreement stellen betriebliche Entscheidungen dar, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. So stehen Personaladministration und Entgeltabrechnung immer wieder auf dem Prüfstand von Kosten- und Effizienzüberlegungenin den Unternehmen. Wie jede Entscheidung bedarf auch eine solche der gründlichen Vorbereitung durch die am Entscheidungsprozess beteiligten Verantwortungsträger. Das vorliegende Handbuch gibt durch zahlreiche Praxisbeispiele einen guten Überblick zur Gesamtthematik.

Aufhebungsvertrag nach Kündigungsandrohung anfechtbar

Wird ein Mitarbeiter von seinem Arbeitgeber unter Androhung der fristlosen Kündigung zum Abschluss eines Aufhebungsvertrages gedrängt, kann für ihn eine nachträgliche Anfechtungsmöglichkeit bestehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine fristlose Kündigung offensichtlich nicht wirksam wäre. Die Widerrechtlichkeit der Drohung kann der Arbeitgeber grundsätzlich auch nicht dadurch beseitigen, dass er dem Arbeitnehmer hinsichtlich der Unterzeichnung des Aufhebungsvertrages eine Bedenkzeit einräumt. Etwas anderes kann ausnahmsweise dann gelten, wenn der Arbeitnehmer die Bedenkzeit nutzt, um erheblich bessere Konditionen für den Aufhebungsvertrag auszuhandeln.

Neues vom Arbeitsrecht – April 2008

Eine außerordentliche Kündigung ist möglich, wenn der dringende Verdacht besteht, dass ein Mitarbeiter sich strafbar gemacht hat. Doch dabei müssen Unternehmen einiges beachten. In dieser Rubrik erfahren Sie mehr darüber. Außerdem finden Sie hier Neuigkeiten zu Themen wie „Wirksamkeit einer Rückzahlungsvereinbarung von Studienkosten“, „betriebsbedingte Kündigungen im Falle des Austausch von Arbeitnehmern durch einen Subunternehmer“ und „Witwerrente für gleichgeschlechtliche Lebenspartner“.

Arbeitszeitkonten: Neues zur Insolvenzsicherung

Arbeitszeitkonten sind in deutschen Unternehmen inzwischen weit verbreitet. Sie gewinnen vor allem im Hinblick auf die in jüngster Vergangenheit beschlossenen Verschlechterungen der Rahmenbedingungen für den Bezug einer vorgezogenen Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherungen, dem absinkenden Versorgungsniveau der Regelaltersrente und dem Wegfall der Förderfähigkeit von Altersteilzeitvereinbarungen nach dem 31. Dezember 2009 weiter rasant an Bedeutung.

Das AGG gilt auch für die Betriebliche Altersversorgung

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) hat in den vergangenen Jahren für heftige Diskussionen – nicht nur unter Juristen – gesorgt. Eine der bislang ungeklärten Fragen im Zusammenhang mit dem AGG war sein Verhältnis zu den Regelungen des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG); aufgrund des Wortlauts des § 2 Abs. 2 S. 2 AGG (“Für die betriebliche Altersversorgung gilt das Betriebsrentengesetz”) war umstritten, ob das AGG auch den Bereich der betrieblichen Alterversorgung erfasst oder ob für diesen ausschließlich das BetrAVG gelten soll.

Die Lohnsteuerkarte in Papierform hat bald ausgedient

Gemeinden werden voraussichtlich letztmals für das Jahr 2010 Lohnsteuerkarten ausstellen. Zur Vorbereitung eines elektronischen Datenübermittlungsverfahrens erhält jeder Steuerpflichtige Mitte dieses Jahres eine persönliche Steuer-Identifikationsnummer (IdNr.). Das Bundeszentralamt für Steuern wird unter dieser IdNr. für jeden Steuerpflichtigen sogenannte „LohnsteuermerkmaIe“ abspeichern. Das sind die für den Lohnsteuerabzug relevanten Datensätze, wie z.B. Religionszugehörigkeit, Kinder, Familienstand und Steuerklasse.

Berufliche Fortbildungskosten können steuerpflichtiger Arbeitslohn sein

Wenn ein Fort- oder Weiterbildungsdienstleister die Leistung dem Arbeitnehmer in Rechnung stellte und der Arbeitgeber den Rechnungsbetrag ganz oder teilweise dem Arbeitnehmer ersetzte, dann führte diese Erstattung nicht zu steuer- und beitragspflichtigem Arbeitslohn – zumindest sofern an der Fortbildung ein ganz überwiegend betriebliches Interesse bestand. Das war bis zum 31. Dezember 2007 die geltende Auffassung der Finanzverwaltung. Diese Regelung gilt seit dem 1. Januar 2008 jedoch nicht mehr, da der entsprechende Erlass aufgehoben wurde (Erlass des Bayerischen Staatsministeriums vom 12.10.2007, AZ.: 34 – S 2332-120-39 332/07).

Korrekte Form und Frist einer Probezeitkündigung

Während einer vereinbarten Probezeit gilt die gesetzliche verkürzte Kündigungsfrist auch dann, wenn die Dauer der vereinbarten Probezeit als unangemessen lang bewertet wird. Unternehmen sollten jedoch beachten, dass Kündigungen nur dann rechts- bzw. formwirksam sind, wenn der Kündigende das entsprechende Schriftstück eigenhändig und mit vollem Namen unterzeichnet. Die bloße Paraphierung mit einem Namenskürzel genügt nicht.

FIDUCIA-Zertifizierung für OrgPlus

OrgPlus Enterprise 3.0 und OrgPlus 7, die Software zur Visualisierung von Personaldaten und zur Organigrammerstellung von HumanConcepts, haben die sicherheitstechnische Prüfung der FIDUCIA IT AG erneut bestanden. Die intelligenten HR-Software wurde nach den Bestimmungen des Rahmenvertrages „Technische Sicherheitsprüfung von Fremdsoftware“ geprüft und ihre Unbedenklichkeit in Bezug auf die vorgeschriebenen Installationsrichtlinien der FIDUCIA bestätigt. Die Prüfung und Beurteilung umfasst die Verifizierung der Unbedenklichkeit der Installation einer Fremdanwendung auf dem WinXP-Bankenarbeitsplatz bzw. dem Bankindividuellen Win2003 Anwendungsserver (BAS) im FIDUCIA-Umfeld.

kreaktive-jobs.de startet Qualifizierungsoffensive und bietet eine kostenlose Stellenanzeige

Das neue Jobportal für den Mittelstand startet eine Qualifizierungsoffensive. Um den Fachkräftemangel in vielen mittelständischen Unternehmen besser entgegen wirken zu können, sollen vermehrt gut qualifizierte Bewerber gewonnen werden. Als Anreiz wird den Bewerbern ein Seminarbudget zugesagt. Damit mittelständische Unternehmen sich auch als Arbeitgeber professionell darstellen können, wird eine Stellenanzeige kostenlos veröffentlich. Voraussetzung ist ein Bannertausch und die Zusendung einer PDF-Stellenanzeige.

Noch nicht am Ziel

Das Selbstverständnis des Personalbereichs ist seit einigen Jahren in der Diskussion. Personalvorstände, die sich bereits Gehör im Vorstand verschafft haben, plädieren für mehr Selbstbewusstsein der Zunft.Doch um ein echter Business-Partner zu werden, bedarf es wesentlich mehr.

Wohlfühlklima ist Bedingung

International erfahrene Führungskräfte sind rar im boomenden Indien. Somit muss man „Wohlfühlbedingungen“ schaffen, um sie möglichst lange im eigenen Unternehmen zu halten.

Arbeiten in Russland: Mitarbeiter finden, führen und binden

„In ein fremdes Kloster geht man nicht mit den eigenen Regeln“, sagt ein russisches Sprichwort. Das gilt auch für heimische Unternehmen, die in Moskau, Sankt Petersburg oder Nowosibirsk Geschäfte machen wollen. Wer mit russischen Partnern zusammenarbeitet oder im größten Flächenstaat der Erde ein Unternehmen aufbauen will, muss die Regeln kennen, die das Geschäftsleben vor Ort bestimmen.

Interkulturelle Kompetenz aufbauen

Im Zeitalter der Globalisierung benötigen Arbeitgeber zunehmend Mitarbeiter, die sich nicht nur international einsetzen lassen, sondern auch im Heimatland mit Interkulturalität umgehen können, und neben den erforderlichen Sprachkenntnissen auch interkulturelle Kompetenzen mitbringen. Was darunter zu verstehen ist und wie Mitarbeiter diese Kompetenzen aufbauen können, beschreibt der folgende Artikel.

Reise ins Jahr 2020

Wenige haben bisher die Finanz- oder Marketingfunktion im Unternehmen in Frage gestellt. Bei einem Blick auf die Personalfunktion ist das anders. Im Jahr 2007 hat ein globales HR-Experten-Team von PricewaterhouseCoopers und vom James Martin Institute for Sciences und Civilisation an der Said Business School in Oxford die Zukunft der Personalführung beleuchtet.

Japans Aufschwung verändert die Tradition

Nach der langen Wirtschaftskrise in den 90ern befindet sich Japan wieder im Aufschwung. Konsumenten werden kauffreudiger und in Nippons Unternehmen macht sich Optimismus breit.Dennoch hat die Wirtschaftskrise Spuren hinterlassen. Traditionelle Managementpraktiken werden in Frage gestellt und der Arbeitsmarkt ändert sich grundlegend.

Gehaltsstudie 2008: Hochschulabsolventen verhandeln wieder auf hohem Niveau

Die Verhandlungsposition von Hochschulabsolventen gestaltet sich 2008 deutlich besser als in den zurückliegenden Jahren – so der Befund einer breit angelegten Erhebung eines süddeutschen Personaldienstleisters. Ein Vergleich der Einstiegsgehälter der vergangenen drei Jahre hat ergeben, dass sich die Bezahlung aller Berufsgruppen, mit Ausnahme des Personalwesens, verbessert hat. Den höchsten Gehaltszuwachs verzeichnet mit durchschnittlich 2.000 € pro Jahr der Bereich Finanzwesen/Controlling, dicht gefolgt von der Funktion Forschung & Entwicklung mit einem Anstieg von 1.400 €. Einen Abschlag von 450 € pro Jahr musste lediglich das Personalwesen hinnehmen.

Personalmanager halten Ausbildungsbonus für nicht ausreichend

Für die meisten Unternehmen stellt der Ausbildungsbonus keinen Anreiz dar, zusätzliche Ausbildungsplätze für besonders förderungsbedürftige Jugendliche zu schaffen. Und dass der Ausbildungsbonus dazu beitragen wird, bis zum Jahr 2010 100.000 zusätzliche Lehrstellen zu schaffen, bezweifeln 69 Prozent der befragten Personalmanager. Nur fünf Prozent halten einen solchen Effekt für wahrscheinlich. Dies ergab eine Kurzumfrage der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) unter ihren Mitgliedsunternehmen.

Kaum Unterstützung für werdende Mütter in europäischen Unternehmen

Die Debatte um arbeitende Mütter ist aktueller denn je: Auch ein Jahr nach der Einführung des Elterngeldes werden Themen wie der Balanceakt zwischen „Kind und Karriere“ und der Wiedereinstieg nach der Babypause heiß diskutiert. Das Karriereportal Monster befragte seine Nutzer in Europa, inwieweit ihr Unternehmen werdende Mütter ermutigt, nach der Geburt zurück in den Job zu kommen: 65 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass es in ihrer Firma an diesem Punkt an Unterstützung mangelt. Über ein Drittel denkt, dass ihr Arbeitgeber stattdessen lieber jemanden ohne familiäre Verpflichtungen einstellen würde. Demgegenüber stehen aber auch viele Unternehmen, die sich für ihre Angestellten mit Kind engagieren oder ihnen zumindest die üblichen Babypausen gewähren. Das gaben 35 Prozent der fast 4.000 befragten Europäer an.

HRM-Workshops der Netzwerkgruppe Bildungs-Controlling auf der PERSONAL2008

Auf der PERSONAL2008, 9. Fachmesse für Personalmanagement, präsentiert HRM.de am 9. und 10. April verschiedene Gruppen-Workshops. Darin diskutieren die Moderatoren der HRM-Netzwerkgruppen mit ihren Gruppenmitgliedern augewählte Inhalte. Inwiefern Bildungscontrolling ein Leistungshebel für die Personalentwicklung sein kann und was hinter dem Heidelberger ProzessModell steckt, erfahren die Teilnehmer der Workshop, die die Netzwerkgruppe Bildungs-Controlling ausrichtet.

HRM-Workshop der Netzwerkgruppe “BildungsExperten”: ‘Transparenz in der Weiterbildung’

Auf der PERSONAL2008, 9. Fachmesse für Personalmanagement, präsentiert HRM.de am 9. und 10. April verschiedene Gruppen-Workshops. Darin diskutieren die Moderatoren der HRM-Netzwerkgruppen mit ihren Gruppenmitgliedern augewählte Inhalte. Wie mehr Transparenz in der Weiterbildung entstehen könnte und welche Qualitätsimpulse der Bildungsmarkt braucht, erarbeiten die Teilnehmen in dem Workshop der HRM-Netzwerkgruppe “BildungsExperten”.

Bährle, R.J.: Arbeitsrecht für Arbeitgeber

Bährles Werk zu Recht. Komplizierte akademische Herleitungen und seitenlange juristische Meinungsstreitigkeiten finden Sie nicht in diesem Buch. Roter Faden ist vielmehr die Frage: Welche Informationen benötigt der Praktiker fürs eine tägliche Arbeit? Bei der Beantwortung ist dem Autor eine Punktlandung gelungen.

Deutlicher Hinweis auf Abfindungshöhe bei Kündigung nach § 1a KSchG

Nach § 1a KSchG haben Arbeitnehmer Anspruch auf eine Abfindung in Höhe eines halben Bruttomonatsgehaltes pro Beschäftigungsjahr, wenn der Arbeitgeber betriebsbedingt kündigt und im Kündigungsschreiben darauf verweist, dass dem Arbeitnehmer, falls er die Frist für die Erhebung der Kündigungsschutzklage verstreichen lässt, eine Abfindung zusteht. Die Arbeitsvertragsparteien können zwar eine geringere Abfindung vereinbaren, der Arbeitgeber muss aber auf diese Möglichkeit im Kündigungsschreiben deutlich hinweisen. Fehlt dieser Hinweis, hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf eine Abfindung in Höhe eines halben Bruttomonatsgehaltes pro Beschäftigungsjahr.

Rückzahlung von Fortbildungskosten

In Vereinbarungen mit Arbeitnehmern sind Rückzahlungsklauseln für Aus- und Fortbildungskosten grundsätzlich zulässig. Laut Bundesarbeitsgericht benachteiligen Arbeitgeber die Arbeitnehmer damit nicht generell in unangemessener Weise. Allerdings müssen die Dauer der Fortbildung und die Dauer der Bindung des Arbeitnehmers an das Unternehmen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.

Neues vom Arbeitsrecht – März 2008

Wer einen befristeten Arbeitvertrag verlängern möchte, muss einige Voraussetzungen erfüllen. Mit einer aktuellen Entscheidung liefert das Bundesarbeitsgericht nun wieder einmal Stoff für Personaler. Auch zu den Fragen, ob die Ausbildungsvergütung angemessen ist, wann Unternehmen schwerbehinderte Arbeitnehmer kündigen dürfen oder inwiefern Mitarbeiter ein Recht auf bezahlten Mindestjahresurlaub haben, geben neue BAG-Urteile Auskunft. Verschaffen Sie sich über diese und weitere Themen einen aktuellen Überblick.

ITUP®iGlobal: Integrieren Sie P&I Loga mit beliebgen anderen HR Modulen.

Sie erstellen Ihre Personalabrechnung mit P&I Loga und wünschen eine Integration in andere, führende HR Module wie z.B. persis, perbit, PeopleSoft, Oracle HR oder SAP?Bei ITUP finden Sie die benötigte Lösung. Integrieren Sie P&I Loga auf Basis eines Standardprodukts, ohne Anpassungen am HR-System.

„Der russische Markt ist wirklich offen“

Im Gespräch mit Simone JüttnerSie ist seit anderthalb Jahren Head of Human Resources bei OBI Russland. Die bekannte Bau- und Heimwerkermarktkette startete ihr Russlandinvestment im Jahr 2003 mit der Doppeleröffnung von zwei Baumärkten in Moskau; seit vier Jahren ist sie die Nummer Eins auf dem russischen Do-it-yourself-Mark. Inzwischen betreibt OBI landesweit zwölf Märkte mit insgesamt mehr als 2.000 Mitarbeitern. Um ihre Belange kümmert sich Personalleiterin Simone Jüttner zusammen mit ihren zehn Mitstreitern aus der Personalabteilung. Sie erzählt von Stolperfallen, kulturellen Unterschieden und große Chancen.

Mercer-Studie: Bedeutung des Mitarbeiterengagements für den Geschäftserfolg

Arbeitgeber sind sich heute weitgehend darin einig, dass motivierte Mitarbeiter gut für das Geschäft sind. Dennoch ist es weiterhin strittig, wie sich eine engagierte Mitarbeiterschaft aufbauen und dauerhaft halten lässt – insbesondere in Unternehmen, die in mehreren Ländern und Kulturen zu Hause sind.

Wende in der Entlohnung

Wer seit über 40 Jahren die Entwicklung der Arbeitnehmer-Arbeitgeberverhandlungen insbesondere auf dem Tarifvertragssektor verfolgt, ist von den aktuellen Missklängen insbesondere bei der Deutschen Bahn nicht so überrascht. Schon immer gab es Beispiele, in denen verschiedene Gewerkschaften unterschiedliches forderten, aber schließlich doch gemeinsam (oft nach hartem Ringen innerhalb der Arbeitnehmerfraktion) einen Gehalts- oder Manteltarif abschlossen. In vielen Branchen wie Energiewirtschaft, der Automobilindustrie und der Medienwirtschaft bestanden und bestehen auch Haustarife – mehr oder weniger toleriert sowohl vom Arbeitgeberverband wie auch von den Gewerkschaften.

Freiheit statt Kontrolle: Wie die Pentos AG mit Web 2.0 durchstartet

Unternehmensprozesse vereinfachen und beschleunigen – das ist das Kerngeschäft der Pentos AG. Der Full Service Provider setzt jedoch auch intern auf schnelle und unkomplizierte Lösungen: Seit rund sechs Jahren verleihen Blogs dem Unternehmen die nötigen PS für eine geglückte interne Kommunikation. Mit einem neuen Gemeinschaftswiki von Pentos-Mitarbeitern und einem Offshoring-Partner aus Indien beweist das Münchner IT-Unternehmen nun erneut seinen Pioniergeist.

