Was Führung jetzt wirklich braucht

Schweizer Arbeitswelt:
Die Studie «Schweiz führt?!» zeigt, dass in der Schweizer Führungspraxis noch grosser Verbesserungsbedarf herrscht. Zum einen gibt eine deutliche Mehrheit der Mitarbeitenden an, schon einmal wegen einer Führungskraft gekündigt zu haben. Zum anderen offenbarten sich deutliche Unterschiede zwischen der Selbsteinschätzung von Vorgesetzten bezüglich ihres Verhaltens und der Wahrnehmung von Mitarbeitenden.

[Auszug]
Die Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdbild ziehen sich durch zahlreiche Bereiche innerhalb der Arbeitskultur, darunter die Häufigkeit des Feedback-Gebens, die Definition klarer Ziele und Richtungsvorgabe oder im Hinblick
auf optimistische Zukunftsäusserungen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Der Bachelor leidet noch an Kinderkrankheiten

Berufsbefähigung mit BA-Abschluss?
Mehr als 28 000 Studierende absolvieren pro Jahr einen Bachelor-Abschluss an einer Schweizer Hochschule. Ist dieser berufsbefähigend oder nicht? Die Meinungen darüber sind geteilt, wie Recherchen von Persorama ergaben. Nicht jede Firma begrüsst Bachelor-Absolventen mit Hurra. Einige Branchen wünschen, dass die unterschiedlichen Qualifikationsprofile der Absolventen der zwei Hochschultypen (FH und Universität) erhalten bleiben.

[Auszug]
Im Herbst 2014 absolvierten die letzten Lizenziat-Studierenden ihre Abschlussarbeiten. 2015 wird das Studium endgültig Geschichte sein. Sein Nachfolger – der Bachelor – kommt nur mit Mühe aus den Startlöchern.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Warum nicht jeder auf die Uni soll

Berufsbildung versus Akademisierung:
«Lieber Handwerker als Dr. Arbeitslos» – Um starke Worte ist Rudolf Hans Strahm, Bildungspolitiker, Ökonom und früherer Preisüberwacher, nicht verlegen. In einem Vortrag bei der ZGP-Erfa-Gruppe «Bildung» am 14. Januar zeigte Strahm auf, dass die Berufsbildung bezüglich Arbeitsmarktfähigkeit und Qualitätsarbeit der akademischen Ausbildung überlegen ist und dass es sich lohnt, die Berufsbildung zu pflegen und zu fördern.

[Auszug]
Ein Gespenst geht um in Europa – in Gestalt der Jugendarbeitslosigkeit. Jeder vierte erwerbsfähige Jugendliche in der Europäischen Union ist ohne Arbeit. In der Schweiz hingegen liegt die Jugendarbeitslosigkeit auf tiefen drei bis vier Prozent. Ein wichtiger Grund dafür liegt im dualen Berufsbildungssystem der Schweiz, sagt Rudolf Hans Strahm.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Kein bisschen Klarheit

Ein Jahr gesetzliche Sozialplanpflicht:
Seit gut einem Jahr gilt in der Schweiz eine gesetzliche Pflicht, bei Massenentlassungen einen Sozialplan zu verhandeln und abzuschliessen. Betroffen sind grundsätzlich Arbeitgeber mit mehr als 250 Mitarbeitenden. Aber noch immer überwiegen die Unklarheiten dieser Gesetzesnorm.

[Auszug]
Überraschend war die Einführung der gesetzlichen Sozialplanpflicht, die im Rahmen des überarbeiteten Sanierungsrechts per 1.1.2014 in Kraft trat. Da die Pflicht, einen Sozialplan abzuschliessen und vorgängig zu verhandeln, grundsätzlich nur bei Massenentlassungen von mehr als 30 Kündigungen und bei einer Unternehmensgrösse von mindestens 250 Mitarbeitenten zum Tragen kommt, greift die Sozialplanpflicht nicht allzu häufig. Und so sind auch ein Jahr nach Einführung noch viele Fragen offen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Resultate müssen Wirkung entfalten

Mitarbeiterbefragung – und danach?
Seine Mitarbeitenden zu befragen zu Themen wie Arbeitsklima,Zusammenarbeit, Führungskräfte oder Engagement hat sich in derSchweiz als Best Practice längst etabliert – rund 70 Prozent der Unternehmen führen solche Befragungen regelmässig durch, wie eine neue Studie der GfK gezeigt hat. Die spannende Frage ist:
Was geschieht mit den Ergebnissen?

[Auszug]
Die GfK-Studie belegt, dass trotz der weiten Verbreitung von Mitarbeiterbefragungen neun von zehn Unternehmen nicht mit der Befragung selber Mühe haben, sondern mit dem, was danach kommt: der Planung und Umsetzung von Massnahmen. Zwar sind in rund 60 Prozent der Unternehmen die Führungskräfte angehalten, mit den Ergebnissen zu arbeiten und konkrete Massnahmen zu entwickeln. Trotzdem verläuft die Planung von Massnahmen und deren Umsetzung oft im Sande. Und dies, obwohl sich in der Praxis zeigt, dass manchmal bereits kleine Interventionen substanzielle Verbesserungen mit sich bringen können.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

HR-Analyse liefert wichtige Daten

Wie sieht die Zukunft des Arbeitens aus?
Intelligente Technik unterstützt bei dem Ziel, eine «Smarter Workforce» zu formen – also eine effiziente und leistungsstarke Belegschaft, die besser zum Erreichen der unternehmerischen Ziele beiträgt. Dazu braucht es passende Mitarbeitende: Diese zu gewinnen, ihr Potenzial zu erkennen und zu fördern, gehört zu den Herausforderungen von HR. Wo dabei Chancen für die Zukunft liegen, zeigt die neue Studie «Neue Aussichten für ein neues Zeitalter» des IBM Institute for Business Value auf.

[Auszug]

Diese Analyse ist Teil der IBM-Studie «Der Kunde entscheidet mit. Wie Kunden Unternehmensentscheidungen aktiv beeinflussen» aus dem Jahr 2013. Dazu wurden weltweit 4183 Führungskräfte aus 70 Ländern befragt. Dabei zeigte sich, dass viele Unternehmen derzeit umfangreiche Schritte unternehmen, um eine Belegschaft zu formen, die die Voraussetzungen für die Positionierung in einer kundenorientierten Welt mit sich bringt. Nun hat IBM die Antworten der 342 Personalleiter aus internationalen Unternehmen genauer unter die Lupe genommen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Initiativen gegen den Fachkräftemangel

Talentknappheit:
Die Schweiz steuert auf einen Engpass an Fachkräften zu. Das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative verschärft die Problematik zusätzlich. Die Höhere Berufsbildung soll einen möglichen Ausweg aus der Talentknappheit bieten.

[Auszug]
Schon seit Langem klagen gewisse Branchen darüber, dass sie ihre Stellen für hoch qualifizierte Fachkräfte nicht besetzen können. Mit dem Ja zur Masseneinwanderungs-initiative hat sich die Problematik zusätzlich verschärft: «Mit der ungehinderten Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland konnte die Lücke bisher locker geschlossen werden», weiss Rudolf Strahm, Präsident des Schweizerischen Verbands für Weiterbildung (SVEB).

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Baustelle Bildung

Der Zugang zur HR-Profession ist offen und vielseitig: Ein buntes Nebeneinander von Einstiegsmöglichkeiten und heterogenen Ausbildungsmöglichkeiten prägen das nicht regulierte Berufsfeld.

[Auszug]
Wer seine Fachkompetenz im Personalmanagement unter Beweis stellen und sich diese eidgenössisch attestieren lassen will, ist gut beraten, eine Berufsprüfung (eidg. Fachausweis) oder eine Höhere Fachprüfung (eidg. Diplom) abzulegen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Social Sourcing wird automatisiert

Big-Data-Projekt Silp:
Personalselektion via Social Media, im Fachjargon als Social Recruitment oder Social Sourcing bekannt, ist eine sehr aufwendige Angelegenheit. Silp automatisiert Social Sourcing und sendet Stellenangebote an «passive» Kandidaten. Zudem profitieren Arbeitgeber von einem Arbeitgeberprofil, welches Stellensuchende anlockt.

[Auszug]
Jetzt musst du nichts mehr tun, Silp übernimmt die Arbeit für dich», wird nach dem Eintrag auf der Webseite von silp.com versprochen. Stellensuchende, die sich bei Silp angemeldet haben, geben ihre Daten auf Facebook für das intelligente Matching-System von Silp frei und können ihr Profil mit weiteren Angaben anreichern. Der Kandidat hat also seine Arbeit quasi schon erledigt, während ein Big-Data-System alleine in der Schweiz rund eine Million Datenprofile abgleicht und den Kandidaten per E-Mail über passende Jobs informiert.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Die Führung muss Klarheit schaffen

Personalmanagement:
Viele Unternehmen haben mit viel Aufwand Führungsgrundsätze entwickelt und auf Hochglanzpapier gedruckt. Oft verschwinden diese bald wieder ungenutzt in einer Schublade. Das geht auch nachhaltiger.

[Auszug]
Stellen Sie sich folgende Alltagssituation innerhalb einer Abteilung vor: Der eine Vorgesetzte, Herr Stress, löst Probleme seiner Mitarbeitenden vorwiegend schriftlich per E-Mail, sitzt mehrheitlich in seinem Büro hinter verschlossenen Türen und lässt implizit durchblicken, dass er keine Zeit für seine Mitarbeitenden hat; die sollen sich selber helfen. Der andere Vorgesetzte, Herr Zuhör, organisiert einmal wöchentlich ein Briefing mit seinem Team, um über Neuerungen zu informieren. Zudem führt er regelmässig bilaterale Sitzungen zu den einzelnen Projekten durch, um anstehende Schwierigkeiten zu besprechen. Wie denken Sie über diese Situation?

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

HR braucht einen Perspektivenwechsel

Recruiting neu gedacht:
Aktive und individuelle Ansprache, effiziente Bewerbungswege und hohe Schnelligkeit: Das wird von HR heute im Bewerbungsprozess gefordert. Recruiting-Kampagnen müssen dementsprechend effizienter ausgesteuert, Massnahmen wie Active Sourcing sowie Employer Branding geplant werden. Wie kann HR die gesetzten hohen Ziele erreichen?

[Auszug]
Vor einiger Zeit machte ein Artikel aus dem Wirtschaftsmagazin «Harvard Business Manager» in der HR-Welt die Runde. Er war überschrieben mit dem provokanten Statement «Und tschüss, HR!». Der Autor Ram Charan fasste in dieser Überschrift seine Einschätzung zum Status Quo zusammen und formulierte weiter: «Die meisten Personalchefs liefern CEOs wenig Mehrwert. Zeit, die Personalabteilung aufzulösen und die Arbeit neu zu organisieren.» Wobei sein Plädoyer nur die Abschaffung der HR-Organisation betraf, nicht «die nützlichen Aufgaben», die HR erledigt.

Es ist nicht der erste Beitrag in einer zunehmend schärfer werdenden Diskussion um die Zukunft von HR. Einige der Erkenntnisse, die Ram Charan aufführt, waren ebenfalls Thema in meinen persönlichen Gesprächen mit Personalverantwortlichen in den vergangenen Monaten.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Zeit für eine postheroische Führung

Persorama-Roundtable zu Trends im HR-Management 2015:
Vom Recruiting passender Fach- und Führungskräfte bis hin zu den Themen Leadership und Vergütung: Yves-André Jeandupeux*, Leiter Personal Post, Martin Pfändler**, Senior Partner Schweiz, und Michael H. Kramarsch***, Managing Partner, beide hkp/// group, diskutierten über anstehende Herausforderungen für HR.

[Auszug]
Persorama: Welche wichtigen Trends im HR-Management sehen Sie für 2015?

Yves-André Jeandupeux: Ein Haupttrend ist sicherlich die demografische Entwicklung und wie wir mit Blick auf die Veränderungen in der Bevölkerung sowie unseren Personalstand damit umgehen. Eine zweite wichtige Herausforderung
für die ganze Schweiz ist die finanzielle Konsolidierung der Pensionskasse; da geht es um Milliarden – abhängig von der Zinsentwicklung auf diesem Markt in den nächsten zehn Jahren.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

«HR muss seine Sicht nach aussen erweitern»

Change-Leadership – Interview mit Dave Ulrich:
Change-Phasen in Unternehmen sind Umbruchzeiten, die von HR-Managern grosse Sensibilität und klare strategische Ausrichtung erfordern. Wie in und mit der Transformation nachhaltig Wettbewerbsvorteile geschaffen werden
können und sich Führungswirksamkeit deutlich erhöhen lässt: Darüber sprach Persorama mit dem bekannten HR-Vordenker Dave Ulrich*.

[Auszug]
Persorama: Wenn Sie Change Leadership kurz beschreiben sollten: Was ist das?
Dave Ulrich: Change Leader helfen anderen dabei, diejenigen Ziele zu erreichen, die für den Erfolg des Unternehmens im Markt wichtig sind.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Täuschung im Selektionsverfahren

Swiss Assessment:
Es sind die selten auftretenden Extrembeispiele von im Bewerbungsverfahren nicht aufgedeckten Täuschungen, welche es bis in die Medien schaffen: Der viele Jahre bei einer Fluggesellschaft arbeitende Pilot, der keine Pilotenausbildung hat, oder der erfolgreiche Chirurg, der nie Medizin studiert hat. Den Personalfachpersonen ist bewusst, dass einzelne Bewerber hochstapeln oder Brüche in ihrem Lebenslauf mehr oder weniger geschickt zu vertuschen versuchen. Wie lässt sich das Risiko, getäuscht zu werden, begrenzen?

[Auszug]
Um Hochstaplern auf die Schliche zu kommen, wird auf einen lückenlosen Lebenslauf geachtet und die darin enthaltenen Angaben mit denjenigen aus den Zeugnissen verglichen. Die sicherste Methode zur Aufdeckung möglicher Täuschungen im Lebenslauf oder bei Zeugnissen ist jedoch das Einholen von Referenzen bei früheren Arbeitgebern.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Reisekosten: Ist ein Snack eine vollwertige Mahlzeit?

Künftig müssen Geschäftsreisende jeden Snack als vollwertige Mahlzeit angeben, wenn sie ihn zu einer Uhrzeit erhalten, an der üblicherweise Mahlzeiten eingenommen werden. Die Verpflegungsmehraufwendungen müssen dann in der Reisekostenabrechnung entsprechend gekürzt werden. So sieht es das ergänzte Anwenderschreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) zur Reform des steuerlichen Reisekostenrechts vor, das das Anwenderschreiben vom 30. September 2013 ersetzt.

Zielvereinbarungsgespräch vorbereiten

Führungskräfte, die ein Zielvereinbarungsgespräch vorbereiten, fördern das Engagement ihrer Mitarbeiter, indem sie die Zielerreichung visualisieren und die Sehnsucht danach wecken. Mehr dazu im Führungskräftetraining in Düsseldorf und Leipzig.

Nachhaltige Personalentwicklung: Bringt nichts, gibt’s nicht!

Laut ManagerSeminare gelingt es nur 23 Prozent der Seminarteilnehmer, gelernte Inhalte in ihren Arbeitsalltag zu transferieren. Das bedeutet, dass 25 der 33 Milliarden Invest in den deutschen Weiterbildungsmarkt 2013 verloren gehen. Und das ist nicht der positive Return on Investment (ROI), den Auftraggeber und Auftragnehmer gut heißen können. Dieser Artikel zeigt Ihnen, welche Absurditäten der Weiterbildungsalltag im 3. Jahrtausend immer noch mit sich bringt und v.a. was dagegen unternommen werden kann…
Worauf es ankommt sind im Besonderen in einem nachhaltigen Personalentwicklung Change Ansatz folgende 4 Teile – wie in jeder Sportart wie Iron Man, Tennis oder auch beim Kochen:
Teil 1: langfristiges Change Mindset: Personalentwicklung bedarf eines nachhaltigen, systematischen Veränderungsansatzes, der mit Hirn, Herz, Hand und Halten die langfristige Umsetzung der Verbesserungen und damit einen positiven ROI garantiert
Teil 2: individualisierter Start mit Bedarfsanalyse: mit einer maßgeschneiderten, strukturierten Kompetenz- oder Potenzialanalyse buchen die richtigen Teilnehmer die richtigen Trainings bzw. die richtigen konkreten Detailinhalte werden je Teilnehmergruppe vermittelt
Teil 3: systematische Umsetzung: ein zielführender, systemunterstützter und eingeübter Transfer der erlernten Inhalte und konkreten individuellen To-Do’s in die Arbeitspraxis
Teil 4: pragmatische Ergebnismessung: durch das Entwicklungsprojekt hinweg ein regelmäßiges Controlling inkl. Anpassungsmaßnahmen und am Ende die Erfolgsmessung, inwieweit diese Personalentwicklungsmaßnahme sich bezahlt gemacht hat

MBA-Schmiede IGC lässt sich nach der Gemeinwohl-Ökonomie zertifizieren

Er hat das globalisierungskritische Netzwerk „Attac Österreich“ mit gegründet und er prägte den Begriff „Gemeinwohl-Ökonomie“, hinter dem ein alternatives Wirtschaftskonzept zur kapitalistischen Marktordnung steht. Seine Ansätze werden insbesondere von der „Gemeinwohl-Ökonomie e.V.“ vertreten: Christian Felber und seine Verbandskollegen können sich nun freuen, dass erstmals eine deutsche Organisation aus dem Bereich der Executive Qualification Mitglied des Vereins geworden ist: Das International Graduate Center (IGC) der Hochschule Bremen wurde von den Wienern als Hochschule mit Gemeinwohl-Bilanz zertifiziert. Im Gutachterurteil heißt es, das IGC hätte sich “intensiv mit sozialen und ökologischen Aspekten der Unternehmensführung“ auseinandergesetzt.

Selbstanzeigen – darauf sollten Arbeitgeber achten

Der Gesetzgeber hat die Regeln für Selbstanzeigen mit der Finanzstrafgesetznovelle 2014 zum 1. Oktober 2014 verschärft. Welche Einschränkungen die Novelle mit sich bringt und worauf Sie achten sollten, damit eine Selbstanzeige auch den vorgesehenen strafbefreienden Zweck erreicht, beschreibt der folgende Beitrag.

Handwerk kann aufatmen: Bundestag stellt sich hinter Meisterpflicht

KFZ-Gewerbe, Die Freien Wähler, der Baden-Württembergische Handwerkstag und viele andere Handwerksvertreter hatten in 2014 laut für den Erhalt der Meisterpflicht getrommelt; mit Pressemitteilungen, Stellungnahmen und Positionspapieren. Der Deutsche Bundestag hat nun geantwortet. Mit großer Mehrheit beschloss er am 18. Dezember einen entsprechenden, von den Koalitionsfraktionen eingebrachten Entschließungsantrag. Damit soll das hohe Ausbildungsniveau im deutschen Handwerk gesichert werden. Der Antrag umfasste auch fördernde Maßnahmen, welche die Innovationsfreudigkeit in der mittelstandbetonten Branche anregen möchten. Der Beschluss hat Signalwirkung: Zuletzt hatte Brüssel den Meisterbrief komplett in Frage gestellt. Berlin tritt demnächst dazu wieder in Verhandlungen mit der EU.

Arbeitslosenstatistik Zürich: Quoten stabil, aber wenig Bewegung in Richtung Vollbeschäftigung

Die Arbeitslosendaten des Bundesamtes für Statistik (BFS) weisen andere Zahlen aus als die Erhebungen in gleicher Sache des Staatssekretariates für Wirtschaft (SECO). Das liegt daran, dass die SECO vom BFS abweichend nur Personen erfasst, die den regionalen Arbeitsvermittlungsämtern (RAV) als arbeitslos gemeldet sind. Zweitens listen die RAV auch beispielsweise geringfügig Beschäftigte, die Anspruch auf Arbeitslosengeld hätten. Darauf hat die KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich letztes Jahr in einer viel beachteten Mediendebatte hingewiesen. Nun hat der Kanton Zürich auf Grundlage von KOF-Umfragen unter leitenden Persönlichkeiten von Unternehmen sowie SECO-Daten seinen Wirtschaftsmonitor für den Dezember 2014 herausgegeben. Dieser weist unter anderem die Beschäftigungsentwicklung aus. Nach Einschätzung von Bruno Sauter, Generaldirektor des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, zeigen die Ergebnisse, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt im Raum Zürich trotz widerstandsfähiger Konjunktur und Beschäftigungszunahmen nicht nennenswert entspannt.

Grüße vom Amt für Wirtschaft und Arbeit Zürich: Bruno Sauter als Big Data-Kabarettist

Es ist zwar schon ein Jahr her, dass Bruno Sauter als Chef des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich auf dem Cluster-Dialog 2013 mit einer launigen Kabaretteinlage zum Thema “Freier Blick aufs Datenmeer – Gedanken zur Infrastruktur des 21. Jahrhunderts” zum Büffet der Veranstaltung überleitete – seine spritzigen Spitzen munden auch jetzt noch und zeigen den Generaldirektor als wachen und kritischen Kopf. Im Gegensatz zu seinen deutschen Kollegen, die angesichts des deutschen Wissenschaftsjahres 2014 „Die digitale Gesellschaft“ eher das harmonische Altherrenchorsingen tradieren, immerhin soll Deutschland nach Plänen von Angela Merkel und Co. zum Leitmarkt von Industrie 4.0 aufsteigen.

Anlagen- und Maschinenbau: Ausbildungen kommen auf den Prüfstand, IG Metall zieht mit

Wenn es darum geht, Deutschland weltweit zum Leitmarkt und -anbieter für Industrie 4.0 zu machen, dann ziehen IG Metall, Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) an einem Strang. Gewerkschaftsbundesvorstand Wolfgang Lemb – zwischen 2009 und Januar 2014 ehemaliger Parteikollege von Sigmar Gabriel (SPD) – hat mit dem Wirtschaftsminister sowie mit VDMA-Präsident Dr. Reinhold Festge heute ein Positionspapier in Berlin verabschiedet, das unter anderem offen legt, mit welcher Beschäftigungspolitik der Maschinen- und Anlagenbau fit gemacht werden kann. So innovativ Industrie 4.0 ausfallen soll – die Initiativen und Kampagnen der Akteure sind alte Bekannte. Ungewöhnlicher ist hingegen das gemeinsame Votum für mehr Werk- und Dienstverträge.

Big Data-Initiative von Skillsoft sorgt für mehr Motivation und bessere Lernergebnisse

Skillsoft hat eine Reihe von Live-Pilotprojekten bei Kunden abgeschlossen, bei denen mithilfe von Big Data das Lernerlebnis adaptiver und individualisierter gestaltet wurde. Unter Anwendung der Big-Data- und Analyse-Kapazitäten von IBM Research konnten die Daten von 19 Millionen Skillsoft-Nutzern und 60.000 Lerneinheiten miteinander kombiniert werden. Die Ergebnisse des Pilotprogrammes zeigen, dass empirisches, datengesteuertes Lernen die Nutzer mehr motiviert und für höheres Engagement sorgt.

Papier oder digital: Form der Personalakte entscheidend bei Klage auf Löschung von Abmahnungen

Keine Löschung von Abmahnungen nach Ende eines Arbeitsverhältnisses, selbst wenn diese strittig sind – das hatte das Sächsische Landesarbeitsgericht am 14.01.2014 (Sa 266/13) im Falle einer Klägerin entschieden, die einen Anspruch auf Entfernung von ihr hinderlichen Abmahnungen geltend machen wollte. Hätte die Arbeitnehmerin ein paar Zusatzpunkte ins Feld geführt, wäre der Entscheid möglichweise anders ausgefallen.

Volkswagen äußert sich zum Vorwurf schwerer Menschenrechtsverletzung während Militärdiktatur in Brasilien

Der deutsche Volkswagen-Konzern hat sich offiziell zu Ermittlungen der so genannten brasilianischen nationalen Wahrheitskommission geäußert, welche Volkwagen do Brasil beschuldigt, in den 1970er Jahren schwarze Listen über Betriebsangestellte und Berichte über Mitarbeiter an Repressionsorgane der damaligen Militärdiktatur übergeben und Folterungen auf dem Betriebsgelände zugelassen zu haben. Die Kommission hatte ihren Abschlussbericht über Taten der Militärdiktatur am 10. Dezember 2014 Präsidentin Dilma Rousseff übergeben.

Online-Stellenanzeigen: So gelingt effektives Recruiting

Exzellentes Personal zu finden, ist für jedes Unternehmen wichtig. Mit Hilfe einer kostenfreien Checkliste zeigt Systagon Unternehmensberatung ▪ Schulung ▪ Umsetzung, wie Recruiter Online-Stellenanzeigen richtig schalten.

Pflicht zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen – Bundesagentur für Arbeit prüft im Januar 2015

Wer mindestens zwanzig Arbeitsplätze stellt, muss auch schwerbehinderte Menschen in seine Belegschaft aufnehmen und beschäftigen (SGB IX | 9). Das gilt für private wie öffentliche Arbeitgeber gleichermaßen. Die Bundesagentur für Arbeit schaut den betroffenen Betrieben nun verstärkt in die Personalagenden. Die jeweils zuständigen regionalen Agenturen versenden Anfang Januar 2015 Meldeformulare nebst elektronischem Bearbeitungsprogramm. Versäumte, unvollständige oder verspätete Meldungen nach dem 31. März 2015 werden als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet. Das gilt auch für jene Betriebe, denen keine Unterlagen zugegangen sein sollten.

Kein Filmdreh mit Beschäftigten – fast kein Spielraum für Videoüberwachung

Datenschützer teilen die immer wieder aufs Neue demonstrierte Digitalisierungseuphorie der deutschen Bundesregierung nur bedingt. Während Entwickler und Forscher von Erfindung zu Erfindung stürmen, weisen Datenschützer daraufhin, dass es viele ungeklärte Fragen in Sachen bürgerliche und arbeitnehmerische Freiheit gibt. Rechtlich relativ gut abgesichert ist allerdings die Rechtslage zum Thema Videoüberwachung: Wer darf unter welcher Maßgabe wie gefilmt werden? Die obersten Maximen lauten: Die Technik der Überwachung ist nicht maßgeblich für den Tatbestand der Aufnahme und Personen haben ein, im deutschen Grundgesetz verankertes Recht an ihrem Bild sowie an ihrem Wort.

ARBEITSHILFE >> Rechtliche Zulässigkeit von Videoüberwachung: Umstände, Kriterien, Spielräume

Dieser Beitrag schildert, warum Videoüberwachung von Personen rechtlich brisant ist, welche Formen zu unterscheiden sind und was Personaler hinsichtlich der Überwachung von Arbeitern und Angestellten beachten müssen. Immerhin können Beschäftigte Rechte an den Aufnahmen von ihnen geltend machen. Im Fall der Fälle kommt den Arbeitgeber ein nachlässiger Umgang mit dem Big Brother-Blick teuer zu stehen.

I amsterdam – Amsterdam als Anziehungspunkt für internationale Talente

Amsterdam will mehr internationale Talente anziehen und an sich binden. Das Amsterdam Economic Board, eine Kooperation zwischen Unternehmen, Forschungsinstituten und der Regierung in der Metropole Amsterdam, setzen sich hierfür mit dem Programm Amsterdam Works ein, wobei die Marke I Amsterdam eingesetzt wird.

Positives Candidate Experience und Zeitersparnis

milon, Ersteller von einzigartigen Trainingssystemen, benutzt Textkernels CV Parsing Software integriert in das Bewerbermanagementsystem von Persis um eine automatische Verarbeitung von eingehenden Bewerbungen per E-Mail zu ermöglichen. Die automatische Analyse von Lebensläufen kann für Persis Kunden einfach ermöglicht werden und sorgt für Zeitersparnis.

Fluktuation vorbeugen – Mitarbeiter binden von Beginn an

Es lohnt sich, von Beginn an durch gute Einarbeitung in neue Mitarbeiter Zeit zu investieren. Dadurch erlangen neue Mitarbeiter nicht nur schneller das erforderliche Leistungsniveau, auch die Bindung an das Unternehmen wird gestärkt.

Variable Vergütung à la Carte – Teil 2

Wenn Unternehmen ein System der variablen Vergütung einführen – oder ein bestehendes Modell optimieren – möchten, können sie nicht nach Schema F vorgehen. Es gilt, viele verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, um ein Instrument zu entwickeln, das für ihre Organisation stimmig ist. Während sich Teil 1 dieses Beitrags in der September/Oktober-Ausgabe mit den 4 Elementen der Zielformulierung und den Maßnahmen als „Wege zum Ziel“ befasste, beschreibt der folgende Teil, wie Unternehmen verschiedene Zielkomponenten kombinieren können – und was bei der Einführung variabler Vergütungsmodelle zu beachten ist.

Scheitert unser „Jungbleiben“ an unserer Lerndefinition? von Sonja Radatz

Vielleicht scheitert ja unsere regelmäßige „Runderneuerung“ schon bei unserer Einstellung:
Bei unserer Einstellung, „Lernen“ als etwas zu betrachten, das abgeschottet vom Alltag stattfindet. Intuitiv erleben wir uns nur dann als „Lernende“, wenn wir uns an einen Lernort begeben – eine Schule, ein Weiterbildungsinstitut, einen Seminarraum, einen Vortragsraum, einen Hörsaal oder Ähnliches – und dort konzentriert Inhalte zu einem bestimmten Thema serviert bekommen.
Dabei können wir jeden Tag bewusst lernen…

Die HR-Softwarestudie 2014 von CLEVIS – Eine Analyse der HR-Softwarehersteller in Deutschland

Der HR-Softwaremarkt in Deutschland ist dynamisch, weit gefächert und weitgehend intransparent. Dies hat CLEVIS veranlasst, Hersteller von HR-Software zu ihren Unternehmensdaten, Produkten, Technologien, Modulfunktionalitäten und ihrem Service zu befragen. Die Ergebnisse haben wir in einer Studie zusammengefasst und somit einen fundierten Überblick über den HR-Softwaremarkt geschaffen. Die Detailanalysen sollen Personalverantwortlichen in Unternehmen dienen, wenn Sie sich in Bezug auf die Nutzung von HR-Software verändern oder weiterentwickeln wollen.

50 Jahre Arbeitsgesetz – Gewerkschafter fordern Gesetzesadaption wegen digitaler Revolution

50 Jahre und kein bisschen leise: Das Schweizer Arbeitsgesetz feiert heute einen runden Geburtstag. Es hat in einem halben Jahrhundert Arbeitnehmende umfassend geschützt, doch es bedarf der Anpassung, soll es auch künftig Herausforderungen am Arbeitsmarkt begleiten können. Dieser Ansicht ist zumindest der Schweizerische Gewerkschaftsbund und nennt an erster Stelle technologischen Entwicklungen als neue, zu berücksichtigende Job-Parameter.

Softsite wird neuester Kooperationspartner von Textkernel

Textkernel konnte einen neuen Softwarepartner – Softsite AG – für sich gewinnen. Kunden von Softsite können nun auch Textkernels Module mitsamt CV Parsing, der semantischen Suche und des bi-direktionalen Matchings in Staffing nutzen.

Was Bewerber wollen – Candidate Experience Studie 2014

Zahlreiche Unternehmen, die Bewerber rekrutieren, haben meist nur ein primäres Ziel vor Augen: Die Einstellung eines passenden Kandidaten. Dabei vernachlässigen sie oft die Tatsache, dass auch der Rekrutierungsprozess einen Teil des Employer Brandings darstellt und eine schlechte Rekrutierung die Arbeitgebermarke langfristig schädigen kann. Die Candidate Experience Studie 2014 zeigt auf, welche Fehler besser vermieden werden sollten, um künftige potenzielle Bewerber nicht zu vertreiben.

Recruiting in 5 Stufen

Wer wünscht sich nicht Mitarbeiter und Kollegen, die fachliche und soziale Kompetenzen mitbringen, aber auch in der Lage sind, die Werte und Ziele des Unternehmens zu verfolgen? Die Erfahrung zeigt, dass Unternehmen nur dann die Besten gewinnen, wenn ihre Recruiting- und Entscheidungsprozesse qualitativ hochwertig sind und zügig ablaufen, damit sie spannende Bewerber für sich gewinnen können, bevor sie sich am Markt anderweitig umsehen. Um gute Kandidaten zu identifizieren und halten zu können, hat die W.E.B. Windenergie AG einen mehrstufigen Personalauswahlprozess entwickelt, der Vorstand, Führungskräfte, Mitarbeiter und externe Kräfte mit einbindet.

Literaturtipp: “Telefoninterviews in der Personalrekrutierung”

Telefoninterviews in der Personalrekrutierung hilft Ihnen, die Personalauswahl noch effizienter zu gestalten: Mit Telefoninterviews werden Sie aus einer Flut von Bewerbungen zielsicher die richtigen Mitarbeiter auswählen und zugleich Ihre gewünschten Top-Kandidaten für Ihr Unternehmen begeistern können. Ihr Rekrutierungsprozess wird insgesamt schneller und effizienter.

Recruiting Games: Best Practice Beispiele, Chancen und Fallstricke

Onlinespiele haben aus den privaten Haushalten heraus längst zum Siegeszug im Berufsumfeld – in Chefetagen, in Vertriebsbüros und an anderen Arbeitsplätzen – angesetzt: Spielend lösen Führungskräfte und Mitarbeiter Jobaufgaben und simulieren Geschäftsszenarien. Das setzt Emotionen und Kreativität frei. Auch im Recruiting können so genannte „Recruiting Games“ die Karten der Arbeitgeber neu aufmischen, um passendes Personal zu finden. Vor allem Großunternehmen heizen den Trend an. Den Startschuss dazu setzte die US Army im Jahr 2002 mit der Markteinführung ihres Kriegsspiels „America’s Army“. Nutzen des Ego Shooters: US-amerikanische Streitkräfte suchen nach Nachwuchs, der sich durch Reaktionsschnelligkeit, vernetztes Denken und Technikaffinität auszeichnet. Der Kurzbeitrag zeigt, welche Unternehmen inzwischen mit welchen Lösungen arbeiten und nennt Chancen sowie Fallstricke beim Einsatz von Recruiting Games.

Gestatten? Der Chef bewirbt sich – Worauf es bei Arbeitgeberbewerbungen wirklich ankommt

Wer sich auf eine neue Stelle bewirbt, präsentiert sich von seiner Schokoladenseite. Vom Anschreiben und Lebenslauf über das Bewerbungsgespräch bis hin zu der Performance im Assessmentcenter muss alles stimmen. Doch was für den Stellenanwärter gilt, betrifft inzwischen auch den potenziellen Arbeitgeber. Viele Positionen lassen sich heute nicht mehr einfach so besetzen. Um Topkandidaten für offene Stellen zu finden, bewerben sich nun immer mehr Unternehmen auf dem Arbeitnehmermarkt. Doch damit die Arbeitgeberbewerbung gelingt, gibt es einiges zu beachten.

BASF rekrutiert von allen DAX-30-Unternehmen am besten

BEST RECRUITERS, die größte Studie zum Thema Recruiting-Qualität in der D-A-CH-Region, hat ermittelt, wie die DAX-30-Unternehmen im Vergleich zu den 500 Top-Arbeitgebern Deutschlands abschneiden. Die wichtigsten Ergebnisse: BASF ist das DAX-Unternehmen mit dem besten Recruiting, gefolgt von Fresenius, Fresenius Medical Care, K+S und E.ON. Auffällig: Bei jeglicher Kommunikation, die vom Unternehmen gesteuert wird, sind die führenden DAX-Unternehmen eher vorbildlich, sobald es jedoch darum geht, mit Bewerbern individuell umzugehen, reagieren nicht im Index notierte Unternehmen oft schneller und persönlicher.

SERIE | PAUL WATZLAWICK LESEN: Umdeutung als Alltagsweisheit (8)

Paul Watzlawick nennt es eine Kunst, Inhalten andere Rahmen als ihren ursprünglichen zu geben. Es kann uns aber gelingen, weil alle sogenannten Regeln und alle Beutungen, die entstehen, weil wir Dingen einen Sinn geben (Wirklichkeit zweiter Ordnung), relativ sind. Daher ist das Leben so, wie wir sagen, dass es sei. Soweit die Theorie – was bedeuten diese Überlegungen aber praktisch für uns?

TED Talks in der (Unternehmens)Kommunikation

Wo kommen Sie her? Oder anders gefragt, wie sind Sie auf diesen Artikel gestoßen? Möglicherweise lesen Sie hrm.de regelmäßig und haben sich durch den Titel animiert gefühlt. Wahrscheinlicher ist aber, dass sie durch einen Hinweis eines Netzwerkpartners in einem der sozialen Medien aufmerksam wurden und hierher gelangten.

Pionierprojekt: Techniker Krankenkasse interessiert an krankmachenden Faktoren für Studenten der TU Kaiserslautern

Wie viele deutsche Hochschulen sorgt auch die Technische Universität Kaiserslautern mit verschiedenen Maßnahmen für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Neu ist, dass sie nun gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse (TK) auch Faktoren erforschen will, welche die Gesundheit ihrer Studenten fördern und erhalten, um maßgeschneiderte Angebote machen zu können. Exzellente, aber durch harte Studien geschwächte Studenten will man in Kaiserslautern nicht. Hintergrund der Initiative: Die Hochschule beobachtet, dass Studienumstrukturierungen im Rahmen des Bologna-Prozesses, die zunehmenden Ökonomisierung und Effizienzfokussierung der Studien den studentischen Alltags zur kritischen Belastungsprobe werden lassen.

Reform | Überlassungsdauer in der Zeitarbeit: Studie führt Sorgen der Leiharbeitnehmer ins Feld

Viele Zeitarbeiter sehen den arbeitsmarktpolitischen Plänen der großen Koalition sorgenvoll entgegen, denen zufolge die aktuell unbegrenzte Überlassungsdauer für Leiharbeit auf 18 Monate runtergeschraubt werden soll. Zuletzt war eine derartige Grenze in 2004 aufgehoben worden. Dieses Stimmungsbild ist das Ergebnis einer tournusmäßigen, repräsentativen Befragung, welches das Personaldienstleistungsunternehmen Orizon GmbH unter 1.042 eigenen Zeitarbeitern ermittelte.

„Manchmal scheitert nicht nur die Auslandsentsendung, sondern auch die Ehe“

Constance Grunewald-Petschke, Inhaberin einer erfolgreichen Agentur für Expats, ist selbst ExpatPartner und hat auf Basis ihrer persönlichen und beruflichen Erfahrungen ein E-Coachingprogramm speziell für die Partner von Entsandten entwickelt, das Unternehmen dabei hilft, die vorzeitige Abbruchquote von Auslandseinsätzen zu verringern.

Sozialversicherung bei Entsendung nach China

Chinas neues Sozialversicherungsgesetz ist mittlerweile drei Jahre alt. Doch noch immer herrscht in einigen Punkten Unklarheit. Hinzu kommt, dass bislang nur jeder fünfte Expat in das Sozialversicherungssystem einzahlt.

Personalcontrolling Lehrgang mit Zertifikat

Der von der Dashöfer Akademie in Zusammenarbeit mit der EBC Hochschule neu angebotene Personalcontrolling Lehrgang mit Zertifikat vermittelt Personalcontrollern alles Wissen zur Erhebung und Analyse personalwirtschaftlicher Kennzahlen.

Keine Option: Akademischer Titel in der höheren Berufsbildung. Verbände lehnen einheitlich ab

Einigkeit auf breiter Front: 23 Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- und Berufsbildungsverbände ziehen an einem Strang, um die internationale Anerkennung der höheren Berufsbildung zu stärken. Dazu setzen sie auf Effekte der Verankerung des „Nationalen Qualifikationsrahmens für die Berufsbildung“ (NQR Berufsbildung) im Bildungssystem und in der Wirtschaft. Die NQR-Verordnung war am 1. Oktober 2014 in Kraft getreten. Die Akteure sehen entschieden und mehrheitlich davon ab, einen akademischen Titel „Professional Bachelor/Master“ einzuführen. Hintergrund ihrer gemeinsamen Erklärung ist die Auseinandersetzung des Ständerates mit dieser Thematik im Rahmen der Motion „Titeläquivalenz für die höhere Berufsbildung“ am 11. Dezember.

Studie: Lohn- und Gehaltstendenzen – wie erhöhen Unternehmen ihre Löhne und Gehälter?

Lohn- und Gehaltsbarometer sind in der Personalarbeit wertvolle Arbeitshilfen zur schnellen Recherche: Sind Gehälter und Löhne in einer Branche gesunken oder gestiegen? Fließt in Bayern mehr in die Geldbörsen als in Baden-Württemberg? Wie erhöhen Unternehmen ihre Löhne und Gehälter? Als einer der führenden Netzwerkorganisatoren für Personaler im D/A/CH-Raum (HRM.de / HRM.ch / HRM.at) ermittelt das HRM Research Institute nun für seine deutsche Community HRM.de die Lohn- und Gehaltstendenzen unter seinen Mitgliedern, denn valide Quellen müssen viele Personaler aus Medien und im Beratermarkt oft erst in Kleinarbeit zusammentragen.

Arbeitshilfe: Flexibilität im Problemlösen und Lernen erkennen und fördern

Der unausgesetzte Ruf der Wirtschaft nach Fachkräften zeigt vor allem eines: Spezialisten sind gefragt. Breites Allgemeinwissen führt in vielen Fällen nicht weit. In Technik, Medizin, Logistik und vielen anderen Branchen arbeiten nicht nur Forscher an immer weiteren Verzweigungen von Spezialwissen und -methoden. Dabei müssen oft Lösungen gefunden werden, die sich nicht einfach reproduzieren lassen, weil die Akteure in unbekannte Gefilde vorstossen. Und darin sind sie umso erfolgreicher, je flexibler sie denken. So lässt sich bewegliches Problemlösungsdenken erkennen und fördern.

Kompetent führen in chinesisch-schweizerischen Joint-Ventures

Mit der Unterzeichnung des Freihandelsabkommens am 1. Juli 2014 ist China zu einem der wichtigsten Handelspartner der Schweiz geworden. Die Personalauswahl und das Coaching von Führungskräften für eine Tätigkeit in chinesisch-schweizerischen Joint Ventures stellen die Firmen allerdings vor hohe Herausforderungen.

[Auszug]
Chinesische Führungskräfte, die ein MBA-Programm absolviert haben oder in regem Austausch mit westlichen Firmen stehen, sind mit westlichen Führungstheorien vertraut. Sie kombinieren diese mit chinesischen Leadership-Konzepten, die in den letzten Jahren (weiter-)entwickelt und teilweise auch empirisch überprüft wurden. Expatriate Managers kooperieren jedoch meistens mit Mitarbeitenden.
Diese verfügen oft über wenig Erfahrung mit Führungskräften aus dem westlichen Kulturraum, was Letztere vor vielseitige Herausforderungen stellt.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

Am Puls der HR-Branche

Der HR Swiss Congress 2014 hat auch in seiner 6. Ausgabe einen positiven Eindruck hinterlassen. In einer Umfrage bestätigte ein Grossteil der 366 Teilnehmenden einen persönlichen Mehrwert für sich und für die Ausübung ihrer HR Funktion.

[Auszug]
Immerhin 95 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschen sich laut Feedback, dass der HR Swiss Congress – die einzige gesamtschweizerische HR-Plattform – auch künftig weiterhin stattfinden soll.
«Dieses Resultat spornt an», sagt HR Swiss Vize-Präsidentin Regina Regenass, die sich mit hohem Einsatz, Herzblut und erfolgreich um geeignete Sponsoring-Partner zum Congress gekümmert hat. Sponsoren sowie diverse HR-Dienstleister versorgten während der beiden Kongresstage die Teilnehmenden mit nützlichen Informationen, standen für Fragen und Diskussionen bereit und eröffneten mit modern gestalteten Kommunikationszonen im Foyer des Berner Kurhauses gute Möglichkeiten zum Networking.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

Der Mensch tickt anders als das System

Arbeitnehmende sind in der Schweiz im Schnitt an acht bis neun Tagen infolge Krankheit oder Unfall nicht am Arbeitsplatz. Diese Zahl sei zu hoch, sagt die OECD in ihrem Bericht vom Januar 2014. Im gleichen Bericht steht auch, dass der Schweizer Wirtschaft infolge psychischer Probleme der Mitarbeitenden pro Jahr 19 Mia. CHF verloren gehen – 3,2 Prozent des BIP. Über erforderliche Veränderungen im Absenzenmanagement sprach Persorama mit Chris Holzach, CEO Synaps Care AG.

[Auszug]
Persorama: Sie gehen davon aus, dass die aktuellen Absenzenzahlen in der Schweiz um 10 bis 20 Prozent gesenkt werden können. Wie ist dies möglich?

Chris Holzach: Es besteht eine Ausfall-Bandbreite von 2 bis über 20 Tage pro Mitarbeiter und Jahr, wobei hier nach Grösse und Art der Unternehmen zu unterscheiden ist. Ein Kleinst- oder Kleinunternehmen verzeichnet im Durchschnitt weniger Absenzen (2–4 Tage). Ereignet sich dort aber mal ein Absenzfall mit längerer Absenzdauer, so wirkt sich dies für dieses Unternehmen äusserst gravierend aus. Bei KMU mit bis zu 200 Mitarbeitenden liegt der Durchschnitt bei 4–7 Tagen. Es sind die Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitenden, die den Durchschnitt der Absenzzahlen auf acht Tage und höher bewegen. Bei vielen grösseren Unternehmen, die wir analysiert haben, liegen die Absenzausfälle bei mehr als zehn Tagen. Streben wir eine durchschnittliche Absenzquote in der Schweiz von unter sieben Tagen an, so liegt das Einsparpotenzial noch weit über den genannten Zahlen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

Willkommen, Unsicherheit!

Wie lernen Unternehmen aus Extremsituationen und wie lassen sich Notfälle verhindern? Diese Frage diskutierten Vertreter aus Wissenschaft und Unternehmenspraxis beim SGO-Themenabend zum Thema «High Reliability Organizations» in Zürich.

[Auszug]
Egal, wie gut ein Unternehmen plant: «Niemand kann echte Notfälle vorhersehen und die Risiken auf null reduzieren», sagt Prof. Dr. Antoinette Weibel, Direktorin am Institut für Führung und Personalmanagement, Universität St. Gallen. Daher braucht es Unternehmen, die «in einer anderen Art und Weise mit Risiken umgehen». Eine mögliche Antwort, das Potenzial für Fehler und Katastrophen zu reduzieren, ist die «High Reliablity Organization (HRO)». Dieses strategische Konzept, das unter anderem auf mehr Vertrauen zu den Mitarbeitenden, einen anderen Umgang mit Hierarchie und eine gut etablierte Fehlerkultur setzt, gewinnt nach Einschätzung von Antoinette Weibel in einer zunehmend unsicheren Umwelt für alle Unternehmen immer mehr an Relevanz.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

«Wir fördern individuelle Stärken»

Die richtigen Mitarbeitenden zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu positionieren: Das sind Ziele des im Frühling 2013 gegründeten Bereichs Talent bei der Schweizerischen Post. Wie dessen Leiterin, Hannah Zaunmüller, das Thema Talentmanagement im Konzern systematisch vorantreibt, erläutert sie im Gespräch mit Persorama.

[Auszug]
Persorama: Wer gilt bei der Schweizerischen Post als Talent?

Hannah Zaunmüller: Wir sind der Auffassung, dass alle Mitarbeitenden Talente sind. Grundsätzlich hat jeder Mitarbeiter Stärken und Schwächen und wer Stärken hat, hat Talent. Uns geht es darum, dass die richtigen Mitarbeitenden – mit den richtigen Talenten – zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort arbeiten. Wir fördern individuelle Stärken.

Aber nicht jeder ist gleich ein Top-Talent?

Das stimmt. Bei uns heissen die Talente, die Potenzial haben und sehr gute Leistungen bringen, Top-Talente bzw. «Diamanten». Das ist ein Kunstbegriff, den wir geschaffen haben.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

Die Leistung zählt, nicht das Alter

Der demografische Wandel bewegt die Schweizer Arbeitswelt: Niedrige Geburtenraten wie in fast allen OECD-Ländern, steigende Lebenserwartung und älter werdende Erwerbstätige kennzeichnen die Gesellschaften. Wie kann in diesem veränderten Arbeitsumfeld Generationenmanagement erfolgreich umgesetzt werden? Diese zentrale Frage diskutierten Fachleute aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft beim 2. Fachkongress des ddn – Demographie Netzwerk Schweiz in Olten.

[Auszug]
Geforscht und diskutiert wird über demografischen Wandel und Konsequenzen für den Arbeitsmarkt auf unterschiedlichen Ebenen sowie altersgerechte Weiterbildung schon seit Jahren. «In der Umsetzung gibt es noch viel Potenzial, auch wenn die Unternehmen durch den zunehmend spürbaren Fachkräftemangel sensibilisiert sind» sagte Prof.Dr. Martina Zölch, Leiterin des Instituts für Personalmanagement und Organisation FHNW, zum Einstieg in das Thema Generationenmanagement. Um Unternehmen zukunftsfähig zu machen, ist es aus ihrer Sicht nicht nur erforderlich, dass sich HRM stärker mit der Berufsgruppe 50plus und Mitarbeitende im AHV-Alter beschäftigen, sondern auch Massnahmen zur Gesunderhaltung der Belegschaft zielgerichtet gestaltet und dies besser integriert werden.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

Gesundheit fördern ist Führungsaufgabe

Mitarbeiterbindung sichert Know-how, Qualität und Gewinnchancen. Angesichts des demografischen Wandels ändert sich das Altersprofil des Personals laufend. Deshalb tun Unternehmen gut daran, die Gesundheit ihrer Belegschaften positiv zu beeinflussen. Good-Practice-Beispiele wurden auf einer Fachtagung der Gesundheitsförderung Schweiz im September an der Uni Fribourg vorgestellt.

