Rekrutierer werden zu Verkäufern

Social Media und E-Recruiting sind bei vielen Personalvermittlern und -verantwortlichen längst Tagesgeschäft. Doch wie beeinflusst die Veränderung der Mediennutzung tatsächlich die Kandidatengewinnung und das Kandidatenbindungsverfahren und warum?

Führungsaufgabe Nummer eins: Wertschätzung zeigen

Berufliche und persönliche Wertschätzung, gegenseitiger Respekt und situative Erkenntlichkeit sind maßgebliche Treiber für Mitarbeiterengagement und Spitzenperformance. All dies verschafft nicht nur ein gutes Gefühl, es verhindert auch negative Formen von Aggression wie Missgunst, Mobbing und Fluktuation.

Lohn- und Gehaltstendenzen 2015: Die deutsche Wirtschaft schüttet ordentlich aus

Lohn- und Gehaltsbarometer sind in der Personalarbeit wertvolle Arbeitshilfen zur schnellen Recherche. Daher haben die know.ch AG und die HRM Research Institute GmbH in Kooperation eine Studie zur Erhebung von Entgelttendenzen für das Jahr 2015 erstellt: Wie steigen oder fallen Gehälter und Löhne in der deutschen Wirtschaft? Wovon machen Unternehmen ihre Anpassungen abhängig? Welcher Informationsquellen bedienen sie sich zur Orientierung? 127 Unternehmen haben zwischen dem 2. Dezember 2014 und dem 30. Januar 2015 umfassend Bericht erstattet (zur Studie: siehe Schlusskapitel) und 70 Interviewfragen beantwortet.

Optimale Führung abseits der Distanzfalle: Nur Nähe ist keine Lösung

Distanz in der Führung erzwingt vom Mitarbeiter praktisch gesehen ein Mindestmaß an Selbstverantwortung. Nähe allerdings ist das Fundament eines guten Teamzusammenhalts. Viele Unternehmen wissen mit diesem Unterschied nicht umzugehen und das lässt sie in die so genannte Distanzfalle der Führung tappen. Wie immer liegt die Wahrheit in der goldenen Mitte. Gute Manager haben beide Pole im Blick. Wem das ebenfalls gelingen will, der sollte die Vorteile von Nähe wie Distanz in der Führung kennen, um zu seinem persönlichen Beziehungskonzept zu kommen.

Thema 9.1: Geheimnisvolle Macht: Angst! Mit Interviewpartner Julia Käser.

Inzwischen gibt es immer mehr Artikel über „Angst in der Führungsetage“. Gut, dass dieses Tabu gebrochen wird und klar wird, dass Angst jeden betrifft und eine natürliche menschliche Emotion ist.
Angst zu erkennen und mit ihr umgehen zu können, ist ein wertvoller Schritt. Angst als inneren Antreiber betrachten zu können, ist eine hohe Kunst und bedarf ein hohes Maß an Emotionsleadership©.

Angst empfinden Sie als negativ, solange die Angst Macht über Sie hat!

Hilfreich ist es, sich seinen Ängsten mit gewisser Neugier zu nähern, um sie kennenzulernen und handhaben zu können. Spannend wird es, wenn Sie beginnen zu verstehen, dass das Überwinden Ihrer Ängste Macht- und Freiheitsgefühle freisetzt, die Sie in anderen Situationen als Antriebsmotor zum Einsatz bringen können!

Neues Gesetz: Teilzeitquote steigt, staatliche Förderung für Eltern in Teilzeitbeschäftigung auch

Es gibt gute Nachrichten zur Teilzeitarbeit. Seit Januar 2015 zahlt der Staat auch in Teilzeit tätigen Eltern mehr Geld, und das zu einem Zeitpunkt, da die Quote dieser Beschäftigungsgruppe einen neuen Höhenflug erlebt. Seit 1991 arbeiten doppelt so viele Frauen und dreiviertel mehr Männer als bisher bis zu 30 Stunden pro Woche. Dieser Beitrag stellt das neue so genannte „Elterngeld Plus“ und den „Partnerschaftsbonus“ vor; geltend für alle Personen, die nach dem 1. Juli 2015 ein Kind zur Welt bringen.

Geld oder Liebe? Was Österreichs Absolventen von ihrem ersten Arbeitgeber erwarten

„War for Talent is over, talent has won.” Dieser viel zitierte Spruch macht deutlich: Das Kräfteverhältnis auf dem Arbeitsmarkt hat sich zugunsten des Nachwuchses verschoben. Höchste Zeit also für Unternehmen, sich über die strategische Ausrichtung ihres Employer-Brandings und Personalmarketings Gedanken zu machen – und endlich auf die Bewerber, die Generation Y, zu hören. Das trendence Graduate Barometer, Österreichs größte Absolventenstudie, hilft Arbeitgebern dabei, den Nachwuchs zu verstehen. Das trendence Institut befragt dafür jährlich 10.000 abschlussnahe Studierende an 22 Hochschulen. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie fasst der folgende Beitrag zusammen.

Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen fordert Unternehmen heraus

In der westlichen Welt und besonders in Österreich ist das Thema Arbeitnehmerschutz schon lange keines mehr, das sich lediglich auf giftige Dämpfe oder gefährliche Werkzeuge konzentriert. In der Gesellschaft ist ein Paradigmenwechsel zu sehen, der sich nun auch in der österreichischen Gesetzgebung mit der Novelle zum ArbeitnehmerInnenschutzgesetz zeigt. Eine wesentliche Neuerung ist, dass zu den möglichen Gefahren am Arbeitsplatz auch „arbeitsbedingte physische und psychische Belastungen, die zu Fehlbeanspruchung führen“ zu zählen sind. Die Erfahrung zeigt, dass Unternehmen die gesetzlich vorgeschriebene Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen oft mit Vorbehalt oder Widerstand aufnehmen. Oft sind diese Vorbehalte oder Widerstände nicht nachvollziehbar, denn die Evaluierung kann für Unternehmen wichtig und wertvoll sein.

Teamentwicklung: Kreative Formate schließen die Lücke zwischen Schlauchbootfahren und Metaplan-Analyse.

Die Anwendung erlebnisorientierter Methoden in der Personalentwicklung liegt im Trend – und das aus gutem Grund. Der Einsatz von Aktivitäten wie Klettergarten oder Kanutouren ist jedoch umstritten, weil ein messbarer Erfolg bzw. der Ergebnis-Transfer in die Unternehmensrealität oft nicht nachvollziehbar ist. Mit kreativen Formaten lässt sich inhaltliche Arbeit erlebnisorientiert gestalten.

„Schwein“ ist kein Kündigungsgrund

Wer den Vorgesetzten im Gespräch mit dem Firmenchef als „Kollegenschwein“ bezeichnet, dem kann nicht immer sofort gekündigt werden. Auch wenn eine Beleidigung des Arbeitgebers grundsätzlich zur fristlosen Kündigung führen kann.

SV: Bei Straftat kein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente

Hat ein Versicherter seine Erwerbsunfähigkeit durch eine Straftat verursacht, erhält er dafür keine Rente. So entschied das Hessische Landessozialgericht (LSG) im Falle eines Mannes, der mit 1,39 Promille im Blut einen Unfall verursacht hatte und hierfür zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten auf Bewährung verurteilt wurde (Az.: L 5 R 129/14).

Doppelter Urlaubsanspruch – Mitarbeiter muss Nachweis erbringen

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat die gesetzliche Regelung, dass ein Arbeitnehmer keinen doppelten Urlaubsanspruch von zwei Arbeitgebern hat, präzisiert. Wer demnach während des laufenden Kalenderjahrs in ein neues Arbeitsverhältnis wechselt, muss seinem neuen Chef vor einem Urlaubsantrag mitteilen und nachweisen, dass sein vorheriger Arbeitgeber den jährlichen Anspruch auf Urlaub noch nicht vollständig erfüllt hat.

LEXIKON: Logib-D | Handlungsfelder | Serie Teil 5

In der bisherigen Lexikonreihe wurden unterschiedliche Szenarien für Aspekte dargestellt, die zu einer Entgeltlücke in Unternehmen führen: Die Berufswahl, familienbedingte Erwerbsunterbrechung, Teilzeitarbeit und fehlende Karrierechancen wirken sich negativ auf die Lohnlücke aus. Gut qualifizierte und leistungsbereite Frauen werden dadurch benachteiligt und gehen den Unternehmen verloren. Wir zeigen Ihnen im letzten Teil unserer Serie Handlungsfelder auf, die in Angriff genommen werden müssen, um die Entgeltlücke stückweise zu schließen und eine Gleichbehandlung von Frauen und Männern zu gewährleisten.

Kein Erlöschen des Urlaubsanspruchs mit Tod des Arbeitnehmers

Art. 7 Abs. 2 RL 2003/88/EG;
§ 7 Abs. 4 BUrlG; § 1922 Abs. 1 BGB

Art. 7 der Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4.11.2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung ist dahin auszulegen, dass er einzelstaatlichen Rechtsvorschriften oder Gepflogenheiten wie den im Ausgangsverfahren fraglichen entgegensteht, wonach der Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub ohne Begründung eines Abgeltungsanspruchs für nicht genommenen Urlaub untergeht, wenn das Arbeitsverhältnis durch den Tod des Arbeitnehmers endet. Eine solche Abgeltung kann nicht davon abhängen, dass der Betroffene im Vorfeld einen Antrag gestellt hat.

