Der Ethikguru der Manager – Pater Prof. Dr. Rupert Lay, ein Porträt

„Handle so, daß du das personale (emotionale, sittliche, soziale, musische, religiöse) Leben in dir und anderen eher mehrst und entfaltest, denn minderst und verkürzt.“ Schon dieses Zitat aus seinem Buch „Ethik für Manager“ zeigt, dass es sich bei Rupert Lay um keinen gewöhnlichen Unternehmensberater, Philosophen, Psychotherapeuten, Theologen und Autor handelt.

Ideen- Scout: August 2013

Diesmal haben wir für Sie die Ausgabe von „Website Boosting“ (Heft Juni 2013) unter die Lupe genommen. Es bringt Ihnen frische Ideen für Social Media und Online-Recruiting, schafft Neueinsteigern Hintergrundwissen und dient Fortgeschrittenen für ein Update. Es darf um die Ecke gedacht werden. Viel Freude mit dem Magazin. P.S. Wir waren beeindruckt davon, dass die Magazinmacher über Personalarbeit schreiben.

Berlin: Kürzere Amtswege für Fachkräfte mit Visum

Fach- und Führungskräfte, die nach Berlin kommen und unter Visumspflicht stehen, können zusammen mit ihren Arbeitgebern aufatmen. Wieder wurden Amtswege gekürzt. Seit Kurzem nimmt der Business Immigration Service (BIS) Visa-Anträge an. Betrieben wird das BIS von der Ausländerbehörde, der Berlin Partner GmbH, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, der Agentur für Arbeit sowie der IHK Berlin. Durch eine gezielte Beratung sollen Antragsverfahren beschleunigt werden.

Microsoft Deutschland: HR-Spitzenfrau löst HR-Spitzenfrau ab

Deutsche Medien und Fachmagazine mussten aus einer Handvoll Meldungen eine kleine Nachricht stricken, mehr Infos gab es auf die Schnelle nicht: Elke Frank folgt ab 1. August 2013 auf Brigitte Hirl-Höfer. Damit hat Microsoft Deutschland einen neuen Senior Director Human Resources und in der Geschäftsleitung des Unternehmens ein neues Mitglied. Medientechnisch ist Frank ein unbeschriebenes Blatt. Das dürfte und sollte sich nun ändern, denn Frauen in Führungspositionen sollten so wie ihre männlichen Kollegen ebenfalls im Rampenlicht stehen.

Aktuelle Zeitarbeitsstatistik: Noch sprechen die Zahlen, noch …

Für Martin Dreyer, Geschäftsführer der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ), ist die Sache klar: Die jüngste Statistik des Statistischen Amtes der Bundesagentur für Arbeit zur Arbeitnehmerüberlassung zeige, dass der Fachkräftemangel nun auch die Zeitarbeit erreicht habe. Tatsächlich sinkt die Zahl der Leiharbeiter. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt das der flauen Konjunktur sowie der fortschreitenden Regulierung der Branche zu. Offen bleibt allerdings, ob sich parallel dazu der Einsatz von Werkverträgen ausweitet. Die statistische Erfassung dessen hatte der Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages erst im Januar 2013 kategorisch abgewiesen. In der Begründung dazu hieß es, dass die Materie zu komplex sei.

Culture-Clash-Comedy: “Hochzeitspolka”

Er wollte in einem Land drehen, das dem westeuropäischen Publikum weniger vertraut sei, sagt Regisseur Lars Jessen über seine Cultur-Clash-Comedy „Hochzeitspolka“. Das Kalkül: Kleine und große Verständnislosigkeiten zwischen Ländern, Berufsgruppen, Generationen, Gesellschaftsschichten und einzelnen Menschen werden spürbarer. Für das Filmteam, aber auch für die Zuschauer. Die Story: Fünf Freunde am Übergang ins Berufsleben. Noch spielen sie in einer Rockband. Bald schon aber ist damit Schluss und einer der Freunde – Frieder – übernimmt in Polen einen Betrieb. Er lebt sich ein, lernt Polnisch, führt seine Mitarbeiter mit Müh und Kniff. Deutschland ist weit weg, seine Freunde auch. Als die aber ungefragt zu seiner Hochzeit am polnischen Dorf auftauchen, läuft das planvolle Leben des jungen Deutschen voll aus dem Ruder.

Es gibt auch vorbildliche Arbeitgeber!

Bei all dem (nicht zuletzt durch die Presse lancierten) Gejammere um die ach so schlimmen, fordernden, fiesen Arbeitgeber möchte ich mit diesem Beitrag aufzeigen möchte, wie es sein kann, wenn ein Arbeitgeber vorbildlich mit dem Burnout-Thema umgeht und so großen Schaden von seinen Mitarbeitern und vom Unternehmen abwendet.

Lesen Sie hier ein Interview mit Sven T. (Name – natürlich – geändert) und seine Burnout-Erfahrungen mit einem Arbeitgeber, wie man ihn sich besser kaum wünschen kann.

