Bundesrat billigt “Flexi II”

Frankfurt, 19.12.2008 – Nachdem das „Flexi II“ am 13. November den Bundestag passierte, hat nun auch der Bundesrat nicht von seinem Einspruchsrecht nach Art. 77 Abs. 2 GG (Grundgesetz) Gebrauch gemacht und das „Flexi II“ gebilligt. Der Gesetzentwurf hatte in der Vergangenheit vielfach zu hitzigen Diskussionen geführt und insbesondere Themen wie die Kapitalanlagerestriktion und Werterhaltgarantie, die Portabilität der Wertguthaben, die Schwellenwerte der Insolvenzsicherung sowie die Streichung der beitragsfreien Überführungsmöglichkeit in die betrieblichen Altersversorgung (bAV) standen in der Kritik der Experten.

Abkehrgespräch führen

Ich halte es für sinnvoll und notwendig, mit Mitarbeitern, die das Unternehmen verlassen, ein Abkehrgespräch zu führen. Dies bedingt nicht bloß der Respekt gegenüber dem Mitarbeiter, es vermittelt auch einen guten Blick in die Gründe, aus denen Mitarbeiter sich eine andere Stelle suchen. Darüber hinaus fördert ein wertschätzender Abschluß das Ansehen des Unternehmens bei dem ausgeschiedenen Mitarbeiter. Offtmals werden aus Mitarbeitern Kunden!Der Fragebogen soll dem Gespräch als Richtschnur dienen und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Fragen.

Herausragende Personalarbeit im Rampenlicht

Der 30. Januar 2009 steht im Zeichen exzellenter Personalarbeit: Wer Deutschlands beste mittelständische Arbeitgeber kennenlernen möchte, sollte sich den Termin für die „Top Job“-Preisverleihung im Landschaftspark Duisburg-Nord frei halten.

Leistungsversprechen als Betriebliche Altersversorgung?

Sagt der Arbeitgeber Leistungen zu, die einen Bezug zum Rentenalter haben, stellt sich immer die Frage, ob es sich hierbei um Leistungen der betrieblichen Altersversorgung im Sinne des BetrAVG handelt. Ist dies der Fall, so gelten Regelungen des BetrAVG, die zum Großteil Arbeitnehmerschutz-Charakter haben, wie zum Beispiel die Regelungen zur Unverfallbarkeit oder zum Insolvenzschutz. Und auch steuerlich ergeben sich Sonderregelungen. So können für Versorgungsverbindlichkeiten etwa Rückstellungen nach § 6a EStG gebildet werden.

Annahmeverzug – keine Beschäftigungspflicht arbeitsunfähiger Arbeitnehmer

Arbeitgeber können nur dann in Annahmeverzug geraten, wenn der nichtbeschäftigte Arbeitnehmer zur Erbringung der Arbeitsleistung in der Lage ist. Ein Vergütungsanspruch des Arbeitnehmers entfällt deshalb, wenn er sich nach längerer Krankheit und Ablauf des Zeitraums für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall wieder arbeitsfähig meldet, obwohl er tatsächlich aus gesundheitlichen Gründen weiterhin nicht fähig ist, die von ihm geschuldete Arbeitsleistung zu erbringen. Dies gilt auch dann, wenn eine Beendigungskündigung rechtskräftig mit der Begründung für unwirksam erklärt wurde, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine seinem Gesundheitszustand entsprechende Arbeit im Wege der Änderungskündigung hätte anbieten müssen – unabhängig davon ob der Arbeitnehmer vor Kündigungsausspruch eine mögliche Tätigkeit abgelehnt hat oder nicht.

Neues vom Arbeitsrecht – Dezember 2008

Dürfen Sozialpläne für Arbeitnehmer, die im Anschluss an die Beendigung des Arbeitsverhältnisses einen Anspruch auf vorgezogene Altersrente haben, geringere Abfindungen vorsehen als für andere Arbeitnehmer? Ist es rechtlich zulässig, bei der Sozialauswahl für einen betriebsbedingten Arbeitsplatzabbau Altersgruppen zu bilden? Informieren Sie sich in dieser Rubrik über diese und weitere Neuerungen im Arbeitsrecht.

Checkliste Lohnsteuer-Außenprüfung

Das Betriebsstättenfinanzamt prüft bei der so genannten Lohnsteuer-Außenprüfung die Lohnsteuer, die ein Arbeitgeber einbehalten und abgeführt hat. Um entsprechend Auskunft erteilen zu können, sollten Unternehmen die nötigen Aufzeichnungen, Bücher, Geschäftspapiere und andere Urkunden bereithalten. Was dabei im Detail zu beachten ist, können Sie dieser Checkliste entnehmen.

Rahmenbedingungen für die Investition in Polen

Nach über vier Jahren Mitgliedschaft der Republik Polen in der Europäischen Union (EU) ist das Interesse an Investitionen in Polen weiterhin ungebrochen. Vor allem mittelständische Unternehmen entdecken das Land für sich. Ein maßgebliches Argument ist im Vergleich zu den anderen osteuropäischen Mitgliedstaaten der EU die Größe des Markts mit seinen ca. 38 Millionen Einwohnern. Der in Polen tätige Unternehmer kommt allerdings nicht drum herum, sich mit dem polnischen Arbeitsrecht zu beschäftigen.

Prof. Dr. Peter Gola, Dr. Georg Wronka: Rechtsfragen und Handlungshilfen für die betriebliche Praxis

Handbuch zum ArbeitnehmerdatenschutzDie Autoren sind durch zahlreiche einschlägige Veröffentlichungen als langjährige Begleiter und kritische Kommentatoren des Datenschutzrechts ausgewiesen. Ihre nach vier Jahren vollständig überarbeitete und erweiterte vierte Auflage des Handbuchs stellt die neuen Normen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) praxisgerecht dar und berücksichtigt die zwischenzeitlich umfangreich ergangene Rechtsprechung ebenso wie relevante Äußerungen der Literatur und der Aufsichtsbehörden.

Fehlleistung einer Kassiererin

§ 1 Abs. 2 KSchGVerletzt eine Verkäuferin ihre Pflicht, den Kunden alle Waren auf das Kassierband legen zu lassen, stellt dies keine Schlecht- oder Minderleistung, sondern eine Fehlleistung dar.(Leitsatz des Bearbeiters)LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 18. Januar 2008 – 13 Sa 1916/07 (rk.)

Bezugsgröße bei Kündigung wegen Minderleistung

§ 1 KSchG1. Eine verhaltensbedingte Kündigung wegen Minderleistung setzt voraus, dass der Arbeitnehmer längerfristig die Durchschnittsleistung vergleichbarer Mitarbeiter in erheblichem Maße unterschreitet, weil er seine persönliche Leistungsfähigkeit nicht angemessen ausschöpft.2. Anknüpfungspunkte, um festzustellen, dass ein Beschäftigter bewusst langsam arbeitet und damit gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten verstößt, sind einerseits die vertraglich geschuldete Arbeitsleistung sowie andererseits die Durchschnittsleistung der mit ihm vergleichbaren Kollegen.3. Sofern die Fertigung eines Werkstücks nur wenige Minuten dauert (hier: geschätzte drei Minuten), kann der Arbeitgeber die Bezugsgröße „Tagesdurchschnittsleistung vergleichbarer Mitarbeiter“ nicht ermitteln, indem er unter Ansatz der kalkulierten Fertigungsdauer für ein Stück und der täglichen Arbeitszeit die Leistung pro Schicht errechnet (z.B. 60 Minuten : 3 Minuten x 8,5 Stunden = 170 Stück). Diese Hochrechnung berücksichtigt nicht, dass während eines achteinhalbstündigen Arbeitstags die Leistungsfähigkeit – je nach Anforderung, Belastung und Eintönigkeit der Arbeit – ganz normalen Schwankungen unterliegt. Erforderlich sind vielmehr durchschnittliche Fertigungszeiten pro Stück oder Stückzahlen pro Schicht, die vergleichbare Arbeitnehmer tatsächlich erzielt haben.(Leitsätze des Bearbeiters)LAG Schleswig-Holstein vom 27. Mai 2008 – 5 Sa 398/07 (n.rk.)

Diskussionsrunde: HR in der Krise

Welchen spezifischen Wertbeitrag kann gerade die HR-Arbeit in der Wirtschaftskrise leisten? HR-Arbeit in der Wirtschaftskrise ist vielerorts ein gänzlich unerfreuliches Thema, denn oft – so scheint es – bleibt an den Personalern nur die undankbare Aufgabe des Stellenabbaus hängen. Daher stellen wir uns die Frage: Muss sich die HR-Abteilung auf diese Rolle reduzieren lassen oder sollte das Personalmanagement die Krise offensiv nutzen und zeigen, wie aktive Personalarbeit dazu beitragen kann, eine wirtschaftlich schwierige Situation zu meistern?

Mit Zeitwertkonten ermöglichen Unternehmen ihren Mitarbeitern einen vorgezogenen Ruhestand

Aktuelle Bertelsmann-Studie belegt: Die Wirtschaft muss sich auf eine immer älter werdende Belegschaft einstellen – Laut einer aktuellen Bevölkerungsprognose der Bertelsmann-Stiftung werden die Menschen in Deutschland immer älter. Bis 2025 wird die Zahl der über 80-Jährigen in Deutschland um 70 Prozent zunehmen. Damit verdoppelt sich der Anteil der Hochbetagten an der Gesamtbevölkerung nahezu und steigt auf über 8 Prozent. Die Wirtschaft muss sich auf eine älter werdende Belegschaften einstellen, so die Studie. Die Gruppe der älteren potenziell Erwerbstätigen (45 – 64 Jahre) bis zum Jahr 2025 wird um 1,4 Millionen zunehmen. Die Gruppe der jüngeren potenziellen Erwerbstätigen (25 – 44 Jahre) wird dagegen um 3,7 Millionen abnehmen. Da auch die Zahl junger Menschen (16 – 24 Jahre) um rund 2 Millionen zurückgehen wird, fehlt es an Nachwuchs für den Arbeitsmarkt. Auf diese Entwicklung werden sich große und kleine Unternehmen mit altersgerechten Arbeitsbedingungen und einer Flexibilisierung der Arbeitszeit einstellen müssen.

StepStone-Know-how unterwegs

Auch im Frühjahr 2009 sind die Experten des Online-Stellenportals StepStone wieder mit einer eigenen Eventreihe in sechs deutschen Großstädten zum Thema “Online-Rekrutierung in der Praxis” unterwegs.

Mit Checklisten, Formularen und Arbeitshilfen andere Personalisten unterstützen

Bereits heute finden Personalverantwortliche in der Rubrik HR-Arbeitshilfen wichtige Hilfen für Ihren Berufsalltag. Insbesondere den Fundus an Checklisten und Formularen wird HRM-Austria.at in den kommenden Monaten weiter ausbauen: Mit der Unterstützung von Experten entstehen derzeit etwa 100 weitere Formulare, Checklisten und Arbeitshilfen. Doch auch Sie als Mitglieder von HRM-Austria.at können sich einbringen. Sie haben zwei Möglichkeiten, mitzumachen und dafür eine Premium-Mitgliedschaft zu bekommen.

Blindflug im Nebel

„Gibt es einen Fachkräftemangel – oder handelt es sich nur um einen Sturm im Wasserglas?“ Mit dieser leicht provokanten Frage eröffnete Prof. Dr. Jutta Rump, geschäftsführende Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE), jüngst die zweiten Ludwigshafener Personalgespräche in der voll besetzten Aula der Fachhochschule Ludwigshafen. Keynote-Speaker Karl-Heinz Stroh war um eine eindeutige Antwort nicht verlegen: „Die Aufregung um den Fachkräftemangel müsste viel größer sein. Das Problem ist in der Breite noch nicht verstanden“, betonte der Personalvorstand der Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG. Auch die „ganz frische“ Studie „Internationale Rekrutierung – Realität oder Rhetorik?“ gibt keinen Anlass zur Entwarnung: „Wir fliegen ohne Navigationssystem im Nebel“ fasste Rump die Ergebnisse zusammen.

Bewerbungen: Medienwechsel vollzogen

Print-Bewerbungen sind out! Das zeigt eine aktuelle StepStone-Umfrage, an der in Deutschland mehr als 12.000 Fach- und Führungskräfte teilnahmen. Der Medienwechsel in diesem Kontext ist demnach vollzogen: von Print- zu Online-Bewerbungen. Während vor zwei Jahren noch 42 Prozent der Kandidaten den traditionellen Weg einer Print-Bewerbung wählten, tun das heute nur noch 22 Prozent. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil der E-Mail-Bewerbungen von 39 auf 58 Prozent. Weitere 13 Prozent setzen auf Online-Bewerbungsformulare und sieben Prozent auf eine telefonische Kontaktaufnahme.

Wie Sie mit Zeitwertkonten Ihr Weihnachtsgeld sinnvoll in „freie Zeit“ investieren können!

München, 02.12.2008 – Viele Arbeiter und Angestellte dürfen sich in diesem Jahr auf Weihnachtsgeld oder eine Bonuszahlung freuen. Dabei stellt sich die Frage, wie das Geld sinnvoll eingesetzt werden kann, um den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen. Es gibt viele Möglichkeiten es anzulegen, doch die Verunsicherung aufgrund der aktuellen Wirtschaftlage ist groß. Eine gute Variante zur langfristigen und doch flexiblen Anlage von Weihnachtsgeld und Bonus sind Zeitwertkonten. Der angesparte Betrag kann hier zu einem späteren Zeitpunkt als bezahlte Auszeit, zum Beispiel für ein Sabbatical, die verlängerte Elternzeit oder zur Überbrückung bis zur Rente, das heißt für einen Vorruhestand, genutzt werden.

Ökonomische Krise beflügelt E-Learning

Die aktuelle Wirtschaftskrise eröffnet neue Chancen für innovative Weiterbildungsformen wie informelles Lernen, E-Learning und Blended Learning. Angesichts schrumpfender Budgets wird der Einsatz von Lerntechnologien für Unternehmen zunehmend attraktiver. Zu diesem Ergebnis kommt eine spontane Umfrage der internationalen E-Learning-Konferenz Online Educa Berlin unter E-Learning Consultants und Bildungsverantwortlichen aus internationalen Konzernen, darunter SAP, Total und Thomson Reuters.

Finanzkrise: Deutsche Angestellte unsicher über berufliche Zukunft

Eschborn, 26. November 2008. Die weltweite Finanzkrise wirkt sich mittlerweile auch auf die Realwirtschaft aus. Dies ist auch in den Köpfen der Arbeitnehmer angekommen, wie eine aktuelle Umfrage des Online-Karriereportals Monster zeigt. So sind zwei Drittel der deutschen Angestellten wegen der Finanzkrise verunsichert und befürchten Auswirkungen auf ihre Arbeitssituation. 43 Prozent der Befragten sind sogar schon auf der Suche nach einem neuen Job. Knapp ein Fünftel der Umfrageteilnehmer glaubt dagegen, dass ihr Bereich nicht betroffen sein wird. Nur 15 Prozent fühlen sich in ihrer derzeitigen Position absolut sicher.

Kundenorientierung und soziales Engagement sichern den Erfolg

Frankfurt/ Berlin, 25. November 2008 – Wirtschaftlicher Erfolg von Unternehmen resultiert nicht allein aus Kundenorientierung. Vielfach leistet das soziales Engagement eines Betriebes einen wichtigen Beitrag – zumindest, wenn es darum geht einen Preis zu gewinnen. So ging der diesjährige Ludwig-Erhard-Preis “Auszeichnungen für Spitzenleistungen im Wettbewerb” an die Berliner Pflegeeinrichtung domino-word(TM) und an die Taufkirchener Voss Beteiligungs-AG.

Standort Deutschland besser als sein Ruf

Gummersbach, 26. November 2008. Bei vielen wichtigen Wettbewerbsmerkmalen nimmt der Standort Deutschland nach wie vor eine führende Position ein. Gerade hinsichtlich der besonders wichtigen Faktoren, wie dem Zugang zu neuer (Hoch-)Technologie, dem Serviceniveau sowie kundennahen, individuellen Entwicklungspartnerschaften weist Deutschland im Vergleich zu Osteuropa und China, beziehungsweise Indien einen erheblichen Vorsprung auf. Dies ist ein Kernergebnis der aktuellen Kienbaum-Studie „Wege aus der Standortfalle“, zu der mehr als 100 Top-Manager aus den klassischen Industriebranchen (Maschinen- & Anlagenbau, Stahl- und Prozessindustrie, Automobilwirtschaft, Chemie & Pharma) befragt wurden.

Bionik im Management

„Bevor du ein Problem zu lösen versuchst, schau in der Natur nach, ob sich dort schon etwas entwickelt hat.“ So lautet der ebenso einfache wir effektive Grundsatz der Bionik. Viele marktgängige Produkte zeugen bereits von dem Nutzen dieser Methodik, die auch für die Unternehmensführung interessant ist.

Personaler suchen Perspektiven in schwierigen Zeiten

Die Finanzkrise macht sich auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt bemerkbar. Erstmals seit drei Jahren werden mehr Unternehmen ihre Mitarbeiterzahl reduzieren, als Firmen Neueinstellungen planen. Vor allem Großunternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern wollen Personal abbauen, hier liegt der Anteil bei 40 Prozent. (Handelsblatt, 18.11.2008) Personalverantwortliche und Geschäftsführer sind derzeit in einer schwierigen Lage: Einerseits erfordert die wirtschaftliche Situation radikale Personalmaßnahmen, andererseits soll das Employer Branding gestärkt und Leistungsträger an das Unternehmen gebunden werden. Wie Personaler in den unruhigen Zeiten agieren sollten und wie die Arbeitswelt in den kommenden Jahren aussehen wird, diskutieren nationale und internationale Personalexperten auf der 15. Handelsblatt Jahrestagung „Personal im 21. Jahrhundert“ am 17. und 18. Februar 2009 in München.

„Wir wollen die Idee verbreiten, dass Personalmanagement die Welt wirklich bewegt“

Prof. Dr. Christian Scholz von der Universität des Saarlandes ist bekannt für seine provokanten Thesen. Derzeit macht er mit der Forderung nach mehr Professionalisierung im Personalmanagement von sich reden. Der gebürtige Österreicher entwickelte diese Professionalisierungsideen anhand einer Befragung in seinem Herkunftsland, die Anzeichen dafür lieferte, dass in Personalabteilungen über Ländergrenzen hinweg großer Veränderungsbedarf besteht. „Kompetenz4HR“, die Professionalisierungsoffensive der Universität des Saarlandes, soll deshalb nun auch in Deutschland starten. HRM.de sprach mit dem Personalexperten über die Ideen des Projektes.

Thomas Lang-von Wins u.a.: Potenzialbeurteilung

Immer wieder stehen Unternehmen vor der Aufgabe, Positionen von Entscheidungsträgern neu zu besetzen. Das Autorenteam Thomas Lang-von Wins, Claas Triebel, Ursula Gisela Buchner und Andrea Sandor beleuchtet, wie Personalverantwortliche ihr persönliches Bauchgefühl hinterfragen und den Beurteilungsprozess in Auswahlverfahren kritischer, reflektierter und systematischer gestalten können.

Thomas Lang, von Wins u.a.: Potenzialbeurteilung

Immer wieder stehen Unternehmen vor der Aufgabe, Positionen von Entscheidungsträgern neu zu besetzen. Das Autorenteam Thomas Lang-von Wins, Claas Triebel, Ursula Gisela Buchner und Andrea Sandor beleuchtet, wie Personalverantwortliche ihr persönliches Bauchgefühl hinterfragen und den Beurteilungsprozess in Auswahlverfahren kritischer, reflektierter und systematischer gestalten können.

Finanzkrise erreicht russischen Arbeitsmarkt

Bisher wurden Russlands Arbeitnehmer durch den Wirtschaftsaufschwung und erquickliche Lohnzuwächse verwöhnt. Doch die Turbulenzen auf den globalen Finanzmärkten lassen auch den russischen Arbeitsmarkt nicht unberührt.

Thomas Lang-von Wins u.a.: Potenzialbeurteilung. Rezension von Christoph Spöck

In ihrem Buch „Potenzialbeurteilung“ laden die Autoren Thomas Lang-von Wins, Claas Triebel, Ursula Gisela Buchner und Andrea Sandor dazu ein, sich mit ihrem Konzept einer „lernenden Potenzialbeurtelung“ auseinanderzusetzen. Der Leser soll seine eigene Beurteilungskompetenz erweitern und damit seine Personalauswahl schrittweise optimieren.

Thomas Lang-von Wins u.a.: Potenzialbeurteilung. Rezension von Marianne Hengstberger

Immer wieder stehen Unternehmen vor der Aufgabe, Positionen von Entscheidungsträgern neu zu besetzen. Das Autorenteam Thomas Lang-von Wins, Claas Triebel, Ursula Gisela Buchner und Andrea Sandor beleuchtet, wie Personalverantwortliche ihr persönliches Bauchgefühl hinterfragen und den Beurteilungsprozess in Auswahlverfahren kritischer, reflektierter und systematischer gestalten können. Der dafür erforderliche Kompetenzerwerb setzt voraus, dass Personalentscheider ihr Denken und Handeln aktiv reflektieren.

Der Gesundheitsfonds. Ein neuer Geldsammeltopf für die Krankenkassen

Mit Inkrafttreten der Gesundheitsreform hat der Staat bereits Anfang April des letzten Jahres wichtige Regelungen im Bereich der Krankenversicherung getroffen. Die Einführung eines Versicherungsschutzes für alle, die Verbesserung der medizinischen Versorgung, die Modernisierung der gesetzlichen und privaten Kassen und die Reform der Finanzierungsordnung „Einführung des Gesundheitsfonds“. Lesen Sie mehr zur Einführung des Gesundheitsfonds, der als grundlegende Änderung des Systems gilt.

HR als Business-Partner

Wie T-Mobile Austria seine Personalprozesse neu strukturiert hat„Business-Partner“ ist zu einem Modewort der HR-Community geworden – für einige sogar zu einem Unwort. So manche Personalabteilung hat vergeblich versucht, das Konzept einzuführen. Das Beispiel T-Mobile Austria zeigt, wie HR zum Business-Partner wird – trotz aller Schwierigkeiten.

Prozesse bündeln – mit Shared Services

HR-Organisationen stehen heute im Spannungsfeld unterschiedlicher Erwartungen. Einerseits sollen sie die Personaladministration optimieren – also Reaktionszeiten und Fehlerquoten reduzieren, Kosten senken und Reportings verbessern. Andererseits sind sie gefordert, das Linienmanagement als Business-Partner in strategischen Fragen zu unterstützen. Um diesen verschiedenen Anforderungen gerecht zu werden, fassen immer mehr große Unternehmen ihre operativen HRProzesse in Shared-Service-Centern zusammen. Zwei Studien des BeratungsunternehmensHewitt beschreiben die Vorteile dieser Organisationsform, aber auch die Hürden auf dem Weg zur neuen HR-Struktur.

HR-Prozesse optimieren

Personalabteilungen können ihre Wertschöpfung erhöhen, indem sie ihre HR-Prozesse gezielt optimieren. Sie sollten dabei jedoch systematisch vorgehen und sicherstellen, dass ihre Verbesserungen an der richtigen Stelle ansetzen. Wie die ersten Schritte der Prozessoptimierung aussehen können, zeigt der folgende Beitrag.

Gesundheit wird zum Konjunkturmotor

Leo A. Nefiodow, Wirtschaftstheoretiker und Zukunftsforscher, gehört zu den bekanntesten Vertretern der „Theorie der langen Wellen“. Die auf den sowjetischen Wissenschaftler Nikolai Kondratieff zurückgehende Denkschule beschreibt die Konjunktur als Abfolge langer Zyklen, die das Wirtschaftsgeschehen jeweils ein halbes Jahrhundert lang prägen. Auf den Salzburger Management-Impulsen sprach Nefiodow über die nächste große Konjunkturwelle – den sechsten Kondratieff. Im Interview erklärte er, warum die Gesundheit in der Arbeitswelt von morgen immer wichtiger wird.

Absicherung von Arbeitszeitkonten gesetzlich verankert – letzte Überraschungen im Gesetz

Der Bundestag hat am 13. November 2008 das “Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen und zur Änderung anderer Gesetze” (“Flexi-II-Gesetz”) verabschiedet. Die Neuregelungen, in deren Mittelpunkt Regelungen zu Zeitwertkontenmodellen stehen, wird zum 1. Januar 2009 in Kraft treten. Buchstäblich in letzter Minute hat der zuständige Ausschuss am Vorabend der Abstimmung im Bundestag (12. November 2008) noch Änderungen am bisher bekannten Gesetzesentwurf mit erheblichen Auswirkungen für Arbeitgeber beschlossen.

Aktuelles aus dem Steuerrecht – November 2008

Handelt es sich um eine lohnsteuerpflichtige Zuwendung, wenn ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer ein Rückentrainingsprogramm finanziert? Kann ein Wohnmobil eine doppelte Haushaltsführung begründen? Und was gibt es Neues zur Pendlerpauschale? Erfahren Sie in dieser Rubrik mehr zu diesen Themen.

Lohnsteuerrechtliche Behandlung von Zeitwertkonten – Neues BMF-Schreiben

Zeitwertkonten stehen aktuell stark in der Diskussion – nicht zuletzt, weil sie ab dem 1. Januar 2009 erstmals umfassend gesetzlich (durch das Gesetz zur Verbesserung von Rahmenbedingungen der sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen, landläufig bereits Flexi-II-Gesetz genannt) geregelt werden sollen. Das neue Gesetz wurde am 13. November 2008 verabschiedet. Flankierend zum Flexi-II-Gesetz äußert sich nun auch die Finanzverwaltung verstärkt zum Thema Zeitwertkonten.

Notwendiger Inhalt von Zeugnissen

Der notwendige Inhalt eines Zeugnisses muss sich neben den in § 109 Abs. 2 GewO normierten Grundsätzen der Zeugnisklarheit und Zeugniswahrheit nach dem Zeugnisbrauch richten und die für die jeweiligen Branchen und Berufsgruppen üblichen Formulierungen enthalten. Fehlen diese Formulierungen, kann dies ein unzulässiges Geheimzeichen darstellen. Wenn ein sachlicher Rechtfertigungsgrund für das Auslassen nicht vorhanden ist, steht dem Arbeitnehmer ein Anspruch auf Ergänzung zu.

Neues vom Arbeitsrecht – November 2008

Inwiefern ist ein tarifgebundener Arbeitgeber, wenn er aus einem Verband austritt, noch an tarifvertragliche Bestimmungen gebunden? Reicht ein konkreter Verdacht gegen einen Mitarbeiter, um diesen per Videokamera überwachen zu dürfen? Müssen Arbeitsgerichte prüfen, ob eine Abmahnung gerechtfertigt war? Wer diese und weitere Fragen zum Arbeitsrecht nicht mit Sicherheit beantworten kann, den bringt diese Rubrik auf den neuesten Stand.

Widerspruch bei Erlöschen des bisherigen Arbeitgebers

§ 613a Abs. 6 BGB1. Erlischt der bisherige Arbeitgeber und tritt ein neuer Arbeitgeber durch gesellschaftsrechtliche Gesamtrechtsnachfolge in die Arbeitsverhältnisse ein, kommt es auf das Vorliegen eines Betriebsübergangs i.S.v. § 613a BGB nicht an.2. Allerdings besteht in solchen Fällen kein Widerspruchsrecht nach § 613a Abs. 6 BGB, da das Arbeitsverhältnis mit dem bisherigen erloschenen Arbeitgeber nicht fortgesetzt werden kann.3. Ein dennoch erklärter Widerspruch ist unbeachtlich und kann nicht automatisch in eine Kündigung oder sonstige Beendigungserklärung umgedeutet werden. Der Arbeitnehmer darf aber das Arbeitsverhältnis mit dem neuen Arbeitgeber außerordentlich gemäß § 626 BGB kündigen.(Leitsätze der Bearbeiterin)BAG, Urteil vom 21. Februar 2008 – 8 AZR 157/07

Arbeitsrecht Kommentar

Im Abstand von zwei Jahren liegt die nunmehr 3. Auflage der Gesamtkommentierung des zersplitterten deutschen Arbeitsrechts vor. Das Werk hat sich inzwischen fest etabliert, wie seine häufige Zitierung belegt – mit Recht.

Anhörung bei Verdachtskündigung

§ 626 BGB1. Der Arbeitgeber muss den Arbeitnehmer vor einer Verdachtskündigung umfassend über den konkreten Tatverdacht informieren und ihm Gelegenheit geben, sich zu erklären. Verletzt er seine Anhörungspflicht, ist die Verdachtskündigung unwirksam.2. Ausnahmsweise kann auch eine pauschale Mitteilung der Vorwürfe genügen, wenn der Mitarbeiter bereits zuverlässige Kenntnis von den Einzelheiten der Verdachtsmomente hat. Maßgebend ist dabei sein eigener Kenntnisstand. Kenntnisse seines Rechtsanwalts muss er sich nicht zurechnen lassen.3. Eine detaillierte Anhörung ist ferner entbehrlich, wenn der Beschäftigte eine Stellungnahme zu den Vorwürfen von vornherein ohne triftigen Grund verweigert.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 13. März 2008 – 2 AZR 961/06

Personalkontrollen

Was ist erlaubt und was nicht?Am 13.12.2007 hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden, dass kein Verwertungsverbot besteht, wenn ein Unternehmen eine betriebliche Personalkontrolle durchführt und dabei gegen eine Betriebsvereinbarung verstößt. Vielmehr kann es die gewonnenen Erkenntnisse in ein arbeitsgerichtliches Verfahren einbringen, soweit es dadurch nicht das Persönlichkeitsrecht des betroffenen Mitarbeiters verletzt. Das BAG hat außerdem bestätigt, dass auch der Diebstahl geringwertiger Gegenstände im Betrieb grundsätzlich zum Ausspruch einer fristlosen Kündigung berechtigt.

Mittelständler sehen Herausforderungen: Beste Mitarbeiter motivieren und binden

Mittelständische Unternehmen in Deutschland sehen angesichts der Finanzkrise die größten Herausforderungen für die Personalarbeit vor allem in der Identifizierung, Entwicklung, Motivation und Bindung der besten Mitarbeiter. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, zu der die Talent Management-Experten von StepStone Solutions in Zusammenarbeit mit den HR-Beratern von Dr. Geke & Associates mehr als 500 Unternehmen im deutschsprachigen Raum befragt haben.

Welche Kriterien eine erfolgreiche Stellenanzeige erfüllen sollte

Sie schalten Stellenanzeigen? Machen Sie das eigentlich so, wie der Bewerber dies erwartet? Hatte sich in den Jahren bis 2001 schon eine gewisse Erkenntnis über die Gestaltung von Stellenanzeigen durchgesetzt, so scheint dieses Wissen über eine richtig gestaltete Jobanzeige mittlerweile schon wieder über Bord geworfen zu sein. Lesen Sie hier welche Fallstricke es auf Seiten der Gestaltung, der Technik und der Usererwartung gibt, wenn man eine Online Stellenanzeige erfolgreich schalten möchte.

Änderungsantrag der Fraktionen CDU/CSU und SPD zum „Flexi II“

Frankfurt, 10.11.2008 – Einen Tag vor der Sacherverständigen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales haben die Fraktionen CDU/CSU und SPD wichtige Änderungsanträge zum Gesetzentwurf der Bundesregierung „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen“ („Flexi II“) –Drucksache 16/10289 verfasst.