Virtuelle Personalmessen

Right Potentials, also Mitarbeiter mit hohen und spezifischen Qualifikationen, werden zunehmend als entscheidende Quelle nichtimitierbarer Wettbewerbsvorteile angesehen. Deshalb können sich sehr gute Mitarbeiter inzwischen ihren Arbeitgeber aussuchen – und nicht mehr umgekehrt.

Neue Entscheidungen im Arbeitsrecht

Mit welchen Auswirkungen auf die Entgeltzahlungen muss ein Unternehmen rechnen, wenn es Mitarbeiter von der Arbeitsleistung freistellt? Gilt das AGG auch für die betriebliche Altersvorsorge? Ist eine schlechtere Bezahlung von Teilzeitkräften rechtens? Antworten auf diese und weitere Fragen zu aktuellen Urteilen im Arbeitsrecht finden Sie in dieser Rubrik.

Unterlassene Zielvereinbarung: Unternehmen müssen Schadensersatz leisten

Hat ein Unternehmen mit einem Mitarbeiter keine Zielvereinbarungen für das laufende Jahr getroffen, kann das teuer werden – zumindest wenn das Unternehmen im Arbeitsvertrag eine Bonuszahlung für den Fall der Zielerreichung zugesichert hat. Nach einem aktuellen Urteil des Bundesarbeitsgerichts ist der Arbeitgeber in diesem Fall zum Schadensersatz gegenüber dem Arbeitnehmer verpflichtet. Die Höhe des Schadensersatzanspruches hängt dabei vor allem von dem vertraglich vereinbarten Bonus ab.

Ein gefährliches Unterfangen: befristete Arbeitsverträge verlängern

Ein sachgrundlos befristeter Arbeitsvertrag birgt viele Tücken – insbesondere wenn der Arbeitgeber ihn verlängern möchte. Ein aktuelles Urteil des Bundesarbeitsgerichtes bestätigt eine Entscheidung aus dem Jahr 2006: Solche Vertragsverlängerungen sind häufig unwirksam und führen damit zum Abschluss eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses.

Kündigung leistungsschwacher Mitarbeiter

Wann gilt eine schwache oder fehlerhafte Performance eines Mitarbeiters als Minderleistung, die eine Kündigung rechtfertigt? Diese Frage beantwortet das Bundesarbeitsgericht in einem aktuellen Urteil: Die verhaltensbedingte Kündigung eines leistungsschwachen Arbeitnehmers kann nach § 1 Absatz 2 KSchG gerechtfertigt sein, wenn dieser seine arbeitsvertraglichen Pflichten dadurch vorwerfbar verletzt, dass er fehlerhaft arbeitet. Doch der Arbeitnehmer genügt seiner Vertragspflicht, wenn er „unter angemesser Ausschöpfung seiner persönliche Leistungsfähigkeit“ arbeitet.

Lohnsteuerrichtlinien 2008

Der Bundesrat hat am 12.10.2007 neue Lohnsteuerrichtlinien verabschiedet, die ab dem 01.01.2008 angewendet werden müssen. Die inhaltlichen Änderungen betreffen vor allem die Neuregelung des steuerlichen Reisekostenrechts und die Behandlung von zinsverbilligten oder unverzinslichen Arbeitgeberdarlehen.

Aktuelle Rechtsprechung zur privaten Nutzung eines Dienstwagens

Unternehmen nutzen ihre Firmenwagen nicht nur geschäftlich. Viele erlauben ihren Mitarbeitern, Dienstfahrzeuge auch privat einzusetzen – für den Weg zur Arbeit oder für andere private Fahrten. Tragen die Mitarbeiter die Betriebskosten zum Teil selbst, können sie diese Ausgaben unter bestimmten Umständen als Werbungskosten abziehen.

Lebensthemen und Lebensbühnen – Demografie mitdenken

Es ist schon eine Weile her, dass die Diskussion um die demografische Entwicklung täglicher Bestandteil der Presse wurde. Es gibt kaum Zeitungen und Zeitschriften, in denen Demografie und die damit zusammenhängenden Veränderungen für Länder, Kommunen, für Unternehmen und deren Personalpolitik und schlussendlich für jeden Einzelnen nicht diskutiert werden.

Die Theatermetapher in der Praxis

Nachhaltige Lernkonzepte in Organisationen sind Mangelware – dieser Eindruck entsteht, wenn man sich mit den Herausforderungen von Unternehmen, deren zunehmend globalen Ausrichtungen und den Menschen anschaut, die diesen Veränderungen im besten Falle nicht nur irgendwie standhalten sondern gute Leistungen erbringen sollen. Warum scheitern mehr als die Hälfte aller Innovationen? Warum werden Veränderungen beschlossen und verkündet, gehen aber nicht in den Regelvollzug der Organisationen über? Warum verlaufen so viele Projekte der Neuorientierung im Sande oder können nur mühsam und unter viel Aufwand an Energie am Leben erhalten werden?

Käppel, M. / Wolf, K.: AGG – Das neue Gleichbehandlungsgesetz

Unter den zahlreichen Neuerscheinungen, die das 2006 in Kraft getretene AGG ausgelöst hat, sticht dieser Praxisleitfaden wohltuend hervor. Er ist weder Kommentar noch Lehrbuch, was der Sprache, Gliederung und Darstellungsform sehr bekommt; zahlreiche Hinweise auf Gerichtsentscheidungen und Literaturstimmen vermitteln aber die handwerkliche Kompetenz, die der Nutzer für seine eigene Rechtssicherheit erwartet. Starke Schwerpunkte findet der Leser in den Besonderheiten für den Öffentlichen Dienst und im zivilrechtlichen Anwendungsbereich des Gesetzes.

Interkulturelles Management

Der Begriff „interkulturelles Management“ bezeichnet den produktiven Umgang mit verschiedenen Kulturen in Unternehmen, Behörden oder Social-Profit-Organisationen. Kulturelle Unterschiede führen in Organisationen häufig zu Missverständnissen und Konflikten unter den Mitarbeitern oder Mitgliedern. Zu den negativen Auswirkungen interkultureller Probleme gehören Produktivitätsverluste, finanzielle Einbußen, Wissenserosionen sowie eine hohe Mitarbeiterfluktuation. Aber auch potenzielle Geschäfte, zum Beispiel Fusionen, können aufgrund von interkulturellen Problemen scheitern.

Ältere Arbeitnehmer: Erfolg durch Erfahrung

Sind ältere Arbeitnehmer weniger leistungsfähig? Zumindest hielt sich bisher hartnäckig das Vorurteil, dass Senioren den Anforderungen der modernen Leistungsgesellschaft nicht gewachsen sind. Doch die Realität spricht eine andere Sprache: Mit einem hohen Lebensalter sind nicht automatisch geringere Leistungen verbunden und motiviert sind die älteren Semester allemal. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln in einer aktuellen Studie.

Macht gebrauchen

Alltag in vielen Unternehmen. Kaum verkündet das Management, eine Struktur- oder Strategieänderung, regt sich in der Organisation Widerstand. Und schnell werden dann Vorwürfe laut wie „unser Management pflegt einen autoritären Führungsstil“. Es ist verständlich, dass solche Vorwürfe laut werden, denn jede Veränderung stellt Gewohntes in Frage. Also löst sie Unsicherheit aus. Trotzdem überrascht es zuweilen, welch massiven Ängste und Widerstände geplante Änderungen bei Mitarbeitern erzeugen – selbst wenn mit ihnen kein Stellenabbau einher geht.

Expansion versus Fachkräftemangel

Die Wirtschaft zieht an und deutsche Großunternehmen blicken optimistischer in die Zukunft als noch vor einem Jahr. Neun von zehn Firmen planen 2008 neue Mitarbeiter einzustellen. Dieser Entwicklung auf dem Fuß folgt aber die Erkenntnis, dass im Inland die dazu nötigen Arbeitskräfte fehlen – für fast 55 Prozent der deutschen Unternehmen liegt die Antwort auf diese Problematik in der internationalen Rekrutierung. Diese und weitere Ergebnisse präsentiert die Studie „Recruiting Trends 2008“, eine jährliche Befragung der 1.000 größten deutschen Unternehmen zum Thema Personalbeschaffung. Die Untersuchung wird vom Centreof Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Online-Karriereportal Monster durchgeführt.

Headhunter in der Imagekrise

Personalberater verprechen bei der Suche nach Fach- und Führungskräften viel – zu viel. Es häufen sich kritische Stimmen, die der Branche Arroganz und Unprofessionalität vorhalten. Doch nicht nur bei den Beratern ist der Wurm drin.

War for Talents, die Zweite: Weihnachten kommt immer so plötzlich

Konferenz „War for Talents 2008“: Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ist keineswegs neu. Schon 1997 prägten McKinsey-Berater den Begriff „War for Talents“ in einer Studie zum Talentmanagement. Doch die Internetblase platzte und viele HR-Manager verloren die schleichende Bedrohung wieder aus dem Blick. Mit dem konjunkturellen Aufschwung und den immer deutlicheren Auswirkungen des demographischen Wandels ist der Kampf um die Talente jetzt nicht nur neu entflammt, sondern erfasst zudem immer mehr Wirtschaftszweige.

Learning Scorecard – Wie Unternehmen den Erfolg von Weiterbildungen steigern können

Personalentwickler stehen heute zunehmend unter dem Druck, die Kosten der betrieblichen Weiterbildungrechtfertigen zu müssen. Denn die Chefetage erwartet, dass Seminare und Trainings einen konkreten undnachweisbaren Ertrag liefern. Mit der Learning Scorecard können Unternehmen ihr Bildungsmanagement gezielt optimieren und dessen Nutzen nachweisen.

Personalmanager setzen auf Personalmarketing

Welche Folgen wird der prognostizierte Fachkräftemangel haben und was kann das Personalmanagement tun, um negativen Konsequenzen entgegenzuwirken? Diesen Fragen ist die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) mit einer Befragung unter ihren Mitgliedsunternehmen nachgegangen. 74 von 569 zufällig ausgewählten Unternehmen haben sich an der Untersuchung beteiligt.

Manager-Schelte so stark wie nie zuvor

Personalisierung und persönliche Kritik der Unternehmens-Berichterstattung wächst seit Jahren an – so die Ergebnisse der ersten Langzeitstudie der Universität Hohenheim zu Top-Managern und Managementthemen in den Medien. Noch nie standen Deutschlands Top-Manager derart im Mittelpunkt des Medieninteresses – und noch nie kamen sie derart schlecht weg dabei: “Die aktuelle Diskussion über Manager-Gehälter stellt nur einen neuen Höhepunkt der Personalisierung der Unternehmensberichterstattung dar”, fasst Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Frank Brettschneider ein Ergebnis der ersten Langzeitstudie der Universität Hohenheim zu Top-Managern und Managementthemen in den Medien zusammen.

Fast ein Drittel der Europäer feiert gelegentlich krank

Stress mit den Kollegen, zu wenig Urlaubstage oder einfach keine Lust zum Arbeiten – Gründe fürs Blaumachen gibt es genug. Dennoch hat sich nur knapp ein Drittel der europäischen Angestellten in diesem Jahr schon einmal krank gemeldet, obwohl keine akute Erkrankung vorlag. Das hat eine Online-Umfrage des Karriereportals Monster unter 27.291 Arbeitnehmern aus 16 europäischen Ländern ergeben. Zwölf Prozent gaben an, ein bis zwei Tage unberechtigt gefehlt zu haben, sechs Prozent der Befragten schwänzten drei bis vier Tage. Fast jeder Zehnte zeigte sich gänzlich unmotiviert und gab zu, mehr als vier Tage gesund zu Hause geblieben zu sein. Dem gegenüber steht jedoch eine bedeutende Mehrheit von 73 Prozent, die sich noch nie unberechtigterweise krank gemeldet hat.

Wenig ansprechend: Texte in Stellenanzeigen

Die meisten Bewerber finden die Texte in Online-Stellenanzeigen zwar einigermaßen verständlich, aber wenig ansprechend geschrieben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de.

Zunahme psychischer Belastungen im Job

Psychische Störungen nehmen deutlich zu, sie haben seit einigen Jahren auch den beruflichen Alltag der Beschäftigten erreicht. Depressionen, Angsterkrankungen und andere psychiatrische Diagnosen lagen 2006 mit 8,9 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage auf Rang vier der häufigsten Krankheitsarten. Sie sind damit für jeden zwölften Arbeitsausfalltag in Deutschland verantwortlich. Vor 30 Jahren lag der vergleichbare Anteil le-diglich bei zwei Prozent.

Management von erfolgskritischem Wissen

Um der Bedeutung von Wissen als einem wesentlichen Faktor im Wettbewerb gerecht zu werden, werden derzeit in vielen Unternehmen einzelne Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Zu Aufbau, Pflege und Nutzung von Wissen reichen diese Einzelaktivitäten jedoch nicht aus. Stattdessen ist es erforderlich, dass die konsequente Nutzung und Pflege des Vermögens „Wissen“ zu einer vordringlichen Managementaufgabe wird.

Wissen und Lernen im Web: „Microcontent“ verändert den Arbeitsplatz

In unserer digitalen Umwelt vollzieht sich eine Art Klimawandel, derunser Arbeits- und Lernverhalten grundlegend verändert: Neue Technologienbeschleunigen den Kommunikationsfluss und bringen unsdazu, verschiedene Informationen parallel wahrzunehmen. „Mikrolernen“– also das Verarbeiten von kleinen Informationseinheiten – wird immer wichtiger.

Was kann „Training“ leisten? – Impulse für die lernende Organisation

Ein Training ist ein Training ist ein Training. Oder doch nicht? Wie können Trainings aussehen, die im DreieckTeilnehmer – Team – Unternehmen einen echten Unterschied machen? Und wie gestaltet sich diese„andere“ Trainingsform konkret? Sonja Radatz skizziert in diesem Artikel ihre Idee eines interrelationalenTrainings für die Praxis.

Haftungsfallen für GmbH-Geschäftsführer

Ein für nicht abgeführte Lohnsteuer vom Finanzamt in die Haftung genommener GmbH-Geschäftsführer kann sich nicht darauf berufen, dass der Insolvenzverwalter die Lohnsteuer im Falle der Zahlung vom Finanzamt zurückgefordert hätte.

Steuerrecht im Überblick: Stand Dezember 2007

Sie möchten Ihr steuerrechtliches Wissen auf den neuesten Stand bringen? Sie wollen sich über aktuelle Gesetzesänderungen und praxisrelevante Urteile informieren? Dann interessiert Sie bestimmt der folgende Beitrag, der sich unter anderem mit den wichtigsten Änderungen beim Abzug von Reisekosten beschäftigt und beschreibt, welche neuen Freibeträge für Übungsleiter gelten.

Transparenzgebot und Stichtagsklausel bei Bonuszahlung

Wird einem Arbeitnehmer eine leistungsabhängige Bonuszahlung zugesagt, müssen Unternehmen genau auf die vertragliche Formulierung achten: Freiwilligkeits- und Stichtagsklauseln können beispielsweise nicht gleichzeitig Anwendung finden. Da sich diese Klauseln gegenseitig widersprechen, liegt ein Verstoß gegen das Transpa-renzgebot vor.

Entscheidungen im Arbeitrecht: Stand Dezember 2007

Nicht nur das AGG beschäftigt die Unternehmen im Arbeitrecht. Von der Kündigung im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft über die Änderungen in der Verwaltungspraxis der Bundesagentur für Arbeit bis hin zum Sonderkündigungsrecht in laufenden Kündigungsschutzverfahren gilt es für Personalverantwortliche einiges zu beachten.

Arbeit ist das ganze Leben?

Über den Zusammenhang von Arbeit und Lebenszufriedenheit liegen zahlreiche wissenschaftliche Theorien und Untersuchungen vor. An der Bonner Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität wird aktuell eine Studie zum Thema „Einstellungen gegenüber Arbeit und ihre Auswirkungen auf das menschliche Wohlbefinden“ durchgeführt. Dabei werden Menschen aller Alters- und Berufsgruppen zu unterschiedlichen Aspekten ihres Lebens befragt, wobei ein zentraler Aspekt der Rolle der Arbeit in ihrem Leben zugesprochen wird.

Krankheitsbedingte Kündigung und betriebliches Eingliederungsmanagement

Hat ein Unternehmen vor der krankheitsheitsbedingten Kündigung eines Arbeitnehmers kein betriebliches Eingliederungsmanagement nach § 84 Absatz 2 SGB IX durchgeführt, ist diese Kündigung gleichwohl nicht zwangsläufig unwirksam. Kann das Unternehmen jedoch kein betriebliches Eingliederungsmanagement vorweisen, hat das unter Umständen Folgen für die Darlegungs- und Beweislast im nachfolgenden Kündigungsschutzverfahren.

Gefährliche Aufhebungsverträge

Wenn ein Arbeitgeber eine ordentliche Kündigung ausspricht und vor Ablauf der Klagefrist mit dem Mitarbeiter vereinbart, dass das Arbeitsverhältnisses mit einer Verzögerung von 12 Monaten endet, so handelt es sich dabei in der Regel nicht um eine – ansich unwirksame – nachträgliche Befristung des Arbeitsverhältnisses, sondern um einen Aufhebungshebungsvertrag.

References@SBT – Globaler Wissensaustausch durch ‚Social Networking’

References@SBT ist eine Intranet-Anwendung zum globalen Austausch von Wissen, Erfahrungen und Best-Practices innerhalb Siemens Building Technologies. Nicht die IT-Anwendung als solche, sondern die derzeit ca. 3.300 Mitglieder umfassende Nutzer-Community bildet den Hauptfokus zum effizienten Wissensaustausch.Im Sinne von ‚Social Networking’ möchte References@SBT Siemens-Mitarbeitende über organisatorische und geographische Grenzen hinweg vernetzen und diese zur direkten Kommunikation untereinander animieren. Es kann beobachtet werden, dass der dadurch initiierte Wissenstransfer nicht nur über die Anwendung, sondern auch parallel dazu über rein bilaterale Kommunikation stattfindet.