[Auszug]
«Im Eröffnungsreferat der Tagung «Gesundheit für jedes Alter – Was Mitarbeitende und Unternehmen tun können» präsentierte Prof. Dr. Martina Zölch von der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) eine Zwischenbilanz zu Herausforderungen, Initiativen und Forschungsfragen im Spannungsfeld demografischer Wandel und Gesundheit. Zu den mannigfaltigen Aspekten der Bevölkerungsentwicklung in wirtschaftlich hoch entwickelten Ländern wie der Schweiz gehören eine stetig höhere Lebenserwartung und niedrige Geburtenraten.

Zugespitzt gesagt: Die Bevölkerung wird als Ganzes immer älter.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

Erfolgreich im Gespräch bleiben

Wie geht das: Passende Bewerber ansprechen und für das eigene Unternehmen interessieren? Erfolgsrezepte moderner Personalansprache vermittelten Stefan Widmer, Leiter HR-Marketing & Einstiegsprogramme PostFinance AG, und Marcus Fischer, Head of Employer Branding & Recruiting, Baloise Group, den Teilnehmern des dritten NZZ HR-Gipfels am 24. September bei Kafi und Gipfeli.

[Auszug]
Wie tickt PostFinance? Ein interaktiver Kurzfilm – die «Tour de PostFinance» – gibt einen Eindruck, wie es sich anfühlt, dort zu arbeiten. Rund zehn Minuten dauert der Erlebnis-Film, während dessen man verschiedene Entscheidungen trifft, Fragen beantworten soll und dabei den weiteren Verlauf beeinflusst. «Es geht darum, unsere Unternehmenskultur erlebbar zu machen und Leute anzusprechen, die sich vorher nicht für PostFinance interessiert haben» sagt Recruiting-Spezialist Stefan Widmer.
Der virtuelle Besucher erhält einen Kurzvortrag übers Unternehmen, muss Fragen beantworten, kann mit PostFinance-Mitarbeitenden in der Mittagspaus ins Sushi-Restaurant oder eine Runde joggen gehen, beim Apéro Kollegen kennenlernen, eine Runde gamen und sogar ein Wort mit dem CEO wechseln…»

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

Kluge Köpfe treffen Traumjobs

Die Karrieremesse advanceING hat nach dem gelungenen Auftakt im Vorjahr erneut überzeugt. Zur Messe am 16. Oktober 2014 in Zürich kamen fast doppelt so viele Besucher – mehr als 900 Ingenieure, Techniker und Hochschulabsolventen. Die Messestände waren wie das Vortragsforum sehr gut besucht, die Karriereberatung durchgängig ausgebucht.

[Auszug]
Für Messeleiterin Sabine Schmidt stehen die Zeichen auf Erfolg: «Der Mix aus Unternehmenspräsentationen, Jobangeboten, Fachvorträgen, Weiterbildung, Coaching-, Karriere- und Rechtsberatung hat sich als Best Practice bewährt.» In der Besucherumfrage äusserten sich 91 Prozent der Befragten sehr zufrieden oder zufrieden mit dem Messebesuch. Knapp die Hälfte (46 Prozent) hat sich bereits während der Messe beworben bzw. für ein Weiterbildungsangebot eingeschrieben oder möchte dies unmittelbar danach tun. 60 Prozent planen, mit einem oder mehreren Ausstellern in Kontakt zu bleiben, jeder Vierte will sich näher über die kennengelernten Angebote informieren.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

HR-Trends in Fokus

Wenn die IHRC International HR Community zu einer Lunch & Learn Veranstaltung einlädt, dann erwartet Sie in der Regel ein dichtes Programm mit angeregten Diskussionen, den neusten Trends und Best Practices im Bereich der internationalen Personalarbeit.

[Auszug]
Während der Veranstaltung vom 21. August 2014 in Zürich tauschten sich Referenten und Teilnehmende zum Thema «Global Mobility Trends 2014 and the Impact on HR Strategy» aus. Giovanni De Carlo, Business Development Director bei Crown World Mobility, eröffnete und moderierte eine Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Experten: Cliff Rehr, Director International Assignments bei Philip Morris International, Tobias Simons, Group Vice President Head of Global Mobility bei ABB, und Chris Debner, Executive Director bei Ernst & Young.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

Intern halten, was die Marke verspricht

young@ZGP – die Community für young HR Professionals im Grossraum Zürich – beschäftigte sich am jährlichen HR-Profi Event vom 25. September 2014 mit dem Thema «High Impact HRM: Behavioral Branding – intern halten, was die Marke extern verspricht».

[Auszug]
Behavioral Branding spielt für die Stärkung und Profilierung der Marke eine tragende Rolle – insbesondere für die Schaffung von Bewusstsein, Relevanz, Orientierung und Identifikation.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

Gute Leistung soll sich lohnen

Wie entlöhnt man marktgerecht? Wo sind Grenzen gesetzt? Diesen kniffligen Fragen widmeten sich hochkarätige Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Branchen am 2. Schweizer Vergütungstag in Luzern.

[Auszug]
Marktgerecht, anforderungsgerecht und leistungsgerecht sollte ein Lohnsystem im Unternehmen sein. So einfach, wie es tönt, ist die Lohnfindung aber längst nicht. Denn in punkto angemessenes Entlöhnungssystem herrscht zunehmend Verunsicherung.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

Mit Wertschätzung zu mehr Erfolg

Respekt und Menschlichkeit gegenüber den Mitarbeitenden: Das verbindet alle Gewinner des 14. Swiss Arbeitgeber Awards, der am HR Swiss Congress 2014 in Bern feierlich verliehen wurde. Bei der grössten Mitarbeiterbefragung der Schweiz erhielten erstmals gleich vier Firmen eine Sieger-Trophäe. Die SV Group, die Liechtensteinische Alters- und Krankenhilfe (LAK), das Hotel Hof Weissbad und die IPT Innovation Process Technology AG wurden von ihren Mitarbeitenden zu den besten Arbeitgebern der Schweiz und Liechtensteins gekürt.

[Auszug]
Am Swiss Arbeitgeber Award 2014 beteiligten sich 35 301 Mitarbeitende aus insgesamt 140 Unternehmen – ein Rekord in der 14-jährigen Geschichte des Awards. Die Mitarbeitenden, die an der diesjährigen Befragung teilnahmen, beantworteten 55 Fragen zu zentralen Aspekten ihrer Arbeitssituation, ihrer Arbeitszufriedenheit und ihrem Commitment gegenüber dem Arbeitgeber. Aus den Antworten wurden schliesslich die besten Arbeitgeber ermittelt. Damit ist der Swiss Arbeitgeber Award die einzige Auszeichnung für Arbeitgeber in der Schweiz, bei der alleine das Urteil der Mitarbeitenden – der internen Experten – zählt.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

Umdenken im HR ist jetzt gefragt

Zu alt, zu teuer, zu wenig dynamisch: Vorurteile am Arbeitsmarkt erleben Stellensuchende 50plus häufig. Diese Gruppe der Berufstätigen wird heute eher entlassen als Jüngere und hat nach einer Kündigung Mühe, wieder einen Arbeitsplatz zu finden – oft trotz hoher Qualifikation. Viele von ihnen werden langzeitarbeitslos. Wie passt das ins Bild des viel diskutierten Fachkräftemangels?

[Auszug]
Ü50 – Lösungen sind gefragt! lautete das Motto einer Podiumsdiskussion mit Fachleuten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Zürich, zu der das Beratungsunternehmen Lee Hecht Harrison eingeladen hatte. Die Firmengruppe ist in der beruflichen Neuorientierung sowie in der Personalentwicklung tätig.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

Sprungbrett gegen die Arbeitslosigkeit

Eine neue Arbeit zu finden, zum Beispiel nach einer Kündigung, ist gerade für die Generation 50plus schwierig, aber nicht aussichtslos. Staff Finder, der erste vollautomatische Personalverleih für Just-in-Time-Einsätze, macht speziell mit dieser Zielgruppe gute Erfahrungen.

[Auszug]
Die Schweiz braucht dringend Fachkräfte. Unter anderem mangelt es in Bereichen wie Gesundheit, kaufmännische Verwaltung und Administration und dem Reinigungsgewerbe an ausgebildetem Personal. Die Generation Babyboom erreicht das Pensionsalter und die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative verschärft die Lage in den kommenden Jahren zusätzlich. Wirtschaftsverbände sehen die Chance bei Frauen und der Generation 50plus. Wer sich in diesem Alter nach einer neuen Festanstellung umsieht, begegnet bisher nicht selten Vorurteilen und erlebt viele Hürden.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

Abschied vom Fokus auf die Jugend

Eine systematische Karriere- und Personalentwicklung älterer Beschäftigter ist selten. Die Regel ist eine Förderung jüngerer Mitarbeitender. Dabei wirkt sich eine stark jugendzentrierte Personalpolitik nicht unbedingt günstig aus. Unternehmen sind dadurch weder innovativer noch besser auf die Zukunft vorbereitet. Im Gegenteil: Altersdiversität kann in innovativen Unternehmen sogar die Produktivität erhöhen.

[Auszug]
Mit dem demografischen Wandel sind vielfältige Herausforderungen für Unternehmen verbunden. Je nach Branche sehen sie sich bereits heute oder künftig einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften gegenüber. Human- und Sozialkapital gehören dabei zu den wertvollsten Ressourcen eines Unternehmens, um in einem wettbewerblichen Umfeld zu bestehen, das stetige Produktivitätssteigerungen und Flexibilität verlangt.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

Wie Führung Diversity gezielt fördern kann

«Die Jungen wollen keine Verantwortung übernehmen und sind weg, kaum sind sie hier», «die Alten kommen nicht mehr mit – technisch zu wenig up to date, zu langsam». Vorurteile über die jeweils anderen hört man oft. In der Zusammenarbeit geht es jedoch darum, die unterschiedlichen Fähigkeiten anzuerkennen und produktiv zu nutzen. Führungskräften kommt in der Gestaltung erfolgreicher Zusammenarbeit in altersgemischten Teams eine tragende Rolle zu.

[Auszug]
In einer gross angelegten Führungsstudie hat die Kalaidos Fachhochschule (unterstützt durch die Schweizer Kader Organisation SKO) die Herausforderungen für Führungskräfte identifiziert und als Leadership-Barometer 2014 publiziert. Teilgenommen haben über 1300 Führungskräfte und -experten.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

Personalentwicklung 50plus hat Potenzial

Trotz Mangel an geeignetem Personal ist die Rekrutierung und Bindung von älteren Mitarbeitenden bislang ein gern vernachlässigtes Thema in Unternehmen. Dabei bietet die Bereitschaft vieler Erwerbstätiger 50plus, länger zu arbeiten, für Wirtschaft und Gesellschaft ein grosses Potenzial – mit Herausforderungen für HRM und Führung.

[Auszug]
Seit nunmehr zehn Jahren ist der demografische Wandel eines der meist diskutierten Themen in den Medien. Und dies hat seinen Grund. Seit 1900 hat sich der Altersquotient verdreifacht und der Jugendquotient mehr als halbiert. Für den Arbeitsmarkt heisst dies, dass einer wachsenden Anzahl von Mitarbeitenden 50plus aus der Babyboomer-Generation eine vergleichsweise dünn besetzte Generation an jungen Nachwuchs-kräften gegenübersteht. Dies kommt nicht zuletzt darin zum Ausdruck, dass Lehrstellen nicht besetzt werden können und 36 Prozent der Erwerbstätigkeiten in der Schweiz in Berufen arbeiten, die unter Verdacht des Fachkräftemangels stehen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 4, Winter 2014

Deutschlandkommentar zur Studie der Bertelsmann Stiftung / Zentrum für Europäische Wirtschaftforschung: Hurra, es gibt wieder Gastarbeiter

Eine Nullrunde wäre schon beruhigend gewesen, aber es soll doch der Ausländer zum Freund der deutschen Bundesbürger gemacht werden. Und da laut Erhebungen zwei Drittel davon meinen, dass die Zuzügler die Staatskassen und also sie persönlich belasten, versucht nun eine aktuell erschienene Studie mit diesem vermeintlichen Irrtum aufzuräumen. So verkündet Jörg Dräger, Vorsitzender des Studienauftraggebers Bertelsmann Stiftung, dass gute Bildung die beste Integrationspolitik sei. Das heisst unausgesprochen: Integration meint Finanzkraft.

Kommentar zur Studie der Bertelsmann Stiftung / Zentrum für Europäische Wirtschaftforschung): Hurra, es gibt wieder Gastarbeiter

Eine Nullrunde wäre schon beruhigend gewesen, aber es soll doch der Ausländer zum Freund der deutschen Bundesbürger gemacht werden. Und da laut Erhebungen zwei Drittel davon meinen, dass die Zuzügler die Staatskassen und also sie persönlich belasten, versucht nun eine aktuell erschienene Studie mit diesem vermeintlichen Irrtum aufzuräumen. So verkündet Jörg Dräger, Vorsitzender des Studienauftraggebers Bertelsmann Stiftung, dass gute Bildung die beste Integrationspolitik sei. Das heißt unausgesprochen: Integration meint Finanzkraft.

Personalberater zur Frauenquote: “Personalwirtschaftliche Komponente bleibt entscheidend”

Eine jahrelange politische Auseinandersetzung geht zunächst zuende: Mit der Einigung innerhalb der Bundesregierung zugunsten einer verbindlichen Frauenquote ist klar: Ab 2016 haben an der Börse gelistete und dabei vollumfänglich mitbestimmungspflichtige Unternehmen 30 Prozent Ihrer Aufsichtsratsmandate mit Frauen zu besetzen.

Bedeutender als wenige Hundert neue weibliche Aufsichtsräte ist für HUNTING/HER-Chef Christian Böhnke jedoch die Signalwirkung und kritisiert die “oft sozialromantisch verklärte Ideologisierung der politischen Debatte.” Stattdessen rät er, viel mehr als bisher die personalwirtschaftliche Bedeutung eines steigenden Frauenanteils in Fach- und Führungspositionen in den Mittelpunkt zu stellen, so der “Frauen-Headhunter”

Sonntags bleiben Call Center-Agents, Bibliothekare und Videothekenmitarbeiter am Sofa

Schluss mit den Ausnahmen, welche das Land Hessen in 2011 für Sonntagsarbeit per Verordnung beschlossen hatte. Das Bundesverwaltungsgericht holt Beschäftigte von Bibliotheken, Videotheken, Lotterieannahmestellen und Call Centern am Sonntag raus aus ihren Jobs, indem es wesentliche Teile der ehemaligen Verordnung revidiert. Dieser Beschluss könnte Konsequenzen für andere Bundesländer haben, in denen eine ähnliche Verordnung in Kraft ist.

Das was alle können, ist keine Kernkompetenz …

Vermehrt begegnet man in der letzten Zeit im HR dem Begriff der Kernkompetenzen. Dies mit einem Selbstverständnis, als sei das HR schon immer die Domäne dieses Begriffes. Dabei entstammt der Begriff der Kernkompetenzen ursprünglich aus der Betriebswirtschaft und wurde erstmals 1990 von C.K Prahalad und Gary Hamel im Rahmen des strategischen Managements detailliert ausgeführt.

Studie: Führungskräfte haben Lust auf längere Erwerbszeit und befürworten Teilrente

Nicht alle älteren Arbeitnehmer und Senioren stehen kritisch zu einer längeren Lebensarbeitszeit jenseits der 60 Jahre. Diese an sich selbstredende Tatsache wird nun durch Studienergebnisse untermauert, zu denen der deutsche Berufsverband „Die Führungskräfte – DFK“ zusammen mit dem Businessnetzwerk für Senior Experten „Masterhora“ kommt. 1.134 Führungskräfte gaben Auskunft darüber, welche Erfahrungen und Perspektiven sie mit einem späteren Eintritt in den Ruhestand jenseits der gesetzlichen und tariflich geregelten Regelaltersgrenze verbinden. Über 90 Prozent der Befragten sind Geschäftsführer, Vorstände, leitende Angestellte oder Angestellte mit Personalverantwortung. Der überwiegende Teil dieser Führungskräfte kommt aus Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Über 50 Prozent der Befragten gehören zur Altersgruppe 50+.

Frist bis zum 12. Dezember: Jetzt Sieger beim Deutschen bAV-Preis werden

Die Entwicklung der Alterssicherungspolitik in Deutschland – Stichwort: Rente mit 67 bleibt – bläst den Anbietern betrieblicher Altersvorsorgelösungen (bAV) Wind in die Segel. Andererseits zaudern viele Unternehmen und auch Beschäftigte noch, bAV stärker einzusetzen. Immerhin bewegen sie sich damit auf dem glatten Parkett der Finanzindustrie. Dennoch sind sinnvolle und weniger risikoreiche bAV-Ansätze möglich. Der zum zweiten Mal ausgelobte „Deutsche bAV-Preis“ der Unternehmensberatung Towers Watson und des Management Center of Competence (MCC) will zukunftsweisende betriebliche Altersversorgungsprojekte auszeichnen. Noch können sich Unternehmen aller Größen und Branchen bis zum 12. Dezember dafür bewerben. Unterstützt wird der Preis unter anderem vom personalmagazin des Haufe Verlages.

Mobil, jung und wenig finanzielle Sicherheit – Sozialbericht für Kanton Zürich erschienen

Der dreizehnte Sozialbericht des Kantons Zürich ist unter der Herausgabe des Bundesamtes für Statistik und des kantonalen Sozialamtes erschienen. Wie die beobachteten Werte für das Jahr 2013 ergeben, bleibt die Sozialhilfequote in der Schweizer Hauptstadt stabil. 3,2 Prozent der Einwohner sind demnach auf staatliche Unterstützung angewiesen. Und obwohl ihre Finanzlage eng ist, sind sie im Vergleich zur Gesamtbevölkerung mobil. Vor allem Familien mit Kindern und ältere Personen ziehen öfters um.

Low Performer auf Erfolg ausrichten

Auch die Leistung von Mitarbeitern im unteren Leistungsbereich lässt sich verbessern. Wie Führungskräfte dabei psychologisch geschickt vorgehen, verraten Gunther Wolf und weitere Experten in einem Interview zum Thema Low Performance.

Vorgeschmack auf künftige HR-Herausforderungen: Digitaler Reifecheck erstmals verfügbar

Personalkosten durch Digitalisierung von White Collar-Jobs einsparen – auch das ist ein Ziel der digitalen Transformation von europäischen Gesellschaften, deren bestes Dokument das Fortschreiten der digitalen Industrie ist. In dieser wandeln sich Berufsbilder aktuell fundamental. Siemens schreibt dazu beispielweise in seinem Kundenjournal: „Der Grey Collar Worker steht für die Verschmelzung des Blue und White Collar Workers. Er wird in Zukunft Maschinen bedienen, aber auch digitalisierte Prozesse verstehen können“. In der Schweiz will nun eine Initiative Unternehmen auffordern, sich den eigenen digitalen Reifegrad bewusst zu machen. Die Swiss-Digital-Transformation-Initiative bietet dazu den so genannten „Digital Maturity Check“ an. Personalmanagern gibt dieser einen Vorgeschmack auf künftige Herausforderungen.

Deloitte-Award: HR-Manager führen ihr Unternehmen auf Platz 1

Jedes Jahr zeichnet die Unternehmensberatung Deloitte 50 Unternehmen aus, die in der Technologiebranche am schnellsten wachsen. Der „Technology Fast 50 Award“ ging in diesem November an Technikschmieden, die im Wirtschaftsjahr 2009 mindestens 50.000 Euro und in 2013 mindestens eine Million Euro Umsatz verbuchen konnten. Dass der diesjährige Sieger Goodgame Studios / Altigi GmbH Platz eins errang, ist vor allem das Werk der HR-Profis des Unternehmens. Die zweite News: Das Unternehmen besetzt eine HR-Schlüsselposition mit einer Topfrau neu, die bei Microsoft und der Deutschen Telekom HR-Leitfunktionen inne hatte.

Wie alt sind Sie wirklich? von Sonja Radatz

Haben Sie heute schon einmal darüber nachgedacht, wie jung (oder wie alt) Sie sind – also, wie alt Sie sich fühlen?
Und wenn ja: Zu welchem Ergebnis sind Sie gekommen?
Fühlen Sie sich jung und agil wie nie, oder haben Sie den Eindruck, Sie kämen morgens gar nicht mehr aus dem Bett – wären schon kurz vor dem Sterben? Und wenn Sie meinen, dass das wohl einerlei wäre – nun, dann sollten Sie jedenfalls weiterlesen.

Innovatives Outplacement als Teil der Personalmarketingstrategie

Immer mehr Unternehmen die Mitarbeiter kündigen müssen, entdecken Outplacement als sinnvolle Unterstützung für scheidende Mitarbeiter in dieser schwierigen Zeit. Oft ist damit aber auch ein hoher finanzieller Aufwand verbunden, den sich gerade Mittelständler oder kleinere Unternehmen nicht leisten wollen. Mit persönlichem Mentoring, Videocoaching und konkreter Unterstützung durch Personal Branding Spezialisten gibt es maßgeschneiderte Begleitung zu wesentlich geringeren Kosten als bisher üblich.

Erfolgsfaktoren in der Vertriebsvergütung

Klassische Vertriebsvergütungssysteme erfüllen immer weniger die in sie gesetzten Erwartungen in einem immer komplexer werdenden Markt. Welche Handlungsfelder gibt es aus Sicht von Baumgartner & Partner?

Demografie regiert den Ton: Rente mit 67 bleibt, Rente mit 63 Erfolg

Im September letzten Jahres hatte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles in der Diskussion um Rentenaltersgrenzen noch anders geklungen. Und den Gewerkschaften muss es gefallen haben: Damals war die Rede davon, dass ein Renteneintritt jenseits der 60 durchaus möglich sein könnte. Gestern stieg Nahles mit anderen Worten auf die Kabinettskanzel, um den zweiten Regierungsbericht des Bundesarbeitsministeriums vorzustellen. Diesmal klangen vor allem demografiesensible Töne durch: Weil in Deutschland immer mehr Menschen zwischen 60 und 64 Jahre arbeiten und aufgrund sinkender Beitragszahler die steigende Zahl der Rentenempfänger ordentlich auf die Rentenkassen drücken, sei am Jobausstieg mit 67 festzuhalten.

Delegieren: Entlastung für Führungskräfte

Delegieren ist wichtig für Führungskräfte. Wie Führungskräfte am besten mit Fragen führen und delegieren, beschreibt Unternehmensberater Gunther Wolf im Vortrag, Seminar und im Interview mit dem Magazin Personal im Fokus.

Vizekanzler Gabriel und SAP-Gründer Plattner tauschen sich über Corporate Learning aus

Das Thema „Corporate Learning“ ist in der Politik angekommen. Erstmals traf der deutsche Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit Prof. Dr. h.c. Hasso Plattner am 12. November in Berlin zusammen, um über die Rolle und den Erfolg von Lernen und Weiterbildung in Organisationen zu sprechen. Anlass war die nachträgliche Überreichung des „Leonardo – European Corporate Learning Award“ an Hasso Plattner, dem Gründer des Hasso-Plattner-Instituts, des Softwareunternehmens SAP und der D.School Institute of Design in Stanford. Überreicht wurde der Preis vom Mit-Initiator des Preises Alexander R. Petsch und dem Leonardo-Sekretär Günther M. Szogs.

Mitarbeitermobilität: Daimler baut Carsharing aus

Ökologisch verträglich hohe Verkehrsmobilität gewährleisten und dafür Mercedes-Benz einsetzen – der Autobauer Daimler arbeitet daran, dass neben Familien und Einzelpersonen auch immer mehr Geschäftskunden Carsharing nutzen. Noch schreiben die Schwaben damit nach eigenen Angaben keine schwarzen Zahlen, doch sie wollen ihr Konzept ausbauen, um damit ihre Produktpalette in den grünen Bereich zu fahren. Konkret soll das von Daimler seit 2012 geführte „Car2go“, welches Sharing von Fahrzeugen der Marke Smart anbietet, durch ein neues Programm „Car2go Black“ flächendeckend ergänzt werden. Dieses bietet Nutzern B-Klasse-Wagen der Marke Mercedes-Benz. Personalmanager könnten Mitarbeiter nun mit einer weiteren Mobilitätsalternative in den Straßenverkehr schicken.

Hybrides Lernen, die Zukunft (nicht nur) für Rhetorikseminare

Blended Learning ist mit der technischen Revolution durch das Digitale seinen Kinderschuhen entwachsen. Heute finden wir immer mehr Möglichkeiten und eine Fülle von Aufhängern für diese Art zu lernen. Und was in den Köpfen vieler Personaler und Mitarbeiter, aber auch in der Fachwelt als Blended Learning firmiert, ist längst schon zum hybriden Lernen geworden. Dieser Beitrag stellt die Vorteile beider Welten sowie ihrer Kombination zusammen. Wer sie kennt, kann bei seinen Budgetverhandlungen besser argumentieren, warum er die ein oder andere Form einsetzen möchte.

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze – November 2014

Diese und weitere Urteile in Kürze:
Älteren Arbeitnehmern stehen mehr Urlaubstage zu, wenn diese Ungleichbehandlung gegenüber den jüngeren Kollegen gerechtfertigt werden kann. Praktikanten haben nicht allein durch reguläre Arbeitszeiten einen Anspruch auf ein Arbeitsentgelt. Arbeitnehmern, die eine Home-Office Vereinbarung haben, darf diese nicht grundlos vom Arbeitgeber gekündigt werden.

Sprachtraining: Internationale Kommunikation als Erfolgsfaktor

Gute Fremdsprachenkenntnisse werden auch für kleine und mittlere Unternehmen immer mehr zum Wettbewerbsfaktor. Denn in der globalisierten Wirtschaft wagen auch immer mehr KMU mit ihren Produkten und Dienstleistungen den Schritt in ausländische Märkte.

Präsentationen und Meetings in China 2 – Interkulturelles Trainings-Know-how

Auch im 2. Teil der Beitragsreihe „Präsentationen und Meetings in China“ wird es wieder spannend. Der heutige Beitrag soll Sie auf einen weiteren wichtigen Aspekt hinweisen: Gesprächspausen in China.

Welche Bedeutung hat es, wenn Chinesen längere Zeit schweigen? Welches ist der richtige Zeitpunkt, um wichtige Informationen in Meetings zu vermitteln?

Wirtschaftsminister Nils Schmid (Baden-Württemberg) zeichnet Top-Frauen aus

Die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg konnten in diesem Jahr 13 Persönlichkeiten und Unternehmen entgegennehmen. Wirtschaftsminister Nils Schmid zeichnete damit auch fünf Top-Frauen für ihre besonderen Verdienste um Wirtschaft und Beschäftigung aus. Die Verleihung fand am 13. November 2014 im Rahmen eines Festaktes im Neuen Schloss in Stuttgart statt. Schmid hob in seiner Laudatio die Vorbildhaftigkeit aller Ausgezeichneten hervor. Damit wurden auch Lebens- und Berufswege ins Rampenlicht gesetzt, die abseits klassischer Schornsteinkarrieren verlaufen. Einen der ungewöhnlichsten Wege ist Dr. Gitte Neubauer gegangen.

Literaturtipp: „Betriebsverfassungsgesetz – mit Wahlordnung“ von Prof. Karl Fritting u.a

Deutschland mit seiner traditionellen betrieblichen Mitbestimmung ist ein Land der Betriebsräte: Elf Millionen Beschäftigte im Jahr 2009 wurden in rund 97.000 Betrieben von Betriebsräten vertreten. Nach Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) setzten sich im Jahr 2011 in der Privatwirtschaft Betriebsräte für 44 % aller Arbeitnehmer im Westen und 36 % im Osten ein.

Keine Bezahlung für Schwarzarbeit

§ 1 Abs. 2 Nr. 2 SchwarzArbG; §§ 134, 631, 812, 817, 818 BGB

Ist ein Werkvertrag wegen Verstoßes gegen § 1 Abs. 2 Nr. 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) vom 23.7.2004 nichtig, steht dem Unternehmer für erbrachte Bauleistungen ein bereicherungsrechtlicher Anspruch auf Wertersatz gegen den Besteller nicht zu.

BGH, Urteil vom 10. April 2014 – VII ZR 241/13

Keine Kürzung des gesetzlichen Urlaubs nach Sonderurlaub

§§ 1, 3, 7 Abs. 4, 13 Abs. 1 Sätze 1 und3 BUrlG

Vereinbaren Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Gewährung eines unbezahlten Sonderurlaubs, bleibt der gesetzliche Urlaubsanspruch unberührt.
Eine Kürzung des gesetzlichen Urlaubsanspruchs darf in einem solchen Fall nicht erfolgen.

BAG, Urteil vom 6. Mai 2014 – 9 AZR 678/12

Diversity Management – Wie viel Vielfalt darf sein?

Vielfalt in der Belegschaft („Diversity“) ist ein Schlagwort, das sich jedes größere Unternehmen auf die Fahne schreibt. Und die meisten ergreifen gezielt Maßnahmen, um das vielbeschworene Ziel in ihrer Belegschaft auch tatsächlich zu erreichen („Diversity Management“). Dabei gilt es aber, die rechtlichen Grenzen zu beachten, die sich insbe sondere aus dem Antidiskriminierungsrecht ergeben.

Studienaufruf: Auswirkungen von externem Whistleblowing auf Unternehmenskommunikation

Whistleblowing ist in den letzten Jahren sowohl in den Medien als auch in
der Gesellschaft immer bedeutsamer geworden. Eine spezielle Herausforderung stellt dabei das Veröffentlichen von bisher geheim gehaltenen und gesellschaftlich relevanten Informationen gegenüber externen Stellen wie Medien und Interessensverbänden dar (“externes Whistleblowing”).

Jedoch gibt in Österreich keine empirischen Untersuchungen zu den Konsequenzen für die externe Kommunikation. Für die aktuelle Studie suche ich Personen, die Erfahrungen mit externem Whistleblowing haben.

Lexikon: Das Anforderungsniveau in Korrelation mit der Entgeltlücke | Teil 3

Bei gleichem Anforderungsniveau am Arbeitsplatz verdienen Frauen im Durchschnitt weniger als ihre männlichen Kollegen. Hinzu kommt, dass Stellen mit einem hohen Anspruch nahezu nur mit Männern besetzt sind. Damit ist nicht die Entgeltlücke entscheidend, sondern vielmehr die schlichte „Abwesenheit“ von Frauen in Führungspositionen. Dennoch wächst die Entgeltlücke bei ansteigendem Anspruchsniveau der Stelle stetig an.

Trainieren Sie Ihre Stimme – 5 Gründe, an Ihrer Sprachtechnik zu arbeiten

Über ihre Stimme und ihre Sprechtechniken machen sich viele Menschen kaum Gedanken – und verschenken damit ein grosses Potenzial. Denn im Beruf gilt: Wer sich Gehör verschaffen und andere Menschen von seinen Ideen überzeugen will, muss nicht nur schlaue oder überraschende Dinge sagen. Sondern auch den richtigen Ton treffen.

„In English, please!“ Wie gut sind unsere Englischkenntnisse?

Auf der Erde leben derzeit 7,2 Milliarden Menschen. Davon verstehen und sprechen bis zu 1 Milliarde Englisch. Das heisst, dass jede fünfte Person sich in der angelsächsischen Weltsprache verständigen und damit gleichzeitig eine Brücke zu anderen Kulturen bauen kann. Die Sehnsucht vor allem vieler junger Menschen die englische Sprache beherrschen zu wollen ist gross, da sie einem viele Türen öffnet. Es ist daher auch wenig verwunderlich, dass sich viele Ausbildungsstätten in Amerika, Australien, Grossbritannien und Neuseeland befinden. Diese Länder stehen auf der Wunschliste ganz oben, wenn es darum geht ein Austauschjahr zu absolvieren – die englische Sprache wird somit ganz eng mit dem Begriff der Freiheit verknüpft.

Lohntendenzen Schweiz: Löhne steigen 2015 um durchschnittlich 1,09 Prozent

Seit 2001 führt die know.ch AG aus St. Gallen in Zusammenarbeit mit der Zürcher Gesellschaft für Personal-Management (ZGP) jährlich eine Lohntendenzstudie in der Schweiz durch. Nach einer ersten Vorprognose von Ende August 2014 mit Schätzungen zu den Lohnerhöhungen 2015 liegen jetzt präzise Angaben und detailliertere Zahlen vor.

Coachingkompetenzen sind in Führungs- und Leistungsfunktionen relevanter denn je

Teilnehmer aus den verschiedenen Berufsgruppen wie zum Beispiel aus dem Bildungs-, Gesundheits- und Heilbereich, aus Fachbereichen wie Kommunikation, Marketing, Vertrieb, Personalmanagement, Beratung sowie Coaches, Trainer und Führungskräfte erwerben bei einer systemisch-integrativen Coachingausbildung Wissen und Fähigkeiten, um in Belastungs- und Extremsituationen Ziele unter schwierigsten Bedingungen zu erreichen.

Top-Bewerber gewinnen: Wie Sie die Touchpoints im Recruiting-Prozess meistern

Unternehmen können die Zukunft nur dann erreichen, wenn sie die volle Schaffenskraft der besten Talente für sich gewinnen. Denn der Markt ist gnadenlos. Und die Topbewerber kennen kein Pardon. Der Recruiting-Prozess muss also an jedem Interaktionspunkt im „Moment der Wahrheit“ wie am Schnürchen laufen. Wenn es auch nur an einer Stelle klemmt, dann kann das heute schon das Aus bedeuten.

Überraschungsmomente schaffen: Der Unternehmens-Dreh von Sonja Radatz

Hand auf´s Herz: Wann haben Sie zuletzt Ihre zuletzt für Gesprächsstoff in der Öffentlichkeit, in Ihrer Branche, bei Ihren Kunden gesorgt? Wie „spannend“ sind Sie für Ihre Kunden?
Oder servieren Sie den Einheitsbrei?
Fest steht: Foolishness zahlt sich aus. Aber es braucht Performance am Point of Interest. Und die direkte Umsetzung ohne viel Chi-Chi.

Mitarbeiter an Bord – oder doch nicht?

Ein Zukunftsszenario: Ein High Potential sitzt in seinem Arbeitszimmer am Schreibtisch und hat einen Haufen Bewerbungen auf dem Tisch: Von Unternehmen, die sich im War for Talents immer mehr beweisen müssen. Die Unternehmen haben alles mitgeschickt, an alles gedacht: Sie präsentieren ihre Fimengeschichte, die Unternehmenskultur, die ausgezeichneten Weiterbildungsmöglichkeiten, die Karrierechancen und das sehr gute Einstiegsgehalt. Doch wie sieht es mit den Onboarding-Programmen der einzelnen Unternehmen aus?

Vom Blumenstrauß bis zum Examen: Die systematische Integration von neuen Mitarbeitern

Strukturierte Integrationsmaßnahmen von Unternehmen helfen neuen Mitarbeitern nachweislich sich besser in ihrer neuen Stelle einzuleben und schneller ihr Leistungspotenzial zu entfalten. Doch in welchem Umfang muss das Onboarding betrieben werden, damit es funktioniert? Die Maßnahmenkataloge der Unternehmen variieren in ihrem Umfang und ihren Instrumenten. Während einige Organisationen auf Patenschaftsprogramme und Mentoring setzen, wählen andere eher softwareunterstützte Onboarding-Instrumente, Welcome-Days und Schulungsprogramme.

Onboarding als Grundlage für Unternehmensperformance

Deutsche Unternehmen geben jedes Jahr viele tausend Euro für das Recruiting von neuen Mitarbeitern aus. Doch ein großer Teil der neueingestellten Mitarbeiter verlässt bereits während oder direkt nach der Probezeit das Unternehmen wieder. Die bis dahin getätigten Investitionen sind verloren und der Recruitingprozess beginnt erneut.
Aber was führt zu dem frühzeitigen Ausscheiden von einst vielversprechenden Kandidaten? Einer der Hauptgründe sind falsche oder zu hohe Erwartungen auf beiden Seiten. Der Arbeitgeber ist enttäuscht, weil der neue Mitarbeiter nicht die erhoffte Leistung bringt und der Mitarbeiter wiederum ist frustriert, weil er sich nicht wertgeschätzt fühlt und das Unternehmen und seine Kollegen ihm fremd geblieben sind.

Wann müssen Ausbildungskosten zurück erstattet werden?

Als Trainer ist lebenslanges Lernen und im Fachbereich am letzten Stand der Dinge sein ist, ein wichtiges Thema.

Ausbildung ist eine klare “win win Situation”: Unternehmen profitieren von exzellenten Mitarbeitern und die laufende Weiterbildung ist für den Arbeitnehmer nicht nur für den Lebenslauf wertvoll. Aber wer übernimmt die Ausbildungskosten, wenn es zur einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses kommt?

Wie die zerstörerische Silodenke demontiert werden kann

Die Digital Natives und deren Startup-Gründer sind in einer digital vernetzten Lebenswelt groß geworden. Sie bewegen sich ständig in Schwärmen, die in den Weiten des Web ihre Heimat haben. Damit sind sie etablierten Unternehmen um Meilen voraus. Wollen die nicht den Anschluss verlieren, gilt es im ersten Schritt, die Silodenke endlich zu demontieren.

Arbeitgeberattraktivität in der Fitnessbranche

Arbeitgeberattraktivität ist in der Fitnessbrache wichtig. Wie Unternehmen durch die richtigen Maßnahmen der Mitarbeiterbindung fit für die Zukunft werden, schreibt Buchautor Gunther Wolf in einem Artikel in Bodymedia.

Eine Schlüsselaufgabe der Zukunft: Schwarmintelligenz integrieren

Digital Natives und Internet-Startups machen uns Schwarmintelligenz vor: Sie bewegen sich erfolgreich in Schwärmen, die in den Weiten des Webs ihre Heimat haben. Wollen etablierte Unternehmen nicht den Anschluss verlieren, müssen sie schnellstmöglichst verstehen lernen, wie soziale Netzwerke effektiv funktionieren, und wie sich Schwarmintelligenz nutzbringend einsetzen lässt.

Die Formel für Erfolg: „Richtiges“ „richtig“ tun von Sonja Radatz

Wäre es nicht schön, eine ultimative Formel für „Erfolg“ zu haben?
Klar – allerdings: Es gibt sie nicht. Wir werden also wohl oder übel das Thema selbst (immer wieder neu) in die Hand nehmen und etwas entwickeln müssen, was funktioniert. Und was funktioniert, hängt wiederum von der Situation ab und von der Art und Weise, welche und wie wir bestimmte Handlungen setzen.
Sie dürfen die Ärmel schon mal aufkrempeln.

LEXIKON: Logib-D | Lohngleichheit im Betrieb – Deutschland | Serie Teil 2

Durch den demografischen Wandel und den steigenden Bedarf an Fachkräften wird die Rekrutierung qualifizierter Frauen für nahezu jede Branche in Zukunft unausweichlich sein. Um jedoch passende Kandidatinnen zu finden, müssen Unternehmen insbesondere ihre Gehaltsstrukturen überdenken. Die Gehälter von Frauen und Männern klaffen in vielen Branchen noch weit auseinander – trotz gleicher Position und Qualifikation. Mit Logib-D erhält jedes Unternehmen die Möglichkeit sich einen Attraktivitätsvorsprung zu sichern und rechtzeitig kompetente Mitarbeiterinnen zu binden.

Literaturtipp: “Personalbuch 2014” von Jürgen Röller (Hrsg.)

Arbeitsrechtliche Probleme stehen selten isoliert. Um einen Überblick zu behalten, bedarf es einer umfassenden Darstellung der auftretenden Fragen in kompakter Form. Das von Wolfdieter Küttner begründete und 1994 erstmalig erschienene Personalbuch leistet genau dies.

Literaturtipp: “Vereinbarkeit von Pflege und Beruf” Von Dr. Nicolai Besgen, Kerstin Plack, Dr. Anita Schmitz-Witte

Angesichts der demografischen Entwicklung wird die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zwangsläufig an Bedeutung gewinnen. Vor diesem Hintergrund sind bereits zum 1.1.2008 das Pflegezeitgesetz (PflegeZG) und zum 1.1.2012 das Familienpflegezeitgesetz (FPfZG) in Kraft getreten. Viele unübersichtliche Vorgaben erschweren jedoch nicht selten einen praxisgerechten Umgang mit den möglichen Freistellungsoptionen.

Mitbestimmung bei nicht mehr vorübergehender Leiharbeit

§§ 1 Abs. 1 Satz 2, 14 Abs. 3 Satz 1 AÜG; § 99 Abs. 2 Nr.1 BetrVG

1. § 1 Abs. 1 Satz 2 AÜG verbietet die nicht mehr nur vorübergehende Arbeitnehmerüberlassung

2. Beabsichtigt der Entleiher, einen Zeitarbeitnehmer mehr als vorübergehend zu beschäftigen, kann der Betriebsrat des Entleiherbetriebs die Zustimmung zur Übernahme verweigern.

BAG, Beschluss vom 10. Juli 2013 – 7 ABR 91/11

Literaturtipp: “Gesamtes Arbeitsschutzrecht” von Prof. Dr. Wolfhard Kohte, Dr. Ulrich Faber und Prof. Dr. Kerstin Feldhoff (Hrsg.)

Die Herausgeber reagieren mit diesem neuen Handkommentar auf die Änderungen des Arbeitsschutzgesetzes (§§ 4, 5, 6 ArbSchG) in 2013 und auf die öffentliche Diskussion zur Reduzierung der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz. Sie wenden sich an die betrieblichen Praktiker des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und damit auch an Mitarbeiter der Personalabteilungen. Zielgruppen des Handkommentars sind zudem Richter, Anwälte und Wissenschaftler. Die Autoren kommen aus Wissenschaft, Anwaltschaft, Gewerkschaften, Verwaltung sowie Sozial- und Arbeitsgerichtsbarkeit.

Der Umgang mit dem Betriebsrat

Betriebliche Praxis und Konfliktsituationen

Müssen sich Betriebsratsmitglieder von Ihrer Arbeit abmelden und wenn ja, wie? Ist eine Freistellung erforderlich? In welcher Form sind Beschlüsse zu fassen und unter welchen Voraussetzungen trägt das Unternehmen die Kosten für Sachverständige? Welche Risiken ergeben sich bei der Missachtung von Mitbestimmungsrechten? Nicht erst seit der Betriebsratswahl in diesem Jahr gilt es, Antworten parat zu haben.

Streit um die Cockpit-Mütze

Die Rechtsprechung beschäftigt sich häufiger mit streitigen Themen aus dem Bereich Luftfahrt. Doch nicht nur das Thema der betriebsinternen Altersversorgung erhitzt die Gemüter von Piloten und Pilotinnen. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) befasste sich am 30. September 2014 mit der Frage, ob ein Pilot eine Cockpit-Mütze tragen müsse, während Pilotinnen dies frei entscheiden können (Az. 1 AZR 1083/12). Diese BAG-Entscheidung hat über diesen Fall hinaus Bedeutung für die Frage des Anordnens von Dienstkleidung.

Deutschlands größte Arbeitgeber erkennen Optimierungspotenzial bei der Bewerbung

Wie schätzen deutsche Arbeitgeber eigentlich ihre so genannte Candidate Experience ein? Hierunter werden sämtliche Erfahrungen zusammengefasst, die ein Bewerber im Laufe seines Bewerbungsprozesses an den einzelnen Berührungspunkten mit seinem Wunsch-Arbeitgeber sammelt. Dies beginnt mit ersten Kontaktaufnahme (z. B. dem Lesen eines Stelleninserats) und endet mit der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags.

Dienstpläne schneller erstellen – auch bei Mitarbeiterzuwachs

Stellen Sie sich vor, Sie müssen den Personaleinsatzplan für einen kompletten Flughafenbetrieb koordinieren und 2.400 Mitarbeiter möglichst schnell und einfach einplanen. Für das Fraport-Tochterunternehmen APS Airport Personal Service GmbH war dies aufgrund von verschiedenen Faktoren, wie Änderungen in den Dienstzeiten oder kurzfristige Mitarbeiterwünsche, jeden Tag eine neue Herausforderung.

Buchtipp: Low Performance Aktivierung von Mitarbeitern mit reduziertem Leistungsprofilb

Wer musste sich nicht schon mal mit dem Thema Low Performance beschäftigen? Das Buch von Reinhold Haller beschreibt, welche Faktoren maßgeblich zu einem – wie es der Autor treffend benennt – „reduzierten
Leistungsprofil“ beitragen können. Dazu setzt er sich im ersten Schritt sowohl mit der wissenschaftlichen Grundlage als auch den primären Faktoren für verminderte Leistungsbereitschaft/- fähigkeit auseinander und stellt unter anderem die These von Jack Welch (Formel zur Leistungsverteilung) auf den zeitgemäßen Prüfstand.

Ersetzen Sie Ihr Bewerbungsformular durch das “Apply-with”-Widget

Lange Formulare schrecken vor allem hochqualifizierte Kandidaten ab. Um dies zu vermeiden hat Textkernel das “Apply-with”-Widget entwickelt. Mit diesem Widget können Sie Ihren Kandidaten die Möglichkeit geben, sich mit einem Profil ihrer Wahl zu bewerben, trotzdem empfangen Sie – wie gewohnt – strukturierte Informationen.

Freikarten-Aktion zur Messe Personal Austria in Wien

HRM.at ist am 05. und 06. November 2014 auf der Personal Austria wieder mit seinem Community-Stand vertreten.
Sie möchten uns besuchen, mit anderen Personalern netzwerken oder einfach auf einen Kaffee an unserer Bar in Halle C, am Stand D06 vorbeischauen? Dann stellen wir Ihnen gerne eine kostenfreie Eintrittskarte zur Verfügung.

Re-Start: So werden Unternehmen fit für unsere neue Businesswelt

Unternehmen können die Zukunft nur dann erreichen, wenn sie die Intelligenz, die Kreativität und die volle Schaffenskraft von Toptalenten für sich gewinnen. Denn der Markt ist gnadenlos. Und die Kunden kennen kein
Pardon. Der Wandel von einer klassischen Pyramidenorganisation zum Netzwerkunternehmen muss nun im Eiltempo klappen. Sieben Schlüsselaufgaben und das interne Touchpoint Management, sagt die Bestsellerautorin Anne M. Schüller in ihrem neuen Buch „Das Touchpoint-Unternehmen“, führen dabei zum Ziel.

Neue Lernkulturen: Virtuelle Lernwelten und globaler Wissenstransfer

Immer mehr Unternehmen setzen auf E-Learning – die Anbieter digitaler Lernformen bilden somit eine feste Größe im Ausstellungsbereich der Professional Learning Austria. Ab sofort verstärkt die Messe auch das Programm zu diesem Thema: Anstelle der Austrian eLearning Conference, die als gesonderte Veranstaltung parallel tagte, betreibt sie nunmehr ein eigenes E-Learning-Forum zu diesem Zweck.

Vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement bis zum „Rücken-Fit“

Der demografische Wandel und die Zunahme psychischer Erkrankungen veranlassen Arbeitgeber jeder Größenordnung, in betriebliche Gesundheitsförderung zu investieren. Doch insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sind noch auf der Suche nach geeigneten Instrumenten und passenden Strategien.

Keynote-Vortrag: Gel(i)ebtes Gesundheitsmanagement in Österreich und Deutschland

Im Vergleich zu Deutschland trinkt man in Österreich mehr Alkohol, raucht mehr und hat eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, an Diabetes, Herzversagen, einem Arbeitsunfall oder durch die eigene Hand zu sterben. Dafür konsultieren Österreicher seltener einen Arzt, weisen wesentlich weniger Fehlzeiten auf und sind – nach eigenen Angaben – deutlich mehr bei bester Gesundheit.

Wie funktioniert Relationales Ergebnis und Konsequenzenmanagement?

Die erwarteten Ergebnisse auch wirklich bekommen – das hätte jede Führungskraft gern. Aber da gibt es meist die „Umstände“ und die „Rahmenbedingungen“, die das wirklich gute Ergebnis dann doch immer wieder vereiteln: Kunden sind weggebrochen, Märkte haben sich verändert, die Witterungsbedingungen waren nicht optimal, die Schnittstellen intern haben nicht mitgespielt, das (restliche) Unternehmen „ist leider noch nicht so weit“…

Die neue Welt der Arbeit – Chancen und Risiken der Flexibilisierung

Die Flexibilisierung ist der Megatrend unserer Arbeitswelt. Technische Errungenschaften wie Tabletcomputer und Smartphones sowie steigende Übertragsungskapazitäten für den Datentransfer machen es möglich: Softwareentwickler und Berater, Redakteure und Vertriebler müssen ihre Arbeit nicht unbedingt an einem bestimmten Ort und zu bestimmten Zeiten erledigen.

