„Personaler haben einen Hang zum Menschenmachen“

Reinhard K. Sprenger gehört zu den profiliertesten Führungsexperten im deutschsprachigen Raum. Der Trainer und Berater für Personalentwicklung studierte Philosophie, Psychologie, Betriebswirtschaft, Geschichte
und Sport in Bochum und Berlin, bevor er 1985 in
Philosophie promovierte. Später arbeitete er als Leiter
Personalentwicklung und Training für das Unternehmen
3M in Deutschland. Heute stellt er in seinen Seminaren,
Vorträgen und Büchern zahlreiche Glaubenssätze der
Personalentwicklung in Frage. Reinhard K. Sprenger lebt in Essen, Deutschland, und Santa Fe, USA.

„Viele Audits gehen nicht auf die Realität der Unternehmen ein“

Waldemar Pelz, Professor für internationales Management und Marketing an der Fachhochschule Gießen-Friedberg und Leiter des Instituts für Management-Innovation, hat untersucht, welche Anforderungen Unternehmen an Management Audits stellen. Mit seinen Mitarbeitern führte er Ende 2006 strukturierte offene Interviews mit 26 Personalverantwortlichen aus DAX-Unternehmen, darunter Leiter der Personal- und Führungskräfteentwicklung sowie Personalleiter.

Schwarzer Tag für Führungskräfte – Was bringen Management Audits?

Wenn das Unternehmen zum Audit bittet, schlagen in der Führungsetage die Emotionen hoch. Management Audits sind umstritten. Kritiker ziehen die Aussagekraft des Instruments in Frage und befürchten, dass die Ergebnisse meist schon im Vorfeld feststehen. Unternehmen, die ein Management Audit planen, müssen sich den Vorwürfen stellen.

Wie Procter & Gamble die Motivation seiner Mitarbeiter fördert

Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble investiert gezielt in die Leistungsbereitschaft seiner Mitarbeiter. Mit „Employee-Well-Being“ und „Power for You“ hat P&G zwei Programme ins Leben gerufen, die besondere Leistungen belohnen und Arbeitsbedingungen optimieren sollen. Außerdem setzt P&G auf die Arbeit seiner Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter fördern, aber auch fordern.

„Das einzig legitime Ziel von Führung kann nur Selbstführung sein“

Reinhard K. Sprenger, Managementtrainer und Fachbuchautor, gehört zu den profiliertesten und streitbarsten Führungsexperten im deutschsprachigen Raum. Im Gespräch mit dem personal manager erklärt er, wie Leistung entsteht und nach welchen Führungstypen Unternehmen Ausschau halten sollten.

„Führen heißt, den Menschen ihren Wert und ihr Potenzial zu zeigen“

Der Autor, Berater und Trainer Stephen R. Covey gehört laut Time Magazine zu den einflussreichsten Amerikanern seiner Zeit. Bekannt wurde er durch seinen Bestseller „Die 7 Wege zur Effektivität“, der sich mehr als 15 Millionen Mal verkaufte und in 38 Sprachen erhältlich ist. 1985 gründete er das Trainings- und eratungsunternehmen FranklinCovey, das heute in 144 Ländern der Erde vertreten ist. Mit dem personal manager sprach der Vater von neun Kindern über Führung und Motivation.

Lohn nach Leistung: Anreiz oder Motivationskiller?

Variable Vergütungsmodelle sollen Leistung und Motivation der Mitarbeiter steigern. Oft erreichen sie jedoch das Gegenteil. Vor allem dann, wenn die Kriterien und Prozesse der Leistungsbeurteilung nicht transparent sind.

Karriere in Projekten Neues Laufbahnmodell bei Siemens

Mehr als die Hälfte seiner Geschäfte realisiert Siemens bereits in Projekten. Ein professionelles Projektmanagement ist daher für den internationalen Konzern ein Muss. Dabei geht es nicht nur darum, die Methoden der Projektsteuerung zu optimieren. Die Personalentwicklung muss zudem die Mitarbeiter in die Lage versetzen, Projekte kunden- und ergebnisorientiert umzusetzen. Siemens hat eine eigene Projektlaufbahn etabliert, um den wachsenden Bedarf an qualifizierten Projektmanagern zu decken.