Wissensmanagement in der Praxis

Herausforderung, Sicherung und Ausbau von Wissen und Kompetenzen im Spannungsfeld von virtuellen Unternehmensstrukturen und demographischem WandelGeschäftsprozessorganisationen sowie die beteiligten IT-Systeme losgelöst voneinander betrachtet. Heute setzt sich jedoch zunehmend die Erkenntnis durch, dass die Personalentwicklung, die Geschäftsprozessmodellierung und die technische Integration drei Seiten einer Pyramide sind, an deren Spitze die erfolgreiche Wertschöpfungspraxis eines Unternehmens steht.Dieser Beitrag zeigt auf, wie die Rheinmetall AG mittels eines ganzheitlichen Ansatzes den notwendigen Spielraum für das Unternehmen geschaffen hat, um flexibel auf Veränderungen zu reagieren und eine durchgehend wissensorientierte, prozesszentrische Vorgehensweise zu verfolgen.

Vom Ideen- zum Innovationsmanagement mittels sozialer Netze und Web 2.0-Technologien

Warum nur ausbalancierte Web 2.0-Ökosysteme Erfolg versprechen. Die Bedeutung von Innovationen nimmt insbesondere in den Industrieländern drastisch zu. Ein effektives Management des intellektuellen Kapitals und damit der Patente wird immer mehr zum kritischen Erfolgsfaktor, aber noch mehr differenzierend wird in naher Zukunft die Fähigkeit von Unternehmen und Organisationen werden, das „Wissen der Massen“ ihrer Mitarbeiter und Partner effektiv ausnutzen zu können. IT-Systeme auf Basis neuer, Service-orientierter Architekturen ermöglichen jetzt unter Ausnutzung von Web 2.0-Technologien den Aufbau neuartiger Innovationsmanagement-Systeme dafür. Sie funktionieren aber nur, wenn sie austarierte Ökosysteme sich ergänzender Services sind.

Mehr Wissen. Wie HP den Erfolg seines Wissensmanagements überprüft

Der Wert eines Unternehmens hängt auch vom Wissen der Mitarbeiter ab, und durch gezieltes Management lässt sich diese wertvolle Ressource steigern. Hewlett-Packard (HP) hat Instrumente eingeführt, die das Know-how der Organisation vermehren und den Erfolg des Wissensmanagementsmessen.

Mit den Kollegen per Du

Duzen oder Siezen? In deutschen Büros kann das ein heikles Thema sein. Während sich die Frage nach der richtigen Ansprache bei den englischsprachigen Kollegen gar nicht stellt, tritt man hierzulande schnell mal ins Fettnäpfchen. Eine Umfrage des Karriereportals Monster hat nun gezeigt, dass 33 Prozent der Angestellten zwar ihren Vorgesetzten siezen, mit allen anderen Kollegen aber per Du sind. Erstaunlich weit verbreitet ist die ganz lockere Variante: Immerhin 31 Prozent der Befragten gaben an, dass in ihrem Unternehmen alle geduzt werden – auch die Chefs.

Erfahrung Deutschland wird strategischer Partner des Demographie Netzwerks

Arbeitsmarktexperten sind sich einig: Der Fachkräftemangel in Deutschland erweist sich für die Unternehmen zunehmend als Wachstums- und Beschäftigungsbremse. Vor allem die exportstarken Branchen beklagen Schwierigkeiten bei der Rekrutierung geeigneten Personals – allen voran der Maschinenbau, aber auch die Elektro- und Medizintechnik, der Kraftfahrzeugbau und die Pharmazeutische Industrie. Bereits heute, so das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, resultiert aus den derzeit etwa 230.000 definitiv oder vorübergehend nicht besetzbaren Stellen ein Wertschöpfungsverlust von rund 18,5 Milliarden Euro.Vor diesem Hintergrund wird “Erfahrung Deutschland” jetzt der erste strategische Partner des Demographie Netzwerk e. V. (ddn).

Deutliche Lohnzuwächse für Arbeitnehmer

Die Vergütungsbudgets von Unternehmen in Europa, Afrika und im Nahen Osten (EMEA-Region) steigen auch im nächsten Jahr. Firmen in Deutschland kalkulieren für 2008 mit durchschnittlich 3,5 Prozent höheren Vergütungsbudgets, was einem Anstieg von 0,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das ist ein zentrales Ergebnis des “EMEA Compensation Planning Report 2007” der Managementberatung Towers Perrin HR Services. Untersucht wurde die Entwicklung der Vergütungserhöhungsbudgets von Unternehmen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika.

Zeitarbeit vor allem Notlösung bei Arbeitslosigkeit

Der Zeitarbeitsmarkt in Deutschland boomt bei jährlichen Wachstumsraten um die 30 Prozent. Das Image der Branche bei den Arbeitnehmern kann da allerdings noch nicht mithalten: Knackpunkt bei der Beurteilung der Zeitarbeit ist in den Augen von über 80 Prozent der Arbeitnehmer der geringere Lohn und die fehlende soziale Sicherheit. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Studie der Interconnection Consulting zum Thema „Image der Zeitarbeitsbranche und deren führenden Unternehmen in Deutschland“. Die Studie wurde im Oktober 2007 telefonisch bei über 500 Personen repräsentativ für die deutsche Bevölkerung durchgeführt.

Kienbaum-Vergütungsstudie „Ingenieure in Führungs- und Fachpositionen“

In der Schweiz verdienen Ingenieure auf Fachkräfteebene am besten: Mit 66.000 Euro erhalten sie deutlich mehr als ihre Kollegen in Deutschland und Österreich, bei denen jeweils 59.000 Euro auf dem Gehaltszettel stehen. Ähnlich sind die Gehaltsniveaus dagegen für Ingenieure auf der Führungsebene: Mit 97.000 Euro liegen die Jahresgesamtbezüge bei Führungskräften in Österreich und der Schweiz nur knapp vor denen in Deutschland mit 95.000 Euro.

Personalmanagement liefert Profis und Profit

Mittelständische Unternehmen mit einer guten und zielgerichteten Personalarbeit können dem Fachkräftemangel wesentlich gelassener entgegensehen als ihre Konkurrenz. Zudem erzielen sie einen vergleichsweise höheren Gewinn. Das ergab der aktuelle bundesweite Unternehmensvergleich „Top Job“, in dessen Rahmen bereits im sechsten Jahr die 100 besten Arbeitgeber im deutschen Mittelstand ermittelt und ausgezeichnet werden. Das Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen prüfte in diesem Rahmen die Personalmanagement- und Führungsqualitäten der teilnehmenden Unternehmen auf Herz und Nieren.

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Verbesserung der interkulturellen Kompetenz

Die zunehmende Multikulturalisierung und Globalisierung der Lebensverhältnisse und Arbeitswelt stellen hohe Anforderungen an uns. In diesem Konzept stelle ich Maßnahmen zur Verbesserung der dafür notwendigen interkulturellen Kompetenz dar. Das Konzept gliedert sich in einen theoretischen Teil als Rahmen für den praktischen Teil.

„Wer nicht kollaboriert, der kollabiert“ – Neue Dimensionen des Wissensmanagements

Viele HR-Experten sagen voraus, dass die Zukunft den Wissensarbeitern gehört. Doch wie können diese ihr Wissen am besten entfalten, so dass alle Mitarbeiter eines Unternehmens davon profitieren? Wir haben bei Prof. Dr. Klaus Tochtermann nachgefragt. Er ist Professor für Wissensmanagement an der TU Graz sowie Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des Know-Center Graz, das sich als IT-Innovationsschmiede an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft versteht.

Befristete Arbeitsverträge und die Schriftform

Die Befristung eines Arbeitsvertrages bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform – so verlangt es das Teilzeit- und Befristungsgesetz (§ 14 Abs. 4 TzBfG). Damit hat der Gesetzgeber – anders als beim Abschluss eines regulären Arbeitsverhältnisses – zum Schutz des Arbeitnehmers ausdrücklich das Schriftformerfordernis als Wirksamkeitsvoraussetzung im Teilzeit- und Befristungsgesetz verankert.

Besuch von Veranstaltung planen

Netzwerken bildet – im Internet und in der realen Welt, in der sich Menschen persönlich begegnen. Auf HRM.de finden Sie unter dem Menüpunkt “Termine” zahlreiche Veranstaltungen, auf denen Sie mit anderen HR-Experten netzwerken können. Wenn Sie dort Ihren Termin planen, haben andere Mitglieder die Möglichkeit, Sie vor Ort zu treffen.

Internet als Leumund gefragt

Wer heute Karriere machen möchte, braucht nicht mehr vorrangig gute Bekannte, die er als Referenz angeben kann, sondern vor allem einen guten Ruf im Internet: Personalmanager nutzen zunehmend Suchmaschinen für einen ersten Eindruck des Bewerbers. Diese Entwicklung macht auch vor den Führungsetagen nicht halt, besagen zwei aktuelle Studien, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) und die Personalberatung Lacher Aden Beyer & Company (LAB) veröffentlicht haben – beide in Zusammenarbeit mit dem Magazin „Wirtschaftswoche“.

Personalcontrolling in KMU. HR-Leistungen messbar machen

Viele HR-Funktionäre leiden offensichtlich unter einem Minderwertigkeitskomplex, da sie immer lauter nach Anerkennung als Business Partner rufen – eine Klage, die aus anderen Funktionsbereichen wie etwa der Produktion oder dem Vertrieb nie zu hören war, denn diese traten schon immer als Partner des Managements auf. Noch ärger ergeht es den HR-Controllern, die immer riesigere Zahlenberge aufschaufeln, vielfach ohne dabei einen sichtbaren Mehrwert zu schaffen.

Competence Mapping. Wie Borealis die Kompetenzen seiner Ingenieure entwickelt

Erfolgreiche Personalabteilungen unterstützen die Leistungskraft ihres Unternehmens, indem sie Schlüsselkräfte an die Organisation binden und gezielt weiterentwickeln. Beispiel Borealis: Der Kunststoffproduzent startete vor zwei Jahren das Projekt „Competence Mapping Engineers“ mit dem Ziel, die Kompetenzen seiner Ingenieure zu dokumentieren und auszubauen.

Nachfolgeplanung: Unentdeckte Schätze in der Belegschaft

Nahezu jedes Unternehmen ist darauf angewiesen, „High Potentials“ zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Das ist eine zeitaufwändige Aufgabe, denn Firmen mit einer vorbildlichen Kultur und engagierten Mitarbeitern entstehen nicht über Nacht. Notwendig dafür sind Voraussicht und Planung. Und das ist das Dilemma: Wie kann eine Organisation, insbesondere die Personalabteilung, die Fähigkeiten und Karriereziele jedes einzelnen Mitarbeiters berücksichtigen und gleichzeitig den internen Recruitment- und Nachfolgeprozess optimal steuern?

War for Talents 2008

28.- 29.01.2008Hotel Concorde, Berlin Weitere Informationen unter: www.everest-conference.com

Mitarbeiter schaffen Mehrwert. Der Beitrag des Humankapitals zum Unternehmenserfolg

Die Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital des Unternehmens. Ihr Wissen und ihre Leistungskraft stellen einen zentralen Wert für die Organisation dar. Ob und wie Unternehmen diesen bewerten und steuern können, diskutiert der folgende Beitrag von Martin Schütte. Er ist Honorarprofessor und Lehrbeauftragter der Ludwig-Maximilians-Universität München, Gründungsmitglied des Human-Capital-Clubs e.V. und ehemaliges Vorstandsmitglied der früheren HYPO-Bank und HypoVereinsbank AG.

Online Präsenz zeigen: Internet wird auch für Karriere von Managern wichtiger

Das Internet nimmt immer größeren Einfluss auf den beruflichen Erfolg. Auch Manager müssen ihre Online-Präsenz aktiv gestalten, um die Karrierechancen zu verbessern. Dies ergab eine Befragung, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. im September/Oktober 2007 gemeinsam mit dem Magazin Wirtschaftswoche unter knapp 270 Führungskräften aus Personalberatungsgesellschaften durchgeführt hat. Danach ist der Einfluss der Online-Reputation für den künftigen beruflichen Aufstieg besonders bei Managern hoch. Für die obere Managementebene schätzen 64 Prozent der Personalberater Informationen im Internet als sehr wichtig bis wichtig ein, bei den mittleren und unteren Führungskräften sind es 61 Prozent. Auf der Fachkräfteebene nimmt die Bedeutung merklich ab (sehr wichtig bis wichtig: 37 Prozent).

Unternehmenswettbewerb “Erfolgsfaktor Familie 2008”

Das Bundesfamilienministerium hat den Unternehmenswettbewerb “Erfolgsfaktor Familie 2008” gestartet, der die familienfreundlichsten Unternehmen Deutschlands auszeichnet. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundeskanzlerin Angela Merkel. Mitmachen können alle Firmen mit Sitz in Deutschland, die ihren Beschäftigten bereits Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie anbieten. Einsendeschluss für die Bewerbungsunterlagen ist der 15. Dezember 2007.

In der Sandwich-Position

Die gute Auftragslage vieler Unternehmen wie auch der demografische Wandel rücken die Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern ins Zentrum unternehmerischer Aufgaben. Der Personalmarketing-Funktion kommt dabei eine entscheidende Bedeutung zu, die sich aber noch nicht durchgehend in ihrer strategischen Ausrichtung und organisatorischen Verankerung in den Unternehmen niederschlägt. Zu diesem Fazit kommt eine qualitative Analyse der HR-Managementberatung Towers Perrin HR Services bei großen international tätigen Unternehmen.

Wie Mitarbeiter zum Unternehmenserfolg beitragen – Mythos und Realität

Nicht allein der Einfluss der direkten Vorgesetzten ist entscheidend für die Motivation von Mitarbeitern am Arbeitsplatz, sondern auch organisationale Faktoren wie Karrieremöglichkeiten oder das Agieren der Unternehmensleitung. Ältere Mitarbeiter erweisen sich zudem ähnlich engagiert wie jüngere. Sie alle sind bereit, sich im Sinne der Unternehmensziele einzubringen, vor allem, wenn eigene Vorteile in Bezug auf Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten realisierbar sind. Motivation ist somit nicht nur monetär getrieben.

Expansion von Cornerstone OnDemand nach Europa

Cornerstone OnDemand, ein amerikanisches Unternehmen für Talent Management Software und Beratung mit Hauptsitz in Santa Monica, hat kürzlich neue Standorte in Europa eröffnet: in München, London, Paris und Tel Aviv. Als Teil der Expansion kündigte Cornerstone am 22. Oktober 2007 außerdem an, dass der Kundendienst ab sofort rund um die Uhr erreichbar sei.

Viele Europäer suchen neue berufliche Herausforderungen

74 Prozent der europäischen Arbeitnehmer könnten sich vorstellen, sich beruflich neu zu orientieren. Das ergab eine Umfrage des Online-Karriereportals Monster. 10.616 europäische Arbeitnehmer haben zwischen dem 4. und 18. September 2007 an der Befragung teilgenommen.

JobTV24 und Jobware schmieden Allianz für Fach- und Führungskräfte

JobTV24, das führendeVideoportal für Job und Karriere kooperiert ab sofort mit Jobware,einem der führenden Karriere-Portale für qualifizierte Fach- und Führungskräfte im deutschsprachigen Internet. Jobware und JobTV24 optimieren so ihr Angebot insbesondere im Bereich des Employer Brandings.

Bisherige Bilanz des Bundesprogramm „Perspektive 50plus“

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zieht nach zweijähriger Umsetzungszeit des Bundesprogramms “Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen” eine erfolgreiche Bilanz: Bis Ende September 2007 haben die 62 regionalen Beschäftigungspakte mehr als 20.200 Langzeitarbeitslose im Alter zwischen 50 und 64 Jahren in den allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt, so das Bundesministerium.

AGG: Auskunft der Bundesregierung bringt mehr Klarheit für die Personalberatung

Die Stellungnahme der Bundesregierung auf die Befragung der FDP-Bundestagsabgeordneten Mechthild Dyckmans hat laut dem Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) e.V. zu Anwendungsfragen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (Bundestagsdrucksache 16/6316) hat in wichtigen Punkten für Klarheit gesorgt. Bislang übliche Anforderungen und Fragen von Personalberatern an Kandidaten würden hierin weiter für zulässig erklärt, so der Vizepräsident des BDU, Dr. Joachim Staude, am 14. September 2007 in Bonn.

Training and Cooking macht Küche zum Seminarraum

Ceranfeld statt Schreibtisch, Kochlöffel statt Kuli – das ist„Training and Cooking“. Unter diesem Namen bietet die Reutlinger Eventküche Cooking Concept ab sofort spezielle Management-Trainings an, die so ungewöhnlich sind, wie ihr Veranstaltungsort: Großküche statt Seminarraum oder Adventurepark. Das neue Trainingskonzept für Mitarbeiterteams, Führungskräfte und Manager verknüpft dabei das Nützliche mit dem Leckeren und bietet professionelle Weiterbildung sowie gemeinsames Kochen.

IT-Projektmanagement im Human Resource Management

Wenn das Personalmanagement technologische Neuerungen einführen möchte, kommt es nicht um ein professionelles Projektmanagement herum. Wie entwickle ich ein HR-IT-Projekt und gestlate ich die Einfürhung erfolgreich? Darum geht es in Kapitel fünf des Booklets “Digitales HR-Management” von Thomas Schwarb und Christoph Moser.

HR-Beziehungsmanagement

Das Human Resource Management ist ein “Beziehungsgeschäft” und wird zum Teil auch als HR Relationship Managementbezeichnet. Gelingt es dem Unternehmen, zu den Mitarbeitenden – ehemaligen, aktuellen und potenziellen –sowie zu den Arbeitsmarktakteuren eine nachhaltige Beziehungaufzubauen, schafft es sich einen Wettbewerbsvorteil. Die Bedeutung des HR-Bezieungsmanagements für IT-Prozesse ist Thema des vierten Kapitels des Bandes “Digitales HR-Management” von Thomas Schwarb und Christoph Moser.

Ziele und Nutzen von digitalem HR-Management

Mit technologischer Unterstüztung im Personalmanagement beschäftigt sich das Buch “Digitales HR-Management”. Es soll Entscheidungsträgern helfen, IT-Entscheideim Bereich des Human Resource Management(HRM) qualifiziert zu treffen. Der Buchtitel «Digitales HRM»soll zum Ausdruck bringen, dass die Fragen rund um Informationstechnologien(IT) im HRM behandelt werden. Oft findenwir dafür auch Begriffe wie Personalinformationssystem (PIS),Electronic Human Resource Management System(EHRM/EHRMS), Human Resource Information System(HRIS), eHR, E-HR, E-HRM, HR-IT. Kapitel zwei des Bandes konzentriert sich auf Ziele und Nutzen von digitalem HR-Management.

