Strategieberatung

Die Potenziale wahrnehmen, die Möglichkeiten aufzeigen und das Übermorgen selbst gestalten. Die drei Schritte in das Unternehmen der Zukunft. Sie verlaufen erfolgreich, wenn sie strategisch umgesetzt werden und die entscheidenden Personen und Perspektiven involviert sind.

RolWe Consulting Group berät Sie bei der Erarbeitung praxisbezogener Analysen und unterstützt Sie dabei, Ziele in Abhängigkeit zu Ihren Unternehmensbedarfen umzusetzen. Partizipieren Sie von unserer Kompetenz, Qualität und Erfahrung; insbesondere auf dem Gebiet der Strategieberatung.

Wir unterstützen Sie dabei, die Chancen, die sich aus der globalen Entwicklung ergeben, selbst zu nutzen. Wir helfen Ihnen dabei, die Unternehmenskultur diversitybezogen auszurichten. Wir beraten Sie bei der Optimierung von Prozessen und ermöglichen es Ihnen, strategische Entscheidungen auf den unterschiedlichsten Organisationsebenen umzusetzen.

Jahreswechselangebot

J A H R E S W E C H S E L A N G E B O T >>> über 1.000,- € sparen

Den ersten 5 Kunden, von denen für die RolWe Consulting Group bis zum 15.01.2014 ein angenommener Auftrag für die Inanspruchnahme ihrer Dienstleistungen vorliegt, bieten wir an, im Jahr 2014 die Begleitung und Moderation eines Wissenstransferprozesses (z.B. beim Ausscheiden eines Beschäftigten) für einen ca. 30 % geringeren als den sonst üblichen Preis durchzuführen.

Die Ersparnis bei einem diesbezüglichen 4-Tagesprozess würde für Sie ca. 1.200,- € betragen.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft?

War es vor gar nicht allzu langer Zeit noch Gang und Gebe, sich rund um Weihnachten auch beruflich zu beschenken, so ist dies heute zu einem absoluten “No go” geworden.

Auftanken in der Mittagspause – Voraussetzung für Mitarbeiterzufriedenheit und Stressabbau

23% der 1.003 von der DAK befragten Vollzeitbeschäftigten verbringen die Mittagspause mit beruflichen Arbeiten und verschenken damit eine wertvolle Gelegenheit die Akkus wieder aufzutanken und für die zweite Hälfte des Tages mit Freude und Energie ans Tagewerk zu gehen. Sie sollten lieber unseren 10 Tipps für die Mittagspause folgen und für sich eine Ausgewogenheit zwischen Arbeit und Freizeit organisieren.

http://www.familienfreund.de/web-familiennews/10-tipps-fuer-das-auftanken-in-der-mittagspause.html

Arbeitshilfe: Auswertung mehrerer Checklisten zur Beraterauswahl

Für die Beraterauswahl gibt es diverse Checklisten, bereitgestellt von Beratungsunternehmen oder Branchenvereinigungen. Letztlich geben alle Unterlagen mehr oder weniger Erfahrungswissen weiter. Verbände werden auch immer Kriterien aus ihren eigenen Zertifizierungsverfahren aufführen (z.B. Akkreditierung, Zertifizierungsstufen). HRM.de hat eine globale Zusammenschau verschiedener Arbeitsunterlagen erstellt.

Speichern von Fingerabdrücken im Reisepass ist rechtens

Ein Mann beantragte im zugrunde liegenden Fall bei der Stadt einen Reisepass, verweigerte jedoch die Erfassung seiner Fingerabdrücke. Gegen die anschließende Ablehnung seines Antrags klagte er beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen.

Keine Geschenke für fehlende Mitarbeiter

Nimmt ein Arbeitnehmer nicht an einer betrieblichen Weihnachtsfeier teil, hat er auch keinen Anspruch auf Geschenke, die bei dieser Feier überreicht werden. Das hat das Arbeitsgericht Köln im Fall eines Handelsunternehmens entschieden.

Weihnachtsgeld trotz Kündigung

Auch wenn ein Mitarbeiter kündigt, kann er Anspruch auf Weihnachtsgeld haben. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschied, dass die Sonderzahlung zu tätigen ist, wenn sie zusätzlich zur Belohnung für die Betriebstreue auch eine monatlich anteilige Vergütung für erbrachte Arbeitsleistungen beinhaltet. Solche Sonderzahlungen dürften wegen ihres Mischcharakters nicht von einem Stichtag zum Jahresende abhängig gemacht werden, hieß es.

Miteinander reden hilft

In gemischten Büroteams können unterschiedliche kulturelle Auffassungen und Werte mitunter zu Missverständnissen führen. Es lohnt sich, Spannungen frühzeitig anzusprechen und gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten. Neutrale Vermittler können hier eine Hilfe sein.

[Auszug]
Nuriye K.* fühlte sich je länger, je einsamer. An der neuen Arbeitsstelle wurde sie kaum ins Team integriert. Die Muslimin mit Kopftuch suchte zuerst nach persönlichen Gründen dafür, warum sie gemieden wurde. Da sie sich nicht getraute, die neuen Kolleginnen und Kollegen darauf anzusprechen, suchte sie Hilfe bei Asitta Tabatabai vom Verein Mediation Region Basel.

*Name geändert

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

Vertrauen schafft Vertrauen

Gut vernetzt, dialogorientiert und schnell: Das ist die Kommunikationswelt der Mitarbeitenden beim Zürcher Software-Dienstleister Namics. Im Durchschnitt sind die über 400 Mitarbeitenden 34 Jahre jung. Das prägt auch die Unternehmenskultur.

[Auszug]
Wie können Dialogmedien als Instrument der Führung eingesetzt werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Get-Together von Perikom – Fachverein für Personalmanagement und Interne Kommunikation bei Namics, einem führenden Anbieter von umfassenden Dienstleistungen in der Online-Kommunikation und für E-Commerce.
«Interne Kommunikation ist für uns extrem wichtig», sagt CEO Jürg Stuker. «Ohne Intranet wäre Namics nicht zu führen. Es ist unser zentrales Kommunikationsmedium.» Gemäss der Entwicklung der Medien in den vergangenen Jahrzehnten von einer hierarchischen Struktur zu einem weit verzweigten Netzwerk setzen auch die internen Strukturen bei Namics beim Netzwerkgedanken an.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

Beziehungen pflegen lohnt sich

Immer häufiger werden im HR Projekte global und in internationalen Teams gesteuert. Was ist dabei zu beachten, damit es nicht zu Missverständnissen kommt? Fest steht: Globale Kompetenz ist erlernbar. Es sind häufig schon kleine Schritte, die die interkulturelle Zusammenarbeit verbessern. Ein Einblick in die Praxis.

[Auszug]
Urs Maier ist eine global tätige Führungskraft im Human Resources einer grossen Schweizer Pharmafirma. Sein Team sitzt an Standorten in Pune (Indien), Bratislava (Slowakei), Oslo (Norwegen), Manila (Philippinen) und San José (USA). Urs Maier sitzt zwar im Headoffice, aber der Weg zur Arbeit lohnt sich nicht an jedem Tag. Sein internationales Team kann er auch von zu Hause aus steuern. Einmal die Woche fährt er nach Basel ins Büro.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

Effizienter arbeiten mit Performance-Training

Der Baustoffhersteller Holcim aus Zürich hat ein globales Trainingsprogramm eingeführt und evaluiert. Und das mit Erfolg – unterm Strich hat das Programm einen 67-prozentigen Zuwachs an effektivem Führungsverhalten hervorgebracht.

[Auszug]
Holcim beschäftigt mehr als 80 000 Mitarbeiter an Produktionsstandorten in rund 70 Ländern weltweit. Die Produktpalette umfasst Zement und Zuschlagstoffe sowie Transportbeton und Asphalt. Das Unternehmen muss mit ständigen Marktveränderungen umgehen und ist mittels Akquisitionen rasant gewachsen. Während sich das Unternehmen auf einzelne Märkte konzentrierte, hielt es gleichzeitig globale Standards aufrecht.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

Berufsbildung für über 25-Jährige macht Sinn

Qualifizierte Fachkräfte fehlen und es gibt zu wenige Jugendliche, die sich auf eine Berufslehre einlassen wollen. Beide Probleme lassen sich nachhaltig lösen – vorausgesetzt, es findet ein Umdenken statt.

[Auszug]
Immer sichtbarer wird die Fachkräfte-Lücke und nicht immer können die Vakanzen mit ausländischen Spezialisten besetzt werden. Fast ebenso schwierig scheint in einigen Branchen die Besetzung der Lehrstellen zu sein. Das führt zeitweise zu zwar gut gemeinten, doch nicht zu Ende gedachten Überlegungen – zum Beispiel die Idee, in den Nachbarländern Jugendliche für eine Lehrstelle anzuwerben. Dabei gibt es nachhaltige Lösungen, die vielleicht etwas Zeit brauchen, doch in einigen Branchen seit Jahren erfolgreich eingesetzt werden. Es geht darum, Personen über 25 Jahren zu ermöglichen, ein Qualifizierungsverfahren zum EFZ nachzuholen. Nach dessen Abschluss ist der Weg frei für eine höhere Berufsbildung.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

Zukunft der Schweiz im Fokus

Mit welchen Lösungen kann die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz im Bewusstsein der demografischen Herausforderungen und mit Blick auf das immer rauer werdende globale Wettbewerbsklima nachhaltig gestützt, gefördert und weiterentwickelt werden? Lösungsansätze zu dieser zentralen Frage diskutierten Teilnehmer am 9. World Demographic & Ageing Forum (WDA) Ende August in St. Gallen.

[Auszug]
Das Thema Arbeitswelt stand im Mittelpunkt des ersten Tages des WDA-Forums in St. Gallen. Die kommenden Entwicklungen skizzierte WDA-Verwaltungsratspräsident Hans Groth in seiner Eröffnungsrede: «Das Meistern der demografischen Herausforderungen ist deshalb so anspruchsvoll, weil wir auf keinerlei Erfahrungswerte in der Vergangenheit zurückgreifen können.» Dies zeige sich insbesondere auch in der Arbeitswelt. Die Förderung älterer Mitarbeitender, das Schützen und Weitergeben von gesammeltem Wissen und auch das Implementieren längerer Lebensarbeitszeitmodelle in die Unternehmensstrategien beschrieb er als wichtige Eckpunkte für künftige Strategien und Massnahmen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

Raus aus der Komfortzone!

Der langfristige Erfolg einer Firma setzt gute Führung voraus. Erfahrene Führungskräfte kennen in der Regel Führungstheorien, Rollenspiele und Case Studies aus früheren Seminaren. «Was ist die adäquate Form der Führungsentwicklung für diese Zielgruppe?», fragte sich die Leiterin von Learning Campus, Astrid Hausherr Fischer. Learning Campus ist verantwortlich für Weiterbildungen und Beratungen für die Siemens Schweiz. «Action learning, ein Out-of-the-Box-Seminar mit einem konkreten Projekt», ist die überzeugende Antwort von Hausherr Fischer und eine spannende Alternative zu den herkömmlichen Angeboten.

[Auszug]
«Ein konkretes Projekt in einer anspruchsvollen Situation liefert unzählige Möglichkeiten, Führung zu erleben, zu reflektieren und sich dabei zu verbessern», erklärt Astrid Hausherr Fischer. Ende Oktober 2013 fand das Siemens-Seminar «Führungspraxis für erfahrene Führungskräfte» mit neuem Konzept statt.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

Die Perlen unter den Talenten finden

Wer kennt sie nicht, die gut gemeinten Karriereratschläge: «Folgen Sie Ihrer Leidenschaft» oder «Lassen Sie Ihren Chef gut dastehen» – solche und andere Karrieretipps gibt es zuhauf. Doch welche Fähigkeiten braucht eine Führungspersönlichkeit wirklich, um an die Spitze zu gelangen und auch dort zu bleiben? Acht Fähigkeiten machen den Unterschied.

[Auszug]
Jede Führungsperson ist ein Individuum mit einmaliger Persönlichkeit, Charakteristik und Profil. Dennoch gibt es Indizien, dass gewisse Führungskompetenzen mit hervorragenden Leistungen und Erfolg einhergehen. Das Korn/Ferry Institut hat insgesamt 67 grundlegende Kompetenzen identifiziert. Diese lassen sich wiederum in mehrere Kategorien gruppieren. Dabei stechen vor allem acht Kompetenzen hervor: die sogenannten «Big 8».

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

Kämpfen, bis der Arzt kommt

Die Zahl der Vakanzen in Spitälern wächst. Bei der Rekrutierung von Spezialistinnen und Spezialisten spielt das persönliche Netzwerk eine wichtige Rolle. Die sozialen Netzwerke werden noch wenig genutzt.

[Auszug]
Radiologen, Orthopäden oder Anästhesistinnen – medizinisches Fachpersonal ist gesucht. Während Ärztinnen und Ärzte sowie Medizinische Praxisassistenten mit Zusatzausbildungen wenig Mühe haben, ein passendes Angebot zu finden, bleiben viele Stellen in Spitälern lange unbesetzt. Das Ringen um Spezialistinnen und Spezialisten erfordert von den Personalverantwortlichen in den Spitälern viel
Kreativität im Umgang mit den Instrumenten, die ihnen zur Verfügung stehen. Prozesse, die über Jahre funktionierten, werden überdacht, neue Wege evaluiert.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

So trennt sich die Spreu vom Weizen

Dank CV-Datenbanken im Internet wird das Recherchieren nach geeigneten Anforderungsprofilen immer einfacher. Qualität und Aktualität der Profildaten sind aber nicht selbstverständlich. Der in Zürich domizilierte Jobportalbetreiber JobCloud startete Ende Oktober seine CVcloud.

[Auszug]
Internet sei Dank ist die Recherche nach geeigneten Anforderungsprofilen noch nie so einfach gewesen wie heute – zumindest in technischer Hinsicht. Die Unternehmensgruppe JobCloud AG mit den bekannten Onlinestellenportalen jobs.ch und jobup.ch (Westschweiz) startete Ende Oktober mit einer online verfügbaren CV-Datenbank. Das Geschäftsmodell: Die Qualität und Seriosität des neu geschaffenen Onlinedienstes soll die Spreu vom Weizen trennen, weswegen der Zugang zur Datenbank für rekrutierende Unternehmen auch etwas kosten darf.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

Wenn die Kultur zur Hürde wird

Ob betriebsintern oder ausgelöst durch externe Faktoren: Kulturwandel kann für enormen Stress sorgen und bis zum Ausfall von Mitarbeitenden führen. Die Förderung inter kultureller Fähigkeiten stärkt die Kompetenzen für Veränderungsprozesse.

[Auszug]
Der neue Chef kommt aus einem anderen Kulturkreis, eine Beförderung ist nur möglich über eine mehrjährige Auslandsstation, Unternehmensbereiche werden zusammengelegt oder eine Firma wird zugekauft: Solche Veränderungen, die in Unternehmen alltäglich sind, können bei einzelnen Mitarbeitern regelrecht «Kulturstress» auslösen. Gemeint sind damit Wertekonflikte in der Person selbst oder mit dem direkten Umfeld. Im Extremfall kann Kulturstress zu ernsten gesundheitlichen Problemen bis hin zum dauerhaften Ausfall von Mitarbeitern führen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

Produktive Energie hält fit

Die Belegschaften der Zukunft werden durch unterschiedliche Lebensentwürfe immer heterogener. Umso dringender ist eine betriebliche Gesundheitsvorsorge, welche die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden unterschiedlicher Zielgruppen in Unternehmen im Auge behält und begleitet.

[Auszug]
«Ist Gesundheit nicht auch ein erstrebenswerter Wert – auch in Unternehmen?», war die rhetorische Frage, mit der Thomas Mattig, Direktor der Gesundheitsförderung Schweiz, am 21. August die nationale
Tagung für betriebliche Gesundheitsförderung in Zürich eröffnete. Das Tagungsmotto «Mehr Wert durch Vielfalt – gesunde Teams und Führung» nährte die Erwartung, dass vielfältig zusammengesetzte Teams und Unternehmen deren Leistungsfähigkeit, aber auch die Gesundheit der Teammitglieder positiv beeinflussen. Doch so einfach ist es natürlich nicht.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

Mitarbeitende – eine wertvolle Ressource

Die von Gesundheitsförderung Schweiz überreichte Auszeichnung steht nicht nur für anspruchsvolle Ziele zur Gesundheitsvorsorge der Mitarbeitenden, sondern auch für eine strukturierte Vorgehensweise. Sieben weitere Unternehmen konnten sich erneut zertifizieren.

[Auszug]
Im Kulturzentrum Paul Klee in Bern ist Ende Oktober die Qualitätsauszeichnung «Friendly Work Space» an elf privatwirtschaftlichen Unternehmen und staatlichen Dienstleistungsbetrieben verliehen worden.
Darunter befanden sich die CSS Krankenversicherung, die Zurich (Global Corporate) Versicherung, die Opacc Software AG, die im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial tätige Würth International AG, die Société de la Loterie de la Suisse Romande, die Migros-Verteilbetrieb Neuendorf AG, das Warenhaus Manor, der Verein für integriertes Wohnen für Behinderte in Zürich, das Seniorenzentrum Naters, die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich und schliesslich das schweizerische Bundesarchiv.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

Mitarbeitermotivation als Triebfeder für Erfolg

Im Mittelpunkt jeder erfolgreichen Organisation stehen begeisterte Mitarbeitende: Wie es gelingt, diese bei steigenden externen Herausforderungen zu motivieren, damit sie sich begeistert und begeisternd für ihren Arbeitgeber einsetzen: Diese Frage stand im Mittelpunkt der IOP-Fachtagung 2013 im September in Bern.

[Auszug]
Die Veranstaltung bot Gelegenheit, erfolgreiche und aussergewöhnliche Elemente der Mitarbeitermotivation kennenzulernen und sich darüber auszutauschen – eine Gelegenheit, die rund 250 Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik nutzten.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

Temporär wohnen – viel Arbeit für HR

Die heutige Mobilität in der Arbeitswelt erfordert auch im HR-Bereich Flexibilität. Mitarbeiter müssen vermehrt für eine bestimmte Zeit an einem anderen Ort ihren Job ausüben. Oder Angestellte aus dem Ausland brauchen eine temporäre Bleibe. Pabs oder Visionapartments sind zwei Unternehmen, die dafür Lösungen bereithalten.

[Auszug]
Für kurzzeitige Domizilwechsel wird meist auf ein Hotel ausgewichen. Wenn die Mitarbeitenden jedoch für längere Zeit an einem anderen Ort arbeiten müssen, ist das Finden einer geeigneten Unterkunft meist Sache der Personalabteilung. Die Organisation kann aufwendig werden.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

Individuelle Lösungen sind erforderlich

Nach Unfällen und Krankheiten hat die Reintegration am Arbeitsplatz einen hohen Stellenwert. Gleichzeitig steigt das Interesse an präventiven Massnahmen zur Vermeidung von Langzeitausfällen. Beim Case Management sind individuelle Lösungsansätze von zentraler Bedeutung.

[Auszug]
Karin S., 47-jährige alleinerziehende Mutter einer 16-jährigen Tochter, ist als Leiterin der Abteilung Logistik eines grossen Unternehmens eine überaus engagierte Führungskraft, die zudem für das Coaching der Mitarbeitenden und die Ausbildung der Lehrlinge und Praktikanten zuständig ist. Ihre sehr erfolgreiche Arbeit spiegelt sich in ausgezeichneten Qualifikationen. Doch ihr grosszügiges Engagement bleibt nicht ohne negative Folgen: Der Arbeitsalltag wird nicht nur durch ein enormes Arbeitspensum, sondern auch durch die Zeitverschiebung zur Mutterfirma in den USA und durch unterschiedliche Kulturen und Führungsstile belastet.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

Die Auswahl der Besten ist anspruchsvoll

Herzchirurgie kommt nicht ohne Spitzentechnik aus. Dennoch sind jahrelanges Training und vertrauensvolle Teamarbeit über Stunden Voraussetzung jeder gelungenen Operation. Von diesem Anschauungsunterricht liessen sich Mitglieder der Vereinigung Swiss Assessment inspirieren.

[Auszug]
Wie kann die Qualität bei der Personalauswahl beurteilt werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich nicht nur HR-Fachleute und professionelle Assessoren bei der Besetzung von anspruchsvollen Stellen. Thierry Carrel, national bekannter Herzchirurg vom Inselspital Bern, referierte bei der Vereinigung Swiss Assessment zum Thema «Qualitätssicherung in der Medizin». Eindrücklich schilderte er die Spitzenleistungen, die in einem sehr gut eingespielten Team erbracht werden müssen: Jedes Teammitglied weiss, dass sich jede einzelne Handlung auf das Gesamtgeschehen auswirkt. Gegenseitige Vertrauensbildung wird grossgeschrieben. «Daher gehört es zu einer kritischen Feedbackkultur, dass jeder von allen kritisch beobachtet wird, auch der langjährige Chef», schilderte Carrel.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2013

Ideen-Scout Dezember

In dieser Ausgabe unseres Ideen-Scouts haben wir uns einem Magazin gewidmet, das Personalthemen unter dem Aspekt der Weiterbildung bespricht: “managerSeminare – das Weiterbildungsmagazin.” Daraus stellen wir einen Artikel über externe Mitarbeiterberatung vor: Welche Vorteile bringt eine externe Beratung und auf welche Qualitätskriterien muss ein Unternehmen bei der Auswahl achten? Als weiteres Thema greifen wir das, im Heft vorgestellte Wahlarbeitszeit- Modell der Firma Trumpf auf. Das Unternehmen führte 2011 erstmals die personalisierte Personalarbeit im Ditzinger Maschinenbaubetrieb ein. Zwei Jahre später stellt sich die Frage, ob das Konzept erfolgreich war.

Das HRM als Change Leader!

HR als Reparaturwerkstatt für Change-Schäden?

Change Management

Das HRM als Change Leader

Die Rolle des HRM hat sich vom Personalbetreuer und -administrator hin zum strategischen Partner der Geschäftsleitung gewandelt. Um den Erwartungen des CEO gerecht zu werden, sind Kernkompetenzen in Change Leadership und Personalentwicklung nötig.

Blog: „Vergesst Facebook! Von Vertrauen, Feingefühl und der Interaktion auf Facebook-Karriereseiten“

Wir reichen nach: Im Oktober hatte Henner Knabenreich – Blogger und Personalmarketing-Experte – HRM.de einen Blog über die Tücken von Karriere-Fanpages auf Facebook angeboten. Die Veröffentlichung hatten wir aufgeschoben, als in den Medien laut wurde, dass Facebook Rasterfahndung für jeden ermöglicht. In der Zwischenzeit hat Knabenreichs Blog in der Recruiting-Community Wellen geschlagen. Es ist nicht zu spät, nachzulesen. Darum ging´s: Dialog auf Facebook ist offenbar völlig überwertet; wenn nicht sogar gar nicht gewollt. Andererseits lässt das Publikum von Karriereseiten auf Facebook denn auch zu wünschen übrig. Knabenreich hat Spitzen und Ungeheures recherchiert. Und er erzählt ganz nebenbei, was eine superbe Karriereseite in Facebook erfordert.

“Deutscher Mittelstand im Dornröschenschlaf?”

Der Beitrag behandelt das makroökonomische Dilemma des in der Bundesrepublik zunehmenden Fachkräftemangels sowie dessen Lösung via Zuwanderung.

Sind sich deutsche Unternehmen der Folgen des stetig steigenden Personalmangels bewusst? Wie reagieren sie darauf?

Elterngeld – kompakt informiert & Update zu Zwillingsanspruch

Im Beitrag Neues im Jahr 2013: Geld, Arbeit und Familie wurden unsere Leser bereits grob auf die Änderungen beim Elterngeld hingewiesen. Um Klarheit zu schaffen, werden wir noch etwas detaillierter auf die Änderungen eingehen und weiterführende Informationsmaterialien bereitstellen.

Billig-Modell „Doktortitel“? Schleswig-Holstein will Promotionen an Fachhochschulen

Promotionen an Fachhochschulen (FH) – Schleswig-Holstein will sie als erstes Bundesland zulassen. Im Interview mit dem Deutschlandfunk hatte die Bildungsministerin des Landes Waltraud Wende Ende November diesen Vorstoß für höhere Forschungsabschlüsse an den praxisorientierten Bildungseinrichtungen verteidigt. Nach Ansicht der Ministerin wären Fachhochschul-Promotionen keineswegs Abschlüsse zweiter Klasse. Ende 2014 soll das neue Hochschulgesetz in Kraft treten. Zusätzliches Personal soll an den FHs jedoch nicht eingestellt werden.

Warum Fitness auch für kleine Unternehmen wichtig ist

Gerade kündigen sich die ersten kühlen Tage an. Die Menschen ziehen sich langsam aber sicher in ihre Häuser und Wohnungen zurück. Es wird zeitiger dunkel und gegen Abend auch schon bitter kalt.

Während im Sommer viele das schöne Wetter und die lange Helligkeit für ihre sportliche Freizeitgestaltung nutzen und viel Zeit im Freiem verbringen, kommen nun eher lange Abende mit Tee vor dem Fernseher. Jogger im Park sind die Ausnahme und das Fahrrad wird gegen die Straßenbahn oder das Auto eingetauscht.

Führen uns die Falschen?

Viele Führungspositionen in deutschen Unternehmen werden mit den falschen Leuten besetzt“, so schlussfolgerte der Verbandspräsident des Bundesverbands der Personalmanager Joachim Sauer in der Allgemeinen Frankfurter Sonntagszeitung. Oft machten Fachleute Karriere, die den Anforderungen nicht gewachsen seien. Diese Entwicklung führt in zu vielen Fällen zu gravierenden Führungsfehlern. Und diese haben für die Wirtschaft weit mehr Kosten zur Folge als jede Anhebung der Lohnnebenkosten. Was läuft also falsch? Wie ist es um die Führungskultur im Unternehmen bestellt?

Kostenfreies Webinar: Demografie: Chance oder Risiko für Unternehmen

Kostenfreies Webinar am 19. November 2013 um 15.00 – 16.00 Uhr

Der oft skizzierte demografische Wandel ist da. Das ergibt eine Studie der Unternehmensberatung Towers Watson unter 116 Unternehmen mit insgesamt 700.000 Mitarbeitern in Deutschland und Österreich. Das Webinar stellt die Studienergebnisse vor und zeigt, wie sich Arbeitsprozesse künftig gestalten lassen.

Vier Praxisleitfäden zur Kindertagespflege

Die Kindertagespflege erfreut sich immer größerer Beliebtheit, denn sie bietet das, was sich gerade Eltern von sehr kleinen Kindern am meisten wünschen: eine individuelle und flexible Betreuung in einer familienähnlichen Atmosphäre. Auf diese Weise lässt sich auch der Wunsch nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf umsetzen, weil die Betreuung der Jüngsten auf den jeweiligen Familienalltag und die beruflichen Erfordernisse der Eltern ausgerichtet werden kann.

Schadenersatz bei verpasstem Anschlussflug

Der Bundesgerichtshof (BGH, Az. X ZR 123/10) hat in einem jetzt gefällten Urteil die Anwendung der EU-Fluggastrechteverordnung für die Fälle präzisiert, bei denen Reisende infolge der Flugverspätung ihren Anschlussflug nicht bekommen und deshalb ihr Endziel erst mit einer Verspätung von mehr als drei Stunden erreichen.

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze – November 2013

In unserem aktuellen Newsticker zum Arbeitsrecht geht es unter anderem um Versorgungsordnungen, Auswahlrichtlinien zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat, Streikaufrufe im Intranet sowie Weiterbildungskosten.

Rolle rückwärts? – 3-Jahres-Frist zu Vorbeschäftigungszeiten bei einer sachgrundlosen Befristung gerät ins Wanken

Der § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG sorgte vor 2 Jahren schon einmal für Furore. Das BAG entschied mit Urteil vom 6. 4. 2011 (7 AZR 716/09), dass eine “Zuvor-Beschäftigung” nicht gegeben ist, wenn das frühere Arbeitsverhältnis mehr als drei Jahre zurückliegt. Das war ein Novum. Zuvor galt allgemein, dass dauerhaft eine Vorbeschäftigung eine erneute sachgrundlose Befristung nach § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG verbietet. In mutiger Abweichung zum BAG hat nun aber das LAG Baden-Württemberg anders als das BAG entscheiden und die 3-Jahres-Frist nicht für anwendbar gesehen. Das sorgt erneut für Furore und damit auch für Verunsicherung. Was bedeutet das nun für die Praxis?

Freiwilligkeitsvorbehalt beim Weihnachtsgeld

§§ 305c Abs. 2, 307 Abs. 1 Satz 2 BGB

1. Enthält ein Arbeitsvertrag eine ausdrückliche Regelung, dass der Arbeitgeber Weihnachtsgeld gewährt, begründet dies einen Rechtsanspruch des Arbeitnehmers.

2. Ein an sich wirksamer Freiwilligkeitsvorbehalt vermag diesen Rechtsanspruch nicht zu beseitigen, da die Kombination aus Rechtsanspruch und Freiwilligkeitsvorbehalt widersprüchlich ist und gegen das Transparenzgebot des § 307 Abs., 1Satz 2 BGB verstößt.

(Leitsätze des Bearbeiters)

BAG, Urteil vom 20. Februar 2013 –
10 AZR 177/12

Krankheitsbedingte Kündigung als Diskriminierung Behinderter

§ 12 Abs. 1 AGG; Art. 5 der Richtlinie 2000/78/EG

1. Die Richtlinie 2000/78/EG ist dahin auszulegen, dass sie einer nationalen Bestimmung, nach der ein Arbeitgeber einen Arbeitsvertrag beenden kann, wenn der betroffene behinderte Arbeitnehmer krankheitsbedingt abwesend war, entgegensteht, wenn diese Fehlzeiten darauf zurückzuführen sind, dass der Arbeitgeber nicht gem. der Verpflichtung nach Art. 5 dieser Richtlinie angemessene Vorkehrungen zu treffen, die geeigneten Maßnahmen ergriffen hat.

2. Eine Krankheit, die den Arbeitnehmer hindert, voll am Berufsleben teilzunehmen, ist auch dann, wenn sie grundsätzlich heilbar ist, unter der Voraussetzung, dass die Einschränkung von langer Dauer ist, eine Behinderung i. S. d. Richtlinie 2000/78/EG.

3. Die Zulassung einer krankheitsbedingten Kündigung durch eine entsprechende Bestimmung muss ein rechtmäßiges Ziel verfolgen und nicht über das Erforderliche hinausgehen, um als Diskriminierung gerechtfertigt zu sein.
(Leitsätze der Bearbeiterin)

EuGH, Urteil vom 11. April 2013 –
C-335/11 u. C-337/11

Handbuch für Personaldienstleistungskaufleute in der Zeitarbeit und Personalvermittlung

Von Rainer Moitz, 3. überarbeitete Auflage,
Verlag Personal, Recht, Management,
Troisdorf 2013, 300 Seiten,
Preis: 29,80 Euro

Die moderne und dynamische Personaldienstleistungsbranche setzt zunehmend auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Seit 2008 haben sich etwa 5.000 junge Menschen für eine Ausbildung zum/zur Personaldienstleistungskaufmann/ -kauffrau entschieden. Mit dem „Handbuch für Personaldienstleistungskaufleute“ aus der VPRM „Schriftenreihe zur Zeitarbeit“ wurde 2010 das erste umfassende Fachbuch für diesen neuen Berufszweig veröffentlicht.

Gesund zur Arbeit: Neue Ideen für gesundes Pendeln

Von Julia Lausch und Derk Möller,
planet ebikes GmbH, München 2013,
81 Seiten, eBook, Amazon-Kindle-Edition,
Preis: 2,77 Euro

Rückenschmerzen, Übergewicht, Unausgeglichenheit – diese Berufskrankheiten ziehen sich quer durch alle Branchen und Berufsgruppen. Die Belastung, die tagtäglich durch Nicht- oder falsches Bewegen auf den Körper einwirkt, ist enorm. Krankenkassen schlagen jedes Jahr Alarm ob des steigenden Negativ-Trends von Erkrankungen, die auf zu wenig Sport und zu wenig Ausgleich zwischen Beruf und Freizeit zurückzuführen sind. Dabei können schon allein täglich 20 bis 30 Minuten Bewegung am Morgen sowohl für Körper als auch für den Geist wie ein kleiner Jungbrunnen wirken.

In aktueller Sache: BWRmedia handelt mit Personaleradressen

Liebe HRM.de-Mitglieder,

unser Netzwerk beobachtet seit einiger Zeit die Aktionen von BWRmed!a – einem Unternehmensbereich der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG. Jüngst ist uns an den Mediadaten des Verlages für die Publikation „Personal im Fokus“ aufgefallen, dass dieser mit Adressen von Abonnenten – darunter Personalern, Lohn- und Gehaltsbuchhaltern – handelt. Demnach kosten beispielsweise 5.000 Adressen runde 2.250,00 EUR. Offiziell wird von „Adressvermietung“ gesprochen. Wir haben den entsprechenden Auszug aus den Mediadaten des Verlages zu Ihrer Kenntnisnahme auf unserem Portal hinterlegt.

HRM.de schließt ein solches Geschäftsgebaren für sich dezidiert aus. Wir sind ein seriöses Netzwerk und geben Ihre Daten garantiert nicht weiter.

Neuer Mindestlohn in der Zeitarbeit

Die rund 800.000 Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche erhalten in den kommenden Jahren merklich mehr Geld. Die Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ) und die DGB-Tarifgemeinschaft einigten sich auf eine Erhöhung des Mindestlohns ab dem 1.1.2014.

Die Harmonie endet zum Zeitpunkt der Überweisung

So wirkt sich SEPA auf die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge aus

Ab dem 1.2.2014 dürfen Banken und Sparkassen gemäß der so genannten „SEPA – Verordnung“ Überweisungen und Lastschriften von Unternehmen und Vereinen nur noch als SEPA-Zahlung im SEPA-Datenformat annehmen und ausführen. Das SEPA-Verfahren gilt grundsätzlich für alle Überweisungen und Lastschriften, die in Euro erfasst werden. Zu beachten ist, dass das SE PA-Verfahren nicht nur für grenzüberschreitende, sondern auch für inländische Transaktionen Anwendung findet. Die heute bestehenden nationalen Verfahren gelten nur noch bis zum 31.1.2014. Nachfolgend verraten wir Ihnen, was Sie bezüglich SEPA bei der Lohn- und Beitragsabrechnung beachten müssen.

Folgencheck- Coaching

Relationales Handeln ist in die Zukunft gerichtet. Es prüft die potenziellen Auswirkungen des (eigenen) Handelns und setzt jene Handlungen um, für deren Auswirkungen der Betreffende die Verantwortung übernehmen kann
und auch will.

Projektmanagement- Probleme

Ich kenne heute praktisch niemanden mehr, der – zumindest in einem größeren Unternehmen, einer größeren Organisation – unbehelligt von Projekten arbeitet. Daran wäre grundsätzlich nichts Schlimmes, wenn wir damit erfolgreich wären. Aber das Gegenteil ist der Fall: Nach der großen Krise 2008 merken wir nun, dass wir uns mitten in einer Strukturkrise befinden, die nicht mit weiteren Rettungsschirmen und Geldpumpen zu beseitigen ist.

Coaching – Mode oder ein nachhaltiger Zugang?

Im relationalen Coaching wird ein Coachee (die Person, die gecoacht wird) im Prozess begleitet. Den Coach interessiert weder die Vorgeschichte noch der eigentliche Inhalt des Gesprächs. Der Coach ist für den Prozess verantwortlich, der Coachee für den Inhalt. Dahinter steckt der Zugang, dass nur der Coachee Experte für sein Problem ist und die für ihn passende Lösung finden kann.

MELECS EWS: Ein Unternehmen gestaltet erfolgreich seine Zukunft

MELECS EWS ist Teil der 2009 aus Siemens Österreich hervorgegangenen MELECS Gruppe und der größte Elektronikfertigungs-Dienstleister mit österreichischen Wurzeln.
Nach der Expansion Richtung Ungarn im Jahr 2011 geht es nun darum, den komplexen Herausforderungen der nächsten Jahre bewusst ins Auge zu sehen und das Unternehmen erfolgreich auszurichten. Der „Umzug in das neue Unternehmen“ gelang MELECS nach nur 3 Monaten sehr erfolgreich.

Buchhinweis: E-Portfolio an der Schnittstelle von Studium und Beruf

Im Zentrum des Bandes steht die Leitfrage: Welche Funktionen muss ein webbasiertes Portfolio im Studium und im Übergang zum Berufsfeld erfüllen, damit es als Mehrwert gegenüber der bisherigen Praxis wahrgenommen wird? Das bedeutet auch: Welche bestehenden Probleme hilft es zu lösen und welchen Anforderungen der Praxis muss es genügen, um von den Akteuren als nützlich und lohnenswert bewertet zu werden?

Relationale Mitarbeiterbegleitung: Der Sprung in die nächste Coaching-Generation

Dürfen Führungskräfte coachen? „Können“ sie überhaupt in ihrer Verantwortung coachen? Oder müssen sie gar coachen? In dieser ewigen Diskussion überrascht Sonja Radatz mit einem neuen Dreh:
Sie mögen sich zwar aussuchen können, ob sie coachen oder nicht – aber der kontinuierlichen Mitarbeiterbegleitung können Sie sich nicht entziehen, wenn Sie gesicherte Ergebnisse erzielen wollen (bzw. müssen).
In ihrem neuen Buch „Relationale Mitarbeiterbegleitung und Mitarbeitercoaching“ stellt Sonja Radatz dar, wie dies Führungskräften einfach gelingt – und schafft damit locker, leicht und transparent den Sprung in die nächste Coaching-Generation.
In diesem Artikel beschreibt sie die Kern-Essentials, auf die es ankommt.

Neue Teams für die Zukunft „relational“ entwickeln

Lässt sich der Relationale Ansatz auch „einfach so“ in der Praxis anwenden? Und dann sogar nur beschränkt auf einen kleinen Unternehmensbereich? Rainer Bösch, HR Business Partner F & E bei der Ivoclar Vivadent AG, wagte diese Herangehensweise – und erzielte überraschende Ergebnisse, aber auch große Erfolge in einem Teilbereich des Unternehmens.

Relationale Unternehmensgestaltung in der Praxis

Das Unternehmen komplett neu denken, neu gestalten: Das kann auch ganz leicht sein, wie Sonja Radatz in diesem Gespräch mit dem Geschäftsführer eines Pharma-Unternehmens verdeutlicht. Die Grundsätze Relationalen Denkens und Handelns sind darin konsequent umgesetzt.

Die Erfolgsfaktoren des Relationalen Ansatzes

Relationales Denken ist gnadenlos neu und trifft auf ein Feld, das an Traditionalität und konservativem Denken kaum zu überbieten ist. Umso überraschender erscheint es auf den ersten Blick, dass das Interesse am und die Begeisterung für den Relationalen Ansatz so enorm boomt.

Die perfekte Bewerbung

Wir beschäftigen uns mit dem Kernstück einer jeden Bewerbung – dem Lebenlauf!

Ihr Wissen und Ihre Erfahrung sollen uns helfen, eine aussagekräftige Studie zu erstellen, die nicht nur Bewerbern hilft, sondern auch Vergleichswerte für Sie als Personaler liefert.

Das neueste zum Thema “Relationales Mitarbeitercoaching und Mitarbeiterbegleitung”

“Relationales Mitarbeitercoaching und Mitarbeiterbegleitung”

Sonja Radatz wagt den Sprung in die nächste Dimension des Coachings: Voilà, hier ist das Buch zur Relationalen Mitarbeiterbegleitung, welche der ewigen Diskussion um „die Führungskraft als Coach“ ein zukunftsfokussiertes und kräftiges Ende setzt: Nein, Führungskräfte müssen nicht coachen. Ja, aber ihre Mitarbeiter begleiten sollten sie schon!

Pflege bedeutet plötzlich, Kinder lassen sich planen

Beruf und Kind unter einen Hut bringen ist etwas ganz anderes als Beruf mit Pflege vereinbaren. Darauf macht eine explorative Studie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz aufmerksam. Die Autoren vom Institut für Soziologie schreiben, dass Pflege im Vergleich zu Elternschaft und Karenz oft nicht planbar ist, weil Krankheit oder Unfälle, die zur Pflegebedürftigkeit führen, plötzlich passieren. Das kann zu tiefer Verunsicherung oder Hilflosigkeit aller Betroffenen führen. Konkreter Rat unterstützt Mitarbeiter daher am besten: Wohin wenden? Welche Angaben aufbereiten? Wir stellen die wichtigsten Punkte der Studie vor, verlinken zu dieser und weisen auf unseren Bericht zu Pflegeberatung und Pflegestützpunkten in dieser Ausgabe hin (zum Weiterleiten an Mitarbeiter).

Achtung Recruiter: Funktionstod bei Facebook bringt Rasterfahndung

Hans-Ulrich Jörges, Mitglied der Chefredaktion der Illustrierten „Stern“, hat in der aktuellen Ausgabe Klartext gesprochen: Er rief zu einem auf Run auf Facebook auf, speziell Angela Merkel. Die Kanzlerin müsse aus Netzwerken wie Facebook austreten, um damit ein symbolisches Zeichen zu setzen. Denn längst sei es durch internationale Wirtschaftsverstrickungen unmöglich geworden, Obama zu ohrfeigen durch einen Wirtschaftsboykott oder ähnlichem. Jörges Kommentar zu Facebook und Co.: Zu eigenmächtig, zu gewissenlos. Die Macher des Zuckerberg-Produktes haben erst jüngst wieder Stoff zur Debatte geboten: Das Netzwerk erweitert nun seine Suchfunktion „Graph Search“, indem es eine Funktion aus den Privatsphären-Einstellungen entfernt. Damit lassen sich nun beliebige Posts, Status-Updates eines Profiles, Bildunterschriften und Kommentare screenen. Alle Profile sind künftig öffentlich und vor fremden Einblicken nicht mehr geschützt. Doch Hilfe ist nicht fern. Für Unternehmen und Mitarbeiter ist jetzt nacharbeiten angesagt; denn findige IT-Experten kennen Tricks, um Facebook auszubremsen. So geht´s.

Nix wolkig. Wie leitet ein Dirigent ein Orchester und was lernen Personaler davon? Meister-Expertise vom vierfachen Grammygewinner Christian Gansch.

Christian Gansch ist Österreicher, Jahrgang 1960. Als Dirigent und Referent ist er international tätig. Er nahm unter anderem Engagements beim BBC Orchester, dem Birmingham Symphony Orchester, dem Russian National Orchestra an. Nach seiner Zeit als Führungskräfte bei den Münchener Philharmonikern ging Gansch als Produzent in die Musikindustrie. Vier Grammy Awards nennt er sein und gibt seine Erfahrungen in der Führung von Menschen als Vortragender weiter. Auf dem III. HAWARD® Fürstenberg Symposium spricht er am 13. November 2013 über sein zentrales Thema. Diese Arbeitshilfe stellt die besten Tipps des Dirigenten vor.

Kostenfreies Fachforum adressiert spezielle Themen wie E-Bilanz und SEPA

Die Firmenzentrale der CSS GmbH ist ins nordrhein-westfälische Künzell gezogen. Um den neuen Standort einzuweihen veranstaltet der Anbieter von Softwarelösungen vom 11. Bis 15. November einen Eventwoche, die kostenfreie Schulungen und Seminare zu Rechnungswesen, Controlling, Personalwesen und ERP auf die Agenda hebt. Zum Auftakt plant CSS ein Meeting von Studierenden und interessierten Unternehmen. HRM.de informiert über die Programmdetails.

Weiterbildungsbiographien aus der dem Bereich der Altenpflege

Altenpflegekräfte werden dringend gesucht und die Nachfrage nach Pflegepersonal steigt weiter, denn unsere Gesellschaft wird immer älter. Der demografische Wandel und die damit verbundene alternde Gesellschaft erfordern ein konzentriertes Vorgehen, damit auch künftig Angebot und Qualität gesichert werden können. Dieser Best-Practice-Bericht zeigt, wie Weiterbildung für die Altenpflege erfolgreich funktioniert und was der Staat in die Pflege investiert.

Zu wenig gewiefte Schauspielerin, inhaltlich zu verstrickt: Familienministerin Kristina Schröder wartet auf Ablöse

Kristina Schröder hat ein Direktmandat für den Deutschen Bundestag gewonnen. Die ehemalige Familienministerin, die als zweitjüngste ihres Amtes in die deutsche Geschichte einging, hatte am Tag der letzten Bundestagswahl am 22. September 2013 angekündigt, auf eine weitere Amtszeit im Ministerium zu verzichten. Offiziell hatte die 36-Jährige diesen Schritt damit begründet, dass sie sich vermehrt Familienaufgaben widmen wolle. Für die CDU war das keine Überraschung, wie die Zeitung „Die Welt“ kurz nach ihrem Rücktritt zu berichten wusste. Offenbar hatte die Wiesbadenerin zu wenig auf Linie mit der Altherrengarde der Partei gelegen. Gemunkelt wurde auch, dass Schröders Vorgängerin Ursula von der Leyen mit Vorstößen zu Elterngeld, Vätermonaten und Krippenplätzen zuvor bei vielen Bürgern punkten konnte. Das Thema Frauenquote in Unternehmen konnte Schröder ebenfalls nicht als eigenes besetzen, auch hier wusste sich Leyen gut zu positionieren. „Die Welt“ berichtete weiterhin, dass Schröders Scheitern endgültig bei der Unterlegung von Familienpflegezeit durch einen Rechtsanspruch besiegelt war. Sie konnte dies nicht mit Überzeugung mit der FDP ausdiskutieren und als Thema insgesamt zu ihrer Sache machen.

36 Praktikaplätze für Azubis aus Baden-Württemberg frei: Frankreich und die englischen Inseln rufen – jetzt bewerben

Junge Leute begeistert es immer noch, einmal die gewohnte Umgebung zu verlassen und in den Alltag im Ausland einzutauchen. Unternehmen motivieren ihre Ausbildenden spielend, wenn sie ihnen genau das in Aussicht stellen. Und noch dazu bringt internationale Qualifizierung des Nachwuchses auch dem Heimatbetrieb viel frischen Wind. Die Initiative „Go for europe“ unterstützt Betriebe bei der Azubi-Entsendung in Auslandspraktika; sie ist ein Gemeinschaftsprojekt der baden-württembergischen Wirtschaft – des Baden-Württembergischen Handwerkstags e.V., des Industrie- und Handelskammertags e.V. und des Verbands der Metall- und Elektroindustrie Südwestmetall e.V. Konkret stehen 36 Plätze für das nächste Frühjahr für Azubis aus dem Raum Baden- Württemberg zur Verfügung. Wer Glück hat, packt seine Koffer für Birmingham, Cork und Dublin, Annonay und Lyon. Um Bewerbungen wird gebeten bis zum 06.01.2014.

Basel: Hochzeit der Arbeitgeber mit HR

Die meisten Betriebsräte würden Personalverantwortliche traditionell auf die Seite der Unternehmer rechnen. Das ist nicht ganz unlogisch, denn ebenfalls traditionell sollen diese die Interessen der Geschäftsleitungen vor den Mitarbeitern vertreten und als deren Businesspartner Geschäftserfolge fördern. So wahr dies ist, so sehr ist es nur die halbe Miete: In einer innovativen, globalen Wissensgesellschaft ticken Organisationen anders. Die Hierarchien verflachen sich, mehr Kontakt zwischen allen Beteiligten auf Augenhöhe wird möglich. Und da sollen Personalverantwortliche eben auch die Belange der Mitarbeiter im Auge haben. Historisch ist die HR-Branche noch nicht in ihre neutrale Rolle gewachsen. Umso interessanter ist es, dass nun die Basler Gesellschaft für Personalmanagement (BGP) neues Kollektivmitglied des Arbeitgeberverbandes Basel ist. Mitglieder können fortan zum Beispiel Weiterbildungsangebote des Verbandes nutzen.

Neue Wege im Rekruitment

Ohne Zweifel ist das Einstellungsinterview heute nach wie vor die wichtigste Methode bei der Auswahl neuer Mitarbeiter, denn es ermöglicht Unternehmen und Bewerbern einen guten Austausch relevanter
Informationen. ch viele Einstellungsinterviews sind nicht erfolgreich. Häufig fehlen Anforderungsprofil und Struktur.

Berater, wo seid ihr? Die News dazu: Mann druckt Lebenslauf auf Werbetafeln am Bahnhof

Ralph Knapp ist 55 Jahre alt, lebt in Wuppertal und hat 31 Jahre lang ein kleines Kino klar Schiff gemacht. Zuletzt wohl auch als One-Man-Show. So einer kann was und findet derzeit keinen Job, trotz Weiterbildung zum Steuerfachangestellten. Knapp – Kulturmensch, der er ist – steckt den Kopf nicht in den Sand, sondern druckt seinen Lebenslauf auf Plakatwände an einem Bahnhof. Nun sieht´s die ganze Nation, denn Fernsehen und Radio gefällt die Story natürlich.

Ideen-Scout November: „Abseits des Normalen“

„Alle sind normal. Nur du nicht.“, so lautet der Titel des Wirtschaftsmagazins „brand eins“ im Oktober. Seit der Gründung im Jahr 1999 beschreibt das Magazin mit diesem Titel nicht nur den Themenschwerpunkt der Oktoberausgabe 2013, sondern auch sich selbst.

Von der Stange zur Palette – Warum HR Differenzierung braucht

Wenn der unternehmerische Faktor Mensch der entscheidende Erfolgsfaktor ist, dann ist er auch – anders herum gedacht – der große Risikofaktor im täglichen Spiel um langfristigen Geschäftserfolg. Und dort, wo Personaldecken immer dünner werden, stehen ganze Geschäftsideen vor dem Aus, wenn qualifizierte Fachkräfte kündigen oder erst gar nicht zu finden sind. Das gilt inzwischen für viele Großunternehmen genauso wie für kleine und mittelständische Betriebe. Personaler können jedoch ihren Beitrag dazu leisten, dass Unternehmen auch künftig gut wirtschaften. Fakt ist auch: Angesichts der vielfältigen Herausforderungen vor denen Personalarbeit steht, reichen Einheitskonzepte – noch dazu von der Stange – nicht mehr.

Kostenfreies Webinar: Rekrutierungsprozesse auf dem Prüfstand

Kostenfreies Webinar am Mittwoch, dem 30. Oktober 2013, um 15:00 Uhr bis 15:30 Uhr mit anschließender Diskussion.

Im Rekrutierungsprozess interagieren Bewerber und Unternehmen erstmals. Es gilt daher, stringent, offen, schnell und individuell zu handeln. Doch während viele Personaler dem Personalmarketing und Employer Branding die verdiente Aufmerksamkeit widmen, kommt der operative Rekrutierungsprozess häufig zu kurz. Erfahren Sie, wo es warum hakt und was Personaler verändern können.

3. Teil „HR-Businesspartner-Wissen“: HR-KENNZAHLEN – WELCHE NÜTZEN STRATEGISCH?

Im vorangegangenen Teil der Reihe „HR-Businesspartner-Wissen“ ging es darum, welche Kennzahlen das Personalwesen wie erheben kann. Im dritten Teil gehen wir einen Schritt weiter und fragen nach dem strategischen Nutzen von Kennzahlen: Die Frage, welche HR-Kennzahlen strategisch relevant sind, bringt für jedes Unternehmen andere Antworten mit sich. Diese sind abhängig vom Geschäftsmodell, der Geschäftsstrategie, der Personalstrategie und dem Personalkörper, den eine Organisation hat. So verschieden die Ergebnisse auch sein mögen, es gibt einen Best-Practice-Weg in vier Schritten, diese abzuleiten.

Geschichten erzählen und voneinander lernen

Gary Copitch ist Chief Executive der Non-Profit-Organisation People’s Voice Media. Am 16. September 2013 erhielten er und seine Organisation in einer feierlichen Zeremonie im Steigenberger Grandhotel Petersberg den Leonardo – European Corporate Learning Award in der Kategorie „Crossing Borders“ verliehen. Der Leonardo in dieser Kategorie honoriert Persönlichkeiten, die vor alternativen Ansätzen und innovativen Ideen nicht zurückschrecken und durch ihren Einfluss auf Personen, Unternehmen und die Gesellschaft grundlegende Veränderungen hervorrufen. Mit seiner Arbeit hätte der Preisträger das Thema Bürgerbildung auf ein ganz neues Level gehoben, so die Begründung des Leonardo-Beirats. „Verantwortliche im Bereich Betriebliches Lernen können sich viel von diesem etwas anderen Ansatz abschauen, nämlich wie sie ihre Mitarbeitenden einbinden und diese dazu bringen, sich aktiv zu beteiligen“, stellte Leonardo-Ambassador Prof. Dr. Günther Koch in seiner Laudatio im Rahmen der Preisverleihung heraus. Wir trafen uns mit dem Leonardo-Gewinner zu einem Gespräch.

Blog zum Thema Innovation

Neuester Blogeintrag zum Thema “Prozessinnovation im Visier” – Innovationstipps in 3 Schritten

ZDF-Reportage: Einmal beim Ironman dabei sein, gehört schon fast zum guten Ton

Spitzensport als Matrize für ein beruflich erfülltes Leben. Die Manie eines Olympiaden – sich durch körperliche und mentale Optimierung an die Spitze zu befördern – wird in der Personal- und Managementliteratur gern als Referenz für Konzepte verwendet, die motivieren sollen, über lange Zeiträume hochkreativ und belastbar zu wirken. Und so, wie es diejenigen gibt, die dafür zu Recht als realitätsgetreue Vorbilder gelten können, gibt es eben auch jene, die solches Leben bestenfalls bestaunen. Für sie hat alles Erzählte nur Geschichtenwert. Diese Schneise zwischen den Gegensätzen – bezogen auf Sport und Fitness – nimmt sich nun eine Reportage des ZDF aufs Korn. Zu wahrlich sportlicher Stunde: Im Nachtfernsehen – 29.10. / 1.10 Uhr. Die Olympiaden unter den Zuschauern schauen die Sendung also live, alle anderen drücken bitte den Aufnahmeknopf. Das gibt es laut Presseinformation des ZDFs zu sehen: Einen Sportlichen Selbstversuch in ZDFinfo.

Austrian eLearning Conference: Wissen unterscheidet sich von allen bisher historisch bekannten Produktionsfaktoren

Die Austrian eLearning Conference (AeLC), ist eine branchenübergreifende Informations- und Vernetzungsplattform rund um eLearning in Österreich (6. / 7. November 2013 / Messe Wien). Mit hochkarätigen Vorträgen, Best-Practice-Beispielen und Workshops beleuchtet der Kongress aktuelle Trends und Entwicklungen; und zwar parallel zu den Fachmessen Personal Austria und Professional Learning in der Messe Wien, zu deren Besuch das Kongressticket ebenfalls berechtigt. Vertreter aus dem Public Sector und aus Hochschulen erhalten hohe Sonderkonditionen.

Das Ende allen Projektmanagements

Das Arbeiten in Projekten verwässert Verantwortlichkeiten, erschwert die Zielerreichung und steuert Organisationen verlässlich in eine Sackgasse, sagt Autorin Sonja Radatz. Sie plädiert für die Abschaffung des Projektmanagements – zugunsten einer anderen Organisations- und Managementpraxis.