Ergebnis der Sachverständigen Anhörung zum „Flexi II“ im Deutschen Bundestag

Frankfurt, 07.11.2008 – In der Anhörung des Ausschusses für Arbeit- und Soziales vom 5.11.2008 stand die Mehrheit der Sachverständigen die im Gesetzentwurf zur „Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen“ (16/10289) enthaltenen Maßnahmen grundsätzlich positiv gegenüber. Mit Langzeitarbeitskonten können Arbeitnehmer über die vereinbarte Arbeitszeit hinaus geleistete Arbeitsstunden oder Arbeitsentgelt in einem Wertguthaben sparen. Das Guthaben kann dann später für längerfristige Freistellungen von der Arbeit verwenden, um z.B. früher in Rente zu gehen.

Richard Gris: Die Weiterbildungslüge. Rezension von Barbara Rath

„Die Weiterbildungslüge – Warum Seminare und Trainings Kapital vernichten und Karrieren knicken“ – ein scharf gewählter Titel für ein Buch, das nicht die Würze hat, die es verspricht. Der anonyme Autor, der sich Richard Gris nennt, wollte damit vermutlich seinen Ärger über die Personalentwicklung an einen für viele zugänglichen Pranger stellen. Er verfängt sich dabei in seinem Ärger über unfähige Weiterbildungsmanager und dürftig konzipierte Trainings, die Wunder wirken sollen. All seine Beispiele – und das Buch besteht zu 60 Prozent daraus – laufen auf eines hinaus: Sie sollen vor Augen führen, wie machtlos die Spezie Personalist gegenüber dem Management und den unwilligen Teilnehmern angeblich ist.

Richard Gris: Die Weiterbildungslüge. Rezension von Ina Brandes

Die größte Leistung im Zusammenhang mit der Buchveröffentlichung „Die Weiterbildungslüge – Warum Seminare und Trainings Kapital vernichten und Karrieren knicken“ ist dem Lektor oder PR-Verantwortlichen des campus Verlages zuzuschreiben, der sich diesen Buchtitel ausgedacht hat. Wie die Rezensentin selbst, so werden sicher noch einige Käufer auf diese reißerische Aufmachung hereinfallen und sich mit dem Buch ein Wochenende lang herumärgern. Denn was als Enthüllungsstory daherkommt, ist tatsächlich eine Zusammenstellung von Selbstverständlichkeiten, die auf sprachlich eher mäßigem Niveau stattfindet.

Richard Gris: Die Weiterbildungslüge.

Unter dem Pseudonym Dr. Richard Gris erschien dieses Buch, das die These vertritt, Weiterbildung bringe nichts. Unternehmen könnten Personal nicht entwickeln, Menschen nicht von außen weiterbilden. Zwei Mitglieder von HRM.de haben „Die Weiterbildungslüge“ gelesen und schildern in dieser Rubrik Ihren Eindruck.

Richard Gris: Die Weiterbildungslüge

Unter dem Pseudonym Dr. Richard Gris erschien dieses Buch, das die These vertritt, Weiterbildung bringe nichts. Unternehmen könnten Personal nicht entwickeln, Menschen nicht von außen weiterbilden. Zwei Mitglieder von HRM.de haben „Die Weiterbildungslüge“ gelesen und schildern in dieser Rubrik Ihren Eindruck.

Krisenfeste Budgets

Die Finanzkrise droht in einen wirtschaftlichen Abschwung zu münden. Erste Unternehmen wie SAP haben bereits Sparmaßnahmen angekündigt. Grund zur Sorge bestand bisher in kritischen Wirtschaftssituationen insbesondere für die Personalabteilung: Wenn es ihrem Unternehmen schlecht ging, schrumpfte auch das Budget der HR-Fachleute – etwa für neue Software. Im Unterschied dazu schlägt sich derzeit die konjunkturelle Abkühlung nicht unmittelbar in den Personal-Budgets nieder. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des jährlich erscheinenden „HR Service Delivery Survey 2008“ der Unternehmensberatung Towers Perrin.

Auswege aus dem Fachkräftemangel

Der Bildungsgipfel am 22. Oktober 2008 hatte sich das Ziel gesetzt, den Fachkräftemangel an der Wurzel anzupacken: frühkindliche und schulische Bildung sowie der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt standen im Fokus der Bundespolitik. Nahezu zeitgleich erschien die Untersuchung „Zukunftsvermögen Bildung“ von McKinsey und Robert Bosch Stiftung, die grundlegende bildungspolitische Lösungsvorschläge aufzeigt.

Weiterbildungsbonus für Mitglieder von HRM-AUSTRIA.at

Berufsbegleitende Weiterbildung ist für Personalentscheider ein Muss. Denn die Rahmenbedingungen, Instrumente und Methoden des Human Resource Managements ändern sich laufend. Das Magazin personal manager bietet jetzt kompakte Weiterbildungen für österreichische Personalisten im Internet an. Premium-Mitglieder von HRM-AUSTRIA.at können die so genannten „Webinare“ zum ermäßigten Preis buchen.

Zeitwertkonten ermöglichen Beschäftigten eine bezahlte Pflegezeit

Neues Pflegezeitgesetz: Auszeit zur Pflege naher Angehöriger

Frankfurt, 04.11.2008 – Am 01.07.2008 ist das neue Pflegezeitgesetz in Kraft getreten. Die Pflegezeitregelungen basieren auf zwei Säulen. Bei akut auftretenden Pflegesituationen haben Beschäftigte nun das Recht, ihrer Arbeit bis zu zehn Arbeitstage fern zu bleiben, um für einen nahen Angehörigen eine bedarfsgerechte Pflege zu organisieren. In der Regel kann der Beschäftigte keinen Lohnfortzahlungsanspruch für die kurzzeitige Arbeitsverhinderung verlangen, es sei denn ein solcher Anspruch ergibt sich aus anderen gesetzlichen Vorschriften oder aufgrund einer Vereinbarung.

„Eine tolerante Unternehmenskultur macht den Betrieb attraktiv für qualifizierte Fachkräfte“

Aktuell bestimmt die Finanzkrise die Schlagzeilen. Doch langfristig steht für Unternehmen ein anderes Thema auf der Agenda: der Mangel an Fachkräften, den der demografische Wandel weiter vorantreibt. Die Kampagne „Vielfalt als Chance“ setzt deshalb auf Diversity Management. Neben Informationsinstrumenten für Unternehmen gehört auch die “Charta der Vielfalt“ zu der Initiative. Ein Baustein ist außerdem der Wettbewerb „Kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz“. Prof. Dr. Maria Böhmer, die Initiatorin der Kampagne, überreicht den Preis am 9. Dezember an die Gewinner. Aus diesem Anlass sprachen wir mit der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration und Staatsministerin im Kanzleramt über ihre Sichtweise von Diversity.

Online-Anzeigen: Gefunden werden geht vor Gestaltung

Untersuchungen haben gezeigt: Zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland schalten ihre Stellenanzeigen auf dem Online-Weg und nutzen dazu die Dienste von Online-Jobbörsen. Der Medienwechsel in dieser Beziehung von Print-Anzeigen zu Online-Anzeigen scheint vollzogen. Das Problem: Viele Unternehmen übernehmen aus alter Gewohnheit immer noch den Text und das Design ihre Print-Anzeigen und übertragen diese in das entsprechende Online Medium. Dies ist ein Fehler – denn: Online-Stellenanzeigen unterscheiden sich in Erscheinungsbild und Text erheblich von Stellenanzeigen in Printmedien.

Hausordnung für Geistesblitze

Wie zufrieden sind Sie mit den Meetings in Ihrem Unternehmen? Reden und schweigen immer dieselben zuviel? Stehen Zeit und Resultat in einem optimierbaren Verhältnis? Finden Sie, dass der Meeting-Input vermutlich zeitökonomischer, präziser und kostengünstiger per Mail kommunizierbar wäre? Oder gruselt es Sie aus noch ganz anderen Gründen vor der Meeting-Unkultur? Sind die Treffen eher Info-Einbahnstraßen? Werden zu viele subversive Schlachten zwischen Abteilungen geschlagen? Giften sich Selbstdarsteller ständig an? Trägt also die Gruppendynamik zu oft den Siegüber die Sachthemen davon?

Commitment erhalten und aufbauen

Fusionen und Übernahmen wirken sich oft sehr negativ auf das Commitment der Mitarbeiter aus. Wenn diegewohnten Jobstrukturen ins Wanken geraten und die Angst um den Arbeitsplatz zunimmt, bekommt dieLoyalität zum Arbeitgeber Risse. Unternehmen müssen jedoch nicht tatenlos zusehen, wie ihre Mitarbeiter innerlich kündigen, sondern können einiges dazu beitragen, das Commitment in Umbruchzeiten zu erhalten.

Komplexe Abrechnung im Griff

Bei der Abrechnung der Dienstreisen, Projektkosten und Spesen gilt, was den Pharma-Dienstleister Innovex insgesamt auszeichnet: Flexibilität und Kundenorientierung. Wegen der individuellen Bedingungen für die Kunden war die Verwaltung jedoch komplex und zeitaufwendig. Mithilfe der Reisemanagement-Lösung von Hansalog hat Innovex den Aufwand deutlich reduziert. Denn: Die Pharmareferenten erfassen die Daten dezentral über ein Web-Tool und die in der Software abgebildeten Prozesse wurden gestrafft. Dienstleistungen für die Pharma-Branche – das ist der Schwerpunkt von Innovex in Mannheim. Das 1.000 Mitarbeiter starke Unternehmen wurde 1979 gegründet und gehört zum amerikanischen Konzern Quintiles Transnational, der sich auf klinische Arzneimittelstudien spezialisiert hat. Die Konzernmutter entwickelt Medikamente bis zur Marktreife. Danach beginnt der Auftrag von Innovex: Die Vermarktung neuer Medikamente nach ihrer Zulassung sowie die vertriebliche Begleitung von Produktneuauflagen. Zum Beispiel begleitete Innovex den Relaunch von Hexal-Arzneimitteln.

Cultural Change – die Rolle der Unternehmenskultur in Fusionen und Übernahmen

78,5 Prozent aller Fusionen und Übernahmen sind zum Scheitern verurteilt, bilanzierte das „Institute forMergers and Acquisitions“ (IMA) der Universität Witten/Herdecke schon im Jahr 2003. Neuere Analysen ziehen eine ähnlich nüchterne Bilanz. So legte das Beratungsunternehmen Ernst & Young im Jahr 2006 eine Analyse von 189 Transaktionen börsennotierter Unternehmen vor, von denen nur jede dritte eine erhebliche Wertsteigerung brachte. Experten zufolge kranken die Transaktionen sehr häufig am Faktor Kultur. Grund genug, der Bedeutung von Unternehmenskulturen in Fusionen und Übernahmen einmal nachzugehen.

Personalfragen sind die kritischen Themen jeder Fusion

Dennis Briscoe gilt als einer der führenden Experten für internationale Personalarbeit. Der emeritierte Professor der Universität San Diego arbeitete mehr als zwanzig Jahre im Management und HR-Ressort internationaler Unternehmen und Non-Profit-Organisationen. Seine praktischen Erfahrungen und theoretischen Forschungen verarbeitete er in mehr als 60 Aufsätzen und sechs Büchern, darunter das Grundlagenwerk „International Human Resource Management“. Mit dem personal manager sprach Briscoe über die Rolle von HR in internationalen Fusionen und Übernahmen.

Neue Lebenslaufdatenbank: Milestone für StepStone

StepStone, eines der führenden Online-Stellenportale in Deutschland, launcht seine neue Lebenslaufdatenbank. Damit setzt das Unternehmen eine der wichtigsten technischen Projektinnovationen der letzten Jahre um. Einschneidende Neuerung: die Öffnung der Datenbank. Die derzeit über 218.000 registrierten Kandidaten entscheiden fortan selbst, ob sie ihre Daten offen legen, um so schneller mit interessierten Unternehmen in Kontakt zu kommen. Ziel der Maßnahme: der Ausbau der derzeit schon starken Marktposition StepStones.

Partnerschaft zwischen Noser und Freudenberg IT: MES-Lösung Adicom Software Suite in der Schweiz

Weinheim / Winterthur 11. September 2008 – Die Noser Engineering AG, der führende IT-Dienstleister für technische Informatik in der Schweiz, und der Full-Service-IT-Dienstleister Freudenberg IT (FIT) haben eine Vertriebspartnerschaft geschlossen. Ziel der Kooperation ist es, die MES-Lösung (Manufacturing Execution System) Adicom Software Suite der Freudenberg IT in der Schweiz zu vertreiben und zu implementieren. Dabei sollen vor allem mittelständische Unternehmen aus den Branchen Allgemeine Industrie, Handel sowie der Prozessindustrie angesprochen werden.

45.000 offene Stellen für IT-Spezialisten. Fachkräftemangel trifft Finanzkrise

Die Zahlen des ITK-Branchenverbandes Bitkom könnten optimistisch stimmen: Noch im September machte der Verband auf rund 45.000 offene IT-Stellen aufmerksam. Nun veröffentlichte er Ergebnisse einer Umfrage, nach der 86 Prozent der ITK-Unternehmen bislang kaum direkte Auswirkungen der Finanzkrise spürten und 80 Prozent der Firmen noch keinen Grund für personelle Veränderungen sähen. (Bitkom, 22. Oktober 2008) Den Umfragewerten stehen zahlreiche Meldungen aus der Branche gegenüber: SAP verkündete jüngst einen Einstellungsstopp und forderte seine Mitarbeiter auf, auf einen Teil ihres Urlaubs zu verzichten. (Handelsblatt, 10. Oktober 2008) Hewlett-Packard will in Deutschland 1400 Stellen streichen, davon nach Gewerkschaftsangaben 1150 bei dem im August übernommenen IT-Dienstleister EDS. Und mit den jüngsten Entlassungsplänen von Yahoo scheint die Krise auch bei den Internetfirmen angekommen zu sein.

Von Beginn an auf der sicheren Seite

Die meisten Arbeitsverträge werden vom Arbeitgeber vorformuliert und dem künftigen Mitarbeiter zur Unterschrift vorgelegt. Wie Sie das Vereinbarte aus den Vorstellungsgesprächen in Worte fassen, bleibt also weitestgehend Ihnen überlassen. Bei vorformulierten Verträgen gilt aber eine Besonderheit: Die Klauseln sind wie Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) zu behandeln und unterliegen deshalb einer Wirksamkeitskontrolle. Als Arbeitgeber müssen Sie also darauf achten, dass Ihre Klauseln vor den Arbeitsgerichten Bestand haben. Wir haben im ersten Teil unserer Reihe einige Musterformulierungen für Sie bereitgestellt.

Die Kundenfrequenz im Fokus: Personalmanagement mit Wertbeitrag

Auf 3200 Quadratmetern nichts als Bücher. In der größten Filiale der Thalia Bücher AG in Basel verkaufen 180 Angestellte Literatur für jeden Bedarf. Hier gilt Service-on-demand als Verkaufsprinzip. Um trotz des hohen Personalbestands wirtschaftlich zu bleiben, richtet Thalia ihren Personaleinsatz konsequent an der Kundenfrequenz aus.

Die Balance finden: Personaleinsatz im Call Center

Call und Contact Center sind auch für eShops ein Aushängeschild. Günstige Produkte und eine leicht bedienbare Website sind schnell vergessen, wenn die Servicequalität nicht stimmt. Inkompetente Auskünfte, lange Wartezeiten oder unfreundliche, gestresste Agenten sprechen sich schnell herum. Was bleibt, sind unzufriedene Käufer und ein schlechter Ruf. Im telefonischen Kundenkontakt sind Mitarbeiter erforderlich, die über umfangreiches Know-how oder sehr spezifische Kenntnisse verfügen. Intelligente Werkzeuge für die bedarfsorientierte Personaleinsatzplanung helfen dabei, die optimale Balance zwischen Personalkosten und Service-Level zu finden.

Viel ungenutztes Potenzial in Deutschland

Die deutsche Wirtschaft boomt, Arbeitnehmer haben beste Chancen. Von Euphorie kann jedoch in vielen Unternehmen keine Rede sein. Zu groß ist die Sorge, dem Aufschwung mit ausreichend qualifizierten Fachkräften entsprechen zu können – höchste Zeit also, die vorhandenen Ressourcen zu mobilisieren. In deutschen Unternehmen gibt es viel ungenutztes Potenzial, das jedoch nur selten systematisch identifiziert und aktiviert wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine Gemeinschaftsstudie der ATOSS Software AG und der DEKRA Akademie GmbH, die im Juli 2008 veröffentlicht wurde.

Analysten bewerten StepStone Solutions als weltweiten Talent Management-Marktführer

Düsseldorf, 22. Oktober 2008 – StepStone Solutions, europäischer Marktführer für Talent Management-Software und Dienstleistungen, kann sich über eine neue Auszeichnung freuen: Die führenden Analysten von Bersin & Associates bewerten StepStone in einer aktuellen Marktstudie hervorragend und unterstützen damit die Wettbewerbsposition.

Big Brother am Arbeitsplatz – Podiumsdiskussion auf der Fachmesse Zukunft Personal

Dürfen Unternehmen die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter per Videokamera überwachen? Wie weit gehen die gesetzlichen Regelungen und reichen sie aus, um die Privatsphäre der Mitarbeiter zu schützen? Über diese Fragen diskutierten die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion der Zeitschrift DATAKONTEXT im September auf der Fachmesse Zukunft Personal in Köln.

Neues vom Arbeitsrecht – Oktober 2008

Der Bundesangestelltentarifvertrag (BAT) sieht eine Vergütung nach Altersstufen vor. Ist das ein Verstoß gegen das AGG? Erfahren Sie die Antwort auf diese Frage in unserer aktuellen Rubrik zum Arbeitsrecht. Außerdem können Sie nachlesen, in welchen Fällen Mitarbeiter eine „Dankes- und Wunschformel“ im Arbeitszeugnis verlangen können, ob ein Verstoß gegen das AGG vorliegt, wenn ein befristeter Arbeitsvertrag wegen Schwangerschaft nicht verlängert wird oder wann Arbeitnehmer die Unwirksamkeit eines sachgrundlos befristeten Arbeitsvertrages spätestens geltend machen müssen.

Kleinbetrieb oder nicht – im Zweifel zu Lasten des Arbeitnehmers

Will ein Arbeitnehmer im Prozess geltend machen, dass eine Kündigung sozial ungerechtfertigt ist, muss er darlegen und beweisen, dass die für die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG) erforderliche Beschäftigungszahl von mehr als zehn Arbeitnehmern erreicht ist. Die Anforderungen an den diesbezüglichen Tatsachenvortrag des Arbeitnehmers dürfen zwar nicht hoch sein. Doch bleibt auch nach der Beweiserhebung unklar, ob die erforderliche Beschäftigungszahl erreicht ist, geht dieser Zweifel zu Lasten des Arbeitnehmers.BAG Urt. v. 26.06.2008 – 2 AZR 264/07(LAG München Urt. v. 01.03.2007 – 2 Sa 589/06)

Betrieb eines Kunden des Arbeitgebers ist keine regelmäßige Arbeitsstätte

Folgen für Dienstwagenbesteuerung und steuerliche Behandlung des häuslichen ArbeitszimmersDie betriebliche Einrichtung eines Kunden des Arbeitgebers ist keine regelmäßige Arbeitsstätte. Auch wenn der Arbeitnehmer länger als drei Monate im Betrieb eines Kunden seines Arbeitgebers tätig ist, wird dieser Betrieb für ihn damit nicht zur Arbeitsstätte. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 10.07.2008, VI R 21/07, entschieden. Damit widerspricht der BFH der Verwaltungsauffassung gemäß R 9.4 der Lohnsteuerrichtlinie 2008.

Anforderungen an die ordnungsgemäße Unterrichtung beim Betriebsübergang

Im Falle eines Betriebsübergangs muss der Betriebsveräußerer oder der Betriebserwerber die Mitarbeiter genau über die Identität des Betriebserwerbers informieren. Genügt die Unterrichtung nicht den gesetzlichen Vorgaben des § 613 a Abs. 5 BGB, wird die einmonatige Frist nicht in Gang gesetzt, die die betroffenen Arbeitnehmer nutzen können, um von ihrem Widerspruchsrechts gegen den Übergang ihrer Arbeitsverhältnisse auf den Betriebserwerber Gebrauch zu machen.BAG, Urteil vom 21. August 2008, 8 AZR 407/07

Tageszeitung nur in Ausnahmefällen steuerlich abzugsfähig

Nach einem aktuellen Urteil des Finanzgerichts Hessen vom 8. Mai 2008, 13 K 3379/07, werden Aufwendungen für den Bezug der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” nicht als Werbungskosten anerkannt. Das FG Hessen bestätigt damit die bisherige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zu Aufwendungen für den Bezug regionaler und überregionaler Tageszeitungen (siehe zur FAZ bereits BFH, Urteil vom 30. Juni 1983, IV R 2/81).

Neue Rechtsprechung zur betrieblichen Altersversorgung

Mit Spannung erwarteten viele Unternehmen zwei Gerichtsentscheidungen, welche für die betriebsrentenrechtliche Praxis erhebliche Bedeutung haben: Die Entscheidung des BAG zur Rentner-Gesellschaft und die Entscheidung des EuGH zu Altersabstandsklauseln. Nun liegt der Volltext des BAG-Urteils vor, der gemeinsam mit einem neuen Urteil des EuGH mehr Klarheit für die Betriebliche Altersversorgung schafft.

5. CxO Dialog Human Capital Management. Wie kann sich HR langfristig marktorientiert positionieren?

Am 05. / 06. November 2008 veranstaltet econique, das internationale Elitenetzwerk für Entscheider, den 5. CxO Dialog Human Capital Management im Hotel Steigenberger in Berlin. Im Rahmen des Dialogs diskutieren Human Resources Führungskräfte die neuesten Strategien im HR Bereich. Themen des exklusiven Gipfeltreffens sind Strategie, Transformation, HR Shared Service Center, Employer Branding, Outsourcing, Personalmarketing und HR Business Management.

Literaturtipps: Das neue Reisekostenrecht

Der Autor – Betriebswirt bei der DATEV – stellt das neue Reisekostenrecht mit den zum 1.1.2008 im Rahmen der Lohnsteuer-Richtlinien 2008 in Kraft getretenen Änderungen dar. Mit Bezug auf die aktuellen Rechtsgrundlagen erläutert das Buch die Anwendung der Regelungen in der Praxis durch eine Vielzahl von Beispielen und Hinweisen. Soweit zur Erläuterung förderlich, wird vergleichsweise auf die bis zum 31.12.2007 geltenden Regelungen eingegangen.

Literaturtipps: Zeugnis-Generator

Gerade in Unternehmen mit kleiner Personalabteilung kann die Ausfertigung von rechtssicheren (Zwischen-)Zeugnissen immer wieder recht aufwändig sein. „Zeugnissprache“, verschiedene Qualifikationsstufen, unterschiedliche Funktionen und nicht zuletzt die sich ständig wandelnde Rechtsprechung stellen eine große Herausforderung dar. So ist die letzte Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts zum Thema bspw. erst vor wenigen Tagen (12.8.) ergangen. Softwarelösungen mit vorgefertigten Textbausteinen versprechen Abhilfe.

Betriebsübergang: Auskunft über Rentenanwartschaft

§§ 613a, 242 BGB; § 4a BetrAVG1. Nach einem Betriebsübergang hat der Arbeitnehmer grundsätzlich nur gegenüber dem Erwerber einen Anspruch auf Auskunft über seine Betriebsrentenanwartschaft.2. Aus § 613a Abs. 5 BGB kann ein übergegangener Mitarbeiter keinen Anspruch auf Auskunft über seine Betriebsrentenanwartschaft ableiten, denn Ansprüche aus betrieblicher Altersversorgung sind keine Folge des Übergangs. Sie entstehen bis zum Zeitpunkt des Übergangs ohne Rücksicht auf diesen und bestehen unabhängig vom Handeln des Veräußerers oder des Erwerbers.3. Kann der Beschäftigte nach einem Betriebsübergang aufgrund des § 4a BetrVG gegen den Betriebserwerber einen Anspruch auf Auskunft über erworbene Anwartschaften geltend machen, besteht daneben kein Anspruch auf Auskunft nach § 242 BGB.(Leitsätze der Bearbeiterin)

Detektive am und außerhalb des Arbeitsplatzes

Im Arbeitsleben spielt der Einsatz von Detektiven eine immer bedeutendere Rolle, wie man auch jüngst der Tagespresse im Hinblick auf Überwachungsmaßnahmen bei Einzelhändlern entnehmen konnte. Zu einem großen Teil liegt das daran, dass viele Pflichtverstöße von Arbeitnehmern ohne eine entsprechende Überwachung – sei es direkt durch Detektive oder mittelbar durch technische Einrichtungen – überhaupt nicht oder nur schwer aufklärbar wären.

Kündigung von leistungsschwachen Mitarbeitern

§ 1 KSchG1. Auf Pflichtverletzungen beruhende Schlechtleistungen sind geeignet, eine ordentliche Kündigung zu rechtfertigen. Der Arbeitnehmer muss unter angemessener Ausschöpfung seiner persönlichen Leistungsfähigkeit arbeiten.2. Ob der Mitarbeiter dieser Verpflichtung nachkommt, ist für den Arbeitgeber anhand objektivierbarer Kriterien nicht immer erkennbar. Es gelten insoweit die Regeln der abgestuften Darlegungslast. Bei einer Kündigung wegen qualitativer Minderleistung ist es zunächst Sache des Arbeitgebers, zu den aufgetretenen Leistungsmängeln das vorzutragen, was er über die Fehlerzahl, die Art und Schwere sowie die Folgen der fehlerhaften Arbeitsleistung des Beschäftigten wissen kann. Ist er in der Lage darzulegen, dass der Betreffende längerfristig die durchschnittliche Fehlerhäufigkeit aller mit vergleichbaren Arbeiten beschäftigten Arbeitnehmer erheblich überschreitet, so kann dies ein Anhaltspunkt dafür sein, dass er vorwerfbar seine vertraglichen Pflichten verletzt.3. Da jedoch der Vergleich durchschnittlicher Fehlerquoten für sich noch keinen hinreichenden Aufschluss darüber gibt, ob durch die fehlerhafte Arbeit des Mitarbeiters das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung stark beeinträchtigt ist, muss der Arbeitgeber hier weitere Umstände vortragen. Anhand der tatsächlichen Fehlerzahl sowie der Art, der Schwere und den Folgen der fehlerhaften Arbeitsleistung hat er näher darzulegen, dass die längerfristige deutliche Überschreitung der durchschnittlichen Fehlerquoten nach den Gesamtumständen darauf hinweist, dass der Beschäftigte vorwerfbar seine vertraglichen Pflichten verletzt.(Leitsätze des Bearbeiters)

Elektronische Unternehmenskommunikation – Konzepte und Best Practices zu Kultur und Führung

Der Blick auf das eigene Unternehmen bedeutet für immer mehr Menschen vor allem den Blick auf den Bildschirm ihres Computers: er gibt Arbeit, kontrolliert, belohnt, informiert und schafft Identität. Elektronische Kommunikationsmittel und Programme bestimmen maßgeblich die Kultur von Unternehmen. Sie definieren Hierarchien und Verantwortung, erlauben Aktionen und begrenzen die individuelle Freiheit. Elektronische Medien prägen zunehmend die Kommunikation von Unternehmen – oft ohne systematische Reflektion darüber, was bei deren Anwendung eigentlich passiert.

Lebenslaufdatenbanken: Gezielte und schnelle Kandidatenansprache

Personaler wissen: Ihre tägliche Arbeit ist geprägt von den Folgen des Mangels an Fach- und Führungskräften. Gefragte Kandidaten aus den Bereichen Ingenieurswesen, Finance, IT oder Vertrieb bewerben sich längst nicht mehr bei Unternehmen – sie lassen sich umwerben. Gefragt sind daher Rekrutierungskonzepte, die auf eine zielgruppengenaue Ansprache setzen. Eine tragfähige Lösung: die Nutzung von Bewerberdatenbanken auf Online-Jobbörsen.

Talentmanagement neu definieren

Weiterbildung tut Not. Nur jeder Fünfte erwirbt in Deutschland einen Hochschulabschluss. Die Zahl der Ausbildungsplätze nimmt zwar zu, doch viele Firmen können ihren Bedarf an Fachkräften dennoch nicht decken. Unternehmen verlassen sich deshalb nicht allein auf Aus- und Weiterbildung, sondern begegnen den Engpässen ganzheitlich: Unter dem Schlagwort Talentmanagement erschließen sie unter anderem neue Nachwuchssegmente. Was die Wirtschaft unternehmen sollte, um international Talente zu gewinnen und zu fördern, war ein herausragendes Thema auf der Fachmesse Zukunft Personal am 9. und 10. September 2008 in Köln. Gleichzeitig boomte die Themenhalle „Professional Training & Learning“ mit ihren 188 Ausstellern und zahlreichen Besuchern.

Lorenz Klöti: Personalrisiken. Rezension von Harald Schörg

„Risiken sind die Bugwelle des Erfolgs. Nur wer stehen bleiben will, geht kein Risiko ein. Ein Schiff oder Boot, das nur im Hafen liegt, bringt dem Reeder oder Fischer nichts ein. Man muss sich den Risiken des Meeres (Wind und Wellen) aussetzen. Und man sollte die Risiken steuern und Klippen umschiffen.“ Mit dieser Beschreibung erklärt Lorenz Klöti treffend den Titel seines Buches. Dass Klöti hier in Zeiten des permanenten Wandels ein äußerst sensibles Thema des Human Resource-Managements anspricht, bestätigt jeder Personalist sicherlich nur gerne.

Lorenz Klöti: Personalrisiken. Rezension von Susanne Richter

Lorenz Klöti führt seine Leser auf leicht verständliche und gut strukturierte Weise in die Welt der Unternehmens- und Personalrisiken ein. Seine Dissertation definiert Personalrisiken als Teil der operationellen Risiken, die neben den Kredit- und Marktrisiken einen wichtigen und sehr aktuellen Baustein der Unternehmensrisiken darstellen. Unter die Personalrisiken fallen Delikt-, Austritts-, Motivations-, Engpass- und Anpassungsrisiken. Im Fokus des Human Resource Managements stehen meist die Engpass- und Anpassungsrisiken – also die Gefahr, zu wenig Mitarbeiter zu haben oder diese falsch zu qualifizieren. Das Deliktrisiko findet in der tagtäglichen Personalarbeit oft weniger Beachtung. Gleiches gilt für das Motivationsrisiko, da es sich schwer bemessen lässt.

Lorenz Klöti: Personalrisiken

„Risiken sind die Bugwelle des Erfolgs. Nur wer stehen bleiben will, geht kein Risiko ein. Ein Schiff oder Boot, das nur im Hafen liegt, bringt dem Reeder oder Fischer nichts ein. Man muss sich den Risiken des Meeres (Wind und Wellen) aussetzen. Und man sollte die Risiken steuern und Klippen umschiffen.“ Mit dieser Beschreibung erklärt Lorenz Klöti treffend den Titel seines Buches. Dass Klöti hier in Zeiten des permanenten Wandels ein äußerst sensibles Thema des Human Resource Managements anspricht, bestätigt jeder Personaler sicherlich nur gerne.

Spielend lernen

Der Professor für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie an der Ludwig-Maximilian-Universtität München ist Experte für Lehr-Lern-Forschung mit neuen Medien in der Aus- und Weiterbildung. Sein Arbeitsbereich konzipiert und evaluiert Lernumgebungen und nimmt dabei auch Game-Based-Learning-Ansätze ins Visier. HRM.de sprach mit ihm über die Möglichkeiten, Spielen und Lernen zu verknüpfen.