Management by Nature

Ralph Linde, Sprecher der Geschäftsführung Audi AkademieGmbH & Volkswagen Coaching, Leiter KompetenzentwicklungAUDI Akademie12.09.2007, Fachmesse Zukunft Personal, Forum 6, 10.15 Uhr

Assessment Center & Global Benchmark – Alles Humbug?

Unterschiedliche AC-Verfahren im Vergleich, Podiumsdiskussion veranstaltet von AB&F Personalberatung GmbHModeration: Thomas Webers, Coaching-ReportTeilnehmer: Hermann Arnold, umantis AG, CEO, Prof. Dr. Stefan Etzel, Professor für Human Resource Management und Marketing an der FH im Deutschen Roten Kreuz, Mario Gust, AB&F Personalberatung GmbH, Berlin, Dr. Christof Obermann, Obermann Consulting GmbH, Geschäftsführer, Prof. Dr. H. Wottawa, Ruhr-Universität Bochum u. geschäftsführender Gesellschafter der eligo GmbH12.09.2007, Fachmesse Zukunft Personal, Forum 5, 15:30 Uhr

Lernen kann so einfach sein

Unterstützen Siedie e-Learning Prozesse in Ihrem Unternehmenmit metakognitiv-strategischen Elementen Beate Haussmann, Geschäftsführerined-lab Education Laboratory GmbH12.09.2007, Fachmesse Zukunft Personal, Forum 5, 14:00 Uhr

Was macht gute Führung aus?

Podiumsdiskussion veranstaltet vom GABAL VerlagModeration: Bodo Schäfer, Motivationstrainer und AutorTeilnehmer: Boris Grundl, Autor des Titels „Leading simple“ (Grundl Seminare), Prof. Jörg Knoblauch, tempus-consulting, Geschäftsführer, Dr. Anne-Katrin Matyssek, do care!, Dr. Jörg-Peter Schröder, Future Systems Consulting GmbH, Prof. Walter Simon, Corporate University Center12.09.2007, Fachmesse Zukunft Personal, Forum 5, 10:15 Uhr

Total Talent versus Fachkräftemangel

Ganzheitliches Talent-Management als Lebensversicherung für deutsche Unternehmen Sascha Theisen, PR ManagerStepStone Deutschland AG12.09.2007, Forum 4, 15:30 Uhr

Talent Management – das Zauberwort in der HR-Welt

Podiumsdiskussion veranstaltet vonder Zeitschrift „Personalwirtschaft“ Moderation: Erwin Stickling, stellv. Chefredakteur Teilnehmer:Dr. Carsten Busch, Managing Director, ExecuTRACK/StepStone, Thomas John, Vice President Group HR Development & Training, adidas Group, Prof. Dr. Volker Heyse, Geschäftsführer, Trainingszentrum für Personalentwicklung (TfP), Ulrike Weber, Manager Talent Management, Pitney Bowes12.09.2007, Forum 4, 12:45 Uhr

Gewinnung von Bewerbern in engen Märkten

Intelligentes Multi-Channeling und zielgruppenorientierte Bewerbungsmöglichkeit vom Callback-Verfahren bis zur vollständigen digitalisierten BewerbungsmappeAxel Rekemeyer, Geschäftsführer HR4YOU Solutions GmbH & Co. KG12.09.2007, Forum 4, 9:30 Uhr

Storytelling

Doug Stevenson, präsentiert von German Speakers Association (Vortrag auf Englisch)12.09.2007, Forum 6, 13:45 Uhr

Integration hinkt Tendenz zur Internationalisierung hinterher

Die Internationalisierung der Belegschaft gehört zu einer der drei Top-Herausforderungen der Personalabteilungen in den kommenden Jahren. Doch deutsche Unternehmen sind zurzeit nicht ausreichend in der Lage, internationales Personal erfolgreich zu integrieren. Zu diesen Ergebnissen kommt die Managementbefragung „Personalarbeit im Wandel“ des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. und der Wirtschafts- und Finanzzeitung Handelsblatt unter insgesamt 237 Personal- und HR-Beratern.

Humor im Management

Chefredakteurin Ruth Lemmer diskutiert mit Dirk Gratzel, Personalleiter der Stockheim-Gruppe, Düsseldorf Podiumsdiskussion veranstaltet von der „PERSONAL“12.09.2007, Forum 3, 15:30 Uhr

Demographischer Wandel

Maßnahmen und Strategien für Personalmanagement, Personalentwicklung und Weiterbildung Dr. Rico S. Winkels, Personal.Strategie, DATEV eG12.09.2007, Forum 3, 12:00 Uhr

Rund ums Führen

Unternehmen stellen heute ganz unterschiedliche Anforderungen an ihre Führungskräfte: Während die einen Visionäre suchen, bevorzugen andere den Leader als Coach oder den Manager mit emotionaler Intelligenz. Die komplette Bandbreite der Führungsansätze demonstrierte die Zukunft Personal am 11. und 12. September dem HR-Fachpublikum in zahlreichen Vorträgen und Podiumsdiskussionen. HRM.de stellt einige davon exemplarisch vor.

HR Jobs abbonieren

Die größte HR-Jobsbörse im deutschsprachigen Raum enthält derzeit mehr als 1.700 Jobs für Personalexperten. Bisher mussten Sie aktiv in den Anzeigen nach den für Sie passenden Stellen suchen. Doch das ist nun vorbei: Sie können die gewünschten Jobangebote auch abonnieren und sich direkt in Ihr Postfach liefern lassen.

„Beyond Org Management“

Transparenz durch Visualisierung von geschäftsrelevanten Informationen Thorsten Reen, Program Manager e-HR T-Mobile International AG & Co. KG, Ingentis Softwareentwicklung GmbH12.09.2007, Forum 2, 9:30 Uhr

Sie sind ein attraktiver Arbeitgeber und jetzt wissen es alle

Mit Employer Branding aktiv dem Fachkräftemangel entgegenwirkenSabine Vockrodt / Wolf Reiner Kriegler, Deutsche Employer Branding Akademie GmbHPodiumsgespräch veranstaltet von w&v Karriere & Job, Europa-Fachpresse-Verlag GmbH12.09.2007, Forum 1, 12:45 Uhr

Execution Intelligence. Wie Unternehmen Umsetzungskraft entwickeln

Organisationen können begabte Mitarbeiter und hervorragende Strategien haben – aber dennoch scheitern. Das passiert vielen. Der Grund? „Es mangelt ihnen selten an Verstand oder Vision. Aber ihre Umsetzung ist schlecht. Ganz einfach: Sie bringen nichts zustande, können sich nicht entscheiden und halten Verpflichtungen nicht ein“, urteilt Ram Charan, ehemaliger Professor an der Harvard Business School und Autor des Bestsellers „Execution“.

Forschungsprojekt zur Zusammenarbeit von Unternehmen und Personaldiensleistern

Welche Kriterien berücksichtigen Unternehmen bei der Auswahl von Personaldienstleistern? Ist es allein das Ergebnis, das zählt? Welche Rolle spielt eine effiziente, ressourcenschonende Zusammenarbeit mit dem Dienstleister? Gibt es Unterschiede zwischen einzelnen Personaldienstleistern, die Auswirkungen auf personelle und zeitliche Belastungen des Kunden im Rahmen der Zusammenarbeit haben? Diese Fragen sind Gegenstand eines Forschungsprojekts am Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement und Handel von Prof. Dr. Gertrud Schmitz, Universität Duisburg-Essen.

Vielfalt ist Gewinn

Wie Unternehmen die Potenziale von Migrantinnen und Migranten entdecken können Wolfgang Fehl ZWH – Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e.V.11.09.2007, Forum 6, 14:00 Uhr

Fremdsprachenkompetenz messen

Neue Instrumente und globale Perspektiven für Personaler Holger Creutzburg, Associate Director / Dr. Matthias Jung, IIK Firmenservice GmbH, Geschäftsführer, ETS Europe – Germany11.09.2007, Forum 6, 12:00 Uhr

„WIR für UNS für ALLE“

Entwicklung des Zentralbereiches Organisation der Stadtsparkasse Düsseldorf Karin Wiesental, Stadtsparkasse Düsseldorf /Hans-Peter Machwürth, MACHWÜRTH TEAM International11.09.2007, Forum 5, 16:30 Uhr

Scharlatane auf dem Vormarsch?

Die Anziehungskraft einfacher Rezepte bei der Personalauswahl Dipl.-Psych. Uschi Gersch, Wirtschaftspsychologin, Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)Podiumsdiskussion veranstaltet von der Zeitschrift Wirtschaftspsychologie aktuell11.09.2007, Forum 5, 15:30 Uhr

Akquise ohne Akquise

So nutzen Sie strategisches Networking als wirksames Marketinginstrument Svenja Hofert, Karriere CoachVortrag veranstaltet vom GABAL Verlag11.09.2007, Forum 5, 12:45 Uhr

Internationale Geschäftspartner verstehen

Die Bedeutung von Sprach- und Interkultureller Kompetenz im internationalen Wirtschaftsgeflecht – Beispiel: Deutschland-PolenDr. Matthias Kneip, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt, Cornelsen Verlag GmbH & Co. OHG11.09.2007, Forum 5, 12:00 Uhr

Leistungsfähig trotz Krankheit und Alter

Dr. jur. Friedrich Mehrhoff, Leiter des Stabsbereichs Rehabilitationsstrategien und -grundsätze bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, www.dguv.de, ehemals Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG)11.09.2007, Forum 4, 12:45 Uhr

Die aktuellen Änderungen im Arbeitsrecht

Dr. Peter H.M. Rambach, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Freiburg/Breisgau / Christoph Tillmanns, Vorsitzender Richter am LAG Baden-Württemberg , Rambach & Tillmanns, Fachvortrag veranstaltet von der Haufe Mediengruppe11.09.2007, Forum 4, 14.45 Uhr

Gewinner auf beiden Seiten

Erfolgskriterien einer Familienbewussten Personalpolitik und wie sich das audit berufundfamilie® in der Praxis bewährt Barbara Locher-Otto / Geschäftsführerin, Dr. Hans Marenbach, PFLITSCH GmbH & Co. KG, B/L/O Unternehmensentwicklung Barbara Locher-Otto e.K.11.09.2007, Forum 4, 12:00 Uhr

Mobilisierung personeller Ressourcen

Personal im Kontext der demografischen Entwicklung strategisch managen Sven Th. Leimbach, GeschäftsführerCONSULT Personaldienstleistungen GmbH11.09.2007, Forum 3, 16.30 Uhr

Die Sparkasse Südholstein setzt konsequent innovative HR-Strategien für Mitarbeiter um

Die größte Sparkasse in Schleswig-Holstein führt das HR-Portal von Persis ein. Bei der Sparkasse Südholstein mit Sitz in Neumünster sind die Geschäftsabläufe nicht nur für die externen Kunden auf modernster Basis vorhanden. Auch das Personalmanagement sorgt mit der Nutzung des HR-Portals Persis für mehr Nähe zu den Mitarbeitern und für die Transparenz der Personalarbeit. So wurde in einem Auswahlprozess eine ganzheitliche Software gesucht, die das Abrechnungssystem SAP HR mit modernsten Methoden ergänzt und mit Persis gefunden wurde.

Disability Power: „Jedes Unternehmen ist von der Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter abhängig“

Nur wenige Unternehmen kümmern sich bisher um die Belange älterer oder gesundheitlich beeinträchtigter Mitarbeiter. Doch gerade in Zeiten des Fachkräftemangels bergen kranke oder ältere Menschen ein großes Potenzial. Wie Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) erfolgreich ist, erklärt Dr. jur. Friedrich Mehrhoff, Leiter Rehabilitationsstrategien und –grundsätze bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung im Gespräch.

Stratege oder Erfüllungsgehilfe? Was Personalmanager heute mitbringen müssen

Mit Zahlen müssen sie nicht unbedingt umgehen können – so denken viele über die Mitarbeiter der Personalabteilung. Wer sich für das weiche Fach „Personal“ entscheidet, soll vor allem soziale Kompetenzen mitbringen. Doch ist das tatsächlich so? Prof. Dr. Rainer Marr übernahm im Jahr 1974 den Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Personal und Organisation an der Universität der Bundeswehr in München. Als Kenner seiner Zunft weiß er, worauf es im Personalmanagement ankommt.

Immer einen Schritt voraus

Wenn es um den Fachkräftemangel geht, stehen die Alarmglocken auf rot. Einen Ausweg aus der defizitären Lage versprechen sich Personalmanger vom Potenzial in den eigenen Reihen. Wie Talentmanagement dazu beiträgt die aktuelle Performance von Unternehmen besser einzuschätzen, zeigt die Unternehmensberatung SHL am Beispiel tesa.

Wie Unternehmen demographiefest werden

Die deutsche Bevölkerung altert. Obwohl das seit Jahren bekannt ist, haben nur wenige Unternehmen klare Konzepte, um der neuen Erwerbstätigenstruktur entgegen zu treten. Mit dem Fachkräftemangel beginnt sich das zu ändern: Demographische Strategien gelten nun als Muss für Personalmanager. Die Fachmesse Zukunft Personal spiegelt die Relevanz des Themas am 11. und 12. September 2007 mit zahlreichen Vorträgen und Diskussion sowie dem „Forum Demographie“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) und des Demographie Netzwerks (ddn) wider.

Online-Netzwerk vor Ort: HRM.de auf der Zukunft Personal

Mannheim, 30.08.2007. Personalmanager, Führungskräfte und Coachs können sich seit Anfang Mai 2007 in einem neuen Online-Netzwerk austauschen: HRM.de. Innerhalb von vier Monaten gelang es dem Portal, 3000 Mitglieder zu gewinnen. Nun steht das erste große Netzwerktreffen auf dem Plan – am 11. und 12. September auf der Fachmesse Zukunft Personal.

‘Recruiting 2.0 – Internationale Bewerbersuche im Visier’

Während noch im vergangenen Jahr Stellenabbau auf der Agenda vieler Personalmanager stand, suchen die Unternehmen heute vermehrt nach neuen Mitarbeitern. Wie sie High Potentials für sich gewinnen, erfahren Besucher auf der Fachmesse Zukunft Personal. Neben den zehn größten Online-Stellenbörsen berichten zahlreiche Beratungsunternehmen gemeinsam mit Praxisvertretern über internationale Trends im Recruiting.

Recruiting 2.0 – Internationale Bewerbersuche im Visier

Während noch im vergangenen Jahr Stellenabbau auf der Agenda vieler Personalmanager stand, suchen die Unternehmen heute vermehrt nach neuen Mitarbeitern. Wie sie High Potentials für sich gewinnen, erfahren Besucher auf der Fachmesse Zukunft Personal. Neben den zehn größten Online-Stellenbörsen berichten zahlreiche Beratungsunternehmen gemeinsam mit Praxisvertretern über internationale Trends im Recruiting.

Weiterbildung auf dem Prüfstand

Die Angst vor dem asiatischen Markt und dessen Kopierfreude ist beträchtlich. Da gilt es, sich auf sich selbst zu besinnen und zu fragen: Wie können wir als Wissensnation zukünftig wettbewerbsfähig bleiben? Eine Antwort darauf ist die Förderung von wettbewerbsrelevantem Wissen und entsprechenden Kompetenzen. Wie das geht und wie Weiterbildungen ihren Zweck auch erfüllen, zeigte der 4. deutsche fachkongress für bildungscontrolling am 13. und 14. September in Köln. Referenten aus dem In- und Ausland boten an den beiden Veranstaltungstagen einen Überblick über Ansätze und Lösungen aus Forschung und Praxis.

Notstand Weiterbildung. Steht es um die betriebliche Weiterbildung tatsächlich so schlecht?

Unternehmen müssen sich trotz des Fachkräftemangels im internationalen Wettbewerb behaupten. Die Zauberformel lautet deshalb für viele: Weiterbildung. Umso erstaunlicher, dass heute weniger Firmen auf die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter setzen als noch vor einigen Jahren. Dies ist zumindest das Ergebnis einer Befragung des Statistischen Bundesamtes unter rund 10.000 deutschen Unternehmen. Vor allem ältere Berufstätige ziehen bei der betrieblichen Weiterbildung demnach den Kürzeren.

Wie internationale Unternehmen eine globale Kultur aufbauen

Die Unternehmenskultur ist eine wichtige Grundlage der Arbeitgebermarke. Doch in vielen Organisationen bleibt die Frage ungelöst, wie viel Einheitlichkeit und Divergenz für das jeweilige international agierende Unternehmen optimal ist. Ob und wie Unternehmen eine globale Kultur etablieren können, untersucht die aktuelle Studie „Unternehmenskulturen in globaler Interaktion“ unter vorwiegend deutschen Multinationals.

Schritt für Schritt zur Arbeitgebermarke

Employer Branding ist nicht nur etwas für Großkonzerne. Gerade mittelständische Unternehmen sind darauf angewiesen, fachlich und kulturell passende Fach- und Führungskräfte zu gewinnen und produktiv zu binden. Für sie ist Employer Branding ein effizienter Weg, um ein attraktiver Arbeitgeber zu werden. Als Hilfestellung für die betriebliche Praxis eignet sich der folgende „rote Faden“:

Arbeitgebermarke fördert „Employer Appeal“

Was macht einen Arbeitgeber für Bewerber attraktiv? In Zeiten knapper Personalressourcen treibt diese Frage wieder mehr HR-Verantwortliche um. Die Suche nach Spezialisten setzt viele unter Druck. Entsprechend verlockend erscheint die Vorstellung, aus dem Vollen schöpfen zu können, weil Top-Talente der Anziehungskraft des Unternehmens nicht widerstehen können.

Human Capital Management mit der Saarbrücker Formel – im Einsatz bei der Telekom Austria

Zeitgemäßes Human Capital Management bedeutet, Mitarbeiter nicht nur als Verursacher von Kosten zu betrachten, sondern als Träger von Fähigkeiten und Erfahrungen, die einen Wertbeitrag für das Unternehmen darstellen. Dies setzt eine qualifizierte Bewertung dieses Kapitals voraus, die in einer sinnvollen Steuerung münden sollte. Wie eine solche personalwirtschaftliche Humankapitalbewertung funktioniert und was Unternehmen beachten sollten, zeigt der Einsatz der Saarbrücker Formel bei der Telekom Austria.