Mitarbeiter im Ausland schützen

Immer mehr Unternehmen entsenden Mitarbeiter ins Ausland. Die Expatriates arbeiten häufig in „sicherheitskritischen“ Staaten, in denen die Gefahren durch Terroranschläge, Entführungen und Überfälle, aber auch durch Krankheiten wie SARS oder Naturkatastrophen größer sind als in Europa. Unternehmen können ihre Mitarbeiter schützen.

Personalmanagement für krisenrobuste Organisationen

Im 21. Jahrhundert müssen sich Unternehmen neben marktbedingten Turbulenzen zunehmend auch gegen zerstörerische Krisen wappnen. Wirtschaftskriminalität, Computerviren, Terroranschläge und Seuchen können Konzernen erhebliche Schäden zufügen. Globalisierung und Medialisierung fördern die Verbreitung lokaler Probleme. Beispiele wie Lufthansa und Continental AG zeigen, wie sich Organisationen zunehmend flexibel auf veränderte Umfeld- und Marktbedingungen einstellen.

Was Unternehmen von Anti-Terror-Einheiten lernen können

Wolfgang Bachler leitete fünf Jahre lang das Sondereinsatzkommando Cobra, das 1978 als Antwort auf den internationalen Terrorismus gegründet wurde. Unter seiner Führung entwickelte sich das österreichische Sondereinsatzkommando zu einer der besten Spezialeinheiten der Welt. Seit 2004 arbeitet der gebürtige Tiroler als Trainer, Berater und Universitätslektor. Mit seinem Unternehmen bachler&partners gehört er dem Krisenforum an, einem Zusammenschluss von Beratungsunternehmen, die sich auf Krisenmanagement spezialisiert haben.

Arbeiten mit Großgruppen. Erfahrungen der Österreich Werbung

Immer mehr Unternehmen treiben Veränderungsprozesse durch Großgruppenveranstaltungen voran. Schlagworte wie „Zukunftskonferenz“ und „Open Space“ klingen viel versprechend. Doch was bewirken diese Methoden auf lange Sicht? Die Erfahrungen der Österreich Werbung zeigen Chancen und Grenzen von Großgruppenveranstaltungen auf.

Unternehmenskulturen in aller Munde

„Das Einzige, was an einem Unternehmen nicht kopierbar ist, sind die Beziehungen zu den Mitarbeitern“, ist Nicole Kobjoll überzeugt. Die Jungunternehmerin vom Schindlerhof gab auf der jetzt eröffneten Fachmesse PERSONAL2007 in Stuttgart Einblick in die „Spielkultur“ des renommierten Tagungshotels, in der unter anderem die „Ich-Aktie“ Bedeutung hat: Jeder Mitarbeiter kann mit positiven Verhaltensweisen seinen persönlichen Kurswert steigern. „Wir haben das System vor drei Jahren eingeführt und es wurde begeistert angenommen, bilanziert die Hotelfrau. Neben dem fortlaufenden Vortragsprogramm, zu dem Nicole Kobjoll ihren stark nachgefragten Beitrag leistete, präsentiert die PERSONAL2007 bis Mittwoch 200 Aussteller aus den Bereichen Personalsoftware, Zeiterfassung, HR-Dienstleistungen und Beratung sowie Weiterbildung und Training.

Humoristischer Grenzgänger: Ali Wichmann von „Scharlatan – Theater für Veränderung”

Seit über 20 Jahren ist er mit der Kommunikationsplattform Unternehmenstheater aktiv: Ali Wichmann gründete 1985 mit seinem Kompagnon Deed Knerr das Scharlatantheater. Der gelernte Maschinenschlosser, ehemalige Philosophiestudent und Schauspieler fungiert bei den Scharlatanen als Geschäftsführer, Regisseur, Schauspieler und Trainer. Er berichtete uns, was Unternehmenstheater bedeutet und in Unternehmen auslöst und was das mit Kreativität zu tun hat.