New Work: Beflügelnd oder belastend – das HR-Management stellt die Weichen

Die neue Welt der Arbeit ist das Thema beim Jahresereignis für Personalisten am 5. und 6. November 2014 in Wien: Webbasierte Arbeits- und Lernprozesse mobilisieren Unternehmen und Beschäftigte, bergen aber auch Gefahren. Zu den Chancen und Risiken von New Work setzen die 13. Personal Austria und die 6. Professional Learning Austria zahlreiche Impulse, darunter in der Podiumsdiskussion der Zeitschrift personal manager. Das Messe-Duo spiegelt die Entwicklung zudem mit eigenen Praxisforen für Corporate Health und E-Learning.

HR-Software: Fluch oder Segen?

Die Anforderungen der Personaler, die eine HR-Software erfüllen sollte, sind vielfältig. Das ergab der HR-Software Report 2014, für den das Magazin personal manager in Kooperation mit den Netzwerkportalen HRM.at und HRM.de Personalverantwortliche aus insgesamt 106 Unternehmen aus Österreich und Deutschland befragte.

Doch was sollen die Programme leisten und werden die Erwartungen der Personaler von den Software- Anbietern überhaupt erfüllt? Darüber soll der folgende Artikel berichten und gleichzeitig einen kurzen Einblick darüber geben, welche Softwareprogramme in Zukunft wohl öfter zum Einsatz kommen werden.

Workforce Management von seiner Schokoladenseite

RITTER SPORT steht für beste Schokolade. Unter dem Motto „Quadratisch, praktisch, gut“ wird sie täglich in verschiedenen Sorten produziert. Um die hohe Qualität zu sichern, setzt das traditionsreiche Familienunternehmen auf IT-gestützte Personaleinsatzplanung und flexible Arbeitszeiten. Mit Hilfe der ATOSS Workforce Management Lösung erstellt RITTER SPORT heute bedarfs- und kostenoptimierte Einsatzpläne und berücksichtigt dabei sortenbezogene und saisonale Schwankungen.

Search! – Active Sourcing Release

Textkernel hat eine neue Version der semantischen Suchsoftware Search! veröffentlicht. Neben der semantischen Suche in den eigenen Datenbank(en), erlaubt es Search! zeitgleich in externen Datenbanken, wie XING, LinkedIn oder Monster zu suchen.

Verwarnungen und disziplinäre Schritte richtig einsetzen – ein Leitfaden für die Praxis

Viele Arbeitgeber kennen das: Hat man einen Arbeitnehmer wegen Verletzung seiner Arbeitspflichten gekündigt und kommt es in der Folge zu einer Auseinandersetzung, müssen die Vorwürfe näher dargelegt werden. Früher oder später kommt die Frage: Wurde der Arbeitnehmer ausreichend verwarnt? Ging der Kündigung eine Abmahnung voraus? Hier zeigt sich: Viele Arbeitgeber gehen sparsam mit Verwarnungen um. Diese Zurückhaltung kann teuer werden. Der vorliegende Leitfaden zeigt auf, wie Arbeitgeber auf Pflichtverletzungen von Arbeitnehmern adäquat und rechtswirksam reagieren sollten.

Caritas Dortmund: „Wohltuend.menschlich“ – und mit passgenauem Mitarbeitermanagement

„Wohltuend.menschlich“ lautet das Motto der Caritas Dortmund. Damit dies in den mehr als 50 Einrichtungen und Diensten im Stadtgebiet gelebt werden kann, müssen die richtigen Mitarbeiter an der richtigen Stelle tätig sein – passgenau eben. Mit perbit.insight erlangt die Personalabteilung zudem einen Überblick über die gesamte dezentrale Organisation.

Wearable IT: Die Zukunft beginnt jetzt!

Wearable IT ist im Kommen. Dabei handelt es sich um intelligente Technik, die von ihren Nutzern am Körper getragen wird. Bekannte Beispiele sind Datenbrillen oder Smart Watches, die aktuell im Freizeitbereich Anwendung finden. Aber auch im beruflichen Umfeld werden die anschnall- oder aufsetzbaren Miniaturcomputer bereits eingesetzt. Sie leisten beispielsweise in der Warenkommissionierung gute Dienste. Unter bestimmten Voraussetzungen könnte Wearable IT auch bei der Büroarbeit oder in der Gesundheitsprävention nützlich sein.

Erfolgsfaktoren für HR Solutions und E-Learning oder: Wenn IT und HRM zusammen agieren

Die time4you GmbH bietet ein umfangreiches Leistungs- und Lösungsportfolio im Bereich des Personal-, Trainings- und Informationsmanagements für kleine und mittelständische Unternehmen an. Eines dieser Unternehmen ist die Immobilien Scout GmbH, das mit einer Seminarmanagementsoftware von time4you ab sofort auf ein effizientes IT-gestütztes Veranstaltungsmanagement setzt. Unterstützt von diesem Best-Practice-Fall finden Sie hier erste Grundlagen, was Sie bei der Einführung neuer Softwarelösungen beachten sollten.

Umgang mit Gefühlen und Emotionen bei der Arbeit

Es gibt da eine scheinbare Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben. Bestimmt ist Ihnen schon aufgefallen, dass Sie sich mit Kollegen auf der Sachebene ganz wunderbar verstehen. Da gibt es keinen Ärger oder stundenlange Diskussionen.

Sind wir bereit für Demokratische Mitbestimmung im Unternehmen?

Les Hayman ist Mitgründer und Mitgeschäftsführer der Chief Executive Organization Ltd, einem Unternehmen in Großbritannien, das sich auf Strategien für Geschäftsoptimierung und globale Wettbewerbsfähigkeit fokussiert. Durch einen konkreten Fall in einem Schweizer Unternehmen angeregt, macht er sich Gedanken über Demokratie am Arbeitsplatz und geht der Frage auf den Grund: Sind wir bereit für Demokratische Mitbestimmung am Arbeitsplatz?

„Das Vertrauen in unsere Mitarbeiter steht über allem“

Die Vertrauensarbeitszeit als Modell der Arbeitsorganisation, bei dem die Erledigung vereinbarter Aufgaben und nicht die zeitliche Präsenz des Arbeitnehmers im Vordergrund steht, gibt es schon länger. Der Trend zu zumindest teilweise selbst bestimmten Arbeitszeiten hält nicht nur in deutschen Unternehmen an. Microsoft Deutschland, das die Vertrauensarbeitszeit schon 1998 eingeführt hatte, hat dieses Prinzip Anfang September ergänzt und für seine Mitarbeiter den Vertrauensarbeitsort eingeführt.

Inserat Personal- und Organisationsentwicklung

Ivoclar Vivadent ist ein innovatives, international tätiges Unternehmen mit hervorragender Marktstellung und sucht für Italien (ca. 260 Mitarbeiter) ab sofort, eine(n) Mitarbeiter(in) für die Personal- und Organisationsentwicklung.

NEU – LO 81 : Stay hungry – stay foolish

Liebe Freunde der Zeitschrift LO Lernende Organisation,
Die neue LO ist da!

Aktuelle Ausgabe 81 – September/Oktober – Schwerpunkt: Stay hungry – stay foolish
mit folgenden Artikeln:
– Wie „hungry“ sind Ihre Mitarbeiter? Und wie „foolish“ ist Ihr Unternehmen? von S. Radatz
– Stay hungry & stay foolish: Zentrale Meilensteine unternehmerischen Erfolgs von Sonja Radatz
– Stay hungry. Stay foolish! Steve Jobs‘ Stanford-Rede von Steve Jobs
– One Day von Julia Engelmann
– Eine Experten-Organisation durch den Wandel führen von Eugen Huber
– Re-Start: So werden Unternehmen fit für unsere neue Businesswelt von Anne M. Schüller
– Hightech? Highspeed? Hightouch? von Michael Schwartz
– Lebensweisheit aus dem Kino – Teil 1: Anders lernen von Sonja Radatz
– Relationales Benchmarking von Sonja Radatz
– Farbe bekennen von Gunter König
– Mehr Begeisterung, bitte! von Matthias Krieger

Erdöl der Zukunft: Big Data sorgt für eine scheinbar neue Qualität in Personalabteilungen

Unternehmen sehen sich mit einem rapiden Anstieg des Datenvolumens konfrontiert. Durch Big Data und das Internet gewinnt die Automatisierung in Personalabteilungen scheinbar eine neue Qualität: Recruiting, Talentmanagement, Mitarbeiterperformance – die Technik ist zunehmend in der Lage, die Arbeit von Personalern zu verrichten. Doch stehen vor diesem Hintergrund Arbeitsplätze im Human Resource Management auf dem Spiel?

„Teams werden ureigene Personalaufgaben selbst übernehmen“

Mit der New Work Order hat das Hamburger Trendbüro 2012 den Aufbruch in eine neue Arbeitskultur beschrieben. Trendexpertin Birgit Gebhardt, die bis 2012 als Geschäftsführerin für das Hamburger Unternehmen tätig war, beschäftigt sich darauf aufbauend weiter mit der Frage: Welche neuen Unternehmens- und Führungskulturen verlangt die digitale Wertschöpfung? Um eine neue vernetzte Arbeitskultur dreht sich auch ihr Impulsvortrag zu dem neuen, interaktiven und softwaregestützten Diskussionsformat „FutureLAB HR“ auf der Messe Zukunft Personal im Oktober 2014.

Literaturtipp: “Das Scrum-Prinzip” von Boris Gloger und Jürgen Margetich

Traditionelle Managementmethoden stoßen bei umfangreichen, komplexen Vorhaben an ihre Grenzen. Der Planungsaufwand schnellt in die Höhe, die Handlungs- und Entscheidungsspielräume der Mitarbeiter werden kleiner, die Beweglichkeit des Gesamtsystems nimmt massiv ab. Eine leistungsfähige Organisation ist eine agile Organisation. Eine, die den Anforderungen ihres Marktes gerecht wird.
Das Buch von Gloger und Margetich beantwortet in diesem Zusammenhang die Frage: „Wie führe ich als Manager meine Organisation mit ‚Scrum‘ (ein Instrument im Projektmanagement) zu größerer Leistungsfähigkeit?“

Literaturtipp: “In Deutschland führen die Falschen” von Joachim Sauer und Prof. Dr. Alexander Cisik (Hrsg.)

Wie sich Unternehmen ändern müssen

Auch in Zeiten dramatisch fortschreitender Automatisierung, Digitalisierung und Virtualisierung sind erfolgreiche Unternehmen ohne engagierte und kompetente Mitarbeiter undenkbar. Die Führungskräfte sind dabei Entwickler,
Treiber und Begleiter aller strategischen und operativen Aktivtäten und damit Dreh- und Angelpunkt der Unternehmensentwicklung.

Literaturtipp: “Arbeitsrecht” von Prof. Dr. Klaus Hümmerich †, Dr. Oliver Lücke und Dr. Reinhold Mauer (Hrsg.)

// Vertragsgestaltung/Prozessführung/
Personalarbeit/Betriebsvereinbarungen //

Das Formularbuch Arbeitsrecht ist Bestandteil der Reihe Nomos-Formulare und wurde bis zur 6. Auflage von Klaus Hümmerich herausgegeben. Das Buch bietet standardisierte Texte und Formulare für die Arbeitsrechtspraxis. Es hat sich unter den diesbezüglichen Publikationen seit Langem bestens etabliert.

Literaturtipp: “Arbeitszeitrecht” von Dr. Frank Hahn, VRiLAG Gerhard Pfeiffer, Prof. Dr. Jens Schubert (Hrsg.)

Wer im Personalbereich oder im Arbeitsrecht tätig ist, für den gehören Arbeitszeitfragen zum täglichen Geschäft. Und sie werden immer wichtiger:

– Zum einen wird der demografische Wandel spürbarer – geprägt durch den Fachkräftemangel, das Erfordernis zur Erschließung bisher oft ungenutzter Arbeitsmarktpotenziale (z. B. Frauen, Rentner) und Maßnahmen zur Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeitauch bis zum verlängerten Renteneintritt. Attraktive, ergonomische Arbeitszeitmodelle, Teilzeitoptionen, Sabbaticals, Lebensarbeitszeitmodelle etc. gewinnen damit größere Bedeutung.

– Zum anderen tritt mit der Generation Y eine Generation in den Arbeitsmarkt, deren Erwartungen die starren Rezepte der 80er (z. B. 35-Stunden-Woche von Montag bis Freitag für alle) nicht (mehr) treffen und die flexibel arbeiten wollen, wann und wo (Homeoffice, § 2 ArbZG, Rdnr. 18) es ihnen beliebt – die neue Technik bietet die Möglichkeiten.

Geringfügige Arbeitszeitverringerung und blockweise Freistellung

§ 8 Abs. 1 und Abs. 4 TzBfG; § 242 BGB

Dem Arbeitnehmer steht nach § 8 Abs. 1 und Abs. 4 Satz 1 TzBfG auch ein Anspruch auf die von ihm gewünschte Verteilung der regelmäßigen Arbeitszeit zu. Die Vorschrift setzt kein Mindestmaß der Verringerung voraus. Der Arbeitnehmer kann grundsätzlich auch eine verhältnismäßig geringfügige Verringerung der Arbeitszeit verlangen, unterliegt jedoch der Grenze des Rechtsmissbrauchs.
Besondere Umstände, die die Annahme eines Rechtsmissbrauchs rechtfertigen, liegen vor, wenn ein Arbeitnehmer mit seinem geringfügigen Verringerungsverlangen die Garantie freier Tage in der Weihnachtszeit verfolgt, ohne dass das Risiko besteht, dass der Arbeitgeber den Urlaubsantrag für diese Zeit wegen entgegenstehender vorrangiger Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer ablehnt.
(Leitsätze der Bearbeiterin)

BAG, Urteil vom 11. Juni 2013 – 9 AZR 786/11

Anspruch auf Erstattung von Detektivkosten bei vorgetäuschter AU

§§ 241 Abs. 2, 249, 254, 280 Abs. 1, 619a, 626 BGB

1. Ein Arbeitgeber kann vom Mitarbeiter die Erstattung von Observationskosten verlangen, wenn bei Beauftragung der dringende Verdacht des Erschleichens einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bestanden hat.

2. Für die Annahme einer Erstattungspflicht ist erforderlich, dass das festgestellte vorsätzliche Verhalten des Mitarbeiters aufgrund allgemeiner Lebenserfahrung ergibt, dass dieser nicht arbeitsunfähig gewesen ist.

3. Ein lediglich gesundheits- bzw. genesungswidriges Verhalten des Mitarbeiters reicht für eine Erstattungspflicht nicht aus.
(Leitsätze der Bearbeiterin)

BAG, Urteil vom 26. September 2013 – 8 AZR 1026/12

Komplementäre Führung

Mitarbeiterführung wirksam gestalten.
Das Führen von Arbeitnehmern steht seit jeher im Fokus der Managementwissenschaft und viele Organisationen unternehmen beträchtliche Anstrengungen, um auf dieser Grundlage eigene Führungsmodelle zu entwickeln. Freilich dominieren seit Jahrzehnten die immer gleichen Ansätze, während sich die Qualität organisationaler Führung unter dem Strich nicht wesentlich zu verbessern scheint.

Bühne frei für Ihre Mitarbeiter- oder Kundenveranstaltung

In dieser 56-seitigen Broschüre finden Sie die Dienste von Moderatorin & Trainerin Gabriele Ehlers und Motivator & Jonglator Stephan Ehlers (Business-Jonglage, Jonglier-Events, Vorträge usw.) zusammen mit den Diensten des GOP-Varieté-Theaters München in einer Broschüre vereint. Seien Sie ruhig anspruchsvoll bei der Planung Ihrer Mitarbeiter- oder Kundenveranstaltung. Wir (FQL + GOP) sind es auch. Alle dort aufgeführten Dienste führen wir gerne im GOP Varieté Theater durch, aber auch in jeder anderen Location oder in einem Hotel. Wir senden Ihnen diese Broschüre (DIN A5-Quer-Format) gerne KOSTENFREI zu.
Online zum Blättern: http://www.book2look.de/vBook.aspx?id=ymx7XvyHCp

Leiharbeitnehmer – Haftung, Verjährung, Wartezeit | Aktuelle Rechtsprechung 2014

Ein Entleiher darf Arbeitnehmern keine Tätigkeiten übertragen, bei denen sie wegen fehlender berufsgenossenschaftlich vorgeschriebener Schutzmaßnahmen der Gefahr von Gesundheitsschäden ausgesetzt werden. Verletzt der Entleiher diese Pflicht und kommt es deswegen zu einem Arbeitsunfall, kann der zuständige Sozialversicherungsträger seine unfallbedingt an den Geschädigten geleisteten Aufwendungen vom Entleiher ersetzt verlangen, wenn dieser vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt hat. Mehr zum Thema Leiharbeit …

Leiharbeiter gleichstellen – Rechte und Pflichten als Beschäftiger

Das Arbeitskräfteüberlassungsgesetz (AÜG) wurde in den vergangenen Jahren mehrfach novelliert, was wesentliche Neuerungen und Herausforderungen für Arbeitskräfteüberlasser und Beschäftiger brachte. Dieser Beitrag befasst sich mit der Gleichstellung und Gleichbehandlung von Leiharbeitskräften und Stammbelegschaft aus rechtlicher Sicht.

Antidiskriminierungsrichtlinien | Aktuelle Rechtsprechung 2014

Eine Arbeitnehmerin versucht alles, um schwanger zu werden. Aufgrund einer künstlichen Befruchtung hat sie hohe Fehlzeiten. Ihr Arbeitgeber möchte das Arbeitsverhältnis wegen der ständigen Abwesenheit nun nicht verlängern, ist das rechtens? Über dies und weitere Rechtsprechungen, die sich mit der Antidiskriminierungsrichtlinie beschäftigten, informiert dieser Artikel.

Steuerfragen bei der Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer in Deutschland

Deutschland ist ein weltoffenes Land, in dem auch viele Mitbürger ausländischer Herkunft leben und arbeiten. Soweit sie als Arbeitnehmer tätig sind, unterliegen sie denselben steuerlichen Regelungen wir ihre inländischen Kollegen, sollte man meinen. Dass es hier aber zu differenzierten Betrachtungen kommt, damit beschäftigt sich dieser Beitrag.

Recruiting funktioniert heute nach dem Modell Pusteblume

Im Gespräch mit Gerhard Kenk, Geschäftsführer von Crosswater Job Guide. Für das Gütesiegel „Deutschlands beste Jobportale“ haben Profilo und CrossPro von 2008 bis heute rund 26.000 Bewerber und 1.400 Arbeitgeber befragt. Auf der Messe Zukunft Personal werden die diesjährigen Sieger im Wettbewerb prämiert – in den Kategorien beste Jobbörse, beste Suchmaschine und beste Spezialjobbörse. Aus diesem Anlass sprachen wir mit dem Mastermind für die Bewerberumfrage Gerhard Kenk über Trends bei der Jobsuche.

Kugelrunde Gehirn-Wissen-Pakete – Wirksame Fortbildung in einem neuen Format

Bei den „Kugelrunden Gehirn-Wissen-Paketen“, werden aktuelle Erkenntnisse aus der Gehirnforschung an Fach- und Führungskräfte zu Softskill- oder Managementthemen vermittelt. Und dies „kugelrund“, d.h. es werden für mehr Lernmotivation, erhöhte Aufmerksamkeit und besseren Lernerfolg gezielt Jonglierbälle eingesetzt. Anschließend erhalten die Teilnehmer ein professionelles eBook inkl. Video.

Die „Gehirn-Wissen-Pakete“ bestehen also zum einen aus einem Live-Vortrag mit 60-90 Min. Dauer und zum anderen aus einer speziellen eBook-Datei (inkl. Video), die die Teilnehmer für die individuelle Nachbearbeitung jederzeit hinterher auf IPhone, Tablet oder PC nutzen können. Beim Live-Vortrag werden jonglierend (mit Bällen) Inhalte erklärt und auch die Teilnehmer erhalten jeweils einen Ball, um mit versch. Wurf- und Fangübungen das eine oder andere Thema besser verinnerlichen zu können. Derzeit sind mehr als 30 Themen (Gehirn-Wissen-Vorträge + eBooks) verfügbar, jedes Quartal kommt ein weiteres Thema dazu.

Die eBooks, PDF”s, Audio- und Video-Datein sind in deutscher, englischer und spanischer Sprache verfügbar. Weitere Details zu diesem Dienstleistungsangebot findet man bei http://www.gehirn-wissen.de.

Tipps zu Führung & Motivation

Jonglator Stephan Ehlers begleitete Herrn Torsten Seelbach, Leiter der Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement (AFNB) im November 2011 beim Herbstsymposium für Unternehmer und Entscheider durch zehn Städte (Dortmund, Hannover, Hamburg, Berlin, Leipzig, Dresden, Nürnberg, München, Stuttgart und Frankfurt). Thema des Symposiums: Führung und Motivation — Wie uns die Gehirnforschung helfen kann, zu führen und zu motivieren. Freuen Sie sich auf unterhaltsame, informative 24 Minuten, u.a. mit originellen Praxis-Tipps für wirksame Motivation und Führung.

Variable Vergütung à la Carte – Teil 1

Wenn Unternehmen ein System der variablen Vergütung entwickeln oder ein bestehendes Modell optimieren möchten, können sie nicht nach Schema F vorgehen. Es gilt, viele Faktoren zu durchdenken, um ein Instrument zu schaffen, das für ihre Organisation stimmig ist. Der folgende zweiteilige Beitrag bietet eine Leitschnur für den Aufbau eines Systems der variablen Vergütung. Teil 1 befasst sich mit den vier Elementen der Zielformulierung.

Podiumsdiskussion zum Thema „Mindestlohn, Zeitarbeit, Werkverträge – Was bedeuten die Änderungen für die Praxis?“

Auf der diesjährigen Fachmesse „Zukunft Personal 2015“ wird auch „Arbeit und Arbeitsrecht“ als Medienpartner der ersten Stunde wieder vertreten sein: In Halle 3.1 an Stand G 30 erwarten die Besucher viele Informationen zu Arbeitsrecht und personalwirtschaftlichen Themen, der neue AuA-Cartoon-Kalender 2015, die AuA-App, die druckfrische AuA 10/14, AuA 9/14 sowie das brandneue Sonderheft „Work–Life“ und vieles mehr. Mitglieder von hrm.de erhalten für eine Visitenkarte das Sonderheft gratis!

Im Gespräch mit Bascha Mika, Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau

Der Frauenanteil in Vorstandsposten von DAX-30-Unternehmen schrumpft. Gerade noch zehn Frauen sind derzeit im Amt – bei insgesamt 183 Vorstandsmitgliedern. Zu dieser Entwicklung haben insbesondere die Abtritte von Frauen im Personalvorstand beigetragen – darunter Marion Schick (Deutsche Telekom), Angela Titzrath (Deutsche Post) und Elke Strathmann (Continental). Wir sprachen mit Bascha Mika über männliche „Monokulturen“ im Beruf – und was Unternehmen und die Frauen selbst dagegen tun können.

Im Gespräch mit Roger Willemsen, Publizist und ehem. Fernsehmoderator

Aus Fehlern kann man lernen. Diese Volksweisheit kommt in der Arbeitswelt bislang nur bedingt zum Tragen. Misserfolge und Fehlschläge gelten häufig als Makel oder werden bei der Darstellung der eigenen Karriere schlichtweg unterschlagen. Der Publizist Roger Willemsen geht deshalb in einem Keynote-Vortrag auf der Messe Zukunft Personal 2014 der Bedeutung des Misslingens für eine geglückte Biographie nach. Wir sprachen vorab mit ihm über gängige Vorstellungen von Erfolg und Scheitern im Beruf.

Exploring the Basic Human Need of Pleasure in the context of HR and Business

The positive impact of fun, humor, happiness and pleasure in business environments is still an underestimated factor for individual organizational and social well-being, success and performance.
This abstract explores “Pleasure” as basic human need within the SCOAP theory and practices in SCOAP Coaching respective Consulting, especially the effects of fulfillment and non-fulfillment.

Mit gesunden Mitarbeitern neue Wege gehen

Permanente Erreichbarkeit und zunehmende Komplexität – Beschäftigte sind gestresst, erschöpft oder fühlen sich gar ausgebrannt. Ende 2013 hat der Gesetzgeber reagiert und fordert nun die Durchführung einer psychischen Gefährdungsbeurteilung, um die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter zu analysieren und Risikofaktoren zu minimieren. Eine digitale Lösung ermöglicht diese hochkomplexe Aufgabe professionell anzugehen. Der Gesundheitszustand der gesamten Belegschaft kann hier anonym erfasst werden, so dass Ansatzpunkte für zielgerichtete Maßnahmen gewonnen werden können – individuell, ergebnisorientiert und ressourcenschonend.

Was CEOs tun können, um HR zum Ertragstreiber zu machen

Was Chefs von HR erwarten und was sie von HR erfahren sollten

Die meisten CEOs sind davon überzeugt, dass die Art, wie sie Recruiting, Leistungsmanagement, Entlöhnungsentscheidungen und den Einsatz von Talenten betreiben, grundlegend ändern müssen. Aber wie? Wie gelangt die
Führungsetage von weichen Argumenten zu datengetriebenen Entscheidungen?

[Auszug]
Das grundlegende Problem scheint zu sein, dass von den HR-Verantwortlichen und ihren Teams zwar erwartet wird, die Idee «Der Mensch – unser wichtigstes Gut» mit Leben zu füllen, viele CEOs aber noch nicht wirklich den HR-Verantwortlichen die Mittel, Kompetenzen und organisatorischen Möglichkeiten geben, dieser Aufgabe auch gerecht werden zu können.

In vielen Unternehmen ist es genau diese fehlende «Ausstattung», die das HR-Team vom Prozess der Ertragsgenerierung abschottet. Wie soll Ihr Unternehmen «die Besten» finden und einstellen, wenn die HR-Abteilung nicht die Möglichkeit hat, Technologien wie Social Media zu nutzen, um hervorragende Bewerber zu finden?

Wie sollen hervorragende Talente gehalten werden, wenn Ihr HR-Team nicht die Mittel hat, die Mitarbeiter mit dem grössten Potenzial zu identifizieren und diese auf die relevanten strategischen Projekte zu setzen?

Wie soll im heutigen ultra-kompetitiven Markt ein Unternehmen konkurrieren, wenn das HR-Team keine Möglichkeiten hat, Entgeltentscheidungen an die Geschäftsstrategie und an tatsächliche Ergebnisse zu koppeln?

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2014

Mobil und flexibel liegt im Trend

Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus und welche Auswirkungen hat dies auf die Gestaltung von Arbeitsplätzen? Absehbar ist, dass sechs Megatrends – Globalisierung, Urbanisierung, demografischer Wandel, Virtualisierung der Arbeit, Mobilität und veränderte Lebens- und Arbeitsstile – den Arbeitsplatz und die Arbeitskultur der Menschen deutlich beeinflussen werden.

[Auszug]
Einzelne dieser Megatrends werden für Unternehmen eine grosse Herausforderung darstellen. Ein Beispiel ist der demografische Wandel. Der Bedarf an qualifizierten und kreativen Mitarbeitern wird in den nächsten Jahren in Europa dramatisch an steigen. Bis 2021 werden rund 50 Millionen Europäer in Rente gehen, aber nur 20 Millionen Arbeitnehmer rücken nach. Die Arbeitsumgebung un der Arbeitsplatz sind dabei für die jungen Generationen wichtige Kriterien, wenn sie sich für einen Arbeitgeber entscheiden müssen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2014

Einsatz von Software schafft Transparenz

Software kann sehr viel dazu beitragen, dass die Personalabteilung sich nachhaltig mit Beiträgen zur Wertschöpfung etabliert und so massgeblich die Unternehmensstrategie unterstützt.

[Auszug]
Dem Motto des diesjährigen HR Swiss Congress – «High Impact HRM» – kann sich heute aufgrund des ständig zunehmenden Kosten- und Wettbewerbsdrucks kein Unternehmen mehr entziehen. Die Frage, welchen Beitrag HR zum Unternehmenserfolg leisten kann, sollten sich deshalb nicht nur die HR-Verantwortlichen selbst stellen, die weg vom Image der reinen Personaladministration wollen. Sie muss auch Thema in den Fachabteilungen und der Geschäftsleitung sein.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2014

Die Gen «Y» erfordert ein Umdenken

Die HR-Verantwortlichen sind zunehmend gefordert, weil die Generation Y immer stärker die Arbeitswelt prägt. In vielen Unternehmen nehmen zwischen 1977 und 1999 Geborene bereits Führungspositionen ein oder – wenn wir die vielen erfolgreichen Start-ups der letzten Jahre betrachten – sind bereits zu prägenden Unternehmerpersönlichkeiten geworden. Was bedeutet dies nun für HR-Verantwortliche beim Identifizieren, Gewinnen und Binden der neuen Mitarbeitenden?

[Auszug]
Ein Generationswechsel steht an und ist in vielen Unternehmen bereits im Gang. Zum Zuge kommt nun eine Generation, die mit völlig anderen Prägungen und Werten aufgewachsen ist als die noch dominierende Boom-Generation. Mögliche Konsequenzen dieses Wandels lassen sich anhand verschiedener Thesen darstellen:

These 1:
«Ein Unternehmen kann auf Dauer nur so gut sein wie die Führungskräfte an seiner Spitze. Und auf Dauer hat ein Unternehmen die Mitarbeitenden, die es verdient.»

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2014

Etabliert, aber wie steht es um die Qualität?

Es gibt kaum ein Unternehmen, welches nicht über ein Kompetenzmodell, eine Skillmatrix oder über wertebasierte Anforderungsprofile verfügt. Doch wie steht es um die Qualität der Modelle, welche Auswahl, Entwicklung oder Talent Management unterstützen oder gar die Basis dafür bilden? Ist das Bewusstsein vorhanden, dass ein suboptimales Modell nicht nur wirkungslos ist, sondern sogar falsche Anreize, Signale und Werte setzt? Dabei gibt es klare Aspekte, die ein Kompetenzmodell oder ein anderes intersubjektives Modell erfüllen sollte. Eine Analyse von fast 100 Modellen zeigt die wichtigsten Merkmale auf.

[Auszug]
Die richtigen Ressourcen zum richtigen Zeitpunkt passend zur unternehmerischen Strategie zur Verfügung zu stellen ist eine Kernaufgabe jeder Organisation. Das Kompetenz-Management als Methode unterstützt sowohl das HR als auch die Geschäftsleitung genau bei dieser Herausforderung. Unabhängig von Einsatzgebiet, Methodik und Verfahren steht dabei im Kern ein Kompetenz-, Skill- oder Wertemodell. Und obwohl das Modell die entscheidende Grundlage für das operative und strategische Wirken darstellt, wird in der Praxis der Erarbeitung oder Auswahl oftmals zu wenig strukturierte Beachtung geschenkt.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2014

Schweiz führt?!

Die Anforderungen an Führungskräfte haben sich verändert. Es reicht nicht, Zahlen zu kontrollieren, Budgets zu verwalten und die Arbeit in den Teams aufzuteilen. Führung wird an Ergebnissen gemessen. Ergebnisse erreicht man im Team. Dabei wird von der Führungskraft ein erweitertes Rollenverständnis erwartet. Führungskräfte sollen ihre Mitarbeitenden motivieren, auf individuelle Bedürfnisse eingehen, Leistungsträger langfristig binden. Doch wie läuft es mit der Führung in der Schweiz? Diese Frage stellte Information Factory mit ihren Partnern Persorama und jobs.ch in der Studie «Schweiz führt?!».

[Auszug]
Ziel der Studie war es, herauszufinden, wie Schweizer Mitarbeitende und HR-Fachleute Führung tatsächlich wahrnehmen und wie Schweizer Führungskräfte sich selbst sehen. Dabei wurde das Thema Führung aus drei Perspektiven beleuchtet: Aus der Perspektive der Mitarbeitenden, der Führungskräfte und der HR-Fachleute. An der Befragung, die von März bis Juni 2014 online durchgeführt wurde, nahmen insgesamt 1497 Angestellte ohne Führungsverantwortung, 935 Kadermitglieder und 255 HR-Fachleute aus der Schweiz teil. Die Ergebnisse lassen aufhorchen und eröffnen neue Chancen auf dem Weg zu einer leistungsorientierten Feedbackkultur.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2014

Freikarten-Aktion zur Messe Zukunft Personal in Köln

HRM.de ist vom 14. bis 16. Oktober 2014 auf der Zukunft Personal in Köln wieder mit seinem Community-Stand vertreten.
Sie möchten uns besuchen, mit anderen Personalern netzwerken oder einfach auf einen Kaffee an unserer Bar in Halle 3.1, am Stand K11 vorbeischauen? Dann stellen wir Ihnen gerne eine kostenfreie Eintrittskarte zur Verfügung.

Die richtige Mischung schafft Dynamik

Was bei der Zubereitung von Speisen schon lange klar ist, gilt auch für ein Team. Erfolg ist dann beschert, wenn die Zutaten in der richtigen Mischung vorhanden sind. Mit «weMatch» existiert ein stärkenorientiertes Rollenmodell, welches Klarheit über die Entwicklungsmöglichkeiten eines Teams und dessen Mitglieder schafft.

[Auszug]
Die psychologische Diagnostik geht davon aus, dass die Persönlichkeit des
Menschen formbar ist, von seinem Umfeld beeinflusst wird. Eine Heirat, eine Anstellung, eine Freundschaft nimmt Einflussauf die Persönlichkeit. Diese ist nicht programmiert, sondern ist dehnbar, flexibel und anpassungsfähig.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2014

Die Ansprüche steigen

Sprachunterricht gehört in vielen Unternehmen zu den festen Bestandteilen des internen Weiterbildungsprogramms. Sowohl die Gestaltung des Unterrichts als auch die Kursorganisation von firmeninternem Sprachunterricht unterscheiden sich massgeblich von öffentlichen Standardsprachkursen in einer Schule. Nach welchen Qualitätskriterien lässt sich die passende Sprachschule gezielt auswählen?

[Auszug]
Der Unterricht

Qualitätsmerkmal einer Sprachschule ist es, dass die Lehrpläne konkret auf die Arbeitssituationen und die beruflichen Anforderungen eines Unternehmens angepasst werden. Das Erreichen der definierten Lernziele und die Zufriedenheit der Kursteilnehmenden mit dem Unterricht müssen überprüft, ausgewertet und rapportiert werden. Wichtige Fragen dabei: Unterrichten Lehrkräfte ausschliesslich in ihrer Muttersprache? Bilden sie sich regelmässig weiter? Verfügen sie über qualifiziertes, langjährige Unterrichtserfahrung? Zu beachten ist weiterhin, ob eine Sprachschule über Zertifizierungen wie etwa eduQua oder Eaquals verfügt und ob die Sprachschule Prüfungs- bzw. Vorbereitungszentrum für international anerkannte Prüfungen ist (telc, Cambridge, Delf, Dalf, CELTA-Ausbildungszentrum).

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2014

Direktansprache hat eigene Regeln

Bei der Ansprache von wechselwilligen Kaderkräften ist Diskretion ein Muss. Wer als Recruiter mit der sprichwörtlichen Tür ins Haus fällt, verschreckt potenzielle Kandidaten eher, als dass er Interesse weckt. Vom Erstkontakt bis zum Abschluss helfen die Ergebnisse einer Studie von Experteer, die Direktansprache von Kaderkräften professionell und erfolgsversprechend zu gestalten.

[Auszug]
Beim Recruiting von Führungskräften gibt es klar definierte Regeln, die eine erfolgreiche Ansprache von Kanditaten wahrscheinlicher machen. Die Karriere-Umfrage von Experteer ergab, 97% aller Kaderkräfte von Unternehmen für offene Stellen angesprochen werden wollen (Experteer Karriereumfrage 2013, Datenbasis 1123 Befragte). Aber nur 38% der Befragten wurden bereits über Active Sourcing angesprochen. Ein grosses Potenzial – vor allem, um latent und passiv suchende Kandidaten zu erreichen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 3, Herbst 2014

SERIE | PAUL WATZLAWICK LESEN: Die Suche war der einzige Grund des bisherigen Nichtfindens (5)

Wie oft haben Sie sich für etwas, das Sie unbedingt wollten, ins Zeug gelegt? Als Sie tatsächlich die Zielgerade durchliefen, haben Sie da mal festgestellt: „Das ist gar nicht meine Adresse? Die sichere Ankunft macht mich unsicher.“ Und vielleicht kennen Sie auch das: Sobald Sie Ihren Blick abwenden, übt Ihr Wunsch wieder Anziehungskraft aus. Für Paul Watzlawick ist dieser Weg kein Indiz dafür, dass jemand in die Irre geht, sondern die völlig normale Suche nach dem Sinn, bzw. Sein des Lebens. Lesen Sie, was all das für Ihren Alltag bedeutet.

Team Event als Kick-off für Projektteams

Team Events eignen sich besonders gut als Kick-off für Projektteams, denn sie ermöglichen ein Kennenlernen der Teammitglieder vor dem eigentlichen Projekt. Das Team Event Pythagoras setzt zum Beispiel auf die Gemeinsamkeiten der Teammitglieder.

Arbeitsrecht – einfach erklärt von BEITEN BURKHARDT und exploqii smart videos

Die Aufgabenstellung:

Wie erklärt man den komplexe Themen des Arbeitsrechts Institution in nur 3min, sodass sie jeder versteht?

Im Rahmen einer Videoproduktion für unseren Kunden BEITEN BURKHARDT wurden insgesamt 4 Themen

– Betriebsrat
– Kündigungsschutz
– AGG
– Gestaltung von Arbeitsverträgen

in 3minütigen Erklärvideos erklärt und visualisiert. Mehr Informationen zu Erklärvideos finden Sie hier: http://exploqii.com/

Vergütung nachhaltig und fair

Die Vergütung nachhaltig und fair zu gestalten wird für Internehmen in Zeiten von Web. 2.0 immer wichtiger. Wie die Nachhaltigkeit bei der variablen Vergütung verbessert wird, zeigt ein Beitrag von Unternehmensberaterin Yvonne Wolf.

Der HR Interim Manager. Raus aus dem betrieblichen Fitnessstudio. Wann werden Sie Manager auf Zeit? | Teil 3

Auch Personaler träumen manchmal vom Ausstieg: Sich verändern, eigene Ideen leben, anerkannt werden. Wer sich so selbst findet und Interim Manager wird, trägt nicht nur diesen Titel, sondern ist es auch wirklich in Person. Wir stellen die sieben häufigsten Gründe aus der Praxis für den Sprung in die Selbständigkeit für Personaler vor. Frage an Sie, liebe Leser: Welcher Grund spricht Sie an? Mit welchen der zitierten Gedanken haben Sie schon einmal in Ihrer Phantasie gespielt?

Beweislast für angebliche Benachteiligung liegt beim Arbeitnehmer

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) bestätigt Rechtsprechung: Ein sachgrundlos befristeter Arbeitsvertrag endet grundsätzlich auch dann, wenn der Arbeitnehmer zwischenzeitlich Betriebsrat wird. Dieser Beitrag schildert den Praxisfall, von dem dieser Entscheid ausging.

Hinweis auf gesetzliche Fristen genügt in ordentlicher Kündigung

§§ 622, 133 BGB;
§ 113 InsO; § 102 BetrVG

Den Anforderungen, die an eine Kündigung im Hinblick auf ihre Bestimmtheit zu stellen sind, genügt auch ein Hinweis auf die gesetzlichen Fristenregelungen, wenn der Arbeitnehmer hierdurch unschwer ermitteln kann, zu welchem Termin das Arbeitsverhältnis enden soll.

(Leitsatz der Bearbeiterin)
BAG, Urteil vom 20. Juni 2013 –
6 AZR 805/11

Keine Mitbestimmung beim Einsatz von Routenplanern

§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG

Der Einsatz eines Routenplaners (Google Maps) zur Überprüfung von Entfernungsangaben bei Fahrtkostenabrechnungen unterliegt nicht dem Mitbestimmungsrecht aus § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Die Überprüfung wird hier durch menschliches Handeln und nicht durch eine technische Einrichtung in Gang gesetzt.

(Leitsatz des Bearbeiters)
BAG, Beschluss vom 10. Dezember 2013 –
1 ABR 43/12

Rentnerbeschäftigung: Welche Gestaltungsmöglichkeiten bestehen?

Stehen Mitarbeiter kurz vor dem Renteneintritt, droht Arbeitgebern häufig der kurzfristige Verlust wichtigen Knowhows. Nachdem die Bundesregierung ihr Vorhaben, langjährig Beschäftigten den Renteneintritt ohne Abschläge bereits mit 63 Jahren zu ermöglichen, in die Tat umgesetzt hat, ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes jährlich mit einer Frühverrentung von bis zu 100.000 Personen zu rechnen.

EUROPAs 500: Die Galerie (O – Z)

Lernen Sie die Wegbereiter des europäischen Personalmanagements kennen. Wir stellen Ihnen laufend Pioniere und Vorbilder mit Portraits und vielen Zusatzinfos vor.

EUROPAs 500: Die Galerie (I – N)

Lernen Sie die Wegbereiter des europäischen Personalmanagements kennen. Wir stellen Ihnen laufend Pioniere und Vorbilder mit Portraits und vielen Zusatzinfos vor.

EUROPAs 500: Die Galerie (A – H)

Lernen Sie die Wegbereiter des europäischen Personalmanagements kennen. Wir stellen Ihnen laufend Pioniere und Vorbilder mit Portraits und vielen Zusatzinfos vor.

Praktikanten pfeifen auf Hierarchie

Frech, selbstbewusst, fordernd: Praktikanten, Lehrlinge und Studenten stellen immer höhere Ansprüche an ihren Job – und zwingen ihre Chefs damit zu neuen Führungsmethoden.

ICH-Fokus: Sind Sie dort, wo Sie hingehören? von Sonja Radatz

Wenn Sie erst einmal beginnen, Ihr Optimalszenario zu leben, dann trennt sich rasch Spreu von Weizen:
Und es wird Ihnen klar, ob Sie dorthin gehören, wo Sie aktuell sind – betrifft das nun Ihr Privatleben oder auch das Unternehmen, das Team in dem Sie tätig sind bzw. die Stadt in der Sie wohnen, Ihren Freundeskreis…

Online Bewerber-Check. Wie geht das?

Die Firma CS2 AG mit Sitz in Sissach hat ein HR-Tool entwickelt, das als Online Bewerber-Check dient: HireOrFire.

Viele Bewerbungsunterlagen wirken zu perfekt, die Referenzen sind zu vage. Unglückliche Personalentscheide haben bestimmt auch schon Ihr Unternehmen viel Zeit und Geld gekostet. „Würden Sie diese Person wieder einstellen, ja oder nein?“ Der Internet-Unternehmer Dani Kalt entwickelte die Plattform hireorfire.info, die auf dieser reduzierten und doch zentralen Frage basiert.

EUROPAs 500: Fredmund Malik

ZITAT >> Als Manager müssen wir lernen, das zu sein, was wir wirklich sind: keine Macher und Befehlsgeber, sondern Katalysatoren und Pfleger eines sich selbst organisierenden Systems in einer sich fortentwickelnden Umwelt. << Dieser Experte (*1944) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was die Arbeiten des Vordenkers für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

EUROPAs 500: Peter F. Drucker

ZITAT >> Zweck und Ziel der Organisation ist es, die Stärken der Menschen produktiv zu machen und ihre Schwächen unwesentlich. << Dieser Experte (*1909 - 2005) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was die Arbeiten des Managementvordenkers für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

EUROPAs 500: Friedemann Schulz von Thun

ZITAT >> Die höchste Stufe des Zuhörens ist es, dem Partner die Unterstützung zur Selbstklärung zu gewähren. << Dieser Experte (*1944) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was seine Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

EUROPAs 500: Reinhard K. Sprenger

ZITAT >> Intelligente Menschen haben in dummen Organisationen keine Chance. | Das Team ist die Unterwerfung der Begabten unter die Mittelmäßigen. | Echte Kreativität erkennt man daran, das sie unwillkommen ist. << Dieser Experte (*1953) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was Sprengers Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

EUROPAs 500: Sugata Mitra

ZITAT >> The Victorians were great engineers. They engineered a [schooling] system that was so robust that it’s still with us today, continuously producing identical people for a machine that no longer exists. << Dieser Experte (*1952) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was Sugata Mitras Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag ]

EUROPAs 500: Stephen R. Covey

ZITAT >> Sei ein Licht, nicht ein Richter. Sei ein Modell, nicht ein Kritiker. << Dieser Experte (1932 - 2012) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was seine Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

EUROPAs 500: Sonja Radatz

ZITAT >> Heute beschäftigt sich die Welt beispielsweise mit Zertifizierungen und all diesen Dingen. Ich erinnere mich noch an das Gespräch mit Maturana im Jahre 2003. Er sagte: ‚Alles, was definiert ist, ist tot, denn es kann sich nicht mehr weiterentwickeln. << Diese Expertin (*1969) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was die Arbeiten von Sonja Radatz für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

EUROPAs 500: Peter Kruse

ZITAT >> Der Turmbau zu Babel droht diesmal nicht an verschiedenen Sprachen zu scheitern, sondern an der Unfähigkeit zur Aushandlung geteilter Bedeutungssphären. << Dieser Experte (*1955 | gest. 2015) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was Peter Kruses Arbeiten für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

EUROPAs 500: Dave Ulrich

ZITAT >> Today, a more dynamic, encompassing equation replaces the simple concept of business partner. Business Partner = Strategic Partner + Administrative Expert + Employee Champion + Change Agent. Business partner exist in all four roles defined in the multiple-role model, not just in the strategic role“ (Ulrich 1997: 37–38) << Dieser Experte (*1953) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was die Arbeiten von Günter R. Koch für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

EUROPAs 500: Günter R. Koch

ZITAT >> Das intellektuelle Vermögen wird in den drei Kategorien Humankapital, Strukturkapital und Beziehungskapital dargestellt. Das Humankapital charakterisiert Kompetenzen, Fertigkeiten, Motivation und Lernfähigkeit der MitarbeiterInnen. << Dieser Experte (*1947) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was die Arbeiten von Günter R. Koch für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Veröffentlichungen ]

EUROPAs 500: Vera F. Birkenbihl

ZITAT >> Ein Mensch, der sich hauptsächlich um die Befriedigung der Statusbedürfnisse kümmern muß, hat noch nicht … genügend Kraft …, sich selbst zu verwirklichen. Er “verwirklicht” lediglich seine äußere Schale, gewissermaßen seine Verpackung. << Diese Expertin (1946 – 2011) gehört zu den Wegbereitern des Personalmanagements in Europa und hat bereits Geschichte geschrieben. Lesen Sie, was die Arbeiten der inzwischen verstorbenen Vera F. Birkenbihls für das Human Resource Management bedeuten. [ Kurzportrait | Videobeitrag | Bestseller ]

Reanimation der Arbeitsmotivation

Praxisbewährtes Motivationsmanagement bei kritischen Personalsituationen.

Was tun, wenn die Arbeitsmotivation von Mitarbeitenden so weit abgesunken ist, dass diese sich für mehr oder weniger lange Zeit mit einer Krankschreibung aus dem Arbeitsprozess abmelden?

Damit Sie zukünftig kritische Personalsituationen rechtzeitig erkennen, finden Sie in diesem MCC eBook leicht verständlich aufbereitete wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, für die gezielte Erhaltung der Arbeitsfähigkeit.

HR Swiss Congress, 17./18. September – Big Data & HR

Ein zentrales Thema des zweiten Tages vom HR Swiss Congress vom 17./18. September ist die Verbindung zwischen IT und HR. Gerade im Buzzword „Big Data“ liegt noch viel Potential brach. Vor allem zwei Referenten werden dieser Thematik auf den Grund gehen – lesen und hören Sie die Beiträge auf der Webseite. Gute Lektüre!

Im Namen vom HR Swiss OK

Didaktikbluff: Die grössten Lehrirrtümer – aufgeklärt von der Hirnforschung. Do´s & Dont´s (Grundlage: Vera F. Birkenbihl)

Wer wollte das nicht: In drei Tagen eine neue komplexe Software anwenden können. Oder in einer Woche gar eine neue Sprache lernen. Und welche Werbung würde solche Träume nicht gern für die eigenen Zwecke einspannen. Da betitelt ein Verlag für Lernmaterialien beispielsweise sein neues Werk vollmundig mit „Englisch in zehn Tagen“, und in den Online-Rezensionen zur Neuerscheinung schreibt ein Leser, diese Lernhilfe sei gut für alle, „die schnell wieder in die Sprache eintauchen müssten“. Hirnforscher würde dieses Kommentar schmunzeln lassen: Bis das Gehirn für grosse Lernprojekte neue Nervenbahnen gebildet hat, geht nämlich ordentlich Zeit ins Land. Ergo sind zehn Tage für den Erfolg relativ. Die sechs größten Didaktik-Irrtümer im Portrait, basierend auf der Didaktikforschung der grossen Vera F. Birkenbihl, vorgestellt von HRM.ch für Personalentwickler und alle, die Mitarbeiter schulen müssen oder Bildungsmassnahmen einkaufen.