Kroatien: Seit 1. Juli 2013 der 28. Mitgliedsstaat im europäischen Bunde

Kroatien war bislang vor allem als Urlaubsdestination bekannt. Das dürfte sich nun ändern. Das Land ist am 1. Juli 2013 in die Riege der Europäischen Union (EU) getreten. Um das neue Mitglied vorzustellen, hatte das statistische Amt der EU Eurostat im vergangenen Juni die wichtigsten kroatischen Wirtschafts- und Sozialindikatoren veröffentlicht. HRM.at stellt einige davon für die Personaler vor; denn gehaltvolle Informationen sind derzeit noch rar.

Jetzt teilnehmen: Studie ‘Personaldiagnostische Testverfahren’

Welche Erfahrungen haben Personalverantwortliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Testverfahren für die Personaldiagnostik gesammelt? Dieser Frage gehen die Netzwerkportale HRM.de, HRM.at und HRM.ch gemeinsam mit der Zeitschrift personal manager nach.

Für Sie gelesen: Resilienz Die unentdeckte Fähigkeit der wirklich Erfolgreichen Von Denis Mourlane

Überall ist von Resilienz die Rede. Das Buch von Denis Mourlane gibt eine gute Übersicht, über die, wie der Autor es bereits im Titel nennt, „unentdeckte Fähigkeit der wirklich Erfolgreichen”. Als Merkmale hoch resilienter Menschen beschreibt er gleich zu Beginn: Sie strahlen Optimismus und Zuversicht aus, sind intelligent und analysieren gründlich Situationen, wirken balanciert, verfolgen Ziele konsequent, sind empathisch und gute Zuhörer und haben Humor. Beim Lesen der detaillierten Erklärungen kam ein Déjà-vu- Erlebnis auf und die Erkenntnisse aus der Motivationstheorie, der Emotionalen Intelligenz, dem Mental- und Achtsamkeitstraining kamen wieder in den Sinn. Vieles von dem altbekannten Wissen bekommt neue Namen und wird zusammengefügt in das Gesamtkonzept: Resilienz. Zu den wesentlichen Fähigkeiten zählt Mourlane: Love it, change it, leave it, Influenceradar, Thought Crafting, Emotionsradar, Eisberge, Denkfallen, Positivity, Achtsamkeit, Connection und Mensch sein.

Soft Issues – hard Benefits Psychosoziale Gesundheitsförderung nützt Mitarbeitern und Unternehmen

Erwerbsarbeit ist der wesentliche Faktor für soziale Gesundheit. Dennoch wird die Anzahl der Menschen, die aufgrund psychischer Erkrankungen frühzeitig einen Pensionsantrag stellen oder für längere Zeit krankgeschrieben sind, von Jahr zu Jahr größer. Wie Gesundheitsmanagement nicht nur zur psychischen Gesundheit des einzelnen Mitarbeiters, sondern auch zum gesunden Unternehmen beitragen kann, zeigt die Erste Bank Group.

OECD nimmt deutschen Kündigungsschutz in die Mangel

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat wieder einmal die Arbeitsmärkte ihrer 34 Mitgliedsstaaten analysiert. Demnach fehlt 48 Millionen Menschen zwischen 15 und 64 Jahren ein Job. Deutsche sind unter diesen anteilig wenig vertreten. Die Bundesrepublik landet nämlich auf Rang drei der erfolgreichsten nationalen Arbeitsmarkträume. Erst im vergangenen Mai hatte die OECD Deutschland für das Jahr 2014 die Vollbeschäftigung vorausgesagt. Der starke Export werde – hieß es damals – die Arbeitslosenquote auf nur fünf Prozent drücken. In deutschen Medien wurde dieser Prozentsatz eifrig diskutiert. Klassischerweise liegt die entsprechende Quote bei drei Prozent.

Mobbing am Arbeitsplatz

Arbeitgeber müssen eingreifen, wenn Kollegen oder Vorgesetzte einen Mitarbeiter mobben. Diese Fürsorgepflicht hat der Oberste Gerichtshof (OGH) in einer neuen Entscheidung detailliert beschrieben.

Befristet oder unbefristet steuerfrei? Taggelder richtig abrechnen

Anfang 2013 startete die Zeitschrift personal manager gemeinsam mit der Steuer & Service Steuerberatungs GmbH eine Webinarreihe zum Thema „Payroll-Check: So stellen Sie sicher, dass Ihre Abrechnung funktioniert“. Das erste Online-Seminar dieser Reihe beschäftigte sich mit der Abrechnung von Reisekosten: Welche Zweifelsfälle bereiten Personalverrechnern Probleme und wie lassen sich diese lösen? Der folgende Beitrag stellt die wesentlichen Punkte vor und erläutert Fragestellungen, die im Webinar auf großes Interesse stießen.

Offen und ehrlich Was Mitarbeiter in der Krise erwarten dürfen

Die Mitarbeiter sind ein wesentlicher Faktor, wenn es um die Krisensicherheit von Unternehmen geht. Sie können Ausgangspunkt von Krisen sein oder diese verschärfen, wenn Arbeitgeber die Kommunikation mit dem Personal vernachlässigen. Eine gute Vorbereitung auf Krisenfälle hilft, im Ernstfall niemanden zu vergessen.