Stephan Scholtissek: Stromland

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hat uns eine verkehrte Welt vor Augen geführt: Die als verkopft und defensiv geltende deutsche Mannschaft entwickelte plötzlich Spielfreude, während Favoriten wie Brasilien oder Argentinien nicht mit den ihnen nachgesagten Attributen überzeugten. Wäre die deutsche Mannschaft ein Land, so hieße es wohl Stromland – wie der erste Roman von Stephan Scholtissek. Der Sprecher der Geschäftsführung von Accenture Deutschland lässt darin den Innovationsmanager Sven nach zwanzigjähriger Abwesenheit in seine Heimat Stromland zurückkehren und staunen. Das Land der verbiesterten Neinsager und Grübler, das Sven wegen der dort vorherrschenden Apathie verlassen hatte, erlebt nunmehr einen furiosen Neubeginn.

Kreativität – Wie Personaler kreatives Potenzial erkennen und es im Unternehmen fördern

Eine gute Ausbildung ist das eine – erlerntes Wissen auch in die Praxis umzusetzen das andere. Die Umsetzung von Wissen erfordert ein hohes Maß an mentaler Mobilität. Diese schrieb der Kreativitätsexperte Richard Florida bereits im Jahr 2002 der „kreativen Klasse” zu. Er kam in seinem Buch „The Rise of the Creative Class” zu dem Ergebnis, dass Kreativität als Standortfaktor entscheidend zum ökonomischen Erfolg einer Region beiträgt, da Kreativität die Quelle jeglicher Innovation sei. Da verwundert es nicht, dass nun auch Bundeskanzlerin Angela Merkel den „kreativen Imperativ” ausgerufen hat. „Es gibt in unserer Zeit die unbedingte Notwendigkeit – man kann fast sagen, den Zwang – zum Kreativen”, erläuterte sie auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos ihre Vorstellung vom Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft.

Mitarbeiterbefragung nach Maß: Wie sich der Handelskonzern Würth seine Befragungsmethode schneiderte

Auf den ersten Blick hat die Firma Adolf Würth ein Problem: Ihr Kerngeschäft ist der Handel mit Produkten, die dem Durchschnittsverbraucher nur ein müdes Gähnen entlocken: Schrauben und Dübel in allen erdenklichen Variationen – Marketingexperten bezeichnen so etwas gern als „unsexy“. Dennoch müssen die Mitarbeiter von Würth das unspektakuläre Sortiment im Direktvertrieb erfolgreich verkaufen. Trotz dieser schwierigen Aufgabe steht das Unternehmen sehr gut da: Mit weltweit mehr als 54.000 Mitarbeitern, von denen rund die Hälfte im Vertrieb arbeitet, erzielt der Handelskonzern wie in den vergangen Jahren auch zweistellige Umsatzsteigerungen. Welches Geheimnis steckt hinter dem erfolgreichen Unternehmen mit Hauptsitz Künzelsau im Hohenlohekreis?

Dos and Don´ts für eine erfolgreiche Mitarbeiterbefragung

Mitarbeiterbefragungen können die Organisationsentwicklung voranbringen. Das Instrument birgt jedoch auch viele Fallstricke. Prof. Dr. Walter Bungard vom Lehrstuhl für Wirtschaft- und Organisationspsychologie der Universität Mannheim unterstützt seit Jahren international agierende Unternehmen bei der Organisation multinationaler Befragungen.

Onlinegestütztes Bewerbermanagement

Onlinebewerbungen sind mittlerweile Standard.Mit repräsentativen Karriereseiten und Eingabeformularenfür Bewerber sind die Möglichkeitenfür ein erfolgreiches e-Recruiting jedoch nochlange nicht ausgeschöpft.Erst durch eine vollständige Abbildung aller Bewerbungsprozessewird eine flüssige, transparente undzeitnahe Bearbeitung aller Bewerbungen möglich.Verschaffen Sie sich durch den Einsatz einesumfassenden Bewerbermanagementsystemsden entscheidenden Vorteil wenn es darum geht,die besten Arbeitskräfte für Ihr Unternehmen zugewinnen. Wir bieten Ihnen eine bewährte Lösungund umfangreiche Erfahrung durch viele tausenderfolgreiche Bewerbungsabwicklungen.