„Europa ist auf den globalen Wettbewerb um Talente nicht vorbereitet“

Es ist nicht einfach, einen Termin mit John Naisbitt zu finden, denn der Zukunftsforscher ist viel unterwegs. Seine Wohnung im 9. Bezirk sieht der Wahl-Wiener eher selten. Gerade ist er für ein paar Tage da, übermorgen geht es schon wieder weiter, zuerst nach São Paulo, dann nach Shanghai. Der 77-Jährige verfolgt seit Jahrzehnten die Trends in Wirtschaft und Politik – aus unterschiedlichen Perspektiven. Naisbitt saß im Vorstand von IBM und Kodak, er war stellvertretender Bildungsminister unter John F. Kennedy und beriet Lyndon B. Johnson. Anfang der 80er-Jahre veröffentlichte er mit „Megatrends“ einen Bestseller. Mit dem personal manager spricht er über sein aktuelles Buch „Mindset!“, den Asien-Hype und die globale Suche nach Talenten.

Erfolgreiche Umsetzung von Work-Life-Balance

Vor dem Hintergrund der demographischen Realität setzen sich in dem Buch zahlreiche Fachvertreter aus Wissenschaft und Praxis mit der Bedeutung von Work-Life-Balance auseinander.

„Neue Väter“ braucht das Land…

Schon im Jahr 2005 forderte die heutige Familienministerin Ursula von der Leyen das Ende der „vaterlosen Gesellschaft“. Und in der Tat: Mit der Einführung des Elterngeldes auch für Männer hat sich die Zahl der Väter, die zu Hause bleiben, laut Statistischem Bundesamt verdoppelt. Sind die Väter also nun in ihrer neuen Rolle angekommen? Und haben sich die Unternehmen auf diesen Wandel eingestellt? Eine Bestandsaufnahme.

Mentoren für Beruf und Familie

Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland steigt. Was für Arbeitnehmer eine erfreuliche Nachricht ist, plagt manches Unternehmen. Denn Fachkräfte werden in dieser Situation zur Mangelware. Umso wichtiger ist es, sich als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren. Teil eines Employer Brandings kann beispielsweise ein gutes Konzept zur Work-Life-Balance sein. Doch Konzepte nützen wenig, wenn die Führungskräfte sie nicht umsetzen. Ein Versuch, das Bewusstsein für die Vereinbarung von Beruf und Familie in der Führungsebene von Unternehmen zu fördern ist das Pilotprojekt „Mentoren-Ausbildung für familienfreundliche Arbeitsplätze in Unternehmen“.

Handlungsbedarf bei gerechter Bezahlung

Das Lohngefälle zwischen Frauen und Männer ist in Europa nach wie vor sehr hoch: Frauen verdienen laut einer Studie der Europäischen Kommission 15 Prozent weniger als Männer. In Deutschland ist der Unterschied mit 22 Prozent sogar noch größer. Die EU-Kommisison schlägt deshalb zahlreiche Maßnahmen vor. Denkbar ist unter anderem eine verpflichtende Babypause für Väter.

Humankapital messen – mit Hilfe von IT

Wie entwickelt sich meine Belegschaft? Wo liegen Stärken, wo Defizite? Wer das Humankapital seines Unternehmens möglichst genau beschreiben möchte, muss zunächst jene Kennzahlen ermitteln, die das Human Capital positiv oder negativ beeinflussen. Software kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten, wie der folgende Beitrag zeigt.

Integriertes Kompetenzmanagement: Modell und Vorgehen

Welche Elemente gehören zu einem funktionierenden Kompetenzmanagement? Und worauf sollten Unternehmen achten, die Kompetenzmanagement einführen möchten? Das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF hat ein Referenzmodell entwickelt, das diese Fragen beantwortet.

Wie die Mitarbeiter den Unternehmenserfolg beeinflussen

Wie groß ist der Wertschöpfungsbeitrag des Humankapitals? Das Forschungsprojekt „Steuerungsrelevante Kennzahlen“ der E&E information consultants AG soll diese Frage beantworten. Seit Herbst 2003 untersucht das Beratungsunternehmen, wie das Humankapital und der Umgang mit den Mitarbeitern den Geschäftserfolg beeinflussen.

Wissen messen. Ausgangspunkt: Die Wissensbilanz der Austrian Research Centers

Österreichische Universitäten müssen ab 2005 eine Wissensbilanz erstellen. So sieht es das neue Universitätsgesetz 2002 vor. Die Austrian Research Centers haben ein Modell entworfen, das bereits mehrfach in der Praxis erprobt wurde. Die ARC-Wissensbilanz eignet sich jedoch nicht nur für Universitäten, sondern für alle Unternehmen, die ihre Potenziale und Fähigkeiten nach außen und innen dokumentieren möchten.

Die Saarbrücker Formel Was Ihre Belegschaft wert ist

Mit Hilfe der Saarbrücker Formel können Unternehmen ihren Humankapitalwert im Detail betrachten: Sie drückt den Wert der Belegschaft in einem Euro-Betrag aus. Ein ökonomisch ausgerichtetes Human Capital Management (HCM) nutzt nicht nur den Unternehmen, sondern auch den Mitarbeitern.

Wenn Katastrophen zum Job gehören

Andrea Wissinger ist schon viel herumgekommen. Vor allem in Regionen, die in den bunten Katalogen der Reisebüros ausgeblendet bleiben. In den Krisen und Katastrophengebieten der Welt, in Flüchtlingslagern und Erdbebengebieten leitete sie zahlreiche Hilfseinsätze. Heute arbeitet die 41-Jährige als Recruiterin und Ausbilderin für das Rote Kreuz.

Arbeitssucht. Wie Führungskräfte helfen können

Unternehmen erwarten zu Recht, dass ihre Mitarbeiter Leistungen auf einem bestimmten Niveau erbringen. Überschreiten sie dieses Niveau, kommt dies dem Arbeitgeber zugute. Doch nicht immer: Denn wenn für die Mitarbeiter das Arbeiten zur Sucht wird, können sie ihrem Betrieb unter Umständen schaden. Wie äußert sich Arbeitssucht? Und wie können Führungskräfte und Personalverantwortliche den Betroffenen helfen?

Wer führen will, muss hören Storytelling im Personalmanagement

Seit Mitte der 90er Jahre haben sich im deutschsprachigen und angelsächsischen Raum verschiedene Storytelling-Ansätze entwickelt, die eines gemeinsam haben: Sie nutzen das Erzählen von Geschichten, Erlebnissen und Beobachtungen, um die Kommunikation und das Wissensmanagement in Unternehmen zu verbessern.

Wer – wann – wo Personaleinsatzplanung einführen

In Zeiten des anhaltenden Kostendrucks haben Schlagworte wie Arbeitszeitflexibilisierung und Arbeitszeitmanagement Hochkonjunktur. Für die Unternehmen wird es immer wichtiger, ihr Personal optimal einzusetzen. Zugleich wachsen die Anforderungen an die Personaleinsatzplanung.

Die Kunst, sich selbst zu organisieren. Warum Kompetenzmanagement an Bedeutung gewinnt

Kompetenz – das scheint eines dieser Modeworte zu sein, die das Sprechen durchgeistern, allgegenwärtig und unscharf, mehr gefühlt als definiert. Doch Kompetenzen werden der entscheidende Wettbewerbsfaktor der Zukunft sein. Viele Unternehmen entwickeln bereits Kompetenzmodelle und versuchen, die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter präzise zu messen und gezielt zu fördern. Alles nur Mode?

Enorme Dynamik bei Zeitarbeits- und Personaldienstleistungen

Von dem stabilen Konjunkturaufschwung in Deutschland profitieren alle am Arbeitsmarkt Beteiligten. Besonders kraftstrotzend jedoch präsentiert sich derzeit die Zeitarbeitsbranche: Die Top 25 der Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland konnten ihren Umsatz im Jahr 2006 um mehr als 43 Prozent steigern. Das ist das Ergebnis der aktuellen „Lünendonk-Liste 2007: Führende Zeitarbeits- und Personaldienstleistungsunternehmen in Deutschland“. Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk schätzt das Marktvolumen nunmehr auf 10,5 Milliarden Euro und die Zahl der Zeitarbeitnehmer auf rund 198.600.

Personalberaterbranche im Aufwind

Gute Aussichten haben derzeit nicht nur Jobsuchende, sondern auch die deutschen Personalberatungen. Laut einer Studie des Bundesverbandes Deutscher Personalberater (BDU) legte die Branche mit knapp 58.000 Suchanfragen der Kunden im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 19 Prozent zu. Vor allem Vertriebs- und Marketingqualitäten stehen auf der Wunschliste der Unternehmen. Aus dem boomenden Maschinenbau, der Automotive-Branche, der Elektro- sowie der Medizintechnik kommt zudem ein hoher Bedarf an Ingenieuren.

Videos ergänzen klassische Stellenanzeigen

Nachdem der Fernsehkanal JobTV24 bereits seit dem vergangenen Jahr Stellenanzeigen per TV anbietet, erkennen nun auch Online-Jobbörsen bewegte Bilder für sich. Seit Ende Mai können Unternehmen bei stellenanzeigen.de Videos in ihre Online-Anzeigen integrieren. Der Vorteil: Die Ausstrahlung der Führungskräfte, die Arbeitsatmosphäre oder die Büro-Architektur, die in einer klassischen Anzeige verborgen bleiben, verraten den Bewerbern mehr über den potenziellen Arbeitgeber.

Start auf der Karriereleiter: Kleine und mittlere Unternehmen haben Konjunktur

Internationale Konzerne gelten häufig als die beliebtesten Arbeitgeber. Doch eine Anfang Juni 2007 veröffentlichte Umfrage von JobScout24 entlarvt diese Sichtweise als Mythos: Fast die Hälfte der befragten Bewerber gaben an, dass für sie kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) das ideale Arbeitsumfeld seien. Während 31 Prozent eine Mitarbeiterzahl zwischen 50 und 500 bevorzugen, halten 17 Prozent den gehobenen Mittelstand mit bis zu 2000 Mitarbeitern für die ideale Unternehmensgröße.

Employability – Von der Theorie zur Praxis

Die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch. Täglich diskutieren die Medien die Auswirkungen der Globalisierung und der Entwicklung hin zur Wissensgesellschaft. Sie diagnostizieren einen gesellschaftlichen Wertewandel und beschreiben die Konsequenzen der demografischen Veränderungen. Was verbirgt sich hinter diesen Entwicklungen und welche Herausforderungen ergeben sich für die Unternehmen und die Einzelnen?

Gehälter passgenau gestalten

Angesichts des wachsenden internationalen Wettbewerbsdrucks gewinnt das Thema Vergütung an Bedeutung. Flexible Entgeltsysteme können dazu beitragen, gute Mitarbeiter zu binden und die Produktivität des Unternehmens zu steigern. Der Total-Compensation-Ansatz erfasst alle möglichen Leistungen und zielt darauf ab, diese in ein optimales Gleichgewicht zu bringen.

Zurück zum Start? Wenn Expatriates zurückkehren

Sie gelten als anspruchsvoll und abgehoben: Auslandsrückkehrer sind die Sorgenkinder manches Unternehmens. Doch mit einer guten Planung können Firmen ihren Expatriates den Wiedereinstieg erleichtern – und von den Erfahrungen der Entsandten profitieren.

Fremde Kulturen besser verstehen

Zwei Drittel aller Expatriates fühlen sich unzureichend auf ihren Auslandseinsatz vorbereitet. Das geht aus einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young aus dem Jahr 2003 hervor. Viele brechen ihren Aufenthalt vorzeitig ab oder stehen ihn mühsam bis zum Ende durch. Interkulturelle Trainings können die Effektivität der Auslandsaufenthalte steigern – wenn sie gut sind.

Virtuelle Teams zum Erfolg führen

Dass Mitarbeiter aus Wien, Riga und Bangkok gemeinsam an einem Projekt arbeiten, ohne ihr Home-Office zu verlassen, war vor Jahren fast undenkbar. Heute bilden beinahe alle großen Unternehmen virtuelle Teams, die via E-Mail, Telefon oder Videokonferenzen miteinander kommunizieren. Worauf müssen Personalverantwortliche bei der Zusammensetzung und Führung der Projektgruppen achten? Aufschluss gibt ein Modell, das sich an den Lebensphasen eines virtuellen Teams orientiert.

„Sie sind zu gut für uns“ Wie Rückmeldungen ankommen

Der Erfolg eines Unternehmens hängt vorrangig von dem Engagement der Mitarbeiter ab. Selbst Beschäftigte mit herausragenden Fähigkeiten erbringen nur durchschnittliche Leistungen,wenn es den Führungskräften nicht gelingt, sie zu motivieren. Feedback spielt in diesem Zusammenhangeine entscheidendeRolle. Doch nicht immer erzieltder Feedbackgeber die erwünschte Wirkung. Von welchen Faktoren hängt die Wirkung einer Rückmeldung ab? Die aktuelle Forschung diskutiert diese Fragen aus unterschiedlichen Blickrichtungen– und macht auf einige Stolpersteine aufmerksam …

Kompetenzen entwickeln – Karrieren fördern

Die demographische Entwicklung und die Pensionsreform stellen Personalentwickler vor neue Herausforderungen. Sie müssen Förderkonzepte entwickeln, die ein produktives Arbeiten bis zum regulären Rentenalter ermöglichen. Erste Ansätze gibt es bereits.

Vom Dozenten zum E-Trainer

Hybride Lernformen stellen neue Anforderungen an Dozenten und Trainer. Denn in Blended-Learning-Qualifikationen nehmen die Lehrenden zunehmend die Rolle von Moderatoren ein. Um diese Funktion ausfüllen zu können, müssen sie sich neue Fähigkeiten und Lehrtechniken aneignen.

Die Mischung macht’s

Blended Learning setzt sich allmählich in der betrieblichen Bildungspraxis durch. Nach den teilweise entmutigenden Erfahrungen mit reinen E-Learning-Lösungen hat sich bei den Weiterbildungsexperten die Erkenntnis durchgesetzt, dass Lernarrangements erforderlich sind, in denen – passend für die Zielgruppe – Lernformen und Medien miteinander verknüpft werden.

Schwarzer Tag für Führungskräfte – Was bringen Management Audits?

Wenn das Unternehmen zum Audit bittet, schlagen in der Führungsetage die Emotionen hoch. Management Audits sind umstritten. Kritiker ziehen die Aussagekraft des Instruments in Frage und befürchten, dass die Ergebnisse meist schon im Vorfeld feststehen. Unternehmen, die ein Management Audit planen, müssen sich den Vorwürfen stellen.

Wie Procter & Gamble die Motivation seiner Mitarbeiter fördert

Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble investiert gezielt in die Leistungsbereitschaft seiner Mitarbeiter. Mit „Employee-Well-Being“ und „Power for You“ hat P&G zwei Programme ins Leben gerufen, die besondere Leistungen belohnen und Arbeitsbedingungen optimieren sollen. Außerdem setzt P&G auf die Arbeit seiner Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter fördern, aber auch fordern.

Lohn nach Leistung: Anreiz oder Motivationskiller?

Variable Vergütungsmodelle sollen Leistung und Motivation der Mitarbeiter steigern. Oft erreichen sie jedoch das Gegenteil. Vor allem dann, wenn die Kriterien und Prozesse der Leistungsbeurteilung nicht transparent sind.

Karriere in Projekten Neues Laufbahnmodell bei Siemens

Mehr als die Hälfte seiner Geschäfte realisiert Siemens bereits in Projekten. Ein professionelles Projektmanagement ist daher für den internationalen Konzern ein Muss. Dabei geht es nicht nur darum, die Methoden der Projektsteuerung zu optimieren. Die Personalentwicklung muss zudem die Mitarbeiter in die Lage versetzen, Projekte kunden- und ergebnisorientiert umzusetzen. Siemens hat eine eigene Projektlaufbahn etabliert, um den wachsenden Bedarf an qualifizierten Projektmanagern zu decken.

Mitarbeiter im Ausland schützen

Immer mehr Unternehmen entsenden Mitarbeiter ins Ausland. Die Expatriates arbeiten häufig in „sicherheitskritischen“ Staaten, in denen die Gefahren durch Terroranschläge, Entführungen und Überfälle, aber auch durch Krankheiten wie SARS oder Naturkatastrophen größer sind als in Europa. Unternehmen können ihre Mitarbeiter schützen.

Personalmanagement für krisenrobuste Organisationen

Im 21. Jahrhundert müssen sich Unternehmen neben marktbedingten Turbulenzen zunehmend auch gegen zerstörerische Krisen wappnen. Wirtschaftskriminalität, Computerviren, Terroranschläge und Seuchen können Konzernen erhebliche Schäden zufügen. Globalisierung und Medialisierung fördern die Verbreitung lokaler Probleme. Beispiele wie Lufthansa und Continental AG zeigen, wie sich Organisationen zunehmend flexibel auf veränderte Umfeld- und Marktbedingungen einstellen.

Arbeiten mit Großgruppen. Erfahrungen der Österreich Werbung

Immer mehr Unternehmen treiben Veränderungsprozesse durch Großgruppenveranstaltungen voran. Schlagworte wie „Zukunftskonferenz“ und „Open Space“ klingen viel versprechend. Doch was bewirken diese Methoden auf lange Sicht? Die Erfahrungen der Österreich Werbung zeigen Chancen und Grenzen von Großgruppenveranstaltungen auf.

Humoristischer Grenzgänger: Ali Wichmann von „Scharlatan – Theater für Veränderung”

Seit über 20 Jahren ist er mit der Kommunikationsplattform Unternehmenstheater aktiv: Ali Wichmann gründete 1985 mit seinem Kompagnon Deed Knerr das Scharlatantheater. Der gelernte Maschinenschlosser, ehemalige Philosophiestudent und Schauspieler fungiert bei den Scharlatanen als Geschäftsführer, Regisseur, Schauspieler und Trainer. Er berichtete uns, was Unternehmenstheater bedeutet und in Unternehmen auslöst und was das mit Kreativität zu tun hat.

Stephan Scholtissek: Stromland

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hat uns eine verkehrte Welt vor Augen geführt: Die als verkopft und defensiv geltende deutsche Mannschaft entwickelte plötzlich Spielfreude, während Favoriten wie Brasilien oder Argentinien nicht mit den ihnen nachgesagten Attributen überzeugten. Wäre die deutsche Mannschaft ein Land, so hieße es wohl Stromland – wie der erste Roman von Stephan Scholtissek. Der Sprecher der Geschäftsführung von Accenture Deutschland lässt darin den Innovationsmanager Sven nach zwanzigjähriger Abwesenheit in seine Heimat Stromland zurückkehren und staunen. Das Land der verbiesterten Neinsager und Grübler, das Sven wegen der dort vorherrschenden Apathie verlassen hatte, erlebt nunmehr einen furiosen Neubeginn.