EuGH, Urteil vom 12.6.2014 –
C-118/13 (Bollacke)

Altersteilzeit: Entgelterhöhung in der Freistellungsphase

§ 1 TVG

Soweit sich aus den zugrunde liegenden tariflichen oder sonstigen Regelungen keine Anhaltspunkte ergeben, Altersteilzeitarbeitnehmer im Blockmodell von der ausdrücklich auch für teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter vereinbarten Tariferhöhung oder sonstigen Entgelterhöhungen auszunehmen, haben auch Erstere in der Freistellungsphase einen Anspruch auf diese Zahlungen.

(Leitsatz der Bearbeiterin)

BAG, Urteil vom 22. Juli 2014 –
9 AZR 946/12

Rezension | Generation Z

Wie sie tickt, was sie verändert und warum sie uns alle ansteckt

Von Prof. Dr. Christian Scholz,
Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2014, 220 Seiten, Preis: 19,99 Euro

Rezension | HR 2020

Personalmanagement der Zukunft

Von Prof. Dr. Benedikt Hackl und Fabiola Gerpott,
Verlag Franz Vahlen, München 2014, 143 Seiten, gebunden, Preis: 39,80 Euro

Umgang mit kranken Mitarbeitern

2014 stiegen die krankheitsbedingten Fehlzeiten im Vergleich zum Vorjahr erneut an. Den Arbeitsvertragsparteien obliegen im Falle einer Arbeitsunfähigkeit Pflichten, deren korrekte Einhaltung häufig zu Streitigkeiten führt. Zudem stehen die Unternehmen vor der Herausforderung, durch präventive Maßnahmen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu fördern, um künftige Fehlzeiten zu verringern.

Mit Zielsystem das Unternehmen zum Erfolg führen

Mit Zielsystem Unternehmen zum Erfolg führen. Mitglieder der Unternehmensleitung, die dies umsetzen wollen, lernen in einem Entscheider-Seminar alle Projektschritte kennen und hören, worauf bei der Einführung oder Anpassung zu achten ist.

Blogthema 8: Die Macht der Kreativität: Gestalten statt verwalten!

Ab einer gewissen Karrierestufe ist es wichtig, dass Sie immer mehr den Willen entwickeln zu gestalten und UMZUGESTALTEN! Und dass Sie das Risiko des Neuen in Kauf zu nehmen! Dazu gehört es, den Job nicht zu verwalten, sondern den Fokus darauf legen, Ergebnisse zu erzielen!

Interviewauszug: Christian Kuhna, adidas

Mobiles Lernen leicht gemacht –- time4you bringt neue Checkliste heraus!

Mobile Learning wurde bis vor wenigen Jahren in Unternehmen noch als nette Dreingabe gesehen. Das hat sich mittlerweile durch die steigende Nutzung von Tablets und Smartphones geändert. Die Karlsruher time4you GmbH hat deshalb als Experte für Personal-, Informations- und Trainingsmanagement eine aktuelle Checkliste entwickelt.

Die Baloise Group: Verbesserte Candidate Experience durch einen effizienteren Bewerbungsprozess

Die Baloise Group mit Sitz in Basel, Schweiz, ist ein europäischer Anbieter von Versicherungs- und Vorsorgelösungen. Sie positioniert sich als Versicherer mit intelligenter Prävention, der “Sicherheitswelt”. Die Baloise Group beschäftigt rund 8.000 Mitarbeiter und mehr als 200 davon als Auszubildende, Trainees oder Praktikanten.

Seit einigen Jahren hat sich das Unternehmen auf Innovationen im Recruiting fokussiert und sehr viel Mühe in den Bereich Social Media gesteckt (z.B. mit dem BaloiseJobs.com Blog). Dessen Ziel war es natürlich möglichst viele interessierte Kandidaten auf die interne Karrierewebsite zu locken und dadurch für mehr eingehenden Bewerbungen zu sorgen.

Entwickeln statt abwickeln

Der stetige Wandel in der heutigen Arbeitswelt führt zu wachsenden Herausforderungen für Unternehmen und Personal. Die Anforderungen an die Qualität der Informations- und Wissensverarbeitung nehmen zu. Dafür werden qualifizierte Mitarbeiter benötigt, die mit dem stetigen Wandel Schritt halten können. indem sie ihre Mobilität, Wissen und Können entsprechend anpassen.