Testverfahren in der Personalarbeit Teil 2: Auswahl und Einsatz

Testverfahren sind ein wichtiger Baustein im diagnostischen Prozess, mit dessen Hilfe Arbeitgeber die Eignung von Bewerbern oder die Potenziale der Mitarbeiter für zukünftige Aufgaben untersuchen können. Ob ein Verfahren die gewünschten Aussagen ermöglicht, hängt entscheidend von der Auswahl des richtigen Instruments ab. Diese Entscheidung ist leider nicht ganz einfach, da die Anwender gute Verfahren ebenso wenig per Augenschein erkennen können wie ein wirksames Medikament. Testanbieter, die wichtige Informationen zurückhalten oder Scheinargumente liefern, erschweren die Auswahl zusätzlich.

Nun auch das IHK-Bildungszentrum Schwerin: Konkurs

Kai Boeddinghaus, Bundesgeschäftsführer des Bundesverband für freie Kammern e.V. Kassel, berichtet in der Xing-Gruppe “Mittelstand und Politik in Deutschland” vom neuesten Konkurs unter den IHK-Bildungszentren in Deutschland. Diesmal hat es Schwerin erwischt. Boeddinghaus mutmaßt, dass es sich bei allen Konkursen nicht um Einzelfälle handelt.

Wann macht Führung krank?

Auf die Führung kommt es an! Führungskräfte können Krankheiten vorbeugen und so die Gesundheit in ihrem Team fördern. Falsches Führungsverhalten kann aber auch zu einer hohen Fluktuation sowie zu Fehlzeiten und zu einer inneren Kündigung führen. Wie aber kann eine Führungskraft – vor allen in der öffentlichen Verwaltung (Ritter ohne Schwert) – auf Lebensqualität, Wohlbefinden, Motivation, Zufriedenheit und ein positives Arbeitsklima einwirken? Ein wichtiger Schritt ist getan, wenn die Einstellung stimmt. Dies ist der entscheidende erste Schritt. Auf eine positive Einstellung kann und muss im Instanzenzug eingewirkt werden. Vor allem hat das Fürsorgeprinzip in der öffentlichen Verwaltung eine lange Tradition, und wenn es gelingt diesen Gedanken wieder stärker in das Bewusstsein von der Leitung bis hin zur Teamführung im operativen Bereich zu revitalisieren, dann ist für das Gesundheitsmanagement weit mehr gewonnen als durch Aktionismus erreicht werden kann.

time4you ist Mitglied des Leonardo Corporate Network!

Die Karlsruher time4you GmbH, führender Anbieter für Personal-, Informations- und Trainingsmanagement, unterstützt als Mitglied des Leonardo Corporate Network den diesjährigen Leonardo European Corporate Learning Award 2013.

Wie Führungskräfte die Überlebensfähigkeit ihres Unternehmens in der Krise sichern

Zum Jahreswechsel 2013 sehen Unternehmen weiterhin unsicheren Zeiten entgegen. Allerdings haben Führungskräfte in Österreich und Deutschland aus der Krise 2008/2009 Lehren gezogen und sind auf eine weitere Verschärfung der wirtschaftlichen Situation in den kommenden zwölf Monaten strukturell und mental vorbereitet. So zumindest lassen sich die Ergebnisse einer aktuellen Studie der osb international interpretieren. Wie reagieren Manager auf Veränderungen und welche Instrumente stehen ihnen zur Verfügung, um die Zukunftsfähigkeit ihres Unternehmens zu sichern? Auf diese Fragen gibt die Erhebung Antworten.

Im Gespräch mit…Nikolaus Franke

Nikolaus Franke leitet das Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Der Hochschulprofessor ist zugleich wissenschaftlicher Leiter des Research Studios eSPARK und des Entrepreneurship Center Network, Akademischer Direktor des Professional MBA für Entrepreneurship and Innovation von TU und WU Wien sowie Leiter der User Innovation Research Initiative Vienna. Für den deutschen Wettbewerb Top-100 analysiert er seit Jahren die innovativsten Unternehmen im Mittelstand.

Innovation und Kreativität sind planbar – aber anders, als Sie denken

Es wird viel getan in Richtung Innovation und Kreativität. Doch leider scheint es, als würde genau dieses Tun dazu führen, dass Unternehmen das Gewünschte nicht erreichen. Oder – um es mit den Worten meines verstorbenen Kollegen Paul Watzlawick auszudrücken: Wenn wir mit einer Aktivität das Gegenteil vom Gewünschten erreichen, sollten wir mal aufhören, sie „zu tun“. Bliebe nur noch die Frage: Was tun wir, was wir nicht (mehr) tun sollten? Und: Was können wir anstatt dessen tun oder lassen?

BYOD erlauben und regeln – Richtlinien für die Nutzung privater Endgeräte am Arbeitsplatz

Abwarten und Tee trinken oder gar ein völliges Verbot sind die schlechtesten Strategien, die Unternehmen beim Thema Einsatz privater Endgeräte am Arbeitsplatz wählen können. Denn im einen Fall laufen die Firmen Gefahr, dass sich Mitarbeiter über das Verbot hinwegsetzen. Im anderen Fall stimmt das Unternehmen durch seine Duldung BYOD konkludent zu, was zu erheblichen Haftungsrisiken führen kann. Den Einsatz privater Geräte zu erlauben und durch Richtlinien zu regeln, ist vor diesem Hintergrund ein besserer Weg. Doch welche Art von Vereinbarung eignet sich? Und welche Punkte sollte diese unbedingt klären?

