10 Jahre Personal Swiss

Die Personalfachmesse Personal Swiss hat 2011 Grund zum Feiern: Bereits zum 10. Mal informiert die Messe über Trends und Produkte für das HR-Management. Standort war von Beginn an Zürich. Die Premiere 2002 fand in einer ehemaligen Fabrikhalle der ABB in Zürich-Oerlikon statt – damals mit 60 Ausstellern und etwas über 1000 Besuchern (2010 waren es 260 Aussteller und rund 3500 Besucher).

Neue Schweizerische Zivilprozessordnung tritt in Kraft

Ab 1. Januar 2011 verschwinden kantonale Unterschiede im Zivilprozessrecht: die Schiedsgerichtsbarkeit, gerichtliche Angelegenheiten des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts oder Verfahren vor den kantonalen Instanzen für streitige Zivilsachen sind nun auf Bundesebene geregelt.

Beitragspflicht zum Pensions-Sicherungs-Verein

Das Bundesverwaltungsgericht hatte sich in zwei Entscheidungen vom 25. August 2010 mit der gesetzlichen Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung über den Pensions-Sicherungs-Verein a.G. (PSV) bei pfandrechtsgesicherten Versorgungszusagen zu befassen.

Lasst uns froh und munter sein

Die kalte Jahreszeit ist angebrochen – und damit auch die Weihnachtszeit.Viele Arbeitgeber werden ihre Mitarbeiter in dieser Zeit mit kleinerenoder größeren Aufmerksamkeiten beglücken und eine Weihnachtsfeierveranstalten. Wenn Sie dabei unter sich bleiben wollen und dasFinanzamt nicht als Weihnachtsmann verkleidet mitfeiern soll, müssenSie einige Details beachten, die wir für Sie zusammengestellt haben.

Neues aus der LohnPraxis – Dezember 2010

Können Arbeitnehmer Aufwendungen für die Reinigung von Berufskleidung als Werbungskosten geltend machen? Dürfen Unternehmen die Vergütung von bestimmten Mitarbeitern anheben, um einen Ausgleich zwischen unterschiedlichen Gehältern zu schaffen? Lesen Sie in dieser Rubrik, wie aktuelle Urteile diese und weitere Fragen beantworten.

Arbeitsrechtsfrage des Monats Dezember 2010

Ein Personaler aus einem mittelständischen Unternehmen fragt: „Darf ein neuer Mitarbeiter im Einstellungsbogen die Frage nach seiner Schwerbehinderteneigenschaft verneinen, um die anschließende Übernahme nach der Probezeit nicht zu gefährden? Muss er dann anschließend ‚Farbe bekennen’ oder darf der Arbeitgeber erst nach Ablauf der Probezeit dem Arbeitnehmer diese Frage stellen?“

Recht für Expatriates – Dezember 2010

Voraussichtlich Ende dieses Jahres wird ein neues Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Deutschland ratifiziert. Außerdem möchte das Gesundheitsministerium der VAE künftig die Gesundheitskontrollen für Expatriates lockern. Auch in Tschechien und in Vietnam haben sich Regelungen für Auslandseinsätze geändert.

Gesetzlichen und vertraglichen Mehrurlaub im Arbeitsvertrag strikt trennen

Im letzten Jahr hat der Europäische Gerichtshof mit seiner Rechtsprechung, dass Urlaubsansprüche auch bei lang andauernder Krankheit nicht verfallen und gegebenenfalls am Ende abzugelten sind, für viel Aufruhr und Verunsicherung gesorgt. Nun zeigt das Bundesarbeitsgericht einen Weg, wie Arbeitgeber durch eine vorausschauende Vertragsgestaltung zumindest einen Verfall des vertraglichen Mehrurlaubs sichern können.

Unter welchen Voraussetzungen sind kündigungsschutzrechtliche Kleinbetriebe zusammenzurechnen?

Das Kündigungsschutzgesetz findet keine Anwendung auf Arbeitsverhältnisse von Arbeitnehmern in sogenannten Kleinbetrieben, also Betrieben mit höchstens zehn Arbeitnehmern. Der Grund: Kleinbetriebe sind typischerweise durch eine enge persön-liche Zusammenarbeit mit dem Betriebsinhaber, eine geringe Finanzausstattung sowie einen Mangel an Verwaltungskapazität geprägt. Unter bestimmten Voraussetzungen werden allerdings mehrere Kleinbetriebe eines Unternehmers zusammengerechnet, wodurch das Kündigungsschutzgesetz dann auch für die Arbeitnehmer dieser Klein-betriebe zur Anwendung kommt. Wann dies der Fall ist, hat das Bundesarbeitsgericht in einer aktuellen Entscheidung bekräftigt und präzisiert.

Neues Beschäftigungschancengesetz: Lichtblick für krisengebeutelte Unternehmen

Die Bundesregierung hat das konjunkturelle Kurzarbeitergeld verlängert: Das neue Beschäftigungschancengesetz, das am 8. Juli 2010 verabschiedet wurde und Anfang 2011 in Kraft tritt, bringt einige wesentliche Veränderungen für Arbeitgeber mit sich – etwa in punkto Leiharbeit, Weiterbildung oder Beschäftigtentransfer.

Wann muss der Arbeitgeber den Lohn fortzahlen?

Wann beginnt und endet die Lohnfortzahlungspflicht bei Krankheit? Wie hoch ist sie bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit? Besteht sie, wenn der Mitarbeitende Angehörige unterstützen oder pflegen muss? Allgemeine Regelungen sowie Urteile in besonderen Fällen rund um das Thema Lohnfortzahlung beleuchtet dieser Fachartikel.

Kostenlose Software für Arbeitgeber: REHADAT-Elan 2010

Bis zum 31.03.2011 müssen Arbeitgeber mit mehr als 20 Beschäftigten nachweisen, ob sie ihre Beschäftigungspflicht gegenüber schwerbehinderten Menschen im Jahr 2010 erfüllt haben. Dazu steht ab sofort die Software REHADAT-Elan 2010 zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Neues vom Arbeitsrecht – Dezember 2010

Inwiefern darf der Betriebsrat bei der Einstellung von Leiharbeitnehmern und bei der Lohngestaltung mitbestimmen? Dürfen Beschäftigte auch nach Vertragsende Einsicht in ihre Personalakte nehmen? Wann verjähren oder verfallen Urlaubs- und Urlaubsabgeltungsansprüche eines Mitarbeiters, der dauerhaft krankheitsbedingt arbeitunfähig ist?

Aktuelle Urteile in Kürze

Muss die Krankheit eines Arbeitnehmers im Arbeitszeugnis erwähnt werden? Zählen Pausenzeiten als Arbeitszeit, wenn das Betriebsgebäude dabei nicht verlassen werden kann? Verlängert ein unbezahlter Urlaub die Probezeit? Diese und weitere Fragen thematisieren aktuelle Urteile

Sieg/Maschmann: Unternehmensumstrukturierung aus arbeitsrechtlicher Sicht

Dieses Werk, das nach fünf Jahren nun mehr in seiner 2. Auflage erscheint ist ein Muss für alle Unternehmensjuristen, Rechtsanwälte, Personalverantwortlichen, Arbeitnehmervertreter und Arbeitsrichter, die die arbeitsrechtlichen Herausforderungen von unternehmerischen Umstrukturierungen zu bewältigen haben bzw. sich diese erschließen wollen.

Entscheidungen kommentiert: Gesundheitsfragen im Bewerbungsverfahren

§§ 15 Abs. 2, 22 AGGDie Frage nach erheblichen Erkrankungenim Bewerbungsverfahren indiziert eineentschädigungspflichtige Diskriminierunwegen Behinderung, wenn der Arbeit-geber den Bewerber in der Folge nichteinstellt. (Leitsatz des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 17. Dezember 2009 – 8 AZR 670/08

Entscheidungen kommentiert: Internetzugang für Betriebsrat

§ 40 Abs. 2 BetrVG1. Der Betriebsrat kann vom Arbeitgebergrundsätzlich einen Zugang zum Internetverlangen.2. Er muss hierfür nicht konkrete, aktuellanstehende betriebsverfassungsrechtli-che Aufgaben darlegen, für die er Infor-mationen aus dem Internet benötigt.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Beschluss vom 20. Januar 2010 – 7 ABR 79/08

Chancen bei der Restrukturierung

Punkteschema, Altersgruppen, NamenslisteNicht nur in Zeiten der Wirtschaftskrise stehen Restrukturierungen in vielen Unternehmen auf dem Plan. Meist bedeutet dies Abbau von Arbeitsplätzen und Entlassung einer Vielzahl von Arbeitnehmern. Aus Unternehmersicht steht im Vordergrund, dass der Personalabbau so wenige Kündigungsschutzklagen wie möglich nach sich zieht bzw. sich diese erfolgreich abwehren lassen. Ziel ist weiterhin eine ausgewogene Personalstruktur, d. h. junge und leistungsstarke Arbeitnehmer im Betrieb zu halten. Arbeitsrechtliche Berater empfehlen hierfür Punkteschema, Altersgruppen und Namenslisten.

Kurzfilm: Demonstration einer anonymen Mitarbeiterumfrage

Der kurze Film (1 Min. 15 Sek.) zeigt Ausschnitte aus der Beantwortung einer internetbasierten Mitarbeiterumfrage sowie Auswertungsmuster zu Mitarbeiterzufriedenheit, Unternehmenskultur, Information/ Kommunikation und zum Projektportfolio. Anbieter der Umfrage ist die Consultingworld AG.

Treffpunkt Weihnachtsfeier

Pflichtveranstaltung Weihnachtsfeier? Keineswegs – vielmehr sehen Personal- und Finanzmanager das adventliche Beisammensein als willkommene Gelegenheit, mit allen Kollegen einen ausführlichen Plausch zu halten. Ebenso wird das Fest als Anerkennung der guten Leistungen während des Arbeitsjahres empfunden.

Der Fachkräftemangel – eine Fata Morgana?

Gibt es ihn nun oder gibt es ihn nicht – den viel beschworenen Fachkräftemangel? Vergangene Woche ist im Wochenbericht des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung eine Studie von Arbeitsmarktexperte Karl Brenke erscheinen. Sein Ergebnis: Die Wirtschaft klagt zu Unrecht über einen Fachkräftemangel.

Frau ist gefragt – der Wettlauf um weibliche Talente geht in die nächste Runde

Die öffentliche Debatte darüber, wie Unternehmen mehr Frauen in Führungspositionen bringen, ist neu entflammt. Die Gründe dafür sind ebenso vielfältig wie mögliche Lösungen. Von der Frauenquote über Personalentwicklungsprogramme bis hin zu besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehen zahlreiche Instrumente zur Diskussion.

„Frauen müssen sich noch häufig zwischen Kindern und Karriere entscheiden“

Er ist im In- und Ausland bekannt als wissenschaftlicher Allrounder und einer der forschungsstärksten Personal-Professoren Deutschlands: Der Personalökonom Dirk Sliwka hat seit dem Jahr 2004 den Lehrstuhl für Personalwirtschaft an der Universität zu Köln inne. Neben dem Effekt von Bonuszahlungen und Strategien für das Talentmanagement beschäftigt er sich aktuell auch mit der Frage, wie Unternehmen mehr Frauen in Führung bringen. Im Interview berichtet er über seine Forschungsergebnisse zu diesen Themen.

Mitarbeiter teilen

Not macht erfinderisch. Diese Volksweisheit hat sich in der südbrandenburgischen Region Spreewald bewahrheitet. Dort fehlen seit Jahren Fachkräfte – vor allem in der Land- und Forstwirtschaft. Kleine Unternehmen können zudem aufgrund von saisonalen Spitzen nicht alle Mitarbeiter ganzjährig in Vollzeit beschäftigen. Darum teilen sich rund 40 Unternehmen ihr Personal. Ein Modell mit Zukunft.

Future Company: Trends für Unternehmen und warum sich die Rolle der Personaler wandeln muss

Kaum ist die Wirtschaftskrise in Vergessenheit geraten, kehrt in vielen Unternehmen wieder der „business as usual“-Zustand vergangener Tage ein. Doch statt sich nach einem ruhigen „Normalzustand“ zurückzusehnen (den es übrigens niemals gab), sollten Unternehmen jetzt nach vorne blicken und anfangen, die Weichen in Richtung Zukunft zu stellen. Hier die vier wichtigsten Trends, die dabei eine Rolle spielen.

Wie die Qual der Wahl zum Erfolg führt

Von der richtigen Entscheidung hängt vieles ab – privat und beruflich. Liegen etwa Führungskräfte mit strategischen Beschlüssen falsch, kann das für Unternehmen teuer werden. Carola Kamuff hat deshalb das ganzheitliche Trainingskonzept „Der Weg zur guten Entscheidung“ entwickelt und dafür den „Coach & Trainer Award 2010“ des Deutschen Verbandes für Coaching & Training e.V. (dvct) erhalten.

Walter Kromm, Gunter Frank (Hrsg.): Unternehmensressource Gesundheit

Das Buch „Unternehmensressource Gesundheit“ ist Teil einer Reihe von sechs Werken zum Thema „Führung“. In diesem Band untersuchen die Autoren vor dem Hintergrund des demographischen Wandels den Zusammenhang zwischen dem Gesundheitszustand von Mitarbeitern und dem Unternehmenserfolg.

W. Kromm, G. Frank (Hrsg.): Unternehmensressource Gesundheit – Rezension von Anne Appelt

Das Buch „Unternehmensressource Gesundheit“ ist Teil einer Reihe von sechs Werken zum Thema „Führung“. In diesem Band untersuchen die Autoren vor dem Hintergrund des demographischen Wandels den Zusammenhang zwischen dem Gesundheitszustand von Mitarbeitern und dem Unternehmenserfolg. Um es vorweg zu sagen: Das vorliegende Buch ist kein konzentrierter Leitfaden, bietet aber eine Fülle von Informationen und Anregungen.

W. Kromm, G. Frank (Hrsg.): Unternehmensressource Gesundheit – Rezension von Birgit Elsäßer

„Unsere Mitarbeiter sind das Wichtigste“ oder „ein Unternehmen ist nur so gesund, wie seine Mitarbeiter“. Diese Aussagen sind allgegenwärtig und wer sich mit dem Thema Mitarbeitergesundheit oder Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) befasst, kennt diese Aussagen. Unternehmen, die glauben, dass für die Verbesserung der Gesundheit ihrer Beschäftigten nur ein neues Gesundheitsprogramm und ein paar Gymnastikübungen für die Mitarbeiter notwendig sind, werden in diesem Buch eines Besseren belehrt.

MP3s von der Messe Zukunft Personal in Köln: Podiumsdiskussionen zum Nachhören

Europas grösste Fachmesse für Personalmanagement, die Zukunft Personal in Köln, bot von 12. bis 14. Oktober 2010 seinen knapp 12000 Besuchern wieder ein überwältigendes Vortrags- und Diskussionsprogramm über drei Tage auf acht Bühnen – neben den Angeboten der mehr als 530 Aussteller. HRM.ch hat sich nun 14 Podiumsdiskussionen herausgepickt und bietet sie seinen Mitgliedern zum Nachhören im mp3-Format an. Die Themenpalette ist breit und reicht von der Rolle des HR im Unternehmen und Zukunftsszenarien über Fachkräftebindung, Recruitingfragen, Weiterbildung und Frauenförderung bis hin zu Burnout, Planspieleinsatz, Arbeitnehmerfreizügigkeit und dem Arbeiten in Indien.2011 findet die Zukunft Personal Zukunft Personal

in der Kölnmesse vom 20. bis 22. September statt.

“Für mich ist er der Bedeutendste”

Hans-Dietrich Genscher über den diesjährigen Leonardo-Preisträger Jacques DelorsDer diesjährige Preisträger des „Leonardo – European Corporate Learning Award“, der ehemalige Präsident der Europäischen Kommission Jacques Delors, gehöre in die Liga der großen Europäer des 20. Jahrhunderts. Das betonte der deutsche Bundesaußenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher am 12. Oktober in einer Laudatio auf der Zukunft Personal, Europas größter Messe für Personalmanagement, in Köln.

Wie Personaler twittern

Unter den vielen Anbietern des Microbloggings, also des Sendens von Mini-Nachrichten übers Internet, ist Twitter momentan der bekannteste. Im April 2010 erreichte Twitter in Deutschland etwa 2,8 weltweit etwa 88 Millionen Nutzer. Dies entspricht einem Zuwachs von zehn Prozent im Vergleich zum Vormonat. Diese Zahlen machen es interessant, das Microblogging im Umfeld des Recruiting näher zu betrachten.

Personalmangel abhelfen

Überall fehlen Fach- und Führungskräfte, es herrscht Personalmangel. Oder herrschen Personalabteilungen, die das Rekrutierungs- und Auswahlgeschäft nur mangelhaft beherrschen? Fast alle Organisationen halten Ausschau nach dem gleichen Bewerbertypus, dem ominösen High Potential: jung, dynamisch, auslandserfahren, von der xy (Fach-)Hochschule oder mit MBA sowie vor allem mit viel Expertise im Selbstmarketing. Dieser Typus wird knapp, aber der Markt hält unerschlossene Reserven vor.

Frauenquote? Quotenfrauen?

Seit dem klaren Bekenntnis von Telekom-Vorstand Thomas Sattelberger zur Frauenquote hat die Diskussion um die richtige Förderung von Frauen in und für Führungspositionen wieder an Fahrt gewonnen. Wir diskutieren mit Experten aus Wirtschaft, Beratung und Politik, was gute Frauenförderung ausmacht und woran sie immer noch scheitert.

Burnout – Trophäe für den modernen Helden der Arbeit?

Immer mehr leisten, rascher Ergebnisse vorlegen, Krach unter Kollegen, Druck von oben, Angst, Misserfolg, Müdigkeit. Kein Wunder, dass Mitarbeiter irgendwann zusammenklappen. Die drängenden Fragen: Wann liegt wirklich Burnout vor? Was führt zu Burnout? Und wie kann man im gesamten Unternehmen diesem Stresssyndrom vorbeugen? Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion stehen dabei die Ursachen, das komplexe Beschwerdebild und psychologisch fundierte Gegenmaßnahmen.

HR Business Partner: Eine Illusion setzt sich durch

Strategisch und nachhaltig. So definieren HR Business Partner heute ihre Personalarbeit. Wenn es ihnen gelingt den Wertschöpfungsbeitrag ihrer Personalinstrumente damit erfolgreicher darzustellen, wird ihre Reputation steigen – ein lang gehegter Wunsch der Personalpraktiker.

Arbeitnehmerfreizügigkeit: Schlafen Politik und Wirtschaft?

Ab 01. Mai 2011 gilt auch für Arbeitnehmer der EU-8-Staaten (u. a baltische Staaten, Polen) vollständige Freizügigkeit. Eine prominent besetzte Podiumsdiskussion in Kooperation mit Trenkwalder Deutschland diskutiert Chancen, Risiken und dringend noch zu erledigende Hausaufgaben für Politik und Wirtschaft.

Die 10 Gebote des erfolgreichen Planspieleinsatzes in der Personalentwicklung

Planspiele stellen motivierende, realitätsnahe und fehlerfreundliche Lernfelder für Wissens- und Kompetenzentwicklung von Mitarbeitern bereit. Wie werden Personal- und Teamentwicklung und der Transfer von Planspielen für die Erreichung der Unternehmensziele bestmöglich sichergestellt? Was sind Kennzeichen von Planspielqualität? Welche Merkmale zeichnen einen guten Planspieltrainer aus? Wie wird die Erfolgskontrolle bei Planspielen in der Praxis durchgeführt? Es diskutiert eine Expertenrunde aus Planspielentwicklern/Herstellern, Planspieltrainern/Beratern, Planspielanwendern/Kunden und Planspielforschern.

Incredible India – Leben und Arbeiten in Indien

Der indische Generalkonsul wird über das Leben und Arbeiten in Indien berichten und dabei deutlich machen, welche aufstrebende wirtschaftliche Entwicklung Indien derzeitig veräußert. Ferner wird im dem Fachvortrag durch Herrn Mütze und Herrn Dr. Neu über die Mitarbeitereinsätze in Indien gesprochen, die von deutschen Unternehmen betrieben werden. Hier im speziellen, Entsendungseinsätze aus dem steuerrechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Gesichtspunkt, sowie die notwendigen Strategien, die Personalabteilungen hierzu entwickeln müssen. Herr Pflüger wird in diesem Zusammenhang die Weiterbildungsmaßnahmen in Bezug auf das Schulsystem erörtern.

Wie viel Marketing steckt schon im Personalmarketing?

Das Personalmarketing hat sich in den letzten Jahren stetig gewandelt und ist um viele Aspekte erweitert worden. Für Recruiter und Personalmarketing-Experten stellt sich heute immer mehr die Frage „Wie viel Marketing steckt heute bereits im Personalmarketing?“. Zu dieser Frage lädt W&V karriereundjob am 13.10.2010 von 14.30 bis 15.15 Uhr ein, die von Lutz Altmann, humancaps, moderierte Podiumsdiskussion zu verfolgen. Die Werbung macht es bereits vor, wie erfolgreiches Marketing funktionieren kann. Arbeitgeber müssen heute nachziehen und Ihre Employer Brand auf dem Bewerbermarkt erfolgreich platzieren.

HR im Social Web – Auf sie mit Gebrüll oder viel Lärm um nichts?

Wer die Klaviatur der sozialen Netzwerke und der neuesten Web-Dienste spielt, kann im Personalmarketing glänzen. Doch wie zeigen sich die Unternehmen tatsächlich bei Facebook, Twitter und Co. und wie nüztlich ist dieser mediale Aufwand im Recruiting? Wir präsentieren erstmalig die Ergebnisse einer umfassenden Social Media-Studie, durchgeführt von Gero Hesse (Berteslmann AG/embrace) und Professor Christoph Beck (Fachhochschule Koblenz), und diskutieren mit weiteren Experten über den Sinn und Unsinn von Web 2.0-Aktivitäten in der Personalarbeit.

Weiterbildung in Zeiten von Web 2.0

Die Podiumsdiskussion befasst sich mit dem Thema Bildung in Zeiten von Web 2.0. Das Thema Bildung und Bildung mit neuen Medien wird schon lange diskutiert. Die einen sagen, es wird Zeit unsere Bildung zu erneuern und zu entschlacken und zu modernisieren. Andere wieder sind der Auffassung, dass das klassische System so bleiben sollte wie es ist. Vor dem Hintergrund des lebenslangen Lernens, sollte Lernen da nicht ein Stück Lebensqualität beinhalten? Die Podiumsdiskussion soll Denkanstöße, Perspektiven, Trends und den Status Quo vermitteln und diskutieren.

HR Social Media Marketing – Imageaufbau und Personalgewinnung im Web 2.0

Facebook, Twitter, Xing, kununu & Co. – die zukünftigen Spielfelder für die zielgerichtete Ansprache der High-Potentials, Young Professionals, Praktikanten und Azubis von morgen. Der Vortrag von Martin Poreda gibt einen Marktüberblick über die für das HR Management relevanten Social Media Dienste, präsentiert Best-Practices und schildert mit den Augen eines Vertreters der Generation Y, wie sich die Arbeitgebersuche mithilfe des Web 2.0 geändert hat.

Wie wir, unsere Kinder und Enkel arbeiten wollen – und werden

Starr zugeordnete Arbeitsplätze und Arbeitszeiten gehören bereits heute in einigen Unternehmen der Vergangenheit an. Die Mitarbeiter möchten selbst entscheiden können wann, wo und wie sie die Aufgaben erledigen. Selbstbestimmtes, kreatives und kollaboratives Arbeiten ist das Modell der Zukunft.

Umfragetool auf HRM.ch

Blitzbefragung: private Internetnutzung. Ist die private Nutzung des Internets am Arbeitsplatz bei Ihnen gestattet, verboten, geduldet? Machen Sie mit bei der Blitzumfrage – die Resultate können Sie hinterher sofort einsehen. Übrigens: Fragen Sie sich selbst bei Ihrer HR-Arbeit, wie Fachkollegen anderswo mit einem Thema oder Problem umgehen, dann schicken Sie doch ein kurzes Mail mit der Frage und möglichen Antworten an kontakt@hrm.ch. Unter dem Menüpunkt „Meinungen“ ergibt sich dann ein Stimmungsbild, das auch andere Personalmanager interessieren könnte.

Halle 4.1 in Basel “brummte”

Das Messe-Duo ArbeitsSicherheit Schweiz und Corporate Health Convention am 17. und 18. November brachte gleich nach seiner Eröffnung die Halle 4.1 der Messe Basel zum “Brummen”. 125 Aussteller und mehr als 30 Fachvorträge zeigten, was Unternehmen zur Gesundheit und Motivation ihrer Mitarbeitenden und zu reibungslosen Arbeitsabläufen beitragen können – der Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg. Es gab dort auch viel Raum zum Testen, Vergleichen und Diskutieren.

Bonuszusage durch konkludentes Verhalten

Leistet der Arbeitgeber an den Arbeitnehmer über mehrere Jahre hinweg einen Jahresbonus, kann sich aus den jährlichen Zahlungen in Verbindung mit dem tatsächlichen Verhalten des Arbeitgebers für die Zukunft ein Rechtsanspruch des Arbeitnehmers auf einen Jahresbonus ergeben. Eine solche „konkludente Zusage“ künftiger Bonuszahlungen ist auch dann nicht ausgeschlossen, wenn der Arbeitgeber den Bonus in der Vergangenheit jedes Jahr neu in unterschiedlicher Höhe festgelegt hat.

Steuerrecht weltweit – November 2010

Unter welchen Bedingungen können die Unterkunftskosten eines Mitarbeiters, der an einem anderen Beschäftigungsort entsandt wird, steuerlich abgesetzt werden? Was beinhaltet das neue Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Liechtenstein? Inwiefern können Leistungsempfänger eine Vorsteuer abziehen, wenn das Finanzamt eine Rechnung wegen formeller Fehler beanstandet?

Drive – Was Sie wirklich motiviert

Was motiviert uns wirklich? Ist es die Aussicht auf Geld und Ruhm? Sind wir wirklich darauf programmiert, nur dann unser Bestes zu geben, wenn uns Prestige versprochen wird? Viele sind überzeugt, dass „Zuckerbrot und Peitsche“ die einzig wahren Motivatoren sind. Falsch gedacht, meint der Autor: Daniel H. Pink eröffnet unbekannte, provokative und zukunftsweisende Wege, uns für die Herausforderungen unserer Zeit zu motivieren – egal ob im Beruf oder Privatleben.

Arbeitsrechtsfrage des Monats November 2010

Eine Personalerin aus einem mittelständischen Unternehmen fragt: „Wir haben einer Praktikantin in unserer Firma mündlich zugesagt, sie nach Ablauf des Praktikums fest zu übernehmen. Da sie uns nun berichtet hat, dass sie schwanger ist, würden wir die mündliche Zusage gern zurückziehen. Müssen wir mit rechtlichen Folgen rechnen?“

Teilnahme an Personalgespräch

§ 106 Satz 1, 2 GewO1 .Aufgrund seines Weisungsrechts nach § 106 GewO darf der Arbeitgeber nur die Arbeitspflicht konkretisieren, nicht aber den Inhalt des Arbeitsvertrags.2. Ein Arbeitnehmer ist daher nicht verpflichtet auf Weisung des Arbeitgebersan einem Personalgespräch teilzunehmen,in dem es ausschließlich darum gehen soll, über vom Arbeitgeber gewünschte Änderungen des Arbeitsvertrags zu verhandeln.Leitsätze des Bearbeiters BAG, Urteil vom 23. Juni 2009 – 2 AZR 606/08

Mobbing im Arbeits- und Beamtenrecht

Mehr als jeder vierte Beschäftigte in Betrieb und Verwaltung gibt mittlerweile an, von Mobbing betroffen zu sein oder schon einmal darunter gelitten zu haben.Der neue Ratgeber von Winfried Waterkortte bietet eine übersichtliche rechtliche Bewertung und richtet sich an Führungskräfte, Arbeitnehmervertreter und auch Betroffene.

Begrenzung von anrechenbaren Dienstzeiten

Das LAG Baden-Württemberg befasste sich kürzlich mit der Frage, ob die Begrenzung von anrechenbaren Dienstzeiten in einer Versorgungsordnung auf maximal 40 Dienstjahre eine unzulässige Diskriminierung darstellt.

Neues vom Arbeitsrecht – November 2010

Ist eine Dienstvereinbarung unzulässig, wonach die Höhe der Betriebsrente von der Entwicklung der aktiv Beschäftigten abhängt? Gilt der eingeschränkte Kündigungsschutz gemäß der Kleinbetriebsklausel auch dann, wenn ein Unternehmer mehrere Kleinbetriebe unterhält? Liegt eine unmittelbare Diskriminierung vor, wenn die Zahl der Urlaubstage mit dem Alter des Arbeitnehmers zusammenhängt?

Eigeninitiative zahlt sich künftig aus

Wenn Sie sich als Arbeitgeber mit finanziellen Zuschüssen an der beruflichenFort- und Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter beteiligen, handelt essich bei diesen Zahlungen nicht in jedem Fall um steuer- und sozialversicherungspflichtigenArbeitslohn. Welche Voraussetzungen zu beachtensind und welche Verbesserungen dazu in den Lohnsteuer-Richtlinien2011 vorgesehen sind, erläutern wir für Sie im nachfolgenden Beitrag.

Widerruf der Dienstwagennutzung (Außendienst)

§§ 305 ff. BGB1.Die Vereinbarung eines Widerrufsrechts ist dem Arbeitnehmer nach § 308Nr. 4 BGB nur zumutbar, wenn es für den Widerruf einen sachlichen Grund gibt, der bereits in der Änderungsklausel beschrieben ist. Das Widerrufsrecht muss wegen der unsicheren Entwicklung der Verhältnisse als Anpassungsinstrument notwendig sein.2.Nicht ausreichend als Beschreibung des Sachgrunds für den Widerruf einer Dienstwagenüberlassung sind „wirtschaftliche Gründe“, wenn diese nicht näher konkretisiert werden.3.Fehlt ein Sachgrund, ist es für den Arbeitnehmer nicht hinnehmbar, auf Entgeltbestandteile zu verzichten, die unter 25 % des Gesamtverdiensts liegen.(Leitsätze des Bearbeiters) BAG, Urteil vom 13. April 2010 – 9 AZR 113/09

Boni trotz Fehlzeiten?

Unternehmen setzen bei der Ausgestaltung ihrer Arbeitsverträge vermehrt auf variable Vergütungsbestandteile, um das Arbeitsentgelt zu flexibilisieren. Häufiges Instrument ist dabei der Bonus, der durch persönliche und/oder unternehmensbezogene Ziele Leistungsanreize schaffen soll. Wie flexibel solche Vereinbarungen sind, ist im Detail noch nicht abschließend geklärt. Gerade bei Fehlzeiten eines Arbeitnehmers stehen Arbeitgeber vor der Frage, ob sie den Bonus kürzen können.

Das Gewissen formen

An der Vorbereitung und Umsetzung von Compliance ProgrammensolltenPersonaler aktiv mitwirken. Ihre Aufgabe ist es fürAkzeptanzinder Belegschaft zu sorgen.

Recruitment-Spiel gewinnt European Innovative Games Award

Die niederländische Anwaltskanzlei Houthof Buruma ist international tätig und stellt daher besondere Anforderungen an ihre Bewerber. Um die besten Absolventen für das Unternehmen zu interessieren und die passenden Bewerber zu identifizieren, ließ sie von Ranj, Rotterdam, ein spezielles Computerspiel entwickeln. Das Spiel “Houthof Buruma – The Game” erhielt am 15. Oktober in Frankfurt den European Innovative Games Award.

digital publishing ist „State of the Art der E-Learning Branche“

Am Vorabend der Eröffnungszeremonie zur internationalen Bildungsmesse WORLDDIDAC in Basel wurde der Münchner E-Learning-Anbieter digital publishing (dp) mit drei Worlddidac Awards ausgezeichnet. Die internationale Expertenjury der renommierten Worlddidac Foundation ehrte im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung die Sprachkurse von dp als „State of the Art der E-Learning Branche“.

Preisverdächtige E-Learning-Startups

Gleich vier deutsche E-Learning-Unternehmen stehen auf der Shortlist für den “Best Learning Start-up” beim TechCrunch Europe Award 2010 The Europas, der am 19. November in London verliehen wird. Das beste Start-up wird von einer Jury und den Internet-Nutzern gewählt.

Web 2.0 unterstützt Talent Management

„Talent-Communities“ im Intranet sind die neueste Maßnahme namhafter Konzerne, um High Potentials stärker an ein Unternehmen zu binden. Die BMW Group, KPMG in der Schweiz, die Fraunhofer Gesellschaft und führende Unternehmensberatungen zählen zu den Vorreitern dieses Trends.

LEARNINGnetworx geht an den Start

In Kooperation zwischen der networx Holding GmbH, Hamburg, und der Integrata AG, Stuttgart, startet ab sofort die Online-Community „LEARNINGnetworx“. „Wir freuen uns mit Integrata einen der führenden Qualifizierungsanbieter als Partner gewonnen zu haben, der unser Netzwerk in allen Facetten bereichern wird“, so Tjalf Nienaber, Geschäftsführer der networx Holding GmbH.

Personal Learning Environment zum Ausprobieren

Wer sich in seiner Lernumgebung wohl fühlt, lernt leichter und besser. Diese Binsenweisheit gilt auch für das Lernen mit digitalen Medien. Mit einem Personal Learning Environment (PLE) kann sich jeder Lerner am PC seine eigene Lernumgebung schaffen. Unter http://ple.tugraz.at können Interessierte jetzt ausprobieren, wie es geht.

Fachverband veröffentlicht Umsetzungshilfen für die neue Bildungsnorm DIN ISO 29990

Standards und Normen sind für Unternehmen wichtig, damit sie die Produktqualität und Vergleichbarkeit besser einschätzen können. Das gilt auch in der Weiterbildung. Mit einem Handbuch zur praktischen Umsetzung (Quality Guide) will der Fachverband Forum DistancE-Learning die Etablierung der DIN ISO-Norm für Weiterbildung in Deutschland forcieren.

Mit E-Learning gegen Korruption

Korruptionsversuche machen auch vor den Toren derjenigen nicht halt, die darüber berichten – zum Beispiel beim WDR in Köln. Ob unerlaubte Schleichwerbung, nicht abgerechnete Nebenverdienste oder inhaltliche Einflussnahme auf Sendungsbeiträge durch Dritte – die Risiken und Versuchungen, denen gerade Mitarbeiter aus der TV-Branche täglich ausgesetzt sind, sind vielfältig.

DGFP: 22 Prozent machen E-Learning

Im Jahr 2011 werden 22 Prozent der von der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) Düsseldorf, befragten Unternehmen E-Learning im Rahmen ihrer betrieblichen Weiterbildung einsetzen: 14 Prozent beabsichtigen, reines Online-Lernen durchzuführen, weitere 8 Prozent werden Blended-Learning-Konzepte anbieten.

Top 100 E-Learning-Tools 2010

Seit 2007 veröffentlicht Jane Hart eine Liste der wichtigsten 100 E-Learning-Tools, die sie durch eine weltweite Befragung ermittelt. Beteiligt an der Zusammenstellung der Liste waren 545 E-Learning-Anwender und E-Learning-Professionals in den Unternehmen, aber auch an Universitäten und Weiterbildungsakademien.

E-Learning kommt an

E-Learning wird immer mehr zum integralen Bestandteil persönlicher und betrieblicher Weiterbildung. Auf der Zukunft Personal hatten die Besucher gleich mehrfach Gelegenheit, sich darüber zu informieren. Neben einem eigenen Ausstellungsbereich mit Forum in der Weiterbildungshalle fand erstmals der Kongress Professional Learning Europe statt. Best Practices, Global Learning, Planspielforum, E-Learning für Einsteiger und Workshops standen auf dem Programm des erstmalig veranstalteten Kongresses Professional Learning Europe, zu dem sich 230 Teilnehmer angemeldet hatten. Koordiniert und geleitet wurde der Kongress von einem Fachbeirat und dem vielen bereits von der Learntec bekannten Team der Professoren Winfried Sommer, Uwe Beck und Sabine Seufert.

BIBB und Universität zu Köln vereinbaren enge Zusammenarbeit

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) baut sein internationales Netzwerk in der beruflichen Bildung und der Berufsbildungsforschung systematisch aus: Das BIBB und die Universität Köln möchten sich wechselseitig unterstützen und die Zusammenarbeit in punkto beruflicher Bildung und der Berufsbildungsforschung intensivieren.

Globales Vergütungssystem – zentrale Steuerung

Die Allianz SE richtet die Vergütung ihrer Manager bereits seit vielen Jahren langfristig am Unternehmenserfolg aus. Die Holdinggesellschaft des Versicherungskonzerns setzt bei den variablen Gehaltsbestandteilen auf ein aktienbasiertes Programm. Ab 2010 hat das Unternehmen seine Vergütungsstruktur noch stärker auf eine nachhaltige Entwicklung ausgerichtet.

Leistungsorientierte Gehaltsmodelle entwickeln – ein Leitfaden für Praktiker

Wenn Mitarbeiter ihre Gehälter als ungerecht empfinden, lassen sie nicht selten die Zügel schleifen. Siearbeiten mit weniger Engagement und suchen sich – wenn sie die Möglichkeit dazu haben – einen besserbezahlten Job. Faire und transparente Gehaltsmodelle können Unternehmen somit Wettbewerbsvorteilebringen. Doch wie können sie ein solches Entgeltsystem entwickeln? Der folgende Beitrag liefert einen Leitfadenfür Praktiker.

Stabwechsel bei der ZGP: Matthias Mölleney an der Spitze

Matthias Mölleney ist neuer Präsident der Zürcher Gesellschaft für Personal-Management (ZGP). Am 30. März wurde er in der Mitgliederversammlung einstimmig in sein neues Amt gewählt. Er löst Max Becker ab, der nach 10 Jahren als Präsident und insgesamt 24 Jahren im Vorstand sein Amt abgab.

Aus fürs Entscheider-Gen

Viele Chefs halten sich für die geborenenEntscheider – das ist kein Geheimnis.Sie haben ein Bild von sichselbst, das den harten, aber verständnisvollen,zielstrebigen und lösungsorientiertenVorgesetzten widerspiegelt.Eine Selbstüberschätzung? Geradebeim Thema Entscheiden kannsolch eine falsche SelbsteinschätzungMisserfolg produzieren.

Avivah Wittenberg-Cox: „How women mean Business“ – Rezension von Silke Hennessy

Das neue Buch „How women mean Business“ der Autorin Avivah Wittenberg-Cox schließt unmittelbar an ihr erstes Buch mit dem Titel „Why Women mean Business“ an, ist aber auch losgelöst davon zu betrachten. Die Autorin ist CEO der weltweit agierenden Unternehmensberatung in Gender-Fragen, 20-first, und damit eine erfahrene Expertin in Sachen Gender Balance im Top-Management.

How Women Mean Business: A Step by Step Guide to Profiting from Gender Balanced Business

Avivah Wittenberg‐Cox beschäftigt sich in ihrem Buch „How women mean business“ mit dem Thema Gender Balance – der annähernden Gleichheit von weiblichen und männlichen Mitarbeitern über alle Hierarchieebenen hinweg – und den Auswirkungen auf Organisationen. Die Autorin macht auf die Vorteile einer ausgeglichenen Gender Balance aufmerksam und schließt daraus, dass Unternehmen diesem Thema aus wirtschaftlichen Gründen unbedingt mehr Beachtung schenken müssen.

„Wir werden von einer Informationsflut überrollt“

Frank Schirrmacher, Journalist und Fachbuchautor, ist einer der fünf Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Schlagzeilen machte der Journalist und Autor mit seinem 2004 veröffentlichten Band Das Methusalem-Komplott, in dem er den demografischen Wandel beschreibt und zu einem „Aufstand der Alten“ aufruft. Für dieses Buch wählte ihn das Medium Magazin zum Journalisten des Jahres, 2007 erhielt er dafür den Jacob-Grimm-Preis. In seinem aktuellen Band Payback beschäftigt sich Schirrmacher mit dem Einfluss moderner Medien auf den Menschen. Im Interview sprach er über Personalarbeit im Zeitalter der Digitalisierung und der demografischen Wende.

Der Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern auf den Grund gehen – mit Logib-D

Noch immer klaffen die durchschnittlichen Gehälter von Männern und Frauen deutlich auseinander. Die Ursachen sind vielfältig, doch noch nicht vollständig untersucht. Ein PC-Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt Personal- und HR-Verantwortliche dabei, die Entgeltstrukturen in ihrem Unternehmen auszuwerten.

Trügerischer Rückgang

Die abklingende Wirtschaftskrise hat auch bei den Arbeitskostenihre Spuren hinterlassen. Erstmals gingen diese im ProduzierendenGewerbe – je Beschäftigten gerechnet – wegen verkürzter Arbeitszeitenzurück.

IT-Fachkräfte: Überdurchschnittliche Einstiegsgehälter in fast allen Branchen

Die Hälfte der Hochschulabsolventen in IT- Funktionen verdienen jährlich 40.000 Euro brutto. Nur Akademiker in Forschung und Entwicklung starten mit einem höheren Einkommen. Nur wenig Einfluss auf die IT-Gehälter hat die Art des Abschlusses. Vielmehr richten sich die Vergütungen nach der Unternehmensgröße. Das ergab die Detailanalyse der alma mater Gehaltsstudie 2010, an der fast 1.000 Unternehmen teilnahmen.

Der War for Talents kehrt zurück

Krieg um Talente? Schon vor der Krise sprachen viele Experten für Personalmanagement vom „War for Talents“, wenn es um das Verhalten der Unternehmen angesichts eines immer stärker zu Tage tretenden Fachkräftemangels ging. Nun ist der Aufschwung da und auf dem „Talentemarkt“ wird wieder mit härteren Bandagen gekämpft. Erste Anzeichen waren auf der Messe Zukunft Personal in Köln zu beobachten.

Mit „HR Jobs“ auf HRM.de: Die Zielgruppe „Personaler“ als Bewerber punktgenau adressieren

Mannheim, 26. Oktober 2010. Das HRM Research Institute, Betreiber des größten deutschen Online-Netzwerks für Personaler und HR-Manager, öffnet eine Jobbörse für Human Resources Vakanzen auf seiner Plattform www.hrm.de. Inmitten des Netzwerks von rund 22.000 Mitgliedern aus allen HR-Bereichen und verschiedenen Branchen können Unternehmen künftig ihr Recruiting hochqualifizierter Mitarbeiter punktgenau platzieren. Die Mitglieder des HRM-Netzwerks erhalten im Gegenzug ein wertvolles und dennoch kostenloses Werkzeug für ihre eigene Karriereplanung. Ein weiterer guter Grund für eine Mitgliedschaft bei HRM.de.

Interim Management als innovatives und flexibles Personalinstrument

Dienstag, 14. September 2010, 10-11 UhrInterim Management ist das innovativste Werkzeug der Unternehmensführung, um externe Kompetenz schnell und bedarfsgerecht ins Unternehmen zu holen. Trotz des offensichtlichen Mehrwertes wird das Erfolgstool in Deutschland bislang stiefmütterlich behandelt. Viele Unternehmen kennen es nicht oder haben es noch nie angewendet. Weit verbreitete Vorurteile führen vielfach zu Berührungsängsten. Durch die Nicht-Nutzung von Interim Management lassen Unternehmen wertvolle Potenziale zur Steigerung des Gewinns und des Unternehmenswertes ungenutzt. Im Rahmen des Webinars. werden die aus Unternehmenssicht brennendsten Fragen zum Interim Management aufgegriffen und konkret beantwortet.Hier können Sie sich das Webinar kostenfrei als Video downloaden:

Weiche Faktoren im Arbeitsschutz wiegen schwer: Messe Corporate Health Convention in Basel

Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen nehmen weltweit zu. Eine massgebliche Ursache dafür ist Stress, der angesichts verdichteter Arbeitsabläufe und gestiegener Leistungsanforderungen immer mehr Menschen belastet. Wie können Unternehmen die seelische Gesundheit – und damit zugleich die Leistungsfähigkeit – ihrer Mitarbeitenden erhalten? Antworten auf diese zunehmend wichtige Frage gibt die Corporate Health Convention am 17. und 18. November 2010 im engen Verbund mit der ArbeitsSicherheit Schweiz in der Messe Basel. Die neue Fachmesse für betriebliche Gesundheitsförderung und Demografie, ursprünglich ein Teilbereich der ArbeitsSicherheit Schweiz, ergänzt die dritte Fachmesse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz auf ideale Weise.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist ein systematisches Vorgehen zur Förderung von Gesundheit in Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen und Non-Profit-Organisationen. Im Gegensatz zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) stehen nicht konkrete Förderinstrumente, sondern die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsorganisation im Fokus.

Hewitt-Studie zur weltweiten Gehaltsentwicklung 2011: Verhaltenes Wachstum

Deutsche Unternehmen erhöhen die Gehälter im kommenden Jahr voraussichtlich um durchschnittlich 2,8 Prozent. Das ergab die aktuelle Hewitt-Studie „Global Salary Increase Survey 2010-2011“ zur weltweiten Gehaltsentwicklung, die das Beratungsunternehmen in mehr als 50 Ländern durchgeführt hat.