Online-Lernen der „Generation Y“

Was der Nachwuchs von neuen Lernumgebungen erwartetDas WWW hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt: Weltweit haben immer mehr Menschen Zugang zum Internet. Mit den technischen Möglichkeiten, ohne Spezialkenntnisse selbst Texte, Bilder und Videos ins Web zu stellen, entstand ein „soziales Web“: das Web 2.0. Insbesondere technisch versierte Jugendliche konsumieren Internet-Angebote nicht mehr passiv, sondern nutzen das Web aktiv – als „Prosumenten“. Ein gemeinsam von der Frankfurt School of Finance & Management und der Managementberatung zeb/ entwickelter Entwurf für ein Azubi-Portal einer Bank zeigt, wie Unternehmen die Erwartungen des Nachwuchses an neue Lernumgebungen erfüllen können.

Intelligenzquotient steigern

Warum Unternehmen Ideenmanagement und Wissensarbeit verknüpfen solltenIn der zunehmend komplexen Wissensgesellschaft können langfristig nur Unternehmen erfolgreich sein, die internes und externes Wissen optimal nutzen. Wie effizient eine Organisation die dynamische Umwelt wahrnimmt und die eigenen Mitarbeiter sowie weitere Akteure in Wissensprozesse einbezieht, bestimmt die Unternehmensintelligenz. Allerdings ist die Intelligenz eines Unternehmens wegen ihres kollektiven Charakters schwer zu erfassen und zu fördern. Denn es gilt nicht nur die Intelligenz der einzelnen Wissensträger zu addieren, sondern sie in einen kreativen Austausch zu bringen. Wissens- und Ideenmanagement sollten dabei Hand in Hand gehen.

Erfolgversprechende Verbindung

Schon die alten Griechen wussten es: Weisheit ist der beste Lehrmeister. Was damals galt, gilt noch heute – auch für Führungskräfte. Business Schools bereiten die jungen Manager zwar theoretisch auf ihre Aufgaben vor, in ihre Rolle hineinwachsen und sie erfolgreich bewältigen können sie jedoch nur durch Erfahrung. Dieser Entwicklungsprozess lässt sich beschleunigen, wenn die Einsteiger einen persönlichen Ratgeber zur Seite haben, der seine Erfahrung mit ihnen teilt. Im antiken Griechenland war Mentor der Erzieher von Odysseus Sohn Telemach. Heute bezeichnet Mentoring das Konzept, hinter dem sich diese Idee der Erfahrungsvermittlung verbirgt.

Messen und Steuern von Wertzuwachs

An der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien wurde im Rahmen des Forschungsprojekts PROLIX eine Einführungsmethode und ein webbasiertes Softwaretool für Bildungscontrolling entwickelt. Das WU-Lerncockpit erlaubt es Unternehmen, Qualifizierungsmaßnahmen besser an ihren Geschäftsprozessen auszurichten. Das Kennzahlen- und Instrumentenportfolio hilft kostengünstig und valide Daten zu erheben, um Mitarbeiterqualifizierung effizienter und effektiver zu gestalten. Instrumente, Methoden und Softwareunterstützung wurden im Rahmen von mehr als 20 Projekten weiterentwickelt und stehen zum Teil kostenfrei zur Verfügung.

Zieh die Rüstung aus!

Stellen Sie sich vor, es sind wieder diese Hundstage in Deutschlands Frühherbst. Die Nation schwitzt. In den Cafés zwischen Plön und Passau macht sich mediterrane Stimmung breit. Die Eisfabriken kommen mit der Produktion kaum nach, Bionade hat Lieferengpässe und beim Grillen ist Hochsaison.Szenenwechsel. Zur gleichen Zeit an der Friedrich-Ebert-Allee 140 in Bonn. In der Zentrale der Deutschen Telekom bereitet man sich auf die Veröffentlichung des Halbjahresbericht H1 vor. Der Vorstand des größten europäischen Telekommunikationsunternehmens soll der Presse die Ergebnisse präsentieren und anschließend Rede und Antwort stehen. Im Konferenzsaal treffen Fernsehteams, Fotoreporter und Pressejournalisten ein. Dort ist es drückend und schwül, wie an manchem Sommertag in Bonn am Rhein.

Ein lohnendes Tauschgeschäft

Kennen Sie das? Ihre Mitarbeiter sind enttäuscht, wie niedrig der Nettobetrag ist, der vom versprochenen Urlaubs- oder Weihnachtsgeld überwiesen worden ist. Dabei haben Sie sogar noch etwas für die Sozialversicherung obendrauf legen müssen! Werden jedoch Sonderzahlungen nicht bar, sondern in Form von Warengutscheinen gewährt, können sowohl Sie als auch Ihre Beschäftigten bei den Abgaben entlastet werden. Denn ein Warengutschein, den der Arbeitnehmer beim eigenen Arbeitgeber einlöst, ist immer als Sachbezug zu behandeln.

Ingenieur- und Fachkräftemangel schwächt deutsche Wirtschaft

Am 28. und 29. Oktober findet in München die Praxiskonferenz „Wanted: WoMen Engineers!“ statt. Personalverantwortliche und Experten aus Wirtschaft und Institutionen treffen sich, um neue Strategien gegen den verbreiteten Mangel an Ingenieuren und Fachkräften zu diskutieren. Nach Angaben des VDI fehlen der deutschen Wirtschaft aktuell etwa 70.000 Ingenieure; dieser Mangel führe zu einem wirtschaftlichen Schaden in Höhe von etwa 7 Milliarden Euro pro Jahr. Zusätzlich bedrohen die Stellenvakanzen insbesondere die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen der Hoch- und Spitzentechnologie sowie technischer Dienstleister.

Personalentwicklung zahlt sich erst durch Personalbindung aus

Die Förderung ihrer Mitarbeiter wird für russische Unternehmen zunehmend zur Herzensangelegenheit. Ob externe Bildungsangebote oder eigene Programme und Formate – die Spanne durchgeführter Maßnahmen ist mittlerweile so breit wie einfallsreich.

Roadshow: StepStone-Know-how unterwegs

Roadshow: StepStone-Know-how unterwegsVeranstaltungen in acht deutschen Großstädten zu Rekrutierungs- und Arbeitsmarktthemen.Das Thema “Online-Rekrutierung in der Praxis” wird in allen acht Städten der StepStone-Roadshow vorgestellt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltungen “Die größten Fehler im Arbeitsrecht” sowie “Employer Branding für eine erfolgreiche Mitarbeitersuche” finden jeweils in vier Städten statt. Hier beträgt die Teilnahmegebühr 95,- Euro pro Veranstaltung. Die Anmeldung für die Events erfolgt über event@stepstone.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Unternehmensprofil Standard

Was die gelben Seiten für alle Branchen, das ist die Rubrik “HR Unternehmen” in HRM.de für das Personalwesen: HR Entscheider nutzen die Anbieterübersicht als Informationsquelle, wenn es um die Beschaffung neuer Produkte geht. Sie können sich hier ausführlich mit einem Unternehmensprofil präsentieren, Ihre Produkte und Lösungen darstellen und über Neuigkeiten, Messen und Veranstaltungen informieren.

standard company profile

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Zukunft Personal 2008: Europas größte Fachmesse für Personalmanagement erlebt Besucherrekord

Personalabteilungen müssen eine größere Bandbreite an Aufgaben abdecken als bisher: Fachkräfte über Ländergrenzen gewinnen und gleichzeitig Personal abbauen, Veränderungen und Talente managen sowie das deutsche und das europäische Recht im Blick behalten. Wie Personalverantwortliche den zunehmend komplexen Ansprüchen ihrer Organisationen gerecht werden, demonstrierte die Messe Zukunft Personal am 9. und 10. September in Köln. Mit überragendem Erfolg: 8.279 Besucher strömten in die drei Themenhallen – rund 2.000 mehr als im vergangenen Jahr. Einige Meinungen der Fachbesucher können Sie hier nachlesen.

Kündigung wegen Entzugs der „betrieblichen Fahrerlaubnis“

Entzieht der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer eine zusätzlich zum Führerschein erteilte „betrieblichen Fahrerlaubnis“, verliert dieser damit nicht seine gesetzliche Fahrerlaubnis, da der Arbeitgeber für die Erteilung und den Entzug der „betrieblichen Fahrerlaubnis“ selbst erstellten Regeln folgt. Entsprechend rechtfertigt der Entzug der „betrieblichen Fahrerlaubnis“ für sich weder eine außerordentliche noch eine ordentliche Kündigung aus personenbedingten Gründen.

Webcast

Mit den neuen HRM.de Webcasts erreichen Ihre Vorträge aus den Foren unserer Personalmessen PERSONAL und Zukunft Personal Ihre Zielgruppe noch schneller, rund um die Uhr und an jedem Ort dieser Welt.

Webinar

HRM.de stellt Ihnen mit den neuen Webinars die Plattform für Ihren Erfolg zur Verfügung. Ein Webinar ist eine Live-Präsentation oder ein Kurzseminar, das über das Internet übertragen wird. Das Webinar ist interaktiv ausgelegt und ermöglicht einen Austausch zwischen dem Referenten und den Teilnehmern. HRM.de übernimmt für Sie den kompletten Prozess von der Bereitstellung der Technologie über die Promotion, Registrierung und Durchführung. Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche – und zwar auf Ihre Kunden und auf die, die es werden wollen.

Internes Benchmarking der Arbeitsmotivation

Der Motivation auf der Spur.Europaweit ein Full-Service-Partner für alle Absatzkanäle im Convenience-Bereich zu sein, erfordert sowohlvom Management als auch von den Mitarbeitern große Flexibilität und Veränderungsfähigkeit bei einergleichbleibend hohen Servicequalität. Ohne Motivation ist dies nicht möglich. Um diese sicherzustellen, wurdendie deutschen Mitarbeiter der Lekkerland AG & Co. KG zu ihrer Arbeits- und Leistungsmotivation befragt.Der Artikel wurde in der aktuellen Ausgabe der Personalwirtschaft (09/08) veröffentlicht.

Zeitwertkonten – einzelne Modelle steuerrechtlich unzulässig!

Gefahr für Steuernachzahlungen bestehtZeitwertkonten – bei welchen der Arbeitnehmer während seines Erwerbslebens Entgelt­bestandteile anspart, um hieraus eine spätere Freistellung zu finanzieren – erfreuen sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Grund hierfür war bislang insbesondere die Tatsache, dass weder die Einrichtung eines Zeitwertkontos noch die Einbringung von Entgeltbestandteilen in das Wertguthaben Lohnsteuer auslöst; diese fällt vielmehr erst bei der Freistellung (beim “Verbrauch” des Wertguthabens) an, wird also bis zu diesem Zeitpunkt gestundet (Gleiches gilt im Übrigen für die Beiträge zur Sozialversicherung).

Ist die Pauschalierung von Sachzuwendungen an Arbeitnehmer nach § 37b EStG vorteilhaft?

Seit dem Jahr 2007 können Unternehmen zur Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens ihre Sachzuwendungen an Dritte oder an ihre eigenen Arbeitnehmer pauschal mit 30 Prozent besteuern. Damit braucht der Empfänger der Sachzuwendung den Vorteil nicht selbst versteuern. Bisher ist die Regelung in der Praxis nicht auf Begeisterung gestoßen. Das liegt unter anderem an vielen ungeklärten Fragen. Die Finanzverwaltung hat mit dem BMF-Schreiben vom 29. April 2008 zur Anwendung des § 37b EStG Stellung genommen und einige Zweifelsfälle geklärt.

Aktuelles vom Lohnsteuerrecht – September 2008

Anhand der Entwürfe zum Jahressteuergesetz 2009 und dem Steuerbürokratieabbaugesetz lassen sich bereits heute einige Änderungen vorhersagen, die auf Unternehmen die Lohnsteuer betreffend zukommen. Bis zum Jahresende soll einerseits das Gesetzgebungsverfahren zum Jahressteuergesetz abgeschlossen sein. Der Gesetzesentwurf enthält umfangreiche Einzelregelungen in fast allen Steuergesetzen. Andererseits soll auch ein Gesetz zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens zum 1. Januar 2009 in Kraft treten. In dieser Rubrik erhalten Sie einen Überblick über die wesentlichen Änderungen beider Gesetzesentwürfe, die die Lohnsteuer tangieren.

Tarifliche Altersgrenze 65 – Eine zulässige Diskriminierung wegen Alters

Eine tarifliche Regelung, nach der das Arbeitsverhältnis mit Vollendung des 65. Lebensjahres endet, ist zumindest dann zulässig, wenn die tarifliche Altersgrenze vor dem Inkrafttreten des AGG vereinbart wurde. Das BAG kam zu dem Ergebnis, dass Unternehmen hiermit insbesondere nicht gegen das gemeinschaftsrechtliche Verbot der Altersdiskriminierung verstoßen. Die Ungleichbehandlung sei auf Grund der hiermit verfolgten beschäftigungspolitischen Ziele gerechtfertigt.

Neues vom Arbeitsrecht – September 2008

Hat eine schwangere Arbeitnehmerin Anspruch auf Mutterschutzlohn, wenn sie ohne gesundheitliche Gefährdung ihre Arbeit ausüben könnte, aber der Arzt ihr wegen der Schwangerschaft die Fahrt zum Arbeitsplatz verbietet? Müssen Unternehmen Zeugnisse auf Wunsch des Arbeitnehmers erängzen, wenn branchenübliche Formulierungen fehlen? Können Arbeitnehmer spezielle Methoden der Gefährdungsbeurteilung ihres Arbeitsplatzes verlangen? Wenn Sie Antworten auf diese Fragen suchen, sind Sie in dieser Rubrik richtig.

Hier treffen sich die Experten: TDS-Personalkongress 2008

Am 26. und 27. November 2008 dreht sich im Darmstädter Kongresszentrum alles rund um das Thema Personal: Im „darmstadtium“ bringt TDS Personalfach- und –führungskräfte mit Branchenexperten zusammen. Neben Vorträgen zu aktuellen Fragen, Trends und Zukunftsperspektiven der Personalbranche bietet der Kongress eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung. Die Teilnehmer erwartet ein umfangreiches Programm: Eröffnungs- und Gastvortrag, Anwenderforum und –konferenz, Talkrunden sowie eine Vielzahl von Workshops und eine Ausstellung.

Drittschuldnererklärung

VorbemerkungBei einer Lohnpfändung kann der Gläubiger den Arbeitgeber zur Auskunft über die gepfändete Forderung auffordern (§ 840 ZPO). Das Auskunftsverlangen muss in der Zustellungsurkunde aufgenommen sein und muss durch den Gerichtsvollzieher persönlich zugestellt werden. Bei einer Zustellung durch die Post besteht keine Auskunftspflicht. Die Erklärungsfrist beginnt für den Arbeitgeber mit der Zustellung des Pfändungsbeschlusses und beträgt 2 Wochen. Sie kann vom Gläubiger, nicht jedoch vom Gerichtsvollzieher oder Vollstreckungsgericht verlängert werden.

Talentmanagement statt War for Talents

Viele Personalentscheider betrachten Talentmanagement als Waffe im Wettbewerb um Talente. Doch damit lösen sie die strukturellen Probleme ihrer Unternehmen nicht. Der nachfolgende Beitrag versteht sich als Plädoyer für eine professionelle Personalarbeit, die den kurzfristigen Aktionismus im War for Talents durch ein proaktives Talentmanagement überflüssig macht.

Sozialversicherung: Meldepflicht und Fristen

Sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer müssen vom Arbeitgeber bei den Versicherungsträgern gemeldet werden – es besteht Meldepflicht nach § 198 SGB V. Dabei reicht es, die Krankenkasse des Arbeitnehmers zu benachrichtigen. Eine Meldung bei Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung ist nicht nötig. Die Krankenkasse zieht den Gesamtsozialversicherungsbeitrag ein.

Pflegezeit

Beschäftigte, die einen nahen Angehörigen pflegen wollen, haben ab dem 1. Juli 2008 einen Rechtsanspruch auf Arbeitsfreistellung gegenüber ihrem Arbeitgeber:- kurzzeitige Freistellung: Bei akut nötiger Pflege eines nahen Angehörigen können Beschäftigte bis zu 10 Arbeitstage der Arbeit fern bleiben, auch in Kleinbetrieben.- Pflegezeit: Zu einer längeren Pflege naher Angehöriger in häuslicher Umgebung können Berufstätige bis zu 6 Monate Pflegezeit in Anspruch nehmen. Hier besteht der Anspruch nur gegenüber Arbeitgebern mit über 15 Beschäftigten.

Mutterschutz

Alle Frauen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, genießen während der Schwangerschaft und nach der Geburt besonderen Schutz, festgeschrieben im Mutterschutzgesetz ((MuSchG). Es gilt unter anderem auch für Teilzeitbeschäf-tigte und Auszubildende. Bei befristeten Verträgen besteht Mutterschutz, solange das Arbeitsverhältnis andauert.

Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen

Für Arbeitnehmer gilt: Das Arbeitsverhältnis kann mit einer Frist von 4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. Soweit die gesetzliche Regelung – in § 622 BGB.

Kündigung eines Arbeitsverhältnisses

Jedes Arbeitsverhältnis kann vom Arbeitnehmer oder Arbeitgeber durch eine ordentliche, fristgerechte, oder durch eine außerordentliche, fristlose, Kündigung beendet werden. Die Kündigung ist in beiden Fällen schriftlich zu erklären, wie in § 623 BGB festgehalten, und zwar in Briefform, nicht per E-Mail oder Fax.

HR-Barometer 2007. Personalarbeit wird zunehmend komplexer

In diesem Jahrzehnt gibt es kein eindeutiges Set von dominanten Personalthemen. Stattdessen müssen die Personalabteilungen viele komplexe Aufgaben parallel bewältigen. So lautet eine Kernaussage des „HR-Barometers 2007“. Die Studie des Beratungsunternehmens Capgemini Consulting basiert auf einer Befragung von 106 Vorständen und HR-Verantwortlichen aus großen Unternehmen im deutschsprachigen Raum.

Geldwerter Vorteil

Geldwerter Vorteil ist eine Leistung, die einem Arbeitnehmer zufließt – ohne dass es sich um ein Arbeitsentgelt handelt. Nutzt ein Arbeitnehmer etwa den Firmenwagen auch für private Zwecke, dann gilt der private Nutzungsanteil als geldwerter Vorteil, auch eine unentgeltlich oder verbilligt überlassene Wohnung.

Der Weg zum guten Ruf

Wie sich Unternehmen zu attraktiven und unverwechselbaren Arbeitgebern machenNeu aufkommende Modewörter haben häufig eines gemeinsam: Sie sind nicht so neu wie sie scheinen. So auch der Begriff Employer Branding. Er kam in der 90er Jahren während des Booms der New Economy auf. Wie der Begriff „War for Talents“ geriet Employer Branding mit dem Platzen der Internetblase erst einmal wieder in Vergessenheit. Inzwischen ist der Fachkräftemangel jedoch wieder ein Thema und Arbeitgeberattraktivität von Nöten. Kürzlich meldete der Verein Deutscher Ingenieure und das Institut der deutschen Wirtschaft, dass Deutschland 95.000 Ingenieure fehlen – Tendenz steigend. Acht von zehn Unternehmen kämpfen einer Studie der Managementberatung Hewitt zufolge schon heute mit einem Engpass an qualifizierten Köpfen.

Diskriminierung aufgrund einer Behinderung

1. Im Fall der Diskriminierung wegen einer Behinderung durch einen öffentlichen Arbeitgeber vor Inkrafttreten des AGG ist die Richtlinie 2000/78/EG des Rats vom 27.11.2000 unmittelbar anwendbar.2. Für die Glaubhaftmachung der Tatsachen, die eine Diskriminierung vermuten lassen, ist eine eidesstattliche Versicherung nach § 294 ZPO nicht ausreichend. Der Betreffende muss Indizien beweisen, die eine überwiegende Wahrscheinlichkeit der Diskriminierung belegen.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 3. April 2007 – 9 AZR 823/06

Kündigung eines BR-Mitglieds wegen Betriebsstilllegung

1. Es liegt keine Betriebsstilllegung vor, wenn ein Unternehmen drei Altersteilzeitmitarbeiter während ihrer aktiven Phase noch mehr als drei Monate über den behaupteten Stilllegungstermin des Betriebs hinaus beschäftigt.2. Ist die Weiterbeschäftigung der Altersteilzeitmitarbeiter schon bei Ausspruch der Kündigung gegenüber einem Betriebsratsmitglied beabsichtigt, ist die Kündigung unwirksam.3. Der Kündigungsschutz eines gekündigten Betriebsratsmitglieds wegen Betriebsstilllegung ergibt sich aus § 15 Abs. 4 KSchG.(Leitsätze des Bearbeiters)LAG Nürnberg, Urteil vom 27. November 2007 – 7 Sa 119/06 (rk.)

Abmahnung eines Low Perfomers im Außendienst

Die zur Kündigung wegen Minderleistung entwickelten Grundsätze gelten auch bei einer Abmahnung wegen Leistungsdefiziten. Es ist zu bezweifeln, ob eine Abmahnung erst gerechtfertigt ist, wenn der Arbeitnehmer die Durchschnittsleistung langfristig um mehr als ein Drittel unterschreitet. (Leitsatz des Bearbeiters)(Leitsatz des Bearbeiters)LAG Hamm, Urteil vom 12. Juli 2007 – 17 Sa 64/07 (rk.)

Wie funktioniert der Mindestlohn?

Kein Thema wird in Politik und Öffentlichkeit seit über einem Jahr derart kontrovers diskutiert wie die Einführung von Mindestlöhnen. Dabei geht es schon lange nicht mehr um das Ob, sondern das Wie. Begriffe wie Arbeitnehmer-Entsendegesetz, Mindestarbeitsbedingungsgesetz, Allgemeinverbindlichkeit und Tarifbindung schwirren durch die Diskussion. Dieser Beitrag stellt die Grundsätze dar, nach denen Mindestlöhne bereits heute möglich sind, und zeigt Möglichkeiten ihrer Vermeidung.

Von der Information zur Kommunikation – Neue Aufgaben für das Personalmanagement von morgen

Bevor er im März 2008 in den Vorstand der Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG wechselte, war Karl-Heinz Stroh als Personalmanager in verschiedenen Branchen tätig, beispielsweise als Vorstandsvorsitzender von Upgrade The Human Resources Company und als Personalvorstand der DB Netz AG. Als Vorstand des Goinger Kreises gehört er zu den Gründern der „HR-Alliance“, einem neuen Netzwerk für innovatives Personalmanagement. Der Veranstalter der Zukunft Personal, spring Messe Management, sprach im Vorfeld der Fachmesse mit ihm über die Perspektiven des Human Resource Managements.

Imke Keicher, Kirsten Brühl: Sie bewegt sich doch!

Sie bewegt sich doch – die Arbeitswelt. Die geregelte undstark reglementierte Berufstätigkeit wird zusehends verschwinden, obwohl viele Menschen an ihr hängen. Alte Sicherheiten lösen sich auf, Projektarbeit, freie Arbeit und Teilzeitstellen nehmen zu. Was sind die Schlüsselkompetenzenvon morgen? Wie verändern sich die Spielregeln?Und wie können Menschen schon heute zu Mitgestaltern und Lebensunternehmern werden? Imke Keicher und Kirsten Brühl, Trendforscherinnen aus Matthias Horx’ Zukunftsinstitut, legen mit ihrem Buch eineinspirierende Entdeckungsreise in die Arbeitswelt der Zukunftvor und bieten Rat für alle, die am Ball bleiben möchten.

Klebeeffekt versus Lohndumping – Was kann Zeitarbeit leisten?

Der Anteil von Zeitarbeit am Arbeitsmarkt wächst: Studien der Bundesagentur für Arbeit und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zufolge sind in Deutschland mehr als 700.000 Menschen nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz beschäftigt – das sind fast doppelt so viele wie vor drei Jahren. Doch die Beschäftigungsform ist umstrittener denn je. Forderungen nach einem branchenbezogenen Mindestlohn für Zeitarbeit gießen zusätzlich Öl ins Feuer. Welche Chance und Risiken Zeitarbeit birgt, beleuchtet die Fachmesse Zukunft Personal in ihrem Forenprogramm. Branchenvertreter, Befürworter und Kritiker stellen sich gemeinsam der Diskussion.

Fit für den Change

Der Bildungsmarkt ist auf Wachstumskurs. Für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter nehmen Unternehmen vermehrt die Dienste externer Anbieter in Anspruch. Dabei stehen neue Schlüsselkompetenzen im Fokus: Fach- und Führungskräfte sollen Veränderungen kreativ gestalten können, um ihre Unternehmen im globalen Wettbewerb voranzubringen. Mit welchen Angeboten die Weiterbildungsbranche auf diese Anforderungen reagiert, zeigt die Fachmesse Zukunft Personal am 9. und 10. September in der Themenhalle „Professional Training & Learning“.

Themenreihe “Starke Fürsprecher der Zukunft Personal” (3): Der Generalist

Im Porträt: Hans-Peter Langer, Vice President Corporate Personnel Services der SCHOTT AG Seine Personalerkarriere startete Hans-Peter Langer bei der SCHOTT AG als Leiter der kaufmännischen Ausbildung. Anschließend kamen kontinuierlich neue Verantwortungsbereiche hinzu: Nach der gesamten Ausbildung war er auch für Weiterbildung und Personalentwicklung zuständig bis er im Jahr 2001 nach einem dreijährigen Abstecher an einen SCHOTT-Standort in der Nähe von New York die Verantwortung für den Corporate Personnel Service in Deutschland übernahm. In dieser Funktion berichten alle HR-Leiter der deutschen Standorte an ihn und zukünftig auch alle HR Key Accounts einer Business Unit.

Employer Branding im E-Recruiting

Employer Branding ist derzeit in aller Munde – eine wirksame Antwort auf den drängenden Fachkräftemangel, eine starke Arbeitgebermarke als Argument für gefragte Spezialisten. Viele Akteure im Markt gehen immer noch davon aus, dass Markenbildung primär in Printmedien stattfinden soll. Dabei wird oft verkannt, dass sich der größte Teil der Kandidaten täglich in Online-Medien aufhält. Es ist nur eine Frage der Zeit bis Employer-Brand-Building vor allem in Online-Medien stattfindet. Online-Jobboards kommt dabei eine bedeutende Rolle zu.

Wild und unerhört: Neue Wege im Recruiting

John Sullivan leitet den Fachbereich Human Resource
Management an der Akademie für Wirtschaft der San
Francisco State University. Er ist zugleich Geschäftsführer
des Consultingunternehmens Dr. John Sullivan.
Der Berater, Dozent und Autor gilt als Stratege und
Querdenker. Mit dem personal manager sprach er über
ungewöhnliche Recruiting-Methoden.

Vom „Organization Man“ zum Kreativarbeiter – Im Gespräch mit Imke Keicher und Kirsten Brühl

Wie können Unternehmen angesichts einer sich schnell wandelnden Arbeitswelt
innovationsfähig bleiben? Dieser Frage gingen die Autorinnen
Kirsten Brühl (links) und Imke Keicher in ihrer Studie „Creative Work – Das
Business der Zukunft“ nach. In ihrem aktuellen Buch „Sie bewegt sich doch!
Neue Chancen und Spielregeln für die Arbeitswelt von morgen“ haben sie
mit einem praktischen Handbuch zum Thema nachgelegt. Ihre These ist,
dass es in Zukunft vor allem darauf ankommt, kreative Mitarbeiter zu
rekrutieren und in eine passende Unternehmenskultur zu integrieren. Im
Interview verdeutlichen die Autorinnen, beide auch Referentinnen des Zukunftsinstituts
mit Sitz in Kelkheim (Deutschland) und Wien, wie sich Organisationen
für das Kreativzeitalter aufstellen müssen.

Top-Talenten auf der Spur

Die allgemeine Jagd nach Fachkräften färbt auf die Methoden des Recruitings ab: Da Talente rar werden, können sich Unternehmen nicht mehr nur auf die Ansprache von aktiv Jobsuchenden beschränken. Neue Möglichkeiten bietet Recruitern dabei vor allem das Internet. Wie Personalmanager passive Kandidaten mit neuen Instrumenten aus der Reserve locken, zeigt die Fachmesse Zukunft Personal am 9. und 10. September in Köln.

HR kompakt

HR kompakt ist ein informativer Leitfaden für die Personalarbeit. Hier können Sie das von meinestadt.de und HRM veröffentlichte Booklet bestellen.

Messbare Effizienzsteigerung bei der Versicherungskammer Bayern durch den Ingentis org.manager

Die Erstellung und Publikation jederzeit aktueller Organigramme war eine neue Herausforderung für die Abteilung Betriebsorganisation der Versicherungskammer Bayern. Nach erfolgreicher Implementierung der Aufbauorganisation des Konzerns innerhalb des Personalinformationssystems PeopleSoft® HCM standen noch keine Visualisierungsmöglichkeiten in Form von Organigrammen zur Verfügung. Diese mussten mühsam und aufwändig in MS Visio® manuell aufbereitet werden.Heute erfolgt die Erstellung jederzeit aktueller und unternehmensweit verfügbarer Organigramme mit dem Ingentis org.manager vollautomatisch. Durch die flexiblen Schnittstellen des Ingentis org.manager gelang die Datenanbindung an das PeopleSoft® System schnell und unkompliziert. Konsistent zur Kostenrechnung und den Kommunikationssystemen des Konzerns werden die Organigramme jetzt automatisch aus PeopleSoft® HCM aktualisiert und im Intranet veröffentlicht.Durch diesen neuen schlanken Prozess konnte innerhalb kürzester Zeit ein messbarer Return on Investment realisiert werden.

Rundum attraktiv – von Employer bis Employee Branding

Trotz der drohenden Wirtschaftsflaute sind Fach- und Führungskräfte heiß begehrt. Angesichts einer globalen Perspektive für die Zukunft der Arbeitwelt sollen sie die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sichern. Um bei talentierten und kreativen Köpfen zu punkten, greifen Organisationen zunehmend zu Employer Branding: dem Aufbau einer authentischen und attraktiven Arbeitgebermarke. Welche neuen Trends sich dabei abzeichnen, illustrieren Vorträge und Podiumsdiskussionen am 9. und 10. September auf der Fachmesse Zukunft Personal.

Aktuelle Führungs- und Managementthemen von Topspezialisten auf den Punkt gebracht

Unsere Executive Courses Herbst 2008 bieten Ihnen neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis sowie Raum für die Weiterentwicklung Ihrer Unternehmensstrategie auf hochrangigem Niveau. Wählen Sie aus folgenden Kursangeboten in Kiel: Understanding Financial Market Risk am 13./14. November 2008; Managing Global Supply Networks am 15./16. Dezember 2008.

AGG Antidiskriminierung bei der Personalsuche

Der Gesetzesentwurf sieht ein umfassendes Verbot der Diskriminierung auch im Arbeitsrecht vor. Dies bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Personalsuche. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes darf es keine unzulässige Benachteiligung aus Gründen der Rasse, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, der Weltanschauung, wegen einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität (“Diskriminierungsmerkmale”) mehr geben.

AGG Vorstellungsgespräch

Machen Sie nie den Fehler und laden einen Bewerber, bei dem ein Benachteiligungsmerkmal im Sinne des §1 AGG vorliegen könnte und der über die gleiche erforderliche Qualifikation verfügt, nicht zum Bewerbungsgespräch ein.

AGG Checkliste “Stellenausschreibung”

Legen Sie tatsächlich erforderliche Anforderungen an die Position in Bezug auf Qualifikationen, Bildungsabschlüsse, Kenntnisse und Erfahrungen schriftlich fest.

Das AGG im Überblick

Die neuen Regeln des Allgemeinen Gleichbehandlungs-gesetzes sind vielfältig und im Einzelnen noch nicht geklärt. Die Lösung vieler Detailfragen wird erst im Laufe der Zeit durch die Gerichte erfolgen.