Experten diskutieren auf Executive Forum über Zukunft des Lernens

Das Lernen über soziale Netzwerke, Foren und andere Onlineangebote erreicht die Unternehmen: Über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der betrieblichen Weiterbildung diskutierten rund 40 Entscheider auf dem Executive Forum auf dem Petersberg in Bonn.

Ob Sie es wollen oder nicht: Sie sind jetzt auch im Medienbusiness

Was immer Ihr Business ist, wenn Sie heute erfolgreich sein wollen, dann müssen Sie sich auch um Ihr zweites Business, ihr Medienbusiness, kümmern. Nach dem äußerst gelungenen Stratos Projekt von Red Bull haben viele Stimmen weltweit gesagt: Red Bull ist ein Medienbusiness, das auch ein Limonadenbusiness betreibt. Soweit müssen Sie aber nicht gehen.

Relationale Innovation – die erfolgreiche Trial & Error Arbeit

Relationale Innovation ist ein wunderbarer Prozess, um Innovationen aller Art – Prozesse, Produkte, Leistungen – in der Praxis sehr rasch zu schaffen und möglichst risikofrei sofort anzuwenden – ohne zuerst Jahre lang Zeit in das
Rechnen großer Business Pläne oder den Umbau von Werken und Prozessen zu investieren.

Mit Veränderungen erfolgreich umgehen! Der Change im Change

Wir haben uns nunmehr schon einige Wochen mit der Erarbeitung der neuen Organisationsform und Positionierung auseinandergesetzt. Das Bild einer Organisation, in welcher der Strategische Treiber DIE zentrale Rolle einnimmt, ist in den Köpfen von uns beiden Geschäftsführern völlig klar. Nun geht es darum, ein gemeinsames Bild mit den führenden Mitarbeitern zu erarbeiten. Hierzu wird ein Startworkshop mit IRBW geplant.

Ganzheitliche Markenentwicklung – Wenig verkauft sich von selbst

Was tun, wenn Sie im Prinzip eine wunderbare Marke hätten, aber die Mitarbeiter sie leider am „Point of Sale“ nicht oder anders als gemeint verkaufen?
Wenn Ihre Kunden jeden Tag etwas anderes erleben, als mit der ganzen Kraft des Marketings versucht wird ihnen zu vermitteln?
Annette Ruland geht davon aus, dass nur einzigartig und umfassend geführte Marken erfolgreich werden können. Und das bezieht auch die Mitarbeiter mit ein, wie sie in ihrem Artikel darstellt.

Innovationsanreger in der Praxis

Innovative Unternehmen meistern wirtschaftlich schwierige Zeiten besser als Unternehmen, die sich primär als Hüter der Tradition verstehen. Denn sie stellen ihre Geschäftsmodelle regelmäßig auf den Prüfstand, und sorgen heute
dafür, dass sie auch künftig Erfolg haben.

Einzigartig erfolgreich sein: Strukturierte Prozessinnovation mit der Bildkartenmethode (BKM)

Die Informations- und Kommunikationssystem-Entwicklung im Zuge der Vernetzung lokaler Computerressourcen vor rund 25 Jahren schuf ganz neue Möglichkeiten der Gestaltung von Geschäftsprozessen. Doch noch heute bleiben viele Chancen zur Entwicklung einzigartiger Wertschöpfungsketten ungenutzt, wenn die geeignete methodische Unterstützung fehlt. Der Begriff Prozessinnovation, also die über eine kontinuierliche Verbesserung deutlich hinausgehende Erneuerung von Prozessen, taucht in letzter Zeit wieder häufiger rund um das Themengebiet Prozessmanagement auf, wie Markus Gappmaier in seinem Artikel beschreibt.

Deutsche Unternehmen in der Eurokrise: Was wir brauchen ist Vertrauen!

Wirft man einen Blick auf die Eurozone, so lässt sich wahrlich nicht leugnen, dass Deutschland derzeit extrem gut aufgestellt ist. Während weite Teile der Eurozone wirtschaftlich schwächeln oder kurz vor dem Ruin stehen und die
Rezession in Europa einfach nicht enden will, erweist sich die deutsche Wirtschaft als sehr robust – inmitten von Staatsschuldenkrisen und Rettungspaketen hat sie weiterhin ein Wachstum zu verbuchen. Der aktuell rekordverdächtige Tiefstand der Arbeitslosenzahlen ist nur ein Beispiel von vielen. Dennoch nehmen die negativen Prognosen zu, das Vertrauen schwindet.
Was ist zu tun?

Deutschland gehen die Ideen aus

Das neue deutsche „Wirtschaftswunder“ täuscht über einen Fakt hinweg: In der Liga der weltweit innovativsten Firmen sind unsere Unternehmen allenfalls Mittelmaß. Der Aufschwung beruht auf Ideen von gestern. Gegen die weltweit innovativsten Firmen haben deutsche Unternehmen kaum eine Chance: Deutsche Unternehmen betreiben zwar einen immensen Aufwand an Forschung und Entwicklung, doch ihre konservativen Strukturen sind nicht dafür gemacht, wirklich bahnbrechend Neues zu entwickeln. Noch hat Deutschland Ideen und noch funktioniert die Verbesserung des Bestehenden. Im internationalen Wettbewerb schmilzt jedoch der Vorsprung.

Das Relationale Innovationsmodell

Innovationswüste, lack of innovation, Innovations-Gap – die Innovationsprobleme unserer Unternehmen beginnen langsam in den Fokus unseres Interesses zu rücken:
Wie lange können wir es uns noch leisten, das Gestrige fortzusetzen?
Sonja Radatz erzeugt mit ihrem Relationalen Innovationsmodell eine neue Perspektive auf das Thema „Innovation“ – und forciert spannende Innovationspotenziale.

Arbeitsvertragsrecht: Die “alte” Gleichstellungsabrede ist tot – es lebe die “alte” Gleichstellungsabrede?

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) sorgt im deutschen Arbeitsrecht mit immer größerer Häufigkeit und Tragweite für Überraschungen und Neuerungen. Hierdurch wird gerade auch das Bundesarbeitsgericht (BAG) gezwungen, seine Rechtsprechung anzupassen. Begleitet von großem Aufruhr im Arbeitsrecht änderte das BAG seit 2005 seine Rechtsprechung zu Bezug-nahmeklauseln auf Tarifverträge. Nun könnte durch eine neue Entscheidung des EuGH eine Rolle rückwärts angesagt sein und das BAG gezwungen sein, zu seiner “alten” Rechtsprechung zurückzukehren, die deutlich arbeitgeberfreundlicher war. Nachfolgend ein Überblick über den aktuellen Rechtsstand und mögliche Veränderungen bei einem Dauerbrenner im Arbeitsvertragsrecht.

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze – Oktober 2013

Wie sehen die Anforderungen an die Sozialauswahl bei betriebsbedingter Kündigung im Leiharbeitsverhältnis aus? Inwiefern haften Arbeitnehmer bei fahrlässiger Verletzung von Kollegen? Kann ein Arbeitgeber von seinen Mitarbeitern die Nutzung einer elektronischen Siganturkarte verlangen? Antworten zu diesen sowie weiteren Rechtsfragen lesen Sie in unserem aktuellen Newsticker zum Arbeitsrecht.

Neues aus der LohnPraxis – Oktober 2013

Für den Bundesfinanzhof (BFH) ist die derzeit geltende Besteuerung beamtenrechtlicher Ruhegehälter sowie die Besteuerung von Betriebsrenten völlig unbedenklich. Erfahren Sie warum, und noch dazu, bis zu welchem Jahr der steuerpflichtige Anteil der Renten noch kontinuierlich erhöht wird.

Reisekostenreform zum 1.1.2014: Die große Revolution naht

Der Countdown für die Reisekostenreform läuft. Die Rahmenbedingungen werden aus den Lohnsteuerrichtlinien entfernt und in das Einkommensteuergesetz übertragen. Damit bekommt das steuerliche Reisekostenrecht Gesetzescharakter. Wesentlicher Vorteil der Neuregelung ist die Rechtssicherheit, denn derzeit entfalten die Reisekostenregelungen lediglich Bindungswirkung für die Finanzverwaltung. Die Rechtsprechung kann sich daher über die Regelungen in den Lohnsteuerrichtlinien hinwegsetzen und das Reisekostenrecht nach Herzenslust gestalten. Künftig entfaltet das im EStG verankerte Reisekostenrecht durch seinen Gesetzescharakter Bindungswirkung für alle Beteiligten.

Verdachtskündigung und Kündigung wegen Whistleblowing: Klassiker des Kündigungsrechts

Die Arbeitsgerichte haben neben den bekannten gesetzlichen Kategorien der betriebs-, personen- und verhaltensbedingten Kündigung eigenständige Fallgruppen geschaffen und deren Voraussetzungen detailliert ausgestaltet. Ein solcher Klassiker des Kündigungsrechts ist die Verdachtskündigung, die vor vier Jahren durch „Emmely“ große mediale Beachtung erfahren hat. Immer mehr Bedeutung erlangt auch die sog. Whistleblower-Kündigung, die der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) vor zwei Jahren durch seine viel beachtete Rechtsprechung ins Rampenlicht gerückt hat.

KSchG: Berücksichtigung von Leiharbeitnehmern bei der Beschäftigtenzahl

§ 23 Abs. 1 Satz 3 KSchG

1. Der Berücksichtigung von Leiharbeitnehmern bei der Ermittlung der regelmäßigen Beschäftigtenzahl für die Anwendung des KSchG steht nicht entgegen, dass kein Arbeitsverhältnis zwischen Leiharbeitnehmer und Entleiherbetrieb besteht.

2. Im Betrieb eingesetzte Leiharbeiter sind bei der für die Anwendung des KSchG relevanten Betriebsgröße nach § 23 Abs. 1 Satz 3 zu berücksichtigen, wenn ihr Einsatz auf einem „in der Regel“ vorhandenen Personalbedarf beruht.

(Leitsätze der Bearbeiterin)

BAG, Urteil vom 24. Januar 2013 –
2 AZR 140/12

Contractual Trust Arrangements sind insolvenzfest

Seit mehr als einem Jahrzehnt haben sich Contractual Trust Arrangements (CTAs) in der Praxis für die Insolvenzsicherung etabliert. Nun hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) höchstrichterlich bestätigt, dass zweiseitige Treuhandkonstruktionen im Rahmen eines CTAs tatsächlich insolvenzfest sind (BAG v. 18. Juli 2013, 6 AZR 47/12).

Personaleinsatz im Ausland: Personalmanagement, Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Steuerrecht

Von Dr. Reinhold Mauer
(Hrsg.), 2. Auflage,
Verlag C.H. Beck, München
2013, 375 Seiten,
Preis: 69 Euro

Wer Arbeitsverhältnisse regeln will, braucht viel Zeit und einen guten Überblick. Der aktuelle Gesetzesstand und die (europäische) Rechtsprechung müssen berücksichtigt werden. Kommt dann noch Auslandsbezug hinzu, sind schnell Spezialkenntnisse in mehreren Rechtsgebieten gefragt. Ein Personalleiter oder Unternehmensjurist kann dieses umfassende Wissen nicht immer parat haben.

Coworking Space: Geschäftsmodell für Entrepreneure und Wissensarbeiter

Von Mathias Schürmann,
Springer Gabler Verlag,
Berlin/Heidelberg/Wiesbaden
2013, 111 Seiten,
Preis: 34,99 Euro
(eBook: 26,99 Euro)

Die Avantgarde eines neuen Unternehmertums verfolgt ihre Geschäftsideen häufig in eigenen Mikrounternehmen. Als sog. Plug‘n-Play-Worker fordern sie flexiblere Formen der Zusammenarbeit. Das neue Geschäftsmodell „Coworking Space“ erfüllt diese Anforderungen und erlebt deshalb im Moment einen rasanten Aufschwung, wie Mathias Schürmann feststellt. Als ehemaliger Coworker und Mitbegründer eines Coworking Space beschreibt er die Welt der Plug´n-Play-Worker und zeigt, wie das Modell funktioniert.

Einstandspflicht für Kürzung von Pensionskassenleistungen

§§ 1 Abs. 1 Satz 3,
17 Abs. 3 Satz 3 BetrVG

1. Erteilt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine betriebliche Pensionskassenzusage und macht die Pensionskasse von ihrem satzungsmäßigen Recht Gebrauch, Fehlbeträge durch Herabsetzung ihrer Leistungen auszugleichen, hat der Arbeitgeber für diese Leistungskürzung einzustehen.

2. Der Arbeitgeber kann sich von der Einstandspflicht nicht durch vertragliche Abreden befreien.

3. Die in der Satzung der Pensionskasse vorgesehene Möglichkeit, Fehlbeträge durch Herabsetzung ihrer Leistungen auszugleichen, ist nicht Bestandteil der dem Arbeitnehmer im arbeitsrechtlichen Grundverhältnis erteilten Versorgungszusage.

(Leitsätze des Bearbeiters)

BAG, Urteil vom 19. Juni 2012 –
3 AZR 408/10

Experte für Vorsorge- und Regenerationsmedizin: Dr. Alex Witasek im Portrait

Der moderne Zivilisationsmensch hat verschiedene Sehnsüchte. Medizinische Konzepte à la Einheitsmedizin können ihm wenig helfen, seine Bedürfnisse zu erfüllen. So lautet der Befund von Dr. med. Alex Witasek. Er identifiziert insgesamt 12 Facetten, in welche sich zeitgemäße Medizin auffächern sollte. Vor Kurzem erschien Witaseks neues Buch über moderne Medizinkonzepte. Der gebürtige Salzburger ist Vorstandsmitglied der Internationalen Gesellschaft der Mayr-Ärzte, Top11-Speaker sowie Berater und spricht auf der Personal Austria über das Thema „Der neue Reichtum „Gesundheit“ für mehr Leistung, Begeisterung und Wohlbefinden“ (7.11. / 09:30 Uhr / Praxisforum 1 / Halle C). HRM.at stellt den Mediziner mit einem Portrait vor.

NEWS-TICKER PERSONAL AUSTRIA 2013

Auch in 2013 präsentiert die Personal Austria -. Österreichs Fachmesse Nummer 1 für das Personwesen – spannende Initiativen für HR abseits des Mainstreams. HRM.at hat das Programm der Messe unter die Lupe genommen und stellt einige Highlights vor; unter anderem ein Tools des British Councils, die internationale Norm für Diversity Management und neue Bildungstechnologien. Begleitend dazu gibt es jeweils Videos und weitere Infos – zum Vorbereiten und Schnuppern.

Checkliste: Zielvereinbarungsgespräche: Die Vorbereitung für Mitarbeiter

Zielvereinbarungen unterstützen Vorgesetzte in der Führung ihrer Mitarbeiter. Dazu vereinbaren Führungskräfte und Mitarbeiter in einem offiziellen Gespräch konkrete Ziele und Leistungsbeiträge über einen bestimmten Zeitraum. Mitarbeitern wiederum dienen Zielvereinbarungen zur Selbststeuerung, die ihnen helfen, auch in herausfordernden Zeiten gut am Ball zu bleiben.

Pflegestützpunkt oder Pflegeberatung? Das sind die Unterschiede

Wenn Mitarbeiter um Unterstützung für ein persönliches Pflegemanagement anfragen, können Sie als Personaler auf zwei Institutionen hinweisen: die Pflegeberatung oder den Pflegestützpunkt. Die grobe Merkregel zur Unterscheidung des einen vom anderen lautet: Beratung = individuelle Expertise und Stützpunkt = gebündelte Expertise (Info-Verteiler). Wir nennen Ihnen die wichtigsten Details.

Der Demografische Wandel – Schreckgespenst oder Chance für den Mittelstand?

Der Demografische Wandel in Deutschland hat zwei wesentliche Auswirkungen: Die Bevölkerung wird älter und weniger.

Dies ist auch in Unternehmen kein fernes Zukunftsszenario, sondern zum Beispiel in Form des Fachkräftemangels in verschiedenen Branchen heute schon zu spüren.
Kleine und mittlere Unternehmen, die nicht über große Namen oder große Personalabteilungen verfügen, sind davon besonders betroffen.
Außer in der Personalrekrutierung können beispielsweise in den Bereichen Gesundheitsmanagement, Arbeitsorganisation, Personalentwicklung, Führung und Unternehmenskultur Handlungsbedarfe entstehen.

Aus Unternehmenssicht ist hierzu zweierlei erforderlich:

1. frühzeitige gesamtheitliche Analyse der Unternehmenssituation mit Hinblick auf die Handlungsfelder,

2. bedarfsgerechte Maßnahmen umsetzen.

Für beide Phasen bietet sich die Unterstützung durch spezialisierte Experten, zum Beispiel Demografie-Lotsen, an.

Das Unternehmen “demografiefit” zu machen muss dabei kein Privileg großer Konzerne sein.

HRM.de-Mitgliedertreffen in Köln auf der Zukunft Personal 2013

Drei Tage HR-Gipfel “Zukunft Personal” , 15.192 Besucher in vier Messehallen in Köln und HRM.de mitten im bunten HR-Treiben. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns zwischen dem 17. und 19. September 2013 besucht haben. Für alle, die leider nicht kommen konnten, haben wir eine kleine Bildstrecke – in Zeiten der abendlichen Ruhe auf der Messe – zusammengestellt und verlinken zum Ergebnisbericht der Messe. Wir waren übrigens beeindruckt von den teils aufwändigen Ständen und vielen Messeaktionen der Aussteller. Tipp: Clicken Sie auf die Bilder, dann haben Sie die Großansicht …

Personalarbeit in der Schusslinie: Die größten Kritiken am Human Resource Management

Wer mehr Differenzierung im Human Resource Management (HRM) einführen möchte, wird sich auch mit Kritiken und Widersprüchen an diesem auseinandersetzen müssen, um realistische und vernünftige Antworten für sein Business zu finden. Ein Blick in die wissenschaftliche Literatur hilft, Stolpersteine zu lokalisieren und präzise zu benennen. HRM.de stellt das Ergebnis einer Querlese als kleinen Impuls für weiterführende Diskussionen vor.

Die globalisierte Arbeitswelt verstehen: Antworten aus der Zukunftsforschung

Prof. Dr. Horst W. Opaschowski ist Zukunftsforscher. Er gehört zu jenigen, welche die Matrix unserer Gesellschaft durch die Erforschung dessen fortschreiben, was künftig – also in Zukunft – nötig und möglich wäre. Neben Matthias Horx ist er einer der einflussreichsten Zukunftswissenschaftler. Auf dem Fürstenberg Symposium vom April 2013 gab er einen Ausblick auf die Umwälzungen, denen Bürger und zugleich Beschäftigte gegenüberstehen. HRM.de hat Fragen zu den von Opaschowski lokalisierten Trends erstellt. Wie würden Sie antworten? Erfahren Sie im Anschluss, was der Forscher sagt.

Von der Stange zur Palette – Warum HR Differenzierung braucht

Wenn der unternehmerische Faktor Mensch der entscheidende Erfolgsfaktor ist, dann ist er auch – anders herum gedacht – der große Risikofaktor im täglichen Spiel um langfristigen Geschäftserfolg. Und dort, wo Personaldecken immer dünner werden, stehen ganze Geschäftsideen vor dem Aus, wenn qualifizierte Fachkräfte kündigen oder erst gar nicht zu finden sind. Das gilt inzwischen für viele Großunternehmen genauso wie für kleine und mittelständische Betriebe. Personaler können jedoch ihren Beitrag dazu leisten, dass Unternehmen auch künftig gut wirtschaften. Fakt ist auch: Angesichts der vielfältigen Herausforderungen vor denen Personalarbeit steht, reichen Einheitskonzepte – noch dazu von der Stange – nicht mehr.

Verstehen lernen

In einer Situation, in der es nicht um Gewinnen oder Verlieren geht, sondern in der ein besseres Verstehen des Konfliktes notwendig ist, kommen wir mit traditionellen Diskussionen und Debatten nicht mehr weiter: Es sind grundlegend andere, dialogische Qualitäten gefragt. Dieser Artikel – erstmals erschienen in der Zeitschrift “Lernende Organiation” – beschreibt, wie der Dialog sowohl im Gruppengesprächsprozess als auch im Zwiegespräch einfach und fruchtbar angewendet werden kann.

HR-Prozessmanagement: Wirksame Hebel zur Steigerung von Effektivität und Effizienz

Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Frauenquote – Personalthemen beschäftigen zunehmend die Vorstandsetagen. Investieren Unternehmen aber auch mehr in die Personalarbeit? Keineswegs – die Schere zwischen HR-Bedeutung und HR-Budget geht seit Jahren auseinander. Der Effizienzdruck bleibt. Wie aber kann eine Personalfunktion gleichzeitig Wirkung und Wirtschaftlichkeit steigern? Der Artikel erläutert vier entscheidende Hebel. Sie alle adressieren das Prozessmanagement von HR und heben nachhaltig Effizienz und Effektivität der Personalarbeit. Wir nennen sie die „4 Ks“: Kernprozesse, Kundensegmentierung, klare Verantwortlichkeiten und kontinuierliche Verbesserung.

Auszubildende begeistern und binden

Die Kunst, Mitarbeiter und Auszubildende zu begeistern und emotional an das Unternehmen zu binden, lässt sich erlernen. In einem Seminar in Frankfurt führt Mitarbeiterbindungs-Pionier Gunther Wolf Personalmanager in das PEA-System ein.

Kostenfreies Webinar: Probleme in der Umsetzung von Zielvereinbarungssystemen und wie man diese konsequent verhindert

Kostenfreies Webinar am Donnerstag, dem 26. September 2013, um 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr mit anschließender Diskussion

Das Führen mit Zielvereinbarungen hat sich in den meisten Unternehmen durchgesetzt. Doch ist auch Zielvereinbarung drin, wenn Zielvereinbarung drauf steht? Wir zeigen im Rahmen des Webinars auf, welche Probleme in der Umsetzung von Zielvereinbarungssystemen auftreten und wie man diese konsequent verhindert.

Kostenfreies Webinar: Entwickeln Sie Anziehungskraft auf die begehrtesten Fachkräfte! – gezeigt am Beispiel TOP JOB

Donnerstag, 24. September 2013, 15.00 bis 15.30 Uhr, anschließend Diskussion

Viele einzelne Unternehmer, aber auch ganze Branchen klagen zunehmend über einen Fachkräfte- und Talentmangel. Der demografische Wandel, der Wertewandel der Mitarbeiter, aber auch die Veränderung hin zu einer Informationsgesellschaft tragen erheblich zu diesem Phänomen bei. Deshalb werden die Antworten auf die Fragen, „wie finde ich für mein Unternehmen die richtigen Mitarbeiter?“, und „wie kann ich diese Mitarbeiter dann an meine Unternehmung binden?“ immer drängender.

Praxishandbuch Flexible Einsatzformen von Arbeitnehmern – Der rechtssichere Umgang mit atypischen Beschäftigungsverhältnissen für Unternehmer

Von Dr. Nicole Elert und
Petra Raspels (Hrsg.)
2013 / De Gruyter, Berlin / 892 Seiten / Preis 129,95 Euro

Sog. atypische Beschäftigungsverhältnisse – wie befristete Stellen und Teilzeitmodelle, aber auch Kurzarbeit, Jobsharing, Telearbeit, Flex Work oder Ehrenamt – erlauben es Unternehmen, Mitarbeiter zeitlich und räumlich flexibel einzusetzen. Der richtige Umgang mit den arbeitsrechtlichen wie auch lohnsteuer- und sozialversicherungsrechtlichen Besonderheiten der Vielzahl von Sonder-Anstellungsverhältnissen stellt die Praktiker vor immer schwieriger werdende Aufgaben.

Hinzuziehung Dritter durch Arbeitnehmer? – Das Personalgespräch

Gibt es Probleme im Arbeitsverhältnis, ist der erste Schritt ein klärendes Gespräch mit dem Arbeitnehmer. Ablauf und Inhalt können verschieden ausgestaltet sein. So kann ein Personalgespräch formlos zwischen „Tür und Angel“, als ritualisiertes Jahresgespräch, anlassbezogen mit einer zuvor festgelegten Agenda oder auch im Rahmen eines betrieblichen Eingliederungsmanagements erfolgen. Darf sich der Mitarbeiter in einem solchen Fall „Verstärkung“ durch Hinzuziehung eines Betriebsratsmitglieds oder eines Rechtsanwalts holen?

Fragen an Bewerber nach eingestellten Ermittlungsverfahren

§ 53 BZRG; § 138 BGB

1. Bei der Einstellung eines Stellenbewerbers ist die Frage nach staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren ebenso wie die Frage nach Vorstrafen nur eingeschränkt zulässig. Unspezifizierte Fragen verstoßen gegen Datenschutzrecht und die Wertentscheidungen des § 53 BZRG .

2. Stellt der Arbeitgeber die Frage dennoch, und verneint der Bewerber in Wahrnehmung seines informationellen Selbstbestimmungsrechts wahrheitswidrig, dass gegen ihn staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren anhängig waren, ist die arbeitgeberseitige Kündigung des zwischenzeitlich begründeten Arbeitsverhältnisses wegen dieser wahrheitswidrig erteilten Auskunft gem . § 138 BGB sittenwidrig und unwirksam.
(Leitsätze der Bearbeiterin)

BAG, Urteil vom 15. November 2012 – 6 AZR 339/11

Umkleide- und innerbetriebliche Wegezeit: vergütungspflichtig?

§ 2 Abs. 1 ArbZG; § 611 Abs. 1 BGB

1. Umkleidezeiten und durch das Umkleiden veranlasste innerbetriebliche Wegezeiten sind im Anwendungsbereich des TV-L vergütungspflichtige Arbeitszeit, wenn der Arbeitgeber das Tragen einer bestimmten Kleidung vorschreibt und das Umkleiden im Betrieb erfolgen muss (hier: OP-Schwester).

2. Der Arbeitgeber verspricht regelmäßig die Vergütung für alle Dienste, die er dem Arbeitnehmer aufgrund seines arbeitsvertraglich vermittelten Direktionsrechts abverlangt.
(Leitsätze des Bearbeiters)

BAG, Urteil vom 19. September 2012 – 5 AZR 678/11

Kündigung einer Arbeitnehmerin, weil sie schwanger werden könnte!?

Im HRM-Newsletter vom 02.09.2013 berichtete HRM.de über einen Verlag, der in einem seiner jüngsten Personalrechtsnewsletter Arbeitgebern negative populistischer Ratschläge im Umgang mit schwangeren Mitarbeiterinnen erteilte. Derartige Tipps erhielten kurz darauf zufällig eine traurige Entsprechung in der Realität: Die Bildzeitung berichtete von dem Fall einer Frau, welche der Aufforderung ihres Arbeitgebers nicht nachgekommen war, eine künftige Schwangerschaft auszuschließen. Sie wurde daraufhin gefeuert, weswegen sie vor Gericht zog. Wir rollen diese Geschichte nochmal auf.

Expat-Bericht: Mit der Roadmap für Onboarding im Ausland ankommen

Der Entsendungsvertrag ist nach gefühlten tausend Anpassungen endlich im Sack. Dein Ausreisetermin steht fest und du verabschiedest dich langsam von deinem Pencil Skirt. Zu dieser Entscheidung kann man dir nur gratulieren! Auch wenn du vermutlich einen Teil deiner geliebten Unabhängigkeit für die nächste Zeit an einen überdimensionalen Nagel hängst…bekommst du gleichzeitig die einzigartige Chance, dich und deinen Alltag einfach ganz neu zu erfinden.

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze – September 2013

In unserem aktuellen Newsstream zum Arbeitsrecht erfahren Sie unter anderem, warum ein Arbeitgeber einem einzelnen Mitarbeiter verbieten kann, seinen Hund ins Büro mitzubringen, obwohl seine Kollegen dies sehr wohl dürfen. Oder lesen Sie nach, unter welchen Umständen eine verbotene Arbeitnehmerüberlassung vorliegt. Über die Sommerpause hinweg wurden wieder viele spannende Urteile veröffentlicht.

Neues aus Europa: Richtlinienvorhaben über Mindeststandards in der betrieblichen Altersversorgung (vormals “Portabilitätsrichtlinie”)

Aus Brüssel gibt es Neuigkeiten zur ehemaligen “Portabilitätsrichtlinie” zu vermelden: Nach jahrelanger Kontroverse hatte der EU-Rat unter der laufenden irischen EU-Ratspräsidentschaft Ende Juni 2013 eine politische Einigung zum Richtlinienvorschlag über “Mindestvorschriften zur Erhöhung der Mobilität von Arbeitnehmern durch Verbesserung der Begründung und Wahrung von Zusatzrentenansprüchen vom 9. Oktober 2007” erzielt.

Der Fisch stinkt immer zuerst am Kopf!

Sie wundern sich über einen hohen Krankenstand? Das wundert mich!

Ich habe in den vergangenen Monaten zehn Filialen eines meiner Kunden geleitet, und der Krankenstand lag bei rekordverdächtig niedrigen 2,9%. Was glauben Sie, woher Krankenstände von 5 oder 10 Prozent kommen? Das kann ich Ihnen genau sagen: Sie haben zu viele Krankmacher, die keine Lust haben! Und warum haben sie keine Lust?

Turmbau in der schönen neuen Welt der Personalakten?

Sie sind in Ihrer Berufspraxis auf ein arbeitsrechtliches Problem gestoßen? In diesem Forum beantwortet Constanze Grosch, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht bei BMH Bräutigam & Partner (Berlin) Ihre Frage.

Rechte von Flugpassagieren könnten eingeschränkt werden

Die EU Kommission hat überraschend eine Änderung der Fluggastrechteverordnung vorgeschlagen. Diese bedeuten nach Angaben des Betreibers der Portale www.flugverspaetung.com und www.profluggast.de Verschlechterungen für den Verbraucher, insbesondere im Hinblick auf ausgleichspflichtige Flugverspätungen.

Erfolgreich Rekrutieren

Spezialisten-Jobbörsen, die sich auf eine bestimmte Branche oder Berufsgruppe konzentrieren, sind bei den Nutzern immer beliebter. Das hat die aktuelle Marktstudie von Aktor Interactive ergeben, die 48 Online-Jobbörsen in Deutschland untersuchte. Laut dieser Studie verzeichnen zwar auch die großen Generalisten im Vergleich zum Vorjahr einen stetigen Anstieg der Nutzerzahlen. Aber es waren vor allem die spezialisierten Karriereseiten, die kräftig zulegten – und zwar unabhängig von der Branche.

Ampeltool: Wie mit systematischer Bedarfsanalyse und nachhaltigem Maßnahmencontrolling im Training messbar mehr erreicht wird

Henry Ford wird das Zitat nachgesagt: „Ich weiß, dass 50% meiner Marketingausgaben verloren sind, ich weiß nur nicht welche!“ – Ähnliche Verhältnisse stellen wir in der Praxis ebenso für die Investitionen im Trainingsbereich fest. Besonders in der Automobilbranche herrscht der wenig zielführende „Seminartourismus“: bonusrelevante Vorgaben zu jährlichen Trainingstagen pro Mitarbeiter eines jeden Handelsbetrieb führen dazu, dass jeder Einzelne – häufig erst gegen Ende des Jahres – das Seminar bucht, welches ein schönes Hotel in der Nähe anbietet, wo man einen guten Bekannten treffen kann – und in dem möglichst ein einfaches Thema behandelt wird; nach dem Motto: „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“.

Chefs sind Vorbild und setzen Signale

Top-Manager müssen als zentrale Entscheidungsträger im Unternehmen eine Vision entwickeln, die Strategie ableiten, die Implementierung vorantreiben und ihren Beitrag zu einer gesundheitsförderlichen Unternehmenskultur leisten – unter anderem, indem sie ein vitales und engagiertes Vorbild sind.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2013

Südafrika hat Zukunft

Know-how ist ein wichtiger Rohstoff für dringend gesuchte Nachwuchskräfte. Diese Aussage trifft auch für das südliche Afrika zu. Die Schweizer Non-Profit-Organisation B360 education partnership hat sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zum Auf- und Ausbau von Fachwissen im südlichen Afrika zu leisten. Auch HR-Spezialisten sind dabei gefragt.

[Auszug]
Für zwei bis drei Wochen reisten im Frühjahr 2013 vier Fachexperten aus der Schweiz nach Südafrika, um Studenten an der Cape Peninsula University of Technology (CPUT) in Kapstadt anwendungsorientiertes Business-Wissen nahezubringen. Zusätzlich erhalten afrikanische Studenten die Chance auf mehrmonatige Praktika in der Schweiz – 2013 zum Beispiel bei Credit Suisse im Asset Management, bei Swiss Quality Testing Services (SQTS, Direktion von Migros) und Deloitte Zürich sowie erstmals mit Ruth Andreas eine Human-Resources-Studierende des Polytechnic of Namibia bei der Unternehmensberatung KPMG in Zürich.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2013

Selbst die Kaffeepause wird virtuell

Soziale Business-Plattformen verändern die Art, wie in Unternehmen kommuniziert wird. Informationen sind leichter zugänglich, der Austausch ist demokratischer geworden. Um den Kulturwandel zu schaffen, muss die Geschäftsleitung aber mitziehen.

[Auszug]
Noch schnell mit dem Partner chatten, um die Abendplanung zu besprechen, oder auf Facebook nachsehen, wer die gleiche Veranstaltung besucht. Was privat schon längst in Fleisch und Blut übergegangen ist – nämlich der Einsatz digitaler Kommunikationsmedien – setzt sich auch im Berufsleben durch. Doch selbst für eine Technologiefirma wie Cisco war der Weg lang. Ein treibender Faktor war die Wirtschaftskrise im 2008.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2013

Ein guter Einstieg verhindert teure Fehlbesetzungen

Eine «Businessweek»-Umfrage ergab kürzlich, dass 90 Prozent der befragten Führungskräfte der Ansicht sind, zu den Top-10-Prozent der Führungskräfte zu gehören. Wir alle wünschen uns selbstbewusste Vorgesetzte. Allerdings scheitern neue Führungskräfte mit beunruhigender Regelmässigkeit in den ersten 18 Monaten nach Übernahme einer neuen Rolle. Liegt es daran, dass sich die Newcomer selbst überschätzen? Und welche Faktoren sorgen überhaupt für einen erfolgreichen Einstieg?

[Auszug]
Sei es eine interne Nachfolge oder ein externer Neuzugang: Führungskräfte, die eine neue berufliche Aufgabe annehmen, sind mit einem neuen Umfeld konfrontiert, das eine Vielzahl an Veränderungen für sie bereithält. Auf diesen neuen Kontext müssen Führungskräfte sehr bewusst eingehen, um anfängliche Fehltritte und Fettnäpfchen zu vermeiden.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2013

Ticken die Jungen wirklich anders?

Viele Personalfachleute sind verunsichert. Ein aktuelles Thema geistert immer wieder durch die Fachpresse: die radikal anderen Werte- und Zielsysteme der Mitglieder der Generation Y im Vergleich zu älteren Generationen. Man stellt sich die Frage, ob die unternehmensinternen Anreizsysteme und insbesondere die Lohngestaltung diesen geänderten Anforderungen angepasst werden müssen? Brechen wir gerade auf in eine neue Welt der Anreizgestaltung? Ein kurzes Innehalten lohnt, bevor mit jahrzehntelangen funktionierenden Strukturen gebrochen wird.

[Auszug]
«Die Millenniums oder Digital Natives hassen monotone Tätigkeiten. Sie bleiben ihrem Unternehmen nur dann treu, wenn sie sich im Arbeitsalltag ständig neuen Herausforderungen stellen können.»

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2013

Top-Kandidaten sind oft keine «Jobseaker»

Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn werden vermehrt an Stelle von Executive Search-Agenturen eingesetzt. Der Aspekt der Nachhaltigkeit in der Rekrutierung wird dadurch zusehends vernachlässigt.

[Auszug]
Um Kandidaten für eine neue Stelle zu identifizieren, verlassen sich Unternehmen insbesondere im mittleren Kaderbereich vermehrt auf eigene Social-Media-Recherchen und verzichten auf die Beratung von Executive-Search-Unternehmen. Das bestätigen die jüngsten Erhebungen vom AESC (Association of Executive Search Consultants), die von einem Rückgang der weltweit erteilten Mandate um 11,5% im 2. Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahresquartal berichten. Gleichzeitig wird jedoch eine Erhöhung der durchschnittlichen Honorare um fast 7% festgestellt. Dies ist nicht auf simple Preissteigerungen, sondern auf die Intensivierung der Beratungsdienstleistungen mit dem Ziel einer nachhaltigen Besetzung von strategisch wichtigen Positionen zurück zu führen. Denn es gibt durchaus eine Reihe von wichtigen Beweggründen für Unternehmen, spezialisierte Executive Search Experten zu beauftragen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2013

Weiterbildung stark ausgebaut

Die 57. Generalversammlung der Basler Gesellschaft für Personal-Management (BGP) stand dieses Jahr ganz im Zeichen der Politik. Im prächtigen Grossratssaal des Basler Rathauses präsentierte die BGP am 24. Juni ein spannendes Jahresprogramm, das mit aktueller Weiterbildung aufwartet. Zwei talentierte Studierende im HR-Bereich wurden zudem mit dem BGP-Förderpreis ausgezeichnet.

[Auszug]
Für einmal konnten sich die fast 100 HR-Verantwortlichen, die der Einladung von Präsidentin Andrea Wiedemann gefolgt waren, fühlen wie Politiker. Die 57. Generalversammlung der Basler Gesellschaft für Personal-Management (BGP) fand in den ehrwürdigen Räumen des Basler Rathauses statt, das mit seiner dunkelroten Fassade und seinen reichen Ausschmückungen als eines der Prunkstücke und Wahrzeichen Basels gilt. Wie Parlamentarierinnen und Parlamentarier strömten die BGP-Mitglieder in den hohen, mit Gold und prächtigen Wandmalereien ausgeschmückten Grossratssaal und nahmen im Halbrund auf den Sesseln Platz, auf denen sonst die 100 Mitglieder der Basler Legislative über politische Geschäfte debattierten.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2013

Beste Arbeitgeber

Die Gewinner des Swiss Arbeitgeber Awards 2013 stehen fest: In Kooperation mit HR Swiss wurden am 5. September Preise an 30 Unternehmen verliehen. Die Auszeichnung prämiert jährlich die besten Arbeitgeber der Schweiz auf der Grundlage einer detaillierten Mitarbeiterbefragung.

[Auszug]
Image fördernde Massnahmen stehen hoch im Kurs: Grosse Resonanz fand auch dieses Jahr wieder der Swiss Arbeitgeber Award. Insgesamt 80 Unternehmen haben teilgenommen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2013

Mehr Transparenz bei der Rekrutierung

Die digitale Reputation wird mit wachsender Bedeutung der sozialen Medien immer wichtiger. Das gilt im Rekrutierungsprozess für Stellensuchende ebenso wie für Unternehmen. Transparent und authentisch, wie ein Job-Bewerber sich darstellen soll, müssen sich künftig auch Unternehmen präsentieren und von Mitarbeitenden bewerten lassen: Darauf setzen neue Angebote des Business-Netzwerks Xing.

[Auszug]
Noch steht im Rekrutierungsprozess stark der Lebenslauf im Mittelpunkt. Mit zunehmender Bedeutung der sozialen Medien werden weitere Faktoren wichtig – zum Beispiel die Online-Präsenz. Welche Beiträge stellt jemand wo ins Netz? Betreibt er eventuell sogar einen Blog zu einem relevanten Thema?
Die Aktivitäten in unterschiedlichen Kanälen übersichtlich auf einer Profilseite darzustellen: Das bietet das Business-Netzwerk Xing seit Kurzem für seine Mitglieder. «Mit Neuerungen auf unserer Plattform ermöglichen wir die Pflege und Darstellung einer professionellen Identität und erleichtern so das ‹Matching› zwischen Jobsuchenden und Unternehmen», erläutert Xing-Chef Schweiz, Robert Beer, im Gespräch mit Persorama. «Arbeitnehmende können so relevante Informationen auf ihrem Profil zusammenfassen und die Recruiter finden auf Xing ein umfassendes Bild der professionellen Identität eines potenziellen Kandidaten.»

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2013

Herausforderung Talentmanagement

Jede zweite Führungskraft weltweit sieht ihre Branche bereits unter einem Mangel an Fachkräften leiden. Talentmanagement wird deshalb immer wichtiger. Jedoch hapert es dafür noch oft an der unternehmensinternen Infrastruktur. Über den Einsatz moderner HR-Software-Lösungen und deren Auswirkungen auf das Unternehmen sprach Persorama mit Soreco-CEO Renato Stalder.

[Auszug]
Herr Stalder, Mit Business Process Management lassen sich Effizienz und Qualität von Arbeitsprozessen optimieren. Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um HR-Prozesse mittels einer Software abzubilden.

Renato Stalder: Bei HR-Software unterscheidet man Lösungen für den Einsatz auf drei Ebenen. Auf der untersten Ebene sind die Stammdaten und das Lohnsystem angesiedelt. Das sind die Basics, die bei jedem Unternehmen mit einer eigenen Personalabteilung heute vorhanden sind.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2013

Nicht zu früh rekrutieren

Um einen erfolgreichen Berufswahlprozess zu fördern, hat die Bildungsdirektion des Kantons Zürich zusammen mit der Zürcher Gesellschaft für PersonalManagement (ZGP) die aktuelle Situation bei der Lehrstellensuche analysiert und Empfehlungen zum Berufswahlprozess erarbeitet. Das Résumé: Ein entschleunigter Berufswahlprozess zahlt sich für alle Beteiligten aus.

[Auszug]
Immer mehr Unternehmen versuchen heute, gute Bewerberinnen und Bewerber so früh wie möglich an sich zu binden. Verträge werden dabei immer öfter noch im Laufe der zweiten Klasse der Oberstufe abgeschlossen. «Das ist eindeutig zu früh und nicht im Interesse eines geordneten Überganges von der Schule in die Berufsbildung», findet Marc Kummer, Leiter des kantonalen Mittelschul- und Berufsbildungsamts.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2013

Neue Job-Börse für spontane Einsätze

Jobvermittlung vollautomatisch: Das Angebot von Staff Finder erscheint auf den ersten Blick als Traum eines jeden HR-Verantwortlichen und als Albtraum für Personalberatungen. Bei näherem Hinsehen zeigt sich die Online-Plattform als interessantes Zusatzangebot für kurzfristige und kurzzeitige Temporäreinsätze.

[Auszug]
In der Hotelküche fällt ein Koch aus, ein Warenhaus braucht für eine Marketingaktion während einiger Stunden Verstärkung im Verkauf, kurzfristig werden Servicekräfte für einen Grossevent gesucht: In solchen Situationen muss rasch eine Lösung gefunden werden, damit der Betrieb nicht ins Stocken gerät oder eine Veranstaltung zum Erfolg werden kann. Hier setzt die junge Firma Staff Finder an: Die Online Job-Börse hat sich zum Ziel gesetzt, schweizweit Arbeitgeber und Arbeitnehmer schnell, ortsnah und ohne bürokratischen Aufwand zusammenzuführen.

Der Gründer und CEO Viktor Calabrò versteht diese Dienstleistung als ergänzendes Angebot zum bestehenden Personalverleih in den Bereichen Ausfallmanagement, Peak-Management sowie Task Outsourcing: «Wir konzentrieren uns auf Arbeitsuchende, die schnell zur Stelle sein und ohne Einarbeitung anfangen können» – also Freelancer oder Studenten bis zu Personen, welche einen Nebenjob ausüben, ebenso Hausfrauen, qualifizierte Fachpersonen und Hilfskräfte.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2013

Glaubwürdig auf allen Kanälen

Employer Branding ist vor allem Kommunikationsarbeit. Hierbei stehen Unternehmen viele Gestaltungsmöglichkeiten und Instrumente zur Verfügung; eine davon ist Social Media. Es stellt sich weniger die Frage nach on- oder offline, sondern mehr nach glaubwürdigen Inhalten auf allen Kanälen, wie die Top-Aufsteiger im UniversumRanking 2012, Losinger Marazzi AG und Georg-Fischer, belegen.

[Auszug]
Grosse Namen kennen die Studierenden: UBS, Nestlé, ABB, Roche und Novartis. Die Unternehmen sind Schwergewichte in der Schweizer Wirtschaftswelt. Daneben gibt es viele KMU, die auf ihrem Gebiet weltweit Top-Leistungen anbieten angewiesen sind. Viele Unternehmen, vor allem aus der Industrie, suchen mit zunehmendem Effort technisch ausgebildete Fachkräfte.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2013

Zurück in den Beruf – aber wie?

Der Wiedereinstieg ins Berufsleben gelingt selten ohne Requalifizierung. Dies erfahren vor allem Frauen, die wegen familiärer Betreuungsarbeit ihre Erwerbsarbeit für längere Zeit unterbrochen haben. Eine von Travail Suisse unterstützte Projektarbeit analysierte die Stolpersteine und empfahl, mehr Brücken zu bauen – unter anderem auch durch Praktika und Fortbildungsstipendien.

[Auszug]
Alte Rollenmuster leben länger: In Paarhaushalten mit Kindern unter sieben Jahren entscheidet sich immer noch rund ein Drittel der Frauen für einen Erwerbsverzicht. Die Zahl der Paare, die sich für dieses Familienmodell entscheiden, hat sich zwar seit den Neunzigerjahren nahezu halbiert. Gemäss einer 2009 erhobenen schweizerischen Arbeitskräfteerhebung verzichten rund 256 000 Frauen aus familiären Gründen auf eine Erwerbstätigkeit.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2013

Mobil zugreifen aufs Personaldossier

Im Bereich der Personalverwaltung ist eine lückenlose digitale Dokumentation gefragt. Personalunterlagen müssen eingelesen, Auswertungen aufbereitet und der Lohn automatisch im Mitarbeiterdossier sowie in der HR-Software abgelegt werden. Der sichere Zugriff auf die Dokumente erfolgt bei entsprechenden Berechtigungen über den Personalstamm der ERP-Lösung via Intra- oder Internet und neuerdings auch über Tablet-Rechner, wie etwa das iPad.

[Auszug]
Bewerbungsunterlagen, Arbeitsverträge, Lohnabrechnungen, Lohnausweise und viele andere Dokumente füllen in der Regel ganze Aktenschränke und Archivräume. Meist sind die Dokumente an verschiedenen Orten abgelegt, sodass die Suche nach ihnen oft zeitraubend ist. In der Abacus ERP-Software steht mit der elektronischen Dossierverwaltung und Archivierung ein applikationsübergreifendes Werkzeug zur Ablage und Verwaltung von Originaldokumenten und Auswertungen in digitaler Form zur Verfügung.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2013

Veranstaltungstipp: Es funktioniert viel schon ziemlich gut. Humboldt-Viadrina School of Governance diskutiert über Integration

In der letzten Ausgabe sprach Suat Bakir – Geschäftsführer der Türkisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer (TD-IHK) – über die Rolle seiner Organisation für die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Türkei und Deutschland. HRM.de-Mitglieder aus dem Großraum Berlin haben nun die Gelegenheit, ihn am 5. September 2013 anlässlich seiner Rede auf dem Forum „Integration in Deutschland – besser als ihr Ruf“ näher kennenzulernen. Ausgerichtet wird das Forum von der Humboldt-Viadrina School of Governance, deren Präsidentschaft Gesine Schwan inne hat. Die School bildet eine neue Generation Polittalente für das Kraftfeld zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus. Und versteht sich als offener Raum für zivilgesellschaftliche Diskussion – die Themen Wirtschaft, HR und Soziales inbegriffen.

Festveranstaltung „Zukunftswelt: Umwelt, Arbeit, Wirtschaft“ der Hochschule der Wirtschaft für Management

Weniger Technik oder mehr und bessere Technik? Um den besten Weg in die nachhaltige Zukunft kann gerungen werden, aber nicht mehr ernsthaft über das „ob“. Längst sind die Weichen in der Politik gestellt, das Einvernehmen in der Bevölkerung ist groß, und schlaue, maßgebende Investoren in Ost und West setzen auf eine New Sustainable Economy. Die Wirtschaft ist nun am Zug. So steht es in der Programmankündigung für den 4. September 2013 – Tag der Festveranstaltung „Zukunftswelt: Umwelt, Arbeit, Wirtschaft“ der Hochschule der Wirtschaft für Management. Die Redner sind u.a. : Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Dr. Hilmar Schneider Directeur Général CEPS/INSTEAD, Luxemburg, Petra Merkel, MdB Haushaltsausschussvorsitzende des Deutschen Bundestags, Berlin Präsidentin des Internationalen Bundes. Moderation: Florian Gerster, Staatsminister a.D. Freier Eintritt.

Employer Branding: Studenten wählen ihre Lieblingsarbeitgeber

Wer Unternehmen zum Employer Brandings berät und unterstützt, muss wissen, wie Studenten und junge Berufstätige über einzelne Arbeitgeber und verschiedene Wirtschaftsbranchen denken, wie sie sich Karriere vorstellen und welche Kommunikationsmittel sie bevorzugen. Kurzum: Er erstellt dazu Studien. Besser noch: Er macht sie allgemein zugänglich. Im Mai 2013 erschien eine solche Studie – der Universum Student Survey 2013, organisiert von Universum Communications. Das global agierende Unternehmen sitzt in Stockholm, berät unter anderem Fortune-100-Unternehmen und macht jährliche Umfragen unter weltweit 400.000 Studenten und Young Professionals. Auch Magazine wie die Wirtschaftswoche greifen auf die Daten des Anbieters zurück. Für den Survey wurden in Deutschland diesmal zwischen November 2012 und März 2013 rund 22.714 Studierende an 135 Hochschulen befragt. Die Umfrage berücksichtigte vor allem diese Schlüsselstudienrichtungen: (u.a.) Wirtschaftswissenschaften, Ingenieure, Naturwissenschaftler, Informatiker und Geisteswissenschaften.

„Der Betriebscoach kommt!“

Ein externer, neutraler, vertraulicher und kompetenter Gesprächspartner für alle Mitarbeiter! Der “neue Mitarbeiter“ braucht Wertschätzung,
innere Stabilität und persönliches Wachstum

Die Wiederentdeckung der Muße

Die Wiederentdeckung der Muße: Müßiggang ist aller Kreativität Anfang
(Muße als Antwort auf Stress, Burnout und Hetzkrankheit!)

Die Hetzkrankheit

Die Hetzkrankheit: Ein Leben auf der Überholspur

Gehetzt bis zur Erschöpfung!
(Wer hetzt, der verpasst sein Leben!)

Ideen-Scout: September 2013

Diesmal haben wir für Sie eine Ausgabe von „Capital“ (Heft September 2013) unter die Lupe genommen. Der Untertitel des Magazins lautet “Wirtschaft ist Gesellschaft”. Das sind keine bloß schön geschminkten Worte. Das zeigt einmal wieder die aktuelle Magazinnummer; sie berichtet unter anderem davon, wie Simone Menne Finanzchefin der Lufthansa wurde. Und es geht um die Auswirkungen des NSA-Skandals auf das Cloud-Geschäft. Unternehmen rudern in ihrer IT-Strategie teilweise zurück – analog statt digital lautet nun die Losung.

Soldaten des Managements? Wege in Erschöpfung, Tod und Suizid

Gehäufte Todesfälle in der Wirtschaft heizen aktuell die öffentliche Debatte um Arbeitsbedingungen, Berufsrituale und Selbstverständnis von Managern an. Am 23. Juli beendete der langjährige Swisscom-Chef Carsten Schloter (49) – nach Einschätzung der Polizei – sein Leben selbst. Wenige Wochen später tötete sich der Finanzchef Pierre Wauthier (53) der Zurich-Versicherung. Um eine Rufschädigung für das Unternehmen abzuwenden, hängte Josef Ackermann seinen Posten als Verwaltungsratchef an den Nagel. Und in London starb Moritz Erhardt, ein deutscher Praktikant der Merrill Lynch-Bank offenbar an Erschöpfung. An dessen Tod zeigen sich insbesondere die Faktoren, die das Geschäft des Managements zum Teil lebensgefährlich machen.

Nachwuchs-Unternehmer bereiten sich auf das 21. Jahrhundert vor – die Ära des Entrepreneurs

Das Wort „Entrepreneur“ beschreibt in seiner ursprünglichen Bedeutung – bezogen aus dem Französischen – einen Menschen, der für eine Unternehmung eine hohe Verantwortung und ein hohes Risiko eingeht. Doch was ist die Schlagrichtung eines Entrepreneurs? Nimmt er Risikos auf sich, um nachhaltige Geschäftskonzepte zu entwickeln oder in einem Ellenbogenkampf um Ressourcen seine Sache durchzupeitschen? Und welches Interesse hat er für das Feld, auf dem er anbaut – die Gesellschaft. Ein Blick in das politische Programm der größten Allianz junger Entrepreneure.

Eine Bildstrecke aus Covern des Magazins “Entrepreneurs” begleitet diesen Bericht.

Persönlichkeitsentwicklung: Junge Menschen auf der Dauerbaustelle „Identität“. Stehen Unternehmen nur daneben?

Identität in der Berufswelt bedeutete einmal: Der Schuster ist ein Schuster, der Philosoph ist ein Philosoph und der Unternehmer ein Unternehmer. Heute sind viele Berufsbilder im ständigen Fluss; und damit auch berufliche Identitäten. Junge Menschen betrifft diese Tatsache besonders, denn Identitätsfindung ist das zentrale Thema der Lebensphase „Jugend“. Wie sich die Suche nach einem Selbstbild im Leben und im Job angesichts gesellschaftlicher Forderungen für Youngsters heute gestaltet, hat Günter Mey in seinem wissenschaftlichen Werk skizziert; er ist Professor für Entwicklungspsychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Geld sparen beim Burnout-Coaching

Im Beitrag von Rechtsanwalt Markus Schätz wurde sehr deutlich, wie wichtig eine gute und vertrauensvolle Kommunikation zwischen Arbeitnehmern und Vorgesetzten ist, um Burnout gar nicht entstehen zu lassen.

Burnout-Soforthilfe Hund (und was Angehörige von Hunden lernen können)

Viele, die einen Burnout durchlitten haben, erinnern sich an ein Symptom ganz besonders stark: Den Verlust von Beziehungen. Je tiefer man in den Burnout rutscht, umso mehr geht der Kontakt zu sich selbst, seinen Wünschen und Träumen, verloren, und gleichzeitig bröckeln die Beziehungen zur „Außenwelt.“

Burnout im Bundeskanzleramt?

In meiner unbändigen Neugierde habe ich mich vor ein paar Monaten gefragt: Wie schaffen es Politiker eigentlich, in ihrem unglaublich stressigen Job nicht dauernd in den Burnout zu rutschen? Also schrieb ich einen Brief an Frau Merkel und bat um ein Statement: Gibt es Burnout in der obersten Führungsriege unseres Landes?

Management by Objectives im Praxistraining

Management by Objektives ist Thema eines Praxistrainings für Führungskräfte im Herbst 2013 in München, Köln und Düsseldorf. Die Führungskräfte lernen, das Konzept Führen mit Zielen operativ anzuwenden.

Führen uns die falschen Führungskräfte?