Keine Höchstleistung ohne Erholung

Psychosoziale Erkrankungen sind nach Erhebungen der WHO weltweit auf dem Vormarsch. Besonders hochentwickelte Länder verzeichnen steigende Krankenstände auf Grund von psychischen Belastungen, da Mitarbeitende dem allgemein erhöhten Leistungsdruck und verdichteten Arbeitsabläufen im modernen Berufsleben nicht mehr gewachsen sind. „Stress lass nach“ tönt es aus vielen Betrieben – die einstige Managerdroge ist zur Volkskrankheit geworden. Doch ist Stress wirklich die Wurzel allen Übels? „Keineswegs“, sagt Dr. Milan Kalabic im Interview.

Online-Bewerbermanagement

Die Zahl der Bewerbungen pro freie Stelle wächst. Tendenz steigend. Immer mehr Bewerbungen müssen bearbeitet werden.Sparen Sie Zeit, Aufwand und Material indem Sie das HANSALOG-Bewerbermanagement in Ihre Homepage integrieren.Ein Online-Bewerbermanagement steigert auch die Attraktivität für Ihr Unternehmen als Arbeitgeber.

Mit Fragen zum Erfolg – Sokratischer Dialog motiviert Mitarbeiter und bündelt ihr Wissen

Die Einsicht der Mitarbeitenden ist der Dreh- und Angelpunkt für den Erfolg von betrieblichem Gesundheitsmanagement und Arbeitssicherheitsmassnahmen. Wer das Wissen der Mitarbeiter ehrlich wertschätzt und den Dialog mit ihnen zur Grundlage macht, um die Situation zu analysieren und Massnahmen zu entwickeln, wird Erfolg haben und auch seine Attraktivität als Arbeitgeber steigern.

Fit für den demografischen Wandel?

Der demografische Wandel stellt das Human Resource Management und die betriebliche Gesundheitsförderung vieler Unternehmen vor zentrale Herausforderungen. Das “Demografische Fitness-Programm” kann eine Antwort darauf sein.

Talentmanagement für Management- & Strategieberatung

The Advisory House war auf der Suche nach einer umfassenden Lösung für die Bereiche HR-Management, Talent Management sowie für weitere zeitintensive administrative Prozesse wie z.B. das Reisekostenmanagement. Qualität der Lösung, Service und die hohe Kompetenz in der Abbildung von HR-Prozessen anspruchsvoller internationaler Strukturen waren ausschlaggebend für die Wahl von rexx systems als Lösungsanbieter.

99,99% Ausfallsicherheit mit der neuen Serverlösung von rexx systems

rexx systems bietet seinen Kunden ab sofort eine neue Serverlösung mit einer nahezu 100%igen Verfügbarkeit. Das System dahinter: Virtual Cluster. Auch für Bestandskunden ist ein Umstieg auf die neue Serverlösung jederzeit möglich. Sie haben hohe Ansprüche an die Systemverfügbarkeit? Kein Problem!

Neues vom Arbeitsrecht – Oktober 2010

Wonach richtet sich die Berechnung des Urlaubsentgeltes von Zeitarbeitern? Rechtfertigt eine Betrugshandlung des Arbeitnehmers eine fristlose Kündigung? Ist eine Klage bei Ausspruch einer diskriminierenden Kündigung Voraussetzung für eine AGG-Entschädigung? Auf diese und weitere Fragen haben deutsche Arbeitsgerichte in aktuellen Entscheidungen Antworten gegeben.

Was es beim Thema Zeitwertkonten zu beachten gilt

Im Januar 2009 trat das Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungenfür die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen (sog. Flexi-II -Gesetz) in Kraft, um Rechtssicherheit in die vielfältige Welt der Arbeitszeitmodellezu bringen. Das Bundesministerium der Finanzen hatam 17.6.2009 zur lohnsteuerlichen B ehandlung von Zeitwertkontenmodellenein Schreiben erlassen, in dem weitere Detailfragen erläutertwerden. Erfahren Sie hier anhand eines ausführlichen Beispiels, woraufSie bei der Vereinbarung und Durchführung von Zeitwertkontenmodellenachten müssen und welche Modelle steuerlich anerkannt werden.

Entschädigungsverpflichtung nach dem AGG nur bei Benachteiligung in vergleichbarer Bewerbersituation

Eine unmittelbare Benachteiligung wegen eines vom Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) genannten Merkmals (hier: Religion und ethnische Herkunft) liegt nur dann vor, wenn diese in vergleichbarer Situation geschieht. Die Ablehnung eines Stellenbewerbers wegen eines Diskriminierungsmerkmals führt damit nur dann zu einer Entschädigungsverpflichtung nach dem AGG, wenn dessen Bewerbung mit der anderer Bewerber überhaupt vergleichbar ist.

Neues aus der LohnPraxis – Oktober 2010

Computergestützt geführte Fahrtenbücher erkannte das Finanzamt bisher nicht an. Doch das hat sich nun geändert. Auch zur Berücksichtigung der Berufserfahrung bei der Vergütung im Öffentlichen Dienst, zur Rückwirkungsanordnung des Ruhegehaltsanspruchs und zur Steuerfreiheit für zusätzliche Zahlungen zum Grundlohn gibt es Neuigkeiten.

Ausschluss von Ehepartnern von der Hinterbliebenenversorgung

Versorgungsordnungen begrenzen regelmäßig die Leistungspflichten des Arbeitgebers an Hinterbliebene. Das BAG hatte sich in einer kürzlich veröffentlichten Entscheidung mit der Frage zu befassen, ob ein Ehegatte einen Anspruch auf eine Hinterbliebenenversorgung hat, wenn die Ehe nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis geschlossen wurde.

Arbeitsrechtsfrage des Monats Oktober 2010

Ein Mitglied von HRM.de fragt: “Ein Mitarbeiter unterliegt dem Tarifvertrag der NGG Baden-Württemberg, in dem bzgl. der Urlaubsabgeltung vereinbart ist, dass bei Ausscheiden aus dem Unternehmen unterm Jahr, der Urlaub gezwölftelt wird. Der Jahresurlaub beträgt 30 Arbeitstage. Nun hat ein Mitarbeiter am 25.8.2010 zum 30.9.2010 gekündigt und hatte bis zum 25.8.2010 bereits 18 Tage Urlaub genommen, ein weiterer Urlaub war bis dato nicht geplant. Gem. § 3 und § 6 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) besteht der Mitarbeiter auf den restlichen Jahresurlaub von 12 Tagen. Welche Regelung greift hier nun – der Tarifvertrag oder das BUrlG?”

Geschäftsführeranstellungsverträge und Allgemeine Geschäftsbedingungen

Ein Fremdgeschäftsführer einer GmbH handelt bei Abschluss seines Anstellungsvertrags als Verbraucher. Ist in Allgemeinen Geschäftsbedingungen geregelt, dass von der Gegenseite abgelehnte Ansprüche binnen einer Frist von drei Monaten „gerichtlich geltend zu machen“ sind, genügt es, deren Verfall zu verhindern, indem der Geschäftsführer eine Klage auf Feststellung der Unwirksamkeit einer Kündigung erhebt.

HR Next Generation Award vergeben: Passionierte Nachwuchspersonalerin in Südafrika überzeugt Jury

Talentmanagement in eigener Sache – das steckt hinter dem HR Next Generation Award. Fünf von ihren Vorgesetzten vorgeschlagene Nachwuchstalente erhielten am 14. Oktober auf der Messe Zukunft Personal in Köln diese Auszeichnung. Jana Schmidt, Human Resources Officer beim Automobilzulieferer Seton Company in der Nähe von Johannesburg, schaffte es auf Platz 1. Zu den Kriterien des Awards, den der Messeveranstalter spring Messe Management gemeinsam mit der Haufe Lexware GmbH vergibt, gehört unter anderem, dass die Preisträger Althergebraches in Frage stellen und bereits ein großes Maß an Verantwortung tragen.

Ein Arbeitstag pro Woche für Bildung

IT-Berater itemis erhält den 18. Deutschen Personalwirtschaftspreis auf der Zukunft PersonalVier Tage arbeiten, einen Tag fortbilden. Diesen Freiraum zur persönlichen Weiterbildung und zum Wissensaustausch im Unternehmen genießen die Mitarbeiter der itemis AG. Das radikale Konzept kommt gut an – nicht nur in der Belegschaft: Für sein „4+1 Arbeitszeitmodell“ erhielt der Softwareentwickler und -berater am 13. Oktober den 18. Deutschen Personalwirtschaftspreis auf der Zukunft Personal, Europas größter Fachmesse für Personalmanagement in Köln. Platz zwei und drei belegten die DZ Bank und die Polizei Berlin. Mit der Generali Deutschland Holding AG steht zudem der Gewinner des 5. „Employability-Award – Unternehmertum im System Arbeit“ fest.

Basler Messe CHC als Weiterbildungsmassnahme anerkannt

Die neue europäische Fachmesse Corporate Health Convention (CHC) für betriebliche Gesundheitsförderung und Demografie am 17. und 18. November in der Messe Basel ist, ebenso wie die parallel stattfindende ArbeitsSicherheit Schweiz, als Weiterbildungsmassnahme von der Schweizerischen Gesellschaft für Arbeitssicherheit (SGAS) anerkannt.

Internationaler Deutscher Trainings-Preis: Trend zur Professionalisierung setzt sich fort

Trainings- und Coachingkonzepte für Unternehmen werden immer professioneller und orientieren sich zunehmend an der Strategie der Firmen. Dieser Trend lässt sich bereits an den mehr als 70 Einreichungen für den Internationalen Deutschen Trainings-Preis ablesen, den der Berufsverband für Trainer, Berater und Coaches e.V. (BDVT) in diesem Jahr zum 18. Mal vergibt. Am 12. Oktober ermitteln die Juroren des traditionsreichen Awards auf der Messe Zukunft Personal in Köln unter 20 Finalisten die Preisträger in Bronze, Silber, Gold oder Platin.

timeworkers.de: erste deutsche Jobbörse für die Zeitarbeitsbranche

Ob Gastronomie, Pflege, Verkauf oder Handwerk: Wer einen Zeitarbeitsjob sucht, ist unter www.timeworkers.de richtig. Als erstes deutschlandweites Portal seiner Art bietet es die Möglichkeit, völlig kostenlos in einer großen Palette unterschiedlichster Stellenanzeigen aus der Zeitarbeitsbranche zu stöbern und sich gleich online auf ein interessantes Angebot zu bewerben.

Martin Hilb und Marcel Oertig: HR Governance. Rezension von Susanne Richter

Zu Beginn scheint es so, als würde sich das Buch von Martin Hilb und Marcel Oertig vor allem auf die Situation in der Schweiz beziehen. Doch sehr schnell können die Autoren, die beide in der Schweiz tätig sind, davon überzeugen, dass ihr Band universelle Gültigkeit besitzt. In der Einleitung klären den Begriff „HR-Governance“ und stellen die Ergebnisse einer HR-Governance-Umfrage unter Personalverantwortlichen vor. In Folge gliedert sich ihr Buch in die beiden Bereiche „Wirksame HR-Führung und -Aufsicht auf Board-Ebene“ und „Wirksames HR Management auf Geschäftsleitungseben“.

Avivah Wittenberg-Cox: „How women mean Business“ – Rezension von Judith Arbogast

Avivah Wittenberg‐Cox beschäftigt sich in ihrem Buch „How women mean business“ mit dem Thema Gender Balance – der annähernden Gleichheit von weiblichen und männlichen Mitarbeitern über alle Hierarchieebenen hinweg – und den Auswirkungen auf Organisationen. Die Autorin macht auf die Vorteile einer ausgeglichenen Gender Balance aufmerksam und schließt daraus, dass Unternehmen diesem Thema aus wirtschaftlichen Gründen unbedingt mehr Beachtung schenken müssen.

Martin Hilb und Marcel Oertig: HR Governance

Zwei aktuelle Studien der Universität St. Gallen belegen, dass die Professionalität der Führung und Aufsicht von HR-Funktionen in den obersten Unternehmensebenen noch verbesserungswürdig ist. Diese beiden Untersuchungen bilden nicht nur die Einleitung zu dem Buch „HR-Governance“, sie zeigen auch auf, dass es dafür grundsätzlich einen Bedarf gibt.

Generationen ganzheitlich betrachtet

Der Name ist Programm: Mit Generations will die deutsche ABB dem demografischen Wandel begegnen und den Mix der Generationenfördern. Vier Jahre nach der Einführung des Personalprogrammszeigt sich: Das Konzept hat sich etabliert und durch die Wirtschaftskrise nicht an Bedeutungverloren.

Betriebliches Eingliederungsmanagement systematisch angehen

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) zielt darauf ab, arbeitsunfähige Mitarbeiter wieder in den Arbeitsprozess zurückzuholen. Unternehmen sind dazu gesetzlich verpflichtet, aber ein funktionierendes BEM nützt den Betrieben auch – vorausgesetzt sie beachten wichtige Schritte.

Burnout: Handlungsoptionen für Personaler

Burnout ist ein vielschichtiges Phänomen, um das viele Mythen entstanden sind. Deshalb ist die Gefahr groß, dass Personalverantwortliche und Führungskräfte im Umgang damit falsch handeln. Vier Expertinnen setzen sich auf der Messe Zukunft Personal 2010 in einer Podiumdiskussion der Zeitschrift “Wirtschaftspsychologie aktuell” mit dem Thema Burnout auseinander. HRM.de hat sie vorab um Tipps für Personaler gebeten.

Mehr Realität

Der Mensch mit seiner Neugier ist von Natur aus mehr am Besonderen und Ausgefallenen interessiert, als am Alltäglichen. Die Medien als Vermittlungsinstanz tragen diesem Umstand Rechnung, das Formulieren in Superlativen ist zu einem Erkennungszeichen unserer Zeit geworden.

Warum die Wirkung vieler Engagement-Befragungen verpufft

Die „Zukunft des Mitarbeiterengagements“ sieht gemäß einer Studie von Hewitt Associates nicht gerade rosig aus: Loyalität und Engagement flauen zusehends ab. Von den 150 Unternehmen in Europa, die doe Personalmanagementberatung befragt hat, konnten nur 16 Prozent in den vergangenen beiden Jahren das Engagement ihrer Mitarbeiter steigern – Tendenz sinkend. Und das, obwohl immerhin 85 Prozent ihre Mitarbeiter innerhalb dieses Zeitraums befragt haben und somit die Möglichkeit gehabt hätten, gezielt aktiv zu werden.

Deutsche Akademiker zieht es ins Ausland – aber nur auf Zeit

Deutschland ist nicht nur Einwanderungsland sondern auch Auswanderungsland – vor allem für die Deutschen selbst. 2009 hat jeder Achte ernsthaft darüber nachgedacht, Deutschland den Rücken zu kehren – darunter viele junge Akademiker. Doch die Mehrheit der hochqualifizierten Auswanderungsbereiten will nach einiger Zeit zurückkehren, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). “Die Sorge, dass Deutschland dauerhaft immer mehr Hochqualifizierte an das Ausland verliert, ist zurzeit unbegründet”, sagt Jürgen Schupp, Autor der DIW-Studie.

Nach der Krise: Unternehmen stellen sich auf veränderte Personalpolitik ein

Nach einer Studie des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE zur veränderten Personalpolitik nach der Wirtschaftskrise haben die Unternehmen in der Krise viel gelernt und zeigen ein hohes Bewusstsein für die Veränderungen der Zukunft. Besonders relevant zeigen sich für die Unternehmen der technologische Fortschritt und der demografische Wandel.

HR-Webinare für die Personalarbeit

Das Onlineportal HRM-Austria.at veranstaltet im November und Dezember gemeinsam mit der Zeitschrift personal manager HR-Webinare für Personalisten.

Schwarzbuch Betriebsrat. Schattenbosse zwischen Macht und Machtmissbrauch

Betriebsräte haben Macht und unterliegen keiner Kontrolle. Sie sind während ihrer Amtszeit nicht abwählbar und verfügen über einen Sonderkündigungsschutz, der sie rechtlich unkündbar macht. Ein Betriebsrat hat per Gesetz enormen Einfluss auf unternehmerische Entscheidungen, haftet aber nicht für sein Handeln. Es gibt Betriebsräte, die diese Fülle von Macht missbrauchen. Das sind zwar Einzelfälle, die jedoch zur Existenzgefährdung von Unternehmen führen können:

Internationaler Arbeitnehmereinsatz – Haftungsrisiken nach der EU-Osterweiterung

Zum 1.5.2011 genießen die Staatsangehörigen der sog. EU-8-Staaten (Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowenien, Slowakei und Ungarn), die der EU mit der ersten Osterweiterung zum 1.5.2004 beigetreten sind, volle Freizügigkeit. Sie können dann ohne Einschränkungen in Deutschland eine Beschäftigung aufnehmen. Bereits jetzt bieten Vermittler in grenznahen Ballungszentren deutschen Unternehmen Kontakte zu osteuropäischen Betrieben an. Doch den Chancen, die damit verbunden sind, stehen Risiken für die Einsatzunternehmen gegenüber, die diese oft nicht sehen.

Betriebsübergang bei Callcentern

§ 613a Abs. 1 Satz 1 BGB1. Im Vordergrund der betrieblichen Tätigkeit eines Callcenters stehen die Kommunikation zwischen den Kunden und den Mitarbeitern sowie die Kenntnisse der Kundenbetreuer. Den sächlichen Betriebsmitteln kommt dagegen keine entscheidende Bedeutung zu.2. Übernimmt ein neu gegründetes Unternehmen die Aufgaben eines bisher für einen Konzern tätigen Callcenters, kann ein Betriebsübergang vorliegen, selbst wenn das neue Unternehmen das Service- Angebot erweitert und deshalb die übernommenen Mitarbeiter fortbilden muss.

Mindestlohn bei Leiharbeit

§§ 1 Abs. 2a, 3a AEntG a. F. (v. 24.4.2006)1. Leiharbeitnehmer haben nur einen Anspruch auf den Branchenmindestlohn, wenn der Entleiher in den betrieblichen Geltungsbereich des Tarifvertrags fällt.2. Die Neufassung des AEntG ändert nichts an dieser Auslegung. (Leitsätze der Bearbeiterin)

Optische Eindrücke vom Wiener HR-Gipfel

Personal Austria, Professional Learning Austria, Austrian eLearning Conference – eine aktuelle Bildergalerie erlaubt es denen, die am 22. oder 23. September in der Messe Wien waren, zeitnah ihre Erinnerungen aufzufrischen.

Stipendiaten des HRM Research Institutes stehen fest

Das HRM Research Institute, zu dem die Netzwerkportale HRM-Austria.at und HRM.de sowie das Magazin personal manager gehören, vergab drei 1/3-Stipendien für den Lehrgang Danube Professional MBA Human Resource Management der Donau Universität Krems an seine Portalsmitglieder und Abonnenten. Die Stipendiaten stehen nun fest: Wir wünschen den Gewinnern alles Gute und eine interessante Zeit an der Universität Krems!

Unser Unternehmen

Als Technologie-Spin-Off des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung befassen wir uns seit 1987 mit Themenstellungen wie der optimierten Auftragssteuerung, Ermittlung von Kennzahlen für Produktionssteuerung und Entlohnung, Auswertung, Analyse und Reporting und der Unterstützung der HR-Prozesse zur Mitarbeiterbeurteilung, Zielverbarung, Kennzahlenvergleich und Entgeltermittlung, dem Skill-Management und zum demografischen Wandel.

E-Learning nach Maß

E-Learning ist nicht länger ein Angebot von Spezial-Anbietern. Auch große Akademien bieten ihren Kunden mittlerweile verschiedene Angebote vom Standard-E-Learning bis hin zum virtuellen Klassenraum an.

Webacad und Birgin kooperieren

Webacad, zehn Jahre alte E-Learning-Tochter der Eschborner Management Circle AG, ist eine neue Kooperation mit Birgin Software und Beratung GmbH, Karlsruhe, eingegangen. Der E-Learning-Anbieter unterstützt Birgin bei der Beratung und Abwicklung von E-Learning-Projekten und kann im Gegenzug auf die Drehbuch-, Autoren- und Verwaltungssysteme [IDA und [IDA Kursmanager 3.0 des Unternehmens zurückgreifen. Ziel der Kooperation ist die Bündelung der Kernkompetenzen, um in Zukunft auf beiden Seiten flexibler auf steigende Kundenanforderungen im Bereich E-Learning reagieren zu können.

Schnelle Tipps für den leichteren Umstieg – QuickTipps für Office 2010

Mit den neuen „bit media QuickTipps“ will der E-Learning-Spezialist bit media, Schwarmstedt, ab sofort Unternehmen beim Umstieg auf Microsoft Office 2010 unterstützen. „Viele Mitarbeiter haben Probleme bei der Umstellung auf neue Office-Versionen – beispielsweise Funktionen wie die Serienbrieferstellung im veränderten Menü wiederzufinden. Unsere neue Umstiegshilfe zeigt die Funktion per Flash-Film direkt im Programm an“, erklärt Jochen Tanner, Vertriebsleiter der bit media e-Learning solution Deutschland GmbH. Einzigartig sei, dass Mitarbeiter damit direkt aus dem Office Anwendungs-Programm heraus auf animierte Lektionen zugreifen könnten, um den Umgang mit neuen Office-Funktionen zu erlernen.

Time4you – OpenSource- und Web 2.0 Elemente schnell integrieren

Mit der IBT Application Farm will die time4you GmbH, Karlsruhe, die Integration von professionellen Web2.0-Anwendungen in Online-Kursen und Community-Angeboten erleichtern. Die Softwareentwickler haben sich dazu am Prinzip Serverfarm orientiert und diverse Web 2.0 Tools auf Integrationsmöglichkeiten in die Bildungs- und Wissensprozesse eines Unternehmens geprüft.

Düngemittel und E-Learning – Case Study von TTS

Auch die Mitarbeiter eines Düngemittelherstellers können von E-Learning profitieren. Mit Unterstützung der TTS GmbH, Heidelberg, nutzte die K+S Aktiengesellschaft in Kassel die Umstellung ihres SAP-Systems auf eine neue Variante um das Learning Management System Learning Solution in ein bestehendes SAP-Portal einzugliedern. Gleichzeitig wurde es den K+S Mitarbeitern durch eine neue Funktion ermöglicht, sich selbst auf Trainings zu buchen.

E-Learning für Elektromobilität – BMWi startet neues Projekt für die Kfz-Branche

Noch sind Elektroautos auf deutschen Straßen die Ausnahme, aber das wird nicht so bleiben. Um die rund 40.000 Kfz-Werkstätten in Deutschland auf diesen technologischen Wandel frühzeitig vorzubereiten, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) das Projekt MEMO gestartet. Mit MEMO, Kurzform für „Mediengestützte Lern- und Kollaborationsdienste für Elektro-Mobilität“ soll den rund 460.000 Beschäftigten im Kfz-Handwerk mit Hilfe Internet-basierter Lern- und Trainingsangebote das erforderliche Wissen möglichst schnell vermittelt werden.

Nutzungskonzept für Web 2.0-Tools wichtig

Unternehmen, die ihr Wissensmanagement professionalisieren wollten, sollten ihren Mitarbeitern nicht nur Blogs und Wikis zur Verfügung stellen, sondern dafür auch ein „Nutzungskonzept“ erstellen, fordert Professor Dr. Gerald Lembke. Er leitet den Studiengang Digitale Medien mit Schwerpunkt Medienmanagement & Marketing an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim.

Fernlernen im Trend

Die Fernschulen in Deutschland konnten ihre Teilnehmerzahlen 2009 um 4,6 Prozent steigern. Das meldet die vom Fachverband Forum DistancE-Learning veröffentlichte Fernunterrichtsstatistik. Für das Wachstum verantwortlich ist eine steigende Zahl von Fernstudierenden, während das Firmengeschäft der Fernschulen stabil blieb.

IMC AG: Informatik-Unterricht als Pflichtfach gefordert

„Der Informatik-Unterricht muss als Pflichtfach verankert und bildungsmethodisch weiterentwickelt werden“, fordert die IMC AG, einer der großen E-Learning-Anbieter in Deutschland. Beamer, interaktive Medien und breitbandiger Internet-Zugang sollten Standard in jedem Unterrichtsraum sein.

Talent- und Learning Management Systeme rücken zusammen

Nach dem angekündigten Kauf des amerikanischen Anbieters von Learning Management Systemen (LMS) Learn.com durch den größeren Talentmanagement-Software Anbieter Taleo sowie weiteren angekündigten Übernahmen in diesem Bereich spekuliert Josh Bersin, Bersin & Associates über die Konsequenzen. Seine Erkenntnis: Die Tage für stand-alone LMS-Lösungen scheinen gezählt.

Virtuelle Welten auf dem Weg in neue Dimensionen

Eine virtuelle Welt, in die sich nahezu beliebige Datenformate importieren lassen, die sowohl als virtueller Klassenraum, Konferenzraum, Labor oder Produktionsstätte mit 3D-Modellen nutzbar ist und zugleich auch noch für den Nutzer einfach zu bedienen, gibt es bislang nicht. In einem vom Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) geförderten Projekt arbeiten Markus Herkersdorf, Geschäftsführender Partner der Tricat GmbH, Ulm, und sein Team genau daran. Ihre Vision: Eine ideale Parallelwelt zu schaffen, in der man agieren und sich ausprobieren kann und realistisches Feedback bekommt, um für das Handeln in der realen Welt wirklich vorbereitet zu sein.

Neuer Verband arbeitet am Berufsbild Online-Tutor

„Mittelfristig“ will der neue Bundesverband für online-Bildung e.V. (bvob) ein Berufsbild für E-Tutoren etablieren. „Der Beruf ist zur Zeit leider nicht geschützt“, sagt Manuel Jans, selbst E-Tutor und Vorsitzender des Bundesverbandes für online-Bildung. In einem gemeinsamen Arbeitskreis mit den Teletutoren des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sollen Kompetenzstandards festgelegt werden, an denen sich das Berufsbild orientieren kann.

Themenreihe „HR Career“: Karriere im Personalmanagement

Mit der erstarkenden Wirtschaft rückt der drohende Fachkräftemangel, den demografische Veränderungen mit sich bringen, wie ein Schreckgespenst wieder ins Bewusstsein. Dafür brauchen Unternehmen qualifizierte Personalmanager, die Fach- und Führungskräfte finden, fördern und binden. Doch obwohl Personalarbeit in der öffentlichen Wahrnehmung an Bedeutung gewinnt, genießt sie unter Hochschulabsolventen nicht den besten Ruf. Das möchte die Themenreihe „HR Carreer“ am 14. Oktober auf der Zukunft Personal ändern.

„Leonardo – European Corporate Learning Award“

Jacques Delors erhält Preis für europäische Bildungsvision Bildung spielt eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, Europa in der globalisierten Welt zu positionieren. Nicht zuletzt die Unternehmen in der Gemeinschaft müssen sich dieser Aufgabe stellen. Ein Initiativkreis aus dem Umfeld der Zukunft Personal hat deshalb einen Preis ins Leben gerufen, der europaweit wirkende Ideen und neue Wege für die betriebliche Weiterbildung auszeichnet. Als „Benchmark“ für die zukünftigen Preisträger nimmt Jacques Delors, der Ideenschmied für die europäische Bildungsvision, am 12. Oktober auf Europas größter Fachmesse für Personalmanagement in Köln den „Leonardo – European Corporate Learning Award“ persönlich entgegen. Laudator ist der ehemalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher.

“Wir brauchen Authentizität, wenn wir Fortschritt wollen”

Irland einflussreichster Psychologe, Tony Humphreys, begann seine Karriere als klinischer Psychologe in der staatlichen Psychiatrie und für psychologische Dienste in England und Irland. Seit 1990 hat der Autor und internationale Redner, der für seine provokanten Thesen bekannt ist, eine private psychologische Praxis. Außerdem leitet er drei Hochschullehrgänge am University College Cork und am All Hallows College in Drumcondra, Dublin. Vor seinem Keynote-Vortrag auf der Zukunft Personal in Köln sprachen wir mit ihm über die Psychologie des Managements.

“We need authenticity if we want progress”

Ireland’s most influential psychologist Tony Humphreys began his career as a Clinical Psychologist in State Psychiatric and Psychological Services in England and Ireland. Since 1990, the author and international speaker who is known for his challenging and sometimes controversial ideas, has been working in private practice in Ireland. He is the Director of three National University of Ireland courses which are run in University College Cork and All Hallows College, Drumcondra, Dublin. Before his keynote lecture at the HRM Expo 2010 in Cologne, we talked to him about the psychology of management.

Rezension: Handbuch für ein wirksames Gehaltsmanagement (Autor: Jörg Aebischer / 2010)

Wie erreicht man Lohnzufriedenheit? Wie sind Lohnsysteme zu konzipieren und formulieren? Solchen und auch arbeitsrechtlichen Fragen widmet sich das
“Handbuch für ein wirksames Gehaltsmanagement” von Jörg Aebischer.
Die HRM.ch-Mitglieder Nadja Fries und Thomas Landolt haben das Buch gelesen.

Praxium Verlag 2010
248 Seiten, CHF 69,00
ISBN: 978-3-9523596-1-7

„Frauen wollen keine Führungsverantwortung übernehmen. Aber wen interessiert das?“

Avivah Wittenberg-Cox ist CEO des auf Genderthemen spezialisierten Beratungsunternehmens 20-first. Die in Frankreich lebende Genderexpertin, die neben der

französischen auch die kanadische und die Schweizer Staatsangehörigkeit besitzt, beschreibt in ihren Vorträgen und Büchern, warum Unternehmen von einer

besseren Gender-Balance profitieren – und wie sie eine solche etablieren können. Die Zeitschrift Elle wählte sie bereits unter die „Top 40 Women Leading

Change“. Auf der Zukunft Personal, Europas grösster Fachmesse für das HR-Management (siehe Veranstaltungstipp), spricht Avivah Wittenberg-Cox über das Thema „Why

and How Women Mean Business“.

„Alles, was hier geschieht, hat Konsequenzen“

Das Konzept „Dirigieren & Führen“ soll Managern zu einer besseren Selbstwahrnehmung und somit zu einer Optimierung ihres Führungsstils verhelfen. Im Seminar

oder beim Konzertevent können sie sich als Dirigenten versuchen – und somit ihre Wirkung auf das Team, in diesem Fall ein komplettes Orchester, testen.

HRM.ch sprach auf dem ersten Personalmanagementkongress in Berlin mit den Köpfen hinter dem einzigartigen Angebot: dem Dirigenten Prof. Gernot Schulz und dem

Kommunikations- und Medienmanager Prof. Manfred Harnischfeger.

Menschen führen ist lernbar

Mentale, emotionale und spirituelle Intelligenz ausbilden und miteinander verbinden

„Absurd, sagte die Eintagsfliege, als sie zum ersten Mal das Wort Woche hörte.“ Diese Weisheit aus der Sufitradition bringt es auf den Punkt. Immer noch begegnen wir Führungskräften, die in ihrem Alltagsgeschäft gefangen sind und nicht über den Tellerrand zu blicken vermögen. Sie meinen, eine ganzheitliche Sicht der Wirklichkeit übersteige ihren Horizont. Dabei ist die Fähigkeit, das Ganze zu sehen und dem Ganzen zu dienen unerlässlich für eine Führungsarbeit, die diesen Namen verdient. Zwei Geschichten, die das Leben schrieb, verdeutlichen, was ganzheitliche Führung meint.

Organisationale Energie: Typische Energiezustände in Unternehmen

Die Autorin, die auch bei internationalen Kongressen und Symposien referiert und Führungskräfte trainiert, beschreibt Qualität und Wirkung organisationaler Energie auf den Unternehmenserfolg. Sie unterscheidet dabei vier typische Energiezustände: Angenehme Trägheit, resignative Trägheit, korrosive Energie und produktive Energie.

Fachmessen ArbeitsSicherheit Schweiz und Corporate Health Convention

Sicherheit hoch zwei in der Messe BaselEin starkes Aufgebot gegen körperliche und seelische Gefährdungen am Arbeitsplatz gibt es am 17. und 18. November in der Messe Basel: Die neue europäische Fachmesse für betriebliche Gesundheitsförderung und Demografie, Corporate Health Convention, startet im Verbund mit der bewährten ArbeitsSicherheit Schweiz. Während bei der ArbeitsSicherheit Schweiz die körperliche Unversehrtheit der Mitarbeiter im Mittelpunkt steht, richtet die Corporate Health Convention den Fokus auf Prävention, Ergonomie und betriebliche Gesundheitsförderung.

Talentmanagement – den War of Talents gewinnen

Mittwoch, 29. September 2010, 14-15 Uhr Talentmanagement bildet den Mitarbeiterlebenszyklus von der Rekrutierung bis zum Austritt ab. Talente entdecken, fördern und richtig einsetzen ist seit jeher die zentrale Aufgabe des Human Resources Management. Aber welche Technologie kann den Personaler und die Führungskraft bei der täglichen Arbeit unterstützen? Hier wird im Webinar, in transparenten Schritten, euHReka vorgestellt. Diese Plattform vervollständigt die intern aufgesetzten oder komplett ausgelagerten Betriebsoptionen mit SAP HCM. Die vorgestellten Kernprozesse sind Gewinnung und Beschaffung von Talenten, Schulung und Weiterbildung, Motivierung und Bindung, sowie die Vergütung anhand der erbrachten Leistungen.

Studie belegt: Bundesbürger wünschen sich mehr Zeit für Familie und pflegebedürftige Angehörige

Zeitwertkonten ermöglichen eine flexible Arbeitszeit mit einem Freistellungsgehalt München, 15.09.2010 – Die aktuelle Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach, „Monitor Familienleben 2010“, die im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellt wurde, belegt, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege und von Familie und Beruf für viele Menschen immer wichtiger wird: 87 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass dieses Thema eine wichtige beziehungsweise sehr wichtige Aufgabe für die Zukunft darstellt. 69 Prozent der Bevölkerung und 78 Prozent der Eltern sagen, dass auch in Zukunft die Vereinbarkeit von Familie und Beruf Kernaufgabe der Familienpolitik sein soll. Laut einer neuen Studie des Deutschen Zentrums für Altersfragen übernehmen bereits jetzt schon, in der Altersgruppe der 40- bis 65-Jährigen, 14 Prozent Verantwortung für einen hilfe- oder pflegebedürftigen Angehörigen. Pflegende Angehörigen sind zum größten Teil Voll- oder Teilzeit erwerbstätig (Vollzeit: 50 Prozent, Teilzeit: 20 Prozent). Fazit: Die Bundesbürger wünschen sich mehr Zeit für pflegebedürftige Angehörige und Familie. Jedoch wie lässt sich das finanzieren? Zeitwertkontenmodelle ermöglichen eine flexible Arbeitszeit, sie werden aber immer noch zu wenig als Personalinstrument eingesetzt.

Nachschusspflicht des Arbeitgebers bei Pensionskassen

Zwei Landesarbeitsgerichte (LAG Hessen v. 3. März 2010, Az. 8 Sa 198/09; LAG Baden-Württemberg v. 2. Juni 2010, Az. 19 Sa 33/09) haben sich mit der Nachschussverpflichtung des Arbeitgebers für Leistungen der betrieblichen Altersversorgung auseinandersetzen müssen.

Betriebliche Übung bei Betriebsrentnern

Das Bundesarbeitsgericht hat sich mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob Ansprüche von Betriebsrentnern auf Zahlung von Weihnachtsgeld bestehen. Insbesondere war zu klären, ob einmal durch betriebliche Übung entstandene Ansprüche wieder aufgehoben werden können.

Duden Praxis – Das richtige Arbeitszeugnis

Wer hat Anspruch auf ein Arbeitszeugnis? Wie hat es auszusehen? Wann wird ein Zeugnis erteilt? Der neue Ratgeber „Das richtige Arbeitszeugnis” hilft dient auch ratsuchenden Arbeitgebern mit zahlreichen Mustern bei der Erstellung eines aussagekräftigen, angemessenen Zeugnisses.

Bewirtung von Arbeitnehmern: Wenn das eigene Interesse im Vordergrund steht

Wenn Sie Ihre Arbeitnehmer bewirten, liegt grundsätzlich ein geldwerterVorteil vor, den Sie der Lohnversteuerung und der Verbeitragungzur Sozialversicherung unterwerfen müssen. Ausnahmsweise handelt essich nicht um Arbeitslohn, wenn die Bewirtung im ganz überwiegend eigenbetrieblichenInteresse des Arbeitgebers erfolgt.

Neues aus der LohnPraxis – September 2010

Handelt es sich um einen Sachbezug, wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern Essenszuschüsse in Form von Restaurantschecks ausstellen? Können Leiharbeitnehmer generell einen Verpflegungsmehraufwand geltend machen? Sind Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit grundsätzlich steuerfrei?

Arbeitsrechtsfrage des Monats September 2010

Ein Mitglied von HRM.de fragt: “Es soll Outsourcing für eine Abteilung stattfinden. Der Betriebsrat möchte einen Rechtbeistand zum Thema, außerdem zur Prüfung, ob es sich um einen Betriebsübergang handelt. Hierfür wurde um Kostenübernahme gebeten, welche bisher abgelehnt wurde bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Wann hat der BR ganz klar das Recht auf einen Rechtbeistand?”

Recht für Expatriates – September 2010

Lesen Sie in diesem Beitrag, welche neuen Regelungen die EU für die Entsendung plant undwas der aktuelle Richtlinienentwurf der europäischen Kommission für den internationalen Personaltransfer vorsieht. Außerdem erhalten Sie Informationen zur pflegerischen Tätigkeit von Osteuropäern und das neues Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Kündigung wegen Raucherpausen während der Arbeitszeit

Besteht in einem Unternehmen eine ausdrückliche Pflicht, während einer Raucherpause auszustempeln, können Verstöße hiergegen eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses rechtfertigen. Arbeitgeber sind berechtigt, das Rauchen am Arbeitsplatz zu untersagen. Es besteht auch kein Anspruch auf bezahlte Raucherpausen, da Arbeitnehmer während einer Zigarettenpause keine Arbeitsleistung erbringen.

Konkurrenztätigkeit im (gekündigten) Arbeitsverhältnis

Was erlaubt ist und was zu einer erneuten Kündigung führen kannDas BAG setzte sich in einer aktuellen Entscheidung erneut mit der Konstellation auseinander, dass ein gekündigter Arbeitnehmer während eines Kündigungsrechtsstreits einer Konkurrenztätigkeit nachgeht. Solche Fälle ereignen sich in der Praxis häufiger: Der Arbeitnehmer ist schon “auf dem Absprung” oder hat zumindest im Zeitraum nach Ausspruch der Kündigung Tätigkeiten ausgeführt, die der kündigende Arbeitgeber als Konkurrenz ansieht. Oftmals spricht er dann in solchen Fällen zwei oder mehrere Kündigungen aus. Dieser Beitrag klärt, wie der Arbeitgeber reagieren kann und was der Arbeitnehmer tun darf.

Neues vom Arbeitsrecht – September 2010

Neben diversen Fragen zum AGG beschäftigten die Arbeitsgerichte in jüngster Zeit unter anderem die fristlose Kündigung bei exzessiver privater E-Mail-Nutzung, die Verfallfrist des Urlaubs bei Wiedergenesung und die Aufstockung eines Teilzeitvertrages in einen Vollzeitvertrag. Wer sich zu diesen und weiteren aktuellen Urteilen schlau machen möchte, ist hier richtig.

euHReka – den War of Talents gewinnen

Talentmanagement bildet den Mitarbeiterlebenszyklus von der Rekrutierung bis zum Austritt ab. Talente entdecken, fördern und richtig einsetzen ist seit jeher die zentrale Aufgabe des Human Resources Management. Aber welche Technologie kann den Personaler und die Führungskraft bei der täglichen Arbeit unterstützen? Hier wird im Webinar, in transparenten Schritten, euHReka vorgestellt. Diese Plattform vervollständigt die intern aufgesetzten oder komplett ausgelagerten Betriebsoptionen der SAP HCM. Anwendungen Die vorgestellten Kernprozesse sind Gewinnung und Beschaffung von Talenten, Schulung und Weiterbildung, Motivierung und Bindung, sowie die Vergütung anhand der erbrachten Leistungen.NorthgateArinso (www.northgatearinso.com) ist der Marktführer für SAP HCM Services und in 35 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten. Unsere über 8.000 Mitarbeiter sind ausschließlich auf die Bereiche HR Consulting, HR Technologie und HR Outsourcing fokussiert. Wir unterstützen HR Führungskräfte bei Human Resources Management, in den administrativen Personalprozessen wie auch den strategischen Personalthemen. Wir folgen der Vision, ein vertrauensvoller Partner für HR Entscheidungsträger zu sein und dabei die kundenspezifischen HR Dienstleistungen durch optimale Prozesse und effiziente Technologien zu verbessern. Damit ist NorthgateArinso einzigartig im Markt positioniert und realisiert bei seinen Kunden echte Wertschöpfung.Das Angebot umfasst insbesondere die Themen global Payroll, Recruitment, Performance Management, Learning und HR BPO (Business Process Outsourcing).

Rechtssicherheit schaffen

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz hat vor allem bei seiner Einführung öffentlich hohe Wellen geschlagen. Nun hat sich der Rauch verzogen. Geblieben sind trotz einiger bedeutsamer Urteile noch immer viele offene Punkte.

Verschwiegenheitsklausel beim Gehalt unwirksam

§ 307 BGB1. Eine Klausel, die den Mitarbeiter verpflichtet, über seine Arbeitsvergütung gegenüber Arbeitskollegen Verschwiegenheit zu bewahren, ist unwirksam. Sie hindert ihn daran, Verstöße gegen denGleichbehandlungsgrundsatz im Rahmen der Lohngestaltung gegenüber dem Arbeitgeber erfolgreich geltend zu machen.2. Die Verschwiegenheitsklausel verstößt zudem gegen Art. 9 Abs. 3 GG, da sie Mitteilungen über die Lohnhöhe auch gegenüber einer Gewerkschaft verbietet und damit sinnvolle Arbeitskämpfe verhindert.(Leitsätze des Bearbeiters)LAG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 21. Oktober 2009 – 2 Sa 237/09 (rk.)

Entscheidungen kommentiert: Ausschluss Älterer vom Personalabbau

§§ 3 Abs. 1, 10 AGG; Art. 3 Abs. 1 GG 1. Ein Arbeitgeber kann ältere Arbeitnehmer von einem Personalabbau ausnehmen, der durch den Abschluss von Aufhebungsverträgen unter Zahlung attraktiver Abfindungen erfolgen soll.2. Das Verbot der Altersdiskriminierung zielt darauf, älteren Mitarbeitern den Verbleib im Arbeitsleben zu ermöglichen.Nimmt der Arbeitgeber sie von einem Personalabbau aus, verwirklicht er gerade dieses Ziel.(Leitsätze der Bearbeiterin)BAG, Urteil vom 25. Februar 2010 – 6 AZR 911/08

Vier Jahre AGG – eine Bilanz

Am 18. August wird das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) vier Jahre alt. Ob das ein Grund zum Feiern ist, mag dahingestellt bleiben. Jedenfalls müssen Personalverantwortliche mit den oft schwer verständlichen Vorgaben vertraut sein und sich deshalb über die stetig wachsende Zahl der Gerichtsentscheidungen zur Thematik informieren. Da mit dem AGG vier europäische Antidiskriminierungsrichtlinien in deutsches Recht umgesetzt wurden, spielt auch die Auslegung dieser Vorgaben durch den EuGH eine große Rolle.

„Arbeit und Behinderung – Arbeitsintegration“ auf Personal Austria / Freikarten für die Wiener Messe

Welche Wege geht man im Nachbarland Österreich bei der Integration von Mitarbeitenden mit Handicap ins Berufsleben? Auf der Personalfachmesse Personal Austria am 22. und 23. September in Wien informieren das österreichische Bundessozialamt und die Zeitschrift „Behinderte Menschen“ über „Arbeit und Behinderung – Arbeitsintegration“. Eine Gemeinschaftsfläche und eine Reihe von Vorträgen und Podiumsdiskussionen widmen sich diesem Thema.

“Das iPad kann uns zu dem Trugschluss führen, dass zum Lernen nur Inhalte nötig sind“

Das Web 2.0 war in den vergangenen Jahren in aller Munde – auch wenn es um eine Erneuerung des Lernens ging. Heute scheint das iPad die Rolle als Erneuerer des Lernens zu übernehmen. Wie realistisch dieses Szenario ist, darüber sprachen wir mit Charles Jennings, dem ehemaligen Chief Learning Officer von Reuters und Thomson Reuters, der heute ein eigenes Beratungsunternehmen für Lerninnovationen führt.

“The iPad can trap us in the idea that learning is about content delivery”

In recent years, everybody has been talking about the learning revolution and web 2.0. Now the iPad seems to have taken over this role. But is a new device really able to renew learning processes? We talked to Charles Jennings who was responsible for the developing the learning and performance strategy for the 55,000 employees of Reuters and Thomson Reuters from 2002 until the end of 2008. Today he is managing director of Duntroon Associates, a consultancy company that helps clients with their learning, performance and productivity problems.

„Diese Programmfülle ist für eine Fachmesse schon einzigartig“

Seit Anfang dieses Jahres hat die Zukunft Personal eine neueProjektleiterin, die über einen großen Erfahrungsschatz im Bereichvon Messeveranstaltungen verfügt: Alexandra Ochs. Wirsprachen mit ihr über die Perspektiven der Zukunft Personalund ihre persönlichen Einschätzungen zur Messe.

Effiziente Unterstützung der HR-Prozesse

Vom 12. bis 14. Oktober 2010 öffnet die Zukunft Personal in den Kölner Messehallen ihre Pforten. Auf Europas größter Fachmesse für Personalmanagement setzt die perbit Software GmbH mit innovativen Lösungen und Services neue Maßstäbe für eine zeitgemäße Unterstützung der HR-Prozesse. An Stand C.24 in Halle 3.2 haben Kunden und Interessenten drei Tage lang Gelegenheit, sich live vor Ort umfassend über die Neuentwicklungen aus dem Hause perbit zu informieren.