Kreativität – Wie Personaler kreatives Potenzial erkennen und es im Unternehmen fördern

Eine gute Ausbildung ist das eine – erlerntes Wissen auch in die Praxis umzusetzen das andere. Die Umsetzung von Wissen erfordert ein hohes Maß an mentaler Mobilität. Diese schrieb der Kreativitätsexperte Richard Florida bereits im Jahr 2002 der „kreativen Klasse” zu. Er kam in seinem Buch „The Rise of the Creative Class” zu dem Ergebnis, dass Kreativität als Standortfaktor entscheidend zum ökonomischen Erfolg einer Region beiträgt, da Kreativität die Quelle jeglicher Innovation sei. Da verwundert es nicht, dass nun auch Bundeskanzlerin Angela Merkel den „kreativen Imperativ” ausgerufen hat. „Es gibt in unserer Zeit die unbedingte Notwendigkeit – man kann fast sagen, den Zwang – zum Kreativen”, erläuterte sie auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos ihre Vorstellung vom Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft.

Mitarbeiterbefragung nach Maß: Wie sich der Handelskonzern Würth seine Befragungsmethode schneiderte

Auf den ersten Blick hat die Firma Adolf Würth ein Problem: Ihr Kerngeschäft ist der Handel mit Produkten, die dem Durchschnittsverbraucher nur ein müdes Gähnen entlocken: Schrauben und Dübel in allen erdenklichen Variationen – Marketingexperten bezeichnen so etwas gern als „unsexy“. Dennoch müssen die Mitarbeiter von Würth das unspektakuläre Sortiment im Direktvertrieb erfolgreich verkaufen. Trotz dieser schwierigen Aufgabe steht das Unternehmen sehr gut da: Mit weltweit mehr als 54.000 Mitarbeitern, von denen rund die Hälfte im Vertrieb arbeitet, erzielt der Handelskonzern wie in den vergangen Jahren auch zweistellige Umsatzsteigerungen. Welches Geheimnis steckt hinter dem erfolgreichen Unternehmen mit Hauptsitz Künzelsau im Hohenlohekreis?

Online-Rekrutierung im Vorwärtsgang – Recruiting Trends 2007: Erstmals elektronische Bewerbungen in

Online oder Print? Das ist die Frage, die sich Bewerber noch immer stellen. Doch die Präferenz verschiebt sich weiterhin in Richtung elektronische Bewerbungsunterlagen: Den Recruiting Trends zufolge wünscht sich die Mehrheit der Personalverantwortlichen Online-Bewerbungen und die Kandidaten kommen erstmals diesem Wunsch mehrheitlich entgegen. Laut der Studie, die das Online-Karriereportal Monster Worldwide gemeinsam mit den Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg erstellt hat, steigt auch der Anteil der Online-Stellenausschreibungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozentpunkte.

Unternehmen 2.0

Training on the Job – das verstehen viele Personalverantwortlichen als ganzheitliche Personalentwicklung, die die Handlungsfähigkeit und Handlungsbereitschaft von Mitarbeitern einbezieht. Ziel ist es die Mitarbeiter kompetenzorientiert zu fördern, so dass sie in neuartigen, offenen Problemsituationen kreativ handeln können. Mit dem Web 2.0 steht dem Personalmanagement dafür ein neues Instrument zur Verfügung, das auch in der Unternehmenskommunikation und beim Wissensmanagement vorteilhaft sein kann.

Personalstrategien als Schlüssel zum Erfolg

Innovative Unternehmen arbeiten normalerweise nicht mit IT- oder Marketingansätzen aus den 1960er Jahren. In vielen Personalabteilungen ist dies Realität, wird jedoch auf Dauer die Existenz der Unternehmen gefährden. Denn Firmen benötigen fundierte Personalstrategien, wenn sie ihre Ziele auch in Zukunft erreichen möchten.

Risiko oder Chance: Personalmarketing im Web 2.0

Nach der Generation Praktikum ist nun von der Generation Web die Rede. Auch wenn Fernsehen, Radio und Zeitungen für junge Menschen nach wie vor eine große Rolle spielen, eines ist sicher: Das Internet legt im Kampf um Medienaufmerksamkeit weiter zu. Viele Deutsche sind mehrere Stunden pro Tag online. Beispielsweise auf der Seite www.lokalisten.de, einer der zurzeit angesagtesten Community-Plattformen. Dort verabredet sich die Generation Web und pflegt Freundschaften. Die Euphorie um das Web 2.0 bleibt wie hier noch häufig im Privaten, obwohl auch Unternehmen einige Möglichkeiten haben, Blogs, Wikis, Podcasts oder Social Bookmarking für erfolgreiche Personalprozesse einzusetzen. Und vielleicht müssen sie das sogar?

Praxis-Check:Der MBTI unterstützt die Personal- und Teamentwicklung

Verfahren der Potenzialanalyse können Personalisten in Recruiting und Personalentwicklung unterstützen. Doch selbst erfahrenen Experten fällt es oft schwer, in der Fülle der Angebote das geeignete Instrument zu finden. In unserem Praxis-Check testen Leser neue und etablierte Verfahren auf ihre Praxistauglichkeit. Diesmal im Test: Der Myers-Briggs-Typenindikator (MBTI).

Personalarbeit in Russland

Die Handelsbeziehungen zwischen Österreich und Russland haben sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt. Viele österreichische Unternehmen sind bereits in Moskau vertreten oder planen, vor Ort zu investieren. Das Land des Bären bietet gut ausgebildete Arbeitskräfte. Bezogen auf Recruiting, Vergütung und Bindungsmanagement unterscheidet es sich jedoch stark vom heimischen Markt.

HR Due Diligence: Herausforderungen für die strategische Personalarbeit

Mergers & Acquisitions stehen nach Jahren der Reorganisation wieder auf der Tagesordnung des strategischen Managements. Die Misserfolgsquoten der letzten Akquisitions-Welle zeigen: Unternehmen sollten das Thema Personal als zentralen Erfolgsfaktor ernst nehmen. Das Human Resource Management ist gefordert, eine aktive Rolle als strategischer Partner im gesamten Akquisitionsprozess zu übernehmen. Dabei kommt der Due Diligence eine Schlüsselstellung zu.

Sattelberger neuer Personalvorstand der Deutschen Telekom

Die einen halten ihn für den innovativsten Personalmanager in Deutschland, die anderen glauben, dass er ein knallharter, menschenverachtender Typ ist: Thomas Sattelberger. Am 2. Mai 2007 gab die Deutsche Telekom bekannt, dass der Aufsichtsrat ihn zum neuen Personalvorstand und Arbeitsdirektor bestellt hat. Er folgt Karl-Gerhard Eick, dem Finanzvorstand und stellvertretendem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom, der die Aufgabe Anfang 2007 nach dem Weggang von Heinz Klinkhammer zunächst kommissarisch übernommen hatte.

Für ein Mehr an Gesundheit: Europäische Kampagne „Move Europe“

In den Führungsetagen setzt sich eine Erkenntnis durch: Gesunde Mitarbeiter sind eine wichtige Voraussetzung für Unternehmenserfolg. Deshalb hat sich die Kampagne „Move Europe“ die Gesundheit europäischer Arbeitnehmer zum Ziel gesetzt. Gefördert von der Europäischen Kommision will „Move Europe“ die Bedeutung der betrieblichen Gesundheitsförderung europaweit stärken.

Wikiquette

Diese Seite stellt einige zentralen Grundsätze im Umgang miteinander in HR Pedia dar. Die Teilne…

Bologna-Prozess

Ende der 1990er Jahre starteten die Bildungsminister Frankreichs, Deutschlands, Italiens und Großbritanniens eine Initiative mit dem Ziel, das Hochschulwesen in Europa vergleichbar zu machen. Manche Länder kritisierten neben der Uneinheitlichkeit des Systems auch die lange Dauer und die Theorielastigkeit des Studiums. Daraus entstand eine Erklärung der Bildungsminister, die Vertreter aus 29 europäischen Ländern am 19. Juni 1999 in Bologna unterzeichneten. Darin verpflichten sich die Unterzeichner bis 2010 einen einheitlichen europäischen Hochschulraum zu schaffen. Die Vorbereitung und Umsetzung dieser Erklärung wird als Bologna-Prozess bezeichnet.

Hr-pedia:Spielwiese

Aperitif-Brief
Schon beim Erstkontakt zum potentiellen Mitarbeiter können Firmen viel erreiche…

Lean Management

Lean Management heißt wörtlich übersetzt „schlankes Management“. Dahinter steckt ein Führungs- und Organisationsprinzip, das jede Form von Verschwendung und unnötigen Kosten vermeiden und gleichzeitig die bestmögliche Qualität erreichen möchte. Die zugehörigen Prinzipien und Methoden, die ursprünglich aus der Automobilindustrie kommen, wenden heute Unternehmen unterschiedlicher Branchen an.

HRM.de startet erfolgreich in die Testphase

Mannheim, 18. Mai 2007. Personalmanagement und Web 2.0 – das sind zwei Themen die bisher nicht viel gemeinsam hatten. Unternehmen beginnen derzeit erst die Möglichkeiten des „neuen Internets“ für sich zu nutzen. Doch nicht nur in den Firmen selbst, sondern auch für die eigene Berufspraxis können Human Resource Manager nun das Web 2.0 für sich entdecken: mit HRM.de. Auf dem Portal, das sich seit Anfang Mai 2007 in die Beta-Phase befindet, haben Nutzer die Möglichkeit, Informationen herunterzuladen und neue Kontakte zu knüpfen. Gefragt ist, wer selbst aktiv wird – mit Texten, Blogs und Audiodateien oder in einem der zahlreichen Diskussionsforen. Die Resonanz zeigt, dass HRM.de auf dem richtigen Weg ist: In den ersten drei Wochen seit Bestehen des Portals haben sich bereits mehr als 400 Mitglieder registriert.

Von Payroll bis Personalcontrolling

Software-Anbieter erweitern ihre Systeme Der Markt der Personalsoftware ist in Bewegung. Viele Anbieter ergänzen ihre Payroll-Systeme durch Komponenten für das proaktive HR-Management, zum Beispiel für Personalentwicklung oder -controlling. Die noch vor wenigen Jahren bestehende Trennung zwischen administrativer und dispositiver HR-Software löst sich allmählich auf. Doch nicht immer genügen die Lösungen den Anforderungen der Praxis, wie eine Studie des Hamburger Beratungsunternehmens SoftSelect zeigt.

„Die Büros der Zukunft sind »kooperativ«”

Norbert A. Streitz erforscht seit mehr als 20 Jahren die Arbeitswelten der Zukunft. Der Wissenschaftler leitet den Forschungsbereich „Ambiente – Arbeits- und Erlebniswelten der Zukunft“ am Fraunhofer-Institut für Integrierte Publikations- und Informationssysteme (IPSI). Zugleich hat er einen Lehrauftrag am Fachbereich Informatik der Technischen Universität Darmstadt inne.

HR-Software

Viermal im Jahr wählt die Datev ihren Führungskräftenachwuchs aus. Die Genossenschaft für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte veranstaltet Personalentwicklungsseminare, um potenzielle Gruppen- oder Abteilungsleiter auszuwählen. Bei der Vorbereitung unterstützt sie eine Standardsoftware, die sie gemeinsam mit der Firma Ingentis entwickelten.

Wie wir entdecken, was wir wissen

Drei Ansätze für ein ganzheitliches Wissensmanagement. Wissensmanagement hat viele Facetten und wird von Organisation zu Organisation unterschiedlich definiert. Ein ganzheitliches Wissensmanagement fördert nicht nur Daten- und Prozessmanagement, sondern auch die lernende Organisation.

Online-Rekrutierung im Vorwärtsgang

Print oder Online? Das ist die Frage, die sich Bewerber noch immer stellen. Doch die Präferenz verschiebt sich weiterhin in Richtung elektronische Bewerbungsunterlagen: Den Recruiting Trends zufolge wünscht sich die Mehrheit der Personalverantwortlichen Online-Bewerbungen und die Kandidaten kommen erstmals diesem Wunsch mehrheitlich entgegen. Laut der Studie, die das Online-Karriereportal Monster Worldwide gemeinsam mit den Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg erstellt hat, steigt auch der Anteil der Online-Stellenausschreibungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozentpunkte.

Was finde ich wo in HR Themen?

In HR Themen sind alle Inhalte von HRM.de inhaltlich aufgeteilt. Zudem können Sie in allen HR Themen in einzelnen Infoblöcken gezielt den Dokumententyp auswählen. Falls Sie alle Dokumente eines HR Themas sehen möchten, müssen Sie die Seite etwas nach unten scrollen, um zu der kompletten Dokumentenliste zu gelangen. Inhaltlich sind die HR Themen nach folgendem Schema aufgeteilt:

Wie kann ich in HR Forum auf Fragen antworten?

Um alle Themen eines Forums zu sehen, müssen Sie zunächst auf den Namen des Forums in der Übersicht klicken. In der Übersicht der Themen wählen Sie ebenso den Namen eines Themas an. Nun sehen Sie die Frage und die Antworten des Themas und können bei einem der Beiträge auf antworten klicken. Nun geben Sie Ihren Text ein und speichern den Forumsbeitrag.

Wie kann ich in HR Forum eine Frage stellen?

Klicken Sie dazu in der Übersichtsliste der Foren auf den Namen des Forums, zu dem Ihr Thema passt. Nun sehen Sie eine Auflistung der Themen, die sich bereits in diesem Forum befinden. Wenn das von Ihnen gewünschte Thema noch nicht dabei ist, können Sie über den Link „Neues Thema erstellen“ ganz unten in der Liste eine neue Frage stellen. Geben Sie dazu einen Betreff und Ihre Frage ein und speichern Sie das Thema ab.

Was steckt hinter HR Forum?

Das HR Forum in HRM.de ist eine Plattform, auf der Sie Ihre HR-Fragen stellen können. Andere Mitglieder greifen Ihre Fragen auf und geben eine Antwort. Neben inhaltlichen Foren zum Personalmanagement gibt es auch Foren zur Handhabung von HRM.de.

Wie kann ich einen Artikel löschen?

Die Berechtigung einen Artikel zu löschen haben nur die Administratoren von HRM.de. Sie können eine Löschung beantragen, indem Sie dies in den Kommentar oder das HR Pedia-Forum hineinschreiben.

Wie kann ich einen internen Link zu einem noch nicht vorhandenen Artikel in HR Pedia erstellen?

Um einen anderen Beitrag innerhalb von HR Pedia zu verlinken, geben Sie den Link nach folgendem Schema ein: [glossary:Zielartikel|alternativer Text]. Das Wort vor dem senkrechten Strich bezeichnet den Artikelnamen. Der Text nach dem senkrechten Strich ist der Name des Links, den Sie gerade einfügen. Die Texte vor und nach dem Strich können unterschiedlich sein, müssen es aber nicht. Wenn der Artikelname, den Sie vor dem senkrechten Strich eingegeben haben, noch nicht existiert, erscheint in der Ansicht ein roter Link.

Wie kann ich einen internen Link zu einem anderen Artikel von HR Pedia erstellen?

Markieren Sie das Wort, das in dem Link erscheinen soll. Klicken Sie dann auf das kleine Symbol mit der Weltkugel. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie zunächst die Linkart auswählen müssen. Wählen Sie „Link zu Artikel“. Im zweiten Schritt können Sie über ein Auswahlfeld den Namen des Artikels auswählen, auf den Sie verlinken möchten. Mit einem Klick auf „Link einfügen“ schließen Sie den Vorgang ab.

Warum sind manche Links rot und manche blau markiert?

Die blauen Links in den HR Pedia-Artikeln verlinken auf andere vorhandene Begriffserklärungen. Die roten Links führen zu noch nicht vorhandenen Artikeln. Mit einem Klick auf den Link können Sie den Artikel anlegen.

Was ist die kurze Beschreibung?

Dieser Teil des Artikels erscheint als Teaser in dem Bereich HR Themen oder in den Trefferlisten der Suche. Sie sollten diese Beschreibung immer ausfüllen, sonst enthalten die Trefferlisten lediglich den Namen des Artikels.

Wie kann ich einen neuen Artikel erstellen?

Um einen neuen Artikel auf HR Pedia anzulegen, müssen Sie zunächst den Begriff suchen. Ist der Begriff bereits vorhanden, können Sie hier Ihre Änderungen vornehmen. Falls der Artikel noch nicht existiert, können Sie ihn über den roten Link „hier“ erstellen.

Wer kann in HR Pedia mitmachen?

Mitschreiben können alle registrieren Mitglieder von HRM.de. Die Artikel sind frei, das heißt es hat kein einzelnes Mitglied ein Anrecht auf die Inhalte. Jeder kann Texte verändern, die ein anderes Mitglied angelegt hat. In Streitfällen vermitteln die Portal-Manager.

Was ist HR Pedia?

HR Pedia ist ein Online-Wörterbuch für das Personalwesen. Es basiert auf einem Wiki, in dem Sie schnell und einfach die Erklärungen zu Begriffen des Personalmanagements einpflegen können.

Wie kann ich Nachrichten an mehrere Kontakte versenden?

Um mehreren Kontakten eine Nachrichten zu schicken, müssen Sie zunächst die Empfänger in Ihrer Kontaktliste vormerken. Sobald Sie alle Personen gemerkt haben, können Sie über den Reiter „gemerkte Kontakte“ die Mitglieder, die Ihre Nachricht erhalten sollen, mit einem Häkchen anwählen. Gehen Sie nun auf den Button „Nachricht zu den Kontakten senden“. Nun erhalten alle angewählten Mitglieder die gleiche Nachricht.

Wie kann ich Nachrichten an einzelne Kontakte versenden?

Um auf eine eingegangene Nachricht zu antworten, lassen Sie sich zunächst die Nachricht anzeigen, indem Sie auf den Betreff-Link klicken. Nun können Sie den Button „antworten“ betätigen und eine Antwort verfassen. Wenn Sie eine neue Nachricht versenden möchten, klicken Sie auf den Reiter „neue Nachricht“. Wählen Sie nun den Link „an einzelne Kontakte eine Nachricht versenden“ und klicken bei dem gewünschten Empfänger auf den Umschlag in der Spalte “Nachricht”. Nun erscheint das zugehörige Eingabefenster.