Bring your own Device: Wie Unternehmen den Einsatz privater mobiler Endgeräte am Arbeitsplatz managen können

Immer weniger Angestellte verbringen ihre Tage von neun bis fünf Uhr im Büro. Die Zukunft gehört flexiblen Arbeitszeiten und -orten, irgendwo zwischen Flughafen, Homeoffice und Café. Auch die Form der Zusammenarbeit ist im Wandel begriffen: Starre Abteilungsstrukturen werden verdrängt durch Projektteams, Teilzeitarbeiter und Freelancer. Mobilität im Arbeitsalltag wird für Unternehmen zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Dieser Paradigmenwechsel erfordert tief greifende Veränderungen in der unternehmensinternen IT-Landschaft.

Apps für HR Aktuelle Lösungen und Trends auf dem Softwaremarkt

Immer mehr Unternehmen fördern den Einsatz mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablet-Computer, um die Reaktionszeiten von Mitarbeitern und Managern zu verkürzen und Prozesse zu beschleunigen. Auch vor der HR-Abteilung macht diese Entwicklung nicht halt. Doch welche Anwendungen gibt es bereits für das Human Resource Management? Und wo liegen die Grenzen ihrer Einsetzbarkeit? Wir haben mit Softwareanbietern über aktuelle Lösungen und die Zukunft des Mobility-Marktes gesprochen.

Gehalt und Kollegen bestimmen Engagement

Die Kollegen haben einen großen Einfluss auf die Motivation am Arbeitsplatz. Doch auch die Bedeutung des Gehalts ist nicht zu unterschätzen, so eine Studie des Softwareunternehmens Sage in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut GfK.

Österreichs Unternehmen verbessern Recruiting

Österreichs große Unternehmen sind in der Personalbeschaffung heute besser aufgestellt als noch vor einem Jahr. Dieses Fazit zieht die Studie „Career’s Best Recruiters“, die seit 2010 die Bemühungen der 1.000 größten Arbeitgeber Österreichs und Deutschlands um die besten Mitarbeiter untersucht. Den aktuellen Ergebnissen zufolge befinden sich die 500 größten österreichischen Betriebe immerhin schon auf dem Niveau, das ihre deutschen Pendants im vergangenen Jahr vorweisen konnten.

Jeder zweite Arbeitnehmer bildet sich nicht weiter

51 Prozent der Erwerbstätigen haben in den vergangenen beiden Jahren an keiner Fortbildung teilgenommen. Zu diesem Ergebnis kommt die zweite „Monster Jobwechsler Studie“ mit dem Schwerpunkt Weiterbildung. Für die Studie befragte das Karriereportal im Oktober und November 2012 insgesamt 1.000 Österreicherinnen und Österreicher, darunter 489 unselbstständig Beschäftigte, zu ihrer Wechselwilligkeit und ihren Erfahrungen mit Weiterbildung.

Erfolgsfaktoren für das Management

Was macht Manager erfolgreich? Laut einer Studie des Beraterzentrums Dorotheergasse (bzd) unterscheiden sich die Erfolgsfaktoren für Manager je nach Hierarchieebene. Die Unternehmensberater befragten in ihrer qualitativen
Erhebung rund 50 Führungskräfte aus dem Top-Management namhafter österreichischer Unternehmen und filterten mithilfe des „Bochumer Inventars“ die „Must-have- Kriterien“ für erfolgreiche Manager heraus.

Bahnbrechende Entscheidung: BAG zieht ganz erhebliche Schranken für Leiharbeit

Im HRM-Newsletter vom 18.02.2013 wurde mit dem Titel “Leiharbeit im Umbruch und am Scheideweg” über die aktuelle Lage der Leiharbeit berichtet. Brandaktuell hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) mit einem Beschluss vom 10. Juli 2013 (7 ABR 91/11) entgegen den beiden Vorinstanzen der Leiharbeit einen ganz empfindlichen “Schlag” versetzt und dabei insbesondere die Rechte der Betriebsräte gestärkt. Der Arbeitsrechtler Dr. Marc Spielberger, Partner von Beiten Burkhardt, erläutert das aktuelle Urteil und zeigt die Konsequenzen für die Praxis der Unternehmen auf.

Ablösung einer Versorgungsordnung

In einer jüngeren Entscheidung (vom 15. Januar 2013, 3 AZR 705/10) hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) Stellung bezogen zu den rechtlichen Grenzen der Ablösung einer Betriebsvereinbarung zur betrieblichen Altersversorgung.

Rente ins Ausland: Die Voraussetzungen

Wer im Ausland arbeitet und lebt, zahlt im Laufe des Berufslebens in verschiedene Systeme der sozialen Sicherheit ein. So unterschiedlich diese sind, eins haben sie meistens gemeinsam: Eine Rente kann nur gezahlt werden, wenn bestimmte Fristen eingehalten und Mindestversicherungszeiten erfüllt werden. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin.