MiLoG: Jetzt haften Sie für Verstöße anderer gegen das Gesetz

Das neue Mindestlohngesetz (MiLoG) enthält in § 13 den Verweis auf § 14 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. Er normiert die Haftung eines Unternehmers für seine Sub- und Nachunternehmer. Diese Regelung spricht aus Sicht der AGAD Arbeitgeberverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. nicht unbedingt für gesetzgeberische Qualität. Sie lässt nämlich der Rechtsprechung bei der Auslegung des § 13 MiLoG relativ viel Spielraum.

Mitarbeiterverhalten | Versetzung: Aktuelle Rechtsprechung (2014)

Ruhe bewahren, den Ball flach halten und das Gespräch mit dem Mitarbeiter suchen – das empfiehlt sich für Arbeitgeber, denen betriebliches Verhalten ihrer Beschäftigten missfällt oder die mit ihren Versetzungswünschen bei der Gegenseite auf Granit beißen.

Wann funktioniert Planung? von Sonja Radatz

Selbstverständlich haben Sie eine Planung im Unternehmen. Und sind damit voraussichtlich so beschäftigt, dass Sie gar nicht darüber nachdenken, ob Ihre Planung überhaupt Sinn macht.
Das tut Sonja Radatz hier: Sie fragt sich, unter welchen Voraussetzungen Planung funktionieren kann (und Sie können sich fragen, inwieweit diese Voraussetzungen auf Sie zutreffen).

Lohn | Urlaub: Aktuelle Rechtsprechung (2015)

Welche Zulagen sind eigentlich Bestandteile des Mindestlohns, die Arbeitnehmer infolge ihrer Entsendung vom Arbeitgeber erhalten? Und welche Zulagen nehmen sich davon aus? Lesen Sie dies und Weiteres in diesem Newsticker nach.

Betriebsrat | BEM: Aktuelle Rechtsprechung (2014)

In einem Gespräch, das ein Mitarbeiter mit seinem Arbeitgeber im Rahmen seiner betrieblichen Wiedereingliederung führt, hat er keinen Anspruch auf Waffengleichheit. Erfahren Sie, was diese Metapher in der Praxis konkret bedeutet.

Kündigung | Rente: Aktuelle Rechtsprechung (2014-15)

Ist es ohne weiteres möglich, einen Mitarbeiter befristet weiter zu beschäftigen, der das Renteneintrittsalter erreicht hat? Lesen Sie hier, warum eine generelle Befristung in derlei Anwendungsfällen problematisch ist und informieren Sie sich zu vier weiteren Urteilen.

Arbeitswege: Wo bleibt der Mitarbeiter so lange?! ZDF berichtet über öffentliches Mobilitätsdebakel

Während Brüssel an mehr Arbeitnehmermobilität in Europa arbeitet, müssen Arbeitgeber in deutschen Kleinstädten, in Metropolregionen und am Land fürchten, dass ihre Mitarbeiter auf der Strecke bleiben, weil das öffentliche Verkehrsnetz ausgedünnt wird oder ein Fahrplanwechsel Arbeitswege erschwert. Employer Brander wissen: Kurze, einfache Arbeitswege sind zentral für die Arbeitgeberattraktivität. Wen das Thema Mobilität bewegt, der sollte einen Bericht des ZDF sehen, der am 22. Februar um 14:40 Uhr ausgestrahlt wurde (Link zur ZDF-Videothek ist in diesem Beitrag vorhanden). Da gibt es nämlich ein paar unschöne News, aber auch konkrete Lösungsvorschläge.

Papierlose HR Sieben Tipps zur Einführung einer digitalen Personalakte

Ganz papierlos geht es sicherlich noch nicht, aber mit einer digitalen Personalakte ist eine der ersten großen Hürden genommen auf dem Weg zur papierlosen Personalabteilung. Der Vorteil: der Aktenordnerberg wird abgebaut und alle Personaldokumente zu den Mitarbeitern liegen künftig digital vor.

Damit ist ein zentraler und unabhängiger Zugriff auf alle Personaldokumente gewährleistet. DMS-Experte Dr. Martin Grentzer, Vorstand der aconso AG, gibt wichtige Tipps, auf die man bei der Implementierung einer digitalen Personalakte achten sollte.