Welche Nachrichten sehe ich in meinem Postausgang?

Hier erscheinen die Nachrichten, die Sie an andere Mitglieder geschrieben haben. Hat derjenige die Nachricht noch nicht gelesen, sehen Sie einen geschlossenen Umschlag. Sobald der Empfänger die Nachricht geöffnet hat, erscheint ein offener Umschlag.

Welche Nachrichten landen in meinem Posteingang?

In Ihrem Posteingang sehen Sie die Nachrichten, die Ihnen andere Personen geschrieben haben. Gleichzeitig erhalten Sie in diesem Fall eine Mail an Ihre geschäftliche E-Mail. Ungelesene Nachrichten werden durch einen geschlossenen Umschlag symbolisiert, gelesene Nachrichten durch einen geöffneten Umschlag. Um die Nachricht zu lesen, klicken Sie auf den Betreff-Link.Wenn Sie eine Nachricht, die sie bereits gelesen haben, später bearbeiten möchten, können Sie sie als “ungelesen” markieren, damit Sie sie nicht vergessen. Das Umschlag sieht dann wieder wie eine ungelesenen Nachricht aus.

Wie kann ich einen Kontakt einer anderen Person vorstellen?

Wählen Sie dazu die betreffende Person, die Sie vorstellen möchten, aus der Liste „bestätigte Kontakte“ aus und klicken Sie in der Zeile auf das Symbol für „Kontakt merken“. Damit verschieben Sie den Kontakt in den Reiter “vorgemerkte Kontakte”. Klicken Sie nun auf den Button „diese Person jemandem vorstellen“. Es erscheint die Liste Ihrer bestätigten Kontakte, aus der Sie den Empfänger auswählen können. Klicken Sie dazu das Symbol für Nachricht an. Nun ist der Kontakt automatisch in die Nachricht integriert und Sie können dort, wie in anderen Nachrichten auch, weitere Informationen hinzufügen.

Was beinhalten Notizen zu den Kontakten?

Sie können zu jedem Mitgliederprofil, das Sie betrachten, eine Notiz anlegen. Damit haben Sie beispielsweise noch nicht bestehende Kontakte bereits unter dem Reiter Notiz in Ihren Kontakten vorgemerkt, ohne die Person angesprochen zu haben. Sie können selbstverständlich auch persönliche Erinnerungsstützen für bestehende Kontakte dort eintragen.

Wie kann ich einen Kontakt annehmen oder ablehnen?

Wenn Sie eine Kontaktanfrage unter den eingehenden Kontaktanfragen vorfinden, können Sie über die Symbole für annehmen oder ablehnen den Kontakt wie gewünscht bearbeiten. Sie haben auch die Möglichkeit, zunächst das Profil zu betrachten, indem Sie in der Liste den Namen anklicken, und dann über die Buttons „Kontakt annehmen“ oder „Kontakt ablehnen“ den Kontakt zu bearbeiten.

Patty Payroll

Zahlenakrobatik ist ihr Metier: Die Lohn- und Gehaltsabrechnungen hat Patty Payroll ebenso im Griff, …

HRM.de geht an den Start

Personalmanagement und Web 2.0 – das sind zwei Themen die bisher nicht viel gemeinsam hatten. Unternehmen beginnen derzeit erst die Möglichkeiten des „neuen Internets“ für sich zu nutzen. Doch nicht nur in den Firmen selbst, sondern auch für die eigene Berufspraxis können Human Resource Manager nun das Web 2.0 für sich entdecken: mit HRM.de.

FOODSPORT ® – Gesund und Schlank trotz Zeitmangel

Vortrag veranstaltet vom Gabal Verlag, Referent: Dipl.-Kfm. Tamer Kemeröz. Ein neues und alltagstaugliches Ernährungs- und Bewegungsprogramm für Führungskräfte und Mitarbeiter in zeit- und reiseintensiven Tätigkeitsfeldern, das den harten Anforderungen im Beruf und Alltag standhält.

Übertragungsabkommen bAV

DGbAV Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung mbH, Referent: Michael Schramm, Geschäftsführer

Kündigungsschutz, Gleichbehandlung, Mindestlöhne Reformen oder Flickwerk im deutschen Arbeitsrecht?

Auch lange nach Ablauf der ‘Schonfrist’ für die Große Koalition ist noch immer nicht klar, wohin im Arbeitsrecht die Reise gehen soll. Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag werden neu diskutiert, verworfen, geändert. Wo stehen wir, was bringt die Zukunft? Teilnehmer: Ralf Rath, Leiter Personalservice und Recht, Kaufhof Warenhaus AG Dr. Bernd Schiefer, Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände Nordrhein-Westfalen e.V. Peter Berg, Justiziar der Landesbezirksleitung NRW, ver.di

DOs und TABOOs beim Management

kölner institut für managementberatung, Referenten: Stephanie Christina Schorp, VPV VERSICHERUNGEN, Leiterin Strategisches und operatives Personalmanagement und Dr. Christian Dries, kölner institut für managementberatung, Geschäftsführung

Rambach & Tillmanns – Die aktuellen Änderungen im Arbeitsrecht

Kündigungsschutz, Antidiskriminierung, befristete Verträge und kein Ende in Sicht. Erleben Sie, wie Dr. Peter Rambach, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Freiburg/Breisgau, und Christoph Tillmanns, Vorsitzender Richter am LAG Baden-Württemberg, die Auswirkungen der Änderungen auf die Praxis diskutieren. Erfahren Sie, wie Sie in der Personalabteilung reagieren müssen.

Zahlen bitte!

Podiumsdiskussion veranstaltet von der Personalwirtschaft unter der Leitung von Chefredakteur Jens R. Schinkel

Soziale Verantwortung: Aufgabe für Personalmanager oder Privatsache?

Personalmanager schauen – freiwillig oder gezwungenermaßen – auf die Kosten. Und das im internationalen Vergleich. Was bringt in dieser globalisierten Sicht noch die Investition in den Sportverein und lernunwillige Lehrlinge an einem Unternehmensstandort oder die persönliche Arbeit in Obdachlosenheimen oder in der Hauptschule am Stammsitz? PERSONAL-Chefredakteurin Ruth Lemmer diskutiert mit Prof. Dr. Gunther Olesch, Geschäftsführer Personal, Phoenix Contact, Blomberg und Kerstin Murach, VSO-Botschafterin (Voluntary Service Overseas), Randstad Deutschland

Beurteilungsfehler

Persönlichkeitsbedingte Beurteilungsfehler entstehen durch die Person des Beurteilers : …

Wo Menschen gerne arbeiten: „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2007“

Ein gutes Image bei den Mitarbeitern hilft Unternehmen nicht nur bei der Mitarbeiterbindung. Auch für das Personalmarketing spielt die Meinung der Mitarbeiter eine entscheidende Rolle – zumindest wenn es um den Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ geht. 198 Unternehmen hatten sich um die diesjährige Auszeichnung beworben. Als Erstplatzierte ihrer jeweiligen Größenklasse gingen daraus SAP, Cisco Systems und ConSol Software hervor.

Relaunch des Informationsportals www.FirmenWissen.de

Creditreform jetzt alleiniger Betreiber des MittelstandsportalsWas für die gelben Seiten die Adressen, das sind für www.FirmenWissen.de Finanzen, Struktur und Umfeld eines Unternehmens. Das Onlineportal hat einen umfassende Umgestaltung hinter sich, die den Nutzern vor allem bessere Suchmöglichkeiten bieten soll. Vor diesem Relaunch war FirmenWissen ein gemeinsames Projekt der Verlagsgruppe Handelsblatt und Vereine Creditreform. Nunmehr hat Creditreform das Projekt zu hundert Prozent übernommen. FirmenWissen richtet sich mit seinem Informationsangebot in erster Linie an kleine und mittlere Unternehmen des deutschsprachigen Raumes.

Neuer Partner für Initiative “Erfahrung Deutschland”

Otto Group unterstützt Vermittlung von Erfahrungswissen aus dem Ruhestand Die Otto Group wird neuer Partner der Initiative “Erfahrung Deutschland”. Damit beweist die Versandhandelsgruppe Verantwortung für die Folgen der demografischen Entwicklung, denn darum geht es bei “Erfahrung Deutschland”: Die Initiative sammelt und bündelt das Erfahrungswissen von Fach- und Führungskräften im Ruhestand und stellt es der Wirtschaft wieder zur Verfügung.

StepStone übernimmt Jobfinder und Jobnews

Seit Anfang Januar gehören Jobfinder und Jobnews der StepStone Deutschland AG, die beide Portale für 1,6 Millionen Euro erwarb. Die Marken Jobfinder und Jobnews sollen vorerst eigenständig bestehen bleiben, ein Markentransfer sei jedoch für die Zukunft denkbar, so Jobfinder-Geschäftsführer Florens Eblinger im Gespräch mit dem personal manager.

Informatives und Kurioses aus der Welt des Lohns

PLATOW launcht „Lohnpraxis“Gleich in zwei Formaten aus dem Hause PLATOW können sich nun Personaler über die Lohnabrechnung informieren: Mit „LohnPraxis“ erscheint ein neues Fachmagazin und gleichzeitig ging ein Weblog zu dem Thema unter www.lohn-praxis.de online.

Generationengerechtigkeit im Visier: neuer Verein „Demographie-Experten e.V.“

Die Gesellschaft der Alten – das ist ein Zukunftsszenario, das Personalprofis vor neue Aufgaben stellen wird. Um eine generationengerechtere Personalpolitik in öffentlichen Organisationen und privaten Unternehmen zu fördern, haben Demographie-Berater aus dem INQA-Modellprojekt DemoKomp und dem rebequa-Netzwerk (Regionale Beratung und Qualifizierung NRW) nun einen neuen Verein gegründet: Den „Demographie-Experten e.V.“

Marktstichprobe: E-Learning-Tools zum AGG

Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, ihre Mitarbeiter und Führungskräfte bezüglich des Allgemeinen Gleichbehandlungsgestezes (AGG) zu schulen. E-Learning-Tools zum AGG können dabei wertvolle Hilfe leisten. Folgende Marktübersicht bietet Ihnen einen Überblick über die Angebote.

Infos, Schulung, Beschwerdestelle

AGG-PRAXIS. Nie zuvor zog ein Gesetz so viele Pflichten nach sich wie das AGG. Es zwingt die Unternehmen, vorbeugende Maßnahmen zu treffen.

Ausschreiben, Auswählen, Absagen

AGG-PRAXIS. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die in Bewerbungsverfahren falsch gemacht werden. Spätestens mit Inkrafttreten des Gleichbehandlungsgesetzes sollten sie aber vermieden werden, denn sie können teure Folgen haben.

Das neue Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Seine Bedeutung im Arbeitsrecht: Kein Grund zur PanikDas Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist am 18.08.2006 in Kraft getreten. Mit dem Gesetz wurden vier EU-Richtlinien zum Diskriminierungsschutz in deutsches Recht umgesetzt. Die Neuregelungen im Arbeitsrecht enthalten ein umfassendes Diskriminierungsverbot, die Arbeitnehmern im Falle einer Benachteiligung wegen ihres Geschlechts, ihrer Rasse oder ethnischen Herkunft, ihrer Religion oder Weltanschauung, ihres Alters, einer Behinderung oder ihrer sexuellen Identität (§ 1 AGG) Beschwerde- und Klagerechte gibt.

AGG-Fallen im Tagesgeschäft

DIREKTIONSRECHT. Nicht nur bei der Ausschreibung und beim Abschluss des Arbeitsvertrags ist mit Diskriminierungsvorwürfen zu rechnen. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz birgt auch bei alltäglichen Anweisungen Gefahren.

Rauf oder raus

MARKTWERT. Beim Verdienst gibt es im Personalwesen zunehmend Gewinner und Verlierer. Die Vergütungsschere öffnet sich, Outsourcing hinterlässt Spuren.

Die Anforderungen an Personaler steigen

RÜCKBLICK. Mehr als 40 Vorträge beschäftigten sich auf dem diesjährigen DGFP-Kongress mit der Frage, wie Personalmanager professioneller werden und sich angesichts zukünftiger Herausforderungen im Unternehmen profilieren können. Im Zentrum standen dabei Internationalisierung und demografischer Wandel.

Karrierejagd im Internet

Personalverantwortliche stehen heute mehr denn je vor der Herausforderung, den richtigen Kandidaten aus einer Vielzahl an Bewerbern zu filtern. Einige Unternehmen gehen bereits neue Wege, um qualifizierte Kräfte zu finden und ihr Arbeitgeberimage zu verbessern: Recrutainment heißt ihre Methode – eine Mischung aus Recruiting und Edutainment.

Performance Management entwickeln und einführen

Der Erfolg eines Unternehmens hängt nicht allein von der Strategie ab, sondern vor allem von deren Umsetzung. Performance Management soll sicherstellen, dass ein Unternehmen seine strategischen Ziele erreicht und die Mitarbeiter entsprechend ihrer Leistungen fördert. Richtig eingesetzt, kann es die Wettbewerbsfähigkeit einer Organisation steigern.

Löhne in Tschechien und Ungarn steigen

Das Lohnniveau in Tschechien und Ungarn steigt an, doch beide Länder sind nach wie vor attraktiv für Investoren, wie zwei aktuelle Vergütungsstudien des Beratungsunternehmens Kienbaum zeigen.

Lernen im x.campus

In der schnelllebigen IT-Branche veraltet Wissen besonders rasch, und wer den Anschluss nicht verpassen will, muss sich kontinuierlich weiterbilden. Die Firma Xerox hat mit dem x.campus eine Plattform für Fortbildung und Wissenstransfer geschaffen, die individuelle Weiterbildungen für jede Kompetenzstufe bietet.

Wie Mitarbeiter beschäftigungsfähig bleiben

Personalentwicklung im Sinne des Employability Managements Mitarbeiter bis zur Rente beschäftigungsfähig zu halten, ist eine zentrale Herausforderung für das Personalmanagement. Ein gezieltes Employability Management setzt auf eine Personalentwicklung, die über traditionelle Aus- und Weiterbildung hinausgeht.

Die Abwicklung des Mini-Job-Arbeitsverhältnisses

Arbeitgeber, die sich aufgrund der Abgabenerhöhung zur Streichung von Mini-Jobs gezwungen sehen, müssen beachten: auch geringfügig Beschäftigte stehen unter Kündigungsschutz. Die Abgabenerhöhung selbst ist dabei weder ein betriebs- noch ein personenbedingter Kündigungsgrund. Notwendig ist daher der Nachweis, dass der Betrieb umorganisiert wird und dadurch das Mini-Jobarbeitsverhältnis entfällt. Auch die Sozialauswahl muss wie üblich durchgeführt werden.

Neue Studien zeigen: Es rechnet sich doch

FORSCHUNGSÜBERBLICK. Die Wissenschaft beschäftigt sich erst seit kurzem mit familienbewusster Personalpolitik. Doch die wenigen Studien lassen jetzt schon Tendenzen erkennen, dass Familienfreundlichkeit auch betriebswirtschaftliche Vorteile für Unternehmen bringt.

Mutterschutz: Was der Arbeitgeber wissen sollte

Die Mutterschutzfrist beginnt grundsätzlich sechs Wochen vor dem berechneten Geburtstermin und endet regulär acht Wochen, bei medizinischen Frühgeburten und Mehrlingsgeburten zwölf Wochen nach der Entbindung. Alle Frauen, “die in einem Arbeitsverhältnis stehen”, können Mutterschutz beanspruchen, also auch Teilzeitkräfte. Werden zwei Jobs, also Haupt- und Nebenberuf ausgeübt, gilt das Mutterschutzgesetz für jedes dieser Arbeitsverhältnisse. Selbst kurzfristige Aushilfstätigkeiten und 400-Euro-Jobs begründen Mutterschutz. Der Anspruch ist unabhängig von der Höhe des Verdiensts und der Anzahl der Wochenstunden.

Vergütungsgestaltung in schwierigen Zeiten

In wirtschaftlich guten Jahren fällt den Unternehmen der Umgang mit variablen Vergütungssystemen leicht, können doch Zuwächse verteilt werden. Gegenwärtig ist die Situation für viele Unternehmen allerdings schwierig: Die Unternehmensziele werden vielfach nicht erreicht und auch für die variablen Vergütungsbestandteile stehen nur kleine Töpfe bereit. Im Folgenden geht es nicht um die Frage, wer oder welche Umstände zu einer Zielverfehlung geführt haben, sondern vielmehr darum, wie Unternehmen und Mitarbeiter mit dieser Situation umgehen können.

Unerschlossene Mitarbeiterpotenziale

Legt man den vom Statistischen Bundesamt prognostizierten Bevölkerungsrückgang in Deutschland zugrunde, so bedarf es künftig einer Zuwanderung von jährlich rund 500.000 Personen, um die Anzahl der Erwerbstätigen bis 2030 konstant zu halten. Die Integration dieser potenziellen Arbeitskräfte in den deutschen Arbeitsmarkt gehört damit zu den zentralen Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Wirtschaft stellt.

Feinschliff für neue Personalchefs

QUALIFIZIERUNG. Geht es darum, die Leitung des Personalwesens zu übernehmen, reichen die Kenntnisse aus einem BWL- oder Psychologiestudium oftmals nicht aus. Gezielte Weiterbildungen vermitteln spezielle und fachübergreifende Kenntnisse. Die rege Entwicklung neuer Qualifikationen zeigt, wie wichtig diese sind.

Personalmanagement auf internationaler Ebene

EXPANSION. Längst betrifft die Globalisierung nicht mehr nur Großkonzerne. Doch welche Aufgaben kommen eigentlich auf die Personalabteilung eines mittelständischen Unternehmens zu, wenn es die ersten Schritte im Ausland macht. Erprobte Handlungsmuster fehlen hier weit gehend. Wege zu einer mittelständischen HR-Internationalisierungsstrategie zeigen Rüdiger Kabst und Kerstin Maiazza.

Mini – Jobpauschale steigt ab Juli 2006

GESETZESÄNDERUNG. Einst als Beschäftigungs- und Konjunkturwunder gepriesen. Jetzt rudert die Regierung in Sachen Mini-Jobs zurück. Noch in diesem Jahr sollen geringfügig Beschäftigte teurer werden, was Entgeltabrechnern Kopfschmerzen bescheren wird.