3. Personal Symposium 2008

Das Personalmanagement ist permanenten Veränderungen ausgesetzt. Und der Personalmanager muss mit –persönlich und als Führungskraft in der organisatorischen Gestaltung seines Bereichs. Denn er muss den Wandelin den ökonomischen und technologischen, aber auch in den politisch-gesetzlichen und soziokulturellenRahmenbedingungen auffangen und für das Unternehmen nutzbar machen.Deshalb hat die Bedeutung des strategischen Personalmanagements zugenommen. Natürlich ist es untrennbarverbunden mit den Entwicklungen der strategischen Unternehmensführung als Ganzes. Wenn das Personalmanagement den Wandel wirklich mitgestalten will, setzt hier die Arbeit als gleichberechtigter Partner ein.

Wenn Ihr Mitarbeiter zuhause gebraucht wird

Nach jahrelangem Ringen in den Parteien ist die Pflegereform zum 1.7.2008 in Kraft getreten. Ziel ist es, neue Betreuungs- und Pflegestrukturen zu schaffen, um Betroffene und Angehörige zu entlasten. So können Arbeitnehmer sich jetzt beispielsweise von der Arbeit freistellen lassen, um einen Angehörigen zu betreuen. Hier erfahren Sie, wie Sie die Neuerungen der Pflegereform in Ihrem Unternehmen umsetzen.

Neues vom Arbeitsrecht – August 2008

Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz macht weiterhin Schlagzeilen: Der Diskriminierungsschutz gilt nach neusten Entscheidungen auch für behinderte Personen im Umfeld von Arbeitnehmern. Vorsichtig sollten Unternehmen außerdem mit dahingehenden Äußerungen sein, dass sie Arbeitnehmer einer bestimmten ethnischen Herkunft oder Rasse nicht einstellen möchten. Doch die aktuelle Rechtssprechung setzt dem AGG ebenso neue Grenzen: Männliche Mädcheninternat-Bewerber etwa können keinen Diskriminierungsschutz einfordern. Welche neuen Urteile im Arbeitsrecht darüber hinaus für Personalabteilungen von Bedeutung sind, erfahren Sie in dieser Rubrik.

Der „Blue-Pencil-Test“ – Inwiefern zweistufige Ausschlussfristen teilbar sind

Eine Vielzahl von Formulararbeitsverträgen sehen so genannte Ausschlussfristen oder Verfallsklauseln vor, mit denen Arbeitgeber die gesetzlichen Verjährungsfristen stark verkürzen können. Denkbar sind einstufige oder zweistufige Klauseln. Hält die erste Stufe einer vertraglichen Verfallsklausel einer AGB-Kontrolle nach den §§ 305 ff. BGB stand, wird sie grundsätzlich nicht durch die Unwirksamkeit der zweiten Stufe beeinträchtigt. Voraussetzung ist jedoch, dass der unzulässige Teil sprachlich eindeutig abtrennbar ist und die verbleibende Regelung weiterhin verständlich und sinnvoll bleibt.

Umfrage: Die Zukunft im Personalmanagement

HRM. de stellt aktuelle Entwicklungen vor, deckt Trends auf und öffnet den Blick für Morgen. Zusammen mit Questionmark und der Zukunft Personal befragt HRM bis zum 15. September 2008 Personalverantwortliche nach ihrer Meinung: Was bringt die Zukunft im Personalmanagement?Details zu diesem Stimmungsbild werden ab 22. September an dieser Stelle veröffentlicht.

Aktuelles vom Lohnsteuerrecht – August 2008

Arbeitnehmer können mit einem ordnungsgemäß geführten Fahrtenbuch nachweisen, dass sie ihren Dienstwagen ausschließlich betrieblich nutzen oder zu welchem Anteil eine Privatnutzung vorliegt. In einer aktuellen Entscheidung hat der Bundesfinanzhof nun klargestellt, dass kleinere Mängel des Fahrtenbuchs unschädlich sind. Was noch als „ordnungsgemäß“ durchgeht, verdeutlicht dieser Beitrag auf HRM.de. Lesen Sie außerdem, unter welchen Voraussetzungen der Arbeitgeber seinen Beschäftigten steuergünstig Berufskleidung zur Verfügung stellen kann, welche Auswirkungen ein Tarifvertrag auf geringfügige Beschäftigungsverhältnisse haben kann (Phantomlohnfalle) und in welcher Höhe im Ausland tätige Arbeitnehmer für ihren Lohnzuschlag Steuerfreiheit beanspruchen können (Kaufkraftausgleich).

Verringerung der Arbeitszeit

Nachdem ein Arbeitnehmer seinen Wunsch zur Verringerung seine Arbeitszeit mit seinem Arbeitgeber erörtert hat, kann er seinen Wunsch hinsichtlich der Verteilung seiner Arbeitszeit erstmals äußern oder einen vorher geäußerten Verteilungswunsch ändern. Danach ist er hieran gebunden.

Arbeitsrechtlicher Parcours – Wie Personaler neue Hürden meistern können

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) schlug vor einiger Zeit hohe Wellen. Noch heute zieht das Gesetz durch zahlreiche neue Urteile viel Aufmerksamkeit auf sich, zumal die EU den Schutz vor Diskriminierung weiter ausbauen möchte. Auch das neue Pflegegesetz und die gesetzlichen Regelungen, Mitarbeiter zu kontrollieren, stellen Personalabteilungen vor einige rechtliche Fragen. Die Zukunft Personal, Europas größte Fachmesse für Personalmanagement, füllt solche arbeitsrechtlichen Wissenslücken am 9. und 10. September 2008 in Köln – mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen zur personalwirtschaftlichen Gesetzeslage.

25 Jahre perbit – eine HR-Erfolgsgeschichte

In der schnelllebigen IT-Branche ist es ein vergleichsweise seltenes Jubiläum: Die perbit Software GmbH, marktführender Spezialist für Human-Resources-Management- Systeme im Mittelstand, feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen.

Christian Rolfs, Richard Giesen, Ralf Kreikebohm, Peter Udsching (Hrsg.): Arbeitsrecht. Kommentar.

Der hier vorliegende Schwerpunktkommentar fasst die für die tägliche Arbeit entscheidenden arbeitsrechtlichen Bestimmungen in einem Band zusammen. Mehr als 30 Autoren aus Anwaltschaft, Arbeits-und Sozialgerichtsbarkeit sowie der Wissenschaft beantworten die wichtigsten Fragen rund ums Arbeitsrecht direkt und umfassend.Vom allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzüber das Betriebsverfassungsgesetz, das Bürgerliche Gesetzbuch und das Kündigungsschutzgesetz, bis hin zum Teilzeit- und Befristungsgesetz werden über 20 Gesetze praxisgerecht erläutert und kommentiert.

Bundeskabinett verabschiedet Gesetzesentwurf zum “Flexi-II-Gesetz”

Es war bereits seit geraumer Zeit vorhersehbar, jetzt wird es ernst: die Bundesregierung will Arbeitszeitkonten besser vor Unternehmensinsolvenzen schützen. Künftig können Arbeitnehmer flexible Arbeitszeitregelungen kündigen und Schadensersatz verlangen, wenn der Arbeitgeber Langzeitkonten nicht gegen Zahlungsunfähigkeit abgesichert hat. Dies sieht der am 13. August 2008 vom Kabinett verabschiedeter “Gesetzentwurf zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen” vor. Das Gesetzgebungsvorhaben wurde als eilbedürftig eingestuft, damit der Bundestag die Neuregelungen noch zum 1. Januar 2009 verabschiedet. Der Bundesrat muss nicht zustimmen.

Altersabstandsklauseln – erste Hinweise auf (teilweise) Vereinbarkeit mit Europarecht

Führt ein Arbeitgeber eine von ihm finanzierte betriebliche Altersversorgung ein, muss er stets auch die Finanzierbarkeit des Versorgungssystems im Blick behalten. Aus diesem Grunde haben viele Arbeitgeber im Zusammenhang mit der Hinterbliebenenversorgung so genannte Altersabstandsklauseln in ihre Versorgungsordnungen aufgenommen. Bei diesen wird die Witwen- bzw. Witwerrente gekürzt oder gar insgesamt ausgeschlossen, wenn der Altersabstand zwischen dem verstorbenen Arbeitnehmer und dem hinterbliebenen Ehegatten eine bestimmte Zahl an Jahren überschreitet. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hatte solche Altersabstandklauseln bisher – aufgrund des berechtigten Interesses des Arbeitgebers, sein finanzielles Risiko zu minimieren – stets als zulässig erachtet, selbst bei vollständigem Ausschluss der Versorgungsleistung (vgl. z.B. Urteil vom 18. Juli 1972 – 3 AZR 472/71). Mit Beschluss vom 27. Juni 2006 (3 AZR 352/05) hat das BAG nun allerdings – vor dem Hintergrund der aktuellen Gesetzgebung und (auch europarechtlichen) Rechtsprechung zur Altersdiskriminierung – die Frage nach der Zulässigkeit von Altersabstandsklauseln dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zur Entscheidung vorgelegt.

Rechtsprechung schafft Klarheit

Der Bereich der Zeitarbeit wirft viele Fragen auf, die sich durch bloße Lektüre des Gesetzes(noch) nicht beantworten lassen. Zu wenig ausführlich sind die gesetzlichen Regelungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes(AÜG). Hieraus resultiert erhebliche Rechtsunsicherheit für Unternehmen,die das Instrument der Leiharbeit nutzenwollen. Hinzu kommen aktuelle Überlegungenauf Ebene der EuropäischenUnion, die Rechte der Zeitarbeiter weiter zu stärken.

Die Einführung branchenspezifischer Mindestlöhne

Die Einführung flächendeckender tariflicher oder gesetzlicher Mindestlöhne ist eines der umstrittensten politischen Themen der letzten Jahre. Die Koalition aus CDU/CSU und SPD hat sich am 16.7.2008 nunmehr auf zwei Gesetzesentwürfe geeinigt, die die Möglichkeiten zur Festlegung verbindlicher tariflicher Lohnuntergrenzen ausbauen sollen. Es handelt sich um- den Entwurf einer Neufassung des Gesetzes über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (Arbeitnehmer-Entsendegesetz, AEntG) sowie- den Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Festsetzung von Mindestarbeitsbedingungen (Mindestarbeitsbedingungengesetz, MiArbG).Nach der Verabschiedung durch Bundestag und Bundesrat sollen beide Gesetze unmittelbar in Kraft treten. Ob und v.a. in welcher Form dies passieren wird, bleibt allerdings erst einmal abzuwarten.

Die neue ATOSS Medical Solution 5: Dienstplanung mit Zukunft

ATOSS präsentiert auf der Zukunft Personal (Halle 4.1, Stand B.08) erstmals die ATOSS Medical Solution 5. Die neue Generation der modularen Lösung für den effizienten Personaleinsatz im Gesundheitswesen überzeugt durch umfassende Funktionalität und höchste Anwenderfreundlichkeit. Signifikante Verbesserungen hält die ATOSS Medical Solution 5 für Planer bereit. Sie können Dienstpläne nach persönlichen Wünschen und unternehmensspezifischen Kriterien individuell gestalten. Mit dem Major Release fällt außerdem der Startschuss für eine neue strategische Ausrichtung: Das Modul Business Services ermöglicht die offene Interaktion mit externen Applikationen. So lassen sich Synergien nutzen, die IT-Landschaft wird vereinheitlicht.

ATOSS Staff Efficiency Suite 5: Der neue Maßstab für Arbeitszeitmanagement

ATOSS präsentiert auf der Zukunft Personal (Halle 4.1, Stand B.08) erstmals die ATOSS Staff Efficiency Suite 5. Die neue Generation der modularen Lösung für Arbeitszeitmanagement und Personaleinsatzplanung überzeugt durch umfassende Funktionalität und höchste Anwenderfreundlichkeit. Signifikante Verbesserungen hält die ATOSS Staff Efficiency Suite 5 für Personaldisponenten bereit. Sie können Einsatzpläne nach persönlichen Wünschen und unternehmensspezifischen Kriterien individuell gestalten. Mit dem Major Release fällt außerdem der Startschuss für eine neue strategische Ausrichtung: Das Modul Business Services ermöglicht die offene Interaktion mit externen Applikationen. So lassen sich unternehmensweit Synergien realisieren, die IT-Landschaft wird vereinheitlicht.

Rundum innovativ: W. L. Gore & Associates bietet die Extraportion Eigenverantwortung

Von Alexander Spitzer, Produktmanager bei ATOSSDas Unternehmen W. L. Gore & Associates ist der weltweit führende Spezialist für die Verarbeitung von Fluorpolymeren. Der Schlüssel zu diesem Erfolg liegt in hochwertigen Produkten und innovativen Technologien. Die Innovationsfreude spiegelt sich auch in der Organisationsstruktur von Gore wider: Flache Hierarchien und direkte Kommunikation werden mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung kombiniert. Seit mehreren Jahren vertraut das Unternehmen in Sachen Arbeitszeitmanagement auf die ATOSS Staff Efficiency Suite. Während das Thema zunächst zentral durch Human Resources abgewickelt wurde, nutzt man heute die Vorteile des ATOSS Employee & Manager Self Service (EMS).

E-Recruitment als Schlüssel zum Erfolg im „war for talents“

Obwohl das E-Recruitment zwar klassische Routinen der Personalbeschaffung nicht ersetzt, sichert es dennoch entscheidende Wettbewerbsvorteile im Kampf um die Talente dieser Welt. Denn im weltweiten Wettstreit um Kunden und Märkte hat am Ende der im Regelfall die Nase vorn, der die besten Köpfen auf sich vereint.

Webinar “Best Practice Talent Management” – 11.09.08, 11:30 Uhr

Praxisnahes Talent Management – einfach und bequem. Seien Sie live, schnell und ohne großen Aufwand dabei, wenn Patrick Scheel, Manager bei Dr. Geke & Associates, und Michael Lazik, Sales Director Germany & Switzerland bei StepStone Solutions, Ihnen per Web die Studie “Aktueller Stand und Trends im Talent Management” vorstellen. Datum: Donnerstag, 11.09.2008, Uhrzeit: 11:30 Uhr – 12:00 Uhr, Ort: Ihr Schreibtisch. Lernen Sie die neuesten Trends kennen und erfahren Sie mehr über den Nutzen, den Ihnen integrierte Talent Management-Lösungen bieten können. So sichern Sie sich Ihren persönlichen Wissensvorsprung, ohne Ihren Schreibtisch verlassen zu müssen.

Themenreihe “Starke Fürsprecher der Zukunft Personal” (2): Der Brückenbauer

Im Porträt: Ralf Schneemann, Leiter Personal der Lieken Brot- und Backwaren GmbH Bevor Ralf Schneemann im Dezember 2006 in den Brot- und Backwarenkonzern Lieken (ehemals Kamps) wechselte, hatte er bereits in einigen Unternehmen die Verantwortung für die Personalabteilung: So arbeitete er etwa vier Jahre als Personalleiter für die pgam advanced technologies AG und zwei Jahre in der gleichen Position für die Appel Feinkost GmbH & Co. KG. Bei Lieken hat er sich deshalb trotz der kurzen Zeit schon gut eingearbeitet: „Dank meiner Erfahrung kann ich mich sehr schnell in ein Unternehmen hineindenken und erkennen, wo ich ansetzen muss, um bestehende Prozesse zu optimieren und neue anzustoßen“, erklärt Schneemann.

Der Globalisierung begegnen

Um die Mitarbeiter möglichst langfristig zu binden, müssen Personalverantwortliche ihr Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber positionieren und das nötige Feingefühl für kulturelle Unterschiede in einer internationalen Belegschaft mitbringen. Wie sie das angesichts einer Arbeitswelt im Wandel gewährleisten, beleuchtet Dennis Briscoe, PhD, in seinem Vortrag „The New World of HR: Coping with Chaos“. Der Professor der University of San Diego ist einer von insgesamt vier internationalen Keynote-Speakern, die im Rahmen der englischen Vortragsreihe „International Human Resouce Management“ ihre Ideen vorstellen.

Unternehmensnachfolge

Nach Schätzung des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM Bonn) beschäftigen sich jährlich etwa 71.000 Familienunternehmen mit der Nachfolgefrage. In rund 43% der Fälle vollzieht sich der Generationenwechsel innerhalb der Familie. Bei 10% erfolgt die Übertragung an Führungskräfte aus den Unternehmen. Der Anteil der Übernahmen durch externe Manager liegt bei über 16%.

Leitfaden zum Betriebsübergang

Von Dr. Andrea Nicolai, Juris GmbH, Saarbrücken, 1. Auflage 2007, 362 Seiten, Preis: 39 Euro inkl. 12 Monate Onlinezugang für bis zu 3 Nutzer. Zum Recht des Betriebsübergangs, eines der zentralen und zugleich kompliziertesten Themen des Arbeitsrechts, wurde schon viel veröffentlicht. Gleichwohl verdient der „Leitfaden“ von Nicolai besondere Beachtung. Auf den durchweg lesenswerten knapp 330 Seiten findet der Praktiker alle wichtigen Themen rund um den Betriebsübergang – teilweise unterstützt durch übersichtliche Schaubilder – verständlich und pointiert dargestellt.

Tariflohnerhöhung nach Betriebsübergang

1. In einem Tarifvertrag geregelte Rechte und Pflichten, die für das Arbeitsverhältnis aufgrund beiderseitiger Tarifgebunden heit der Arbeitsvertragsparteien gelten, werden bei einem Betriebsübergang auf einen nicht tarifgebundenen Erwerber nach § 613a Abs. 1 Satz 2 BGB Inhalt des Arbeits verhältnisses.2. Dies gilt auch, soweit sie zwar in der Vergangenheit geregelt worden sind, Wirksamkeit jedoch erst zu einem Zeitpunkt entfalten sollen, der nach dem Betriebsübergang liegt. Darin liegt kein Verstoß gegen die negative Koalitionsfreiheit des Betriebserwerbers.BAG, Urteil vom 19. September 2007 – 4 AZR 711/06

Haftung für Mobbing durch Vorgesetzten

1. Für die Frage, ob Mobbing vorliegt, kann die Definition des Begriffs „Belästigung“ in § 3 Abs. 3 AGG herangezogen werden. Dies gilt auch, wenn die Mobbingsituation auf anderen Gründen als den im AGG genannten beruht.2. Von Mobbing ist demnach auszugehen, wenn ein durch Einschüchterungen, Anfeindungen, Erniedrigungen, Entwürdigungen oder Beleidigungen gekennzeichnetes Umfeld geschaffen wird. Hierzu ist grundsätzlich ein fortdauerndes, systematisches Verhalten erforderlich.3. Das Unternehmen haftet nach § 278 BGB für Schäden, die ein Arbeitnehmer dadurch erleidet, dass ihn sein Vorgesetzter schuldhaft durch Mobbing in seinen Rechten verletzt. Der Arbeitgeber kann auch aufgrund eigenen Verschuldens haften, da er gegen seine Fürsorgepflicht verstößt, wenn er Mobbing nicht unterbindet.4. Ein Anspruch des Mitarbeiters auf Vornahme einer bestimmten Handlung, um Mobbing zu unterbinden – etwa Kündigung des Vorgesetzten – besteht grundsätzlich nicht.(Leitsätze der Bearbeiterin)BAG, Urteil vom 25. Oktober 2007 – 8 AZR 593/06

Vom OP-Tisch zur Personalzeitwirtschaft – Transparente und optimierte Prozesse

Die vieldiskutierte Kostenexplosion im Gesundheitswesen stellt Krankenhäuser, soziale Einrichtungen und deren Beschäftigte vielerorts vor große Herausforderungen. Damit Kosten im laufenden Betrieb eingespart werden können, ist es von zentraler Bedeutung, sämtliche Geschäftsprozesse zu optimieren. Mit einem leistungsfähigen Personalzeitwirtschaftssystem kann eine bedarfsgerechte Personalplanung im modernen Klinikbetrieb erreicht und für Mitarbeiter und Verwaltung gleichermaßen effizient gestaltet werden.

Messeinformationen auf HRM-Austria.at

Gleich zwei wichtige Veranstaltungen erwarten Geschäftsführer, CEOs und Personalisten am 11. und 12. November in Wien: Zeitgleich und mit fließenden Übergängen zur Personal Austria 2009 richtet die Professional Learning Austria den Fokus auf Personalentwicklung und Weiterbildung. Insgesamt präsentieren mehr als 190 Aussteller ihre Lösungen, Dienstleistungen und Werkzeuge für ein erfolgreiches Personalmanagement im Austria Center Vienna.

Risiko Geschäftsreise: Mitarbeiter ignorieren Gesundheitsgefahren

Knapp zwei Drittel der Geschäftsreisenden in Deutschland informieren sich vor Reiseantritt nicht über die möglichen Erkrankungsrisiken im Zielland. Der Grund für die mangelhafte Reisevorbereitung ist neben fehlender Eigeninitiative ein schwaches Informationsangebot der Unternehmen. 67 Prozent der Arbeitgeber bieten auf betrieblicher Ebene keine Aufklärung zu Gesundheitsrisiken in Urlaubs- oder Geschäftsreisegebieten an.

Lebenslanges Lernen – für Ingenieure ausbaubar

Für Unternehmen, die technisches Personal einstellen, ist die fundierte Weiterbildung der Mitarbeiter zunehmend ein fester Bestandteil des Personalmarketings. Das ergab die Analyse von rund 600.000 Stellenanzeigen der Personalberatung personal total in 71 deutschsprachigen Print-Medien und Online-Jobbörsen. Im ersten Halbjahr 2008 nahmen neun Prozent der Stellenanzeigen für Ingenieure explizit Bezug auf fachliche und berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten im Betrieb. Im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2007 ist dieser Anteil um zwei Prozent gestiegen.

Kaum Chancen für Langzeiturlaub

Kaum ist der Urlaub vorbei, stecken die meisten Angestellten ganz schnell wieder mitten drin im Arbeitsstress. Und auf die Frage der Kollegen, wie denn der Urlaub gewesen sei, hört man oft nur zwei Worte: zu kurz. Eine mehrmonatige Auszeit – das so genannte „Sabbatical“ – erscheint deshalb für viele Menschen verlockend; dies hat eine aktuelle Umfrage des Karriereportals Monster nun gezeigt. Doch oft lässt sich dieser Wunsch nicht problemlos umsetzen: 34 Prozent der Befragten sagten, dass sie zwar gerne eine längere Auszeit nehmen würden, ihr Arbeitgeber dies aber nicht unterstützt. Ein weiteres Hindernis für Viele ist das Thema Gehalt: 41 Prozent gaben an, sich den Lohnausfall während eines Sabbaticals nicht leisten zu können. Dagegen haben zwölf Prozent alle Unwägbarkeiten beseitigt und planen bereits ihre Auszeit, während 13 Prozent der Befragten mit ihrer normalen Anzahl an Urlaubstagen vollkommen zufrieden sind.

Bildungscontrolling voranbringen

Eine einheitliche Definition von Bildungscontrolling gibt es bisher nicht. Insbesondere in Unternehmen gehen die Vorstellungen auseinander. Ist es schon Bildungscontrolling, wenn die Personalabteilung die Kosten der Weiterbildung erfasst oder gehört viel mehr dazu? Die eingesetzten Methoden und Instrumente entsprechen jedenfalls nicht immer den Anforderungen eines professionellen Bildungscontrollings. Das ist ein Ergebnis der Betriebsbefragung „Bildungscontrolling revisited“ des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), an der rund 1.500 Unternehmen teilnahmen. Dr. Bernd Käpplinger vom BIBB stellt die Studie erstmals auf dem „6. deutschen fachkongress für bildungs-controlling“ vor, der am 9. und 10. September parallel zur Fachmesse Zukunft Personal stattfindet.

Den Wirbelsturm zähmen

Kreativität und Innovation bilden den Stoff, aus dem aktuell die Träume aller Unternehmen bestehen. Die entsprechende Fachliteratur könnte mit Sicherheit ganze Bibliotheken füllen. Dazu hat auch der Kulturwissenschaftler Fons Trompenaars mit seinem Buch „Riding the Whirlwind“ seinen Teil beigetragen, allerdings besticht sein neuestes Werk durch einen praktischen Ansatz von Diversity. Wie Mitarbeiter, Teams und Organisationen ihr Potenzial an Talent und Motivation dauerhaft erneuern können, verrät er am 9. September, um 15.30 Uhr auf der Fachmesse Zukunft Personal.

Steven Reiss: The Normal Personality. Rezension von Lena Siebert

Reiss liefert und untersucht in seinem Buch 16 Motive, die Menschen im Leben antreiben. Grundlage hierfür sind unterschiedliche Wertvorstellungen, die dazu führen, dass jeder Mensch andere Ziele verfolgt und andere Voraussetzungen braucht, um ausgeglichen, glücklich und erfolgreich zu sein.

Steven Reiss: The Normal Personality. Rezension von Marion Schöndorf

“My wife thinks something´s wrong with me…”Ein „Plädoyer für mehr Verständnis gegenüber den ausgeprägten Macken und Eigenheiten der lieben Mitmenschen“ – diesen Untertitel könnte man salopp ausgedrückt dem neuen Buch von Steven Reiss verpassen. Doch Spaß beiseite: Reiss stellt die Grundthese auf, dass viele Ausprägungen menschlicher Eigenschaften, die bei herkömmlicher Betrachtungsweise schon als „pathologisch“ oder „abnormal“ gelten, primär ein Ergebnis der jeweils im Individuum verankerten Motive sind – und entsprechender Versuche, diese Motive (= Bedürfnisse) zu befriedigen.

Steven Reiss: The Normal Personality

Nach „Who am I? The 16 basic desires that motivate our actions and define our personality“ aus dem Jahr 2000 ist nun Steven Reiss neues Buch „The normal personality. A new way of thinking about people“ erschienen. Darin stellt der Autor – Professor für Psychologie und Psychiatrie an der Ohio State University (USA) und der Begründer des Reiss Profile – die Weiterentwicklung seiner wissenschaftlichen Theorie sowie Praxisbeispiele für Führung, Human Resources Management und Beratung vor. In diesem Zusammenhang verdeutlicht er auch die Vorteile des Reiss Profile als Instrument der Persönlichkeitsanalyse gegenüber herkömmlichen Persönlichkeitstests im Personalbereich.

„Wenn Europa nicht aufpasst, geht es rückwärts in die Zukunft”

Veränderung ist eine ständige Herausforderung für Organisationen, ihre Führungskräfte und Manager. Doch wie gehen sie damit um? Diese Frage motivierte Paul Bridle vor 19 Jahren in besonders effektiven Unternehmen nachzuforschen. In seinem Keynote-Vortrag auf der Fachmesse Zukunft Personal in Köln berichtet der Berater und professionelle Redner Bridle darüber, wie Organisationen der ständigen Veränderung begegnen können. Der Veranstalter spring Messe Management sprach im Vorfeld mit ihm über seine Prognosen zum Thema.

Die Logik des Selbstbetrugs. „Wenn wir an Self-Deception leiden, glauben wir die Wahrheit zu sehen“

Michael Lazan ist seit 2005 einer der Geschäftsführer des Arbinger Institutes, eines internationalen Beratungs- und Trainingsunternehmens. In dieser Funktion widmet er sich der Idee des Instituts, dass Organisationen ihre Effektivität steigern können, indem sie das Problem der „Self-Deception“ (Selbstbetrug) überwinden. Vor seinem Einstieg bei Arbinger beriet Lazan das Weiße Haus während der Präsidentschaft von Ronald Reagan und hatte anschließend auf internationaler Ebene verschiedene Schlüsselpositionen im Management inne – bei Unternehmen wie Procter & Gamble, Pillsbury oder Reckitt-Benckiser.

Standortmarke mit Imageproblemen

Der Mangel an Fachkräften in Deutschland ist mittelfristig nicht mit deutschen Absolventen und Spezialisten zu beheben. Dies hat nun auch die Bundesregierung erkannt und ein Gesetzespaket geschnürt, dass es ausländischen Fachkräften erleichtern soll nach Deutschland zu kommen. Doch dieses Paket führt erstens nicht weit genug und vermag zweitens wenig daran ändern, dass die Standortmarke Deutschland bei ausländischen Spitzenkräften nicht hoch im Kurs steht. Eine StepStone-Studie beweist: Die begehrten Fachkräfte sind zwar mobil, haben Deutschland aber nicht auf ihrer Wunschliste.

Know-how auffrischen

In der Arbeitswelt ist derzeit nichts so sicher wie der Wandel. Globalisierung, die technologische und kommunikative Revolution von Internet und Web 2.0, die demografische Herausforderung, das Entstehen neuer Geschäftsfelder und die Liberalisierung des Handels hinterlassen ihre Spuren in Unternehmen. Insbesondere globale Katastrophen machen uns bewusst, dass wir alle in einem Boot sitzen: SARS, der 11. September, die Erderwärmung und aktuelle Naturkatastrophen wie der Hurrikan in Myanmar oder das Erdbeben in China – es gibt keinen Ort auf der Erde, an dem die Wirtschaft den Konsequenzen entkommen könnte.

Führen mit Placebo

Wenn es richtig ist, dass Führungskräfte durch ihr Handeln und ihre Vorbildwirkung motivierend auf Mitarbeiter einwirken, muss es um die Belegschaften in Deutschlands Unternehmen verheerend bestellt sein. Das Gros der Manager mag seinen Pflichten rechtschaffen nachkommen. Doch die Negativfälle nehmen zu. Die bekannten Stichwörter: überzogene Abfindungen, Steuerflucht, Vergoldung der eigenen Nase durch die Realisierung von Aktien-Optionen. Hinzu kommen erschreckende Umfrageergebnisse: Das Online-Portal Stepstone etwa weist in einer Studie nach, dass nur knapp ein Drittel der Vorgesetzten regelmäßig ein- bis zweimal im Jahr Gespräche mit ihren Mitarbeitern führen. In mehr als der Hälfte der Unternehmen sind Gespräche überhaupt keine feste Einrichtung. Die Manager glänzen durch Sprachlosigkeit.

allmaxx Academy und Recruiting Special – Zugriff auf 1.000 Bewerber

Die allmaxx-Academy ist ein reichweitenstarker und attraktiver Personalmarketing- und Recruiting-Event in der studentischen Zielgruppe, mit dem Sie die qualifizierte Studierende schon frühzeitig für Ihr Unternehmen begeistern können, oder mit Hilfe dessen Sie Ihr Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber positionieren können.

Betriebsrat

Ein Betriebsrat kann in Unternehmen mit mindestens fünf ständigen wahlberechtigten Arbeitnehmern gegründet werden, von ihnen müssen drei wählbar sein. Der Arbeitgeber muss zur Etablierung eines Betriebsrates nicht aktiv werden. Andererseits darf er die Wahl nicht behindern oder verbieten. Die Rechte des Betriebsrates regelt das Betriebsverfassungsgesetz.

Reisekosten: Erstattung

Seit 1.1.2008 sind Dienstreise, Fahrtätigkeit und Einsatzwechseltätigkeit in dem Begriff beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit zusammengefasst sowie steuerlich vereinheitlicht.

Arbeitszeugnis

Arbeitnehmer haben bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis, geregelt etwa in § 630 BGB. Sie müssen es vom Arbeitgeber verlangen. In der Regel handelt es sich um ein qualifiziertes Zeugnis, das Leistung und Verhalten beurteilt. Ein einfaches Zeugnis hingegen enthält lediglich Angaben zu Art und Dauer der Tätigkeit. Fällig ist das Arbeitszeugnis am letzten Tag der Beschäftigung. Der Arbeitnehmer kann aber schon bei Kündigung, oder wenn er selbst kündigt, ein vorläufiges Zeugnis verlangen und – etwa bei Versetzung oder Wechsel des Vorgesetzten – ein Zwischenzeugnis.