„Viele Führungspositionen in deutschen Unternehmen werden mit den falschen Leuten besetzt“, so schlussfolgerte der Verbandspräsident des Bundesverbands der Personalmanager Joachim Sauer in der Allgemeinen Frankfurter Sonntagszeitung. Oft machten Fachleute Karriere, die den Anforderungen nicht gewachsen seien. Diese Entwicklung führt in zu vielen Fällen zu gravierenden Führungsfehlern. Und diese haben für die Wirtschaft weit mehr Kosten zur Folge als jede Anhebung der Lohnnebenkosten. Was läuft also falsch? Wie ist es um die Führungskultur im Unternehmen bestellt?

Lumesse Talent Akademie lädt zur Roadshow rund um Recruiting und Talent Management (kostenfrei)

Die Talent Akademie bringt HR-Verantwortliche untereinander und mit HR-Experten zusammen. Unterm Jahr laufen über die Plattform diverse kostenlose Webinare und Roadshows, die thematisch ineinandergreifen und so eine formlose und günstige Weiterbildung ermöglichen. Der nächste Event ist eine Roadshow am 27. August im Marriott Hotel Zürich (09:00 – 16:45 Uhr). Die Inhalte: High Performance Kultur / Social Recruiting mit LinkedIn / Recruiting als Community Management / Direct Search über Social Media / Talentbewertung / Globales Performance Management (Referate & Case Studies).

Der Event startet am 27. August 2013 um 09:00 Uhr. Das Highlight des Events ist
das ausführliche Best Practice-Beispiel des Logistikonzerns Kühne & Nagel.

„Ein Platz an der Weiterbildung.“ Jetzt Thema einreichen und Zertifikatsworkshop auf der Swiss Office Management gewinnen.

HRM.ch verlost einen Workshop-Platz auf der Swiss Office Management (Messe Zürich / 11. oder 12. September 2013) im Wert von 89 CHF unter allen seinen Mitgliedern. Gewinnen Sie diesen für sich oder geben Sie ihn einem Ihrer Office-Mitarbeiter weiter.

So geht´s: Reichen Sie uns auf einer halben Seite ein Best-Practice-Beispiel ein, in dem Sie kurz schildern, wie Sie in Ihrem Unternehmen die Talente Ihrer Assistenz- und Sekretariatskräfte fördern oder diese in ihrer Arbeit unterstützen. Sie könnten aber auch berichten, welchen Herausforderungen das Office Management aus Ihrer Sicht als HR-Verantwortlicher künftig gegenübersteht. Stellen Sie Ihre Impulse dann am 11. oder 12. September auf dem MeetingPoint der Messe kurz vor und tauschen Sie sich unter der Leitung einer erfahrenen Moderatorin mit Besuchern der Messe aus.

Wir wählen unter den Einreichungen das beste Beispiel aus. Ihre Angaben werden vertraulich behandelt. Allen Einreichenden winken je zwei Tagestickets für die Messe samt Praxisforen. Bitte beachten Sie: Ausgeschlossen von der Verlosung sind HR-Dienstleister. Wir möchten den Veranstaltern gewährleisten, dass Besucher weder recruitet noch anderweitig geworben werden.

Der Mensch hinter dem Suizid: Carsten Schloter – Swisscom-Reformer

In den Zeitungen stand es anders: „Die Schweiz trauert“. Doch viele Schweizer wissen nicht einmal, wer dieser Carsten Schloter war, der am 23. Juli 2013 leblos in seiner Villa in Villars-sur-Glâne im Kanton Fribourg laut einer Information des Telekommunikationsunternehmens Swisscom von der Polizei aufgefunden wurde. Die Swisscom hatte ihren langjährigen Chef tot melden müssen. Inzwischen scheint klar zu sein, dass kein Unfall und kein körperliches Versagen die Gründe sind. Schloter hat als Mensch eine klare, entgültige Entscheidung getroffen: Ausstieg – Exit für immer. Vielen Mitmenschen ist allerdings nur der Spitzenmanager mit seinen Leistungen greifbar. HRM.ch hat Medienberichte und Lebensdokumente gesichtet, um die Person hinter aller Leistung und dem Suizid zu beleuchten.

White Paper „Employer Branding“ von DOMSET und TÜV Rheinland

Employer Branding als strategische Herausforderung

Employer Branding gilt derzeit als eine der wichtigsten Waffen im „War for Talents“. Immer mehr Unternehmen streben eine Positionierung als attraktive Arbeitgebermarke an. Aber erreichen sie mit ihren Botschaften auch tatsächlich ihre Zielgruppe? Leider nicht immer oder nicht genau genug, stellen DOMSET und der TÜV Rheinland fest.

Die Schlüssel zur Selbstverantwortung bei den Mitarbeitern

Reduziert, allzu reduziert sind die Möglichkeiten derer, die das Potential für Selbstverantwortung ausschließlich im Menschen – im anderen Menschen – vermuten. Wer hingegen die Idee des „selbstverantwortlichen Menschen“ aufgibt, hört auf, nach diesem Potential zu suchen. Dieser Beitrag zeigt, wie einfach die Voraussetzungen für Selbstverantwortung geschaffen werden können – wenn man nur die entsprechenden Hebel-Effekte kennt.

2. Teil „HR-Businesspartner-Wissen“: HR-KENNZAHLEN – WELCHE SIND SINNVOLL UND WAS NÜTZEN SIE?

„What you can´t measure you can´t manage”. Dieser Allgemeinplatz des Managementwissens ist zumeist in der Steuerung der wichtigsten Ressource vieler Unternehmen – der Belegschaft – nicht oder nur sehr mangelhaft angekommen. Betrachtet man heute die Geschäftsberichte, Nachhaltigkeitsberichte oder Personal- und Sozialberichte vieler Unternehmen, muss man ernüchtert feststellen, dass oftmals als wesentliche Kennzahlen die Anzahl von Frauen in Führungspositionen, die Fluktuationsquote oder der Krankenstand herangezogen werden. Der eigentliche Wertbeitrag der Belegschaft zum Unternehmenserfolg wird nicht gemessen, geschweige denn über ihn berichtet.

Lesen Sie auch den 1. Teil der Serie im Anhang.

Neuer kostenloser Service: Cloud-basiertes Recruitingtool. HRM.de hat sich durchgeclickt …

Die IT-Jobbörse ictjob.de ist jetzt zu zweit unterwegs. Zusammen mit GoHiring.com – einem Anbieter eines Cloud-basierten kostenlosen Recruitingtools – will der Spezialist Arbeitgebern unter die Arme greifen, die bislang keine kohärenten Prozesse im Recruiting und einem anschließenden Bewerbermanagement aufstellen konnten und über keine Plattform dafür verfügen. Das Steckenpferd von ictjob.de ist, Arbeitgeber und Stellensuchende mit kostenlosen Arbeitshilfen so zu coachen, dass sie sich differenzierter ansprechen und besser matchen. Diese Rolle des Dritten im Bunde entspricht auch dem Selbstverständnis des GoHiring.com-Teams. Auf der Zukunft Personal präsentiert man sich erstmals zusammen. HRM.de hat sich durch die Anwendung geclickt.

Employer Branding „like a boss“– Bewerbermanagement für den Mittelstand

Ach ja, das Employer Branding. Das ist ein bisschen wie das „Mojo“ von Austin Powers oder der Aktenkoffer in Pulp Fiction: Ein nebulöses Etwas, von dem niemand so recht weiß, was es eigentlich alles beinhaltet, geschweige denn bedeutet. Für manche Unternehmen eine Wunderwaffe in der Rekrutierung („Nee danke Steinbuch, wir schalten kaum Stellenanzeigen, Bewerber kommen dank unserer Employer Brand in Scharen zu uns“), für andere ein großes Mysterium („Ich dachte, Employer Branding bezeichnet den simultanen Besitz einer mobilen App und einer FacebookSeite“), und immer auch Quell ewiger Aufträge für zahlreiche Scharlatane sowie vereinzelte, tatsächliche Experten.

Klartext mit Kreuz und Managementfibel – Pater Prof. Dr. Rupert Lay im Porträt

Sie treten auf der Zukunft Personal am 18. September zusammen auf: Matthias Mölleney – Präsident der Züricher Gesellschaft für Personalmanagement, Klaus Bodel von der BMW-Bildungsakademie und Pater Prof. Dr. Rupert Lay. Diese Konstellation sagte viel aus, denn der Pater ist als eine kantige Persönlichkeit bekannt, die Managern mit Verständnis und Unerbittlichkeit begegnet. Seit Jahrzehnten schult er Führungskräfte. Auf der Zukunft Personal diskutieren die drei HR-Vertreter in einer Podiumsdiskussion über Unternehmenswerte. HRM.de stellt Rupert Lay vor.

Materialien zum MBA “Sustainable Management” der HdWM

Am 23. Juli 2013 veranstalteten Dr. Stephan Götze und Prof. Dr. Lars Castellucci – beide tätig an der Hochschule für Management der Wirtschaft Mannnheim – auf HRM.de ein Webinar zum neuen MBA “Sustainable Management”, der zum Herbst 2013 startet. Dieser Beitrag enthält die Webinar-Präsentation sowie die Infomaterialien zum MBA.

Arbeitgeber, kommt Netzwerken! „ROCK YOUR LIFE“ sucht Paten

Schon gehört? Die Kampagne „ROCK YOUR LIFE“ räumt aktuell Preise ab. Das begeistert Juroren Land auf, Land ab: Studenten gehen für zwei Jahre Patenschaften mit Hauptschülern ein und coachen diese – beim Lernen, Leben und Bewerben. Über 2.000 Ehrenamtliche sind seid 2008 aktiv. Die Kampagne sucht nun vermehrt Arbeitgeber, die Betriebsbesichtigungen und Praktika anbieten, Hauptschüler ausbilden wollen und beim Üben von Bewerbungsgesprächen helfen. Sie bekommen Kontakt zu Coach und Coachee. Zur Info: Die Studenten wurden zum Coach geschult und organisieren sich in Gruppen. HRM.de empfiehlt Personalern, bei der Aktion mitzumachen. Sie ist mit einer hohen Professionalität organisiert.

HR BACK IN TIME: 1970 – Zukunft der Personalarbeit – gestalten und nicht verwalten (Quelle: Die Zeit)

Es ist der 30. Oktober 1970. Ein Freitag. Die Arbeitslosenstatistik der Bundesrepublik Deutschland (BRD) verzeichnet ganze 148.846 Arbeitslose, ihre Quote liegt damit bei 0,7 Prozent. Der Arbeitskräftemarkt ist also quasi leergefegt. Am Morgen dieses 30. Oktobers begrüßt die Zeitung „Die Zeit“ ihre Leser unter den damals 60,5 Millionen Einwohnern der BRD im Karriereteil mit einem Beitrag der Deutschen Gesellschaft für Personalführung unter dem Titel: „Vaterfiguren nicht gefragt“. Die Zeilen des damaligen Geschäftsführers Dr. Hans Friedrichs wollen einen Wandel am HR-Berufsbild zeigen: Weg vom Verwalten, hin zum Gestalten. 43 Jahre später stellt HRM.de nun die Kernaussagen zusammen und verlinkt zum Originalzeitungsbericht. Was meinen Sie, lieber Leser: Was hat sich geändert?

Kriterien der Zielformulierung

Ziele vereinbaren ist das Eine, darüber sprechen das Andere. Diese Arbeitshilfe eignet sich, um an Führungskräfte und alle, die Ziele vereinbaren mit Mitarbeitern, weitergegeben zu werden. Optimale Lektüre für Einsteiger.

Der Ethikguru der Manager – Pater Prof. Dr. Rupert Lay, ein Porträt

„Handle so, daß du das personale (emotionale, sittliche, soziale, musische, religiöse) Leben in dir und anderen eher mehrst und entfaltest, denn minderst und verkürzt.“ Schon dieses Zitat aus seinem Buch „Ethik für Manager“ zeigt, dass es sich bei Rupert Lay um keinen gewöhnlichen Unternehmensberater, Philosophen, Psychotherapeuten, Theologen und Autor handelt.

Ideen- Scout: August 2013

Diesmal haben wir für Sie die Ausgabe von „Website Boosting“ (Heft Juni 2013) unter die Lupe genommen. Es bringt Ihnen frische Ideen für Social Media und Online-Recruiting, schafft Neueinsteigern Hintergrundwissen und dient Fortgeschrittenen für ein Update. Es darf um die Ecke gedacht werden. Viel Freude mit dem Magazin. P.S. Wir waren beeindruckt davon, dass die Magazinmacher über Personalarbeit schreiben.

Berlin: Kürzere Amtswege für Fachkräfte mit Visum

Fach- und Führungskräfte, die nach Berlin kommen und unter Visumspflicht stehen, können zusammen mit ihren Arbeitgebern aufatmen. Wieder wurden Amtswege gekürzt. Seit Kurzem nimmt der Business Immigration Service (BIS) Visa-Anträge an. Betrieben wird das BIS von der Ausländerbehörde, der Berlin Partner GmbH, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, der Agentur für Arbeit sowie der IHK Berlin. Durch eine gezielte Beratung sollen Antragsverfahren beschleunigt werden.

Microsoft Deutschland: HR-Spitzenfrau löst HR-Spitzenfrau ab

Deutsche Medien und Fachmagazine mussten aus einer Handvoll Meldungen eine kleine Nachricht stricken, mehr Infos gab es auf die Schnelle nicht: Elke Frank folgt ab 1. August 2013 auf Brigitte Hirl-Höfer. Damit hat Microsoft Deutschland einen neuen Senior Director Human Resources und in der Geschäftsleitung des Unternehmens ein neues Mitglied. Medientechnisch ist Frank ein unbeschriebenes Blatt. Das dürfte und sollte sich nun ändern, denn Frauen in Führungspositionen sollten so wie ihre männlichen Kollegen ebenfalls im Rampenlicht stehen.

Aktuelle Zeitarbeitsstatistik: Noch sprechen die Zahlen, noch …

Für Martin Dreyer, Geschäftsführer der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ), ist die Sache klar: Die jüngste Statistik des Statistischen Amtes der Bundesagentur für Arbeit zur Arbeitnehmerüberlassung zeige, dass der Fachkräftemangel nun auch die Zeitarbeit erreicht habe. Tatsächlich sinkt die Zahl der Leiharbeiter. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt das der flauen Konjunktur sowie der fortschreitenden Regulierung der Branche zu. Offen bleibt allerdings, ob sich parallel dazu der Einsatz von Werkverträgen ausweitet. Die statistische Erfassung dessen hatte der Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages erst im Januar 2013 kategorisch abgewiesen. In der Begründung dazu hieß es, dass die Materie zu komplex sei.

Culture-Clash-Comedy: “Hochzeitspolka”

Er wollte in einem Land drehen, das dem westeuropäischen Publikum weniger vertraut sei, sagt Regisseur Lars Jessen über seine Cultur-Clash-Comedy „Hochzeitspolka“. Das Kalkül: Kleine und große Verständnislosigkeiten zwischen Ländern, Berufsgruppen, Generationen, Gesellschaftsschichten und einzelnen Menschen werden spürbarer. Für das Filmteam, aber auch für die Zuschauer. Die Story: Fünf Freunde am Übergang ins Berufsleben. Noch spielen sie in einer Rockband. Bald schon aber ist damit Schluss und einer der Freunde – Frieder – übernimmt in Polen einen Betrieb. Er lebt sich ein, lernt Polnisch, führt seine Mitarbeiter mit Müh und Kniff. Deutschland ist weit weg, seine Freunde auch. Als die aber ungefragt zu seiner Hochzeit am polnischen Dorf auftauchen, läuft das planvolle Leben des jungen Deutschen voll aus dem Ruder.

Es gibt auch vorbildliche Arbeitgeber!

Bei all dem (nicht zuletzt durch die Presse lancierten) Gejammere um die ach so schlimmen, fordernden, fiesen Arbeitgeber möchte ich mit diesem Beitrag aufzeigen möchte, wie es sein kann, wenn ein Arbeitgeber vorbildlich mit dem Burnout-Thema umgeht und so großen Schaden von seinen Mitarbeitern und vom Unternehmen abwendet.

Lesen Sie hier ein Interview mit Sven T. (Name – natürlich – geändert) und seine Burnout-Erfahrungen mit einem Arbeitgeber, wie man ihn sich besser kaum wünschen kann.

Kroatien: Seit 1. Juli 2013 der 28. Mitgliedsstaat im europäischen Bunde

Kroatien war bislang vor allem als Urlaubsdestination bekannt. Das dürfte sich nun ändern. Das Land ist am 1. Juli 2013 in die Riege der Europäischen Union (EU) getreten. Um das neue Mitglied vorzustellen, hatte das statistische Amt der EU Eurostat im vergangenen Juni die wichtigsten kroatischen Wirtschafts- und Sozialindikatoren veröffentlicht. HRM.at stellt einige davon für die Personaler vor; denn gehaltvolle Informationen sind derzeit noch rar.

Jetzt teilnehmen: Studie ‘Personaldiagnostische Testverfahren’

Welche Erfahrungen haben Personalverantwortliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Testverfahren für die Personaldiagnostik gesammelt? Dieser Frage gehen die Netzwerkportale HRM.de, HRM.at und HRM.ch gemeinsam mit der Zeitschrift personal manager nach.

Für Sie gelesen: Resilienz Die unentdeckte Fähigkeit der wirklich Erfolgreichen Von Denis Mourlane

Überall ist von Resilienz die Rede. Das Buch von Denis Mourlane gibt eine gute Übersicht, über die, wie der Autor es bereits im Titel nennt, „unentdeckte Fähigkeit der wirklich Erfolgreichen”. Als Merkmale hoch resilienter Menschen beschreibt er gleich zu Beginn: Sie strahlen Optimismus und Zuversicht aus, sind intelligent und analysieren gründlich Situationen, wirken balanciert, verfolgen Ziele konsequent, sind empathisch und gute Zuhörer und haben Humor. Beim Lesen der detaillierten Erklärungen kam ein Déjà-vu- Erlebnis auf und die Erkenntnisse aus der Motivationstheorie, der Emotionalen Intelligenz, dem Mental- und Achtsamkeitstraining kamen wieder in den Sinn. Vieles von dem altbekannten Wissen bekommt neue Namen und wird zusammengefügt in das Gesamtkonzept: Resilienz. Zu den wesentlichen Fähigkeiten zählt Mourlane: Love it, change it, leave it, Influenceradar, Thought Crafting, Emotionsradar, Eisberge, Denkfallen, Positivity, Achtsamkeit, Connection und Mensch sein.

Soft Issues – hard Benefits Psychosoziale Gesundheitsförderung nützt Mitarbeitern und Unternehmen

Erwerbsarbeit ist der wesentliche Faktor für soziale Gesundheit. Dennoch wird die Anzahl der Menschen, die aufgrund psychischer Erkrankungen frühzeitig einen Pensionsantrag stellen oder für längere Zeit krankgeschrieben sind, von Jahr zu Jahr größer. Wie Gesundheitsmanagement nicht nur zur psychischen Gesundheit des einzelnen Mitarbeiters, sondern auch zum gesunden Unternehmen beitragen kann, zeigt die Erste Bank Group.

OECD nimmt deutschen Kündigungsschutz in die Mangel

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat wieder einmal die Arbeitsmärkte ihrer 34 Mitgliedsstaaten analysiert. Demnach fehlt 48 Millionen Menschen zwischen 15 und 64 Jahren ein Job. Deutsche sind unter diesen anteilig wenig vertreten. Die Bundesrepublik landet nämlich auf Rang drei der erfolgreichsten nationalen Arbeitsmarkträume. Erst im vergangenen Mai hatte die OECD Deutschland für das Jahr 2014 die Vollbeschäftigung vorausgesagt. Der starke Export werde – hieß es damals – die Arbeitslosenquote auf nur fünf Prozent drücken. In deutschen Medien wurde dieser Prozentsatz eifrig diskutiert. Klassischerweise liegt die entsprechende Quote bei drei Prozent.

Mobbing am Arbeitsplatz

Arbeitgeber müssen eingreifen, wenn Kollegen oder Vorgesetzte einen Mitarbeiter mobben. Diese Fürsorgepflicht hat der Oberste Gerichtshof (OGH) in einer neuen Entscheidung detailliert beschrieben.

Befristet oder unbefristet steuerfrei? Taggelder richtig abrechnen

Anfang 2013 startete die Zeitschrift personal manager gemeinsam mit der Steuer & Service Steuerberatungs GmbH eine Webinarreihe zum Thema „Payroll-Check: So stellen Sie sicher, dass Ihre Abrechnung funktioniert“. Das erste Online-Seminar dieser Reihe beschäftigte sich mit der Abrechnung von Reisekosten: Welche Zweifelsfälle bereiten Personalverrechnern Probleme und wie lassen sich diese lösen? Der folgende Beitrag stellt die wesentlichen Punkte vor und erläutert Fragestellungen, die im Webinar auf großes Interesse stießen.

Offen und ehrlich Was Mitarbeiter in der Krise erwarten dürfen

Die Mitarbeiter sind ein wesentlicher Faktor, wenn es um die Krisensicherheit von Unternehmen geht. Sie können Ausgangspunkt von Krisen sein oder diese verschärfen, wenn Arbeitgeber die Kommunikation mit dem Personal vernachlässigen. Eine gute Vorbereitung auf Krisenfälle hilft, im Ernstfall niemanden zu vergessen.

Testverfahren in der Personalarbeit Teil 2: Auswahl und Einsatz

Testverfahren sind ein wichtiger Baustein im diagnostischen Prozess, mit dessen Hilfe Arbeitgeber die Eignung von Bewerbern oder die Potenziale der Mitarbeiter für zukünftige Aufgaben untersuchen können. Ob ein Verfahren die gewünschten Aussagen ermöglicht, hängt entscheidend von der Auswahl des richtigen Instruments ab. Diese Entscheidung ist leider nicht ganz einfach, da die Anwender gute Verfahren ebenso wenig per Augenschein erkennen können wie ein wirksames Medikament. Testanbieter, die wichtige Informationen zurückhalten oder Scheinargumente liefern, erschweren die Auswahl zusätzlich.

Nun auch das IHK-Bildungszentrum Schwerin: Konkurs

Kai Boeddinghaus, Bundesgeschäftsführer des Bundesverband für freie Kammern e.V. Kassel, berichtet in der Xing-Gruppe “Mittelstand und Politik in Deutschland” vom neuesten Konkurs unter den IHK-Bildungszentren in Deutschland. Diesmal hat es Schwerin erwischt. Boeddinghaus mutmaßt, dass es sich bei allen Konkursen nicht um Einzelfälle handelt.

Wann macht Führung krank?

Auf die Führung kommt es an! Führungskräfte können Krankheiten vorbeugen und so die Gesundheit in ihrem Team fördern. Falsches Führungsverhalten kann aber auch zu einer hohen Fluktuation sowie zu Fehlzeiten und zu einer inneren Kündigung führen. Wie aber kann eine Führungskraft – vor allen in der öffentlichen Verwaltung (Ritter ohne Schwert) – auf Lebensqualität, Wohlbefinden, Motivation, Zufriedenheit und ein positives Arbeitsklima einwirken? Ein wichtiger Schritt ist getan, wenn die Einstellung stimmt. Dies ist der entscheidende erste Schritt. Auf eine positive Einstellung kann und muss im Instanzenzug eingewirkt werden. Vor allem hat das Fürsorgeprinzip in der öffentlichen Verwaltung eine lange Tradition, und wenn es gelingt diesen Gedanken wieder stärker in das Bewusstsein von der Leitung bis hin zur Teamführung im operativen Bereich zu revitalisieren, dann ist für das Gesundheitsmanagement weit mehr gewonnen als durch Aktionismus erreicht werden kann.

time4you ist Mitglied des Leonardo Corporate Network!

Die Karlsruher time4you GmbH, führender Anbieter für Personal-, Informations- und Trainingsmanagement, unterstützt als Mitglied des Leonardo Corporate Network den diesjährigen Leonardo European Corporate Learning Award 2013.

Wie Führungskräfte die Überlebensfähigkeit ihres Unternehmens in der Krise sichern

Zum Jahreswechsel 2013 sehen Unternehmen weiterhin unsicheren Zeiten entgegen. Allerdings haben Führungskräfte in Österreich und Deutschland aus der Krise 2008/2009 Lehren gezogen und sind auf eine weitere Verschärfung der wirtschaftlichen Situation in den kommenden zwölf Monaten strukturell und mental vorbereitet. So zumindest lassen sich die Ergebnisse einer aktuellen Studie der osb international interpretieren. Wie reagieren Manager auf Veränderungen und welche Instrumente stehen ihnen zur Verfügung, um die Zukunftsfähigkeit ihres Unternehmens zu sichern? Auf diese Fragen gibt die Erhebung Antworten.

Im Gespräch mit…Nikolaus Franke

Nikolaus Franke leitet das Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Der Hochschulprofessor ist zugleich wissenschaftlicher Leiter des Research Studios eSPARK und des Entrepreneurship Center Network, Akademischer Direktor des Professional MBA für Entrepreneurship and Innovation von TU und WU Wien sowie Leiter der User Innovation Research Initiative Vienna. Für den deutschen Wettbewerb Top-100 analysiert er seit Jahren die innovativsten Unternehmen im Mittelstand.

Innovation und Kreativität sind planbar – aber anders, als Sie denken

Es wird viel getan in Richtung Innovation und Kreativität. Doch leider scheint es, als würde genau dieses Tun dazu führen, dass Unternehmen das Gewünschte nicht erreichen. Oder – um es mit den Worten meines verstorbenen Kollegen Paul Watzlawick auszudrücken: Wenn wir mit einer Aktivität das Gegenteil vom Gewünschten erreichen, sollten wir mal aufhören, sie „zu tun“. Bliebe nur noch die Frage: Was tun wir, was wir nicht (mehr) tun sollten? Und: Was können wir anstatt dessen tun oder lassen?

BYOD erlauben und regeln – Richtlinien für die Nutzung privater Endgeräte am Arbeitsplatz

Abwarten und Tee trinken oder gar ein völliges Verbot sind die schlechtesten Strategien, die Unternehmen beim Thema Einsatz privater Endgeräte am Arbeitsplatz wählen können. Denn im einen Fall laufen die Firmen Gefahr, dass sich Mitarbeiter über das Verbot hinwegsetzen. Im anderen Fall stimmt das Unternehmen durch seine Duldung BYOD konkludent zu, was zu erheblichen Haftungsrisiken führen kann. Den Einsatz privater Geräte zu erlauben und durch Richtlinien zu regeln, ist vor diesem Hintergrund ein besserer Weg. Doch welche Art von Vereinbarung eignet sich? Und welche Punkte sollte diese unbedingt klären?

Bring your own Device: Wie Unternehmen den Einsatz privater mobiler Endgeräte am Arbeitsplatz managen können

Immer weniger Angestellte verbringen ihre Tage von neun bis fünf Uhr im Büro. Die Zukunft gehört flexiblen Arbeitszeiten und -orten, irgendwo zwischen Flughafen, Homeoffice und Café. Auch die Form der Zusammenarbeit ist im Wandel begriffen: Starre Abteilungsstrukturen werden verdrängt durch Projektteams, Teilzeitarbeiter und Freelancer. Mobilität im Arbeitsalltag wird für Unternehmen zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Dieser Paradigmenwechsel erfordert tief greifende Veränderungen in der unternehmensinternen IT-Landschaft.

Apps für HR Aktuelle Lösungen und Trends auf dem Softwaremarkt

Immer mehr Unternehmen fördern den Einsatz mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablet-Computer, um die Reaktionszeiten von Mitarbeitern und Managern zu verkürzen und Prozesse zu beschleunigen. Auch vor der HR-Abteilung macht diese Entwicklung nicht halt. Doch welche Anwendungen gibt es bereits für das Human Resource Management? Und wo liegen die Grenzen ihrer Einsetzbarkeit? Wir haben mit Softwareanbietern über aktuelle Lösungen und die Zukunft des Mobility-Marktes gesprochen.

Gehalt und Kollegen bestimmen Engagement

Die Kollegen haben einen großen Einfluss auf die Motivation am Arbeitsplatz. Doch auch die Bedeutung des Gehalts ist nicht zu unterschätzen, so eine Studie des Softwareunternehmens Sage in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut GfK.

Österreichs Unternehmen verbessern Recruiting

Österreichs große Unternehmen sind in der Personalbeschaffung heute besser aufgestellt als noch vor einem Jahr. Dieses Fazit zieht die Studie „Career’s Best Recruiters“, die seit 2010 die Bemühungen der 1.000 größten Arbeitgeber Österreichs und Deutschlands um die besten Mitarbeiter untersucht. Den aktuellen Ergebnissen zufolge befinden sich die 500 größten österreichischen Betriebe immerhin schon auf dem Niveau, das ihre deutschen Pendants im vergangenen Jahr vorweisen konnten.

Jeder zweite Arbeitnehmer bildet sich nicht weiter

51 Prozent der Erwerbstätigen haben in den vergangenen beiden Jahren an keiner Fortbildung teilgenommen. Zu diesem Ergebnis kommt die zweite „Monster Jobwechsler Studie“ mit dem Schwerpunkt Weiterbildung. Für die Studie befragte das Karriereportal im Oktober und November 2012 insgesamt 1.000 Österreicherinnen und Österreicher, darunter 489 unselbstständig Beschäftigte, zu ihrer Wechselwilligkeit und ihren Erfahrungen mit Weiterbildung.

Erfolgsfaktoren für das Management

Was macht Manager erfolgreich? Laut einer Studie des Beraterzentrums Dorotheergasse (bzd) unterscheiden sich die Erfolgsfaktoren für Manager je nach Hierarchieebene. Die Unternehmensberater befragten in ihrer qualitativen
Erhebung rund 50 Führungskräfte aus dem Top-Management namhafter österreichischer Unternehmen und filterten mithilfe des „Bochumer Inventars“ die „Must-have- Kriterien“ für erfolgreiche Manager heraus.

Bahnbrechende Entscheidung: BAG zieht ganz erhebliche Schranken für Leiharbeit

Im HRM-Newsletter vom 18.02.2013 wurde mit dem Titel “Leiharbeit im Umbruch und am Scheideweg” über die aktuelle Lage der Leiharbeit berichtet. Brandaktuell hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) mit einem Beschluss vom 10. Juli 2013 (7 ABR 91/11) entgegen den beiden Vorinstanzen der Leiharbeit einen ganz empfindlichen “Schlag” versetzt und dabei insbesondere die Rechte der Betriebsräte gestärkt. Der Arbeitsrechtler Dr. Marc Spielberger, Partner von Beiten Burkhardt, erläutert das aktuelle Urteil und zeigt die Konsequenzen für die Praxis der Unternehmen auf.

Ablösung einer Versorgungsordnung

In einer jüngeren Entscheidung (vom 15. Januar 2013, 3 AZR 705/10) hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) Stellung bezogen zu den rechtlichen Grenzen der Ablösung einer Betriebsvereinbarung zur betrieblichen Altersversorgung.

Rente ins Ausland: Die Voraussetzungen

Wer im Ausland arbeitet und lebt, zahlt im Laufe des Berufslebens in verschiedene Systeme der sozialen Sicherheit ein. So unterschiedlich diese sind, eins haben sie meistens gemeinsam: Eine Rente kann nur gezahlt werden, wenn bestimmte Fristen eingehalten und Mindestversicherungszeiten erfüllt werden. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin.

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze – Juli 2013

Kann ein Arbeitnehmer „zum nächstmöglichen“ Termin kündigen? Ist ein Arbeitsvertrag anfechtbar, der um einen Tag zu lang sachgrundlos befristetet wurde? Wem kommt die Beweislast über den Eingang einer Bewerbung zu, die per Mail versandt wurde? Dazu und über viele andere neue Rechtssprechungen informiert Sie unser aktueller Newsstream zum Thema Arbeitsrecht.

(K)Ein blinder Fleck der Finanzverwaltung

Ein Prozess vor dem Landgericht Darmstadt lasst die Finanzverwaltung aufschrecken. Ein Computerspezialist fingiert Steuererklärungen mit Erstattungsansprüchen und reicht diese beim Finanzamt ein. Das Finanzamt erstattet munter die komplette Lohnsteuer. Wie dieser Fall Ihre Lohnbuchhaltung betreffen konnte, beschreibt der folgende Artikel.

Kein Anspruch auf Dank und gute Wünsche: Arbeitszeugnisse

Es liegt in der Natur der Sache, dass Arbeitnehmer versuchen, ein möglichst gutes Zeugnis zu erhalten. Wenn Arbeitgeber alle Wünsche ihrer Mitarbeiter erfüllen, stoßen sie häufig schnell an die Grenzen der Wahrheitspflicht. Daher kommt es vielfach zu Auseinandersetzungen über die Formulierungen des Zeugnisses, die immer wieder auch die Arbeitsgerichte beschäftigen. Das BAG hatte jüngst z. B. wieder darüber zu befinden, ob der Beschäftigte eine sog. Dankes- und Wunschformel im Arbeitszeugnis verlangen kann.

Verbindlichkeit einer Weisung

§§ 297, 315 Abs. 3, 611 Abs. 1,
615 Satz 2 BGB; § 106 Satz 1 GewO

Der Arbeitnehmer ist an eine Weisung des Arbeitgebers, die nicht aus sonstigen Gründen unwirksam ist, vorläufig gebunden, bis ein rechtskräftiges Urteil gem. § 315 Abs. 3 Satz 2 BGB die Unverbindlichkeit der Leistungsbestimmung feststellt.
(Leitsatz des Bearbeiters)

BAG, Urteil vom 22. November 2012 –
5 AZR 249/11

Veranstaltungskalender 2013 / 2014: Fixstarter IRBW Weiterbildung

Das Institut für Relationale Beratung und Weiterbildung veranstaltet vom September 2013 bis Mai 2014 Lehrgänge und Praxisseminare. Sonja Radatz ist die Vorsitzende der Geschäftsführung am IRBW in Wien und Gründerin sowie Chefredakteurin der LO Lernende Organisation, die relationale Zeitschrift für Management und Organisation.

Arbeitsrechtliches Formular- und Verfahrenshandbuch

Von Dr. h.c. Günter Schaub, Dr. Peter Schrader,
Dr. Gunnar Straube, Hinrich Vogelsang,
10. Auflage 2013, Verlag C. H. Beck,
München / mit CD / 796 Seiten / Preis: 89 Euro

Die meisten verbinden den „Schaub“ mit dem Arbeitsrechts-Handbuch, dem Standardwerk für das gesamte Arbeitsrecht. Das nun in 10. Aufl . vorliegende Arbeitsrechtliche Formular- und Verfahrenshandbuch ist die praxisgerechte Ergänzung zum Arbeitsrechts-Handbuch und nimmt hierauf häufig Bezug. Das von Schaub begründete Werk wurde bearbeitet von den bekannten Fachanwälten für Arbeitsrecht Schrader und Straube sowie dem Vizepräsident des LAG Niedersachsen Vogelsang.

Das Relationale Ergebnisgespräch

Wer sichergehen möchte, dass die Ergebnisse auch nachhaltig und umfassend erzielt werden und keine „Ausreden“ präsentiert werden, führt regelmäßig – also einmal pro Monat – Ergebnisgespräche mit seinen Direct Reports.
Dabei geht es nicht nur darum, die „Ernte einzufahren“, sondern auch darum, intensiv an den nächsten Schritten zu arbeiten – in logischer Konsequenz zu den Ergebnissen. Was bedeutet: Wenn die Ergebnisse erzielt wurden, wird
an den nächsten Schritten gearbeitet. Und wenn die Ergebnisse nicht erzielt wurden, wird ebenfalls an den nächsten Schritten gearbeitet. Klar, dass dieses Gespräch monatlich geführt werden muss und nicht nur einmal pro Jahr, wie
dies etwa beim Mitarbeitergespräch der Fall ist.

KPI (Key Performance Indicator)

Wer an 10 oder noch mehr „Zielen“ gemessen wird, tut sich schwer, diese in ihrer Gesamtheit (!) zu erreichen – nicht nur, weil sie teilweise sogar einander widersprechen. Abgesehen davon, dass diese Ziele meist keine Ergebnisse, sondern klare Handlungsvorgaben darstellen, deren Zweck (wenn überhaupt) erst eine Hierarchiestufe höher deutlich wird, tut sich der Betreffende in einer solchen Welt recht leicht, zu formulieren, dass sich „das eine oder andere nicht ausgegangen ist“. Relationales Denken basiert daher auf einem oder maximal 2 – 3 KPIs, welche den ergebnisorientierten Erfolg relativ klar nachweisen.

Wie eine kraftvolle Positionierung entsteht

Wie entsteht eine kraftvolle Positionierung? Wie kann in der Praxis das Organisationskonzept entwickelt und dem Unternehmen präsentiert werden? Im ersten Teil ihrer Serie „Relationale Unternehmensgestaltung in der Praxis“ stellt Marianne Herzog, kaufmännische Geschäftsführerin der Berndorf Band Engineering GmbH (Anlagenbau), dar, wie sie an die Thematik herangegangen ist – und welche Erkenntnisse sie gewonnen hat.

Lernziel „Unternehmerisch denken und handeln“

Unternehmerisch denkende und eigenverantwortlich handelnde Mitarbeiter – das wünschen sich viele Unternehmensführer. Offiziell! Doch faktisch befürchtet manch obere Führungskraft: Wenn jeder Mitarbeiter einfach macht, was er
für richtig hält, bricht in unserem Betrieb das Chaos aus.

Keine Chance für „Es ist sich nicht ausgegangen“: Die Relationale Vertriebsbegleitung in der Praxis

Einer Vertriebsleiterin mit 8 Gebieten im Portfolio geht es ähnlich wie vielen ihrer Kollegen: Der Druck wird immer größer, gesichert die vorgegebenen Ergebnisse zu erreichen, allerdings scheinen die Mechanismen für den Erfolg nicht mehr so zu funktionieren wie früher. Da hilft es auch nichts, selbst „Hand anzulegen“ – es geht um eine Neustrukturierung des eigenen Jobverständnisses, des Bereichs, der Kunden- und Vertriebsarbeit, der Befähigung der Direct Reports. Gewöhnliche „Seminare“ passen zu dieser Aufgabe nicht – sollte doch alles zugleich und vor allem in der täglichen Praxis der Vertriebsleiterin verändert gelebt werden. Mit der Relationalen Vertriebsbegleitung hat Sonja Radatz für solche Situationen ein gänzlich neues Instrument entwickelt, das die Vermittlung Relationalen Denkens on the job mit dem erfolgreichen Leben des Neuen in allen Facetten eines Vertriebsverantwortlichen auf einfache Art und Weise verbindet.

Führungskräfte müssen nicht pampern

Führungskräfte sind weder Kindergärtner noch Seelendoktoren, sondern Ergebnisverantwortliche in Wirtschaftsorganisationen. Das ist ihr Fokus. Mitarbeitende haben sich freiwillig und gegen Gehalt dazu verpflichtet, dabei zu
helfen. Das aktuelle Missverständnis: Unternehmen und Führungskräfte seien dazu da, Mitarbeitende in ihrer Gesamtpersönlichkeit zu umsorgen und eine glückliche Lebensführung zu ermöglichen.

Hybride Arbeit & das Mythologem der Zahlen

Der Arbeitsmarkt pflegt eine neue Ästhetik: Arbeit hat eine hybride Funktion angenommen. Während die Antike noch das Tätigkeitsfeld der Muße kannte, die sich deutlich von der Arbeit unterschied, wird in der Postmoderne gearbeitet – immer und überall. Dabei folgen wir, so Josef Oberneder, dem Mythologem der Zahlen – der Rhetorik unserer Zeit, die uns die Steuerbarkeit und Beschreibbarkeit von Systemen über Zahlen vermittelt – so als könnten komplexe Organisationen und Systeme gesteuert werden über Kennzahlen und die dazugehörigen Indikatoren.

Widersprüche auflösen – intelligente Lösungen suchen

Wer Entscheidungen treffen muss oder möchte, trifft regelmäßig auf Widersprüche, die uns an die Grenzen der Logik führen. Wir können an diesen Widersprüchen verzweifeln, uns mit ihnen aussöhnen oder nach intelligenten Lösungen suchen. Gerade letzteres scheint uns oftmals unmöglich. Dabei sind die Auflösung von Widersprüchen und die Suche nach intelligenten Lösungen weniger komplex als man denkt: „Das kann sogar spielerisch gelingen. Dazu gibt es einige Regeln und Prinzipien, die sehr nützlich sind und die jeder kennen sollte“, meinen Heinz Peter Wallner und Prof. Kurt Völkl.

Es ist sich halt nicht ausgegangen…!!??

Wie oft haben wir die Ausreden in Unternehmen, im Führungskontext schon gehört – „Es ist sich halt nicht ausgegangen“, „Wir haben alles versucht, aber der Markt…“, „Wir hätten gerne die Ergebnisse erbracht, aber…“, „Wenn xx
nicht gewesen wäre, dann hätten wir die Erwartungen erfüllt“ und so weiter und so fort. Sonja Radatz räumt mit all diesen Ausreden nachhaltig auf – stellt dabei aber auch klare Forderungen an die Führung.

Ist es sich schon wieder „nicht ausgegangen“? Schade aber auch…

Vor 6 Monaten – Herr Maier erinnert sich noch ganz genau – lag es am Markt. Ein Kunde war abgesprungen,so etwas kommt vor. Klar, dasses einige Zeit dauern würde, bis ein neuer Kunde gefunden werden konnte. Es konnte von ihm ja nicht erwartet werden, dass er im Dauerstress dieser Abteilung Plan B und C entwickeln würde, wenn Plan A doch so vielversprechend ausgesehen hatte…

BRICS+ für Top-Managerinnen aus Europa – AAP Global Business Learning Program

Das AAP Global Business Learning Program sucht Umfrage-TeilnehmerInnen (bis Ende Juli 2013) sowie Sponsoren, die sich in Talentförderung, Diversity und Gender Equality einen Namen machen möchten. Das AAP Global Business Learning Program ist eine deutsch-britische Kooperation mit Wurzeln in und Verbindungen nach Indien, Brasilien und Afrika.

Lernen in China: Einer spricht – alle hören zu. Und wer kann dann was?

Der Sender Deutsche Welle strahlte in 2012 einen Beitrag zur Fachkräfterekrutierung in China aus. Dieser wie auch andere Medienberichte zeigen: In China müht man sich ebenfalls, qualifiziertes Personal zu finden. Wie hierzulande ist die forcierte Schulung und Entwicklung von Mitarbeitern und Lehrlingen der Königsweg. Doch europäische Führungs- und Ausbildungskräfte müssen dazu ein paar Hürden überwinden. Die gute Nachricht: Sie treffen auf ausdauernde und neugierige Lerner.

Kroatien: Seit 1. Juli 2013 der 28. Mitgliedsstaat im europäischen Bunde

Kroatien war vielen Deutschen bislang vor allem als Urlaubsdestination bekannt. Das dürfte sich nun ändern. Das Land ist am 1. Juli 2013 in die Riege der Europäischen Union (EU) getreten. Um das neue Mitglied vorzustellen, hatte das statistische Amt der EU Eurostat im vergangenen Juni die wichtigsten kroatischen Wirtschafts- und Sozialindikatoren veröffentlicht. HRM.de stellt einige davon für die Personaler vor, die in Kroatien Fachkräfte suchen; denn gehaltvolle Informationen sind derzeit noch rar.

Ein Gruppen-Coaching-Programm auf Vorstandsebene

Lernwege und Lernräume für das Top-Management

Selten findet sich die Unternehmensspitze im ernsthaften Entwicklungsdialog als Gruppe unter sich. Jour Fixes, Strategiemeetings, Aufsichtsratssitzungen sind ihre Kooperationsräume. Es ist den Involvierten bewusst, sie könnten effektiver, wirkungsvoller, nachhaltiger zusammenarbeiten und sich selbst noch besser einbringen, wenn sie sich Zeit für sich selbst und füreinander einräumten. Daher hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten Gruppen-Coaching als besonders wirksames Führungskräfteentwicklungsformat entwickelt.

Gruppen-Coaching mit Methodenmix

Ein Gruppen-Coaching mit Architektur oder ein Entwicklungsprogramm mit Gruppen-Coaching-Format – die österreichische OMV Gas & Power GmbH setzt bei der Entwicklung ihrer Nachwuchskräfte auf die Vernetzung der Teilnehmer, auf Reflexion durch Coaching und auf unternehmensrelevante Lerninhalte. Sie bot ihrem Nachwuchs von 2008 bis 2011 ein Gesamtprogramm, das die persönliche Entwicklung ins Zentrum stellte.

Das Whitepaper steht zum Download unter: http://www.usp-d.com/whitepapers/gruppen-coaching-mit-methodenmix/

Vertrauenskultur als Beitrag zum Unternehmenserfolg

Dieses White Paper zeigt auf, wie sich die aktive Arbeit an einer Vertrauenskultur wirksam gestalten lässt und auf den operativen und strategischen Geschäftserfolg auswirkt. Wir beleuchten Hintergründe, Kulturanalyse und Arbeitsansätze zur Herstellung von Vertrauen.

Das Whitepaper steht zum Download unter: http://www.usp-d.com/whitepapers/vertrauenskultur-als-beitrag-zum-unternehmenserfolg/

Die BGM-Impulsveranstaltungen 2013: BGM Check-in – Vom Wissen zum Tun

Von Juli bis August 2013 bietet die TerraSana LIFE AG interessierten Personalern und Führungskräften BGM-Impulsveranstaltungen in Stuttgart/ Böblingen, Düsseldorf, Hamburg und Berlin an. Die Events stimmen unter anderem ein auf die im November in München statt findende Abschlussveranstaltung mit der Preisverleihung des TOP-Gesundheitsmanagement-Awards. Teilnehmer können die Gelegenheit ergreifen, um sich auch über das innovative Bewertungsmodell (IBGM-Modell) des Awards zu informieren. HRM.de hat dazu einige Infos vorab eingeholt.

Entscheidungsabläufe im Team steuern

Für die Motivation im Team ist es wichtig, transparente Entscheidungen zu treffen. Je mehr Transparenz im Team geschaffen wird, desto eher wird es einen gemeinsamen Weg gehen. Doch nicht alles kann in einem Team gemeinsam entschieden werden, z.B. ist das zur Verfügung stehende Budget in den meisten Fällen eine vorgegebene Größe.

Kostenfreies Business-Knowhow und Handreichung für Mitarbeiter: Huber Verlag für neuen Medien gibt 8. Industrie-Kompendium heraus.

Für alle Personaler der Industrie: Das Standard-Kompendium zu den prämierten Industrie-Lösungen des Jahres 2013/2014 ist nun erschienen, auch als kostenloses, downloadbares e-book. Wir empfehlen die Weitergabe des Werks. Mitarbeitern in Forschung und Entwicklung sowie Produktmanagement zeigt die „Industrie-Bestenliste“, wohin die Trends in der Industrie gehen, welche technologischen Schallmauern wieder einmal genommen wurden und welche Unternehmen sich als Innovatoren profilieren können. Die HR Business-Partner unter den Personalern stärken mit der Lektüre ihr Business-Knowhow.

Freitags Student sein: Humboldt-Universität Berlin lädt Personaler zur Vorlesung. Kostenfrei & von HRM.de empfohlen

Akademische Luft genießen nach einer vollen Arbeitswoche, mit jungen Studenten die Bank teilen, HR-Themen abseits des Mainstreams fundiert erarbeiten, HR-Wissen vertiefen. Die Humboldt-Universität tritt seit Jahren als starker Partner des HRM auf, indem sie für einen jährlichen Review mit spannenden Personalern HR-Themen auf hohem akademischem Niveau erarbeitet und ihre begleiteten Talente und Experten ans Pult einer eigenen Ringvorlesung bittet. HRM.de-Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Lernen in China: Einer spricht – alle hören zu. Und wer kann dann was?

Der Sender Deutsche Welle strahlte in 2012 einen Beitrag zur Fachkräfterekrutierung deutscher Unternehmen in China aus. Dieser wie auch andere Medienberichte zeigen: In China müht man sich ebenfalls, qualifiziertes Personal zu finden. Wie hierzulande ist die forcierte Schulung und Entwicklung von Mitarbeitern und Lehrlingen der Königsweg. Doch deutsche Führungs- und Ausbildungskräfte müssen dazu ein paar Hürden überwinden. Die gute Nachricht: Sie treffen auf ausdauernde und neugierige Lerner.

Fachkräfterekrutierung nach der Abwanderungswelle: Ostdeutsche – wo seid ihr?

Der Fachkräftemangel fördert in Unternehmen einmal mehr den Blick ins Ausland: Wer studiert an italienischen Universitäten, was gibt´s Neues vom Arbeitsmarkt in Belgien? Aber auch national schaut man sich um, und da fällt der Blick westdeutscher Firmen auf den ostdeutschen Arbeitskräftemarkt. Konkret: Baden-Württemberger reisen beispielsweise zu sächsischen Bildungseinrichtungen, um für sich zu werben. Doch von welchem Erfolg sind solche Anstrengungen gekrönt? Derweil zieht´s viele Ostdeutsche wieder heim. HRM.de hat nachgefragt: Ostdeutsche Fachkräfte – wo seid ihr? Ein Panorama.

BRICS+ für Top-Managerinnen aus Europa AAP Global Business Learning Program

Das AAP Global Business Learning Program sucht Umfrage-TeilnehmerInnen in Deutschland (bis Ende Juli 2013) sowie
Sponsoren, die sich in Talentförderung, Diversity und Gender Equality einen Namen machen möchten. Das AAP Global Business Learning Program ist eine deutsch-britische Kooperation mit Wurzeln in und Verbindungen nach Indien, Brasilien und Afrika.

Abschied von der Insel. Wenn internationale HR-Arbeit im eigenen Unternehmen gesellschaftspolitische Gräben aufreißt

Personalarbeit internationalisieren – wer denkt sich seine Mitarbeiter da nicht in Bangkok oder sein Werk aus Münster in der Türkei. Postkarten und interkulturelle Kurse inklusive. Es geht auch andersherum. Im Mai 2013 rauschte es im Blätterwald, als BMW-Personalchefin Milagros Caiña-Andree in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verkündete, dass Deutschland ein Einwanderungsland werden müsse. Sinngemäß setzte sie nach: Wenn Deutschland seinen Fachkräftemangel durch ausländische Arbeitskräfte aufwiege, dann müssten auch betroffene Länder aufgrund des verursachten Talenteschwundes einen Nutzen haben. Diese klaren Worte zeigen einmal mehr, dass es zwischen erfolgreichen Deutschen und weniger erfolgreichen Europäern offenbar rumort. ¬Stichwort: Niedrige Löhne – satter Wettbewerbsvorteil. Fazit: Wer Personal ins Ausland entsendet oder von dort anwirbt, sollte um die gesellschaftspolitische Dimension dessen wissen.

Gleichgewicht und Lebensqualität

Erst wollte ich die Worte Work-Life-Balance und Burnout verwenden, doch sie scheinen mir mittlerweile ziemlich abgegriffen. Vermutlich hat es damit zu tun, dass ich momentan noch eher wenige Menschen kenne, die das leben. Außerdem werden Worte oft verwendet ohne zu wissen was sie bedeuten und auch ohne den Wunsch, die missliche Situation zu verändern. Da fehlt die Authentizität und so sind es nur leere Worte.

Herausforderung Peronalarbeit

Personaler haben kommunikative Defizite. Wie anders ist die Botschaft des letzten DGFP-Kongresses zu verstehen, die besagt, dass Kommunikation die komplexe Herausforderung der zukünftigen Personalarbeit sei.

Mitarbeiter binden durch Erfolgskultur

Mitarbeiter binden ist Thema des neuen Fachbuchs von Managementberater Gunther Wolf – ein Leitfaden zur Steigerung von Mitarbeiterbindung, Potenzial, Erfolg und Attraktivität von Unternehmen.

5-Sterne Fotos

Ein besonders einfaches Instrument der Lernenden Organisation ist meiner Erfahrung nach das 5-Sterne-Foto. Es eignet sich überall dort, wo exzellente Bilder mehr sagen als 1.000 verbale Beschreibungen: bezüglich des CD/ CI eines Unternehmens, aber auch bezüglich „Organisationsstandards“ wie das Aussehen einer optimal vorbereiteten Werkbank, eines optimal zusammengestellten Buffets in verschiedenen Varianten, der besonders einzigartigen und auffälligen Schaufenstergestaltungen (die letztlich den Vertrieb optimal und einzigartig unterstützen)…

Die Moderation von Konfliktklärungen

Wie kann ein Moderator auch in die traditionelle Form der Klärung von Konflikten Prinzipien der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg einstreuen und so die Wiederherstellung einer tragfähigen Arbeitsbeziehung unterstützen, in denen die Beteiligten – z.B. Mitarbeiter – weiterhin gut zusammen arbeiten sollten? Ingo Heyn beschreibt aus seiner Beratungspraxis, wie er dabei vorgeht – und die Hintergründe dazu.

Konflikte zwischen Mitarbeitern moderieren

Soll ich in den Konflikt eingreifen? Das fragen sich Führungskräfte oft, wenn sie erkennen: Zwischen zwei Mitarbeitern ist dicke Luft. Und oft sind sie unsicher, wie sie vorgehen sollen. Vera Petersen und Reiner Voss geben hier einige Tipps für den Führungsalltag weiter.

Die Distanzfalle „Kulturunterschiede“ in der Qualifizierung

Auch mittelständische Unternehmen erzielen heute einen großen Teil ihrer Umsätze im Ausland. Doch nicht nur dies. Sie haben dort oft auch eigene Werke und Niederlassungen. Entsprechend groß ist der Bedarf an grenzüberschreitenden Personalentwicklungsmaßnahmen. Mit deren Konzeption und Durchführung haben die meisten Personalabteilungen und Bildungsanbieter wenig Erfahrung.

Wenn das Tun nicht zum Erfolg führt, verändere die Prozessarchitektur!

Wenn Unternehmen erkennen „In unserer Organisation klemmt es“ – zum Beispiel (und sehr häufig) im Bereich Führung und optimale Zusammenarbeit – verfallen sie oft in Aktionismus. Das heißt, sie verwenden zu wenig Zeit darauf, nachzudenken: Welche (Detail-)Ziele wollen wir eigentlich erreichen? Und: Welche Maßnahmen führen uns zum Ziel? Die Folge: Sie wiederholen, was sie immer schon getan haben – und starten damit oft Interventionen, die sich schon in der Vergangenheit als wenig zielführend erwiesen haben. Kulturveränderung erfordert jedoch häufig gerade eine alternative Herangehensweise, um nicht in einem Teufelskreislauf zu enden.

Warum Coaching? Und wenn ja, wie?

Es soll ja tatsächlich Menschen geben, die der Ansicht sind, dass Coaching in der Führung nichts verloren hat. Und das ist meines Erachtens auch völlig in Ordnung, geht man davon aus, dass die „Ich sag Ihnen jetzt mal, was Sie tun sollen“- Führungskraftspezies immer noch nicht ausgestorben
ist (und selbst das halte ich für möglich).