SERIE | PAUL WATZLAWICK LESEN: Der Versuch, eine Lücke zu schließen, ist das Problem | Teil 2

Als Führungskräfte müssen wir uns für die Fragen von Mitarbeitern und Vorgesetzten oder Kunden buchstäblich auf die Suche nach Antworten begeben. Im Ergebnis sollen unsere Lösungen zu den auftretenden Problemen passen, wie ein verlorenes Puzzleteil zum Ganzen eines Puzzles. Diese Suche ist oft genug beschwerlich. Aber warum eigentlich, ist uns das bewusst? Und wie oft passiert es, dass die angestrebten Lösungen zum Problem werden? Paul Watzlawick hätte mit viel Wortwitz geantwortet: Der Versuch, eine Lücke zu schließen, ist das Problem. Diese Versuche regieren – ob Sie es glauben oder nicht – faktisch den Alltag des Suchens.

Leonardo Award-History>> Hans Dietrich Genscher ehrte Jacques Delors – Bildung bedeutet mehr als berufliches Rüstzeug

Lebenslanges Lernen, das bedeutet: Lernen zu wissen, lernen zu handeln, lernen zusammen zu leben und lernen das Leben zu gestalten. Dies ist die Zukunftsformel menschlichen Fortschritts, die der europäische Bildungsarchitekt Jacques Delors definierte (auch ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission). Und es war der ehemalige deutsche Aussenminister Hans Dietrich Genscher, welcher in 2010 die Laudatio auf die Auszeichnung Jacques Delors´ mit dem Leonardo European Corporate Learning Award hielt. Im Rahmen dessen stufte Hans Dietrich Genscher den Leonardo Award als eine Pioniertat ein. Mit ihm würden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die europaweit und weltoffen Perspektiven aufzeigten, wie lebenslange Weiterbildung gelingt, und die Leuchtturm-Projekte schaffen, welche mit Wissensvermittlung und Bildung die Köpfe und Herzen der Adressaten öffneten. Denn eine menschenwürdige Gesellschaft benötige Herzensbildung. Der Laudator warnte in seiner Rede vor „elitärer Arroganz“, Werte und soziales Gewissen in Bildungsfragen auszuschliessen. Bildung ist Genscher zufolge ein Recht des Menschen auf seine Selbstverwirklichung und kein reines Mittel zum ökonomischen Zweck.

Didaktikbluff: Die größten Lehrirrtümer – aufgeklärt von der Hirnforschung. Do´s & Dont´s (Grundlage: Vera F. Birkenbihl)

Wer wollte das nicht: In drei Tagen eine neue komplexe Software anwenden können. Oder in einer Woche gar eine neue Sprache lernen. Und welche Werbung würde solche Träume nicht gern für die eigenen Zwecke einspannen. Da betitelt ein Verlag für Lernmaterialien beispielsweise sein neues Werk vollmundig mit „Englisch in zehn Tagen“, und in den Online-Rezensionen zur Neuerscheinung schreibt ein Leser, diese Lernhilfe sei gut für alle, „die schnell wieder in die Sprache eintauchen müssten“. Hirnforscher würde dieses Kommentar schmunzeln lassen: Bis das Gehirn für große Lernprojekte neue Nervenbahnen gebildet hat, geht nämlich ordentlich Zeit ins Land. Ergo sind zehn Tage für den Erfolg relativ. Die sechs größten Didaktik-Irrtümer im Portrait, basierend auf der Didaktikforschung der großen Vera F. Birkenbihl, vorgestellt von HRM.at für Personalentwickler und alle, die Mitarbeiter schulen müssen oder Bildungsmaßnahmen einkaufen.

SERIE | PAUL WATZLAWICK LESEN: Der Versuch, eine Lücke zu schließen, ist das Problem. | Teil 2

Als Führungskräfte müssen wir uns für die Fragen von Mitarbeitern und Vorgesetzten oder Kunden buchstäblich auf die Suche nach Antworten begeben. Im Ergebnis sollen unsere Lösungen zu den auftretenden Problemen passen, wie ein verlorenes Puzzleteil zum Ganzen eines Puzzles. Diese Suche ist oft genug beschwerlich. Aber warum eigentlich, ist uns das bewusst? Und wie oft passiert es, dass die angestrebten Lösungen zum Problem werden? Paul Watzlawick hätte mit viel Wortwitz geantwortet: Der Versuch, eine Lücke zu schließen, ist das Problem. Diese Versuche regieren – ob Sie es glauben oder nicht – faktisch den Alltag des Suchens.

Leonardo Award-History>> Hans Dietrich Genscher ehrte Jacques Delors – Bildung bedeutet mehr als berufliches Rüstzeug

Lebenslanges Lernen, das bedeutet: Lernen zu wissen, lernen zu handeln, lernen zusammen zu leben und lernen das Leben zu gestalten. Dies ist die Zukunftsformel menschlichen Fortschritts, die der europäische Bildungsarchitekt Jacques Delors definierte (auch ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission). Und es war Hans Dietrich Genscher, welcher in 2010 die Laudatio auf die Auszeichnung Jacques Delors´ mit dem Leonardo European Corporate Learning Award hielt. Im Rahmen dessen stufte Hans Dietrich Genscher den Leonardo Award als eine Pioniertat ein. Mit ihm würden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die europaweit und weltoffen Perspektiven aufzeigten, wie lebenslange Weiterbildung gelingt, und die Leuchtturm-Projekte schaffen, welche mit Wissensvermittlung und Bildung die Köpfe und Herzen der Adressaten öffneten. Denn eine menschenwürdige Gesellschaft benötige Herzensbildung. Der Laudator warnte in seiner Rede vor „elitärer Arroganz“, Werte und soziales Gewissen in Bildungsfragen auszuschließen. Bildung ist Genscher zufolge ein Recht des Menschen auf seine Selbstverwirklichung und kein reines Mittel zum ökonomischen Zweck.

SERIE | PAUL WATZLAWICK LESEN: „Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt“ | Teil 4

Die Inhalte können noch so klar und einleuchtend sein, wenn irgendetwas zwischenmenschlich nicht passt, bekommt der Gesprächspartner das mit und eine Kommunikation über die Sache wird erschwert bis unmöglich. Glauben Sie nicht? Dann beantworten Sie mal diese vier Fragen: Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum manche Ihrer Gespräche quasi wie von selbst laufen und andere sich dagegen völlig in die Länge ziehen, obwohl das Thema dasselbe ist? Können Sie Kritik von einem Menschen eher annehmen, wenn Sie ihn mögen? Wenn Sie von einem, Ihnen unsympathischen Verkäufer und einem für Sie netten Verkäufer ein identisches Produkt angeboten bekommen – bei wem kaufen Sie ein? Oder erinnern Sie sich daran, dass Sie in Ihrer Schulzeit ein Fach bei einem Lehrer super und einleuchtend fanden, dann wechselte der Lehrkörper und nun war das Fach nur noch öde? In allen Fällen sind die Inhalte gleich, aber trotzdem macht irgendetwas für uns den großen Unterschied, und dieser liegt in der Person, mit der wir zu tun haben. Erfahren Sie, was Paul Watzlawick für den Umgang mit der Dualität von Inhalt und Beziehung empfiehlt und wie Friedemann Schulz von Thun das für sein Vier-Seiten-Modell einer Nachricht weiterentwickelte.

Reportage: Mit Humboldt im Rücken

Talente ohne Bildungshintergrund sind keine solide Basis für eine stabile Persönlichkeit. Die aber braucht es zur beruflichen Entwicklung durch lebenslanges Lernen in einer globalen Welt. Talent Management erfordert daher zwingend eine reflektierte Debatte über den Bildungsbegriff in Unternehmen. Hinweis der Redaktion: HRM.de veröffentlicht diesen Beitrag mit freundlicher Sondergenehmigung der Fachzeitschrift “Personalwirtschaft”, unter deren Herausgeberschaft der Text erstmals erschien. Der Beitrag lässt viele Personaler zu Wort kommen.

REZENSION >> Schluss mit der totalen Berechnung. Lehrkörper und Wissenschaftler sezieren populäres Weltbild von HR: den homo oeconimicus.

Das kaputte Fahrrad. Der offene Schrank. Die unfertige Arbeit. Das alles schreit nach Handlung: Reparieren, schließen und vollenden. So will es die Wahrnehmungspsychologie, so denken die meisten Menschen, wenn sie diese Wortschnipsel hören. Die Implikation folgt dem Begriff auf den Fuß. Was aber ist die verhohlene Botschaft des Titels „Der unberechenbare Faktor Mensch“? Berechnen (!) natürlich. Dieser Slogan macht dem inzwischen gefällig gewordenen Schlagwort „Mensch im Mittelpunkt“ gehörig die Konkurrenz. In widersinniger Weise ist der neueste Beleg dafür ein kleiner wissenschaftlicher Textalmanach; herausgegeben von Jörg Schweigard. Er leitet seit 2006 die Kommunikationsstelle der AKAD Bildungsgesellschaft mbH. Unter dem zitierten Titel zeigen neun Autoren auf 128 Seiten, warum das Modell des „homo oeconomicus“ aus ihrer Sicht krankt und Menschen wirklich nicht berechnet werden können.

Motivation von Führungskräften

Ein gutes Arbeitsumfeld ist wichtiger als eine leistungsorientierte Vergütung: Eine Studie zeigt, dass immaterielle Faktoren bei der Motivation von Führungskräften einen zunehmend hohen Stellenwert einnehmen.

Coaching-Fragen zur Inszenierung von Lebensthemen in beruflichen Wirklichkeiten

Fragen zur Inszenierung von Lebenswelten ermöglichen es, neue Aspekte über die gewohnte Selbsterzählung von Coachees hinaus zu produzieren. Die Bilder können neue Inhalte transportieren und Perspektiven aufzeigen, die so noch nicht im Blickfeld waren (siehe auch Abb. 1). Es entsteht eine neue Form von Kontakt zu sich selbst. Wenn der Coachee z.B. in seiner aktuellen Berufssituation nicht leistungsfähig ist, kann die Bilderarbeit aufzeigen, ob es sich um ein Problem der Passung zwischen seelischen Hintergrundbildern und der eigenen Motivationsbiographie mit der gegenwärtigen Berufswirklichkeit handelt. Die hier vorgestellten Fragen können flexibel ins Coaching einbezogen werden, können aber auch als strukturiertes Bilderinterview (Schmid, 2006) von Anfang an eingesetzt werden.

App im Test: “Kreativität41” (Nils Bäumer) | Eine Personalerin berichtet

Wie viel Kreativität braucht ein Personaler im Tagesgeschäft? Und was kann ihm daher eine so genannte „Kreativapp“ nützen? Zusammen mit Nils Bäumer – dem Erfinder der von HRM.de verlosten App – bin ich diesen Fragen auf den Grund gegangen. Um die Antwort auf die erste Frage vorweg zu nehmen: Kreativität brauche und setze ich tatsächlich bewusst und unbewusst in unendlich vielen alltäglichen Situationen ein. Und zwar immer dann, wenn ich das, was ich gerade tue, überdenke und hinterfrage, oder wenn ich etwas konzipiere. Dabei leitet mich immer die Grundsatzfrage: „Produziere ich nur mehr desselben oder gelingt mir vielleicht ein Perspektivwechsel?“; frei nach dem Satz des französischen Malers Francis Picabia: „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“

Blickpunkt Österreich: HR Performance Check 2014 – so fit ist die österreichische Personalarbeit

Haben Verantwortliche in Österreichs Unternehmen einen Überblick, wie viele Mitarbeiter sie beschäftigen und was diese leisten? Können sie ableiten, welche Mitarbeiter sie künftig benötigen, oder lassen sie „es einfach auf sich zukommen“? Rekrutieren und entwickeln sie nach Plan oder lassen sie sich von Ausbildungskatalogen verführen? Kennen sie die Bedürfnisse ihrer Beschäftigten oder muss das gratis „Apferl“ als Motivation reichen? Planen sie Personalveränderungen proaktiv oder sind sie überrascht, wenn wieder ein Schreibtisch leer ist? Antworten auf diese und andere Fragen gibt der aktuelle HR Performance Quick Check der Beratungsfirma hrdiamonds – zum Teil mit überraschendem Ergebnis, wie der folgende Beitrag zeigt.

Der HR Interim Manager. Zwischen Macht und Machbarkeit. Wie Interim Manager sich Handlungsspielräume sichern … | Teil 2

Es ist ein Roulette zwischen idealen Ansprüchen und Notwendigkeiten, an dem Interim Manager in ihren Mandaten Platz nehmen. Sie sollen Aufgaben in kurzer Zeit so erledigen, dass das beauftragende Unternehmen wieder durchstarten kann. Reine Klempnerei reicht also nicht, großformatige Aufplanung aber auch nicht. Wer als Interim Manager seinen Handlungsspielraum in diesem Gravitationsfeld von Ermächtigung zum Handeln und realen Machbarkeitschancen am Ende eines Geschäftstages gestalten will, muss Ziele, Illusionen und die Menschen bei seinem Auftraggeber begreifen. Dieser Beitrag erklärt, wie Interim Manager in die Rolle von Spielbewegern schlüpfen und doch unabhängig bleiben.

Bildungsziel: Lebens- und Schaffensfreude in alternden Belegschaften fördern – Personalentwicklung rund ums Altern

Betriebliche Bildung im 21. Jahrhundert wird immer auch Kreativität und Innovationsbegeisterung bei Beschäftigten fördern. In ressourcenarmen Ländern ist nämlich die Geschäftsidee Trumpf. Gleichzeitig müssen betriebliche Bildungskonzepte eine flächendeckende Alterung von Belegschaften im Blick haben. Das bedeutet für Personalentwickler: Lebens- und Schaffensfreude bei Älteren wecken, damit der Betrieb zukunftsfähig bleibt. Wie aber gelingt diese scheinbare Quadratur des Kreises? Indem Personalentwicklung Altern zum Thema macht; entweder als betriebliches Bildungsziel oder auch dadurch, dass der Umgang mit Altern thematisch in viele andere Bildungsmaßnahmen einfließt. Dieser Beitrag basiert auf meinem gerade erschienenen Buch „Demografie-Management in der Praxis. Mit der Psychologie des Alterns wettbewerbsfähig bleiben“ (Springer-Verlag) und schildert konkrete Maßnahmen.

Statistisches Bundesamt informiert: Trend zum Home Office offenbar rückläufig

Ein halbes Jahr ist´s her, aber die Google-Recherche fördert es doch zutage: Im Januar 2014 hatte “Welt am Sonntag” das Ergebnis einer Studie präsentiert, welche die Zeitung beim Statistischen Bundesamt in Auftrag gegeben hatte. Man wollte wissen, ob eigentlich immer mehr Menschen ihr Arbeiten an den heimischen Herd verlagern. Das entgegen allen Trend-Prophezeiungen überraschende Ergebnis: Die Zahlen belegen, dass immer weniger Beschäftigte im Home Office werkeln. Es lohnt, diese Meldung nochmal in Augenschein zu nehmen.

Didaktikhilfe: Die 7 Todsünden im (IT-)Training

Das hier ist ein Whitepaper. Und eigentlich dreht es sich um die größten Fettnäpfchen, in die Personalentwickler treten können, wenn sie Mitarbeitern IT-Training verordnen. Im Text ist das Näpfchen eine Todsünde; also ein Vorgehen, welches unweigerlich in eine Schachmatt-Situation führt: Mitarbeiter lernen gar nichts. Aufgesetzt wurde das Whitepaper von Nigel Warren. Er ist Berater bei der TTS Knowledge Solution Ltd. aus London – einem Anbieter von Corporate Learning und Talent Management. Was Warren zusammengeschrieben hat, gilt für – Achtung! – grundsätzlich jedes Training. Aus diesem Grund veröffentlicht HRM.de das Dokument und empfiehlt: Lesen, dabei stellenweise um die Ecke denken, aber unbedingt anwenden.

Ein neues Führungstool: Das interne Touchpoint Management

Die Arbeitswelt hat sich unbestreitbar verändert. Sie ist kollaborativer und auch vernetzter geworden. Das Gestalten einer dementsprechenden Unternehmenskultur spielt eine zunehmend wichtige Rolle. Das interne Touchpoint Management kann dabei helfen.

Ein neues Berufsbild: der interne Touchpoint Manager

Die Arbeitswelt hat sich unbestreitbar verändert. Sie ist kollaborativer und auch vernetzter geworden. Das Gestalten einer dementsprechenden Unternehmenskultur spielt eine zunehmend wichtige Rolle. Zu diesem Zweck wurde ein neues Berufsbild geschaffen: der interne Touchpoint Manager.

TV-Tipp: „ZDFzoom“-Bericht über fragwürdige SCHUFA-Methoden | Sind Arbeitgeberdarlehen nötig?

Wie viele Mitarbeiter haben einen Kredit laufen? Und wie viele bräuchten einen, aber die Schufa bremst sie unfairerweise aus? Wie ein ZDF-Bericht am Mittwoch, den 23. Juli (23.00 Uhr) zeigt, besteht Anlass zur Annahme, dass viele Bürger im Schussfeld der Finanzabsicherer stehen, die inzwischen zu Methoden greifen, die für das Bundesjustizministerium zweifelhaft geworden sind. Für Personaler stellt sich mit dem ZDF-Bericht die Frage: Könnten kleine Arbeitgeberdarlehen für geschätzte Mitarbeiter diese besser ans Unternehmen binden? Damit sie sich nämlich nicht erst in die Prüferitis der beklagten Institutionen begeben müssen.

Warum das Telefon mehr ist als Mittel zum Zweck – Jeder Kontakt ist ein Moment der Wahrheit

Das Telefon ist und bleibt eines der wichtigsten Kommunikationsmittel. Kein anderes Medium ist in der Lage, über eine große räumliche Distanz in Echtzeit Inhalte über die Stimme durch Worte und Gefühle zu übertragen. Social Media zum Trotz wird immer noch per Telefon am meisten beraten und verkauft, gelobt und reklamiert, sodass richtiges und gutes, vor allem aber richtig gutes Telefonieren zu den Schlüssel-Qualifikationen im Wirtschaftsleben zählt.

Ist das Regelwerk des Elitenschachbretts geeignet zum Systemsprung? DIW Berlin meldet Frauenquoten in DAX-30-Vorständen und -Aufsichtsräten

Wenn zehn Menschen einen statistischen Wert von 100 Prozent bedeuten und einige von ihnen ausfallen, so stürzt die Quote scheinbar in den Keller. Wie sind die Minusprozente dann eigentlich zu werten? Aktuell lässt sich diese Frage am Beispiel der Frauenquote in DAX-30-Vorständen diskutieren. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat für die erste Jahreshälfte von 2014 den Frauenanteil auf Vorstandsposten in Aufsichtsräten erhoben. Die Organisation urteilt in ihrer Presseaussendung: „Der Abwärtstrend setzt sich fort.“ Konkret geht es um zwei Vorständinnen weniger. Das DIW Berlin teilte auch mit, dass die Zahl der Damen in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen seit 2010 stetig wachse: 24,7 Prozent dieser Organe seien nun weiblich. Aufschlussreich mag dabei sein, dass die Frauenanteile laut Erhebung auf der Arbeitnehmerseite der Kontrollgremien noch immer höher sind als auf der Kapitalseite.

Ein Lehrstück: Personalkonsequenzen beim ZDF nach Ranking-Manipulation bei „Deutschlands Beste!“

Das ZDF muss nun vorexerzieren, was in der Wirtschaft hinter vorgehaltener Hand gepflegte Übung ist: Quoten und Raten manipulieren, damit unter anderem Eliten bleiben, was sie sind und Kundeninteresse gesichert ist. Beim ZDF allerdings flog solcher Schwindel vor Kurzem auf und nun müssen Mitarbeiter den Hut nehmen. In einer aktuellen Presseaussendung legt der Sender eine lückenlose Aufklärung vor: Fehler der Teamleitung, verpasste Absprachen und Anlass der Aufdeckung. HRM.de veröffentlicht die ZDF-Aussendung im Originaltext, weil sie ein Lehrstück für Krisenkommunikation in Personalangelegenheiten ist. Und es ist wohl – wenn auch zufällig – ein Zeitzeichen in einem sich gesellschaftlich und politisch neu organisierenden Europa, dass es im Fall des ZDF-Skandals um das Metathema geht: Wer ist der Beste? Und was gilt die Stimme desjenigen, der nicht zur Top-Liga gehört?

7 Tipps, wie Sie als Arbeitgeber von Verkaufstrainings mehr profitieren

Für manche Unternehmen sind regelmäßige Verkaufstrainings eine Selbstverständlichkeit. Für andere eher die Ausnahme, möglicherweise weil sie glauben, dass solche Maßnahmen eh nichts bringen. Nachfolgend bekommen Sie ein paar Anregungen, damit Sie zukünftig mehr von Investitionen in Ihre Mitarbeiter profitieren.

Kompetenzmanagement – Zum langfristigen Erfolg befähigt

Als operatives Instrument ist das Kompetenzmanagement längst etabliert. Im strategischen Bereich stiftet es jedoch noch nicht den gewünschten Nutzen. Entscheidend für eine kompetenzorientierte Unternehmensführung ist insbesondere die Ausgestaltung des Kompetenzmodells.

Mitarbeiter befragen: Wie Unternehmen psychische Belastungen messen können

Die Novelle des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG ) stellt derzeit viele Unternehmen vor Herausforderungen. Sie verpflichtet die Arbeitgeber schon seit Anfang 2013, die psychischen Belastungen ihrer Mitarbeiter zu messen. Dafür sollten sie validierte Instrumente verwenden – bestimmte Verfahren gibt der Gesetzgeber nicht vor. In vielen Unternehmen herrscht nun Unsicherheit, welche Tools sich wirklich eignen. Der folgende Beitrag beschreibt, wie sich Mitarbeiterbefragungen einsetzen lassen, um psychische Belastungen zu eruieren und ihnen vorzubeugen.

Mitarbeiterbindung stärken durch gute Führung

Wer die Mitarbeiterbindung stärken will, sollte sich besonders um das Thema Führung kümmern, so Erfolgsautor Gunther Wolf, den Interessenten aus Hamburg im September 2014 direkt dazu befragen können.

Im Überblick: Das neue Gesetz über den Mindestlohn (MiLoG)

Am 11. Juli 2014 hat der Bundesrat und zuvor am 3. Juli 2014 der Bundestag das MiLoG beschlossen. Es tritt zum 1. Januar 2015 in Kraft. Damit muss dann jede Arbeitsstunde mit mindestens 8,50 EUR brutto vergütet werden. “In letzter Minute” gab es noch Änderungen zum Gesetzesentwurf, den die Bundesregierung zuvor beschlossen hatte. Dieser Beitrag stellt die relevanten Regelungenfür die Unternehmenspraxis zusammenfassend vor.

Global Mobility Trends 2014

The beginning of a new year brings with it the opportunity
to reflect on our current state and determine where we are
succeeding and what adjustments we need to make. Global
Mobility, as an industry and as a department, is shaped and driven
by many factors, from economic to geographic, from business
needs to shifting demographics. Trends and observations offer us a
lens with which to reflect on and assess our own strategies.

Innovation für das CV Parsing – die Deep Learning Technologie

Deep Learning ist “the next big thing” in Sprachtechnologie und wird als Zukunft von künstlicher Intelligenz gesehen. Deep Learning besteht aus einer Reihe von Algorithmen, die benutzt werden, um von großen Mengen an Daten automatisch zu lernen, wie Informationen repräsentiert werden können. Zum Beispiel das automatische Erlernen der Bedeutung eines Wortes oder die Erkennung von Formen in Bildern.

LEXIKON: Gender Pay Gap (GPG) | -> Geschlechtsspezifische Entgeltlücke (unbereinigt | bereinigt) | Serie – Teil 1

Die Einkommen von Männern und Frauen liegen pauschal beurteilt, aber auch bei genauer Betrachtung weit auseinander. Was Versicherungswirtschaft, Personalverrechnung und angewandte Betriebswirtschaft als so genannte Lücke beim Entgelt wahrnehmen, bezeichnen Soziologen sowie Gender-Forscher sogar als „Entgeltungleichheit“ und konnotieren damit die Frage der Verteilungsgerechtigkeit, welche diesem Phänomen in der Praxis zugrunde liegt.

Keine Benachteiligung wegen „kommunistischer Weltanschauung“

§§ 1, 7, 15, 16, 22 AGG;
§§ 612a, 823 Abs. 1 BGB

Die Diskriminierung eines Arbeitnehmers wegen seiner Weltanschauung oder seiner vermuteten Weltanschauung kann Entschädigungs- und Schadensersatzansprüche nach dem AGG auslösen. Persönliche Einstellungen, Sympathien oder Haltungen sind jedoch keine Weltanschauungen.

(Leitsatz des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 20. Juni 2013 – 8 AZR 482/12

Verbreitung eines Streikaufrufs im Intranet

Art. 9 Abs. 3, 14 Abs. 1 GG;
§ 1004 Abs. 1 und 2 BGB

Mitglieder des Betriebsrats dürfen andere Arbeitnehmer über einen ausschließlich für dienstliche Zwecke vorbehaltenen E-Mail-Account
des Arbeitgebers nicht zur Teilnahme an einem Arbeitskampf aufrufen.

(Leitsatz der Bearbeiter)
BAG, Beschluss vom 15. Oktober 2013 – 1 ABR 31/12

Ärger im Büro: Mobbing als Rechtsproblem

Konflikte werden nicht immer nach den Regeln eines „Fair Play“ ausgetragen – auch im Arbeitsleben. Seitdem sie mit dem Modewort „Mobbing“ belegt werden, sind sie verstärkt ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten. Und sie beschäftigen zunehmend die Gerichte. Man sollte daher bei Auseinandersetzungen zwischen Kollegen oder Mitarbeitern und Vorgesetzten immer auch die rechtlichen Rahmenbedingungen im Blick haben.

Arbeitsverträge | Kündigungen | Aktuelle Rechtsprechung (2014)

Ein Arbeitnehmer surft während der Arbeitszeit in erheblichem Umfang im Internet, ohne dass es für ihn berufsbedingt erforderlich wäre – das ist Grund genug, um ihn zu kündigen, wenn der Arbeitgeber dies wollte. Weitere Details dazu und andere News erfahren Sie aus diesem Kurzbeitrag.

Ein Entwurf des Lernens der von morgen

von Andreas Safranmüller

Wie werden wir vom „Anwender“, der den „Lernstoff“ präsentiert bekommt und versucht, ihn möglichst „lückenlos“ für sich „zu verinnerlichen“, zum Gestalter, der entlang neuer Gedanken einen innovativen Entwurf seines persönlichen beruflichen und privaten Kontexts entwirft, wieder verwirft und festigt und erfolgreich anwendet?

Gegen das herrschende Lernverständnis

von Bernhard Pörksen

Wir leben immer noch das Lehr-Paradigma anstatt das Lern-Paradigma. Wir glauben immer noch, Wissen ließe sich „einflößen“ (und handeln sogar noch danach!). Und wir verstehen Lernen immer noch als ein Denkergebnis (das kontextunabhängig ist) und nicht als ein Denkereignis…
Und die Folgen erleiden wir. Täglich.

Hotspot 2014

Natürlich können wir auch anders denken. Natürlich könnten wir auch etwas anderes tun. Und warum tun wir es dann nicht? Wie groß ist unser innerer Schweinehund – und sehen wir ihn täglich wachsen oder schauen wir einfach bloß nicht hin, aus purer Angst, er könnte bereits die Macht über uns ergriffen haben?

Betriebsrat | Aktuelle Rechtsprechung (2014)

Missfällt ein Betriebsratsmitglied aufgrund seiner Tätigkeit in der Arbeitnehmervertretung seinem Arbeitgeber und hat er noch dazu ein auslaufendes sachgrundlos befristetes Arbeitsverhältnis mit diesem, kann er doch so leicht nicht auf die Straße gesetzt werden. Dieser Beitrag schildert den Grund, zeigt aber auch, was der betroffene Arbeitnehmer tun müsste, um seinen Job halten zu können.

Gestaltungsraum des Arbeitgebers bei betriebsbedingten Kündigungen im Rahmen von § 1 Abs. 3 S. 2 KSchG im Hinblick auf Minderleister und ältere Arbeitnehmer

Von Christina Baumgartl, Tectum Verlag,
Marburg 2013, 310 Seiten, Preis: 39,95 Euro

Das Personalmanagement ist ein besonders facettenreiches Betätigungsfeld. Darin liegen sein Reiz und seine Attraktivität. Leider muss sich der Praktiker auch mit weniger interessanten Sachverhalten auseinandersetzen. Zum Beispiel, wenn es um die rechtssichere Kündigung von Mitarbeitern geht. Er sieht sich dabei oft in ein Korsett von kündigungsschutzrechtlichen Bestimmungen eingezwängt, die dem Arbeitnehmer alle und dem Arbeitgeber fast keine Freiheiten zu gewähren scheinen. Diese Sichtweise ist nicht ganz richtig. Denn das KSchG räumt durchaus interessante und wichtige Gestaltungsmöglichkeiten ein. Anmerkung der HRM.de-Redaktion: Wir unterstützen im Sinne der deutschen Verfassung und der geltenden Menschenrechte keine Beiträge, die nahe legen, Menschen als unwürdige Subjekte zu behandeln. Dieser Kommentar bezieht sich auf Gestaltungsoptionen im Umgang mit Notwendigkeiten im Trennungsmanagement.

Komplementäre Führung: Ein praxiserprobtes Modell der organisationalen Führung

Von Prof. Dr. Boris Kaehler, Springer Gabler, Wiesbaden 2014,
209 Seiten, Preis: 39,99 Euro (als eBook: 29,99 Euro)

Eine Vielzahl von Theorien und Konzepten beschäftigt sich mit organisationaler Führung. Mittelgroße Organisationen praktizieren hoch entwickelte Verfahren der Führungskräfteentwicklung und haben eigene Modelle. Dass das aber nicht zwangsläufig ein Zeichen für Qualität ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit: Die Personalführung verbesserte sich über die Jahre hinweg nicht. Grund genug für den Autor, Defizite in Theorie und Praxis zu analysieren und einen kritischen Blick über die möglichen theoretisch-konzeptionellen Ansatzpunkte zu wagen.

German Employment Law: 618 questions frequently asked by Foreigners

Von Dr. Nicole Elert und Prof. Dr. Christopher T. Brooks,
Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston,
2013, 242 Seiten, Preis: 129,95 Euro
(als eBook ebenfalls: 129,95 Euro)

Das englischsprachige Buch gibt anhand von 618 Fragen, die häufig von global agierenden Unternehmen gestellt werden, einen Überblick über das deutsche Arbeits- und Steuerrecht sowie Aspekte des internationalen Steuer- und Sozialversicherungsrechts. In der betrieblichen Praxis fragen laut Angabe des Buchverlages a immer mehr ausländische Firmen, Firmeninhaber, Personal-, Steuer- und Rechtsleiter, Investoren und ausländische Arbeitnehmer danach, wer im deutschen Arbeitsrecht die beteiligten Parteien und damit ihre Ansprechpartner sind.

Neue Überwachungsformen in Call-Centern: Zur Zulässigkeit von Stimmanalyse und „Keyword Spotting”

Die Beschäftigten in Call-Centern sind immer wieder damit konfrontiert, dass ihre Leistung – das Telefonat – systematisch erfasst, beobachtet und kontrolliert wird. Insbesondere die Zwecke der betrieblichen Steuerung und der Qualitätskontrolle werden von den Arbeitgebern und ihren Auftraggebern angeführt, um den Einsatz von ausufernden Kontrolltechniken zu rechtfertigen. Angesichts der vielen Datenschutzskandale in der jüngsten Vergangenheit werden diese „Maßnahmen der Qualitätssicherung“ nicht mehr offen eingesetzt bzw. thematisiert und verbleiben deshalb in einer Grauzone. Kaum Beachtung hat bisher gefunden, dass inzwischen auch die Stimmungen der Mitarbeiter und ihre verwendeten Sätze und Wörter dauerhaft kontrolliert werden sollen. Umso wichtiger ist es zu überprüfen, ob der Einsatz computergestützter und automatisierter Techniken der Stimmungs- und Gesprächsanalyse mit den Persönlichkeitsrechten der Betroffenen vereinbar ist.

Anmerkung der HRM.de-Redaktion: Wir veröffentlichen diesen Beitrag aus der Zeitschrift “Computer und Arbeit” (CuA) mit der freundlichen Genehmigung der CuA-Schriftleitung.

Mitarbeiter sind individuell, Entscheidungen auch – Situationsbezogen führen

Vorgesetzter von ehemaligen Kollegen, Projektleiter mit rein fachlicher Verantwortung, Neutralität bei Vorurteilen bewahren, Motivieren von Nur-Pflichterfüllern, Generationskonflikte entschärfen …. Die Situationen, in denen Führungskräfte richtig handeln und entscheiden sollen, sind ebenso vielfältig wie die davon betroffenen Mitarbeiter. Zum zwischenmenschlichen Aspekt kommen die technischen Rahmenbedingungen im Unternehmen hinzu. Immer besteht ein Zusammenhang aus Umgebung, Abhängigkeit und Befindlichkeit.

Verwaschung von Standortdaten und andere Hinweise für App-Anbieter

Nachdem die bayerischen Datenschutzbehörden bereits letztes Jahr eine Datenschutz-Überprüfung von Apps durchführten, erfolgte nun die Veröffentlichung der Orientierungshilfe des Düsseldorfer Kreises für einen rechtskonformen Einsatz von Apps. Anmerkung der Redaktion: Der Düsseldorfer Kreis ist ein Zusammenschluss aus obersten Aufsichtsbehörden für nicht-öffentlichen Datenschutz auf Bund- und Länderebene.

BAV: Haftungsrisiken für den Arbeitgeber im Wege der Entgeltumwandlung – Machen Sie keine Experimente – die Schattenseite der bAV

Im Grunde ist die betriebliche Altersversorgung (bAV) eine feine Sache. Ihre Mitarbeiter können Geld für die Rente zurücklegen und sparen dabei sogar noch Steuern und Sozialabgaben, da die Beiträge vom Bruttogehalt abgehen. Zwar holt sich der Staat einen Teil zurück, sobald die Betriebsrente ausgezahlt wird; dann aber meist zu einem geringeren Steuersatz. Auch Sie als Arbeitgeber profitieren von der bAV, indem Sie Lohnnebenkosten sparen. Zudem kommt das Instrument bei den Beschäftigten in der Regel gut an und beschert Ihnen einen Imagegewinn. So lukrativ die bAV auf den ersten Blick für alle Seiten scheint, hält sie doch auch Risiken für Sie bereit. Ein Versicherungsmakler kann Ihnen viel erzählen – gegenüber Ihren Mitarbeitern haften Sie für eine fehlerhafte Beratung. Umgekehrt können sich auch falsche Angaben Ihrer Beschäftigten auswirken, wenn die Versicherung die Zahlung verweigert. Damit Sie den Überblick behalten, sollten Sie unbedingt einen Wildwuchs an unterschiedlichen Verträgen vermeiden. Dieser Beitrag zeigt auf, wie Sie die Risiken minimieren.

Kommentar: Liebe Nationalmannschaft: Warum habt ihr nicht 10:1 gegen Brasilien gespielt?!

Vielleicht wäre ein 10:1-Sieg für Deutschland gegen Brasilien das Beste gewesen. Mit dem erzielten 7:1 müssen doch noch ein paar Worte gesagt werden, deren Botschaft sich andernfalls von selbst eröffnet hätte. Und die wäre: Wer als gedachter und eben nicht faktischer Repräsentant von 80 Millionen Deutschen, die weltweit in der Kritik stehen, wirtschaftlich den Weltmarkt abzuräumen, im Gastland Spieler komplett ins Aus spielt, die wiederum für 202 Millionen Menschen stehen, deren Alltag von Drogen, Kriminalität und Armut wesentlich beeinträchtigt wird, wie steht der eigentlich vor aller Welt da? Der gnadenlose Abräumer. Dem Gewinner gehört einfach alles. Der Held köpft den Verlierer. Gib dem Schwachen keine Chance. „Wer einen Ruf hat, der sollte ihn pflegen“ – oder was sollte dieser Lauf der deutschen Mannschaft?

Employer Branding Wissen per Videoseminar erwerben

Das Employer Branding Videoseminar ermöglicht das Aneignen von qualifiziertem Fachwissen bei Bedarf unabhängig von Zeit und Ort. Referent dieses Videoseminars ist der seit Jahren in Präsenzseminaren bewährte Unternehmensberater Gunther Wolf.

Das Trendbuch 2014 ist da!

Nun ist es da: Das neue Trendbuch 2014 von Sonja Radatz, in dem sie erstmals die aktuellen Fokusthemen der Unternehmen aufgreit und die Ansatzpunkte und Methoden darstellt, um diesen Fokusthemen erfolgreich zu begegnen.

Kaffenberger ist neuer Bundesgeschäftsführer des Sozialverbandes VdK Deutschland

Er musste Antwort geben, als die Bildzeitung in 2012 beim Sozialverband VdK Deutschland anfragte, wie gut es in Heimen stationierten Pflegebedürftigen geht. Jens Kaffenberger war damals noch stellvertretender Bundesgeschäftsführer des VdK Deutschland. Er gab damals bekannt, dass jeder fünfte Heimbewohner von Gewaltanwendung durch Pflegende betroffen sei. Nun ist Kaffenberger wieder in der Presse, weil er seinem Boss Josef Müssenich zum 1. Juli als neuer Bundesgeschäftsführer nachgerückt ist. Damit tritt ein langjähriger Mitarbeiter an die Spitze des Verbandes – der Experte gehört ihm seit 2002 an, bei dem er als Referent der Geschäftsführung im Bereich Gesundheits- und Pflegepolitik eingestiegen war. Jüngst äußerte sich Kaffenberger über den Koalitionsentwurf zur Pflegeversicherung, der auch Positionen pflegender Mitarbeiter einschließt. HRM.de verlinkt zu einem Kurzinterview der „Tagesschau“ mit Kaffenberger.

EU geht gegen Sozialdumping vor

Das Europäische Parlament hat mit seiner Zustimmung zur Durchsetzung des Entsendegesetzes die Rechte entsendeter Mitarbeiter gestärkt. Eine Überprüfung der Entsenderichtlinie aus dem Jahr 1996 hatte ergeben, dass die Mitgliedstaaten die Richtlinie in der Praxis nicht immer korrekt anwenden. Daher hat die EU-Kommission Vorschläge für eine bessere Durchsetzung der Richtlinie vorgelegt, um den Schutz der Arbeitnehmerrechte zu stärken und fairen Wettbewerb zu sichern.

Lohn: Auch gekappte Überstunden waren nicht umsonst

Arbeitgeber und Betriebsrat können zwar vereinbaren, dass die über zehn Stunden hinaus geleistete tägliche Arbeitszeit gekappt und nicht dem Gleitzeitkonto gutgeschrieben wird. Der Beschäftigte hat dennoch Anspruch auf die volle Vergütung der Arbeitszeit. Zu diesem Urteil ist das Bundesarbeitsgericht im Fall eines Luft- und Raumfahrttechnikunternehmens gekommen. Nach dem geltenden Manteltarifvertrag der Bayerischen Elektroindustrie (MTV) beträgt die wöchentliche Arbeitszeit 35 Stunden. Angeordnete oder gebilligte Mehrarbeit muss vergütet werden.

Vergütung: Entfernungspauschale umfasst auch Reparaturkosten

Mit der Entfernungspauschale sind auch außergewöhnliche Kosten wie die Kosten einer Falschbetankung abgegolten. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden und damit die Klage eines Arbeitnehmers abgewiesen, der auf dem Weg zur Arbeit versehentlich Benzin statt Diesel getankt hatte.

Buchtipp für Expats: „Wenn Tränen trocknen“ – Notfallplan für die Familie im Ernstfall

Ein Familienvater liegt seit neun Jahren im Wachkoma – und seine Frau muss vor jedem Kontozugriff ein Gericht um Genehmigung bitten. Ein Geschäftsführer hat einen Autounfall. Nach drei Wochen wird er aus dem künstlichen Koma aufgeweckt – doch seine Firma ist schon ruiniert. Nach langer Krankheit stirbt die Mutter. Doch auf einmal erbt der ungeliebte Onkel, weil sich kein anderer Angehöriger um das Testament gekümmert hat. Solche Szenarien sind keine Seltenheit, sondern passieren Tag für Tag – in Deutschland und im Ausland. Wir organisieren tagtäglich unser Leben, aber nicht unser Ableben. Einen Unfall oder gar den eigenen Tod hat niemand auf seiner To-do-Liste stehen. Tritt der Notfall ein, regiert das Chaos. Ein Vertriebspartner des Bund der Auslands-Erwerbstätigen wurde daher aktiv und erstellte einen Notfallfahrplan.

Leitfaden Telearbeit: Wie Sie rechtliche Fehler vermeiden

Telearbeit wird immer beliebter. Die meisten Arbeitnehmer finden die Möglichkeit, zumindest ab und zu daheim arbeiten zu können, attraktiv. Das zeigte zuletzt eine Onlinebefragung der Jobplattform
Karriere.at. 63 Prozent der 644 befragten österreichischen Arbeitnehmer bezeichnen Homeoffice als „super Sache“, 22 Prozent stehen dem Arbeiten zu Hause „eher positiv“ gegenüber. Die Arbeitgeber sind daher zunehmend gefragt, sich mit den Flexibilisierungswünschen ihrer Arbeitnehmer auseinanderzusetzen. Der folgende Leitfaden gibt einen Überblick über die arbeits- und steuerrechtlichen Regelungen und deren praktische Umsetzungsmöglichkeiten.

Abgabenänderungsgesetz 2014. So rechnen Sie Beendigungsansprüche fehlerfrei ab (Teil 2)

Das Abgabenänderungsgesetz 2014 zieht weitreichende Änderungen bei der Abrechnung von Beendigungsansprüchen nach sich. Teil 1 des Artikels zum Abgabenänderungsgesetz 2014 stellte in der letzten Ausgabe die Auswirkungen der gesetzlichen Neuregelung auf die Abrechnung von Vergleichszahlungen, Kündigungsentschädigungen und freiwilligen Abfertigungen vor. Teil 2 befasst sich in diesem Heft damit, wie sich die neuen Regeln auf die Abrechnung von Sozialplanzahlungen und Abgangsentschädigungen auswirken.

Personalplanung in Zeiten des demografischen Wandels

Die Personalplanung ist ein zentraler, aber häufig vernachlässigter Kompetenzbereich des Personalmanagements (siehe dazu auch unsere Studienergebnisse ab S. 45). Mit ihr legen Unternehmen den Grundstein für den Erfolg der Zukunft. Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit den Folgen des demografischen Wandels auf die Personalplanung und geht der Frage nach, was HR-Verantwortliche wissen und können sollten, um personelle Planungsprozesse mit Blick auf das Altern der Belegschaften erfolgreich zu meistern.

Instrumente und Methoden für die Praxis: Wissen managen – HP setzt auf Menschen, Prozesse und Technologie

HP beschäftigt sich seit Mitte der 1990er-Jahre mit Wissensmanage¬ment. Seit dieser Zeit hat das internationale Technologieunternehmen mit Sitz in den USA zahlreiche Instrumente, Prozesse und Methoden entwickelt, um das Wissen der weltweit rund 300.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu dokumentieren und zu teilen. Entstanden ist ein vielschichtiges Programm, das bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.

Expat-Management – Quo vadis? Internationale Talente finden und binden

In Zeiten fortschreitender Globalisierung, zunehmender wirtschaftlicher Verflechtungen, wachsender Internationalisierung von Klein- und Mittelbetrieben oder Geschäftstätigkeit in Emerging Markets steigt der Bedarf an Mitarbeitern, die international tätig sind. Gleichzeitig verzeichnen Unternehmen eine sinkende Bereitschaft hoch qualifizierter Arbeitnehmer, für längere Zeit ins Ausland zu gehen. Vor welchen Herausforderungen Arbeitgeber beim Expatriate-Management heuer stehen und welche Trends sich abzeichnen, beschreibt der folgende Beitrag.

Prof. Dr. Dieter Frey: Durch ethikorientierte Führung zum Erfolg

Immanuel Kant, Hans Jonas und Karl Popper stehen für Philosophien, die für den Erfolg von Organisationen relevant sind. Prof. Dr. Dieter Frey führt anhand dieses philosophischen Dreiecks aus, inwiefern Menschenwürde, ethikorientierte Führung und Exzellenz zusammen hängen und mit welcher Philosophie Führungskräfte welchem dieser drei Aspekte Nachdruck verleihen.

Ich bin´s, Ihr innerer Schweinehund von Sonja Radatz

Natürlich können wir auch anders denken. Natürlich könnten wir auch etwas anderes tun. Und warum tun wir es dann nicht? Wie groß ist unser innerer Schweinehund – und sehen wir ihn täglich wachsen oder schauen wir einfach bloß nicht hin, aus purer Angst, er könnte bereits die Macht über uns ergriffen haben?

HR Performance Check 2014: So fit ist die österreichische Personalarbeit

Haben Verantwortliche in Österreichs Unternehmen einen Überblick, wie viele Mitarbeiter sie beschäftigen und was diese leisten? Können sie ableiten, welche Mitarbeiter sie künftig benötigen, oder lassen sie „es einfach auf sich zukommen“? Rekrutieren und entwickeln sie nach Plan oder lassen sie sich von Ausbildungskatalogen verführen? Kennen sie die Bedürfnisse ihrer Beschäftigten oder muss das gratis „Apferl“ als Motivation reichen? Planen sie Personalveränderungen proaktiv oder sind sie überrascht, wenn wieder ein Schreibtisch leer ist? Antworten auf diese und andere Fragen gibt der aktuelle HR Performance Quick Check der Beratungsfirma hrdiamonds – zum Teil mit überraschendem Ergebnis, wie der folgende Beitrag zeigt.

Bildungsmanagement à la Carte

Der Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Baden- Franken (KIVBF) hat auf eine neue Seminarsoftware der Easysoft GmbH umgestellt. „Wir sind kundenfreundlicher und effektiver geworden“, urteilt Maria Blaeß, die seitens der KIVBF maßgeblich an der Einführung beteiligt war. Bisher wurden bereits 13.000 Teilnehmer mit der neuen Software betreut.

Zielvereinbarungssystem mit System

Zielvereinbarungssysteme sind in vielen Branchen zu effektiven Motivations- und Führungsinstrumenten geworden, die verbunden mit Ihren Unternehmenszielen einen hohen Wirkungsgrad haben. Doch ist es alles andere als einfach, bei der Vielzahl von Vereinbarungen und Zielen ein Beurteilungssystem zu bieten, das sowohl aus Personen als auch aus Organisationssicht funktioniert.

TU Dresden bittet um Studienbeteiligung: Tools, Tools und noch mehr Tools? … Brauchen wir noch mehr Instrumente im Personalmanagement, um den demografischen Wandel zu bewältigen?

Der demografische Wandel ist omnipräsent. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über sinkende Geburtenraten, steigende Lebenserwartung, Fachkräftemangel, überalterte Belegschaften berichtet wird. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung betonte im Wissenschaftsjahr 2013 dabei vor allem die Chancen des demografischen Wandels – vorausgesetzt wir stellen uns rechtzeitig darauf ein und gestalten ihn entsprechen (http://www.demografische-chance.de). Kein Unternehmen käme dabei an den Veränderungen vorbei, da die objektiv feststellbare Entwicklung der Geburtenrate unweigerlich zu Personalengpässen und zur Überalterung des Erwerbspersonals führt. Unternehmen der Privatwirtschaft als auch Organisationen aus dem öffentlichen Bereich sind quasi gezwungen, sich mit der Thematik „Demografiemanagement“ auseinanderzusetzen, wenn sie mittel- bis langfristig am Markt bestehen wollen. Auch Instrumente, best practices, Handlungsempfehlungen, Leitfäden, „Goldene Regeln“ und Schulungsmöglichkeiten sind in der „Toolbox Demografiemanagement“ (Deller et al. 2008 ) reichlich vorhanden und stehen häufig unentgeltlich zur Verfügung (z. B. http://demographie-netzwerk.de, www.fachkraefte-toolbox.de). Eigentlich sollten Unternehmen und Organisationen damit doch gut gerüstet sein? Doch wie sieht es in der betrieblichen Praxis wirklich aus? Wie sehen es die Betroffenen selbst? Welche Auswirkungen hat der demografische Wandel tatsächlich für die Unternehmen? Und wenn er Auswirkungen hat, wie reagieren Personalmanager darauf? Welche Instrumente und Tools sind aus Ihrer Sicht sinnvoll? Brauchen wir neue, andere Instrumente? Diese Fragen untersucht aktuell eine Studie der Professur für BWL, insb. Organisation der TU Dresden. Als Personalmanager sind Sie herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Die Säulen des Selbstwertgefühls: Die Autonomie und Selbstwirksamkeit junger Mitarbeiter stärken

Der US-amerikanische Psychologe und Bestseller-Autor Nathaniel Branden veröffentlichte in 2005 ein Grundsatzwerk über die Säulen des Selbstwertgefühls. Als Anlass dafür nahm er die Tatsache, dass der weltweite Arbeitsmarkt immer weniger Jobs für ungelernte und handwerklich begabte Arbeitskräfte bereitstellt und die, auf Informationsgeschäften basierende Gesellschaft nach einem speziellen Menschenschlag verlangt. Mehr denn je bräuchte der berufstätige Mensch daher ein starkes Selbst. Dieses aufzubauen – daran haben schon ältere Arbeitnehmer zu knabbern, für junge Mitarbeiter ist es aber nahezu unmöglich, wenn sie dafür keine Rolemodels und Unterstützung erleben und erfahren. Doch gerade sie brauchen all das, denn ihre Zukunft wird um einiges radikaler anders sein, als die alterstechnisch fortgeschrittener Generationen. Dieser Beitrag zeigt anhand von Brandens Aussagen und denen der Schweizer Psychologin Verena Kast, welche Entwicklungsschritte junge Menschen gehen müssen, um zu einem starken Selbstwertgefühl zu gelangen. Und er benennt Stichpunkte, an denen sich ein starkes Selbst erkennen lässt.