Besser ausbilden

Schlagzeilen machen aktuell die positiven Zahlen auf dem Lehrstellenmarkt. Doch auf einem anderen Blatt steht die Frage, ob das deutsche Ausbildungssystem den derzeitigen Entwicklungen überhaupt gewachsen ist. Während die Qualifikation der angehenden Auszubildenden sinkt, formieren Unternehmen die betriebliche Ausbildung neu. Welche Veränderungen dabei eine Rolle spielen und was das für die Anforderung an das betriebliche Bildungspersonal bedeutet, ist auf der Zukunft Personal am 10. September 2008, um 10.15 Uhr, in der Podiumsdiskussion „Professionalisierung des betrieblichen Bildungspersonals“ Thema.

Auf Wachstum programmiert: Hightech und hoch motivierte Mitarbeiter

Sicherheit, Innovation und Hochverfügbarkeit für ihre Kunden – Fairness und Offenheit gegenüber ihren Mitarbeitern: Die Host Europe GmbH stellt höchste Ansprüche an Leistung und Unternehmenskultur. Dies wäre ohne den Einsatz modernster Technologien nicht möglich. Das gilt auch für das Thema Arbeitszeit: um maximale Transparenz für alle Mitarbeiter zu schaffen, setzt das Unternehmen auf ATOSS Time Control. Das integrierte Zutrittskontrollsystem sorgt für höchste Sicherheit im Rechenzentrum.

Abschalten im Urlaub? Fehlanzeige!

Sommerzeit ist Ferienzeit. Doch das heißt nicht immer, dass die Arbeit komplett ausgeblendet wird. Eine weltweite Umfrage des Online-Karriereportals monster.de mit fast 12.000 Teilnehmern hat ergeben, dass fast zwei Drittel aller Angestellten auch im Urlaub für Kollegen oder Kunden erreichbar sind. Ein Fünftel hinterlässt zumindest für den Notfall die Kontaktdaten, 24 Prozent lesen gelegentlich ihre Emails und hören ihre Mailbox ab, und 17 Prozent gaben sogar an, im Prinzip nie mit dem Arbeiten aufzuhören – auch nicht im Urlaub. Immerhin 38 Prozent sind der Meinung „Urlaub ist Urlaub“ und schaffen es, total abzuschalten.

Führungsstil und Unternehmenskultur bei Cisco Systems

Der zunehmende Fachkräftemangel geht derzeit am Netzwerkausrüster Cisco vorbei. Der gute Ruf des Unternehmens in Verbindung mit seinem Portfolio zieht genügend innovative und engagierte Mitarbeiter an. Michael Ganser, seit 1. August 2005 Vice President von Cisco Europe und Geschäftsführer von Cisco Deutschland, spricht auf der Fachmesse Personal Austria 2008 in Wien über das Erfolgsrezept seines Unternehmens: Am Mittwoch, 1. Oktober (12.35 bis 13.35 Uhr, Praxisforum 1), veranschaulicht der Keynote-Speaker die mehrfach ausgezeichnete Unternehmenskultur bei Cisco. Im Interview mit dem Messeveranstalter beantwortete der 43jährige Familienvater bereits einige Fragen zu diesem Thema.

Berufsbild: Bildungscontroller

Das Thema Bildungscontrolling ist sehr komplex.Das Aufgabengebiet überschneidet sich mit vielen Kernaufgaben des Personalmanagements- vom Recruiting über die Personalentwicklung bis hin zum Personalcontrolling.Die praktizierten Methoden und Instrumente, auf die Bildungscontroller in der Praxis zurückgreifen, werden jedoch denAnforderungen oftmals noch nicht gerecht. Die Veranstalter des diesjährigen Deutschen Fachkongresses für Bildungs-controlling haben sich deshalb vorgenommen, das Berufsbilddes „Bildungscontrollers“ klarer einzugrenzen.

Steuerfreiheit von Gesundheitsleistungen des Arbeitgebers neu geregelt

Leistungen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung, die der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt, sollen bis zu 500 Euro pro Jahr steuerfrei sein. Das sieht der Regierungsentwurf zum Jahressteuergesetz 2009 vor. Die neue Steuervergünstigung soll erstmals für entsprechende Leistungen des Arbeitgebers im Kalenderjahr 2008 zur Anwendung kommen.

Aktuelles vom Lohnsteuerrecht – Juli 2008

Eheleute können Ihren Anspruch auf Elterngeld durch einen Wechsel der Steuerklasse vor der Geburt des Kindes erhöhen. Näheres dazu in diesem Beitrag auf HRM.de. Außerdem im Blickpunkt: Aktuelle Urteile des Bundesfinanzhofs zur Abzugsfähigkeit von Fahrtkosten des Arbeitnehmers für eine private Bildungsmaßnahme und von beruflich veranlassten Aufwendungen des Arbeitnehmers für eine von ihm ausgerichtete Feier.

Zweite Elternzeit: Resturlaubsanspruch geht nicht verloren

Arbeitnehmer, die in Elternzeit gehen, behalten ihren zu diesem Zeitpunkt noch bestehenden Resturlaubsanspruch auch dann, wenn sich an die erste Elternzeit nahtlos eine zweite Elternzeit anschließt. Die bisherige anders lautende Rechtsprechung hat der Neunte Senat des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) unter Berücksichtigung des Allgemeinen Gleichheitssatzes des Art. 3 Abs. 1 GG und der europarechtlichen Vorgaben aufgegeben. Bisher legten Arbeitsgerichte die einschlägige Vorschrift in § 17 Abs. 2 BErzGG/BEEG so aus, dass der wegen einer ersten Elternzeit übertragene Urlaub mit Ablauf des auf die Elternzeit folgenden Urlaubsjahres verfällt, wenn der Arbeitnehmer ihn wegen einer zweiten Elternzeit nicht nehmen kann.

Neues vom Arbeitsrecht – Juli 2008

Was hat sich im Arbeitsrecht geändert? Eine tarifliche Regelung, nach der das Arbeitsverhältnis mit Vollendung des 65. Lebensjahres endet, ist unter Umständen zulässig. – 5,00 Euro ist ein sittenwidriger Stundenlohn für Auspackhilfen. – Und Arbeitnehmer, die ihre vertraglich vereinbarte Arbeitszeit verringern möchten, sind nach der Erörterung an ihren Verteilungswunsch gebunden. Über diese und weitere aktuelle Änderungen erhalten Sie hier einen Überblick.

Mehr Geld und Zeit für die Pflege

Mit Wirkung zum 1. Juli 2008 tritt die Reform der Pflegeversicherung in Kraft. Davon sind auch die Unternehmen betroffen. Neben den steigenden Beiträgen sind es vor allem die Regelungen zumPflegeurlaub und zur Pflegezeit, die jederArbeitgeber kennen sollte.

Viele Vertriebsmitarbeiter haben kaum Ahnung von ihrem Job

Was in russischen Unternehmen generell ein Problem ist, wiegt in den Vertriebsabteilungen besonders schwer. Laut einer aktuellen Umfrage wissen weder Manager noch Abteilungsleiter viel über Profil und Anforderungen ihrer Arbeitsplätze.

Marion Bernhardt: Alternativen zur Kündigung

Im Erich Schmidt Verlag ist in der Reihe „Arbeitsrecht
in der betrieblichen Praxis“ das Buch „Alternativen zur
Kündigung“ erschienen. Der klassischen Gliederung
folgend stellt die Autorin von den Grundlagen, über den
Aufhebungsvertrag, den Abwicklungsvertrag, den Prozessvergleich,
die Abfindungskündigung gemäß § 1a
Kündigungsschutzgesetz, die Altersteilzeitvereinbarung
bis hin zur gerichtlichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses
in einer gelungenen Art und Weise sämtliche
Aspekte für denjenigen dar, der sich mit der Thematik
der Beendigung von Arbeitsverhältnissen konfrontiert
sieht.

Änderungen von Versorgungsordnungen

Geschäftsgrundlage bei Änderungsvereinbarung Regelungen im Bereich der betrieblichen Altersversorgung sind grundsätzlich langfristig angelegt; dies soll dem Arbeitnehmer eine zuverlässige Planung seiner ergänzenden Vorsorge, dem Arbeitgeber eine sichere Kalkulationsbasis hinsichtlich der auf ihn zukommenden Kosten ermöglichen. Ändern sich allerdings die Rahmenbedingungen für die betriebliche Altersversorgung – z.B. durch einen Anpassung der Regelungen zur gesetzlichen Rentenversicherung, auf welchen die betriebliche Altersversorgung aufbaut –, so ist eine Anpassung von Versorgungsordnungen notwendig. Das BAG hatte kürzlich einen Fall zu entscheiden, in welchem eine solche – einzelvertraglich vorgenommene – Anpassung zu unvorhergesehenen und ungewollten negativen Folgen für die betroffenen Arbeitnehmer führte; es hat in diesem Zusammenhang klargestellt, dass in einer solchen Situation nicht die ursprüngliche Versorgungsordnung wieder auflebt, sondern vielmehr die Anpassungsvereinbarung selbst angepasst werden muss.

Helfen Sie Ihren Mitarbeitern auf die Sprünge

In einigen Branchen wird es immer schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden. Da überlegt sich der eine oder andere Chef, wie er die geeignetenMitarbeiter mit einem Zuckerl, sprich Kostenerstattung, in sein Unternehmen locken kann. Allerdings dürfen Sie Aufwendungen nur dann lohnsteuer- und beitragsfrei erstatten, wenn die Kosten beruflich veranlasst sind. Die berufliche Veranlassung bei einem Umzug liegt bereitsdann vor, wenn die Verkürzung der arbeitstäglichen Wegstrecke mindestens eine Stunde ausmacht. Lesen Sie, welche UmzugsaufwendungenSie Ihren Mitarbeitern ersetzen können und wann eine beruflicheVeranlassung im Sinne des Steuerrechts vorliegt.

Das Sabbatical: Aussteigen auf Zeit – Zeitwertkonten machen es möglich!

Frankfurt, 18.07.2008 Sommerzeit – Ferienzeit. Gerade nach der Urlaubszeit ist der Wunsch vieler Arbeitnehmer groß, einmal eine längere Auszeit vom Job zu nehmen. Mit einem sogenannten Sabbatical kann dieser Wunsch in Erfüllung gehen. Das Sabbatical ist eine Form der flexiblen Arbeitszeitgestaltung. Erwerbstätige steigen für eine gewisse Zeit – von einem Monat bis zu einem Jahr – aus dem Berufsalltag aus. Das derzeit innovativste Modell, um eine bezahlte Auszeit zu nehmen, stellen Zeitwertkonten bzw. Lebensarbeitszeitkonten dar.

Mitbestimmung bei Überstunden

§§ 77 Abs. 3, 87 Abs. 1 BetrVG; § 3 Abs. 3 TVGDer Betriebsrat hat bei Fragen der Vergütung von vorübergehend verkürzten oder verlängerten Arbeitszeiten kein gesetzliches Mitbestimmungsrecht. (Leitsatz des Bearbeiters)LAG Hamm, Urteil vom 9. August 2007 – 15 Sa 435/07

Klageverzicht in AGB

§ 307 Abs. 1 BGB1. Ein Arbeitnehmer kann grundsätzlich nach Ausspruch der Kündigung auf eine Kündigungsschutzklage verzichten.2. Der formularmäßige Verzicht des Mitarbeiters auf eine Kündigungsschutzklage ohne jede Gegenleistung des Arbeitgebers ist jedoch unwirksam.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 6. September 2007 – 2 AZR 722/06

Banken oft zu Abstrichen an Qualifikation ihrer Mitarbeiter gezwungen

“Nehmen, was zu bekommen ist” – dieses Motto gilt inzwischen auch für russische Banken in Bezug auf ihr Personal. Recruiter und Unternehmen äußern zwar ihre Unzufriedenheit mit dem Qualifikationsniveau vieler Angestellter, brauchbare Alternativen sehen sie derzeit jedoch nicht.

Personallücken trüben IT-Boom

Das kräftige Wachstum ihrer Branche betrachten russische IT-Firmen derzeit nur mit einem lachenden Auge. Denn um die vollen Auftragsbücher abzuarbeiten, fehlt es an qualifizierten Mitarbeitern. Dabei trifft es die IT-Industrie noch härter als andere Wirtschaftszweige, denn für sie nimmt der Personalmangel inzwischen bedrohliche Ausmaße an.

Dirk Pollert und Sven Spieler: Die Arbeitnehmerüberlassung in der betrieblichen Praxis

Das Werk von Pollert und Spieler befasst sich mit einer Spielart des Personaleinsatzes, die in den letzten Jahren in der sozialpolitischen Öffentlichkeit stark an Akzeptanz gewonnen hat. Grund hierfür ist einerseits, dass die Unternehmen mit dem Einsatz von Leiharbeitnehmern auf schwankenden bzw. unsicheren Auftragseingang sozialverträglicher und vor allem schneller reagieren können und andererseits die Tatsache, dass durch zwischenzeitlich nahezu flächendeckend abgeschlossene Tarifverträge den Leiharbeitnehmern faire Arbeitsbedingungen abgesichert werden.

AREVA setzt beim HR BPO und bei der Optimierung von Personalprozessen auf TDS

Das Kerntechnikunternehmen AREVA NP aus Erlangen vertraut beim Auslagern von HR Geschäftsprozessen auf die Kernkompetenz von TDS. Die Deutschlandtochter des weltweit tätigen Unternehmens lagert zum 1. Oktober 2008 die Lohn- und Gehaltsabrechnung für ihre 5.000 Mitarbeiter sowie den Betrieb der dafür eingesetzten SAP ERP HCM Lösung an TDS aus. Zudem wurde der Dienstleister damit betraut, Prozesse der Personalabteilung auf den Prüfstand zu stellen und zu vereinfachen. Derzeit implementiert TDS die Software in ihrem Rechenzentrum in Neckarsulm. Die Verträge sind auf eine Laufzeit von fünf Jahren angelegt. Tätigkeitsschwerpunkte des global agierenden Unternehmens AREVA NP, das weltweit mehr als 16.000 Mitarbeiter beschäftigt, sind die Entwicklung, Errichtung und Modernisierung von Kernkraftwerken sowie deren Service. AREVA NP entstand 2001 durch die Zusammenlegung der kerntechnischen Aktivitäten der damaligen Framatome und Siemens. Die Lohn- und Gehaltsabrechnung für die Mitarbeiter der Regionalgesellschaft in Deutschland hatte bislang Siemens PG erledigt. Da der Vertrag Ende 2008 ausläuft, stellte sich für AREVA im Dezember 2007 die Frage: Selber machen oder auslagern?

Das neue Pflegezeitgesetz

Nach schwierigen Beratungen hat der Gesetzgeber mit Artikel 3 des „Gesetzes zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung“ das „Gesetz über die Pflegezeit“ – kurz Pflegezeitgesetz (PflegeZG) – beschlossen. Ziel ist es, Beschäftigten die Möglichkeit zu eröffnen, pflegebedürftige nahe Angehörige in der häuslichen Umgebung zu pflegen. Gleichzeitig stellt die Neuregelung, wenn sie zum 1.7.2008 in Kraft tritt, Arbeitgeber vor neue Herausforderungen.

Sommerurlaub: 14 Tage müssen sein

Die meisten Fach- und Führungskräfte brauchen mindestens 14 Tage Urlaub, um sich zu entspannen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de: Mehr als 73 Prozent der Befragten erholen sich demnach nur dann so richtig, wenn sie 14 Tage oder länger Urlaub machen.

Termine neu platziert

Der Terminkalender von HRM.de ist umgezogen. Die Veranstaltungshinweise von und für Mitglieder sind nun in die Hauptnavigation gerückt. Außerdem können jetzt auch Gäste auf unserem Portal die Liste der Termine ansehen. Veranstaltungen selbst anzulegen, bleibt allerdings Personalern vorbehalten, die Mitglied auf HRM.de sind.

Humankapital-Bewertung aller DAX30-Unternehmen

“Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital”. Diesen Satz kennt jeder. Aber befremdlich:Keines der großen deutschen Unternehmen äußert sich dazu, wie viel dieses Kapital wirklichwert ist. 1000 Euro? 100.000 Euro? Oder überhaupt nichts, weil es eigentlich nur Kostenverursacht?

Neue Berufe beflügeln den Schwung am Lehrstellenmarkt

Bildung hat Konjunktur, das Lehrstellenangebot steigt und die Jugend hat gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Die Kammern melden bis Ende Juni ein Plus an neuen Lehrverträgen von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um diesen positiven Trend zu stützen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wieder eine Reihe neuer Ausbildungsberufe erlassen.

Augen auf und Chancen ergreifen

Der Schuster hat oft die schlechtesten Schuhe. Was sprichwörtlich für die Handwerkszunft gilt, trifft manchmalauch auf HR-Manager zu: Sie verdienen ihren Lebensunterhalt damit, anderer Leute Karriere maßgeblichzu unterstützen, und vernachlässigen darüber nicht selten die gezielte Weiterentwicklung der eigenen beruflichen Laufbahn. Dabei birgt die Tatsache, dass sich sukzessive ein neues Verständnis von HR-Management etabliert, zahlreiche neue Möglichkeiten für Personaler, die sich orientieren und entwickeln wollen.

Die Mitarbeiter in den Flowkanal führen

Warum bleiben viele Mitarbeiter ihren Vorgesetzten ein Rätsel? Vermutlich, weil diese sich bisher nicht mit Verhaltensbiologie auseinandergesetzt haben. Denn darin liegen die Motive aller Menschen begründet, ist Prof. Dr. Felix von Cube überzeugt. Der Mathematiker und Biologe hatte zahlreiche Professuren inne, beispielsweise an der Pädagogischen Hochschule Bonn und an der Universität Heidelberg. Inzwischen stellt er seine Kenntnisse der Wirtschaft zur Verfügung. 1997 gründete er mit seinen Kollegen Dr. Klaus Dehner und Andreas Schnabel das „Institut für BioLogik der Führung und Fortbildung“.

Qualitätssicherungssysteme in Deutschland

Quelle: „Peter Faulstich und Christine Zeuner: Erwachsenenbildung. Juventa Verlag. 2006“Auszug aus dem seminus-Workshop: „Transparenz im Bildungsmarkt – Qualität in der Weiterbildung“

Gernot Schuster, Bernhard Gröhs und Christian Havranek: Executive Compensation

Nicht nur nach der kürzlich medial erfolgten,
teilweise unseriösen Debatte über die Höhe
von Managergehältern war eine informative
Abhandlung des Themas „Gehälter von Spitzenführungskräften“
für Praktiker dringend
notwendig.
Insgesamt zwölf Autoren widmen sich in
den vier Hauptabschnitten des vorliegenden
Buches der komplexen Materie „Executive
Compensation“.

Wie Personalchefs ihre HR-Mitarbeiter auswählen

Im Gespräch mit Georg Horacek. Er studierte Betriebswirtschaft und
Rechtswissenschaften in Wien. Nach dem Gerichtsjahr
und einer Etappe als Hochschulassistent in
Paderborn arbeitete er für Unilever Österreich, unter
anderem als Management Development Officer
und Personalleiter des Head Office. Nach einjährigem
Einsatz als HR-Manager Osteuropa für Philips
Österreich wechselte er als HR-Director zu Lafarge
Perlmooser. Seit Oktober 2000 ist Horacek Senior
Vice President Human Resources der OMV AG.

Themenreihe “Starke Fürsprecher der Zukunft Personal” (1): Der Personalstratege

Im Porträt: Oliver Büdel, Leiter Personal der DekaBankAnfangs sah alles danach aus, als würde er Karriere als Bankkaufmann machen. Oliver Büdel begann einen dualen Studiengang an der HfB – Hochschule für Bankwirtschaft, die inzwischen Frankfurt School of Finance and Management heißt. Im Studium und auch in der praktischen Phase bei seinem damaligen Arbeitgeber, der BHF-Bank, war sein Schwerpunkt das Auslandskreditgeschäft. Doch dann kam das Angebot, in die Personalarbeit zu wechseln.

Studieren und Personalmanager werden

Möglicherweise gibt es kaum ein Berufsfeld, zu dem es so heterogene Ausbildungs- und in dem es so verschiedene Karrierewege gibt wie das Personal- und Sozialwesen, neuhochdeutsch HR-Management genannt. Hinter diesem Schlagwort verbergen sich die unterschiedlichsten berufsbiografischen Konstellationen.

Jenseits der Kompetenz. Faktoren für den beruflichen Erfolg

Welche Faktoren beeinflussen die Karriere? Die jüngere Forschung zeigt, dass wir nur bedingt unseres Glückes Schmied sind. Denn auch viele externe Faktoren stellen die Weichen für unseren persönlichen Erfolg. Ein Beitrag von Prof. Dr. Wolfgang Mayrhofer, Barbara Demel und Katharina Chudzikowski.

Zukunftsfähig werden

Alter wird für alle Unternehmen zu einer personalpolitischen Herausforderung.Im Auftrag des Roman-Herzog-Instituts hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln die Studie „Perspektive 2050 – Ökonomik des demographischen Wandels“ erstellt. Herausforderungen für Betriebe sind demnach alternde Belegschaften, Mitarbeiterbindung und -qualifizierung sowie Arbeitszeitpolitik. Weiterbildung ist eine zentrale Voraussetzung für den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter.

Mit Familie

In Bremen untersuchen Wissenschaftlerinnen, was die Erfolgsfaktoren familienbewusster Personalpolitik sind.Intensiv wird derzeit über die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben in Politik, Medien und Öffentlichkeit diskutiert. Steigende Frauenerwerbstätigkeit, demografischer Wandel, prognostizierter Fachkräftemangel und ein leicht zunehmendes Engagement von Vätern in der Familie haben das Thema weit oben auf die Agenda gesetzt. Die entscheidende Frage aber ist, wie die Angebote im Unternehmen erfolgreich umgesetzt werden können.

Menschen kennen

Der Begriff „Emotionale Intelligenz“ ist in aller Munde. Ständig werden wir aufgefordert, mehr auf unseren Bauch zu hören; wer Verstand und Bauchgefühl zu kombinieren wisse, läge meistens richtig. Wunderbar. Genau das wollen wir: richtig liegen mit unseren Entscheidungen, besonders bei der Auswahl von zukünftigen Mitarbeitern. Warum aber klappt es dann häufig nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben?

Mehr Transparenz bei weniger Administration

Im Automobilmarkt herrscht starker Wettbewerbsdruck. Für die Allgaier Werke GmbH als Systemlieferant der internationalen Automobilindustrie sind eine hohe Produktivität und effiziente interne Prozesse daher äußerst wichtig. Beim Thema Arbeitszeitmanagement identifizierte das Unternehmen noch maßgebliches Optimierungspotenzial. Mit der Einführung einer Komplettlösung, bestehend aus der ATOSS Startup Edition (ASE) und dem ATOSS Employee Self Service (ESS), will das Unternehmen das Arbeitszeitmanagement deutlich effizienter, kostengünstiger und zudem auch transparenter für seine Mitarbeiter gestalten.

Einsendung aus dem Westen

Auswirkung auf Arbeitsvehältnis in der Heimat, Gestaltung der Entsendung, Steuer und Sozialversicherung, Ausländer- und Aufenthaltsrecht, Visum und Einreise- / Arbeitserlaubnis

„Lebenslanges Lernen“ – mit Zeitwertkonten Weiterbildung flexibel gestalten

Angesichts des demografischen Wandels, der Globalisierung und des technischen Fortschritts reicht eine fundierte Ausbildung zu Beginn des Arbeitsprozesses für das Erwerbsleben nicht mehr aus. Lebenslanges Lernen und Weiterbildung sind Zukunftsaufgaben für Unternehmen, aber auch für die Beschäftigten zur Wahrung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit bzw. der Beschäftigungsfähigkeit.
Weiterbildung erfordert jedoch Zeit, um konzentriert lernen zu können. Eine Lösungsmöglichkeit um flexible Auszeiten für Beschäftigte zu schaffen, ist die Freistellung mittels Zeitwertkonten. Zeitwertkonten sind multifunktional einsetzbar, die Freistellungsphasen können sowohl vor Eintritt in den Ruhestand (vorzeitiger Ruhestand) als auch während der Erwerbstätigkeit genutzt werden.

Entgeltfortzahlung bei Freistellung des Arbeitnehmers

Übernimmt der Arbeitgeber im Rahmen einer Beendigungsvereinbarung mit dem Arbeitnehmer die Verpflichtung, das Arbeitsverhältnis bis zum vereinbarten Ende ordnungsgemäß abzurechnen und den Arbeitnehmer unter Fortzahlung der Vergütung von der Arbeitsleitung freizustellen, geht er hiermit keine weitergehenden Verpflichtungen ein als gesetzlich geschuldet.

Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums bei Insolvenzsicherung von Zeitwertkonten

Treuhandkonstruktionen (CTAs)Zur Sicherung von Wertguthaben gegen Insolvenz erfreut sich die Möglichkeit der Einschaltung eines Treuhänders im Rahmen von so genannten Contractual Trust Arrangements (CTA) mittlerweile einer immer größeren Beliebtheit. Hierbei werden Vermögenswerte auf einen unabhängigen Dritten, den Treuhänder, übertragen und mit diesem vereinbart, dass im Sicherungsfall (insbesondere der Insolvenz des Arbeitgebers) der Treuhänder die Leistung aus dem Wertguthaben an Stelle des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer erbringt. Nach allgemeiner Ansicht liegt bei einer solchen Konstruktion das (rechtliche) Eigentum am Sicherungsgut bei dem Treuhänder, wirtschaftlich gesehen ist das Treuegut aber weiterhin dem Treugeber zuzuordnen.

Erwerbstätigkeit trotz angeblicher Arbeitsunfähigkeit: Fristlose Kündigung berechtigt?

Geht ein Arbeitnehmer, während er krank geschrieben ist, einer anderen Erwerbstätigkeit nach, kann dies eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen. Denn die anderweitige Tätigkeit ist möglicherweise ein Hinweis dafür, dass der Arbeitnehmer die Krankheit nur vorgespielt hat. Ferner kann eine außerordentliche Kündigung auch unter dem Gesichtspunkt der pflichtwidrigen Verzögerung der Heilung gerechtfertigt sein.

Neues vom Arbeitsrecht – Juni 2008

Entspricht es dem Gleichheitsgebot, wenn Mitarbeiter, die vor dem 30. Lebensjahr aus dem Unternehmen ausscheiden, bereits bestehende Anwartschaften aus einer betrieblichen Altersversorgungszusage verlieren? Rechtfertigt die private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz, die der Arbeitgeber ausdrücklich untersagt hat, eine Kündigung? Und muss eine Probezeitvereinbarung angemessen sein? Diese und weitere Fragen beantworten wir in unserer aktuellen Übersicht über Neuerungen im Arbeitsrecht.

Einschränkung der Dienstwagenbesteuerung

Zum Arbeitslohn gehören alle geldwerten Vorteile, die der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer für eine Beschäftigung im öffentlichen oder privaten Dienst gewährt. Auch wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Dienstwagen unentgeltlich beziehungsweise verbilligt für dessen Privatnutzung überlässt, führt das zu einer Bereicherung des Arbeitnehmers und damit zum Lohnzufluss.

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Als Arbeitgeber haben Sie das Recht, Ihren Mitarbeitern Anweisungen zu erteilen und zu überwachen, ob sie befolgt werden. Sie haben ebenfallsdas Recht, Arbeitsergebnisse zu kontrollieren. Geht die Überwachungdarüber hinaus, bewegen Sie sich in einer Grauzone oder machen sich strafbar. Mit unangenehmen, mitunter öffentlichkeitswirksamen Folgen, wie die Berichterstattung über verschiedene Unternehmen in den vergangenen Wochen gezeigt hat. Allerdings kann z.B. der Diebstahlvon Arbeitsmitteln schnell zum Negativposten in der Bilanz werden.Es stellt sich daher die Frage, wie weit die Überwachung der Mitarbeitergehen darf und auf welche Mittel Sie zurückgreifen dürfen.

Weiterbildung lohnt sich für Hänschen und Hans

Die Umfrage zum Weiterbildungserfolg des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) zeigt: Weiterbildung lohnt sich und das unabhängig vom Alter. Jedoch profitieren ältere Arbeitnehmer anders als jüngere.

Personalwirtschaftliche Güte zeigen

Was haben die Fußballeuropameisterschaft und der Deutsche Personalwirtschafts-Preis gemeinsam? Der Lohn aller Mühen ist eine Trophäe, um die sich zwar alles dreht, aber um die es eigentlich gar nicht geht. Die Teilnehmer des Wettbewerbs möchten der Öffentlichkeit vielmehr zeigen, was sie können. Personalmanager fokussieren dabei jedoch nicht ihr Ballgefühl, sondern den strategischen Beitrag ihrer Personalarbeit. Damit fördern sie das Image ihres Unternehmens, ihrer Position sowie ihrer Profession. Da sich der Bewertungsablauf in diesem Jahr ändert, können HR-Fachleute nun schon mit einem geringen Bewerbungsaufwand zu den Gewinnern gehören.

Der Lebenszyklus gibt den Ton an

Mit aktiver Personalpolitik frühzeitig auf den demografischen Wandel reagieren. Der DekaBank-Konzern hat sein Personal-Konzept auf den beruflichen Lebenszyklus der Mitarbeiter ausgerichtet und mit diesem innovativen Konzept den ersten Platz beim Deutschen Personalwirtschaftspreis 2007 gewonnen.

Führung gemeinsam gestalten

Bei Union Investment wurde der Tatsache, dass gute Führung auch letztlich gute Unternehmensergebnisse generiert, Rechnung getragen. Im Rahmen des Projekts „Führung gestalten“ erarbeiteten alle Führungsebenen – vom Vorstand bis zu den Abteilungsleitern – gemeinsam sieben Leitlinien zur Entwicklung einer werteorientierten Führungskultur. Für diesen strategischen Beitrag zum Unternehmenserfolg bekam Union Investment den zweiten Platz des Deutschen Personalwirtschaftspreises 2007.

Mentorenprinzip als Erfolgsbaustein

Das „House of Finance“ ist ein neues weltweit eingesetztes Personalentwicklungs- und Trainingsprogramm des Konzerns Deutsche Post World Net. Es bewährt sich als Instrument der Strategieumsetzung und verzahnt Bildungsmaßnahmen mit den Anforderungen des operativen Geschäfts. Dies war der Jury den dritten Platz beim Deutschen Personalwirtschaftspreis 2007 wert.

“Personalmanagement in Russland” – Neue Netzwerkgruppe zum Erfahrungs- und Wissensaustausch

Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind der Garant für unternehmerischen Erfolg – im Inland und im Ausland. In fremden Ländern hängt die Leistung der Mitarbeiter insbesondere davon ab, inwiefern die Führungskräfte mit den rechtlichen und kulturellen Besonderheiten vor Ort vertraut sind. Auch wer in Russland, Deutschlands größtem Handelspartner in Osteuropa, Fuß fassen möchte, sollte die Gesetze und Gepflogenheiten des Landes kennen. Deshalb hat sich auf HRM.de eine neue Netzwerkgruppe gegründet, in der sich HR-Verantwortliche über die Personalmanagement in Russland austauschen können.

Talent Management: Modewort oder aktuelle Herausforderung?

Ob auf Messen, Tagungen oder in Fachzeitschriften – eine Botschaft ist für Personalverantwortliche derzeit überall präsent: Talente finden und binden, so laute die große Aufgabe der Zukunft. Was ist dran an dem Hype um das Thema Talent Management?Und wie können sich Unternehmen fit machen für ein umfassendes Management der internen und externen Talente?

Informiert gestalten

„Es menschelt überall im Betrieb“ oder „Menschen kann man nicht rechnen“. So oder so ähnlich klingt es heutzutage durch viele Unternehmen. Gemeint ist damit zu meinen, dass menschliche Arbeitskraft nicht nur als Produktionsfaktor betrachtet und behandelt werden darf, sondern dass der Mensch immer auch Träger individueller Bedürfnisse und Werteinstellungen ist und dass diese Individualität bei betrieblichen Personalentscheidungen berücksichtigt werden muss. Soweit, so gut oder auch so schlecht. Denn gemeint ist mit diesen Aussagen – zumal, wenn sie in Kombination auftreten – zum anderen,dass die Bereitstellung undder Einsatz von Mitarbeitern weder geplant werden kann noch geplant werden darf. Und dies ist aus ökonomischer, wie auch aus sozialer Perspektive falsch.