Vom „Knopf in der Zunge“ zum „Spaß am Fragen stellen“

Wie schaffen wir es, den Knopf in der Zunge zu lösen und erfolgreich zu coachen? Wie finden wir zur eigenen Fragen-Toolbox im Coaching? Wie finden wir Wege, um richtig Spaß am Fragen stellen zu bekommen? Wie können wir Coaching auch abseits von Führung, Management und HR sinnvoll einsetzen? In diesem Artikel schildern Praktiker aus dem Führungs-, HR-, Beratungs- medizinischen und sozialen Kontext, wie sie zu ihrem persönlichen CoachingStil gefunden und wie sie es geschafft haben, das Fragen stellen ganz automatisch in ihren Alltag zu integrieren.

Knopf in der Zunge? Muss im Coaching als Führungskraft nicht sein

Gerade Führungskräfte haben kein einfaches Ausgangsszenario im Coaching: Immer wieder geraten sie in Situationen, in denen sie feststellen: Jetzt läuft das Gespräch ganz schlecht, mir fallen keine Fragen ein, der Mitarbeiter kommt zu keiner Lösung. Die Folge: Die Führungskraft wird ungeduldig oder unzufrieden, sie hat das Gefühl, „anzustehen“. Und das merkt natürlich auch der Mitarbeiter. Wie Sie solche Situationen vermeiden können und wie Sie mit diesen Herausforderungen umgehen können, schildert Hans Heyny anhand seiner ISCT Erfahrung aus vielen Coachinggesprächen mit Führungskräften.

Einführung der Coaching-Kultur in einem Handelsunternehmen

Angenommen, Coaching hätte viele Vorteile für unsere Führungskräfte, was müssten wir/sie ab sofort tun, um an dieser Aufgabe sicher zu scheitern? Diese ziemlich ungewöhnliche Fragestellung wählt Marco Rasper für den Beginn seines Artikels. Dennoch – oder gerade deshalb? – zeigt sie beispielartig, welche Denkprozesse und gedanklichen Handlungsspielräume diese paradoxe Frage – eine von vielen lösungs- und ressourcenorientierten Fragen aus dem Relationalen Coaching – einem Coachee eröffnet. Gedanken eines bekennenden Fans des „Beratung ohne Ratschlag“-Ansatzes.

Große Gedanken in kleinen Schluss-Splittern

Nichts, was außerhalb eines lebenden Systems liegt, kann innerhalb dieses Systems bestimmen, was darin geschieht, und da der Beobachter ein lebendes System ist, kann nichts, was außerhalb des Beobachters liegt, in ihm oder ihr bestimmen, was in ihm oder ihr geschieht. Daraus folgt, dass der Beobachter außerhalb als lebendes System von seiner Anlage her keine Erklärungen oder Behauptungen aufstellen kann, die irgendetwas enthüllen oder konnotieren, das von den Vorgängen unabhängig ist, durch die er oder sie seine/ihre Erklärungen und Behauptungen hervorbringt (Maturana, 2002: 169).

Die Praxis relationaler Teamarbeit

Warum wird die Teamarbeit in der Führung so kläglich vernachlässigt? Warum führen viele Leader lieber fünf Einzelgespräche mehr, als dass sie ein Teamdesign ausarbeiten und mit allen Mitgliedern gemeinsam an der Zukunft des Teams arbeiten?Häufig fehlt es lediglich an einfachen, pragmatischen Instrumenten, die täglich einsetzbar und hoch effektiv sind. Genau solche Instrumente finden Sie in diesem Artikel – für jede anstehende Teamsituation.

Schwer krank sein und danach: Das neue Leben im alten Land

Im zweiten Teil dieser Artikelserie geht es um die subjektive Seite einer schweren Erkrankung, ihre „Innenansicht“. Am Beispiel einer Krebserkrankung
wird erläutert, wie es sich anfühlt, lebensbedrohlich zu erkranken und eine aggressive Therapie zu ertragen. Wie verändert die Erfahrung von bedrohlicher Krankheit den Blick auf das eigene Leben, welche Veränderungswünsche setzt dies frei? Wer und was wird als hilfreich empfunden?

12 Schritte in Richtung „Bekomme, was ich will“!

Ralph Löwy Vormalig Verkaufsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung in einem Handelsunternehmen, ist er am IRBW als Berater, Coach, Trainer und Referent tätig. Er begleitet Kunden in den Bereichen Strategieentwicklung und im Changemanagement. Seine Arbeitsweise ist geprägt durch den Einsatz kreativer Methoden.

Verstehen verändert: Dialog statt Debatte

In einer Situation, in der es nicht um Gewinn oder Verlust geht, sondern um ein besseres Verständnis eines Konfliktes, führen traditionelle Diskussionen in Sackgassen. Andere, dialogische Qualitäten sind gefragt. Der Beitrag beschreibt, warum ein Dialog keine Debatte ist und wie er das Denken und das Gespräch zwischen zwei Menschen und in Gruppen fruchtbar verändert.

Meine zentralen Leitfaktoren in Kündigungs- und Trennungsgesprächen

1. Ich bereite mich gut auf die Kündigungsgespräche vor: Ich schreibe ein Drehbuch für den Kündigungs- und Trennungsprozess. Zunächst kläre ich die juristische Seite. Handelt es sich um personen- oder verhaltensbedingte Kündigungen oder um betriebsbedingte Kündigungen? Nach welchen Kriterien wird ausgewählt, wie wird begründet? Wann, wo und von wem wird die Entscheidung bekannt gegeben? Gibt es Abfindungen? Sind Freistellungen möglich? Sollte ein externer Trennungsspezialist eingebunden werden?

Fernsehtipp: Eine Ministerpräsidentin schaukelt ihre Work Life-Balance

Es herrscht Wahlkampfstimmung in den Politbüros Land auf, Land ab. Das merken auch Redakteure. Es klingelt in den Outlook-Postfächern der Medien. Der neueste Ansatz: Politiker ganz persönlich erleben, Frau Merkel machte es jüngst vor. Nun erreichte HRM.de aber eine ZDF-Meldung, die das politisch Nötige mit dem gesellschaftlich Sinnvollen und einem menschlichen Erfahrungsbericht verband: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer schildert am 23. Juni zur Frühstückszeit um 9.00 Uhr, wie sie trotz Stress und Multipler Sklerose-Erkrankung gelassen bleibt. Was sie erzählt, dürfte manchem neoliberalem Personaler die Marmelade verbittern. 16-Stunden-Power, 365 Tage im Jahr in lebenstechnischer Dauerschleife ist nicht Dreyers Lösung.

Innovatives Recruiting im Mittelstand: Wie die juwi AG mittels zeitversetzter Videointerviews erfolgreich Praktikanten rekrutiert

Maren Schneider, juwi AG, über zeitversetzte Videointerviews: “Besonders unsere Fachabteilungen sind begeistert von der Möglichkeit, sich schnell ein zuverlässiges Bild über die fachlichen Kompetenzen unserer Bewerber machen zu können.” Die juwi AG geht einen neuen Weg bei der Auswahl von Praktikanten – und hat damit Erfolg auf der ganzen Linie. Warum? Lesen Sie mehr.

Mobile Recruiting via Job App: Es ist der Mehrwert, Dummkopf!

In der Juni-Ausgabe des HRM.de-Newsletters war er unter den neuen Autoren und hat sich im ersten Anlauf das Interesse unserer Community erschrieben. Henner Knabenreichs Beitrag über Job-Apps rangierte unter den fünf meist gelesenen Berichten des Monats. Nun gibt es aus diesem Anlass Nachschlag. Der Personalmarketingprofi und Vollbut-Blogger hat wieder den virtuellen Stift für einen Meinungsbeitrag gespitzt und sich durchs mobile Recruiting verschiedener Firmen getestet.

Schludrige Absprachen – Studenten stellen sich quer

Sie sind in Ihrer Berufspraxis auf ein arbeitsrechtliches Problem gestoßen? In diesem Forum beantwortet Constanze Grosch, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht bei BMH Bräutigam & Partner (Berlin) Ihre Frage.

Sonderproblematik: Schwerbehinderung und Fragerecht

Die Frage nach der Schwerbehinderung eines künftigen oder eines bereits eingestellten Mitarbeiters stellt Geschäftsführung, HR- und Recruiting-Abteilungen vor immer größere Probleme. Dieser Beitrag erläutert, wie dem Interesse des Arbeitgebers an der Kenntnis der Schwerbehinderung Rechnung getragen und gleichzeitig das Recht des Arbeitnehmers beachtet werden kann.

Anpassung von Betriebsrenten im Konzern

Schon in der Mai-Ausgabe berichteten wir über eine Kehrtwende des Bundesarbeitsgerichts (BAG) in seiner Rechtsprechung zur Anwendung einer gespaltenen Rentenformel. Nun gibt es wieder Neuigkeiten. Auch zum Berechnungsdurchgriff bei der Anpassung von Betriebsrenten im Konzern hat das BAG (v.15. Januar 2013, 3 AZR 638/10) seine Rechtsprechung jüngst geändert.

Neues aus der “LohnPraxis” (Juni 2013)

Wenn die Dauer der Arbeitszeit per Arbeitsvertrag nicht geregelt ist, gilt die betriebsübliche Arbeitszeit. Eine klare Regelung gibt es nun auch für Gesellschafter-Geschäftsführer, die Gutschriften auf Zeitwertkonten sammeln. Das Finanzgericht Münster entschied, dass diese zu keinem Lohnzufluss führen.

Wettbewerbsverbote: Manchmal lauert der Feind in den eigenen Reihen

Konkurrenz durch die eigenen Mitarbeiter wünschen sich die wenigsten Arbeitgeber. Dabei kann ein Beschäftigter sowohl während als auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses in Wettbewerb zu Ihnen treten. Ist das Arbeitsverhältnis erst einmal beendet, können Sie Wettbewerb durch ehemalige Mitarbeiter nur mit erhöhtem Aufwand unterbinden. Diese Arten von Wettbewerbsverboten stehen Ihnen zur Verfügung.

Anmerkung zu “Nachhaltiges Personalmanagement – eine praktische Sichtweise”

Wenn wir die Grundsätze des nachhaltigen Personalmanagements vermehrt pflegen, dann wird sich die erneut aufgeflammte Diskussion um den “War for Talent” wesentlich entspannter führen lassen.
Menschengerechte und menschenwürdige Förderung führt zu den Mitarbeitenden, die unsere schnelllebige Zukunft so dringend braucht. Nur – “wenn wir am Grashalm ziehen, so wächst er nicht schneller” – sagt ein chinesisches Sprichwort und dies gilt auch für unsere Mitarbeitenden. Diese haben übrigens allesamt ganz viele Fähigkeiten und Talente und es ist die Kunst der Personalverantwortlichen, zusammen mit der Linie, die richtigen Leute der richtigen Aufgabe zuzuführen. Und – das ist eine weitere Kunst – die Mitarbeitenden so zu führen, dass sie sich den kontinuierlichen Veränderungen gewachsen fühlen.

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze – Juni 2013

Es ist ärgerlich, aber lässt doch keine verhaltensbedingte Kündigung zu, wenn der Ehepartner eines Mitarbeiters dessen Vorgesetzten beleidigt oder ihm droht. Es sei denn, derartige Vorfälle wurden vorher abgemahnt. Dazu und über viele andere neue Rechtssprechungen informiert Sie unser aktueller Newsstream zum Thema Arbeitsrecht.

Typische Klauseln: Freistellung von der Arbeitspflicht

Die bezahlte Freistellung eines Arbeitnehmers nach einer Kündigung bzw. dem Abschluss eines Aufhebungs- oder Abwicklungsvertrags gehört mittlerweile zum Standardrepertoire der Personalarbeit. Auch finden sich in Arbeitsverträgen regelmäßig solche Klauseln. Doch die Praxis zeigt, dass die Ausgestaltung bzw. Anordnung einer Freistellung nicht so einfach ist, wie es scheint. Denn je nach Form – einseitig oder einvernehmlich – und Art – widerruflich oder unwiderruflich – können sich unterschiedliche Rechtsfolgen ergeben.

Keine Aufteilung von Pflegezeit

§§ 3, 4 Pflege ZG

1. Bereits durch die Erklärung des Arbeitnehmers, Pflegezeit zu nehmen, treten deren gesetzliche Folgen ein – die Hauptpflichten aus dem Arbeitsverhältnis ruhen. Das Gesetz räumt den Mitarbeitern ein einseitiges Gestaltungsrecht ein. Einer Zustimmung des Arbeitgebers bedarf es nicht.

2. Die Erklärung, Pflegezeit zu nehmen, kann der Beschäftigte pro pflegebedürftigem, nahen Angehörigen nur einmal abgeben. Dann erlischt das Gestaltungsrecht. Dabei ist es unerheblich, ob er den gesamten Sechs-Monatszeitraum ausgeschöpft hat oder nicht.

3. Es bleibt offen, ob ein Arbeitnehmer die Pflegezeit bereits mittels einer Erklärung auf mehrere getrennte Abschnitte verteilen kann. Ungeklärt ist auch, ob der Pflegezeitanspruch nur für dasselbe Arbeitsverhältnis gilt.
(Leitsätze der Bearbeiterin)

BAG, Urteil vom 15. November 2011 –
9 AZR 348/10

„Kennen gelernt“ ist keine verschlüsselte Zeugnisaussage

§ 611 BGB; § 109 GewO

1. Das gem. § 109 Abs. 1 Satz 3 GewO zu erteilende qualifizierte Zeugnis muss wahr sein (Grundsatz der Zeugniswahrheit) und darf keine unklaren Formulierungen enthalten (Grundsatz der Zeugnisklarheit). Genügt es diesen Anforderungen nicht, kann der Arbeitnehmer Erfüllung seines Zeugnisanspruchs durch entsprechende Berichtigung oder Ergänzung des Zeugnistextes verlangen.

2. Die Formulierung „Wir haben Herrn K. als sehr interessierten und hochmotivierten Mitarbeiter kennen gelernt, der stets eine sehr hohe Einsatzbereitschaft zeigte“, ist keine verschlüsselte Formulierung (Geheimcode). Der Arbeitgeber bringt damit nicht zum Ausdruck, dass die angeführten Eigenschaften tatsächlich nicht vorliegen.

3. Ob ein Geheimcode vorliegt, ist nach dem objektiven Empfängerhorizont zu beurteilen. Dabei ist das Verständnis eines durchschnittlich Beteiligten oder Angehörigen des vom Zeugnis angesprochenen Personenkreises zugrunde zu legen.
(Leitsätze des Bearbeiters)

BAG, Urteil vom 15. November 2011 –
9 AZR 386/10

AGB-Arbeitsrecht (Kommentar)

Von Dr. Susanne Clemenz, Burghart Kreft
und Prof. Dr. Rüdiger Krause (Hrsg.), 2013
Dr. Otto Schmidt Verlag, Köln,
672 Seiten / 98 Euro

Mit der Schuldrechtsmodernisierung fand die AGB-Kontrolle (§§ 305 ff. BGB) ab 2002 auch im Arbeitsrecht Anwendung. Die Hoffnung, dass alles weitgehend beim Alten bleiben würde, hat sich nicht erfüllt. Was folgte, war ein arbeitsrechtliches Beben, dessen Ende nicht absehbar ist. Die Rechtsprechung erzeugte auf der arbeitsrechtlichen Richterskala heftige und weiter anhaltende Ausschläge. Fest steht: Die arbeitsrechtliche Vertragsgestaltung unterliegt seit Inhalts- und Transparenzkontrolle anderen – deutlich strengeren – Maßstäben und die alten Muster haben ausgedient. Noch längst sind nicht alle Fragen geklärt.

KRITIK AN NEUER ENTSENDERICHTLINIE

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) kritisiert die Entwicklung der aktuellen Debatte um die geplante Durchsetzungsrichtlinie zur Entsendung. Sie würde Arbeitnehmern schaden statt helfen. In der Bauwirtschaft werden der IG BAU zufolge jedes Jahr mehr als eine Million Bauarbeiter auf Grund von Entsendungen innerhalb der EU ausgebeutet. Die Durchsetzungs-Richtlinie soll eigentlich die Bekämpfung des Missbrauchs bei Entsendungen in Form von grenzüberschreitendem Sozialdumping verbessern. Doch statt Ausbeutung und Betrug durch verschärfte Kontrollen den Boden zu entziehen, stehen laut IG BAU nunmehr Vorschläge im Raum, die die Mitgliedsstaaten zwingen, ihren Aufsichtsämtern Scheuklappen anzulegen.

1. Teil „HR-Businesspartner-Wissen“: EINE HR-STRATEGIE – WAS IST DAS?

Damit Human Resources (HR) auf strategischer Augenhöhe mit dem Management agiert, muss es seinen Geschäftsbeitrag sehr viel besser begreifen, positionieren und aufzeigen als bisher. Die Schlüssel dazu sind erstens ein Verständnis dafür, dass HR einen kritischen Business-Beitrag (z.B. organisatorische Kompetenzen, Talentförderung) leistet, und zweitens, dass es strategische Personal- und Talentplanung leisten muss und kann. Diese Erkenntnis begründet keinen ideelen Anspruch; in der Praxis leistet HR in den meisten Organisationen einen höheren Business-Beitrag als IT, macht ihn aber weniger deutlich als diese und lässt sich somit abdrängen. Das verzögert nicht zuletzt die Unternehmensentwicklung, was angesichts sich stark verändernder Märkte kontraproduktiv ist.

Alles beim Bewährten: Didacta-Präsident Fthenakis bestätigt

Die Mitgliederversammlung des Didacta Verband e. V. hat mit hoher Mehrheit Professor Wassilios E. Fthenakis als Verbandspräsidenten nach seiner siebenjähriger Amtszeit das Vertrauen ausgesprochen und ihn damit als ihren Spitzenmann bestätigt, wie der Verband am 11. Juni 2013 in einer Pressemitteilung erklärte. Fthenakis erhielt von 98 Prozent aller Mitglieder die Stimmen für weitere drei Jahre. Ebenfalls für eine Amtszeit von drei Jahren wiedergewählt wurden Jürgen Hils als Vizepräsident „Finanzen“ und Fritz Eisele als Vizepräsident „Messen“.

Out now: Human Resource Management Jahrbuch 2013

Die Schweizer Personalmanager-Szene hat wieder ein Jahrbuch. Für 2013 haben 20 Autoren in die Tasten gegriffen und unter der Federführung der Fachhochschule Nordwestschweiz fundierte Essays zusammengestellt. Das Jahrbuch sei all jenen empfohlen, die sich für ihre Arbeit und ihre Bei- und Vorträge im Schweizer HR-Markt auf Fakten berufen wollen. Die Autoren dokumentieren wieder einmal, dass Personalmanagement Profession erfordert und kein Mainstream-Thema ist, bei dem es sich mit ein paar schlanken Allgemeinsätzen in Smalltalk-Manier bequem mitdiskutieren lässt.

Turbulentes aus der Küche der Public Relations für Personaler

Diese Woche war für die Info-Junkies unter den Personalern Einiges los. HRM.de hat Highlights zusammengestellt: Der CeBit-Turnaround, Ministersorgen, ein medialer Universitätskampf und Preisverleihungsdebatten. Offiziell ging es jeweils um Titel und inoffiziell um Dilemmata. Die Leidenschaft der geführten Diskussionen war den Pressemeldungen regelrecht anzusehen.

QS Global Employer Survey 2013: Teilnehmen und Gutscheine gewinnen

An der Umfrage teilnehmende Unternehmen erhalten Freiexemplare der resultierenden Forschungsberichte sowie Gutscheine zu QS-Studien und weiteren Berichten. Darum geht´s: QS Quacquarelli Symonds Ltd. befragt jährlich weltweit Unternehmen dazu, wie sie Universitäten einschätzen, Absolventen rekrutieren und wie sich deren Löhne entwickeln. Der daraus resultiernde QS Global Employer Survey fließt ein in die jährlichen World University Rankings. HRM.ch kooperiert mit QS und lädt alle Mitglieder herzlich ein, sich zu beteiigen und von den Ergebnissen zu profitieren.

Call for Papers: Coaching-Kongress der Fachhochschule Nordwestschweiz

Die Gesellschaft befindet sich in einem fundamentalen Umbruch. Dessen Herausforderungen wurden schon oft in Beziehung gesetzt mit denen des vergangenen Industrialisierungszeitalters. Einzelne Institutionen können den Entwicklungsbedarf der Bürger allein nicht mehr begleiten und tragen. Es braucht die Anstrengung aller. Unterstützung kommt unter anderem aus der Coaching-Szene. Der dritte internationale Coaching-Fachkongress der Fachhochhochschule Nordwestschweiz in Olten diskutiert am 17. und 18. Juni 2014 unter anderem die Rolle des Coachings als Promotorin gesellschaftlicher Entwicklungen – mit Fokus auf die Wirtschaft. Ab sofort sind Wissenschaftler und Coaches eingeladen, für einen Kongressbeitrag ihre Abstracts an der Fachhochschule einzureichen.

Neuer Mutterkonzern und neuer Auftrag: TDS HR Services & Solutions Switzerland

Die TDS HR Services & Solutions Switzerland meldete am 04. Juni 2013, dass sie vom größten Geschäftsluftfahrtunternehmen Jet Aviation Gruppe den Zuschlag für die komplette Lohnabrechnung der knapp 2.000 Mitarbeiter in der Schweiz bekommen hat. Zudem soll der Dienstleister auch die digitale EDIB-Personalakte von Begis und die damit verbundenen EDIB-Workflows einführen. Noch im April 2013 hatte die TDS Informationstechnologie AG in Neckarsulm verkündet, sich im Rahmen einer Neuausrichtung des Fujitsu-Konzerns vom Geschäftsbereich TDS HR Services & Solutions für Personalabteilungen zu trennen. Künftig solle das Geschäft auf IT Outsourcing-Dienstleistungen sowie auf Angebote rund um SAP konzentriert werden. Käufer des veräußerten Geschäftsbereiches ist der börsennotierte, in München ansässige AURELIUS-Konzern.

Akademie der IAB Switzerland Association fördert Digital-Knowhow

Im Frühjahr 2013 gründete die IAB Switzerland Association (IAB) eine Akademie, unter dem Titel ” IAB Academy”. Mit ihr soll es gelingen, mehr Fachleute in der Schweiz für die digitale Zukunft der Wirtschaft auszubilden. Die Akademie basiert auf den Säulen “Grundausbildung”, “Vertiefungskurse” und “Zertifizierung von Ausbildungen externer Anbieter”.

Neue Märkte erschließen, den Knoten lösen – erster MBA für Sustainable Management ins Leben gerufen

Nachhaltig denken ist heute erste Bürgerpflicht. Die macht vor der Schwelle der Unternehmenstore keinen Halt. Soweit der Anspruch. Nun die Praxis: Obwohl viele Unternehmen sozial- und ökologieverträglich handeln wollen würden, sind sie frustriert von komplexen, unheilvollen Verstrickungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Nachhaltig wirtschaften ja, aber wie? Gleichzeitig werden Märkte immer enger, und das erhöht den Handlungsdruck. Solide Methoden und Kenntnisse für zukunftsfähige Auswege will die Business School der Hochschule der Wirtschaft für Management mit einem neuen MBA ab dem Wintersemester 2013 vermitteln. Der berufsbegleitende Studiengang „Sustainable Management“ richtet sich an Personalmanager und Führungskräfte. Er ist außerhalb des angelsächsischen Raums der Erste seiner Art.

Videos für das Lehrlingsrecruiting

Die Salzburg AG hat verschiedene Videos für das Lehrlingsrecruiting entwickelt. Darunter ist ein Film, der Lehrlingen einen Tag lang begleitet. Ein weiteres Video stellt das Projekt “Junior trainiert Senior” vor, bei dem Lehrlinge ihr Wissen über Internet und Social Media an ihre Ausbilder weitergeben.

Justus und das Cyber-Auto Humanes Selbst-Bewusstsein im Switch der Technologiewelt

Welche Rolle spielt Selbst-Bewusstsein im Umgang mit neuen Technologien? Sie schaffen ihren Anwendern eigentlich Freiräume. Gleichzeitig leiden immer mehr Menschen an für sie schwer zu tragenden emotionalen und geistigen Beschwerden. Der Sinnspruch, der aus der Switchfalle führt, lautet: Es hat ein jeder Mensch eine Selbstverantwortung und ist sein eigener, bester Berater.

Präsenz stärken

Mehr attraktive Veranstaltungen, Verstärkung des HR-Netzwerkes bis hin zu gezielten Aktivitäten im Bereich HR Aus- und Weiterbildung: Das sind wichtige Ziele der Zürcher Gesellschaft für Personal-Management (ZGP) für das laufende Jahr. Zur Mitgliederversammlung 2013 war die ZGP am 17. April in den Räumen der Pädagogischen Hochschule Zürich eingeladen.

[Auszug]
Prof. Dr. Walter Bircher, Rektor der Pädagogischen Hochschule Zürich (PH Zürich), begrüsste die ZGP-Mitglieder und skizzierte kurz das Selbstverständnis der PH Zürich als eine national führende Hochschule für Leistungen im Bildungssystem. Ebenfalls das Thema Bildung stand im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Dr. Jacques F. Bischoff, Rektor der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. Er gab einen spannenden Einblick in die Welt der Bildungsabschlüsse seit der Bologna-Reform samt komplexen Auswirkungen. Dabei ging er auf die starken Veränderungen der Bildungslandschaft Schweiz ein, die auch für die Personalverantwortlichen von grosser Bedeutung sind.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2013

Fundiertes Wissen und viel Berufserfahrung

Die demografischen Entwicklungen konfrontieren die Arbeitswelt mit einem neuen Trend: Es gibt immer mehr ältere und älter werdende Arbeitnehmer. Auch in der Schweiz ist es so, dass wir «alt werden»: die Lebenserwartung steigt und die Geburtenrate sinkt. Entsprechend steigt das Interesse am Thema ältere Mitarbeitende und die gezielte Nachfrage nach der Führung von älteren Personen beziehungsweise nach einem Age Management. Die Anzahl an Lösungen und Weiterbildungsangeboten zur Führung älterer Mitarbeitender wächst.

[Auszug]
Gemäss Umfragen zu Trends im Human Resource Management (HRM) soll dasThema «Alter» sogar zum Megatrend werden, der HR-Manager künftig immer stärker beschäftigen wird. Verschiedene Beispiele zeigen die konkrete Auseinandersetzung mit dem Phänomen: Bereits vor Jahren hat sich beispielsweise die ABB Schweiz AG mit ihrer «Alterspolicy» und dem Programm zur Generation 50 plus dem Thema zugewandt.
Weitere Beispiele sind das Jungunternehmen Sias AG, das bewusst auf die Erfahrung des älteren Personalssetzt, oder die Swisscom AG, die beispielsweise bei der Kunden-Hotline auch ältere Mitarbeitende einsetzt (vgl. Schmutz, 2013). 2012 war das europäische Jahr des aktiven Alterns. Die Firma Rheinmetal Air Defence AG wurde in diesem Jahr mit dem HR Award ausgezeichnet, unter anderem auch wegen ihres strategischen HR-Projektes zur HR-Demografie und ihres integrativen Vorgehens mit den vier Generationen von Mitarbeitenden im Unternehmen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2013

Vertrauen als Basis des Wirtschaftens

Genug von Boni, Bankenrettungen und Skandalen: Über das Verhältnis unternehmerischen Gewinnstrebens zu ethisch korrektem Handeln wollen viele nachdenken und sich anregen lassen – von der Theorie und von der Praxis.

[Auszug]
Was ist verantwortungsvolles Handeln im Heute und in der Zukunft? Das Bedürfnis nach einer offenen Diskussion zur Sinnorientierung in der modernen Wirtschaft ist gross. Die Geschäftsleiter der kaufmännischen Verbände Zürich und Bern luden Ende März Interessierte aus verschiedensten Berufen und Branchen zur Impulstagung «Hat Ethik eine Zukunft?» ans Gottlieb-Duttweiler-Institut (GDI) in Rüschlikon ein und fanden regen Zuspruch.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2013

HR-Fachausweis eröffnet gute Jobchancen

Wie schätzen Absolventen der HR-Berufsprüfung den eidg. HR-Fachausweis ein? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Absolventenbefragung 2012, die der Vorstand des Schweizerischen Trägervereins für Berufs- und höhere Fachprüfungen in Human Resources (HRSE) veranlasst hatte. Die überwiegende Mehrheit der 850 Umfrageteilnehmer kam zu dem Schluss: Die Ausbildung hat sich gelohnt.

[Auszug]
Die Umfrageteilnehmer zeichneten insgesamt ein positives Bild, welches auch den grundsätzlichen Erfolg dieser HR-Berufsprüfung widerspiegelt. Viele, zum Teil auch sehr kritische, Kommentare wiesen aber auch klar auf Verbesserungsmöglichkeiten hin. Die Ergebnisse dieser Absolventenumfrage liefern daher eine hervorragende Basis, um die HR-Berufsprüfung auch künftig erfolgreich positionieren zu können. Die beliebte HR-Berufsprüfung soll mit den Entwicklungen in der Praxis und im unternehmerischen Alltag Schritt halten. Dazu wurde das Projekt BP-Reform 2014 ins Leben gerufen. Im diesem Kontext beschloss der HRSE-Vorstand eine jährliche Absolventenbefragung. Die Grundlagen für die heutige Berufsprüfung wurden im Jahr 2007 geschaffen. Für 2014 wurde im Sinne eines Zwischenschrittes die Wegleitung angepasst. Diese ist präziser und klarer formuliert sowie über die Fächer hinweg einheitlicher dargestellt. Sie erfüllt damit ihren Zweck als Checkliste für die Prüfungsinhalte noch besser als bisher. Die Prüfungsordnung und grundsätzliche «Architektur» der eidg. HR-Berufsprüfung soll dann per 2016 neu ausgerichtet werden. In diesem Zusammenhang wurde ein zusätzliches Teilprojekt «Curriculum-Ansatz» lanciert, mit dem Ziel, die drei Prüfungsstufen (Zertifikat, Fachausweis und Diplom) besser aufeinander abzustimmen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2013

Gebündelte Schlagkraft ist ein zentrales Anliegen

Das zweite Amtsjahr von Urs Burgunder als Präsident der HR Swiss ist nun bereits Geschichte. In seinem Jahresbericht an der Delegiertenversammlung am 15. März 2013 liess er Ereignisse von 2012 wie den HR Swiss Congress Revue passieren und zeigte Perspektiven für das laufende und kommende Jahr auf.

[Auszug]
Urs Burgunder bedankte sich nochmals bei allen Komiteemitgliedern, die an der Organisation des HR Swiss Congress 2012 mitgewirkt haben. «Sie alle haben erheblich dazu beigetragen, dass wir einen qualitativ und vom Ablauf her organisatorisch hervorragenden Kongress abliefern konnten», betonte er und ergänzte: «Vor allem die visionären Vorträge von Kjell A. Nordström und Richard David Precht haben bei allen Teilnehmenden positiv bleibende Erinnerungen geweckt.»

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2013

Neue Vizepräsidentin

Gabriele Buchs ist neu zur Vizevorsitzenden von HR Swiss ernannt worden. Die bedürfnisorientierte Angebotsentwicklung benennt sie im Gespräch mit Persorama als wichtige Ziele für ihre Tätigkeit im HR-Swiss-Vorstand.

[Auszug]
Bereits seit drei Jahren ist Gaby Buchs als Vorstandsmitglied von HR Swiss aktiv. Sie tritt als Vizepräsidentin an die Stelle von Christophe Bossy, der seine zweite Amtszeit vollendet hat und gemäss Statuten von HR Swiss ausscheiden musste. Darüber hinaus ist Gaby Buchs seit 1994 verankert bei HR Fribourg. Dort arbeitet sie seit 2008 im Vorstand mit und hat im vergangenen Oktober die Präsidentschaft als Nachfolgerin von Claude Baechler übernommen. Für sie bedeutet die Tätigkeit im Verband im Wesentlichen Beziehungsarbeit und die Pflege persönlicher Kontakte, um die Nähe zu den Mitgliedern nicht zu verlieren. «Im Übrigen möchte ich den Präsidenten nach besten Kräften unterstützen und integrierend wirken.»

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2013

Fit für die Zukunft

Eine neue Optik im Web-Auftritt, neue Gesichter im Vorstand, ein gelungenes Kick-off von young@hrbern und positive Zahlen: HR Bern hat Grund, rundum zufrieden zu sein. Für 2013 hat der Fachverband sich verstärkte Aktivitäten in der Mitgliederwerbung vorgenommen.

[Auszug]
Die Erneuerung des Internetauftritts von HR Bern ist geschafft: Die neue Website mit erweiterten Dienstleistungen wurde Mitte März 2013 freigeschaltet. Tatkräftig daran mitgearbeitet haben Corinne Strigl (Offertenausschreibung bei verschiedenen Anbietern) und Hanni Freiermuth (Leitung der Projektgruppe mit Lorenz Klopfstein, Marc Spring, Gisela Zbinden zur Umsetzung des Internetauftritts). Martin Kaufmann äusserte sich über die neue Website sehr erfreut: «Sie bietet einen modernen visuellen Auftritt und unzählige Erleichterungen im Hintergrund der Software, vor allem bezüglich Mitgliederverwaltung und Veranstaltungskalender.» Während den Projektarbeiten Internet und young@hrbern
sei immer deutlicher erkennbar geworden, dass das Logo des HR Bern im gleichen Zug erneuert werden musste, was Ende 2012 geschah. «Damit ist nun auch der optische Auftritt von HR Bern frisch, sympathisch, mutig, zeitgemäss und professionell», so das Resümée des HR- Bern-Präsidenten.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2013

Nachhaltigkeit wirkt auf vielen Ebenen

HR kann ein führender Akteur bei der Gestaltung und Implementierung «grüner» Geschäftsmodelle sein.

[Auszug]
Für immer mehr Unternehmen wird eine Aufstellung in Richtung «Nachhaltigkeit» und Corporate Social Responsibility (CSR) zu einem bedeutenden Bestandteil des eigenen Geschäftsmodells. Welche Rolle HR dabei einnimmt und wie Unternehmen über ein nachhaltiges Management zu «green companies» werden, erläuterte Silvia Bagdadli, Professorin für Organisation und HRM an der Bocconi School of Management in Mailand, auf Einladung der International Human Resources Community (IHRC) in einem Vortrag auf der Personal Swiss 2013 in Zürich.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2013

Den roten Faden finden

Welche Strategien, Methoden und Instrumente eignen sich, um Veränderungen in Unternehmen erfolgreich zu gestalten? Neue Ideen dazu, mit konkreten Lösungsansätzen aus der Praxis, erhielten Teilnehmer der schweizerischen Tagung für HR / Interne Kommunikation des Fachvereins Perikom Mitte Mai in Zürich. Zusätzlich aktivierten Breakout-Sessions und Mini-Workshops den Erfahrungsaustausch.

[Auszug]
Nicht ob, sondern wie der dauernde Wandel in der Arbeitswelt bestmöglich gestaltet werden kann: Dieses Thema stand im Mittelpunkt der Tagung 2013 des Fachvereins «Perikom. Personalmanagement und Interne Kommunikation». Für den erfolgreichen «constant change» gibt es jedoch keine Patentrezepte. Die Experten-Vorträge zeigten, dass Change-Prozesse besondere Kommunikationsstrategien erfordern – zum Beispiel einen roten Faden zu finden, wo vorher keiner war, Veränderungen und Entwicklungsprozesse im Unternehmen bewusst und im Dialog mit allen Beteiligten zu begleiten, Massnahmen offen, transparent und ehrlich zu kommunizieren bis hin zum Einsatz von Konfrontationstrainings.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2013

Auf die eigenen Stärken besinnen

Orientierung am Gemeinwohl, Sinnhaftigkeit der Arbeit und transparente Lohnstrukturen sind Attribute, die für einen guten Ruf der Verwaltung als attraktiven Arbeitgeber sprechen würden. Über das Imageproblem des Arbeitgebers Verwaltung diskutierten Interessierte und Experten an der Veranstaltung HR im Public Sector anlässlich der Personal-Swiss-Messe.

[Auszug]
Vieles ist gleich, einiges ist anders: Der öffentliche Sektor steht ebenso wie private Unternehmen dem demografischen Wandel gegenüber. Zudem gilt der Einstieg in den öffentlichen Dienst immer weniger als Berufung auf Lebenszeit, sondern nur als Etappe auf einem möglicherweise bunten Berufsweg mit verschiedenen Arbeitgebern. Die hierzulande hervorragende Verkehrsinfrastruktur trägt dazu bei, dass Kantone und Gemeinden in Zukunft als Mitbewerber um die besten Talente auftreten werden.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2013

Lernen, wann es passt

E-Learning spart Kosten, lässt sich dem eigenen Zeitplan anpassen – und weckt sogar den Spieltrieb. Diese Vorteile können HR-Verantwortliche für die eigene Weiterbildung nutzen und vielfältiges Lernen im eigenen Unternehmen besser verankern. Anregungen für Lernformen der Zukunft bot im April die vierte Swiss eLearning Conference in Zürich.

[Auszug]
Wie verhindert ein Unternehmen eine hohe Mitarbeiterfluktuation? Was gehört in eine ansprechende Stellenbeschreibung? Wie geht man mit Diversität am Arbeitsplatz um? HR-Fachleute stehen täglich vor neuen Herausforderungen. Vieles lernen sie wie nebenbei, manches lässt sich bei Kollegen abschauen. Doch auch unabhängiger Input ist wichtig, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben. Tagungen und externe Weiterbildungen sind jedoch nur ein Weg dazu.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2013

Bewegung fördert die Gesundheit

Beinahe 25 % der Erwerbstätigen in der Schweiz leiden an Beschwerden des Bewegungsapparats. Ein ergonomisch optimaler Arbeitsplatz dient nicht nur der Prävention und Gesundheitsförderung, sondern ist auch ein wesentlicher Faktor für die Arbeitgeberattraktivität. Die Anforderungen an Sitz-/Stehtische sind in der neuen Norm EN 527-1:2011 für Büro-Arbeitstische erhöht worden. Das Seco hat diese Norm übernommen, womit sie als Stand der Technik bei Neuanschaffungen zu beachten ist.

[Auszug]
Gesundheitsprobleme des Bewegungsapparates, hauptsächlich Rücken- und Nackenprobleme, sind in der Schweizer Erwerbsbevölkerung weit verbreitet. Mehr als ein Fünftel aller Erwerbstätigen gibt an, in den vergangenen zwölf Monaten an entsprechenden Beschwerden gelitten zu haben (Läubli T., Müller CH.; Seco 2009). Diese Beschwerden schränken das Leistungsvermögen der Betroffenen ein und sind oft Ursache für gesundheitsbedingte Arbeitsausfälle.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2013

Wer wagt, gewinnt

Mitarbeitende und deren Wissen sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens: Diesen Satz kennt jeder Personalmanager. Wird er deswegen auch beherzigt? Recherchen zur Studie «Die Zukunft des Arbeitsmarktes» zeigen, dass sich Talentmanagement immer noch primär mit jüngeren «High Potentials» befasst; die Integration von erfahrenen Wissensträgern bleibt häufig auf der Strecke.

[Auszug]
Der Arbeitsmarkt der Zukunft ist ein Markt für Humankapital. Dabei zeichnet sich ab, dass sich die Schweiz weiter in die Richtung eines globalen Wissenshubs entwickelt; entsprechend werden weiterhin Hochqualifizierte im Arbeitsmarkt gebraucht.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2013

Phasen der Teamentwicklung (Mit Gruppenübung)

Teams können nicht gleich zu Beginn ihrer Teamarbeit Bestleistungen
erbringen. Sie durchlaufen während ihrer Zusammenarbeit eine Folge von abgrenzbaren Entwicklungsphasen.

Jede Phase beinhaltet bestimmte Herausforderungen für das Individuum, das Team und die Teamleitung. Es ist ein normales Phänomen der Gruppendynamik, dass die Entwicklung von Gruppen in mehreren Phasen verläuft. Praktische Erfahrungen zeigen, dass Teams die Phasen ganz von selbst durchlaufen, selten jedoch ohne bewusste Teamentwicklung die produktive vierte Phase erreichen.

„BigData@Work” – Auf Talentsuche mit großen Daten

Angesichts der Anforderungen an eine schlanke HR-Organisation ist es anspruchsvoll, mit den bestehenden Ansätzen von Personalabteilungen in größeren Unternehmen viele Mitarbeiter persönlich zu kennen und diese nach ihren individuellen Bedürfnissen mit den richtigen Personalinstrumenten zu betreuen. Es lohnt sich daher, über den Umgang mit Big Data im Talent Management nachzudenken.

SEPA: Schon sicher eingecheckt? Oder Personalabteilung im Ausnahmezustand?

Wird die SEPA-Umsetzung Zahlungsunfähigkeit auslösen? Wie ist der Stand in den Personalabteilungen? Welche Hilfestellungen bieten Softwarehäuser an? Wo liegen die Risiken und Chancen? Raphaele Rose, Vertriebsleiterin, berichtet über den aktuellen Stand der Umsetzung und Vorgehensweisen im Kundenkreis der SP_Data GmbH & Co. KG. Das Herforder Softwarehaus sieht sich in der Verantwortung, mehr als 1.200 Kunden im Bereich Personalabrechnung durch die SEPA-Umstellung zu begleiten.

Leonardo – European Corporate Learning Award 2013: Die Preisträger stehen fest

Die Preisträger des Leonardo-Awards stehen fest. Diese Auszeichnung prämiert mutige Lern-Visionen und die Persönlichkeiten dahinter, um die Brisanz dieses Themas noch stärker in der Öffentlichkeit zu verankern. Am 16. September 2013 erhalten diesen Preis Prof. Dorothy Leonard in der Kategorie „Thought Leadership“, Nick van Dam in der Kategorie „Company Transformation“ sowie Gary Copitch in der Kategorie „Crossing Borders“. Der Award wird in einer Verleihungszeremonie auf dem Petersberg übergeben.

Mobile Recruiting: Über Sinn und Unsinn mobiler Job-Apps

Job-Apps – was bringen sie und wie durchdacht sind sie? Wer könnte das besser wissen, als jene, die im Social Media zuhause sind und deren zweite Heimat das Personalmarketing ist. Henner Knabenreich ist so jemand. Der Blogger spricht im kecken Jargon der IT-Branche über alles, was sich an technologischen Neuerungen auf seinem Radar zeigt. HRM.de stellte er einen durchaus polarisierenden, deftigen Blog über den Sinn und Unsinn mobiler Job-Apps zur Verfügung. Und er stellt einige Apps vor.

Im Portrait: Dr. Stephan Götze. Was lange währt, wird endlich gut

Dr. Stephan Götze ist einer der ersten Lehrbeauftragten des neuen MBA „Sustainable Management“ an der Business School der Hochschule der Wirtschaft für Management. Und er ist einer der Drahtzieher für das Thema Nachhaltigkeit in Deutschland. HRM.de hat hinter die Kulissen seines nicht ganz unpolitischen Lebensweges geschaut. Von diesem können auch Personaler lernen.

CSR-History: Der Stammbaum blüht wieder in der Metropolregion Rhein-Neckar

Der erste berufsbegleitende Nachhaltigkeits-MBA geht am 09. September diesen Jahres an den Start; an der Business School der Hochschule der Wirtschaft für Management. Kein Wunder für Insider. Die Metropolregion Rhein-Neckar war und ist Epizentrum großer gesellschaftlicher Wandlungen. Das erste Auto, der sozialdemokratische Reichspräsident Friedrich Ebert, große Öko-Erfindungen und nun Studien zum nachhaltigen Wirtschaften – sie alle stammen aus der Region. HRM.de erzählt die CSR-Geschichte der Region.

HR Anwendungen und eCollaboration aus der Software-Wolke

Die Vision ist für die einen verlockend, für andere wiederum ein Szenario, das eher verunsichert: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden zukünftig – wenn Prognosen von Marktforschungsunternehmen und Zukunftsforschern wahr werden – mittels Cloud Computing zukünftig zu jeder Zeit, von überall her und mit unterschiedlichsten Endgeräten Zugriff auf die für ihre Arbeit notwendigen Software-Anwendungen und Firmenunterlagen nehmen, gemeinsam an Dokumenten arbeiten und Daten austauschen.

Jan Florian Maas im Portrait: Eigentlich ist er ein Nerd

Das ist er. Brauner, weicher Anzug. Kragenaufschlag nicht zu schmal. Ein Button dran. Da könnte „Reasonable human“ oder „Raumschiff Erde“ drauf stehen. Jedenfalls immer etwas anderes; und etwas, das nur ein wahrer IT-Nerd plakatiert. Florian Jan Maas ist einer der überzeugten Macianer. Und die wollen ja bekanntlich nicht nur virtuelle Produkte töpfern, sondern die ganze Welt gleich dazu. Hauptsache, sie wird besser, netter, übersichtlicher. Vielleicht macht im Falle Maas mal wieder der Locus den Spirit aus. Der 47jährige Hanseat startete als junger Mann vom Schlafzimmer aus seine Mission. 25 Berufsjahre und 7.000 App-Prüfberichte später ist der selbst deklarierte „App-Lotse“ immer noch so neugierig wie am ersten Tag. Und weil er IT-Nerd geblieben ist, hat er ein Händchen für Menschen und Begabungen. Ansonsten müsste man ihn einfach ein HR-Talent nennen.

Wohin des Weges, Herr Hirsch? Eine Postkarte und ihre Idee.

Ist es ein Elch oder doch ein Hirsch, der da hoch erhobenen Geweihs erwartungsvoll über die Köpfe seiner sieben weiblichen Artgenossen hinweg den Betrachter anschaut? Es ist ein Hirsch. Und was hat dieses tierische Waldaufkommen mit Finance & Management zu tun? Diese Fragen stellte sich HRM.de, als es beim Pfingst-Kaffeetrinken im Romantikstädtchen Weinheim an der Bergstraße auf dieses Postkartenmotiv in einem Kartenständer stieß. Absender ist die Frankfurt School of Finance and Management. Ein Anruf an der School zeigte, dass der Hirsch bewährte Marketing-Pfade beschreitet.

Boris Faißt (Dual-Student, 6. Semester): Meine Bachelorarbeit und ihre Geschichte

Boris Faißt sandte HRM.de Anfang Mai eine Anfrage. Er sei dualer Student im Studiengang „Handels- und Dienstleistungsmanagement“ der Hochschule Lörrach, arbeite im 6. Semester an seiner Bachelorarbeit zum Thema strategische Personalentwicklung für kleine und mittelständische Unternehmen und suche Studien. HRM.de nahm mit ihm Kontakt auf und lud ihn ein, sich mit seiner Arbeit vorzustellen. Er will im kleinen Mittelstand eine Lanze für Personalentwicklung brechen. Das verbindet ihn mit seinem Chef, der ebenfalls ungewöhnliche Wege geht.

Redaktions-Hinweis: Boris Faißt können HRM.de-Mitglieder auf der
Göppinger Kick-off-Veranstaltung „Personalentwicklung im Mittelstand“ treffen,
die er am 06. Juni besucht. Link am Beitragsende.

Ideen – Scout: Juni 2013

Diesmal haben wir für Sie die erste Ausgabe von “JOB” (Heft 1/ 2013) von den Machern des SPIEGELS unter die Lupe genommen. Es ist das neue Magazin für und Studenten und junge sowie jung gebliebene Berufstätige. Wieder empfehlen wir drei Reportagen. Das sind unsere Themen: Thomas Sattelberger macht mobil. Intelligenztest – was soll´s? Und Akademiker auf Holzwegen.

„Ich habe heute leider kein Foto für dich!“ oder: Warum eine Absage für Second Best Kandidaten nicht das endgültige Aus bedeutet

Trotz des ungewohnt sportlichen Stechschritts erreicht man nur noch den leeren Bahnsteig: Wenn die S-Bahn weg ist, ist sie weg. Die begehrten Konzerttickets sind nach nur einer halben Stunde deutschlandweit ausverkauft, Pech gehabt! Und jeden Donnerstagabend zerstört Heidi Klum erneut den „Lebenstraum“ eines jungen Mädchens mit den Worten „Ich habe heute leider kein Foto für dich!“ – raus ist raus, weg ist weg.

Webinar zu Live Learning für IT/Cisco/Microsoft/Projektmanagement (kostenfrei)

Wir, das Team von eLearning-Anbieter Skillsoft, laden Sie herzlich ein zu unserem neuen Webinar “Live Learning für IT & PM – wenn der Klassenraum virtuell wird” (Teilnahme kostenfrei).
Live Learning sind trainergeführte Online-Seminare, die zu festen Terminen angeboten werden. Das Format kombiniert die Vorteile von Experten geführtem Training mit denen einer komfortablen, multimedia-unterstützten Bereitstellung.

Kehrtwende bei der Beitragsbemessungsgrenzen-Rechtsprechung des BAG

In seiner aktuellen Entscheidung vom 23. April 2013 – Az.3 AZR 475/11 – hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) still und leise eine Kehrtwende von seiner vielfach kritisierten Rechtsprechung zum Um-gang mit der außerplanmäßigen Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (BBG) im Jahre 2003 vollzogen.

Webinar “Wenn der Klassenraum virtuell wird” – Live Learning für IT/Cisco/Microsoft/Projektmanagement (kostenlos)

Wir, das Team von eLearning-Anbieter Skillsoft, laden Sie herzlich ein zu unserem neuen Webinar “Live Learning für IT & PM – wenn der Klassenraum virtuell wird” (Teilnahme kostenfrei). Live Learning sind trainergeführte Online-Seminare, die zu festen Terminen angeboten werden. Das Format kombiniert die Vorteile von Experten geführtem Training mit denen einer komfortablen, multimedia-unterstützten Bereitstellung.

Was hat Entgeltabrechnung mit Mitarbeiterbindung zu tun?

Die Aufgabenstellungen im Personalwesen haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Das HR-Management ist auf dem Vormarsch: Stichwörter wie Change- und Talent Management, Prozessoptimierung, strategische Ausrichtung und Mitarbeiter-Coaching bestimmen den Alltag der Personalabteilungen. Hat Administration ausdient und ist demnächst nur noch im Business Process Outsourcing zu finden? Was bedeuten gut ausgebildete Mitarbeiter z. B. im Bereich der Entgeltabrechnung und wie sind die Zusammenhänge in puncto Mitarbeiterbindung?

Burn-out: Prävention und Reaktion

Der Stress mit dem Stress – in deutschen Unternehmen erkranken immer mehr Beschäftigte psychisch. Das Burn-out-Syndrom entwickelt sich zu einer Volkskrankheit. Die Faktoren sind vielfältig. Für den Arbeitgeber gilt es zu prüfen, wie er psychischen Beschwerden seiner Mitarbeiter vorbeugen und auf konkrete Erkrankungen reagieren kann.

Diskriminierungsprozess: Schweigen ist die bessere Option

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat jetzt abschließend Stellung genommen im Fall “Meister” zur Frage des Auskunftsanspruch eines abgelehnten Bewerbers und dazu, ob beharrliches Schweigen des Arbeitgebers im Bewerbungsverfahren und insbesondere zu den Ablehnungsgründen negative Indizwirkung für den Arbeitgeber haben kann. Dieser Beitrag erläutert in diesem Zusammenhang das taktisch richtige Verhalten des Arbeitgebers bei einer Diskriminierungsklage eines abgelehnten Bewerbers.

Bundesarbeitsgericht vom 25. April 2013, 8 AZR 287/08

Benachteiligung auch bei Nichtbesetzen der Stelle möglich

§§ 1, 3, 15, 22 AGG; § 242 BGB

Eine nach § 15 Abs. 2 AGG entschädigungspflichtige Benachteiligung
eines abgelehnten Bewerbers kann auch vorliegen, wenn die
ausgeschriebene Stelle am Ende des Bewerbungsverfahrens
nicht besetzt wurde. (Leitsatz der Bearbeiterin)

BAG, Urteil vom 23. August 2012 –
8 AZR 285/11

Betriebliche Übung bei irrtümlicher Leistung

§ 611 BGB

1. Geht der Arbeitgeber irrtümlich davon aus, nach Tarifvertrag
oder Betriebsvereinbarung verpflichtet zu sein, eine bestimmte Leistung
zu gewähren, kann trotzdem eine betriebliche Übung entstehen.

2. Keine betriebliche Übung entsteht, wenn der Tarifvertrag oder
die Betriebsvereinbarung missverständlich war und die Arbeitnehmer
deshalb mit einer fehlerhaften Umsetzung rechnen mussten.

3. Es bleibt offen, ob im öffentlichen Dienst weiter reichende
Zahlungskorrekturen möglich sind. (Leitsätze des Bearbeiters)

BAG, Urteil vom 29. August 2012 –
10 AZR 571/11

Recht der Älteren

Von Prof. Dr. Ulrich Becker und
Prof. Dr. Markus Roth (Hrsg.), 2013,
Walter de Gruyter, Berlin/Boston,
520 Seiten, Preis: 89,95 Euro

Der demografische Wandel stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen – und damit auch unsere Rechtsordnung. Wie kann und soll Recht das Leben einer älter (und auch kleiner) werdenden Gesellschaft leiten? Wie reagiert das Recht auf die demografischen Prozesse, welche Vorgaben enthält es, um den besonderen Bedarfen älterer Menschen gerecht zu werden? Eine umfassende Bestandsaufnahme des Rechts in der alternden Gesellschaft vergleichbar dem „Elder Law“ in den USA fehlte in der deutschen Rechtswissenschaft bislang.

Der Weg ist das Ziel

Geht es um die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, schlagen bei Ihren Mitarbeitern zwei Herzen in einer Brust. Müssen sie eine weite Strecke zurücklegen, steigt der zu versteuernde geldwerte Vorteil, ist die Anfahrt kurz, fallen auch die Werbungskosten schmal aus. In der Praxis wird deshalb oftmals mit unterschiedlichen Angaben getrickst. Bei einer Lohnsteueraußenprüfung kann das auch auf Sie zurückfallen. Mit wenig Aufwand bringen Sie Ihre Mitarbeiter auf die richtige Spur.

SMARTPHONE-APPS SIND RISIKOFAKTOR AUF DIENSTREISEN

Mobile Endgeräte sind schon lange ein fester Bestandteil von Dienstsreisen. Smartphone-Apps helfen bei Fragen und Problemen vor Ort oft schnell weiter. Allerdings machen 65 Prozent der Unternehmen ihren Mitarbeitern keine Vorgaben bei der Nutzung mobiler Angebote. Damit gefährden sie die Sicherheit der auf den mobilen Endgeräten enthaltenen sensiblen Firmendaten. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Umfrage »Chefsache Business Travel« von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV).

Neue Märkte erschließen, den Knoten lösen – neuer MBA für Sustainable Management

Nachhaltig denken ist heute erste Bürgerpflicht. Die macht vor der Schwelle der Unternehmenstore keinen Halt. Soweit der Anspruch. Nun die Praxis: Obwohl viele Unternehmen sozial- und ökologieverträglich handeln wollen würden, sind sie frustriert von komplexen, unheilvollen Verstrickungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Nachhaltig wirtschaften ja, aber wie? Gleichzeitig werden Märkte immer enger, und das erhöht den Handlungsdruck. Solide Methoden und Kenntnisse für zukunftsfähige Auswege will die Business School der Hochschule der Wirtschaft für Management mit einem neuen MBA ab dem Wintersemester 2013 vermitteln. Der berufsbegleitende Studiengang „Sustainable Management“ richtet sich an Personalmanager und Führungskräfte.