Kosten, Rechte und Pflichten

Die Durchführung der Betriebsratswahl ist zwar Sache der Belegschaft, aber auch der Arbeitgeber sollte sich vorbereiten. Insbesondere muss er einen Überblick haben, welche Rechte und Pflichten er im Zusammenhang mit der Betriebsratswahl hat. Im Folgenden finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Kosten, Arbeitszeit, Kündigungsschutz etc…

Die “kurzfristige Beschäftigung” als Alternative zum Mini-Job

Was häufig unbekannt ist, ist die Tatsache, dass Aushilfen für bis zu zwei Monate pro Jahr sogar komplett sozialversicherungsfrei beschäftigt werden können (“kurzfristige Beschäftigung”). Bei diesem Modell ist nur die Lohnsteuer abzuführen, jedoch im Gegensatz zu den 400-Euro-Jobs nicht einmal eine Pauschale zur Sozialversicherung.

Freistellungsproblem bei der Altersteilzeit

Altersteilzeit mit einer Freistellung schon in der Arbeitsphase verbinden: Was arbeitsrechtlich ein Trennungsmodell sein kann, ist mit einer großen Gefahr beiden sozialrechtlichen Folgen verbunden.

Neuer Stichtag ist der drittletzte Bankarbeitstag

Die Zeiten, in denen der 15. des Folgemonats als Stichtag für die Abführung der Beiträge zur Sozialversicherung galt, sind ab Januar endgültig vorbei. Neuer Stichtag ist ab 2006 der “drittletzte Bankarbeitstag eines Monats”.

Kompetenzmodelle – Irrweg oder Chance.

ESSAY. Der Kriterienkatalog zur Kompetenzbeurteilung soll dieAnforderungen an die Führungskräfte definieren und Vergleiche ermöglichen. Doch das Modell wird der komplexen Wirklichkeitselten gerecht und schadet mehr als es nützt. Warum dem so ist, erläutert Johannes Thönneßen

Elternzeit und Teilzeit – die Rechtslage

Die Elternzeit ermöglicht es Arbeitnehmern, ihr Kind zu betreuen und gleichzeitig den Kontakt zum Beruf aufrechtzuerhalten. Es kann in Teilzeit weiter gearbeitet werden und das Gesetz erlaubt eine flexible Aufteilung der Elternzeit zwischen Mutter und Vater.

Dürfen Führungskräfte auf die Kandidatur Einfluss nehmen

Ab März 2006 stehen die neuen Betriebsratswahlen an. Neben dem organisatorischen Ablauf der Wahl wird dieses Mal œ der Volkswagen Konzern lässt grüßen œ auch die Persönlichkeit der Wahlbewerber vielerorts wieder mehr ins Rampenlicht rücken.

Die Altersfalle nicht zuschnappen lassen

Was Alexander Schmidt erzählt, ist keine humorvolle Anekdote, vielmehr erschreckende Realität. Als der Inhaber einer Logistikfirma im oberbayrischen Eching, die überdurchschnittlich viele ältere Mitarbeiter beschäftigt und wegen ihrer HR-Strategie als Benchmark gilt, unlängst eine leitende Personalkraft einstellen wollte, lehnte sie das Jobangebot mit dem Hinweis ab, sie arbeite nur mit jungen Menschen zusammen.

Jung und Alt im selben Boot

DIVERSITY. „Fachkraft für innovative Projektaufgabe gesucht. Wir stellen ein bis 65!“ Inserate wie diese werden sich häufen. Der Geburtenrückgang und die alternde Bevölkerung machen es nötig, eine generationengerechte Personalpolitik zu pflegen. Was getan wird und noch zu tun ist, erläutert Michael Stuber.

Immer mehr Unternehmen lassen sich ihre Familienfreundlichkeit zertifizieren

Denn Mitarbeiter, die Beruf und Privatleben vereinbaren können, arbeiten konzentrierter, werden seltener krank und bleiben ihrem Arbeitgeber meist länger treu als Menschen mit akuten Work-Life-Balance-Problemen. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Unternehmen ihre Familienfreundlichkeit zertifizieren lassen.

Wie Personalcontroller mit Zahlen richtig steuern

MANAGEMENT. Ob gestandene Personalprofis es mögen oder nicht: Personalarbeit über Kennzahlen zu planen und zu steuern, wird unausweichlich. Denn nur so gerät die Frage der Wertschöpfung in den Blick. Doch die ist im Personalbereich oft qualitativer Natur und daher weitaus schwieriger zu berechnen. Die Besonderheiten eines effektiven Personalcontrollings erläutert Thomas Gerwert.

Wenn Mitarbeiter kontraproduktiv sind

FÜHRUNGSSTIL. Einerseits propagieren Managementvordenker das „Führen mit Vertrauen“, andererseits ist die Nachfrage nach Kontrollinstrumenten so hoch wie nie. Fakt ist: Die Neigung zu kontraproduktivem Verhalten ist ein Persönlichkeitsmerkmal, das kaum durch restriktive Maßnahmen beeinflusst werden kann.

Vorsicht bei der Vertragsgestaltung

RECHTSSICHERHEIT. Flexible Projektarbeit ist heutzutage gang und gäbe. Bei der rechtlichen Ausgestaltung eines Projektauftrages gilt es für die Vertragspartner jedoch sehr genau hinzuschauen: denn die Grenzen zwischen Werkvertrag, Dienstvertrag und Arbeitnehmerüberlassung sind oft fließend.

Vielfalt zu fördern bringt viele Vorteile

Das Management der Vielfalt in Unternehmen wird von vielen Praktikern als Modethema wahrgenommen. Die EU-Gesetzgebung verleiht der Problematik aber erhöhte Praxisrelevanz. Und auch aus wirtschaftlicher Sicht ist eine Auseinandersetzung mit Diversity geboten.

Vertragsvarianten für die Entsendung

VERTRAGSASPEKTE. Projektbezogene Einsätze, Coaching neuer Kollegen vor Ort oder die Gründung eines internationalen Standorts-Gründe für den zeitweisen Einsatz eines Mitarbeiters im Auslandgibt es genug. Gefragt ist dann die Personalabteilung, denn der Auslandseinsatz muss vertraglich optimal vorbereitet sein.

Mehr wissen als der eigene Chef

QUALIFIKATION. Nur die Hälfte aller Kleinbetriebe mit bis zu 20 Mitarbeitern gibt ihren Angestellten eine Chance zu betrieblicher Weiterbildung. Dabei ist die permanente Erweiterung des Wissens ein Garant für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens und für eine hohe Mitarbeiterbindung.

Projektmanagement: Spielregeln zur Führung flexibler Teams

Im Zuge von Projektarbeit, Umstrukturierungen, und Outsourcing müssen Firmenchefs häufig völlig neu zusammengewürfelte Teams führen – eine Herausforderung, die gute Vorbereitung erfordert. Die erprobten Spielregeln für die Führung flexibler Mannschaften helfen dabei.

»Gemeinsam sind wir stark«

Wenn es beim menschlichen Miteinander der Mitarbeiter hakt, leidet die Effizienz des Unternehmens. Professionelle Teamentwicklung kann helfen. Das Seminarangebot zu diesem Thema ist vielfältig. Dabei kommt es vor allem auf die Rollenfindung an.

Nicht nur für Großunternehmen

Marktreport. Anfangs haben Mitarbeiterportale vor allem in Großunternehmen die Mitarbeiter in die Datenpflege mit eingebunden und so Personalabteilungen von Verwaltungsaufgaben entlastet. Aber inzwischen nutzen immer mehr Mittelständler die Portaltechnologie, um einheitliche Prozesse zu schaffen.

Schritt für Schritt zum digitalen Staat

Die Systeme der Lohn- und Gehaltsabrechnung bieten wenig Spielraum für Innovationen. Wenn es zu Neuerungen kommt, dann ist es meist der Gesetzgeber, der sowohl die Softwarehersteller als auch die Firmen auf Trab bringt. Sein Drang zur Digitalisierung erfasst das ganze Meldewesen.

Hauptsache neu und ungewöhnlich

Die klassischen Tagungszentren haben ausgedient. Für Veranstaltungen suchen Firmen heute ausgefallene Locations. Doch wichtig ist nicht nur Originalität. Die Örtlichkeit muss auch zum Unternehmen und zur Zielgruppe passen.

Lernspiele am PC

Wer im Lande Azeroth mit Geschick seine Armeen sammelt und sich mit Zauberwaffen gegen grünhäutige, brutale Orks oder die Untoten-Armee aus dem eisigen Reich Northrend verteidigt, engagiert sich für seine berufliche Bildung. Grafisch prachtvolle, hochkomplexe Computerspiele wie etwa der Millionenseller „World of Warcraft“ vermitteln Kompetenzen, die im Business immer wichtiger werden, meint der New Yorker Autor, Lernexperte und Spieleentwickler Marc Prensky.

Interkulturelle Kompetenz und Diversity Management

Schlagwörter wie Interkulturelles Management oder Interkulturelle Kompetenz tauchen immer wieder in den Medien auf – dabei sind kulturbedingte Unterschiede nur ein Teil dessen, was uns voneinander unterscheidet und zur Vielfalt der Humanressourcen eines Unternehmens beiträgt. Diese Vielfalt produktiv für ein Unternehmen zu machen, wird in den USA unter dem Stichwort Diversity Management diskutiert, ein Konzept, das wir Ihnen in einem Gastbeitrag von Carina Turbon näher vorstellen möchten.

Online Collaboration

Interwise, ein großer amerikanischer Anbieter von virtuellen Konferenzräumen, berichtete Anfang Mai, dass seine Kunden im letzten Jahr 40 Prozent mehr Zeit im Internet mit Meetings, Workshops und Seminaren verbracht hätten. Dieser Tend ist typisch für die ganze Collaboration-Branche.

Eine Alternative zur Führungskarriere

EXPERTENLAUFBAHN. Hohes Fachwissen ist keine Garantie für Führungsqualitäten. Trotzdem bieten viele Unternehmen ihren High Potentials ausschließlich die Entwicklung zur Führungskraft als Karrieremöglichkeit an. Eine Alternative stellt das Modell der Expertenkarriere dar: Ein Aufstieg zu reinen Fachaufgaben ohne Image- oder Kompetenzverlust.

Eine Gruppe macht noch kein Team

Viele haben schon erlebt, dass die Arbeit in einer Gruppe recht mühselig und wenig fruchtbar sein kann. Der zähe Prozess und der mangelnde Erfolg führen nicht selten dazu, dass eine Gruppe schon auseinander fällt, noch bevor die Chance genutzt wurde, ein leistungsstarkes Team zu entwickeln.

Die vernachlässigte Schlüsselqualifikation

NETWORKING. Menschen, die gute Kontakte haben, wissen mehr und kommen weiter. Leider ignorieren Unternehmen die Ressource Networking – schuld daran sind spezifisch deutsche Vorurteile und Ängste. Höchste Zeit für Personalentwickler gegenzusteuern und Raum zur Kontaktpflege zu schaffen.

Der Selbsttest schafft Vertrauen

NACHWUCHSENTWICKLUNG. Mit einer Potenzialanalyse beginnt in vielen Unternehmen die Zusammenstellung eines Pools von Nachwuchsführungskräften. Dass der gesamte Vorstand aber mit einem Management Audit vorangeht und auch die etablierte Führungsriege zum Mitmachen motiviert, ist eher selten der Fall – jedoch ein kluger Schachzug.

EU-Kommission: Betriebe sollen Vielfalt fördern

Diversity. Die EU-Kommission macht den Personalmanagern Beine, sich der Förderung von Vielfalt in Unternehmen stärker zuzuwenden. Das geht aus der Studie „Kosten und Nutzen personeller Vielfalt in Unternehmen“ hervor.

Begeistertes Personal und begeisterte Gäste

Aus der Praxis. Ein Hotel lebt nicht allein von der Ausstattung und Anzahl seiner Zimmer und Tagungsräume, sondern vor allem von den Menschen, die darin arbeiten. Personalentwicklung ist deshalb ein wichtiges Thema. Die nachahmenswerten Konzepte dreier Hotels stellen wir hier ausführlich vor.

Berufsleben mit Zukunftsperspektive

MITARBEITERBINDUNG. „Go West“ lautete bisher die Devise vieler Leistungsträger aus dem Osten. Eine Strategie gegen den „Brain Drain“ entwickelte ein Mittelständler aus Sachsen-Anhalt: Ein Innovationstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen sichert Know-how und Mitarbeiterbindung.

Besser lernen mit Weblogs, Wikis, Podcasts

Kollaborationstools gibt es schon lange. Jetzt werden sie billiger, schneller und umfassender. Sie werden so interaktiv, dass manche Experten schon von einer Entmachtung der Personalentwicklung reden. Lesen Sie, wie Weblogs, Wikis und Podcasts die Mitarbeiter gleichzeitig Konsumenten und Produzenten von Lerneinheiten werden lassen.

Eine Lücke klafft im Bildungsangebot

DEMOGRAPHISCHER WANDEL. Seit 2003 verdingen sich mehr über 40-Jährige auf dem Arbeitsmarkt als Erwerbstätige unter 40 Jahren. Doch weder die Unternehmen noch der Seminarmarkt ziehen daraus Konsequenzen. Gezielte Weiterbildungsangebote für alternde Belegschaften fehlen im Programm.

Ein Instrument für die Navigation

Balanced Changecard. Unterstützung für die Personalführung in Veränderungsprozessen bietet die Balanced Changecard. Sie hilft Führungskräften, zum richtigen Zeitpunkt die geeignete Führungsmethode in der passenden Form einzusetzen.

Wolters Kluwer führt globales Talent Management ein

In der Wissensgesellschaft wird Talent Management immer wichtiger. Das gilt vor allem für wissensintensive Dienstleistungen. Der Verlag Wolters Kluwer hat in den vergangenen zwei Jahren ein internationales Talent-Management-Programm aufgebaut und als Prozess etabliert.

Wohin bewegt sich HR? Trends und Entwicklungen im europäischen Vergleich

Entwicklungen wie die Globalisierung und Deregulierung der Märkte, aber auch die Virtualisierung der Arbeitswelt verändern das Personalmanagement in den verschiedenen Ländern Europas gleichermaßen. Dennoch lassen sich länderspezifische Unterschiede der HR-Praxis erkennen, wie der folgende Beitrag zeigt.

Ford-Werke GmbH: Diversity als Stärke

Ford sieht in der Vielfalt seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Stärke des Unternehmens und verfolgt Diversity als Strategie. Diversity bedeutet für die Ford-Werke in Deutschland: Sensibilität im Umgang mit Menschen aus über 50 Nationen und Wertschätzung und Respekt für die Unterschiede jeder Einzelnen und jedes Einzelnen im Unternehmen, seien diese Unterschiede nun durch religiöse Ansichten, Herkunft, Alter, Behinderung, oder sexuelle Identität und Orientierung gekennzeichnet. Der Begriff Diversity steht für den ganzheitlichen Ansatz, die Unterschiedlichkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Chance und Potenzial für diese selbst, aber auch das Unternehmen zu verstehen.

Mittagessen gegen Papierschnipsel

ESSENSMARKEN. Mehr Abwechslung auf dem Mittagstisch, billiger als das eigene Betriebsrestaurant sowie Steuerersparnis für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Das sind nur einige Argumente, die für so genannte Menü- oder Restaurantschecks für die Mitarbeiterverpflegung sprechen. Die Nachfrage der Firmen nimmt jährlich zu.

Mit Verhaltenskodex Integrität beweisen

Die Schlagzeilen aus dem VW-Konzern sind nicht ohne Auswirkungen geblieben und haben Defizite im Umgang mit dem Betriebsverfassungsgesetz zu Tage gebracht. Die Antwort heißt: nicht überhastet reagieren, aber klare Regeln in Form eines betrieblichen Grundgesetzes schaffen.

Karrierevergleich und fiktive Vergütung

Betriebsräte dürfen nicht schlechter, aber auch nicht besser gestellt werden als vergleichbare Mitarbeiter. Darüber hinaus sind sie im Laufe ihrer Amtszeit so zu stellen, wie sie stehen würden, wenn sie „normale“ Arbeitnehmer geblieben wären. Hier ist richtiges Ermessen gefragt.

Spitzenreiter in der Altersvorsorge

Produkt-Award. Nach welchen Kriterien wählen Arbeitgeber die betriebliche Altersvorsorge aus? Was erwarten die Unternehmen von Vermittlern und Anbietern? Eine Marktuntersuchung zeigt die Spitzenreiter unter der Vielzahl der über Versicherungsmakler vermittelten bAV-Angebote.

Machen Sie den bAV-Berater-Check

In der Regel kann über bestehende Berufsbilder und anerkannte Berufsausbildungen unterschieden werden, ob ein Anbieter von Dienstleistungen dem Kreis ernsthafter Fachleute zuzuordnen ist. Ganz anders im Bereich der Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. Nach wie vor existiert in diesem bedeutenden Markt weder ein geschlossenes Berufsbild noch ein berufliches Leitbild. Die Folge ist eine schier unübersehbare Anzahl frei gewählter, ja frei erfundener Berufsbezeichnungen und selbsternannter „Experten“. Gerade im Bereich der verantwortlichen Beratung innerhalb der betrieblichen Altersvorsorge wird diese Situation für den Entscheider zu einem Risiko unbekannten Ausmaßes. Wie kann sich ein Unternehmer oder Personalentscheider heute vor Risiken dieser Art schützen?

So erkennen Sie unseriöse Vermittler

BAV-Beratung. Eine neue Beraterrichtlinie soll den Markt der Altersvorsorgeberater transparenter und seriöser machen. Doch die Umsetzung der europäischen Norm in deutsches Recht lässt noch auf sich warten. Trotzdem existiert auch heute schon eine Reihe von Kriterien, die Unternehmen bei der Auswahl ihres bAV-Vermittlers dringend beachten sollten.

Übertragung und Abfindung in der bAV

ÄNDERUNG. Was passiert mit einer betrieblichen Altersversorgung, wenn der Mitarbeiter das Unternehmen vor Eintritt in den Ruhestand verlässt? Die Abfindungsmöglichkeiten hat der Gesetzgeber beschnitten, bei der Übertragung besteht ein Wahlrecht. Eine Zusammenfassung der aktuellen Rechtslage

Personalleiter als Marketingexperten

FÜHRUNG. Wie können Mitarbeiter von einer Entgeltumwandlung überzeugt werden? Bei der Continental AG ist es eine Aufgabe der Personalleitung, Kollegen für den Abschluss einer bAV zu gewinnen. Best Practices, eindeutige Zielvereinbarungen sowie Rankings der Abschlussquoten motivieren und gewährleisten den Erfolg.