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze – Juli 2013

Kann ein Arbeitnehmer „zum nächstmöglichen“ Termin kündigen? Ist ein Arbeitsvertrag anfechtbar, der um einen Tag zu lang sachgrundlos befristetet wurde? Wem kommt die Beweislast über den Eingang einer Bewerbung zu, die per Mail versandt wurde? Dazu und über viele andere neue Rechtssprechungen informiert Sie unser aktueller Newsstream zum Thema Arbeitsrecht.

(K)Ein blinder Fleck der Finanzverwaltung

Ein Prozess vor dem Landgericht Darmstadt lasst die Finanzverwaltung aufschrecken. Ein Computerspezialist fingiert Steuererklärungen mit Erstattungsansprüchen und reicht diese beim Finanzamt ein. Das Finanzamt erstattet munter die komplette Lohnsteuer. Wie dieser Fall Ihre Lohnbuchhaltung betreffen konnte, beschreibt der folgende Artikel.

Kein Anspruch auf Dank und gute Wünsche: Arbeitszeugnisse

Es liegt in der Natur der Sache, dass Arbeitnehmer versuchen, ein möglichst gutes Zeugnis zu erhalten. Wenn Arbeitgeber alle Wünsche ihrer Mitarbeiter erfüllen, stoßen sie häufig schnell an die Grenzen der Wahrheitspflicht. Daher kommt es vielfach zu Auseinandersetzungen über die Formulierungen des Zeugnisses, die immer wieder auch die Arbeitsgerichte beschäftigen. Das BAG hatte jüngst z. B. wieder darüber zu befinden, ob der Beschäftigte eine sog. Dankes- und Wunschformel im Arbeitszeugnis verlangen kann.

Verbindlichkeit einer Weisung

§§ 297, 315 Abs. 3, 611 Abs. 1,
615 Satz 2 BGB; § 106 Satz 1 GewO

Der Arbeitnehmer ist an eine Weisung des Arbeitgebers, die nicht aus sonstigen Gründen unwirksam ist, vorläufig gebunden, bis ein rechtskräftiges Urteil gem. § 315 Abs. 3 Satz 2 BGB die Unverbindlichkeit der Leistungsbestimmung feststellt.
(Leitsatz des Bearbeiters)

BAG, Urteil vom 22. November 2012 –
5 AZR 249/11

Veranstaltungskalender 2013 / 2014: Fixstarter IRBW Weiterbildung

Das Institut für Relationale Beratung und Weiterbildung veranstaltet vom September 2013 bis Mai 2014 Lehrgänge und Praxisseminare. Sonja Radatz ist die Vorsitzende der Geschäftsführung am IRBW in Wien und Gründerin sowie Chefredakteurin der LO Lernende Organisation, die relationale Zeitschrift für Management und Organisation.

Arbeitsrechtliches Formular- und Verfahrenshandbuch

Von Dr. h.c. Günter Schaub, Dr. Peter Schrader,
Dr. Gunnar Straube, Hinrich Vogelsang,
10. Auflage 2013, Verlag C. H. Beck,
München / mit CD / 796 Seiten / Preis: 89 Euro

Die meisten verbinden den „Schaub“ mit dem Arbeitsrechts-Handbuch, dem Standardwerk für das gesamte Arbeitsrecht. Das nun in 10. Aufl . vorliegende Arbeitsrechtliche Formular- und Verfahrenshandbuch ist die praxisgerechte Ergänzung zum Arbeitsrechts-Handbuch und nimmt hierauf häufig Bezug. Das von Schaub begründete Werk wurde bearbeitet von den bekannten Fachanwälten für Arbeitsrecht Schrader und Straube sowie dem Vizepräsident des LAG Niedersachsen Vogelsang.

Das Relationale Ergebnisgespräch

Wer sichergehen möchte, dass die Ergebnisse auch nachhaltig und umfassend erzielt werden und keine „Ausreden“ präsentiert werden, führt regelmäßig – also einmal pro Monat – Ergebnisgespräche mit seinen Direct Reports.
Dabei geht es nicht nur darum, die „Ernte einzufahren“, sondern auch darum, intensiv an den nächsten Schritten zu arbeiten – in logischer Konsequenz zu den Ergebnissen. Was bedeutet: Wenn die Ergebnisse erzielt wurden, wird
an den nächsten Schritten gearbeitet. Und wenn die Ergebnisse nicht erzielt wurden, wird ebenfalls an den nächsten Schritten gearbeitet. Klar, dass dieses Gespräch monatlich geführt werden muss und nicht nur einmal pro Jahr, wie
dies etwa beim Mitarbeitergespräch der Fall ist.

KPI (Key Performance Indicator)

Wer an 10 oder noch mehr „Zielen“ gemessen wird, tut sich schwer, diese in ihrer Gesamtheit (!) zu erreichen – nicht nur, weil sie teilweise sogar einander widersprechen. Abgesehen davon, dass diese Ziele meist keine Ergebnisse, sondern klare Handlungsvorgaben darstellen, deren Zweck (wenn überhaupt) erst eine Hierarchiestufe höher deutlich wird, tut sich der Betreffende in einer solchen Welt recht leicht, zu formulieren, dass sich „das eine oder andere nicht ausgegangen ist“. Relationales Denken basiert daher auf einem oder maximal 2 – 3 KPIs, welche den ergebnisorientierten Erfolg relativ klar nachweisen.