Kleidungsordnung: Welche Bluse darf es sein?

Sie sind in Ihrer Berufspraxis auf ein arbeitsrechtliches Problem gestoßen? In diesem Forum beantwortet Constanze Grosch, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht bei BMH Bräutigam & Partner (Berlin) Ihre Frage.

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze – Mai 2013

Kann eine tarifliche Ausschlussfrist ausnahmsweise durch Geltendmachung des Anspruchs vor dessen Entstehung gewahrt werden? Und kann jemand, der sich erfolglos beworben hat, vom potentiellen Arbeitgeber Auskunft darüber verlangen, ob ein Bewerber eingestellt wurde? Dazu und über viele andere neue Rechtssprechungen informiert Sie unser aktueller Newsstream zum Thema Arbeitsrecht.

prosoft – einfach intelligent arbeiten

+++Ein Abo auf die Zukunft+++

Miete statt Kauf

Miete statt Kauf – das ist für prosoft die einzige Option, um eine EDV zukunftsfest zu machen. Denn der entscheidendste Faktor wird bei der Einmal-Investition häufig übersehen. Die Technik entwickelt sich ständig weiter. Es geht nicht nur um Updates, irgendwann läuft die alte Plattform nicht mehr und dann ist eine komplett neue Programmgeneration fällig. „Eine solche Entwicklung kostet Millionen“, weiß Eigentümer Wegmann. „Wie soll das finanzierbar sein, wenn ein Software-Unternehmen nur vom Verkaufsgeschäft lebt, die Branche aber kaum expandiert?“ Bei andauernder Flaute fehlt das Geld zur Weiterentwicklung oder zum Ausbau der Infrastruktur. Die Qualität bleibt auf der Strecke.

prosoft bleibt deshalb dem Modell der Softwaremiete treu. „Auf die eine oder andere Weise zahlt jeder seinen Preis“, ist Unternehmensgründer Wegmann überzeugt. „Nach fast 30 Jahren prosoft können wir ruhigen Gewissens behaupten: Bei uns zahlt der Kunde für Qualität, Service und Zukunftssicherheit.“

Die nächste Generation

Die Zukunft mit prosoft ist bereits konkret im Werden. Eine ganze Entwicklungsabteilung arbeitet daran, dass 2014 die neue Programmgeneration startet: ein Abo auf die Zukunft. „Ein Konzept, an dem wir festhalten.“

Schnittiger Journalismus: Papa zahlt

“Papa zahlt” titelte die Süddeutsche Zeitung in ihrer Wochenendausgabe vom 11. Mai 2013. Gemeint war aber nicht Papa, sondern Vater und Mutter, beziehungsweise in politisch korrektem Sprech: beide Elternteile. Interessant war die unter dem schnittigen Titel platzierte Meldung immerhin.

Zuversicht

Das Leben ist manchmal schwer genug. Man wacht auf und ist niedergeschlagen. Um schlechte Tage auszuhalten, braucht’s Zuversicht, das
Vertrauen darauf, dass die Niedergeschlagenheit ein Ende hat. Wie ist das bei Ihnen: Wenn ich mich in den Finger schneide, hole ich ein Pflaster und versorge die Wunde. Wenn die Heizung tropft, rufe ich den Klempner an und lasse sie reparieren. Wenn Melancholie meine Seele trübt oder Angst wie ein Zerrspiegel die Sicht nimmt, krame ich mein königliches Erste-Hilfe- Köfferchen heraus und pflege mich.

Vom Anwender zum Gestalter – mein Weg

informieren – studieren – Basis schaffen
lesen – fragen – fragen
durchschauen – verstehen – begreifen
vertiefen – verbreitern – gut fühlen
üben – üben – unzufrieden sein
nachbereiten – nachlesen – nachdenken
ausprobieren – abwandeln – euphorisch sein
Grenzen erkennen – Lösung suchen – Lösung versuchen
austauschen – mitdenken – mitnehmen
Skala prüfen – Unterschied feststellen – Klarheit schaffen
Und jetzt?
Lesen – studieren – Repertoire erweitern
Perspektive wechseln – Ohren aufsperren – Bedarf erfassen
nachdenken – ausprobieren – erfahren
üben – üben – üben
Coaching leben

Von Mitarbeitern kann man sehr viel lernen – wenn man kluge Fragen stellt

Sind Ihre Mitarbeiter zufrieden? Wunderbar – und gut, dass Sie das wissen. Dann wäre da nur noch die Frage, wie Sie es schaffen, diese Zufriedenheit zu erhalten – denn daran denken nicht alle, denen die Zufriedenheitsmessung am Herzen liegt. Um darüber hinaus aber auch noch einen Schritt weiter zu kommen und die Mitarbeiter zu wichtigen „Unternehmensberatern“ zu machen, braucht es kluge Fragen. Dieser Beitrag zeigt jenseits von öden Jahresgesprächen und klassischen Zufriedenheitsfragebögen, wie das funktioniert.

Der „Dreh“ in der Suche nach Ausnahmen

In seinem Buch „Der Dreh“, erschienen im Carl Auer Verlag, beschrieb Steve de Shazer, wie Gespräche „leicht“ werden. Auch wenn er dabei immer vom Therapeuten-Klienten-Gespräch ausgeht, lässt sich das Gesagte wunderbar auch für das Führen von Coaching-Gesprächen im Alltag anwenden. Der lösungsfokussierte Ansatz in Gesprächen wird auf diese Weise ergebnisbezogen so genutzt, dass das Gegenüber „Unterschiede erlebt, die echte Unterschiede für ihn machen“.

NACHRUF // LUTZ VON ROSENSTIEL (02.11.1938 – 12.04.2013) – Trauer um den Grandseigneur der Wirtschaftspsychologie

Es war eine Ironie des Schicksals und markierte symbolisch das Dilemma der alten Schule in der deutschsprachigen Wirtschaftspsychologie: Als Prof. Heinz Schuler wohlverdient mit 65 Jahren in 2010 seinen Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie an der Universität Hohenheim räumte, beerbte ihn sein einstiger Lehrmeister und Grandseigneur des Faches Prof. Dr. Lutz von Rosenstiel; niemand anderer als die Althumanisten selbst würden in neoliberalen Zeiten in ihre eigenen Fußstapfen treten. Am 12. April 2013 hat endgültig die letzten Viertelstunde des Humanismus in der deutschsprachigen Wirtschaftspsychologie geschlagen.

Mythos: Going International – sitzen wirklich alle in einem Boot? Studienergebnisse

Die Beratung Wietasch & Partner – Experts for International Dynamics beleuchtet mit ihrer jüngst erschienenen Umfrage das Wechselspiel zwischen Unternehmensstrategien und internationalen Personalmaßnahmen. Wie stellen sich die internen Kunden den strategischen Business Partner aus dem Personalbereich vor? Welche Rolle spielt HR? Und steht es um das Selbst- und Fremdbild? Das Ergebnis bestätigt den Status quo zum Thema, liefert aber konkrete Handlungsempfehlungen.

Barbara Wietasch: Kongress-Tagebuch 1. Halbjahr 2013 – meine Highlights (“WoMenPower” / “Petersberger Trainertage”)

Für viele Trainer, Berater, Coaches, Personaler und andere gehören sie zum Business: Kongresse und Themenevents rund um Human Resources. Für die österreichische Community liegen große Treffen im Herzen Deutschlands wirklich nicht um die Ecke. Daher hat HRM.at für das 1. Halbjahr 2013 die Barbara Wietasch – Expertin für Führungskräfte- und Organisationsentwicklung – gebeten, ihr Kongresstagebuch zu öffnen: Wer ist ihr unter den Referenten aufgefallen? Wer hat sie begeistert? Was war wo los? Barbara Wietasch stellt unserer Community zwei Events vor: 10 Jahre Karrierekongress “WoMenPOWER” (Hannover) und die Petersberger Trainertage.

Talente gesucht: HRM Research Institute vergibt Stipendien

Sie haben bereits berufliche Erfahrungen in der Personalarbeit oder einem anderen Bereich gesammelt und möchten den nächsten Karriereschritt im Human Resource Management gehen? Dann könnte ein berufsbegleitendes Studium für Sie interessant sein. Das HRM Research Institute, zu dem auch die Zeitschrift personal manager gehört, vergibt heuer wieder drei Stipendien à 7.300 Euro für den „Danube Professional MBA Human Resource Management“ der Donau-Universität Krems, der im Oktober beginnt.

Deutscher Bildungspreis verliehen: Die Gewinner-Beiträge

Am 22. April 2013 wurde der Deutsche Bildungspreis in fünf Kategorien in Stuttgart verliehen. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erhielten von den 133 teilnehmenden Unternehmen vier Firmen Auszeichnungen für ihr Talent- und Bildungsmanagement. Erstmals wurde auch ein Innovationspreis verliehen.

Redaktionshinweis: Am 14. Mai wird der neue Qualifizierungsbogen zum Wettbewerb in 2014 auf der Hamburger PERSONAL2013 Nord präsentiert. Laut EuPD-Pressesprecher Patrick Jonas sind die Fragen zu den Bereichen Bedarfsanalyse, Bildungsplanung, Praxistransfer und Bildungscontrolling künftig anspruchsvoller.

OSP® Online-Stress-Profil

Abfallende Leistung, steigende Fehlerquoten, vermehrte Krankheitstage sogar bis hin zu Totalausfällen – sind tragisch und verursachen schwindelerregende Kosten für Unternehmen.

Die unerträgliche Leichtigkeit kooperativer Führungsgespräche

In den Führungsteams vieler mittelständischer Unternehmen muss sich ein Mentalitätswandel vollziehen, denn die jungen Leistungsträger von morgen
haben ein anderes Wertesystem als sie. Und sie lassen sich von Führungskräften, deren Autorität primär auf ihrer Position basiert, nicht mehr führen.

Einfach ins Tun kommen: Persönliche Erkenntnisse beim Aufbau von Coaching-Erfahrung

Keiner wird als Coach geboren. Und insbesondere wenn Sie als „interner Coach“ arbeiten wollen, dann kostet Sie jede Frage zu Beginn nicht nur viel Überwindung, sondern löst auch einen gedanklichen Parallelprozess aus: Was, wenn ich unseren Führungskräften jetzt eine solche Frage stellte? Macht diese Frage überhaupt Sinn? Würde der Prozess unsere Mitarbeiter, unsere Führungskräfte weiterbringen? Und wenn nicht, was dann? Scheinbar triviale Herausforderungen wie das Thema „Einstieg“, aber auch die Gestaltung eines sinnvollen Abschlusses beschäftigten auch Nina Hofer während ihrer ersten Schritte im Coaching. Heute blickt sie nochmals auf Ihre anfänglichen Sorgen und Schwierigkeiten zurück.

Mit Leichtigkeit Gehaltsgespräche führen

Den Chef um eine Gehaltserhöhung zu bitten, das ist eine heikle Sache. Denn in diesem Wort Gehaltserhöhung steckt jede Menge Sprengstoff. „Erhöhung“ ist das Reizwort: Gebührenerhöhung, Heizkostenerhöhung… Dieses Wort, das uns das Geld aus der Tasche zieht. Und jetzt will der Mitarbeiter auch noch mehr Geld ohne Gegenleistung – so wie es bei Erhöhungen üblich ist. Kommunikationsexpertin Monika Heilmann verrät Ihnen, wie Sie Gehaltsgespräche clever führen.

Gärtner/Hillebrand/Neumann/Dohrn/Thust: Neue Räume in der Beratung.

77 Seiten
kostenlos
Selbstverlag
1. Auflage

Ein Buch über virtuelle Räume, und eines über Führung. Noch eines über Teamarbeit. Und alles in einem zusammen. Interaktiv, ungewohnt und doch vertraut. Fünf Berater der Kreativschmiede „Radical Inclusion“ haben ihre Erfahrungen und ihr Wissen um Führung virtueller Teams in ein 77seitiges Kompendium verstaut. Da öffnen sich auf einzelnen Online-Buchseiten Bilder zu Bildstrecken, die sich am Bildschirm „wischen“ lassen. Kleine Filme ergänzen, was die fünf kreativen Köpfe aus dem Nähkästchen erzählen. Ihr E-Buch „Neue Räume in Organisationen“ macht Lust auf neue Technologien, ohne in lauter Spielerei abzudriften. Und am Ende weiß der Leser mehr über Führung virtueller Teams.

Anlässlich dieser Rezension sandte das Team HRM.de eine Grußbotschaft.
Clicken Sie sich hier rein …

Prof. Dr. Lutz von Rosenstiel hat das Boot verlassen

Wie wird das Feld der Wirtschaftspsychologie in fünf Jahren aussehen? Wer wird es prägen? Bislang lagen die Geschicke des Faches unter anderem Prof. Dr. Lutz von Rosenstiel in den Händen. Als Humanist prägte er die Wirtschaftspsychologie und als Pragmatiker konfrontierte er deren Ergebnisse mit der Welt der Wirtschaft. Nun wird ein anderer Wind wehen, denn der Grandseigneur ist am 12. April nach schwerer Krankheit in München mit 74 Jahren gestorben. Er hinterlässt ein zukunftsweisendes, gewichtiges Lebenswerk, für das er in 2000 das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland erhielt. Bis zuletzt wirkte Lutz von Rosenstiel als Forscher, Referent und Berater.

Das Trennungsgespräch bei betriebsbedingten Kündigungen

Manche Mitarbeiter erfahren von ihrem Rausschmiss aus der Zeitung oder aus dem Fernsehen. Manche Unternehmen verzichten auf persönliche Kündigungsgespräche. Das ist schlechter Stil.

Die Mitarbeiter haben einen Anspruch darauf, die Gründe von ihrem Vorgesetzten zu erfahren und das Recht, darauf zu reagieren.

Nicht wenige Führungskräfte tun sich schwer mit solchen Gesprächen. Sie fühlen sich unsicher, weil sich alles auf der Gefühlsebene abspielt. Was tun?

Stimm- und Präsentationstrainer Matthias Kirbs am HRM.de-Stand der PERSONAL2013 Süd in Hamburg

HRM.de veröffentlichte in der Märzausgabe ein, von der HRM.de-Community viel beachtetes Interview mit dem Hamburger Stimm- und Präsentationstrainer Matthias Kirbs.

Wir holen ihn nun am 15.05.2013 um 11:00 Uhr exklusiv für unsere Mitglieder an unseren HRM.de-Stand (CCH Hamburg / Halle H / C.18). Er erläutert, wie Frauen in Männerrunden standhaft bleiben und gibt Tipps zum Einsatz von Stimme im Beruf. Anschließend – um 12:15 Uhr – erleben Sie ihn bei seinem Vortrag „Jedes Wort wirkt – wie Sie durch eine bewusste Sprache einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen“. Übrigens: Natürlich diskutieren Sie mit dem bekannten Moderationstrainer, Schauspieler und Trainer bei köstlichen Kaffeespezialitäten und anderen Erfrischungen. Seien Sie herzlich willkommen.

NACHRUF // LUTZ VON ROSENSTIEL (02.11.1938 – 12.04.2013) – Trauer um den Grandseigneur der Wirtschaftspsychologie

Es war eine Ironie des Schicksals und markierte symbolisch das Dilemma der alten Schule in der deutschsprachigen Wirtschaftspsychologie: Als Prof. Heinz Schuler wohlverdient mit 65 Jahren in 2010 seinen Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie an der Universität Hohenheim räumte, beerbte ihn sein einstiger Lehrmeister und Grandseigneur des Faches Prof. Dr. Lutz von Rosenstiel; niemand anderer als die Althumanisten selbst würden in neoliberalen Zeiten in ihre eigenen Fußstapfen treten. Am 12. April 2013 hat endgültig die letzten Viertelstunde des Humanismus in der deutschsprachigen Wirtschaftspsychologie geschlagen.

Banken machen mobil: Fachkräfte- & Diskussions-Offensiven. HRM. de fragt nach.

HRM.de flatterten in den letzten drei Wochen verstärkt Waschzettel aus der Bankenbranche auf den Tisch. Seien es Studien, Veranstaltungen oder Beratungsangebote – die Schnittstelle aller Pressemitteilungen lagen im Punkt „Personalführung und Fachkräftemangel“. HRM.de hat nachgefragt und setzt zwei Meldungen in Beziehung. Denn stimmt das: Der öffentlich stark unter Beschuss stehende Bankensektor ringt um Topkräfte? Was ist da los?

Kompetenzmanagement: Unternehmen sind keine Schulen.

Kompetenzmanagement-Systeme entwickeln, ist eine sensible Sache. Denn was Kinder auf ihrem Weg in die Berufswelt kaum fördert, soll nicht auch das Maß für ihre Eltern sein: Ein reines Notensystem, zur Einstufung von Kompetenzen und deren Entsprechung in Aufgaben. Andreas Mollet erklärt, mit welchen Fragen sich ein betriebliches Kompetenzmodell auf Herz und Nieren prüfen lässt. Er ist Geschäftsführer von Inolution, einem Beratungs- und Softwareunternehmen für Kompetenzmanagement.

2. Bericht in Folge: Kick-off zur ESF-Förderinitiative für Mittelständler

In unserer vorletzten Ausgabe berichteten wir über das ESF-Förderprogramm für Personalentwicklung in mittelständischen Betriebe „unternehmenswert: mensch“. Dieser Bericht holte uns auf der PERSONAL2013 Süd in Stuttgart ein. Wir lernten an unserem Stand Margit Loske und Roswitha Gronemann kennen, welche vom Programm als geförderte Beraterinnen ausgewählt wurden und am 5. Juni in Wolpertshausen mit starken regionalen Partnern einen Kick-off zum Förderprogramm veranstalten. HRM.de stellt den Event vor und empfiehlt aufgrund des kompakten Programmes die Teilnahme. Redaktions-Hinweis: Der mögliche Förderrahmen umfasst bis zu 15.000 EUR für KMU´s.

100 Prozent Frauenquote im ZDF: Frauentag im Berliner Hauptstudio

Öffentliches Fernsehen – so heißt es landläufig – hat einen Bildungsauftrag. Der Sender ZDF versucht sich am 13. Mai 2013 an der Einführung der Frauenquote. Mit dem Slogan „100 Prozent Frauenquote – 100 % weiblich“ werden am 13. Mai alle Männer vor und hinter der Kamera des Morgenmagazins „mo:ma“ auf Urlaub geschickt.

Keith Johnstone: Die Störung erneuert Lebendigkeit – ehre den Fehler!

Keith Johnstone ist die Legende des Improvisationstheaters. Weil die Techniken der Schauspielschulen in den 50er und 60er Jahren Schauspieler in ihrer Kraft und ihrem Ausdruck zu sehr einengten, suchte der britische Dramaturg und Regisseur des Londoner Royal Court Theatres – geboren 1933 in Devon – nach neuen Methoden. Als Schauspiellehrer der Royal Academy of Dramatic Art experimentierte Johnstone mit seinen Klassen, angeregt durch damals aktuelle Erkenntnisse der Verhaltensforschung. Damit ebnete er nicht nur seinem Fach, sondern auch Trainern und Pädagogen völlig neue Wege. Er inspiriert und wirkt bis heute.

Service zum Beitrag: Interview- und Szenen-Videos. P.S. Dieser Beitrag erscheint ergänzend zum Interview mit der Schauspielerin Katharina Butting (Businesstheater Steife Brise / Hamburg): https://www.hrm.de/fachartikel/personalentwicklung:-von-wegen-%E2%80%9Eexperte%E2%80%9C-improvisiert-ist-immer-noch-besser-als-auswendig-gelernt–10717

Coaching-Verband sucht neue Ansätze: Bewerbungsunterlage zum COACH & TRAINER AWARD 2013

Der Deutsche Verband für Coaching und Training e.V. (dvct) hat zum vierten Mal ihren Coach und Trainer Award 2013 ausgeschrieben. Beide Berufsgruppen können sich bis zum 3. Juni 2013 bewerben. Angenommen werden neue Ansätze und Konzepte. Damit solle die Qualität in der Weiterbildungsbranche gefördert werden, so Gianni Liscia, stellvertretender Vorsitzender des dvct. Das Auswahlverfahren hat jetzt mehr Stufen.

Die Kraft der Geschichten

Ein Konzept, das in eine Geschichte verpackt ist, gelingt besser, als wenn es bloß aus einzelnen Begriffen besteht. Susanne Prosser ist ehemalige Journalistin und heute selbstständige Chefin der PR-Agentur GeschichtenWerk. Sie berichtet von der Herausforderung, gute Geschichten zu erzählen – und wie wir unsere eigene Erfolgsgeschichte selbst schreiben können.

Strategischer Treiber

Der Strategische Treiber sorgt dafür, dass das Relationale Unternehmen jenseits von albernen Matrix-Organisationen oder der Frage „Linie oder Stab?“ endlich erfolgreich wird und nicht ständig versucht werden muss, „trotz“ aller Supportbereiche die Anforderungen an den eigenen Bereich mühsam und über Umwege zu schaffen.

Vom Coaching-Anwender zum Coachinggesprächs- Gestalter

Wenden Sie Coaching-Abläufe einfach nur an – oder gestalten Sie sich diese so, wie Sie sie brauchen können, um in Ihrem Kontext erfolgreich und mit viel Leichtigkeit (und nicht zuletzt passend zu Ihrer Persönlichkeit) Gespräche zu führen? Erleben Sie, wie Sie im Coaching schöpferisch für sich tätig werden können. Und wie Sie sich ganz einfach von Dingen lösen können, die nicht mehr funktionieren. Stattdessen probieren Sie etwas anderes aus…

HR-Software- Report 2013 – die Ergebnisse

Es gibt kaum ein Unternehmen, das keine HR-Software im Einsatz hat. Personalprozesse ohne IT-Unterstützung sind für die meisten Personalisten schlichtweg undenkbar. Zu vielfältig und strategisch sind ihre Aufgaben, als dass sie – wie früher – mit Excel oder gar mit Papier und Kugelschreiber gelöst werden könnten. Dieses Ergebnis liefert die Studie HR-Software-Report 2013, für die das Magazin personal manager gemeinsam mit den Netzwerkportalen HRM.at, HRM.de und HRM.ch Personalverantwortliche aus Österreich, Deutschland und der Schweiz befragte. Neu in der diesjährigen Ausgabe des Software- Reports: Die Teilnehmer geben Empfehlungen für HR-Softwareanbieter, von deren Produkten und Lösungen sie überzeugt sind.

Darf Coaching unerträglich leicht sein?

Ja, es darf! Und wie es darf. Denn Coaching ist an sich schon „leicht“ – orientiert es sich doch immer an Ihrem Gesprächspartner – und damit wissen Sie in jedem Gespräch zu jeder Zeit, woran Sie sind (und ob Sie noch „on track“ sind oder sich schon im Dickicht komplizierter Gedanken verlaufen haben…). Wenn eine Fragestellung nicht passt, dann wählen Sie eben eine andere, von der Sie erwarten, dass sie „hilfreicher ist“: Hier gilt aus meiner Sicht, was hilft, ist erlaubt. Und was hilft, bestimmt Ihr Gesprächspartner: Kommt er in seiner Thematik weiter? Kann er einen zentralen, effektiven nächsten Schritt einleiten? Daran sollte sich Ihr Coaching messen (und nicht an den mittlerweile beinahe lächerlich gewordenen „Qualitätsvorstellungen“, wie ein Coaching generell „zu sein hat“.

Auftreten im HRM-TV-Studio: IHRE FRAGEN – UNSERE ANTWORTEN

Bestimmt haben Sie es schon gesehen: Nahezu jeder, der die Möglichkeit hat, wählt den Weg vor die Kamera, um seine Inhalte lebendig und anschaulich vorzutragen. Unternehmen, Personaler, Autoren, HR-Dienstleister – sie alle produzieren Videos. Tun Sie das doch auch – auf der PERSONAL2013 am 14. und 15. Mai im Hamburger CCH. Wir beantworten Ihnen die wichtigsten Fragen dazu, wie Sie zu Ihrem Beitrag kommen und wo Sie ihn kostenlos platzieren können. Es ist leichter als gedacht.

Ideen – Scout: Mai 2013

In dieser Ausgabe des Ideen Scouts haben wir uns die Zeit Campus (Ausgabe Nr.3 Mai/Juni) gegriffen und nach neuen Ideen, Anregungen und Denkanstößen gesucht.
Das sind unsere Themen:

Rewe: Besser bespitzeln

Es ist der Markenslogan des Lebensmittelkonzerns: “Rewe: Besser leben”. Dieser Satz dürfte nach der morgigen ZDF-Reportage des Magazins “Frontal 21” endgültig jedem Rewe-Mitarbeiter aufstoßen. Wie die ZDF-Redaktion heute meldete, liegen dem Sender Informationen vor, denen zufolge der Konzern und seine Discount-Kette Penny seit 2009 heimlich Mitarbeiter beruflich sowie privat bespitzeln lässt. Was vor vier Jahren begründet begann, ist offenbar inzwischen zum Selbstläufer geworden. Programmhinweis: Frontal 21 / ZDF / 30. April 2013 / 21:00 Uhr.

Social Media Recruiting: Wer oder was ist (Active) ‘SOURCING’?

Searching war gestern, Sourcen ist heute, auch in Deutschland! Als ich vor über 2 Jahren das erste Mal auf ‚Sourcing‘ stiess, ging es mir auch so: Aha, dachte ich, eine amerikanische Searching-Version. Ganz schnell war mir klar, dass Sourcing nicht ‚Nach-Kandidaten-Googlen‘ oder ‚Auf-Gut-Glück-Searchen‘ bedeutet. Sourcing geht mit dem Sourcing aus der Materialwirtschaft parallel und ist heute ein Fachbegriff aus dem Social Media Recruiting. Denn Social Media machte den Transfer dieses Prozesses ins Personalwesen möglich.

Diskriminierung bei der Sozialplangestaltung?

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat sich jüngst erneut mit der Frage beschäftigt, ob die Betriebsparteien bei der Bemessung von Sozialplanleistungen diskriminierungsfrei berücksichtigen dürfen, dass Arbeitnehmer eine vorgezogene gesetzliche Altersrente beziehen können.
Bundesarbeitsgericht vom 26. März 2013 – 1 AZR 813/11

Checkliste: “Onboarding”. Die Einführung neuer Mitarbeiter

Denken Sie zurück an Ihren letzten eigenen ersten Arbeitstag und die folgende Einarbeitung. Bestimmt erinnern Sie sich noch daran, wie ungewohnt die neue Situation war und gewiss fallen Ihnen auch einige Dinge ein, die hätten besser laufen können. Damit sich die neuen Mitarbeiter gut in ein Unternehmen integrieren und in der neuen Tätigkeit einleben können, ist ein strukturiertes und systematisches Onboarding notwendig. Je schneller und besser sich neue Mitarbeiter im Unternehmen zurechtfinden, umso früher können sie produktiv werden.

HRM-Checkliste: “Onboarding”. Die Einführung neuer Mitarbeiter

Denken Sie zurück an Ihren letzten eigenen ersten Arbeitstag und die folgende Einarbeitung. Bestimmt erinnern Sie sich noch daran, wie ungewohnt die neue Situation war und gewiss fallen Ihnen auch einige Dinge ein, die hätten besser laufen können. Damit sich die neuen Mitarbeiter gut in ein Unternehmen integrieren und in der neuen Tätigkeit einleben können, ist ein strukturiertes und systematisches Onboarding notwendig. Je schneller und besser sich neue Mitarbeiter im Unternehmen zurechtfinden, umso früher können sie produktiv werden.

Checkliste: Gesprächsleitfaden für Zielvereinbarungsgespräche (für HR)

In Zielvereinbarungsgesprächen legen jedes Jahr Vorgesetze mit ihren Mitarbeitern fest, wie diese im Einzelnen zu der Umsetzung der Unternehmensziele beitragen können. Es werden Ziele, Maßnahmen und Bewertungskriterien aufgestellt und geprüft, ob die Ziele der vergangenen Periode erfüllt wurden.

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze – April 2013

Krankheiten können eine Behinderung im Sinne der Gleichbehandlungsrichtlinie darstellen, wenn sie eine physische, geistige oder psychische Einschränkung mit sich bringen. Die betroffene Person kann dadurch in einem Rechtsstreit um ihre Beschäftigung auf Antidiskriminierung pochen. Darüber und über viele andere neue Rechtssprechungen informiert Sie unser aktueller Newsstream zum Thema Arbeitsrecht.

40 Dienstjahre als Höchstgrenze in der bAV

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) räumt Arbeitgebern einen relativ weiten Spielraum zur Gestaltung von Betriebsrenten ein. Nachdem das BAG entschied, dass lange Wartezeiten in Versorgungsordnungen nicht diskriminierend sind – wir berichteten im letzten Newsletter (März 2013) – bestätigt es nun auch, dass die Deckelung der anrechenbaren Dienstjahre für die Betriebsrentenhöhe auf 40 Dienstjahre keine Altersdiskriminierung darstellt. (BAG v. 11. Dezember 2012, 3 AZR 634/10).

Bei zu viel Feierlaune wird das Finanzamt hellhörig

Neue Rechtsprechung zur 110-Euro-Freigrenze bei Betriebsveranstaltungen

Ein klassisches Beispiel für die Abgrenzung zwischen Arbeitslohn und Zuwendungen im ganz überwiegend eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers sind Betriebsveranstaltungen. Bei einer Betriebsveranstaltung kann es sich sowohl um Zuwendungen im ganz überwiegend eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers als auch um lohnsteuerpflichtigen Arbeitslohn handeln.

Neues aus der “Lohn Praxis” (April 2013)

Es verstößt gegen Europrecht, wenn ein EU-Mitgliedstaat die Versteuerung von Einkünfte eines Arbeitnehmers national so regelt, dass diese von der Einkommensteuer nur dann befreit sind, wenn sein Arbeitgeber seinen Sitz in diesem EU-Land hat. Kritisch ist auch die pauschale Entgeltung von Überstunden nach dem so genannten 20 €-Gesetz. In beiden Rechtsfällen entscheidet der Gesetzgeber eindeutig.

REZENSION: Gemeinschaftskommentar zum Kündigungsschutzgesetz

In nunmehr 10. Auflage ist das seit Jahren etablierte Standardwerk zum Kündigungsrecht erschienen. Neben einer umfassenden Auswertung der Rechtsprechung des BAG, EuGH und der Instanzgerichte bietet das Werk überdies eine fundierte Aufarbeitung umstrittener, noch nicht höchstrichterlich geklärter Rechtsfragen.

Kündigung nach Facebook-Beleidigung

§ 626 BGB

Die Betätigung des „Gefällt-mir“-Buttons bei Facebook, um eine Beleidigung des Arbeitgebers zu bestätigen, kann – ggf. nach vorheriger Abmahnung – die Kündigung des Arbeitsverhältnisses rechtfertigen. (Leitsatz der Bearbeiter)

Arbeitsgericht Dessau-Roßlau,
Urteil vom 21. März 2012 – 1 Ca 148/11 (n. rk.)

Kündigung wegen Alkoholerkrankung

§ 1 Abs. 2 KSchG

Der Arbeitgeber kann einem alkoholkranken Arbeitnehmer fristgemäß personenbedingt kündigen, wenn dies zu erheblichen betrieblichen Beeinträchtigungen führt. Das ist bei einer Arbeitsaufgabe regelmäßig der Fall, die mit Selbst- und Fremdgefährdungen von Personen und Sachen einhergeht. (Leitsatz des Bearbeiters)

LAG München, Urteil vom 10. Mai 2012 –
3 Sa 1134/11 (n. rk.)

Fehler bei Abmahnung und Kündigung

Wenn man vom Gericht kommt, ist man immer schlauer! Diesen Satz hat man auch schon viele Personalverantwortliche sagen hören. Denn häufig genug werden aus Unkenntnis oder Unachtsamkeit arbeitsrechtliche Bestimmungen bei der täglichen Personalarbeit außer Acht gelassen, deren Tragweite man oft erst erkennt, wenn es zu einem kostspieligen Rechtsstreit vor dem Arbeitsgericht kommt.

Einladung zur Roadshow “Retention Management” in Wien

Wir, das Team von eLearning-Anbieter Skillsoft, laden hiermit alle interessierten Personalentwickler zur unseren neuen Roadshow “Mitarbeiterbindung: Praktische Tipps für ihr Retention Management” ein.

Wann: Von April bis Juni 2013
Wo: In sieben Städten in D-A-CH

Einladung zur Top-Roadshow “Retention Management”

Wir, das Team des eLearning-Anbieters Skillsoft, laden hiermit alle interessierten Personalentwickler zur unseren neuen Roadshow “Mitarbeiterbindung: Praktische Tipps für ihr Retention Management” ein.

Wann: Von April bis Juni 2013
Wo: In sieben Städten in D-A-CH

München: Dienstag, 23. April
Stuttgart: Donnerstag, 25. April
Wien: Mittwoch, 22. Mai
Hamburg: Donnerstag, 30. Mai
Berlin: Donnerstag, 6. Juni
Zürich: Dienstag, 18. Juni
Düsseldorf: Donnerstag, 20. Juni

Teamziele erreichen

Ein Workshop in Köln und in Dresden gibt Führungskräften Sicherheit bezüglich der Vereinbarung von Einzel- und Teamzielen zur Umsetzung der Unternehmensziele in ihrem Verantwortungsbereich.

HR-Doppelgipfel: perbit auf der PERSONAL 2013 Süd und Nord

Zielvereinbarungen und Beurteilungen sind effektive, aber auch anspruchsvoll zu handelnde Instrumente der Personalentwicklung und –führung. Umso besser, wenn der gesamte Prozess transparent nachvollziehbar über eine komfortable Software abgebildet werden kann. Wie das geht, zeigt die perbit Software GmbH am 23. und 24. April auf der PERSONAL 2013 Süd in Stuttgart sowie am 14. und 15. Mai auf der PERSONAL 2013 Nord in Hamburg. Schwerpunkte des Messeauftrittes auf den beiden Frühjahrs-Branchengipfeln sind die Themen Performancemanagement sowie HR-Prozessautomatisierung.

Familienfreundliche Betriebe: Unternehmen punkten nicht nur mit Kinderbetreuung

Die aktuelle Diskussion um die Familienpolitik in Deutschland zeigt: Von modernen Unternehmen werden familienfreundliche Arbeitsbedingungen erwartet. Immer mehr wird dies zum Erfolgskriterium im Wettbewerb um die besten Köpfe. Wie die Frühjahrsmessen PERSONAL2013 Süd und Nord zeigen, gibt es inzwischen zahlreiche Instrumente, die weit über das Angebot einer betrieblichen Kinderbetreuung hinausgehen.

Alle werden sich einig im Web – Sage HR Recruiting 2.0 beschleunigt Abstimmung

Recruiting im Web fordert Abstimmungswege heraus: Wer bestimmt was wann und mit oder vor wem? Am anderen Ende des verkabelten Kanals sitzt immerhin nur ein Person – der potenzielle Mitarbeiter. Der ist per se zügiger. Die Lösung „Sage HR Recruiting 2.0“ will Entscheider helfen, sich unter anderem rasch zu koordinieren. Zu erwerben über Lizenz oder als Cloud-Edition.

Haufe stellt Zeugnis-Manager in Premiumvariante vor

Er nimmt der Professional-Version nichts von ihren Funktionen: Der Premium-Zeugnis-Manager aus dem Hause Haufe-Lexware bietet Gewohntes und mehr. Und dieses bedeutet: Nun gibt es endlich unbegrenzte User-Lizenzen, optional kann der Manager an ein ERP-System angedockt werden. Dazu kommen unter anderem eine erweiterte Suche sowie weitere Filter.

Aufbau und Implementierung Interner Kontrollsysteme (IKS) im Personalbereich

Ein modernes und professionelles Internes Kontrollsystem ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern zur Sicherung effizienter und transparenter Prozesse unverzichtbar. Die Entgeltabrechnung als klassische Nebenbuchhaltung ist ein äußerst komplexer Bereich mit vielfältigen Aufgaben. Durch ständige neue Herausforderungen birgt das monatliche „Projekt“ Entgeltabrechnung zahlreiche Risiken.

Ein effizientes und transparentes Internes Kontrollsystem stellt die Ordnungsmäßigkeit Ihrer Abrechnungsprozesse sicher und bewahrt Sie vor Haftungsrisiken. Durch eine stringente Kontrollstruktur erhöhen sich Ihre Prozesssicherheit, vermindern Sie Schäden durch fehlerhafte Abrechnungen und Über- / Unterzahlungen sowie die Gefahr der „Entreicherung“ des Arbeitnehmers. So halten Sie zudem den Kostentreiber „Personalkosten“ im Blick und unter stetiger Kontrolle. Damit lassen sich erhebliche Einsparpotenziale realisieren.

Personalkostenplanung

Die Personalkostenplanung ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensplanung. Dabei ist der Anteil der Personalkosten am gesamten Kostenblock branchenspezifisch sehr unterschiedlich. Betrachtet man Handels- und Dienstleistungsunternehmen, so kann der Anteil bei gut zwei Drittel des Gesamtkostenblocks liegen. In den Fertigungsunternehmen (je nach Automatisierungsgrad) meist unter einem Drittel des Gesamtkostenblocks. Je nach Gewichtung liegt auch das Augenmerk der Unternehmensplaner auf diesen Kostenpositionen. Im Wesentlichen werden heute Jahresplanungen im Rahmen von Budgetplanungen praktiziert. Aber auch die unterjährige Vorschaurechnung (Forecast) wird zum laufenden Soll-/Ist-Vergleich als wichtiges Instrument genannt, um kurzfristig auf Fehlentwicklungen reagieren zu können.
Die Personalkostenplanung hat die Aufgabe eine Vielzahl von betriebswirtschaftlichen Fragestellungen zu beantworten:
 Welche Kosten entstehen?
 Wo entstehen die Personalkosten?
 Wann entstehen die Personalkosten?
 Wofür entstehen die Personalkosten?
 In welcher Höhe entstehen die Personalkosten?
 Wie werden sich die Personalkosten entwickeln (s. Grafik)?
 Wie sind sie zu beeinflussen?
 Durch welche Controllinginstrumente können die Personalkosten innerhalb der geplanten Grenzen gehalten werden?
 Wie erfolgt die Planung der Personalkosten?

Die Personalkostenplanung wird umso bedeutungsvoller, je höher der Anteil der Personalkosten am Gesamtbudget eines Unternehmens ist. Sie basiert in der Regel auf einer Stellenplanung mit den entsprechenden Besetzungsmerkmalen und Mitarbeiterzuordnungen.

Personalbedarf systematisch planen

Umsetzungshilfe. Drei Dinge braucht zielorientierte Personalplanung: Voraus¬sicht, Logik im Umgang mit Einzelfällen und die Einbindung der Bedarfsträger.

Welche Software darf es sein?

Das Personalmanagementsystem entwickelte sich von einer einfachen Entgeltabrechnung und Zeitwirtschaft bis hin zum Mitarbeiter- und Führungskräfteportal und dient heute insbesondere zur Steuerung und Optimierung der Personalarbeit eines Unternehmens.

Effizienzsteigerung in der Entgeltabrechnung

Effizienz hat viele Gesichter, die es zu erkennen und unternehmensbezogen auszuloten gilt. Pauschallösungen gibt es nicht, denn den Mehrwert finden Sie nur im Detail. Der Bogen spannt sich von der Lohnart bis zur kompletten Migration und hält für den ein oder anderen interessante Ansatzpunkte bereit, die ein optimiertes Arbeiten ermöglichen und unterstützen.

Effizienz kann je nach Ausprägung und Definitionstiefe in Zeit und Geld gemessen werden und ist mit Blick auf den Kunden unbezahlbar, insbesondere dann, wenn es um Personalprozessmanagement geht. Die im jeweiligen Prozess erkennbare Wertschöpfung stellt den Mehrwert dar, den Sie und Ihr Team (Abteilung, Organisationsbereich, Prozessbeteiligte) bereit sind, zu leisten.

Haben Sie Ihre Standards und Service-Level definiert und wie gehen Sie mit dem Thema „nice to have“ um? Interessante Fragen, denen Sie mit folgendem Vorgehen schnell auf die Schliche kommen.

Prüfkriterien im Rahmen der Effizienzsteigerung in der Entgeltabrechnung:

Wann lohnt sich der Wechsel einer Lohn- und Gehaltssoftware?

Klassische Entgeltabrechnung oder modernes Personalmanagementsystem? Firmen, die mittels moderner Software die Abläufe in der Personalarbeit optimieren wollen, sollten den Bereich der Lohn- und Gehaltsabrechnung nicht außen vor lassen. Der Wechsel von Systemen zur Entgeltabrechnung kann dabei helfen, wertschöpfendes Potenzial zu erkennen und freizusetzen.

Nutzeneffekte betrieblicher Kinderbetreuung

Betriebliche Kindertagesstätten sind mehr als ein Nice-to-have, sie bringen
Unternehmen wie Familien handfeste Vorteile. Eine hochwertige Betreuung für Mitarbeiterkinder führt dazu, dass Beschäftigte schneller aus der Elternzeit zurückkehren, sich stärker mit dem Unternehmen verbunden fühlen, seltener fehlen und sich langfristig an ihre Arbeitgeber binden. Mithin spart ein Unternehmen durch jede vermiedene Fluktuation einer Fachkraft im Schnitt ca. 45.000 e, die für die Neubesetzung einer solchen Stelle anfallen. Die positive Außenwirkung, die eine qualifizierte
Kinderbetreuung im eigenen Haus für die Arbeitgebermarke hat, lässt sich
zwar nicht in Euro beziffern, doch ist das Firmenimage ein zunehmend
wichtiges Kriterium bei der Wahl des Arbeitsplatzes.

Muss ein Arbeitgeber seine Kündigung begründen?

Ist eine Kündigung auch ohne Begründung wirksam? Diese Frage taucht in unseren arbeitsrechtlichen Beratungen immer wieder auf und hier bestehen regelmäßig Fehlvorstellungen. Zunächst einmal kann man deutlich sagen, dass im Kündigungstext grundsätzlich keine Begründung für die Kündigung gegeben werden muss. Die Begründung ist also regelmäßig keine Wirksamkeitsvoraussetzung.

Betriebliche Bildung – Handlungsfeld im demographischen Wandel.

In Zeiten des demografischen Wandels muss sich die betriebliche Bildungsarbeit als Teil der Personalentwicklung auf eine veränderte Situation einstellen, sowohl bei der Wahl der Maßnahmen, als auch in der Wahl der Methoden. Die bisherige Personalentwicklung in den meisten Unternehmen ist jugendzentriert und hat die älteren Mitarbeiter/innen vernachlässigt. In vielen KMU beschränkte sich die Personalentwicklung auf Führungskräfte und Auszubildende. Die zukünftige Personalentwicklung muss nun auch ältere Mitarbeiter/innen gezielt ansprechen, denn die berufliche Entwicklung wird sich mindestens bis zum 67. Lebensjahr erstrecken.

HRM-Checkliste: Gesprächsleitfaden für Zielvereinbarungsgespräche

In Zielvereinbarungsgesprächen legen jedes Jahr Vorgesetze mit ihren Mitarbeitern fest, wie diese im Einzelnen zu der Umsetzung der Unternehmensziele beitragen können. Es werden Ziele, Maßnahmen und Bewertungskriterien aufgestellt und geprüft, ob die Ziele der vergangenen Periode erfüllt wurden.

Geschäftszweige erfolgreich abspalten: Praxistipps für HR-Organisationen

Einige Unternehmen haben es bereits erfolgreich hinter sich: die Abspaltung oder die Ausgliederung eines Geschäftszweiges. Dies stellt Konzerne häufig vor große Herausforderungen. Die meist über Jahrzehnte gewachsenen Strukturen und Prozesse zum Mutterkonzern müssen abgeschnitten und der abzuspaltende Bereich in die operative und strategische Selbständigkeit überführt werden. Dabei haben meist die Zentral-, Stabs- oder Servicefunktionen des Geschäftszweiges, wie z.B. die HR-Abteilung, eine tiefere Verflechtung und Abhängigkeit mit der Mutter, als die operativen Geschäftseinheiten. Der Prozess der Abnabelung ist dabei alles andere als ein Selbstläufer und sollte zweifelsohne prozessual begleitet werden.

Gehalt systematisch modernisieren

Wie Zielvereinbarungen und variables Gehalt motivierend gestaltet werden erfahren Unternehmensverantwortlich vom renommierten Managementberater Gunther Wolf im Mai 2013 in zwei Seminaren in München und Hamburg.

Betriebszugehörigkeit – was ist das und warum ist sie so wichtig ?

Die Betriebszugehörigkeit bezeichnet die Dauer, während der ein Arbeitnehmer für einen bestimmten Arbeitgeber tätig ist. Hierfür ist nicht von Bedeutung, ob der Arbeitnehmer während bestimmter Zeiträume tatsächlich nicht gearbeitet hat (z.B. wegen langer Arbeitsunfähigkeit, Schwangerschaft. Elternzeit o.ä,), es zählt allein der rechtliche Bestand des Arbeitsverhältnisses.

Gesundheitsförderung Schweiz präsentiert S-Tool auf PERSONAL SWISS

Das S-Tool ist ein internetbasierter Fragebogen. Dieser liefert einen detaillierten Überblick darüber, wo die Stressfaktoren innerhalb eines Unternehmen liegen. Durch Selbsteinschätzungen erfahren Führungskräfte und Mitarbeiter, welche Belastungen im Betrieb erlebt werden, welche persönliche Ressourcen Mitarbeitende haben und wie sie sich fühlen. Auf der PERSONAL SWISS stellt die Gesundheitsförderung Schweiz ihr Tool vor.

Arbeitszeit erfassen: Was bedeutet uns Kontrolle?

Arbeitszeit muss rechtlich gesehen dokumentiert werden. Dennoch werden in der Schweiz Stempeluhren immer unbeliebter. Zeitgleich flexibilisieren Betriebe Arbeitszeiten. Doch was viele Menschen als moderne Errungenschaften loben, kehrt sich gegen sie: Die ausgesetzte Kontrolle der Arbeitszeiten mäßigt nicht – wie oft beabsichtigt – die Debatte um Zielerreichungen, sondern befeuert sie noch. Ivo Muri, Geschäftsführer des Herstellers von Zeiterfassungssystemen Zeit AG, hat für HRM.ch dazu über den Tellerrand der Psychologie geschaut. Er meint: Dreht den Zeiger zurück. Kontrolle ist gut.

Statement: Henne mit Ei. Paradoxien in der Arbeitswelt knacken.

Paradoxien in Businessplänen, Prozessen und Change-Situation rauben uns Energie und Klarheit. Sie führen bisweilen bis zur Handlungslähmung. Kein Wunder, unsere Welt wird komplexer; das bringt Asymmetrien, Paradoxien und Dilemmata mit sich. Es gilt also aufzuräumen. Das sagt Helmut Kasper. Er ist seit 2002 Leiter des Institutes für Change Management und Management Development an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er hat für HRM.ch die wichtigsten Human Resource-Cases entrümpelt.

Kompetenzmanagement: Unternehmen sind keine Schulen

Kompetenzmanagement-Systeme entwickeln, ist eine sensible Sache. Denn was Kinder auf ihrem Weg in die Berufswelt kaum fördert, soll nicht auch das Maß für ihre Eltern sein: Ein reines Notensystem, zur Einstufung von Kompetenzen und deren Entsprechung in Aufgaben. Andreas Mollet erklärt, mit welchen Fragen sich ein betriebliches Kompetenzmodell auf Herz und Nieren prüfen lässt. Er ist Geschäftsführer von Inolution, einem Beratungs- und Softwareunternehmen für Kompetenzmanagement.

Angebot zur PERSONAL SWISS: Wir verlängern die Premium-Mitgliedschaft

Sie sind Personalmanager und besuchen den Schweizer HR-Gipfel “PERSONAL SWISS” vom 09.04. bis 10.04.2013 auf der Messe Zürich? Dann melden Sie Ihre Teilnahme unter www.hrm.ch in der Rubrik “Termine” an und kommen Sie an unseren Stand (Halle 5 / D.06). Wir haben nämlich ein Messe-Special für Sie: Wenn Sie ein Jahr Premium-Mitgliedschaft buchen, legen wir zwei Monate drauf. Statt 12 genießen Sie 14 Monate lang alle Premiumvorzüge.

ERGEBNIS: Anbieter-Report „Betriebliches Gesundheitsmanagement“

Im letzten Newsletter fragten wir Sie danach, mit welchem Anbieter für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) Sie bisher zusammengearbeitet haben und wie Ihre Erfahrungen waren. Das Ergebnis: Viele Personaler nahmen am Report teil. Von diesen können nur sehr wenige auf eine Zusammenarbeit mit einem BGM-Anbieter zurückblicken. Die positive Nachricht: Die Bewertungen fielen insgesamt gut aus. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und beglückwünschen insbesondere Natalia Anna Züfle. Sie hat an der Verlosung zum Anbieter-Report teilgenommen und sechs Monate Premium-Mitgliedschaft gewonnen.

Betriebliche Ausbildung – quo vadis?

Suchen Sie nach konkreten Instrumenten und Strategien für Ihre erfolgreiche Ausbildungsarbeit? Diese finden Sie bei der jährlichen Wissensplattform für Ausbildungstrends „Zukunftsmotor betriebliche Ausbildung“ von Management Circle AG. Freuen Sie sich auf einen Austausch mit Fachkollegen, zahlreichen Best-Practice-Beispielen und viele neuen Impulsen!

Neues Präventionsprogramm gegen Muskel-Skelett-Erkrankungen

Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement hat in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen (DSSV e. V.) und der Initiative „Gesundheit im Betrieb selbst gestalten“ ein neues Praxiskonzept zur Prävention von Muskel-Skelett-Erkrankungen zusammengestellt; für Unternehmen, die präventive Maßnahmen gegen Rückenschmerzen setzen wollen. Das Programm beinhaltet unter anderem auf einzelne Berufsbranchen zugeschnittene Elemente für „körperlich beanspruchende Tätigkeiten mit Heben und Tragen“, „Bildschirmarbeitsplätze“ und „Einzelhandel“.

Im Messe-Fokus: Gesundheit am Arbeitsplatz

Wie bleiben Mitarbeiter langfristig gesund? Diese Frage gewinnt höchste Priorität, wie unter anderem der jüngst erschienene „Stressreport Deutschland 2012“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) beweist. Ein „wunder Punkt“ der Wissensgesellschaft sind psychische Überlastungen, ein anderer die fatalen Folgen des Bewegungsmangels. Die Corporate Health Convention am 23. und 24. April 2013 in Stuttgart macht das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz greifbar.

Wer lacht, hat noch Reserven! Spitzenführung schafft Spitzenleistung mit der Erfolgsstrategie Humor

96 Prozent der Führungskräfte halten Humor für eine wesentliche Führungseigenschaft. Aber haben auch 96 Prozent der Führungskräfte Humor? In einem Land, in dem es heißt: „Erst die Arbeit und dann das Vergnügen.“? Mit Humor zu führen, bedeutet Mitarbeiter und Kunden für das Unternehmen zu begeistern. Wer mit Humor führt erhält so Spitzenleistungen. Ein Zaubertrick? Nein! Ein positives Menschenbild! Und echte Führungsqualität!

Virtuelle Teams: Nichts Neues und doch alles ganz anders

Chefs der alten Schule müssen sich in virtuellen Teams neu erfinden, ansonsten dreht ihnen das Team den Ton ab. Und sie sollten nicht auf die Idee kommen, durch ein paar Social Media-Funktionen virtuelle Zusammenarbeit einführen zu wollen. Denn das eine hat mit dem anderen wenig zu tun. Das sagt Juliane Neumann. Sie ist Expertin für virtuelle Prozessdesigns und -umgebungen. Mit ihren Kollegen von der Unternehmensberatung Radical Inclusion hat sie ein Buch über virtuelle Teamarbeit geschrieben. Für HRM.de stellte sie einige der provokanten Thesen des Werkes zusammen und schildert ihre persönliche Erfahrung.

Spitzenleistung braucht Energie

Stets online und jederzeit erreichbar: Es strömt so viel auf uns ein, dass unser Gehirn immer öfter abschaltet. Burn-out kann die Folge sein – mit bekannten Gründen: äussere Überlastung und innere Überforderung. Das menschliche Gehirn ist nicht für Multitasking ausgelegt. Wie der Mensch mit der begrenzten Energie effizienter umgehen kann, beschreibt das «High-Energy-Management-Modell».

BEST PRACTICE “Continental”: Schichtarbeiter sparen Zeit für Familie, Bildung und Lebensabend

Die rund 15.000 Beschäftigten der Rupper Group des Continental-Konzerns in Deutschland haben einen neuen Rahmenbetriebsvertrag. Dieser räumt Mitarbeitern in Wechselschicht Entlastungszeiten ein und ermöglicht älteren Arbeitnehmern eine Arbeitszeitreduktion bei vollem Gehalt. Jüngere Mitarbeiter können ebenfalls zugunsten von Familien- und Bildungszeiten Stunden reduzieren. Personalvorstand, Betriebsrat, Gewerkschaft haben den Vertrag ohne große Differenzen Hand in Hand erarbeitet. Die Partner hoffen, damit der gesamten Chemiebranche mit gutem Beispiel voranzugehen.

STATEMENT: Emotionale Zombies im Job – gelobt und doch nie satt

Wer im Beruf seine Gefühle verdrängt und vor allem Komplimenten anderer nachjagt, manövriert sich in einen Zustand des permanenten, emotionalen Hungers. Die Konsequenz: Alles ist nichts, dauernd braucht es noch mehr Lob. Kollegen halten die Zügel zur eigenen Produktivität in der Hand, das Gefühl für die eigene Kraft geht verloren. Der Mensch funktionalisiert sich. Das aber ist genau das Gegenteil von dem, dessen die moderne Wirtschaft bedarf, sagen die Unternehmensberater und Trainer Hans Jürgen-Lenz und Werner Moser. Für HRM.de prüften sie emotionale Zombies auf Herz und Nieren.

REZENSION: Feierabend habe ich, wenn ich tot bin. (Väth / 2011)

Alles beginnt mit Ursachenforschung. Markus Väth hat das nicht vergessen. Seinem Thema entsprechend geht er mit seinen Lesern nicht spazieren. Das Cover seines Buches lässt´s vermuten. Der Grafiker hat aus zwei Grabmalen und einem Rettungsreifen das Wort „tot“gemixt. Der Tod als Rettungsanker für Leute, die im Leben keinen Feierabend finden; pardon im Job? Wohl kaum. Väth fragt in seinem Buch: „Wie wird man zum Lonesome Ranger, zum einsamen Helden der Arbeitswelt, der irgendwann erschöpft aus dem Sattel kippt?“

GABAL Verlag. 2011.
ISBN: 978-3-86936-231-1
240 Seiten. 19,90 EURO

Weiterbildungstrends: „Wir wachsen an Aufgaben, nicht an Beispielen“

Fast jedes deutsche Unternehmen bietet heute für seine Beschäftigen Weiterbildung an. Doch nicht immer erzielen Betriebe dabei die gewünschten Erfolge. Vor allem der Praxistransfer und die IT-Infrastruktur sind aktuell die Sorgenkinder der Mitarbeiterqualifizierung, wie etwa die Bewerberergebnisse beim Deutschen Bildungspreis beweisen.