„HR muss beides leisten“

Die Diskussionen der vergangenen zehn Jahre über mehr Effizienz und mehr Wertschöpfung in der Personalarbeitwurden maßgeblich von Dave Ulrich, Professor an der Business School der University of Michigan, beeinflusst.Mit seinem 1997 erschienenen Buch „Human Resource Champions“ hat er die Grundlagen zum HR-Business-Partner-Modell gelegt und gilt seitdem als Spiritus Rector einer selbstbewussten HR-Profession. Wie schätzt Dave Ulrich die Situation der Personalarbeit heute ein? Die „Personalwirtschaft“ hat nachgefragt.

Norbert Maier: Erfolgreiche Personalgewinnung und Personalauswahl

Der hohe Wettbewerbs- und Veränderungsdruckauf Unternehmen, die Internationalisierungvon Arbeitsmärkten, aber auch derWertewandel von Arbeitnehmern bestimmenunsere Arbeitswelt und machen denRuf nach neue Strategien für die Suchmethodenund Selektionsverfahren von Mitarbeiternlaut.„Erfolgreiche Personalgewinnung und Personalauswahl“versucht, diesen Ansprüchengerecht zu werden. Autor Norbert Maierstellt den Praxistransfer in den Vordergrundund macht das Buch, ohne sich lange mittheoretischen Ausführungen aufzuhalten,zu einem prägnanten und gut umsetzbarenArbeitsinstrument „aus der Praxis und für diePraxis“.

Unternehmen der Zukunft: väterfreundliche Arbeitgeber

Die Rolle der Väter zwischen beruflichen, familiären und eigenen Ansprüchen ist nicht erst durch das Elterngeld in Bewegung geraten. Bereits seit einigen Jahren verändert sich das Rollenbild der Väter. Doch gesellschaftliche Veränderungen machen häufig vor den Toren der Unternehmen halt. Eine Untersuchung der IGS Organisationsberatung GmbH, Köln im Auftrag der „hessenstiftung – familie hat zukunft“ unter 360 Väter kommt zu dem Ergebnis, dass erheblicher Handlungsbedarf in den Personalabteilungen besteht.

Buch des Monats rezensieren

Sie sind Personaler und möchten sich aktiver an HRM.de beteiligen? Dann werden Sie selbst Autor und schreiben Sie eine Rezension zu unserem „Buch des Monats“. Als Autor erhalten Sie ein kostenfreies Rezensionsexemplar.

Norbert Maier: Erfolgreiche Personalgewinnung und Personalauswahl. Rezension von Gerhard Feimer

Norbert Maier verspricht im Vorwort seines Buches „Erfolgreiche Personalgewinnung und Personalauswahl“, behilfl ich zu sein, „die Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern so professionell wie möglich anzugehen. Dies aber nicht mit ausschweifenden theoretischen Betrachtungen, sondern auf pragmatische und kompakte Weise mit Praxistipps, Formularen […], die sich schnell in Ihre HR-Praxis umsetzen lassen.“

Was Talente im Unternehmen hält

Lutz von Rosenstiel, Professor für Organisations- und Wirtschaftspsychologie, lehrt an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Wirtschaftsuniversität Wien. Im Interview mit dem personal manager sprach Rosenstiel über attraktive Arbeitgeber und Geschlechtergerechtigkeit im Talentmanagement.

Talente richtig vergüten

„Wir müssen mehr bezahlen, damit wir für die Talente am Arbeitsmarkt attraktiv sind und unsere guten Mitarbeiter behalten.“ Aussagen wie diese hören Personalmanager häufig. Üppige Vergütungspakete reichen allerdings nicht aus, um Talente anzuziehen oder an das Unternehmen zu binden. Dennoch ist es sinnvoll, die bestehenden Gehaltsmodelle auf das Talentmanagement abzustimmen und interessante Gesamtpakete zu schnüren. Einige Anregungen dazu gibt der folgende Artikel.

Wie Johnson & Johnson seine Talente entwickelt

Wachstum und Erfolg eines Unternehmens hängen nicht zuletzt von seinen Talenten ab. Bei Johnson & Johnson gehört die Auswahl, Förderung und Bindung der Potenzialträger daher seit Jahren zu den strategisch wichtigen Führungs- und Personalaufgaben. Das Unternehmen der Gesundheitsbranche hat einen weltweiten Talentepool aufgebaut, um die Nachfolgeplanung zu sichern.

Arbeitszeiterhöhung Teilzeitbeschäftigter

§ 87 Abs.1 Nr. 3 BetrVGDie zur Abdeckung eines betrieblichen Mehrbedarfs mit einem teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer vereinbarte befristete Erhöhung der Arbeitszeit ist regelmäßig eine nach § 87 Abs. 1 Nr. 3 BetrVG mitbestimmungspflichtige Verlängerung der betriebsüblichen Arbeitszeit.BAG, Beschluss vom 24. April 2007 – 1 ABR 47/06

Entscheidungen kommentiert: Kein Kündigungsschutz für GmbH-Geschäftsführer

§§ 1, 14 KSchG; § 102 Abs. 1 BetrVG1. Ein GmbH-Geschäftsführer hat keinen Kündigungsschutz nach § 1 KSchG.2. Bei der Kündigung eines GmbH-Geschäftsführers muss der Betriebsrat nicht angehört werden.3. Der mit einer Konzernobergesellschaft abgeschlossene Arbeitsvertrag kann Rechtsgrundlage für eine Geschäftsführertätigkeit bei einer konzernabhängigen Gesellschaft sein. Macht der Geschäftsführer geltend, es bestünden zwei selbstständige Anstellungsverhältnisse (Geschäftsführerdienstverhältnis und ruhendes Arbeitsverhältnis), muss er darlegen, aufgrund welcher Tatsachen eine solche Doppelstellung vorliegen soll.(Leitsätze des Bearbeiters)BAG, Urteil vom 25. Oktober 2007 – 6 AZR 1045/06

Abfindungsanspruch bei betriebsbedingter Kündigung. Update § 1a KSchG

Seit dem 1.1.2004 kann ein Arbeitnehmer gemäß § 1a Kündigungsschutzgesetz (KSchG) bei einer betriebsbedingten Kündigung Anspruch auf eine Regelabfindung von 0,5 Monatsverdiensten pro Beschäftigungsjahr haben, wenn er darauf verzichtet, innerhalb der Drei-Wochen-Frist des § 4 Satz 1 KSchG Kündigungsschutzklage zu erheben. Allerdings nutzen Unternehmen diese vom Gesetzgeber als „einfache, moderne und unbürokratische Alternative zum Kündigungsschutzprozess“ (BT-Drs. 15/1204, S. 12) geplante Gestaltung in der Praxis bislang eher zögerlich.

Talent Management kosteneffektiv implementieren

Michael Lazik, Sales Director Germany & Switzerland bei StepStone Solutions, über Investitionen in strategisches Talent Management und Software-Lösungen zur Bindung und Gewinnung von hochkarätigen Mitarbeitern.

Effektives Talent- und Relationship Management mit d.vinci

Erweitern Sie Ihr Bewerbermanagement und bauen mit Hilfe von d.vinci einen Kandidatenpool für Ihr interaktives Personalmarketing auf.Wählen Sie aus Ihrem Talentpool mit Kandidaten des internen und externen Arbeitsmarkts den “Richtigen“ für Ihre Vakanzen aus.

Fluktuationsrate von CEOs auf Rekordhoch

Vorstandsvorsitzende (CEOs) in Europa und im deutschsprachigen Raum müssen international am härtesten kämpfen, um ihre Posten zu verteidigen. So räumten im vergangenen Jahr 17,6% aller europäischen CEOs ihren Stuhl. Im weltweiten Schnitt waren es nur 13,8%. Noch größerem Druck sind CEOs aus dem deutschsprachigen Raum ausgesetzt: 19,7% mussten hier ihr Amt abgeben, fast doppelt so viele wie im Vorjahr und zugleich ein neuer Rekordwert. Deutschland und Europa haben sich damit vom weltweiten Trend abgekoppelt. Sowohl global als auch in den großen Wirtschaftsregionen wie USA oder Japan nimmt die Zahl jener CEOs, die ihr Unternehmen verlassen, seit 2005 leicht ab. Das geht aus der globalen „CEO-Succession“-Studie hervor. Diese legt die internationale Strategieberatung Booz & Company am 27. Mai 2008 zum siebten Mal vor.

“Best Places to Work” in Europa

Die Financial Times hat am 28. Mai 2008 einen Sonderbericht mit einem Ranking der Top 50 Arbeitgeber in Europa veröffentlicht. Microsoft und Google stehen dabei wieder einmal an der Spitze. Die Liste stellt das Great Place to Work Institute seit 2003 jährlich auf der Grundlage von 15 Arbeitsplatzstudien verschiedenen Länder Europas zusammen.

Grundzüge des japanischen Arbeitsrechts

Das Arbeitsrecht in Japan ist – verglichen mit seinen europäischen Pendants – eine relativ junge Disziplin, deren gesetzliche Entwicklung und richterliche Auslegung im Wesentlichen erst in der Nachkriegszeit mit einer Orientierung an Vorbildern des deutschen und des amerikanischen Rechts erfolgte.

Kampf um Talente führt zu neuem Rekordumsatz in der Personalberaterbranche

Der Umsatz in der Personalberatungsbranche ist im Jahr 2007 um 19 Prozent gestiegen und hat mit nunmehr 1,37 Milliarden Euro (2006: 1,15 Mrd. Euro) einen neuen Höchststand erreicht. Bislang hatte das Jahr 2000 den Spitzenwert markiert. Vor allem mittelständische Unternehmen schaffen verstärkt neue Arbeitsplätze und setzen bei der Suche und Auswahl von dringend benötigten Fach- und Führungskräften vermehrt auf die Unterstützung durch Personalberater. Dies sind zentrale Ergebnisse der Marktstudie „Personalberatung in Deutschland 2007/2008“, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. heute, am 29. Mai, bei seiner Pressekonferenz im Rahmen des 10. Deutschen Personalberatertages auf dem Petersberg bei Bonn vorgestellt hat. Auch für 2008 bleiben die Personalberater optimistisch. Gut drei Viertel der Personalberatungsfirmen erwarten ein Umsatzplus.

LohnPraxis

LohnPraxis ist das Fachmagazin für Lohnbuchhalter und Gehaltsabrechner. Die Redaktion und namhafte Fachautoren berichten über aktuelle Gesetzesänderungen und informieren über wichtige Themen aus dem Lohnsteuer-, Arbeits- und Sozialversicherungsrecht. Zusätzlich erhalten Sie Handlungsanleitungen, Checklisten und Praxistipps für ihre tägliche Arbeit.

Milliardeneinsparungen durch Ideenmanagement

Noch immer wird das enorme kreative Potenzial der eigenen Mitarbeiter nicht ausreichend genutzt. Dabei sind die Vorteile evident: 1,49 Milliarden Euro betrug allein der Wert der Verbesserungs­vorschläge bei den 290 Unternehmen, die sich an der ak­tuellen Umfrage des Deutschen Instituts für Betriebswirtschaft (dib) beteiligt haben.

BDU-Studie: Nur wenige Unternehmen dokumentieren ihr vorhandenes Wissen

Aussagekräftige Daten zum intellektuellen Unternehmenskapital werden in keiner Finanzbilanz erfasst und bewertet. Nur vier Prozent haben bereits ihr immaterielles Betriebsvermögen – hierzu zählen beispielsweise Fähigkeiten der Mitarbeiter, interne Strukturen oder gewachsene Beziehungen zu Kunden und Zulieferern – überhaupt erfasst, lediglich jeder Zwanzigste plant mittelfristig eine solche Dokumentation. Damit verzichten die Firmen aber auf wichtige Bewertungs- und Entscheidungshilfen , um angesichts des demografischen Wandels die richtige Strategie wählen oder bei einem Unternehmensverkauf einen angemesseneren Wert erzielen zu können. Auch in Finanzierungsgesprächen bei den Banken führt die fehlende Transparenz nicht selten zu schlechteren Konditionen.

Employer Branding wird wichtiger

Talentmanagement gewinnt für Unternehmen zunehmend an Wichtigkeit. Auch das Bewusstsein für das Thema „Employer Branding“ steigt unter den deutschsprachigen Unternehmen. Je ein Drittel der Unternehmen in der Schweiz und in Österreich halten das eigene Erscheinungsbild gegenüber künftigen Mitarbeitern für verbesserungswürdig, so das Ergebnis des Hernstein Management Reports zum Thema „Talentmanagement“.

Recruiting Trends im Mittelstand: Deutsche KMUs blicken optimistisch in die Zukunft

Nach der Studie „Recruiting Trends 2008“, in der bereits zum sechsten Mal deutsche Großunternehmen zu Ihrem Rekrutierungsverhalten befragt wurden, trägt das Online-Karriereportal Monster nun mit einer neuen Studie der großen Bedeutung des Mittelstandes für die deutsche Wirtschaft Rechnung: Die „Recruiting Trends im Mittelstand 2008“, durchgeführt vom Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg, analysieren den Personalbeschaffungsprozess deutscher Mittelständler sowie dessen Unterstützung durch Informationstechnologie.

Trotz Fachkräftemangel kaum Stellenanzeigen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Unternehmen sprechen in Stellenanzeigen kaum gezielt Stellensuchende mit Kindern an. Im ersten Quartal 2008 wurden nur in rund 0,2 Prozent der Stellenanzeigen explizit die familienfreundliche Unternehmenspolitik, Kinderbetreuung und flexible Arbeitszeitmodelle von Unternehmen erwähnt. Die Firmen nehmen damit beim gegenwärtigen Fachkräftemangel die Möglichkeit nicht wahr, mit einem familienfreundlichen Unternehmensimage bei Bewerbern zu punkten. Das ergab die Analyse von rund 620.000 Stellenanzeigen der Personalberatung personal total in 71 deutschsprachigen Print-Medien und Online-Jobbörsen.

Vorstandsvorsitzende sind keine Vorbilder – so das Ergebnis der neuesten Krauthammer-Studie

Vorstandsvorsitzende verkörpern auch nach außen hin die Ziele ihres Unternehmens und leben danach, so die Meinung der meisten Angestellten. Doch erheblich weniger finden, dass ihre Vorstandsvorsitzenden entscheidend am Markenaufbau beteiligt sind. Und für lediglich eine Minderheit übernehmen die Vorstandsvorsitzenden eine Vorbildfunktion. Das ist das Ergebnis der neuesten Krauthammer-Studie zum Thema Corporate Governance und persönlicher Leistung von Vorstandsvorsitzenden.

Attraktiver Arbeitgeber – auch für Auszubildende

Für viele Unternehmen beginnt der War for Talents schon bei der Suche nach dem passenden Auszubildenden, denn im Zuge der demographischen Entwicklung stehen weniger Jugendliche zur Auswahl. Umso wichtiger ist es für Arbeitgeber, junge Menschen für die eigenen Ausbildungsberufe zu begeistern. Strategisches Ausbildungsmarketing heißt deshalb die Antwort des Automatisierungstechnikherstellers Festo.

Aktor Interactive

Aktor Interactive hat sich auf internationales E-Recruiting spezialisiert. Die Agentur garantiert seinen Kunden eine unabhängige Beratung und Mediapläne nach Maß für eine optimierte Online-Personalbeschaffung im In- und Ausland. Neben dem Multi-Posting-Service bietet die Agentur ein zunehmend diversifiziertes Leistungsspektrum mit den Bereichen E-Personalmarketing und Bewerbermanagement-Software sowie der Veröffentlichung von Jobbörsenstudien für Deutschland und ganz Europa.

Neues vom Arbeitsrecht – Mai 2008

Wussten Sie schon, dass der Krankenhausaufenthalt eines Mitarbeiters nur ausnahmsweise eine nachträgliche Kündigungsschutzklage rechtfertigt? Oder dass nicht immer eine Staffelung der Kündigungsfristen nach Betriebszugehörigkeit erforderlich ist und Sie die Kürzung einer Sonderzahlung nicht einfach pauschal mit wirtschaftlichen Gründen rechtfertigen können? Nicht? Dann entdecken Sie hier aktuelle Informationen über diese und weitere arbeitsrechtliche Neuigkeiten.

Erhöhte Anforderungen an Rückzahlungsvereinbarungen von Studienkosten

Unternehmen fordern von ihren Mitarbeitern immer häufiger die Bereitschaft zur beruflichen Weiterbildung. Oft unterstützen Arbeitgeber entsprechende Maßnahmen, indem sie die Kosten übernehmen oder die Arbeitnehmer während der Weiterbildungszeit von der Erbringung der Arbeitsleistung freistellen. Im Gegenzug möchte der Arbeitgeber eine Garantie, dass er später von den neuen Qualifikationen des Arbeitnehmers profitieren kann. In der Praxis geschieht dies mithilfe von Rückzahlungsvereinbarungen.

Weiterarbeit nach Ablauf einer Befristung

Wann ein unbefristetes Arbeitsverhältnis entstehtWenn ein Arbeitnehmer nach Ablauf eines befristetes Vertrages mit Wissen des Arbeitgebers das Arbeitsverhältnis fortsetzt, verlängert es sich auf unbestimmte Zeit, wenn der Arbeitgeber nicht unverzüglich widerspricht (§ 15 Absatz 5 TzBfG). Dieser Widerspruch des Arbeitgebers kann bereits vor Befristungsende und auch mittels eines Schreibens erfolgen, in dem der Arbeitgeber die Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis ablehnt.

Aktuelles aus dem Steuerrecht – Mai 2008

Wie lange besteht die Haftung des Arbeitgebers für nicht angemeldete Lohnsteuern? Erhalten Arbeitnehmer in Altersteilzeit den vollen Werbungskostenabzug? Wann können Arbeitnehmer den Freibetrag für Sachlohn in Anspruch nehmen? Informationen dazu finden Sie in diesem Beitrag.

Scheinselbstständigkeit: Erhebliche Haftungsrisiken beim Einsatz freier Mitarbeiter

Gerade Markt- und Meinungsforschungsunternehmen sollten den arbeitsrechtlichen Status ihrer freien Mitarbeiter jetzt genauestens prüfen. Denn diese könnten als Arbeitnehmer anzusehen sein. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 06.03.2008, VI S 2/07, hervor. Aufgrund der aktuellen Entscheidung ist damit zu rechnen, dass Unternehmen bei anstehenden Lohnsteuerprüfungen wieder vermehrt dem Vorwurf der Beschäftigung von Scheinselbstständigen ausgesetzt sein werden.

Update zum neuen Flexi-Gesetz

In der Koalitionsvereinbarung von SPD und CDU/CSU aus dem Jahre 2005 ist der Ausbau der rechtlichen Rahmenbedingungen für Zeitwertkonten – insbesondere der Insolvenzschutz für Wertguthaben – als wichtiges Ziel genannt. Zur Umsetzung dieses Ziels hatte die Bundesregierung im letzten Herbst einen ersten Diskussionsentwurf für ein “Gesetz zur Verbesserung von Rahmenbedingungen der sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen” (kurz Flexi-Gesetz) vorgelegt.

Gola, P./Wronka, G.: Handbuch zum Arbeitnehmerdatenschutz

Die vierte Auflage des Standardwerks der ausgewiesenenDatenschutzrechtler präsentiert sich überarbeitetund auf den neuesten Stand der Rechtsentwicklunggebracht. Das Werk führt den Leser von den historischenund verfassungsrechtlichen Ursprüngen desDatenschutzes über das Personalaktenrecht und dieDatenschutzgesetze hin zur Erhebung, Speicherung,Verarbeitung, Übermittlung und Löschung von Arbeitnehmerdatenin der betrieblichen Praxis. Den Abschlussbilden die Behandlung des Datenschutzes als Themader betrieblichen Mitbestimmung und eine chronologischeAuflistung der wichtigsten höchstrichterlichenRechtsprechung.

perbit unterzeichnet gemeinsame Erklärung „Erfolgsfaktor Familie“

Als Mitglied des Unternehmensnetzwerks „Erfolgsfaktor Familie“ hat die perbit Software GmbH eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet und damit ihr Engagement für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie bekräftigt. Mit der Unterzeichnung durch Geschäftsführer Wolfgang Witte bekennt sich perbit gemeinsam mit mehr als 350 Unternehmen und Institutionen aus ganz Deutschland zu einer familienbewussten Unternehmensführung. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun präsentierten die Erklärung am 1. April anlässlich des ersten Bundestreffens des Unternehmensnetzwerks im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin.

Archiv Webinar Prof. Dr. Peter Kruse am 15. Mai 2008

Leider hat der Referent des Webinars, Prof. Dr. Peter Kruse, dieses Webinar auf persönlichen Gründen kurzfristig abgesagt. Sie können jedoch hier die Präsentation als pdf herunterladen:

Datei herunterladenIhr Team von HRM.de

Archiviertes Webinar auf HRM.de: Prof. Dr. Peter Kruse am 15. Mai 2008

Das Unternehmen als soziales Gehirn: Kollektive Intelligenz als Erfolgsfaktor der ZukunftGlobal vernetzte Märkte haben in den vergangenen Jahren eine bisher nicht gekannte Dynamik entwickelt. Eher nebensächliche Ereignisse können im Internet über Nacht zum weltweiten Hype werden, während aufwändig gestaltete Kampagnen weitgehend ohne angemessene Wirkung verpuffen. Was heißt das für Unternehmen und das immer wichtigere Image als attraktiver Arbeitgeber? Prof. Dr. Peter Kruse hat vor diesem Hintergrund Erkenntnisse aus der Hirnforschung auf soziale Kooperationsprozesse übertragen. Mithilfe einer neuen Befragungsmethode liefert er überraschende neue Einsichten in die Wertepräferenzen potenzieller Mitarbeiter.Referent: Prof. Dr. Peter Kruse, Geschäftsführender Gesellschafter nextpractice GmbH und Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologie an der Universität BremenDatum: 15. Mai 2008Uhrzeit: 15.00 – 15.45 Uhr

Führende Automobilzulieferer präsentieren sich gemeinsam als „Automotive Supplier Industry“

Die Automotive Supplier Industry kommt in Fahrt. Führende Automobilzulieferer aus der nordbayerischen Region haben sich unter dem Label „Automotive Supplier Industry – in Bayern ganz oben“ zu einer Initiative formiert, um die Beschäftigungsperspektiven in dieser Branche bei Studenten und Absolventen an Fachhochschulen und Universitäten bundesweit noch deutlicher herauszustellen.

Lernen jenseits der 40

Nicht das Alter sondern die Lernkompetenz scheint der Schlüssel zur erfolgreichen Weiterbildung zu sein. Das zeigt eine Studie des Jacobs Centers für Lebenslanges Lernen der Jacobs University.

Fredericke von Gross, Winfried Marotzki, Uwe Sander (HRSG.): Internet – Bildung – Gemeinschaft

Das Internet ist nach einer ersten Phase der Ernüchterung erneut in aller Munde – nicht zuletzt aufgrund der Begeisterung für das Web 2.0. Doch ist das alles nur ein Hype oder verändert das Internet unsere Gesellschaft auf Dauer – beispielsweise im Bezug auf die Vorstellungen von Bildung? Besitzt das Internet ein Bildungspotenzial? Wann, wo und wie können Menschen im Netz lernen? Das sind Fragen, die der Band “Internet – Bildung – Gemeinschaft” auf hohem Niveau beantwortet.

Executive Courses im Mai: Global and Cross-cultural Leadership & Strategies in Global Markets

In den Kurzprogrammen der Murmann School of Global Management and Economics gGmbH, die zwischen zwei Tagen, ein bis zwei Wochen oder mehrere Wochenenden dauern können, werden ausgewählte Themen des globalen Managements in Verknüpfung mit weltwirtschaftlichen Fragen behandelt. Die Executive Courses bieten Ihnen die Möglichkeit, abseits vom hektischen Berufsalltag drängende Themen der Unternehmensführung zu überdenken. In Zusammenarbeit mit erfahrenen Dozenten und gleichgesinnten Teilnehmern entwickeln Sie neue Perspektiven für Ihre Führungsarbeit.

StepStone Software für ganzheitliche Personalstrategie bei Linde

Ganzheitliche Personalstrategie bei der Linde Group – StepStone-Lösung schafft Basis für Prozesstransparenz. The Linde Group hat im Rahmen ihrer neuen Unternehmensstrategie und Performance-Kultur den Bereich Personalentwicklung neu strukturiert und eine ganzheitliche Personalstrategie erarbeitet. Mit Hilfe der Software StepStone ETWeb™ realisierte der internationale Technologiekonzern ein umfassendes Instrumentarium, um leistungsbezogene Vergütungssysteme, ein effizientes Potenzialmanagement und die gezielte Nachfolgeplanung im Konzern einzuführen.

Das Wissen nicht gehen lassen

Viele Unternehmen verlagern aus Kostengründen IT-Aufgaben an ferne Dienstleister. Indien ist hiereiner der größten Anbieter. Um Know-how-Verlust zu verhindern und eine enge Abstimmung mit dem Dienstleister zu garantieren, sind deutsche Unternehmen zunehmend gefordert.

Früh übt sich

Mehr als drei Viertel der Nachwuchskräfte an deutschen Hochschulen machen die Wahl ihres Arbeitgebers davon abhängig, ob er ihnen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht. Ein Viertel der Erwerbstätigen hat bereits einmal den Arbeitsplatz gewechselt, weil sich berufliche und private Belange nicht miteinander in Einklang bringen ließen. Diese Ergebnisse zweier wissenschaftlicher Studien lassen keinen Zweifel daran, dass sich das Blatt zu wenden beginnt – mit hohen Gehältern und Karriereperspektiven alleine lassen sich die High Potentials von morgen nicht mehr an ein Unternehmen binden.

Arbeitgeberattraktivität gewinnt an Bedeutung

Der dritte HR-Klima Index der Managementberatung Kienbaumgibt Auskunft darüber, wie Personalverantwortliche die Bedeutungund Entwicklung ihres Personalbereichs einschätzen undwelche Themen- und Aufgabenfelder im laufenden Geschäftsjahrim Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen.

HR-Software – Aktuelle Trends auf dem Anbietermarkt

Die Digitalisierung der Personalarbeit schreitet voran. Viele Anbietererweitern derzeit ihre Lösungen für die Personalverwaltung. Zugleich wächst langsam aber stetig das Angebot für ein proaktives Human ResourceManagement, das strategische Planungsprozesse im Unternehmen unterstützt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens SoftSelect.

Internationales eRecruiting bei der Metro Group mit d.vinci

Seit nunmehr 4 Jahren arbeiten die Vertriebsorganisationen der Metro Group wie beispielsweise Kaufhof, Real, Extra und C&C erfolgreich mit dem eRecruiting System d.vinci von delphi.Das System wird nun weltweit in 20 Ländern ausgerollt.

Wikis und das Web 2.0: So viel Freiheit wie möglich – so wenig Kontrolle wie nötig

„Wissensmanagement 2.0 – zwischen Freiheit und Kontrolle“ – so lautete der Titel der Podiumsdiskussion von HRM.de, die am 10. April 2008 auf der PERSONAL in Stuttgart stattfand. Daran nahm unter anderem Prof. Dr. Josef Herget von der Donau-Universität Krems teil. Bis vor kurzem war er Leiter des Arbeitsbereichs Information Science an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur in der Schweiz. Sein Standpunkt: Viele Mitarbeiter und auch Studierende müssen den Umgang mit Wikis oder anderen Web-2.0-Technologien erst erlernen. HRM.de hat nun in einem Interview noch einmal genauer nachgefragt.

„Ein Dirigent, der nicht auf das Orchester hört, wird scheitern.“

Christian Gansch beschreibt in Büchern, Vorträgen
und Seminaren, was Führungskräfte von
Orchestern lernen können. Die Ideen dazu sammelte
er im Lauf seiner Karriere. Der gebürtige
Österreicher, der seine musikalische Laufbahn als
Violinsolist und Leiter des Wiener Kammerorchesters
begann, arbeitete nach einer Ausbildung
zum Dirigenten mit großen Ensembles wie dem
BBC Orchestra in London oder dem Deutschen
Symphonie-Orchester Berlin. Heute ist er ständiger
Dirigent des Russian National Orchestra.
Außerdem unternahm Gansch längere Ausflüge
in die Wirtschaft: Rund 15 Jahre lang arbeitete
er als Manager und Produzent für die Musikindustrie.

LCD TV sichern: Elf Freunde müsst Ihr sein.

Sind Sie schon im EM-Fieber? Jetzt aber schnell! Wenn Sie zwischen dem 5. Mai und dem Endspiel am 29. Juni 2008 elf Personaler erfolgreich zu HRM.de einladen, von denen mindestens fünf eine Premium-Mitgliedschaft für ein Jahr abgeschlossen haben, dann erhalten Sie einen neuen LCD-Fernseher. Genießen Sie mit Ihren 11 HR-Freunden Spannung pur beim „Privat Viewing“ auf Ihrem neuen LCD TV. Also starten Sie gleich und laden Sie Ihre Bekannten aus der HR Branche oder Ihr HR-Team zu HRM.de ein.

Mit Online-Tools die Richtigen finden

Das Potenzial von Online-Lösungen zum Bewerbermanagement wird von Unternehmen bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Mittlerweile gibt es valide Tools zum Matching zwischen Stellenanforderungen und Bewerberprofil – von Tests zur Berufsorientierung bishin zu Werkzeugen zur automatischen Vorselektion von Bewerbungen.

Die automatische Übernahme von Auszubildenden

Grundsätzlich haben Auszubildende – wenn nicht der Sonderfall des § 78a BetrVG gegeben ist bzw. ein einschlägiger Tarifvertrag eine Weiterarbeitsklausel enthält – keinen Anspruch darauf, nach dem Ende ihrer Ausbildungszeit in ein Arbeitsverhältnis übernommen zu werden. Dem Betrieb steht es gleichwohl frei, mit diesen einen Arbeitsvertrag zu schließen.

Otto Group gewinnt den MUWIT-Award 2008

“Flying Carpet”, so heißt das Kunstprojekt, mit dem die Otto Group in Wiesbaden glänzen konnte: Auf der 12. IIR Konferenz “MUWIT” landete das Unternehmen auf dem obersten Siegertreppchen des MUWIT-Weiterbildungsawards. Mit einer weltweiten Mitarbeiteraktion habe das Unternehmen den globalen Netzwerkgedanken vorangetrieben und Unternehmenswerte überzeugend vorgelebt, so die Bewertung des Jurymitglieds Joachim Gutmann von Glücksburg Consulting.

Fachkräftemangel – Zeitwertkonten können Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken

Fachkräfte zu gewinnen und zu binden wird mehr und mehr zur Herausforderung für Unternehmen. Viele Arbeitgeber haben inzwischen große Probleme, qualifizierte Stellen zu besetzen. Laut einer aktuellen Unternehmensumfrage: „Kluge Köpfe – vergeblich gesucht!“ des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) sind ein Drittel der offenen Stellen zumindest teilweise nicht zu besetzen. Der DIHK schätzt, dass der deutschen Wirtschaft derzeit auf das gesamte Jahr 2007 gerechnet rund 400.000 Fachkräfte fehlen. Der aktuellen Umfrage liegen knapp 20.000 Antworten von Unternehmen zugrunde. Damit hat die Nachfrage nach Arbeitskräften und somit der Wettstreit um qualifizierte Köpfe deutlich an Intensität gewonnen.