Wie eine kraftvolle Positionierung entsteht

Wie entsteht eine kraftvolle Positionierung? Wie kann in der Praxis das Organisationskonzept entwickelt und dem Unternehmen präsentiert werden? Im ersten Teil ihrer Serie „Relationale Unternehmensgestaltung in der Praxis“ stellt Marianne Herzog, kaufmännische Geschäftsführerin der Berndorf Band Engineering GmbH (Anlagenbau), dar, wie sie an die Thematik herangegangen ist – und welche Erkenntnisse sie gewonnen hat.

Lernziel „Unternehmerisch denken und handeln“

Unternehmerisch denkende und eigenverantwortlich handelnde Mitarbeiter – das wünschen sich viele Unternehmensführer. Offiziell! Doch faktisch befürchtet manch obere Führungskraft: Wenn jeder Mitarbeiter einfach macht, was er
für richtig hält, bricht in unserem Betrieb das Chaos aus.

Keine Chance für „Es ist sich nicht ausgegangen“: Die Relationale Vertriebsbegleitung in der Praxis

Einer Vertriebsleiterin mit 8 Gebieten im Portfolio geht es ähnlich wie vielen ihrer Kollegen: Der Druck wird immer größer, gesichert die vorgegebenen Ergebnisse zu erreichen, allerdings scheinen die Mechanismen für den Erfolg nicht mehr so zu funktionieren wie früher. Da hilft es auch nichts, selbst „Hand anzulegen“ – es geht um eine Neustrukturierung des eigenen Jobverständnisses, des Bereichs, der Kunden- und Vertriebsarbeit, der Befähigung der Direct Reports. Gewöhnliche „Seminare“ passen zu dieser Aufgabe nicht – sollte doch alles zugleich und vor allem in der täglichen Praxis der Vertriebsleiterin verändert gelebt werden. Mit der Relationalen Vertriebsbegleitung hat Sonja Radatz für solche Situationen ein gänzlich neues Instrument entwickelt, das die Vermittlung Relationalen Denkens on the job mit dem erfolgreichen Leben des Neuen in allen Facetten eines Vertriebsverantwortlichen auf einfache Art und Weise verbindet.

Führungskräfte müssen nicht pampern

Führungskräfte sind weder Kindergärtner noch Seelendoktoren, sondern Ergebnisverantwortliche in Wirtschaftsorganisationen. Das ist ihr Fokus. Mitarbeitende haben sich freiwillig und gegen Gehalt dazu verpflichtet, dabei zu
helfen. Das aktuelle Missverständnis: Unternehmen und Führungskräfte seien dazu da, Mitarbeitende in ihrer Gesamtpersönlichkeit zu umsorgen und eine glückliche Lebensführung zu ermöglichen.

Hybride Arbeit & das Mythologem der Zahlen

Der Arbeitsmarkt pflegt eine neue Ästhetik: Arbeit hat eine hybride Funktion angenommen. Während die Antike noch das Tätigkeitsfeld der Muße kannte, die sich deutlich von der Arbeit unterschied, wird in der Postmoderne gearbeitet – immer und überall. Dabei folgen wir, so Josef Oberneder, dem Mythologem der Zahlen – der Rhetorik unserer Zeit, die uns die Steuerbarkeit und Beschreibbarkeit von Systemen über Zahlen vermittelt – so als könnten komplexe Organisationen und Systeme gesteuert werden über Kennzahlen und die dazugehörigen Indikatoren.

Widersprüche auflösen – intelligente Lösungen suchen

Wer Entscheidungen treffen muss oder möchte, trifft regelmäßig auf Widersprüche, die uns an die Grenzen der Logik führen. Wir können an diesen Widersprüchen verzweifeln, uns mit ihnen aussöhnen oder nach intelligenten Lösungen suchen. Gerade letzteres scheint uns oftmals unmöglich. Dabei sind die Auflösung von Widersprüchen und die Suche nach intelligenten Lösungen weniger komplex als man denkt: „Das kann sogar spielerisch gelingen. Dazu gibt es einige Regeln und Prinzipien, die sehr nützlich sind und die jeder kennen sollte“, meinen Heinz Peter Wallner und Prof. Kurt Völkl.

Es ist sich halt nicht ausgegangen…!!??

Wie oft haben wir die Ausreden in Unternehmen, im Führungskontext schon gehört – „Es ist sich halt nicht ausgegangen“, „Wir haben alles versucht, aber der Markt…“, „Wir hätten gerne die Ergebnisse erbracht, aber…“, „Wenn xx
nicht gewesen wäre, dann hätten wir die Erwartungen erfüllt“ und so weiter und so fort. Sonja Radatz räumt mit all diesen Ausreden nachhaltig auf – stellt dabei aber auch klare Forderungen an die Führung.