Wie kann ich einen neuen Termin erstellen?

Öffentliche Termine werden nur noch von der Redaktion von HRM.ch eingestellt. Wenn Sie einen Termin vorschlagen möchten, so schreiben Sie bitte eine mail an termine@HRM.ch.

Online-Rekrutierung im Vorwärtsgang – Recruiting Trends 2007: Erstmals elektronische Bewerbungen in

Online oder Print? Das ist die Frage, die sich Bewerber noch immer stellen. Doch die Präferenz verschiebt sich weiterhin in Richtung elektronische Bewerbungsunterlagen: Den Recruiting Trends zufolge wünscht sich die Mehrheit der Personalverantwortlichen Online-Bewerbungen und die Kandidaten kommen erstmals diesem Wunsch mehrheitlich entgegen. Laut der Studie, die das Online-Karriereportal Monster Worldwide gemeinsam mit den Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg erstellt hat, steigt auch der Anteil der Online-Stellenausschreibungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozentpunkte.

Mitarbeiter fragen gefragt

Das Instrument Mitarbeiterbefragung hat in Personalabteilungen und Chefetagen an Akzeptanz und strategischer Relevanz gewonnen: Rund zwei Drittel der Unternehmen führen zumindest alle zwei Jahre eine Befragung durch. Zu diesem Ergebnis kommen die Managementberatung Hewitt Associates und Kienbaum in der gemeinsam veröffentlichten Studie „Mitarbeiterbefragungen – Die Trends 2007“. Im Rahmen der im Januar 2007 veröffentlichten Untersuchung befragten die beiden Unternehmensberatungen insgesamt 90 Großkonzerne und mittelständische Unternehmen – 37 davon aus Deutschland, 24 aus Österreich und 29 aus der Schweiz.

Vergütungsschlager Weiterbildung

Um dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen, bilden einige Unternehmen verstärkt ihre eigenen Mitarbeiter weiter und schließen damit Kompetenzlücken im Unternehmen. Eine aktuelle Studie von Mercer HR Consulting zum Thema Gesamtvergütung ergab, dass Weiterbildung auch als Vergütungsbestandteil eine zunehmende Rolle spielt.

Administration statt Strategie: Aktuelle HR-Strategie-Studie von Kienbaum

In den vergangenen Jahren war Personalarbeit zumeist mit Personalabbau und Mitarbeiteraustritt verbunden. Dank der positiven wirtschaftlichen Entwicklung stehen derzeit anderere Aufgaben wie Kompetenzmanagement, Vergütung, Performance Mangagement oder Personalplanung im Fokus. Gefragt ist der Personaler als Change Agent und Managementpartner. Doch werden die Personalverantwortlichen bereits ihrer neuen Rolle gerecht?

Blogs für das Personalmanagement

Was glauben Sie, wie viele Blogs es gibt? Sie wissen es nicht? Dann sind Sie nicht allein, denn die Frage lässt sich nur schwer beantworten. Einen guten Anhaltspunkt bietet die Technorati-Datenbank, die derzeit rund 70 Millionen Blogs führt. Wie viele davon für Personalmanager von Interesse sind, ist eine ebenso knifflige Frage. Anstatt Sie zu beantworten, haben wir zehn Blogs ausgewählt, die wir Ihnen kurz vorstellen.

Blogs für das Personalmanagement ….