Bildungsstau auflösen: Wie Unternehmen nach der Krise Weiterbildung neu entdecken

Die Weiterbildungsbranche hat die Krise weitgehend unbeschadet überstanden. Die Vielfalt der Qualifizierungsangebote ist sogar größer als jemals zuvor. Auf der Messe Zukunft Personal zeigen mehr als 230 der rund 500 Aussteller vom 12. bis 14. Oktober in Köln Produkte und Dienstleistungen rund um Seminare, Training, Coaching & Co.

Bedeutung von Zeitarbeit im hochqualifizierten Bereich wächst deutlich

Zeitarbeit als Flexibilisierungsstrategie – gerade im hochqualifizierten Bereich – gewinnt in deutschen Unternehmen messbar an Bedeutung. Wie eine aktuelle deutschlandweite Umfrage bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ergab, haben 40 Prozent in den vergangenen Jahren Erfahrungen mit externem Personal gesammelt. Bei den produzierenden Unternehmen weisen sogar knapp die Hälfte der Befragten Erfahrungen mit Zeitarbeit auf. Das sind die Ergebnisse der Untersuchung „Flexibilisierungsstrategien in KMU“, die vom Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität Erlangen- Nürnberg im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts FlexPro, durchgeführt wurde.

Den Einstieg ins Lernen 2.0 meistern

Fachkongress Professional Learning Europe zeigt Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren der Einführung von E-LearningDie erfolgreiche Einführung und Implementierung neuer Lerntechnologien in die vorhandenen Lernkulturen und Bildungsprozesse von Unternehmen hängt von vielen Aspekten ab. Auf dem Kongress Professional Learning Europe, der parallel zur Fachmesse Zukunft Personal in Köln stattfindet, erfahren die Kongressteilnehmer, welche Voraussetzungen eine Organisation schaffen sollte, damit die Einführung von E-Learning einen Mehrwert erzeugt. In drei Workshops stellen E-Learning-Experten und erfahrene Anwender zentrale Erfolgsfaktoren für E-Learning-Projekte vor.

HR in Zugzwang: Die Weichen für Enterprise 2.0 stellen

Wie können wir uns zur Enterprise 2.0 entwickeln? Mit dieser Frage befassen sich zurzeit viele Unternehmen, tun sich aber schwer mit einer Antwort. Aktuelle Umfrageergebnisse belegen, dass Personalmanager noch mehr tun könnten, um die erforderlichen Veränderungen der organisationalen Struktur und der Unternehmenskultur voranzutreiben.

Essay-Wettbewerb: Ideen zum Gestalten der Zukunft

Die Peter Drucker Society hat einen Essay-Wettbewerb ins Leben gerufen: Die “Peter Drucker Challenge” richtet sich an Studenten, junge Manager und junge Unternehmer. Thema ist in diesem Jahr die Verbindung von Innovation und Kontinuität. Noch bis zum 15. September können sich Interessierte bewerben und eine Reise zum „Peter Drucker Forum“ (Wien) gewinnen.

Ethik managen

Vorstandsvorsitzender Klaus Kleinfeld musste Siemens wegen Korruption in Höhe von 1,3 Milliarden verlassen. Sein Vorgänger Heinrich von Pierer erhielt eine Anklage wegen desselben Delikts. Deutsche-Bahn-Chef Hartmut Mehdorn musste wegen unerlaubten Abhörens von Mitarbeitern abtreten.

Arbeitsvertragsmuster

Praxiserprobte Mustervorlagen für alle wesentlichen Arbeitsverhältnisse und Regelungen rund um Anstellungen

Lohnabrechnung Schlusslohn I

Hier finden Sie eine Schlusslohnabrechnung. Die Schlusslohnabrechnung berücksichtigt den 13.Monatslohn, 12 Überstunden ohne Zuschlag, fast den ganzen Ferienanspruch für die Zeit, Spesen, Sozialversicherungsbeiträge, BV-Abzug, Sparversicherung.

Lohnabrechnung mit Quellensteuerabzug I

Hier finden Sie eine Lohnabrechnung mit Quellensteuerabzug, bei einem unterjährigen Austritt aus einem Unternehmen. Dabei sind Familienzulagen sowie Kirchensteuer zu berücksichtigen.

Sonja Radatz: Veränderung verändern: Das Relationale Veränderungsmanagement. Rezension von Lucia Hobl

Viele Veränderungsprozesse liefern keine zufriedenstellenden Ergebnisse – oder gar keine. Außerdem dauern sie zu lange. Wie lange schätzen Sie, nimmt ein Veränderungsprozess in Anspruch? Die Antwort lautet: ein bis zwei Jahre und länger, so Autorin Sonja Radatz. In ihrem neuen Buch „Veränderungverändern: Das Relationale Veränderungsmanagement“ beschreibt sie die vierte Schule der Veränderung, die zeigt, wie schnell und effizient Veränderungen greifen können.

s+p Trendindex Personalarbeit: Unternehmen wollen mehr Personal einstellen

Die Stimmungslage in der deutschen Wirtschaft ist so gut wie lange nicht mehr: Während der Ifo-Geschäftsklimaindex Ende August zum dritten Mal in Folge stieg und damit auf ein neues Jahreshoch kletterte, hat sich laut „s+p Trendindex Personalarbeit“ auch die Stimmung unter den deutschen Personalentscheidern deutlich aufgehellt: Deutsche Un-ternehmen investieren in den kommenden sechs Monaten wieder in ihre Mitarbeiter.

Wozu eine Qualitätskontrolle für die Berufsbildung?

Produktion und Dienstleistungen sind heute Gegenstand von Qualitätsmanagement-Systemen und Zertifikaten, damit Qualitätseinbrüche geortet werden können. Qualitätsansprüche in der Berufsbildung waren bisher von den Betrachtungen ausgenommen. Dabei werden Kandidatinnen und Kandidaten für eine Lehrstelle auf Herz und Niere getestet – warum soll nicht auch das Unternehmen zeigen, dass seine Berufsbildung den Anforderungen an Qualität zu genügen vermag?

Theorie und Praxis – Web 2.0 im Unternehmen

Frank Roebers gilt als der Experte für das Führen eines Unternehmens mit Wikis. Seine Erfahrungen sind nicht allein theoretischer Natur, denn bei der Synaxon AG in Bielefeld arbeiten Roebers und seine Kollegen bereits mit einem Unternehmens-Wiki. Was er bei der Einführung erlebt hat und wie es dazu kam, schildert er zusammen mit Professor Manfred Leisenberg jetzt erstmals in einem Buch.

Bertelsmann segelt mit Learnship

Bertelsmann Digital Media Investments S.A., Luxemburg, eine Tochter der Gütersloher Bertelsmann AG, will sich an der Learnship Networks GmbH, Köln, beteiligen. Meldungen zufolge wurde das Investment-Vorhaben bei der EU-Kommission zur kartellrechtlichen Prüfung angemeldet. Learnship (www.learnship.de) bietet Online-Sprachkurse für Privatkunden und Unternehmen an.

Ausgezeichnet: Tata Interactive Systems unter Top 20

Das amerikanische Portal TrainingIndustry.com hat Tata Interactive Systems unter die Top 20 Trainings-Unternehmen im Bereich Training Outsourcing gelistet. Demnach entsprechen unter anderem Umfang und Qualität der angebotenen Weiterbildungsleistungen besonderen Anforderungen.

Metro Cash & Carry nutzt eTrainings für neue Lernstrategie

Bei der METRO Cash & Carry (MCC) werden die Mitarbeiter in allen Verkaufsmärkten weltweit jetzt erstmals einheitlich weitergebildet. Mittels E-Learning sollen die Mitarbeiter in 14 Ländern bis Jahresende 22.000 Trainingseinheiten absolviert haben.

BITKOM-Umfrage: Denk-, Strategie- und Management-Spiele etablieren sich

Rund 21 Millionen Deutsche spielen mit PC, Smartphone, TV-Gerät oder Konsolen. Knapp 30 Prozent der Spielerinnen und Spieler nutzen Denk-, Strategie- und Managementspiele. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Aris im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM.

Erfolg im Berufsleben dank Facebook und Co

Die Nutzung sozialer Netzwerke ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im Berufsleben, meinen 74 Prozent der deutschen Erwerbstätigen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Markforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung bei 1.000 Arbeitnehmern durchgeführt hat.

Bill Gates prophezeit E-Learning große Zukunft

„In fünf Jahren wird man im frei zugänglichen Internet die besten Vorlesungen der Welt finden“, sagte Bill Gates auf der Techonomy-Konferenz (www.techonomy.com) in Lake Tahoe, Kalifornien. „Dieses Wissen zu nutzen, wird besser sein, als eine reale Universität besucht zu haben.“

Neuer Praxisleitfaden: Web 2.0 für Mittelstand

Blogs, Twitter, Mikroblogs, Wikis und Virtuelle Welten können auch kleine und mittlere Unternehmen für das eigene Lern- und Wissensmanagement nutzen. Wie man das am besten macht und was dabei zu beachten ist, fasst eine neue Broschüre des Transfer-Netzwerk für E-Learning im Mittelstand, LERNET, zusammen.

Know How! AG: Großveranstaltungen mit 2 Trainern erleichtern Umstieg auf Office 2010

Wenn ein Unternehmen zum Office Paket 2010 wechselt, dann erwartet die Mitarbeiter ein komplett neu entwickeltes Bedienkonzept mit zahlreichen neuen Funktionen. „Damit es beim Umstieg nicht zu Einbußen in der Effizienz der Mitarbeiter kommt, sind praxisnahe und effiziente Schulungen von unschätzbarem Vorteil“, darauf macht die Know How! AG in Stuttgart aufmerksam. Der Anbieter von Lernsoftware ist Aussteller auf der Zukunft Personal und hat ein mehrstufiges Blended-Learning-Schulungsdesign für Unternehmen erarbeitet, das auf bedarfsgerechte Wissensvermittlung genauso viel Wert legt wie auf die Motivation der Lerner.

Neue Rollen für Personalentwickler und Trainer

Weiterbildung und Personalentwicklung haben sich durch das Internet in vielen Bereichen komplett verändert. War es früher selbstverständlich, zum Präsenztraining oder Seminar zu gehen, stehen heute E-Learning-Angebote und informelles Lernen im Zentrum der Weiterbildung im Unternehmen. Damit verändern sich auch die Rollen von Trainern und Personalentwicklern. Charles Jennings, Geschäftsführender Direktor der englischen Unternehmens- und Personalberatung Duntroon Associates erklärt, worauf sich Profis einstellen müssen.

scil-Trendstudie 2010: Web 2.0 auf dem Vormarsch, aber Second Life ist passé

Die Einführung von Blogs als firmeninterne Lernmöglichkeit wird ab 2011 das zentrale Thema der Personalentwickler sein, behauptet eine aktuelle Trendstudie des Swiss Centre for Innovations in Learning (scil), Universität St.Gallen. Autorin Dr. Ilona Diesner, stellt die Ergebnisse auf der Personal Learning Europe in Köln am Mittwoch, 13. Oktober, vor.

Webinare auf HRM.de

Ein Webinar ist eine Live-Präsentation oder ein Kurzseminar, das über das Internet übertragen wird. Das Webinar ist interaktiv ausgelegt und ermöglicht einen Austausch zwischen dem Referenten und den Teilnehmern. Die Teilnehmer können Fragen stellen oder sich an Kurzumfragen beteiligen, die der Referent während der Präsentation einspielt.Mit unserer neuen Webinar-Reihe möchten wir Personalmanager durch innovative Themen dazu motivieren, kontinuierlich Ihre HR-Arbeit zu professionalisieren.

Ein neuer Anstrich: Änderung der Lohnsteuerrichtlinien 2011

Im Rahmen der Lohnsteueränderungsrichtlinien hat das Bundesfinanzministeriumden Entwurf der Lohnsteuerrichtlinien 2011 veröffentlicht.Dadurch werden die Verwaltungsanweisungen an die neue Gesetzeslagesowie an die aktuelle Rechtsprechung angepasst. Grundsätzlich sollendie Lohnsteuerrichtlinien 2011 für alle Lohnzahlungszeiträume nachdem 31.12.2010 gelten. Die Ausführungen zu Bewirtungen auf Veranlassungdes Arbeitgebers (vgl. R 8.1 Absatz 8 Nr. 2 LStR 2011) sollenbereits ab 1.1.2010 zur Anwendung kommen.

Aktuelles zum ELENA-Verfahren

Seit dem 1. Juli 2010 müssen Unternehmen bei einer Kündigung, Entlassung oder auslaufender Befristung eines Mitarbeiters den Datenbaustein Kündigung/Entlassung (DBKE) an die Zentrale Speicherstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund (ZSS) melden. Außerdem hat Bundeswirtschaftsminister Brüderle angekündigt, die Kosten des ELENA-Verfahrens zu überprüfen und ELENA gegebenenfalls auszusetzen. Was bedeutet das im Einzelnen?

Arbeitsrechtsfrage des Monats August 2010

Ein Mitglied von HRM.de fragt: “Einer unserer Mitarbeiter ist bereits einige Male dadurch aufgefallen, dass er alkoholisiert zur Arbeit kam. Seine Arbeit konnte er zwar noch erledigen, aber die Kollegen in seinem Büro fühlten sich extrem gestört. Ist eine Kündigung des Mitarbeiters aufgrund seines Alkoholkonsums in diesem Fall möglich?”

Familienfreundliche Arbeitszeiten in UK

Großbritannien hat das Recht auf flexible Arbeitsregelungen für Eltern von Kindern bis zum Alter von 16 Jahren erweitert. Bislang konnten lediglich Eltern von Kindern unter sechs Jahren dieses Gesetz in Anspruch nehmen.

Neues aus der LohnPraxis – August 2010

In welchen Fällen gehören Gratisaktien zum Arbeitslohn? Sind „Anlernverträge“ mit dem Berufsbildungsgesetz vereinbar? Inwieweit gilt die 1%-Regelung auch, wenn nicht klar ist, ob die Mitarbeiter einen bereitgestellten Dienstwagen auch privat nutzen? Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen in der Lohnpraxis.

Neues aus dem Arbeitsrecht – August 2010

Welcher Tarifvertrag gilt nach einem Betriebsübergang – der bisherige hauseigene oder der allgemeinverbindliche? Haben Arbeitnehmerinnen, die aufgrund ihrer Schwangerschaft an einem anderen Arbeitsplatz beschäftigt sind, dennoch Anspruch auf Lohnzulagen? Lesen Sie hier die Kurznachrichten zu diesen und weiteren aktuellen, arbeitsrechtlichen Fragen.

Internetzugang und eigene E-Mail-Adresse für alle Betriebsratsmitglieder kein Selbstläufer

Anspruch auch weiterhin nur für den Betriebsrat als Gremium!Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat kürzlich entschieden, dass der Arbeitgeber im erforderlichen Umfang jedem Betriebsratsmitglied eine betriebsratseigene E-Mail-Adresse und einen Internet-Anschluss als erforderliche Mittel der Informations- und Kommunikationstechnik für die Erfüllung von Betriebsratsaufgaben zur Verfügung stellen muss.

HR-Prozessmanagement & HR-Business Audit

Mittwoch, 8. September 2010, 10-11 UhrDr. Geke & Associates, die auf HR-Management spezialisierte Unternehmensberatung, führt die Teilnehmer des Online-Seminars „Das HR-Business Audit“ in die Anwendungsmöglichkeiten und Analysefelder eines derartigen Audits ein.Hier können Sie sich das Webinar kostenfrei als Video downloaden:

Familienpflegezeit: Finanzierung durch Zeitwertkonten

Bundesregierung zeigt zu wenig Engagement für das flexible und arbeitnehmerfreundliche Instrument München, 12.08.2010 – Seit 2008 ist das Pflegezeitgesetz in Kraft, das Arbeitnehmern die Möglichkeit gibt, sich bei einer längeren Pflege von bis zu sechs Monaten, ohne Entgeltfortzahlung von der Arbeit freistellen zu lassen.Familienministerin Schröder geht mit ihrer „Familienpflegezeit“ noch einen Schritt weiter. Sie sieht vor, dass Arbeitnehmer ihre Angehörigen zwei Jahre lang bei halber Arbeitszeit pflegen können und dabei 3/4 ihres Gehalts beziehen. Den so gewährten Vorschuss sollen die betreffenden Arbeitnehmer anschließend abarbeiten, indem sie für das gleiche Entgelt, also für 75 Prozent ihres ursprünglichen Gehalts, Vollzeit arbeiten.

Hauptschule einmal ganz groß. Stuttgarter Maschinenbauer gelingt, wovon Schulen träumen

Hauptschüler gehören für viele deutsche Unternehmen nicht zu den Wunschkandidaten. Sogar für eine Lagerausbildung brauchen Bewerber einen Realschulabschluss mit guten Noten in Deutsch, Mathe und Englisch. Viele Hauptschüler begegnen dem gesellschaftlichen Desinteresse an ihnen mit Demotivation und Agression. Der Stuttgarter Maschinenbauer Trumpf hat indessen ein Händchen für diese Schüler entwickelt und holt einzelne Klassen zur Projektarbeit zu sich; mit dem Effekt, dass sich Schulen inzwischen reihenweise um eine Kooperation mit dem Unternehmen bewerben. HRM.de aktuell fragte beim Ausbildungsleiter Andreas Schneider nach.

Microsite stärkt ganzheitliches Employer-Branding

Die SMS group (Umsatz 2009: 3,9 Mrd. EUR/ 9000 Mitarbeiter) besteht aus einer Gruppe international tätiger Unternehmen des Anlagen- und Maschinenbaus für die Verarbeitung von Stahl-, Aluminium und Kupfer. Sie gliedert sich in die Unternehmensbereiche SMS Siemag und SMS Meer. Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise ging der Auftragseingang 2009 im Vergleich zum Jahr 2008 um über 50 Prozent zurück. Deshalb forciert die Unternehmensgruppe die Suche nach Mitarbeitern aktuell nicht. Dennoch läuft das Personalmarketing auf Hochtouren. Denn wenn der Auftragseingang wieder anzieht, soll das trotz seiner Umsatzgröße mittelständisch geführte Familienunternehmen auch attraktiv für diejenigen sein, die es bislang nicht kennen – vor allem Berufseinsteiger.

Wissensmanagement leitet durch Veränderungsprozesse

Ines Krummacker ist Personalleiterin der Nordmilch AG und gehört zum Steuerungskreis des Bereichs Wissensmanagement im Unternehmen. Mit HRM.de aktuell unterhielt sie sich über die Wissenskonzepte und Strategien, für die Nordmilch mit kleinem Budget auf eigene Ideen setzt. Der bislang größter Erfolg: das Wissensmanagement unterstützt die derzeitige Veränderungsprozesse.

Den Mitarbeiter zur Gesundheit coachen

Das Thema “Gesundheit am Arbeitsplatz” brennt vielen Firmen unter den Nägeln. Gerade im gewerblichen und im sozialen Bereich stellt sich die Frage, wer in den nächsten zehn Jahren die körperlich anspruchvollen Arbeiten erledigen soll, wenn die meisten Mitarbeiter in einem Alter sind, in dem sie vor kurzem noch die Rente anvisierten. Die Liebherr-Hausgeräte Ochsenhausen GmbH beschäftigt sich intensiv mit diesem Thema und setzt erfolgreich Strategien im Gesundheitscoaching ein.

“The same word may have different meanings in different cultures“

The number of international Joint Ventures has been steadily increasing for the last three years. The success of such common enterprises depends very much on the top managers´ ability to work together as a high performance team. Here, identification with the Joint Venture and intercultural sensitivity are the most important criteria, says Hora Tjitra, Professor for Applied Psychology at Zhejiang University in China. He talked with “HRM.de aktuell” about intercultural issues in top management.

“Ein und dasselbe Wort kann in verschiedenen Kulturen unterschiedliche Bedeutungen haben“

Die Zahl der internationalen Joint Ventures ist in den letzten drei Jahren erheblich gestiegen. Ihre Erfolge hängen wesentlich davon ab, wie gut es den beteiligten Topmanagern gelingt, als High Performance Team zu interagieren. Die Identifikation mit dem Joint Venture sowie interkulturelle Sensibilität sind dabei die wichtigsten Kriterien, sagt Hora Tjitra, Professor für angewandte Psychologie an der chinesischen Zhejiang Universität. HRM.de aktuell unterhielt sich mit ihm über interkulturelle Fragen im Topmanagement.

Perspektivwechsel durch Kompetenz-Controlling

Sven Grote, Professor für Wirtschaftspsychologie an der Fachhochschule für angewandtes Management in Erding, beschreibt Personalentwicklungsmythen. Dafür führt er einen neuen Begriff ins Feld: Kompetenz-Controlling. Dieser soll den Blick auf den Transfer im Weiterbildungsbetrieb richten. HRM.de aktuell unterhielt sich mit Sven Grote über die Details.

Mit Zielvereinbarung zur Auszeichnung

Für fortschrittliche Personalkonzepte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie für beispielhafte Sozialleistungen wurde der international tätige Automobilzulieferer Brose von der berufundfamilie gGmbH, einem Unternehmen der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, mit dem Prädikat „familienfreundliches Unternehmen” ausgezeichnet. Damit hatte sich das Unternehmen an einem Verfahren beteiligt, welches statt Normvorgaben Zielvereinbarungen zur Zertifizierung einsetzt. Personalleiterin Esther Loidl berichtet in HRM.de aktuell über ihre Erfahrungen.

Online-Assessment für Berufsstarter

Die Biesterfeld AG ist ein weltweit operierender Konzern mit Stammsitz in Hamburg. Kerngeschäftsfeld ist der Handel und die Distribution auf dem Gebiet der Chemie und der Kunststoffe. Jedes Jahr bewerben sich jährlich rund 1.000 Schüler und Absolventen beim Unternehmen um eine Ausbildung, einen Job oder ein Trainee-Programm. Um den damit verbundenen Verwaltungsaufwand für die Personalabteilung zu optimieren, führte diese in 2007 ein Online-Assessment ein, das seither nahezu passgenau geeignete Kandidaten vorschlägt.

Social Media bei der Bayer AG: Gesicht zeigen, mitdiskutieren

Bayer-Mitarbeiter berichten auf Facebook und in Youtube-Videos aus ihrem Arbeitsalltag, auf Twitter finden potentielle Bewerber Infos rund um das Thema „Job und Karriere“ sowie aktuelle Jobangebote . Der Effekt: Bayer zeigt Gesicht, begibt sich mitten ins Geschehen und wird als attraktiver Arbeitgeber und Gesprächspartner wahrgenommen, was die vielen Kommentare und ständig steigende Follower- Zahlen belegen.

Neuregelungen zu genetischen Untersuchungen in Kraft

„Angestellte zum Schwangerschaftstest genötigt?“, „Streit um fragwürdige Bluttests“: Dies und ähnliches las man in der letzten Zeit häufiger in der Presse. Die Öffentlichkeit ist für solche Themen momentan besonders sensibilisiert, gerade auch im Zusammenhang mit den geplanten Neuregelungen zum Datenschutz im Arbeitsverhältnis. Daher hat der Deutsche Bundestag am 24.4.2009 das Gesetz über genetische Untersuchungen bei Menschen (Gendiagnostikgesetz – GenDG) verabschiedet.

Die Digital Natives kommen

Seit einigen Jahren steigen Mitarbeiter in Führungspositionen auf, die nach 1980 geboren sind. Man nennt sie Generation Y,Digital Natives oder Multidimensionale Persönlichkeiten.Wenn wir das Szenario von überalterten Unternehmen auf der einen Seite und neuer Unternehmungen mit Digital Natives in Netzwerkstrukturen auf der anderen Seite vermeiden wollen, sollten wir JETZT anfangen unsere Unternehmen Y tauglich zu machen. Wir machen Ihr Unternehmen zukunftssicher und bringen beide Größen an einen, um das höchste Potenzial zu nutzen.

Alternativen zur Zuwanderung: Wie Unternehmen dem Fachkräftemangel begegnen

Während Politiker wieder darüber debattieren, ob und wie sie Fachkräften aus dem Ausland die Zuwanderung erleichtern möchten, versuchen Unternehmen den Engpass bei den hochqualifizierten Arbeitnehmern mit neuen Methoden in der Personalarbeit zu lösen. Beispiele dafür können Personalverantwortliche vom 12. bis 14. Oktober auf der Messe Zukunft Personal in Köln kennenlernen.

Führen für Einsteiger

Wer zum ersten Mal eine Führungsposition übernimmt, muss zu Beginn meist einige Unsicherheiten und Hürden überwinden. Denn der Rollenwechsel vom Kollegen zum Vorgesetzen ist oft nicht leicht – und Führungskompetenz will erst einmal erworben sein. HRM.de hat Leadership-Experten befragt, was sie frisch gekürten Führungskräften mit auf den Weg geben würden.

Wie sich Unternehmen auf den demografischen Wandel vorbereiten können

Die Belegschaften altern, die Lebensarbeitszeit steigt, und es wird schwieriger, qualifizierte Nachwuchskräfte zu bekommen. Der demografische Wandel ist eine der großen Herausforderungen für Unternehmen in Deutschland. Wie können sie sich darauf vorbereiten? In einem Interview mit dem perbit-Newsletter gibt der Spezialist für Demografieanalysen Guido Zander von der Unternehmensberatung Dr. Scherf Schütt & Zander Auskunft.

IBM 2010 Global CEO Study

Kreativer Führungsstil punktet in der zukünftigen ArbeitsweltDie zunehmende Komplexität der Arbeitwelt halten die Führungsriegen aus Unternehmen und Organisationen weltweit für ihre größte Herausforderung. Um dieser Aufgabe zu begegnen, werden sie vor allem neue Formen der Kreativität brauchen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des IBM Institute for Business Value.

So werden Arbeitgeber im Internet attraktiver

Dienstag, 7. September 2010, 10-11 UhrSeit nun das Internet Einzug schon seit über 10 Jahren in die Gesellschaft gefunden hat, bemühen sich viele Unternehmen sehr zaghaft und langsam in diesem Bereich, der auch kleinen und mittelständischen Unternehmen die Zukunft ihrer Existenz garantieren wird. Ohne z.B. Karriereseiten für potentielle Bewerber wird es in der Zukunft sehr eng um die besten Bewerber, denn insbesondere durch den demografischen Wandel in Deutschland werden sich die Bewerber selbst ihren Arbeitgeber auswählen – ist Ihr Unternehmen dafür attraktiv genug? Nach diesem Webinar werden Sie die neuen Spielregeln kennenlernen und strategisch anwenden können.Hier können Sie sich das Webinar kostenfrei als Video downloaden:

rexx systems bietet Cloud Services Made in Germany

Der Markt der Cloud Services wächst rasant und die Auswahl sicherer und rechtlich unbedenklicher On-Demand Software-Lösungen fällt den Anwenderunternehmen zunehmend schwerer. Um deutschen Unternehmen in dieser Flut an Angeboten eine professionelle Hilfestellung bei der Auswahl zu geben, wurde im Rahmen des Virtualisierungs- und Cloud Computing Kongresses in Karlsruhe die Initiative “Cloud Services Made in Germany” aus der Taufe gehoben.

Arbeitgeber werben verstärkt um Talente

Die besten Köpfe für die Schlüsselpositionen im Unternehmen zu gewinnen, steht bei Personalleitern ganz oben auf der Agenda: Drei Viertel der Personalentscheider in Deutschland, Österreich und der Schweiz räumen dem Thema aktuell mittlere bis hohe Priorität ein. Zu diesem Ergebnis kommt HR-Trendstudie 2010 der Managementberatung Kienbaum, die 194 Personalverantwortliche aus der DACH-Region zu Trends und Entwicklungen in HR und Employer PR befragt hat.

Die stufenweise Wiederkehr. Langzeiterkrankte Arbeitnehmer

Langzeiterkrankte Mitarbeiter verlangen nicht selten, im Rahmender Maßnahmen einer stufenweisen Wiedereingliederungbeschäftigt zu werden. Bis heute besteht auf Arbeitgeberseiteeine gewisse Unsicherheit, wie in entsprechenden Fällen mitdiesem Wunsch umzugehen ist.

Kosten für Berufskleidung

§ 307 BGB1. Schreiben gesetzliche Bestimmungen das Tragen von Schutzkleidung vor, muss der Arbeitgeber diese kostenfrei zur Verfügung stellen.2. Fehlt eine derartige gesetzliche Bestimmung, kann das Unternehmen die Kosten für die Anschaffung und Pflege der Berufskleidung grundsätzlich auf die Arbeitnehmer überwälzen. Eine entsprechende Vertragsklausel darf die Mitarbeiter aber nicht unangemessen benachteiligen und muss die Pfändungsfreigrenzen beachten.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 17. Februar 2009 – 9 AZR 676/07

Verwertung der Aussage von Telefonzeugen

§ 612a BGB; Art. 1 und 2 GG1. Veranlasst der Teilnehmer eines Telefonats ohne Wissen des anderen aktiv, dass ein Dritter heimlich mithört, verletzt er das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Gesprächspartners. Es greift ein Beweisverwertungsverbot ein, so dass das Gericht den Dritten nicht als Zeugen zum Gesprächsinhalt vernehmen darf.2. Ein Beweisverwertungsverbot besteht nicht, wenn der Dritte nur zufällig, ohne dass der Beweispflichtige etwas dazu beigetragen hat, den Inhalt des Telefongesprächs mithört.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 23. April 2009 – 6 AZR 189/08

Weiterbildungstrends 2010. Wie Arbeitgeber ihre Mitarbeiter fit für die Zukunft machen

Nachdem einige Unternehmen im Krisenjahr 2009 ihre Weiterbildungen auf den Prüfstand gestellt haben, spüren die Personalentwickler derzeit den beginnenden Aufschwung. Arbeitgeber investieren wieder in Fortbildungen. Welche Wege sie dabei gehen, beschreibt die Studie „Weiterbildungstrends in deutschen und österreichischen Unternehmen“, für die das Magazin personal manager gemeinsam mit den Onlineportalen HRM.de und HRM-Austria.at im Juni und Juli 2010 Personalverantwortliche beider Länder befragt hat.

“Women don’t want to get into power. But who cares?”

Avivah Wittenberg-Cox is CEO of the gender consultancy 20-first. She is the Founder and Honorary President of the European Professional Women’s Network. Canadian, French and Swiss, she has been recognised by ELLE Magazine as one of the TOP 40 Women Leading Change. At the HRM Expo, Europe’s biggest exhibition for Human Resources, she will hold a lecture about „Why and How Women Mean Business“ (Event Note).

In Führung gehen

Die BMW Group hat ihre Nachwuchsprogramme neu ausgerichtet: Einer der Bausteine für Trainees ist das internationale BMW Group Graduate Programme. Am 1. April 2010 sind die ersten Trainees gestartet.

Frank Arnold: Management – Von den Besten lernen

Managementwissen ist der Schlüssel zum Erfolg von Individuen, Organisationen und Gesellschaften. Jeder, der in einer Organisation arbeitet, benötigt Grundkenntnisse darüber, wovon Effektivität und Effizienz von Menschen und Organisationen abhängen. Wer dieses Wissen hat, kann seinen Erfolg selbst gestalten.

Frank Arnold: Management Von den Besten lernen. Rezension von Christoph Keintzel

Im betriebswirtschaftlichen Zusammenhang entspricht Management der Betriebsführung. Es kann sowohl Leitungsfunktionen in Organisationen bezeichnen als auch die Personen, die diese Funktionen ausüben. Frank Arnold versucht den Begriff Management möglichst umfassend zu halten und gliedert sein Buch in drei Themenbereiche: das Management von Organisationen, Innovationen und Personen. Sein modularer Aufbau und seine eigenständigen Kapiteln erlauben es dem Leser, an jeder Stelle des Buches einzusteigen, je nachdem, wo die persönlichen Interessen liegen. Das Buch ist jedoch kein klassisches Lehrbuch, das Managementthemen aufgreift und erörtert, sondern viel mehr: Es beschreibt auf informative und sehr unterhaltsame Weise Managementstrategien erfolgreicher Persönlichkeiten von Bill Gates über Winslow Taylor bis hin zu Madonna. Dabei analysiert Arnold die unterschiedlichsten Managementstrategien. Nebenbei erfährt der Leser interessante Details über berühmte Persönlichkeiten – und so wird das Buch auch für den privaten Bereich eine abwechslungsreiche Lektüre.

KnowTech 2010: Mit Wissensmanagement Innovationen vorantreiben!

Für Unternehmen und Organisationen in den Industrieländern ist das Wissen der Mitarbeiter ein wesentlicher Schlüsselfaktor im Wettbewerb. Deshalb hat die Verbesserung der wissensintensiven Prozesse bei den Geschäftsführungen und Vorständen höchste Priorität.

Vier Personalberatungen qualifizieren sich für das Gütesiegel „Top Consultant“:

Vier Personalberatungen dürfen sich zu den „Top Consultants“ zählen. Hierzu gehören die Liebich & Partner Management- und Personalberatung AG, Baden-Baden, die Rau Consultants GmbH aus Wörthsee, die Dr. Weick Executive Search GmbH mit Sitz in Titisee-Neustadt, und die Berliner HRM CONSULTING GmbH. Besonders professionell, sehr kundenorientiert und dabei auf die speziellen Bedürfnisse des Mittelstands fokussiert – das kennzeichnet die Unternehmen, die compamedia in ihrer erstmalig durchgeführten, bundesweiten Untersuchung „Top Consultant“ auszeichnete.

Personalentwicklung nach dem Prinzip der „Effectuation“

Gute Manager treffen auch in unsicheren Zeiten klare Entscheidungen. Sie arbeiten effektiv und erfolgreich, selbst wenn die Ressourcen knapp sind. Die Wirtschaftskrise hat gezeigt, dass es gerade dann, wenn die Mittel fehlen, auf unkonventionelle und pragmatische Lösungen ankommt. Hilfestellungen dafür bietet der Managementansatz „Effectuation“, den die Medizinische Universität Graz seit einem Jahr in der Personalentwicklung nutzt.

Leading HR – So führen Sie Ihre Personalabteilung

Personaler sind Experten für Führungsfragen und dennoch fällt ihnen die Leitung des eigenen HR-Bereichs oft schwer. Welche Besonderheiten bringt das Führen einer Personalabteilung mit sich und welchen Beitrag können HR-Manager zu einem unternehmensweiten Verständnis von Führung leisten? Diesen Fragen geht der folgende Beitrag anhand von Beispielen aus der Praxis nach.

8. Deutscher Fachkongress für Bildungscontrolling

Vom Bildungscontrolling zum KompetenzcontrollingWenn Unternehmen ihre Mitarbeiter zu einer Weiterbildung schicken, möchten sie nachweisbare Lernfortschritte sehen. Der „deutsche fachkongress für bildungs-controlling“ zeigt mit seiner achten Ausgabe am 12. und 13. Oktober in Köln, wie Organisationen Erfolge von Seminaren, Trainings oder Coachings verbessern und kontrollieren können. Nicht das Vermitteln von Wissen, sondern das Entwickeln von Kompetenzen steht dabei zunehmend im Vordergrund.

Zuerst die Mittel und dann das Ziel: Personalentwicklung nach dem Prinzip der „Effectuation“

Gute Manager treffen auch in unsicheren Zeiten klare Entscheidungen. Sie arbeiten effektiv und erfolgreich, selbst wenn die Ressourcen knapp sind. Die Wirtschaftskrise hat gezeigt, dass es gerade dann, wenn die Mittel fehlen, auf unkonventionelle und pragmatische Lösungen ankommt. Hilfestellungen dafür bietet der Managementansatz „Effectuation“, den die Medizinische Universität Graz seit einem Jahr in der Personalentwicklung nutzt.

Fundamental umdenken gefragt

Der Autor stellt in seinem Artikel die Krise mit seinen persönlichen Erfahrungen einer „Niederlage“ gegenüber. Und beleuchtet Fragen wie „weshalb muss man für „Bio“ und „fairen Handel“ mehr zahlen als für konventionelle Ware?“

Die Chancen-Matrix

Die Weltwirtschaft befindet sich an einem Scheideweg, verkündete Weltbank-Chefökonom Justin Lin kürzlich. Eine Phase beträchtlicher Ungewissheit komme auf jeden in der Wirtschaft Tätigen zu.In dieser Lage tut es dringend Not, Chancen für gutes Geschäft zielsicher zu erkennen. Die Autoren des Buches „Trends erkennen – Zukunft gestalten“ Ralf Deckers und Gerd Heinemann stellen hierzu ein praktikables Instrument dar.

Gelassen bleiben in der Krise

Ein Leitfaden für Ihr persönliches Krisenmanagement: In 12 Punkten erfahren Sie, wie Sie mit Hiobsbotschaften und Destabilisierung kompetent umgehen und auch in höchst schwierigen Momenten durch effektives Selbstmanagement einen kühlen Kopf bewahren – und dadurch Ihre Arbeitsfähigkeit behalten.

Komplexes Lernen: Eine Verknüpfung der Theorien von Bateson und Piagete

Vielleicht ist es in den beiden vorangegangenen Essays bereits deutlich geworden: Interessiert man sich für komplexe Lernprozesse, so vermögen sowohl die Theorien Batesons als auch Piagets jede für sich zwar wertvolle Einsichten zu liefern, sie weisen andererseits aber auch sichtbare Defizite auf. Allerdings lassen beide Theorien sich in ihren zentralen Aspekten zusammenführen.Damit führen sie zu einer umfassenderen Abbildung von innerer Logik und der Struktur lernerischer Prozesse. Es bietet sich somit die Chance, von einer bloßen Beschreibung von Entwicklungslogiken zu Prognosen zu gelangen – und somit eine echte, „gebrauchsfähige“ Theorie zu generieren.

Wie Sie Unternehmer in eigener Sache werden

Zukunft ist nicht vorhersehbar, aber man kann sie gestalten, indem man die Umfeldkräfte geschickt für seine eigenen Ziele nutzt, statt wie Don Quichote dagegen anzukämpfen. Vordenken statt nachdenken, gestalten statt getrieben werden, ist die klare Botschaft der Autorin. Wie das funktioniert, zeigt der folgende Beitrag. Lassen Sie sich in die Zukunft entführen und entdecken Sie, mit wieviel Spaß und wie erfolgreich Sie Ihre eigene Zukunft gestalten können.

Wirtschaftskrise – Risiken und Chancen für kleine Unternehmen

In der Krise liegt die Chance. Viele können das fast schon nicht mehr hören – so oft wurde dieser Satz schon zitiert. Und vor allem klingt er, wenn man so richtig tief in der Krise steckt, eher wie eine Durchhalteparole. Tatsächlich ist es jetzt an der Zeit, aktiv die Dinge anzugehen – um gestärkt aus der Krise zu gehen. Stefan Merath beschreibt in diesem Artikel die ersten zentralen Schritte.

Vom Straddle zum Fosbery Flop:

Wie würde sich wohl der Universalgelehrte Physiker, Kybernetiker, Philosoph, Vordenker und Lebensweise Heinz von Förster, zu dem äußern, was wir momentan erleben und mit dem Namen Krise beschreiben.Der ganzheitlich-philosophisch ausgerichtete Managementberater Andreas F. Philipp hat sich mit Heinz von Foerster in einen fiktiven Dialog begeben und erfreulich Mut machende Antworten gefunden.

Blumauer-Manifest zur Sanierung der Wirtschaft

„Die wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen die Wirtschaftskrise liegen seit langem auf dem Tisch. Sie werden von den innovativen Unternehmern und Institutionen seit Jahren erprobt und weiter entwickelt, jetzt müssten sie nur noch als relevante Größen in den internationalen Wirtschaftskontext integriert werden.“ Die 3 Unternehmer Josef Zotter, Robert Rogner jr. und Johannes Gutmann zeigen in ihrem Manifest in 3 Punkten auf, wie ein Ausweg aus der jetzigen Wirtschafts- und Finanzkrise möglich ist. Alles vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit und Ethik.

Willkommen in der Ära X! Die Neugestaltung erfolgreich meistern

Da ist sie, die Krise. Kopf in den Sand stecken? Davonlaufen? Linear kürzen und ansonsten weitermachen wie bisher? Weitermachen wie bisher und so tun, als hätte das alles gar nichts mit uns zu tun? All diese und noch viele weitere Spielarten, die leider oft nicht nur nutzlos sind, sondern sogar kontraproduktiv, werden derzeit in den Unternehmen gespielt.Sonja Radatz beschreibt in ihrem Artikel, warum wir rasch handeln und uns grundlegend neu ausrichten sollten: Weil wir keinesfalls davon ausgehen können, dass „nach der Krise“ die Welt wieder so ist, wie sie „zuvor war“. Sie muss weder besser noch schlechter sein – aber sie ist mit Sicherheit anders. Grundlegend anders. Setzen Sie jetzt den Grundstein des Erfolgs für die neue Ära.

Höchste Zeit, unsere Veränderungsmuster zu verändern

Veränderung klingt einfach, planbar und steuerbar. Sobald jedoch Menschen in diese Veränderung involviert sind, scheint sich alles zu ändern: Der Wandel gerät leicht aus den Fugen. Nicht umsonst empfiehlt daher Françoise Kourilsky einen Wandel des Wandels – eine Veränderung unserer Art, Veränderung zu betreiben.

Navigare necesse est

„Schiffer, die ihr Schiff auf offener See umbauen müssen, ohne es jemals in einem Dock zerlegen und aus besten Bestandteilen neu errichten zu können“ – dies ist nur eine Metapher auf welcher der Autor bezugnimmt und beleuchtet damit warum die nautische Sphäre als Vergleichsmaßstab gar so beliebt ist und was dies für Führungskräfte bedeutet.

Lebens-Sinn durch Fokussierung

In der aktuellen „Wirtschafts-Krise“ wird wieder viel von der Suche nach dem Lebenssinn gesprochen. Gurus unterschiedlichster Herkunft versprechen uns das Heil durch ihre Methoden. Mich mutet das alles ein wenig naiv an. Bin ich doch fest davon überzeugt, dass es nur einen „Guru“ gibt, der uns den Lebenssinn geben kann – WIR SELBST! Wir sind die Meister unseres Lebens. Lebens-Sinn entsteht durch eigenes Handeln. Fokussierung auf das Wesentliche ist ein wichtiger Schritt dafür. Auf dieser Prämisse basierend, biete ich Ihnen ein kleines Tool zur Priorisierung Ihrer Aktivitäten an.

PR in eigener Sache

Wer heute weiterkommen will braucht Eigen-PR. Kommunikationsstrategin Sabine Pöhacker liefert Impulse auf dem Weg nach oben.

Lernen, um Lernen zu vermeiden

Lernen steht hoch im Kurs: Nicht nur in den diversen Lern- und Arbeitsstätten, sondern auch in der Freizeit. Die Frage, die sich Wolfram Lutterer angesichts dieses Lernbooms stellt, ist: Warum wissen wir letztlich so wenig, wenn wir doch unser ganzes Leben von der Wiege bis zur Bahre auf das Lernen ausrichten? Die Antwort mag überraschen: Weil unser Wissen und unsere Kompetenz weiteres Lernen tendenziell blockiert: Kompetenz kippt dann in Ignoranz.

12 Kernsätze zum persönlichen Wohlbefinden

Das persönliche Wohlbefinden ist ein wichtiger Baustein für den eigenen Erfolg. Gunter König hat 12 Kerngedanken kurz, einfach und herausfordernd formuliert. Er lädt ein zum bewussten Prüfen und Auseinandersetzen mit den eigenen Leitsätzen, die zum Wohlbefinden beitragen. Denn Lebensqualität und Zufriedenheit hängen zu großen Teilen von uns selbst ab.

Systemische Grundsätze als Steuerrad für den persönlichen Erfolg

Man kann sie sich auf den Schreibtisch legen, an die Wand hängen, in der Geldbörse mit sich herumtragen oder sie einfach im Kopf haben: Hauptsache sie sind präsent, denn die Systemischen Grundsätze sind ein unverzichtbares Navigationssystem auf dem Weg zum inneren und äußeren Erfolg und „ermöglichen uns, kunstfertige Fragen zur Unterbrechung von leidvollen Mustern zu stellen“ (Varga von Kibéd, in: Daimler, 2008).

Die Paradoxie des freien Willens

Wie steuert man ein so komplexes und eigenwilliges Organ wie das eigene Gehirn? Die kybernetische Analyse der Selbststeuerung von André Zimpel zeigt in diesem Artikel, wie eng erfolgreiches Handeln mit der Paradoxie des freien Willens zusammenhängt.

Die Entstehung des Erfolgsmenschen und dessen Revolution

Erfolg: Darunter verstehen wir heute im täglichen Sprachgebrauch Ergebnisse und Folgen unseres Tuns, die unsere positiven Erwartungen und Zielsetzungen erfüllen oder besser gar noch übererfüllen.In diesem Artikel setzt sich Michael Rinke mit der Frage auseinander, wie wir Erfolg erzielen – und kommt zu dem überraschenden Ergebnis, dass unsere allerorts praktizierte Erfolgsorientierung sich sogar kontraproduktiv auf den gewünschten Erfolg auswirken kann. Was kann stattdessen getan werden?