Ist es sich schon wieder „nicht ausgegangen“? Schade aber auch…

Vor 6 Monaten – Herr Maier erinnert sich noch ganz genau – lag es am Markt. Ein Kunde war abgesprungen,so etwas kommt vor. Klar, dasses einige Zeit dauern würde, bis ein neuer Kunde gefunden werden konnte. Es konnte von ihm ja nicht erwartet werden, dass er im Dauerstress dieser Abteilung Plan B und C entwickeln würde, wenn Plan A doch so vielversprechend ausgesehen hatte…

BRICS+ für Top-Managerinnen aus Europa – AAP Global Business Learning Program

Das AAP Global Business Learning Program sucht Umfrage-TeilnehmerInnen (bis Ende Juli 2013) sowie Sponsoren, die sich in Talentförderung, Diversity und Gender Equality einen Namen machen möchten. Das AAP Global Business Learning Program ist eine deutsch-britische Kooperation mit Wurzeln in und Verbindungen nach Indien, Brasilien und Afrika.

Lernen in China: Einer spricht – alle hören zu. Und wer kann dann was?

Der Sender Deutsche Welle strahlte in 2012 einen Beitrag zur Fachkräfterekrutierung in China aus. Dieser wie auch andere Medienberichte zeigen: In China müht man sich ebenfalls, qualifiziertes Personal zu finden. Wie hierzulande ist die forcierte Schulung und Entwicklung von Mitarbeitern und Lehrlingen der Königsweg. Doch europäische Führungs- und Ausbildungskräfte müssen dazu ein paar Hürden überwinden. Die gute Nachricht: Sie treffen auf ausdauernde und neugierige Lerner.

Kroatien: Seit 1. Juli 2013 der 28. Mitgliedsstaat im europäischen Bunde

Kroatien war vielen Deutschen bislang vor allem als Urlaubsdestination bekannt. Das dürfte sich nun ändern. Das Land ist am 1. Juli 2013 in die Riege der Europäischen Union (EU) getreten. Um das neue Mitglied vorzustellen, hatte das statistische Amt der EU Eurostat im vergangenen Juni die wichtigsten kroatischen Wirtschafts- und Sozialindikatoren veröffentlicht. HRM.de stellt einige davon für die Personaler vor, die in Kroatien Fachkräfte suchen; denn gehaltvolle Informationen sind derzeit noch rar.

Ein Gruppen-Coaching-Programm auf Vorstandsebene

Lernwege und Lernräume für das Top-Management

Selten findet sich die Unternehmensspitze im ernsthaften Entwicklungsdialog als Gruppe unter sich. Jour Fixes, Strategiemeetings, Aufsichtsratssitzungen sind ihre Kooperationsräume. Es ist den Involvierten bewusst, sie könnten effektiver, wirkungsvoller, nachhaltiger zusammenarbeiten und sich selbst noch besser einbringen, wenn sie sich Zeit für sich selbst und füreinander einräumten. Daher hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten Gruppen-Coaching als besonders wirksames Führungskräfteentwicklungsformat entwickelt.

Gruppen-Coaching mit Methodenmix

Ein Gruppen-Coaching mit Architektur oder ein Entwicklungsprogramm mit Gruppen-Coaching-Format – die österreichische OMV Gas & Power GmbH setzt bei der Entwicklung ihrer Nachwuchskräfte auf die Vernetzung der Teilnehmer, auf Reflexion durch Coaching und auf unternehmensrelevante Lerninhalte. Sie bot ihrem Nachwuchs von 2008 bis 2011 ein Gesamtprogramm, das die persönliche Entwicklung ins Zentrum stellte.

Das Whitepaper steht zum Download unter: http://www.usp-d.com/whitepapers/gruppen-coaching-mit-methodenmix/

Vertrauenskultur als Beitrag zum Unternehmenserfolg

Dieses White Paper zeigt auf, wie sich die aktive Arbeit an einer Vertrauenskultur wirksam gestalten lässt und auf den operativen und strategischen Geschäftserfolg auswirkt. Wir beleuchten Hintergründe, Kulturanalyse und Arbeitsansätze zur Herstellung von Vertrauen.

Das Whitepaper steht zum Download unter: http://www.usp-d.com/whitepapers/vertrauenskultur-als-beitrag-zum-unternehmenserfolg/

Die BGM-Impulsveranstaltungen 2013: BGM Check-in – Vom Wissen zum Tun

Von Juli bis August 2013 bietet die TerraSana LIFE AG interessierten Personalern und Führungskräften BGM-Impulsveranstaltungen in Stuttgart/ Böblingen, Düsseldorf, Hamburg und Berlin an. Die Events stimmen unter anderem ein auf die im November in München statt findende Abschlussveranstaltung mit der Preisverleihung des TOP-Gesundheitsmanagement-Awards. Teilnehmer können die Gelegenheit ergreifen, um sich auch über das innovative Bewertungsmodell (IBGM-Modell) des Awards zu informieren. HRM.de hat dazu einige Infos vorab eingeholt.

Entscheidungsabläufe im Team steuern

Für die Motivation im Team ist es wichtig, transparente Entscheidungen zu treffen. Je mehr Transparenz im Team geschaffen wird, desto eher wird es einen gemeinsamen Weg gehen. Doch nicht alles kann in einem Team gemeinsam entschieden werden, z.B. ist das zur Verfügung stehende Budget in den meisten Fällen eine vorgegebene Größe.

Kostenfreies Business-Knowhow und Handreichung für Mitarbeiter: Huber Verlag für neuen Medien gibt 8. Industrie-Kompendium heraus.