HR-Report zur Frauenförderung in Unternehmen

Vor allem für Führungskräfte im HR-Bereich ist Frauenförderung in Unternehmen wichtig. Eine Studie zeigt den Status quo von Frauen in Führungspositionen sowie Instrumente zur Frauenförderung auf und zeichnet ein Meinungsbild zur Frauenquote.
Der HR-Report 2013/2014 der Hays AG behandelt in diesem Jahr neben zentralen Fragestellungen in Bezug auf die Unternehmens- und Personalpolitik vor allem die Frauenförderung als Schwerpunktthema. Für die Online-Befragung konnten 550 Entscheider aus Unternehmen gewonnen werden, 60 % davon stammen aus Deutschland, die restlichen überwiegend aus Österreich und der Schweiz.

Von Studium auf Beruf umzusteigen bedeutet Persönlichkeitsveränderung

Der Start in das Berufsleben ist für Studenten oft mit einschneidenden Veränderungen in ihrem Leben verbunden: Ein Wohnortwechsel, die daraus entstehende Einsamkeit und die straffen Hierarchien am neuen Arbeitsplatz sind nur Bruchteile von Herausforderungen, denen sich junge Absolventen stellen müssen. Simon Hahnzog – inzwischen Professor der Wirtschaftspsychologie und Berater – hat in seiner Dissertation, die 2011 im Herbert Utz Verlag erschien, diesen Veränderungsprozess untersucht und Lösungsansätze entwickelt, die künftigen Berufseinsteigern die Übergangsphase erleichtern sollen. HRM.de stellt die Kernsätze der Hahnzogschen Schrift vor, um zu zeigen, was Berufseinsteiger bewegt und welchen Weg sie gehen müssen.

Aufruf: Partner der privaten Cusanus-Hochschule werden und Unterstützung erfahren

Gegenwärtig entsteht in Deutschland eine neue Hochschule für eine traditionsbewusste und zugleich zukunftsgestaltende Lehre und Forschung: die Cusanus Hochschule in Gründung. Erfahren Sie, wie Sie mit dieser neuen Bildungsstätte im Interesse der Personalentwicklung Ihres Unternehmen selbst wachsen und unterstützt werden können.

Mittelstand ist nicht Konzern: Persönlichkeiten für KMUs ausbilden – private Cusanus-Hochschule im Aufbau

Es ist wie eine einfache Dezimalrechnung: Laut Institut für Mittelstandsforschung (IfM) zählen über 99 Prozent aller Unternehmen zum deutschen Mittelstand. Dieser beschäftigt laut letzter IfM-Erhebung in 2011 knapp 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Dadurch, dass nun die Belegschaften und die Führung unverhältnismäßig altern, stehen viele Betriebsübergaben an. Die Eigentümer oder Geschäftsführer hoffen, ihr Werk in die Hände von Nachwuchskräften legen zu können. Berater halten den Betroffenen entgegen, dass der Mittelstand sich dringend um die so genannten High Potentials aus akademischen Reihen bemühen müsste und noch nicht verstünde, den großen Kooperativen Personal abzuwerben. Diese Sicht hat einen Haken: Die Arbeit im Mittelstand erfordert andere Persönlichkeiten als Konzernkarrieren. Das ist das Urteil von Mittelständlern, mit denen Prof. Dr. Silja Graupe, Professorin für Ökonomie und Philosophie und Prof. Dr. Harald Spehl, Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Stadt und Regionalökonomie, gesprochen haben. Beide sind Mitglieder des Gründungsteams, das eine neue Bildungsstätte in privater Trägerschaft aufbaut: Die in Gründung befindliche Cusanus-Hochschule in Bernkastel-Kues soll die KMU-Wirtschaft darin unterstützen, Persönlichkeiten für ihre besonderen Bedürfnisse auszubilden. Und zwar unter der Maßgabe von Prinzipien der Nachhaltigkeit, Ethik und ökonomischen Selbstbestimmung. In den vier Startstudiengängen könnten künftig 300 Studierende eingeschrieben sein.

Der HR Interim Manager. Pragmatischer Business Partner mit Beratungsexpertise

Manager und Berater sollen sich verändern: Mehr Verantwortungsbewusstsein, mehr Taten statt Ansprachen. Dieser Aufruf geht dieser Tage durch die Medien. Interim Manager sind davon mittelbar betroffen. Viele von ihnen handeln bereits verantwortungsvoll, indem sie pragmatisch handeln. Diese Eigenschaft ist ihr Steckenpferd. Allerdings heißt pragmatisch bei den schwarzen Schafen der Branche auch: Sie hinterlassen mit ihrem kurzsichtigen Aktionismus verbrannte Erde. Dieser Beitrag zeigt, was sinnvoller Pragmatismus im Interim Management eigentlich bedeutet. Und er belegt, warum Interim Manager Rolemodels für den geforderten Wandel sein könnten.

Sales Compensation

10 Erfolgsfaktioren einer erfolgreichen Vertriebsvergütung.

Die Unterlage beschreibt die wesentlichen Erfolgsfaktoren zur Ausgestaltung einer Vertriebsvergütung auf Basis der immer wieder vorzufindenden Defizite

Change-Projekte führen, wie ein Dirigent sein Orchester

Change-Projekte haben in Unternehmen in der Regel einen extrem hohen Stellenwert und ihr Erfolg ist fast immer von großer Bedeutung. Moderne HCM Software unterstützt den verantwortlichen Manager dabei, sein Team professionell zu dirigieren.
Gerade weil Change-Projekte von so großer Bedeutung sind, spielt die Art und Weise des Projektmanagements, die Umsetzungsqualität der handelnden Personen oder der Einsatz von Controlling-Mechanismen eine extrem hohe Rolle für das Gelingen von Veränderungen. Die Strategien der Unternehmen, die Prioritäten des Tagesgeschäfts und der Leistungsdruck, der diesen Projekten oft innewohnt, machen derartige Vorhaben dabei nicht gerade einfacher.

SERIE | PAUL WATZLAWICK LESEN: Auf Befehl etwas spontan zu tun ist ebenso unmöglich, wie etwas vorsätzlich zu vergessen oder absichtlich tiefer zu schlafen. (3)

Hand auf das Herz, so haben wir alle schon einmal gedacht: Warum sind unsere lieben Mitarbeiter nicht so, wie wir sie uns vorstellen? Spontan sollten sie zum Beispiel sein. Oder sie könnten sich freiwillig und unaufgefordert für eine Sache einsetzen. Was banal und schnell gedacht ist, hat durchaus Tiefgang, wenn wir es kurz bedenken: Sind unsere Forderungen denn überhaupt erfüllbar? Nein, das merken wir vor allem dann, wenn wir unsere Gedanken Frau Müller oder Herrn Meister am Arbeitsplatz direkt vorsetzen. Paul Watzlawick hat die Eckpunkte unserer kommunikativen Einbahnstraße ausgemacht: Weil wir unsere Wünsche paradox – also widersprüchlich – denken und ausdrücken, sind sie für unser Gegenüber unerfüllbar.

Erfolgsfaktoren für das Kompetenzmodell

Unabhängig von den unterschiedlichen Typologien und Perspektiven eines Kompetenzmodells gibt es weitere, entscheidende Merkmale für ein funktionierendes unternehmensspezifisches Kompetenzmodell. Wir sprechen dabei auch gerne vom magischen 6-Eck, obwohl es eigentlich weder magisch ist, noch 6 Ecken hat. Es ist aber auf jeden Fall eine gute Basis um auch das eigene Modell einmal zu kritisch zu hinterfragen.

Zwischenruf: Lernziel „Unternehmerisch denken und handeln“

Unternehmerisch denkende und eigenverantwortlich handelnde Mitarbeiter – das wünschen sich viele Unternehmensführer offiziell. Doch faktisch befürchtet manch Führungskraft: Wenn jeder Mitarbeiter einfach das macht, was er für richtig hält, bricht im Betrieb Chaos aus. Außerdem erwarteten viele Unternehmen von ihren Mitarbeitern jahrzehntelang primär, dass sie gehorsam die ihnen übertragenen Aufgaben erfüllen. Das taten diese denn auch. Wenn unternehmerisches Denken und Handeln in einer Organisation verankert werden sollen, dann müssen zunächst die obersten Führungskräfte umdenken.

Grund genug, einmal über TEAM nachdenken … 5 Goldene Regeln, damit das Miteinander besser funktioniert

Teamarbeit ist heute ein wichtiger Teil der Wirtschaft und in vielen Unternehmen üblich, um Projekte abzuwickeln, Lösungen zu finden, Ziele zu erreichen, Kompetenzen zu bündeln. Doch können Teams nur so gut sein, wie die eingebundenen Mitglieder und deren Identifikation mit der Gruppe. Dabei spielt die interne Kommunikation, also die Verständigung der einzelnen Gruppenmitglieder untereinander eine nicht zu unterschätzende Rolle für den Erfolg bzw. Misserfolg des Gesamtteams. Andererseits kann ein ausgeprägtes „Wir“-Gefühl verhindern, dass neue Teammitglieder integriert werden

Unternehmensentwicklung mit den Mitteln der Kunst

Globalisierung und die Wandlung von der Industrie- zur Wissensgesellschaft sortieren die Hitliste der beruflichen Kernkompetenzen neu: Kreativität, Kooperationsfähigkeit und Selbstorganisation erobern die oberen Ränge. Das erfordert neue Methoden der Personalentwicklung. Was kann die Wirtschaft dabei von der Kunst lernen?

Nachholbedarf bei strategischer Personalplanung

Laut einer aktuellen Befragung der Zeitschrift personal manager besteht in Sachen strategischer Personalplanung noch Nachholbedarf. 44 Prozent der 177 teilnehmenden Unternehmen aus Österreich erheben ihren quantitativen und qualitativen Personalbedarf nicht.

Deutsche Nationale Kontaktstelle (NKS) für OECD-Leitsätze schließt drei Beschwerdeverfahren ab

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat in einer Presseaussendung vom 16.06.2014 bekannt gegeben, dass die Deutsche Nationale Kontaktstelle (NKS) für OECD-Leitsätze drei Beschwerdeverfahren abgeschlossen hat. Dabei konnte in zwei von drei Verfahren eine Einigung zwischen den Parteien erreicht werden. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel begrüßte dies: “Der Abschluss der drei Fälle zeigt die zunehmende Bedeutung der OECD-Leitsätze für die Sensibilisierung multinationaler Unternehmen für verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln.” Mehrere indonesische Gewerkschaften hatten Beschwerde eingereicht erstens gegen den weltweiten Industrieverband IndustriALL sowie zweitens gegen eine indonesische Tochtergesellschaft des Unternehmens HeidelbergCement. Die dritte Beschwerde führte eine pakistanische Gewerkschaft gegen die Metro AG.

Kommentar: Erhebungsmethoden der Competitive Intelligence: Die Rechtsgrundlage des Esomar Codex

Der Esomar Kodex regelt, dass bei jedem Interview der Auftraggeber zu nennen ist. Denn der Befragte muss über den Zweck des Interviews aufgeklärt, darf nicht irregeführt und sein Vertrauen nicht missbraucht werden. Die IHK Industrie- und Handelskammer trägt diesen Kodex mit, für seine Übertragung nach Deutschland wurde damals das Bundesverdienstkreuz an Dr. Klaus Haupt verliehen.

Anmerkung der HRM.de-Redaktion: Wir veröffentlichen diesen Beitrag mit freundlicher Genehmigung von „planung & analyse – Fachzeitschrift für Marktforschung und Unternehmensberatung“, in welcher der Kommentar erstmals erschien. Die Lektüre nützt sowohl Anbietern des HR-Marktes als auch Personalern in ihrer Funktion als Käufer von Dienstleistungen.

Flugreise: Verspätete Koffer bringen nur angemessenen Kleiderersatz

Treffen durch Verschulden der Airline die Koffer von Reisenden erst verspätet am Zielort ein, haben sie Anspruch darauf, von der Fluggesellschaft neu eingekleidet zu werden, jedoch nur in begrenztem Umfang. Das macht ein Urteil des Amtsgerichts Frankfurt deutlich (Az.: 29 C 2518/12).

Unwirksamkeit einer Kündigung trotz Interessenausgleich mit Namensliste

Das LAG Hamm hat mit Urteil vom 10.12.2013 (9 Sa 689/13) die Kündigung eines Arbeitnehmers, der in einem Interessenausgleich mit Namensliste genannt wurde, gleich aus mehreren Gründen für unwirksam erklärt. Diese Entscheidung zeigt besonders deutlich, welche Schwierigkeiten selbst beim Abschluss eines Interessenausgleichs mit Namensliste entstehen können.

Brandaktuelle Rechtsprechungsänderung zu Urlaubsansprüchen von verstorbenen Arbeitnehmern

Was passiert mit Urlaubsansprüchen von verstorbenen Arbeitnehmern? Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat hierüber am 12.06.2014 entschieden und eine neue Guideline aufgestellt. Im Ergebnis nun klar: Wenn ein Arbeitnehmer stirbt und noch Urlaubsansprüche hat, die nicht genommen wurden oder verfallen sind, erbt dies der oder die Erben. Der Urlaubsanspruch wird als finanzieller Anspruch in Geld umgerechnet und muss den Erben ausbezahlt werden.

Personaldaten in der Cloud – was ist beim Abschluss der EU-Standardvertragsklauseln mit Cloud-Anbietern außerhalb Europas zu beachten?

Recruiting-Plattformen, Zeiterfassungssysteme oder Reisekostenabrechnungstools – immer mehr Software-Lösungen für den HR-Bereich basieren auf cloudbasierten Lösungen. Die Vorteile für Unternehmen sind klar: Kostenreduktion durch Auslagerung von komplexen IT-Systemen und Schaffung von mehr Flexibilität. Zwar gibt es viele deutsche bzw. europäische Unternehmen, die cloudbasierte Lösungen im Personalbereich anbieten, jedoch sind einige attraktive Angebote auch außerhalb Europas lokalisiert. Die Frage die sich hier für Unternehmen stellt: Wie können cloudbasierte Softwarelösungen im Personal-/Recruiting-Bereich datenschutzkonform genutzt werden? Dieser Beitrag diskutiert unter anderem EU Standardvertragsklauseln zur Auftragsdatenverarbeitung und liefert Arbeitshilfen.

Urlaubsabgeltung nach dem Tod des Arbeitnehmers § 7 Abs. 4 BUrlG; § 1922 Abs.

§ 7 Abs. 4 BUrlG; § 1922 Abs. 1 BGB;
Art. 7 Abs. 2 RL 2003/88/EG

Endet das Arbeitsverhältnis wegen des Todes des Arbeitnehmers, geht der Urlaubsanspruch unter und kann sich nicht in einen Abgeltungsanspruch i. S. v. § 7 Abs. 4 BUrlG umwandeln. Dies gilt unabhängig davon, ob der Urlaubsanspruch zum Zeitpunkt des Todes rechtshängig war.

(Leitsatz der Bearbeiterin)
BAG, Urteil vom 12. März 2013 –
9 AZR 532/11

Darlegungs- und Beweislast bei Überstundenvergütung

§§ 611, 612 BGB

1. Der Arbeitnehmer muss bei der Geltendmachung von Vergütungsansprüchen für geleistete Überstunden darlegen und beweisen, wann er Überstunden geleistet hat und dass diese vom Arbeitgeber angeordnet, gebilligt, geduldet oder notwendig gewesen sind.

2. Allein die Anwesenheit des Arbeitnehmers am Arbeitsort begründet keine Vermutung dafür, dass Überstunden zur Erbringung der Arbeitsleistung notwendig gewesen sind.

3. Die widerspruchslose Entgegennahme durch Mitarbeiter des Arbeitgebers von vom Arbeitnehmer eigenhändig angefertigten Stundenzetteln begründet noch keine Kenntnis des Arbeitgebers von geleisteten Überstunden.

(Leitsätze der Bearbeiterin)
BAG, Urteil vom 10. April 2013 –
5 AZR 122/12

Rezension: Betrieblicher Datenschutz | Rechtshandbuch

Von Prof. Dr. Nikolaus Forgó, Prof. Dr. Marcus Helfrich und
Prof. Dr. Jochen Schneider (Hrsg.), Verlag C. H. Beck,
München 2014, 1.035 Seiten, gebunden, Preis: 189 Euro

Datensicherheit ist die juristisch notwendige Kehrseite der Informationsgesellschaft – wer wollte das bestreiten? Auch im unternehmerischen Alltag nehmen die Möglichkeiten der Datenweitergabe und Datenvervielfältigung zu – und damit auch die Gefahren, die Hoheit des jeweils Betroffenen über „seine“ Daten zu verletzen. Es gibt nicht nur theoretische Abhandlungen, sondern inzwischen auch zahlreiche an der Praxis orientierte Arbeitshilfen, um den betrieblichen Umgang mit personenbezogenen Daten rechtssicher zu gestalten. Eine davon liegt jetzt in Form eines neuen Handbuchs vor, für das unter der Leitung von drei herausgebenden Professoren zahlreiche Wissenschaftler und Praktiker aus unterschiedlichen Bereichen verantwortlich zeichnen.

Provisionszahlungen bestimmen Elterngeld mit

Das Bundessozialgericht (BSG) hat klargestellt, dass die Zuordnung von Entgelt zu den sonstigen Bezügen im Lohnsteuerabzugsverfahren kein “K.O.-Kriterium” für die Höhe des Elterngelds darstellt. Eine Lehrgangsmanagerin, eine Vertriebsbeauftragte und eine Personalvermittlerin hatten vor dem BSG geklagt. Alle drei Klägerinnen bezogen ein Grundgehalt von ca. 3.000 Euro brutto, das bei der Elterngeldberechnung berücksichtigt wurde.

Commerzbank musste Betriebsrente in der Krise nicht anpassen

Arbeitgeber sind nicht verpflichtet, die betriebliche Altersversorgung (bAV) ihrer Mitarbeiter nach oben anzupassen, wenn sie davon ausgehen können, dass sie nicht in der Lage sind, die Erhöhung im fraglichen Zeitraum zu erwirtschaften. Mit dieser Entscheidung hat das Bundesarbeitsgericht die Klage eines ehemaligen Mitarbeiters der Dresdner Bank abgewiesen, der seit 1998 eine Betriebsrente bezog. Das Geldinstitut passte die Rente alle drei Jahre an den Kaufkraftverlust an. Als dann die Commerzbank die Dresdner Bank im Jahr 2009 übernahm, brach sie mit dieser Regel.

Supermarktkette muss illegale Werkverträge ausgleichen

Der Supermarktbetreiber Netto Marken-Discount und die Staatsanwaltschaft Regensburg haben sich auf die Einstellung eines Verfahrens wegen umstrittener Werkverträge geeinigt. Netto muss nun insgesamt rund 7,5 Mio. Euro an Staat und Sozialversicherungen zurückzahlen. 4,4 Mio. Euro hat der Discounter bereits an die Staatskasse überwiesen. Diese Summe hat das Unternehmen nach Meinung der Staatsanwaltschaft durch illegale Werkverträge im Vergleich zu den höheren Tariflöhnen gespart.

Lohn- oder Gehaltspfändung: Was Sie Ihrem Mitarbeiter nehmen dürfen

Gerät Ihr Mitarbeiter in Zahlungsschwierigkeiten, ist das seine Privatsache und geht Sie nichts an. Allerdings können Sie betroffen sein, wenn Lohnansprüche gepfändet werden. Sie sollten wissen, was zum Lohn gehört und welche Bezüge nicht pfändbar sind. Auch mit den Begriffen Netto-und Bruttomethode sollten Sie vertraut sein.

Datenschutzprobleme bei Auslandsentsendungen

Auch im Rahmen der Auslandsentsendung von Mitarbeitern sehen sich Personalverantwortliche mit Graubereichen in punkto Datenschutz konfrontiert. Besonders heikel sind Informationen, welche die Gesundheit der entsandten Mitarbeiter (so genannte Expatriates) betreffen. Während Personaler für gewöhnlich niemals Einblick in die Gesundheitsakte ihrer in Deutschland verbleibenden Mitarbeiter erhalten könnten, wissen sie bei Expats – unfreiwillig – unter Umständen ganz genau, unter welchen Krankheiten und Beschwerden diese leiden. Warum ist das ausgerechnet bei Auslandsentsendungen so?

Die Antwort findet sich im Gesetzestext und im Rahmen einer Regelung, die eigentlich die Fürsorge von Expats im Blick hat: Laut Paragraf 17 des fünften Sozialgesetzbuches (SGB V) erhält der gesetzlich oder freiwillig in der GKV versicherte Arbeitnehmer – sowie dessen mitversicherte Angehörige – die Kosten, die während des Auslandsaufenthalts entstanden sind, durch den Arbeitgeber ersetzt. Letzterer wiederum bekommt das verauslagte Geld von der Krankenkasse des Arbeitnehmers erstattet.

Kündigung (2013 | 2014)

Für den Dienstherrn ist die fristlose Kündigung eines freigestellten Mitarbeiters in Altersteilzeit unter gewissen Umständen umsetzbar. Erfahren Sie auch, warum die Gegenleistung eines Arbeitgebers nicht zur Unwirksamkeit eines vereinbarten Klageverzichts führt.

AGG | BAV (2014)

In welchem Fall müssen Sie als Arbeitgeber einen Differenzbetrag zu Leistungen zahlen, welche von der Pensionskasse gegenüber Ihren Mitarbeitern im Rahmen einer betrieblichen Altersvorsorge erbracht wurden? Dieser Newssstream weist Sie auf Stolpersteine hin und informiert über ein weiteres Urteil zur Wahrung von Ausschlussfristen im Sinne des AGGs.

Gestaltung eines Begleitprozesses

Wie können Begleitprozesse zielführend gestaltet werden? Das ist ein zentrales Thema in HR und Beratung und war auch der Ausgangspunkt für ein neues Tool, welches Barbara Haupt, Margot Writzel und Rosemary Rautner im Master-Coaching-Lehrgang 2012/2013 am IRBW entwickelt haben.

Lohn | Zusatzleistungen | Arbeitsverträge (2013 | 2014)

Der Europäische Gerichtshof hat in den letzten Tagen mehrfach zum großen Tusch geblasen: Nachdem er letzte Woche mit einer Entscheidung zur Urlaubsabgeltung im Todesfall die deutsche Rechtslage kippte, hatte er bereits Ende Mai entschieden, dass Arbeitgeber bei der Berechnung des Urlaubsentgelts auch Provisionsansprüche zu berücksichtigen haben. Details zu diesen Urteilen und vielen weiteren liefert Ihnen dieser Beitrag.

Tanz im Zahlenkarussell – wie lange noch. Business Schools im Wandel

Es war wie ein medialer Rosenregen, als das Schweizer Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ in 2008 für die Business School IMD titelte: „IMD Lausanne: Gefragte Abgänger“. Das war im Krisenjahr. Mittelbar hatte aber nicht die Redaktion, sondern das Unternehmen QS Quacquarelli Symonds Ltd. Network den Impuls zu dieser Kurzmeldung über Bezüge zwischen teuren Business Schools und Gehältern geliefert. QS rankt weltweit MBAs und hatte dem Magazin offenbar einen Waschzettel über eine Untersuchung geschickt, aus welchem es die good news veröffentlichte. Der Leser erfuhr also, dass es empfehlenswert sei, an der IMD zu studieren, weil Abgänger dieser Schule nachweislich ungemein mehr verdienten als ihre Kollegen an der Harvard Business School in Boston. „Ein Investment ins eigene Humankapital soll sich lohnen“, lautete der Eröffnungssatz. Die Logik des Autors: Wenn schon 60.000 Franken für einen Executive MBA in die Hand genommen werden müssen, dann solle schliesslich auch das spätere Salär des Absolventen stimmen. In 2014 gehören solche PR-verdächtigen Texte nicht mehr zum guten öffentlichen Ton, angesichts des Machtroulettes, das Banken und Beratungen mit ganzen Gesellschaften gespielt haben. Wie sehr Business Schools nun unter gesellschaftlichem Druck stehen, an den Wünschen ihrer Kunden und damit an sich selbst jenseits von blosser Kosmetik zu drehen, zeigt dieser Beitrag.

Führer im 21. Jahrhundert – Netzwerke des internationalen Business School-Parketts

Wenn sich zwei verabreden, tippt der Dritte beim Ratespiel daneben. Das Ratespiel lautet „Zukunft“. Die wird aber eigentlich nie getippt, sondern immer am großen Kartentisch ausgehandelt. Ihren Mitmenschen sagen solche Spieler, dass das Leben dadurch sicherer wird. Weniger spannend erscheint vielen von ihnen, dass bei dieser Methode viele Leute über Bord gehen. Wo gehobelt wird, fallen Späne. Das erzählen die Regenten also nicht. Die Rede ist von Eliten, die sich in Netzwerken von Business Schools (BS) zu allen möglichen Themen verabreden: Digitalisierung, Bevölkerungsumschichtungen, Marktbewegungen und Co. HRM.ch hat ein paar elitäre Epizentren zusammengestellt, damit Sie einen Eindruck davon erhalten, wohin Sie steuern, wenn Sie es mit BS zu tun bekommen oder Ihre Mitarbeitenden dorthin entsenden.

Schweizer Arbeitnehmer kommen flächendeckend in den Genuss von Lohnzulagen

In der Schweiz erhält fast jeder Mitarbeitende nach einer Erhebung des Job-Providers “jobs.ch” (3. Lohnbarometer – 2013) eine Lohnzulage; und zwar entweder einen Bonus oder einen Fringe Benefit, also Lohnzulagen in der einen oder anderen Form. Das häufigste «Zückerli» sei ein geschäftliches Mobiltelefon. Der durchschnittliche Bonus für beide Geschlechter über sämtliche Berufsgruppen, Regionen und Positionen hinweg betrage 4.4 Prozent vom Bruttolohn.

LeaderCircle Plus: Jetzt Sponsor oder Partner werden

Die Schweizer Kader Organisation SKO mit über 12‘000 Mitgliedern, führt dreimal jährlich und in Kooperation mit der Handelszeitung die Veranstaltung „LeaderCircle“ durch. Das Thema dieses Events am 24. September 2014 lautet “Wie Kader ihre Sandwichposition positiv nutzen können”. Dabei stehen diese Fragen zur Diskussion: Worin sehen Führungskräfte die Herausforderungen in ihrem Führungsalltag in den nächsten zehn Jahren? Für welche dieser Herausforderungen fühlen sie sich gerüstet und wo müssen sie Massnahmen ergreifen?

Für den LeadershipCircle begrüssen wir gern weitere Partner und Sponsoren, die bereit sind, sich für eine gute Sache zu engagieren. Selbstverständlich binden wir diese durch unser Sponsoring-Package so in die Veranstaltung ein, dass sie davon profitieren können.

Talent Management bei McDonald’s Österreich

Der Blick auf das Thema Talent Management wird meist nur beschränkt auf die Nachfolgeplanung. Mc Donald´s hat sich bewusst entschieden, den Blick zu erweitern und die Attraktivität des eigenen Unternehmens auch in einer volatilen Zukunft zu sichern. Wie das in der Praxis gelingt, beschreibt Marion Maurer, Director Human Resources und Mitglied der Geschäftsführung bei McDonald’s Österreich.

Benedikt Herles: “Die kaputte Elite” – Bekenntnisse eines Business School-Absolventen

Benedikt Herles ist Absolvent der renommierten WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar. Er ist knapp Mitte zwanzig, als er über seine Erfahrungen in der Elitenwelt der Business Schools und Personalberatungen schreibt. Und noch ein IST-Satz: Benedikt Herles ist Sohn des deutschen Journalisten und Schriftstellers Wolfgang Herles – aktuell führt dieser die ZDF-Literatursendung „Das blaue Sofa“. Doch zurück zu seinem Sohn. Dessen Buch „Die kaputte Elite“ erschien letztes Jahr und verursachte ein kleines mediales Erdbeben. Noch nie hatte jemand aus der erlesenen Riege derart mit dem System abgerechnet – auf eine ganz subjektive, weil erfahrungsbasierte Weise.

Die Zukunft der Personalführung und –entwicklung

Die moderne, von netzwerkartigen Strukturen geprägte Arbeitswelt erfordert neue Kompetenzen bei den Mitarbeitern. Doch nicht nur dies! Auch die Personalführung und -entwicklung müssen sich neu definieren und positionieren. In welche Richtung und wie, das beschreibt Georg Kraus in seinem Artikel.

Onlinemarketing mit Unternehmensblogs oder mit Facebook?

Wie Onlinemarketing mit Unternehmensblogs und Onlinemarketing mit Facebook die Bekanntheit des Unternehmens sowie die Kundenbindung unterstützt, schreibt der Wuppertaler Internetmarketing-Experte Gunther Wolf in zwei Beiträgen im twago Magazin.

Rezension: “Die kaputte Elite” | Benedikt Herles – Bekenntnisse eines Business School-Absolventen

Benedikt Herles ist Absolvent der renommierten WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar. Er ist knapp Mitte zwanzig, als er über seine Erfahrungen in der Elitenwelt der Business Schools und Personalberatungen schreibt. Und noch ein IST-Satz: Benedikt Herles ist Sohn des deutschen Journalisten und Schriftstellers Wolfgang Herles – aktuell führt dieser die ZDF-Literatursendung „Das blaue Sofa“. Doch zurück zu seinem Sohn. Dessen Buch „Die kaputte Elite“ erschien letztes Jahr und verursachte ein kleines mediales Erdbeben. Noch nie hatte jemand aus der erlesenen Riege derart mit dem System abgerechnet – auf eine ganz subjektive, weil erfahrungsbasierte Weise.

Götter am Werk – Netzwerke im Business School-Walhalla

Wenn sich zwei verabreden, tippt der Dritte beim Ratespiel daneben. Das Ratespiel lautet „Zukunft“. Die wird aber eigentlich nie getippt, sondern immer am großen Kartentisch ausgehandelt. Ihren Mitmenschen sagen solche Spieler, dass das Leben dadurch sicherer wird. Weniger spannend erscheint vielen von ihnen, dass bei dieser Methode viele Leute über Bord gehen. Wo gehobelt wird, fallen Späne. Das erzählen die Regenten also nicht. Die Rede ist von Eliten, die sich in Netzwerken von Business Schools zu allen möglichen Themen verabreden: Digitalisierung, Bevölkerungsumschichtungen, Marktbewegungen und Co. Es ist 2014 und Lobby war mal – jetzt gibt´s Netzwerke. HRM.de hat ein paar elitäre Epizentren zusammengestellt. Stellen Sie sich nach der Lektüre doch mal vor, Sie als Personaler wollten – quasi als HR Business Partner – eine Meinung zu einem personaltechnischen Schachzug so einer Kontaktbörse abgeben. Hören Sie das Knirschen? Genau: Darüber reden Leute wie Thomas Sattelberger und werden dabei nicht müde. Aber lesen Sie selbst.

Ideen-Scout: Juni 2014

Wir haben für Sie die erste Nummer der “SPIEGEL JOB” für 2014 gelesen und greifen eine Dissertation auf, welche in einem ihrer Artikel zitiert wurde und der Frage nachgeht, ob und wie der Start ins Berufsleben die Persönlichkeitsstruktur eines Einsteigers verändert. Wir stellen Ihnen die überraschenden Ergebnisse der Forschungsarbeit vor. Und wir präsentieren Ihnen unseren Lektüreindruck des Beitrags über Job-Tandems, von denen wir meinen, dass sie künftig als alternatives Arbeitsmodell die Arbeitswelt revolutionieren könnten. Lesen Sie jetzt rein. HRM.de empfiehlt den Erwerb des Heftes.

Kultige Rituale in der Chefetage

Nachdem mutige Expeditionsteams selbst in die letzten Winkel Afrikas vorgestoßen sind, könnte man meinen, dass die Kulturen und Religionen dieses Planeten nunmehr flächendeckend erforscht seien. Weit gefehlt – praktisch vor unserer eigenen Haustür, im Herzen unserer Großstädte, haben sich erstaunliche neue Kulte entwickelt. Auf einen besonders fruchtbaren Nährboden stieß man dabei vor allem in den abgeschiedenen, dünn besiedelten und allgemein schwer zugänglichen urbanen Höhenlagen, volkstümlich Chefetagen genannt.

Goldfischbecken ganz groß: Politiker führen und lehren in Business Schools und Privatunis

Sie gelten zwar als Privatschulen, doch werden oft genug doch vom Staat und damit vom Steuerzahler gestützt: Viele Business Schools (BS) wären ohne Support aus politischen Reihen weit entfernt vom Elitentum. Andersrum möchte die Politik künftige Wirtschaftslenker an ihren Wiegen kennenlernen, bzw. selbst Leute rekrutieren. Da wundert es nicht, dass viele promovierte Politgrößen als Vortragende, Rektoren und Professoren in den Kaderschmieden antreten. Außerdem erarbeitet so manche Business School für Ministerien Gutachten zu wirtschaftlichen Cases. Für derlei Aufträge ist ein heißer Draht in Regierungskreise vorteilhaft. HRM.de stellt einige Persönlichkeiten mit BS-Funktionen vor. Anmerkung: Selbstverständlich lehren Politiker auch im öffentlichen Hochschulwesen.

Suchen & Gefunden werden

Erfolgreiche mittelständische Unternehmen brauchen regelmäßig neue Fach- und Führungskräfte.
Warum das so ist? Weil sie entweder wachsen und deshalb mehr qualifizierte Mitarbeiter benötigen oder weil sie die ganz normale Fluktuation, also den „natürlichen“ Mitarbeiterverlust durch Kündigung, Erreichen der Altersgrenze etc. ausgleichen müssen.
Das war in der Vergangenheit so, ist heute so und wird sich vermutlich auch nicht so bald ändern. Was sich allerdings bereits dramatisch verändert hat, ist der Arbeitsmarkt.
• Es gibt weniger junge qualifizierte Mitarbieter
(Stichwort: demographischer Wandel)
• Die Anspruchshaltung potenzieller Mitarbeiter hat sich gewandel
(Stichworte: Genereation Y, Work-Life-Balance)
• Die durchschnittliche Verweildauer im Unternehmen nimmt ab
(Stichwort: Flexibilisierung)
Und was sich ebenfalls dramatisch verändert hat sind das Informationsverhalten der Menschen und die Informationsmöglichkeiten über Arbeitgeber und Stellenangebote.

Nicht jeder Job eignet sich fürs Home Office

Flexible Arbeitszeitregelungen sind mehr denn je ein aktuelles Thema. Das Home Office ist bei Mitarbeitenden beliebt, in der Umsetzung jedoch nicht unproblematisch. Das geht aus einer aktuellen Studie der Universität Freiburg/Schweiz, Lehrstuhl Personal und Organisation, hervor, für die Arbeitgeber und Arbeitnehmer nach ihrer Einschätzung befragt wurden.

«Wir sind auf sicherem Fundament…»

Urs Hofmann, während zwölf Jahren Präsident des Trägervereins für Berufs- und höhere Fachprüfungen in Human Resources, seit Mitte 2001 «Human Resources Swiss Exams» (HRSE), blickt auf gelungene Projekte zurück. Im Gespräch mit Persorama spricht er über Neuentwicklungen zur höheren Berufsbildung, die sein Nachfolger Armin Haas weiterverfolgen wird.

[Auszug]
Persorama:
Was hat Sie motiviert, 2002 das Präsidium für den Trägerverein HRSE zu übernehmen?

Urs Hofmann:
Bildung verstand ich immer als wichtigen Teil der Personalentwicklung. Dank der langjährigen Erfahrung im Personalmanagement einer Grossorganisation wie der Credit Suisse verfügte ich bereits über ein grosses Netz an Kontakten im Bereich Personalentwicklung und Bildung, auch über meine Mitgliedschaft bei der ZGP. Ich hatte auch schon Erfahrungen als Experte bei der Berufsprüfung oder als erster Präsident der Prüfungskommission für die HR-Leiter-Prüfung sammeln können. Als man mich fürs Präsidium anfragte, durfte ich auf meinen kulanten Arbeitgeber zählen, der mich für meine bisherigen Engagements im Bereich höhere Berufsbildung bereits gewähren liess. Sonst hätte ich das Amt als Präsident des Trägervereins wohl nie annehmen können.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

Vertrauen statt Kontrolle?

Internet und Mobiltelefonie machen es möglich: Flexibles Arbeiten wird für immer mehr Berufsgruppen zur Realität. Das tägliche Pensum wird zu Hause in Home Offices, in Bürogemeinschaften (Shared Offices) erledigt, man arbeitet unterwegs im Zug oder im Café und kooperiert per Video und Social Media in virtuellen Teams. Das erschwert die gesetzlich festgelegte Arbeitszeitkontrolle.

[Auszug]
Das Motto tönt gut: Flexibel, frei, nach Zielvorgaben arbeiten und eigenverantwortlich die Arbeitszeit einteilen. Dennoch bleibt Fakt: Die meisten Home Office -Worker sind Arbeitnehmer und unterstehen somit dem Geltungsbereich des
Arbeitsgesetzes (ArG), welches die Beschäftigung generell regelt. Hierzu gehört auch die Erfassung der Arbeitszeit. Nicht nur schreibt das ArG Höchstarbeitszeiten, Pausen und Ruhezeiten vor. Es verpflichtet auch alle Unternehmen, die Arbeitszeit ihrer Angestellten zu dokumentieren. Die kantonalen Vollzugsbehörden müssen kontrollieren, ob die Bestimmungen auch eingehalten werden.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

BGM ist Chefsache

Arbeitsbedingte Erkrankungen verursachen jährlich Produktionsausfälle in Milliardenhöhe. Trotzdem orientiert sich in manchen Unternehmen die Gesundheitsvorsorge immer noch rein an gesetzlichen Vorgaben oder Fehlzeiten. Weiterbildungen für Führungskräfte können helfen, das Thema Gesundheit stärker in den Fokus zu rücken.

[Auszug]
Eine repräsentative Befragung von Gesundheitsförderung Schweiz in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Gallen bei den 1200 umsatzstärksten Unternehmen der Schweiz zeigt: In der Wahrnehmung des Top-Managements spielt das Thema Gesundheitsförderung offenbar keine bedeutende Rolle. Dennoch gibt es ein steigendes Interesse, sich im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) weiterzubilden. Stressmanagement ist dabei das am häufigsten erwähnte Themenfeld. Steigen Personalkosten durch Krankheitsausfälle oder Fluktuationen, haben Unternehmen auch ein wirtschaftliches Interesse, hier vermehrt aktiv zu werden.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

Nach Titeln streben für die Karriere

3640 Studierende in der Schweiz schlossen im Jahr 2012 eine Promotion ab. Bisher ist das nur an der Universität möglich. Vor einem Jahr überraschte der Dachverband der Fachhochschul-Absolventen mit der Forderung nach einem
dritten Ausbildungszyklus – also einem Doktoratsprogramm – an Fachhochschulen (FH). Wohlwollend äussert sich hierzu die FH-Rektorenkonferenz, skeptisch das Staatssekretariat für Bildung. Das Interesse aus der Wirtschaft an
Doktoren mit «andersartigem Ausbildungsprofil» ist verhalten. Ein Überblick zum Stand der Diskussion.

[Auszug]
Die Fachhochschule (FH) hat sich in der Schweiz als neuer Hochschultypus rasch etablieren können. Dieser Schluss scheint nach einem Blick auf die nationale Statistik zulässig zu sein. Im Studienjahr 2005/06, als die Bachelor-Studiengänge eingeführt wurden, strebten rund 37 700 Studierende ein höheres Bildungszertifikat an einer FH an. Im Studienjahr 2013/14 waren bereits über 54 000 Studierende in einem BachelorStudiengang und weitere 7 100 in einem Master-Studiengang eingeschrieben. Zu einem reichen Angebot an 70 akkreditierten Bachelor-Studien an Schweizer Fachhochschulen kommen nun nicht weniger als 45 konsekutive Master-Studien hinzu. Im Gegensatz zu den Universitäten, wo die meisten Studierenden einen Masterabschluss anstreben, ist er an einer FH längst noch nicht die Regel, gewinnt aber an Attraktivität. 2013/14 waren es 6,3 Prozent mehr Master-Studierende als ein Jahr zuvor.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

«Knapp sind nur eierlegende Wollmilchsäue»

Droht der Schweiz mit einer Zuwanderungsbegrenzung eine Verschärfung des Fachkräftemangels? Unstrittig ist: Unternehmen verschaffen sich mit einer genauen Kenntnis des Arbeitsmarktes und einer flexiblen Rekrutierungspraxis
Wettbewerbsvorteile. Darüber hinaus kann die Einführung neuer Instrumente wie Direktansprache, auch Active Sourcing genannt, einiges bewirken.

[Auszug]
Professor Dr. Meyer Ferreira, Leiter des Zentrums Human Capital Management an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) machte schon 2011 im HRM-Jahrbuch deutlich, dass das «Phänomen Fachkräftemangel» in der Schweiz sehr unterschiedliche Ursachen hat. Demografisch jedoch gebe es keinen Grund zur Annahme, dass der «Arbeitsmarkt der Zukunft ein leer gefischtes Meer» sei. Vielmehr sei eine zu schlichte Rekrutierungspraxis oftmals die Hauptursache dafür, wenn Schweizer Unternehmen einen Fachkräftemangel beklagten.

Arbeit am Profil

Ein positives Fazit seiner ersten, dreijährigen Amtsperiode als HR Swiss-Präsident zog Urs Burgunder bei der Delegiertenversammlung am 12. März 2014 in Bern. Er dankte allen HR Swiss-Aktiven für ihr stetes engagiertes Mitdenken und Mithandeln.

[Auszug]
Mit Blick auf die weitere strategische Ausrichtung erwähnte Urs Burgunder, man habe den drei Themen Berufsbilder/Ausbildungen, Shared Services/IT und Quick Win-Projekte 2013 noch ein weiteres Thema hinzugefügt: Kommunikation. Das Thema Kommunikation ist auch Kernpunkt eines Kommunikationskonzeptes, das auf Basis von Aussagen aus allen HRGesellschaften entstanden ist.
«Die Umsetzung dieses Konzeptes wird uns dieses Jahr verstärkt beschäftigen», sagte Burgunder.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

Manager besser weiterbilden

Wird eine neue Führungskraft gesucht, greifen viele Unternehmen auf externe Lösungen zurück. Dabei wäre es wichtig, den Managernachwuchs in den eigenen Reihen fit für den Weg nach ganz oben zu machen.

[Auszug]
Jeder hält Führungskräfteentwicklung für wichtig, doch die wenigsten Unternehmen investieren systematisch und nachhaltig in die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden bis hin zur Top-Ebene. Das zeigten Experten auf, die an der Tagung «Führungskräfteentwicklung effektiv gestalten» der Zürcher Gesellschaft für Personalmanagement (ZGP) und der Executive School of Management, Technologie and Law (ES-HSG) der Universität St. Gallen, referierten.

«Human Resources sind in der Führungskräfteentwicklung immer stärker gefordert», sagte etwa Ulrich F. Zwygart, Chief Learning Officer bei der Zurich Insurance Group. Leider fehle es jedoch oftmals an Unterstützung seitens der Geschäftsleitung: «Das ist ein Fehler, denn das Wichtigste neben dem Erreichen von schwarzen Zahlen ist die Sicherstellung von Nachfolgerinnen und Nachfolgern, auch im Management-Bereich» zwei Drittel der Führungskräfte aus dem eigenen Unternehmen stammten.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

Mitglieder gewinnen bleibt im Fokus

Mehr attraktive Veranstaltungen, Verstärkung des HR-Netzwerks bis hin zu gezielten Aktivitäten im Bereich HR Aus- und Weiterbildung waren Ziele des ZGP-Geschäftsjahres 2013. Das Soll wurde erfolgreich erfüllt – mit über 130 durchgeführten Veranstaltungen, neuen Seminaren und Integration der Kommunikationsplattform hrm.ch. Auch für 2015 hat sich die ZGP hohe Ziele gesteckt.

[Auszug]
Unter dem diesjährigen thematischen Ausgangspunkt «High Impact HRM» lud die ZGP am 1. April ihre Mitglieder zur jährlichen Versammlung ein und vertiefte den Aspekt der Digitalisierung im HR. Die ZGP berichtete über die vergangenen Aktivitäten 2013, gab ein Update über die laufenden Projekte und informierte über die definierten Ziele für 2015. Den eröffnete Gastreferent Manuel P. Nappo, Leiter der Fachstelle Social Media der HWZ Hochschule für Wirtschaft und «Digital Pioneer of the Year», mit dem Thema «Der Lebenslauf ist tot. Es lebe der Lauf des Lebens». Nappo erläuterte die drei Herausforderungen für das HR: den demografischen Wandel, die Generation Y und die
Technologisierung. Er vermittelte einen spannenden Einblick in die Verhaltensweisen der heutigen Nutzerinnen und Nutzer von Mobile und Internet.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

Deutlich mehr Mitglieder

Viel Zuwachs an Mitgliedern, mehr Programm und ein anhaltend hohes Engagement: Das sind die erfreulichen Ergebnisse des HR Bern im Jahr 2013. Am 20. März trafen sich die HR Aktiven im Kulturhof Schloss Köniz zur Generalversammlung – mit Verleihung des HR Bern-Förderpreises für die beste Masterarbeit im Bereich HR.

[Auszug]
Einen Zuwachs um mehr als 115 Mitglieder konnte HR Bern im Jahr 2013 registrieren – 17,8 Prozent mehr als 2012, berichtete Präsident Martin C. Kaufmann an der diesjährigen Generalversammlung. «Diese Entwicklung freut uns sehr und spornt uns an in unserer Arbeit. Es hat aber leider nicht gereicht, um schweizweit den 1. Platz aller HR-Swiss-Regionalgesellschaften zu erringen.» Immerhin: HR Bern verzeichnete Ende 2013 insgesamt 768 Mitglieder, davon 103 im young@hrbern. Mit der Zuwachsrate von 17,8 Prozent belegte die Hauptstadtorganisation Platz 2 beim Mitgliederzuwachs innerhalb des HR Swiss – hinter HR Ticino.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

«Frauen sind besser als sie denken»

Frauen machen Karriere – das ist im 21. Jahrhundert nichts Aussergewöhnliches mehr. Ins Top-Management schaffen sie es jedoch auch heute noch kaum. Wie erfolgreiche Frauenkarrieren gefördert werden können, wurde an der Input-Veranstaltung der Basler Gesellschaft für Personal-Management (BGP) ausführlich diskutiert.

[Auszug]
Der Brief ist in kindlicher Schrift verfasst, sein Inhalt ist aber alles andere als kleinmädchenhaft: Die siebenjährige Charlotte aus den USA schickte kürzlich ein Schreiben an den dänischen Spielzeughersteller Lego und beschwerte sich darin, dass es zwar viele Lego-Jungen, aber kaum Lego-Mädchen gebe. «Die Jungen erleben Abenteuer, arbeiten, retten Menschen oder schwimmen sogar mit Haien. Ich will, dass ihr mehr Lego-Mädchen schafft und sie Abenteuer erleben und Spass haben lasst, ok?» Das Beispiel, das Sita Mazumder als Einstieg ihres Referats nutzt, zeigt deutlich, dass auch nach Jahrzehnten der Gleichstellungsbemühungen noch vieles im Argen liegt. «Handeln, arbeiten oder verhalten sich Frauen anders, als von der Gesellschaft erwartet, erwecken sie leider auch heute noch Misstrauen», so Mazumder.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

Die BGP geht mit viel Schwung ins 2014

Erfreuliche Bilanzen, zwei herzliche Verabschiedungen und das Einläuten einer neuen Ära: Die 58. GV der Basler Gesellschaft für Personal-Management in Basel brachte einige Neuerungen. Und einen tanzenden «Leu».