Vom Zeitmanagement-System zum persönlichen Erfolgsplanungssystem

Warum funktioniert Zeitmanagement nicht? Warum halten wir unsere unternehmerischen Vorsätze schon Ende Januar nicht mehr ein? Und was können wir an diesem Punkt auch dann lernen, wenn wir nicht in der Rolle des Unternehmers sind?Stefan Merath gibt in seinem Artikel Antwort auf all diese Fragen und vermittelt uns, wie wir das Wichtige in unserem Leben nachdrücklich in den Mittelpunkt stellen.

Achtsamkeit in der (Selbst-)Führung

Die Praxis der Achtsamkeit unterstützt Klarheit in der Denk- und Führungs-Haltung. Bewusste Entscheidungen und mehr Gelassenheit sind Konsequenzen daraus; die Selbst-Führung gelingt besser und leichter. Und: Leadership wird selbstverständlich. Der Unterschied, der den Unterschied ausmacht, heißt bewusstes Tun, statt „es tut – automatisch“.

Themenschwerpunkt auf Personal Austria in Wien: Integration von Menschen mit Handicap in Unternehmen

„Wie begegnet man in anderen Ländern der Herausforderung „Arbeit und Behinderung – Arbeitsintegration“? Auf diesem Gebiet tätige österreichische Organisationen, darunter das österreichische Bundessozialamt und die Zeitschrift „Behinderte Menschen“, informieren am 22. und 23. September 2010 im Rahmen der diesjährigen Personal Austria in der Messe Wien über ihre Arbeit und gelungene Beispiele der Integration von Menschen mit Handicap ins Berufsleben. Eine Gemeinschaftsfläche und eine Reihe von Vorträgen und Podiumsdiskussionen richten die Aufmerksamkeit von Geschäftsführern, Personalmanagern und Führungskräften auf dieses Thema.

Durch Employer Branding das Gesicht einer Organisation spiegeln

Employer Branding bezeichnet die Markenführung gegenüber potenziellen und gegenwärtigen Mitarbeitenden. Es fängt mit dem Stelleninserat an, zieht sich dann aber weiter über den gesamten Beziehungszyklus von Mitarbeitenden und Unternehmen. Das Verständnis in die gegenwärtige Gesellschaft ist für Joël Luc Cachelin Ausgangspunkt, um die allgemeine Bedeutung von Marken und die spezifische Bedeutung der Markenführung gegenüber (potenziellen) Mitarbeitenden zu verstehen und entsprechende Instrumente des Employer Brandings zu entwickeln. Alle Massnahmen des Employer Brandings beruhen auf der Identität des Unternehmens, die in Form der Unternehmensmarke kompakt zum Ausdruck kommt.

HR-IT und Personalstrategie im Wechselspiel

Wie Trends im Personalmanagement und IT-Unterstützung zusammenhängen, zeigt eine Untersuchung im Rahmen einer dreijährigen Zukunftsstudie der time4you GmbH und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften auf. Ein zentrales Ergebnis: Der Einsatz von HR-IT orientiert sich an personalstrategischen Themen.

Deutscher Weiterbildungstag am 24. September

Rund 100.000 Beteiligte aus mehr als 500 Bildungseinrichtungen und -Unternehmen in ganz Deutschland sowie zahlreiche Prominente wollen am Deutschen Weiterbildungstag 2010 am 24. September für mehr Investitionen in Bildung und Weiterbildung werben.

Bundesweit nach Weiterbildung suchen

Das Portal www.iwwb.de des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung des Deutschen Bildungsservers bietet Weiterbildungsinteressierten jetzt eine einzige bundesweite Datenbank für alle Weiterbildungsangebote.

Virtueller Campus wichtig für Lernerfolg

Einer Umfrage unter 4.000 Fernschülern am Institut für Lernsysteme (ILS) zufolge halten 54 Prozent der Befragten einen virtuellen Campus für entscheidend für ihren persönlichen Lernerfolg. Lediglich acht Prozent glauben dagegen, dass das Online-Studienzentrum darauf keinen Einfluss habe. Auf dem virtuellen Campus können die Fernstudierenden ihre Noten im Online-Studienzentrum einsehen und ihre Einsendeaufgaben einreichen, Kontakt mit den Fachexperten aufnehmen oder sich untereinander austauschen und die Plattform als Social Network nutzen.

M.I.T e-Solutions GmbH meldet erfolgreiches Jahr

Ein Jahr nach Integration der M.I.T e-Solutions GmbH, Friedrichsdorf bei Frankfurt, in die deutsch-österreichische bit gruppe schreibt das Unternehmen wieder schwarze Zahlen. Die 40 Mitarbeiter starke Agentur für digitale Kommunikation erzielte im ersten gemeinsamen Geschäftsjahr 3,8 Millionen Euro Umsatz. Der Neustart im Juli 2009 hat keinen der namhaften Bestandskunden zögern lassen, auch weiterhin mit der M.I.T zusammenzuarbeiten. „Wir konnten die Beziehungen zu unseren großen Kunden wie Siemens, BMW oder Honda intensivieren und neue Aufträge akquirieren“, sagt Gisela Volk, Mitglied der Geschäftsleitung.

e/t/s: Sonder-LMS für Akademien und Trainingsinstitute

Die e/t/s didactic media, Halblech, will sich auf der Messe Zukunft Personal vom 12. bis 14. Oktober 2010 noch stärker als Technologie-Dienstleister für große Trainingsinstitute und Weiterbildungsakademien profilieren. Dazu geht die e/t/s mit ihrem Stand gezielt in die Weiterbildungshalle der Messe, um dort direkt ihre Zielgruppe ansprechen zu können. Beworben werden soll die „Academy Edition“ der e/t/s-Lernplattform „DLS DistanceLearningSystem“. Das ist eine Lösung, die sich laut Hersteller bereits in über 200 Implementierungen bewährt hat – und die als besonders geeignet gilt für Weiterbildungsträger gilt.

D-Elan e.V. und spring Messe Management gründen Netzwerk

Nutzer von E-Learning-Lösungen sollen sich ab Oktober besser vernetzen können. Dazu gründeten der E-Learning-Branchenverband D-Elan e.V. und die spring Messe Management GmbH ein Netzwerk. Im Rahmen der Messe Zukunft Personal und des neuen Kongresses Professional Learning Europe – beide finden parallel vom 12. bis 14. Oktober in Köln statt – soll das erste Arbeitstreffen der sogenannten „E-Learning User Group“ stattfinden.

Wikis und Blogs: Web 2.0 in der Personalentwicklung

Von Web 2.0-Tools in der Personalentwicklung haben schon viele Personaler etwas gehört, aber sie können sich oft nicht vorstellen, wie diese Tools erfolgreich einzusetzen sind. Es dürfte unstrittig sein, dass Web 2.0-Tools einen wertvollen Beitrag bei der Personalentwicklung leisten können, aber leider gibt es noch keine fertig aus der Schublade zu ziehenden Lösungen.

Grenzt das Internet an „Körperverletzung“? Frank Schirrmachers umstrittene These in der Diskussion

Vor einer Überforderung des Menschen durch das Internet und einer fast pathologischen Zunahme von Konzentrationsstörungen warnt Frank Schirrmacher, der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Obwohl die Menschen mehr als je zuvor wüssten, fürchteten sie sich trotzdem unaufhörlich, das Wichtigste zu verpassen. Menschen seien „Informationsfresser“ geworden, die leider nicht mehr unterscheiden könnten, was bedeutsam sei und was nicht. Die Koexistenz von Mensch und Computer führe zum Sieg der künstlichen Intelligenz.

Geniale Interventionen

Mit Hilfe einer Tennismetapher (Woraus besteht ein gutes Spiel?) hinterfragt der Autor, was geniale Coaching-Interventionen ausmachen.

Energy-Flows

Energy-Flow ist ein einfaches kraftvolles Coaching-Werkzeug. Der Autor setzte es immer dann ein, wenn ein Coachee sich über beschränkte Ressourcen Klarheit verschaffen und Ansatzpunkte zur Veränderung finden möchte. Wie beschreibt er kurz und prägnant in diesem Beitrag.

12 Mini-Coaching Interventionen

Mini-Coaching ist der konsequente nächste Schritt, um Coaching im Alltag zu verankern. Die hier zusammengestellten Interventionen beanspruchen maximal 1 bis 5 Minuten. Sie sind selbsterklärend konzipiert und können auch von Coaching-Laien wirksam durchgeführt werden. Mit gewollter Reduktion auf Einfachheit und Effektivität kann Coaching in kurzer Zeit nachhaltig wirken.

Jean Piaget und das Lernen in Organisationen

Diese neue Serie versteht sich als eine Einladung zum Nachdenken über Lernen und Lerntheorie. Dabei bezieht sich der Autor mit seinen Erkenntnissen für das Lernen in Organisationen auf die Ergebnisse, die Jean Piaget, ein Kinder- und Entwicklungspsychologe, gemacht hat.Der nächste Teil dieser Serie setzt die lerntheoretische Reflexion fort, mit dem Fokus auf die Lerntheorie Batesons. Dies erfolgt unter dem Leitthema „Lernen, um nicht zu lernen“.

Coaching-Interventionen in der Führung von Führungskräften

Gerade Führungskräfte, die wiederum Führungskräfte führen, haben ausgezeichnete Grundvoraussetzungen, um mit Coaching-Interventionen im Alltag zum Nachdenken anzuregen, aber auch selbstverantwortliche Lösungen von Seiten des Mitarbeiters zu forcieren. Gabriele Förster, Standortleiterin der Thalia Buchhandlung Linz, schildert, wie sie diese in der Praxis gestaltet.

Einfach coachen im Berufsalltag

Coachings führen wir für gewöhnlich nicht zum Selbstzweck durch oder weil wir einfach zu viel Zeit haben, sondern weil wir uns davon einen Mehrwert erhoffen, den wir ansonsten nicht lukrieren zu können glauben. Damit es wirkt, bedarf es einiger Voraussetzungen bei uns als Coaches. Und es bedarf auch der passenden Situation: Denn schließlich fallen Coaching-Aufträge nicht vom Himmel und nur allzu selten schneit ein Kollege oder ein Mitarbeiter bei der Tür herein und fragt nach einem Coaching. Viel häufiger kommt es zu Alltagssituationen, in denen jemand „einfach nur eine kurze Frage hat“. Sonja Radatz schildert genau für solche Alltagssituationen 10 einfache Instrumente, die jedermann sofort anwenden kann – mit Erfolg.

Balance braucht Engagement

Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklungen, steigenden Risikos von Überlastung und oft kaum mehr zu bewältigenden Zeitdrucks häufen sich Stressreaktionen bei Mitarbeitern, körperliche und seelische Stressfolgen sind keine Seltenheit mehr – Tendenz steigend. Es wird daher für Unternehmen immer mehr zur Überlebensfrage, sich ehrlich mit der Frage auseinander zu setzen, wie balanceorientierte Rahmenbedingungen geschaffen und Interventionen gesetzt werden können, um die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter aufrechtzuerhalten und das Fortbestehen des Unternehmens zu sichern.

Coaching- Interventionen für den Arbeitsalltag

Jeder Arbeitstag birgt nicht nur schöne Momente, sondern auch Widrigkeiten in sich, die es zu umschiffen bzw. denen es erfolgreich zu begegnen gilt. Gunther Schmidt liefert in seinem Artikel kleine Interventionsmöglichkeiten, welche sofort wirken und nachhaltig dafür sorgen, dass wir mit uns und unserer Umgebung ins Reine kommen.

Kein Handeln ohne Auftrag!

Wie oft handeln wir unter dem Aspekt des „gut gemeint“ – und wie häufig passiert es dann, dass das Gegenteil von „gut“ entsteht? Auch wenn wir uns noch so bemühen: Das Bemühen ist kein Garant für Erfolg. Erst wenn wir von unserem Gegenüber einen „Auftrag“ für ein spezifisches Handeln bekommen, können wir davon ausgehen, dass wir für den anderen hilfreich sind. Dieser Auftrag ist nicht schwierig zu klären. Aber man sollte es tun. Oliver Bartels beschreibt warum und wie.

Arbeitsplatznahe Lernsysteme

Warum Arbeitsplatznahe Lernsysteme (ALS) so wichtig sind und wie sie in Unternehmen etabliert werden können zeigt Thorsten Veith in seiner Kolumne.

Die Zukunft der Arbeit – Arbeitsformen der Zukunft

Schon immer interessiert den Menschen, was die Zukunft bringt. Was ändert sich in Bezug auf die Arbeit? Dies ist ein Aspekt, mit dem sich der russische Ökonom Kondratieff 1926 mit der Beobachtung langer Wirtschaftszyklen einen Namen gemacht hat und dafür später in seinem Heimatland hingerichtet wurde. Die folgenden Hypothesen sind z.T. erster Ordnung und verstehen sich als Hilfestellung zur individuellen Weiterentwicklung in eine prozessorientierte Richtung.

Systemik als Haltung

Im Teil 2 seiner Serie beschreibt Rolf Arnold die selbst einschließende Beobachtung als zentrale Folge einer systemischen Haltung in der Führung. Wie Führungskräfte diese Haltung entwickeln können und welche Folgen dies auch für die Führungskräftequalifizierung hat, ist dabei zentrales Thema des Artikels.Rolf Arnold steht für eine systemisch-konstruktivistische Konzeption von Lernen, Veränderung und Wandel. „Menschen sehen die Welt nicht nur so, wie sie sie deuten, sondern auch so, wie sie sie auszuhalten vermögen“ – so lautet die These in seinem Buch „Die emotionale Konstruktion der Wirklichkeit“ (2005). Welche Konsequenzen sich hieraus für das Lernen, die Kompetenzentwicklung sowie die Führung in Organisationen ergeben, hat Arnold in seinen 2007 bzw. 2008 erschienenen Büchern „Ich lerne, also bin ich!“, „Aberglaube Disziplin“ sowie „Führen mit Gefühl“ dargelegt.

Das projekt- und prozessorientierte Unternehmen – taugt das auch für die Praxis?

Das projekt- und prozessorientierte Unternehmen – eine Arbeitsform der Zukunft? Nein, bestimmt nicht. Projekt- und prozessorientierte Unternehmen gibt es doch nicht. Das ist reine Theorie. Fiktion! Oder auch nicht: Dieser Artikel will die Idee und Konzeption des projekt- und prozessorientierten Unternehmens erläutern, kritisch hinterfragen und an Hand eines Praxisbeispiels reflektieren. Weil es doch existiert. In diesem Artikel beschreibt Christian Majer, wie es in der Praxis aufgebaut werden kann.

In Zukunft gehören Lernen und Arbeiten zusammen!

Welche Anforderungen hat die Arbeit der Zukunft an Lernen und Weiterbildung, an das Bild der Lehrer, der Fortbildner, der Berater? Wie kann Lernen in die Praxis integriert werden, anstatt an der Praxis zu scheitern oder durch hohe Kosten des „Transfers“ unwirtschaftlich zu werden?In seinem Artikel zeichnet Bernd Schmid ein Zukunftsbild des integrierten Lernens und Arbeitens und stellt die Identität der Lehrer und Berater fundamental in Frage.

Burnout und Klimawandel haben die gleiche Ursache: Wir arbeiten zu viel und zu intensiv

Einkommen und Konsum wie auch Arbeit und andere Aktivitäten (z.B. Freizeit) dienen der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse. Und Arbeitsplätze erfüllen neben ihrer wirtschaftlichen auch eine wichtige soziale Funktion der „Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“. Andererseits wird die (Erwerbs-)Arbeit für die, die Arbeit haben, immer intensiver und von vielen als negativ erlebt. Manche warten nur noch darauf, dass „endlich das Wochenende kommt“ und „das Leben beginnt“.In seinem Artikel wirft Friedrich Hinterberger, Leiter des SERI (Sustainable Europe Research Institute) einen sehr kritischen Blick auf die „Arbeit“, wie wir sie heute gestalten, und wirft neue Ideen auf.

Eine Neuerfindung der Arbeit

Was wäre, wenn wir die Freiheit hätten, uns die Arbeit so zu gestalten, dass sie dem ethischen Imperativ von Heinz von Foerster gehorcht, „Handle stets so, dass sich die Handlungsmöglichkeiten für alle erhöhen“? Für die Unternehmen, die Menschen und die Gesellschaft, für das Überleben der Menschen und des Planeten? Wie würden wir uns die Arbeit dann gestalten? In Form eines subjektiven Szenarios stellt Sonja Radatz in diesem Artikel „Arbeit“ anders vor, als wir sie im Moment erleben. Ihre Überlegungen sind nicht aus der Welt. Ob wir sie umsetzen, liegt an jedem von uns. Ob wir jemals eine Neudefinition (und nicht nur kosmetische Korrekturen) der Arbeit vornehmen und wie diese Neudefinition aussieht, liegt auch an jedem von uns. Fest steht: Es würde dann eines Neu-Denkens der Arbeit bedürfen.

Ansatzpunkte interaktiven Führens

„Sei selbstständig!“ Diese Aufforderung ist ein Paradoxon ähnlich dem von Watzlawick beschriebenen „Sei spontan!“ Diesem Paradoxon begegnen wir in vielen Führungskontexten. Betrachten wir systemische Führung als wechselseitiges Interagieren zur Erreichung von Zielen, dann ist der auf der einen Seite beobachtete „Mangel“ an Selbstverantwortung durchaus auch vom Führungsverhalten der anderen Seite beeinflusst. Michael Rinke zeigt von A-Z Ansatzpunkte interaktiven Führens zur Betonung und Entwicklung der Selbstverantwortung. Dabei erscheint der Begriff der „Selbstverantwortung“ auch in unterschiedlichen Bedeutungen und Ausdrucksformen wie z.B. Selbst-Bewusstsein, Motivation, Widerstand u.a.

Systemik der Gefühle

Wie entsteht unser Verhalten? Betrachten wir es als „natürliche Reaktion“ auf das, was wir von außen erleben, dann können wir bei unerwünschtem Verhalten unsererseits dafür sorgen, dass wir bestimmte Situationen eben nicht mehr erleben. Was aber, wenn unser Verhalten immer nur etwas mit uns zu tun hat und die Situationen, die wir erleben, eigentlich nur Projektionsflächen für unser ureigenes Tun sind? Dann entkommen wir dem Verhalten nicht – außer wir begeben uns auf die Spur der Suche nach uns selbst.Wie das gelingt, stellt Rolf Arnold in dieser neuen Serie zum „Emotionalen Konstruktivismus“ dar. Im ersten Teil widmet er sich der Bedeutung der Beschäftigung mit sich selbst, um das eigene Verhalten nachhaltig zu verändern. Er hat dafür Auszüge aus seinem 2008 erschienenen Buch „Führen mit Gefühl“ überarbeitet und gekürzt. Im zweiten Teil (LO 45) geht es um „Systemik als Haltung“.

Voraussetzungen und Instrumente, um Selbstverantwortung zu leben

In vielen Positionsbeschreibungen wird es schon wie selbstverständlich verwendet und vorausgesetzt: Der Kandidat, ja, jeder Mitarbeiter soll „Selbstverantwortung“ mitbringen und zeigen. Was ist diese Selbstverantwortung nun aber genau, wie äußert sie sich und welche Tools hat ein Unternehmen, um diese zu fördern? In ihrem Artikel beschreibt Alexandra Fucik die Voraussetzungen und die Tools aus ihrer Praxiserfahrung, die Selbstverantwortung ermöglichen und fördern.

Mit Projektarbeit Selbstverantwortung lehren und lernen

Aus der Perspektive einer konstruktivistischen Erkenntnistheorie muss das Konzept des Wissenstransfers durch die Anregung zum Selbstlernen ersetzt werden. Es gilt, sich an der Realität des Anderen zu orientieren, Lernumgebungen zu schaffen, die fertige Antworten primär als Fragen und die Lösungen vor allem als Probleme erkennbar und erfahrbar machen, um auf diese Weise intellektuelle Neugierde, Faszination und ein kooperatives Nachdenken zu unterstützen. Projektarbeit leistet genau dies: Sie macht, so die These des Autors, Erkenntnis zu einer nachhaltigen Erfahrung; sie trainiert Flexibilität und Kreativität – und damit die Kernkompetenzen für die Arbeitswelt der Zukunft.

Somoción: Die Dynamik der Öffnung im Offenen

Somoción – ein Kunstwort, das Florian Fischer mit seinen Co-Autoren gestaltet hat, um etwas auszudrücken, das wir ansonsten im Leben nicht so häufig schaffen: Eine Verbindung aus verschiedenen Wörtern, die ausdrücken, dass wir als Ganzes handeln und das Ganze wahrnehmen, empfinden, bejahen können. Dass dies mehr mit „Lassen“ als mit „Tun“ geschehen kann, beschreiben die Autoren in diesem Artikel. Wie dies in Zusammenhang mit Führung und Selbstverantwortung gebracht werden kann, ist unschwer für den Leser zu erkennen, darf aber von diesem erdacht werden.

Führen zur Selbstverantwortung – Geht das? Und wenn ja, wieso nicht?

Unsere Unternehmen sind überreguliert. Sie definieren exakt vor, was der Einzelne machen und nicht machen darf. Da erscheint der Ruf nach Selbstverantwortung geradezu paradox. Selbstverantwortung passt einfach nicht zu den Möglichkeiten, die wir täglich bieten. Wie wir in diesem Umfeld die Bedingungen der Möglichkeiten von Selbstverantwortung mit unserem Führungsverhalten verbessern, beschreibt Reinhard K. Sprenger in seinem kontroversen Artikel.

Führungskräftebefragung 2010 zum Erfolg der Studienreform

Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Führungskräftebefragung 2010 Ist die Studienreform in der Wirtschaft angekommen?- Gerade mittelständische Unternehmen haben noch keinen ausreichenden Kontakt zu den Hochschulen- Summarisch sind die Unternehmen mit den fachlichen Kenntnissen gut zufrieden, anders als häufig behauptet- Wie zu erwarten, haben die Hochschulen bei der Einübung der „Soft Skills“ immer noch Nachholbedarf, besonders bei der „Führungskompetenz“.

Neues aus dem Arbeitsrecht – Juli 2010

Das Bundesarbeitsgericht hat mit einem neuen Urteil das Prinzip der Tarifeinheit gekippt. Außerdem besagen aktuelle Gerichtsentscheidungen, dass sich Arbeitgeber mit Dumpinglöhnen strafbar machen, und dass eine Diskriminierung gemäß dem AGG vorliegt, wenn Arbeitgeber alle rentennahen Arbeitnehmer in die „Kurzarbeit Null“ einbeziehen. Bringen Sie sich in dieser Rubrik auf den neusten Stand in punkto Arbeitsrecht.

Aktuelle IAB-Studie zum Fachkräftemangel – Zeitwertkonten stärken Wettbewerbsfähigkeit

München, 14.07.2010 – Eine aktuelle Langzeitstudie des IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) zeigt, dass der demografische Wandel zu gravierenden Veränderungen beim Arbeitskräfteangebot führen wird. In beiden Teilen Deutschlands könnte die Unterbeschäftigung stark zurückgehen, bis 2025 rein rechnerisch auf rund ein Viertel des heutigen Niveaus. Wenn sich in den kommenden Jahren die geburtenstarken Jahrgänge nach und nach dem Rentenalter nähern, verschiebt sich die Alterstruktur. In Verbindung mit einer abnehmenden Zahl jüngerer Arbeitskräfte kommt es zu einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Fazit: Deutschland gehen die Fachkräfte aus!

Neues aus der LohnPraxis – Juli 2010

Gelten die Beiträge für einen Golfclub, die der Arbeitgeber übernimmt, als Arbeitslohn? Erfahren Sie außerdem, was es mit einer möglichen Änderung der Dienstwagenbesteuerung auf sich hat und ob eine Nachgewährung von Erholungsurlaub auch für die Mitarbeiter in Frage kommt, wenn ihre Kinder während des Urlaubs erkranken.

Zusage von Versorgungsleistungen aus Anlass des Arbeitsverhältnisses

Wann ist eine betriebliche Altersversorgung gegeben?Das Bundesarbeitsgericht hat sich in zwei Entscheidungen im Januar 2010 mit der Frage auseinandersetzen müssen, wann eine Zusage über Versorgungsleistungen aus Anlass eines Arbeitsverhältnisses erfolgt und damit letztlich mit der Frage, wann eine betriebliche Altersversorgung vorliegt.

Berner Fachhochschule lanciert das “CAS Intercultural Leadership”

Unter Leitung der ehemaligen Chefredaktorin von “HR-Today”, Connie Voigt, startet im Oktober an der Berner Fachhochschule das Certficate of Advanced Studies in Intercultural Leadership. Ziel des Studiengangs ist es, den Entscheidungstragenden von heute ausgewiesenes Know-how im interkulturellen Bereich zu vermitteln, welches diese neben den branchenüblichen Fachkenntnissen benötigen. Die Kenntnis über Gepflogenheiten und kulturelle Eigenheiten garantiert nicht nur die erfolgreiche Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern, sondern auch reibungslose Arbeitsabläufe innerhalb der unternehmensinternen multikulturellen Teams sowie erhöhte Innovationskraft. Dies gilt umso mehr in der Schweiz, als dass 44 Prozent der Geschäftsleitungsmitglieder der 121 grössten Schweizer Unternehmen Ausländerinnen und Ausländer sind.

Arbeitsrechtsfrage des Monats Juli 2010

Ein Mitglied von HRM.de fragt: „Im Personalbeschaffungsprozess kommt es nicht selten vor, dass es viele gute Bewerber gibt. Wenn diese Zahl extrem groß ist, dauert der Prozess zum Einen länger, zum Anderen können unmöglich alle zum Gespräch eingeladen werden. Ich kenne Maßnahmen, bei denen man dann Quoten festlegt, um die Fülle zu reduzieren, aber einen guten Querschnitt durch die Bewerbungen zu erhalten. Im Detail meine ich Folgendes: Wir haben 100 gute Bewerber. Diese Bewerber bewegen sich beim Merkmal Alter zwischen 25 und 50. Wir haben 70 Prozent Frauen und 30 Prozent Männer. Auch die soziale und/oder regionale Herkunft ist bei allen erkennbar und dient somit als Merkmal. Nun nehme ich diese Merkmale und wähle bestimmte Quoten aus, um so die Bewerber, die zum Gespräch eingeladen werden sollen, zu bestimmen. Zum Beispiel lade ich 5 Prozent der Männer ein, die aus Hamburg kommen und aus einer Akademikerfamilie stammen und in München ihr Abitur gemacht haben.Verstößt so eine Handhabung gegen das AGG weil die Benachteiligungsmerkmale bedient werden? Oder verstößt so eine Handhabung NICHT gegen das AGG, weil innerhalb der Merkmale “ausgesucht” wird und wir somit alle Altersstufen, alle Herkunftsarten usw. bedienen?“

Volksbank Ruhr Mitte steigt auf E-Aktenlösung von perbit um

Mit der Digitalisierung bislang in Papierform vorliegender Personalaktendokumente allein lassen sich die Potenziale eines komfortabel nutzbaren elektronischen Archivs noch lange nicht erschließen. Diese Erfahrung hat man bei der Volksbank Ruhr Mitte eG gemacht. Deshalb will das genossenschaftliche Kreditinstitut – mit rund 500 Mitarbeitern und 39 Geschäftsstellen in sieben Städten die zweitgrößte Volksbank im Ruhrgebiet – seine Personalaktenführung jetzt auf die effiziente E-Aktenlösung von perbit umstellen. Die damit verbundenen Vorteile: hohe Bedienerfreundlichkeit dank kurzer Zugriff- und Ablagezeiten sowie volle Integration in das Personalmanagement-System.

Arbeitnehmerentsendung leicht gemacht

Für Unternehmen, die ihre Arbeitnehmer ins europäische Ausland entsenden, gelten seit 1.5.2010 hinsichtlich der Sozialversicherung neue Bestimmungen. Unter anderem dürfen Arbeitnehmer nicht wie bisher für maximal zwölf, sondern für 24 Monate ohne Verlängerungsantrag ins europäische Ausland entsandt werden, ohne dass dabei der Sozialversicherungsschutz nach den deutschen Vorschriften verloren geht.

Pensionszusagen gestalten

Das Instrument der betrieblichen Altersversorgung erfreut sich grundsätzlich fortdauernder Beliebtheit. Denn viele Unternehmen setzen die betriebliche Altersversorgung gezielt zur Belohnung der Betriebstreue ihrer Mitarbeiter ein oder werben erfolgreich mit einem attraktiven Gesamtpaket an Arbeitsbedingungen um besonders interessante Arbeitnehmer. Gleichzeitig ist die Erteilung von Pensionszusagen für den Arbeitgeber jedoch stets mit nicht unerheblichem Verwaltungsaufwand sowie – abhängig von den gewählten Durchführungsmodalitäten – oftmals mit schwer kalkulierbaren Kostenrisiken verbunden.

Print- und Online-Stellenanzeigen clever verwalten

In der Regel müssen Stellenausschreibungen mehrfach neu aufbereitet werden, für Inserate in überregionalen und regionalen Medien sowie in den einschlägigen Karriereportalen. Ein vereinfachtes Handling ermöglicht perbit jetzt mit einem in das Personalmanagement-System integrierten Anzeigenmanager. Das clevere Tool spart nicht nur viel Zeit und Aufwand, sondern auch Kosten bei der Erstellung und Disposition von Stellenanzeigen.

Expats in Asien: Hoher Bedarf, aber viele Hindernisse

Welche Vorgaben gelten für die Sozialversicherung von Mitarbeitern in asiatischen Ländern? Das kommt darauf an, ist die einzig richtige Antwort. Entsendungsziel und -dauer sind die entscheidenden Faktoren. Lesen Sie in diesem Beitrag, worauf es noch ankommt.

Das Gendiagnostikgesetz. Mitbestimmung beachten!

Am 1.2.2010 traten – weitgehend unbemerkt von der öffentlichen Diskussion – wesentliche Teile des Gendiagnostikgesetzes (GenDG) in Kraft, vgl. Golücke, AuA 2/10, S. 82 ff. Dieses Gesetz regelt insbesondere die Möglichkeit genetischer Untersuchungen und die Verwertung gentechnischer Analysen im Arbeitsleben. Für den Betriebsrat ist das GenDG von besonderer Bedeutung, denn schließlich wacht er über die Einhaltung von Rechtsvorschriften, die dem Schutz der Mitarbeiter dienen.

Das neue Gendiagnostikgesetz. Auswirkungen für die Praxis

Am 24.4.2009 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz über genetische Untersuchungen bei Menschen (Gendiagnostikgesetz – GenDG) verabschiedet. Neben Untersuchungen zu medizinischen Zwecken, zur Klärung der Abstammung sowie im Bereich der Versicherungswirtschaft enthält das Gesetz auch bedeutsame Regelungen über genetische Untersuchungen im Arbeitsleben. Diese Regelungen sind am 1. Februar in Kraft getreten.

Das Urteil im Fall “Emmely” – Handlungsbedarf für die Personalpraxis

Das Kündigungsschutzverfahren der Kassiererin Barbara Emme hat wie kaum ein anderer arbeitsrechtlicher Fall öffentliche Beachtung gefunden. “Emmely” hatte bei ihrem Arbeitgeber Pfandbons im Wert von 1,30 Euro rechtswidrig entwendet und bei einem Personalkauf eingelöst. Nun hat das Bundesarbeitsgericht die Kündigung für unwirksam erklärt. Wie sollten Arbeitgeber reagieren?

Urlaubsabgeltung bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit

§ 7 Abs. 3 und 4 BUrlGDer Anspruch auf Abgeltung des gesetzlichen Urlaubs erlischt nicht, wenn der Arbeitnehmer bis zum Ende des Urlaubsjahrs bzw. des Übertragungszeitraums arbeitsunfähig erkrankt ist.(Leitsatz der Bearbeiterin)BAG, Urteil vom 24. März 2009 – 9 AZR 983/07

Urlaub und Freizeitausgleich bei widerruflicher Freistellung

§§ 315 Abs. 3, 326 Abs. 1 BGB; § 7 Abs. 4 BUrlG1. Es ist nicht möglich, auf eine widerrufliche Freistellung den Urlaubsanspruch anzurechnen. Er bleibt bestehen und ist nach Ende der Freistellung abzugelten, wenn die Voraussetzungen vorliegen.2. Ansprüche auf Freizeitausgleich hingegen kann der Arbeitgeber anrechnen und durch eine widerrufliche Freistellung erfüllen.3. Die Ausübung eines vorbehaltenen Widerrufs während der Freistellung unterliegt billigem Ermessen gem. § 315 Abs. 3 BGB und kann kraft Direktionsrecht erfolgen.(Leitsätze der Bearbeiterin)BAG, Urteil vom 19. Mai 2009 – 9 AZR 433/08

FAQ zum Insolvenzarbeitsrecht. Was geht, wenn nichts mehr geht?

Bei einer drohenden oder eingetretenen Insolvenz gelten im Arbeitsrecht andere Regeln. Personalverantwortliche müssen sich angesichts eines solchen Ereignisses im eigenen Unternehmen oder Konzern mit ihnen beschäftigen. Wichtig ist dies aber auch, wenn Interesse besteht, ein insolventes Unternehmen bzw. Teile davon zu erwerben – nicht zuletzt, weil die Belegschaft Fragen stellt.

Sprachkenntnisse und Arbeitsrecht

In Deutschland leben ca. 7,25 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, was einem Anteil von 8,8 % entspricht. Die größte Gruppe sind mit knapp 3 Millionen die 21- bis 40-Jährigen, also Personen im Erwerbsalter. Kernelement einer gelungenen Integration in Gesellschaft und Beruf sind Sprachkenntnisse. Daneben internationalisiert sich die Wirtschaft durch globale Geschäftsbeziehungen. Im Arbeitsleben kommt Sprachkenntnissen deshalb eine wachsende Bedeutung zu. Sie entscheiden über die Beschäftigungsfähigkeit des Mitarbeiters sowie die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Lernkultur verändern – eine Herausforderung für Learning Professionals

Viele Projekte im Personalmanagement sollen die Lernkultur eines Unternehmens ändern oder beeinflussen sie indirekt. HR-Managern ist dieser Aspekt jedoch eher selten wirklich bewusst. Sie nehmen Veränderungen in der Lernkultur erst wahr, wenn sich der Prozess bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet. Das Problem dabei: Für einen erfolgreichen Veränderungsprozess ist es unabdingbar, die bestehende Lernkultur in das Projekt einzubeziehen.

How to change a learning culture? A challenge for Learning Professionals

Many change projects in Human Resource Management are aimed toward changing the learning culture, or indirectly affecting it. But in general, HR people are unaware of this process until they are stuck in the middle of it. Therefore, to make change projects more successful it is necessary to incorporate the existing learning culture in the project design.

Die Glasdecke zum Splittern bringen: Symposium „Die Zukunft ist weiblich“

In den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft sind die Männer noch weitgehend unter sich. Auch wenn es um die Bezahlung geht, sind sie oben auf. Doch das soll sich ändern. Der mit dem demografischen Wandel drohende Fachkräftemangel bringt das Thema Frauen in Führungspositionen zunehmend auf die Agenda der Personalverantwortlichen. Das Symposium „Die Zukunft ist weiblich“, das am 13. Oktober 2010 bereits in die zweite Runde geht, zeigt den Status Quo auf und stellt zukunftsweisende Projekte vor.

Siegfried Baumeister: Mehr Führung wagen! Erfolgreich mit Menschen

„Leistung geht immer nur auf Kosten der Menschen, und Menschlichkeit gibt es nur auf Kosten der Leistung!“ – Dieses und andere Missverständnisse bestimmen nach Ansicht des Autors immer noch das Denken in vielen Führungsetagen. Siegfried Baumeister, Personalmanager und Managementtrainer, will mit Vorurteilen aufräumen und alternative Wege aufzeigen für eine Mitarbeiterführung, die an den Bedürfnissen der Beschäftigten ebenso wie an den Unternehmenszielen ausgerichtet ist. Zwei Mitglieder von HRM.ch haben das Buch gelesen und verraten in ihren Rezensionen, ob dem Autor dies gelingt.

Bewerbungen sind das, was zählt!

Die Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika ist der beste Beweis: Es sind die Ergebnisse, die am Ende zählen. Nicht das schöne Spiel alleine, sondern am Ende entscheidet die Anzahl der erzielten Tore über Sieg und Niederlage. Ähnlich verhält sich das auch im Alltag eines Personalers. Die Tore eines Personalers, der auf der Suche nach qualifiziertem Personal ist, sind letztlich die Bewerbungen, die auf seinem Tisch landen. Und hier liegen auch dessen Bewertungsgrundlagen, wenn es darum geht, eine geeignetes Recruiting-Medium auszusuchen.

Kostenfrei Stellenanzeigen mit placement24 auf spiegel.de schalten

Exklusiv für unsere Premium-Mitglieder bieten wir von HRM.de gemeinsam mit placement24 und Spiegel Online bis zum 27. Juli 2010 die einmalige Gelegenheit, kostenfrei Stellenanzeigen auf spiegel.de zu schalten. Dieses Angebot kann jedes Premium-Mitglied auch auf seine persönlichen Kontakte bei HRM.de übertragen.

SD Worx präsentiert neuen Service Payroll OnSite

Dreieich / Frankfurt am Main, 07. Juli 2010 – SD Worx, einer der großen europäischen HR (Human Resources) Servicedienstleister, bietet mit Payroll OnSite einen neuen, zusätzlichen Entgeltservice an. Kurzfristige Ausfälle des zuständigen Sachbearbeiters können die Erfassung der monatlichen Entgeltdaten, die termingerechte Ausführung der Zahlungen an die Mitarbeiter, Sozialversicherungsträger und Finanzbehörden gefährden. In den meisten Unternehmen führt ein derartiger Ausfall, beispielsweise durch Krankheit, zu großen Problemen. Die hohen Anforderungen im Umfeld von Steuerrecht und Sozialversicherungsträgern sowie der eingesetzten Entgeltsoftware verlangen nach Spezialisten.

Zeitarbeit: schmaler Steg in Beschäftigung

Neue Forschungsergebnisse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigen: 25 Prozent der Zeitarbeiter waren in einem Zweijahreszeitraum zuvor mindestens die Hälfte der Zeit arbeitslos. Im Zweijahreszeitraum nach dem Zeitarbeitseinsatz lag der entsprechende Anteil dagegen nur noch bei 17 Prozent.

Siegfried Baumeister: „Mehr Führung wagen!“ Rezension von Thomas Seidel

Siegfried Baumeister hat ein sehr persönliches Buch für die Praxis geschrieben, das die Führungsliteratur wohltuend ergänzt. Er wendet sich direkt an seine Leserschaft, formuliert unverdrossen in der ersten Person und liefert zahlreiche, bisweilen anekdotenhafte Beispiele aus seinem eigenen Führungsalltag.

Siegfried Baumeister: „Mehr Führung wagen!“ Rezension von Shalini Mehra

Das neue Buch von Siegfried Baumeister, der jahrelange Erfahrung als Personalmanager in mittelständischen Unternehmen und großen Konzernen gesammelt hat, möchte praxisrelevante Einsichten in das Thema Führung vermitteln. Es erhebt den Anspruch, Mut zu machen für eine beherzte und offensive Führungsrolle, indem es erprobte Vorgehensweisen für die erfolgreiche Bewältigung typischer Führungssituationen im betrieblichen Alltag skizziert. Gelungen ist dieses Ziel nur ansatzweise.

“Eine klare Zielsetzung ist ein wesentlicher Meilenstein für ein erfolgreiches Projekt”

Als Geschäftsführerin der time4you GmbH begleitet Beate Bruns seit mehr als zehn Jahren Unternehmen bei der Einführung von E-Learning. Außerdem gehört sie zum Programmbeirat des neuen Kongresses „Professional Learning Europe“ und ist dabei verantwortlich für Vorträge und Workshops für E-Learning-Einsteiger. Wir sprachen mit ihr über die Do’s und Dont’s für Firmen, die E-Learning in ihrer Organisation oder einzelnen Bereichen erstmals einsetzen.

„Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Form des Wissensmanagements“

Neben seiner Funktion als Senior Advisor des Chairman für IBM in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika beteiligt sich Dr. Richard Straub aktiv an zahlreichen Netzwerken für Anbieter und Anwender von Learning Solutions – etwa als Generalsekretär der European Learning Industry Group (ELIG) und als Direktionsmitglied der European Foundation for Management Development (EFMD). Außerdem gehört der Gründungspräsident der Peter Drucker Society Europe zu den Programmverantwortlichen einer internationalen Vortragseinheit auf dem neuen Kongress „Professional Learning Europe“ vom 12. bis 14. Oktober in Köln. Vor diesem Hintergrund sprachen wir mit ihm über Lernen im Enterprise 2.0.

“We are on the verge of a new form of knowledge management”

In addition to his job as Senior Advisor of the Chairman of IBM in Europe, Middle East and Africa, Dr. Richard Straub actively participates in numerous networks for providers and users of learning solutions. He is General Secretary of the European Learning Industry Group (ELIG), and Board Member of the European Foundation for Management Development (EFMD). Straub, who is also Founding President of the Peter Drucker Society Europe, contributed to the international lecture series at the new congress “Professional Learning Europe” on 12-14 October 2010 in Cologne. In this context, we talked to him about learning in the Enterprise 2.0.

Sich überflüssig machen

Ursprünglich zählten die Personalaufgabenzu den Kernaufgaben derFührungskräfte. Heute nehmen ihnendas Human Resource Management(HRM) und externe Dienstleisterviele dieser Aufgaben ab. Eine Standortbestimmungdrängt sich auf.

Planspielend in die Zukunft – Methoden und aktuelle Entwicklungen

„Lebenslanges Lernen“ und „lernende Organisationen“ gelten heute als Voraussetzungen für Innovation und nachhaltiges Wirtschaften. In diesem Zusammenhang entstehen immer wieder Diskussionen über die Qualität und Effizienz verschiedener Lehr-Lern-Methoden. Die Planspielmethode ist eine von ihnen – und sie punktet dabei nicht nur mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Lernen in Bewegung – Mobiles Lernen setzt sich durch

Situatives Lernen, direkt „am Puls des Geschehens“ – das ist einer mobilen und dynamischer werdenden Gesellschaft gefragt. Moderne Lernformen sollen insbesondere Wissensarbeiter in ihrer aktuellen Arbeitssituation unmittelbar weiterbringen, ohne dass sie ihren aktuellen Tätigkeitskontext unnötig lang unterbrechen müssen. Die Leibniz Universität Hannover hat vor diesem Hintergrund die Mobile-Learning-Anwendung UbiLearn entwickelt.

E-Learning-Trends in Unternehmen

„Noch in den späten 90er Jahren galt E-Learning als Zukunft der Bildung“, schrieb die NZZ Anfang 2007 (13. März) und verwies darauf, dass E-Learning allein den traditionellen Frontalunterricht nicht zu ersetzen vermag. Damals empfahl sie den integrativen Ansatz, Blended Learning genannt, der die Effektivität und Flexibilität von elektronischen Lernformen mit den sozialen Aspekten des gemeinsamen Lernens kombiniert. Individuelles, elektronikgestütztes Lernen wird beim Blended Learning – vor allem als Vor- und Nachbereitung – mit Präsenzveranstaltungen kombiniert. Die Vorteile des E-Learnings – beispielsweise mit Hilfe eines im Netz verfügbaren Videos oder einer PDF-Datei – liegen auf der Hand: die Teilnehmer lernen wie und wo es ihnen passt, bestimmen selbst ihr Lerntempo und sind idealerweise mit gut aufbereitetem Lernstoff konfrontiert. Eine hohe Selbstlernkompetenz ist Voraussetzung, eine soziale Einbindung ist bei nicht-vernetztem E-Learning nicht gegeben.

Enterprise 2.0: Schweizer Firmen eher zurückhaltend

Der Einsatz von Web 2.0-Technologien im unternehmerischen Kontext steckt in der Schweiz noch in den Kinderschuhen. Der Schritt vom Freizeitvergnügen zum produktiven Hilfsmittel verläuft harzig, wie eine Schweizer Studie von sieber&partners zeigt.

„Schluss mit dem Multitasking!“

Bereits im Jahr 2001 erschien der Weltbestseller „Simplify your life“ – eines von mehr als 100 Büchern des gelernten evangelischen Pfarrers, Journalisten und Illustratoren Werner Tiki Küstenmacher. Er gilt seither als Koryphäe, wenn es darum geht, Prozesse in Leben und Arbeit effektiver zu gestalten. Wir sprachen mit ihm über einige Vereinfachungskniffe für den Job.

Produktivität ist stark beeinträchtigt Europäische Studie: Stress am Arbeitsplatz nimmt zu

Wie die Ergebnisse der größten Studie zu Fragen der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz – „European Survey of Enterprises on New and Emerging Risks” – ESENER – zeigen, nimmt die Besorgnis über psychosoziale Risiken wie etwa Stress, Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz zu, doch nur wenige Unternehmen tun etwas dagegen. Auch Schweizer Manager waren unter den Befragten.

Das Know-how in den Köpfen heben

Über die Intranet-Plattform References@BT können bei Siemens, Building Technologies Division, alle Mitarbeitende vom Wissen und von den Erfahrungen einzelner zeitnah profitieren. Jeder Unternehmensangehörige kann auf References@BT eigene Beiträge veröffentlichen und mit Kolleginnen und Kollegen weltweit in Kontakt treten. Durch diese Form des Wissensaustauschs können nicht nur Zeit und Kosten gespart, sondern auch Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit gesteigert werden. Dieser Ansatz ist nicht nur auf global agierende Unternehmen beschränkt, sondern lässt sich auch für kleine und mittlere Unternehmen adaptieren.