Frauen, Silver Worker & Co. – Fachkräftemangel rechtssicher meistern

Eine europäische Frauenquote in Aufsichtsräten scheint erst einmal vom Tisch: Die Bundesregierung stellt sich bei dem Thema gegen EU-Justizkommissarin Viviane Reding. Doch in den Unternehmen geht die Diskussion um die Quote oder mögliche Alternativen auch jenseits einer gesetzlichen Regelung weiter. Betriebe fragen sich, wie sie den Anteil an kompetenten Führungsfrauen steigern können – und zwar im Einklang mit dem Arbeitsrecht. Auf den Frühjahrsmessen PERSONAL2013 Süd und Nord erhalten Personalverantwortliche Handlungshilfen für diese und weitere arbeitsrechtliche Fragen.

Shareconomy Personal: Wie HR-Software die Personalarbeit verändert

Mit dem Leitthema „Shareconomy“ hat die CeBIT kürzlich illustriert, dass die gemeinsame Nutzung von Wissen, Ressourcen und Erfahrungen für Betriebe an Bedeutung gewinnt. Doch inwiefern kommt dieser Trend bereits in einzelnen Unternehmensbereichen an – etwa beim Softwareeinsatz in der Personalarbeit?

Messevortrag auf der Personal2013 Nord: Straffe Meetings sind die Goldesel der Unternehmenskommunikation

Heute stehen die Menschen im Mittelpunkt, die ein Meeting ausmachen. Schließlich sind es nicht Beamer, Flipcharts und Stoppuhren, die dort zusammenkommen, sondern Menschen.
Hackordnung ausschalten, gesunden Menschenverstand einschalten

Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass “man” nur ins Meeting geht, wenn es Kekse und Kaffe gibt und natürlich um zu zeigen wie wichtig “man” ist. In Vergessenheit gerät dabei, dass das Verfallsdatum der Kekse bereits vor vier Wochen abgelaufen ist und jeder im Verteiler eingeladen wird.

Diese vermeintlichen Vorteile halten einem prüfenden Blick meist nicht stand.

Erfolgsfaktoren für Zielvereinbarungen

Häufig wird in der Praxis kritisch hinterfragt, ob Zielvereinbarungen erfolgreich sind und ob die damit angestrebten Wirkungen erreicht werden. Nach einer Studie der Universität St. Gallen besteht noch ein relativ großer Spielraum für eine Optimierung der gesamten Prozesskette von der Entwicklung bis hin zum Vorbereiten und Treffen von Zielvereinbarungen in Zielvereinbarungsgesprächen.
Was also ist zu tun, damit Zielvereinbarungen in Unternehmen auf eine fundierte Basis gestellt werden und durch die Beteiligten so umgesetzt werden, dass sie auch die angestrebten positiven Wirkungen entfalten.

Einstellungsinterviews erfolgreich führen.

Das Einstellungsinterview ist auch heute noch das meistgenutzte und sowohl bei Entscheidern, als auch bei Bewerbern noch immer das beliebteste Auswahlinstrument. Bereits 1992 konzipierte Prof. Heinz Schuler das sogenannte Multimodale Interview als Reaktion auf die in der Interviewforschung festgestellten Defizite konventioneller Interviews.

Und doch werden heute noch in vielen Unternehmen die Einstellungsinterviews ohne Sinn und ohne Struktur durchgeführt. Ist eine professionelle Personalabteilung vorhanden, besteht wenigstens noch Aussicht auf einen Interviewleitfaden.

Netzwerke – Karriereschub oder reine Selbstinszenierung

Eine Mitgliedschaft in Online-Netzwerken wird oft als Muss für die Karriere beschrieben. Häufig liest man gar von der Notwendigkeit eines dort vorhandenen eigenen Profils. Sind möglichst viele „Friends“, „Contacts“ oder „Buddies“ die Basis für eine erfolgreiche Karriere? Hilft Networking beim beruflichen Aufstieg? Ob private „Freundschaften“ in Social Networks oder berufliche „Kontakte“ auf Business-Kontaktbörsen, was bringt eine solcherart zum Teil exhibitionistische Selbstdarstellung?

IDEEN-SCOUT: März 2013

HRM.de liest monatlich Magazine. Und Magazine sind oft nicht ganz günstig. Geld für Printprodukte ist gut investiert, wenn sich die Beiträge von oberflächlicher Berichterstattung abheben. Wir empfehlen die Titel und Ausgaben, die abseits des Mainstreams im Human Resource Management überraschende Perspektive, ungewöhnliche Ansichten, wirklich neue Ideen und Blickwinkel auf immer wiederkehrende Personalthemen liefern.

Für den März 2013 empfehlen wir die Ausgabe des Harvard Business Managers.
Für alle Sammler: Der Ideen-Scout liegt dem Beitrag als pdf bei.

Was Unternehmen von Facebook und Co. lernen sollten

Soziale Netzwerke sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Allein Facebook zählt über eine Milliarde Nutzer. „Social“ – also Teil einer Online Community – zu sein, hat die Kommunikation nachhaltig verändert. Dennoch unterschätzten Unternehmen die Auswirkungen der Netzwerkkommunikation auf die Arbeitswelt – und verpassen die Chancen, die sich ihnen dadurch bieten …

Den Musikgeschmack des Freundes teilen, die ehemaligen Studienkollegen aus China finden oder alle „Freunde“ über die bevorstehende Reise informieren: „Xing, Facebook und Co. haben das Kommunikationsverhalten der Menschen verändert“, kommentiert Rudolf Schuler von SilkRoad technology, einem führenden Anbieter von Talentmanagement-Lösungen. Die diesjährige CeBIT thematisierte diese Entwicklung unter dem Titel „Shareconomy“: Man besitzt Wissen, Erfahrungen und Ressourcen nicht länger nur, sondern teilt sie. „Unternehmen sind gut beraten, wenn sie ihren Mitarbeitern ermöglichen, die Vorteile dieses neuen Kommunikationsverhaltens auch im Job zu nutzen.“ Denn Informationsaustausch – sei es in fachlichen Fragen, bei Beurteilungsgesprächen oder Weiterbildungsmaßnahmen – findet natürlich auch in Unternehmen statt. „Sind die Kommunikationswege im Job ähnlich intuitiv aufgebaut wie es im privaten Umfeld der Fall ist, sind Interesse und Aktivität automatisch höher. Alle Beteiligten profitieren von einem regen Informationsaustausch“, so Schuler weiter.

Smartphones und Tablets halten Einzug in Unternehmen – HR-Abteilungen ziehen nach

Mobile Anwendungen sind nach einer BITKOM-Branchenumfrage unter IT- und Telekom-Unternehmen das zweitwichtigste Hightech-Thema nach Cloud-Computing und noch vor Big Data/Business-Intelligence für das Jahr 2013. Hersteller mobiler Endgeräte wie Apple oder Samsung erzielen große Zuwachsraten. Gleiches gilt für den mobilen Softwaremarkt mit Blick auf Apps & Co. Wie sich diese Entwicklung auf das Human Resource Management auswirkt, beschreibt der folgende Artikel.

Bring your own Device Wie Unternehmen den Einsatz privater mobiler Endgeräte am Arbeitsplatz managen können

Immer weniger Angestellte verbringen ihre Tage von neun bis fünf Uhr im Büro. Die Zukunft gehört flexiblen Arbeitszeiten und -orten, irgendwo zwischen Flughafen, Homeoffice und Café. Auch die Form der Zusam-
menarbeit ist im Wandel begriffen: Starre Abteilungsstrukturen werden verdrängt durch Projektteams, Teilzeitarbeiter und Freelancer. Mobilität im Arbeitsalltag wird für Unternehmen zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Dieser Paradigmenwechsel erfordert tief greifende Veränderungen in der unternehmensinternen IT-Landschaft.

HR goes CSR

Bierkultur und Marken-Genuss fördern – das sind Ziele der Brau Union Österreich AG, einer Tochtergesellschaft des Heineken-Brauerei-Konzerns. Sie vertritt Markenbrauereien aus dem In- und Ausland in Österreich.
Aus der Corporate-Social-Responsibility-Politik Heinekens leiten Generaldirektor Markus Liebl und sein Managementteam die Leitlinien für ihre eigene Personalarbeit ab.

Risiken reduzieren So schützen Sie Ihre Personaldaten

Reisekosten abrechnen, Urlaubsanträge bearbeiten, Bewerbungen prüfen – viele Routinearbeiten können Personaler mithilfe von Smartphones oder Tablets unterwegs erledigen. Die Vorteile der mobilen Personalarbeit liegen auf der Hand: erhöhte Verfügbarkeit, schnellere Reaktionszeiten, größere Flexibilität und damit einhergehend eine größere Zufriedenheit der Mitarbeiter. Doch die mobile Personalarbeit birgt auch Gefahren für Datenschutz und Informationssicherheit.

Reiche Ernte

Vielleicht möchten Sie sich in Ihrem jetzigen Beruf oder in einer gerade übernommenen Stelle neu positionieren: Was möchten Sie zukünftig schaffen und als abgehakt vermerken? Welche Früchte möchten Sie also zukünftig ernten? Mit ihren Fragestellungen bringt Doris Paulnsteiner Sie zum Nachdenken – und gleichzeitig sofort ins Tun.

Talent Management

Talent Management ist aus Relationaler Sicht keine HR- sondern vielmehr eine Führungsverantwortung – und sie kann nicht im Trockentraining (jemand wird als Talent identifiziert und dann „auf seine Aufgabe vorbereitet“), sondern nur „on the job“ praktiziert werden (d.h. das Talent „tut“ das Neue und wird als Talent dabei begleitet).Dieser klare Prozess bringt das Management in die Verantwortung, die Talents zu sichern, während die Business Partner/HR die passenden Prozesse dazu schaffen. Das Ganze kann sehr kostengünstig und effizient für das Unternehmen ablaufen.

Potenziale erschließen durch Managed Services

„Wohnst Du noch oder lebst Du schon?“ Dieser bekannte IKEA-Spruch lässt sich auch auf die Geschäftswelt übertragen, wenn man sagt „Managst Du noch oder denkst Du schon?“. Wobei Denken hier gemeint ist als Nachdenken über die weitere Unternehmensentwicklung und die dafür erforderlichen Schritte. Sehr häufig treffen wir heute auf Unternehmen, die vor lauter weit verzweigten Prozessen, deren Beitrag zum Kerngeschäft nicht mehr erkennbar ist, sozusagen den „Wald vor lauter Bäumen“ nicht mehr sehen. In dieser Situation stellt Falk Ambos die herausfordernde Frage, „Tun Sie immer noch alles – oder lagern Sie bewusst komplett aus, was in Ihrem Unternehmen strategisch „nur“ eine Supportaufgabe darstellt?“

Perfekt und erfolglos

Unser Ausbildungssystem ist immer noch darauf gerichtet, perfekte Fachleute hervorzubringen. Dabei ist fachliche Exzellenz schon lange nicht mehr ausreichend für beruflichen Erfolg. Sie kann sogar kontraproduktiv sein, wenn Perfektion zum Perfektionismus wird, meint Constantin Sander.

Neu durchstarten

Klar, dass Sie neu durchstarten, wenn Sie eine neue Herausforderung oder gar eine neue berufliche Position annehmen. Aber im Prinzip starten Sie auch immer dann neu durch, wenn Sie mit Ihrer aktuellen Situation nicht zufrieden sind – und das sollte ja laufend der Fall sein: Denn Unzufriedenheit entsteht ja immer gemeinsam mit der vagen Idee, dass es auch anders ginge; und/oder, dass das aktuelle Vorgehen nicht ganz dem persönlichen OptimalSzenario entspricht. Allein – das Durchstarten fällt schwer: Denn die meisten Menschen sehen im Alltagsdickicht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, versuchen sich am großen Wurf, scheitern an den Niederungen des Alltags und geben immer wieder entmutigt auf. Das alles muss nicht sein, meint Sonja Radatz. Sie geht davon aus, dass Sie irgendwo beginnen können, und sei das Thema noch so klein. Allerdings sollten Sie Ihr Optimalszenario immer klar vor Augen haben, damit Sie auch wirklich gute Voraussetzungen schaffen, um „on track“ zu bleiben.

Voriges und Folgendes: Aller Anfang ist leicht

Heißt es nicht, aller Anfang ist schwer? Ja, wenn es so aussieht, als müsste man selbst den Anfang machen, dann scheint es oft schwer. Man ist nicht sicher, ob tatsächlich man selbst oder nicht besser jemand anderes den Anfang machen soll. Oder man zweifelt, ob jetzt überhaupt der richtige Zeitpunkt ist, anzufangen. Und, womit ist der Anfang zu machen?

Ein neues Führungskonzept: Die Begeisterungsführung

Die Begeisterungsführung verfolgt das Ziel, jenseits der Null-Linie der Zufriedenheit die Performance-Exzellenz der Mitarbeiter zu erhöhen, ihre emotionale Verbundenheit zum Unternehmen zu stärken, ihr Bleibepotenzial zu heben und positive Mundpropaganda nach innen und außen auszulösen. Im Teil 2 ihrer Serie beschreibt Anne M. Schüller, wie Sie Ihre Touchpoints mit dem Mitarbeiter schon vor dem Gespräch gut testen und optimieren können.

Führen Sie schon konsequent genug?

Konsequent führen will jeder. Und es ist auch nicht besonders schwierig: Es bedarf lediglich weniger Kniffe, die zu beachten sind – wie Doris
Paulnsteiner aus der Praxis weiß. In ihren Führungsbegleitungen ist der „Aufbau von nachhaltiger Konsequenz“ das zentrale Thema, stets verbunden mit dem Ziel, die geforderten Ergebnisse im Team gesichert zu erreichen.

Abschied von der Paukmaschine: Die Idee einer konstruktivistischen Universität

Die konstruktivistische Einsicht in die Vielzahl der Welten und Wirklichkeiten lässt sich gerade in der universitären Lehre benützen, um intellektuelle Neugierde, Faszination und ein kooperatives Nachdenken zu unterstützen. Der Konstruktivismus inspiriert zum Abbau blockierender Wissenshierarchien, er fördert ein dialogorientiertes Lernen, setzt auf die Autonomie und die intellektuelle Selbständigkeit des Einzelnen. So beschreibt Bernhard Pörksen seinen Beitrag zur Idee einer Universität.

Nichts bleibt besser! Nachhaltiger Erfolg in [IT-]Organisationen

Wenn Sie endlich alle Methoden haben, die Sie brauchen, dann wird alles gut sein: Balanced Scorecards, Effectuation und Soft Skill Management verwenden Sie solange Sie denken können. Scrum ist seit Anbeginn der Zeit Ihr Freund und die ersten KANBAN-Einflüsse haben Sie auch schon in der Organisation verankert. Effizienz findet nicht nur in Ihren Träumen sondern in Ihren Prozessen statt. Kurz und gut – alles ist im Plan… und trotzdem sollte Sie gemeinsam mit dem Autor dieses Artikels, Raimund Pickl, die schlichte Fragestellung quälen: „Wird das, was wir heute tun, morgen noch reichen um am Markt erfolgreich zu sein?“ Sie haben wahrscheinlich ein heute gut funktionierendes Unternehmen um sich, aber wie wird es morgen sein?

Tun Sie schon, was Sie wirklich wollen?

Die Frage erschreckt viele Menschen: Weil die Antwort darauf nicht im Internet abrufbar ist, nicht per Kodex geregelt, nicht vorgegeben, nicht „einfach so“ zu beantworten ist. Es erfordert schon ein bisschen Zeit und Mut, um darüber nachzudenken. Denn wir wissen ganz genau: Im Nachdenken entsteht die Lust auf Veränderung und keimt der Mut, etwas Neues zu wagen. Auch wenn wir uns gleich darauf selbst einbremsen: Nein, nicht jetzt. Nein, nicht in dieser Sache.

“KÜCHENSIEB STATT BETRIEBSRENTE” – Lange Wartezeitregelungen in Versorgungsordnungen sind nicht diskriminierend

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in einem aktuellen Fall – 3 AZR 100/11 – geurteilt, dass eine Wartezeitregelung wirksam ist, wonach nur Mitarbeiter eine Betriebsrente erhalten sollen, die bei Renteneintritt eine 15-jährige Betriebszugehörigkeit vorweisen können. Eine derartige Regelung stellt weder eine Diskriminierung wegen des Alters dar, noch ist darin eine unzulässige Benachteiligung wegen des Geschlechts zu erkennen.

Sieben Gründe warum Teamentwicklung nicht funktioniert

Heute gibt es fast keine berufliche Tätigkeit mehr, die nicht auch Teamarbeit erfordert. Doch häufig hakt es im Teamwork. Informationen fließen nicht reibungslos, Standpunkte pralle aufeinander, von Kooperation keine Spur. Ein Teambuilding muss her. Doch am Ende ist die Enttäuschung groß. Warum nur funktioniert Teamentwicklung nicht?

Zurückweisung einer Betriebsratsanhörung mangels Nachweises einer Vollmacht?

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat sich jüngst mit der Frage beschäftigt, ob eine Betriebsratsanhörung unwirksam ist, bei der nicht ausreichend klar gestellt ist, ob der Unterzeichner bevollmächtigt ist, wenn deswegen eine Zurückweisung durch den Betriebsrat erfolgt ist. Dieser Beitrag stellt die wesentlichen Punkte des BAG-Beschlusses dar.

Bundesarbeitsgericht vom 13. Dezember 2012, 6 AZR 348/11

Was interessiert Schweizer HR-Professionals am meisten?

Rechtskonformität und Stilsicherheit bei Arbeitszeugnissen, professionelle Interviewführung sowie HR-Kennzahlen als Führungs- und Steuerungsinstrument sowie das Durchführen von Mitarbeiterbefragungen sind Themen, die bei hrmbook.ch 2012 auf grosses Interesse stossen. Und schon 2013 zeichnen sich erste interessant Trends ab.

Sachgrundlose Befristung trotz unbefristeter Vorbeschäftigung (§ 14 Abs. 3 Satz 2 TzBfG a. F.)

Ein enger zeitlicher Zusammenhang eines befristeten Arbeitsverhältnisses zu einem vor Jahren bestehenden früheren unbefristeten Arbeitsvertrag mit demselben Arbeitgeber i. S. v. § 14 Abs. 3 Satz 2 TzBfG a. F. ist auch gegeben, wenn beide nahtlos durch eine ununterbrochene Folge befristeter Arbeitsverträge mit derselben Tätigkeit verbunden sind.

(Leitsatz des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 19. Oktober 2011 – 7 AZR 253/07

Wie unangemessenes Verhalten von Vorgesetzten ahnden?

Sie sind in Ihrer Berufspraxis auf ein arbeitsrechtliches Problem gestoßen? In diesem Forum beantwortet Constanze Grosch, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht bei BMH Bräutigam & Partner (Berlin), Ihre Frage.

STEUERNACHTEILE BEI AUSLANDSENTSENDUNG

Eine langfristige Auslandsentsendung eines Mitarbeiters an eine Tochtergesellschaft kann für den Expatriate Steuernachteile bei den Werbungskosten bringen. Darauf weisen die Rechtsanwälte und Steuerberater GRP Rainer hin.

BUCHTIPP: Kommentar zum Bundesdatenschutzgesetz

Wie heikel das Thema Datenschutz ist, mussten etliche Unternehmen erfahren, die wegen Datenschutzskandalen am Pranger standen.Medien und Datenschutzbeauftragte sind sensibilisiert, die Verfolgung hat zugenommen und die Bußgelder wurden 2009 erhöht. Wer sich im Unternehmen mit Datenschutzfragen auseinandersetzt, dem bietet „der Plath“ Orientierung, Verständnis, Antworten und Empfehlungen.

Fahrtkostenzuschüsse: Da rauchen die Zylinderköpfe

Jeder Arbeitnehmer kann bei seiner Einkommensteuererklärung Werbungskosten für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstatte geltend machen. Das Grundprinzip ist vergleichsweise einfach. So kann der Beschäftigte für jeden Arbeitstag, an dem er seine regelmäßige Arbeitsstätte aufsucht, für jeden Entfernungskilometer zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte einen Betrag in Höhe von 0,30 Euro als Entfernungspauschale steuermindernd als Werbungskosten ansetzen. Dieser Beitrag schildert Details zum Sachverhalt und präsentiert vier Praxisbeispiele.

BUCHTIPP: Erfurter Kommentar zum Arbeitsrecht

Dieser Standard-Kommentar erläutert die wichtigsten Gesetze für den (beruflichen) Arbeitsrechts-Alltag. Er bietet für die Praxis seit Jahren einen verlässlichen Überblick über alle wesentlichen Normen des Arbeitsrechts und bezieht auch die Auswirkungen des Sozialversicherungs- und des Steuerrechts mit ein.

Russischer Arbeitsmarkt für Personalmanager: Gefragt ist stimmige Mischung aus Fachkompetenz und überfachlichen Qualitäten

Manager und Spezialisten für das Personalwesen werden von Unternehmen in Russland eifrig gesucht. Während qualifizierte, erfahrene und gut vernetzte Personaler gleichzeitig unter mehreren Jobofferten wählen können, treffen sie auf steigende Anforderungen von Seiten der Arbeitgeber. Längst sind allein fachliche Fähigkeiten keine Garantie für lukrative Festanstellungen und schnell nach oben führende Karriereleitern. Im Zuge reiferer Märkte und gereifter Unternehmen steht das Personalwesen in Russland im Zeichen seiner Professionalisierung. Überfachliche Kompetenzen von Personalmanagern gewinnen damit an Gewicht.

Ein Update: Social Media am Arbeitsplatz

Die Nutzung sozialer Netzwerke und Online-Plattformen durch Arbeitnehmer war im Jahr 2012 wiederholt Gegenstand arbeitsrechtlicher Verfahren. Zudem bewegen die Praxis Fragen zum Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen im Internet oder zur Möglichkeit, private mobile Endgeräte dienstlich zu nutzen („Bring your own device“).

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze – März 2013

Wie oft können Mitarbeiter während der Elternzeit eine Verringerung der Arbeitszeit verlangen? Setzt eine fristlose Eigenkündigung eines Arbeitnehmers wegen Vertragsverletzung des Arbeitgebers dessen vorherige vergebliche Abmahnung voraus? Müssen schwerbehinderte Personen für Benachteiligung im Bewerbungsverfahren Indizien vortragen?

Schweizer HR-Barometer 2012

Gemäss dem neusten Schweizer HR-Barometer haben sich rund die Hälfte der Befragten mindestens einmal innerhalb des letzten Jahres geringfügig fehlverhalten. Am häufisten wird zu viel fantasiert und geträumt, eine zusätzliche oder längere Pause gemacht oder man strengt sich bei der Arbeit zu wenig an.

Wirksame Befristung einer Arbeitszeiterhöhung (§§ 305 ff. BGB)

1. Das TzBfG ist auf die Befristung einzelner Arbeitsbedingungen nicht anwendbar. Sie unterliegt vielmehr der AGB-Kontrolle nach den §§ 305 ff. BGB.

2. Eine befristete Erhöhung der Arbeitszeit in einem erheblichen Umfang –
hier für drei Monate um 50% – benachteiligt den Arbeitnehmer aber nur
nicht ungerechtfertigt

(Leitsätze des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 15. Dezember 2011 – 7 AZR 394/10

„Ungeahnte soziale Nähe zum Kunden“

Andreas Bischof, Leiter Berufsbildung Bühler AG, berichtet an der Swiss eLearning Conference, die am 9. und 10. April 2013 parallel zur Personal Swiss in Zürich stattfindet, über die Erfahrungen der Bühler Group mit einem virtuellen Klassenzimmer

Entspannung mit der „Schlënder“-App

Eine neue App soll stark beschäftigten, vom Burnout bedrohten Menschen dabei helfen, Freiräume in ihrem Tagesablauf zu finden, die für Sport oder gemeinsame Aktivitäten mit Freunden genutzt werden können.

Compliance im internationalen Business

Zu einem wichtigen Umsatzgenerator für E-Learning-Anbieter hat sich in den letzten Jahren das Thema Compliance entwickelt. Der Leverkusener Spezialchemie-Konzern Lanxess hat sich für ein Angebot des Berliner Anbieters Digital Spirit entschieden.

MOOC-Anbieter expandieren

Lausanne setzt auf edX, Genf steigt bei Coursera ein. Immer mehr Elite-Hochschulen weltweit steigen in das Geschäft mit den Massively Open Online-Kursen, kurz MOOC, ein. Die Methode, akademische Lehre weltweit immer mehr Menschen zugänglich zu machen, bleibt dennoch umstritten.

BYOD-Strategien dringend notwendig

Weil immer mehr Arbeitnehmer private Smartphones und Tablet PC an den Arbeitsplatz mitbringen, empfiehlt der Computerhersteller Dell Unternehmen, dringend eine eigene Bring-Your-Own-Device (BYOD)-Strategie zu entwickeln.

E-Learning-Anbieter im Visier von Investoren

Eine steigende Nachfrage nach E-Learning-Angeboten und ein breites Wachstum des Marktes machen E-Learning-Anbieter zu einer lohnenden Anlage für Investoren, stellt die Studie „Global eLearning Investment Review“ des britischen Finanzunternehmens IBIS Capital fest.

Wenig Budget, grosse Erwartungen

E-Learning ist in immer mehr Unternehmen das Mittel der Wahl, wenn es um die Weiterbildung der Mitarbeiter geht. Doch die Budgets bleiben hinter den Erwartungen zurück.

Business Process Management per MOOC lernen

Die Grundlagen und neuesten Erkenntnisse der Prozessanalyse und -optimierung können Interessierte seit Mitte Februar in einem neuen kostenfreien Online-Lehrgang auf der Plattform opencourseworld.de lernen.

Do-it-Yourself Lern-Apps auf dem Vormarsch

Es begann mit der eBooks-Anwendung von Apple, die es auf einfache Weise ermöglicht, Inhalte in Form eines eBooks ins Netz zu stellen. Jetzt gibt es Apps, die sich schnell und für jeden machbar mit Lerninhalten aufbereiten lassen.

Umfrage: HR-Software-Report 2013

Software für Bewerbermanagement, Mitarbeitergespräche und Bildungscontrolling steht ganz oben auf der Wunschliste der Personaler, das ergab der „HR-Software-Report 2012“. Je etwa ein Drittel aller an der Umfrage beteiligten 442 Personaler gaben an, zukünftig für diese HR-Prozesse Softwareunterstützung anzustreben. Dazu haben sicher die Bewerbungsflut und die gestiegenen Ansprüche an Qualifikation und Ausbildung beigetragen, die die HR-Bereiche der Unternehmen stark beansprucht.

Mehr Begeisterung, bitte!

Freundlich, zuvorkommend, nett – so lange man noch keinen Vertrag mit ihnen abgeschlossen hat, gebärden sich viele Unternehmen als wahre Musterbeispiele für Service und Engagement.

Zeit haben – und „leben“

Wie kostbar ist die Zeit?
In den vergangenen Wochen ist mir aufgefallen, dass ich noch häufiger als sonst sage: „Gemach! Gemach!“. Ich begegne vielen Menschen, die durch ihr Leben hetzen, als würden sie etwas verlieren oder als seien sie auf der Flucht.

Mehrheit der Frauen strebt höhere Position an

Die Mehrheit der Frauen in Österreich will Karriere machen. Das geht aus einer Befragung von gdi-consulting hervor, einem Zusammenschluss von Expertinnen für Gender, Diversity und Inklusion. Zumeist behindern jedoch die Rahmenbedingungen den Aufstieg der Frauen.

Relationale Hebeleffekte im Vertriebserfolg

Ist unser Vertrieb erfolgreich? Nun, mal mehr – mal weniger; so die Aussage vieler Unternehmensleitungen. Was bedeutet: Wir überlassen den Erfolg dem Zufall. Werden wir aber damit den betriebswirtschaftlichen Erfordernissen im Unternehmen gerecht? Sonja Radatz behauptet: Nein. Zumindest nicht gesichert!Aus ihrer Erfahrung fasst sie in diesem Artikel 12 Hebeleffekte zusammen, die den Vertriebserfolg potenziell sichern. Natürlich wirkt nicht alles überall – aber Sie werden ganz bestimmt auf Ihre Art fündig.

„Erfahrungskreis i“ – Sensorik und Sinn(e)

In der neuen Serie „Werte & Wissen – Zwischenräumliche Perspektiven auf Systeme“ von Claus Riehle geht es um das „Dazwischen“ – um zwischenräumliche Perspektiven auf Systeme. Im ersten Artikel geht es darum, Unterscheidungen zu detektieren und zu verarbeiten. Durch eine klare Unterscheidung zwischen Daten, Information und Wissen lässt sich der Verarbeitungsprozess zyklisch strukturieren. Claus Riehle macht in seinem Beitrag deutlich, wie „Wissen“ auf der Systeminnenseite verortet und „Eigen-Wert“ generiert wird und wie bedeutsam dabei das Handeln für die Erzeugung von Orientierung, Identität und Sinn ist.

Schlagfertigkeit braucht Humor und Sympathie

Schlagfertigkeit verbinden viele mit Plattmachen und Brüskieren – Gewinnen um jeden Preis eben. Dabei lässt sich mit Humor und Sympathie meist mehr erreichen. Eine positive Grundhaltung, ein gesundes Maß an Biss und eine Portion Humor sind die Zutaten für die neue Schlagfertigkeit – ein Schlagabtausch ohne Verletzte, in dem beide Seiten ihr Gesicht wahren. Wer das beherrscht, fühlt sich in Gesprächssituationen souveräner, sicherer und kann sympathisch überzeugen und seinen Standpunkt vertreten. Der Psychologe Valentin Nowotny illustriert in diesem Beitrag, wie Sie ihre innere Grundhaltung trainieren und humorvoll und sympathisch kontern.

Studie untersucht Erfahrungen mit HR-Software

Eine gemeinsame Studie der Zeitschrift personal manager und der Netzwerkportale HRM.at, HRM.de und HRM.ch untersucht aktuell, welche Erfahrungen Unternehmen mit HR-Software gesammelt haben.

Spitzenverkäufer machen‘s ohne

Verkaufen nach Plan – Seminarmodul rein und schon schnurrt der Verkäufer im Hardseller, Softseller oder „was auch immer“- Modus. So lieben es Verkäufer und Führungskräfte im Vertrieb. Doch die Ernüchterung folgt oft auf dem Fuße. Irgendwie funktioniert diese „todsichere“ Methode dann doch nicht, obwohl es sich in der Theorie doch alles so logisch angehört hatte. Nun ja, Verkäufer sind einerseits eben doch keine Maschinen, die man eben einfach mal (um-)programmieren kann. Ist damit aber jeder Methodeneinsatz nun Scharlatanerie?

Verkäufer brauchen mehr Mut!

Nachfassen würde ich als die Königsdisziplin im Verkauf bezeichnen. Doch viele Verkäufer meiden es nachzufassen, wenn der Kunde auf ein Angebot nicht reagiert. Sie schreiben lieber Angebot um Angebot – irgendeiner wird schon anbeißen! Für den Kunden ist das ebenso bequem wie für den Verkäufer. Ob sich so allerdings Aufträge generieren lassen, ist äußerst fragwürdig. Dabei gibt es viele gute Gründe am Kunden dranzubleiben und nachzufassen.

eLearning – besser als sein Ruf?

Eines der größten Probleme im Vertrieb: Es bleibt kaum Zeit zu lernen. Und wenn, dann nicht vor Ort – weil der aktuell größte Asset des Vertriebs zu sein scheint, dass er beim Kunden ist. Und dann ist er aber auch beim Kunden. Wie soll da Lernen passieren? Mit Hilfe von eLearning – meint Rolf Arnold in seinem Artikel. Allerdings passiert das auch nicht „so nebenbei“, sondern sollte aus seiner Sicht gut geplant und vorbereitet werden, um seine Wirkung umfassend zu entfalten.

Das kollektive Schwarmversagen

Stellen Sie sich vor, es ist Rezession und keiner macht mit! Gerade verdunkelt sich das Geschäftsklima über Deutschland – Finanzanalysten sehen eine massiv aufsteigende Rezessionsgefahr in den nächsten Monaten. Unternehmer in allen möglichen Branchen prognostizieren allerdings das genaue Gegenteil. Machen wir unser Schicksal womöglich selbst? Schauen wir lieber in den Abgrund als nach vorn? Antworten darauf liefert der Allensbacher Wirtschaftspsychologe und Fachbuchautor Winfried Neun.

Relationale Meilensteine im Vertriebserfolg

Erfolg im Vertrieb – den braucht letztlich jedes Unternehmen, um nachhaltig gut leben zu können. Kein Wunder, dass da der Druck auf den Vertrieb wächst, wenn die Ergebnisse nicht mehr so leicht zu lukrieren sind. Häufig läuft der Vertrieb jedoch im Hamsterrad: Wenn der strategische Treiber nicht sinnvoll identifiziert ist, die Organisation nicht passt, immer noch Produkte anstatt Leistungen verkauft werden – und, ja, wenn überhaupt noch „verkauft“ wird. Eine Neudefinition der Meilensteine im Vertriebserfolg.

Vertriebserfolg ohne zu „vertreiben“

Vertrieb kommt vom Wort „vertreiben“. Ein äußerst ungünstiges Wort für den Prozess, der dahinter stehen sollte – meines Erachtens. Ein
recht treffendes Wort allerdings für das, was ich jeden Tag als Kundin erlebe; wobei nicht immer klar ist, was gerade „vertrieben“ wird: der Kunde – oder doch eher das Produkt, die Leistung?

arte-Dokumentation: WORK HARD – PLAY HARD

Am 06.03.2013 strahlt der Sender arte um 21:45 eine Dokumentation über die Entgrenzung von Arbeit. Der Titel: Work hard – play hard. Der preisgekrönte Film wirft einen kritischen Blick darauf, wie die Optimierung von Betrieben die Optimierung der Menschen bedingt, die in ihnen arbeiten. Hier führt ein Filmteam die Kamera, das zuvor keinerlei Expertise im Personalmanagement besaß. Personalern liefert die Dokumentation einen frischen Blick auf ihr Tagesthema. Ein streitbarer, aber zeitgemäßer Film.

Junge Akademiker: Ins Ausland gehen oder daheim bleiben?

Universum Communications, die weltweit tätigeEmployer-Branding-Agentur, hat international über 450.000 Studierende und junge Berufstätige zu ihren Arbeitgeberpräferenzen, Karrierevorstellungen und Kommunikationsvorlieben befragt und teils erstaunliche Ergebnisse präsentiert. Danach werden sich Unternehmen in Zukunft im Wettbewerb um die besten Köpfe anstrengen müssen, um diese für sich zu gewinnen.

Das Portal HRM.ch kooperiert mit LO (Lernende Organisation)

HRM.ch hat eine redaktionelle Kooperation mit der Fachzeitschrift „Lernende Organisation – Fachzeitschrift für Relationales Management und Organisation“ (LO) abgeschlossen. Die Artikel der Zeitschrift erscheinen damit künftig im HRM.ch-Portal. Mitglieder können zudem in den letzten zwei Jahrgänge der Publikation stöbern und sich von den Ideen und Strategien inspirieren lassen, welche von namhaften Autoren zusammengetragen wurden.

Sei spontan!

Am allermeisten lernen wir sicherlich in der Interaktion mit anderen. Und die besten Führungskräfte, die ich kenne, lernen praktisch „im Stehen und Gehen“: Indem sie mit ihren Mitarbeitern in steter Interaktion stehen, passen sie sich kontinuierlich an neue Gegebenheiten an. Sie geben nicht so viel auf Pläne; im Gegenteil, sie tun etwas anderes, sobald sie dies als notwendig erachten.

Schön war’s / Schön wär’s!

Gerne zitieren wir Goethe, wenn’s um Veränderungen geht: „Wünsche sind Vorboten von Fähigkeiten“. Der Satz legt ein erhöhtes Interesse an detaillierten Wunschvorstellungen von Teammitgliedern nahe: wie sie nach erfolgter Veränderung handeln möchten, wie sie auf Herausforderungen reagieren, die geplante Aufgabe meistern möchten.

Das HRM.at kooperiert mit LO (Lernende Organisation)

HRM.at hat eine redaktionelle Kooperation mit der Fachzeitschrift „Lernende Organisation – Fachzeitschrift für Relationales Management und Organisation“ (LO) abgeschlossen. Die Artikel der Zeitschrift erscheinen damit künftig im HRM.at-Portal. Mitglieder können zudem in den letzten zwei Jahrgänge der Publikation stöbern und sich von den Ideen und Strategien inspirieren lassen, welche von namhaften Autoren zusammengetragen wurden.

Das 1 x 12 des Anders-Bleibens

Nicht lediglich etwas anderes tun, sondern auch „anders bleiben“: Das ist die Voraussetzung, um nicht nur Veränderung, sondern auch nachhaltige Veränderung zu erzielen. Sonja Radatz hat für dieses „anders bleiben“ 12 Faktoren extrahiert, die ihrer Erfahrung nach dazu beitragen, nicht Funktionierendes im eigenen Umfeld laufend zu orten und durch anderes Verhalten zu ersetzen.

Strategiewechsel: In 5 Schritten die Weichen im Betrieb neu stellen

Krisenzeiten wirken wie schnelle Brüter. In ihnen reifen strategische Entscheidungen schneller als in normalen Zeiten. Denn wenn zum Beispiel die
Aufträge wegbrechen, dann ist meist für alle Beteiligten klar: Es muss etwas geschehen, sonst… Trotzdem sollten auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wegweisende Entscheidungen mit Bedacht getroffen werden. Sonst schlittern Unternehmen noch weiter in die Krise.

Angst vor Innovation?

Viele Manager sind „Zahlenmenschen“ und haben als solche Angst vor Innovationen. Denn deren Erfolg lässt sich nur bedingt vorhersagen und schon
gar nicht berechnen, meint Georg Kraus, Inhaber der Changemanagement – Beratung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal. Er fordert von Managern mehr Mut, neue Wege zu beschreiten.

Von lauter Trotteln umgeben

Die Mitarbeiter haben wieder mal alles falsch gemacht. Termin nicht eingehalten und die Anweisungen des Chefs nicht wirklich befolgt. „Bin ich denn von lauter Trotteln umgeben?“ fragt sich da so mancher Vorgesetzte. Nur: Wer ist wirklich der Trottel? Wenn Mitarbeiter nicht leisten was sie sollen, ist oftmals die Führungskraft gefragt, den eigenen Führungsstil zu überdenken.

Folklore in der Führungsetage? Zwänge und Notwendigkeiten auf dem Weg zur Erneuerung

Erneuerung in der Organisation ist niemals ein „Nice to have“, sondern die Voraussetzung, um in einem sich ständig wandelnden Umfeld zu überleben. In einem Umfeld, das von jedem von uns gestaltet wird, die wir uns gerne als „die Verkörperung von Weiterentwicklung“ bezeichnen (oder möchte jemand gerne von sich behaupten, stehen geblieben zu sein?).Roland Graf wirft in diesem Kontext einen scharfen Blick auf die Zwänge und Notwendigkeiten für Erneuerung im Unternehmen – aus drei verschiedenen Perspektiven: der Perspektive der Führung, der Perspektive der Kunden und der Perspektive der Mitarbeiter. Die pragmatischen Antworten, die er dabei findet, können unmittelbar in jeder Organisation umgesetzt werden.

Tun Sie etwas anderes! Gut. Schön. Wie?

Da steht er nun vor einem, der gute Vorsatz: „Ich werde das ab sofort ganz anders angehen.“ Aber immer erscheint uns in diesem Moment das „Andere“ als riesengroßer, schier unüberwindbarer Berg, der S-O-F-O-R-T bewältigt werden sollte. Mit aller Konsequenz. Und erfolgreich. Denn wenn nicht sofort erfolgreich, dann würde uns das so mutlos machen, dass wir nicht nur den Rückweg antreten, sondern sogar einfach zurück“fallen“ würden in das ungeliebte Einerlei des Alltäglichen. Sisyphos lässt grüßen…
In ihrem Artikel setzt Sonja Radatz dort an, wo wir alle wissen: Ja, das kennen wir. Sie schildert darin aber nicht nur die von ihr am häufigsten erlebten Fallen, in die wir tappen, wenn wir „etwas anderes tun“ wollen, sondern auch hilfreiche Vermeidungsstrategien bzw. Auswege aus ihrem Methoden-Repertoire, das sie in ihren Management-Coachings und Leadership-Weiterbildungen anwendet.

Wenn es so leicht wäre!

Wenn es so leicht wäre… einfach etwas anderes zu tun. Was könnten die anderen sagen! Was, wenn es nicht das gewünschte Ergebnis bringt? Könnte ich mich vielleicht sogar lächerlich machen? Und womit sollte ich dabei überhaupt beginnen? Einfach das tun, was ich immer schon tun wollte? Viel zu simpel. An der Realität vorbei! An den Sachzwängen! An meiner Umwelt, die ich mir beileibe nicht aussuche, ich bestimmt nicht. Da verschiebe ich das Neue schon lieber auf die Rente. Oder auf mein Leben nach dem jetzigen Leben.

Die Stellenanzeige von morgen: Digital, interaktiv und zielgruppengerecht

Wie haben sich die Stellenmärkte in den vergangenen fünf Jahren verändert und welche Trends zeichnen sich ab? Diese Fragen beantworten einige führende und neue Anbietern von Stellenmärkten in Österreich. Veränderungen im Arbeits- und Stellenmarkt gehen Hand in Hand. Als wichtige Trends machten die Interviewpartner die hohe Bedeutung von Employer Branding in Zeiten des Fachkräftemangels aus. Dabei spielen die sozialen Netzwerke für die Aktivitäten der Unternehmen eine wichtige Rolle. Der Stellenmarkt selbst weist einige Neuzugänge auf, wobei sowohl Spezialisierungen als auch Zusammenschlüsse von Stellenportalen zu erkennen sind.

Lernende Organisationen gibt es nicht

Lernende Organisationen gibt es nicht!?
Sagen einige. Lernen könnten nur Individuen. Falsch ist das nicht. Doch sagen das gerne die, die lieber Strukturen ändern oder Prozesse anlegen ohne ernsthaft darüber nachzudenken, wie sich Menschen darin zurechtfinden. Von denen, die einfach nur Zahlenziele vorgeben, ohne das Geschäft bis in die Umsetzung hinein zu verstehen, wollen wir hier gar nicht reden.

Arbeitshilfe: 5-Sterne Fotos

Ein besonders einfaches Instrument für die Lernenden Organisation ist meiner Erfahrung nach das 5-Sterne-Foto. Es eignet sich überall dort zum Einsatz, wo exzellente Bilder mehr sagen sollen als 1.000 verbale Beschreibungen; und zwar in Bezug auf CD / CI eines Unternehmens, aber auch bezüglich „Organisationsstandards“ wie zum Beispiel das Aussehen einer optimal vorbereiteten Werkbank, eines optimal zusammengestellten Buffets in verschiedenen Varianten oder die Gestaltung einzigartig auffälliger Schaufenstergestaltungen (die letztlich den Vertrieb unterstützen).

10 Ideen, die garantiert jede Weiterentwicklung der Organisation verhindern

Um die Anforderungen des heutigen Wettbewerbes erfolgreich meistern zu können, muss ein Unternehmen bzw. eine Organisation, entwicklungs- und lernfähig sein um am Markt bestehen zu können. Das setzt natürlich Bildungskultur voraus, welche die gesamte Organisation (Management, Führungskräfte, Mitarbeiter) durchdringen muss, um Nachhaltigkeit zu generieren. Doch auf dem Weg dorthin kann einiges dazu getan werden, um Lernen zu verhindern und sogar Lernresistenz zu erreichen – wie Veronika Merighi in ihrem Artikel beschreibt.

„Seid mit mir“

Ein Kollege, ein Mitarbeiter oder Sie selbst können krank werden. Eine schwere Krankheit gestaltet das Leben der Betroffenen und ihrer unmittelbaren Umgebung völlig neu – beruflich und privat.Wir nähern uns dieser Situation von außen: als Kollegen, als Vorgesetzte, als Angehörige, als Mitmenschen. Und wir sind doppelt gefordert: sowohl Respekt vor der Besonderheit der Situation zu zeigen und die Bereitschaft, darauf einzugehen als auch die Chance des Neuanfangs miteinander wahrzunehmen, die Möglichkeit positiver Veränderung, des Wachsens.

Hat Erfahrung Zukunft?

Die Bedeutung des Erfahrungswissens kann nicht oft genug betont werden. Gerade in Organisationen, in denen das Wissen – oder die so genannte „Expertise“ – für das Überleben und die Innovationskraft in den jeweiligen Absatzmärkten erfolgskritisch ist, hat das Human Resources Management besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass dieses Wissen im Unternehmen trotz Mitarbeiterfluktuation und Organisationsänderungen (ausgelöst durch verschiedenste Faktoren) gesichert wird. Das Dokumentieren und Archivieren von kognitivem Wissen allein ist hier zu wenig – viel mehr ist wichtig festzuhalten, wie dieses Wissen nutzbringend transferiert und bei der Herstellung von Produkten sowie bei der Entwicklung von Dienstleistungen angewandt werden kann.

Relevanz und Auswirkungen von Nichtwissen für Organisationen

Während die Bedeutung von Wissen für Organisationen bereits intensiv erforscht ist, wurde die andere Seite von Wissen, das Nichtwissen und seine Auswirkungen, bislang nur rudimentär im Zusammenhang mit Organisationen untersucht. Dieser Forschungslücke wurde in diesem Beitrag damit begegnet, dass der Stand der Forschung zum Thema Nichtwissen eruiert wurde und herausgearbeitete Formen von Nichtwissen auf Relevanz und potentielle Auswirkungen für Organisationen geprüft wurden. Im Zuge dessen haben Daniel Dorniok und Michael Mohe herausgearbeitet, dass ein für Organisationen relevantes Nichtwissen nicht nur im Fehlen von Wissen besteht, sondern auch konstruiert werden kann; oder durch neues Wissen entsteht; oder unausräumbar und unerkannt sein kann; und dabei aber jeweils spezifische Auswirkungen zeigt.

Mitarbeiterloyalität als Grundlage für das Funktionieren der Lernenden Organisation

Je länger Mitarbeiter im Unternehmen verbleiben und je höher ihre Loyalität gegenüber dem Unternehmen ist, umso einfacher und reibungsloser – so ließe sich eine These aufstellen – funktioniert die gelebte Lernende Organisation. Allerdings scheint die Zahl derjenigen, die sich ihrem Arbeitgeber verbunden fühlen und ihren Job engagiert und motiviert erledigen, immer weiter zurück zu gehen. Mitarbeiter, die lediglich ein „Pflichtprogramm“ abspulen, senken nachvollziehbar die Produktivität, weisen höhere Fehlzeiten auf und zeigen einen geringeren Ideen-Output. Mitarbeiter aber, die bereit sind, zu einem anderen Arbeitgeber zu wechseln, erfordern ein viel diffizileres und aufwändigeres Wissensmanagement als solche, die lange bleiben – einmal ganz abgesehen davon, dass die Kunden eher dazu neigen, nach Alternativen zu suchen.

Lernende Organisation verzweifelt gesucht: Wann endlich lernt die Organisation?

Glauben wir der traditionellen Theorie, so müssten wir nur die Mitarbeiter auf Weiterbildung schicken – und schon lernt die Organisation. Weit gefehlt, stellt Sonja Radatz in ihrem Artikel fest: Denn was die Mitarbeiter lernen und wissen, das weiß die Organisation eben nicht automatisch. Viele Organisationen bleiben daher weitgehend „dumm“, was bedeutet: Sie sind komplett abhängig von spezifischen Mitarbeitern – gehen diese, geht ihr Wissen mit. Ein gutes Druckmittel für die Mitarbeiter, eine Erhöhung des Problems für die Unternehmensleitung.
Wer endlich von einer „echten lernenden Organisation“ profitieren will, ist eingeladen, die traditionellen Konzepte zu Grabe zu tragen und den Fokus auf die Organisation zu richten, anstatt auf den Einzelnen.

12 Thesen zur Integration von Lernen und Arbeiten

Lernen ist Lernen ist Lernen… Und das spielt sich natürlich jenseits des Arbeitens ab. Oder doch nicht? In seinen 12 Thesen zur Integration von Lernen und Arbeiten schildert Bernd Schmid kurz und knapp, welche Implikationen er für das Lernen der Zukunft sieht und wirft dazu recht neue Gedanken auf.

Täglich alles anders: karriere.at und der österreichische Online-Recruiting-Markt

Der österreichische Jobanzeigenmarkt gewinnt an Dynamik und Facettenreichtum. Es hat ein radikaler Umschwung weg von Printmedien hin zur Online-Jobsuche stattgefunden. Aber Online heißt auch: Ständig verändern sich Formate. Das stellt auch karriere.at – als größte Jobbörse des Landes – vor die Aufgabe, auf Augenhöhe mit anderen Medien zu agieren und Trends aufzugreifen. Ein Einblick ins Business von karriere.at.

INQUA: Kein Stress mit dem Stress – Praxishilfen

Ob und wie die psychische Gesundheit von Mitarbeitern erhalten wird, hängt zum Großteil vom Führungsstil der Vorgesetzten ab. Wie aber erkennen Führungskräfte, wo Mitarbeitern der Schuh drückt? Mit welchen einfachen Interventionen können sie in Zeiten von Arbeitsspitzen Stress reduzieren? Die Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) hat dazu Praxishilfen zusammengestellt.

Recruiting-Wüste Internet? Zeitarbeitsfirmen ohne überzeugende Internet-Strategie

Ein Großteil der Websites von Zeitarbeitsfirmen ist nicht optimal aufgestellt. Das zeigt eine Untersuchung der index GmbH, Anbieter von Strategischem Personalmarketing. Dieses Ergebnis ist für die Branche nicht ganz unproblematisch, denn inzwischen konkurrieren Zeitarbeitsanbieter mit Unternehmen, die eine klassische Anstellung bieten. Personalisten lernen aus der Studie Nützliches über die Gestaltung von erfolgreichen Karriere-Websites.

Alter heilt

Sie können ihre Impulse nicht kontrollieren, zappeln oder zippen ständig herum, sind in Gedanken immer woanders, träumen, können sich nicht auf ihre Aufgaben konzentrieren, arbeiten nicht mit oder sind ständig mit etwas anderem beschäftigt, können keine Ordnung schaffen und keine Regeln einhalten. Früher hießen sie Zappelphilipp und Traumsuse, heute bekommen sie die Diagnose ADHS.

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Eichen statt Fichten pflanzen

Salat, Obst, sporteln und ansonsten ausruhen – damit allein halten sich Beschäftigte langfristig nicht fit. Für HRM.de hat Oliver Walle die beliebtesten Irrtümer rund um Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zusammengestellt. Er ist Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und Projektleiter der bundesweiten Initiative „Gesundheit im Betrieb selbst gestalten“.

Psychische Gesundheit: So wie ich in meinen Waldrufe, rauscht er über mir.

So witzig Videos wirken, in denen entnervte Mitarbeiter lustvoll PCs und Laptops zerlegen, so wenig banal ist es, was die Filme tatsächlich zeigen: Arbeit, die vor allem im Kopf passiert, fordert Gefühle und Haltung an einem Menschen ganz anders heraus als eine Hackbeiltour im Forst. Es sollte sehr laut gesagt werden, dass der Wandel von der Industriewirtschaft zur Wissens- und Dienstleistungswirtschaft den Menschen auf eine Nagelprobe stellt. Dieser muss sich innerlich sortieren können. Wie das lingt, erzählte HRM.de-Mitglied Margot Hein in einem Gespräch mit dem HRM.de. Sie ist Business-Coach mit 25jähriger HR-Erfahrung und coacht Führungskräfte.

Gesundheit: Wissen wir, was wir damit meinen? Begriffsglossar.

Der Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement e.V. (BBGM) hat einen Glossar zu den wichtigsten Begriffen rund um Gesundheit im Betrieb erstellt. Der Verband geht bei einigen Definitionen neue Wege, wahrt aber die Vielschichtigkeit des Themas. Bei HRM.de stellt der BBGM einzelne Begriffe vor.

Wiedereinstiegsmanagement: Netzwerkinitiative schult Klinik-Mitarbeiter.

Ein ungewöhnliches Leuchtturm-Projekt setzt das Frauennetzwerk zur Arbeitssituation e.V. in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) für Wiedereinsteiger um; im Rahmen des vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Modellprogramms “Perspektive Wiedereinstieg”. Die Beschäftigten des größten schleswig-holsteinischen Arbeitgebers greifen auf das Programm dieser Netzwerkinitiative zurück, um den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu meistern. Die zahlreichen Angebote sollen ihnen helfen, nach einer Familiengründung im Job wieder mühelos Anschluss zu finden.

SERIE: HR visits colleagues

Neues im Personalmanagement? Der Parcour ist doch abgesteckt. Oder? Nicht, wenn Personalmanager die Box ihres Faches verlassen. Öfter bei Kollegen aus Marketing, Vertrieb oder Produktentwicklung hospitieren – dann kommen auch neue Ideen an den eigenen Schreibtisch. Testen lässt sich das auf der Swiss eLearning Conference (SeLC), dem 4. Fachkongress für E-Learning, Wissensmanagement und Personalentwicklung, am 9. Und 10 April 2013 im Holiday Inn an der Messe Zürich. Ein Termin für die Querdenker unter den Personalmanagern. Übrigens: Dieser Beitrag ist der Auftakt zur Serie „HR visits colleagues“ in den kommenden Newslettern von HRM.ch.

HRM.ch-TV – Inspirierende Köpfe der HR-Branche erleben!

Live dabei sein, wenn Impulsgeber und Experten aus Unternehmen, Politik , Wissenschaft und Medien in 120-Sekunden-Interviews mit ihren Impulsen zu aktuellen HR-Fragen portraitiert werden – erleben Sie es am offenen, mobilen TV-Studio auf der Messe und lassen sie sich für Ihre eigene Arbeit inspirieren. Die Bandbreite der Themen reicht vom Recruiting-Prozess über Führung und Branchenentwicklung bis hin zu Personalsoftware.

Auf lange Sicht planen statt kurzfristig sparen

Steigender Kostendruck, Konzentration auf die eigenen Kernkompetenzen, höhere Anforderungen an Supportdienstleistungen und knappes Spezialistenwissen – unterschiedliche Herausforderungen veranlassen Unternehmen, langfristige Outsourcing-Lösungen zu suchen. Diese Entwicklung hat längst auch HR-Abteilungen erfasst. Neben einzelnen HR-Prozessen werden immer öfter ganze Teilbereiche ausgelagert.

[Auszug]
Grundsätzlich ist die Auslagerung von einzelnen Produktionsschritten, im HR-Fachjargon «Outsourcing» genannt, kein neues Phänomen. Die Abwicklung von Lohnabrechnungen oder IT-Dienstleistungen durch externe Dienstleister oder die Installation von Call-Center-Diensten ins kostengünstigere Ausland sind gängige Praxis. «Seit einigen Jahren werden jedoch immer häufiger auch komplexere Geschäftsprozesse in der Buchhaltung oder im Marketing ausgelagert», beobachtet Edith Heiniger, Group Head of Human Resources bei Quantum Global, eine Gruppe von international tätigen Unternehmen in den Bereichen Corporate Finance, Asset- und Private Wealth Management, Immobilien-Projekt-Management und Investment Consulting. Dies geschehe ganz nach dem Grundsatz: « Alles was nicht die Kernkompetenz eines Unternehmens betrifft, muss nicht zwingend im Unternehmen erledigt werden.»