[Auszug]
«Als Gastredner wird der Leu den Schleier um den Vogel Gryff und die drei ‹E› lüften», hiess es geheimnisvoll auf der Einladung zur 58. Generalversammlung der Basler Gesellschaft für Personal-Management (BGP). Die rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der GV, die sich am 9. April im Zunftsaal des Hotels Merian in Basel eingefunden hatten, mussten sich dann noch etwas gedulden. Denn bis das Rätsel um den Leu, den Vogel Gryff und die drei «E» aufgelöst wurde, galt es unter der Leitung der BGPPräsidentin Andrea Wiedemann, zunächst die Punkte auf der Traktandenliste zu bearbeiten. Die Jahresrechnung 2013 wurde vom Treasurer René Plüss präsentiert: Die den Versammelten einstimmig angenommen wurde, ebenso wie das Budget 2014. Die Mitgliederbeiträge werden – wie vom Vorstand vorgeschlagen – 2014 nicht erhöht und bleiben bei 180 Franken für Einzelmitglieder und 250 Franken für Firmenmitgliedschaften.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

Diagnose stellen und gezielt therapieren

Sollen Personalfachleute auch die Rolle eines Coaches übernehmen? In der Praxis zeigt sich immer mehr, dass Führungskräfte ihre HR-Abteilungen aufsuchen und Unterstützung suchen. Rolf Specht erklärt, wie der Spagat zwischen den klassischen Aufgaben der Human Resources und einem internen Coaching gelingen kann.

[Auszug]
Viele junge Führungskräfte sind im operativen Alltag stark gefordert und schätzen Unterstützung in ihrer Führungsfunktion durch die HR-Abteilung», erklärt Dr. Rolf Specht, Inhaber von CO3, Corporate Coaching & Consulting. «Besonders dann, wenn sie vorher über Jahre als Fachkraft in einem Unternehmen gearbeitet haben und sie ihren Alltag von einem Tag auf den anderen in der Rolle des ‹Chefs› meistern müssen – in der Regel, ohne dafür ausgebildet zu sein.» Es liege auf der Hand, dass diese neue Rolle ohne vertiefte Vorkenntnisse geübt sein will. Nicht jeder werde als Chef geboren, sagt Specht, aber fast jeder könne das Handwerk lernen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

Mehr «Ist» statt «Soll» erreichen

Kompetenzmanagement wird immer mehr zur unternehmerischen Erfolgsstrategie der Zukunft. Doch eine Studie der Unternehmensberatung Scheelen AG zum Thema zeigt: An der professionellen Umsetzung scheitern noch viele Firmen.

[Auszug]
Produktzyklen werden immer kürzer, Vernetzungen immer komplexer, Entscheidungszeiträume immer enger, …. Und Change Management immer mehr zum geflügelten Wort, das Sie nicht mehr hören können? Vielen HR-Managern und Geschäftsführern geht das so, doch fest steht:
Auf Basis unzureichender Information, unüberschaubar komplexer Wirkungsketten und unsicherer Steuerbarkeit von Prozessen und Systemen Entscheidungen treffen zu müssen, wird sich weiter verschärfen. Unternehmen sind gefordert, vor dem Hintergrund der erwähnten Unwägbarkeiten zu handeln. Strategisches Kompetenzmanagement, das diese Erfordernisse in unternehmensindividuelle Kompetenzmodelle abbildet, kann dabei Sicherheit, kann belastbares Können, in diesen ständigen «Change» bringen. Denn es bildet die Basis für die Umsetzung von Unternehmensvisionen in die praktischen Zielprozesse und in die Perormance der Mitarbeiter. Immer mehr Unternehmen erkennen dies auch. Das zeigt die Kompetenzmanagement-Studie 2013 der Scheelen AG unter 139 Unternehmen in der Schweiz, in Deutschland und Österreich sehr deutlich: Fast alle der befragten Firmen sehen die Notwendigkeit der Implementierung eines ganzheitlichen Kompetenzmanagements.Dabei ist Kompetenzmanagement für die Firmen Chefsache: In 44 Prozent der befragten Unternehmen ist der Vorstand beziehungsweise die Geschäftsführung für das Management von Mitarbeiterkompetenzen verantwortlich.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

Betreuung für Mitarbeiter endet nicht an der Grenze

Mit der Globalisierung der Wirtschaft nehmen Geschäftsreisen stark zu. Besonders in Wachstumsmärkten wie Asien, Indien und vor allem in Afrika ist eine sorgfältige medizinische und sicherheitstechnische Vorbereitung elementar, da die richtige Versorgung der Mitarbeitenden von Unternehmen entscheidend für den Geschäftserfolg ist.

[Auszug]
Unternehmen sind für die Sicherheit, die medizinische Versorgung und den Schutz ihrer Mitarbeitenden verantwortlich. Gerade in der Schweiz sind sich jedoch viele mittelgrosse Unternehmen mit Auslandsaktivitäten ihrer Pfilchten zur
Betreuung der Mitarbeitenden auch in einfachen Krankheitsfällen im Ausland nicht immer bewusst. Ein Umstand, der sie teuer zu stehen kommen kann. Schweizer Unternehmen sind traditionell zwar gut versichert, leisten aber oft nur minimale Anstrengungen zum erweiterten Sicherheitsschutz und zur medizinischen Grundversorgung im Krankheitsfall ihrer weltweit tätigen Mitarbeitenden.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

Jobinserat 2.0 ist attraktiv fürs Employer Branding

Rund 100 Teilnehmer zählte der erste NZZ HR-Gipfel in Zürich im März 2014. Aus der HR-Praxis zum Thema Employer Branding berichteten Judith Oldekop (Swisscom) und Jörg Buckmann (Verkehrsbetriebe Zürich).

[Auszug]
Das Stelleninserat bleibt auch in Zeiten von Web 2.0 aktuell: Werden in biedere PDF authentische Videobotschaften aus Unternehmen integriert, trockene Anzeigentexte mit Herzblut aufgefrischt und das Ganze online bestmöglich verlinkt, entsteht daraus ein sehr wirksames und glaubwürdiges Employer-Branding-Instrument. Ihre Erfahrungen mit attraktiv gestalteten Online-Jobinseraten teilten Judith Oldekop, Head of HR Marketing Swisscom, und Jörg Buckmann, Leiter Personalmanagement Verkehrsbetriebe Zürich, mit rund 100 HR-Fachleuten, die zum ersten NZZ HR-Gipfel gekommen waren.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

«Mobile ist die Zukunft»

Die Generation Y leitet derzeit einen Medienwechsel in der Jobsuche ein. Nach Jobs scannt sie verstärkt über das Smartphone und ist auch offen dafür, sich mobil zu bewerben. Viele Arbeitgeber sind auf diesen Trend jedoch noch nicht eingestellt. Auf der Personal Swiss 2014 in Zürich organisierte das Online-Stellenportal Jobs.ch ein Praxisforum und Kurz-Workshops zum Thema.

[Auszug]
«Mobile Recruiting – ist das wirklich nötig?» So hiess der Titel des Kurzvortrags von Manuel P. Nappo, Leiter der Fachstelle Social Media HWZ, mit dem er das Praxisforum eröffnete. Der MobileTrend ist nicht nur Sache der Internetgeneration, machte er klar: «Es gibt heute rund 2.4 Milliarden Internetnutzer und 6.4 Millionen Mobile-Nutzer – bei einer weltweiten Verbreitung von Mobile-Anwendungen von 91 Prozent», so Nappo. «Mobile ist also die Zukunft.» Die Schweiz liegt dabei voll im Trend. Laut Mui Media Use Index 2013 nutzen drei Viertel aller Schweizer das Internet per Mobilgerät (74 Prozent) – davon sind 26 Prozent «Digital Natives» (14 bis 29 Jahre), 37 Prozent «Digital Immigrants» (30 bis 54 Jahre) und 26 Prozent «Silver Surfer» jenseits der 55 Jahre. Diese Nutzer haben ganz spezielle Verhaltensmuster.

«Drei Typen» lassen sich laut Nappo identifizieren:

– « Repetitive now»:
Das ist jemand, der immer wieder die gleichen Web-Adressen aufsucht, um seinen Informationsstand zu aktualisieren.

– «Bored now»:
Diese Person hat gerade Zeit – zum Beispiel, weil er oder sie auf den Bus wartet. «So eine Situation ist für die Jobsuche extrem wichtig», meinte Nappo. Wer hier schnell gefunden werde und gute Angebote mache, könne im Recruiting-Prozess punkten.

– «Stressed now»:
Das ist jemand, der beruflich unterwegs ist und gerade ein Bahngleis für den nächsten Zug erreichen oder ein Ticket lösen muss oder eine Adresse für einen Termin sucht, «also in einer ganz speziellen Situation ist», erklärte Nappo. «Wenn Sie da als Unternehmen unsichtbar sind, wird es schwierig.»

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

Vernetzt denken ist ein Erfolgskriterium

Im 21. Jahrhundert erhöht die zunehmende Vernetzung unterschiedlichster Akteure innerhalb und ausserhalb einer Organisation die Komplexität in einem bereits hoch instabilen Umfeld. Welche Kompetenzen brauchen Manager und
Managerinnen, um in diesem Kontext erfolgreich zu sein? Kooperationsfähigkeit, Gemeinschaftssinn und eine gesunde Dosis Bescheidenheit.

[Auszug]
In einer gemeinsamen Studie des Hochschulinstituts für öffentliche Verwaltung (IDHEAP) und Vicario Consulting SA wurden 20 CEOs, HR- und Personalentwicklungsverantwortliche aus allen drei Sprachregionen der Schweiz, aus verschiedenen Branchen, jüngeren und älteren Organisationen und von Strukturen unterschiedlicher Grösse interviewt.

Die Studie bestätigt, was David Bosshard, Zukunftsforscher und CEO des Gottlieb Duttweiler Instituts, in einem Interview bereits vor drei Jahren voraussagte: «Der Patron, der alle Fäden zieht, die autistische Führungskraft, der grosse Charismatiker, die Superstars sind in der vernetzten Welt der gegenseitigen Abhängigkeiten kein Modell mehr.»

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

Fit für starke Leistungen

Brötchen am Computer, Pommes in der Kantine und als Snack einen Schokoladenriegel: Den meisten Berufstätigen fehlt es an gesundem Essen. Im hektischen Arbeitsalltag achten viele zu wenig auf ihr Ernährungsverhalten. Viele Firmen sorgen deshalb intern für Abhilfe.

[Auszug]
Die meisten Berufstätigen verbringen unter der Woche den Grossteil ihres Tages am Arbeitsplatz. Essen wird dabei aus Zeitmangel oftmals zur Nebensache. Eintöniges Kantinenessen oder der Griff zu meist fettreichem FastFood sind zusätzliche Fallstricke. Die gesetzlich geregelte Mittagspause, die allen Arbeitnehmenden zusteht, wird heute selten als Auszeit genutzt, um neue Energie zu tanken. Das ist weder für den Körper noch für die Psyche gesund, denn schliesslich gilt es, am Arbeitsplatz möglichst konzentriert und leistungsfähig zu bleiben.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 2, Sommer 2014

HR Verantwortung – ein neues Kapitel im Unternehmenserfolgsbuch

HR tut sein Bestes – zweifelsohne. Aber: Ist „das Beste“, das HR gibt, auch das, was das Unternehmen, die internen HR „Kunden“ – seien es nun Mitarbeiter oder Führungskräfte oder Leitende – von HR brauchen? Geht es, wenn wir uns der HR Verantwortung stellen, um „Veränderung“?

SERIE | PAUL WATZLAWICK LESEN: Der Versuch, eine Lücke zu schließen, ist das Problem. (2)

Als Führungskräfte müssen wir uns für die Fragen von Mitarbeitern und Vorgesetzten oder Kunden buchstäblich auf die Suche nach Antworten begeben. Im Ergebnis sollen unsere Lösungen zu den auftretenden Problemen passen, wie ein verlorenes Puzzleteil zum Ganzen eines Puzzles. Diese Suche ist oft genug beschwerlich. Aber warum eigentlich, ist uns das bewusst? Und wie oft passiert es, dass die angestrebten Lösungen zum Problem werden? Paul Watzlawick hätte mit viel Wortwitz geantwortet: Der Versuch, eine Lücke zu schließen, ist das Problem. Diese Versuche regieren – ob Sie es glauben oder nicht – faktisch den Alltag des Suchens.

Führen ohne Weisungsbefugnis – so umgehen Sie Führungsfallen

In vielen Unternehmen ist die Arbeit in verschiedenen Projekten und ohne Weisungsbefugnis Alltagsgeschäft. So kann es sein, dass ein Assistent die Verantwortung für die Durchführung eines wichtigen Vertriebsprojektes erhält, ein Teammitglied ein komplexes IT-Projekt mit einem anderen Fachbereich realisieren muss oder ein Mitarbeiter in einer Matrixorganisation mit seinen Kollegen in ganz Europa ein neues Logistikkonzept erstellt. Und das ohne direkte Führungsfunktion. Damit dieser Schachzug erfolgreich wirkt, müssen Prozesse auf drei Ebenen einkalkuliert werden: Management, Kollegen und eigenes Rollenverständnis.

Produktphilosophien: HR-Software zwischen Jack Welch und europäischer Partizipationspolitik

Hinter einer HR-Software – sei es für das Talentmanagement oder für einen anderen Bereich des Personalmanagements – steckt immer eine Vision, die in einer Produktphilosophie gründet. Diese Philosophie entwickelt sich natürlich unter anderem durch den rechtlichen und kulturellen Hintergrund des Anbieters der Lösung. Das bedeutet, dass die Art, wie er Abläufe abbildet, mit seinen lokalen Gegebenheiten und der Weise zusammenhängt, wie er die Welt sieht. Inwieweit also eine Software-Anwendung den Arbeitnehmer in den Mittelpunkt stellt, variiert stark nach der zugrunde liegenden Philosophie. Aktuell opponieren sich zwei Hauptphilosophien, und damit Software-Ansätze: Europäische und US-amerikanische Lösungen. Trotz diverser Differenzen unter den europäischen Modellen stehen sich deren Anbieter doch näher als vielen US-Amerikanern. Der Grund ist offensichtlich.

Arbeitsverhältnis ruht – was passiert mit dem Urlaub? BAG schafft Diskussionsstoff mit neuer Entscheidung

Seit Jahren ist die Frage umstritten, was mit dem Urlaub von Arbeitnehmern passiert, deren Arbeitsverhältnis ruht. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in einer neuen Entscheidung vom 6. Mai 2014 – 9 AZR 678/12 hierzu erneut Stellung bezogen. Der Fall betrifft im Konkreten die Frage, ob bei einer Pflegezeit nach dem Pflegezeitgesetz der Urlaubsanspruch entsteht, obwohl der Arbeitnehmer nicht arbeitet. Der Volksmund spricht nämlich oft vom “verdienten” Urlaub. Doch muss Urlaub wirklich verdient werden? Die Entscheidung des BAG hat Signalcharakter für andere Arten des Ruhens des Arbeitsverhältnisses, wie zum Beispiel im Fall von Dauerkrankheit, Sabbatical oder Kurzarbeit.

Kongressbericht: Arbeitsrecht 2014

Die Zeitschrift Arbeit und Arbeitsrecht veranstaltete auch in diesem Jahr gemeinsam mit der GDA | Gesellschaft für Marketing und Service der Deutschen Arbeitgeber den „Kongress Arbeitsrecht“. Am 25. und 26. Februar trugen zum neunten Mal namhafte Referenten zu aktuellen Praxisfragen des Arbeitsrechts vor. (Anmerkung der HRM.de-Redaktion: Die Autoren sind Beschäftigte des BDA und erläutern die wichtigsten Ergebnisse der Veranstaltung. | HRM.de dankt Arbeit und Arbeitsrecht für die Publikationserlaubnis).

Unklarheitenregel und Freiwilligkeitsvorbehalt

§ 305c Abs. 2 BGB

1. Wird ein 13. Monatsgehalt im Arbeitsvertrag als „freiwillige Leistung“ bezeichnet, reicht dies für sich allein nicht aus, um einen Zahlungsanspruch des Arbeitnehmers auszuschließen.

2. Die Unklarheitenregel des § 305c Abs. 2 BGB ist mit der Folge eines unbedingten Zahlungsanspruchs anzuwenden, wenn die Auslegung einer formulararbeitsvertraglichen Regelung zumindest zwei Ergebnisse als vertretbar erscheinen lässt und keines der beiden den klaren Vorzug verdient.

3. Eine Vertragsregelung, wonach „die Zahlung eines 13. Gehalts eine freiwillige Leistung der Firma ist, die anteilig als Urlaubs- und Weihnachtsgeld gewährt werden kann“, ist unklar i. S. d. § 305c Abs. 2 BGB.

(Leitsätze des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 17. April 2013 – 10 AZR 281/12

Erhebung einer Kündigungsschutzklage und echte Druckkündigung

§§ 1, 4 KSchG

1. Eine Kündigungsschutzklage ist ordnungsgemäß erhoben, wenn sich aus ihr ergibt, dass der Kläger sich gegen die Kündigung wehren will und für welchen Arbeitgeber er tätig ist.

2. Der Inhalt der Klageschrift ist als Willenserklärung großzügig auszulegen. Dies gilt auch bei anwaltlicher Vertretung.

3. Eine echte Druckkündigung ist Ausdruck eines vom Arbeitgeber verstandenen betrieblichen Erfordernisses.

4. Die Wirksamkeit einer echten Druckkündigung setzt nicht den Wegfall des konkreten Beschäftigungsbedarfs für den gekündigten Arbeitnehmer voraus.

(Leitsätze der Bearbeiterin)
BAG, Urteil vom 18. Juli 2013 – 6 AZR 421/12

Handbuch der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Sozialrecht, Prozess- und Kostenrecht,
Verfahrensrecht, Familienrecht,
Ausländerrecht, Verwaltungsrecht
Von Dr. Björn Harich (Hrsg.), Verlag C. H. Beck,
München 2014, 875 Seiten, Preis: 99 Euro

Die in den letzten Jahren erfolgte – und leider immer wieder veränderte – Grundsicherung für Arbeitsuchende geht auch das Personalmanagement von Betrieben an. Denn mit dem Modell der „Aufstocker“, also derjenigen Personen, die über das ihnen gezahlte Arbeitsentgelt ergänzende Sozialleistungen erhalten, entstehen auch für Personalabteilungen Abgrenzungs- und Beratungsfragen.

Sozialgesetzbuch IX Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen

Von Dirk H. Dau, Prof. Franz Josef Düwell und
Prof. Dr. Jacob Joussen (Hrsg.),
Nomos Verlagsgesellschaft, 4. Auflage,
Baden-Baden 2014, 1.362 Seiten,
gebunden, Preis: 98 Euro

Der Kommentar von Dau/Düwell/Joussen zum SGB IX ist in der vierten Auflage erschienen. Die Herausgeber beklagen die Untätigkeit des Gesetzgebers im Teilhaberecht und betonen, dass der Kampf um das Recht jetzt vor den Gerichten stattfindet. Deshalb widmen sie sich vor allem den Rechtsprechungsänderungen in den letzten drei Jahren seit der Vorauflage.

Datenschutzrechtliche Grenzen bei sozialen Netzwerken: Recruitment-Services

Seitdem sich Ende der 50er-Jahre auch in Deutschland die Investition in Personalberatungs-Unternehmen durchgesetzt hat, hat die Recruiting-Branche ständig an Bedeutung gewonnen. Fanden zuvor die allermeisten Arbeitgeber ihr Personal noch in den eigenen Reihen, ist es mittlerweile üblich, Berater oder unternehmensinterne Recruiting-Abteilungen mit der Recherche nach neuen Mitarbeitern zu betrauen.

Arbeitsverträge (2013 / 2014)

Erfahren Sie, durch welche Maßgaben ein nachvertragliches Wettbewerbsverbotes für Arbeitnehmer unverbindlich wird und wie ein faktisches Arbeitsverhältnis trotz Vetos eines Mitarbeiters gegen einen Übergang seines Arbeitsverhältnisses im Rahmen eines Betriebsübergang auf den Erwerber begründet wird.

Urlaub | Rente | Vorstand (2014)

Bei der Kürzung eines Urlaubsanspruches im Falle eines ruhenden Arbeitsverhältnisses haben Sie keinen Spielraum: Die Kürzung ist gesetzlich grundsätzlich nicht vorgesehen. Details dazu sowie weitere Urteile erfahren Sie aus diesem Beitrag.

Recruiting (2014)

Angenommen, ein Bewerber stellt Sie auf die Probe und schickt Ihnen parallel zu seiner Präsentationsmappe eine fiktive Bewerbung einer Person, die jünger ist als er. Sie laden nur diese fiktive Person zum Gespräch. Kann der Bewerber Sie nun auf Entschädigung verklagen? Lesen Sie die Lösung an dieser Stelle nach.

Betriebsrat (2013 / 2014)

Dieser Newsstream informiert Sie über neue Gesetzgebungen zum Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates bei Umbaumaßnahmen, Krankenrückkehrgesprächen sowie Abmahnungen.

Welche Rentenansprüche Deutsche im Ausland haben

Wer für eine gewisse Zeit oder dauerhaft ins Ausland geht, muss nicht zwangsläufig um seine Rentenansprüche fürchten. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung hin. So sorgen etliche Sozialversicherungsabkommen dafür, dass insbesondere bei einem Job in einem Staat der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR: Norwegen, Island, Liechtenstein) oder in der Schweiz keine Lücken für die Altersvorsorge entstehen. Dasselbe gilt für Länder, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat.

Unternehmer im Unternehmen gefragt?

„Wir brauchen unternehmerisch denkende und handelnde Mitarbeiter“ – das betonen fast alle Unternehmen. Doch können gute Manager zugleich gute Unternehmer – und umgekehrt – sein?

Zulässigkeit eines elektronischen Fahrtenbuches: Die Technik schreitet voran

Zur privaten Nutzung freigegebene Firmenwagen sind bei Beschäftigten äußerst beliebt. Schließlich stellt ihnen der Arbeitgeber meist geräumige Fahrzeuge zur Verfügung, die alle paar Jahre ausgetauscht werden. Der Gedanke an die steuerlichen Konsequenzen steht dabei meist an zweiter Stelle, obwohl es sich um einen geldwerten Vorteil handelt. Für dessen Berechnung hat der Gesetzgeber zwei Varianten zugelassen: Die pauschale 1%-Regelung oder die individuelle Fahrtenbuchmethode. Mit der zunehmenden Technisierung stellt sich die Frage, ob auch die deutlich bequemeren elektronischen Fahrtenbucher den Anforderungen der Finanzverwaltung genügen.

Auch ohne Ehe Geburtsurlaub

Auch wenn ein Mann mit der Kindsmutter nicht verheiratet ist, hat er anlässlich der Geburt Anspruch auf Sonderurlaub, so das Verwaltungsgericht Berlin. Ein Kriminalbeamter beantragte 2011 einen Tag Sonderurlaub, da die Geburt seines Kindes anstand. Mit der Mutter war er nicht verheiratet. Der Antrag wurde abgelehnt.

Mindestlohn mit Ausnahmen

Der Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Andrea Nahles zum Mindestlohn steht und wurde vom Kabinett bestätigt. Damit gilt der Mindestlohn zwar für alle Branchen, aber nicht für alle Personengruppen. Junge Menschen und Langzeitarbeitslose können von der Regelung ausgenommen werden.

Bewegung im Kopf

Wer rastet, der rostet. Das gilt nicht nur für die physische Leistungsfähigkeit. Auch der Kopf braucht „Bewegung“. Doch diese Bewegung fehlt uns dank Fernsehen, Computer und Co immer mehr. Die Warnungen vieler Neurobiologen
vor kollektiver Verdummung sollten wir ernst nehmen. Umso erstaunlicher ist diese Warnung, da wir noch nie so viel über die Funktionsweise des Gehirns und dessen Tranings-Möglichkeiten wussten.

Konkurrenz

Klar, jeder beschäftigt sich mit seinem Mitbewerb. Aber beschäftigen wir uns mit dem „richtigen“ Mitbewerb – mit dem, um den es wirklich geht? Sonja Radatz plädiert in ihrem Artikel dafür, sich mit dem Konkurrenzfeld der Zukunft zu beschäftigen – und da mag der eine oder andere von uns wohl noch kleine Überraschungen erleben.

Märchen für Manager

Neue „Märchen für Manager“ im zweiten Teil der Serie von Jürgen Fuchs: Er wirft einen nachdenklichen Blick auf unseren Umgang mit dem Netz, nimmt unseren Umgang mit dem Statussymbol „Manager“ unter die Lupe, prüft
Alternativen in unserer Informations-Diät und gibt uns zum Schluss noch die Überlegung mit, unsere besten Ideen zu teilen…

Gewerkschaften: Verfassungsrichter billigen Flashmob-Aktionen

Gewerkschaften dürfen im Arbeitskampf weiterhin auf sogenannte Flashmob-Aktionen setzen. Das Bundesverfassungsgericht hat die Klage eines Arbeitgeberverbandes gegen gewerkschaftlich organisierte, streikbegleitende Flashmobs im Einzelhandel nicht zur Entscheidung angenommen.

Vom Verkauf zur Beratung: Eine Instant-Komplettneugestaltung in der Praxis

Ein Handelsunternehmen beschließt, einen ganz neuen Weg einzuschlagen und die Beratung an die Stelle des Verkaufs zu setzen. Und das nicht irgendwann in 3 Jahren, sondern sofort, bei laufendem Betrieb und in einem Unternehmen, das nicht nur ein beachtliches Filialnetz aufweist, sondern auch auf eine jahrzehntelange „Verkaufstradition“ zurückblickt. Unmöglich? So scheint‘s. Sonja Radatz wagte den Versuch.

Neugestaltung eines Teams in der Handelsbranche

Was tun, wenn die Ergebnisse im Handel hartnäckig nicht erreicht werden und ständige Konflikte das Miteinander beherrschen? Sonja Radatz beschreibt in ihrem Artikel, warum sie es in dieser Situation bewusst ablehnte, eine Teamentwicklung durchzuführen und stattdessen gemeinsam mit der Geschäftsführung an der strategischen Neugestaltung arbeitete. Ein Auftrag, der in Mindestzeit erfüllt wurde und überraschenden Erfolg einbrachte.

KochAbo.at: Geniale Rezepte und frische Zutaten direkt nach Hause

Die Online-Plattform KochAbo liefert frische Zutaten und Rezepte direkt nach Hause. Die Folge: Man erspart sich den Einkaufsstress, das mühsame Suchen von Rezepten und kann sich ganz auf die schönen Seiten des Kochens konzentrieren. Schließlich bietet der Alltag schon genug Stress, in der eigenen Küche und am Esstisch soll Ruhe herrschen. „Wir möchten erreichen, dass Menschen, Familien und Freunde gesund essen und Spaß beim Kochen haben. Den stressigen Einkauf nimmt ihnen KochAbo ab“, bringt es Michael Ströck, Autor des Artikels sowie Mitgründer und Geschäftsführer von KochAbo, auf den Punkt.

Der Moment of truth im Handel: Unser Always Connected Customer

Kennen Sie schon den Always Connected Customer? Er lehnt klassische Werbung prinzipiell ab, weil er sich von der Werbung nicht mehr unterbrechen lassen will. Andererseits ist er aber über sein Smartphone adressierbar, wenn es für ihn Vorteile bringt. Die bisherige These „Wer nicht online geht, verliert“ gilt dann nicht mehr: Denn der Always Connected Customer möchte nicht in erster Linie kaufen. Er recherchiert ständig. Er macht sich schlau. Er sucht seinen Vorteil zunächst abseits von Produkten. Er sucht nützliche Informationen um seine Probleme zu lösen. Er möchte auf Fragen gute Antworten. Und erst wenn sein Informationshunger gestillt ist, möchte er kaufen. Und das Interessante daran: Wir sprechen hier von Ihrem aktuellen und zukünftigen Kunden.

Das Ende des Einzelhandels – Die Zukunft des Dienstleisters und Beraters

Was macht der Einzelhandel? Na was wohl: Er verkauft Produkte. Die Frage scheint trivial zu sein, geradezu lächerlich, sie zu stellen. Ich behaupte: So lächerlich ist es gar nicht. Oder anders formuliert: Es ist an der Zeit, im Handel
„out of the box“ zu denken und gerade angesichts des seit Jahrzehnten propagierten Aussterbens des Einzelhandels endlich etwas grundlegend anderes zu tun. Den Internet-Vertrieb gibt es schon, und es gilt nicht, als Einzelhandel diesem nachzueifern und sich in der Preisschraube immer noch weiter nach unten zu drehen. Und es geht auch nicht darum, den Handel wieder zu beleben, spannender zu machen, zu pushen… Sondern es geht darum, ihn durch zukunftsweisende Konzepte zu ersetzen: Nicht IM Handel muss sich einiges tun, sondern DER Handel muss, darf, soll neu gedacht werden.

Nein, es geht NICHT um Handel im Wandel!

Ja klar, das kennen wir doch alle – ist auch nichts Neues: Handel heißt Wandel. Und alle sind stolz darauf, dass sie den Satz fehlerfrei über die Lippen bringen. Sorry, nein, darum geht es mir nicht: Es geht mir eben nicht um (kosmetische) Korrekturen im Handel – hier ein wenig mehr Regaldichte, dort eine eher aufgelockerte Gestaltung, der neue Aufbau von Sonderangeboten, ein neues Flyerkonzept –, sondern schlicht und ergreifend um die Welt NACH dem Einzelhandel.

Konkurrenz von Sonja Radatz

Klar, jeder beschäftigt sich mit seinem Mitbewerb. Aber beschäftigen wir uns mit dem „richtigen“ Mitbewerb – mit dem, um den es wirklich geht? Sonja Radatz plädiert in ihrem Artikel dafür, sich mit dem Konkurrenzfeld der Zukunft zu beschäftigen – und da mag der eine oder andere von uns wohl noch kleine Überraschungen erleben.

Bewegung im Kopf von Siegfried Lehrl

Wer rastet, der rostet. Das gilt nicht nur für die physische Leistungsfähigkeit, meint Siegfried Lehrl. Auch der Kopf braucht „Bewegung“. Doch diese Bewegung fehlt uns dank Fernsehen, Computer und Co immer mehr. Die Warnungen vieler Neurobiologen vor kollektiver Verdummung sollten wir ernst nehmen.

Virtual Power Teams – Portfolio

1. Keynote “Virtual Power Teams – wie Sie virtuelle Teams aufbauen und erfolgreich führen?”
Video English : http://www.youtube.com/watch?v=qh0mi15nD9g
Video Deutsch: http://www.youtube.com/watch?v=u-roQ3ADPpQ
Dauer: 1 Stunde.

2. Executive Coaching
Bei einem zweitägigen Executive Coaching schaffen Sie die Grundlage für ein erfolgreiches Virtual Power Team.

3. Team Coaching
Weiterhin bietet Peter Ivanov ein längerfristiges Coaching an und unterstützt Manager in virtuellen Teams dabei, das besprochene Konzept Schritt für Schritt in die Tat umzusetzen.

Die Erfahrung der eigenen Kindheit zur Mitarbeiterführung nutzen

Können Sie sich noch daran erinnern, welches Glück Sie als Kind oder junger Erwachsener empfunden haben, wenn Sie eine gute Schulnote in einer Klassenarbeit oder Zeugnis erreicht haben? Die folgende Annerkennung einer nahe stehenden Person durch ein Lob hat Sie in Ihrem Tun und Schaffen bestätigt. Wer heute als Erwachsener Kinder hat bekommt immer wieder dieses Empfinden gespiegelt. Es ist ein Grundbedürfnis des Menschen Lob und Anerkennung zu bekommen, um eigene Kraftressourcen nutzen zu können

Ziele formulieren für Dienstleister

Ziele formulieren ist für Führungskräfte von Dienstleistern nicht so einfach wie in der Produktion. Wie sich dennoch auch im Dienstleistungssektor gut Ziele formulieren lassen, ist Thema eines Trainings für Führungskräfte in Nürnberg.

Interim Manager (IM) – Honorare, Mandatsentwicklungen, Branchen

Dr. Vera Bloemer ist Beraterin und Coach am Interim Managementmarkt und hatte in 2008 ein Grundlagenbuch geschrieben: „Top-Kräfte auf Zeit: Aufgaben – Auswahl – Kosten“. In diesem Werk führte sie 40 Provider, also Dienstleister für Interim Manager (IM) sowie deren Gründungsdaten auf, die in Deutschland inzwischen als Marktführer gelten. Bloemers Aufstellung zeigt, dass die meisten Provider in den 90er Jahren gegründet wurden. Ihre Recherchen belegen, dass die Vereinigung von DDR und BRD dem Interim Management den Weg bereitete. Hunderte Manager auf Zeit gingen nämlich vom Westen in den Osten, um Betriebe auf „West“ umzustellen. In einer zweiten, historischen Phase begleiteten IMs Firmen dabei, in die New Economy einzusteigen. Bloemers Arbeit ist heute noch wegweisend. Aktuelle Fakten liefern die jährlichen Studien der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management (DDIM) und Arbeitskreis Interim Management Provider. HRM.de hat Fakten daraus zusammengetragen. Die überraschende News vorweg: HR ist eine der Funktionen, für welche die meisten Mandate vergeben werden.

Wer haftet im Falle eines schadhaften Projektes für Fehler oder Umsatzverluste: Auftraggeber oder Auftragnehmer (IM)?

Seit Ende der 1980er Jahre ist der befristete Einsatz externer Führungskräfte hierzulande für viele Unternehmen ein probates Mittel geworden, unternehmerische Probleme zu lösen. Unternehmen schätzen an den sogenannten Interim Managern vor allem deren kurzfristige Verfügbarkeit und damit die effiziente und schnelle Besetzung einer meist vakanten Führungsposition, um anstehende Projekte zeitnah umsetzen zu können. Mit der Übernahme eines Mandats als Manager auf Zeit übernimmt der Interim Manager – im Gegensatz zum Unternehmensberater – nicht nur eine wesentlich größere Verantwortung, sondern sieht sich auch einem erheblich höheren Risiko gegenüber. Der entscheidende Unterschied betrifft den haftungsrelevanten Aspekt seiner Arbeit.

Konzept: Mitarbeiter smart führen

In vielen Unternehmen ist das Führen mit Zielen zu einer technokratischen Führungsmethode erstarrt; auch weil viele Führungskräfte nicht wissen, in welchen Punkten Ziele positiv auf die Leistung von Mitarbeitern wirken. Dieser Beitrag liefert zu dieser Thematik ein Konzept.

Und plötzlich haben wir Krise. Wie Interim Manager Familienunternehmer unterstützen

In der Vorbereitung der Firmenübernahme sah alles sehr gut aus. Synergien waren offensichtlich und vereint würden die beiden Unternehmen ihre Marktposition wesentlich verbessern. Zwei Tage nach der Bekanntgabe der Fusion drohte die Blase jedoch zu platzen. Geschäftsführung und Berater hatten die Rechnung ohne die Mitarbeiter gemacht. Ein vorgesehener Standortwechsel führte zu heftigen Protesten und man musste sich umgehend von zwei Managern trennen, die den neuen Kurs nicht mitgehen wollten. Die Handlungsfähigkeit war ausgerechnet in dieser kritischen Phase massiv eingeschränkt. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie es weiterging.

SERIE | PAUL WATZLAWICK LESEN: “Man kann nicht nicht kommunizieren”

Paul Watzlawick (*1921 Villach | † 2007 Palo Alto) gehört als Philosoph, Wissenschaftler und Soziologe zu den Pionieren der Kommunikationstheorie im letzten Jahrhundert. Seine Arbeiten haben Professionen wie Coaching den Weg gebahnt und Disziplinen wie die Psychotherapie neu vermessen. Nicole Theissen stellt in einer neuen Serie monatlich bahnbrechende Lehrsätze der Watzlawickschen Philosophie vor und erklärt ihre Übertragung ins tägliche Business. In ihrer Coach-Ausbildung beschäftigt sich die Mannheimer Personalerin intensiv mit Watzlawick.

Lernen ohne Papier an der SHL

Im Frühjahr 2013 starteten die Studierenden der Schweizerischen
Hotelfachschule Luzern SHL den Bildungsgang HF papierlos mit E-Learning- bzw. Mobile-Learning-Tools von CREALOGIX.

Prüfsteine für Interim Mandate im internationalen Business: Kulturelle Unterschiede meistern – Maßgaben und Prüfpunkte

Ein Realfall: Eine chinesische Tochterfirma soll in ein deutsches Unternehmen integriert und dadurch sollen internationale Teams geführt werden, doch der deutsche Projektleiter verzweifelt beinahe: Chinesische Teammitglieder hinterfragen bereits beschlossene Schritte, setzen keine Vorgaben um und ihre Kollegen im deutschen Headquater verstehen nicht, weshalb. Der Interim Manager führt wiederholt als Projektleiter der Fusion Gespräche mit den Chinesen, um ihr Verhalten zu verstehen. Gelingt ihm keine schnelle Lösung, scheitert seine Mission. Derartige Schwierigkeiten sind im täglichen internationalen Business nahezu normal – Kommunikation, Diskussionen, Absprachen und Umgang mit Planungen sowie Verhalten in Konflikten gelten als die Managementbereiche mit den größten Herausforderungen. Dieser Beitrag schildert aus der Sicht von zwei erfahrenen Interim Managern Hintergründe und gebotene Maßgaben. Diese Stichpunkte sollte ein kompetenter Bewerber für ein Interim Mandat benennen und mit persönlicher Erfahrung belegen können.

Digitalisierung: Toyota will Roboter gegen Menschen austauschen, deutsche Industrie erprobt das Gegenteil

Wussten Sie´s: Das „Wissenschaftsjahr“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Los ging´s vor 14 Jahren im neuen Millenium. Damit die Bevölkerung weiß, was Wissenschaft will und tut, gestalten Politik, Wirtschaft und Wissenschaft jährlich ein Motto. 2014 nun ist das Kampagnenfenster für die Digitalisierung der Gesellschaft. Und von dieser Koordinate aus gibt es einen Link zur „Industrie 4.0“, einem Projekt der deutschen Bundesregierung. Dieses soll den Produktionsstandort und den Industriemarkt nämlich in die so genannte vierte, also die digitale Revolution begleiten. Erreicht werden soll eine starke Individualisierung von Industrieprodukten unter den Bedingungen einer hoch flexibilisierten Großserien-Produktion. Unternehmen und Politik versprechen sich davon, am Puls des Weltmarktes weiterhin zu den Gestaltern gehören zu können. Viele Unternehmen haben diesen Begriff bereits begeistert aufgenommen. So erwägt der Sportartikelhersteller adidas nach einem Bericht des e-commerce-Magazins seine Produktion im fernen Osten zurückzufahren, um in der Nähe des Kunden in Minifabriken zu produzieren. Industrie 4.0 weckt Begehrlichkeiten im Management und setzt HR unter Druck, sich mit der Digitalisierung zu befassen. Denn eines ist klar: 4.0 bedeutet für Produktionsmitarbeiter ebenfalls Revolution. Deutschlands Kaderredaktionen „personalmagazin“ und „Personalwirtschaft“ veranstalten auf der PERSONAL Süd 2014 am 21. Mai Podiumsdiskussionen zu Digitalisierung und Industrie 4.0. HRM.de hat Links zur Vorbereitung zusammengestellt und nennt die Messetermine.

Heimliche Überwachungsmaßnahmen des Arbeitgebers

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hatte sich in letzter Zeit mehrfach mit der Thematik der Zulässigkeit von Beweisen im Zusammenhang mit heimlich vom Arbeitgeber erlangten Informationen beschäftigt. Diese wurden zur Begründung von Kündigungen vom Arbeitgeber vorgebracht. Die Frage ist hierbei, ob alles, was der Arbeitgeber weiß, auch in einem arbeitsgerichtlichen Prozess berücksichtigt werden darf? Das BAG hat die Grenzen der heimlichen Beweisbeschaffung und -verwertung in 2013 der Praxis deutlich vor Augen geführt. Dieser Beitrag stellt die wesentlichen Grundsätze der aktuellen Rechtsprechung dar.

Datenschutz-Tipp: Wussten Sie schon, warum der Unternehmenssitz eines Cloud-Anbieters relevant für Ihren Datenschutz ist?

Die Cloud. Ein heute allgegenwärtiger Begriff, der sich seinen Weg in alle Lebens- und Geschäftsbereiche gebahnt hat. Leider gibt es noch immer viele, zum Teil auch berechtigte Missverständnisse, wenn es um den Schutz personenbezogener Daten in der Cloud geht. Auch wenn die Akzeptanz, SaaS-Anbietern Daten anzuvertrauen in Unternehmen wie auch im Privaten wächst, liegt ein korrekter und verantwortungsbewusster Umgang mit Daten darin, wie Details gestaltet werden. Ein Beispiel.

Keine Rückzahlung von Fortbildungskosten bei unwirksamer Klausel

§§ 305 Abs. 1, 306 Abs. 2 und 3,
307 Abs. 1 BGB

1. Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die die Rückzahlung von Ausbildungskosten für jeden Fall einer vom Arbeitnehmer ausgesprochenen Kündigung vorsehen, ohne Kündigungen des Arbeitnehmers auszunehmen, die aus Gründen erfolgen, die der Sphäre des Arbeitgebers zuzurechnen sind, benachteiligen den Arbeitnehmer unangemessen und sind nach § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam.

2. Ist eine Rückzahlungsklausel wegen unangemessener Benachteiligung des Arbeitnehmers nach § 307 BGB unwirksam, kann der Arbeitgeber die Erstattung der aufgewandten Ausbildungskosten regelmäßig nicht nach den Vorschriften über die Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung nach §§ 812 ff. BGB verlangen. Dem stehen Sinn und Zweck des Rechtsfolgensystems des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen entgegen.

(Leitsätze des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 28. Mai 2013 –
3 AZR 103/12

Kündigung wegen Verweigerung einer ärztlichen Untersuchung

§ 72 Abs. 5 ArbGG;
§ 1 Abs. 2 Satz 1 KSchG;
§ 3 Abs. 4 des Tarifvertrags zur Regelung
der Arbeitsbedingungen bei Nahverkehrsbetrieben
im Land Berlin (TV-N)

1. Der Verstoß gegen eine tarifvertraglich geregelte Pflicht des Arbeitnehmers, bei gegebener Veranlassung auf Wunsch des Arbeitgebers an einer ärztlichen Untersuchung zur Feststellung der Arbeitsfähigkeit mitzuwirken, kann je nach den Umständen geeignet sein, eine Kündigung zu rechtfertigen. Hierbei kann von Bedeutung sein, ob sich der Arbeitnehmer in einem entschuldbaren Rechtsirrtum über seine Mitwirkungspflichten befand.

2. Als Vertrauensarzt i. S. v. § 3 Abs. 4 TV-N kann der Arbeitgeber einen Arzt seines Vertrauens für die Untersuchung bestimmen. Dies gilt jedenfalls dann, wenn es sich – zumindest in größeren Unternehmen und Behörden – um einen solchen Arzt oder ärztlichen Dienst handelt, der vom Arbeitgeber allgemein für derartige Begutachtungsaufgaben bestellt ist.

3. Der Arbeitgeber hat den nach § 3 Abs. 4 TV-N begutachtenden Arzt nach billigem Ermessen (§ 315 Abs. 1 BGB) auszuwählen. Macht der Arbeitnehmer rechtzeitig vor oder während der Begutachtung begründete Bedenken gegen die Fachkunde oder Unvoreingenommenheit des Arztes geltend, so kann die Achtung billigen Ermessens je nach den Umständen verlangen, dass der Arbeitgeber einen anderen Arzt mit der Begutachtung beauftragt.

BAG, Urteil vom 27. September 2012 –
2 AZR 811/11

Mitarbeitergewinnung im Web 2.0: Was die Generation Y wirklich anspricht

Von Katharina Schlüter, epubli Verlag,
Berlin 2013, 128 Seiten, Preis: 34,95 Euro

Schon wieder eine Studie über Social Media und Employer Branding? Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht über die Chancen von Facebook und Co. für die Rekrutierung von Mitarbeitern und speziell von Anhängern der Generation Y diskutiert wird. Was aber hält diese Generation – die in den 1980er- und 1990er- Jahren Geborenen – davon, wenn Arbeitgeber im Internet auf Nachwuchskräftefang gehen? Web 2.0 und Social Media scheinen der Ausweg aus dem Dilemma zu sein, ist doch das Internet
die zweite Heimat der Vertreter der Generation Y. Ihre Einstellung gegenüber Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung im Web 2.0 ist bislang kaum erforscht.

Konfliktfeld Homeoffice: Was müssen Arbeitgeber beachten?

Arbeit im Homeoffice gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Bandbreite reicht von komplett ausgestatteten Arbeitsplätzen bis hin zu kleineren Ecken, wo weniger umfangreiche Aufgaben bewältigt werden. Ungeachtet der Ausgestaltung bleibt das Unternehmen für Belange des Daten- und Arbeitsschutzes verantwortlich. Ggf. haben die Beschäftigten einen Anspruch auf Aufwendungsersatz; klare Regelungen vermeiden Konflikte.

Ich – Chef. Leitfaden für Existenzgründer

Von Christa Jäger-Schrödl, Ratgeberliteratur
Verlag/Stuber Publishing Group,
New York 2013, 114 Seiten,
Preis: 9,99 Euro

Der Schritt in die Selbstständigkeit ist attraktiv, aber nicht immer ganz einfach. Christa Jäger-Schrödl hat für Existenzgründer, die diesen mutigen Schritt wagen möchten und auch für die, die sich noch nicht sicher sind, die relevanten Informationen in einem Ratgeber zusammengefasst. Sie wartet mit praxisnahen Tipps und Tricks auf. Betriebswirtschaftliches Wissen ist nicht erforderlich. Aber Begeisterung für neue Ideen sollten die Leser schon mitbringen.

Arbeitsrechtlicher Diskriminierungsschutz: Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und andere arbeitsrechtliche Benachteiligungsverbote

Von Prof. Dr. Gregor Thüsing, LL.M. (Harvard),
Verlag C. H. Beck, 2., neu bearb. Auflage,
München 2013, 489 Seiten, Preis: 49 Euro

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz regelt im gesamten Arbeits- und Zivilrecht das Verbot von Diskriminierung aus Gründen der Rasse, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität. Mit den Auswirkungen im Arbeitsrecht ist das BAG schon vielfach befasst worden, viele Fragen sind noch offen. Hier gibt das Buch wichtige Hilfestellung.

Handbuch für Führungskräfte: Ein Praxisratgeber in Veränderungsprozessen

Von Christoph Abeln, Springer Gabler,
2. Auflage, Heidelberg 2014,
ca. 230 Seiten, gebunden,
Preis: 39,99 Euro

Führungskräfte befinden sich auf einem stetig wandelnden Veränderungs- und Verdrängungsmarkt. Sie stehen gewaltig unter dem Anpassungsdruck, den die Dynamik des Wirtschaftslebens erzeugt und der sich direkt auf die Arbeitsverhältnisse auswirkt. Wie derartige Veränderungen von der Führungskraft bewältigt werden können, beschreibt die vollständig überarbeitete und erweiterte Neuauflage dieses Buches. Zielgruppe sind nicht nur Führungskräfte; auch leitende Angestellte, Manager, Sprecherausschuss-mitglieder und Personalleiter finden aufbereitete Aufgabenstellungen und Lösungsvorschläge.

Transfergesellschaften: Personalabbau mit staatlicher Förderung

Mit der Einrichtung so genannter Transfergesellschaften machten zuletzt die großen Firmeninsolvenzen der Drogeriemarktkette „Schlecker“ und des Baumarktriesen „Praktiker“ Schlagzeilen. Doch nicht nur die Arbeitnehmer prominenter Insolvenzfälle profitieren von diesem staatlich geförderten Instrument, auch mittelständische Unternehmen, die auf Grund betrieblicher Umstrukturierungen Arbeitsplätze abbauen, können dies mithilfe einer Transfergesellschaft lösen. Der folgende Beitrag beleuchtet die Funktionen und das Wesen dieses Instruments und erläutert, inwieweit steuerlich eine Rückstellung für die Kosten einer Transfergesellschaft in der Bilanz des Arbeitgebers passiviert werden können.

Praktikantin hoffte auf Ausbildungsvertrag: 17.000 Euro nachträgliches Gehalt fielen an

Offiziell als Praktikantin beschäftigt, arbeitete eine junge Frau acht Monate lang unentgeltlich in einem Bochumer Rewe-Markt. Ihre Aufgaben entsprachen aber denen einer üblichen Hilfskraft, bestätigte das Arbeitsgericht Bochum nun mit der Folge, dass sie nachträglich Gehalt erhält (Az.: 2 Ca 1482/13). Insgesamt muss der Rewe-Markt für über 1.700 Arbeitsstunden aufkommen.

Waffendeals: Rüstungskonzern verliert Kündigungsverfahren

Der Rüstungskonzern Heckler & Koch hätte zwei Mitarbeiter, die nach Überzeugung ihrer Chefs in einen illegalen Waffendeal verwickelt sein sollen, nicht vor die Tür setzen dürfen. Das entschied das Arbeitsgericht Freiburg (Az.: 12 Ca 154/13, 12 Ca 155/13).

Jetzt ELStAM-Änderungen mit Rückwirkung auf 2013 dringend beachten

Die Finanzverwaltung hat systematische Unregelmäßigkeit in der Abwicklung von Elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen (ELStAM) festgestellt. Dies berichtet aktuell das Portal zur elektronischen Lohnsteuerkarte „Elsterweb“ und gibt Warnhinweise insbesondere für SAP-Nutzer. Dem Bericht zufolge hatte die Behörde jüngst beobachtet, dass mit den Monatslisten März 2014 auch Änderungen der ELStAM mit einer rückwirkenden Gültigkeit für 2013 bereitgestellt werden. Dies entspreche nicht den lohnsteuerrechtlichen Vorgaben. Nach Abschluss der Lohnkonten für Vorjahre (also 2013) sind diese ELStAM nicht mehr in das Lohnkonto des Jahres 2013 zu übernehmen. Es sei davon auszugehen, so Elsterweb, dass diese Konstellationen noch in künftigen Monatslisten enthalten seien.