Siegfried Baumeister: Mehr Führung wagen! Rezension von Sigrid Goeckel

Führung ist und bleibt ein aktuelles Thema wie die aktuelle Neuerscheinung von Siegfried Baumeister „Mehr Führung wagen! – erfolgreich mit Menschen“ belegt. Es ist das Buch eines Praktikers für Führungskräfte, die sich noch nicht allzu intensiv mit ihrer Rolle als Führungskraft und den damit verbundenen Anforderungen auseinandergesetzt haben.

Das HRM und die E-Learning-Trends

Der Erfolg im Einsatz neuer Lerntechnologien hängt nicht nur von technologischen und ökonomischen Aspekten ab. Auch der richtige Umgang mit ihnen muss geklärt und erlernt werden. Wichtige Folgen sind Veränderungen in Lern- und Kommunikationsformen sowie eine zunehmende Entgrenzung zwischen Beruf und Privatsphäre, so Andreas König in diesem Beitrag.

Lückenhafte Erwerbsbiografien mindern die Rente: Sind Zeitwertkonten die Lösung?

München, 24.06.2010 – Für die gesetzliche Rente ist ein möglichst lückenloser und langer Erwerbsverlauf notwendig. Jeder Monat zählt, von der Berufsausbildung bis zum Ruhestand. Der Versicherungsverlauf im Rentenkonto wirkt sich auf die Höhe der Rente aus. Arbeitslosigkeit, Kindererziehungszeiten und ein später Berufseinstieg führen zu Lücken in der Erwerbsbiografie und mindern die Rentenansprüche. Eine aktuelle Studie, die von der Hans Böckler Stiftung gefördert wurde, gibt nun Aufschluss darüber, wie sich die Erwerbsbiografien zwischen 1984 und 2007 verändert haben und welche Konsequenzen das heute mit sich bringt.

Mitarbeiter international an Geschäftsziele führen, Workshop am 13. Juli

Der interaktive Workshop „Mitarbeiter international an Geschäftsziele führen“ richtet sich an Personaler, die für Sprach- und Interkulturelle Kompetenzen zuständig sind. Die Unternehmensberatung SKYLIGHT (Köln) und der Trainingsanbieter Pilgrims (Canterbury) zeigen auf, wie Firmen ihre Mitarbeiter weiterbilden, damit diese ihre Ziele im internationalen Geschäftsumfeld erreichen. Fallstudien, erprobte Trainings-Beispiele und Präsentationen einer Bedarfsanalyse und von Lerntools verdeutlichen, wie man Mitarbeitern arbeitsplatzspezifische Trainings mit Lernerfolg kostengünstig anbietet.TerminDienstag, 13. Juli10.00 bis 14.00 UhrDüsseldorfAnmeldungen und weitere Informationen unter www.skylight.de/workshop

Bewerbungsfrist läuft: Preis für Nachwuchstalente im Personalressort

Der “HR Next Generation Award”, den der Messeveranstalter spring Messe Management und das Personalmagazin aus der Haufe Mediengruppe gemeinsam ausloben, nimmt Anlauf für die zweite Runde: Bis zum 28. Juni 2010 können Unternehmen Vorschläge für potenzielle Preisträger einreichen. Die Gewinner erhalten den Preis am 14. Oktober auf der Messe Zukunft Personal in Köln.

Kündigung wegen fehlender Deutschkenntnisse kann rechtmäßig sein

Ist ein Arbeitnehmer nicht in der Lage, in deutscher Sprache abgefasste Arbeitsanweisungen zu lesen, so kann eine ordentliche Kündigung rechtmäßig sein. Es stellt keine unerlaubte Diskriminierung dar, wenn das Unternehmen von seinen Mitarbeitern die Kenntnis der deutschen Schriftsprache verlangt, soweit sie für deren Tätigkeit erforderlich ist. Das Urteil zeigt, dass nicht jede Ungleichbehandlung, die an die Diskriminierungsmerkmale des AGG anknüpft, automatisch verboten ist.

Arbeitsrechtsfrage des Monats Juni 2010

Ein Mitglied von HRM.de fragt: “In einem kleineren Fachartikel habe ich gelesen, dass man neben der klassischen Abmahnung auch noch eine Mitarbeiter-Korrekturvereinbarung abschließen kann. Ziel ist hier gemeinsam mit dem Beschäftigten ein neues, erwünschtes Verhalten zu vereinbaren; d.h. AN und AG unterschreiben diese Vereinbarung. Laut dem Artikel umfasst die MA-Korrekturvereinbarung eine normale Abmahnung, geht aber darüber hinaus, da der Mitarbeiter diese nicht nur zur Kenntnis unterschreibt, sondern mit seiner Unterschrift bestätigt, das er sich zukünftig wie gewünscht verhalten will/wird und ein entsprechendes Fehlverhalten dann auch die Kündigung nach sich ziehen kann.Jetzt meine Frage: Kennt sich jemand genauer damit aus? Bei welchen Fallkonstellationen macht eine solche Vereinbarung mehr Sinn als eine Abmahnung? Was ist, wenn der Mitarbeiter nicht unterschreiben will? Wie werden solche Korrekturvereinbarungen von Arbeitsgerichten gesehen?”

Karenzentschädigung bei unverbindlichem Wettbewerbsverbot

In § 74 a Abs. 1 Satz 1 Handelsgesetzbuches (HGB) ist geregelt, dass ein Wettbewerbsverbot insoweit unverbindlich ist, als es nicht dem Schutz eines berechtigten geschäftlichen Interesses des Arbeitgebers dient. Nicht geregelt ist im Gesetz allerdings, wie es sich mit dem Anspruch auf Karenzentschädigung bei einem teilweise verbindlichen und teilweise unverbindlichen Wettbewerbsverbot verhält. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat hierzu entschieden, dass der Anspruch auf Karenzentschädigung in diesem Fall nicht voraussetzt, dass der Arbeitnehmer das Wettbewerbsverbot insgesamt beachtet; vielmehr genügt die Einhaltung des verbindlichen Teils.

Gesamtzusage, Tarifvertrag, Satzung, Vertrauensschutz und Gleichbehandlung

Viele Gründe für eine VersorgungsleistungDer Mitarbeiter eines bischöflichen Stuhls der katholischen Kirche verlangte von seinem Arbeitgeber die Zahlung einer Altersrente. Das Bundesarbeitsgericht hatte einen bunten Strauß verschiedenster Rechtsgrundlagen für eine solche Zahlung zu prüfen.

Mach mit, mach‘s besser: Änderung der lohnsteuerrechtlichen Behandlung von Mitarbeiterbeteiligungen

Ende 2009 hat die Regierung beschlossen, die Vermögensbeteiligungvon Beschäftigten an ihrem Unternehmen neu zu regeln. Die Initiativesoll für einen Schub bei der Mitarbeiterbeteiligung sorgen, weil die Kapitalbeteiligungvon Arbeitnehmern an ihrem Unternehmen in Deutschlanddeutlich unter dem europäischen Durchschnitt liegt. Um dies zuerreichen, wurde der bisher in § 19 a EStG geregelte Freibetrag von135 Euro im jetzt neu geregelten § 3 Nr. 39 EStG auf 360 Euro erhöht. Auchdie Begrenzung auf die Hälfte des geldwerten Vorteils ist weggefallen.

Neues aus der LohnPraxis – Juni 2010

Muss eine Gehaltsnachzahlung bei der Berechnung des Elterngeldes als Einkommen berücksichtigt werden? Ist ein Essenszuschuss des Arbeitgebers an den Mitarbeiter als Arbeitsentgelt einzuordnen? Zählen Aufwendungen für Fortbildungen, die sowohl beruflich als auch privat veranlasst sind, zu den abziehbaren Werbungskosten? Zu diesen und weitere Fragen finden Sie hier eine Antwort.

Recht für Expatriates – Mai 2010

Was sich in punkto Auslandsentsendungen aktuell an Rechtlichem tut, erfahren Sie in unserer neuen Rubrik „Auslandsentsendung“. Lesen Sie dieses Mal mehr zum neuen Kodex der Visavergabe in der EU, neuen Regeln für die Entsendung nach Russland und Steuererleichterung für Expats in Indien.

Tatsächlicher Dauerbedarf rechtfertigt keine Befristung nach § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 TzBfG

Zur Befristung eines Arbeitsvertrages können Arbeitgeber sich nicht auf § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 TzBfG (Befristung wegen vorübergehenden Bedarfs) stützen, wenn für die Tätigkeit des Arbeitnehmers tatsächlich ein Dauerbedarf besteht. Dies kann der Fall sein, wenn der Arbeitnehmer dafür eingestellt wird, unerledigt gebliebene Arbeiten im Bereich von Daueraufgaben auszuführen, die wegen einer von vornherein zu geringen Personalausstattung der Dienststelle entstanden sind.

Vorsicht Falle

Befristete Arbeitsverträge rechtssicher zu gestalten ist nicht einfach. Die formalenAspektekönnenschnell Schwierigkeiten heraufbeschwören.

Neues aus dem Arbeitsrecht – Juni 2010

Dürfen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern untersagen, mit Kollegen über ihr Gehalt zu sprechen? Sind Witwerpensionen auf einen Betriebsrentenanspruch vollständig anrechnungsfähig? Und wann ist eine Feststellungsklage zu einzelnen Elementen eines Rechtsverhältnisses möglich?

Betriebliche Zusammenarbeit. Grenzen zwischen zulässiger und unzulässiger Betriebsratsarbeit

Die Betriebsratswahlen 2010 sind in vielen Unternehmen bereits gelaufen, der neue Betriebsrat ist im Amt. Zur Wahrnehmung seiner Beteiligung stehen ihm eine Vielzahl von Möglichkeiten zu, wie das Recht auf Freistellung und Schulung. Betriebsratstätigkeit ist jedoch nicht uneingeschränkt zulässig. Wo genau verlaufen die Grenzen für Betriebsratstätigkeit? Welche konkreten Pflichten hat der Betriebsrat gegenüber dem Arbeitgeber zu beachten und welche Möglichkeiten hat das Unternehmen bei Pflichtverletzungen des Betriebsrats?

§ 622 Abs. 2 BGB ist europarechtswidrig

§ 622 Abs. 2 Satz 2 BGB1. Das Verbot der Altersdiskriminierung der RL 2000/78/EG steht § 622 Abs. 2 Satz 2 BGB entgegen, wonach Beschäftigungszeiten vor Vollendung des 25. Lebensjahrs bei der Berechnung der Kündigungsfrist unberücksichtigt bleiben.2. Das nationale Gericht hat auch in einem Rechtsstreit zwischen Privaten die Beachtung des Verbots der Altersdiskriminierung sicherzustellen, indem es entgegenstehende nationale Vorschriften unangewendet lässt. Es muss zuvor nicht den EuGH um eine Vorabentscheidung ersuchen.(Leitsätze der Bearbeiterin)EuGH, Urteil vom 19. Januar 2010 – C-555/07 (Kücükdeveci)

Unzureichende Deutschkenntnisse als Kündigungsgrund

§ 3 Abs. 2 AGG1. Ist ein Arbeitnehmer nicht in der Lage, in deutscher Sprache abgefasste Arbeitsanweisungen zu lesen, kann eine ordentliche Kündigung gerechtfertigt sein.2. Es stellt keine nach § 3 Abs. 2 AGG verbotene mittelbare Benachteiligung wegen der ethnischen Herkunft dar, wenn der Arbeitgeber von seinen Mitarbeitern die Kenntnis der deutschen Schriftsprache verlangt, soweit sie für deren Tätigkeit erforderlich ist.3. Das Unternehmen verfolgt ein i. S. d. AGG legitimes, nicht diskriminierendes Ziel, wenn es – z. B. aus Gründen der Qualitätssicherung – schriftliche Arbeitsanweisungen einführt.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 28. Januar 2010 – 2 AZR 764/08

StepStone-Umfrage beleuchtet die Job-Chancen für Bewerber im Jahresvergleich

Geteilter ArbeitsmarktStepStone-Umfrage beleuchtet die Job-Chancen für Bewerber im Jahresvergleich 2010 und 2009Sind die Job-Chancen für Bewerber 2010 besser als im vergangenen Jahr? Eine Umfrage der Online-Jobbörse www.stepstone.de unter 3.483 deutschen Kandidaten zeichnet ein vielfältiges Bild. Demnach sind 29 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass die Zeit für einen Jobwechsel heute günstiger ist als noch vor einem Jahr. Weitere 32 Prozent halten die Situation auf dem Arbeitsmarkt für unverändert, während 39 Prozent finden, dass es für sie persönlich schwieriger geworden ist, einen neuen Job zu finden. An der internationalen StepStone-Umfrage nahmen 10.595 Fach- und Führungskräfte aus acht europäischen Ländern teil, davon 3.483 aus Deutschland.

Master Konferenz 2010: Personalmanagement nach Bologna

Bis Ende diesen Jahres sollen die Personalmanager in den Unternehmen die ehrgeizigen Ziele der Bologna-Erklärung umgesetzt haben – schon liegt die nächste Aufgabe vor ihnen: die so genannte quartäre Bildung, die Weiterbildung also für berufstätige Akademiker. Insbesondere vor der prognostizierten Alterung der Gesellschaft betonen Politik und Wirtschaftsverbände den enormen Stellenwert des lebenslangen Lernens. Aber auch als Folge der Bologna-Reform wird die Nachfrage nach berufsbegleitenden Studienangeboten steigen.

Arbeitgeber im Schnellcheck

Überlingen/St. Gallen – Im Schnelldurchlauf können jetzt Personalverantwortliche ihre Qualitäten als Arbeitgeber testen. Das Institut für Personalmanagement der Uni-versität St. Gallen bietet dafür ein kostenloses Online-Tool an. Der Schnellcheck für Chefs ist ein spielerischer Ableger des Projekts „Top Job“, mit dem das Team um Prof. Dr. Heike Bruch und die compamedia GmbH jedes Jahr die besten Arbeitgeber im Mittelstand suchen.

Unternehmen setzen auf Outsourcingdienstleistungen im Personalwesen

Dreieich / Frankfurt am Main, 1. Juni 2010 – SD Worx, einer der größten europäischen HR (Human Resources) Servicedienstleister, gewinnt im ersten Quartal 2010 zahlreiche Neukunden in Deutschland und baut die bestehende Kundenbasis damit auf deutlich mehr als 400 Unternehmen alleine im hiesigen Markt aus. Zu den gewonnenen Kunden gehören Unternehmen aus allen Branchen. Nachgefragt wurden insbesondere Dienstleistungen rund um das Outsourcing der Entgeltabrechnung. Kostenvorteile und die jederzeitige Erfüllung der komplexen, rechtlichen Rahmenbedingungen sind dabei die wichtigsten Gründe, die die neuen Kunden auf die Frage zu den Gründen ihrer Entscheidung für SD Worx nennen.

Employer-Branding. Wie Arbeitgeber ihre Marke entwickeln und bekannt machen

Warum die Arbeitgebermarke stärken, wenn die Recruitingbudgets auf Eis liegen? Diese Frage hat sich im Krisenjahr 2009 so manches Unternehmen gestellt und seine Employer-Branding-Aktivitäten zurückgefahren. Doch das Thema gewinnt wieder an Dynamik. Denn die Konjunktur zieht an und viele Unternehmen wollen sich bereits heute für den Fachkräftemangel von morgen wappnen.

Arbeitgeber bewerten. Portale holen Firmen ins Boot

Onlineplattformen, auf denen Mitarbeiter anonym und kostenlos ihre Arbeitgeber bewerten können, sehen viele Unternehmensberater sowie Personaler kritisch, denn die Anbieter machen nun auch Firmen Angebote. Befürworter hingegen meinen, es schlösse sich damit eine Marktlücke im Personalmarketing.

Praxis ist Trumpf: Neuer Kongress Professional Learning Europe zeigt Themenvielfalt von E-Learning

Drei volle Tage wird die „Professional Learning Europe (PLE)“, Europäischer Fachkongress für E-Learning, Wissensmanagement und Personalentwicklung, vom 12. bis 14. Oktober 2010 füllen. Neben den Themeneinheiten auf Deutsch und Englisch im Kongresszentrum der Koelnmesse, sind auch Vorträge und Diskussionen in den Praxisforen der parallel stattfindenden Messe Zukunft Personal geplant. Sowohl Einsteiger als auch Profis kommen bei dem anspruchsvollen Programm auf ihre Kosten.

Digital Natives sind anders, aber keine Aliens

Über das Leben im Lebensraum Netz. Sie chattet, twittert, bloggt und spielt; sie tauscht und produziert Informationen, Meinungen, Videos; sie betrachtet das Netz als selbstverständlichen Teil ihres Lebensraums: die Generation der „Digital Natives“ – der „Eingeborenen“ des World Wide Web. Als zukünftige Mitarbeitende geraten sie zunehmend in den Fokus des Personalmanagements.

So kommt Herzblut in die Unternehmen

Neuer Rekord beim Messe-Duo „Personal Swiss“ und „Swiss Professional Learning“„Wie kommen Unternehmen zu Mitarbeitenden, die mit Herzblut bei der Sache sind?“, „Wo steht das Personalmanagement innerhalb des Geschäfts?“ und „Welche Chancen bieten neue technische Errungenschaften – allen voran das Web 2.0?“ – das waren die Kernfragen in den Foren der Fachmessen „Personal Swiss“ und „Swiss Professional Learning“. Das Zürcher Messe-Duo stellte diesen April hinsichtlich der Aussteller und Besucherzahlen einen neuen Rekord auf: Über dreieinhalb tausend Besucher informierten sich bei 260 Ausstellern über Trends und Entwicklungen in der Arbeitswelt. Auch das umfangreiche Programm auf den Praxisforen und auf den Aktionsflächen traf offenbar den Nerv des Publikums.

HR: Ankunft im 21. Jahrhundert

Sind Mitarbeitende von Natur aus faul oder grundsätzlich leistungsbereit? Eine zeitgemässe Unternehmensstruktur und -kultur basiert auf letzterem Menschenbild, lautete der Tenor an der Personal Swiss und Swiss Professional Learning. An den beiden Fachmessen am 13. und 14. April in Zürich zeigten insgesamt 260 Aussteller, was ein erfolgreiches Personalmanagement im 21. Jahrhundert ausmacht. Durch den neuen Rekord von 3.503 Fachbesuchern herrschte an den Ständen, Praxisforen, Aktionsflächen und am MeetingPoint kontinuierliche Betriebsamkeit und gute Stimmung.

Kein Traumberuf. Personalmanagement hat Personalproblem

Die Personalmanager der Zukunft haben bescheidene Berufserwartungen: Nur 31 Prozent derjenigen, die eine berufliche Karriere im Human Resource Management anstreben, erwarten gute Einkommenschancen, nur 28 rechnen mit einer schnellen Karriere. Der HR-Nachwuchs wünscht sich jedoch beides – und noch viel mehr.

Erstmals mehr als sechs von zehn Einstellungen über Internet

Für die Ausschreibung von Stellenanzeigen wird das Internet gegenüber Printmedien immer wichtiger. Zu den Gewinnern zählen Stellenausschreibungen auf Firmen-Webseiten und in Online-Stellenmärkten. Der Grund dafür liegt im Rekrutierungserfolg.

Swiss eLearning Conference (SeLC) ergänzt Swiss Professional Learning Neues Lernen als Erfolgsfaktor

Dass unter „Lernen“ mehr zu fassen ist als man landläufig meint, wie wichtig kollektive Intelligenz ist und wie ein Unternehmen beides fördert – das waren zentrale Botschaften einer neuen Institution: Unter dem Thema „Conversations make Markets – Neues Lernen als Erfolgsfaktor für Wertschöpfung“ feierte die Swiss eLearning Conference (SeLC) erfolgreich Premiere und brachte E-Learning-Vordenker, -Experten und -Anbieter mit Verantwortlichen aus Unternehmen und Institutionen zusammen. Der Kongress, veranstaltet von spring Expositions SA, Feusisberg, fand am 13. und 14. April in Zürich im Rahmen der Fachmesse Swiss Professional Learning statt

Wenn Jobinserate Karriere machen

Erfolgreiche Stellenanzeigen dienen nicht nur dazu, den richtigen Mitarbeiter für eine ausgeschriebene Position zu finden, sondern bewegen darüber hinaus noch wesentlich mehr: Sie transportieren das Unternehmensimage, leisten einen positiven Beitrag zum Produkt- und Unternehmensmarketing und können sogar aktuelle Mitarbeiter motivieren. Der Schlüssel zum Erfolg ist die richtige Gestaltung.

Peter Zulehner: Navigieren im Auge des Taifuns. Rezension von Philipp Huber

Als ich das Buch „Navigieren im Auge desTaifuns“ das erste Mal sah, dachte ich, es seiein weiteres Buch über die Wirtschaftskrise.Erst der Untertitel „Die Kunst des Führensleicht gemacht“ hat mich zum nochmaligenHinschauen angehalten. Nun muss man wissen,dass es innerhalb eines Taifuns einenRückzugsort gibt, an dem es windstill ist:das sogenannte Auge. Diese Metapher verwendetAutor Peter Zulehner bewusst, da erFührungskräften ans Herz legt, sich aus derHektik herauszunehmen, um Entscheidungenzu treffen.

Peter Zulehner: Navigieren im Auge des Taifuns. Rezension von Heidrun Schöfnagel

„Navigieren im Auge des Taifuns – Die Kunstdes Führens leicht gemacht“ ist entsprechendder Einleitung ein Buch, das eine Führungskraftfür Führungskräfte geschrieben hat. DerBand ist eine Einführung für Menschen, diesich bisher wenig mit dem Thema Führungauseinandergesetzt haben und Literatur suchen,die in kurzer Zeit wesentliche Prinzipiengut auf den Punkt bringt. Untermauert mitBeispielen fasst dieses Buch Erfahrungenzusammen, die der Autor in seiner jahrelangenFührungsarbeit in unterschiedlichenUnternehmen und in seiner anschließendenBeratungstätigkeit gesammelt hat. In einemgeringen Umfang zitiert Autor Peter Zulehnerdarin auch Klassiker der Führungsliteratur.

Arbeitgebermarketing in KMU. So rekrutieren Sie erfolgreich High Potentials

Im Wettbewerb um High Potentials fühlen sich klein- und mittelständische Betriebe gegenüber Großunternehmenoft im Nachteil. Dabei haben sie gute Argumente auf ihrer Seite, wie Studien der Universität Bambergzeigen. Auf Basis dieser Forschungen beschreibt der folgende Beitrag, wie Mittelständler ihre Arbeitgebermarkestärken und bei Bewerbern punkten können.

Kreativität organisieren

Die heutigen Organisationsstrukturenin den Unternehmen sind fürgut ausgebildete Menschen wenigattraktiv. Kreativität wird zu weniggefördert, Eigeninitiative wird ausgebremst.Insgesamt sind die traditionellenOrganisationen zu langsamund unflexibel.

Flexible Arbeitszeitregelungen: Wie Arbeitnehmerinnen von Zeitwertkonten profitieren

München, 21.05.2010 – Aktuelle Zahlen belegen, dass die Anzahl der erwerbstätigen Frauen seit Jahren kontinuierlich und stärker zunimmt als die der Männer. Deutschland steht mit einer Frauenerwerbstätigenquote von 66,1 Prozent im europäischen Vergleich mittlerweile hinter den skandinavischen Ländern, den Niederlanden und Österreich an sechster Stelle. Frauen streben heute häufig eine berufliche Tätigkeit bei gleichzeitiger Erfüllung familiärer Aufgaben an. Um frei über ihr Familien- und Erwerbsmodell entscheiden zu können, brauchen Arbeitnehmerinnen neben einem umfassenden öffentlichen Kinderbetreuungsangebot für alle Altersstufen, vor allem familienfreundliche Maßnahmen in ihrem Betrieb. Die Flexibilisierung der Arbeitszeit ist dabei das zentrale Instrument, um Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren zu können.

Studie “Konflikte im Unternehmensalltag”

Das Forschungsprojekt “Konflikt- und Kommunikationskulturen in deutschen Unternehmen“, unter Leitung von Prof. Dr. Lars Rademacher (MHMK) und Bernd Zimmermann (11drei – Coaching, Mediation & Training) will auf unterschiedliche Konfliktaspekte eingehen und erstmals für den deutschen Sprachraum untersuchen, in wie weit sich das Konfliktverhalten und die Sicht auf die unternehmenseigene Konflikt- und Kommunikationskultur von Arbeitnehmern und Geschäftsführern unterscheidet. Erste Ergebnisse (Stand bis 1.6.2010) werden in meiner Bachelorarbeit wissenschaftlich ausgewertet und sollen anschließend publiziert werden. Ich suche daher dringend noch nach weiteren Studienteilnehmern.

Arbeitgeber dürfen Dienstwagenüberlassung nicht pauschal aus wirtschaftlichen Gründen widerrufen

Eine in einem vorformulierten Vertrag enthaltene Klausel, wonach der Arbeitgeber die Überlassung eines Dienstwagens an den Arbeitnehmer aus wirtschaftlichen Gründen widerrufen kann, ist unwirksam. Hierin liegt eine unzumutbare Benachteiligung des Arbeitnehmers im Sinne des § 307 Abs. 1 BGB, weil für diesen nicht erkennbar ist, wann der Arbeitgeber die wirtschaftlichen Gründe als gegeben ansieht.

Neues aus dem Arbeitsrecht – Mai 2010

Stellt es eine Benachteiligung wegen ethnischer Herkunft dar, wenn Arbeitgeber Bewerber nicht berücksichtigen, weil sie aus Ostdeutschland kommen? Rechtfertigt die private Internetnutzung während der Arbeitszeit immer eine Kündigung? Kann der Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag anfechten, wenn ihm der Arbeitgeber mit einer außerordentlichen Kündigung gedroht hatte? Ein Überblick über aktuelle Urteile im Arbeitrecht.

Arbeitsrechtsfrage des Monats Mai 2010

Ein Personaler aus einem kleinen Unternehmen fragt: „Aufgrund der Wirtschaftskrise ist bei uns ein wichtiger Auftrag weggefallen und damit der Umsatz etwas eingebrochen. Inwiefern ist in einem solchen Fall eine betriebsbedingte Kündigung gerechtfertigt?“

Never ending Story oder klare Begrenzung?

Änderung der Rechtsprechung für Übertragung von Urlaubsansprüchen möglichDer Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied im April 2009, dass langjährig erkrankte Arbeitnehmer ihren Urlaub über mehrere Jahre ansammeln können. Eine Begrenzung des Übertragungszeitraums wurde vom Gericht nicht angesprochen. Angesichts eines neuen Vorlagebeschlusses des Landesarbeitsgerichtes (LAG) Hamm muss das EuGH nun zur Frage einer möglichen Begrenzung des Übertragungszeitraums Stellung nehmen.

Geltung einer Versorgungsordnung im Rahmen eines Betriebsübergangs

Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz?In einem kürzlich ergangenen Beschluss befasst sich das Bundesarbeitsgericht mit der Frage, inwieweit eine Versorgungsordnung zur betrieblichen Altersversorgung für Arbeitnehmer zur Anwendung kommt, die im Rahmen eines Betriebsübergangs übernommen werden. Die betroffenen Arbeitnehmer hofften nicht zuletzt aus Gründen der Gleichbehandlung, an der bestehenden Versorgung teilzuhaben.

Fälligkeit der SV-Beiträge: Der große Zahltag

Als Arbeitgeber sind Sie verpflichtet, die Beitragsanteile Ihrer Beschäftigtenvon ihrem Bruttolohn abzuziehen und zusammen mit dem von Ihnenzu zahlenden Beitragsanteil an die Einzugsstellen zu überweisen.Dabei kommt es ganz besonders auf den richtigen Zeitpunkt an. In folgendemBeitrag erfahren Sie, welche Termine Sie einhalten müssen undunter welchen Umständen Sie von ihnen abweichen dürfen.

Neues aus der LohnPraxis – Mai 2010

Unterliegt eine Abfindungszahlung für den Verlust des Arbeitsplatzes auch dann der ermäßigten Besteuerung, wenn neben der Hauptzahlung ein geringfügiger Teil im vorangegangenen Jahr gezahlt wurde? Handelt es sich um Arbeitslohn, wenn Sie einem Mitarbeiter Schadenersatz zahlen, weil er seinen vertraglich zugesicherten Dienstwagen nicht mehr privat nutzen kann? Lesen Sie mehr zu aktuellen Vergütungsfragen.

Grenzen nach oben

Variable Gehaltsteile müssen – nicht nur für Vorstandsmitglieder– am nachhaltigenUnternehmenserfolgausgerichtetwerden.So ist es im Finanzsektorschon jetzt festgeschrieben,die Industrie wirdbald nachziehen.

Die Social Media Personalmarketing Conference 2010. Nach der Conference ist vor der Conference

Das Thema Social Recruitment und Social Media Personalmarketing ist bei vielen Konzernen auf der Agenda, aber auch immer mehr mittelständische Unternehmen sehen eine Notwendigkeit in den Sozialen Netzwerken aktiv zu werden. Zwar hat das Thema innerhalb der „Suppe“ – der überschaubaren Zahl von Personalverantwortlichen, die sich mit dem Thema bereits intensiv auseinandersetzt – bereits hohe Priorität, doch auch immer mehr Unternehmen ziehen nach und zeigen großes Interesse. Denn: Das Netz wird „social“ und die Bewerberzielgruppe kommuniziert vermehrt im Social Web. Diese Tatsache hat Auswirkungen auf Recruiting und Employer Branding.

Warnfunktion einer ungerechtfertigten Abmahnung

§ 1 KSchG1. Es ist nicht Zweck einer verhaltensbedingten Kündigung, eine begangene Vertragspflichtverletzung zu sanktionieren, sondern das Risiko weiterer erheblicher Pflichtverletzungen zu vermeiden. Sie ist daher nur wirksam, wenn sich die vergangene Pflichtverletzung auch für die Zukunft noch belastend auswirkt.2. Ein Arbeitnehmer muss aus einer Abmahnung erkennen können, welches Verhalten der Arbeitgeber von ihm erwartet und welches Fehlverhalten dieser als so schwer wiegend ansieht, dass es im Wiederholungsfall die Beendigung des Arbeitsverhältnisses rechtfertigt (Warnfunktion).(Leitsätze der Bearbeiterin)BAG, Urteil vom 23. Juni 2009 – 2 AZR 283/08

Sonn- und Feiertagsarbeit

§ 106 GewO1. Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer Sonn- und Feiertagsarbeit zuweisen, wenn der Vertrag der Parteien das nicht ausdrücklich ausschließt. 2. Das gilt auch, wenn das Unternehmen dieses Weisungsrecht über lange Zeit – hier 30 Jahre – nicht genutzt hat. Um das Weisungsrecht auszuschließen, müssen zusätzlich zum reinen Zeitablauf besondere Umstände gegeben sein.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 15. September 2009 – 9 AZR 757/08

Entwicklungen im Reisekostenrecht. BFH-Rechtsprechung und BMF-Schreiben

Das steuerliche Reisekostenrecht unterliegt durch die aktuelleRechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) und durch zahlreichergangene Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) derzeitgrößeren Veränderungen, die sich teilweise erheblich aufdie Erstattung von Reisekosten auswirken.

Vorteile von Leiharbeit. Personalreduzierung und unternehmerische Flexibilität

Was Gegner der Leiharbeit als „legale Umgehung des Kündigungsschutzes“kritisieren, begreift eine wachsende Anzahlvon Unternehmen als Instrument einer heutzutage notwendigenflexiblen Personalpolitik. Beim Spektrum der Dienstleistungenwerden die Anbieter von Leiharbeit zunehmend kreativer undübernehmen immer stärker das Risiko von Personalschwankungenfür den Entleiher. Doch nur wer sich im Bereich der Leiharbeitauskennt, kann ihre Möglichkeiten im erwarteten Aufschwung2010 optimal nutzen.

Bernhard Wolff: Denken hilft. Frische Ideen für Gedächtnis und Kreativität

Farbe für die grauen Zellen – das verspricht der professionelle Sprecher und Tagungsmoderator Bernhard Wolff mit seinem neuen Buch. Er möchte klären, wo Ideen sind, bevor man sie hat und wie man Kreativität und ein gutes Gedächtnis fördern kann. Zwei Mitglieder von HRM.de haben das Buch gelesen und verraten in ihren Rezensionen, ob er sein Versprechen einhält.

Zuversichtliche Aussteller – innovationsfreudige Besucher

Messe PERSONAL2010 in Stuttgart zeigt Trends in der Personalarbeit4.382 Personalverantwortliche informierten sich auf der Messe PERSONAL2010 am 27. und 28. April über Produkte und Dienstleistungen für ihre Berufspraxis – so viele wie niemals zuvor. Diesen Besucherrekord hat die größte Messe für Personalmanagement im süddeutschen Raum nicht nur dem sich abzeichnenden Aufschwung zu verdanken. Insbesondere neue Entwicklungen für Recruiting und Personalentwicklung sowie Potenziale beim Softwareeinsatz führten viele Experten nach Stuttgart.

Das neue Anspruchsdenken der Generation Y: Hohe Erwartungen an den Arbeitsplatz

Eine internationale Studie von Johnson Controls Global WorkPlace Solutions, einem Dienstleister für Facility Management, kommt zu dem Ergebnis, dass die heute 18-25-Jährigen insbesondere in Deutschland hohe Erwartungen an ihre zukünftigen Arbeitsplätze haben. Das betrifft sowohl das physische Arbeitsumfeld als auch die flexible Gestaltung der Arbeitszeit.

Längst fällige Standards

In der vergangenen Woche war die Resonanz auf einen StepStone-Vortrag anlässlich der Hannover Messe besonders groß – Thema: „Standards der Online-Bewerbung“. Bis zu 200 Zuhörer pro Vortrag waren ein deutlicher Hinweis darauf, dass dieses Thema nach wie vor extrem aktuell ist. Dies hat einen klaren Hintergrund: Der Medienwechsel hin zu Online-Bewerbungen hat sich in den vergangenen vier Jahren rasant vollzogen.

PERKURA erhält SCHUFA-DatenschutzSiegel!

Als Partner für Personalwirtschaft geht PERKURA, insbesondere im Geschäftsbereich Services, täglich mit hochsensiblen personenbezogenen Daten ihrer Mandanten um. Und weil wir uns dieser großen Verantwortung bewußt sind, haben wir unser Unternehmen einer umfangreichen Prüfung durch die SCHUFA unterziehen lassen.

Bernhard Wolff: Denken hilft. Rezension von Heike Rentsch

Dem Autor ist mit dem vorliegenden Buch ein geordnetes Sammelsurium von Sachinformationen, Alltagserfahrungen und ihren Hintergründen, Werbung – mitunter auch in eigener Sache –, Trainingsideen und Denkanregungen gelungen.

Bernhard Wolff: Denken hilft. Rezension von Kristina Gaugler

Lebhafte Landschaften zwischen Entertainment und Alltagsanwendung. In seinem Buch „Denken hilft – Frische Ideen für Gedächtnis und Kreativität“ präsentiert Bernhard Wolff eine frische Mixtur aus Wissensvermittlung, Entertainment und Anwendbarkeit.

„Wir rekrutieren gezielt über das Internet“

Michael Picard ist seit 1994 für die Personalarbeit der Otto GmbH & Co KG tätig. Im Jahr 2000 übernahm der Wirtschaftswissenschaftler als Direktor Personal die Verantwortung für das Personalmanagement der Otto GmbH & Co KG in der Hamburger Konzernzentrale. Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit gehören neben Rekrutierung und Personalmarketing auch Nachfolge- und Karriereplanung sowie Personalentwicklung. Picard ist zudem Mitglied im Aufsichtsrat der Hamburger Arbeit und ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Hamburg.

Personalmanagement für verschiedene Generationen – wie geht das?

Längst ist die Alterung der Erwerbsbevölkerung zu einem Thema von hoher Brisanz in einschlägigen Publikationen, auf Tagungen und Kongressen avanciert. Bislang erfahren allerdings die daraus resultierenden Veränderungen im Miteinander der Generationen weit weniger Aufmerksamkeit. Doch gerade im betrieblichen Alltag ergeben sich daraus große Herausforderungen.

Konfliktfrei geht es nicht

Die Medien als Transporteure vonSensationen verwenden zurzeit gerneden Begriff Bagatell-Delikt. Wie treffsicherJournalisten ihre Worte setzen,zeigt die öffentliche Reaktion, die mitzum Teil noch wohlmeinenden Kommentarenüber Empörung bis hinzum Ruf nach dem Gesetzgeber fürein neues Arbeitnehmerdatenschutzgesetzreichen.

Zweifel an der Wirkung

Im Mittelstand haben erfolgs- und leistungsorientierte VergütungenEinzug gehalten. Eine Studie zeigt, wann und wie diese Instrumenteerfolgreich sind.

HR-Kommunikation in modernen Unternehmen

In Zeiten zunehmender Globalisierung werden Dienstleistungen in allen Märkten rund um die Uhr angefordert. Dieses wirkt sich zunehmend stärker auf den deutschen Arbeitsmarkt aus, der diesen Themen mit variablen Arbeitszeitmodellen und unterschiedlichen Einsatzorten begegnen muss.

Betriebsverfassungsgesetz. Handkommentar

Vom Vorsitzenden Richter am Bundesarbeitsgericht Franz Josef Düwell (Hrsg.), 3. Auflage, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2010,1.726 Seiten, Preis: 69 Euro

Außerplanmäßige Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze

§ 275c SGB VI1. Durch die außerplanmäßige Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze zum 1.1.2003 sind Versorgungsordnungen, die unterschiedliche Leistungen bis und oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze gewähren, lückenhaft geworden.2. Diese Regelungslücke ist zu schließen, indem der Arbeitgeber die Betriebsrente berechnet, ohne dabei die außerordentliche Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze 2003 zu berücksichtigen. Anschließend ist der Betrag abzuziehen, um den sich die gesetzliche Rente infolge der Anhebung erhöht hat.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 21. April 2009 – 3 AZR 695/08

Urlaubsgeld bei Arbeitsunfähigkeit

§ 7 Abs. 3 und 4 BUrlG1. Ist ein tariflich vorgesehenes zusätzliches Urlaubsgeld akzessorisch zur Urlaubsvergütung und zum Urlaubsabgeltungsanspruch, wird der Anspruch auf Urlaubsgeld erst fällig, wenn der Arbeitgeber den Urlaub tatsächlich gewährt oder abgilt.2. Ist der Arbeitnehmer über den Übertragungszeitraum hinaus arbeitsunfähig erkrankt, erlischt der Anspruch auf ein derart akzessorisches Urlaubsgeld ebenso wenig wie der Anspruch auf den Urlaub selbst.(Leitsätze der Bearbeiterin)BAG, Urteil vom 19. Mai 2009 – 9 AZR 477/07

Der BSCI-Verhaltenskodex. Vorsicht vor unerwünschten Nebenwirkungen

Viele deutsche Unternehmen, darunter zahlreiche Marktführerdes Handels, sind Mitglied der Business Social ComplianceInitiative (BSCI). Diese fördert die Einhaltung sozialer Mindeststandardsim gesamten Herstellungsprozess eines Produkts.Wesentliches Instrument dazu ist eine Verpflichtung, den sog.BSCI-Verhaltenskodex anzuwenden, in dem solche Mindeststandardsniedergelegt sind.

Das Gebot der Zeugnisklarheit: Wenn Rechtsprechung auf Wirklichkeit trifft

Nach der Rechtsprechung waren doppelbödige Formulierungen schon seit langem unzulässig. Beispiel: Durch seine Geselligkeit trug er zur Verbesserung des Betriebsklimas bei. Soll heißen: Alkoholprobleme. Seit 2003 hat der Gesetzgeber diese Rechtsprechung aufgenommen und im § 109 (2) Gewerbeordnung umgesetzt:>Das Zeugnis muss klar und verständlich formuliert sein. Es darf keine Merkmale oder Formulierungen enthalten, die den Zweck haben, andere als aus der äußeren Form oder aus dem Wortlaut ersichtliche Aussage über den Arbeitnehmer treffen.

Personal Swiss 2010: Praxisforen

Die Personal Swiss ist der Jour Fixe des Schweizer Human Resource Management. Keine andere Veranstaltung in der Schweiz spricht mehr Entscheidungsträger mit Personalverantwortung an und bietet einen derart umfassenden Marktüberblick über innovative Dienstleistungen und Produkte im Bereich Human Resources. Hier finden Sie alle Vorträge und Podiumsdiskussionen sortiert nach Praxisforen zum Download.

Erfolg mit moderner Personal Software

Vom 27.04.-28.04.2010 öffnet die erste große Personalmesse in Deutschland, die Personal 2010 in Stuttgart. Ein Prüfstein, der zeigen wird, wie es um die Software Anbieter von HR Lösungen steht.

Zeitwertkonten unter der Lupe: Wie sicher sind sie eigentlich?

München, 19.04.2010 – Es gibt viele gute Gründe für Unternehmen Zeitwertkonten zu implementieren. Arbeitgebern wird ein wirksames Personalinstrument zur Arbeitszeitflexibilisierung und Steuerung der Altersstruktur im Unternehmen zur Seite gestellt und Mitarbeiter können die Gestaltung ihrer Lebensarbeitszeit gezielt auf ihre beruflichen und privaten Bedürfnisse abstimmen. Doch wie sicher sind Zeitwertkonten in Krisenzeiten? Was passiert, wenn die Firma Insolvenz anmelden muss und wie werden die Wertguthaben und sensiblen Mitarbeiterdaten eigentlich verwaltet?

Jeder Schritt zählt beim stepbysteps.com WorldCup!

Steigern Sie als gesundheitsbewusste Firma die Vitalität Ihrer wichtigsten unternehmerischen Ressource, die Aktivität Ihrer Mitarbeiter. sbs ist ein Team-Gesundheitsförderungswettbewerb für Unternehmen zur Steigerung der Alltagsbewegung Ihrer Mitarbeiter.

Talentmanagement aus dem Netz

Inzwischen bieten immer mehr Anbieter von E-Lösungen für das Talentmangagement ihre Produkte als „Software as a Service (SaaS)“ an: Das Softwareprogramm liegt beim jeweiligen Dienstleister auf dem Server und der Kunde greift per Internet darauf zu. Derzeit erschließen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen das Potenzial des so genannten „Cloud Computings“ – so zum Beispiel die Pentos AG.

Bildungscontrolling – Können Kommunen von der Privatwirtschaft lernen?

Bildungscontrolling beschäftigt die betriebliche Personalentwicklung seit den 1980/90er Jahren – im anglo-amerikanischen Raum als „training evaluation“ sogar schon seit den 1960/70er Jahren. Im öffentlichen Bereich rückt die Thematik vor allem mit der Änderung des TVÖD im Jahr 2005 in den Fokus. Diese Novellierung beinhaltet in § 5 erstmals Regelungen zur Qualifizierung der Beschäftigten, um Effizienz und Effektivität im öffentlichen Dienst zu steigern. Qualifizierung wird als Bestandteil der Personalentwicklung angesehen; Qualifizierungsbedarf ergibt sich dabei aus mindestens jährlich zu führenden Gesprächen mit den Beschäftigten. Auch wenn der Begriff Bildungscontrolling nicht explizit fällt, wird damit deutlich, dass nach Abschluss einer Maßnahme zu prüfen ist, inwiefern der Qualifizierungsbedarf behoben und die Ziele erreicht werden konnten. Folglich bewegt die Fragestellung derzeit viele öffentliche Institutionen. Der Wissensvorsprung in der Privatwirtschaft legt die Schlussfolgerung nahe, dass sich der öffentliche Bereich an umfangreiche Umsetzungserfahrungen anlehnen kann.

Das Mitarbeiter-Vorgesetzten-Gespräch

In der Praxis wird das Mitarbeiter-Vorgesetzten-Gespräch (MAVG) oft unregelmäßig eingesetzt und teilweise mit dem Gespräch zum Leistungsentgelt verbunden, so die Erfahrung von Renate Sternatz. Sie ist Mitautorin der Broschüre „Personal.entwicklung“, welche sie mit kommunalen Personalräten aus dem gesamten Bundesgebiet verfasste. HRM.de berichtete sie über die Analyse, auf dem das Werk fußt und warum eine Differenzierung bei den Gesprächen Not tut.

Nebentätigkeit für ein Konkurrenzunternehmen

Es entspricht gängiger Rechtssprechung, dass einem Arbeitnehmer während des rechtlichen Bestehens seines Arbeitsverhältnisses grundsätzlich jede Konkurrenztätigkeit zum Nachteil seines Arbeitsgebers untersagt ist. Dies gilt auch bei Nebentätigkeiten, es sei denn, diesen kann jede unterstützende Tätigkeit für das Konkurrenzunternehmen abgesprochen werden. Darüber hinaus kann sich eine Einschränkung aus Tarifverträgen ergeben, soweit diese nur eine unmittelbare Wettbewerbstätigkeit verbieten.

Neue BFH-Rechtsprechung bei Zuschüssen zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn

Steuerbefreiungsvorschriften dürfen Sie als Arbeitgeber nur dann anwenden,wenn ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Gleichesgilt für die Pauschalversteuerung. Während Arbeitslohn im Regelfall derindividuellen Lohnversteuerung unterworfen wird, also die Lohnsteuernach den persönlichen Besteuerungsmerkmalen gemäß Lohnsteuerkarteberechnet werden muss, können Sie den Arbeitslohn pauschal versteuern,wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind.

Neues aus der LohnPraxis – April 2010

Die Verfassungbeschwerde gegen ELENA, der kindergeldbezogene Ortszuschlag nach BAT-O, im Fall, dass der Ehegatte in den TVöD übergeleitet wird und die neue Entgeltbescheinigungsrichtlinie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) – das sind die Themen, zu denen Sie in dieser Rubrik Näheres erfahren.