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Alles eine Frage der Kultur

Globales Wirtschaften veranlasst viele Unternehmen zur Reorganisation auch ihrer HR-Abteilungen. René Gisiger, HR-Manager EMEA Distribution beim Baukonzern Caterpillar S.A.R.L und HR-Sprecher der Westschweizer Organisation «Groupement des Entreprises Multinationales (GEM)», stellt fest: «Das HR Business wird zunehmend segmentiert nach ‹Produkten› oder ‹Kundengruppen›, der HR-Generalist ist am Verschwinden.» Und: «Outsourcing ist auch eine Frage der Unternehmenskultur.»

[Auszug]
Caterpillar ist ein typisches multinationales Unternehmen mit 135 000 Mitarbeitenden weltweit. Von Genf aus werden die Regionen Europa, Mittlerer Osten, Afrika und CIS (EAME) betreut. «Für die Personalverwaltung in ganz Zentraleuropa mit gut 20 000 Caterpillar-Mitarbeitenden ist ein Servicezentrum in England zuständig; die Regionen Osteuropa, Naher Osten und Afrika sind noch im Aufbau, was die HR-Betreuung angeht», schildert René Gisiger, der seit 33 Jahren für Caterpillar arbeitet. Weitere interne Kompetenzzentren kümmern sich um Themen wie Recruiting, Compensations/Benefits oder Talentmanagement.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Post erledigt Personalverwaltung für Presto

Seit dem Jahr 2010 erledigt die Schweizerische Post die HR-Administration der Presto Presse-Vertriebs AG. Ein einziges Personalsystem erfüllt heute die speziellen Anforderungen der hauptsächlich Teilzeit arbeitenden Zeitungsverträger. Davor kümmerten sich sechs Zeitungsverlage um die HR-Administration. Mit der Outsourcing-Lösung spart Presto Zeit und Geld und behält den Überblick.

[Auszug]
Ein HR-System, das für 53 000 Mitarbeitende passt, muss auch für 13 500 funktionieren», sagte sich Daniel Hügi, CEO des Zeitungsfrühzustellers Presto PresseVertriebs AG. 2010 lagerte das Unternehmen die HR-Administration zur Schweizerischen Post aus. Davor waren sechs verschiedene Schweizer Zeitungsverlage Ein einziges Personalsystem erfüllt heute die speziellen Anforderungen der hauptsächlich Teilzeit arbeitenden Zeitungsverträger. für die HR-Administration von Presto zuständig gewesen. Dieser Zustand war für das Unternehmen langfristig zu kompliziert und unübersichtlich.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Als Arbeitgeber überzeugen

Talente wollen heute gefunden und umworben werden. Bei der Entscheidung für oder gegen einen Arbeitgeber spielt die Attraktivität des Unternehmens deshalb eine wichtige Rolle. Was kann Employer Branding dabei leisten? Eine Studie von Kienbaum zeigt, dass gezieltes Employer Branding zu deutlich besseren Ergebnissen bei der Rekrutierung und beim Arbeitgeberimage führt. Doch bei der Umsetzung tun sich viele Unternehmen schwer.

[Auszug]
Unter den Schlagworten «demografischer Wandel» und «War for Talents» wurde in den vergangenen Jahren vielfach prognostiziert, Employer Branding und Rekrutierung gewinnen in Unternehmen an Bedeutung. Doch wo stehen diese Themen in Schweizer Unternehmen heute tatsächlich? Mit der Studie HR Strategie & Organisation 2012/2013 hat die Managementberatung Kienbaum diese Frage intensiv untersucht.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Raus aus der Mobbing-Spirale – Hilf dir selbst, so wird dir geholfen (Teil 2)

Wie geht der Weg aus dem Gefühl der Hoffnungs- und Hilflosigkeit für Mobbingbetroffene? Das Fallbeispiel des Märchens «Einäuglein, Zweiäuglein und Dreiäuglein» zeigt Strategien und Möglichkeiten auf – vom Verzicht auf das Bemühen, es allen recht zu machen, bis hin zu einem radikalen Bruch.

[Auszug]
Zweiäuglein befindet sich zu Beginn in der auch vom «Aschenputtel» bekannten Situation, vom Chef (Mutter) vereint mit den Kollegen (Schwestern) gemobbt zu werden. Es wird ihm – in den Worten von Neuberger – nicht nur übel mitgespielt, sondern es muss als Teammitglied (Familienmitglied) wohl oder übel mitspielen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Der Blick in die Kristallkugel

Lassen sich Teams per Videokonferenz führen? Wird im Jahr 2030 noch die Arbeitszeit erfasst? Ticken junge Arbeitnehmende anders als die ältere Generation? Antworten auf diese Fragen lieferte das ZGP-Symposium «The Future of Work» in Zürich.

[Auszug]
Wenn Ihnen jemand ein «cola» per SMS schickt, bedeutet das nicht, dass Sie schon mal die Getränkebestellung aufgeben sollen. «Come later – komme später» bedeutet diese Abkürzung. Und ein Freund unterschreibt seine Nachricht nicht Etwa 90 Personalfachleute und Führungskräfte waren der Einladung der Zürcher Gesellschaft für Personalmanagement ins Mariott Hotel in Zürich gefolgt. mit «Vater», also «DAD», sondern sagt: «Denk an dich». Solche Abkürzungen sind typisch für die Generation Y oder Millennials. Diese Gruppe, die zwischen 1978 und 1994 geboren wurde, fordert die HR-Branche aktuell heraus.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Mission Globalisierung erfolgreich meistern

Die Wachstumsmärkte in den BRIC-Staaten – Brasilien, Russland, Indien und China – werden für ausländische Investitionen immer attraktiver. Laut einer OECD-Studie werden besonders China und Indien in den kommenden Jahrzehnten zu den Industrienationen der Welt aufrücken. Der Anteil beider Länder am weltweiten Bruttoinlandsprodukt soll demnach bis 2060 von zusammen 24 Prozent im Jahr 2011 auf anschliessend 46 Prozent steigen.

[Auszug]
Für Unternehmen, die ihr internationales Engagement ausbauen möchten, ist Präsenz mit einem offenen Ohr am Kunden unabdingbar. So können diese ihre Auftraggeber noch flexibler bedienen und sich durch günstigere Konditionen, wie verkürzte Lieferzeiten oder geringere Transportkosten, als attraktiver Geschäftspartner präsentieren. Aus der Ferne ist dies jedoch schwer zu realisieren, vielmehr müssen Unternehmen in Form von Dependancen vor Ort agieren. Dafür ist jedoch eine Vielzahl von länderspezifischen Gesetzen, Regularien und Prozessen zu berücksichtigen. Je nach Gebiet und dortigen Gegebenheiten variiert beispielsweise der Sicherheitsbedarf.

Standort und Know-how
= dauerhaft Erfolg?

Neben China gilt besonders Indien gemäss der OECD-Studie als wichtiger Investitionsstandort. Doch nicht nur die erfolgreiche Entwicklung in den Bereichen internationale Automobilzuliefererindustrie oder IT machen Indien zu einem interessanten Markt. Darüber hinaus geniesst die Vielzahl hervorragend ausgebildeter Spezialisten in diesem Land einen ausgezeichneten Ruf. Gerade für westliche Unternehmen stellen diese Spezialisten attraktive Arbeitnehmer dar, mit denen sie ihre Weltmarktstellung und ihr internationales Engagement ausbauen können.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

«Gut ausgebildete Talente sind reichlich vorhanden»

Rieter India gehört seit mehr als 100 Jahren zu den wichtigen Grössen der Textilindustrie auf dem Subkontinent. Mittlerweile arbeiten rund 1400 Beschäftigte für den Schweizer Konzern in Indien. Persorama sprach mit Kiran Kataria, Vice President-HR Rieter India Pvt. Ltd., über die Herausforderungen eines indischen Personal-Managers.

[Auszug]
Indien ist eine der am schnellsten wachsenden Nationen des 21. Jahrhunderts – mit einer global wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Was bedeutet das für das HR-Management?

Kiran Kataria: Die Herausforderungen sind vielseitig. Es gilt, die richtigen Talente mit speziellen Fähigkeiten und Erfahrungen zu finden und neue Mitarbeitende in die Unternehmenskultur der Organisation einzuführen. Die durchschnittliche Fluktuationsrate von 18% erzeugt einen echten «Talente-Krieg» am indischen Mitarbeitermarkt.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Zeit für einen neuen Führungsstil

Mitarbeitende werden zu sehr von Regeln und Vorschriften bestimmt und deshalb sind auch ihre Innovationskraft und die des Unternehmens gehemmt. Die Wirkung eines Musterbruchs motiviere Mitarbeitende dazu, aus ihrem eigenen Potenzial zu schöpfen, um damit nach neuen Lösungen zu suchen. Dieses Fazit zog Professor Dr. Hans A. Wüthrich am diesjährigen 18. HR- und Wirtschaftsforum in Bern.

[Auszug]
«Ein Muster kann nur gebrochen werden, wenn es als solches erkannt wird. Daher ist das kritische Hinterfragen des eigenen Handelns unabdingbar. Und: Muster brechen braucht Mut», doppelte Hans A. Wüthrich zum Thema «Die Musterbrecher – Führung neu leben» im Berner Kursaal nach. Das Erreichen eines neuen Führungsstils bedarf also einiger Schritte, bevor dieser Früchte tragen kann. Im unterhaltsamen Stil erläuterte der Professor für internationales Management an der Universität der Bundeswehr München vor über 1 100 Besuchern, weshalb sich in Zeiten von immer ausführlicheren Regelwerken der nötige Platz für Spass, Motivation und Innovation verflüchtigt.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

«Du bist Manager Deines Lebens»

Den Job verlieren und sich womöglich umorientieren müssen, ist ein schwieriger Einschnitt im persönlichen Leben. Dennoch sei jeder für seine Berufslaufbahn selbst verantwortlich und nicht das Unternehmen, war sich die Expertenrunde in einer vom Kaufmännischen Verband Zürich (KVZ) organisierten Podiumsdiskussion einig. Zum Thema «Arbeitsplatzsicherheit ade?» diskutierten am ersten Montag im Februar zwei HR-Fachleute, die Geschäftsführerin eines Bauunternehmens und eine Jungmanagerin einer Arbeitgeberbewertungsfirma. Moderiert wurde die Veranstaltung von Alenka Ambroz.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Neues Label bürgt für Qualität

Mit zunehmender Professionalisierung im HR-Bereich wird der Einsatz von Assessments und Persönlichkeitstests immer selbstverständlicher. Ebenso wächst die Anzahl der Anbieter solcher Dienstleistungen. Doch nach welchen Qualitätskriterien arbeiten diese? Ein Durchbruch in Richtung Qualitätsorientierung auf dem Schweizer Assessmentmarkt gelang Swiss Assessment, dem ehemaligen Arbeitskreis Assessment Center Schweiz (AKAC), 2012 mit der Etablierung eines Qualitätslabels.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Veränderungen bewusst in die Wege leiten

Zahlreiche Unternehmen haben ihre HR-Organisation in den vergangenen Jahren auf das Business-Partner-Modell umgestellt. Die Praxis zeigt: Ein solcher Prozess ist langwierig und bringt nicht immer das erwünschte Resultat. Die Studie «Baustelle HR-Business-Partner-Organisation» von PwC untersucht die Hintergründe und zeigt auf, wie sich der Wertbeitrag von HR Business Partner steigern lässt.

[Auszug]
Das HR-Business-Partner-Modell beschäftigt auch 15 Jahre nach Dave Ulrich die Personalabteilungen: Es verspricht eine strategische und wertschöpfungsorientierte Ausrichtung der Personalarbeit. Die optimale Umsetzung dieses Modells erscheint umso dringlicher, als Themen wie Talent Management und Prozessoptimierung nach wie vor ganz oben auf der Agenda von Führungskräften stehen. In jedem Fall soll und kann der Business Partner eine entscheidende Rolle spielen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Wandel gestalten

Die HR-Funktion kann viel zum Gelingen einer Veränderung beitragen. Im Spannungsfeld der Interessen von Geschäftsleitung, Führungskräften und Mitarbeitenden kann sie helfen, Orientierung und Wertschätzung im Prozess zu fördern. Wenn die Voraussetzungen stimmen.

[Auszug]
Ohne Wandel kein Fortschritt. So weit, so gut. Doch was, wenn eine Veränderung die nächste jagt?

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Einen echten Mehrwert schaffen

Die Ausgestaltung der heutigen Gehaltssysteme muss den wirtschaftlichen Realitäten, den jeweiligen Unternehmen und vor allem den Bedürfnissen der Mitarbeitenden angepasst werden. Dazu sind sowohl eine Reallokation der Gehaltskosten zwischen Barvergütung, Benefits und Pensionskasse als auch der Einsatz von neuen Methoden und Instrumenten notwendig.

[Auszug]
Die aktuelle Diskussion um Gehaltssysteme dreht sich oft um Spitzengehälter und Spitzenboni von einigen wenigen Topverdienern. Dabei wird übersehen, dass verschiedene aktuelle Entwicklungen massive Auswirkungen auf die Gehaltssysteme einer breiten Mehrheit von Normal- und Gutverdienenden haben und deshalb für diese viel bedeutsamer sind.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Wissen für unterwegs

Smartphone und Tablet verändern nicht nur unser Kommunikationsverhalten, sondern auch das Lernen: Wissen ist mobil geworden. Das stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen.

[Auszug]
Immer und überall kann man Mails lesen, Musik hören, Videos schauen oder in sozialen Netzwerken surfen. Werden auf fix installierten Computern Inhalte produziert, so regen die mobilen Endgeräte dazu an, diese Inhalte zu konsumieren. In diesem Jahr rechnen Marktforscher mit über 172 Millionen verkauften Tablets.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Die Sprache prägt das Image

«Ein führendes, innovatives Grossunternehmen mit Sitz in Zürich sucht fachkundige(n) …» Derlei Texteinstiege sind aus dem Stellenanzeiger sattsam bekannt, doch in ihrer Wirkung bislang unterschätzt. Denn gemäss einer Studie beeinflusst die sprachliche Gestaltung von Stelleninseraten direkt den Employer Brand.

[Auszug]
Die Sprache in Stelleninseraten hat direkte Wirkung auf das Bild, das sich Stellensuchende vom inserierenden Unternehmen machen. Dies ist das Resultat der Studie «Wirksamkeit von Stelleninseraten: Wie wirken moderne Stelleninserate auf potenzielle Stellenbewerber/innen?», die von der Forschungsstelle für Sprache der Schweizerischen Text Akademie in Zusammenarbeit mit ALPHA und ALPHA. CH im vergangenen Jahr publiziert worden ist.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Achtung Krise!

Termindruck, zeitliche Engpässe und Schlafmangel stören die innere Uhr – dies führt zu sozialem Jetlag und begünstigt Erschöpfung, Müdigkeit, Leistungs- und Vitalitätseinbussen. Chronische Überlastung und Burn-out-Gefahr können mit dem BGM-Instrument der 24-Stunden-Herzratenvariabilität-(HRV)-Messung erkannt werden.

[Auszug]
Der Terminkalender ist beruflich und privat voll und selbst fühlt man sich immer leerer. Alles ist perfekt organisiert: Meetings, Kinderbetreuung, private Zeit mit dem Partner, soziale Kontakte, die kommenden Wochenenden, Sport. Dennoch ist das persönliche Zeitmanagement nicht zufriedenstellend und oft durch Unvorhersehbares nicht erfüllbar. Das grösste Problem dabei ist, dass unsere innere Uhr auf der Strecke bleibt, und somit leidet unser Wohlbefinden physisch wie psychisch. Chronischer Stress als Vorläufer bis hin zu Burn-out und Depression können die Folgen sein, welche sowohl die Betroffen wie auch die Unternehmen vor grosse Probleme stellen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Hohe Zuverlässigkeit gewährleisten

In Organisationen, in denen die Arbeitssicherheit oberste Maxime ist, gelten auch besondere Anforderungen an das Personal.

[Auszug]
Risiken und Gefahren finden sich fast überall im beruflichen Kontext. Angefangen beim so häufig vorkommenden Stolperunfall bis hin zu grösseren Unglücken mit potenziell tödlichem Ausgang oder von katastrophalem Ausmass. Aus diesem Grund gelten für bestimmte, risikoreiche Berufsfelder neben den Regelungen der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS erweiterte Regelungen, die teilweise ebenfalls behördlich vorgegeben sind.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Absolute Transparenz

Zeit ist Geld – auch für KMU rechnet sich die automatische Datenerfassung. Zahlreiche Programme erleichtern es, Betriebsdaten und Arbeitszeitkonten zu verwalten und auszuwerten. Das spart Ressourcen, die in firmeninternen Prozessen anderweitig dringender benötigt werden.

[Auszug]
Lohnt sich Zeit- und Betriebsdatenerfassung? Diese Frage stellen sich zahlreiche mittlere und kleine Unternehmen angesichts der Kosten für Inbetriebnahme und Unterhalt. Was die meisten nicht wissen: Eine gut aufgesetzte und passgenaue Datenerfassung amortisiert sich innert kürzester Zeit selbst.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Taktik der Nadelstiche

Wie schaffen es Unternehmen, ihre Mitarbeitenden auf hohe Kundenorientierung einzuschwören? Diese Frage beschäftigte Perikom, Fachverein für Personalmanagement und Interne Kommunikation, bei einer ihrer Good-Practise-Veranstaltungen. Als gutes Praxisbeispiel diente die AMAG, Schweizer Generalimporteur für Autos der Volkswagen, Konzern-Marken.

[Auszug]
Von den jährlich rund 80 000 Neuwagenkäufern der AMAG wechseln knapp die Hälfte im Laufe der Zeit zu einem anderen Garagenbetrieb. Damit geht der AMAG im Aftersales-Geschäft ein Zusatzumsatz in Millionenhöhe verloren, wie Dino Graf, Leiter Corporate Communication der AMAG, in seinem Vortrag darstellte. Höhere Kundenloyalität würde sich bei AMAG also ganz besonders bezahlt machen. Deshalb startete das Unternehmen zu Beginn dieses Jahres eine firmenweite Behavioral-Branding-Initiative. Die AMAG setzte sich zum Ziel, mehr als nur Kundenerwartungen zu erfüllen, sondern immer wieder für positive Überraschungen zu sorgen.Leichter gesagt als getan.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

Training nach Mass

In der globalisierten Wirtschaft sind Sprachtrainings das A&O für eine gute Verständigung. Entsprechend gefragt sind Sprachkurse als Weiterbildung. Im Gespräch mit Persorama erläutert Florian Schneider, Schulleiter der Sprachschule Schneider in Wollishofen Zürich, worauf bei der Wahl einer guten Sprachschule zu achten ist und wie die Mitarbeitenden optimale Ergebnisse erzielen können.

[Auszug]

Warum ist es so wichtig, die Mitarbeiter sprachlich zu fördern?

Florian Schneider: Sprachkompetente Mitarbeiter strahlen einfach mehr Qualität und Dynamik aus. Das steigert die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Ausserdem wird die interkulturelle Verständigung immer wichtiger, um effizient zu arbeiten und schneller zum gewünschten Abschluss zu kommen. Langwierige Übersetzungen fallen weg und Synergiepotenzial von multikulturellen Teams wird vollständig ausgeschöpft

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2013

HRM-Checkliste: Onboarding: Die Einführung neuer Mitarbeiter

Denken Sie zurück an Ihren letzten eigenen ersten Arbeitstag und die folgende Einarbeitung. Bestimmt erinnern Sie sich noch daran, wie ungewohnt die neue Situation war und gewiss fallen Ihnen auch einige Dinge ein, die hätten besser laufen können.
Damit sich die neuen Mitarbeiter gut in ein Unternehmen integrieren und in der neuen Tätigkeit einleben können, ist ein strukturiertes und systematisches Onboarding notwendig. Je schneller und besser sich neue Mitarbeiter im Unternehmen zurechtfinden umso früher können sie produktiv werden.

Personalmanagement und Unternehmensentwicklung.

Aus „Human Resource Management Jahrbuch 2013“ (Veröffentlichung Ende März 2013 / Weka Business Media AG). Herausgeber des Jahrbuches: Ulrich Pekruhl, Regular Spaar und Martina Zölch, Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut für Personalmanagement und Organisation.

Studie: Was Familienunternehmen erfolgreich macht  

St. Gallen/Zürich (APA/sda) – Große Familienunternehmen sind langfristig erfolgreich durch stetige Innovation, wohlkalkuliertes Risiko und eine konservative Vermögensverwaltung. Das zeigt eine Studie der Universität St. Gallen (HSG) und der Bank Credit Suisse (CS).

Markus Väth: Feierabend hab ich, wenn ich tot bin. Warum wir im Burnout versinken.

Alles beginnt mit Ursachenforschung. Markus Väth hat das nicht vergessen. Seinem Thema entsprechend geht er mit seinen Lesern nicht spazieren. Das Cover seines Buches lässt´s vermuten. Der Grafiker hat aus zwei Grabmalen und einem Rettungsreifen das Wort „tot“gemixt. Der Tod als Rettungsanker für Leute, die im Leben keinen Feierabend finden; pardon im Job? Wohl kaum. Väth fragt in seinem Buch: „Wie wird man zum Lonesome Ranger, zum einsamen Helden der Arbeitswelt, der irgendwann erschöpft aus dem Sattel kippt?“

Vielschichtiges Thema umfassend erläutert: Die Nachfolgeregelung.

In der Schweiz sind jährlich rund 10.000 Nachfolgeregelungen in Familienunternehmen zu treffen. Diese sind ausserordentlich vielschichtig, berühren zahlreiche Fragen psychologischer, betriebswirtschaftlicher, finanzieller sowie rechtlicher Natur und sind für alle Beteiligten eine grosse Herausforderung. Ein neues Buch klärt systematisch die brennenden Fragen rund um die Nachfolgeregelung im Familienunternehmen.

Business-Wissen. Mitarbeiterlebens- und Unternehmenszyklen.

Dass Mitarbeiter im Berufsleben parallel zum Job prägende Lebensphasen durchlaufen, kalkulieren erfolgreiche Unternehmen bei ihren Human Resources-Strategien ein. Personalmanager kennen dafür einen Fachbegriff: „Lebensphasenorientiertes Personalmanagement“. Weniger bewusst ist vielen von ihnen, dass auch Unternehmen typische Phasen durchlaufen. Matthias Mölleney, Präsident der Zürcher Gesellschaft für Personal-Management (ZGP), hat für HRM.ch beide Zeitstrahlen einmal übereinander gelegt. Ein Impuls-Beitrag.

Lesen Sie dazu auch exklusiv einen Vorabauszug eines Beitrages des Autors aus dem „Human Resource Management Jahrbuch 2013“, das Ende März 2013 erscheint:
http://www.hrm.ch/fachartikel/personalmanagement-und-unternehmensentwicklung–10446

Statement: Assessments in einer neuen Welt

In Europa bleibt politisch derzeit kein Stein auf dem anderen. Das Staatengefüge lernt sich neu zu begreifen. Und das unter dem Eindruck einer in vielen Staaten alternden Bevölkerung und nicht abnehmenden Finanzdebakeln. Im Kleinen, den Unternehmen, ist es wie im Großen nicht anders: Landschaften im Recruiting ändern sich, multinationale Teams entstehen. Heute müssen wirklich alle Mitarbeiter mitgenommen und weiter entwickelt werden. Assessments und Testverfahren der Personaldiagnostik gehen mit der Zeit mit, meint Andreas Lohff, Geschäftsführer der cut-e GmbH, Anbieter von psychometrischen Tools im HRM.

Mensch Maschine! Wann der Mensch den Computer überholt

Sie sind schnell, oftmals intelligent und – nachdem man jetzt nur noch über den Bildschirm wischen muss – fast überall und in jedermanns Gebrauch. Der Rede ist von Computern, die heute in allen Formen vom Smartphone über das Tablet bis zum Fahrkartenautomat auftauchen. Während wir alle die neue Freiheit und die Informationsfülle, die uns diese Geräte bieten, liebengelernt haben, stellt sich aber auch die Frage, ob wir sie überhaupt noch richtig einsetzen. Haben wir unsere elektronischen Mitstreiter heute noch im Griff, oder haben sie nicht vielmehr schon uns unter Kontrolle?

Innovation ist: Ich weiß nicht, was ich tun werde.

Wenn Teammitglieder in einem Unternehmen alle gleich denken, dann ist es mit Innovation, Diversity und sinnvollem Talent Management schlecht bestellt. Das sagt Dr. Bettina von Stamm im Gespräch mit HRM.ch. Sie ist Gründerin des Innovation Leadership Forums und forscht über Schnittstellen zwischen Innovation und Wirtschaft.

HRM für CSR – welche Rolle spielen Personalmanager?

Unternehmen weltweit konzentrieren sich zunehmend auf Corporate Social Responsibility (CSR). Human Resources (HR) stellt dabei eine Kernfunktion bei der Implementierung von Zielen einer CSR-Strategie dar. Klassische HR-Prozesse wie Recruiting, Training oder Compensations ermöglichen weitgefasste grüne Management-Methoden, im Sinne einer umwelttechnischen, sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit.

HRM.ch-TV: Inspirierende Köpfe der HR-Branche erleben!

Live dabei sein, wenn Impulsgeber und Experten aus Unternehmen, Politik , Wissenschaft und Medien in 120-Sekunden-Interviews mit ihren Impulsen zu aktuellen HR-Fragen portraitiert werden – erleben Sie es am offenen, mobilen TV-Studio auf der Messe und lassen sie sich für Ihre eigene Arbeit inspirieren. Die Bandbreite der Themen reicht vom Recruiting-Prozess über Führung und Branchenentwicklung bis hin zu Personalsoftware.

HR-Business-Partner: Eine Geschäftsstragie in eine HR-Strategie übersetzen.

Wenn Personalmanager zu Businesspartnern der Geschäftsleitungen werden, dann arbeiten sie nicht mehr länger auf Zuruf, sondern gestalten die HR-Agenda. Sie setzen sich endgültig mit ans Unternehmenssteuer. Wie das gelingt, erzählte Christoph Thoma, Mitglied der Geschäftsleitung der Kienbaum Consultants International AG, HRM.ch in einem Gespräch. Seine gute Nachricht: Business-Cases in HR sind oft wesentlich rentabler als die von IT und Marketing.

SVF relauncht Führungsausbildung – Änderungen gelten seit 01. Januar 2013

Die Schweizerische Vereinigung für Führungsausbildung (SVF) hat ihr Konzept für ihre Grundausbildung in branchenübergreifender Führung relauncht, speziell im Modulbereich der Teamleitung. Der Modulbereich „Führung einer Organisationseinheit“ bleibt unverändert. Die Neuerungen gelten seit dem 1. Januar 2013 an 50 Schulungsinstituten in allen Sprachregionen der Schweiz. Und sie wirken sich auf die Prüfungsvorgaben für die eidgenössische Berufsprüfungen aus, welche die SVF als Trägerorganisation im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation durchführt.

Den passenden Weg finden

Die Voraussetzungen und Wünsche bei der Verlagerung von Personalaufgaben an einen Dienstleister sind meist sehr individuell. Und doch lassen sich einige generelle Verfahrensweisen ausmachen.

Umgang mit Mitarbeiterwiderständen

Wenn Menschen auf Anweisung arbeiten sollen, trifft das naturgemäß nicht immer auf deren Zustimmung. Auf Grund ihrer individuellen Mentalität, Erfahrungen und Lebenssituation haben Menschen nun mal unterschiedliche Ansichten und Bedürfnisse, die bei einem Arbeitsauftrag verschiedenartige Reaktionen auslösen können – unter anderem eben auch Skepsis oder Vorbehalte bis hin zu Verweigerungen. Um mit Mitarbeiterwiderständen aggressionsfrei umgehen zu können, sollte man sie als normale Begleiterscheinungen von Arbeitsprozessen werten.

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Worum geht es in Teams? Darum, dass die Dinge laufen. Und wie bringen wir die Dinge zum Laufen? Dazu haben wir ein Workshop-Handbuch erarbeitet, das 30 Jahre Erfahrung im Teambereich und Führungskontext zusammen bringt.

Teamarbeit statt Meetings: Die 3 Führungsstile als Gestaltungskompass für Teamarbeit

Noch ein weiteres Meeting? Nein, danke. In den meisten Unternehmen sind die Teamleiter wie auch deren Mitarbeiter komplett überladen mit dem Meeting-Angebot. Woran es aber häufig fehlt: an echter Teamarbeit. Was meine ich damit? Meiner Erfahrung nach gibt es in Meetings massenweise lange Vorträge des Teamleiters, Informationen (die in einem kurzen Email vielleicht besser verständlich gewesen wären), Präsentationen einzelner Teammitglieder, Einzelgespräche…

Fallen der Teamleitung

Die Aufgabe der Teamleitung erscheint auf den ersten Blick so herrlich übersichtlich und gut zu schaffen. Allein – der Teufel steckt im Detail, wie Roland Kautz in seinen 12 „Fallen der Teamleitung“ darstellt. Und manch einer schluckt hörbar, wenn er sich bei der einen oder anderen Falle ertappt fühlt. Macht nichts. Jeder Tag beginnt mit neuen gelungenen Vorsätzen.

Schwer krank sein und danach: Das neue Leben im alten Land

Im zweiten Teil dieser Artikelserie geht es um die subjektive Seite einer schweren Erkrankung, ihre „Innenansicht“. Am Beispiel einer Krebserkrankung wird erläutert, wie es sich anfühlt, lebensbedrohlich zu erkranken und eine aggressive Therapie zu ertragen. Wie verändert die Erfahrung von bedrohlicher Krankheit den Blick auf das eigene Leben, welche Veränderungswünsche setzt dies frei? Wer und was wird als hilfreich empfunden?

Das perfekte Konzept – Die fünf Probleme

Haben Sie ein klares Teamkonzept – wissen Sie also, was Sie wollen und wie Sie es wollen? Wer sein Konzept nicht nur im Kopf hat, sondern auch schriftlich ausformuliert, schafft nicht nur für sich selbst, sondern auch den Mitarbeitern gegenüber mehr Klarheit. Allein: Vielen erscheint es schwierig, schriftlich konkret zu werden. Und damit driften sie sehr rasch wieder ins Unverbindliche und in „situatives Handeln“ ab. Worin liegt eigentlich das Problem bei der Erarbeitung eines Konzeptes? Warum erscheint diese Arbeit vielen Menschen so schwierig und mühselig? Warum neigen wir dazu, ihr auszuweichen oder sie vor uns herzuschieben? Und warum kommen trotz spontaner Begeisterung und anfänglichem Schwung am Ende häufig keine brauchbaren Ergebnisse heraus? Warum „versandet“ die Ausarbeitung von Konzepten manchmal irgendwo auf halber Strecke? Damit beschäftigt sich dieser Artikel.

Produktive Teamführung in Wissensmanagement-Netzwerken

Es gibt Tausende von Ideen. Aber nur aus wenigen Ideen entstehen Produkte, die sich erfolgreich am Markt durchsetzen. Eine Unternehmung sollte daher möglichst ihre Knowledge Worker intern produktiv vernetzen, damit die „erfolgreichen“ Projekte möglichst früh den entsprechenden Mittelzufluss erfahren. Die Methode des „Management by Conversation“ hilft, dies nachhaltig zu erreichen.

Fallen der Teamarbeit in der Praxis

An Erfolgsrezepten für Teams haben sich schon viele Menschen versucht. Allein: Sie gelingen nicht auf Knopfdruck. Denn jedes Team ist einzigartig und erfordert einen sehr spezifischen Umgang. Viel ergiebiger sind hier die Fallen der Teamarbeit: Denn sie lenken unsere Aufmerksamkeit darauf, was wir oft übersehen oder noch gar nicht bedacht haben und können dazu beitragen, Fehler nachhaltig zu vermeiden. In diesem Artikel kommen die Praktiker zu Wort: Aus sehr unterschiedlichen Branchen, aus unterschiedlichen Perspektiven, mit unterschiedlichen Schlussfolgerungen. Sie schildern die „Fallen“ der Teamarbeit aus ihrer eigenen Sicht.

Die Praxis relationaler Teamarbeit

Warum wird die Teamarbeit in der Führung so kläglich vernachlässigt? Warum führen viele Leader lieber fünf Einzelgespräche mehr, als dass sie ein Teamdesign ausarbeiten und mit allen Mitgliedern gemeinsam an der Zukunft des Teams arbeiten?Häufig fehlt es lediglich an einfachen, pragmatischen Instrumenten, die täglich einsetzbar und hoch effektiv sind. Genau solche Instrumente finden Sie in diesem Artikel – für jede anstehende Teamsituation.

Wenn das Ganze mehr sein soll als die Summe seiner Teile…

Fest steht: Das Ganze ist anders und wirkt anders als die Summe seiner Teile. Das weiß jede Führungskraft, die irgendwann einmal dem Mythos erlegen ist, sie bräuchte sich nur genügend oft und intensiv mit ihren einzelnen Mitarbeitern auseinandersetzen und – schwupp! – schon hätte sie ein tolles Team.

Große Gedanken in kleinen Schluss-Splittern

Nichts, was außerhalb eines lebenden Systems liegt, kann innerhalb dieses Systems bestimmen, was darin geschieht, und da der Beobachter ein lebendes System ist, kann nichts, was außerhalb des Beobachters liegt, in ihm oder ihr bestimmen, was in ihm oder ihr geschieht. Daraus folgt, dass der Beobachter außerhalb als lebendes System von seiner Anlage her keine Erklärungen oder Behauptungen aufstellen kann, die irgendetwas enthüllen oder konnotieren, das von den Vorgängen unabhängig ist, durch die er oder sie seine/ihre Erklärungen und Behauptungen hervorbringt (Maturana, 2002: 169).

Nachgedacht, Nachgefragt,…

In manchen Lexika finden Sie eine Erklärung über den Begriff „Frage“. Zum Beispiel: Eine Frage ist eine Äußerung, mit der der Sprecher/Schreiber eine Antwort zwecks Beseitigung einer Wissenslücke herausfordert… Aber: Hat eine Frage immer den Sinn, Wissenslücken zu füllen? Warum ist das Vakuum, das uns erfüllt so massiv, dass wir mit dem Gefühl der Leere und Unwissenheit nicht zufrieden sind? Neugier heißt das Wort, das uns treibt die Leere zu füllen. Meiner Ansicht nach können Fragen auch Irritation bei meinem Gegenüber auslösen, meinen Gesprächspartner dazu veranlassen nachzudenken, oder ein Impuls sein für weiteres Vorgehen, nächste Schritte, selbstverantwortliches Handeln, etc. In diesem Artikel stellt Ihnen Ralph Löwy ein paar „weltmeisterliche Fragen“ vor, die Sie und Ihre Mitarbeiter oder Kollegen in Führung bringen.

Nicht nur die Krankheit – sein ganzes Leben heilen

In diesem 3. Teil der Serie widmet sich Klaus Siegler der Selbstverantwortung Kranker – dem eigenen Beitrag des Erkrankten zu seiner Heilung und zum Gesundbleiben – kurz und knapp gesagt also der Stärkung des „inneren Arztes“. Eine Krebserkrankung dient wie in Teil 1 und 2 der Serie als Beispiel, doch sinngemäß gelten diese Gedanken für alle ernsten oder chronischen Erkrankungen, die uns in unserem Umfeld oder bei uns selbst begegnen.

Einführung der Coaching-Kultur in einem Handelsunternehmen

Angenommen, Coaching hätte viele Vorteile für unsere Führungskräfte, was müssten wir/sie ab sofort tun, um an dieser Aufgabe sicher zu scheitern? Diese ziemlich ungewöhnliche Fragestellung wählt Marco Rasper für den Beginn seines Artikels. Dennoch – oder gerade deshalb? – zeigt sie beispielartig, welche Denkprozesse und gedanklichen Handlungsspielräume diese paradoxe Frage – eine von vielen lösungs- und ressourcenorientierten Fragen aus dem Relationalen Coaching – einem Coachee eröffnet. Gedanken eines bekennenden Fans des „Beratung ohne Ratschlag“-Ansatzes.

Wie Sie den Knopf in der Zunge lösen

Welcher Coach hat noch nie einen „Knopf in der Zunge“ erlebt? Darüber wird selten gesprochen oder geschrieben, denn für einen Coach ist dieses Thema mit Unsicherheiten bis hin zu Gesichtsverlust verbunden. Für Rudolf Wicki ist das kein Tabu-Thema, sondern ein äusserst spannendes Phänomen, das den kritischen Coach weiterbringt: In seinem Artikel legt er besonderes Augenmerk auf die Reduzierung solcher Situationen durch bewusste, strukturierte Gesprächsführung. Ergänzend sind praktische Hinweise aufgeführt, falls es dennoch zu einer Gesprächsunterbrechung kommt. Da jeder Coach solche Situationen unterschiedlich erlebt, wird er auch seinen individuellen Weg finden, diese zu meistern und daraus zu lernen.

Knopf in der Zunge? Muss im Coaching als Führungskraft nicht sein

Gerade Führungskräfte haben kein einfaches Ausgangsszenario im Coaching: Immer wieder geraten sie in Situationen, in denen sie feststellen: Jetzt läuft das Gespräch ganz schlecht, mir fallen keine Fragen ein, der Mitarbeiter kommt zu keiner Lösung. Die Folge: Die Führungskraft wird ungeduldig oder unzufrieden, sie hat das Gefühl, „anzustehen“. Und das merkt natürlich auch der Mitarbeiter. Wie Sie solche Situationen vermeiden können und wie Sie mit diesen Herausforderungen umgehen können, schildert Hans Heyny anhand seiner ISCT Erfahrung aus vielen Coachinggesprächen mit Führungskräften.

Coaching-Fragen zur Inszenierung von Lebensthemen in beruflichen Wirklichkeiten

Im Coaching verfügen wir über viele Fragetechniken. Mit deren Hilfe und mit den Antworten des Gesprächspartners können wir ein Bild zum CoachingThema und der Situation zeichnen. Manchmal erkunden diese Fragen nur die bewusst-methodische Ebene des Coachees und wir als Coaches und Berater merken, dass Hintergründiges wirkt, jedoch vom Coachee nicht sprachlich beschrieben werden kann. Deswegen kann es hilfreich sein, die unbewusstintuitive Ebene des Coachee über Fragen und die Erzeugung von Bildern einzubeziehen. In seinem Artikel stellt Bernd Schmid Fragen vor, die der Erkundung des „Hintergründigen“ beim Coachee dienen – und dabei viel „Vordergründiges“ entstehen lassen können.

Vom „Knopf in der Zunge“ zum „Spaß am Fragen stellen“

Wie schaffen wir es, den Knopf in der Zunge zu lösen und erfolgreich zu coachen? Wie finden wir zur eigenen Fragen-Toolbox im Coaching? Wie finden wir Wege, um richtig Spaß am Fragen stellen zu bekommen? Wie können wir Coaching auch abseits von Führung, Management und HR sinnvoll einsetzen? In diesem Artikel schildern Praktiker aus dem Führungs-, HR-, Beratungs- medizinischen und sozialen Kontext, wie sie zu ihrem persönlichen CoachingStil gefunden und wie sie es geschafft haben, das Fragen stellen ganz automatisch in ihren Alltag zu integrieren.

Kleine Mittel – große Coaching-Wirkung

Auch wenn es vielerorts als solches propagiert wird: Coaching ist kein Allheilmittel. Es passt nicht immer. Und selbst wenn es aus unserer Sicht passt, bedeutet das noch nicht, dass wir automatisch die passenden Fragen stellen. Und selbst die besten Fragen der Welt brauchen das entsprechende Rundherum, um zu wirken. Wie diese Voraussetzungen auf einfache Art und Weise im Führungs- und HRAlltag geschaffen werden können, schildert Sonja Radatz in ihrem Artikel.

Warum Coaching? Und wenn ja, wie?

Es soll ja tatsächlich Menschen geben, die der Ansicht sind, dass Coaching in der Führung nichts verloren hat. Und das ist meines Erachtens auch völlig in Ordnung, geht man davon aus, dass die „Ich sag Ihnen jetzt mal, was Sie tun sollen“- Führungskraftspezies immer noch nicht ausgestorben
ist (und selbst das halte ich für möglich).

Wettbewerbsvorteil Vielfalt

Um am internationalen Markt zu bestehen, setzen zahlreiche Unternehmen auf eine vielfältige Belegschaft. Wie sich deren Potenziale zum Wohle der Firma fördern lassen, zeigt der neue Fehlzeiten-Report.

Meine zentralen Leitfaktoren in Kündigungs- und Trennungsgesprächen

1. Ich bereite mich gut auf die Kündigungsgespräche vor: Ich schreibe ein Drehbuch für den Kündigungs- und Trennungsprozess. Zunächst kläre ich die juristische Seite. Handelt es sich um personen- oder verhaltensbedingte Kündigungen oder um betriebsbedingte Kündigungen? Nach welchen Kriterien wird ausgewählt, wie wird begründet? Wann, wo und von wem wird die Entscheidung bekannt gegeben? Gibt es Abfindungen? Sind Freistellungen möglich? Sollte ein externer Trennungsspezialist eingebunden werden?

Distanzfallen in der Führung

Die einen sagen, es läge an der Kultur. Die anderen sagen, es läge an der geringen Zeit, die man gemeinsam verbringt. Wieder andere schwören, die räumliche Distanz sei die Nr.1 – Distanzfalle in der Führung. Alles Erklärungsprinzipien, meint Sonja Radatz dazu. In ihrem Artikel schildert sie Distanzfallen aus ihrer persönlichen Erfahrung mit Führungskräften, die auf unterschiedlichen Ebenen entstehen: Auf der grundlegenden Ebene der Intentionen, auf der Identitätsebene, auf der Prozess- und der Kommunikationsebene, auf der Verhaltensebene. Die Liste setzt nicht auf Vollständigkeit (gäbe es hier jemals Vollständigkeit, gäbe es auch keine Distanz mehr…), sondern regt an, die persönliche Situation zu hinterfragen und eigene Distanzfallen zu orten und zu bereinigen.

Wenn das Tun nicht zum Erfolg führt, verändere die Prozessarchitektur!

Wenn Unternehmen erkennen „In unserer Organisation klemmt es“ – zum Beispiel (und sehr häufig) im Bereich Führung und optimale Zusammenarbeit – verfallen sie oft in Aktionismus. Das heißt, sie verwenden zu wenig Zeit darauf, nachzudenken: Welche (Detail-)Ziele wollen wir eigentlich erreichen? Und: Welche Maßnahmen führen uns zum Ziel? Die Folge: Sie wiederholen, was sie immer schon getan haben – und starten damit oft Interventionen, die sich schon in der Vergangenheit als wenig zielführend erwiesen haben. Kulturveränderung erfordert jedoch häufig gerade eine alternative Herangehensweise, um nicht in einem Teufelskreislauf zu enden.

Die Distanzfalle „Kulturunterschiede“ in der Qualifizierung

Auch mittelständische Unternehmen erzielen heute einen großen Teil ihrer Umsätze im Ausland. Doch nicht nur dies. Sie haben dort oft auch eigene
Werke und Niederlassungen. Entsprechend groß ist der Bedarf an grenzüberschreitenden Personalentwicklungsmaßnahmen. Mit deren Konzeption und Durchführung haben die meisten Personalabteilungen und Bildungsanbieter wenig Erfahrung.

Mit Conversational Leadership Distanzen erfolgreich überwinden

Viele Entscheidungen werden in Unternehmen einsam getroffen – und vernachlässigen dabei nicht nur Erfahrungen und Ideen vieler Mitarbeiter am „Point of Sale“, sondern es entstehen häufig auch Strategien und Ausrichtungen, die in ihrer Wirkung beschränkt bleiben und keine bahnbrechenden Erfolge erzielen. Thomas J. Hurley und Juanita Brown schildern in ihrem Artikel, wie Conversational Leadership in einer neuen Form der Führung bewusst die kollektive Intelligenz nutzt, um nachhaltige und umfassende Antworten auf die zentralen Fragen von morgen zu erarbeiten und umzusetzen.

Erfolgreiche Führung braucht Nachvollziehbarkeit und Transparenz

Erfolgreiche Führung ist möglich und auch nicht schwierig: Alles, was es benötigt, sind klare Rahmen und eine zielgerichtete und geplante Vorgehensweise bei Rahmendefinition, Rahmenkommunikation und Rahmenveränderung, meint Oliver Bartels. Im folgenden Artikel räumt er häufige Missverständnisse aus der Praxis aus und skizziert einen einfachen Weg für geplante und zielgerichtete Führungsarbeit.

Distance Leadership

New York, London, Berlin, Zürich, Moskau: Überall sitzen heute verstreut Mitarbeiter internationaler Konzerne, die zusammen arbeiten sollen. Für Führungskräfte und Projektleiter wird es immer schwieriger die Distanzen zu überwinden. Technische Errungenschaften helfen zwar Entfernungen zu überbrücken, aber sind sie das Wunder unserer Epoche um sich persönliche Kontakte „zu ersparen“? Ralph Löwy stellt Ihnen im folgenden Artikel das neue BridgeDistance Modell vor und veranschaulicht, wie Sie als Führungskräfte gekonnt Barrieren überwinden, an denen Sie bis jetzt gescheitert sind.

Optimale Führung: Nähe oder Distanz?

Distanz ist schlecht in der Führung? Gut, ein neuer Trend also. Dann muss Nähe her, aber asap. Muss? Diese Frage stellt Sonja Radatz in ihrem Artikel – und stellt die pauschale Bewertung von Nähe und Distanz sehr grundsätzlich in Frage. Sie delegiert diese Frage gekonnt an die Führungskraft zurück – mit der Aufforderung, sich fundierte Gedanken über das spezifisch passende Beziehungskonzept zu machen. Und selbst faktische Grenzen geschickt zu überspielen.

Aus der Distanz betrachtet…

Smalltalk geht meist noch ganz gut. Und ein gemeinsamer Absacker geht immer. In der Gruppe kann man sogar mal durchaus herzlich miteinander sein; oder zumindest fröhlich. Aber dann ist er da – der Moment: Und man ist allein mit dem Mitarbeiter. Oder noch schlimmer: Man hätte etwas zu sagen, ist aber geographisch rund 2.000 Kilometer und gefühlt eine halbe Weltumspannung vom Mitarbeiter entfernt.

Vom „Sprachen“ und „Emotionieren“

Die Sprache als Phänomen ist eine Art gemeinsamen Fließens in einem Flussbett der Koordinations-Koordinationen von Verhaltenskoordinationen. Sprache entsteht als ein übereinstimmendes Verhalten, es entsteht im Leben als Merkmal dieses gemeinsamen Lebens im Rahmen des Lebens, das jemand lebt.

Drehmomente zur Konfliktvermeidung in Verhandlungen

Hand aufs Herz: Kennen Sie Gedankengänge wie: „Jetzt erkläre ich es meinem Verhandlungspartner schon das dritte Mal! Will er mich nicht verstehen oder kann er nicht? Ist er so doof oder tut er nur so?“ Wenn ja, dann kennen Sie sicher auch die Folgen: unproduktive Gespräche, verhärtete Fronten, Konflikte und dadurch keine oder schlechte Lösungen.Beim Verhandeln geht es um Zielerreichung, im Idealfall die Erreichung der Ziele aller Verhandlungsparteien. Konflikte verhindern dies.

12 Relationale Hebeleffekte in Konflikten

Für gewöhnlich gehen wir davon aus, dass Konflikte zwischen Menschen bestehen. Seltsamer Weise arbeiten wir jedoch meist nicht an dem, was zwischen den Menschen ist, um die Konflikte zu vermeiden oder zu lösen; sondern wir arbeiten am Verhalten der „Beteiligten“ selbst. Was nicht selten zu einer Sisyphus-Arbeit wird…

BridgeDistance

Im Zentrum der Führung steht die Beziehung – meint Ralph Löwy. Leider wird der Pflege von Beziehungen in der Führung seiner Ansicht nach immer noch recht wenig Aufmerksamkeit zuteil. Vielleicht auch, weil wir in unserer Arbeit an Beziehungen unsere Zeit völlig ergebnisoffen investieren – wir wissen nicht, was die Beziehungen letztlich bringen. In seiner Serie stellt Ralph Löwy zunächst sein neues Bridge-Distance-Modell vor und gibt Ihnen darauf aufbauend Anleitungen, wie Sie Ihre Führungsbeziehungen effektiv gestalten können.

„Simple but not easy“ – Wertschätzende Konfliktlösung

Konflikte gehören zum Alltag: Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht Probleme lösen oder Kontroversen überbrücken. Die Art, wie wir dabei kommunizieren, kann Türen öffnen oder verschließen. Haben Sie einmal daran gedacht, wie viel Sie mit Worten schon verloren haben, die Sie im Nachhinein bedauern? Dabei geht es nicht nur um Geld und Personalressourcen, sondern auch um Lebensqualität. Gabriele Lindemann zeigt in ihrem Artikel 8 Aspekte auf, wie mit Hilfe von Wertschätzender Kommunikation das Verbindende in Konflikten entdeckt und gestaltet werden kann.

Konflikte zwischen Mitarbeitern moderieren

Soll ich in den Konflikt eingreifen? Das fragen sich Führungskräfte oft, wenn sie erkennen: Zwischen zwei Mitarbeitern ist dicke Luft. Und oft sind sie unsicher, wie sie vorgehen sollen. Vera Petersen und Reiner Voss geben hier einige Tipps für den Führungsalltag weiter.

Die Moderation von Konfliktklärungen

Wie kann ein Moderator auch in die traditionelle Form der Klärung von Konflikten Prinzipien der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg einstreuen und so die Wiederherstellung einer tragfähigen Arbeitsbeziehung unterstützen, in denen die Beteiligten – z.B. Mitarbeiter – weiterhin gut zusammen arbeiten sollten? Ingo Heyn beschreibt aus seiner Beratungspraxis, wie er dabei vorgeht – und die Hintergründe dazu.

„Bloß keine Konfliktlösung!“

Wer einen Konflikt erlebt, ist häufig sehr auf sich konzentriert. Er kämpft – um sein Recht, um sein Ansehen, um seine positive Zukunft. Erst wenn das nicht zum Ziel führt, sind wir bereit, etwas „anderes“ zu tun. Aber: Was ist etwas „anderes“? Das beleuchten Johannes Andexlinger und Anja Meinen in ihrem Artikel.

Verstehen verändert

In einer Situation, in der es nicht um Gewinnen oder Verlieren geht, sondern in der ein besseres Verstehen des Konfliktes notwendig ist, kommen wir mit traditionellen Diskussionen und Debatten nicht mehr weiter: Es sind grundlegend andere, dialogische Qualitäten gefragt. Martina und Johannes Hartkemeyer beschreiben in ihrem Artikel, wie der Dialog sowohl im Gruppengesprächsprozess als auch im Zwiegespräch einfach und fruchtbar angewendet werden kann.

Meilensteine Relationaler Konfliktarbeit

Konfliktarbeit kann zur Sisyphus-Arbeit werden, wenn wir wie bisher üblich an den Konfliktpartnern ansetzen – meint Sonja Radatz. Aber sie kann Erfolg garantieren, wenn wir zwischen allen Beteiligten ansetzen – was ja eigentlich naheliegen würde, finden doch Konflikte immer zwischen uns statt und nicht bei einem der Beteiligten. Dabei wird auch in Frage gestellt, wer die Beteiligten aus Relationaler Sicht überhaupt sind. Die auf den ersten Blick „verdächtigen“ Konfliktpartner? Oder doch vielleicht (auch) andere? In ihrem Artikel räumt Sonja Radatz mit den traditionellen Konzepten der Konfliktarbeit auf und beschreibt, wie mit Relationalem Denken Konfliktarbeit neu geschrieben werden kann.

Kostenloses Webinar zum Thema “Führung”

Webinar – Neues Format – ASB Bildungsgruppe Heidelberg e.V.

Weitere Details und ein kostenloses „Test-Webinar“ finden Sie unter:

http://www.asb-hd.de/kostenloses-webinar/

Bei Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne unter 06221/ 988 606 oder menzel@asb-hd.de zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Menzel
Bereichsleiter ASB Bildungsgruppe Heidelberg e.V.

Von der Sisyphus-Aufgabe Konfliktlösung zur konfliktfreien Organisation

Konfliktlösung. Spannendes Thema. Braucht man ja jeden Tag. Weil sie immer wieder hervorquellen, die Konflikte. Und sogar in uns selbst sollen sie angeblich stecken. Aber keiner mag sie. Es ist uns lästig, sie zu lösen. Und am liebsten würden wir sie ganz schnell loswerden. Was relativ einfach ist – wenn wir unseren Fokus der Aufmerksamkeit nur ganz wenig verschieben: Hin zur Organisation, die wir jeden Tag schaffen, gestalten, unverändert lassen oder zumindest ertragen.

Fremdschämen – und was tun Sie dagegen?

Wem ist das noch nicht passiert: Ich gönne mir nach einem Arbeitstag einen entspannenden Fernsehabend, lande beim Zappen in einer der zahlreichen Castingshows und erlebe KandidatInnen, die sich einfach nur peinlich einem Millionenpublikum präsentieren. Oder ich lese in einer Zeitung ein Interview mit einem der angesehensten Wirtschaftsbosse und denke mir: „Die Aussagen, diese Haltung – das kann doch nicht wahr sein…“ – und schon ist es da, das Gefühl des Fremdschämens, des peinlich berührt Seins.

Relationales Handeln

Relationales Handeln ist ein Ansatz für ein Lösungsangebot. Frei nach dem Motto: Tue mehr von dem Selben wenn es gut ist bzw. tue etwas anderes, wenn es jetzt an der Zeit ist. Dabei können wir unsere Entscheidungen immer durch einen Perspektivenwechsel überprüfen: Welche Auswirkungen hätte die eine oder andere Entscheidung, wenn ich später auf sie zurückschaue, oder aus der Sicht der Mitarbeiter oder aus Sicht des Unternehmens (wenn es sprechen könnte)? Wie gut ist sie, wenn ich das Projekt als Ganzes betrachte? So kann ich in selbstständiger Reflexion meine Vielfalt an Lösungsoptionen überprüfen.

BridgeDistance II – Gemeinsam in die Zukunft blicken

Tagtäglich kommunizieren wir gewollt oder nicht gewollt, strukturiert oder nicht strukturiert. Tagtäglich erzählen wir „Geschichten“ und sind uns vielleicht deren Auswirkungen gar nicht bewusst. Das kann ein Glücksfall sein – oder Nachteile erwirken. Ralph Löwy gibt Ihnen in der kommenden Serie Anregungen, wie Sie Ihre Kommunikation und Ihre „Geschichten“ sehr bewusst und zielgerichtet gestalten und einsetzen können.