Neuer Gesetzesentwurf fördert die Nutzung von Zeitwertkonten

Am 14.03.2008 wurde ein neuer „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung von Rahmenbedingungen der sozialversicherungsrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen“ vorgelegt. Dieser verbessert die rechtlichen Bedingungen von Zeitwertkonten in verschiedener Hinsicht und wird die Nutzung von Zeitwertkonten fördern. Allerdings bleiben einige Fragen unbefriedigend gelöst, so dass zunächst die Begründung zu dem Entwurf abzuwarten und ggf. auf weitere Änderungen des Gesetzesvorhabens hinzuwirken ist.

OrgPlus überwindet Hürden bei der Nachfolgeplanung

Die OrgPlus-Technologie bietet Instrumente zur Identifizierung und Beurteilung potenzieller NachfolgerWährend es in der Vergangenheit bei der Nachfolgeplanung vornehmlich um die Neubesetzung von Top-Positionen im Unternehmen ging, werden mittlerweile zunehmend auch verschiedenste Jobkategorien in die Nachfolgeplanung mit einbezogen. Dabei erweist sich die Identifizierung und Beurteilung eines geeigneten Nachfolgers oftmals als die schwierigste Hürde im Rahmen eines Nachfolgeplanungsprogramms. Die von HumanConcepts entwickelte OrgPlus-Technologie löst dieses Problem durch die Bereitstellung von Informationen, die Manager zur Einschätzung ihrer Nachfolger benötigen.

HumanConcepts und Baumgartner&Co. schließen Marketing- und Vertriebsabkommen

HumanConcepts, führender Anbieter intelligenter Organigrammsoftware, und Baumgartner&Co. Business Consultants GmbH (Hamburg) mit dem Beratungsschwerpunkten Führungs- und Steuerungssysteme im Rahmen von Organisations- und HR Management haben ein Marketing- und Vertriebsabkommen geschlossen. Neben gemeinsamen Marketingaktionen wird das Hamburger Consultingunternehmen im Rahmen seiner Beratungsleistung auch die Visualisierungssoftware OrgPlus vertreiben.

Hentschel, B. (Hrsg.): HR-Shared Services, Outsourcing, Service Level Agreement

HR-Shared Services, Outsourcing und Service Level Agreement stellen betriebliche Entscheidungen dar, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. So stehen Personaladministration und Entgeltabrechnung immer wieder auf dem Prüfstand von Kosten- und Effizienzüberlegungenin den Unternehmen. Wie jede Entscheidung bedarf auch eine solche der gründlichen Vorbereitung durch die am Entscheidungsprozess beteiligten Verantwortungsträger. Das vorliegende Handbuch gibt durch zahlreiche Praxisbeispiele einen guten Überblick zur Gesamtthematik.

Aufhebungsvertrag nach Kündigungsandrohung anfechtbar

Wird ein Mitarbeiter von seinem Arbeitgeber unter Androhung der fristlosen Kündigung zum Abschluss eines Aufhebungsvertrages gedrängt, kann für ihn eine nachträgliche Anfechtungsmöglichkeit bestehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine fristlose Kündigung offensichtlich nicht wirksam wäre. Die Widerrechtlichkeit der Drohung kann der Arbeitgeber grundsätzlich auch nicht dadurch beseitigen, dass er dem Arbeitnehmer hinsichtlich der Unterzeichnung des Aufhebungsvertrages eine Bedenkzeit einräumt. Etwas anderes kann ausnahmsweise dann gelten, wenn der Arbeitnehmer die Bedenkzeit nutzt, um erheblich bessere Konditionen für den Aufhebungsvertrag auszuhandeln.

Neues vom Arbeitsrecht – April 2008

Eine außerordentliche Kündigung ist möglich, wenn der dringende Verdacht besteht, dass ein Mitarbeiter sich strafbar gemacht hat. Doch dabei müssen Unternehmen einiges beachten. In dieser Rubrik erfahren Sie mehr darüber. Außerdem finden Sie hier Neuigkeiten zu Themen wie „Wirksamkeit einer Rückzahlungsvereinbarung von Studienkosten“, „betriebsbedingte Kündigungen im Falle des Austausch von Arbeitnehmern durch einen Subunternehmer“ und „Witwerrente für gleichgeschlechtliche Lebenspartner“.

Arbeitszeitkonten: Neues zur Insolvenzsicherung

Arbeitszeitkonten sind in deutschen Unternehmen inzwischen weit verbreitet. Sie gewinnen vor allem im Hinblick auf die in jüngster Vergangenheit beschlossenen Verschlechterungen der Rahmenbedingungen für den Bezug einer vorgezogenen Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherungen, dem absinkenden Versorgungsniveau der Regelaltersrente und dem Wegfall der Förderfähigkeit von Altersteilzeitvereinbarungen nach dem 31. Dezember 2009 weiter rasant an Bedeutung.

Das AGG gilt auch für die Betriebliche Altersversorgung

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) hat in den vergangenen Jahren für heftige Diskussionen – nicht nur unter Juristen – gesorgt. Eine der bislang ungeklärten Fragen im Zusammenhang mit dem AGG war sein Verhältnis zu den Regelungen des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG); aufgrund des Wortlauts des § 2 Abs. 2 S. 2 AGG (“Für die betriebliche Altersversorgung gilt das Betriebsrentengesetz”) war umstritten, ob das AGG auch den Bereich der betrieblichen Alterversorgung erfasst oder ob für diesen ausschließlich das BetrAVG gelten soll.

Die Lohnsteuerkarte in Papierform hat bald ausgedient

Gemeinden werden voraussichtlich letztmals für das Jahr 2010 Lohnsteuerkarten ausstellen. Zur Vorbereitung eines elektronischen Datenübermittlungsverfahrens erhält jeder Steuerpflichtige Mitte dieses Jahres eine persönliche Steuer-Identifikationsnummer (IdNr.). Das Bundeszentralamt für Steuern wird unter dieser IdNr. für jeden Steuerpflichtigen sogenannte „LohnsteuermerkmaIe“ abspeichern. Das sind die für den Lohnsteuerabzug relevanten Datensätze, wie z.B. Religionszugehörigkeit, Kinder, Familienstand und Steuerklasse.

Berufliche Fortbildungskosten können steuerpflichtiger Arbeitslohn sein

Wenn ein Fort- oder Weiterbildungsdienstleister die Leistung dem Arbeitnehmer in Rechnung stellte und der Arbeitgeber den Rechnungsbetrag ganz oder teilweise dem Arbeitnehmer ersetzte, dann führte diese Erstattung nicht zu steuer- und beitragspflichtigem Arbeitslohn – zumindest sofern an der Fortbildung ein ganz überwiegend betriebliches Interesse bestand. Das war bis zum 31. Dezember 2007 die geltende Auffassung der Finanzverwaltung. Diese Regelung gilt seit dem 1. Januar 2008 jedoch nicht mehr, da der entsprechende Erlass aufgehoben wurde (Erlass des Bayerischen Staatsministeriums vom 12.10.2007, AZ.: 34 – S 2332-120-39 332/07).

Korrekte Form und Frist einer Probezeitkündigung

Während einer vereinbarten Probezeit gilt die gesetzliche verkürzte Kündigungsfrist auch dann, wenn die Dauer der vereinbarten Probezeit als unangemessen lang bewertet wird. Unternehmen sollten jedoch beachten, dass Kündigungen nur dann rechts- bzw. formwirksam sind, wenn der Kündigende das entsprechende Schriftstück eigenhändig und mit vollem Namen unterzeichnet. Die bloße Paraphierung mit einem Namenskürzel genügt nicht.

FIDUCIA-Zertifizierung für OrgPlus

OrgPlus Enterprise 3.0 und OrgPlus 7, die Software zur Visualisierung von Personaldaten und zur Organigrammerstellung von HumanConcepts, haben die sicherheitstechnische Prüfung der FIDUCIA IT AG erneut bestanden. Die intelligenten HR-Software wurde nach den Bestimmungen des Rahmenvertrages „Technische Sicherheitsprüfung von Fremdsoftware“ geprüft und ihre Unbedenklichkeit in Bezug auf die vorgeschriebenen Installationsrichtlinien der FIDUCIA bestätigt. Die Prüfung und Beurteilung umfasst die Verifizierung der Unbedenklichkeit der Installation einer Fremdanwendung auf dem WinXP-Bankenarbeitsplatz bzw. dem Bankindividuellen Win2003 Anwendungsserver (BAS) im FIDUCIA-Umfeld.

kreaktive-jobs.de startet Qualifizierungsoffensive und bietet eine kostenlose Stellenanzeige

Das neue Jobportal für den Mittelstand startet eine Qualifizierungsoffensive. Um den Fachkräftemangel in vielen mittelständischen Unternehmen besser entgegen wirken zu können, sollen vermehrt gut qualifizierte Bewerber gewonnen werden. Als Anreiz wird den Bewerbern ein Seminarbudget zugesagt. Damit mittelständische Unternehmen sich auch als Arbeitgeber professionell darstellen können, wird eine Stellenanzeige kostenlos veröffentlich. Voraussetzung ist ein Bannertausch und die Zusendung einer PDF-Stellenanzeige.

kreaktive-jobs.de – Ihre kostenlose Stellenanzeige beim neuen Jobportal für den Mittelstand

Personalbeschaffung mit Qualifizierungsoffensive – exklusiv für den Mittelstand.Wir erledigen für Sie das Bewerbermanagement. Sie sparen sich den Aufwand der Kandidatenkorrespondenz. Wir erstellen mit Ihnen ein Bewerbersuchprofil, das Ihnen die Suche nach Fachkräften erheblich vereinfacht. Wir bieten eine schnelle und einfache Bewerberselektion durch unsere professionelle elektronische Kandidatenpräsentation. Wir stellen Ihre Stellenanzeigen ins richtige Licht – in unserem Portal und auf Ihrer Homepage /Karriereseite. Wir sorgen für ein positives Arbeitgeberimage der mittelständischen Unternehmen durch eine Qualifizierungsoffensive (Details siehe unsere Preisliste). Wir haben günstige Preise auf Erfolgsbasis – und Ihre bisher bezahlten Rekrutingdienstleistungen werden zu 100% verrechnet.

HR BPO bei Banken und Sparkassen hoch im Kurs

TDS veröffentlicht Umfrage zur Auslagerung von Prozessen im Personalwesen: Wie stehen bei Finanzinstituten die Aktien beim Auslagern von Personalaufgaben (Business Process Outsourcing, HR BPO)? Wie sehen die Pläne der Personalverantwortlichen für die Zukunft aus? Mit diesen und weiteren Themen beschäftigt sich eine aktuell veröffentlichte Umfrage des Geschäftsbereichs HR Services & Solutions der TDS AG zum HR BPO in Banken und Sparkassen.

Noch nicht am Ziel

Das Selbstverständnis des Personalbereichs ist seit einigen Jahren in der Diskussion. Personalvorstände, die sich bereits Gehör im Vorstand verschafft haben, plädieren für mehr Selbstbewusstsein der Zunft.Doch um ein echter Business-Partner zu werden, bedarf es wesentlich mehr.

Wohlfühlklima ist Bedingung

International erfahrene Führungskräfte sind rar im boomenden Indien. Somit muss man „Wohlfühlbedingungen“ schaffen, um sie möglichst lange im eigenen Unternehmen zu halten.

Mitarbeiterbefragungen sinnvoll einsetzen

Rüdiger Hossiep, Wirtschafts- und Personalpsychologe, leitet das Projektteam Testentwicklung an der Ruhr-Universität Bochum. Eine aktuelle Studie des Projektteams untersucht, wie Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Mitarbeiterbefragungen einsetzen.

Arbeiten in Russland: Mitarbeiter finden, führen und binden

„In ein fremdes Kloster geht man nicht mit den eigenen Regeln“, sagt ein russisches Sprichwort. Das gilt auch für heimische Unternehmen, die in Moskau, Sankt Petersburg oder Nowosibirsk Geschäfte machen wollen. Wer mit russischen Partnern zusammenarbeitet oder im größten Flächenstaat der Erde ein Unternehmen aufbauen will, muss die Regeln kennen, die das Geschäftsleben vor Ort bestimmen.

Interkulturelle Kompetenz aufbauen

Im Zeitalter der Globalisierung benötigen Arbeitgeber zunehmend Mitarbeiter, die sich nicht nur international einsetzen lassen, sondern auch im Heimatland mit Interkulturalität umgehen können, und neben den erforderlichen Sprachkenntnissen auch interkulturelle Kompetenzen mitbringen. Was darunter zu verstehen ist und wie Mitarbeiter diese Kompetenzen aufbauen können, beschreibt der folgende Artikel.

„Umbau heißt Aufbau“

Thomas Sattelberger, Deutschlands bekanntester Personalchef,
ist ein unermüdlicher Kämpfer für seine Profession. Dieser
Kampfgeist hat ihn im Mai letzten Jahres in die Vorstandsetage
der Deutschen Telekom gebracht. Jürgen Scholl und Erwin Stickling, Chefredakteur und stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift Personalwirtschaft, trafen ihn in der Bonner Zentrale.

Kooperationsveranstaltung der IMG und SAP: E-Recruiting in der Praxis, 03. Juni 2008, Walldorf

Die richtigen Mitarbeiter zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben ist der Anspruch eines jeden Personalbeschaffers und eine wichtige Voraussetzung für den Unternehmenserfolg. Eine E-Recruiting Lösung deckt den kompletten Personalbeschaffungsprozess ab, von der Identifizierung des Personalbedarfs über die Planung und Budgetierung bis zur Gewinnung, Einstellung und Bindung neuer Mitarbeiter.

Reise ins Jahr 2020

Wenige haben bisher die Finanz- oder Marketingfunktion im Unternehmen in Frage gestellt. Bei einem Blick auf die Personalfunktion ist das anders. Im Jahr 2007 hat ein globales HR-Experten-Team von PricewaterhouseCoopers und vom James Martin Institute for Sciences und Civilisation an der Said Business School in Oxford die Zukunft der Personalführung beleuchtet.

Japans Aufschwung verändert die Tradition

Nach der langen Wirtschaftskrise in den 90ern befindet sich Japan wieder im Aufschwung. Konsumenten werden kauffreudiger und in Nippons Unternehmen macht sich Optimismus breit.Dennoch hat die Wirtschaftskrise Spuren hinterlassen. Traditionelle Managementpraktiken werden in Frage gestellt und der Arbeitsmarkt ändert sich grundlegend.

Wegweiser im europäischen Jobbörsendschungel

Das Internet ist inzwischen der wichtigste Rekrutierungsweg für viele Personaler. Dennoch ist es nicht immer leicht den Überblick zu behalten, denn der E-Recruitingmarkt wächst und ist ständig in Bewegung. Was im heimischen Umfeld noch gelingen mag, ist im Ausland ungleich schwerer: einen Überblick über die Hauptakteure unter den Jobbörsen zu gewinnen. Die HR-Kommunikationsagentur Aktor Interactive und HRM.de unterstützen Personaler dabei mit einer internationalen Jobbörsenstudie.

Gehaltsstudie 2008: Hochschulabsolventen verhandeln wieder auf hohem Niveau

Die Verhandlungsposition von Hochschulabsolventen gestaltet sich 2008 deutlich besser als in den zurückliegenden Jahren – so der Befund einer breit angelegten Erhebung eines süddeutschen Personaldienstleisters. Ein Vergleich der Einstiegsgehälter der vergangenen drei Jahre hat ergeben, dass sich die Bezahlung aller Berufsgruppen, mit Ausnahme des Personalwesens, verbessert hat. Den höchsten Gehaltszuwachs verzeichnet mit durchschnittlich 2.000 € pro Jahr der Bereich Finanzwesen/Controlling, dicht gefolgt von der Funktion Forschung & Entwicklung mit einem Anstieg von 1.400 €. Einen Abschlag von 450 € pro Jahr musste lediglich das Personalwesen hinnehmen.

Personalmanager halten Ausbildungsbonus für nicht ausreichend

Für die meisten Unternehmen stellt der Ausbildungsbonus keinen Anreiz dar, zusätzliche Ausbildungsplätze für besonders förderungsbedürftige Jugendliche zu schaffen. Und dass der Ausbildungsbonus dazu beitragen wird, bis zum Jahr 2010 100.000 zusätzliche Lehrstellen zu schaffen, bezweifeln 69 Prozent der befragten Personalmanager. Nur fünf Prozent halten einen solchen Effekt für wahrscheinlich. Dies ergab eine Kurzumfrage der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) unter ihren Mitgliedsunternehmen.

Kaum Unterstützung für werdende Mütter in europäischen Unternehmen

Die Debatte um arbeitende Mütter ist aktueller denn je: Auch ein Jahr nach der Einführung des Elterngeldes werden Themen wie der Balanceakt zwischen „Kind und Karriere“ und der Wiedereinstieg nach der Babypause heiß diskutiert. Das Karriereportal Monster befragte seine Nutzer in Europa, inwieweit ihr Unternehmen werdende Mütter ermutigt, nach der Geburt zurück in den Job zu kommen: 65 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass es in ihrer Firma an diesem Punkt an Unterstützung mangelt. Über ein Drittel denkt, dass ihr Arbeitgeber stattdessen lieber jemanden ohne familiäre Verpflichtungen einstellen würde. Demgegenüber stehen aber auch viele Unternehmen, die sich für ihre Angestellten mit Kind engagieren oder ihnen zumindest die üblichen Babypausen gewähren. Das gaben 35 Prozent der fast 4.000 befragten Europäer an.

Ingentis bei RHI – RHI mit hohen Ansprüchen nicht nur an die eigenen Produkte

Eine funktionale, divisionale, geografische und produktorientierte Oganisationsstruktur, gleichzeitig in einem Unternehmen und verteilt auf fünf Vorstandsbereiche – so in etwa kann man sich die vielschichtige Organisationsstruktur des global operierenden RHI Konzerns vorstellen. Dies zusätzlich vor dem Hintergrund einer ambitionierten Wachstumsstrategie und das Thema „Organisationsentwicklung“ erhält eine ganz neue Komplexität! Wichtige Voraussetzung für einen effektiven Prozess der Organisationsentwicklung ist dabei zunächst die Transparenz über die aktuelle Unternehmensstruktur und damit die Schaffung eines einheitlichen Verständnisses bei allen Führungskräften und Mitarbeitern. Gleichzeitig sollte bei RHI aber auch die Effizienz des gesamten Prozesses gesteigert werden. Diese anspruchsvollen Ziele konnten schließlich durch den Einsatz des Ingentis org.manager in sehr kurzer Zeit und ohne hohen Aufwand erreicht werden.

HRM-Workshops der Netzwerkgruppe Bildungs-Controlling auf der PERSONAL2008

Auf der PERSONAL2008, 9. Fachmesse für Personalmanagement, präsentiert HRM.de am 9. und 10. April verschiedene Gruppen-Workshops. Darin diskutieren die Moderatoren der HRM-Netzwerkgruppen mit ihren Gruppenmitgliedern augewählte Inhalte. Inwiefern Bildungscontrolling ein Leistungshebel für die Personalentwicklung sein kann und was hinter dem Heidelberger ProzessModell steckt, erfahren die Teilnehmer der Workshop, die die Netzwerkgruppe Bildungs-Controlling ausrichtet.

HRM-Workshop der Netzwerkgruppe “BildungsExperten”: ‘Transparenz in der Weiterbildung’

Auf der PERSONAL2008, 9. Fachmesse für Personalmanagement, präsentiert HRM.de am 9. und 10. April verschiedene Gruppen-Workshops. Darin diskutieren die Moderatoren der HRM-Netzwerkgruppen mit ihren Gruppenmitgliedern augewählte Inhalte. Wie mehr Transparenz in der Weiterbildung entstehen könnte und welche Qualitätsimpulse der Bildungsmarkt braucht, erarbeiten die Teilnehmen in dem Workshop der HRM-Netzwerkgruppe “BildungsExperten”.

Workshop der HRM-Gruppe “Personalpsychologie”: Erfolgskontrolle im Coaching

Auf der PERSONAL2008, 9. Fachmesse für Personalmanagement, präsentiert HRM.de am 9. und 10. April verschiedene Gruppen-Workshops. Darin diskutieren die Moderatoren der HRM-Netzwerkgruppen mit ihren Gruppenmitgliedern augewählte Inhalte. In der Netzwerkgruppe Personalpsychologie geht es darum, wie Unternehmen die Erfolgskontrolle beim Coaching verbessern können.

Cornerstone OnDemand setzt einen neuen Standard für das Talent-Management

Cornerstone OnDemand, einer der führender Anbieter von unternehmensweiten „on demand“ Integrated Talent Management (ITM) Lösungen, hat sein neues Release freigegeben. Alle Aktivitäten der strategischen Personalentwicklung können nun mit „MyTeam“ zentral in einem neuem grafischen User Interface dargestellt werden mit dem Ergebnis einer deutlich verbesserten Einbindung aller Beteiligten.

Outplacement mit Hirn

Aus den USA kommt eine Methode, die freigestellte Mitarbeiter und Führungskräfte bei der Suche nach neuen Perspektiven unterstützt. Das Herrmann Brain Dominance Instrument, kurz HBDI genannt, basiert auf Erkenntnissen der Hirnforschung und gibt wichtige Hinweise auf das eigene Profil und die Chancen, sich beruflich sinnvoll weiter zu entwickeln.

Gelebte Familienfreundlichkeit – perbit erhält Unternehmerpreis

Für den Vorbildcharakter ihrer familienbewussten Personalpolitik wurde die perbit Software GmbH mit der Auszeichnung „Unternehmer des Jahres 2007“ der Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg geehrt. Die Verleihung des Unternehmerpreises, der in diesem Jahr wegweisenden Konzepten zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewidmet war, fand am 13. Dezember in Karlsruhe statt.

Bährle, R.J.: Arbeitsrecht für Arbeitgeber

Bährles Werk zu Recht. Komplizierte akademische Herleitungen und seitenlange juristische Meinungsstreitigkeiten finden Sie nicht in diesem Buch. Roter Faden ist vielmehr die Frage: Welche Informationen benötigt der Praktiker fürs eine tägliche Arbeit? Bei der Beantwortung ist dem Autor eine Punktlandung gelungen.

PORTABILITÄTS-RICHTLINIE VORERST “AUF EIS”

Seit 2005 kursiert der Entwurf für die (damals noch so genannte) “EU-Portabilitätsrichtlinie”; diese hatte seitdem – aufgrund der mit ihr einher gehenden finanziellen Belastungen für Arbeitgeber – für heftige Diskussionen in Politik und Industrie gesorgt. Der Rat der Europäischen Union hat nun in seiner Sitzung vom 5. Dezember 2007 beschlossen, diesen Richtlinien-Entwurf vorerst nicht weiter zu verfolgen.

BAG FORDERT MINDESTAUSSTATTUNG VON “RENTNER-GMBHS”

Bei einem Unternehmenskauf im Wege des “Asset Deals” gehört die Frage, was mit Pensions-verbindlichkeiten gegenüber Rentnern und mit unverfallbarer Anwartschaft ausgeschiedenen Arbeitnehmern geschehen soll, oft zu den entscheidenden Punkten, die im Rahmen der Transak-tion gelöst werden müssen. Denn diese Verbindlichkeiten gehen – im Rahmen des Betriebsüber-gangs nach § 613a BGB, der bei einem “Asset Deal” regelmäßig gegeben ist – nicht auf den Erwerber über (da mit Rentnern und Ausgeschiedenen kein aktives Arbeitsverhältnis mehr be-steht), sondern bleiben beim Veräußerer bestehen. Dies ist häufig jedoch nicht gewünscht, ins-besondere dann nicht, wenn der Veräußerer seine Geschäftstätigkeit komplett einstellen will. In der jüngeren Vergangenheit hat sich als Lösung hier auch die Ausgliederung von Pensionsver-bindlichkeiten auf “Rentner-GmbHs” etabliert: Hierbei werden die Pensionsverpflichtungen – nach den Regelungen des Umwandlungsgesetzes – auf eine Gesellschaft abgespalten, deren einziger Zweck in der Verwaltung dieser Pensionsverbindlichkeiten besteht.

Deutlicher Hinweis auf Abfindungshöhe bei Kündigung nach § 1a KSchG

Nach § 1a KSchG haben Arbeitnehmer Anspruch auf eine Abfindung in Höhe eines halben Bruttomonatsgehaltes pro Beschäftigungsjahr, wenn der Arbeitgeber betriebsbedingt kündigt und im Kündigungsschreiben darauf verweist, dass dem Arbeitnehmer, falls er die Frist für die Erhebung der Kündigungsschutzklage verstreichen lässt, eine Abfindung zusteht. Die Arbeitsvertragsparteien können zwar eine geringere Abfindung vereinbaren, der Arbeitgeber muss aber auf diese Möglichkeit im Kündigungsschreiben deutlich hinweisen. Fehlt dieser Hinweis, hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf eine Abfindung in Höhe eines halben Bruttomonatsgehaltes pro Beschäftigungsjahr.

Rückzahlung von Fortbildungskosten

In Vereinbarungen mit Arbeitnehmern sind Rückzahlungsklauseln für Aus- und Fortbildungskosten grundsätzlich zulässig. Laut Bundesarbeitsgericht benachteiligen Arbeitgeber die Arbeitnehmer damit nicht generell in unangemessener Weise. Allerdings müssen die Dauer der Fortbildung und die Dauer der Bindung des Arbeitnehmers an das Unternehmen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.

Neues vom Arbeitsrecht – März 2008

Wer einen befristeten Arbeitvertrag verlängern möchte, muss einige Voraussetzungen erfüllen. Mit einer aktuellen Entscheidung liefert das Bundesarbeitsgericht nun wieder einmal Stoff für Personaler. Auch zu den Fragen, ob die Ausbildungsvergütung angemessen ist, wann Unternehmen schwerbehinderte Arbeitnehmer kündigen dürfen oder inwiefern Mitarbeiter ein Recht auf bezahlten Mindestjahresurlaub haben, geben neue BAG-Urteile Auskunft. Verschaffen Sie sich über diese und weitere Themen einen aktuellen Überblick.

Cornerstone OnDemand erzielt Rekord Umsatz

Cornerstone OnDemand, der führende Anbieter von unternehmensweiten „on demand“ Integrierten Talent Management Lösungen (ITM), hat im vierten Quartal und im Gesamtjahr 2007 mit jeweils hohen Wachstumsraten Rekordergebnisse erzielt und nimmt einen der ersten Plätze bei der Kundenzufriedenheit in diesem Marktsegment ein.

ITUP®iGlobal: Integrieren Sie P&I Loga mit beliebgen anderen HR Modulen.

Sie erstellen Ihre Personalabrechnung mit P&I Loga und wünschen eine Integration in andere, führende HR Module wie z.B. persis, perbit, PeopleSoft, Oracle HR oder SAP?Bei ITUP finden Sie die benötigte Lösung. Integrieren Sie P&I Loga auf Basis eines Standardprodukts, ohne Anpassungen am HR-System.

„Der russische Markt ist wirklich offen“

Im Gespräch mit Simone JüttnerSie ist seit anderthalb Jahren Head of Human Resources bei OBI Russland. Die bekannte Bau- und Heimwerkermarktkette startete ihr Russlandinvestment im Jahr 2003 mit der Doppeleröffnung von zwei Baumärkten in Moskau; seit vier Jahren ist sie die Nummer Eins auf dem russischen Do-it-yourself-Mark. Inzwischen betreibt OBI landesweit zwölf Märkte mit insgesamt mehr als 2.000 Mitarbeitern. Um ihre Belange kümmert sich Personalleiterin Simone Jüttner zusammen mit ihren zehn Mitstreitern aus der Personalabteilung. Sie erzählt von Stolperfallen, kulturellen Unterschieden und große Chancen.

“Zeit ist Leben!”

Prof. Dr. Lothar Seiwert ist Experte für den richtigen Umgang mit der Zeit. Für seine Leistungen als Business-Speaker erhielt der Vordenker und Redner zum Thema Zeitautonomie jetzt den Conga-Award 2008. Die Auszeichnung der Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren e. V. wird in Kooperation mit der Seminar- und Tagungsbörse, der Redneragentur Speakers Excellence und der Projektagentur e-factor verliehen. Nur wenige Monate zuvor würdigte der Dachverband der Weiterbildungsorganisationen (DVWO) Prof. Seiwerts Lebenswerk mit dem „Life-Achievement-Award“ – kurz nach seiner Aufnahme in die „Hall of Fame“ der German Speaker Association. Live zu erleben ist der vielfache Preisträger in Kürze auf der PERSONAL2008: Am Donnerstag, 10. April, spricht er auf der 9. Fachmesse für Personalmanagement in der neuen Landesmesse Stuttgart über sein Konzept des „Life-Leadership“ (11.20 bis 12.05 Uhr, Forum 4). Einen Vorgeschmack auf das Ereignis vermittelt das Interview, das der Keynote-Speaker jetzt dem Messeveranstalter gab.

Mercer-Studie: Bedeutung des Mitarbeiterengagements für den Geschäftserfolg

Arbeitgeber sind sich heute weitgehend darin einig, dass motivierte Mitarbeiter gut für das Geschäft sind. Dennoch ist es weiterhin strittig, wie sich eine engagierte Mitarbeiterschaft aufbauen und dauerhaft halten lässt – insbesondere in Unternehmen, die in mehreren Ländern und Kulturen zu Hause sind.

Betriebliche Altersversorgung europaweit im Fokus

Unternehmen setzen zunehmend auf Leistungs- und Risikotransparenz, während das Ausmaß und die Intensität der Optimierungsmaßnahmen in der Betrieblichen Altersversorgung abnimmt. Das ergab eine Studie der Unternehmensberatung Rauser Towers Perrin-Studie zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) in Deutschland und im europäischen Vergleich.

Coaching wird professioneller

Der deutsche Coachingmarkt befindet sich im Umbruch. Die Ansprüche der Manager an ihre Coachs nehmen zu, und die ersten Personalabteilungen beginnen, das Thema „Coaching“ systematisch anzugehen. Dies ist ein Ergebnis der Studie „Coaching von Top-Managern“, durchgeführt von der Managementberatung Kienbaum in Kooperation mit dem Harvard Businessmanager. Für viele Coachinganbieter bedeuten diese Trends, dass sie ihre Angebote erweitern müssen. Denn neben dem klassischen Coaching nutzen Manager ihren Coach mehr und mehr als neutralen Diskussionspartner, um aktuelle Managementprobleme zu durchdenken. Wer als Coach diesen Anforderungen gerecht werden will, muss einiges bieten.

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Wende in der Entlohnung

Wer seit über 40 Jahren die Entwicklung der Arbeitnehmer-Arbeitgeberverhandlungen insbesondere auf dem Tarifvertragssektor verfolgt, ist von den aktuellen Missklängen insbesondere bei der Deutschen Bahn nicht so überrascht. Schon immer gab es Beispiele, in denen verschiedene Gewerkschaften unterschiedliches forderten, aber schließlich doch gemeinsam (oft nach hartem Ringen innerhalb der Arbeitnehmerfraktion) einen Gehalts- oder Manteltarif abschlossen. In vielen Branchen wie Energiewirtschaft, der Automobilindustrie und der Medienwirtschaft bestanden und bestehen auch Haustarife – mehr oder weniger toleriert sowohl vom Arbeitgeberverband wie auch von den Gewerkschaften.

Freiheit statt Kontrolle: Wie die Pentos AG mit Web 2.0 durchstartet

Unternehmensprozesse vereinfachen und beschleunigen – das ist das Kerngeschäft der Pentos AG. Der Full Service Provider setzt jedoch auch intern auf schnelle und unkomplizierte Lösungen: Seit rund sechs Jahren verleihen Blogs dem Unternehmen die nötigen PS für eine geglückte interne Kommunikation. Mit einem neuen Gemeinschaftswiki von Pentos-Mitarbeitern und einem Offshoring-Partner aus Indien beweist das Münchner IT-Unternehmen nun erneut seinen Pioniergeist.