Die “Methode Schlecker” darf nicht zum Ende der konzerninternen Arbeitnehmerüberlassung führen!

Bis November 2009 hatte es den Anschein, dass sich konzerninterne Arbeitnehmerüberlassungsgesellschaften mittlerweile gesellschaftlich etabliert haben. Doch dann entfachte sich anlässlich der Schlecker-Leiharbeit die Diskussion über deren Zulässigkeit. Die “Methode Schlecker” unterscheidet sich allerdings wesentlich von dem allgemein üblichen Modell einer konzerninternen Arbeitnehmerüberlassungsgesellschaft.

Entwenden geringwertiger Sache rechtfertigt nicht zwingend außerordentliche Kündigung

Eignet sich ein Arbeitnehmer weisungswidrig eine wirtschaftlich geringwertige Sache im Betrieb an, kann der Arbeitgeber damit – je nach Lage des Einzelfalls – eine außerordentliche Kündigung begründen. Im Rahmen einer abschließenden Interessenabwägung müssen die Gerichte aber alle Umstände würdigen und im Einzelfall prüfen, ob das Beendigungsinteresse des Arbeitgebers gegenüber dem Bestandsschutzinteresse des Arbeitnehmers überwiegt.

Neues vom Arbeitsrecht – April 2010

Ist es zulässig, eine Beratungstätigkeit für Frauen nur für weibliche Kandidaten auszuschreiben? Dürfen tarifliche Regelungen eingetragene Lebenspartner gegenüber Ehepartnern benachteiligen? Inwiefern rechtfertigen Raucherpausen eine fristlose Kündigung? Das sind nur einige der Fragen, die Ihnen diese Rubrik beantwortet.

Kulturwandel durch Projektmanagement

Der Projektarbeit im öffentlichen Dienst steht eine große Zukunft bevor. Das wissen diejenigen, die mit ihr Verwaltungsreformen erfolgreich auf- und umgesetzt haben. Diese Form der Zusammenarbeit bedingt in vielen Kommunen einen Kulturwandel, denn Mitarbeiter müssen auf Augenhöhe unter der Maßgabe definierte Ziele – oft abteilungsübergreifend – kooperieren. Dies verlangt ihnen eine ganz spezielle Haltung und bestimmte Fähigkeiten ab. HRM.de reflektierte mit dem Geschäftsführer der BKC Kommunal Consult GmbH Peter Mauer darüber, welche nötig sind und wie sie vermittelt werden können.

Mannheim setzt auf Personalentwicklung

Die modernste Kommune Deutschlands will sie werden – dafür hat die Stadt Mannheim einige Maßnahmen auf ihre Tagesordnung gesetzt. Mit dabei: flächendeckende Personalentwicklung im großen Stil. Denn man will die Strategie der Stadt eng mit einer Weiterbildung der Mitarbeiter verbinden, um noch effizienter zu werden. Kein Wunder also, dass die Personalentwicklung hoch aufgehängt ist, nämlich beim Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. Mit Spannung erwarten Mitarbeiter das Frühjahr dieses Jahres, denn nun soll es mit den ersten Umsetzungen losgehen. HRM.de unterhielt sich darüber mit Dr. Gerhard Mersmann, der zwischen den Jahren 2002 und 2008 den Fachbereich Bildung bei der Stadt Mannheim leitete und nun der Fachgruppe „Verwaltungsarchitektur 2013“ vorsteht.

Maßnahmen zur Gestaltung generationsübergreifender Teamarbeit

Der öffentliche Dienst ist durch den Altersstrukturwandel der Belegschaften in Folge des demografischen Wandels besonders betroffen. Bereits heute ist die Altersstruk-tur des Personals in vielen Kommunen – einem der großen Arbeitgeber des öffentli-chen Dienstes – geprägt durch die Gruppe der 35 – 55 Jährigen. Projektionen für die Kommunalverwaltungen des Landes Rheinland-Pfalz zeigen beispielsweise, dass in etwa zehn Jahren unter der Annahme eines weiter sinkenden Personalbestandes und einer Beschäftigung bis zur Regelaltersgrenze zumindest ein Drittel der Beschäftigten 50 Jahre und älter sein wird.

Droht den Betrieben bald ein Tarifchaos?

Der 4. Senat des Bundesarbeitsgerichts (BAG) beabsichtigt, den seit Jahrzehnten geltenden Grundsatz der „Tarifeinheit“ aufzugeben. Nach diesem Grundsatz findet in einem Betrieb nur ein Tarifvertrag Anwendung. Denn nur die Geltung eines Tarifvertrages gewährleistet letztlich eine praktikable und überschaubare Regelung. Sollte der 4. BAG-Senat diesen Grundsatz tatsächlich aufgeben, stellen sich in der Praxis eine Vielzahl von komplizierten neuen Problemen.

Grenzen des Direktionsrechts

In schwierigen Zeiten häufen sich Personalgespräche mit unangenehmemInhalt. Personalverantwortliche sollten deshalb genauwissen, in welchem rechtlichen Rahmen sie sich bewegen.

Arbeitsrechtsfrage des Monats April 2010

Ein Personaler aus einem mittelständischen Unternehmen fragt: „Wir müssen leider aufgrund unserer Auftragsentwicklung einigen Mitarbeitern betriebsbedingt kündigen. Unter welchen Voraussetzungen sind wir verpflichtet, den Gekündigten eine Abfindung zu bezahlen?“

Arbeitgebermarke Öffentlicher Dienst – die Krise nutzen?

Denkt man an Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst, sehen viele Menschen einen Mann mit hoher Stirn und schlecht sitzendem Anzug in einem schlecht eingerichteten Büro – damit beschäftigt Bleistifte anzuspitzen. Modell: Bernd Stromberg. Andere – etwas ältere Menschen – erinnern sich an den zwar netten, aber etwas gemütlichen Onkel Heini, Briefträger bei den Uhlenbuschs, zurück. Der Öffentliche Dienst steht bei hochqualifizierten Kandidaten als Arbeitgeber oft nicht sehr hoch im Kurs. Vorurteil: zu schlechte Bezahlung, kaum spannende Herausforderungen und lähmende Strukturen. Die Realität sieht allerdings etwas anders aus, so das Ergebnis der Studie „Arbeiten im Öffentlichen Dienst“, die das Online-Stellenportal StepStone nun durchgeführt hat und für die 4.403 Fach- und Führungskräfte befragt wurden.

Der § 5 TVöD in der Praxis

Es gibt Stimmen, die besagen, dass formalisierte Laufbahnausbildungen, fehlende Bedarfsanalysen und Konzepte sowie undurchdacht stattfindende Fortbildungen den Alltag des Öffentlichen Dienstes prägen. Doch angesichts wachsenden Wandels von Wirtschaft und Technik werden innovative Weiterbildungskonzepte und lebenslanges Lernen immer wichtiger. Weiterbildung entscheidet mit über die Sicherheit des Arbeitsplatzes und das Einkommen der Beschäftigten. Die Arbeitgeberseite sollte in vielen Bereichen ein nicht minder großes Interesse an der Weiterbildung der Mitarbeiter haben, um die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes zu erhalten oder gar zu erhöhen.

Checkliste „Demografiewandel“

Mit der Beantwortung der folgenden Fragen legen Verwaltungen ihre jeweilige Situation offen, gewinnen damit ein hilfreiches Szenario und legen erste Grundsteine im Umgang mit dem Demografiewandel

Dem demografischen Wandel begegnen

Er ist unausweichlich – der demografische Wandel wird das Arbeiten in Kommunen verändern. Städte und Gemeinden müssen sich als Arbeitgeber auf neue Rahmenbedingungen einstellen. Aktuell sind bereits 75% der Beschäftigten im öffentlichen Dienst älter als 35 Jahre. Dieser Altersdurchschnitt wird weiterhin steigen. Die Konsequenz: vielen Verwaltungen droht beträchtlicher Personalmangel.

Teilhabe leistungsgeminderter Personen am Leistungsentgelt i. S. d. § 18 TVöD (VKA)

Leistungsgeminderte Personen müssen grundsätzlich am Leistungsentgelt beteiligt werden. Die Leistungsminderungen müssen in der Regel angemessen berücksichtigt werden. Beruht die Leistungsminderung auf Behinderung oder Alter kann die Nicht-Berücksichtigung der Leistungsminderung Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche auslösen.

Eine Kreisverwaltung sattelt auf Zielvereinbarungen um

Die Kreisverwaltung Viersen (NRW) stellt dieses Jahr ihr System der leistungsorientierten Bezahlung um, und zwar von einer systematischen Leistungsbewertung auf Zielvereinbarungen. Kreisdirektor und Personaldezernent Dr. Andreas Coenen berichtete HRM.de, warum und wie der Wandel geschehen soll.

Altersgemischte Teams führen – Herausforderung für die Kommunen

Der öffentliche Dienst ist durch den Altersstrukturwandel der Belegschaften in Folge des demografischen Wandels besonders betroffen. Bereits heute ist die Altersstruk-tur des Personals in vielen Kommunen – einem der großen Arbeitgeber des öffentli-chen Dienstes – geprägt durch die Gruppe der 35 – 55 Jährigen. Projektionen für die Kommunalverwaltungen des Landes Rheinland-Pfalz zeigen beispielsweise, dass in etwa zehn Jahren unter der Annahme eines weiter sinkenden Personalbestandes und einer Beschäftigung bis zur Regelaltersgrenze zumindest ein Drittel der Beschäftigten 50 Jahre und älter sein wird.

Talent Visualization für ein effektives Talent Management

„Wer sind unsere Leistungsträger?“, „Welche sind unsere Schlüsselpositionen im Unternehmen?“ oder „Welche Mitarbeiter kommen für welche Position als potentieller Nachfolger in Frage?“ – dies sind typische Fragestellungen im Talent Management.

Was Sie für die Teilnahme benötigen

Für die Teilnahme am Webinar benötigen Sie nur einen Internetbrowser. Es ist keine zusätzliche Software erforderlich. Um problemfrei teilzunehmen, sollte Ihr System gewisse Voraussetzungen erfüllen.

„Vielleicht ist das Web 2.0 nur eine didaktische Durchgangsstation“

Soziale Netzwerke, Wikis, Blogs & Co. sind nichts Neues mehr. Inzwischen sind viele Menschen privat im Web 2.0 unterwegs. Doch wie sieht es in Unternehmen aus – insbesondere wenn es um Personalentwicklung geht? Darüber sprach HRM.de mit Christina Neuhoff, Leiterin Sales bei der time4you GmbH, einem Lösungsanbieter für Personal-, Trainings- und Informationsmanagement.

Arbeitswelt neu gestalten – Grußwort zur PERSONAL2010

Wer sich fragt, welche Themen aktuell die Personalarbeit in Unternehmen und Organisationen bestimmen, stößt bei der Suche nach Antworten auf verschiedene Meinungen: Während Unternehmen in manchen Branchen wie dem Gesundheitswesen oder im Ingenieursbereich nach wie vor den Fachkräftemangel beklagen, müssen sich andere mit professionellem Trennungsmanagement auseinandersetzen.

China zieht Arbeitskräfte aus dem Ausland an

Mit der Wirtschaft wächst in China auch die Zahl der so genannten Expatriates. 55 Prozent der befragten Unternehmen wollen noch in diesem Jahr die Anzahl ihrer Mitarbeiter in China erhöhen, so die Ergebnisse der Studie „Hewitt’s Expatriate, China Hire and Returnee Compensation and Benefits Study 2007“, durchgeführt von der Managementberatung Hewitt Associates.

Einsparpotenzial durch effiziente Personaleinsatzplanung

Steigender Preisdruck, immer kürzere Lieferzeiten und schwankende Auftragslagen – der Markt fordert Unternehmen ein großes Maß an Flexibilität und Reaktionsfähigkeit ab. Der kostenoptimierte Einsatz wertvoller Arbeitskraft bildet einen entscheidenden Stellhebel für den unternehmerischen Erfolg. In vielen Unternehmen liegt hier noch verborgenes Potenzial für Einsparungen und Produktivitätssteigerungen.

Kienbaum HR-Klima Index 2010

Guter Geschäftsaussichten zum Trotz bauen Unternehmen Personal ab. Außerdem stagnieren in diesem Jahr die Budgets der Personalabteilungen, während sich die Prioritätenliste verschiebt. Das ergab die Studie „HR-Klima Index 2010“, zu der die Managementberatung Kienbaum 233 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt hat.

Kein Thema im Vorstellungsgespräch

Überraschendes Ergebnis einer StepStone-Befragung zur Nutzung sozialer Netzwerke zu Recruiting-Zwecken: Wenn es um die Einstellung neuer Mitarbeiter geht, spielen Profildaten aus derartigen Plattformen in Vorstellungsgesprächen so gut wie keine Rolle. Denn 89 Prozent der Kandidaten geben an, noch nie auf diese angesprochen worden zu sein als sie sich persönlich bei einem Unternehmen vorgestellt haben.

HRM Research Institute vergibt Stipendien

Das HRM Research Institute, zu dem die Netzwerkportale HRM.de und HRM-Austria.at sowie das Magazin personal manager gehören, vergibt derzeit bis zu drei 1/3-Stipendien für den Lehrgang Danube Professional MBA Human Resource Management der Donau Universität Krems an seine Portalsmitglieder und Abonnenten. Die Stipendien haben einen Wert von insgesamt 21.900 Euro.

Kostenschraube Personalsoftware: Mit Mischformen zum Ziel

Personal verursacht Kosten. Diese Sichtweise ist mit der Rezession wieder stärker in das Bewusstsein von Unternehmen gerückt. Doch anstatt auf Entlassungen zu setzen, haben viele Firmen versucht, ihre Strukturen effizienter zu gestalten – etwa mit einer passenden Software. Auf der Messe PERSONAL2010 am 27. und 28. April in Stuttgart sind nun die entsprechenden Trends zu beobachten.

Webinar: Rechts-Update mit Referent Ernst Patka

Aktuelle Änderungen im Arbeits-, Sozialversicherungs- und Lohnsteuerrecht stellt die Webinarreihe „Rechts-Update“ vor, die HRM-Austria.at gemeinsam mit dem Magazin personal manager veranstaltet.

16. Handelsblatt Jahrestagung „Personal im 21. Jahrhundert“ am 24. und 25. Februar 2010 in München

Die Verantwortung von Unternehmen in Veränderungsprozessen, altersdifferenzierte Lernkonzepte und der Aufbau einer nachhaltigen Unternehmenskultur waren einige der viel diskutierten Themen auf der diesjährigen 16. Handelsblatt Jahrestagung „Personal im 21. Jahrhundert“ am 24. und 25. Februar 2010 in München. Rund 30 HR-Experten stellten den rund 150 Teilnehmern in zahlreiche Praxisbeispielen vor, wie die Verantwortlichen den steigenden Anforderungen gerecht werden und welche rechtlichen und strukturellen Änderungen dabei zu beachten sind.

TalentSoft startet in Deutschland

Das in Frankreich sehr erfolgreich eingesetzte HR System Talentsoft wird jetzt auch in Deutschland verfügbar. Hierbei übernimmt ITUP die Rolle des Affiliate Partners für den Deutschen Markt. Wir zeigen TalentSoft in Deutschland Personal 2010 (12.-14.10.2010) in Köln.

Ein Tag lernen und lachen – Der große GSA Humortag 2010

Auch dieses Jahr lädt die German Speakers Association wieder zum GSA Humortag nachAugsburg ein. Am 8. Mai 2010 präsentieren namhafte Humor- und Kreativitätsexperten imSteigenberger Hotel „Drei Mohren“ die besten Ansätze und Techniken für mehr Humor imVortragsgeschäft. Unter dem Motto „Lieber lachend lernen“ setzen sich die Teilnehmer undReferenten spielerisch und interaktiv mit Humor als Instrument für eine bessere Kommunikation undeinen leichteren Wissenstransfer auseinander.

Starker Fokus auf Usability

Mit der HR-Softwareinnovation des Jahres präsentiert sich die perbit Software GmbH auf der Personal 2010, die am 27. und 28. April in Stuttgart stattfindet. Im Rahmen der Fachmesse stellt das Software- und Beratungshaus die nächste Generation IT-gestützten Human Resources Managements vor.

Anforderungen an moderne Compliance Organisationen effektiv und nachhaltig umsetzen

Dienstag, 13. April 2010, 10-11 UhrKomplexer werdende Unternehmungen werden zunehmend schwieriger zu kontrollieren. Die Gefahr von Regelverstößen und somit die Wichtigkeit einer funktionierenden Compliance-Organisation nehmen daher stetig zu. Die steigende Anzahl regulatorischer Anforderungen zu beherrschen und effektiv zu managen ist somit zu einer der Schlüsselaufgaben von Unternehmen geworden. Jüngste Fälle haben dabei auch gezeigt, dass im Schadensfalle nicht nur der effektiv auftretende monetäre Schaden von Bedeutung ist, sondern der Reputationsschaden eine ebensolche Rolle einnehmen kann. Welche Anforderungen sich daraus an Compliance ergeben und wie eine moderne Compliance-Organisation in Abhängigkeit von der Professionalisierung des operativen Geschäfts (Prozessnotationen, interne Kontrollen, etc.) aufgebaut sein muss, ist dabei für viele Unternehmen noch nicht abschließend geklärt. In diesem Webinar stellen wir verschiedene Ansatzmöglichkeiten in Abhängigkeit von Komplexität und Reifegrad dar und verdeutlichen dies am Beispiel der Betrugsprävention.

Stephen M. R. Covey mit Rebecca R. Merril: Schnelligkeit durch Vertrauen

Es gibt etwas, das alle Menschen, alle Beziehungen, Teams, Familien, Organisationen, Volkswirtschaften, Nationen und Zivilisationen auf der ganzen Welt gemeinsam haben. Wenn man es zerstört, wird dies die mächtigste Regierung, das erfolgreichste Unternehmen, die einflussreichste Führung, die größte Freundschaft, den stärksten Charakter oder die tiefste Liebe zu Fall bringen.

Stephen M. R. Covey, Rebecca R. Merril: Schnelligkeit durch Vertrauen. Rezension von Connie Voigt

Das Wort „Vertrauen“ hat das Potenzial, zum Schlüsselbegriff dieses Jahrzehnts zu werden. Lange Zeit vor der Krise war Vertrauen nicht so landläufig in unserem Unternehmenswortschatz verankert wie heute. Dabei ist das Buch „Schnelligkeit durch Vertrauen“ von Stephen M.R. Covey, im amerikanischen Originaltitel „The Speed of Trust“, bereits 2006 erschienen. Der Autor beweist Weitblick.

HR Business Partner gesucht

Das Cranfield Project on International Human Resource Management erhebt in 40 Ländern den Stand und die Entwicklung des Personalmanagements. PERSONAL wird die Ergebnisseeinigerdieser Länder in loser Folge veröffentlichen. Den Auftakt macht Deutschland: Hier gewinnt die Personalfunktion kontinuierlich an Bedeutung – zum Aufbau und zur Erhaltung strategischer Wettbewerbsvorteile.

Vom Angstbeißen

Bei den Mitarbeitern in den Unternehmengeht die Angst um. Für einenGroßteil ist die Krise nämlichnoch nicht vorbei. Ein Viertel der Beschäftigtensieht den eigenen Arbeitsplatzals direkt gefährdet und erwartetweitere Kündigungswellen. SAP, Siemensund Opel lassen grüßen.

„Viele Führungskräfte wissen nicht, was sie wollen“

Als Professor für Internationales Management und Marketing an der Fachhochschule Giessen-Friedberg untersucht Prof. Dr. Waldemar Pelz, wie Unternehmen ihre Performance verbessern können. Im Interview mit HRM.de erklärt er, was hinter seinem Konzept der Volition steckt.

Teilzeitanspruch des Arbeitnehmers versus Arbeitszeitmodell des Arbeitgebers

§ 8 Teilzeit- und Befristungsgesetz begründet nicht nur für die Verringerung der Arbeitszeit, sondern auch für die Verteilung auf die einzelnen Wochentage einen Anspruch auf Vertragsänderung, welcher bis zur Grenze des Rechtsmissbrauchs reicht. Macht ein Arbeitnehmer dies geltend, muss er sich nicht auf ein vertraglich vereinbartes Modell der Arbeitszeitverteilung (zum Beispiel Fünf-Tage-Woche) beschränken.

Arbeitsrechtsfrage des Monats März 2010

Katrin Willi-Rock, Starbucks Coffee Deutschland GmbH, fragt: Wir haben eine Arbeitnehmerin, deren Elternzeit im Oktober 2009 abgelaufen ist. Seitdem ist sie nicht mehr zu erreichen. Nun wollten wir die Kündigung zustellen, jedoch kam diese von der bekannten Anschrift mit „unbekannt verzogen“ zurück. Die Festnetznummer ist abgemeldet, die Handynummer funktioniert, jedoch wird nach zweimal läuten die Verbindung getrennt. Die Krankenkasse hat ebenfalls keine neue Anschrift. Wie können wir das Arbeitsverhältnis beenden?

Wie Sie Berufliches und Privates voneinander trennen

Wenn ein Arbeitnehmer eine Reise tut, dann kann er etwas erleben – ganz besonders dann, wenn er seine Reisekostenabrechnung macht. Diese ist für viele Arbeitgeber nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln. Ursächlich hierfür sind einerseits die komplizierten Spielregeln, darüber hinaus aber auch das im Einkommensteuergesetz normierte starre Abzugsverbot, wenn berufliche Gründe für eine Dienstreise eine gewisse private Mitveranlassung haben. Der Bundesfinanzhof hat jetzt seine bisherige Rechtsprechung zu gemischt veranlassten Reisen aufgegeben. Wir zeigen Ihnen, was das für die Praxis bedeutet.

Neue Regeln für Minijobs

Bei der Beschäftigung von Minijobbern spielen die so genannten Geringfügigkeits-Richtlinien der Spitzenverbände der Sozialversicherungsträger eine wichtige Rolle. Diese Richtlinien wurden in einigen Punkten überarbeitet. Folgende Regelungen müssen Sie jetzt beachten.

Hinterbliebenenrente: Kein Anspruch auf Gleichbehandlung

Nachdem das Bundesarbeitsgericht (BAG) bereits zu Beginn des vergangenen Jahres entschieden hatte, dass eingetragene Lebenspartner seit dem 1. Januar 2005 Ehegatten bei der Hinterbliebenenversorgung in der betrieblichen Altersversorgung gleichzustellen sind (Urt. v. 14. Januar 2009 – 3 AZR 20/07 – NZA 2009, 489 ff.), hat es gegen Ende des Jahres den zeitlichen Umfang der erforderlichen Gleichbehandlung in einem neuen Urteil konkretisiert.

Neues vom Arbeitsrecht – März 2010

Kann ein Arbeitgeber eine betriebliche Übung hinsichtlich einer Weihnachtsgratifikation beseitigen, indem er darauf hinweist, dass er eine Gratifikation nur noch in den drei folgenden Jahren gewährt? Dürfen Unternehmen verhaltensbedingt kündigen, wenn ein Mitarbeiter sich wiederholt kritisch äußert? Inwiefern ist eine außerordentliche Kündigung für den Fall gerechtfertigt, dass ein Arbeitnehmer geringwertige Sachen entwendet? Sollten Sie diese und weitere aktuelle arbeitsrechtliche Fragen nicht ad hoc beantworten können, hilft dieser Beitrag.

Klare Regeln formulieren

Ob Personendaten oder Geschäftsgeheimnisse, bei Datenpannen müssen Unternehmen entscheiden, ob sie zur Veröffentlichung verpflichtet sind. Dies ist auch immer ein Thema für Personaler und Betriebsräte.

Versuch´s mal ohne Fachjargon

Luther schrieb die Bibel für´s Volk. Werbetexter machen es nicht anders – sie schauen den Leuten auf`s Maul. Und Unternehmer, die für Jugendliche schreiben? Sie richten sich entweder erst gar nicht auf ihr Publikum ein oder sie überspannen den Bogen. Den aber sollte man raus haben, wenn man das Gegenüber für Ideen und Angebote entzünden will.

9-Punkte-Checkliste für die Führung virtueller Teams

Die Vorteile virtueller Teams liegen auf der Hand. Die besten Experten in aller Weltverbinden sich zu einem hoch leistungsfähigen Team und stellen eine wichtige Verbindungzwischen den einzelnen Standorten her. Doch wie sieht es in der Praxis aus?In vielen internationalen Projekten trifft der Begriff virtuell nur zu oft den Nagel aufden Kopf: Teamgeist und Projekterfolg bleiben virtuell – die Zusammenarbeit ist für alleBeteiligten unbefriedigend. Unternehmen können das ändern, indem sie sich folgende,wichtige Grundsätze erarbeiten:

Basics für virtuelle Teams. Was tun, damit der Erfolg nicht nur virtuell bleibt?

Die Vorteile virtueller Teams liegen auf der Hand. Die besten Experten in aller Welt verbinden sich zu einem hoch leistungsfähigen Team und stellen eine wichtige Verbindung zwischen den einzelnen Standorten her. Doch wie sieht es in der Praxis aus? In vielen internationalen Projekten trifft der Begriff virtuell nur zu oft den Nagel auf den Kopf: Teamgeist und Projekterfolg bleiben virtuell – die Zusammenarbeit ist für alle Beteiligten unbefriedigend. Unternehmen können das ändern, indem sie wichtige Grundsätze beachten.

Empfehlungen für das Personalcontrolling

Die folgende Checkliste präsentiert Empfehlungen sowie Verbesserungsvorschläge, mit denen HR-Manager ein strukturiertes und belastbares Personalcontrolling aufbauen können; die Punkte stammen von Personalverantwortlichen, die an einer Studie teilnahmen, die von HRM.de mit dem Beratungsunternehmen YouGovPsychonomics und dem österreichischen HRM-Magazin personal manager unternommen wurde.

Geändertes Recht erfordert neue Verträge mit Datenverarbeitern

Bei mangelhaften Verträgen zur Auftragsdatenverarbeitung drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Der Gesetzgeber hat die strengen inhaltlichen Anforderungen, denen solche Verträge genügen müssen, mit einer Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes zum 1. September 2009 erweitert.

Rosige Zeiten für das Personalcontrolling

Personalcontrolling gewinnt an Bedeutung, so das zentrale Ergebnis einer Studie, für die das Magazin personal manager gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen YouGovPsychonomics und dem Netzwerkportal HRM.de mehr als 400 Personalverantwortliche aus Deutschland und Österreich befragt hat. Die HR Professionals diagnostizieren einen großen Bedarf für Personalcontrolling und beschreiben Stärken sowie Schwächen der vorhandenen Systeme.

Ratgeber „Online-Lernen“. Tipps für Personal- und Weiterbildungsverantwortliche

Online-Lernen – das klingt für manche Unternehmen nach Reisekosten reduzieren oder gar streichen und Abwesenheiten vom Job effektiver gestalten. Das sind auch tatsächlich allgemein beliebte Vorteile des E-Learnings. Zumal Mitarbeiter konzentrierter lernen, weil sie sich auf die Themen beschränken können, die speziell sie benötigen (das, was man kann, überspringt man dann zum Beispiel einfach mal.) Und: Das Gelernte lässt sich oft sofort im Job anwenden.

Keine Mitbestimmung des Betriebsrats bei Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen

Kein Ende der Verschärfung des Wettbewerbs zwischen Unternehmen. Daher bedürfen Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des besonderen Schutzes. Inwiefern aber muss der Betriebsrat bei Verschwiegenheitserklärungen hinzugezogen werden? Eine eindeutige Antwort liefert ein Beschluss des Bundesarbeitsgerichts: Handelt es sich um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse, bestimmt er grundsätzlich nicht mit.

Analytische Leistungsbewertung einführen

Mitarbeiterleistungen erfassen und im Verhältnis zu Kollegen und Jobanforderungen bewerten, daran sind Unternehmen wie Mitarbeiter gleichermaßen interessiert. Denn letztlich sind solche Ermittlungen oft die Grundlage für Lohn- und Gehaltsverhandlungen. Wie aber lässt sich ein belastbares System aufbauen? Der folgende Ratgeber der becos GmbH liefert ein paar wertvolle Tipps, die helfen, Stolpersteine zu vermeiden.

Leistungsbewertung – aber wie?

Mitarbeiterleistungen erfassen und im Verhältnis zu Kollegen und Jobanforderungen bewerten, daran sind Unternehmen wie Mitarbeiter gleichermaßen interessiert. Denn letztlich sind solche Ermittlungen oft die Grundlage für Lohn- und Gehaltsverhandlungen. HRM.de hat sich zu diesem Thema mit Gerd Rücker unterhalten, er ist Vertriebsleiter beim Software- und Consultingunternehmen Becos GmbH und besitzt mehrjährige Beratungsexpertise zum Thema.

Weiterbildungsmarkt stabilisiert sich

Ansprüche an Trainer und Weiterbildner steigen jedoch in der KriseUnternehmen möchten trotz wirtschaftlicher Turbulenzen ihre Mitarbeiter weiterbilden. Sie nutzen freie Kapazitäten, die durch geringe Auslastungen entstehen, für die Qualifizierung der Belegschaft. Doch die Ansprüche der Firmen an die Qualität und Effizienz von Trainings wachsen. Auf der Messe PERSONAL2010 am 27. und 28. April in Stuttgart können die Anbieter von Weiterbildung ihre Anpassungsfähigkeit an schwierige Zeiten beweisen.

Sozialplanansprüche für leitende Angestellte

§ 28 SprAuGSprecherausschuss und Arbeitgeber können die unmittelbare und zwingende Wirkung eines zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber geschlossenen Sozialplans vereinbaren. Der hierauf gerichtete gemeinsame Wille muss sich aber aus dem Text des Sozialplans deutlich und zweifelsfrei ergeben.(Leitsatz des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 10. Februar 2009 – 1 AZR 767/07

EuGH senkt Voraussetzungen für Betriebs- (teil)übergang

Art. 1 Abs. 1 Richtlinie 2001/23/EG; § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB1. Art. 1 Abs. 1 lit. a und b der Richtlinie 2001/23/EG ist dahin auszulegen, dass die Vorschrift auch dann anwendbar ist, wenn der übertragene Unternehmensoder Betriebsteil seine organisatorische Selbstständigkeit nicht bewahrt, sofern der Erwerber die funktionelle Verknüpfung zwischen den übertragenen Produktionsfaktoren beibehält und sie ihm erlaubt, diese Faktoren zu nutzen, um derselben oder einer gleichartigen wirtschaftlichen Tätigkeit nachzugehen.2. Es ist Aufgabe der nationalen Gerichte, zu prüfen, ob diese Voraussetzungen vorliegen.(Leitsätze des Bearbeiters)EuGH, Urteil vom 12. Februar 2009 – C-466/07 (Klarenberg)

Arbeitsrechtliche Fragen im Web 2.0

„Wer Facebook besuchen kann, kann auch arbeiten“ – so lautete die Begründung für die Kündigung einer Schweizer Angestellten, die sich wegen Migräne krank gemeldet hatte, dann aber zuhause ihr Internetprofil bearbeitete. Das zeigt: Soziale Netzwerke werden immer mehr zu Belastungen im Arbeitsverhältnis. Dabei können klare Regeln dies vermeiden.

Tradition und Innovation = Sicherheit

Im kommenden Jahr feiert der erste Personal Computer seinen 30. Geburtstag. Vor 37 Jahren, 1973, hatte Franz Jürgens zusammen mit Heinz Gowarsch bereits die Idee für ein Daten-Servicezentrum zur Entgeltabrechnung, das im selben Jahr in Delmenhorst als HANSADatenservice gegründet wurde. Über die Jahre entwickelte sich daraus die HANSALOG Firmengruppe, einer der heute bekanntesten Hersteller hochleistungsfähiger Personalsoftware in Deutschland, mit über 1.500 verkauften Lizenzen. Darüber hinaus rechnen aktuell monatlich mehr als 1.000 Unternehmen ihre Löhne und Gehälter in drei HANSALOG Rechenzentren ab. Im Verlauf seiner Entwicklung erwarb das Unternehmen hohe Fach- und Sachkompetenz im Bereich Personalsoftware und erweiterte seinen Einfluss deutschlandweit durch die Gründung von Niederlassungen in München, Stuttgart, Hamburg und Berlin sowie der Zentrale in Ankum bei Osnabrück.

NOWIS präsentiert Dokumentenmanagement / ECM- Lösungen auf der CeBIT 2010

Als Spezialist für IT-gestützte Prozessoptimierung und Outsourcing von Informationstechnologien präsentiert die NOWIS Nordwest-Informationssysteme GmbH & Co KG aus Oldenburg auf der CeBIT 2010 vom 02.-06. März ein umfassendes Portfolio aus Beratung, Lösungen und Services für alle Bereiche, von ERP-, SAP® – und CRM-Systemen über Workflow- und Dokumentenmanagementsysteme sowie Netzwerk- und Systemlösungen bis zu IT-Sicherheitskonzepten.

Praktikumsanzeigen.info – Das Praktikums- und Karriereportal

Praktikumsanzeigen.info ist die Praktikumsbörse für Studenten, Absolventen und Young Professionals. Finden Sie das passende Praktikum, bewerben Sie sich direkt bei Unternehmen und informieren Sie sich über ein Praktikum im Ausland, Bewerbungstipps und vieles mehr

Zeitwertkonten – arbeitsrechtliche Fragen und Antworten aus der Praxis

Mit dem „Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen und zur Änderung anderer Gesetze“ (auch Flexi II genannt) gelten seit dem 1. Januar 2009 neue Rahmenbedingungen für Zeitwertkonten. Diese Regelungen, die in der Gesetzgebungsphase hoch umstritten waren, haben einen wesentlichen Fokus auf die Insolvenzsicherung der Wertguthaben und die sozialversicherungsrechtliche Abwicklung gelegt. Die gesetzlichen Änderungen haben sich aber auch auf das Arbeitsrecht ausgewirkt. Damit verbundene Rechtsfragen sind vielfach erst bei der praktischen Umsetzung zu Tage getreten. Auf die wichtigsten geht dieser Beitrag ein.

Zeitwertkonten – Quo Vadis?

Eine Beurteilung der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen aus UnternehmenssichtSeit Anfang 2009 gilt für die Führung von Zeitwertkonten das sogenannte Flexi-II-Gesetz. Damit entsteht für Unternehmen zwar eine größere Rechtssicherheit in Bezug auf Wertguthaben, aber trotzdem nutzen noch vergleichsweise wenige Betriebe das Instrument. Denn aus Sicht der Praxis haben die gesetzlichen Regelungen, wie eine empirische Studie zeigt, bislang einige Mängel.

Willibert Schleuter, Johannes von Stosch: Die Sieben Irrtümer des Change Managements

In der Theorie des Change Managements gibt es zahlreiche Patentrezepte, schematische Stufenpläne und fragwürdige Ratschläge. Doch häufig stellen sich in der Praxis andere Probleme oder die gegebenen Hinweise greifen nicht. Vor dem Hintergrund ihrer praktischen Erfahrungen machen die Autoren sieben zentrale Irrtümer herkömmlichen Change Managements aus.

spring Messe Management beruft Wissenschaftliche Leitung der PLE

Nach dem Fachbeirat ist nun auch die Wissenschaftliche Leitung der Professional Learning Europe (PLE) vollständig: Mit Prof. Dr. Winfried Sommer und Prof. Dr. Uwe Beck, den beiden Initiatoren der LearnTec, gehen zwei Pioniere mit mehr als zwanzig Jahren Erfahrung in der E-Learning-Szene an den Start. Außerdem bringt Prof. Dr. Sabine Seufert, Professorin für Wirtschaftspädagogik an der Universität St. Gallen und Geschäftsführerin des Swiss Centre for Innovations in Learning (scil), ihre Expertise für innovatives Lernen und ihre internationalen Erfahrungen in das Gremium ein.

W. Schleuter, J. von Stosch: Die sieben Irrtümer des Change Managements. Rezension von Roland Frey

Gleich vorab: Der Audi-Manager Willibert Schleuter ist ganz sicher einer, der für das Change Management „brennt“ UND es versteht „anzustecken“. Er hat selbst sein Selbstverständnis als Führungskraft und Change Manager verinnerlicht, wie er es in diesem Buch überaus griffig und konkret nachvollziehbar definiert: Mit seiner schonungslosen Offenheit, insbesondere in den Detailschilderungen aus den Veränderungsprozessen bei Audi, liest sich das Buch streckenweise wie ein Protokoll einer konsequente Abkehr von den Allmachtsphantasien der Top-Down-Planer hin zum Vertrauen auf die Kompetenz und Intelligenz der „Vielen“.

W. Schleuter, J. von Stosch: Die sieben Irrtümer des Change Managements. Rezension von Udo Stauber

Der Leiter der Elektronikentwicklung bei Audi in Ingoldstadt, Willibert Schleuter, sowie sein langjähriger externer Begleiter, Johannes von Stosch, schildern, wie sie in dem Automobilkonzern den Wandel kraftvoll angestoßen und mit sieben Irrtümern des Change Managements aufgeräumt haben. Sie geben nicht vor, „das richtige Change Management“ erfunden zu haben, sondern konstatieren, dass Schritte der Veränderung zum jeweiligen Unternehmen passen müssen. Damit wollen sie Lust auf Veränderungen machen. Gelingt ihnen das?

„Ideen fallen meistens nicht vom Himmel“

Unternehmen sind derzeit mehr als jemals zuvor auf die Kreativität ihrer Mitarbeiter angewiesen. Deshalb möchten viele Betriebe eine Innovationskultur schaffen. Was Personalverantwortliche dazu beitragen können, erläutert der professionelle Speaker, Tagungsmoderator und Gründer der Think-Theatre GmbH Bernhard Wolff im Interview.

Die Generation Y

Als der Kanadier Douglas Coupland 1991 sein Buch über die „Generation X“ schrieb, landete er einen Bestseller. Damals ging es um Menschen des Jahrgangs 1960 bis 1970. Konsequenterweise wird die folgende Generation, „Generation Y“ genannt – ein Jahrgang mit einem Geburtsdatum von 1980 bis in die frühen Neunziger. Hier handelt es sich um eine Personengruppe, die für viele Unternehmen als Mitarbeiter interessant ist. Akademiker aus diesen Jahrgängen stehen oft am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn, sind hochqualifiziert und flexibel. Sie sind begehrte Absolventen für viele Arbeitgeber.

Social Media Report HR 2010: HR-Manager gehen online

Social Media hat endgültig Einzug in die Personalabteilungen gehalten. Dies ist das Ergebnis der bislang größten Studie zum Einsatz von Social Media in der Personalarbeit “Social Media Report HR 2010“, die im Februar 2010 erschienen ist. Wie HR-Manager das Thema behandeln und in welcher Weise sie es dieses Jahr vorantreiben wollen, haben insgesamt 651 Personaler beantwortet –548 aus Deutschland und 103 aus Österreich.

Recruitingwerkzeug Social Media

Online-Netzwerke & Co. kommen nun auch in der Personalarbeit anWährend die Nutzung von Web-2.0-Anwendungen im Privaten seit einigen Jahren boomt, breitet sich ihr Einsatz in Unternehmen langsamer aus. Doch eine Befragung von 651 Personalverantwortlichen in Deutschland und Österreich ergab kürzlich, dass Betriebe in diesem Jahr stärker in sogenannte Social-Media-Dienste investieren möchten. Die Messe PERSONAL2010 in Stuttgart zeigt vor diesem Hintergrund, wie Unternehmen das Mitmachweb für die Personalarbeit nutzen können.

ITSG: SD Worx geprüft und zertifiziert

Ab sofort bietet SD Worx mit ACCURAT HCM Payroll eine zertifizierte Lösung zur maschinellen Erstellung und Übermittlung von Meldungen und Beitragsnachweisen von Zahlstellen und zur Verarbeitung der Rückmeldungen von den Krankenkassen an. ACCURAT HCM verarbeitet die Meldungen anwenderfreundlich in der dem Programm zugrunde liegenden Datenbank und stellt darüber hinaus die ursprünglichen Meldungen im Archiv bereit. Die neu integrierte Funktion von ACCURAT HCM Payroll wurde im Rahmen der Qualitätskontrolle der ITSG erfolgreich geprüft. ACCURAT HCM gehört damit zu den ersten Abrechnungslösungen, die die maschinelle Erstellung und Übermittlung von Meldungen von Zahlstellen unterstützen.

rexx HR 4.0, das Datawarehouse

Sind Sie interessiert an Kennzahlen wie z.B. Fluktuationsrate,Headcount Entwicklung oder Krankentage pro Mitarbeiter?Benötigen Sie Berichte über die Altersstruktur oder dieGehaltsentwicklung Ihrer Mitarbeiter? Eine Übersicht derBewerbungseingänge oder über die verschiedenenArbeitszeitmodelle?

Trauer als Tabu

Menschen erkranken und sterben.Jederzeit. Überall. Auch in Unternehmen.Es fällt schon auf privater Ebene nichtleicht mit diesen unumgänglichenLebenssituationen umzugehen. Wieschwer ist es dann erst am Arbeitsplatz.Kein Mitarbeiter, kein Kollege,keine Führungskraft kann Gefühleund Gedanken, Sorgen und Ängste amEingang abgeben und nach Feierabendwieder abholen. Wie viel Leistungkann ein Mensch im Unternehmenerbringen, wenn er von Gedanken anKrankheit und Tod geplagt wird?

Zwei Klassen

Welches Vorgehen empfiehlt sich,wenn neue Mitarbeiter zugleich untertariflichbezahlt und doch motiviertersein sollen als Leiharbeiter? WennCommitment genauso wichtig ist wiedas knappe Budget? Auf diese Fragenhaben in jüngster Zeit einige Firmeneine neue Antwort gefunden: konzerninterneArbeitnehmerüberlassung.Mit diesem Instrument bauensich die Unternehmen gewissermaßenSchattenstammbelegschaften auf, mitsorgfältig und passgenau ausgewähltenBeschäftigten.

Mensch – Pferd – Management

Durch Pferde Selbsterkenntnis gewinnen, seine Sozialkompetenz weiter entwickeln und eine bessere Fach- und Führungsperson werden.

Merck mit dem ‚richtigen Mittel‘ für transparente Strukturen

Die manuelle Erstellung von Organigrammen für das gesamte Unternehmen mit über 8.000 Mitarbeitern in den oberen Hierarchieebenen in MS PowerPoint® war ein zeitaufwendiger und ineffektiver Prozess bei derMerck KGaA. Denn trotz des hohen Aufwandes führte dieser Prozess zu keinem zufriedenstellendem Ergebnis im Hinblick auf Aktualität, Detailtiefe und Verfügbarkeit der Organigramme für alle Mitarbeiter im Konzern. Nach der Implementierung des Ingentis org.managers werden heute tagesaktuelle und bis auf die letzte Hierarchieebene detaillierte Organigramme für über 33.000 Mitarbeiter aus allen Landesgesellschaften in weltweit 60 Ländern erstellt und im konzerneigenem Intranet täglich publiziert.

Webinar: „Strategische Personalplanung“

Die kommenden Jahre werden das Talent Management in deutschen Firmen vor große interne und externe Herausforderungen stellen. Intern sind es vor allem die Alterungsprozesse und Verrentungswellern, die Produktivitäts-, Kapazitäts- und Kompetenzrisiken darstellen. Für die Mehrheit der deutschen Unternehmen zeigen Benchmarks zur innerbetrieblichen Altersstrukturentwicklung einen deutlich ansteigenden Mitarbeiterbedarf aufgrund der beginnenden Verrentung der Babyboomer ab dem Jahr 2015 auf. Nicht nur für lang- sondern auch für mittelfristige Personalplanungen gibt es in den Ergebnissen immer wieder Überraschungseffekte, da Ursache und Wirkung zeitlich entfernt liegen und meist komplexer Natur sind.Referent: Thomas Faust, Senior Consultant, Dr. Geke & Associates GmbH

Management braucht Transparenz | MBA Konferenz am 9. und 10. März 2010 in Berlin

Management braucht Transparenz. Im Jahr 2010 mehr denn je. “Corporate Social Responsibility” und “Compliance” sind zu zentralen Begriffen der Unternehmensführung geworden. Warum ist nachhaltiges und werteorientiertes Management gerade jetzt vonnöten? Wie lässt es sich in Unternehmen umsetzen? Welche Konsequenzen hat es für die Personalentwicklung? Was müssen Business Schools neben klassischem Managementwissen bieten, um Werte für die Führung zu vermitteln?

TDS übernimmt Lohn- und Gehaltsabrechnung für Unilever

Neckarsulm/Hamburg, 18. Februar 2010. Der IT- und HR-Komplettdienstleister TDS führt für Unilever, einen der größten Hersteller von Markenartikeln weltweit, ab 1. Januar 2011 die Lohn- und Gehaltsabrechnung für rund 7.200 Beschäftigte in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch. In Österreich arbeitet TDS bereits seit Jahren erfolgreich für Unilever. Der Dienstleister übernimmt neben allen administrativen Prozessen der Abrechnung auch die Einführung und den Betrieb eines neuen SAP HCM-Systems (Human Capital Management) inklusive integrierter Zeitwirtschaftslösung. Die SAP-Lösung wird in den TDS-eigenen Rechenzentren in Deutschland betrieben. Ein Mitarbeiterübergang ist ebenfalls Teil der Vereinbarung.

Freikarten für die Personal Swiss gewinnen

Personalmanager aufgepasst: Am 13. April und 14. April 2010 öffnet die Personal Swiss zum neunten Mal Stände und Foren in der Messe Zürich. Sie möchten dabei sein? Dann machen Sie bei unserem Gewinnspiel mit.