Wie eine Relationale Führungskräfte – Akademie entsteht

Man kann Leadership Seminare anbieten und seine Führungskräfte „durchschleusen“ (und auf Erfolg hoffen, der sich dann vielleicht zufällig einstellt). Oder man entwickelt eine maßgeschneiderte Relationale FührungskräfteAkademie. Und sichert damit konsequent die Erreichung der Unternehmensziele. Und verschafft dem Unternehmen darüber hinaus einen ungeheuren Mehrwert. Sonja Radatz beschreibt, wie das in der Praxis funktioniert.

Einfach Relationale Leadership. Einfach Relationale Leadership – Weiterbildung.

Leadership ist einfach. Leadership macht Spaß. Und Leadership lässt sich einfach, menschlich und konkret vermitteln: Eine ganze Menge hoch provozierender Aussagen angesichts der Leadership-Wüste in vielen Unternehmen und der sinkenden Griffigkeit der Führungskräfte-entwicklungsprogramme, die mit sinkender Begeisterung wahrgenommen werden. Gerd Brandstätter setzt mit Relationaler Leadership und Relationalem Leadership Development gekonnt Kontrapunkte.

Grundzüge einer Relationalen Betriebswirtschaftslehre

Neigt sich die Ära der klassischen Betriebswirtschaft, die uns im letzten Jahrhundert fest in ihren Fängen hatte, dem Ende zu? Oder ist sie schon lange klinisch tot – und wir haben es noch gar nicht bemerkt, weil wir viel zu sehr damit beschäftigt waren, unser Bild von der heilen Management-Welt aufrecht zu erhalten?
Sonja Radatz verdeutlicht mit ihrem Relationalen Ansatz, dass wir die traditionelle Betriebswirtschaft endlich zu Grabe tragen können. Sie setzt auf die neu gedachte Welt der Relationalen Betriebswirtschaftslehre. Viele Unternehmen profitieren bereits davon.

Acht Schätze Relationalen Denkens und Handelns

Wieder ist ein Jahreswechsel vergangen und nicht wenige von uns haben sich viel für das neue Jahr vorgenommen. Im beruflichen Umfeld könnte es sein, dass wir uns vornehmen heuer wirklich mehr Projekte zu delegieren, oder unsere Meinung und Kompetenz erfolgreich bei Meetings und Verhandlungen einzubringen. Ja und im familiären Kontext soll es mehr Zeit mit unseren Partnern und Eltern sein, denn so wie die letzten Jahre kann das nicht weitergehen. Zuletzt kommen noch die besten Vorsätze für das persönliche Wohlbefinden, ein paar Kilo bis zu Sommer müssen weg und mehr Sport auf alle Fälle ist geplant. Am besten mit unseren Freunden, denn diese Beziehungen gehören auch noch mehr gepflegt. Wer gerade jetzt beim Lesen ein Déjà-vu Erlebnis hat, wenn er an die vergangenen Jahre denkt und dabei feststellt, dass viele dieser Vorsätze uns immer wieder aufs Neue begegnen, ohne dass wir deren Umsetzung erleben, kann mit dem Relationalen Denken und Handeln eine neue Ära einleiten.

Sind Sie reif für die Relationale Welt?

Von der Wiege bis zur Bahre leben wir linear. Wir lernen, die „Wahrheit“ zu sagen und was „wirklich“ ist. Wir unterscheiden „richtig“ von „falsch“
und entwickeln schlimmstenfalls Hilfskonstruktionen wie die Zahl i, um unser Weltbild aufrecht zu erhalten.

Philosophische Anregungen aus dem Tractatus logico-philosophicus

Ludwig Wittgenstein war österreichischer Mathematiker und Philosoph. In seinen „Philosophischen Untersuchungen“ möchte er die Leser zu eigenen Gedanken anregen. Die Auszüge sind dem suhrkamp taschenbuch wissenschaft, Werkausgabe Band 1, entnommen.

Wer engagiert sich schon für eine Excel-Tabelle?

Sie haben es schon oft gehört: Als Führungskraft muss man loslassen, zulassen und delegieren, denn die Mitarbeiter brauchen Freiraum. Gesagt, getan – und schnell sind Sie beunruhigt, weil Sie keine Ahnung haben, was Ihre Mitarbeiter tun und, vor allem, was dabei herauskommen wird. Loslassen macht Sie also nicht automatisch zufriedener oder gar erfolgreicher.

12 Schritte in Richtung „Bekomme, was ich will“!

Ralph Löwy Vormalig Verkaufsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung in einem Handelsunternehmen, ist er am IRBW als Berater, Coach, Trainer und Referent tätig. Er begleitet Kunden in den Bereichen Strategieentwicklung und im Changemanagement. Seine Arbeitsweise ist geprägt durch den Einsatz kreativer Methoden.

BridgeDistance III – Der Gestaltungsraum der Gemeinsamkeit oder die Unterschiedlichkeit in der Gleichheit

Selbst im kleinsten Team scheint Gemeinsamkeit den herausragend wichtigen Faktor für eine erfolgreiche Zukunft zu bilden. Leider decken sich die Interessen der Mitarbeiter aber nicht immer mit jenen der Organisation – und selbst wenn sie sich decken, bedeutet das noch nicht, dass dadurch automatisch ein hohes Maß an Identifikation und optimaler Zusammenarbeit besteht. Ralph Löwy beschreibt in seinem dritten und letzten Teil der Serie Ansatzpunkte, um Distanzen im Team nachhaltig zu überbrücken und eine ausgezeichnete gemeinsame Basis herzustellen.

Den Relationalen Ansatz ergebnisorientiert und leicht leben

Das 15-jährige Firmenjubiläum naht in Riesenschritten. Es ist viel erreicht worden. Viele Ideen sind da, und dennoch wollen sie seit einiger Zeit nicht wirklich „auf Schiene“ gebracht werden. Als Marketingagentur für Tourismus und Messen konnte man sich in den letzten 14 Jahren einen fantastischen Ruf aufbauen. Die Umsatzzahlen steigen jährlich, der Gewinn steigt, die Anzahl der Mitarbeiter steigt. Man könnte meinen, so sieht Wachstum, so sieht Erfolg aus. Aber so sieht die Ausgangssituation unserer angestrebten Veränderungsphase aus. Warum möchte man sich nur in einer solchen scheinbaren Erfolgsphase verändern? Warum sucht man nach neuen Lösungen, wenn die alten offensichtlich so gut greifen? Weil wir wissen, dass die Erfolgszahlen auch das Ergebnis teilweise vergangener innovativer Zeiten sind. Weil wir wissen, dass wir neue Ideen, Inspirationen benötigen, aber genau diese zur Zeit nicht genügend Raum haben, nicht genug Zeit haben, sich zu entwickeln und entfalten zu können. Wir müssen beginnen, ergebnisorientiert zu denken und zu handeln!

„Management by Objectives?“ – Nein, danke!

„Same procedure as every year?“ – Wohl kein Instrument der aktuellen Managementpraxis ist dermaßen kontraproduktiv, wenn es um ergebnisorientiertes Arbeiten geht, wie „Management by Objectives“ und viele Unternehmen praktizieren Zielvereinbarungen bis hin zur Absurdität, also „same procedure as every year!“. Gerd Brandstätter beschreibt in seinem Artikel durchaus provokant, wo seiner Ansicht nach das Problem liegt – und zeigt uns funktionierende Alternativen.

Die 7 Fokuspunkte ergebnisorientierter Führung

Ergebnisorientierte Führung kann in uns ein leichtes Schaudern ob der erwarteten Schwierigkeiten in der Umsetzung erzeugen. Es kann aber auch als
mächtiges Führungsinstrument erlebt werden, mit dessen Hilfe Sinn geschaffen, Notwendiges erreicht und Zeit gewonnen wird. Hans Heyny beschreibt in seinem Artikel, welche sieben Fokuspunkte in das Zentrum der Führungsaufmerksamkeit rücken müssen, um ergebnisorientierte Führung als mächtig und Gewinn bringend zu erleben.

Ein Plädoyer für die Ergebnisorientierung: Bringt mehr. Macht mehr Spaß.

Ergebnisorientierung: Von den meisten Management Board Mitgliedern wie Führungskräften begeistert abgenickt. Und gleichzeitig nirgends praktiziert. Leider! Während die deutschsprachigen Teams und Unternehmen in (gut gemeinten…) Anweisungen versinken und deren Führungskräfte vor (operativer) Arbeit kaum noch den Kopf aus dem Sumpf halten können, propagiert Sonja Radatz die leichte und süße Praline der Ergebnisorientierung. Passt zu jeder Gelegenheit. Und lässt die Herzen der Führungskräfte wie der Mitarbeiter letztlich höher schlagen. Und ganz nebenbei sorgt sie für den gebührenden Unternehmenserfolg. Sonst noch Wünsche?

Gelebte ergebnisorientierte Führung

Ergebnisorientierte Führung: Schon beim ersten Lesen klingt der Begriff im Ohr, und er klingt für viele durchaus erstrebenswert. Und spannend: Wie gelingt das? Wo sind die Stolpersteine und Fallen (und wie kommt man aus den Fallen wieder heraus)? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um ergebnisorientierte Führung in der Praxis zu leben? In diesem Cover-Artikel beschreiben Führungskräfte ihren persönlichen Weg zur ergebnisorientierten Führung – und wie sie es geschafft haben, so manches Hindernis zu überwinden.

Ergebnisorientierung: Was? Und: Warum?

„Ich habe eine hohe Leistungserwartung an Sie.“ Klingt phänomenal entschieden. Und sehr ergebnisorientiert. Auf den ersten Blick zumindest. Auf den zweiten kommt von mir die entschiedene Antwort: Nein, das ist für mich keinesfalls ergebnisorientiert. Entsteht Verwirrung: Was, bitteschön, wenn nicht das, ist dann ergebnisorientiert? (Abgesehen davon, dass die Frage aufkommen könnte, wofür wir Ergebnisorientierung überhaupt brauchen…).

Amazon zieht Konsequenzen aus Skandal

Wie SPIEGEL ONLINE berichtet, hat Amazon seinen Sicherheitsdienst gefeuert. Der Online-Händler erwiderte die jüngste Berichterstattung des Fernsehsenders ARD über das dubiose Auftreten des Sicherheitsdienst gegenüber der Spiegel-Redaktion damit, dass Amazon als verantwortlicher Arbeitgeber “eine Null-Toleranz-Grenze für Diskriminierung und Einschüchterung” habe.

Employer Branding – die wichtigsten Punkte zum Aufbau einer Arbeitgebermarke

Employer Branding wird von 82 Prozent aller Führungskräfte als eine der größten zukünftigen Herausforderungen betrachtet, doch nur ein kleiner Teil der Firmen hat bereits Konzepte ausgearbeitet oder befasst sich gerade damit. Dabei wird angesichts der Zunahme des Fachkräfte- und Talentmangels die Bedeutung einer gut positionierten Arbeitgebermarke weiter steigen.

Welches sind die wichtigsten Gesichtspunkte, die man beim Aufbau eines eigenen Employer Brandings beachten sollte? Das Webinar gibt Antworten auf diese drängende Frage.

Leiharbeit im Umbruch und am Scheideweg

Die Leiharbeit steht aktuell im Fokus mehrerer Angriffe auf ihre bisherige Substanz und Handhabbarkeit. Setzte sich durch, was einige Landesarbeitsgerichte aktuell entschieden haben, dann würde das den Anwendungsrahmen der Leiharbeit empfindlich einschränken. Unternehmen müssten dann anders planen und sich neue Wege suchen. Die bisherige Leiharbeit jedenfalls würde in ihrer bisher von Unternehmen wegen ihrer großen Flexibilität und aus Kostengründen geschätzten Form so nicht ohne Veränderungen weitergeführt werden können. Dr. Marc Spielberger, Partner von Beiten Burkhardt zeigt aktuelle Brennpunkte der Leiharbeit auf.

Elektronisch unterstütztes HR Management

HR Management in der neuen Wirtschaft

Unsere Wirtschaft ist im Wandel begriffen: Nach der „New Economy“ steht nun der Mehrwert bringende Nutzen der Informationstechnologie im Mittelpunkt, und welche Firma steht nicht vor neuen Herausforderungen durch Faktoren wie Globalisierung, zunehmende Deregulierung und natürlich dem stärkeren Fokus auf Senkung der Kosten.

Auch Human Resources (HR) spürt diesen Wandel, denn der Mitarbeiter wird mit seinen Fähigkeiten und seinem Wissen immer mehr zum strategisch wichtigsten Element eines jeden Unternehmens. HR muß dieser Entwicklung Rechnung tragen, um den Auftrag des „Attract and Retain“ weiter effektiv ausführen zu können. Um Mitarbeiter an ein Unternehmen zu binden und neue für das Unternehmen zu begeistern, bedarf es einer zunehmend individuell abgestimmten Förderung und Betreuung jedes einzelnen Mitarbeiters. HR muß daher zum einen über die notwendige organisatorische und technische Unterstützung und zum anderen über genügend Zeit verfügen, damit es seiner Hauptaufgabe, der Betreuung und Förderung der Mitarbeiter und dem Management des Humankapitals einer Firma, nachkommen kann. Gleichzeitig steht HR genauso wie andere interne Abteilungen unter erhöhtem Kostendruck, und muß sich in erhöhtem Maße den Anforderungen an eine schlankere Organisation, die für e-business gerüstet ist, stellen.

Das Aufgabengebiet und damit auch das Selbstbild von HR ändern sich dadurch dramatisch: War früher von Personaladministration die Rede, so wird man in Zukunft vom Management des Humanen Kapitals sprechen. Aus einer Abteilung, die vor allem für die Verarbeitung von Formblättern, die Zuteilung von Benefits, das Erstellen und Vertreten von Policen und Richtlinien und natürlich für die Firmenkultur verantwortlich war, wird in Zukunft ein gleichberechtigter Partner des Top-Managements. Er ist zuständig für das Management der Kernkompetenzen und des internen Wissens und wird damit „CFO“ des Humanen Kapitals einer Firma.

Amazon: Leiharbeit / Hooligans / Menschenroulette

Ein bewunderter Riese der E-Commerce-Branche ist bloß gestellt.
Der deutsche Fernsehsender ARD hat mit einer Reportage eine Schneise der Berichterstattung in die Verschwiegenheit des Versandhauses geschlagen. Die Öffentlichkeit hat nun einen Fuß in der Tür. Und die fällt so schnell nicht mehr zu. Das Ergebnis der ARD-Arbeit: Leiharbeitsfirmen, Security-Firmen und Pensionen profitieren von der sonderlichen Personalstrategie des Konzerns und treiben – wie dieser selbst – Leiharbeiter wie Spielbälle vor sich her. Es geht im Fernsehbericht um Hooligans, Täuschungen und traumatische Arbeitsbedingungen. Einmal wieder steht Leiharbeit in den Schlagzeilen. Wie werden die einschlägigen Verbände der Branche reagieren?

„Bildung ist das beste Kundenbindungstool, das wir in unserer Branche haben“

IT-Produkte richtig zu verstehen und erfolgreich einzusetzen erfordert ein gewisses Niveau an Expertenwissen. Wer kann dieses Wissen besser vermitteln als der Hersteller der Produkte? An der Swiss eLearning Conference (SeLC) am 9. und 10. April 2013 in Zürich stellt Jeanne Beliveau-Dunn, Vice President und Geschäftsführerin bei Learning@Cisco, das unternehmenseigene Lernnetzwerk und die Philosophie dahinter in einer Keynote vor. Die SeLC steht 2013 unter dem Thema „Educate your Customer – Kundenfokussiertes eLearning von Online Training bis Augmented Reality“.

Mobile Learning und Augmented Reality verbinden

Virtuelle Umgebungen und Informationen mit der realen Welt in Echtzeit zu verbinden, ist einer der grossen Vorteile von Augmented Reality. Die Technik kann zudem helfen, komplexe Prozesse leichter verständlich machen und erfreut sich wachsender Beliebtheit im E-Learning.

Sechs Social Media-Skills für Führungskräfte

Wer mit Sozialen Medien umzugehen weiss, könnte dem Wettbewerb demnächst schon voraus sein, konstatiert das Beratungsunternehmen McKinsey. Anhand einer Matrix aus sechs Dimensionen haben die Berater sechs Kompetenzen identifiziert, die jede Führungskraft zukünftig haben sollte.

Erfolgsfaktor integriertes Talentmanagement

Training und Personalentwicklung in Unternehmen verändern sich massiv, stellt das amerikanische Marktforschungsunternehmen Brandon Hall Group fest. Wie Mitarbeiter lernen und Talentmanagement-Systeme eingesetzt werden, kann über Erfolg und Misserfolg entscheiden.

Mobile Learning hoch im Kurs

Einer der dauerhaften Trends im E-Learning ist Mobile Learning. Mit dem Erfolg der Tablet PCs hat das Lernen mit mobilen Endgeräten einen weiteren Push erfahren. Jetzt bestätigt eine Studie, dass Weiterbildung in deutschen Unternehmen kaum noch ohne auskommt.

Videokommunikation steigert Zufriedenheit

Wenn Unternehmen Videokonferenz-Systeme einführen, wollen sie damit oft vor allem Reisekosten sparen. Ein Experiment des Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation zeigt jedoch, dass die Vorteile vor allem im Bereich der weichen Faktoren liegen.

Top-20 LMS-Anbieter ermittelt

Der Markt für Learning Management Systeme (LMS) wächst seit Jahren. Die grösste Verbreitung erreichen nach Angaben des Beratungsunternehmens Capterra Moodle, Edmodo und Blackboard.

Kundenvotum für E-Learning-Anbieter

Wie gut ein E-Learning-Anbieter ist, entscheiden letzten Endes seine Kunden. Beim Kundenvotum eLearningCHECK 2013 entschieden Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über die Gewinner.

Neue Gesichter bei der LerNetz AG

Der Schweizer E-Learning-Anbieter LerNetz AG, Bern, verstärkt seine Geschäftsleitung mit Professor Dr. Andréa Belliger und Dr. Daniel Stoller-Schai mit zwei in der Szene bekannten E-Learning-Spezialisten.

Cisco ist „Social Learning Leader“

Mit mehr als einer Million Teilnehmern gilt das 2008 gegründete Cisco Learning Network heute als eine der grössten virtuellen Akademien. Basis des Erfolgs sei die Konzentration auf Communities und Social Learning.

Neues aus der “LohnPraxis”

Arbeitgeber, die einem Mitarbeiter nach längerer psychischer Erkrankung keine schrittweise Eingliederung in den Betrieb ermöglichen, geraten in ernsthafte Schwierigkeiten. Weniger kritisch ist es, wenn ein Mitarbeiter auf einer Geschäftsreise kurzzeitig Privates wahrnimmt – der Unfallversicherungsschutz bleibt aufrecht. Und ganz entspannt können Arbeitgeber mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten vor Bewerbern umgehen; die müssen davon nicht wissen.

Arbeits-Handbuch Personal

Ein Standard-Werk, und mit 1.800 Seiten weit mehr als ein Handbuch. Thomas König, Personalreferent und Syndikus bei der GEBHARDT Gruppe sowie selbst Rechtsanwalt, hat das Werk quergelesen. Sein Urteil: Patentes Inhaltsverzeichnis, gelungene Gliederung und für Einsteiger wie Profis gleichermaßen eine willkommene Fundgrube.

Recruiting: Bewerber müssen nicht alles wissen

Im Bewerbungsgespräch müssen Sie potenzielle Mitarbeiter nicht auf wirtschaftliche Schwierigkeiten des Unternehmens hinweisen. Kündigen Sie einem neuen Arbeitnehmer dann noch in der Probezeit, müssen Sie keinen Schadenersatz leisten. Zu dieser Entscheidung ist das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz im Fall eines Vertrieblers gekommen.

SV: Privates Abendessen auf Geschäftsreise unterbricht Unfallversicherungsschutz lediglich

Nimmt einer Ihrer Mitarbeiter während einer mehrtägigen Geschäftsreise für wenige Stunden einen privaten Termin wahr, verliert er dadurch nicht seinen gesetzlichen Unfallversicherungsschutz. Somit steht die im Anschluss an das private Treffen absolvierte Fahrt in das Übernachtungshotel wieder unter dem Schutz der Unfallversicherung und ein Unfall kann nach Ansicht des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen als Arbeitsunfall gewertet werden. Damit haben die Richter einem Innenarchitekten Recht gegeben, der für seinen Arbeitgeber, ein Unternehmen für Büroausstattungen, eine mehrtägige Geschäftsreise unternommen hatte. Nach einem Geschäftstermin mit der Stadtverwaltung Oldenburg hatte sich der Mann mit seiner damaligen Freundin in einem Restaurant zum Essen getroffen.

Vergütung: Arbeitgeber muss stufenweise Rückkehr akzeptieren

Will einer Ihrer Mitarbeiter nach einer längeren psychischen Erkrankung wieder zurück in den Job, müssen Sie als Arbeitgeber sich am betrieblichen Eingliederungsmanagement beteiligen. Dazu kann auch die stufenweise Wiedereingliederung in den Arbeitsalltag gehören – wenn der behandelnde Arzt das empfohlen hat und er dem Beschäftigten eine „Arbeitsfähigkeitsbescheinigung“ ausgestellt hat.

Zeitwertkonten: Aus der Schusslinie

Mit einem BMF-Schreiben vom 17.6.2009 schien alles klar zu sein: Zeitwertkonten für Organe von Körperschaften, insbesondere für beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer, widersprechen dem Aufgabenbild des Organs einer Körperschaft und sind steuerlich nicht zulässig. Auf der Grundlage dieses Schreibens lösten die Betriebsprüfer der Finanzverwaltungen im Rahmen von Außenprüfungen bestehende Zeitwertkontenvereinbarungen auf und wandelten Gutschriften in lohnsteuerpflichtigen Arbeitslohn um. Einige Unternehmen beschritten daraufhin den Rechtsweg. Nun sind sich die Finanzgerichte einig, dass die betreffenden Passagen im BMF-Schreiben rechtswidrig sind.

Jeweiligkeitsklauseln – Was sagt die jeweils geltende Fassung?

Eine Klausel, die in Arbeitsverträgen regelt, dass sich das Rechtsverhältnis auf die jeweils geltenden Bestimmungen einer anderen kollektivrechtlichen Regelung gründet (Jeweiligkeitsklausel), kann auch eine nachteilige kollektivrechtliche Änderung (zum Beispiel durch Betriebsvereinbarung) zulassen. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in einer neueren Entscheidung ausgeführt (v. 18. September 2012, 3 AZR 415/10).

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze – Januar + Februar 2013

Zeitarbeit: Wann kann der Betriebsrat die Beschäftigung von Leiharbeitnehmern verhindern? Sonstiges: Verstoßen Tarifregelungen zu Jahressonderzahlungen gegen das AGG, wenn sie nur Arbeitnehmer betreffen, die zum 1.12. eines Jahres noch angestellt sind? Was müssen Arbeitgeber für eine gesetzlich unbedenkliche engere Bewerberauswahl beachten?

Social Media: Daten löschen nach Ausscheiden

§§ 1004, 823 Abs. 1 und 2 BGB
1. Scheidet ein Arbeitnehmer aus dem Unternehmen aus, muss der Arbeitgeber die Daten des Mitarbeiters, die auf seiner Homepage veröffentlicht sind, umgehend löschen, z. B. Name oder Fotos. Sonst verletzt er das Persönlichkeitsrecht des Beschäftigten.
2. Die Pflicht, die Daten zu löschen, besteht nicht nur für Mitarbeiterprofile, sondern auch für werbende Nachrichten, die über bloße Eintrittsmitteilungen hinausgehen, z. B. darüber, dass der Arbeitnehmer nunmehr einen bestimmten Unternehmensbereich verstärkt.
3. Es ist evident, dass die Einwilligung des Arbeitnehmers in die Veröffentlichung nur für die Dauer der Beschäftigung gelten soll. Damit kann dieser sie nach Ende des Arbeitsverhältnisses wirksam widerrufen.
(Leitsätze des Bearbeiters)
LAG Hessen, Urteil vom 24. Januar 2012 – 19 SaGa 1480/11

Altersabhängige Urlaubsstaffelung ist diskriminierend

§§ 7, 10 AGG
1. Eine tarifvertragliche Regelung, nach der Beschäftigte ab einem Alter von 40 Jahren Anspruch auf 30 Urlaubstage pro Jahr haben, während Mitarbeiter zwischen 30 und 40 Jahren nur 29 und unter 30-Jährige lediglich 26 Tage Urlaub erhalten, diskriminiert wegen des Alters.
2. Eine solche Altersdiskriminierung lässt sich für die Vergangenheit nur beseitigen, indem der Urlaubsanspruch der diskriminierten Beschäftigten rückwirkend dem Urlaubsanspruch der nicht diskriminierten Beschäftigten angepasst wird (sog. Anpassung „nach oben“).
(Leitsätze des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 20. März 2012 – 9 AZR 529/10

Fallgruppen und Handlungsmöglichkeiten Umgang mit Low Performern

Nach der Gallup-Studie 2011 sind in Deutschland 23 % der Beschäftigten unengagierte oder sog. C-Mitarbeiter. Diese Arbeitnehmer zeigen häufig wenig Engagement, machen mehr Fehler, arbeiten langsamer, haben mehr Fehlzeiten und betreiben im schlimmsten Fall aktiv Sabotage. Low Performer beschäftigen verstärkt die betriebliche Praxis und die Rechtsprechung. Was können und dürfen Arbeitgeber tun?

HR-Talente im Office

Viele Office-Mitarbeiter sind Allrounder. Sie übernehmen in ihrer Sandwichposition zwischen Vorgesetztem und Mitarbeitern Team-, aber auch immer mehr Personalaufgaben. Im Gespräch mit Roman Kapellen, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Sekretariat und Büromanagement e.V. (bsb) erfuhren wir, welches HR-Potential im Office liegt.

Quer. Gelesen. Zwei Studien. Zwei Realitäten. Firmen entwickeln Mitarbeiter – oder doch nicht?

Es klang vielversprechend: The Conference Board, eine weltweit tätige Forschungsorganisation, titelte Anfang Januar, dass die CEOs der international führenden Unternehmen auf Personalentwicklung setzen wollen – ein Ergebnis des Reports „CEO Challenge 2013“ der Organisation, erstellt aus einer Umfrage unter 700 CEOs. Dagegen verkündete Ende Januar die TNS Infratest-Studie “Weiterbildungstrends in Deutschland 2013″, dass 86 Prozent der 307 befragten Personaler in Deutschland von Mitarbeitern mehr Eigeninitiative bei der Weiterbildung erwarteten. Im 5-Jahres-Vergleich ist die Bedeutung von eigenverantwortlichem Weiterbildungsengagement um 10 Prozent gestiegen, und zwar in Bezug auf Joberhalt, Karrierechancen und Einstellungsverhalten.

WoMenPower 2013: Get your Seat – HRM.de vergibt Plätze

Der 12. April 2013 – ein Tag, starke Impulse, neue Netzwerke: Der WoMenPower-Kongress geht dieses Jahr in die zehnte Runde. HRM.de gratuliert dem Veranstalter, der Deutschen Messe AG. Wir vergeben jeweils fünf Platzreservierungen für die über 35 begehrten Workshops an Personaler aus unserer Community. Get your seat.

WoMenPower 2013: 35 Workshops für den Berufserfolg

Deutschlands Kongress für Businessfrauen und -männer „WoMenPower“ feiert am 12. April in der Hannover Messe sein zehntes Jubiläum. 35 Workshops stehen zwischen 11:30 Uhr und 17:00 Uhr auf dem Programm. HRM.de vergibt unter den Personalern seiner Community jeweils fünf Platzreservierungen.

Interim Management im Personalmanagement

Interim Management ist im Personalmanagement üblicher als landläufig bekannt. Der Marktanteil wächst auch in Deutschland stetig, sagen Experten. Hinzu kommt dass die Verweildauer von Human Resources Managern – insbesondere im Executive-Bereich und in schnell wachsenden Branchen – nur noch zwischen eineinhalb und vier Jahren liegt. Der Fachbeitrag zeigt, wie Interim Manager in Unternehmen mit flüssiger Fluktuation Prozesse stützen können.

Microtraining (powered by © Jünger Medien Verlag) Vorbereitung von Mitarbeitergesprächen: Gesprächsvorbereitung als Erfolgsfaktor

Da es in Mitarbeitergesprächen stets um Angelegenheiten geht, die den jeweiligen Mitarbeiter unmittelbar betreffen, werden die Gespräche manchmal sehr emotional geführt und können dann einen unerfreulichen Verlauf nehmen. Insbesondere wenn negative Sachverhalte anzusprechen sind, wird zwangsläufig das Selbstwertgefühl des Mitarbeiters berührt und kann es leicht zu aggressiven Reaktionen kommen. Vorgehensweise zu überlegen.

Bunte Krawatte? Was soll´s. – Klassische Beurteilungsfehler vermeiden.

Allzu menschlich, aber dennoch kontraproduktiv im Unternehmenskontext: Im Alltag beurteilen Menschen andere Menschen oft schnell und spontan. Und „Alltag“ heißt auch Büroalltag – Personal- und Vorstellungsgespräche eingerechnet. Nicht immer sendet beim schnellen Entscheiden die Intuition Signale, sondern es sind unreflektierte Vorurteile, die sich durchsetzen. Wer die klassischen Beurteilungsfehler kennt, optimiert rasch seinen Blick auf den Mitmenschen.

Fach- und Führungskräftemangel: Die Geschichten hinter dem Slogan

Er ist allgegenwärtig in Medien und Politik – der Slogan vom Fach- und Führungskräftemangel; und mit ihm seine Akteure. Wer ihnen als Personaler auf die Finger schaut, lernt eine ganze Menge darüber, wie politisch der Diskurs über den Mangel geworden ist. Er verstellt den Blick darauf, dass es an Managern und Mitarbeitern mangelt, welche die Kompetenz haben, ihre Arbeit an Nachhaltigkeitsaspekten im Sinne einer Corporate Social Responsibility auszurichten.

Brand eins / Thema: Lernen lassen. Abenteuer Bildung.

„Bildung kostet. Aber sie erfordert viel weniger Geld als Einsicht.“ – Ein Buch über Bildung, vom preisgekrönten Brand eins-Verlag, zusammengetragen aus Reportagen des gleichnamigen Magazins. Warum dieser provokative Buchtitel? Weil der Begriff in Unternehmen und Gesellschaft immer noch auf Missverständnisse trifft. Und mit denen räumt das Buch auf.

Best Practice: Via Seniorenausbildung Fachkräftelücken schließen

Es war in 2011 ein Unicum: Seniorenausbildung für Fachverkäufer im Lebensmittelhandelwerk. Made im Schwarzwald; von einer Bäckerei, der Fachkräfte fehlten. Unter diesem Druck steckte die Geschäftsführung nämlich das eigene Bild vom Arbeitsmarkt neu ab und fand: Da warteten viele Kräfte auf Ansprache. Der Rest ist inzwischen Geschichte. Wir erzählen sie.

Rückenprobleme mit BGM bekämpfen

Ein lohnendes Ziel für jedes Unternehmen  und  jeden  einzelnen  Mitarbeiter sollte  es  demnach  sein,  Muskel-Skelett-Erkrankungen  vorzubeugen  und die eigene Lebensqualität zu erhalten. Eine Vielzahl von Studien belegt, dass Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung  einen  ökonomischen Nutzen  bewirken  können  (Sockoll  et al., 2008).

Körperliche Belastungen durch Jobs im Stehen

Gerade Personen, die ihre Arbeitsposition nicht beeinflussen können, sollten auf ein ausgleichendes Krafttraining nach Feierabend setzen, um einseitige Belastungen durch ein Mehr an aktiver Bewegung auszugleichen.

Ergonomie am Arbeitsplatz: Kollegen unterstützen

Wer selbst täglich am PC arbeitet, könnte für seine Kollegen genau der richtige Ansprechpartner sein, wenn es um rückengerechtes Sitzen im Büro geht. Denn er bzw. sie kann nicht nur auf eigene Erfahrung zurückgreifen sondern bekommt es auch mit, wenn andere schlecht sitzen, zu selten aufstehen oder über alte Monitore klagen.

Die helle und die dunkle Seite von Konflikten

Die meisten von uns sprechen nicht gern über ihre eigenen Konflikte. Dabei hat es durchaus auch Vorteile, aktiv an auftretende Spannungsfelder heranzugehen. Agieren statt reagieren ermöglicht die Mitgestaltung von notwendigen Veränderungen.

Aldi-Süd und sein Schild am Hörsaal – Onlineportal beobachtet Deals zwischen Wirtschaft und Hochschulen

Die Internetseite „Hochschulwatch.de“ forscht Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen aus. Die Betreiber – die Tageszeitung “taz” und der freie Zusammenschlusses der Studentenschaften „fzs“ und „Transparency International“ – wollen die Einflussnahme der Wirtschaft an Universitäten beobachten und die Öffentlichkeit darüber informieren. Das Portal geht heute online und ist auf ein Jahr begrenzt.

Unternehmen finden zu wenig Expats für China und Afrika

Unternehmen schicken immer mehr hoch qualifizierte Mitarbeiter in die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) sowie nach Afrika: 48 Prozent der Arbeitgeber haben die Zahl ihrer Entsendungen 2012 in diese Regionen im Vergleich zum Vorjahr erhöht, 60 Prozent wollen sie bis zum Jahr 2015 weiter steigern. Im Fokus stehen dabei China und Afrika, aber auch Brasilien ist im Kommen: Bis 2015 soll die Zahl der nach Brasilien entsendeten Mitarbeiter um 56 Prozent steigen. Das sind Ergebnisse der Studie „Global Mobility Effectiveness Survey 2012“ von Ernst & Young, für die das Prüfungs- und Beratungsunternehmen 520 international agierende Arbeitgeber befragte.

Kurzarbeit wird billiger

Für heimische Unternehmen wird Kurzarbeit billiger. Der Staat übernimmt künftig den Arbeitgeberanteil für die Sozialversicherung nicht erst ab dem siebenten Monat in Kurzarbeit, sondern bereits ab dem fünften Monat, teilten Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner in einer Aussendung zur Novelle der Kurzarbeitsbeihilfe mit.

Migranten sind häufig unter ihrer Qualifikation beschäftigt

Knapp jeder fünfte Beschäftigte in Österreich hat einen Migrationshintergrund. Diese 690.000 Personen haben am Arbeitsmarkt nach wie vor mit vielen Hürden zu kämpfen und waren als erste von der Wirtschaftskrise betroffen, geht aus dem aktuellen Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer hervor. Migranten sind außerdem häufig unter ihrer Qualifikation beschäftigt.

Unternehmenskultur ist Topthema für HR

Führungskräfte machen die Förderung einer nachhaltigen Unternehmenskultur und eines guten Betriebsklimas zu ihrem wichtigsten HR-Thema, direkt gefolgt von der Mitarbeiterbindung.

Topmanager legen Wert auf Entwicklung der Führungskräfte

Welche HR-Maßnahmen für österreichische Unternehmen von strategischer Bedeutung sind, hat das „P&P Strategiebarometer 2012“ untersucht, eine Studie der Personalberatung Dr. Pendl & Dr. Piswanger unter 611 Top-Managern aus Österreich und CEE (Kroatien, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn).

Katharina Lichtmanegger verlässt Hernstein Institut

Katharina Lichtmanegger hat die Geschäftsführung des Hernstein Instituts für Management und Leadership Ende Dezember 2012 niedergelegt. „Ich werde – nach einer spürbaren Pause – Unternehmen rund um das Thema Führung und Gesundheit beraten“, so die ehemalige Geschäftsführerin über ihre Pläne.

Lehrlinge sind mit Beruf zufrieden

Drei Jahre nach dem Lehrabschluss sind zwei Prozent der ehemaligen Lehrlinge selbstständig, jeder Fünfte nimmt eine Führungsposition ein, 91 Prozent sind mit dem erlernten Beruf zufrieden und nur jeder Hundertste ist arbeitslos, wie eine aktuelle Studie des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft zeigt.

Gütesiegel NestorGold vergeben

Sozialminister Rudolf Hundstorfer hat Ende November das Gütesiegel NESTORGOLD an Unternehmen und Organisationen verliehen, die ältere Mitarbeiter sowie den intergenerativen Dialog fördern.

Für Sie gelesen: Geniale Grenzgänge Limits in der Wirtschaft und am Ende der Welt Von Peter Baumgartner

Was können wir von dem Polarforscher Ernest Shackleton (1874–1922) im Zeitalter der Globalisierung lernen? Dieser Frage geht Peter Baumgartner in seinem Buch nach. Die von Heldenmythen geprägte Zeit der Polarexpeditionen war ja mit Ereignissen gepflastert, die das Scheitern sowie den Verlust von Mannschaften und Material zur Folge hatten. Nicht ganz so bei Shackleton. Er nimmt in
der Geschichte der Polarforschung insofern eine besondere Rolle ein, als es ihm wiederholt gelungen ist, seine Crewmitglieder unter widrigsten Umständen zu retten. Shackletons Führungsqualität beruhte darauf, divergierende Erwartungshaltungen so auszubalancieren, dass eine gemeinsame Ausrichtung der Crew deren Überleben gewährleisten konnte.

Mobiles Lernen fördert didaktische Vielfalt, ist aber in Unternehmen noch nicht angekommen

Das Thema Mobile Learning stand im Mittelpunkt der zweitägigen Austrian eLearning Conference (AeLC), die parallel zur Personal Austria und Professional Learning am 7. und 8. November in der Messe Wien stattfand. Mit der Lernform des Microlearning, das mit mobilen Geräten besonders gut zu bewerkstelligen ist, befassten sich die Keynote-Vorträge von Peter Baumgartner und Peter A. Bruck.

Simple Consulting sucht einen HR Manager in Österreich und der Schweiz!

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At Simple we truly believe that any organisation, regardless of sector or size, can have its own dedicated resourcing and recruitment function, it’s just about how important they see attracting the right people is part of the plans for the business.

• Support direct recruitment activity and help reduce the reliance of organisations on agency
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Geschäftlich erfolgreich in Kolumbien

Die Geschäftschancen für deutsche Unternehmen in Kolumbien werden immer besser. Alles scheint den Kolumbianern zurzeit zu gelingen. Die Sicherheitslage hat sich verbessert, das Land hat gute Ratings erreicht und die Wachstumsaussichten sind überdurchschnittlich.
Wirtschaftsanalysten zählen Kolumbien wegen seiner jungen wachsenden Bevölkerung und der Stabilität zur Gruppe der besonders aussichtsreichen Zukunftsmärkte CIVETS (Kolumbien, Indonesien, Vietnam, Ägypten, Türkei, Südafrika). Auch zahlreiche neue Freihandelsabkommen machen Kolumbien für ausländische Unternehmen immer attraktiver.

Personal- und Jobsuche in den Vereinigten Arabischen Emiraten: Worauf es ankommt

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind als einer der dynamischsten Märkte der Region bekannt. Die geografische Lage des Landes an der Kreuzung zwischen Ost und West begünstigte ihren Aufstieg zum regionalen Drehkreuz.
Expats in Dubai arbeiten gerne für dort ansässige deutsche Unternehmen. Es sind vor allem die gefühlte Verlässlichkeit und Arbeitsplatzsicherheit, die klaren Strukturen, die hohen Produkt- und Dienstleistungsqualität sowie das positive Arbeitsumfeld und die Sozialleistungen, die deutsche Firmen attraktiv machen. Dies ist eines der Ergebnisse des Personalreports Dubai, den die Außenhandelskammer (AHK) und der Personaldienstleister Departer herausgegeben haben.

Frauen erhalten dreimal weniger Jobangebote als Männer

Männer sind in ihrer Selbstvermarktung im Social Web (Xing, Linkedin, u.a.) wesentlich offensiver und professioneller als Frauen.
Unser Erfahrung ist, dass die Auffindbarkeit von Frauen ist in vielen Fällen durch fehlende oder unzureichende Qualifikationsmerkmale schwieriger.
Aus diesem Grund, erhalten Frauen auch wesentlich weniger Angebote von Headhuntern und Unternehmen.

Mitarbeitergespräch

Das MAG ist ein periodisch stattfindendes Feedbackgespräch zwischen unmittelbarer Teamleitung und Teammitglied, bei dem Verhaltensziele, Entwicklungsziele und Beziehungen geklärt werden.

Mitarbeiterbeurteilung

Die Mitarbeiterbeurteilung ist ein Instrument zur systematischen Erfassung von Leistungspotenzialen (vgl. Verwendungsbeurteilung) und/ oder der Bewertung erbrachter Leistungen (vgl. Leistungsbewertung) von unterstellten Mitarbeitern durch den Vorgesetzten. Die Beurteilung erfolgt top down.

IHK Bonn/Rhein-Sieg wirbt Akademiker für Unternehmen

Ein neues Praktikumsportal der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg soll Unternehmen helfen, akademische Fachkräfte zu finden.
Personaler können kostenlos unter www.ihk-praktikumsportal.de Angebote für Praktika und Themen für Abschlussarbeiten einstellen.

Fachkräfte finden – per Zufall oder mit System?

Die Geschäftswelt ist sich einig darüber, dass in einigen Bereichen Fachkräfte fehlen. Viele Un-ternehmer klagen, dass das Wachstum deshalb gehemmt sei. Erhebt sich die Frage, ob die Fachkräfte wirklich fehlen oder ob man sich nicht ausreichend darum kümmert, sie zu finden?

„Kundenausbildung ernst nehmen“

Im Gespräch mit HRM.de erklärt Ralph Wieser, Projektleiter der Swisscom Bildungs-Initiative „Klassenzimmer der Zukunft“ und Keynote der SeLC, welchen Stellenwert die Kundenausbildung bei der Swisscom hat.

Die Keynotes der SeLC 2013 stehen fest

Drei hochkarätige Keynotes greifen an der Swiss eLearning Conference das diesjährige Schwerpunktthema „Educate your customer: Kundenfokussiertes eLearning von Online Training bis Augmented Reality“ auf.

Mit Crowdsourcing zu neuen Ideen

Der Wandel der Informationstechnologie von der Datenablage zum dynamischen Vernetzungssystem liefert neue Möglichkeiten für das Ideen- und Innovationsmanagement. Die AVL List GmbH hat mit der Innovationsinitiative „AVL GREAT IDEAS“ Expertenwissen sichtbar gemacht.

Mit Internal Branding binden, wenn Fachkräfte schwinden

Wer in der heutigen Kommunikationsflut durchkommen will, muss „kernprägnant“ sein. Das bedeutet: sich in seiner Aussage von den gängigen Worthülsen und Textwüsten abheben. Dies gilt gleichermaßen für externe wie interne Markenarbeit. Sind potenzielle Mitarbeiter durch ein attraktives Arbeitgeberversprechen angezogen und starten sie auch tatsächlich den nächsten Karriereschritt in Ihrem Unternehmen, so müssen Sie intern halten, was Sie extern versprechen. Und das ist – wie wir alle wissen – gar nicht so einfach.

Trendvorschau des Horizon Report

Massively Open Online Courses, Tablet Computing, Big Data und Learning Analytics sowie Game-Based Learning heißen die heißesten E-Learning-Technik-Trends. Das zeigt die Vorschau auf den Horizon Report 2013. Zu den aktuellsten Trends mit einer Adaptionszeit von einem Jahr oder weniger zählt der Report Massively Open Online Kurse, kurz MOOCs, sowie Tablet Computing.

MOOCs: Zukunftsmodell für Unternehmen?

Der Trend kommt aus Amerika und hat seit dem letzten Jahr auch das europäische Festland erreicht. MOOCs, so die Kurzform für die „Massive Open Online Courses“ mit bis zu weit über 100.000 Teilnehmern werden jetzt für Unternehmen interessant.

Tata Interactive Systems startet europaweiten Wettbewerb

„How can I get my CEO (even) more interested in training?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt der „LEARNnow® Learning Design Challenge 2013“, an der sich E-Learning-Autoren noch bis zum 15. Februar beteiligen können.

Aus bit media und M.I.T wird M.I.T

Die österreichische bit media-Gruppe hat die Fusion ihrer E-Learning-Töchter bit media Deutschland GmbH und M.I.T e-solutions bekannt gegeben. Das neue Unternehmen soll unter dem Namen M.I.T – member of bit group Kunden gewinnen.

Crealogix erweitert Geschäftsleitung

Der Verwaltungsrat des Schweizer E-Learning-Anbieters Crealogix Holding AG hat Dr. Werner Truöl mit Wirkung vom 1. Januar 2013 zum Mitglied der Geschäftsleitung ernannt und das Gremium damit auf sechs Personen erweitert.

Deloitte übernimmt Bersin

Hochzeit auf dem Beratermarkt. Das Beratungsunternehmen Deloitte Consulting hat die auf HR-Beratung, Talent Management und E-Learning spezialisierten Berater von Bersin und Associates übernommen.

Ein E-Learning-Portal für die Paul Hartmann AG

Die Menge an Inhalten wächst ständig. Das gilt nicht nur für das Internet, sondern auch für Unternehmen. Längst gilt es als erfolgskritische Herausforderung, Inhalte und Schulungen zentral zu sammeln und so zur Verfügung zu stellen, dass sowohl Mitarbeiter als auch Kunden zielgerichtet und schnell darauf zugreifen können.

Abwerbung von Mitarbeitern So schützen Sie Ihr Unternehmen mit Konkurrenzklauseln

In Zeiten des Fachkräftemangels herrscht ein harter Wettbewerb um die besten Köpfe. Unternehmen versuchen durch „Konkurrenzklauseln“ in Dienstverträgen spezielles Know-how und Erfahrungen, die Mitarbeiter während ihrer Tätigkeit gewonnen haben, sowie wertvolle Kundenbeziehungen vor der Konkurrenz zu schützen. In der Praxis herrschen über das Ausmaß dieser Konkurrenzverbote unterschiedliche Auffassungen. Welche Klauseln sind zulässig? Welche Konsequenzen ziehen Verstöße nach sich? Und ist es zulässig, einen Dienstnehmer zu beschäftigen, der gegen ein nachvertragliches Konkurrenzverbot verstößt?

Mitarbeiter gesucht Strategien gegen den Fachkräftemangel

Wenn Unternehmen ihre Schlüsselfunktionen nicht besetzen können, gute Mitarbeiter abwandern und der Nachwuchs ausbleibt, geraten sie schnell in eine Schieflage. Die Qualität ihrer Produkte sinkt, der Service
lässt nach und die Kunden wenden sich ab. Ein Mangel an Fachkräften kann Betriebe in ihrer Existenz bedrohen. Wie Arbeitgeber personellen Engpässen vorbeugen können, beschreibt der folgende Artikel.

Studie zeigt: Mittleres Management ist schlecht darauf vorbereitet, Veränderungen voranzubringen

Führungskräften kommt in Veränderungsprozessen eine Schlüsselrolle zu. Sie sind nach wie vor der Dreh- und Angelpunkt des Wandels. In Zeiten, in denen sich Organisationen permanent verändern, stehen sie nicht nur persönlich vor außerordentlichen Belastungen, sondern müssen sich auch einer bestimmten Erwartungshaltung stellen. Laut der aktuellen Changemanagement-Studie des Beratungsunternehmens Capgemini Consulting sind viele Führungskräfte nur schlecht für die Herausforderungen gewappnet.

Deutsche Jobbörsen im Wettstreit um Bewerber

Die Talente schnell und zielgerichtet anzusprechen – das haben sich auch deutsche Karriereportale zum Ziel gesetzt. Welche Innovationen gibt es in 2012 bei den Jobbörsen? Aktors große Marktstudie gibt Aufschluss.

Erfolgsfaktor Mensch – Wie Unternehmen ihren zukünftigen Personalbedarf ermitteln und sichern

Das Personalmanagement in Unternehmen steht vor der Herausforderung, mit dem stärker werdenden Veränderungsdruck der globalen Märkte und Technologien mitzuhalten. Stärker als bisher werden Personalabteilungen künftig die Aufgabe haben, zum Unternehmenserfolg beizutragen. Denn in Zeiten des Fachkräftemangels ist das Thema Human Capital ein strategisch außerordentlich bedeutsamer Faktor für den Erfolg von Unternehmen. Weltweit gilt es, die richtigen Arbeitnehmer für sich zu gewinnen, erfahrenes Personal besser zu entwickeln und emotional zu reaktivieren. Dafür brauchen Unternehmen zukunftsorientierte und agile Personalabteilungen.

Zeig mir Deine Einstellung

Mitarbeiter an ihrer Arbeitseinstellung messen und die Personalarbeit über ein zentrales Qualitätsmanagement-System steuern. Das sind die Erfolgsgeheimnisse des Metallwaren-Herstellers Worthington Cylinders. Geschäftsführer Christian Bruckner würde nicht ein Komma an seinem Konzept ändern. Seit 2008 hält sich sein Unternehmen in den Listen der attraktivsten Arbeitgeber in Österreich und Europa

Neues aus dem Orchestergraben Unternehmen professionalisieren ihr Recruiting

Der Fach- und Führungskräftemangel brennt vielen Unternehmen auf den Nägeln. Statt weiterhin auf Bewerbungen zu warten, gehen einige in die Offensive. Sie orchestrieren klassische Recruitingformate wie Jobmessen und Absolventenbetreuung mit neuen Ansätzen, zum Beispiel Social Media oder Netzwerkarbeit. Was viele Personaler dabei nicht verhehlen: Auch wenn die Instrumente noch so zahlreich und effizient sind, Talente zu suchen, ist beinharte Arbeit.

Sozialversicherung über Ländergrenzen hinweg, Teil 3

Aus Arbeitnehmer sind immer häufiger bei verschiedenen Arbeitgebern in mehreren EU-Staaten erwerbstätig. Welcher EU-Staat in diesen Fällen berechtigt ist, die Sozialversicherungsbeiträge einzuheben, darüber informiert der dritte und letzte Teil der Serie zum Thema Sozialversicherung über Ländergrenzen hinweg.

Kommunikation im Zeitalter des Enterprise 2.0 Was Unternehmen beachten müssen

Social Media sind nicht mehr nur ein Privatvergnügen der jungen Generation. Längst halten die sozialen Medien Einzug in die externe und interne Kommunikation von Unternehmen und Organisationen. Immer mehr Verantwortliche aus dem HR-Bereich beziehungsweise den Marketing- und Kommunikationsabteilungen haben erkannt, dass sie Mitarbeiter, Kunden und andere wichtige Stakeholder über diese Kanäle erreichen können – und das in kürzestmöglicher Zeit. Aber was bedeutet diese „andere“ Form des Austausches für die Unternehmenskommunikation? Wie können Unternehmen Social Media sinnvoll einsetzen und was gilt es zu beachten?

Testverfahren in der Personalarbeit Teil 1: Varianten und Probleme

Seit einigen Jahren erleben Testverfahren eine zunehmende Verbreitung in der Personalarbeit. Sie kommen in der Personalauswahl und bei Potenzialanalysen zum Einsatz, helfen im Vorfeld von Personalentwicklungsvorhaben bei der Analyse des individuellen Bedarfs oder fördern im Coaching als Feedbackinstrument die Selbstreflexion. Grundsätzlich ist diese Entwicklung zu begrüßen, sofern es sich um wissenschaftlich abgesicherte Verfahren handelt. Leider verbreiten sich aber auch Instrumente, deren Nutzen bestenfalls zweifelhaft ist.

Strategische Personalplanung hilft, dem Fachkräftemangel vorzubeugen

Personalengpässe auf dem Arbeitsmarkt machen sich zwar schon heute in vielen Branchen bemerkbar, langfristig dürfte der Fachkräftemangel jedoch eine neue Qualität erreichen: Schon bald werden sich geplante Projekte wegen fehlender Spezialisten nicht nur verzögern beziehungsweise verteuern, sondern in einigen Fällen gar nicht mehr umsetzen lassen. Um Fehlplanungen auszuschließen, ist eine strategische Personalplanung (Strategic Workforce Planning, SWP) notwendig, die das HR-Management in einen integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie überführt. Wie und mit welchen Ergebnissen sich SWP implementieren lässt, zeigt eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen.

Studie über Deutsche Jobbörsen 2012-13

Aktors “Studie über Deutsche Jobbörsen 2012-13” ist die neue Auflage einer jährlich erscheinenden Marktstudie über Generalisten – und Nischenjobbörsen in Deutschland. Sie setzt sich für Transparenz auf dem deutschen Jobbörsenmarkt ein, auf dem sich mittlerweile mehr als 1.600 Jobportale tummeln. Sie liefert HR-Professionals durch ihre detaillierten Informationen und Statistiken die Entscheidungsgrundlage, wenn es um die Wahl der geeigneten Jobportale für Recruitingkampagnen geht.

Stefanie Heine tritt als Chefredakteurin bei HRM.at an

(Mannheim, 10.01.2013) Seit dem 1. Januar 2013 hat das Human Resources-Onlinenetzwerk „HRM.at“ eine neue Chefredakteurin: Stefanie Heine (37) übernimmt die Redaktions- und Community-Agenden von Stefanie Hornung, welche sich künftig auf die Presseleitung bei der europäischen Personalleitmesse „Zukunft Personal“ und bei den deutschen Regionalmessen „Personal Süd“ und „Personal Nord“ konzentriert.

Stefanie Heine tritt als Chefredakteurin bei HRM.ch an

(Mannheim,11.01.2013) Seit dem 1. Januar 2013 hat das Human Resources-Onlinenetzwerk „HRM.ch“ eine neue Chefredakteurin: Stefanie Heine (37) übernimmt die Redaktions- und Community-Agenden von Stefanie Hornung, welche sich künftig auf die Presseleitung bei der europäischen Personalleitmesse „Zukunft Personal“ und bei den deutschen Regionalmessen „Personal Süd“ und „Personal Nord“ konzentriert.

Stefanie Heine tritt als Chefredakteurin bei HRM.de an

(Mannheim, 10.01.2013) Seit dem 1. Januar 2013 hat Deutschlands größtes Human Resources-Onlinenetzwerk „HRM.de“ eine neue Chefredakteurin: Stefanie Heine (37) übernimmt die Redaktions- und Communityagenden von Stefanie Hornung, welche sich künftig auf die Presseleitung bei der europäischen Personalleitmesse „Zukunft Personal“ und bei den Regionalmessen “Personal Süd” und “Personal Nord” konzentriert.

Xing kauft sich Kununu

„Kununu wird Teil der Xing Familie.“ Mit diesem Spruch begrüßt die Onlineplattform für Arbeitgeberbewertungen Kununu aktuell ihre User. CEO Martin Poreda freut sich über den Erwerb seines Portals durch Xing zum 01.01.2013. Dieser sei die logische Folge der bereits seit zwei Jahren bestehenden Kooperation beider Unternehmen.

Echter Werkvertrag oder verdeckte Arbeitnehmerüberlassung? Brennpunkt Fremdpersonaleinsatz

Viele Unternehmen setzen nicht nur eigene Mitarbeiter, sondern – insbesondere aus Kosten- bzw. Flexibilisierungsgründen – Fremdkräfte von Drittunternehmen ein. Im Hinblick auf die Tätigkeit dieser „externen Mitarbeiter“ kommen unterschiedliche vertragliche Grundlagen in Betracht, insbesondere eine Arbeitnehmerüberlassung oder Werk- und Dienstverträge.