Europäische Datenschutzbehörden veröffentlichen Arbeitspapier zum „Internet der Dinge“

Mit dem “Internet der Dinge” wird das Internet über kurz oder lang in jeden Lebensbereich vordringen. Für den Datenschutz ist diese Entwicklung eine große Herausforderung. Einen Vorgeschmack auf die Zukunft liefern heute schon Wearables, also internetfähige Geräte, die direkt am Körper getragen werden oder in Kleidung integriert sind. Wearables erleichtern die Arbeit, können aber auch zur Überwachung von Mitarbeitern eingesetzt werden, um beispielsweise deren Produktivität, Gesundheitszustand oder Effizienz zu messen. Die Europäischen Datenschutzbehörden haben nun ein gemeinsames Arbeitspapier zum „Internet der Dinge“ veröffentlicht. Darin zeigen sie auf, welche datenschutzrechtlichen Pflichten beim geschäftlichen Einsatz von Wearables bestehen und welche Rechte die von der Überwachung Betroffenen haben.

“Für verlorenes Vertrauen gibt es kein Fundbüro.“

Menschen wollen und müssen vertrauen. Gerade in Zeiten lockerer Bindungen nimmt die Bedeutung von Vertrauen als Basis tragfähiger Beziehungen zu. Die einzige Chance im Umgang mit Komplexität, so der Soziologe Niklas Luhmann, ist Vertrauen.

Starkes Übergewicht kann eine Behinderung sein

Können sich stark übergewichtige Mitarbeiter im Falle einer Kündigung auf das Diskriminierungsverbot berufen? Einen allgemeinen Rechtsgrundsatz, wonach Fettleibigkeit ein Diskriminierungsmerkmal wie etwa das Alter, die Religion oder die sexuelle Ausrichtung ist, gibt es nicht. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) lässt Arbeitgeber nun aber aufhorchen: Adipositas, ein krankhaftes Übergewicht, kann eine „Behinderung“ im Sinne der Gleichbehandlungsrichtlinie sein, entschied der EuGH (Az.: C-354/13). Diese bietet dem Betroffenen im Ergebnis dann doch Schutz vor Diskriminierung.

Absolventen und ihr erster Job: Wir sind gekommen, um zu gehen

Raus aus dem Studium, rein in den ersten richtigen Job und diesen schleunigst wieder an den Nagel hängen – so sieht es bei vielen Absolventen offenbar im Lebenslauf aus, wie eine Umfrage des Studentenportal univillage.de unter 245 seiner Nutzer ergab. Die meist genannten Trennungsgründe: Reibereien mit Kollegen oder Vorgesetzten, mieses Arbeitsklima oder ganz einfach Unterforderung. Klingt ganz so, als wäre das Personalressort gefordert, Abhilfe zu schaffen.

SERIE | PAUL WATZLAWICK LESEN: Auf Befehl etwas spontan zu tun ist ebenso unmöglich, wie etwas vorsätzlich zu vergessen oder absichtlich tiefer zu schlafen. | Teil 3

Hand auf das Herz, so haben wir alle schon einmal gedacht: Warum sind unsere lieben Mitarbeiter nicht so, wie wir sie uns vorstellen? Spontan sollten sie zum Beispiel sein. Oder sie könnten sich freiwillig und unaufgefordert für eine Sache einsetzen. Was banal und schnell gedacht ist, hat durchaus Tiefgang, wenn wir es kurz bedenken: Sind unsere Forderungen denn überhaupt erfüllbar? Nein, das merken wir vor allem dann, wenn wir unsere Gedanken Frau Müller oder Herrn Meister am Arbeitsplatz direkt vorsetzen. Paul Watzlawick hat die Eckpunkte unserer kommunikativen Einbahnstraße ausgemacht: Weil wir unsere Wünsche paradox – also widersprüchlich – denken und ausdrücken, sind sie für unser Gegenüber unerfüllbar.

Aktuelle Rechtsnews

● Entlassung des Arbeitnehmers nach Arbeitsverweigerung

● Registrierung mit Firmenmailadresse auf Internetseite mit sexuellem Inhalt

● Kündigung eines BR-Mitglieds wegen gelegentlicher Fehler

Kinderkram – Wie Unternehmen Eltern bei der Betreuung entlasten

Viele Eltern kennen das: Sobald der Säugling auf der Welt ist – und oft schon davor – beginnt die Jagd auf den Krippenplatz. Da entsprechende Plätze gerade für Kinder unter drei Jahren vielerorts knapp sind, öffnen einige Großunternehmen bereits ihre Türen für den Nachwuchs, wie unsere Praxisbeispiele zeigen. Doch auch für Klein- und Mittelbetriebe gibt es Mittel und Wege, Eltern in der Kinderbetreuung zu unterstützen.