BCC sp z.o.o. ist neuer Partner von Ingentis in Polen

Ingentis gibt Partnerschaft mit größtem SAP-Beratungshaus in Polen bekannt(Nürnberg, 11.02.2010) – Das Nürnberger Softwarehaus Ingentis konnte im Rahmen seiner internationalen Expansionsstrategie mit BCC sp z.o.o. eines der größten und erfolgreichsten SAP-Beratungsunternehmen als Partner im polnischen Markt gewinnen.

Mit Zeitwertkonten Rentenabschläge verhindern

Fast die Hälfte aller Neu-Rentner gehen mit finanziellen Einbußen in den Ruhestand – Langzeitarbeitslose trifft es besonders hart 16.02.2010 – Fünfzig Prozent der Personen, die seit 2007 eine Altersrente direkt nach einer stabilen Beschäftigung beziehen, müssen Abschläge in Kauf nehmen. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ, Altersübergangs-Report 2010-01) der Universität Duisburg-Essen. Der Grund dafür ist, dass die Altersgrenzen für den abschlagsfreien Rentenbeginn schneller gestiegen sind, als der Erwerbsaustritt aufgeschoben wurde. Besonders betroffen sind dabei Neu-Rentner, die vor dem Rentenbeginn langzeitarbeitslos waren. Drei Viertel der Langzeitarbeitslosen gehen vorzeitig in Rente und zwar im Durchschnitt dreieinhalb Jahre. Dies schlägt sich massiv beim Rentenzahlbetrag nieder. Durch den Einsatz von Zeitwertkonten können diese Einbußen verhindert werden.

HRM auf youtube

Die Portale HRM.de, HRM-Austria.at und HRM.ch und das Human Research Institute sind nun auf youtube vertreten!

Frisch, fromm, fröhlich, frei

Mit dem Jahressteuergesetz 2009 hat der Gesetzgeber rückwirkend zum 1.1.2008 eine neue Steuerbefreiungsvorschrift ins Leben gerufen. Als Arbeitgeber können Sie Leistungen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands und der betrieblichen Gesundheitsförderung Ihrer Arbeitnehmer erbringen. Diese sind nach Maßgabe von § 3 Nr. 34 EStG steuerfrei und entsprechend beitragsfrei in der Sozialversicherung. Dafür müssen Sie jedoch einige Voraussetzungen erfüllen.

Europäischer Gerichtshof verwirft deutsche Norm – Auswirkungen für die arbeitsrechtliche Praxis

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 19. Januar 2010 für den ersten arbeitsrechtlichen Paukenschlag dieses Jahres gesorgt und eine geltende deutsche Gesetzesregelung für europarechtswidrig erklärt. Er wies die deutschen Arbeitsgerichte an, die Vorschrift, die bei der Berechnung von Kündigungsfristen eine Rolle spielt, nicht mehr anzuwenden. Die Entscheidung hat jedoch noch weitere wichtige Auswirkungen.

Kündigungsgrund: unzureichende Deutschkenntnisse

Die ordentliche Kündigung eines Arbeitsverhältnisses kann gerechtfertigt sein, wenn ein Arbeitnehmer nicht in der Lage ist, in deutscher Sprache abgefasste Arbeitsanweisungen zu lesen. So verfolgt der Arbeitgeber ein legitimes und insbesondere nicht diskriminierendes Ziel, wenn er – zum Beispiel aus Gründen der Qualitätssicherung – schriftliche Arbeitsanweisungen einführt und verlangt, dass seine Arbeitnehmer diese Anweisungen auch lesen können.

Anordnung von Sonntagsarbeit möglich

Arbeitgeber dürfen regelmäßig schon aufgrund ihres Weisungsrechts gesetzlich oder kollektiv-rechtlich erlaubte Sonn- und Feiertagsarbeit anordnen. Eine ausdrückliche Ermächtigung im Arbeitsvertrag ist hierzu nicht erforderlich. Fehlt im Arbeitsvertrag eine ausdrückliche Regelung über die Verteilung der Arbeitszeit, kommt selbst bei jahrzehntelanger Beschränkung der Arbeitszeit auf Werktage grundsätzlich kein dauerhafter Ausschluss von Sonn- und Feiertagsarbeit in Betracht.

Neues vom Arbeitsrecht – Februar 2010

Inwiefern sind berufliche Altersgrenzen in bestimmten Branchen zulässig? Darf ein Unternehmen einen ausländischen Arbeitnehmer auffordern, einen Deutschkurs zu besuchen? Liegt eine Diskriminierung wegen vermuteter Behinderung vor, wenn ein Arbeitgeber einen Bewerber im Vorstellungsgespräch nach Krankheiten fragt, die häufig zu einer Behinderung führen? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie in diesem Beitrag.

Wir beantworten Ihre Fragen zum Arbeitsrecht

Sie sind in Ihrer Berufspraxis auf ein arbeitsrechtliches Problem gestoßen? Wenn Sie eine Frage an HRM.de stellen, haben Sie die Chance, dass Ihnen ausgewiesene Experten dabei helfen. Die Redaktion der Zeitschrift „Arbeit und Arbeitsrecht“, die seit kurzem offizieller Medienpartner von HRM.de ist, wählt einmal im Monat eine Frage für unseren Newsletter aus.

Neues aus der Lohnpraxis – Februar 2010

Die Bundessteuerberaterkammer möchte das Lohnsteuer- und SV-Recht angleichen und hat dazu Vorschläge erarbeitet. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Beitrag. Lesen Sie außerdem, inwiefern Sie den ursprünglich ausgemachten Auszahlungszeitpunkt einer Abfindungszahlung aus steuerlichen Gründen nach hinten verschieben dürfen und was es neues mit Personalrabatten von Automobilhersteller oder -händler auf sich hat.

Versorgungszusagen für Vorstände und Geschäftsführer: Abweichen von Schutzbestimmungen des BetrAVG

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat sich erstmalig mit der Frage beschäftigt, inwiefern zu Lasten von Organmitgliedern von bestimmten Schutzvorschriften des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG) abgewichen werden kann. Zwar ist das BetrAVG in erster Linie ein Arbeitnehmerschutzgesetz, allerdings können dem BetrAVG unter gewissen Voraussetzungen ebenfalls solche Personen unterfallen, denen aus Anlass ihrer Tätigkeit für ein Unternehmen Versorgungsleistungen zugesagt wurden – das heißt auch Organmitglieder.

Arbeitgeber aufgepasst

Verpflichtung externer Versorgungsträger zur Auskunft gegenüber dem Pensions-Sicherungs-Verein?Um bei Insolvenz des Arbeitgebers die Rentenzahlungen an die Arbeitnehmer übernehmen zu können, ist der Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) als Träger der gesetzlichen Insolvenzsicherung auf die Pflichtbeiträge der Arbeitgeber angewiesen. § 11 Abs. 1 S. 1 Betriebsrentengesetz (BetrAVG) sieht daher vor, dass sich Arbeitgeber, die bestimmte Leistungen der betrieblichen Altersversorgung gewähren, beim PSV zu melden haben. In der Vergangenheit sind zahlreiche Arbeitgeber dieser Erstanmeldungspflicht jedoch nicht nachgekommen und konnten daher nicht zur Beitragszahlung herangezogen werden. Als Konsequenz daraus hat der PSV begonnen, verschiedene Unterstützungskassen durch Verwaltungsakt dazu zu verpflichten, die Namen ihrer Trägerunternehmen zu nennen.

Inside Canudo!

MEDIENDIDAKTISCHE KOMPETENZ & MARKETING KNOW-HOW!Canudo entwickelt interaktive Trainings in elektronischer Form. Doch das beste Training führt nur zum Lernerfolg, wenn es tatsächlich genutzt wird. Deshalb sehen wir den entscheidenden Erfolgsfaktor für eine nachhaltige Vermittlung von Wissen in der Kombination von motivierenden interaktiven Trainings und Kommunikations-Kampagnen.Wir bieten ganzheitliche Lösungen an und verbinden mediendidaktische Kompetenz mit fundiertem Marketing Know-how. Eine Kombination mit Substanz: Hinter der Canudo GmbH stehen Hajo Noll und sein erfahrenes Team aus Profis der E-Learning Branche und die Kommunikationsstärke der etablierten Frankfurter Agentur MOOD! Communications, die mit 50% an der Canudo GmbH beteiligt ist.

HCscore3 – Analyse und Simulation von Personalmaßnahmen im Mitarbeiterportfolio

„Fakten statt Vermutungen“, dies ist der Leitsatz unter dem die H-Faktor GmbH seit nunmehr über acht Jahren Lösungen für das professionelle HR-Management entwickelt. Mit dem HCscore3 – ist nunmehr die dritte Generation von Softwareinstrumenten zur Analyse und Simulation von dynamischen Effekten auf das Mitarbeiterportfolio auf dem Markt. Konzipiert für den direkten Einsatz in Unternehmen und als Unterstützung für Berater zur Analyse der aktuellen Herausforderungen und zur Simulation zukünftig relevanter strategischer Maßnahmen, liefert HCscore3 umfangreiche Funktionalitäten, die weit über eine reine Altersstrukturanalyse hinausgehen. Eine Testversion des HCscore3 finden Sie unter dem folgendem link: http://www.hcscore3.de

Swiss Professional Learning 2010

Zum dritten Mal öffnet die Swiss Professional Learning am 13. und 14. April Ihre Türen in der Halle 6, Messe Zürich.Die Fachmesse für Personal- und Führungskräfteentwicklung, Training und E-Learning bildet die ideale Ergänzung des Angebots der Personal Swiss und richtet sich an Anbieter der Bereiche Weiterbildung und Training, E-Learning und Blended Learning.

Personal Swiss 2010

Personal Swiss: Jour fixe für Personalmanager in der SchweizDie Personal Swiss ist ein Jour fixe für die HR-Branche in der Schweiz. Keine andere Veranstaltung bietet einen derart umfassenden Marktüberblick über innovative Dienstleistungen und Produkte im Bereich Human Resources – und spricht damit mehr Entscheidungsträger mit Personalverantwortung an. Parallel zum etablierten Treffpunkt für Personal-management richtet seit dem Jahr 2008 die Swiss Professional Learning den Fokus auf Weiterbildung und Training.

12 Angelpunkte der erfolgreichen Strategieentwicklung und –umsetzung

Strategieentwicklung und -umsetzung ist ein zentrales Management-Thema: In der Unternehmensleitung, aber auch im mittleren Management. Sonja Radatz hat – ausgehend von ihrem theoretischen Grundverständnis – aus ihrer Praxis der Begleitung von Unternehmen im Strategieprozess heraus 12 Angelpunkte definiert, die über den Erfolg der Strategieentwicklung und -umsetzung entscheiden!

Strategische Inszenierung mit Hertz Automobilvermietung

Strategieentwicklung als strategische Inszenierung, an der die Beteiligten mit Leichtigkeit, Neugier und Spaß teilnehmen und ganz andere Möglichkeiten entstehen lassen? Das erscheint auf den ersten Blick ungewöhnlich; sehr ungewöhnlich sogar. Hans Geißlinger und Stefan Raab wagten sich mit der Inszenierung der „argentinisch-mexikanischen Hasenjagd“ erfolgreich an dieses Neuland heran.

Wirtschaftsbionik: Die Natur zum Vorbild nehmen

Wirtschaftsbionik – so lautet ein neuer Trend in Managementliteratur und -beratung. Kerngedanke ist das Lernen von biologischen Systemen für das soziale System Unternehmen. Doch was bei technischen Neuerungen ohne weiteres funktioniert, stellt in Organisationen eine große Herausforderung dar. Kann die Natur tatsächlich als Vorbild fungieren, wenn es um sinnvolle Veränderungen in Führung, Prozessen oder ganzer Unternehmen geht? Ja, sagt Biologin und Coach Gudrun Happich – aber anders als bislang gedacht.

You´ve got mail

Die Kommunikation mittels E-Mails hat die Kommunikation innerhalb der Organisation und auch die Kommunikation der Organisation nach außen revolutioniert. Aber das wird kaum oder nie bewusst strategisch berücksichtigt bzw. sogar geplant. In diesem Artikel lädt Oliver Bartels zur Reflexion ein: Er beschreibt, warum es aus seiner Sicht einer strategischen Planung der E-Mail-Kommunikation in Unternehmen braucht und was diese vom „bloßen Ausreizen des technisch Möglichen“ unterscheidet.

Der Strategieprozess vom anderen Stern

Strategieprozesse scheitern oft; allzu oft. Oder sie werden gleich von Beginn an externe Berater delegiert. Und scheitern dann nicht selten an der Praxis. Sie werden von monate- und jahrelangen Analysen begleitet, in Tausenden Workshops „umgesetzt“ und mit einem Kopfschütteln der Belegschaft bedacht, die damit nichts zu tun haben möchte. Sonja Radatz skizziert in diesem Artikel den von ihr entwickelten Strategieprozess. Einen Strategieprozess, der von Klarheit, Transparenz und Commitment gekennzeichnet ist.

Drei Erfolgsfaktoren zur Strategiearbeit auf mittlerer Ebene

Positiv ist, wenn eine Strategie entwickelt wird. Tragisch hingegen, wenn diese dann auf der mittleren Ebene „verendet“. Und der Tragödien gibt es in diesem Bereich viele – denn trotz vielfältiger Kommunikations-Maßnahmen werden die meisten Strategien letztendlich nicht in „neue“ Handlungen umgesetzt. Sylvia de Vries beschreibt in diesem Artikel Erfolgsfaktoren für das Gelingen von Strategiearbeit in der Praxis.

Kündigung wegen Vorteilsannahme

§§ 620 Abs. 2, 626 BGB1. Nimmt ein Arbeitnehmer von einem für den Arbeitgeber tätigen Dienstleister ein teures Geschenk an, kann dies eine Kündigung rechtfertigen.2. Das gilt jedenfalls dann, wenn der Mitarbeiter mit der Annahme des Geschenks den Eindruck erweckt, er sei käuflich. Hierin liegt, unabhängig davon, ob es tatsächlich zu einer Handlung kommt, die den Arbeitgeber schädigt, ein Verstoß gegen das sog. Schmiergeldverbot.(Leitsätze des Bearbeiters)LAG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 16. Januar 2009 – 9 Sa 572/08 (rk.)

Bonus nur bei noch bestehendem Arbeitsverhältnis

§§ 157, 242, 306 Abs. 1, 307 BGB1. Ist eine Klausel in einem Formulararbeitsvertrag sprachlich teilbar und wird der unwirksame Teil der Klausel „mit einem blauen Stift“ gestrichen (Blue-Pencil-Test), ist die restliche Regelung aufrechtzuerhalten, wenn sie verständlich und wirksam ist.2. Treffen die Arbeitsvertragsparteien eine entgeltrelevante Zielvereinbarung und legen sie gemeinsam für jedes Geschäftsjahr Ziele fest, wird der Arbeitnehmer nicht unangemessen i. S. v. § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB benachteiligt, wenn der Anspruch auf die Bonuszahlung daran gebunden ist, dass das Arbeitsverhältnis am Ende des Geschäftsjahrs noch besteht.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 6. Mai 2009 – 10 AZR 443/08

Erst nach Kurzarbeit betriebsbedingt kündigen?

Mit zahlreichen Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld hat bereits die letzte Bundesregierung versucht, den massiven Abbau von Arbeitsplätzen zu verhindern. Die Bezugsdauer von 24 Monaten wäre jedoch zum 1.1.2010 wieder auf die gesetzlichen sechs Monate zurückgefallen. Daher hat nun auch die neue Regierung am 25.11.2009 beschlossen, sie erneut bis zum 31.12.2010 auf 18 Monate zu verlängern. Doch viele Unternehmen kommen um betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr herum.

Was tun, wenn die Zeit für Weiterbildung fehlt?

Kürzlich bat mich eine Kundin, einen Workshop über die „Schaffung von Engagement und Selbstverantwortung im Führungskontext“ für ihr Unternehmen zusammen zu stellen. Als ich ihr den groben Ablaufvorschlag präsentierte, meinte sie, „Das ist toll, aber für uns zu anspruchsvoll. Die Beteiligten würden sich bei uns darüber beschweren, dass sie gar nicht die Zeit dafür haben, das im Workshop Erarbeitete in der Praxis umzusetzen. Sie wissen doch, unter welchen knappen Zeitbedingungen wir hier arbeiten.“ Und wie es trotzdem funktionierte erfahren Sie in dieser 2-seitigen Kolumne.

Ritualarbeit

Rituale beschreibt der Autor als aneinander gereihte Verhaltensmuster, die wir im Laufe unseres Lebens konstruiert haben, um z.B. wiederkehrende Situationen schneller zu meistern. Nicht immer wird jedoch dieser gewünschte Effekt gleichermaßen erreicht oder es gibt wie z.B. beim Rauchen „unerwünschte Nebenwirkungen“. Dieses Tool hat zum Ziel, typische Rituale im beruflichen wie privaten Alltag zu erkennen und diese Konstrukte in Eigenregie zu nutzen und zu verändern.

Das 1 x 12 der Leadership Development-Formate

Ein Leadership Development Programm ist ein Leadership Development Programm ist ein Leadership Development Programm. Oder etwa nicht? Nun – vielleicht war das früher so. Sonja Radatz stellt in diesem Artikel 12 von ihr entwickelte und an der Praxis erprobte Leadership Development-Formate vor, die uns eine Idee davon geben, was in diesem Bereich alles möglich ist. Und unsere Phantasie anregen, weiter zu denken, zu kombinieren und zu experimentieren. Lassen Sie sich grundlegend inspirieren!

Training des Trainings!

Was heißt „erfolgreiches“ Training in der Praxis? Welchen Herausforderungen muss sich – vor allem internes – Training heute und morgen stellen, um mit der wachsenden Dynamik und Schnelligkeit Schritt zu halten? Und welche Schlussfolgerungen können wir daraus für die Praxis treffen? Josef Oberneder setzt sich in seinem Artikel mit dem Spiel der Unordnung und der Nichtsteuerung auseinander – mit der Grundlage für die „Trainings“ von morgen und beschreibt auf diesem Weg zehn Aspekte, die ihm bemerkenswert erscheinen.

Training im Trend?

Was konnte Training in der Vergangenheit? Was kann es heute? Was könnte es in Zukunft können? Christine Wirl, Herausgeberin der Zeitschrift Training, wagt an dieser Stelle einen persönlichen Blick zurück und vorwärts. Eine interessante Bestandsaufnahme.

Der Dialog: Kollektives Denken als Trainingsinstrument

Manchmal stoßen Seminarleiter in heiklen Trainingssituationen an ihre Grenzen: Vor allem dann, wenn es in internen Trainings um die Komponente der Weiterentwicklung als Seminargruppe geht, wenn – am Rande oder mit als Kernprogramm eines Trainings– gemeinsam über wichtige Themen nachgedacht und Antworten gefunden werden oder oft nur latent bestehende Konflikte angesprochen werden sollen. In solchen und vielen anderen Situationen eignet sich der Dialog als erfolgreiches Instrument, in dem die Teilnehmer im gesicherten Rahmen auch Themen ansprechen, die heikel sind und normalerweise eher vermieden werden. Eelco de Geus stellt in seinem Artikel dieses Werkzeug vor und beschreibt dessen Anwendung auf Trainingssituationen aus seiner Praxis heraus.

Warum jeder sich selbst der beste Trainer ist

Was können wir aus Trainings und Büchern lernen? Nichts, meint David Schmaltz lapidar. Denn jeder von uns ist sein eigener bester Lehrmeister, wenn es darum geht, persönlichen Wandel zu erleben und profund zu lernen. Warum er das so sieht und wie wir den persönlichen Wandel selbst meistern können, beschreibt er in diesem Artikel.

Lernen ohne zu lehren

Was passiert, wenn der Trainer konsequent und durchgängig die Expertenrolle seinen Teilnehmenden lässt und „nur noch“ dafür sorgt, dass für die Teilnehmenden optimale Lernprozesse stattfinden? Oder anders gefragt: Wie können wir ein Lernen ohne zu lehren implementieren? Katalin Hankovsky und Peter Szabo gehen in ihrem Artikel dieser Frage in Form eines Dialogs nach. Sie überlassen es dabei uns Lesern, die passenden Schlüsse daraus zu ziehen und daraus das in unserer Praxis zu etablieren, was uns relevant erscheint.

Erlebte Erfolgsfaktoren in Inhouse-Training

Können wir uns heute und morgen noch leisten, dass Trainings „schlecht laufen“? (Ach ja: Konnten wir uns das gestern leisten?) Und um noch viel tiefer und nachhaltiger in die Kerbe zu schlagen: Was müssen wir tun, um das Maximale aus Trainings herauszuholen? Sonja Radatz geht in ihrem Artikel davon aus, dass der Erfolg von Trainings zu einem großen Teil gestaltbar ist und schildert Faktoren, die das Erfolgspotential von Trainings nachhaltig steigern. Mit einigem Aufwand natürlich. Aber schließlich gilt ja gerade für diesen Markt: Etwas Billigeres können wir uns nicht leisten.

Warum Projekte anders laufen…

Der Autor beschäftigt sich in der aktuellen Kolumne damit, warum Projektmanagement immer mit dem Phänomen von Komplexität, der nicht Vorhersehbarkeit zu tun hat.

Systemische Kreisläufe: Lösung von Konfliktherden in Projekten

Bei Konflikten, Unstimmigkeiten oder negativer Energie in Projekten werden Beratungsunternehmen oft eingeladen, etwas Ruhe in das Projekt und das Projekt wieder auf Schiene zu bringen. Doch diese Kursänderung kann nur vom System „Projektteam“ selbst wahrgenommen und in Angriff genommen werden. Franz Fischer stellt in seinem Artikel ein Tool vor, das sich schon mehrmals in kritischen Projekten bewährt hat.

Herausforderung „Laterale Führung“

Was bedeutet „lateral führen“ in der Praxis – und worauf lassen Sie sich ein, wenn Sie ein Team ohne Führungsverantwortung oder die Projektleitung auf Zeit übernehmen? Sonja Radatz gibt dazu einen kurzen, knappen Überblick, der Ihnen hilft, die Situation für sich besser einzuschätzen und Ansatzpunkte für einen erfolgreichen Umgang mit dieser Herausforderung zu finden.

Die Wiederentdeckung des Augenblicks: Natürliche Energie schaffen und gekonnt nutzen

Wir kümmern uns meist bis ins Kleinste um die Gestaltung unserer Beziehungen im Business: Da werden Verkaufsskripts mit genauen Gesprächsabläufen erstellt, Reklamationsprozesse vorgegeben, Gesprächsleitfaden für das Mitarbeitergespräch erarbeitet oder Kundenbindungsprogramme definiert. Aber: Passt das, was wir vorfertigen, stets zu den Gelegenheiten, die sich im Augenblick bieten? Fließt dann natürliche Energie? Können wir die Kraft des Augenblicks voll und ganz nutzen? Stephen Lundin lädt uns im zweiten Teil seiner Serie ein, den Augenblick wieder zu entdecken und von den Straßenkünstlern – ja, den Straßenkünstlern! – zu lernen.

Die Macht lösungsfokussierten Ver-Führens

Für Projektleitende gehört es zum Alltag, verantwortlich gemacht zu werden für Ergebnisse, welche ein Projektteam zu erbringen hat, dessen Mitglieder mehrheitlich nicht ihnen sondern verschiedenen Linienvorgesetzten unterstellt sind. Führung auf Basis hierarchisch gegebener Macht ist nicht möglich. Wie mächtig können Projektleitende trotzdem sein? Das „lösungsfokussierte Ver-Führen“ ist eine Chance.

Projekte mit Tapetenbahnen planen

Beim Planen komplexer Projekte müssen oft viele Bereiche und Menschen mit teils unterschiedlichen Interessen integriert werden. Einfach und für alle anschaulich gelingt dies mit der Roadmap-Methode – ein paar Tapetenbahnen und Tischkärtchen genügen als Hilfsmittel.

Angenommen, wir wollten mehr Spaß haben in unseren Teamsitzungen …

Wenn alle Teammitglieder eigentlich schon mit Arbeit eingedeckt sind und sich ständig in einem Tauziehen zwischen verschiedenen Projekten oder Linie und Projekt fühlen; wenn der Projektleiter keine „Machtmittel“ in der Hand hat, die Aufmerksamkeit der Teammitglieder auf das anstehende, eigene Projekt zu fokussieren – aber dennoch nach oben für den Projekterfolg in der verfügbaren, knappen Zeit verantwortlich ist; dann wähnen sich viele Team- bzw. Projektleiter in der herausfordernden Situation des „Wettbewerbs mit anderen Projekten“, ihre Sitzungen noch interessanter, noch effektiver und noch spannender zu gestalten, um sich das Engagement der Beteiligten im Projekt zu sichern. Johannes Herwig-Lempp beschreibt in diesem Artikel, wie dies in der Praxis ganz einfach gelingen kann – mit kleinen, einfachen Interventionen.

Fünf kurze Minuten, die das Projekt-Commitment verändern

Wie Sie für Ihr Projekt Mitglieder anwerben, bestimmt, ob daraus jemals echtes Commitment entsteht: Sie machen einen Vertrag? Sie erledigen den gesamten Deal per Telefon? Sie haben Ihre Mitglieder bei der letzten „Betriebsmittelzuweisung“ in einem Kuhhandel „erworben“? Wenn Ihr Projekt ein Team erfordert, das mit voller Begeisterung dabei ist (und um die Antwort gleich vorweg zu nehmen: Ja, das braucht es), dann werden Sie in Ihrer Art, neue Projekte zu „verkaufen“, wahrscheinlich etwas umdenken müssen. Glücklicherweise können Sie in nur fünf Minuten einen echten Unterschied in der Praxis erzeugen. Lassen Sie sich darauf ein…

Neues Denken in der Projektorganisation anstatt der „Quadratur des Kreises“

Der Konflikt zwischen Linienorganisation und Projektmanagement in hierarchischen Matrixorganisationen scheint ein unlösbarer zu sein. Am Beispiel von IT-Projektmanagement, der Entwicklung von Eigensoftware bzw. der Implementierung von Fremdsoftware in eine bestehende IT Landschaft, beschreibt Manfred Ehrlich, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung in einem international tätigen IT-Unternehmen mit knapp 800 Mitarbeitern, einen alternativen Lösungsansatz, der einen möglichen Ausweg aus diesem Dilemma aufzeigt.Manfred Ehrlich

Laterale Führung – erfolgreich gelebt

Lateral führen – ein neues Modewort oder eine Bezeichnung für etwas, das uns schon seit längerer Zeit beschäftigt, vielfach sogar Kopfzerbrechen bereitet und nur jetzt endlich einen Namen erhält? Fest steht: Mehr als zwei Drittel aller Führungskräfte, die temporär oder „fix“ Teams leiten, führen lateral – mit anderen Worten: haben keine Mitarbeiterverantwortung. Für sie gab es bislang – vom rein sachorientierten Projektmanagement abgesehen – noch wenig Führungsausbildung, zumal auch der Begriff „Führung“, wie er traditionell verstanden wird, hier nicht einmal optimal passt. Sonja Radatz beschäftigt sich in diesem Artikel mit der Situation dieser „Führungskräfte“ – und mit deren Aufgaben in der Praxis.

Bauchfrei oder Boxer?

Roland Graf schreibt diesmal in seiner Kolumne über „das Florianiprinzip für G’scheite und Aktive“ und den von oben und unten getriebene Sandwich-People in 3 D: Demographie, Druck und Depression.

Der Entscheidungs-Fragebogen

Im Laufe der Jahre hat die Autorin eine Fragen-Checkliste aus der Praxis heraus erarbeitet, die ihr hilft älteren Arbeitssuchenden neue Möglichkeiten und Chancen aufzuzeigen.

Zentrale Aspekte für die Karrierebegünstigung 40+ – aus subjektiver Sicht

Mit 40 schon zum alten Eisen? Waren es vor kurzem noch die 50+-KandidatInnen, die das Dilemma „zu alt für den Arbeitsmarkt und zu jung für die Pension“ schmerzvoll erfahren mussten, werden aufgrund der demographischen Entwicklung in den kommenden fünf bis zehn Jahren auch die 40-jährigen im verstärkten Ausmaß davon betroffen sein. Dieses leider oft viel zu verfrüht brachliegende Humankapital stellt jedoch eine äußerst wertvolle Ressource für die Zukunftssicherung unserer Betriebe dar, die es zu nutzen gilt! Gudrun Felbar-Grilnberger schildert aus ihrem Personalberateralltag, was eine/n 40+-Bewerber/in aus ihrer persönlichen Sicht für ein Unternehmen interessant macht.

Das FISH! ™ Phänomen Die Wiederentdeckung der Einfachheit in der HR-Mission

Das FISH-Phänomen in der Personalentwicklung: In dieser neuen Serie wendet Steve Lundin das von ihm mit begründete Bestseller-Konzept FISH!™ auf den HR-Bereich an. Das Ergebnis ist reich an Überraschungen. Im ersten Teil der Serie geht es um den Weg „back to the roots“ – um die Entdeckung der Einfachheit im HR-Bereich. Steve Lundin beschreibt darin, dass es an der Zeit für die Personalentwicklung ist, seinen einzigartigen Platz am Tisch der Entscheidung an der Spitze des Unternehmens einzufordern. Die Zukunft der Organisation und die von den Mitarbeitern erlebte Arbeitsqualität werden aus seiner Sicht rosiger werden, wenn die PE ihren Tribut fordert.

Eine Annäherung an das 40+-Thema aus (m)einer Praxis

Solange es uns nicht betrifft, kann es uns ja einerlei sein. Aber die Frage, die sich Britta Alder in diesem Artikel aus ihrer Praxis als Karriereentwicklerin beim AMS (Arbeitsmarktservice) stellt, ist durchaus nachdenkenswert: Wo sind sie geblieben, die noch gar nicht Alten, sondern höchstens älteren Jungen? Unverblümt spricht sie die Problematik an, die sie täglich erlebt, und beschreibt so manchen Ansatzpunkt in der Praxis.

Mentoring: Hofnarrentum auf gleicher Augenhöhe

Mentoring bietet heute schon fast jedes Unternehmen mehr oder weniger überzeugt und überzeugend an. Die Frage, die sich Sabine Predinger bei der Betrachtung der Mentoring-Umsetzung in ihrem IT-Unternehmen stellte, lautet: Besteht vielleicht ein Zusammenhang zwischen ernsthaft betriebenen Mentoring-Beziehungen und der Problematik „40+“?

Generationendialog im Unternehmen

Sind Ältere also genauso leistungsbereit und -fähig wie die Jungen, Dynamischen, Karriereorientierten? Ja, nur anders. Und beides sollte aus Sicht der Autoren gefördert werden. Das macht den Generationendialog und seine konkreten Ausprägungen so attraktiv für die Unternehmen. Aber nicht nur das: Er spart auch eine Menge Geld. Und nutzt Ressourcen.

„Senior“ Knowledge Management: Wissen kostet.

Durchgängige Karriereverläufe gehören der Vergangenheit an. Kaum jemand kann vorausplanen, in welcher Weise sich sein Erwerbsleben entwickeln wird. Gut ausgebildete Junge werden vermehrt als Ersatz für erfahrene ältere Arbeitnehmer eingesetzt. Rationalisierungsmaßnahmen stehen auf der Tagesordnung. Die Unternehmen müssen sparen und dies tun sie häufig, indem sie billig am Arbeitsmarkt einkaufen und Erfahrung und Expertise outplacen. Aber laufen die Unternehmen nicht Gefahr, hier einer Fehlkalkulation zu unterliegen? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich Anja Lasofsky-Blahut in ihrem Artikel.

Die jungen Alten in Unternehmen

Die Lebenserwartung in unserem Wirtschaftsraum steigt laufend, auch das Pensionsantrittsalter wird nach oben verschoben. Paradoxerweise gelten gleichzeitig in vielen Unternehmen bereits Frauen ab 40 und Männer ab 45 als „alt“. Und zwar mit allen Konsequenzen, obwohl der qualifizierte Nachwuchs demographisch nicht gesichert ist. Katharina Fischer-Ledenice beleuchtet in diesem Artikel die betrieblichen Hintergründe der spezifischen Umgangsweise mit den „jungen Alten“ und skizziert aus ihrer Sicht die neuen Herausforderungen für Unternehmen.

Das „40+“-Phänomen: Ein unumgänglicher „Tatbestand“?

Alle sprechen darüber, aber keiner würde jemals das Fortbestehen des Phänomens an sich in Frage stellen: Die Rede ist vom „40+“-Phänomen – der Wahrnehmung, dass immer mehr „Junge“ die immer jüngeren Älteren ersetzen. Sonja Radatz wagt den Schritt und betrachtet erstmals, wie wir dieses Phänomen möglicherweise erzeugen, anstatt ausschließlich das Phänomen an sich zu bewerten. Doch selbst bei der Bewertung des Phänomens entdeckt sie ganz neue Seiten.

Bernhard Schelenz (Hrsg.): „Personalkommunikation: Recruiting!“

Die klassische Stellenanzeige war gestern. Heute zählt für das Recruiting ein erfolgreicher Mix an verschiedenen Medien, in denen sich Unternehmen zielgruppengenau präsentieren. Attraktive Arbeitgeber sind vor allem deshalb attraktiv, weil sie erfolgreich ihre Ziele kommunizieren. So wird die Personalkommunikation zunehmend zum entscheidenden Schlüssel des Unternehmenserfolgs.

Einsichts- und Übertragungsfrequenzen

Der Autor hinterfragt sich – sein Denken, sein Vermitteln, sein Schreiben – in dieser Kolumne selber. Es geht dem Grund nach, warum er es – auch wenn er weiß, dass manch andere sich mit dem Thema bereits beschäftigt haben – trotzdem macht.

Achtsamkeit in systemischer Beratung und im Coaching

“Das Wichtigste was du tust, ist das was du gerade tust, der wichtigste Mensch ist der, der dir im Moment gegenübersteht”. So leitet der Autor seinen Artikel ein und skizziert zwei konkrete Tools zur Übung von Achtsamkeit.

Der Paradigmenwechsel in der Beratung

Welche Grenzen unseres Denkens müssen wir überschreiten, wenn wir uns auf systemische Beratung einlassen? Das sind gleichzeitig auch die Erfolgsfaktoren in der „neuen“ Beratung. Und diese schildert Sonja Radatz in 12 Stichworten aus ihrer langjährigen Erfahrung mit komplexen Beratungsprozessen.

Round Table Talk2 gether: The Engine for Changes

“Man kann nicht nicht kommunizieren“, stand auf dem Einladungsschreiben für die Round Table Veranstaltung, die an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen der Division Pigmente und Additive der Firma Clariant, einem führenden Unternehmen der Spezialchemie, ging. Das Zitat von Paul Watzlawick sollte die Teilnehmer schon im Vorfeld dazu anregen, über ihre eigene Kommunikation und die Kultur im Unternehmen nachzudenken: Wie kommuniziere ich selber, wie kommuniziert die Unternehmensleitung und wie kommt die Botschaft beim Empfänger an?

Der systemische Ansatz am Beispiel von Coaching

Was macht Coaching aus? Wo ist es sinnvoll einzusetzen? Und was sollte dabei zentral beachtet werden? Sibylle Loidl nimmt den systemischen Coaching-Ansatz in ihrem Artikel unter die Lupe und betrachtet die Besonderheiten der systemischen Beratung von Individuen aus einer sehr nahen Perspektive.

Wenn Unternehmen neue Wege beschreiten

Jahrelang optimieren Unternehmen ihre Abläufe – sei’s in der Fertigung, im Vertrieb oder beim Qualifizieren der Mitarbeiter. Doch dann stellen sie irgendwann fest: Quantensprünge können wir so nicht mehr erzielen. Hierfür wären ganz neue Verfahren nötig. Um solche „Musterwechsel“ zu vollziehen, müssen Unternehmen auch die Annahmen, die hinter ihren gewohnten Verfahren stecken, hinterfragen. Nur dann können sie wirklich neue Lösungswege entwerfen.

10 Erfolgsfaktoren für das Top Management im systemischen Beratungsprozess

Viel zu selten tauchen die Mitglieder des Top Managements „real“ in Beratungsprozessen auf. Sie werden meist als Marionettenspieler im Hintergrund erlebt, die ihre Puppen in den verschiedenen Beratungsworkshops tanzen lassen – um dann hinterher die Performance auseinander zu nehmen und vernichtende Kritiken auszustellen. Welche Rolle kann das Top Management in einem systemischen Beratungsprozess idealerweise spielen? Und inwieweit hat dies Auswirkungen auf die Ergebnisse? Sonja Radatz arbeitet aus ihrer langjährigen Beratungserfahrung insgesamt 10 Erfolgsfaktoren heraus, mit denen das Top Management die Beratungsergebnisse maßgeblich positiv beeinflussen kann.

Optimale Zukunftsaussichten in einer Global Economy schaffen

Wie oft stehen wir vor den Standards und Regeln, Produkten und Prozessen, Kommunikations- und Informationsstrukturen und all dem, was wir im Unternehmen täglich leben und kapitulieren angesichts der hartnäckigen Wiederholung der Vergangenheit? Wie oft wollen wir etwas ganz Neues schaffen, weil wir sicher sind, dass es an der Zeit ist, und ertappen uns dabei, weiter im Fahrwasser des Alten zu waten? Peter Senge und seine Forschungskollegen vom MIT Massachusetts gehen diesem Schlüsselfaktor für Veränderung bzw. Bewahrung auf den Grund und beschreiben in diesem Artikel ihre Erfahrungen über die Schlüsselfaktoren für tiefgreifende Veränderung.

TDS-Dienstleistungen für Personalabteilungen künftig auch in der Schweiz

Der Dienstleister TDS bietet seine Services für Personalabteilungen ab sofort auch in der Schweiz an. Das Angebot umfasst unter anderem die Übernahme der Salär- und Reisekostenabrechnung sowie der Personaladministration und des Bewerbermanagements. In Deutschland ist TDS mit 750.000 Abrechnungen pro Monat der Marktführer für die Auslagerung administrativer Prozesse aus dem Personalwesen (HR Business Process Outsourcing, BPO) im Mittelstand.

Gedankenreise

Die Gedankenreise stellte eine wunderbare Möglichkeit für die Selbstreflexion dar. Die in diesem Artikel dargestellte Gedankenreise kann sowohl in Gruppen, etwa in einem Selbstmanagement-Seminar oder in einem (Führungskräfte-)Workshop, als auch ganz einfach an einem selbst angewendet werden.

Kleines Abschlussgeschenk

Bei einem Workshop mit einem Team stellt sich oft die Frage, wie wir denn einen sorgfältigen Abschluss finden können, bevor wir die Umsetzung definitiv den Teilnehmenden (Teammitgliedern) übergeben. Dieses Tool stellte eine kleine Übung dar, die den Teammitgliedern ermöglicht, bestärkt und sehr zuversichtlich den Workshop abzuschliessen.

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

„Work is love in action“, so lautet ein Sprichwort. Wo Arbeit nicht nur (über)lebensnotwendig, sondern auch Sinn-stiftend sein soll, braucht es eine Ausrichtung, die sich mit den wesentlichen Anliegen von Menschen verbindet. Hierzu einige Stichworte.

9 Ansatzpunkte für ein erfülltes Leben

Wo können wir ansetzen, wenn wir ein erfülltes Leben leben möchten, wenn wir mit uns und unserem Handeln zufrieden sein wollen, wenn wir mit uns selbst eins sein möchten? Bernd Linder-Hofmann und Manfred Zink beschreiben in ihrem Artikel Ansatzpunkte, die ihnen in ihrer persönlichen Lebenspraxis als tauglich erschienen sind, um das eigene Tun in Frage zu stellen und neu zu definieren.

Am Dach der Welt

Was wollen wir wirklich? Und denken wir bei dem, was wir wollen, immer auch an alle Rahmenbedingungen, mit denen wir umgehen müssen – wie auch an die (potentiellen) Folgewirkungen, die sich durch die Verfolgung unserer Ziele ergeben? Stefan Gatt, Trainer und Coach, aber auch Extrembergsteiger, überträgt an dieser Stelle seine Erfahrungen aus dem Bergsteigen auf mögliche Führungssituationen. Sämtliche Parallelen zu alltäglichen Situationen sind „natürlich rein zufällig“ und mögliche Lösungen sind einzig und alleine Lösungen aus der Welt des Autors.

Berufung, Kommunikation und Coaching

Wenn Sie das Wort „Berufung“ hören, welche Gedanken kommen Ihnen dann spontan in den Sinn, welche Assoziationen haben Sie mit diesem Begriff? Tauchen vor Ihrem geistigen Auge etwa hochbegabte MusikerInnen oder KünstlerInnen auf? Oder denken Sie bei Berufung vielleicht an Priester, Ordensleute oder spirituelle LehrerInnen? Berufung, ist das nur etwas, das auf „Auserwählte“, auf ganz besondere Menschen zutrifft? Oder ist Berufung doch etwas Anderes? Alexander Kaiser schildert in seinem Artikel seinen neuen Coaching-Ansatz zur Erarbeitung der eigenen Berufung.

Die Kunst, unter sich selbst zu leiden – denn Sie müssen nicht was Sie tun!

Lassen Sie sich im nachfolgenden Artikel auf eine Reise durch Ihr eigenes Leiden mitnehmen. Der Autor stellt Ihnen in zehn Meilensteinen vor, wie es Ihnen gelingt, (noch mehr) unter sich selbst zu leiden. Der Artikel ist ein Auszug aus dem im September 2007 erscheinenden Buch: „Leidensweg Beruf – denn Sie müssen nicht, was Sie tun“ von Sonja Radatz und Oliver Bartels. Schließen Sie bitte Ihren Gurt, stellen Sie die Sitzlehnen senkrecht und los geht es.

Systemisch beraten mit dem Lebenshaus-Modell ®

Wie ist das bei Ihnen? Tun Sie von manchen Dingen (zu) viel und von anderen (zu) wenig? Was nimmt „sich“ in Ihrem Leben Raum und wofür geben Sie den Platz gerne her? Petra Ritter lädt Sie mit Fragen dieser Art auf einen Besuch in Ihrem persönlichen Lebenshaus ein. Dort können Sie sich klar werden, worum es Ihnen wirklich geht. In diesem Artikel wird das neue Beratungsmodell als Begleitung bei der Selbstreflexion beschrieben und soll Sie unterstützen, in Ihrem Leben Architekt und Baumeister gleichzeitig zu sein.

Wie ich erkenne, was ich wirklich will

Es ist immer wieder ein zentrales Thema: In allen Berufsgruppen, in allen Hierarchiezugehörigkeiten: Was will ich wirklich? Diese Frage schieben wir immer wieder gerne weg oder überlassen deren Antwort anderen, die in Potentialanalysen oder Eignungsprüfungen herausfinden sollten, was wir „wirklich“ wollen und wozu wir „wirklich“ geeignet sind. Allerdings: Lässt sich diese Frage überhaupt delegieren? Sollten wir uns nicht jeden Tag fragen, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind – und beizeiten die passenden Weichen stellen? Sonja Radatz liefert in ihrem Artikel eine Anleitung zur Selbstreflexion.

Die begehbare Skala im Raum

Wenn Sie mit dem Team innerhalb kurzer Zeit eine sehr ressourcenorientierte Bestandesaufnahme der aktuellen Situation (zum aktuellen Thema) machen möchten und gleichzeitig individuelles Lernen fördern wollen, dann kann die Arbeit mit einer Skala im Raum sehr hilfreich sein.

Personalentwicklung in und mit Teams

Personalentwicklung lebt von der sichtbaren Umsetzung. Kann man als Personalentwickler Teams zur Kundenfreundlichkeit entwickeln? Wie kann Teamentwicklung aus evolutionärer Sicht erfolgreich gestaltet werden und dazu beitragen, dass die Personalentwicklungsarbeit zu einer Erfolgsgeschichte wird? Auch in diese Ausgabe der LO befassen wir uns in unserer Serie mit Instrumenten evolutionärer Personalentwicklung, die allesamt erfolgreich eingesetzt wurden. Wir haben für und gemeinsam mit Personalentwicklern Designs und Methoden entworfen, die „kundenorientierte Teams“ zum Ziel haben. Der Autor stellt Ihnen ein erläutertes (Beispiel-)Design aus der Praxis vor.

„Gut aufgestellt“ im Team – aber wie?

Natürlich möchte jeder Teamleiter, dass das eigene Team gut aufgestellt ist. Aber: Welche Ingredienzen braucht es dafür, die Berücksichtigung welcher Tools oder Rahmenbedingungen ist dafür hilfreich? Dies beantwortet Renate Daimler aus ihrer Sicht in diesem Artikel. Und geht davon aus, dass die Begriffe „Lust auf Mehr“ machen…

Die Bäume der Erkenntnis…

Sollte man den Wald vom Gegenhang beobachten? Oder sich rein wagen? Sehen wir dann „nur“ die Bäume? Was steckt hinter der Aufstellungsarbeit und warum es nicht notwendig ist alles zu wissen beschreibt der Autor – welcher sich selbst als Neugierologe bezeichnet.

Kickoff Allianz – neue Strategien und Zusammenarbeit

Was für unternehmensinterne Linien- und Projektteams gilt, betrifft noch viel mehr Kooperationen, an denen sich zwei oder mehr Unternehmen beteiligen: Es ist wichtig, sich gemeinsam „gut aufzustellen“, um die meist als schwierig erlebte Zusammenarbeit so erfolgreich wie möglich zu gestalten. Dabei wählen viele Kooperationsteams den Weg, aus Teamklausuren „Informationsveranstaltungen“ zu machen – und gehen damit oft an den relevanten Themen vorbei. Die Anwälte Steinpichler und Schulte-Uffelage versuchten mit dem Kooperationspartner Allianz einen anderen Weg, um ihre Zusammenarbeit zu festigen, auszubauen und ihr eine für alle Beteiligten passende Richtung zu geben.