Für alle Personaler der Industrie: Das Standard-Kompendium zu den prämierten Industrie-Lösungen des Jahres 2013/2014 ist nun erschienen, auch als kostenloses, downloadbares e-book. Wir empfehlen die Weitergabe des Werks. Mitarbeitern in Forschung und Entwicklung sowie Produktmanagement zeigt die „Industrie-Bestenliste“, wohin die Trends in der Industrie gehen, welche technologischen Schallmauern wieder einmal genommen wurden und welche Unternehmen sich als Innovatoren profilieren können. Die HR Business-Partner unter den Personalern stärken mit der Lektüre ihr Business-Knowhow.

Freitags Student sein: Humboldt-Universität Berlin lädt Personaler zur Vorlesung. Kostenfrei & von HRM.de empfohlen

Akademische Luft genießen nach einer vollen Arbeitswoche, mit jungen Studenten die Bank teilen, HR-Themen abseits des Mainstreams fundiert erarbeiten, HR-Wissen vertiefen. Die Humboldt-Universität tritt seit Jahren als starker Partner des HRM auf, indem sie für einen jährlichen Review mit spannenden Personalern HR-Themen auf hohem akademischem Niveau erarbeitet und ihre begleiteten Talente und Experten ans Pult einer eigenen Ringvorlesung bittet. HRM.de-Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Lernen in China: Einer spricht – alle hören zu. Und wer kann dann was?

Der Sender Deutsche Welle strahlte in 2012 einen Beitrag zur Fachkräfterekrutierung deutscher Unternehmen in China aus. Dieser wie auch andere Medienberichte zeigen: In China müht man sich ebenfalls, qualifiziertes Personal zu finden. Wie hierzulande ist die forcierte Schulung und Entwicklung von Mitarbeitern und Lehrlingen der Königsweg. Doch deutsche Führungs- und Ausbildungskräfte müssen dazu ein paar Hürden überwinden. Die gute Nachricht: Sie treffen auf ausdauernde und neugierige Lerner.

Fachkräfterekrutierung nach der Abwanderungswelle: Ostdeutsche – wo seid ihr?

Der Fachkräftemangel fördert in Unternehmen einmal mehr den Blick ins Ausland: Wer studiert an italienischen Universitäten, was gibt´s Neues vom Arbeitsmarkt in Belgien? Aber auch national schaut man sich um, und da fällt der Blick westdeutscher Firmen auf den ostdeutschen Arbeitskräftemarkt. Konkret: Baden-Württemberger reisen beispielsweise zu sächsischen Bildungseinrichtungen, um für sich zu werben. Doch von welchem Erfolg sind solche Anstrengungen gekrönt? Derweil zieht´s viele Ostdeutsche wieder heim. HRM.de hat nachgefragt: Ostdeutsche Fachkräfte – wo seid ihr? Ein Panorama.

BRICS+ für Top-Managerinnen aus Europa AAP Global Business Learning Program

Das AAP Global Business Learning Program sucht Umfrage-TeilnehmerInnen in Deutschland (bis Ende Juli 2013) sowie
Sponsoren, die sich in Talentförderung, Diversity und Gender Equality einen Namen machen möchten. Das AAP Global Business Learning Program ist eine deutsch-britische Kooperation mit Wurzeln in und Verbindungen nach Indien, Brasilien und Afrika.

Abschied von der Insel. Wenn internationale HR-Arbeit im eigenen Unternehmen gesellschaftspolitische Gräben aufreißt

Personalarbeit internationalisieren – wer denkt sich seine Mitarbeiter da nicht in Bangkok oder sein Werk aus Münster in der Türkei. Postkarten und interkulturelle Kurse inklusive. Es geht auch andersherum. Im Mai 2013 rauschte es im Blätterwald, als BMW-Personalchefin Milagros Caiña-Andree in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verkündete, dass Deutschland ein Einwanderungsland werden müsse. Sinngemäß setzte sie nach: Wenn Deutschland seinen Fachkräftemangel durch ausländische Arbeitskräfte aufwiege, dann müssten auch betroffene Länder aufgrund des verursachten Talenteschwundes einen Nutzen haben. Diese klaren Worte zeigen einmal mehr, dass es zwischen erfolgreichen Deutschen und weniger erfolgreichen Europäern offenbar rumort. ¬Stichwort: Niedrige Löhne – satter Wettbewerbsvorteil. Fazit: Wer Personal ins Ausland entsendet oder von dort anwirbt, sollte um die gesellschaftspolitische Dimension dessen wissen.

Gleichgewicht und Lebensqualität

Erst wollte ich die Worte Work-Life-Balance und Burnout verwenden, doch sie scheinen mir mittlerweile ziemlich abgegriffen. Vermutlich hat es damit zu tun, dass ich momentan noch eher wenige Menschen kenne, die das leben. Außerdem werden Worte oft verwendet ohne zu wissen was sie bedeuten und auch ohne den Wunsch, die missliche Situation zu verändern. Da fehlt die Authentizität und so sind es nur leere Worte.

Herausforderung Peronalarbeit

Personaler haben kommunikative Defizite. Wie anders ist die Botschaft des letzten DGFP-Kongresses zu verstehen, die besagt, dass Kommunikation die komplexe Herausforderung der zukünftigen Personalarbeit sei.