Die Vereinbarkeitslüge: Elternschaft tut einer Karriere keinen Abbruch

Schluss mit politisch korrektem Talk. Elternschaft ist eine Karrierebremse. Alles andere wäre Vereinbarkeitslüge. Das sagt die Schweizerische Studienstiftung der Universität Zürich in der Ankündigung einer Podiumsdiskussion, die sie am 13. März 2015 in ihrem Lichthof (UZH) veranstaltet. Die Diskutanten aus kantonaler Verwaltung, Wirtschaft, Verlagswelt und Wissenschaft fragen, wer die Verantwortung für das berufliche Fortkommen von Eltern trägt, und sie möchten klären, inwiefern Teilzeit als Arbeitsmodell der Zukunft die bislang unüberwindbaren Probleme lösen könnte.

Weiterbildung ist die Welt der Führungskräfte, weniger der Mitarbeiter

200 Teilnehmer machen eine Umfrage nicht besonders aussagekräftig. Aber mit dieser Zahl lassen sich zumindest Tendenzen ermitteln, wie beim jüngst veröffentlichten Weiterbildungsindex des Institute for International Research (IIR) geschehen. Der Wiener Konferenz- und Seminaranbieter wollte wissen, wie Unternehmen Aus- und Weiterbildung bewerten, welches Budget sie dafür einplanen und wie viele Bildungstermine sie organisieren. Die Überraschung: Mitarbeitern wird offenbar lebenslanges Lernen gepredigt, tatsächlich genießen aber vorrangig Führungskräfte steigende Bildungsbudgets.

Studie: Schlechte Nachrichten für AMS – Zeitarbeit beschert kein Jobwunder

Die gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung stößt an eine gläserne Decke. Eine aktuelle Studie stellt heraus, dass Zeitarbeit – und sei sie noch so sozial orientiert – Jobsuchende langfristig nun mal doch nicht in Arbeit bringt. Vielmehr stecken sich viele Unternehmen die ihnen gebotene Jobförderung für die Überlassenen in die Tasche, und kaum ist sie abgelaufen, trennen sich die Wege vieler Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ob das Arbeitsmarktservice (AMS) nun aus dem lernt, was der Hausverstand auch ohne Studie weiß?

Generation Gold: 1 Million auf Österreichs Arbeitsmarkt

Im Dezember 2014 gab Statistik Austria bekannt, dass im Jahresdurchschnitt von 2013 über 3,6 Millionen Menschen in Österreich laut Mikrozensus unselbstständig erwerbstätig waren. Auf frischere Zahlen darf gewartet werden. Dagegen wagt die Institution jetzt einen Ausblick auf die Zeit bis zum Jahr 2030: Die Beschäftigungszahlen würden relativ konstant bleiben. So viel zu der Datenlage und -analyse. Fest steht jedenfalls, dass die Quote der Erwerbstätigen, die über 50 Jahre alt sind, heuer aus demografischen Gründen die Millionengrenze knackt.

Übersicht zum Employer Branding

Die vom Online-Verlag quayou herausgegebene Übersicht zum Employer Branding von Managementberater Gunther Wolf dient all jenen als Wegweiser, die sich kurz und kompakt informieren wollen, wie sie Employer Branding konzipieren und implementieren.

IHK: Erste Ausbildereignungsprüfung am Tablet

Das Digitale ist zuerst einmal eine Parole, die als Schild vor einer Produktauslage hängt, während vor dem Laden die Passanten zu Fuß zur Straßenbahn eilen. Dass die Parole langsam die Qualität des Analogen bekommt, zeigt einmal mehr der Blick in das bundesweite Prüfungssystem der Industrie- und Handelskammern (IHK): Mehr als 24.000 Personen haben sich in 46 IHKs nach Angaben der Organisation online prüfen lassen. Und in der IHK Bonn/Rhein-Sieg wurden am 3. Februar die Uhren des Zeitgeistes endgültig von PC auf Tablet umgestellt.

Global village: Mit Forderung nach Mindestlohn als Wirtschaftsterrorist verurteilt worden

Pakistan ist für die Schweiz ein wichtiger Wirtschaftspartner. Das bringt dem heimischen Markt Umsätze, den ausländischen Arbeitnehmenden aber nicht unbedingt Standards, wie der Schweizer sie kennt. Das beweist einmal mehr die Lage von pakistanischen Industrie-Arbeitern, gegen die der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) nun bei der dortigen Landesregierung schriftlich Protest erhoben hat. Konkret hatten Arbeiter in einer Weberei in Faisalabad den gesetzlich verankerten Mindestlohn für sich gefordert. Ein Antiterrorismusgericht – und kein Arbeitsgericht – verurteilte sie.