Weiterbilden oder weiter bilden?

Bringt der betriebliche Einsatz von Bildungsmaßnahmen den einzelnen Angestellten, das Management oder gar die gesamte Organisation weiter? Die etymologische Betrachtung der „Weiterbildung“ geht der Autor in seiner Kolumne nach und fragt nach der Qualität dieses „weiter“.

Das Entwicklungs? – Dreieck

Das von der Autorin entwickelte PE-Dreieck fokussiert auf die potentielle Reduzierung der Aufgaben und ermöglicht eine individuelle Abschätzung bzw. Priorisierung aufgrund von drei Kriterien.

Ein Leben nach der Personal-„Entwicklung“

Es klingt ja sehr einfach, die Personalentwicklung „neu zu definieren“. Aber was könnte das im Einzelnen heißen, welche sind die wichtigsten Ansatzpunkte? Sabine Schleedorfer versucht hier, auf knappem Raum die zentralen Themen mit Hintergrundwissen und praxisorientierten Fragen zu verbinden.

Personalentwicklung am ersten Tag

Wie kann ein Ausbildungsstart aus evolutionärer Sicht erfolgreich gestaltet werden und dazu beitragen, dass die Ausbildung zu einer Erfolgsgeschichte wird? Im Start der neuen LO Serie „Instrumente evolutionärer Personalentwicklung“ stellt Ihnen Oliver Bartels ein in der Praxis erfolgreich eingesetztes Design zur evolutionären Gestaltung des Beginns einer betrieblichen Ausbildung für Lehrlinge und Trainees vor.

Personal entwickeln – Fit für die Zukunft

Wie können wir von der „Personalentwicklung“ konsequent und erfolgsorientiert in Richtung „fit machen für die Zukunft“ weiterdenken? Das schildert Hans-Jürgen Henze, Abteilungsleiter Personalentwicklung der SIGNAL IDUNA Gruppe in Dortmund und Hamburg. Er bricht bewusst mit vielen traditionellen Ansätzen und schafft die Voraussetzung für eine selbstverantwortliche Weiterentwicklung in einem erfolgreichen Unternehmen.

Coaching im Kontext des „Mobbing-Phänomens“

Wie ist das Phänomen Mobbing aus systemisch-konstruktivistischer Sicht im Vergleich zu einer linearen Sichtweise einzuordnen und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den Mobbingbetroffenen und die Rolle des Coaches in diesem Kontext? Ist ein von Mobbing Betroffener tatsächlich dazu verurteilt, in der Opferrolle zu verharren oder kann er sich selbst und seine Beziehung zum Rest des Systems auch anders beschreiben, erklären und bewerten – und auf diese Weise andere Handlungsmöglichkeiten entwickeln? Damit beschäftigt sich Eveline Stopfer in diesem Artikel, der überraschende Perspektiven bietet.

Good bye PE: Krisis des personalen Lernens in Organisationen

Mit etwas genauer Beobachtung und ein wenig Glück werden wir Zeugen einer Revolution, die sich seit etwa dreißig Jahren in den Organisationstheorien eingebracht hat, derzeit sich in einer zaghaften Diskussion befindet und wahrscheinlich im nächsten Jahrzehnt zu einem elaborierten Zwischenstopp kommen wird: Die Rede ist von der Revolution der Organisation, von einer Umstellung von personalem zu organisationalem Lernen – vielleicht sogar einer Art Krisis der Personalentwicklung (PE)… Mit seinem Artikel „Good bye PE“ beschreibt Josef Oberneder sehr pointiert seine Wahrnehmung der aktuellen Situation in der PE – und vermittelt zukunftsfokussierte Antworten für deren neue Ausrichtung.

Personal „entwickeln“?

Die evolutionäre Personalentwicklung muss die Ziele des Unternehmens, der Mitarbeiter aber auch die Ziele der jeweiligen Führungskraft unter einen Hut bringen. Dafür müssen Personalentwickler viele Fragen an viele interne Kunden und auch an sich selbst stellen. Daran führt kein Weg vorbei – behauptet der Autor. Dafür kann sich Personalentwicklung erfolgreich im Unternehmen aufstellen – verspricht er…

Personal „entwickeln“? Vier Fragestellungen und eine Neuorientierung

Stellen wir erst einmal in Frage, dass wir Personal „entwickeln“ können, zerfällt das gesamte Konstrukt der „Personalentwicklung“, wie sie traditionell gehandhabt wird, und wir werden auf vier zentrale Fragestellungen zurückgeworfen, auf die Sonja Radatz in diesem Artikel neue Antworten sucht. Aber nicht nur das: Sie liefert auch einen praktikablen Ansatz für die Neuorientierung.

Der Identitätskreis

Was tun, wenn das oft weit verstreut arbeitende Team aus Vertriebsmitarbeitern einerseits eine klare gemeinsame Identität hat und nach außen zeigen sollte, und gleichzeitig konkrete, genau abgesteckte Vorgaben diesbezüglich nicht durchsetzbar erscheinen, weil eben die Vertriebsmitarbeiter so schwer „steuerbar“, „kontrollierbar“, ja sogar kaum „greifbar“ erscheinen? Wer sich auf das „vorgabefreie“ Experiment einlässt, wird mit dem hier beschriebenen Tool viele positive Erfahrungen sammeln:

Stichworte zur Führung im Vertrieb

Verschiedene Begriffe werden mit dem Thema „Führung im Vertrieb“ in Verbindung gebracht. Die Autorin erklärt im Lexikon diese verschiedenen Begriffe aus ihrer evolutionären Sicht; und es kann sein, dass Ihnen manches überraschend – oder sogar überraschend einfach erscheint.

Führen im Vertrieb

Führen an sich empfinden die meisten Menschen bereits als große Herausforderung. Führung im Vertrieb scheint nach Aussagen vieler Führungskräfte noch ein wenig schwieriger zu sein. Was macht die Führung im Vertrieb zu etwas Besonderem? Und wie können Führungskräfte im Vertrieb mit den erlebten Rahmenbedingungen erfolgreich umgehen? Das beschreibt Sonja Radatz im letzten Teil ihrer Serie.

Evolutionäre Fragen

Können evolutionäre Fragen die Führungsarbeit verändern? Und wenn ja, wie? Diese Frage stellte sich Elke Steinhanses, Bereichsleiterin im Vertrieb der Thalia Buchhandlung am Beginn des Coaching-Lehrgangs, den sie besucht hat. Heute stellt sie sich diese Frage nicht mehr – aber sie kann einschlägige Erfahrungen weitergeben, wie sich evolutionäre Fragen speziell im Vertrieb in vielerlei Hinsicht erfolgreich anwenden ließen.

Evolutionäres Vertriebsmitarbeiter-Coaching

Insbesondere im Vertrieb wurde das aus dem Sport abgeleitete Coaching zu allererst angewendet, um aus den Mitarbeitern möglichst viel herauszuholen: Schneller, höher, weiter – das war und ist immer noch die Devise im Vertriebsmitarbeiter- Coaching.Eine Frage, die wir uns allerdings stellen können, lautet: Geht es denn heute und morgen (noch) um ein „Mehr“ – oder geht es darum, aus jedem Mitarbeiter das jeweils „Einzigartige“ für ganz spezifische Situationen herauszuholen, um für einen Wettbewerb des One-to-One-Vertriebs der Zukunft optimal gerüstet zu sein?

Verkaufsmitarbeiter virtuell führen

Führungskräfte stehen oft vor Fragen, wie „Wie können Mitarbeiter über Distanz geführt werden?“ oder „Wie kann sichergestellt werden, dass alle Mitarbeiter im Sinne des Unternehmens denken und handeln und zuverlässige Leistungen erbringen, auch wenn sie nicht in unmittelbarer Nähe sind?“ Die Autorin beschreibt Antworten auf die virtuelle Führung aus evolutionärer Sicht.

Verkaufserfolg nachhaltig sichern

Sind Vertriebsmitarbeiter „wirklich“ motivierter, weil Sie ihnen noch mehr und noch höhere Prämien zahlen? Erzielen sie denn wirklich mehr Umsatz durch noch mehr Kennzahlen und noch mehr Kontrolle? Agieren sie wirklich im Sinne des Unternehmens aufgrund der x-ten Verkaufsschulung über DAS richtige Verhalten im Kundengespräch? In ihrem Cover-Artikel beschäftigt sich Sabine Freudenthaler mit den besonderen Herausforderungen der Führung im Vertrieb und stellt neue Methoden und Instrumente dazu vor.

Erwartungen an die Vertriebsführung innovativ bedienen

Wie können Führungskräfte im Vertrieb simultan den verschiedenen Erwartungen an sie gerecht werden, ohne „Sisyphos-Arbeit“ zu leisten oder zwischen den Forderungen unterschiedlicher Erwartungsseiten – Unternehmensleitung, Kunden, Mitarbeitern, Schnittstellen – zerrieben zu werden? Das beschreibt Sonja Radatz in ihrem Artikel, der sich an praktizierende Führungskräfte im Vertrieb richtet.

Mit Netzwerken Innovation sichern

Dass viele Organisationen im Alltag „funktionieren“, hat wesentlich damit zu tun, dass sich unter dem Mantel formaler Regeln schon immer Kulturen und Subkulturen entwickelt haben, in denen situative Regeln die objektiv vorgegebenen ablösen.

Stroytelling

Wer auf spielerische und gleichzeitig einfache Weise die Erfahrungen der Mitarbeiter für die Erarbeitung von Teamstandards in der Zukunft vernetzen will, ist mit Storytelling, das meines Wissens erstmals von Martin Rutte aus den USA kommend als Begriff geprägt und verbreitet wurde, bestens bedient.

Begriffe zum Thema „Wissen managen“

Verschiedene Begriffe werden mit dem Thema „Wissensmanagement“ in Verbindung gebracht. Einige, wie z.B. das Wort „Daten“ oder „Informationen“ aus der alten Welt; andere, wie z.B. der Begriff „Communities of Practice“ und „Lernende Organisation“ aus der neuen Welt des Managements. Sonja Radatz erklärt im Lexikon diese verschiedenen Begriffe aus ihrer evolutionären Sicht; und es kann sein, dass Ihnen manches überraschend – oder sogar überraschend einfach erscheint.

Die Führungskraft als Wissensmanagerin

Die Führungskraft als Wissensmanagerin? Das klingt zunächst sehr weltfremd – und vielleicht auch nicht allzu praxistauglich. Werfen wir allerdings einen Blick auf die heutigen Rahmenbedingungen im Team, so erkennen wir, dass Wissensmanagement hoch notwendig ist: Denn das fachliche Detail- wie auch das Marktwissen verändern sich zu rasch, als dass wir jeden Mitarbeiter immer wieder aufs Neue (das gleiche) Wissen erfahren lassen könnten; und gleichzeitig sinkt die durchschnittliche Verbleibdauer jedes Mitarbeiters im Team, sodass es Sinn macht, das Wissen aus den Köpfen Einzelner im Team verfügbar zu machen. Aber nicht nur das: Wissensmanagement kann auch einfach und praktikabel sein – wie in diesem Artikel von Sonja Radatz beschrieben.

Gelebtes Wissensmanagement durch rückfragefreies Arbeiten

Wie soll zukünftig mit Wissen umgegangen werden, damit die Mitarbeiter Kompetenzerweiterung erfahren und das Unternehmen profitiert? Marcus Haas erzählt im Interview mit Sabine Freudenthaler, wie Wissensmanagement bei ihm gelebt wird und welche Erfolge damit erzielt werden.

Start in ein erfolgreiches Wissensmanagement

Wie kann Wissensmanagement auf einfache und pragmatische Weise „geboren“ werden? Das beschreibt Thomas Ruff, Bereichsleiter der Douglas Parfümerie Süd GmbH & Co KG in diesem Artikel. Fazit: Ein Anstoß genügt, und der Wagen setzt sich in Bewegung!

Das„Wissens-Spielfeld“ im Unternehmen gestalten

Warum tun sich so viele Unternehmen schwer, Wissensmanagement erfolgreich einzuführen? Vielleicht, so meint Carsten Deckert, liegt es daran, dass immer noch davon ausgegangen wird, Wissen würde „die Realität abbilden“ und vom Menschen „gefunden“. Geben wir diese Annahme auf, so erschließt sich uns ein ganz neues Spielfeld: Wir richten unseren Fokus darauf, wie das Wissen konstruiert, geteilt und im Unternehmen angewendet wird. Wie das in der Praxis funktioniert, erfahren Sie in diesem Artikel.

Lösungsorientiertes Wissensmanagement in der Praxis

Viele Führungskräfte beklagen heute, dass „ihnen das Wissen davonläuft“; nicht nur, weil es sich so rasch ändert, sondern, weil ihre Mitarbeiter kommen und gehen. Und während das Wissen meist verloren geht, wenn Mitarbeiter gehen, wird es nur sehr zögerlich preisgegeben, wenn Mitarbeiter neu ins Unternehmen kommen. Wie Führungskräfte Wissen in ihrem Team hervorbringen können, beschreibt Paul Z. Jackson in seinem Artikel.

Vom „Wissensmanagement“ zur aktiven Zukunftsgestaltung

Das Thema „Wissen“ und „Wissensmanagement“ wird immer noch als sehr akademisch und abgehoben behandelt – so abgehoben, dass die meisten Führungskräfte damit gar nicht in Berührung kommen wollen. Und wir erleben ja häufig an den Universitäten, dass Wissen aus Theorien abgeleitet wird – eine Vorgangsweise, die uns in der Wirtschaft meist als weltfremd erscheint. Hier drängt sich die Frage auf: Erscheint uns nicht eine Definition von Wissen von situativ erfolgreichen Methoden her als viel passender? Und: Reicht es nicht, dass etwas „funktioniert“ – auch wenn es vielleicht niemals „objektiv verifziert“ wurde? Stuart A. Umpleby geht in seinem Artikel neue Wege in der Betrachtung der Wissensschaffung und -organisation.

Kann man Wissen managen?

Die einen sagen, „Ja, man kann Wissen managen!“ – und bauen großartige Datenbanken auf, die das Intranet im Unternehmen fast zum Erlahmen bringen und hin und wieder sogar von Mitarbeitern genutzt werden. Die anderen sagen nein (oder nicht einmal das) – und tun Wissensmanagement als hoch theoretisches Luxusgut ab, das im Alltag einfach nicht anschlussfähig ist. Kann man nun Wissen managen oder nicht? Und wenn ja – wie kann man Wissensmanagement möglichst einfach und pragmatisch angehen? Das beschreibt Oliver Bartels in seinem ArtikelOliver Bartels

Psychology at Work! Erfolgsfaktor für die Wirtschaft

Fachhochschule NordwestschweizHochschule für Angewandte Psychologie Dr. Bettina Anne Sollberger, Leitung WeiterbildungInstitut für Kooperationsforschung und –entwicklungSwiss Professional Learning, 22.04.2009

MBA ? MBA !

Rochester-Bern Executive MBADr. Petra Joerg, Managing DirectorSwiss Professional Learning, 22.04.2009

Simulation for Global Players

Podiumsgespräch veranstaltet von:SAGSAGA – Swiss Austrian German Simulation And Gaming AssociationGesellschaft für Planspiele in Deutschland, Österreich und Schweiz e.V.Swiss Professional Learning, 22.04.2009

Anreizsysteme am Pranger

ZHAW School of Management and LawZentrum für Human Capital ManagementBarbara Stoelker ReithaarPersonal Swiss, 22.04.2009

Stelleninserate im Wandel der Zeit

Stellenmarkt online (Tamedia) Personal Swiss, 21.04.2009 Ivo Hajnal, Sprachwissenschaftler, Professor an der Universität Innsbruck Franco Item, Textkritiker, Journalist und eidg. dipl. PR-Berater

Erfolgreiches Kompetenz-Management – 3 Praxisbeispiele

INOLUTION Innovative Solution AGBeatrice Erb, Organisationsberaterin BplusE – Beratung plus Entwicklung GmbHMarkus Oppliger, Organisationsberater DIACOVA AGAndreas Mollet, Geschäftsführer INOLUTION Innovative Solution AGPersonal Swiss, 21.04.2009

Kosteneffizientes Internet-Assessment

newpotential AG, ZürichProf. Dr. Heinrich Wottawa, Lehrstuhl für Methodenlehre, Ruhr-Universität Bochum, Geschäftsleiter eligo GmbHUrsula Gut, Psychologin FSP, MBA, Geschäftsleiterin newpotential AG, ZürichPersonal Swiss, 21.04.2009

Erster Kunde für j-ware+: VEDA und MAN Diesel SE kooperieren

Alsdorf, Januar 2010. Einen ersten großen Erfolg kann die VEDA GmbH für ihre neue Produktgeneration j-ware+ verbuchen, die im November anlässlich des VEDA Forums erstmals vorgestellt wurde. Die MAN Diesel SE beauftragte das Alsdorfer Unternehmen mit der Einführung des neuen VEDA HR Bildungsmanagers, der als erster Baustein der neuen integrierten HR Management Lösung bereits 2010 auf den Markt kommt.

Arbeitszeugnisse: Da ist etwas schief gelaufen

Bei vielen Zeugnisempfängern herrscht tiefes Misstrauen. Jede Formulierung könnte eine Falle sein. Die ausscheidenden Mitarbeiter wissen nicht, ob sich hinter der verklausulierten Zeugnissprache nicht doch eine Gemeinheit versteckt.Für viele Arbeitgeber ist das Zeugnisschreiben eher eine lästige Pflicht. Sie bewerten die Leistung und das Verhalten mit Schulnoten (Zeugniscode), ein Relikt feudaler Zeiten. Verlage bieten Software und Bücher an, um „rechtssichere Zeugnisse“ zu schreiben und Arbeitsgerichtsprozesse zu vermeiden. Diese rechtssicheren Zeugnisse sind nichts sagend und haben deshalb keine Bedeutung bei der Bewerberauswahl.Was ist schief gelaufen? Was muss sich ändern?

Vernetzte Kommunikation wird so wichtig wie Wissen selbst

Erfolgreiche Premiere der Swiss eLearning Conference (SeLC) im Rahmen der Fachmesse Swiss Professional LearningTeilnehmer aus den Bereichen HR, Personalentwicklung, E-Learning, Corporate Communications, Marketing und Vertrieb kamen am 13. und 14. April 2010 mit E-Learning-Vordenkern, -Experten und -Anbietern zur ersten Swiss eLearning Conference zusammen. Zusätzlich konnten virtuelle Teilnehmer die Vorträge des ersten Konferenztages live am Computer oder iPhone verfolgen. Im Mittelpunkt des Kongresses mit dem Thema „Conversations make Markets – Neues Lernen als Erfolgsfaktor für Wertschöpfung“ standen neue Lernformen und -technologien sowie Best-Practice-Beispiele erfolgreicher Anwender.

Weiterbildungsmarkt wieder auf Kurs

Ansprüche an Trainer und Weiterbildner steigen jedoch in der KriseUnternehmen möchten auch in schwierigen Zeiten ihre Mitarbeiter weiterbilden. Sie nutzen freie Kapazitäten, die durch geringe Auslastungen entstehen, für die Qualifizierung der Belegschaft. Doch die Ansprüche der Firmen an die Qualität und Effizienz von Trainings wachsen. Eine Marktbeobachtung.

Personal Swiss 2009: Praxisforen

Die Personal Swiss ist der Jour Fixe des Schweizer Human Resource Management. Keine andere Veranstaltung in der Schweiz spricht mehr Entscheidungsträger mit Personalverantwortung an und bietet einen derart umfassenden Marktüberblick über innovative Dienstleistungen und Produkte im Bereich Human Resources. Hier finden Sie alle Vorträge und Podiumsdiskussionen sortiert nach Praxisforen zum Download.

Angst vor Jobverlust

Mit Kopfschmerzen und Husten in der Konferenz oder fiebernd vor dem PC: Aus Angst vor einem möglichen Jobverlust arbeiten in Deutschland und Österreich weltweit mit die meisten Manager, obwohl sie krank sind. Dies ist ein Ergebnis der Studie Workplace Survey 2009, für die der Personaldienstleister Robert Half mehr als 6.000 Personal- und Finanzmanager in 20 Ländern befragt hat.

Thomas Böhler, Otto Neumaier, Gottfried Schweiger, Clemens Sedmak: Menschenwürdiges Arbeiten

Arbeit ist inzwischen zu einem Instrument der Identitätsbildung geworden. Der moderne Mensch definiert sich über seine Arbeit, erhält durch sie seinen sozialen Status und finanziert mit ihr sein Leben. Im vorliegenden Band nehmen die vier Autoren aus interdisziplinärer Sicht Stellung zur Zukunft der Arbeit, neuen und alternativen Arbeitsformen sowie zum Umgang mit Arbeitslosigkeit.

Jobsuche im Fokus!

Der BITKOM hat festgestellt: 95 Prozent aller Unternehmen in Deutschland schreiben ihre Jobs im Internet aus. Der Medienwechsel in Sachen erfolgreicher Rekrutierung von Fach- und Führungskräften hat also längst stattgefunden – auf Kandidatenseite genauso wie auf Unternehmensseite, wo bereits mehr als zwei Drittel der Unternehmen Online-Bewerbungen von den Kandidaten bevorzugen. Die Folge: Die Rekrutierung über Online-Jobbörsen ist längst das wichtigste Tool, wenn es darum geht, qualifizierte Kandidaten zu finden.

Business Engineering – Liebesbeziehung oder Zweckgemeinschaft?

Im Zuge der Globalisierung schwinden die Grenzen lokaler Märkte und unternehmerischer Aktivitäten. Die Produktionsfaktoren Mensch, Maschine und Kapital sind weltweit austauschbar geworden. Die Innovationszyklen der Produkte werden kürzer und Unternehmen sind zunehmend gefordert ihre Ideen schneller in marktreife Lösungen umzusetzen, die damit erforderlichen operativen Prozesse effizient einzuführen und Mitarbeiter zielgerichtet für die wechselnden Anforderungen zu qualifizieren.In vielen Branchen wird die Wertschöpfung nicht mehr allein durch die zu erstellenden Produkte erbracht, sondern auch durch intelligente Geschäftsprozesse in der gesamten Unternehmenslogistik und deren Integration in das Controlling und Finanzwesen. Zur Unterstützung der Prozesse müssen heterogene Systemlandschaften effizient und schnell anpassbar verknüpft werden.Ziel nachhaltiger Business Engineering Initiativen: Das Denken in Prozessen wird Unternehmenskultur

„Klassische Weiterbildungen reichen nicht aus“

Erwin Bratengeyer leitet das E-Learning Center an der Donau Universität Krems. Außerdem ist er seit kurzem Leiter des Fachbeirats der Austrian eLearning Conference, die im September 2010 erstmalig in Wien stattfindet. Im Gespräch mit dem personal manager berichtet der Weiterbildungsexperte über aktuelle Entwicklungen im E-Learning und den Nachholbedarf der Unternehmen.

‘”Menschenwürdiges Arbeiten”. Rezension von Sabine Delorme

Arbeit ist inzwischen zu einem Instrument der Identitätsbildung geworden. Der moderne Mensch definiert sich über seine Arbeit, erhält durch sie seinen sozialen Status und finanziert mit ihr sein Leben. Im vorliegenden Band nehmen die vier Autoren aus interdisziplinärer Sicht Stellung zur Zukunft der Arbeit, neuen und alternativen Arbeitsformen sowie zum Umgang mit Arbeitslosigkeit.

“Menschenwürdiges Arbeiten”. Rezension von Kerstin Burmester

Menschenwürdiges Arbeiten – ein aktuelles Thema? Absolut! Die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Arbeitsmärkte zeigen ganz deutlich, dass menschenwürdiges Arbeiten kein Automatismus ist. Armut trotz Arbeit sowie Kinderarbeit sind einige der Missstände, die das Buch „Menschenwürdiges Arbeiten“ skizziert.

Hr_Career: Prof. Dr. Gunther Olesch

Für Prof. Dr. Gunther Olesch müssen Personaler über den eigenen Tellerrand hinausblicken können. Er selbst macht es vor: Er ist Mitglied der Geschäftsführung von Phoenix Contact und verantwortet nicht nur den Bereich Personal, sondern zusätzlich die Bereiche Informatik, Organisation und Recht. Dass er für zukunftsweisendes Personalmanagement steht, beweisen nicht zuletzt die Auszeichnungen, die das Industrieelektronik-Unternehmen für seine Personalarbeit erhalten hat.

Hr_Career: Michael Lorenz

Michael Lorenz hat seinen Platz als Personalmanager gefunden: bei dem Schokoladen-Produzent Ritter Sport. Er schätzt die Unternehmenskultur und die starke Motivation der Mitarbeiter, zu der er beiträgt. Eine weitere Bestätigung für die Früchte seiner Arbeit und die Personalpolitik des Familienbetriebs: der Sieg beim Arbeitgeber-Wettbewerb Top Job in der Kategorie „Familienorientierung & Demografie“.

Hr_Career: Jürgen Seifert,

Jürgen Seifert ist nicht unbedingt der klassische Personaler. Bei TNT Express verantwortet er neben Human Resources und der TNT Akademie GmbH auch Fachbereiche wie Zentraleinkauf, Gebäudemanagement, Qualitätsmanagement und „Health&Safety“. Er hat geschafft, was für viele Personaler in weiter Ferne steht: als Business-Partner im Unternehmen unterwegs zu sein. Seit 2007 gehört er zur Geschäftsführung der TNT Express Holdings.

Hr_Career: Isabell C. Krone

Isabell C. Krone zeigte sich schon als Jugendliche beeindruckt von menschlicher Größe, souveränem Auftreten und beruflicher Professionalität. Die Mischung aus fachlicher Expertise, Analysefähigkeit, Menschlichkeit und einer guten Portion Pragmatismus zeichnet sie heute selbst aus – und erweist sich als Erfolgsrezept. Für ihre Personalarbeit bei der Tele Atlas Deutschland GmbH wurde Isabell Krone mehrfach ausgezeichnet. In manage_HR gibt die Personalerin einen Abriss ihrer Karriere.

Hr_Career: Peter Meussen

Peter Meussen beherrscht, wie er es selbst bezeichnet, den „Triathlon der Personaler“: Er verfügt über kaufmännische Kompetenzen und über juristischen Sachverstand ebenso wie über psychologisches Wissen. Für seine Arbeit als Personalleiter bei der DDS Dresdner Direkt Service GmbH, dem Inhouse-Callcenter der Dresdner Bank, erhielt er 2007 den BestPersAward.

Deutsche Vorstandsetagen: Ein Männerclub

Die Posten in den Vorständen und Aufsichtsräten großer Unternehmen in Deutschland bleiben nach wie vor fest in Männerhänden. Gerade einmal 2,5 Prozent aller Vorstandsmitglieder der 200 größten Unternehmen sind Frauen. Das ergab eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) aus Berlin.

Hr_Career: Guido Wallraff

Guido Wallraff ist fasziniert von internationalen agilen Unternehmen mit energiegeladenem Umfeld, bei denen Veränderungsprozesse an der Tagesordnung sind, wo viel gefordert wird, die aber auch persönlichen Freiraum gewähren. Während der Sturm-und-Drang-Zeit von Microsoft war der studierte Jurist dabei – und sammelte in dem IT-Unternehmen vielfältige Erfahrungen in verschiedenen HR-Management-Positionen. Seit 2005 ist Wallraff Leiter Human Resources bei Cisco Deutschland.

Hr_Career: Rudolf Kast

Rudolf Kast gehört zu den bekanntesten Personalern des Mittelstands. Insbesondere beim Umgang mit den demografischen Herausforderungen und beim Thema lebenslanges Lernen gilt er anderen Personalmanagern als Vorbild. Für seine Personalarbeit bei der Sick AG hat er zahlreiche Preise gewonnen, 2006 wurde er sogar mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

MUWIT 2010, 14. IIR-Konferenz für Personalentwicklung und Weiterbildung

Sie können an den Ergebnisse des Vorjahres anknüpfen, so die Ergebnisse des Instituts für Führungs- und Personalmanagement der Universität St. Gallen (12/2009). Doch die Rezession wird nachhaltig Spuren im HR-Management und bei personalpolitischen Entscheidungen hinterlassen. Die wirtschaftliche Entwicklung erfordert veränderte Konzepte gerade beim Wissensmanagement und bei der Kommunikationspolitik in Unternehmen. Zahlreiche Web 2.0-Tools bieten HR-Managern bereits eine Möglichkeit, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und in einen aktiven Dialog mit Mitarbeitern zu treten. Auf der 14. IIR-Konferenz für Personalentwicklung und Weiterbildung MUWIT 2010 (19.-20. April 2010, Wiesbaden) diskutieren Personalexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft über Trends und Entwicklungen im HR-Management. Schwerpunkte der Tagung sind der Nutzen von Social Networks und Learner Communities für die Personalarbeit, Wissensmanagement und kollektive Intelligenz als Erfolgsfaktoren sowie Personalentwicklung und Talent Management mit modernen Networking-Tools. Das vollständige Programm zum Branchentreff ist abrufbar unter: www.muwit.de

Mit Weiterbildung neu durchstarten. Qualifizierungsinitiative bei Infineon Technologies Austria

Die Halbleiterbranche ist für ihr schwankendes Marktumfeld bekannt und gilt als ein Frühindikator der Wirtschaft. Dementsprechend rasch hat das Technologieunternehmen Infineon die Wirtschaftskrise gespürt – und darauf reagiert. Noch vor der Krise, im Sommer 2008, installierte der Chipkonzern ein konzernweites Kostensenkungsprogramm. Im April 2009 ging Infineon Technologies Austria für sechs Monate in Kurzarbeit. Wenngleich das Unternehmen seine Trainingsbudgets auf ein Minimum reduzierte, gelang es, die Weiterbildung im Krisenjahr auf einem hohen Niveau zu halten: Im Geschäftsjahr 2009 nahmen die 2.548 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund 22.000 Trainingsstunden in Anspruch.

Gute Ideen haben viele Leute, aber den Ideen Gehör verschaffen, das ist die Kunst.

Die explosionsartige Ausbreitung des Internet ermöglicht eine völlig neue Art des Lernens in Teams. In kollaborativen Innovationsnetzwerken können Menschen neue Konzepte entwickeln und blitzschnell in Gruppen Gleichgesinnter weiterverbreiten. Wie eine solche Schwarmintelligenz funktioniert, erklärt Dr. Peter Gloor, Research Scientist am MIT Center for Collective Intelligence (Boston), im Interview.

Wenn Mitarbeiter gehen müssen …

Verunsicherung, schlechte Stimmung, mangelnde Motivation und Gerüchte ohne Ende. Stehen Entlassungen an, ist es für das Personalmanagement nicht damit getan, die Kündigungen arbeitsrechtlich korrekt abzuwickeln. Vielmehr geht es auch darum, den Unmut unter den Mitarbeitern im Zaum zu halten und den Workflow zu erhalten. Trennungsberater Anton Paul über die Eckpfeiler eines professionellen Trennungsmanagements.

Potenzial für Neue Prozesse

Eine HR-Software einsetzen, um die Lohn- und Gehaltsabrechnung zu unterstützen – das war gestern. HR-Software leistet inzwischen weitaus mehr – von der Optimierung der Personalprozesse bis hin zur Einführung neuer Strategien im Bereich Human Resources. In der Praxis werden die Potenziale der Personalmanagement-Systeme jedoch noch zu wenig genutzt. manage_HR zu den Knackpunkten bei der Einführung einer HRSoftware.

Bewerber begeistern

Der hohen Arbeitslosenquote zum Trotz – zahlreichen mittelständischen Unternehmen fehlen geeignete Bewerber. Online-Marketing sowie bewerberorientierte digitale Auswahlprozesse sind hilfreich, wenn es darum geht, die passenden Mitarbeiter zu gewinnen. Auf was es ankommt, erläutern die Kienbaum-Berater Vivica Aug und Thomas Hartmann.

Navigation im E-Learning-Dschungel

Die ständig steigende Zahl neuer Tools und unterschiedlicher Trends macht es schwierig zu klären, wohin die Reise auf dem Gebiet des E-Learning geht. Eine Fokussierung auf den Nutzen oder die Kosten eignet sich als strategische Navigationshilfe.

Mitarbeiter krisenfest machen

Nachhaltiges Personalmanagement wird vernachlässigt. Dabei werden Unternehmen schon bald ihre Mitarbeiter physisch wie psychischstärken müssen, um den Erfolgsfaktor Humankapital ökonomischund gleichzeitig nachhaltig nutzen zu können.

E-Learning: Den Mehrwert steuern

E-Learning-Scorecards helfen, E-Learning-Projekte zu planen und zu überwachen. Das Beispiel der UBS AG zeigt, wie die modernen Tools zur Steuerung wirkungsorientierter Bildungsangebote genutzt werden.

Seelsorge für Mitarbeiter. Employee Assistance Programs

In den USA und in Großbritannien sind sie längst etabliert, nun wächst der Markt auch hierzulande: Immer mehr Firmen interessieren sich für Employee Assistance Programs (EAP). Die externe Mitarbeiterberatung entlastet Mitarbeiter von Alltagssorgen, persönlichen Krisen und psychischen Problemen. Der Gewinn für die Unternehmen: Leistungseinbußen werden aufgefangen, die Mitarbeiterbindung wird gesteigert. manage_HR stellt das Konzept EAP vor.

Krisenmanagement in Personalressorts

Unternehmen geben Gas, agieren aber weiterhin vorsichtigWer vor der Bundestagswahl darauf gewettet hat, dass die Maßnahmen der Personalabteilungen angesichts der Krise nach der Wahl deutlich härter werden, hat bisher nur wenig gewonnen. Die Personalressorts schalten derzeit zwar einen Gang höher, umgehen aber harte Personalmaßnahmen nach Möglichkeit. Das ist ein Ergebnis der Studie „Personalpolitik in Krisenzeiten“.

Auch wer im Ausland arbeitet, darf „riestern“

Als Rohrkrepierer gestartet, feiert die Riester-Rente Jahre nach ihrer Einführung 2001 große Erfolge und erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Arbeitnehmern. Doch wer im Ausland lebt oder plant, vorübergehend im Ausland zu arbeiten, ließ bislang lieber die Finger von dem Produkt. Das muss jetzt nicht mehr sein.

Exzellente Arbeitgeber

In diesem (kostenfreien) E-Book stellen sich zukunftsorientierte Unternehmen auf über 50 Seiten vor.

Karrierehandbuch

In dem 137 starken (und kostenfreien) Karrierehandbuch gibt der Autor in über 30 Kapiteln Einblicke in Themen wie Karrierekompetenz, Erfolgsmotivation, Rhetorik und vieles mehr.

Zulassung der Revision im Fall „Emmely“

§§ 72 Abs. 2, 72a Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 ArbGG1. Die Rechtsfrage, ob das Gericht im Rahmen der Interessenabwägung bei einer verhaltensbedingten Kündigung das spätere Prozessverhalten des gekündigten Arbeitnehmers berücksichtigen darf, ist von allgemeiner Bedeutung für die Rechtsordnung.2. Nach der bisherigen Rechtsprechung des BAG sind Umstände, die nach Zugang der Kündigung eintreten, grundsätzlich nicht mehr zu berücksichtigen für die Frage, ob die Kündigung wirksam ist. Dennoch können aber Dinge, die erst später passieren, insbesondere das prozessuale Verhalten, in Ausnahmefällen einfließen.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Beschluss vom 28. Juli 2009 – 3 AZN 224/09

Der Fall „Emmely“

§ 626 BGB1. Verletzt der Mitarbeiter rechtswidrig und vorsätzlich das Eigentum oder Vermögen des Arbeitsgebers, darf dieser ihm außerordentlich kündigen, selbst wenn die Verletzungshandlung nur Sachen von geringem Wert betrifft.2. Im Rahmen der Interessenabwägung sind die besonderen Umstände des Einzelfalls zu würdigen. Dabei ist es zulässig, auch auf das Verhalten des Arbeitnehmers nach der Tat abzustellen, bspw. ob er sie leugnet oder bei den Aufklärungsmaßnahmen weitere Täuschungshandlungen begeht.(Leitsätze des Bearbeiters)LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2009 – 7 Sa 2017/08 (n. rk.)

Die Krise bewältigen. Personalkostenoptimierung in Russland

Die Russische Föderation ist von der Krise nicht verschont geblieben. Der Verfall des Ölpreises und die weltweite Rezession haben die Schwächen der russischen Wirtschaft schonungslos offengelegt. Dennoch bleiben die meisten ausländischen Investoren – anders als 1998 – vor Ort. Umso wichtiger ist es, die Kostenstruktur in russischen (Tochter-)Gesellschaften zu optimieren. Gut genutzt, kann die Krise sogar helfen, die Einheiten schlagkräftiger aufzustellen.

Sind Expats wirklich so teuer? Entsendungsstrategien und Vergütung

Die Finanzkrise zwingt viele Unternehmen, ihre Kosten gerade beim Auslandseinsatz von Mitarbeitern zu reduzieren. Sie versuchen daher, die Anzahl der sog. Expatriates zu verringern, ihr Gehalt zu kürzen oder Entsendungs- in Lokalverträge umzuwandeln. Solche Änderungen müssen sich jedoch nicht zwingend negativ für den Arbeitnehmer auswirken. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind aber abhängig vom jeweiligen Einsatzland. Es gibt einige grundsätzliche Erwägungen, die bei der Gestaltung von Auslandsvergütungspaketen zu beachten sind und Kosten reduzieren können.

Kombinieren lohnt sich: Mitarbeiterkapitalbeteiligung und Zeitwertkonten

München, 13.01.2010 – Engagierte Arbeitnehmer sind für die Entwicklung jedes Unternehmens unerlässlich. Um die Motivation der Arbeitnehmer zu erhöhen, kann zum Beispiel eine Beteiligung an dem Unternehmen sinnvoll sein. Mit dem neuen Mitarbeiterbeteiligungsgesetz, das am 01.04.2009 in Kraft getreten ist, hat der Gesetzgeber die steuerliche Förderung der betrieblichen Mitarbeiterbeteiligung deutlich ausgeweitet.

Moderne Nomaden

Eine Untersuchung zeigt, dass weltweit Nachwuchskräfte undPersonalmanagergroße Vorteile in flexiblen Arbeitsmodellen sehen.Das Personalmarketing muss allerdings angepasst werden.

Mobile Bewerberansprache: Personaler in den Startlöchern

Mobile Recruiting hat in deutschen Unternehmen das Potenzial, ein wichtiger Kanal zur Bewerberansprache zu werden. Auch wenn bisher nur wenige die Möglichkeiten von mobilen Karriere-Websites, Mobile Tagging oder Mobile Video nutzen, möchten sich die meisten für die Zukunft rüsten. Das ergibt eine aktuelle Studie, die der eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. zusammen mit der Hochschule RheinMain, der Contebis Management &Technology GmbH und der DJM Consulting GmbH durchgeführt hat.

Vergütungssysteme flexibler gestalten

Unter dem Einfluss der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise haben 2009 zahlreiche Unternehmen ihre Vergütungsbudgets eingefroren oder über Kurzarbeit die Personalkosten übergangsweise reduziert. Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung zum Trotz herrscht in den meisten Unternehmen noch eine große Unsicherheit, wie die Auftragslage sich im neuen Jahr entwickeln wird. Flexible Gestaltungsräume sind deshalb gefragt.

Jenseits von Ort und Zeit?

Freiheiten und Grenzen von Vertrauensarbeitszeit und HomeofficeUnternehmen greifen seit vielen Jahren auf Flexibilisierungsinstrumente wie Kurzarbeit, Zeitarbeit oder Interimsmanagement zurück. Derzeit verstärken Betriebe vor allem die Flexibilisierung von Arbeitszeit und -ort. Zwei Praxisbeispiele zeigen, dass diese Freiheiten jedoch nicht grenzenlos sind.

Gute Vorsätze für 2010

Eine gute Nachricht für Personaler: 45 Prozent der Fach- und Führungskräfte nehmen sich für das neue Jahr vor allem die Umsetzung beruflicher Pläne vor. Nur etwas mehr als ein Fünftel setzen auf private Vorsätze, wie mehr Sport zu treiben oder sich mehr der Familie zu widmen. Der Übergang in das neue Jahr 2010 scheint für viele Arbeitskräfte der passende Moment zu sein, wieder optimistischer in ihre berufliche Zukunft zu schauen.

Effiziente Personalrekrutierung als Mittel in der Krise

Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat die Personalgewinnung in deutschen Firmen einen hohen Stellenwert. 34 Prozent der Top-1.000-Unternehmen gehen von einem Anstieg der Mitarbeiterzahlen in 2010 aus. Dies ist ein Ergebnis der neuen Arbeitgeberbefragung “Recruiting Trends 2010”, die das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main und das Online-Karriereportal Monster durchgeführt haben.

Ungenutztes Potenzial: Nachholbedarf bei Karriere-Websites für Schüler und Azubis

Studie der Hochschule RheinMainAufgrund des demographischen Wandels werden die Schulabgängerzahlen in den nächsten Jahren kontinuierlich sinken. Dies bestätigen kürzlich von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichte Zahlen, nach denen es auf dem deutschen Ausbildungsmarkt im vergangenen Jahr einen Bewerberrückgang von 14 Prozent gab. Der Wettbewerb der Unternehmen um geeignete Auszubildende wird aufgrund dieser Situation zwangsläufig zunehmen. Damit geht ein Bedeutungszuwachs von geeigneten Instrumenten für das Azubi-Marketing einher.

K. Friedrich, F. Malik, L. Seiwert: Das große 1×1 der Erfolgsstrategie. Rezension von Gerald Lehner

Haben Sie auch schon daran gedacht, dass in der Krise nicht immer nur gespart werden muss? Dass der Kapitalismus und die derzeitigen Wirtschaftslehren nicht das Alpha und Omega dieser Wirtschaftswelt sind? Dass es Firmen gibt, die erfolgreich sind, egal wie es der Weltwirtschaft geht? Wären Sie auch gerne mit Ihrer Firma erfolgreich? Dann sollten Sie sich mit EKS (Engpasskonzentrierte Strategie) beschäftigen. In der Neuauflage von „Das große 1×1 der Erfolgsstrategie“ hat Gabal wieder einmal ein interessantes Thema einfach und verständlich aufgearbeitet.

Kerstin Friedrich, Fredmund Malik und Lothar Seiwert: Das große 1×1 der Erfolgsstrategie

40 Jahre ist die Uridee der Engpasskonzentrierten Strategie (kurz EKS) jetzt alt. Sie predigt nichts anderes als Konzentration auf das Wesentliche – und das bitte an der Stelle, wo es so richtig weh tut. In der Neuauflage von „Das große 1×1 der Erfolgsstrategie“ hat Gabal das Thema in einem strukturierten, leicht lesbaren Kochrezeptstil einfach und verständlich aufgearbeitet.

Strategisch weiterbilden

Lange Zeit galt die Gruppe der Verkäufer in den Unternehmen als diejenige, die sich über mangelhafte Weiterbildungszuwendungen nicht beschweren durfte. Kein Wunder – im Vertrieb werden die Gehälter verdient. Darum ist es richtig und zukunftsorientiert, wenn die Vertriebsmitarbeiter durch Seminare, Trainings und Coachings stets auf dem neuesten Stand der Kundenorientierungsdinge gehalten werden.

„Zeitarbeit verschafft Arbeitgebern eine enorme Flexibilität“

Die Zeitarbeit hat in diesem Jahr einen Tiefstand erreicht: Die Mitarbeiterzahlen sanken von 800.000 im Juni 2008 auf rund 500.000 im Mai 2009. Aktuellen Meldungen der Bundesagentur für Arbeit zufolge hat die Branche nun aber schon wieder um 100.000 Beschäftigte zugelegt. Ist Zeitarbeit also das Instrument der Stunde? Über die Zukunft dieser Beschäftigungsform sprachen wir mit Ariane Durian, Bundesvorsitzende des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ).

Bäumchen wechsel dich: Neue Initiative für Mitarbeitertausch zwischen Unternehmen gestartet

Seit einigen Jahren steigt der Anteil der flexiblen Belegschaft in deutschen Organisationen. Während viele Betriebe bereits Beschäftigungsformen wie Zeitarbeit oder Interimsmanagement nutzen, steckt der Mitarbeitertausch zwischen Unternehmen noch in den Kinderschuhen. Das möchte die neue Stiftung der Deutschen Wirtschaft für Arbeit und Beschäftigung (SWAB) mit der Online-Plattform „Professional Transfer Center“ ändern.

Gerhard Schwarz: “Führen mit Humor” – Rezension von Gert Ahrer

„Führen mit Humor“ ist gewissermaßen eine philosophisch komplementäre Ergänzung des Bandes „Management: Das A und O desHandwerks“ von Fredmund Malik. Das Buch von Gerhard Schwarz beschreibt,„was Malik vergaß“. Sein Beitrag ist einerseits eine tiefsinnige Auseinandersetzung mit einem Thema, das er in Witz, Ironie, Sarkasmus,Parodie/Satire, Hohn, Spott, Zynismus und natürlich Humor zerlegt, um die jeweiligen Wirkungsweisen überprüfen zu können, und andererseits eine praktische Anleitung, um mit Humor bessere Leistung zu erzeugen.