Krank im Ausland: Versicherte müssen Versicherer verständigen

Sofern bei einer Erkrankung im Ausland die Notrufzentrale der Versicherung nicht verständigt wird, muss ein Versicherter beweisen, dass und woran er tatsächlich erkrankt ist und dass die medizinische Behandlung notwendig war. Das hat ein Urteil des Amtsgerichts München (Az.: 273 C 32/13) ergeben. Im besprochenen Fall musste der Kläger seine Krankenhauskosten in Höhe von mehr als 3.000 Euro selbst zahlen.

Leiharbeit – SV: Nachforderung von Beiträgen: knapp 100.000 Euro

Eine Leiharbeitsfirma muss wegen Unwirksamkeit der Tarifverträge, welche die „Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen“ (CGZP) geschlossen hatte, Gesamtsozialversicherungsbeiträge nachzahlen, soweit die Forderungen noch nicht verjährt sind. So entschied das Sozialgericht (SG) Detmold (Az.: S 6 R 1181/12).

Wahl zum Betriebsrat garantiert keine Verlängerung des befristeten Arbeitsverhältnisses

Ein befristetes Arbeistverhältnis endet auch dann, wenn der Arbeitnehmer zwischenzeitlich zum Betriebsrat gewählt wurde. Dies hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm mit einem Urteil am 05.11.2013 (7 Sa 1007/13) entschieden. Der AGAD – Arbeitgeberverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. begrüßt diese Entscheidung, weist aber auch auf Probleme für die Praxis hin.

Boni | Tarifvertrag | Arbeitsverträge | Aktuelle Rechtssprechung (2013)

Bei der Bestimmung der Höhe von Boni müssen Arbeitgeber auch die Praxis etwaig gegebener Vorjahre berücksichtigen. Die, für die Höhe des Bonusanspruchs maßgebliche Leistungsbestimmung wird dann gemäß § 315 Abs. 3 Satz 2 BGB durch Urteil getroffen. Dieser Beitrag liefert dazu wichtige Details und thematisiert weiterhin unwirksame Befristungsabreden sowie die Folgen einer rückwirkenden Allgemeinverbindlicherklärung eines Tarifvertrages.

Datensicherheit (2013)

Die Daten eines Arbeitnehmers stehen grundsätzlich in der Verfügungsgewalt des Arbeitgebers. Lesen Sie, was passiert, wenn ein Arbeitnehmer Daten seines Benutzer-Accounts in seinem Unternehmen in großem Stil löscht, während er mit seinen Vorgesetzten eine Änderung seines Arbeitsvertrages verhandelt.

Arbeitszeit & -gestaltung | Aktuelle Rechtssprechung (2014)

Auf welcher rechtlichen Grundlage kann ein Arbeitgeber einem Angestellten für dessen mitgebrachten Hund ein Hausverbot erteilen? Und was bedeutet es in letzter Konsequenz, wenn ein Mitarbeiter zwar Nachtschichten aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr leisten kann, ihm die geschuldete Arbeitsleistung aber dadurch aus Sicht des Gesetzgebers dennoch nicht unmöglich geworden ist? Lesen Sie die Antworten jetzt nach.

Betriebsrat | Aktuelle Rechtssprechung (2014)

Dem Betriebsrat müssen bei der Organisationsplanung von betrieblichen Arbeitsschutzmaßnahmen weitgehende Mitbestimmungsrechte eingeräumt werden. Dieser Thread informiert über die entsprechenden Details, und er erläutert außerdem eine wichtige Rechtsänderung zur Wirksamkeit von Betriebsratsbeschlüssen.

Demographie | Aktuelle Rechtssprechung (2014)

Zwischen Januar und März 2014 hat der Gesetzgeber zahlreiche Urteile gefällt, die Arbeitgebern und Arbeitnehmern klare Richtlinien zur Bewältigung familien- und altersfokussierter Arbeit sowie Entlohnung bieten. Es geht konkret um betriebliche Altersrenten, Kinderzuschläge und Erholungsurlaub für Eltern.

Gesundheit und Arbeit

In diesem Artikel lesen Sie, wie ich über die Betrachtungsweise der eigenen Gesundheit denke und über das Zeit Dilemma, das die meisten berufstätigen Menschen beschäftigt.

Creating People Advantage 2014 / Umfrage

Die Studie untersucht aktuelle Trends in den Bereichen:

· HR Data Analytics

· Einfluss der HR auf das Geschäft

· HR-Target Operating Model

· Führungskräfte- und Talentmanagement

· Leistungsstarke HR-Funktion

Anschluss zum „Always Connected Customer“ von Martin Bredl

Es tut sehr weh, wenn Sie merken, dass niemand mit Ihnen spricht. Fast ist es so heute im Verkauf. Eine Studie in den USA (Executive Board) hat herausgefunden, dass die Kaufentscheidung zu 57% getroffen wird, bevor ein Käufer mit einem Unternehmensvertreter Kontakt auf nimmt.

Anschluss zum “Always Connected Customer” von Martin Bredl

Es tut sehr weh, wenn Sie merken, dass niemand mit Ihnen spricht. Fast ist es so heute im Verkauf. Eine Studie in den USA (Executive Board) hat herausgefunden, dass die Kaufentscheidung zu 57% getroffen wird, bevor ein Käufer mit einem Unternehmensvertreter Kontakt auf nimmt.

HR-Software-Report 2014 erschienen

Der HR-Software-Report beschreibt, welche Erfahrungen Unternehmen mit ihrer HR-Software gesammelt haben und für welche Themen sie sich zusätzliche Lösungen wünschen. Er bietet einen Ausblick auf die Entwicklung der HR-IT-Budgets und beschreibt aktuelle Trends in diesem Themenfeld.

Gehaltsanpassungsmatrix (Merit Increase Matrix) mit System -Ergebnisse auf Knopfdruck

Das moderne Tool von Baumgartner & Partner unterstützt Sie bei der kompletten Berechnung der gehaltsrunde abhängig von der Lage des Mitarbeiters im Band und der zugrundeliegenden Leistungsbeurteilung.
Alle Variablen können frei vergeben werden.
Die Diskussion über die Verwendung des Gehaltserhöhungsbudgets wird damit schnell umsetzbar mit hoher Akzeptanz der beteiligten Führungskräfte

“Es gibt keinen Fachkräftemangel, es gibt nur ein Problem der Verteilung”

Fachkräftemangel: „Zu viele Lehrer, zu wenige Azubis“ – so titelte die “Zeit Online” am Donnerstag, 6. März, und stellte eine Studie vor, die zu einem überraschenden Ergebnis kommt: Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sagen, dass vor allem mehr Gymnasiasten eine Ausbildung beginnen müssten – dann würde der Fachkräftemangel in Deutschland womöglich ausbleiben.

Damit allein ist es aber nicht getan, so Lars Wolfram, Mitgründer der 22 Connect AG/Talents Connect aus Köln. Die wirkungsvollste Methode, dem Fachkräftemangel zu begegnen sei – neben der Aktivierung von Frauen und älteren Arbeitnehmern – die richtigen Leute in die passenden Jobs zu holen. Und zwar ab sofort. Damit Unternehmen vor dem Jahr 2030, auf das die genannte Studie sich bezieht, auf qualifiziertes Personal zurückgreifen können. Es gibt nämlich bereits die Technologie, die genau das ermöglichst. Ein wissenschaftlich fundierte Algorithmus soll den Bewerbungsprozess umkehren.

Familienfreundlichkeit durch IT-Tools: So bleiben arbeitende Eltern wirklich am Ball

Mitarbeiter mit Kindern in Elternzeit an virtuelle Arbeitsplätze heranführen – die Vorteile davon wurden schon viel beschworen: Höhere Pro-
duktivität, Arbeitsleistung und Mitarbeiterbindung, mehr Zufriedenheit und Motivation, verkürzte Elternzeit und weniger Reisekosten. Weniger prominent diskutiert wird bislang im technischen Detail: Welche Anwendungen nutzen? Welche miteinander verknüpfen? An dieser Stelle setzte der Vortrag von Sandra Benz und Simone Schuhmacher auf der PERSONAL 2014 Süd in Stuttgart an. Beide arbeiten bei der MFG Innovationsagentur für IT und Medien. HRM.de hat vorab in die Präsentation gesehen und stellt die Lösungen vor, welche die Referentinnen ansprechen werden.

Personalmarketing frisch aufgelegt

In einem Recruiting-Workshop im Mai 2014 in Köln entwickeln HR-Referenten und Recruiter in Zusammenarbeit mit Unternehmensberater Gunther Wolf unternehmensspezifische Lösungen für innovatives Personalmarketing und Recruiting.

Podiumsdiskussion „Low-Performance“: Was wäre, wenn Leistung absichtlich geschuldet würde?

Leisten Arbeitnehmer im Rahmen ihrer Anforderungen weniger gute Arbeit, ist dies oft im laufenden Tagesgeschäft ärgerlich und belastet viele, wenn nicht sogar alle Kollegen. Besonders Kkitisch wird es dann, wenn Low-Performance bedeutet, dass Leistung absichtlich geschuldet wird. Welche Maßnahmen müssen und können Personalmanager also ergreifen, um Mitarbeiter wieder auf Kurs zu bringen? Nützen Gespräche und Leistungsanreize tatsächlich mehr als arbeitsrechtliche Schritte? Klar ist, die zuletzt genannte Option bedeutet in der Praxis, drastisch und abschließend zu reagieren, und sie erfordert eine sorgfältige Dokumentation sowie eine gezielte Herangehensweise. Manchmal ist genau dies aber unausweichlich. Rund um diese Aspekte diskutiert „Arbeit und Arbeitsrecht – Die Zeitschrift für das Personal-Management“ in großer Runde am 20. Mai von 11:20 bis 12:05 auf der PERSONAL Süd in Stuttgart im Praxisforum 5 – Halle 7. HRM.de veröffentlich die Referentenliste.

Die gefährlichsten Stolpersteine im Kompetenz-Management

So wertvoll und nutzenstiftend das Kompetenz-Management für Unternehmen und Mitarbeitende sein kann, so anfällig ist es für Stolpersteine, und zwar in den verschiedensten Bereichen. Grundsätzlich gilt es dabei die inhaltlichen Komponenten zu beachten, aber auch die Anwendung und Einführung im Unternehmen.

BGM: Den natürlichen Plan des Körpers wieder aufnehmen

Kerstin Hardt studierte Sportwissenschaft und Ernährung. Ergänzend dazu absolvierte sie Ausbildungen in NLP, Meditation, Yoga und Qi Gong. Ihren Erfahrungsschatz sammelte sie beim Sportartikelhersteller Puma als Referentin für Fitness und Ernährung. Und sie unterstütze das Fussballteam der Eintracht Frankfurt auf dem Weg zur Leistungssteigerung. Die erfahrene Ernährungs- und Fitnessexpertin gab in einem Interview mit Alexandra Pfirrmann im Vorfeld ihres Keynote-Vortrages auf der Corporate Health Convention in der Messe Zürich (parallel zur Personal Swiss | 8. & 9. April 2014) Einblicke in ihre Arbeitsweise.

Flow im Beruf: Zufriedenheit und Produktivität durch Motivation

Haben Sie sich schon einmal gefragt warum Ihnen bestimmte Tätigkeiten Freude und Zufriedenheit bereiten und andere nicht? Warum haben Sie fast immer Lust ein bestimmtes Hobby zu betreiben, aber oft keine Lust zu arbeiten? Wieso macht manchen Menschen Ihre Arbeit oder Sport Spaß und anderen nicht? Und kann ich es selbst beeinflussen, ob mir meine Arbeit und meine Freizeit Freude, Zufriedenheit und Glück bereitet oder Langeweile und Frustration?

All dies sind Fragen der Motivationspsychologie, die durch die Theorie des Flow-Erlebens (Mihaly Csikszentmihalyi, 1975, 1999) beantwortet werden können. Demnach biete Sie eine tolles Instrument für Führungskräfte aber auch für jeden Menschen, um ein stressfreies, zufriedenes und trotzdem produktives arbeiten zu ermöglichen.

Die Forschung zu meiner Promotion gab mir den Anlass die Flow-Theorie für Motivationstrainings zu nutzen. Da diese in der Praxis sich als sehr erfolgreich erwiesen, schreibe ich im folgenden einen Artikel über die wichtigsten Grundlagen der Flow-Theorie und deren Anwendung im beruflichen Kontext. Alle Erläuterungen zur Flow-Theorie sind im Rahmen von wissenschaftlichen experimentellen Studie geprüft und vielfach veröffentlicht (siehe mein Profil). Ich weise deshalb darauf hin, da mir leider in letzter Zeit auffällt, dass sich in der Weiterbildungsliteratur viele angebliche Experten zu diesem Thema äußern und sich leider in deren Kommentaren zeigt, dass ihr wissen wohl eher aus populärwissenschaftlicher Literatur und eigenen Ideen als aus “echter” psychologischer Forschung stammt.

Employer Branding – der Praxisratgeber

Im soeben erschienenen Buch des Erfolgsautors Gunther Wolf geht es um Employer Branding. In 4 Schritten führt den Autor den Leser des Praxisratgebers ans Ziel: zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität.

Tankgutschein – der Sachbezug zur Mitarbeitermotivation

Warum sind Tankgutscheine bei Arbeitnehmern als zusätzlicher Bonus zum Gehalt so beliebt? In unserem Artikel haben wir zusammengefasst, was die Gründe für die Popularität sind, welche Vorteile der Einsatz von Tankgutscheinen für Arbeitgeber mit sich bringt und welche Alternativen es zu Tankgutscheinen gibt.

HR-Software-Report 2014

Zufrieden mit der Software? Ja, sagen viele Personalmanager. Dennoch schauen sich viele Personalverantwortliche auf dem Markt für HR-Software um und ziehen in Betracht, sich früher oder später für neue Anbieter oder frischere Softwaremodule zu entscheiden. Dieses Ergebnis liefert die Studie „HR-Software-Report 2014“, für die das Magazin personal manager gemeinsam mit den Netzwerkportalen HRM.at und HRM.de grenzüberschreitend Personalverantwortliche aus Österreich und Deutschland befragte. Personalmanager aus der Schweiz hatten sich dieses Jahr kaum beteiligt.

Kaffee, Wasser & Zuckerl: Personal Swiss präsentiert erste Vending-Welt

Die Münzautomaten sind eine Erfindung des Amerikas des 19. Jahrhunderts. In Deutschland stellte der Kölner Schokoladenhersteller Ludwig Stollwerck die ersten stählernen Selbstbedienungsläden auf. In der Schweiz war es der Elektriker Joseph Jeger, welcher in den 1950er Jahren Verkaufsautomaten aufstellte. Bis heute sind diese seither besser unter dem Label „Selecta“ bekannt. Das Geschäft mit Automaten zur Verpflegung aller Art und Getränkespendern wird heute unter dem englischen Fachbegriff „Vending“ subsummiert. Und dafür eröffnet die Personal Swiss ihren Besuchern eine eigene Welt. Spannend dürfte sein, wie sich das klassische Vending-Portfolio – Kaffee, Snacks und Wasser – unter dem immer stärker aufkommenden Gesundheitsmanagement für Mitarbeitende entwickelt. Zuckerl für Besucher: Nespresso, Lyreco, Dallmayr, Coca-Cola, Starbucks, BWT Aqua und andere locken mit Workshops und lukullische Genüssen.

Datenschutz: Nutzung von Google, Piwik & Co ohne Belehrung wettbewerbswidrig

Nach einem Urteil des LG Frankfurt vom 18.02.2014 (Urteil vom 18.02.2014, AZ: 3-10 O 86/12) ist die Nutzung von sogenannten Tracking-Tools, wie zum Beispiel Google, Piwik & Co ohne eine Belehrung über die Nutzung und den Hinweis auf die Widerspruchsmöglichkeiten ein klarer Wettbewerbsverstoß. Derzeit besteht noch eine große Unsicherheit darüber, ob Verstöße gegen das Datenschutzrecht bzw. das Telemediengesetz einen Wettbewerbsverstoß darstellen. Das aktuelle Urteil des LG Frankfurt hat selbstverständlich auch Auswirkung auf Recruiting Plattformen (Bewerber-Portale), die mit sogenannten Tracking-Tools arbeiten. Diese Internetseiten sollten nach dem oben besprochenen Urteil eine Belehrung über die Nutzung von Tracking-Tools und den Hinweis auf die Widerspruchsmöglichkeit enthalten. Wenn diese Hinweise fehlen, kann dieser Umstand ebenfalls abgemahnt werden bzw. kann die Konkurrenz einen Wettbewerbsverstoß geltend machen.

Hinweis der Reaktion: Die Autorin dieses Beitrages hält im Rahmen der Vortragsreihe “HR & IT” auf der PERSONAL 2014 Süd ein Referat über Datenschutz in Personalabteilungen (20.05.2014 | 09:30 – 10:00 Uhr | Praxisforum 1 – Halle 5).

Datenschutz und -sicherheit: Wie HR-Softwareanbieter auf die NSA-Affäre reagieren

Cloud Computing und Bring Your Own Device (BYOD) sind aktuell zwei wichtige Trends im Bereich HR-Software. Doch wie steht es dabei um Datenschutz und Datensicherheit? Im Zuge der NSA-Affäre sind diese Themen verstärkt in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt, auch in der breiten Öffentlichkeit. Wir haben HR-Software-Anbieter und Datenschutzexperten gefragt, was die Hauptsorgen der Kunden in Bezug auf ihre Mitarbeiter- oder Unternehmensdaten sind, wie sie darauf reagieren und welche Aspekte Unternehmer in diesem Zusammenhang bedenken sollten.

Website-Relaunch: eLearning-Anbieter stockt seine kostenlosen Materialien auf

Der eLearning-Anbieter Skillsoft hat seine Website relauncht und präsentiert viele kostenlose Arbeitsunterlagen wie zum Beispiel Whitepapers und Webinare, welche sich durchaus nicht nur um die Produkte des Anbieters drehen. HRM.at hat sich auf der Website umgesehen und stellt interessante allgemeine Webinarthemen kurz vor und verlinkt. Hinweis: Der Anbieter bittet pro Webinar um Ihre Daten zur Anmeldung.

Wissensverlust bei Personalwechsel

Die demografische Entwicklung hat die Zunahme von Berentungen langjähriger Experten und das Ausscheiden von Führungskräften zur Folge. Bis zum Jahr 2020 steigt die Zahl der über 50jährigen Erwerbstätigen um 36.8% an. Der Verlust von Erfahrungswissen wird erheblich sein.

Energie-Balance

Ist die Energie in Balance, klappt es auch mit dem Berufsalltag!
Sympathikus und Parasympathikus sind für die An- und Entspannung unseres Organismus verantwortlich. Mithilfe moderner Messgeräte kann dieses Zusammenspiel sichtbar gemacht und analysiert werden.

Kündigungen abfedern – Sozialpläne gestalten

Wenn andere Lösungen nicht mehr greifen, bleibt Arbeitgebern häufig nichts anderes übrig, als Arbeitsplätze abzubauen und Arbeitnehmer freizusetzen. Will die Unternehmensleitung die sozialen Folgen der Kündigungen abfedern, bietet sich das Instrument des Sozialplans an. Was dieser regelt und wie Sozialplanzahlungen abzurechnen sind, darüber informiert der folgende Beitrag.

Bitte kommen Sie bald wieder! – wie Unternehmen Elternzeitler binden

Fachartikel von Silke Mekat in der Zeitschrift Personal im Fokus erschienen im Heft 2/2014

Laut einer aktuellen Untersuchung der Frauenzeitschrift „Brigitte“ wünschen sich 90 % aller Frauen Kinder, gleichzeitig wollen sie aber finanziell unabhängig bleiben und auch für ihr Alter vorsorgen. Unterstützen Sie als Arbeitgeber diesen Wunsch vieler Mütter und Väter und machen Sie Ihren Elternzeitlern gezielt Angebote, damit sie bald wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Denn Leistungsträger zu ersetzen, kostet Sie viel Geld und Zeit. Lesen Sie, wie es Ihnen gelingt, Ihre gut qualifizierten und eingearbeiteten Mitarbeiter wiederzubekommen.

Familienfreundlicher Wiedereinstieg ein Mittel zur Bindung guter Mitarbeiter

Nur einen einzigen Leistungsträger zu ersetzen kostet ein Unternehmen zwischen 9.500 € für eine Position in einer unteren Einkommensklasse bis hin zu ein bis zwei Jahresgehältern für eine Führungskraft. Familienbewusste Personalpolitik gewinnt daher immer mehr an Bedeutung und ist längst zu einem harten Wettbewerbsfaktor um qualifiziertes Personal geworden.

Schon allein aus betriebswirtschaftlicher Sicht, ist es also nicht vertretbar auch nur eine Mitarbeiterin ungeplant in die Elternzeit zu entlassen.

Neuer Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer stellt auf Arbeitsrechtskongress BDA-Standpunkte vor

Ingo Kramer war seit 2010 Vorstandsvorsitzender der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw). In einem ihrer Projekte diskutierte diese in Kooperation mit der Commerzbank-Stiftung mit Berliner Lehrern, wie sich wirtschaftsethische Fragen praxistauglich in den Unterricht integrieren lassen. Die sdw tritt als einer der größten Bildungsförderer in Deutschland auf. Im November 2013 hat ihr Vorsitzender die Nachfolge von Dieter Hundt auf dem Posten des BDA-Präsidenten angetreten. In dieser Funktion läutete Ingo Kramer den 9. Kongress für Arbeitsrecht in 2014 am 25. Februar in Berlin ein. HRM.de verlinkt zur Rede Ingo Kramers. Die Zeitschrift „Arbeit und Arbeitsrecht“ berichtet als Co-Veranstalter des Kongresses in ihrer Aprilausgabe ausführlich.

Nicht lustig? – Humor erlaubt: Drei Werkzeuge zum Punkten mit Pointen

Wer Vorträge halten oder Workshops leiten muss, steht oft vor einer Herausforderung: Wie lassen sich Inhalte spannend vermitteln? Wie gelingt es, vom grauen Alltag zum farbigen Vortrag zu kommen? Was tun, um ein fachlich wichtiges und manchmal ebenso trockenes Thema raffiniert einzuleiten, witzig zu ergänzen sowie kreativ zu präsentieren? Das alles soll stilvoll und nicht billig wirken und der Bezug zum Thema natürlich vorhanden sein. Zugegeben keine leichte Aufgabe! Doch wenn Humor als Unterstützung und nicht zum Selbstzweck dient, kann es mit etwas Übung gelingen, mit treffenden und zugleich locker dargebotenen Pointen bei den Zuhörern zu punkten.

Zulässigkeit von Gesundheitschecks bei Arbeitnehmern und Bewerbern

So genannte Employment-Screenings und Background-Checks von Bewerbern und Arbeitnehmern sind moderne Schlagworte für ein im Grunde altbekanntes Phänomen. Arbeitgeber möchten grundsätzlich möglichst viel über ihre Arbeitnehmer wissen, insbesondere bevor jemanden eingestellt wird. Der Arbeitnehmer möchte so wenig wie möglich preisgeben müssen. Was darf der Arbeitgeber Arbeitnehmer und Bewerber fragen und welche Gesundheitschecks dürfen durchgeführt und verlangt werden? Dieser Beitrag stellt die wesentlichen Aspekte vor.

Verträge mit Überlassern sinnvoll gestalten

Der Einsatz von Leiharbeitskräften ist in zahlreichen österreichischen Unternehmen eher die Regel als die Ausnahme, wobei Umfang und Dauer der Einsätze sehr unterschiedlich sind. Doch unabhängig davon, ob Leiharbeitskräfte nur ausnahmsweise und kurz oder in großem Umfang und über längere Zeit eingesetzt werden: Die sorgfältige Auswahl des/der Überlassungspartner/s und die damit zusammenhängende Vertragsgestaltung sind wichtige Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit und einen reibungslosen, fairen Ablauf der Überlassung für alle Beteiligten.

Entgelt | Zulagen & Gratifikationen: Aktuelle Rechtssprechung (2013 | 2014)

Keine Sorge: Wenn Sie als Arbeitgeber einen Mitarbeiter nicht davon unterrichtet haben, dass er einen Anspruch auf betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung nach § 1a Abs. 1 Satz 1 BetrAVG hätte, so sind Sie deswegen nicht belangbar. Erfahren Sie Details dazu und weitere Urteile aus diesem Beitrag.

Arbeitsverträge | Rente: Aktuelle Rechtssprechung (2013)

Kennen Sie die Anforderungen an die Schriftform der Befristungsabrede bei mehrteiligem Arbeitsvertrag? Dieser Newsticker liefert die wichtigen Stichpunkte und präsentiert weitere aktuelle Rechtsurteile rund um Arbeitsverträge und Rentenregulierungen.

Recruiting-Plattformen in der Cloud

Mit Recruiting-Plattformen in der Cloud können Unternehmen Bewerbungsprozesse schneller, effizienter und kostengünstiger gestalten. Denn das gesamte Bewerbungsverfahren von der Stellenausschreibung bis hin zur Einstellung kann damit verwaltet und gesteuert werden. Personalabteilungen können mit Hilfe von cloud-basierten Plattformen den gesamten Bewerbungsprozess in einem Tool abwickeln, Stellenangebote erstellen und diese via eines Klicks auf Social Media Plattformen sowie auf Jobportalen und der eigenen Website posten. Um die datenschutzrechtliche Zulässigkeit solcher Recruiting-Management-Tools nach dem deutschen Datenschutzrecht zu beurteilen, ist es nicht nur entscheidend, ob der Sitz des jeweiligen Plattformbetreibers innerhalb oder außerhalb der EU liegt, sondern auch die Frage, wie die Nutzung von Recruiting-Plattformen innerhalb eines Konzernverbundes aussieht.

Gesetzliche Urlaubstage: Amerikaner am schlechtesten dran

„Österreicher müsste man sein.“ So lautet der zugespitzte Wunsch in einem unlängst erschienen Beitrag der Washington Post. Anlass dafür sind die zahlreichen bezahlten gesetzlichen freien Tage in der Alpenrepublik. Insgesamt sind es 22 Urlaubstage sowie 13 Feiertage. Das berichtet das Nachrichtenportal www.pressetext.com. Wie aus einer Studie des US-Thinktanks Center for Economic and Policy Research hervorgeht, ist Österreich gemeinsam mit Portugal unter den Industrienationen Spitzenreiter in dieser Kategorie. In den USA sind hingegen weder bezahlte Urlaubs- noch Feiertage gesetzlich verankert.

Übernahme von Fort – und Weiterbildungskosten durch den Arbeitgeber: Bereicherung versus Arbeitgeberinteresse

Anlässlich von Lohnsteueraußenprüfungen des Finanzamtes oder der Betriebsprüfung der Deutschen Rentenversicherung kommt es zwischen den Kontrollbeamten und den Personal- oder Steuerbüros oftmals zu Diskussionen, ob bestimmte Leistungen, die ein Arbeitgeber seinem Mitarbeiter gewährte oder gewährt, lohnsteuer- oder beitragspflichtiger Arbeitslohn sind. Heute zeigen wir Ihnen, wie vom Arbeitgeber getragene oder übernommene Fort- oder Weiterbildungskosten in der Sozialversicherung beitragsrechtlich behandelt werden müssen.

Verordnung von Fahrtenbuch

Wird einer Ihrer Firmenwagen geblitzt und unterstützen Sie die Behörden bei der Ermittlung des Fahrers nicht ausreichend, kann Ihnen die Führung eines Fahrtenbuchs verordnet werden. Mit diesem Urteil hat das Verwaltungsgericht Neustadt den Eilantrag eines Unternehmens abgewiesen.

Betriebsrat: Nachtzuschlag ohne Nachtarbeit

Betriebsrate, die ohne die Übernahme dieser Tätigkeit in der Nacht arbeiten wurden, erhalten wie ihre nachts tätigen Kollegen Nachtzuschläge. Das hat das Landesarbeitsgericht Köln im Fall eines Möbelhauses entschieden. Der Kläger gehört der Logistikabteilung an, deren Vollzeitkräfte spätestens um vier Uhr früh mit der Arbeit beginnen.

Google Maps darf ohne Zustimmung des Betriebsrats genutzt werden

Arbeitgeber dürfen für ihre Reisekostenabrechnung einen Routenplaner aus dem Internet einsetzen, ohne dass der Betriebsrat hierrüber mitbestimmen darf. Weil immer ein Mensch die Entfernungsangaben überprüfen muss, fehlt es an der für die Mitbestimmung notwendigen Leistungs- oder Verhaltenskontrolle durch eine technische Einrichtung. Das hat das Bundesarbeitsgericht im Fall eines Logistikunternehmens entschieden (Az.: 1 ABR 43/12). Geklagt hatte der Betriebsrat, der mit der Verwendung von „Google Maps“ zu Abrechnungszwecken nicht einverstanden war.

Sperrzeit beim Abschluss einer Aufhebungsvereinbarung

§ 159 SGB III

Schließt ein Arbeitnehmer mit seinem Arbeitgeber eine Aufhebungsvereinbarung zur Vermeidung einer betriebsbedingten Kündigung, tritt auch bei Vereinbarung einer Abfindung keine Sperrzeit ein – dies gilt auch bei schwerbehinderten Arbeitnehmern. Dabei ist nicht zu prüfen, ob die drohende Arbeitgeberkündigung rechtmäßig wäre.

(Leitsatz des Bearbeiters)
BSG, Urteil vom 2. Mai 2012 –
B 11 AL 6/11 R

Altersdiskriminierung durch einen Sozialplan

§ 75 Abs. 1 BetrVG;
§§ 7 Abs. 1, 10 Satz 3 Nr. 6 AGG

1. Rentennahe Arbeitnehmer können von den Leistungen eines Sozialplans ausgeschlossen werden, wenn sie – ggf. nach Bezug von Arbeitslosengeld – rentenberechtigt sind. Das gilt auch, wenn die Rentenberechtigung sich nicht unmittelbar an das Ende des Arbeitslosengeldzeitraums anschließt, sofern mit dem Sozialplan die wirtschaftlichen Nachteile des Übergangszeitraums ausgeglichen werden.

2. Es ist weder nach dem AGG noch nach der Gleichbehandlungsrichtlinie geboten, in einem Sozialplan für rentennahe Arbeitnehmer eine Abfindung vorzusehen, die mindestens die Hälfte der Abfindung rentenferner Arbeitnehmer beträgt.

(Leitsätze des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 26. März 2013 – 1 AZR 813/11

Vergütung von Umkleide- und Wegezeiten: Berufskleidung

Wer bestimmt, welche Art von Berufskleidung ein Arbeitnehmer tragen muss bzw. soll? Hat der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht? Wie lange dauert es, die Uniform, Schutzkleidung oder den Kittel mit dem Firmenlogo anzulegen? Wird diese Zeit vom Arbeitgeber vergütet? Wie verhält es sich, wenn die Umkleide vom Arbeitsplatz zehn Minuten entfernt ist? Und muss sich der Arbeitnehmer eigentlich auf der Toilette umziehen, wenn es keine Umkleide gibt?

Strategie-Leitfaden

Von Ignaz Furger, WEKA Business
Media AG, Zürich 2013,
360 Seiten, gebunden,
Preis: 79 Euro

Getreu dem Motto „Mitarbeiter sind die besten Strategen“ werden Unternehmensstrategien weitgehend durch das eigene Personal erarbeitet. Das Knowhow und die Erfahrung der Beschäftigten sind für die Unternehmen wichtige Erfolgsfaktoren. Zudem motivieren selbst erarbeitete Strategien zur Umsetzung mit großem Engagement.

Arbeitsrechts-Handbuch

Von Dr. h.c. Günter Schaub † (Hrsg.),
15., neu bearbeitete Auflage, Verlag C. H. Beck,
München 2013, 3.034 Seiten, gebunden,
Preis: 109 Euro

Der Namensgeber, Dr. Günter Schaub, ist am 18.4.2013 im Alter von 80 Jahren verstorben. Sein Wirken und Name bleiben der Nachwelt in jedem Fall weiter erhalten und in bester Erinnerung: Das von ihm 1972 begründete und seit der 14. Aufl . von den BAG-Richtern Prof. Dr. Ulrich Koch, Dr. Rüdiger Linck und Dr. Jürgen Treber sowie LAG-Richter Hinrich Vogelsang fortgeführte Werk ist der bewährte und renommierte Klassiker unter den Arbeitsrechtshandbüchern, wie 15 Auflagen und zahlreiche Zitate belegen. Der Vorteil des Buches liegt auf der Hand: Es stellt das gesamte Arbeitsrecht, das durch zersplitterte Rechtsquellen und beinahe unübersehbares Richterrecht – sowohl national als auch neuerdings durch EU bzw. EuGH – geprägt ist, in einem Band systematisch dar.

Die 10 Gebote zur Vermeidung von Managerhaftung: Organ- oder Manager-Haftpflichtversicherung ungeregelt

Managerhaftung ist vor allem in Krisenzeiten die raue Wirklichkeit. Sie bedeutet angesichts hoher Schadens- und Strafsummen eine reale Gefahr für Geschäftsführung, Vorstand und Aufsichtsrat. Auch wenn Manager nicht das unternehmerische Risiko tragen, so stehen sie doch im Verhältnis zur Gesellschaft, zu den Gesellschaftern und unter gewissen Voraussetzungen zu Dritten für schuldhafte Pflichtverletzungen ein.

Selbst wenn der Abschluss einer Directors- and Officers-Versicherung (D&O-Versicherung; auch: Organ- oder Manager-Haftpflichtversicherung) zu einer Risikoverringerung für Gesellschaft und Manager führen soll, drohen zumindest dann finanziell ruinöse Folgen, wenn die Deckungssummen nicht ausreichen. Zudem kann es schnell zu Interessenkonflikten kommen, wenn Aufsichtsräte und Vorstände im Rahmen eines Haftungsprozesses sich wechselseitig die Verantwortung zuweisen.

Sind Mitarbeitergespräche ein Kerninstrument guter Führung?

24 Prozent der Arbeitnehmer haben laut einer aktuellen Gallupp Studie bereits innerlich gekündigt. Ganze 61 Prozent machen “Dienst nach Vorschrift”, ihre Bindung an den Arbeitgeber ist entsprechend gering. Der volkswirtschaftliche Schaden durch die fehlende Motivation soll sich auf über 100 Milliarden Euro belaufen.
Hier kann das Mitarbeitergespräch helfen Fachkräfte zu binden.

Unsichtbare Faktoren die Einfluss auf die Umsatzzahlen haben

Sitzen Ihre Mitarbeiter am richtigen Platz? Bringen Sie optimale Leistungen?
Das klingt erst mal sehr technisch, doch so ist es nicht gemeint. Wenn sich der Mensch wohl fühlt in seinem Umfeld, dann kann er sehr viele Aufgaben in kurzer Zeit erledigen. Wie ist Ihr Betriebsklima? Welchen Kommunikationsstil pflegen Sie? Jeder Mensch hat Stärken und entsprechend dieser Stärken setzen Sie ihn am besten in Ihrer Firma ein.

Neuausrichtung der HR-Organisation: Das ausreichende Maß finden

Aufgrund sich ständig wandelnder Märkte und Unternehmen wird eine Neupositionierung der HR-Organisation künftig eher die Regel als die Ausnahme sein. Dies betrifft sowohl Konzerne als auch mittelständische und kleinere Unternehmen in gleichem Maße. Dabei geht es nicht um „Insel-Maßnahmen“ zur internen HR-Optimierung ohne Businessbezug. Vielmehr müssen Geschäfts-relevante Gründe vorliegen, um die Personalabteilung mit ihrer Strategie und Organisation sowie ihren Prozessen und Services entlang dieser Businessorientierung neu auszurichten. Aber was genau soll nun in welchen Zustand transformiert werden, und wie?

Wolfgang Jetter: High-Energy-Organisationen. Wie Unternehmen ihre Potentiale entfalten

Wolfgang Jetter ist Diplom-Psychologe mit eigenem Beratungsunternehmen – die Jetter Management GmbH in St. Gallen. Zuvor war er in einigen Funktionen im Personalmanagement bei BMW tätig. Eine zweite Karriere schloss er daran als Berater an, unter anderem bei Roland Berger Strategy Consultants. Sein aktuelles Unternehmen gründete Jetter am renommierten Malik Management Zentrum St. Gallen. Dieser Werdegang ist es denn auch, der über Jetters Buch aufmerken lässt. Der Titel „High-Energy-Organisationen“ – als Frontbild dient ein dramatisches Sprungszenario eins Schattenmannes über einem Abgrund vor Sonnenaufgang – vermittelt den Eindruck, dass hier das geballte Wissen der Hirnforschung und der Positiven Psychologie als konzentrierter Lektürecocktail geboten werden: Noch mehr Power! Das allerdings ist Marketing. Wolfgang Jetter präsentiert ein besonnenes Buch, in dem er Allgemeinsätze aus HR und Management mit Fakten aus der Neuroforschung so verbindet, dass sie sich ganz neu lesen, bzw. Kritiker einzelner Sätze nun überzeugt werden dürften. Diskussionen dürfte dieser Hauptthemenstrang auslösen: Der Mensch braucht – wissenschaftlich erwiesen – Energien für alle seine Werke; emotionale, geistige, körperliche und – Achtung: spirituelle. Der Autor zeigt praktisch, welche Energie warum bei gewissen Tätigkeiten abfällt und wie sie regeneriert werden können. HRM.de empfiehlt das Buch und stellt einige Thesen vor.

Kompetenzentwicklung

K o m p e t e n z e n t w i c k l u n g > die Stellschraube zum Erfolg

Kompetenz fördert die Souveränität, Kreativität und Qualität bei der Erzielung von Arbeitsergebnissen.
Die RolWe Consulting Group unterstützt hierbei strukturiert und zielführend Teams, Führungskräfte und Einzelpersonen.
Wir stehen Ihnen mit den unterschiedlichsten und jeweils bedarfsgerechten Tools wie z.B. Seminaren, Workshops, Trainings- und Qualifizierungsprogrammen zur Verfügung.
So bieten wir Ihnen die Möglichkeit, die Ablauf-und Aufbaustrukturen Ihres Unternehmens zu reflektieren und diese professionell zu optimieren.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern auf dem Weg zu mehr Erfolg.

Studie belegt: Höchstleistungen beruhen auf Kooperation, weniger auf Machtausübung

Olympia, heldische Filme wie der Blockbuster „300: Rise of an Empire“ und die Stilisierung von Sportlern zu Übermenschen wurzeln in einem alten, feudalistischen Weltbild: Erst im Kampf kehrt der Mensch seine stärksten Seiten heraus. Ob sich diese Ideologie in neuen digital geprägten Gesellschaften und Unternehmen behaupten wird, hängt davon ab, wie stark der neue Sozialismus – gelebt durch und in Communities – die Realität durchdringen wird; und mit welchem Ziel. In jedem Fall dürfte die martialische Kampfpropaganda Bühnen verlieren. Das lässt eine Studie des Wirtschaftspsychologen Wolfgang Scholl vermuten, die der Experte unter Wissenschaftlern aus der Gen- und Nano-Forschung durchführte. Scholl ist Professor an der Humboldt Universität Berlin; er konnte zeigen, dass Höchstleistungen auf Kooperation und weniger auf Machtausübung zurückzuführen sind. HRM.de stellt die Studie aus dem Jahr 2009 vor.

Human resources of the future: Ray Kurzweils Timeline zur Wandlung des Menschen

Ray Kurzweil – Director of engeneering bei Google – hat eine Timeline aufgestellt, derzufolge Menschen im Jahr 2035 Hybriden aus biologischer und nicht-biologischer Intelligenz sein werden. Über die Schnittstelle von Medizin und Gesundheit will der Googelianer den Menschen an die Informationstechnologie anschließen. Technische Entwicklungen für insbesondere behinderte Menschen sollen dabei helfen, Akzeptanzprobleme in der Gesellschaft auszuräumen. Im weiteren Sinne ist der “alte” Mensch für Ray Kurzweil ein behinderter, weil minderbegabter Mensch, dessen Optimierung die künftige Aufgabe von Wirtschaft und Gesellschaft sein sollte.

Humane Ressourcen digitalisieren: Ray Kurzweil, Director of Engineering bei Google – spricht sich für Schnittstellen zwischen Mensch und Computer aus

Ray Kurzweil ist eine der weltweiten Gallionsfiguren für artifizielle Intelligenz. Er wurde von Bill Clinton mit der “National Medal of Technology” ausgezeichnet und hat aktuell die Position des Director of Engineering bei Google inne. Er spricht sich in seiner Arbeit für den Anschluss des Menschen an die Maschine aus. In Vorträgen und einer philosophischen Videoserie erklärt er seine Visionen zur Erweiterung menschlicher Intelligenz durch neue Schnittstellen zu Computern. Sein erklärtes Ziel ist es, “neue Lernressourcen in Unternehmen” zu erschließen und so Businesses effektiver zu machen. HRM.de hat Kurzweils Beiträge gesichtet, präsentiert seine Kernaussagen und verlinkt zu Videobeiträgen.

Zypries: Digitale Wirtschaft ist Wachstumsbranche – Beschäftigung und Umsätze sind die zentralen Polit-Maßgaben

Die digitale Wirtschaft ist ein weltweiter ökonomischer Wachstumsmarkt, gerät in Deutschland aber an Grenzen, weil Bürger und Unternehmen befürchten, dass mit ihren Daten Missbrauch betrieben wird. Das Bundeswirtschaftsministerium möchte nun Anstrengungen unternehmen, um das zu ändern, denn die ITK-Branche baut ihre Position im Weltmarkt aus, wie ein Bericht ergibt, den die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries Ende Februar gemeinsam mit dem Institut für Markt- und Meinungsforschung TNS Infratest und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim in Berlin vorstellte. Der “Monitoring Report Digitale Wirtschaft 2013“ gilt als ein wichtiger Gradmesser für die Leistungsfähigkeit des IKT-Standorts Deutschland.

Ideen-Scout: Februar 2014

Das Magazin „enorm – Wirtschaft für den Menschen“ verbindet in seiner Berichterstattung Wirtschaft mit Ethik und stellt Unternehmen sowie Persönlichkeiten vor, die neue Wege mit klassisch humanitären Werten anlegen. Die Autoren präsentieren Herangehensweisen und Strategien, die sich vom Mainstream abheben und innovative Möglichkeiten aufzeigen, um positive sowie nachhaltige Veränderungen in der Gesellschaft und der Umwelt herbeizuführen. In diesem Monat geht es unter anderem um eine Agentur, die Mitarbeiter ihre Gehaltsmodalitäten selbst bestimmen lässt und einen Jungunternehmer, der mittels einer Stiftung Talente castet.

Von Macht geprägte Nähe ist übergriffig

E-Mails checken im Urlaub, Überstunden schieben am Wochenende, Erreichbarkeit auch nach Feierabend: Die Verfügbarkeit rund um die Uhr, die Unternehmen heute von ihren Mitarbeitenden erwarten, ist ein klarer Übergriff in die persönliche Intimität. Gleichzeitig sinkt die Loyalität der Arbeitgeber, schliesslich sind Angestellte jederzeit kündbar. Dieses Missverhältnis war Thema der vierten Changetagung der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) an der Uni Basel.

[Auszug]
«Organisation und Intimität» – das Thema der FHNW-Tagung klingt auf den ersten Blick verwirrend. Welche Form der Intimität ist gemeint und was haben Organisationen mit Intimität zu tun? Um es gleich vorwegzunehmen: Nein, es geht nicht um intime, körperliche Beziehungen zwischen Chefin und Abteilungsleiter oder im Team. Vielmehr will der Titel den Umgang mit Nähe und Verfügbarkeit im organisationalen Alltag beleuchten. Wie vielschichtig das Thema tatsächlich ist, zeigte das abwechslungsreiche Programm der Changetagung. Die Intimität im Rahmen des Unternehmertums wurde während der zwei Tage von hochkarätigen Referentinnen und Referenten wie Peter Heintel, Peter Fuchs, Rudolf Wimmer oder Karin Lackner aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. So bezeichnete Peter Heintel, Philosoph an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt für Philosophie und Gruppendynamik, die Intimität als «ständige Hintergrundsmelodie, welche Leistung und Funktionalität begleitet».

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2014

HR als Gestalter von Veränderungen

Die grösste Herausforderung, der Unternehmen heute gegenüberstehen, ist die Notwendigkeit ständiger Anpassung an ein sich rasant veränderndes Umfeld. Aufkommende Tendenzen müssen frühzeitig erkannt und laufend neue Wege in der Geschäftsabwicklung gefunden werden. Mit anderen Worten: Mitarbeitende müssen sich an einen fortwährenden Wandel gewöhnen. Dabei kommt HR eine neue Rolle zu – auch in der Kommunikation..

[Auszug]
Der HR-Manager am Telefon des Beraters tönte besorgt: «Wir haben einen neuen CEO, der unsere Unternehmenskultur so rasch wie möglich ändern will. Die Mitarbeitenden sollen positiver denken und Probleme kreativer lösen. Wir brauchen jemanden, der ein paar Workshops durchführt und unseren Leuten sagt, was sie tun müssen.» Zwar kann man organisatorische Strukturen und Prozesse rasch anpassen. Eine kulturelle Veränderung, welche das Verhalten der Mitarbeitenden grundlegend ändert, lässt sich jedoch nicht über Nacht mit einem simplen Workshop bewerkstelligen.

Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2014

Genau hinsehen lohnt sich

Veränderungen lassen sich nur erfolgreich realisieren, wenn die betroffenen Mitarbeitenden und Führungskräfte mit im Boot sind. Eine Binsenwahrheit. Aber weiss das verantwortliche Management, ob das so ist? Und falls nicht, woran es mangelt? Die Travelwindow Group hat mithilfe des «Change Eye» ihre strategischen Veränderungsprozesse geprüft und dabei Interessantes entdeckt.

[Auszug]
Die Atmosphäre ist betriebsam, die Stimmung locker, das Durchschnittsalter der rund 50 Mitarbeitenden liegt bei 28 Jahren. Die zum Migros-Konzern gehörende Travelwindow Group betreibt das Online-Reiseportal travel.ch. Auf den ersten Blick deutet nichts darauf hin, dass das Unternehmen in den vergangenen anderthalb Jahren tiefgreifende Veränderungen durchlaufen hat.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2014

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Wie kann man das in der Organisation vorhandene Potenzial entfalten und im Team eine erfolgreiche Zukunft planen? Im Rahmen einer Lern- und Transferleistung an der Kalaidos Fachhochschule hat Philippe Daucourt, Leiter eines Alters- und Pflegeheims, einen Veränderungsprozess angestossen. Dies geschah nicht im klassischen Change-Management-Stil, sondern mit starker Beteiligung der Mitarbeitenden.
Im Gespräch mit René Weber, Leiter des Instituts für Leadership und HR an der Kalaidos Fachhochschule, erörtert er sein Vorgehen.

[Auszug]
René Weber: Herr Daucourt, vor rund drei Jahren haben Sie im Alters- und Pflegeheim gemeinsam eine neue Unternehmensphilosophie erarbeitet. Vergangenes Jahr gab es nun eine Fortsetzung.

Philippe Daucourt: Ja, genau. Der damals durchlaufende Prozess hatte uns zwar im Grossen vor Augen geführt, wohin wir wollen. Jedoch lag immer noch Potenzial brach, die Zusammenarbeit über die Bereichsgrenzen hinweg zu optimieren. Ich wollte mit meinem Team vor allem daran arbeiten, wie wir die Philosophie besser im Arbeitsalltag verankern können.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2014

«Wir wollen Perspektiven bieten»

Andrea Wiedemann leitet den Zentralen Personaldienst (ZPD) des Kantons Basel-Stadt. Im Interview mit Persorama gibt sie Auskunft über die speziellen Herausforderungen im öffentlichen Dienst. Nachwuchsförderung und Talentmanagement sind dem ZPD ein besonderes Anliegen: Dank des internen Laufbahnprogramms gelingt es, 60 Prozent der Kadermitarbeitenden aus den eigenen Reihen zu rekrutieren.

[Auszug]
Persorama: Sie leiten seit fünf Jahren den Zentralen Personaldienst (ZPD) des Kantons Basel-Stadt. Was genau sind dabei Ihre Aufgaben?

Andrea Wiedemann: Der ZPD unterstützt den Regierungsrat bei der Definition und Umsetzung der Personalpolitik und der Personalstrategie von Basel-Stadt. Zudem unterstützen wir die Personaldienste der Departemente bei der Umsetzung der Personalarbeit.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2014

Strategien für die Arbeitswelt von morgen

PwC Schweiz geht innovative Wege und optimiert seine Personalkosten durch die Erhöhung des Headcounts. Das ist möglich dank der Einführung von neuen, flexibleren Anstellungsformen. Diese erlauben es, den Mitarbeiterbestand der Auftragslage anzupassen, ganz ohne Entlassungen. Die Zauberformel lautet: Contingent Workforce.