Regierungsrat fördert HR-Projekte im Länder-Viereck bis 2020

In Grenzgebieten wird entschieden, ob eine Insel wirklich eine Insel ist. Schaut es vorm Zaun genauso aus wie dahinter, schwindet das Eiland. Ergo sind Grenzfragen Existenzfragen und bei Vater Zufall schlecht aufgehoben. Das ist der Schweiz bewusst. Gleichzeitig investiert die EU Gelder dafür, dass die Alpenrepublik mit ihren Nachbarn gemeinsame Ziele verfolgt: Gestern gab der Präsident der Ostschweizer Regierungskonferenz und Thurgauer Regierungsrat Jakob Stark in Friedrichshafen den Startschuss für die fünfte Förderperiode des „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“-Programms. 50 Millionen Euro stehen nun bis 2020 bereit. Auch Unternehmen können grenzüberschreitende Human Resources-Projekte einreichen.

Dos und Don’ts beim Verhandeln

Die innere Haltung eines Menschen bestimmt, wie er Mittel anwendet. Darum prüfe sich, wer Techniken erlernen will. Es gilt aber auch: Die Haltung allein macht keinen Meister. Das gilt speziell für Situationen, in denen Personaler mit HR-Dienstleistern, Mitarbeitenden, Sozialpartnern, Öffentlichkeit und Management verhandeln müssen. Wir stellen zehn pragmatische Leitsätze fürs Beachten und Unterlassen vor. So wird Verhandeln einfacher.

Aus aktuellem Anlass: managerfragen.org diskutiert HRM.de-Beitrag über Diskussionsstile

managerfragen.org ist eine gemeinnützige Organisation. Die rührige Plattform mischt sich ein – in Bürgerdialoge, Polit- und Gesellschaftsfragen! Ihr Steckenpferd ist die Frage. Jetzt hat das Portal einen HRM.de-Beitrag über Diskussionsstile für sich entdeckt und auf Facebook zur Diskussion gestellt … doch lesen Sie selbst und mischen auch Sie sich ein …

Employer Branding Methode

Die Employer Branding Methode – ein von quayou als kurzer Leitfaden herausgegebenes E-Book von Gunther Wolf eignet sich besonders gut für Personalverantwortliche und Inhaber des Mittelstand, die ihre Arbeitgeberattraktivität steigern wollen.

Arbeitgebervotum: Mehr Fachkräfte aus dem Inland!

Das Bundesgericht muss aktuell über eine Abstimmungsbeschwerde entscheiden, mit welcher der Strafrechtler David Gibor und der Staatsrechtler Tomas Poledna erreichen wollen, dass das Ergebnis der SVP-Masseneinwanderungsinitiative vom 9. Februar 2014 wegen Rassismus für ungültig erklärt wird. Zeitgleich setzen Arbeitgeber Massnahmen gegen den nationalen Fachkräftemangel: Der Schweizerische Arbeitgeberverband und economiesuisse legten im Januar den Grundstein für ihr Projekt „Zukunft Arbeitsmarkt Schweiz“. Es setzt auf die Förderung inländischer Arbeitskräfte.

Schweizer Kader Organisation zu Lohnkürzungen: Sozialen Frieden stabilisieren

Die letzten Kursschwankungen des Frankens bewegen den medialen Blätterwald seit Tagen. Für den Arbeitsmarkt wird diskutiert, ob und in welchem Ausmass Lohnkürzungen angemessen wären. Nach einem juristischen Rechtsverweis des Schweizerische Gewerkschaftsbundes letzte Woche und dem jüngsten Bescheid des Bundesrates zur Intervention durch Kurzarbeitsgeld hat sich nun auch die Schweizer Kader Organisation (SKO) positioniert: Lohnkürzungen sollten in Härtefälle möglich sein. Diese dürften jedoch nicht nur Mitarbeitende betreffen, auch Unternehmen stehen in der Bringschuld.

Herausforderung Anforderung

Nur wer Start UND Ziel kennt, kann zielorientiert navigieren.

So simpel diese Aussage ist, so gross ist auch im Kompetenz-Management die Herausforderung diese zwei Punkte zu definieren. Während es im Bereich des „Starts“, also der Ist-Aufnahme unzählige Instrumente, Methoden und Verfahren gibt, so ist die Auswahl an funktionierenden Instrumenten und Methoden zur Definition des Ziels (also Anforderungen, Soll, Muss) noch nicht derart ausgereift.

Mitarbeiter führen reloaded

Mitarbeiter führen lernen Führungskräfte im Vortrag von Anne M. Schüller. Sie erklärt die Herausforderungen in der heutigen Businesswelt.