Virtuelle Personalmessen

Right Potentials, also Mitarbeiter mit hohen und spezifischen Qualifikationen, werden zunehmend als entscheidende Quelle nichtimitierbarer Wettbewerbsvorteile angesehen. Deshalb können sich sehr gute Mitarbeiter inzwischen ihren Arbeitgeber aussuchen – und nicht mehr umgekehrt.

So kommt der Schweinehund auf Trab

„Der wichtigste Schritt zum Erfolg ist die Handlung“, weiß Dr. Stefan Frädrich. Doch viele Menschen scheitern bei der Umsetzung ihrer Vorhaben am berühmten inneren Schweinehund, der sich vor Veränderungen und Anstrengungen grault. Wie diesem unbequem-bequemen Saboteur das Handwerk gelegt wird, erklärt der promovierte Mediziner auf der PERSONAL2008 am 10. April in der Neuen Messe Stuttgart. In seinem Keynote-Vortrag zum Thema Selbstmotivation gibt er Interessenten ab 14.45 Uhr im Forum 2 Tipps für ein erfolgreiches Selbst-Coaching.

Persis Kompetenzmanagement im Fokus bei der PPI AG

Die Hamburger PPI AG hat sich für das HR-Portal von Persis entschieden. Ausschlag gebend für die Entscheidung war das umfassende Leistungsangebot der Software vom eRecruiting über die Personalentwicklung bis zur digitalen Personalakte.

Wenn das System selbst lernt

Papierberge sind der Alptraum moderner Verwaltung. Deshalb schreitet die Digitalisierung auch in den HR-Abteilungen voran. Doch noch immer schrecken viele Unternehmen davor zurück, eine elektronische Personalakte einzuführen. Dabei reduzieren neueste E-Aktenlösungen den Anfangsaufwand auf ein Minimum.

Neue Entscheidungen im Arbeitsrecht

Mit welchen Auswirkungen auf die Entgeltzahlungen muss ein Unternehmen rechnen, wenn es Mitarbeiter von der Arbeitsleistung freistellt? Gilt das AGG auch für die betriebliche Altersvorsorge? Ist eine schlechtere Bezahlung von Teilzeitkräften rechtens? Antworten auf diese und weitere Fragen zu aktuellen Urteilen im Arbeitsrecht finden Sie in dieser Rubrik.

Unterlassene Zielvereinbarung: Unternehmen müssen Schadensersatz leisten

Hat ein Unternehmen mit einem Mitarbeiter keine Zielvereinbarungen für das laufende Jahr getroffen, kann das teuer werden – zumindest wenn das Unternehmen im Arbeitsvertrag eine Bonuszahlung für den Fall der Zielerreichung zugesichert hat. Nach einem aktuellen Urteil des Bundesarbeitsgerichts ist der Arbeitgeber in diesem Fall zum Schadensersatz gegenüber dem Arbeitnehmer verpflichtet. Die Höhe des Schadensersatzanspruches hängt dabei vor allem von dem vertraglich vereinbarten Bonus ab.

Ein gefährliches Unterfangen: befristete Arbeitsverträge verlängern

Ein sachgrundlos befristeter Arbeitsvertrag birgt viele Tücken – insbesondere wenn der Arbeitgeber ihn verlängern möchte. Ein aktuelles Urteil des Bundesarbeitsgerichtes bestätigt eine Entscheidung aus dem Jahr 2006: Solche Vertragsverlängerungen sind häufig unwirksam und führen damit zum Abschluss eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses.

Kündigung leistungsschwacher Mitarbeiter

Wann gilt eine schwache oder fehlerhafte Performance eines Mitarbeiters als Minderleistung, die eine Kündigung rechtfertigt? Diese Frage beantwortet das Bundesarbeitsgericht in einem aktuellen Urteil: Die verhaltensbedingte Kündigung eines leistungsschwachen Arbeitnehmers kann nach § 1 Absatz 2 KSchG gerechtfertigt sein, wenn dieser seine arbeitsvertraglichen Pflichten dadurch vorwerfbar verletzt, dass er fehlerhaft arbeitet. Doch der Arbeitnehmer genügt seiner Vertragspflicht, wenn er „unter angemesser Ausschöpfung seiner persönliche Leistungsfähigkeit“ arbeitet.

Lohnsteuerrichtlinien 2008

Der Bundesrat hat am 12.10.2007 neue Lohnsteuerrichtlinien verabschiedet, die ab dem 01.01.2008 angewendet werden müssen. Die inhaltlichen Änderungen betreffen vor allem die Neuregelung des steuerlichen Reisekostenrechts und die Behandlung von zinsverbilligten oder unverzinslichen Arbeitgeberdarlehen.

Aktuelle Rechtsprechung zur privaten Nutzung eines Dienstwagens

Unternehmen nutzen ihre Firmenwagen nicht nur geschäftlich. Viele erlauben ihren Mitarbeitern, Dienstfahrzeuge auch privat einzusetzen – für den Weg zur Arbeit oder für andere private Fahrten. Tragen die Mitarbeiter die Betriebskosten zum Teil selbst, können sie diese Ausgaben unter bestimmten Umständen als Werbungskosten abziehen.

Institut für systemische Beratung

Das Institut für systemische Beratung (ISB-Wiesloch) hat sich auf die Qualifizierung von Professionellen im Organisationsbereich spezialisiert und ist dort eines der erfahrensten deutschen Institute. Es qualifiziert Führungs- und Fachkräfte bezüglich der Steuerung von Organisationen in Veränderungsprozessen, in systemischer Beratung und Coaching sowie Personal- und Organisationsentwicklung.

Lebensthemen und Lebensbühnen – Demografie mitdenken

Es ist schon eine Weile her, dass die Diskussion um die demografische Entwicklung täglicher Bestandteil der Presse wurde. Es gibt kaum Zeitungen und Zeitschriften, in denen Demografie und die damit zusammenhängenden Veränderungen für Länder, Kommunen, für Unternehmen und deren Personalpolitik und schlussendlich für jeden Einzelnen nicht diskutiert werden.

Die Theatermetapher in der Praxis

Nachhaltige Lernkonzepte in Organisationen sind Mangelware – dieser Eindruck entsteht, wenn man sich mit den Herausforderungen von Unternehmen, deren zunehmend globalen Ausrichtungen und den Menschen anschaut, die diesen Veränderungen im besten Falle nicht nur irgendwie standhalten sondern gute Leistungen erbringen sollen. Warum scheitern mehr als die Hälfte aller Innovationen? Warum werden Veränderungen beschlossen und verkündet, gehen aber nicht in den Regelvollzug der Organisationen über? Warum verlaufen so viele Projekte der Neuorientierung im Sande oder können nur mühsam und unter viel Aufwand an Energie am Leben erhalten werden?

Käppel, M. / Wolf, K.: AGG – Das neue Gleichbehandlungsgesetz

Unter den zahlreichen Neuerscheinungen, die das 2006 in Kraft getretene AGG ausgelöst hat, sticht dieser Praxisleitfaden wohltuend hervor. Er ist weder Kommentar noch Lehrbuch, was der Sprache, Gliederung und Darstellungsform sehr bekommt; zahlreiche Hinweise auf Gerichtsentscheidungen und Literaturstimmen vermitteln aber die handwerkliche Kompetenz, die der Nutzer für seine eigene Rechtssicherheit erwartet. Starke Schwerpunkte findet der Leser in den Besonderheiten für den Öffentlichen Dienst und im zivilrechtlichen Anwendungsbereich des Gesetzes.

Interkulturelles Management

Der Begriff „interkulturelles Management“ bezeichnet den produktiven Umgang mit verschiedenen Kulturen in Unternehmen, Behörden oder Social-Profit-Organisationen. Kulturelle Unterschiede führen in Organisationen häufig zu Missverständnissen und Konflikten unter den Mitarbeitern oder Mitgliedern. Zu den negativen Auswirkungen interkultureller Probleme gehören Produktivitätsverluste, finanzielle Einbußen, Wissenserosionen sowie eine hohe Mitarbeiterfluktuation. Aber auch potenzielle Geschäfte, zum Beispiel Fusionen, können aufgrund von interkulturellen Problemen scheitern.

Zeit als Incentiv im Vertrieb?

Es klingt paradox: Zeit mit dem Kunden ist ein knappes Gut im Vertrieb. Am Ende des Jahres scheint sich immer ohnehin ein Teil der möglichen Feldtage im Außendienst verkrümelt zu haben. Wie kann dann Zeit auch noch als Incentiv eingesetzt werden?

Personaleinsatzplanung der Freudenberg IT bei Saint-Gobain ausgezeichnet

Die Saint-Gobain ISOVER G+H AG, Deutschlands führender Hersteller von Mineralwolle-Dämmstoffen setzt erfolgreich die Adicom Personaleinsatzplanung (PEP) des Full-Service IT-Dienstleisters Freudenberg IT (FIT) ein. Die Software wurde nun im Rahmen des Saint-Gobain-internen „Personalforums 2007“ mit dem HR-Award ausgezeichnet. Unter den eingereichten Projekten erfüllte die integrierte Grafische Stecktafel laut Ansicht der fünfköpfigen Jury die Kriterien „Nutzen“ „Innovationsgrad“ und „Übertragbarkeit auf andere Konzernfirmen“ am Besten.

Assessments im Lernprozess

Die Grundlage für die Entwicklung erfolgreicher Schulungs-, Ausbildungs- und Zertifizierungsunterlag…

Der Talente-Krieg hat begonnen

Deutschlang verfügt über ein hohes Wohlstandsniveau. Aber kann es das ohne ausreichend qualifizierte Fach- und Führungskräfte auf Dauer auch halten? In dem Buch „Der Talente-Krieg – Personalstrategie und Bildung im globalen Kampf um Hochqualifizierte“ zeigen Dietrich von der Oelsnitz, Volker Stein und Martin Hahmann, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft eng mit der Qualität der Arbeitskräfte zusammenhängt.

Ältere Arbeitnehmer: Erfolg durch Erfahrung

Sind ältere Arbeitnehmer weniger leistungsfähig? Zumindest hielt sich bisher hartnäckig das Vorurteil, dass Senioren den Anforderungen der modernen Leistungsgesellschaft nicht gewachsen sind. Doch die Realität spricht eine andere Sprache: Mit einem hohen Lebensalter sind nicht automatisch geringere Leistungen verbunden und motiviert sind die älteren Semester allemal. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln in einer aktuellen Studie.

In HR Pedia mitschreiben

Mit HR Pedia bietet HRM-Austria.at ein deutschsprachiges Wörterbuch für das Personalwesen. Sie können darin nicht nur Begriffe aus Ihrem Arbeitsalltag nachlesen, sondern auch selbst aktiv teilhaben: Alle HRM-Austria.at-Mitglieder haben die Möglichkeit, neue Begriffe anzulegen und bestehende zu korrigieren. Im Vergleich zu Blogs oder Fachbeiträgen gibt es also keinen eindeutigen Autor der erklärten Fachwörter.

Macht gebrauchen

Alltag in vielen Unternehmen. Kaum verkündet das Management, eine Struktur- oder Strategieänderung, regt sich in der Organisation Widerstand. Und schnell werden dann Vorwürfe laut wie „unser Management pflegt einen autoritären Führungsstil“. Es ist verständlich, dass solche Vorwürfe laut werden, denn jede Veränderung stellt Gewohntes in Frage. Also löst sie Unsicherheit aus. Trotzdem überrascht es zuweilen, welch massiven Ängste und Widerstände geplante Änderungen bei Mitarbeitern erzeugen – selbst wenn mit ihnen kein Stellenabbau einher geht.

Expansion versus Fachkräftemangel

Die Wirtschaft zieht an und deutsche Großunternehmen blicken optimistischer in die Zukunft als noch vor einem Jahr. Neun von zehn Firmen planen 2008 neue Mitarbeiter einzustellen. Dieser Entwicklung auf dem Fuß folgt aber die Erkenntnis, dass im Inland die dazu nötigen Arbeitskräfte fehlen – für fast 55 Prozent der deutschen Unternehmen liegt die Antwort auf diese Problematik in der internationalen Rekrutierung. Diese und weitere Ergebnisse präsentiert die Studie „Recruiting Trends 2008“, eine jährliche Befragung der 1.000 größten deutschen Unternehmen zum Thema Personalbeschaffung. Die Untersuchung wird vom Centreof Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Online-Karriereportal Monster durchgeführt.

Headhunter in der Imagekrise

Personalberater verprechen bei der Suche nach Fach- und Führungskräften viel – zu viel. Es häufen sich kritische Stimmen, die der Branche Arroganz und Unprofessionalität vorhalten. Doch nicht nur bei den Beratern ist der Wurm drin.

War for Talents, die Zweite: Weihnachten kommt immer so plötzlich

Konferenz „War for Talents 2008“: Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ist keineswegs neu. Schon 1997 prägten McKinsey-Berater den Begriff „War for Talents“ in einer Studie zum Talentmanagement. Doch die Internetblase platzte und viele HR-Manager verloren die schleichende Bedrohung wieder aus dem Blick. Mit dem konjunkturellen Aufschwung und den immer deutlicheren Auswirkungen des demographischen Wandels ist der Kampf um die Talente jetzt nicht nur neu entflammt, sondern erfasst zudem immer mehr Wirtschaftszweige.

Umkämpfte Arbeitswelt: <br>„Wir werden nur das ernten können, was wir gesät haben“

Im Gespräch mit Prof. Dr. Volker Stein:Seit April 2006 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insb. Personalmanagement und Organisation an der Universität Siegen. Als Experte für professionelle Personalarbeit setzt sich Prof. Stein, der auch an der „Saarbrücker Formel“ mitgewirkt hat, intensiv mit dem „War for Talents“ im globalen Wettbewerb auseinander. Er erläutert im Interview mit HRM.de, was Personalmanager tun können, um dem Fachkräftemangel erfolgreich entgegenzusteuern.

Umkämpfte Arbeitswelt: „Wir werden nur das ernten können, was wir gesät haben“

Im Gespräch mit Prof. Dr. Volker Stein:
Seit April 2006 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insb. Personalmanagement und Organisation an der Universität Siegen. Als Experte für professionelle Personalarbeit setzt sich Prof. Stein, der auch an der „Saarbrücker Formel“ mitgewirkt hat, intensiv mit dem „War for Talents“ im globalen Wettbewerb auseinander. Er erläutert im Interview mit HRM.de, was Personalmanager tun können, um dem Fachkräftemangel erfolgreich entgegenzusteuern.

Die neue Version 5.5 des Ingentis org.manager revolutioniert das Personalcontrolling

Nürnberg, 25.01.2008 – Das Nürnberger Softwarehaus Ingentis veröffentlicht rechtzeitig zum Jahresbeginn die neue Version 5.5 ihrer Software org.manager zur grafischen Darstellung von Unternehmensstrukturen. Dabei handelt es sich nicht um ein herkömmliches Update mit kleineren Verbesserungen, sondern viel mehr um einen großen Entwicklungsschritt in Richtung visuelles Personalcontrolling.

Zielvereinbarungen und Beurteilungen – leistungsorientierte Mitarbeitervergütung

Unternehmen sehen sich heutzutage ständig wechselnden Marktanforderungen und steigenden Unternehmenszielen gegenüber. Um dauerhaft erfolgreich zu sein, sind sie vor allem auf eines angewiesen: qualifizierte und hoch motivierte Mitarbeiter. Die SAP ERP Komponente „Zielvereinbarungen und Beurteilungen“ versetzt das Personalmanagement in die Lage, Mitarbeiter gemäß ihrer Fähigkeiten im Unternehmen einzusetzen, gezielt weiter zu entwickeln und vor allem leistungsgerecht zu vergüten. Der öffentliche Dienst ist zum Beispiel durch eine neue Regelung verpflichtet, einen Teil seines Personalbudgets leistungsgerecht auszuzahlen.

Praxis-Workshop: Optimierungen durch BPO in der Entgeltabrechnung:

Vor lauter administrativen Routineaufgaben kommen Sie kaum dazu, die eigentlichen Ideen zur Optimierung Ihres Personalmanagements in die Tat umzusetzen? Das Tagesgeschäft bremst Sie ständig aus? Sie können sich nicht mehr auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren? Außerdem wollen Sie Ihre Personalabrechnung in einer hochwertigen Qualität zu einem attraktiven Preis- / Leistungsverhältnis bei voller Kostenkontrolle? Sie suchen einen zuverlässigen Partner, der Ihre Personalabrechnung an Ihre Branche anpasst und sich dabei immer auf den neuesten Stand befindet? Dann befinden Sie sich schon mitten in einem großen und langwierigen Entscheidungsprozess.

TDS und Lünendonk GmbH veröffentlichen Handbuch für HR Business Process Outsourcing

Business Process Outsourcing: Auf dieses Konzept setzen immer mehr Unternehmen, um den aktuellen Herausforderungen im Personalmamagement zu begegnen. Die TDS hat jetzt gemeinsam mit der Lünendonk GmbH ein praxisnahes Management-Handbuch veröffentlicht, welches das Thema HR Business Process Outsourcing (BPO), also das Auslagern von Geschäftsprozessen des Personalwesens, mit all seinen Aspekten beleuchtet. Die Publikation bietet Personalverantwortlichen und Unternehmensleitern umfassende Informationen, so dass sie entscheiden können, ob Outsourcing für ihr Unternehmen die richtige Alternative ist und welches Modell einer Outsourcing-Partnerschaft sich am besten eignet.

Wie man den Kampf um die besten Talente gewinnt

Michael Lazik, Country Sales Director von StepStone Solutions, analysiert, wie Personalabteilungen sowohl den “War for Talent” gewinnen als auch ihre Employer Brand verbessern können. Laut Lazik liegt der Schlüssel zum Erfolg darin, Kandidaten mittels neuartiger Technologien kostensparend zu gewinnen und sie möglichst schnell und unkompliziert an Bord zu holen.

Der Schlüssel zum Russlandinvestment

Fachkonferenz “Personal für Russland” am 9. April 2008 auf der PERSONAL2008.
Unternehmerischer Erfolg steht und fällt mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitern. Das gilt umso mehr bei Investitionen in einem fremden Markt: Zu diesem Zweck braucht es Führungskräfte, die mit den rechtlichen und kulturellen Besonderheiten vor Ort vertraut sind. Auch in Russland, Deutschlands größtem Handelspartner in Osteuropa, herrschen andere Gesetze und Gepflogenheiten als hierzulande. Personalrelevante Aspekte für ein erfolgreiches Russlandinvestment – von der Rekrutierung über die Vertragsgestaltung bis zur interkulturellen Kompetenz – beleuchtet die Fachkonferenz “Personal für Russland” am 9. April 2008 in Stuttgart. Der Messeveranstalter spring Messe Management richtet die Konferenz in der Landesmesse parallel zur PERSONAL2008, 9. Fachmesse für Personalmanagement, aus.

Learning Scorecard – Wie Unternehmen den Erfolg von Weiterbildungen steigern können

Personalentwickler stehen heute zunehmend unter dem Druck, die Kosten der betrieblichen Weiterbildungrechtfertigen zu müssen. Denn die Chefetage erwartet, dass Seminare und Trainings einen konkreten undnachweisbaren Ertrag liefern. Mit der Learning Scorecard können Unternehmen ihr Bildungsmanagement gezielt optimieren und dessen Nutzen nachweisen.

Zufriedene Mitarbeiter steigern Gewinn

Die Unternehmenskultur schlägt sich – ob positiv oder negativ – in der Zufriedenheit und dem Engagement der Mitarbeiter wider. Doch von der Stimmung hängt noch mehr ab: Sie bestimmt zu 30 Prozent den finanziellen Erfolg – ein Potenzial, das viele Unternehmen vernachlässigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Kölner Marktforschungsunternehmen psychonomics AG im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums erstellt hat.

Personalmanager setzen auf Personalmarketing

Welche Folgen wird der prognostizierte Fachkräftemangel haben und was kann das Personalmanagement tun, um negativen Konsequenzen entgegenzuwirken? Diesen Fragen ist die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) mit einer Befragung unter ihren Mitgliedsunternehmen nachgegangen. 74 von 569 zufällig ausgewählten Unternehmen haben sich an der Untersuchung beteiligt.

Manager-Schelte so stark wie nie zuvor

Personalisierung und persönliche Kritik der Unternehmens-Berichterstattung wächst seit Jahren an – so die Ergebnisse der ersten Langzeitstudie der Universität Hohenheim zu Top-Managern und Managementthemen in den Medien. Noch nie standen Deutschlands Top-Manager derart im Mittelpunkt des Medieninteresses – und noch nie kamen sie derart schlecht weg dabei: “Die aktuelle Diskussion über Manager-Gehälter stellt nur einen neuen Höhepunkt der Personalisierung der Unternehmensberichterstattung dar”, fasst Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Frank Brettschneider ein Ergebnis der ersten Langzeitstudie der Universität Hohenheim zu Top-Managern und Managementthemen in den Medien zusammen.

Fast ein Drittel der Europäer feiert gelegentlich krank

Stress mit den Kollegen, zu wenig Urlaubstage oder einfach keine Lust zum Arbeiten – Gründe fürs Blaumachen gibt es genug. Dennoch hat sich nur knapp ein Drittel der europäischen Angestellten in diesem Jahr schon einmal krank gemeldet, obwohl keine akute Erkrankung vorlag. Das hat eine Online-Umfrage des Karriereportals Monster unter 27.291 Arbeitnehmern aus 16 europäischen Ländern ergeben. Zwölf Prozent gaben an, ein bis zwei Tage unberechtigt gefehlt zu haben, sechs Prozent der Befragten schwänzten drei bis vier Tage. Fast jeder Zehnte zeigte sich gänzlich unmotiviert und gab zu, mehr als vier Tage gesund zu Hause geblieben zu sein. Dem gegenüber steht jedoch eine bedeutende Mehrheit von 73 Prozent, die sich noch nie unberechtigterweise krank gemeldet hat.

Wenig ansprechend: Texte in Stellenanzeigen

Die meisten Bewerber finden die Texte in Online-Stellenanzeigen zwar einigermaßen verständlich, aber wenig ansprechend geschrieben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de.

Europäische Angestellte wünschen sich mehr Anerkennung für ihre Arbeit

Die Europäer sind stolz auf ihre Arbeit, erfahren ihrer Meinung nach aber zu wenig Anerkennung dafür. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Karriereportals Monster unter 13.182 Angestellten aus 16 europäischen Ländern. Die mangelhafte Wertschätzung der eigenen Arbeit sorgt demnach für mehr Frust als etwa zu viel Arbeit oder ein unsympathischer Chef. Auf die Frage, was sie am meisten an ihrem Job stört, nannten 31 Prozent der befragten Europäer die Geringschätzung ihrer Arbeit. Weitere 27 Prozent waren der Meinung, beruflich auf der Stelle zu treten. Der Vorgesetzte war nur in 14 Prozent der Fälle der Auslöser für schlechte Stimmung am Arbeitsplatz.

Personalmanagement sorgt für Profis und Profit

Mittelständische Unternehmen mit einer guten und zielgerichteten Personalarbeit können dem Fachkräftemangel wesentlich gelassener entgegensehen als ihre Konkurrenz. Zudem erzielen sie einen vergleichsweise höheren Gewinn. Das ergab der aktuelle bundesweite Unternehmensvergleich „Top Job“, in dessen Rahmen bereits im sechsten Jahr die 100 besten Arbeitgeber im deutschen Mittelstand ermittelt und ausgezeichnet werden. Das Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen prüfte dazu die Personalmanagement- und Führungsqualitäten der teilnehmenden Unternehmen auf Herz und Nieren.

Zunahme psychischer Belastungen im Job

Psychische Störungen nehmen deutlich zu, sie haben seit einigen Jahren auch den beruflichen Alltag der Beschäftigten erreicht. Depressionen, Angsterkrankungen und andere psychiatrische Diagnosen lagen 2006 mit 8,9 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage auf Rang vier der häufigsten Krankheitsarten. Sie sind damit für jeden zwölften Arbeitsausfalltag in Deutschland verantwortlich. Vor 30 Jahren lag der vergleichbare Anteil le-diglich bei zwei Prozent.

Aktuelle Trends und Tendenzen beim HR-Outsourcing

Der Geschäftsbereich HR Services & Solutions der TDS AG hat gemeinsam mit der HR-Unternehmensberatung Dr. Geke & Associates GmbH die umfassendste Studie über die Outsourcing-Aktivitäten im Personalbereich deutscher mittelständischer Unternehmen durchgeführt. Die Untersuchung, bei der mehr als 630 Unternehmen bis 5.000 Mitarbeiter telefonisch befragt wurden, zeigt Trends im HR-Outsourcing auf und beleuchtet das aktuelle und zukünftige Zusammenspiel zwischen Unternehmen und Dienstleistern. Ein wichtiges Ergebnis der Studie: Die zwei Hauptmotive, Aufgaben der Personalabteilung auszulagern, sind die Kostenreduktion sowie die Konzentration auf das Kerngeschäft. Welche Tätigkeiten und Prozesse des Personalwesens einem Outsourcing-Partner anvertraut werden, hängt dabei von der Unternehmensgröße ab. Die komplette Studie kann kostenlos unter www.tds.de/trendpapiere heruntergeladen werden.

Die demografische Herausforderung

Bereits seit einiger Zeit findet sich der demografische Wandel immer häufiger in den Medien. Dennoch ist die Zahl der Unternehmensverantwortlichen, die die fortschreitende Schrumpfung und Alterung der Bevölkerung und damit auch des Erwerbspersonen- und Kundenpotenzials als dringliches Thema betrachten, noch immer erstaunlich gering. Es erscheint daher erforderlich, zum einen die Faktoren zu beleuchten, die die demografische Entwicklung der deutschen Gesellschaft beeinflussen, und zum anderen dezidiert die Auswirkungen der Demografie auf bestimmte Märkte sowie die Gesellschaft zu untersuchen, um eine realistische Zukunftseinschätzung möglich zu machen und mit einer fundierten Datenbasis die Brisanz der demografischen Herausforderung zu verdeutlichen.

Wandel in der Arbeitswelt

Die Arbeitswelt wird durch eine Reihe von Trends und Entwicklungen auch in Zukunft einen rasanten Wandel erleben, der jeden Einzelnen, aber auch Unternehmen vor nicht zu unterschätzende Herausforderungen stellt. Als relevante ökonomische Trends sind dabei die Internationalisierung und Globalisierung, die Entwicklung zur Wissensgesellschaft sowie die Tertiarisierung der sektoralen Entwicklung anzuführen. Im technologischen Bereich ist es insbesondere die zunehmende Mobilität, die Einfluss auf die Arbeitswelt nimmt.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie – auch ein Thema für kleine und mittelständische Unternehmen?

In der gesellschaftlichen und politischen Diskussion nimmt das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ derzeit einen breiten Raum ein, und auch Unternehmen tragen ihre familienorientierten Maßnahmen verstärkt in die Öffentlichkeit. Vielfach sind es allerdings Großunternehmen, die mit betriebseigenen Kinderbetreuungseinrichtungen und finanzieller Unterstützung für Eltern werben. Nicht selten hinterlässt dies gerade bei kleinen und mittelständischen Betrieben den Eindruck, Familienorientierung sei nur mit einem vergleichsweise hohen Kosten- und Organisationsaufwand zu implementieren.

Management von erfolgskritischem Wissen

Um der Bedeutung von Wissen als einem wesentlichen Faktor im Wettbewerb gerecht zu werden, werden derzeit in vielen Unternehmen einzelne Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Zu Aufbau, Pflege und Nutzung von Wissen reichen diese Einzelaktivitäten jedoch nicht aus. Stattdessen ist es erforderlich, dass die konsequente Nutzung und Pflege des Vermögens „Wissen“ zu einer vordringlichen Managementaufgabe wird.

Employability in der betrieblichen Praxis

In einer dem Wandel unterworfenen Arbeitswelt nimmt Employability oder zu Deutsch Beschäftigungsfähigkeit eine immer zentralere Rolle ein. Für den Einzelnen wird sie zum ‚Sicherungsanker’, der ihn zu einer Beschäftigung bei seinem aktuellen oder auch anderen Arbeitgebern befähigt. Unternehmen können ihre Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsstärke nur mit Mitarbeitern aufrechterhalten, die sich den wandelnden Bedingungen auf den globalen Märkten schnell und flexibel anpassen können.

8 Schritte zur Erstellung einer Wissensbilanz

Zur Erfassung und Bewertung des immateriellen Vermögens im Unternehmen, das zwar nicht greifbar ist, jedoch erheblich zum wirtschaftlichen Erfolg beiträgt, eignen sich Wissensbilanzen. Sie zeigen die Zusammenhänge zwischen den betrieblichen Zielen, den Prozessen, dem so genannten „intellektuellen Kapital“ sowie dem Geschäftserfolg auf und beschreiben die Elemente mittels Indikatoren.

Outsourcing boomt – auch im Personalbereich

Das Auslagern von Geschäftsprozessen (Business Process Outsourcing – BPO) im Personalbereich ist das Thema des neuen Trendpapiers der TDS. Es gibt dem Leser einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen dieses Dienstleistungssektors und erläutert Varianten bei der Auslagerung von Dienstleistungen in diesem Bereich. Unter dem Titel „Business Process Outsourcing Human Resources: Mehrwertdienste verändern die Personalarbeit in den Unternehmen” leistet es einen entscheidenden Beitrag zur fachlichen Diskussion. Neben TDS hat auch das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk das Trendpapier mit verfasst.

„Gute Manager wissen, welche Gemeinsamkeiten die Organisation verbinden…’

…und welche Unterschiede sie zulassen können.”Im Gespräch mit Fons Trompenaars: Er gilt als einer der führenden Experten für
interkulturelles Management. Gemeinsam mit seinem Partner
Charles Hampden-Turner schrieb er den Bestseller „Riding
the Waves of Culture“, der zu einem Standardwerk wurde.
Der Sohn eines Holländers und einer Französin arbeitete
rund acht Jahre lang für die Shell-Gruppe in neun verschiedenen
Ländern. Heute ist er Geschäftsführer von
Trompenaars Hampden-Turner, einem Beratungs- und
Trainingsunternehmen für interkulturelles Management
mit Sitz in Amsterdam.

Webbasierte HR-Workflow-Unterstützung mit rexx

rexx Human Resources bietet alles, was Sie für eine erfolgreiche und moderne Personalarbeit benötigen: von der effizienten Personalverwaltung bis hin zu hochintegrierten Systemen. Höchste Flexibilität und Skalierbarkeit für kleine und mittelständische Unternehmen bis hin zu den Global Player.
Vom rexx Jobportal über das rexx Recruitment Bewerbermanagement bis hin zum rexx HR Personalmanagement mit digitaler Akte, Zeiterfassung, Skillmanagement, Urlaubsmanagement und vielem mehr, stellen wir uns mit prozessoptimierten Lösungen den Problemen der modernen Personalarbeit.

Wissen und Lernen im Web: „Microcontent“ verändert den Arbeitsplatz

In unserer digitalen Umwelt vollzieht sich eine Art Klimawandel, derunser Arbeits- und Lernverhalten grundlegend verändert: Neue Technologienbeschleunigen den Kommunikationsfluss und bringen unsdazu, verschiedene Informationen parallel wahrzunehmen. „Mikrolernen“– also das Verarbeiten von kleinen Informationseinheiten – wird immer wichtiger.

Was kann „Training“ leisten? – Impulse für die lernende Organisation

Ein Training ist ein Training ist ein Training. Oder doch nicht? Wie können Trainings aussehen, die im DreieckTeilnehmer – Team – Unternehmen einen echten Unterschied machen? Und wie gestaltet sich diese„andere“ Trainingsform konkret? Sonja Radatz skizziert in diesem Artikel ihre Idee eines interrelationalenTrainings für die Praxis.