[Auszug]
Aktuell verändern zwei Entwicklungen die Arbeitswelt und stellen die Unternehmen sowie deren HR-Abteilungen vor enorme Herausforderungen: Einerseits führen Globalisierung und steigende Kundenanforderungen zu einem immensen Konkurrenz- und Kostendruck. Die andere Entwicklung spielt sich innerhalb der Unternehmen ab, also in deren Belegschaft.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2014

Arbeitgeber sind künftig stärker gefordert

Wie entwickelt sich die Invalidität in Zukunft? Diese Frage stand im Fokus einer Studie, die PKRück in Zusammenarbeit mit dem Institut für Versicherungswirtschaft und dem Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis der Universität St. Gallen durchgeführt hat.

[Auszug]
Im Ergebnis gehen die zur Studie befragten Experten mehrheitlich von einer stabilen bis leicht rückläufigen Gesamtentwicklung der Invalidität aus. Die Analyse der einzelnen Einflussfaktoren auf das Invaliditätsrisiko zeigt jedoch, dass die derzeitige Entwicklung der tiefen IV-Neurenten möglicherweise nicht nachhaltig ist und allenfalls wieder mit einer steigenden Invalidisierung gerechnet werden muss.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2014

Führen mit Liebe oder durch «Drachentöten»?

Der Mix aus Wissenschaft und Praxis macht es möglich, notwendige Veränderungen in Unternehmen anzustossen: Die moderne Hirnforschung zeigt auf, wo noch ungenutzte Potenziale schlummern und wie Führungskräfte diese bei ihren Mitarbeitern wecken können.

[Auszug]
Auch dieses Jahr war die grosse Beliebtheit des traditionellen Berner HR- und Wirtschaftsforums ungebrochen: Mehr als 1100 Gäste fanden sich im Kursaal Bern ein, wo sich alljährlich die Wirtschaftsund HR-Szene trifft. Das Leitthema «Potenzialentfaltung in der Führung» mit Referat und anschliessender Diskussion fand grosse Resonanz.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2014

Loyalität bleibt ein Kriterium für Erfolg

Individualisierung, Flexibilisierung, demografischer Wandel, Globalisierung, Internationalisierung sind Megatrends, die Auswirkungen auf die Zukunft der Arbeitswelt und der Führung haben. Im Projekt «Think Tank Future of Leadership» wurden diese Megatrends mit höchst interessanten Vordenkern und erfolgreichen Führungspersonen vornehmlich aus dem innovativen Umfeld von Silicon Valley (USA) beleuchtet. Dabei zeigte sich, welche Auswirkungen aus diesen Trends für die Zukunft der Führung erwartet werden.

[Auszug]
Welche Bedeutung hat «Loyalität» in der Zukunft unserer Arbeitswelt und welche Herausforderungen ergeben sich hieraus für Führungspersonen? Dieser Aspekt wird im vorliegenden Beitrag im Besonderen herausgegriffen. Als Grundlage für die Reflexion von Aussagen aus den Interviews wird die Betrachtungsperspektive des psychologischen Vertrags gewählt. Dabei geht es im Kern um unausgesprochene Erwartungen und Versprechen, die unter anderem auf Vorerfahrungen und allgemeinen Werthaltungen der Mitarbeitenden beruhen und oftmals in loyalem Verhalten münden.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2014

Sozialplanpflicht neu eingeführt

Nachdem das Schweizerische Recht bis zum 31. Dezember 2013 keine Pflicht zum Abschluss eines Sozialplanes kannte, hat sich dies im Zuge der Teilrevision des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) geändert. Das neue Sanierungsrecht ist am 1. Januar 2014 in Kraft getreten. Wann sind Arbeitgeber nun verpflichtet, einen Sozialplan mit den Arbeitnehmern zu verhandeln und, welche Themen sind in einem solchen Sozialplan geregelt?

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2014

Mit «Frechmut» neue Dialogformen entdecken

Xing. Kununu. LinkedIn. Oder gar Facebook? Die bunte Social-Media-Welt hält das HR auf Trab. Auf dem Arbeitsmarkt kommt aber noch wenig an. Doch worauf warten? Social Media ist kein Trend, sondern unumkehrbare Realität, eine Revolution in der Kommunikation und der Vernetzung von Menschen und Organisationen. Das HR tut gut daran, bei dieser Entwicklung nicht aussen vor bleiben. Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) setzen im HR seit zwei Jahren Facebook als ein Element ihrer Personalmarketingstrategie ein – ein Erfahrungsbericht.

[Auszug]
Die Verkehrsbetriebe Zürich, ja die ganze Branche des öffentlichen Verkehrs, wirken nicht per se als Magnet für Fachkräfte, Spezialistinnen und Führungstalente. Dass die VBZ über 50 spannende Berufe anbieten, in einer Wachstumsbranche tätig sind und die Bewältigung der Mobilität viel Raum für Innovationen lässt, wird auf den ersten Blick nicht wahrgenommen. Die VBZ müssen auf sich als attraktive Arbeitgeberin aufmerksam zu machen, indem sie das tun, was in Kinderstuben und in der Kommunikation seit Jahrzehnten funktioniert: Sie erzählen Geschichten.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2014

Direktansprache ist die neue Königsdisziplin

Das Stelleninserat hat zwar noch längst nicht ausgedient, doch müssen HR-Fachleute heute weit mehr beherrschen, wenn sie erfolgreich Spitzenkräfte rekrutieren wollen. Strategische Vorteile bietet die aktive Direktansprache passender Kandidaten – nicht nur über externe HR-Dienstleister, sondern auch durch Spezialisten wie zum Beispiel «Inhouse Headhunter».

[Auszug]
Schon seit Ende der 1990er-Jahre bereitet Personalexperten Kopfzerbrechen, wofür McKinsey damals einen Begriff prägte, den die Berater 2011 zum neuen «War for Talent» aktualisierten. Neu ist, dass HR-Manager heute nicht mehr nur um junge Absolventen, sondern je nach Marktlage um unterschiedliche Gruppen von Arbeitnehmenden ringen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2014

Aktiv und gezielt auf Talente zugehen

Geeignete Kandidaten aktiv für offene Stellen ansprechen: Soziale Netzwerke erleichtern ein solches Vorgehen. Gleichwohl gilt es dabei, bestimmte Regeln zu beachten und eigene Schwerpunkte in der Ansprache zu finden.

[Auszug]
Immer rarer werdende Fachkräfte beschleunigen die Umkehrung des Recruiting-Prozesses: Gute und geeignete Kandidaten wollen künftig gefunden werden statt sich auf eine freie Stellen zu bewerben. Wer in der Personalauswahl aktiv auf Kandidaten zugeht, vergrössert seine Chancen, im Talente-Pool gute Kandidaten zu «angeln». Reaktives Recruiting war gestern. Künftig müssen Unternehmen neue Strategien entwickeln, schneller, besser und wettbewerbsfähiger zu rekrutieren.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2014

Das Human Resource Management als Change Leader (7 Thesen)

Die Rolle des HRM hat sich vom Personalbetreuer und -administrator hin zum strategischen Partner der Geschäftsleitung gewandelt. Um den Erwartungen des CEO gerecht zu werden, sind Kernkompetenzen in Change Leadership und Personalentwicklung nötig.

Kontroverser Gesprächsbeitrag: Wissensarbeit zwischen Autonomie und Burnout

Höchstleistungen in der Wissensarbeit – wie könnten sie aussehen? Etwa möglichst viel Content pro Tag in ein Redaktionssystem einzustellen? Oder aus mindestens 20 Textbausteinen in drei Stunden fünf Reden zusammenzustellen? Erstens: Wissensarbeit sollte weit mehr sein als solch fabrikhaftes Arbeiten. Zweitens: Wissen funktioniert zu gewissen Zeiten unter gewissen Umständen. Was heute stimmt, kann morgen unzureichend sein. Rom kam, Rom sah, Rom versank. Wie wäre also Höchstleistung für Wissensarbeiter zu definieren? HRM.de hat das Debatten-Magazin “Gegenblende” eingeladen, einen Beitrag zu diesem Thema zu liefern. Hier ist er. Er zeigt, warum es dringend nötig ist, den Diskurs differenziert zu führen.

Gratis E-Book: Ihre Stellenanzeige richtig formulieren

Die Stellenanzeige ist der erste Eindruck, den potenzielle Bewerber von Ihrem Unternehmen bekommen. Daher ist es wichtig, dass Ihre Stellenanzeige präzise, aber kompakt ein attraktives Bild Ihres Unternehmens und der Vakanz darstellt. Bevor Sie eine Stellenanzeige aufgeben, haben wir ein kostenfreies E-Book für Sie:

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HR-Report 2013/2014 von Hays und IBE: Suche nach Fachkräften bleibt regional

Trotz des Fachkräftemangels rekrutiert die breite Mehrheit der Unternehmen nicht international. Vielmehr rekrutieren sie mehr denn je regional (66 Prozent) und landesweit (62 Prozent). Dagegen suchen nur 19 Prozent der befragten Unternehmen EU-weit und weltweit sind es 15 Prozent. Das zeigt der neue HR-Report 2013/2014, den der Personaldienstleister Hays gemeinsam mit dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) erstellt hat. Für den diesjährigen HR-Report mit dem Schwerpunkt Frauenförderung wurden 550 Manager befragt. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die signifikantesten Ergebnisse und versteht sich als Update eines auf HRM.de veröffentlichten Webinars über den HR-Report 2012/2013, auf welches am Meldungsschluss verlinkt wird.

Rechtliche Einordnung von beruflichen sozialen Netzwerken: Kontakte als Geschäftsgeheimnis?

Das ArbG Hamburg hat entschieden, dass Xing-Kontakte, die in Ausübung der beruflichen Tätigkeit erlangt wurden, Geschäftsgeheimnisse des Arbeitgebers sind und seiner Verfügungsbefugnis unterliegen. Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht nur die dienstlich erlangten Kontaktdaten herausgeben, sondern auch die Kontakte auf seinem Social-Media-Account löschen muss.

Zweimalige Verringerung der Arbeitszeit während der Elternzeit

§ 15 Abs. 5, 6, 7 BEEG

Einvernehmlich vereinbarte Elternteilzeitregelungen sind nicht auf den Anspruch des Elternteilzeitlers auf zweimalige Verringerung der Elternzeit anzurechnen.

(Leitsatz der Bearbeiterin)
BAG, Urteil vom 19. Februar 2013 – 9 AZR 461/11

Tipps bei nicht beabsichtigten Reisebuchungen

Verbraucher können sich ab sofort kostenfrei zum Thema »Ungewollte Reisebuchungen im Internet« informieren. Die Berliner Kanzlei Hollweck hat entsprechende Informationen auf ihrer Homepage aufbereitet. Dort finden Leser wichtige Fragen rund um die unberechtigte Forderung von Online-Reiseportalen und Reiseveranstaltern im Internet.

Haftungsausschluss bei Arbeitsunfällen

§ 104 Abs. 1 Satz 1 SGB VII

Die Haftung des Unternehmers für Gesundheitsschäden aufgrund eines Arbeitsunfalls oder für eine Berufskrankheit setzt u. a. voraus, dass der Arbeitgeber die Schädigung des Arbeitnehmers mindestens billigend in Kauf genommen hat (bedingter Vorsatz). Die objektive Verletzung von Arbeitnehmerschutzvorschriften allein reicht hierfür nicht aus.

(Leitsatz des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 20. Juni 2013 – 8 AZR 471/12

Sozialversicherung: Studentenjobs im Urlaubssemester. Beurlaubte Hilfe ist teuer

Studenten, die neben dem Studium arbeiten, sind in der Regel nur in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungs- und beitragspflichtig. Gelegentlich kommt es vor, dass sich die Nachwuchsakademiker für ein oder mehrere Semester beurlauben lassen. Wir verraten Ihnen, wie Sie die Studenten dann sozialversicherungsrechtlich richtig beurteilen.

Burnout-Watcher: Die Leistungsfähigkeit erhalten – Das Leben bewusst gestalten

Von Dr. Matthias H. W. Braun,
Walhalla Fachverlag, Regensburg 2011,
200 Seiten, gebunden, 29 Euro

Aufreibender Job, Schlaflosigkeit, keine Zeit mehr für Freunde, ein Leben ohne Pausen: Auf leisen Sohlen schleicht sich das Erschöpfungs-Syndrom ein. Ob Phänomen oder Krankheit – das Handbuch von Braun hilft, Signale frühzeitig zu erkennen, Sofortmaßnahmen dagegen zu ergreifen und „Burnout“ zu vermeiden.

Führen und Führen lassen

Von Dr. Bernd Blessin und Prof. Dr. Alexander Wick,
7. Auflage, UTB-Lucius, Stuttgart 2013, 534 Seiten,
gebunden, Preis: 39,99 Euro

Das Standardwerk von Oswald Neuberger „Führen und Führen lassen“ erscheint nun in der 7. Auflage. Die neuen Autoren Blessin und Wick halten am bewährten Ziel fest, einen Überblick über die wichtigsten Ansätze und Befunde der Führungsforschung zu geben und sie kritisch zu kommentieren.

Neue Wege zur Stressregulation und Rückenprävention

Die Techniker Krankenkasse (TK) hat im Juni 2013 ihren aktuellen Gesundheitsreport 2013 mit Schwerpunkt Berufstätigkeit, Ausbildung und Gesundheit veröffentlicht. Deutschland ist verhältnismäßig gestresst – so lautet das Fazit.

moving – seit 10 Jahren erfolgreiches Präventionskonzept – hat eine für Jedermann anwendbare Methodik entwickelt, um Stress besser Paroli bieten zu können: SLOW SKILL. Diese Fähigkeit, bewusst auch unter Anforderungen/ Stress auftanken zu können, kann mit moving gezielt auf einfache Weise erlernt werden. Neu im Programm ist ab März 2014 der Stress-Level-Check als ‚Frühwarnsystem‘ zur Burn-Out-Prävention.

Recht und Praxis der verhaltensbedingten Kündigung

Von Dr. Herman Heinrich Haas,
De Gruyter, Berlin 2013, 258 Seiten,
gebunden, Preis: 79,95 Euro

Der verhaltensbedingten Kündigung des Arbeitsverhältnisses kommt in der arbeitsrechtlichen Praxis erhebliche Bedeutung zu. Kaum ein Tatbestand hängt so sehr von den Umständen des Einzelfalls – und damit der richterlichen Würdigung – ab wie die Kündigung wegen eines „gefühlten“ Verstoßes des Arbeitnehmers gegen seine Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis. Trotzdem existieren belastbare Voraussetzungen für eine verhaltensbedingte Kündigung ebenso wie „typische“ Fallkonstellationen.

Freistellung darf im Zeugnis erwähnt werden

Arbeitgeber dürfen in einem qualifizierten Arbeitszeugnis darauf hinweisen, dass der betroffene Mitarbeiter zur Ausübung seines Betriebsratsamts die vergangenen Jahre vollständig freigestellt war. Mit diesem Urteil hat das Landesarbeitsgericht Köln die Klage eines Arbeitnehmers abgelehnt, der sich von 2005 bis 2010 auf die Betriebsratsarbeit konzentriert hatte.

Fotos von kranken Mitarbeitern sind erlaubt

Erwischen Sie einen eigentlich krankgeschriebenen Mitarbeiter in der Öffentlichkeit, dürfen Sie ihn zum Beweis fotografieren. Die Interessen des Arbeitgebers rechtfertigen den Eingriff in die Persönlichkeitsrechte, entschied das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (LAG) im Fall eines Produktionshelfers.

Altersstruktur ist rechtens

Wenn nur jüngere Mitarbeiter nach einer Firmenpleite bleiben dürfen, scheint das zwar ungerecht, das Ziel der Sanierung des Unternehmens steht aber im Vordergrund. Die durch § 125 Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 im Insolvenzverfahren bestehende Möglichkeit der Schaffung einer ausgewogenen Personalstruktur durch Bildung von Altersgruppen verletzt das Verbot der Altersdiskriminierung nicht.

Betriebsratswahlen 2014 – Wichtige aktuelle Entscheidungen

Alle vier Jahre finden in Deutschland Betriebsratswahlen im Zeitraum vom 1.3. bis 31.5. statt. So auch im Jahr 2014. In den meisten Unternehmen wird schon seit Wochen und Monaten die Wahl intensiv vorbereitet. Zur Vermeidung von fehlerhaften Wahlen, die ggf. später anfechtbar oder nichtig sein können, ist es empfehlenswert, einige der neueren Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zu kennen. Dieser Beitrag liefert einen Überblick hierzu.

HRM.ch auf der Personal Swiss (Stand D.08 / Halle 5)

Besuchen Sie Ihre Community – ordern Sie Ihre Messe-Freikarte.

Die Gesichter aus dem Internet kennenlernen: Der Stand des Human Resources-Netzwerks HRM.ch auf der PERSONAL SWISS ist der Anlaufpunkt für die größte HR-Online-Community in der Schweiz. Viele der über 4.000 Mitglieder – darunter Personaler und Manager – geben sich in der Messe Zürich persönlich die Hand. Schauen auch Sie in Ihrer Community vorbei, um zu erfahren, mit wem Sie unter dem Jahr im HR-Portal über die eigene Personalarbeit chatten oder wer neu im Portal ist. Treffen Sie unsere Community Manager und Redakteure. Erzählen Sie uns Ihre Geschichte.

Exklusiver Eintritt für HRM.ch-Mitglieder: Bootcamp für mehr Präsentationspower

Matthias Garten, Organisator der Präsentationskonferenz in Darmstadt, startet deutschlandweit mit einem neuen Format durch, dem “Presentation-Bootcamp”. Das Neue daran: Acht Stunden Training auf drei Bühnen mit bis zu 15 Workshops und Live-Präsentationscoachings. Für alle, die besser präsentieren wollen. Mitmachen statt zuschauen ist das Credo. Dieser Ansatz überzeugt HRM.de, weswegen wir unseren Mitgliedern in Kooperation mit dem Veranstalter Rabatte für die Karten einräumen können.

Executive Search, eine Win-win-win-win Situation

Warum gibt es auf Executive Search spezialisierte Headhunter und warum profitieren letztlich alle beteiligten Parteien voneinander?! Nämlich der Kunde, der Kandidat, der Headhunter und: das ehemalige Unternehmen des Kandidaten.

Plädoyer für den Menschen: Körperbezug und Haptik in Präsentationen

Es scheint mit Blick auf die Entwicklung moderner Technologien beinahe, als würde der Mensch bald auch digitalisiert werden. Längst haben Bioniker und Neuroinformatiker Wege gefunden, intelligente Technik an menschliche Nervenzellen anzudocken. Doch noch hat die Stunde null nicht geschlagen. Und noch gibt es engagierte Experten, die das Verhältnis abseits solcher Szenarien zwischen Information und Körperbezug erforschen. Karl-Werner Schmitz ist einer von ihnen, er hat sich auf den Einsatz von Haptik im Verkauf spezialisiert. HRM.at sprach mit dem Querdenker.

Fallbeispiel. HRM.at fragt: Wie hätten Sie, Herr Jekel, diese HR-Strategie präsentiert?

Der Fall: „Präsentation HR-Strategie zur Verlagerung eines Produktionsstandortes nach Tschechien, mit angeschlossenem Recruiting von Fachkräften vor Ort“.

Die Beschreibung: Die Personalabteilung eines mittelständischen Maschinenbaubetriebes mit 300 Mitarbeitern in Österreich ist gefordert, seiner Geschäftsleitung eine HR-Strategie zur geplanten Standortverlagerung der Produktion zu präsentieren. Investitionen, Standortsuche, Grundstückserwerb sowie Baumaßnahmen wurden schon eingeleitet oder teilweise abgeschlossen. Erst jetzt geht die Geschäftsleitung das Thema Personal an. Der Personalchef möchte dem Management plastisch die Lage am tschechischen Arbeitsmarkt verdeutlichen. Er möchte dabei vor allem zeigen, dass es schwierig werden könnte, die benötigten Akademiker zu rekrutieren. Er will dazu in der Präsentation seine Vorschläge zur Lösung dieser Herausforderung veranschaulichen: Ein Assessment Center in Kooperation mit tschechischen Partnern einrichten, Leistungsanreize für Führungskräfte definieren und zwei Ausbildungsprogramme konzipieren.

Die Frage: Wie könnte der Personalchef seine Strategie mit dem iPad so präsentieren, dass seine Botschaften unterstrichen und die Lage des Unternehmens deutlich würde? Und welches wären die Vorteile einer iPad-Präsentation gegenüber klassischen Formaten wie Powerpoint?

Per Anhalter durch die Ideengalaxie. 2 Sternkoordinaten für mehr Kreativität – Science Fiction / Leidenschaft

Unser Alltag ist Science Fiction. Das, was in Filmen noch vor vielen Jahren als weite Zukunft vorgeführt wurde, ist heute Standard. Elektronisch gesteuerte Türen, Headsets und Mobiltelefone sind gelebter Science Fiction aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Dieses Filmgenre lockt heute noch das Gros der Menschen ins Kino, weil es nach wie vor ein Feuerwerk an unglaublichen Ideen inszeniert. Und das darum, weil die Filmautoren sich der Realität aus einem ganz anderen Blickwinkel als viele Durchschnittsbürger nähern. Was Personaler von ihnen lernen können, um kreativ Ideen für die eigene Arbeit und eigene Präsentationen zu finden, zeigt dieser Beitrag.

Erfolg durch Effizienz

Personalführung, Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung sind nur drei von vielen Ansprüchen, die heutzutage an Personalabteilungen gestellt werden. Die steigende Komplexität im Personalmanagement ist eine Herausforderung, die effiziente und schlanke Software-Lösungen fordert.

Die Ausrichtung der Personalabteilung an einer modernen Unternehmensstrategie erfordert es, weitere Wege zur Effizienzsteigerung zu finden. Eine gute Gelegenheit für Personaler, die Gunst der Stunde zu nutzen und effizient in die Zukunft zu starten. Auch in einer Studie zum Thema „Relevanz der Prozessoptimierung im Bereich Personal“ schreiben 89 Prozent aller Befragten der Verbesserung von Prozessen im Personalwesen eine sehr große Bedeutung zu. Vor allem das Dokumentenmanagement wird zu einem immer bedeutenderen Faktor für den Unternehmenserfolg (vgl. Soft Select: SoftTrend – DMS Studie 2012). Dokumente sind Träger von Informationen, und fast jeder Prozess in der Personalabteilung beginnt oder endet mit einem Dokument. Folglich hat ein bewussterer Umgang mit diesen Dokumenten zugleich einen bewussteren Umgang mit Informationen zur Folge.

Diversity Management

Managing Diversity – ein Strategieelement

Dieses Element strategisch zu verständigen, kann für ein Unternehmen eine zukunftsweisende Entscheidung mit großen Auswirkungen sein. U.a. durch die Globalisierung kommt es verstärkt dazu, dass unterschiedliche Strukturen, Anforderungen, Organisationskulturen uvm. aufeinandertreffen.

Um erfolgreich bleiben zu können und Wettbewerbsvorteile zu generieren, bedarf es, mit dieser Vielfältigkeit respektvoll, vertrauensvoll, offen und zugewandt umzugehen.

Um im Unternehmen Diversity-Strategien umzusetzen zu können, ist die Bereitschaft zum Umlernen nötig. Dafür sind veränderte Strukturen ebenso erforderlich, wie die eigene Verantwortung der Mitarbeiter/innen.

Wir bieten Ihnen ein komplexes System, um diese Herausforderung zu meistern. Kernpunkte des Prozesses sind die Verständigung auf der Ebene der Beschäftigten und die Schaffung der erforderlichen organisatorischen Strukturen.

Diverse Instrumente der Personal- und Organisationsentwicklung werden dabei unterstützend eingesetzt.

Die RCG berät Sie dabei, für die zukünftigen Herausforderungen gewappnet zu sein

Ideen-Scout: Januar 2014

Das philosophische Wirtschaftsmagazin „agora42“ beschäftigt sich in seiner ersten Ausgabe des Jahres mit dem Thema „Veränderung“. Wir nehmen uns daraus zwei Artikel vor, die sich diesem Begriff „Veränderung“ auf sehr unterschiedliche Weise nähern. Doch eines haben sie gemeinsam: Sie stellen den Menschen in den Mittelpunkt: Für den Wirtschaftsdenker Schumpeter ist der Mensch mit seinem Mut zur Veränderung die wichtigste Triebkraft des Kapitalismus. Und auch Ghandi war überzeugt, dass Menschen der Ursprung von Veränderungen sein können. Als Friedenskämpfer und Führungskraft zeigte er unter anderem der indischen Minderheit in Südafrika, wie sie sich von ihrer erlebten Diskriminierung gewaltlos befreien.

HR Back in time: Zwischen Planzahlen und Berufswünschen – Berufsberater in der DDR

Planzahlen – war das nicht typisch DDR? Gehörten sie nicht der Ära des Kommunismus an? HRM.de bekommt täglich News vom Bundeswirtschaftsministerium. Da geht es um Absatzmärkte, Kennzahlen für Absatzmärkte, Wirtschaftsleistung in Deutschland und dergleichen. Und beim direkten Vergleich dieser Daten mit den Maßstäben zur wirtschaftlichen Steuerung in der DDR zeigt sich: Geplant wurde dort wie heute auch. Im Gegenteil, die heutige Praxis der Planung und der Vernetzung von Schule und Wirtschaft nähert sich den kommunistischen Verhältnissen eher an. HRM.de hat dazu Quellen gesichtet.

Wie profitieren Angestellte am meisten von Webinaren?

Webinare sind in aller Munde, die meisten genießen Sie jedoch als FastFood und haben die Vorteile des Slowfoods noch nicht erkannt. Dieser Beitrag fokussiert die Rahmenbedingungen, Themenwahl, Zeitfaktor, Dozentenauswahl und Terminfindung für nachhaltige Webinare.

Wie Stromberg, aber live: Scharlatan Theater Hamburg lässt Personaler hinter seine Kulissen schauen

Was Stromberg für Arbeitnehmer und Unternehmen vor den deutschen Bildschirmen tut – mit Lust aberwitzige Bürosituationen aufs Korn nehmen – das tut das Scharlatan Theater Hamburg für Unternehmen. Deutsche Post AG, Commerzbank und viele andere haben die hanseatischen Narren schon engagiert, um durch die Blume interne Prozesse vor Mitarbeitern auf die Bühne zu stellen. Nun öffnet Scharlatan am 20. Februar einen ganzen Tag lang seine Werkstätten für alle, die hinter die Kulissen sehen möchten. Zu sehen gibt es aktuelle Inszenierungen, offene Proben, humorvolle Einblicke in die Wirkungsweise der Scharlatan-Sketch-Klassiker wie „Kollege kommt gleich“ oder “Prof. Dr. Friedrich Faber”. Projektleiter erzählen aus ihrem breiten Erfahrungsschatz mit Kunden und Kundenwünschen. HRM.de verlinkt zu einer Sketch-Kostprobe und zur Website mit allen weiteren Details.

Die proletarische Wende. Betriebsräte als Manager – Typologie eines neuen Berufsbildes

Es geht in diesen Tagen wieder ein kultureller Ruck durch die Reihen von Gewerkschaftern, Betriebsräten und Arbeitern in Deutschland. Der Umbau der Wirtschaft kappt ihnen Sicherheiten. Das Schlagwort „Fachkräftemangel“ meint sie oft nicht. Und so singen sie in Clubheimen und auf Arbeitskämpfen wieder mit ganzer Kraft Lieder. Auch das der Internationalen, das sozialistische Arbeiterlied. „Wacht auf, Verdammte dieser Erde, die stets man noch zum Hungern zwingt!“ Ein Lied, das – gesungen – den Kopf und die Brust frei macht, Selbstgefühl schafft: Wir sind Menschen in Würde. Psychologisch führt die Farbe solcher überlebenswichtigen Kraft allerdings am Verhandlungstisch mit dem Management öfter mal in unproduktive Freund-Feind-Pattsituationen. Ist Konzentration auf Stellungskampf eine nützliche Grundeinstellung? Immer mehr Betriebsräte gehen andere Wege, wie Statistiken aus Gewerkschaftskreisen und ein neues Schlagwort belegen. Die Rede ist vom „Co-Management“. Es bedeutet: Nicht länger nur Pfründe verteidigen, sondern konstruktiv Unternehmen mitgestalten. Das ist ein holziger Weg, aber offenbar die ganz große Zukunft von Betriebsräten. Und wenn die eintritt, müssen viele Personaler innerlich von passiv auf aktiv umsatteln. Über die Typologie der neuen Betriebsräte.

Studie: Von wegen ganz anders – Generation Y tickt wie Babyboomer

Im letzten Frühjahr titelte Zeit Online: „Wie die Generation Y die Berufswelt verändert und warum alle von diesem Wandel profitieren.“ Die Frankfurter Allgemeine Zeitung wusste zu berichten, dass junge Ärzte eine 60-Stunden-Woche ablehnen und ältere von deren Nörgelei genervt seien. Personalberater stoßen in dasselbe Horn: Junge Menschen arbeiten anders. In einem Punkt müssen Arbeitgeber nicht umdenken, wie eine Studie im Auftrag des Personalunternehmens Orizon zeigt: Youngsters wollen dieselben Jobkonditionen wie alle anderen auch.

Traumrolle „Chef“ in unterschiedlichen Spannungsfeldern – Weil Führung viel mehr ist als tägliches Theater

Die Freude ist groß, endlich die Beförderung, die Wahl zum Vorgesetzten. Ob gesucht oder nominiert, das Leben wird ein anderes. Die neue Rolle als Führungskraft verlangt nicht nur kommunikatives Fingerspitzengefühl, sondern auch Klarheit, welche Rolle ich in welcher Situation lebe. Wie führe ich durch wirkungsvolle Handlungen und Dialoge in unterschiedlichen Spannungsfeldern? Wie schaffe ich es, meine Traumrolle als “Chef” nicht nur zu spielen, sondern zu leben?

Personalpolitik abseits des Hochglanzes: Deutscher Betriebsrätepreis wirft Licht auf Realalltag

Wer wissen will, was in anderen Betrieben abseits der traditionellen PR rund um Human Resources los ist, der kann sich zum Beispiel über ausgezeichnete Betriebsräte des „Deutschen Betriebsrätepreis“ informieren. Welche Maßnahmen konnten sie einleiten? Was konnten sie zur Unternehmensführung beitragen? In 2012 kamen mit der Berichterstattung zum Preis unter anderem diese Unternehmen in die Presse: Festo, Vorwerk, VW Braunschweig. In 2013 waren dies beispielsweise Metsä Board Zanders GmbH, Finanz Informatik GmbH & Co. KG, Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH, Duisburg. In der Jury zum Preis sitzt auch der renommierte Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Heinrich Wottawa. Er begrüßt am Betriebsrätepreis, dass er konstruktive, konzeptionell fundierte Betriebsratsarbeit hervorhebt.

BAG: “Vorübergehendes” Aufatmen in der Leiharbeit – aber was folgt in Zukunft?

Das Thema Leiharbeit hat sich zwischenzeitlich zum Top-Brennpunkt des Arbeitsrechts entwickelt. Das Thema hat neben seiner nicht unerheblichen medialen Präsenz zuletzt vor allem die Arbeitsgerichtsbarkeit beschäftigt. Doch bald wird auch die Politik wieder kräftig mitmischen und neue Regelungen erlassen, zumindest sieht das der Koalitionsvertrag vor. Zudem sorgen Arbeitsgerichte für neues “Ungemach” in der Branche, in dem eine neue Angriffswelle eröffnet wurde. Der Beitrag liefert einen Überblick zum aktuellen Stand, zeigt Handlungsalternativen auf und stellt dabei die Entscheidung des BAG vom 10.12.2013 – 9 AZR 51/13 dar.

Der HR Innovation Slam

Hohe Ansprüche vieler Interessengruppen, knappe Ressourcen und der Wandel des Arbeitsmarktes: Professionelle Personalarbeit heißt, den Puls der Zeit zu verfolgen und sich darauf einzustellen, permanent infrage gestellt zu werden und sich selbst infrage zu stellen. Viele altbewährte Instrumente können im Zeitalter der Digitalisierung und Globalisierung nicht mehr den Herausforderungen moderner Unternehmen gerecht werden – eine Anpassung an die Erwartungen von Umfeld und Belegschaft ist daher notwendig. Der HR Innovation Slam bietet hier die ideale Plattform für Personaler, sich ihre innovativen Ideen gegenseitig vorzustellen.

Autorin |
Prof. Dr. Nele Graf,
Geschäftsführerin der Mentus GmbH

Event-Tipp: HR Innovation Slam – Personaler stellen Innovationen für Personaler vor

Professionelle Personalarbeit bedeutet: Am Puls der Zeit bleiben und zu akzeptieren, dass die eigene Arbeit ständig infrage gestellt wird. Das ist das Ideal. Die Realität sieht anders aus: Viele, in den Organisationen angewandte Instrumente sind zwar altbewährt, doch genügen im modernen Unternehmensalltag nicht mehr. Das sagen zumindest die Organisatoren des HR Innovation Slams. Dieses Format könnte tatsächlich einen Pflock in die HR-Landschaft schlagen. Der Slam bietet Personalern die Chance, der HR-Community Innovationen vorzustellen. HRM.de empfiehlt diesen innovativen Event und verlinkt zu einem entsprechenden Leitartikel über den Slam.

Strategisches Personal und Kompetenzmanagement bei Esterházy

Wie lässt sich ein Kompetenzmodell für die betriebliche Aus- und Weiterbildung entwickeln – noch dazu in einem sehr heterogenen Unternehmensverbund? Die Esterházy-Gruppe hat dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Kostenloses Workout mit Barbara Becker in den eigenen vier Wänden

Nylonanzug, sexy Pose, Turnschuh – das waren die Fitness-Videos der 1980er Jahre. Es gibt sie jetzt wieder, die Mitmachmedien. Auf dem Flokati vorm Fernseher joggen ändert sich jetzt in Workout vorm Laptop. Das ist zumindest die Idee des Portals www.fitnessavenue.de. Gegründet wurde es von Ursula Karven und Barbara Becker. Karven sagte der Bild im letzten November: „Sport klärt die Sinneskanäle, führt einen zu sich. Man hat weniger Lust auf Mist. Man sieht gleich, was gut für einen ist.“ Sportmuffel sollen durch täglich wechselnde, kostenlose 20minütige Schulungsvideos zur regelmäßigen Bewegung verführt werden. Der User steckt sich seine Challenges selbst.

Topthemen des ZDF-Politbarometers Januar 2014: Work-Life-Balance fürs Militär, Zuwanderung schmerzt

1.237 zufällig ausgewählte Personen hatten der Mannheimer Forschungsgruppe „Wahlen e.V.“ zwischen dem 14. und 16. Januar 2014 Rede und Antwort gestanden. Die Interviewer sind als Verein seit 1974 aktiv. Sie beraten und begleiten vor allem das ZDF bei dessen Wahlsendungen. Das aktuelle ZDF-Politbarometer zeigt, dass Zuwanderung nach Meinung vieler Befragter das wichtigste Problem in Deutschland ist. Dass Ursula von der Leyen als neue Verteidigungsministerin mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Bundeswehr vertritt, befürworten 70 Prozent der Interviewten.

Co-Management: Segen oder Fluch? Das bestimmen Sie selbst

Wenn Betriebsrat und Arbeitgeber konstruktiv zusammenarbeiten, spricht man inzwischen gerne von Co-Management. Die Meinungen darüber reichen von Lobeshymnen bis hin zur kompletten Ablehnung dieses Modells. Die Wahrheit liegt jenseits der Schwarz-Weiß-Malerei – wie so oft – in der Mitte: Ob Sie als Co-Manager mehr bewegen können, hängt von Ihrer Situation ab (Anm. d. R.: Gemeint ist der Betriebsrat).

Mitarbeiterbindung Top-Thema

Entscheider aus dem HR-Management und der Führungsetage, die die Mitarbeiterbindung und Arbeitgeberattraktivität im Unternehmen verbessern wollen, erfahren im März 2014 in einem Seminar in Düsseldorf alles Wissenswerte.

Zusammenarbeit

Zusammenarbeit ist meines Erachtens die Grundlage jeder Kultur, ist Fundament einer sozialen Gesellschaft. Ob zu Hause in der Familie, beim Einkaufen oder bei der Arbeit: Wir kooperieren, weil wir gemeinsam mehr erreichen,
weil alle Beteiligten davon einen Nutzen haben.

Zum gemeinsamen Takt finden

Dieses Tool, das ich erst kürzlich entwickelt habe, hilft Ihnen, den Takt eines Teams „ins Lot zu bringen“; das heißt einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Kräften der Personen im Team zu finden, die auch mal gegeneinander wirken können.

Storytelling – Das Optimalbild zum Leben erwecken

Nach vielen Jahren Powerpoint & Präsentation wissen wir es: Wir bringen das Team mit Bullet Points nicht weiter. Emotion muss her! Aber woher nehmen? Sonja Radatz weiß hier ein effektives Mittel, welches das geforderte Teamergebnis in Emotion und Leben gießt: Storytelling. Machen Sie schon, meinen Sie? Lesen Sie lieber den Artikel, bevor Sie sich da so sicher sind.

Wertvolle Management-Märchen

Märchen spiegeln auf unterhaltsame Art unser aller Handeln – und sie laden uns damit ein, genau dieses Handeln in Frage zu stellen und „neue Geschichten zu erfinden“.
In der neuen Serie erzählt uns Jürgen Fuchs, Erfolgsautor von „Das Märchenbuch für Manager“, ausgewählte moderne Märchen, die uns sehr pointiert auf die etwas seltsamen Praktiken in unserer täglichen Unternehmenswelt hinweisen. Mit den sechs Stories im ersten Teil dieser Serie fordert uns Jürgen Fuchs in seiner humorvollen Art auf, unser Führungs- und Management- Verhalten zu hinterfragen und uns nicht so tierisch ernst zu nehmen.

Das Team neu positionieren: Ein Praxisworkshop nach dem Relationalen Ansatz

Kann eine Abteilung oder ein Team bei anstehenden Veränderungen nach dem relationalen Ansatz vorgehen, wenn das Unternehmen einen klassischen Veränderungsprozess wählt? Diese Frage stellte sich Arne Timm zu Beginn seiner Zusammenarbeit mit einem fünfköpfigen Team, das in dem Unternehmen für „Knowledge und Support“ zuständig ist. Eine spannende Herausforderung, der die „Verkündung“ einer umfassenden Neu-Organisation bei der deutschen Tochter eines international agierenden Unternehmens vorausging.

Lösungsfokussierte Beratung globaler virtueller Teams

In diesem Artikel beschreibt Kirsten Dierolf globale virtuelle Teams und deren besondere Herausforderungen. Sie legt dar, warum lösungsfokussiertes Vorgehen besonders geeignet ist, um mit globalen virtuellen Teams zu arbeiten,
und wie sie diese Gedanken in der Praxis konkret umsetzt.

Innovation Scouting

Sind unsere Teams innovativ genug unterwegs? Viele Unternehmen finden: Nein. Und sie schaffen mit Innovation Scouting einen sowohl nach innen wie nach außen gerichteten Fokus der laufenden Innovation. Carsten Deckert beschreibt in seinem Artikel, wie diese Methodik optimal angewendet werden kann.

Relationale Teamentwicklung – konzentriert auf das Wesentliche

Teamentwicklung mutet viele Führungskräfte so anspruchsvoll an, dass sie diese entweder einfach externen Trainern überlassen, oder sie ganz beiseite schieben: „Die Ergebnisse stimmen ja insgesamt mehr oder weniger“, meinen sie dann. „Wozu muss ich dann noch groß das Team entwickeln…“. Was Teamentwicklung können kann und wie Sie gezielt mit Ihrem Team arbeiten, um nicht nur die Ergebniserzielung, sondern auch permanente Weiterentwicklung
zu sichern, beschreibt Sonja Radatz in diesem Artikel. Und Sie werden sehen: Es muss nicht schwierig sein…

Einmal pro Jahr große Teamklausur? Hier stellt sich die Sinnfrage.

Wenn die Performance des Teams nicht so recht auf Touren kommen mag, schreit die versierte, traditionelle Führungskraft nach „Teamentwicklung“. Dann muss alles aufgeboten werden, was binnen 3 Tagen zu haben ist und verkraftbar scheint: Strategieworkshop samt Austausch zu den „neuralgischen“ Themen, ein paar Motivationsbausteine, ein kleines Teamevent (gemeinsames Kochen, Fackelwanderung, gemeinsamer Fahrtest, Schlittenfahrt mit Punschabgang, Thermen-Lass-die-Sau-raus-Abend, Golf-Event oder was der Personalabteilung sonst noch so einfällt), ein bisschen Kommunikationstraining „um wieder auf den rechten Weg zu kommen“…

Sag mir, wie´s andere machen. Datenbank stellt tausende europäische Betriebsvereinbarungen online

Welches deutsche Unternehmen besitzt einen Europäischen Betriebsrat (EBR)? Welche Vereinbarungen sind wann zwischen diesem und dem Management geschlossen worden? Und welche Unstimmigkeiten wurden ausgefochten? Mit anderen Worten – wie geht es der Konkurrenz und wie gehen andere Firmen mit ihren Betriebsräten auf europäischer Ebene um? Wen dies interessiert, der recherchiert das am besten auf den Onlineseiten der Datenbank der Europäischen Betriebsvereinbarungen (www.ewcdb.eu). Diese ist ein Projekt des Europäischen Gewerkschaftsinstitutes (ETUI) und hält Informationen auf drei Ebenen vor: Nennung von Unternehmen, von Europäischen Betriebsräten und Veröffentlichung der Betriebsvereinbarungen. Aktuell sind beispielsweise 2.876 Vereinbarungen einsehbar. Je nach Benutzer-Account – freier, angemeldeter oder zahlender User – sind die Infos in unterschiedlichem Maß verfügbar; zum Großteil nur in Englisch. Das neueste Dokument ist die Allianz Global Corporate & Specialty SE Works Council agreement, eingestellt am 9.1.2014.

Evaluierung im Mentoring

Der Artikel beschreibt, warum die Evaluierung von Mentoring-Programmen wichtig ist und stellt exemplarisch Ergebnisse aus Evaluierungen dar.

9 TOPSTRATEGIEN FÜR AUSLANDSENTSENDUNGEN

Über die Hälfte aller Auslandsentsendungen werden aus familiären Gründen abgelehnt. Mehr als 60% aller Einsätze werden deshalb abgebrochen, weil der Partner im Ausland unzufrieden ist.

Wie im echten Leben: Übungsfilm schult kostenlos zum Umgang mit Bildungswünschen von Betriebsräten (mit Link zum Film)

Das Portal betriebsrat.com schult jedermann kostenlos zum Umgang mit Fortbildungskosten von Betriebsräten; und zwar mit einem öffentlich zugänglichen Film, produziert mit professionellen Schauspielern. Das Portal wird betrieben vom W.A.F. Institut für Betriebsräte-Fortbildung, einem privaten Träger. Den behandelten Praxisfall im Film haben sich die Macher aus dem echten Leben besorgt: Frau Müller ist Mitglied eines Betriebsrates und glänzt mit Zurückhaltung in der männlicher Runde. Sie möchte sich in ihrer Funktion weiterbilden, weiß aber nicht wie und wer das bezahlt. Ihrem Arbeitgeber missfällt das. Er meint, Frau Müllers Kollegen hätten sich schon zu vielen Themen schulen lassen; diese sollten eben mal bei Fragen einspringen. Außerdem sei Frau Müller nicht gerade diejenige mit dem leeren Terminkalender. Als diese dann noch einen Bildungsträger vorschlägt, dessen Angebot teurer als das der Gewerkschaften ist, werden Abteilungsleiter und Vorgesetzter aktiv.

Betriebsratswahlen 2014. Die Wahlordnung zum BetrVG

Von Anke Podewin, Thomas Prinz und
Steffen Schöne, 3. Auflage, GDA Kommunikation,
Berlin 2013, 148 Seiten, Preis: 19,90 Euro,
als eBook: 16,99 Euro

2014 finden die nächsten turnusmäßigen Betriebsratswahlen statt. Die Einzelheiten des Verfahrens ergeben sich aus der Wahlordnung zum Betriebsverfassungsgesetz. Genaue Kenntnisse über den Ablauf einer Betriebsratswahl – von der Bestellung des Wahlvorstands bis zur Bekanntgabe des Wahlergebnisses – sind für Arbeitgeber, Betriebsräte, Wahlvorstände und Wahlbewerber von erheblicher Bedeutung. Es liegt im Interesse aller Beteiligten, einen ordnungsgemäßen Ablauf der Betriebsratswahl sicherzustellen. Nur so können Wahlanfechtungsverfahren oder gar eine Nichtigkeit der Betriebsratswahl verhindert werden.

Variable Entgeltsysteme für Praktiker. Die Grundstrukturen für Unternehmen

Von Dr. Erwin Salamon,
de Gruyter, Berlin 2013,
306 Seiten, Preis: 99,95 Euro,
auch als eBook erhältlich

Arbeitgeber müssen bei der Ein- und Durchführung variabler Entgeltsysteme sehr genau die Grenzen möglicher Flexibilisierungen beachten. Die Rechtsprechung des BAG hat in den vergangenen Jahren erhebliche Neuerungen gebracht, die Unternehmen bei der Gestaltung variabler Entgeltsysteme berücksichtigen müssen, um das Steuerungsziel variablen Entgelts nicht zu verfehlen.

Urlaubskürzung bei Wechsel von Voll- in Teilzeit

§§ 1 ff. BUrlG, § 8 TzBfG

Die anteilige Kürzung des während der Vollzeittätigkeit erworbenen Urlaubsanspruchs bei Wechsel von Voll- in Teilzeit verstößt gegen Europarecht. (Leitsatz der Bearbeiterinnen)

EuGH, Urteil vom 13. Juni 2013 –
C-415/12 (Bianca Brandes/Land Niedersachsen)

EU verabschiedet neue Entsenderichtlinie

Die Europäische Kommission hat sich auf neue Regeln zur Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland geeinigt. So sollen die Mitgliedstaaten die Entsendung eindeutig definieren, um die Ausbreitung von Briefkastenfirmen zu unterbinden, die mit der Entsendung die Beschäftigungsvorschriften umgehen.

Zu enge Vorgaben für einen Werkvertrag

Eigentlich ist die Abgrenzung zwischen Arbeits- und Werkvertrag gesetzlich klar geregelt. So zielt der Werkvertrag nach § 631 BGB insbesondere auf die erfolgreiche Fertigstellung einer Arbeit oder Dienstleistung ab, während das Arbeitsverhältnis nach § 611 Absatz 1 BGB gerade die Tätigkeit als solche umfasst. Dennoch ist oft nicht klar, ob zwischen Unternehmen und Beschäftigten ein Arbeitsverhältnis oder ein Werkvertrag besteht. Das Bundesarbeitsgericht hatte jetzt neuerlich einen Fall zu entscheiden.

Unternehmerisches Risiko nicht erkennbar

Das Sozialgericht Heilbronn hat ein Inkassounternehmen wegen der Beschäftigung einer Scheinselbstständigen zur Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen von über 40.000 Euro verdonnert. Im Zuge einer Betriebsprüfung hatte sich die Deutsche Rentenversicherung Bund am Status einer Vertriebsmitarbeiterin im Außendienst gestört.

Streikaufruf mit Dienst-E-Mail verboten

Ein Arbeitnehmer ist nicht berechtigt, einen für dienstliche Zwecke zur Verfügung gestellten persönlichen E-Mail-Account für die Verbreitung eines Streikaufrufs seiner Gewerkschaft zu nutzen. Im konkreten Fall leitete ein Betriebsratsvorsitzender, ein Mitglied von ver.di, einen Streikaufruf über das Intranet an alle Mitarbeiter weiter.

Die Fahrt zum Arzt geht auf Kosten des Arbeitgebers

Arbeitgeberseitige Leistungen, die Sie während des Bezugs von Sozialleistungen zahlen, etwa Zuschüsse zu Krankengeld oder Mutterschaftsgeld, gelten nicht als beitragspflichtiges Arbeitsentgelt, soweit diese zusammen mit der Sozialleistung das Nettoarbeitsentgelt nicht um mehr als 50 € übersteigen. Auch der durch die private Nutzung des Firmenwagens entstehende geldwerte Vorteil gehört während des Bezugs von Krankengeld nicht zum beitragspflichtigen Arbeitsentgelt, weil es sich ebenfalls um einen Zuschuss zum Krankengeld handelt.

Rezension: Die Besten im Gespräch – Leitfaden für erfolgreiche Mitarbeitergespräche von Auswahl bis Zielvereinbarung

Eine gute Führungskraft – und das schließt Personaler an dieser Stelle ein – pflegt einen guten Stil; in der Art und Weise, wie sie Beziehungen erkennt, wie sie verlässlich wirkt und wie sie mit Mitarbeitern spricht. Gute Mitarbeitergespräche gehören zu einer guten Führungskraft wie die Henne zum Ei. Doch was bedeutet eigentlich „gut“? Wann ist ein Mitarbeitergespräch gut? Die Frage ist nicht banal, weil sie Antworten eröffnet, die nicht sofort auf der Hand liegen.