Outplacement-Studie: Die verhohlene Wahrheit über den Fach- und Führungskräftemangel

Dass zukunftsfähige Ökonomie der Nachhaltigkeit gehört und die Arbeitswelt den Menschen berücksichtigt, ist ein Allgemeinplatz. Noch sieht der Managementalltag offenbar anders aus: Restrukturierungen und Mergers & Acquisitions überwiegen. Im Kampf um Umsätze gilt gute Führungsexpertise wenig, miese Chemie zwischen Managern und Betrieben sowie jede Menge Change-Projekte lassen die meisten Köpfe rollen. Dies belegen Zahlen, die der Outplacement-Provider Grass & Partner kürzlich vorlegte. Die Experten haben ihre Aufträge aus der Gesamtschweiz zwischen dem Jahr 2012 und dem Jahr 2014 (ebenda: 420 Fälle) ausgewertet.

Blogthema 7.1 Born to be smart: Machtfaktor Selbstmarketing im Netzwerk

Manchmal hat es den Anschein, dass Andere bereits als Chef oder Chefin geboren sind…

Wie sieht die Realität aus? Was sagen Erfolgsmenschen selbst dazu? In der Expertinnenrunde des DFK – Die Führungskräfte kam ganz klar die Aussage:
„Man wird nicht als Chefin geboren, man muss sich um seine Karriere kümmern! Netzwerken! Wichtig sind Sponsoren und Förderer!“

Kriterien für die Verhandlung mit HR-Dienstleistern

Zum Business vieler Personaler gehört es, mit externen HR-Dienstleistern zu arbeiten. Während so manches Unternehmensbudget dafür knapp gehalten wird, muss oder will der jeweilige Anbieter wachsende Gewinne erwirtschaften. Bei der Verhandlung über Angebote sollten Personaler ein paar Kriterien beachten, um den Spielraum für ihre Interessen zu vergrößern. Grundlage der vorgestellten Tipps ist der „Leitfaden für professionelles Verhandeln“ von Eberhard Wadischat.

Dos und Don´ts beim Verhandeln

Die innere Haltung eines Menschen bestimmt, wie er Mittel anwendet. Darum prüfe sich, wer Techniken erlernen will. Es gilt aber auch: Die Haltung allein macht keinen Meister. Das gilt speziell für Situationen, in denen Personaler mit HR-Dienstleistern, Mitarbeitern, Sozialpartnern, Öffentlichkeit und Management verhandeln müssen. Wir stellen zehn pragmatische Leitsätze fürs Beachten und Unterlassen vor. So wird Verhandeln einfacher.

Verhandlungstechnik: So wird aus einem eisernen Veto ein „Ja!“

Bei Geld, Macht und zu verteilenden Mitteln finden viele Menschen keinen gemeinsamen Nenner unterm Strich. So ist das Leben. Neu ist, dass die digitalisierte Arbeitswelt starre Machtgefüge aufweicht und Konflikte nun offener zutage treten: Weil viele Mitarbeiter ihren Job gestalten wollen, reden sie bei Entscheidungen mit. Mehr Diskussion bedeutet mehr Verhandlung; vor allem für Personaler, sie stehen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und müssen selbst vor dem Management Position beziehen. Mit den einfachen Prinzipien des Harvard Konzeptes – dem Klassiker der Verhandlungstechnik – gelingt ihnen diese schwierige Aufgabe. HRM.de stellt es vor.

Rezension | „Leitfaden für professionelles Verhandeln“: Aus zweihundert mach eins

Warum fünfzehn Bücher lesen, aus jedem die Zusatzinfo rausholen, die es von den anderen Werken unterscheidet und dann alles zusammenschreiben. Eberhard Wadischat legt mit seinem „Leitfaden für professionelles Verhandeln“ ein Kompendium des gesamten Wissensgebietes vor. Wer dieses praktische Lehrbuch liest, erfährt alles über Verhandlung und spart sich viel Zeit und Geld.

2., verb. u. erw. Aufl. 2013, 232 S. (PW, 111) Kt.
36,00 € | ISBN: 978-3-8169-3199-7

Blogthema 6: Machtvoll in jeder Hinsicht: Durchhaltevermögen!

Entwicklung und Vorwärtsbewegung ist das Ergebnis von Durchhaltevermögen.

Sich ein Ziel zu stecken ist eine Sache, dran zu bleiben, um es zu erreichen, ein ganz anderes Format.

Bestes Beispiel: Die guten Vorsätze zum Jahresbeginn.

Warum halten die Vorsätze und Ziele nur so kurz an?

Ein Schlüssel für Durchhaltevermögen ist die emotionale Bindung zum Ziel.

Wann entsteht emotionale Bindung zu einem Ziel? Wann ist das Verlangen, etwas erreichen zu wollen stärker als die emotionale Gegenwehr, die sich bei Hindernissen auftut?

Jeder kennt es: Sie stecken sich ein Ziel, sind begeistert und voller Zuversicht und schon bei nächster Gelegenheit sieht es schon ganz anders aus…