Was glauben Sie, wie viele Blogs es gibt? Sie wissen es nicht? Dann sind Sie nicht allein, denn die Frage lässt sich nur schwer beantworten. Einen guten Anhaltspunkt bietet die Technorati-Datenbank, die derzeit rund 70 Millionen Blogs führt. Wie viele davon für Personalmanager von Interesse sind, ist eine ebenso knifflige Frage. Anstatt Sie zu beantworten, haben wir sechs Blogs ausgewählt, die wir Ihnen kurz vorstellen …….

Enterprise 2.0

Der Begriff Web 2.0 hat in den Medien ein starkes Echo erzeugt. Aufgrund dieser Web 2.0-Welle liegt die Vermutung nahe, dass es sich um etwas ganz Neuartiges handelt. Doch weit gefehlt: Weblogs und Wikis gibt es schon seit Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Warum der Rummel um das Web 2.0 dennoch Aufmerksamkeit verdient, verdeutlicht Jürgen Schiller García in seinem Buch „Enterprise 2.0“.

Unternehmen 2.0

Training on the Job – das verstehen viele Personalverantwortlichen als ganzheitliche Personalentwicklung, die die Handlungsfähigkeit und Handlungsbereitschaft von Mitarbeitern einbezieht. Ziel ist es die Mitarbeiter kompetenzorientiert zu fördern, so dass sie in neuartigen, offenen Problemsituationen kreativ handeln können. Mit dem Web 2.0 steht dem Personalmanagement dafür ein neues Instrument zur Verfügung, das auch in der Unternehmenskommunikation und beim Wissensmanagement vorteilhaft sein kann.

Personalstrategien als Schlüssel zum Erfolg

Innovative Unternehmen arbeiten normalerweise nicht mit IT- oder Marketingansätzen aus den 1960er Jahren. In vielen Personalabteilungen ist dies Realität, wird jedoch auf Dauer die Existenz der Unternehmen gefährden. Denn Firmen benötigen fundierte Personalstrategien, wenn sie ihre Ziele auch in Zukunft erreichen möchten.

Buch: “Employability Management. Grundlagen, Konzepte, Perspektiven” (1)

Sie müssen als Personalverantwortlicher einen großen Stellenabbau durchführen und suchen nach Konzepten, um die Beschäftigungsfähigkeit
der betroffenen Belegschaft zu erhöhen. In diesem Fall wird die Lektüre Ihre Erwartung kaum erfüllen. Jedoch bietet sie eine Vielzahl interessanter Aussagen, die zum Nachdenken anregen.

Buch: “Employability Management. Grundlagen, Konzepte, Perspektiven” (2)

In einer sich immer rascher ändernden Arbeitswelt können nur Arbeitnehmer bestehen, die bereit sind, sich den stets neuen Arbeitsbedingungen anzupassen. Diese Erkenntnis stellt die Basis des Buches „Employability Management – Grundlagen, Konzepte, Perspektiven“ dar. Wie aktuelle Wirtschaftsdaten belegen, können weder Matura noch Studium als ausreichende Voraussetzung für einen sicheren Job gelten. Qualifizierte Zusatzausbildungen gewinnen somit an Bedeutung. Es ist Aufgabe der Arbeitnehmer, ihr Wissen und ihre Kompetenzen laufend aufzufrischen; denn nur so verlieren sie nicht den Anschluss und bleiben beschäftigungsfähig.

Mitarbeiter vernetzen: Web 2.0 bei IBM

Was der Flurfunk im realen Leben, das sind Social Networks im Internet. Gleichgesinnte treffen sich dort, um über Ihre Interessen zu sprechen und ihre Erfahrungen oder Dokumente auszutauschen. Neu daran ist nicht, dass sich Menschen über Arbeit und Privates austauschen. Geändert hat sich vielmehr die Offenheit des Austauschs: Während sich Mitarbeiter früher in der Küche oder im Flur trafen und dabei unter sich blieben, „tratschen“ sie nun öffentlich. Für Unternehmen kann das von Vorteil sein, wie das Beispiel IBM beweist.

Risiko oder Chance: Personalmarketing im Web 2.0

Nach der Generation Praktikum ist nun von der Generation Web die Rede. Auch wenn Fernsehen, Radio und Zeitungen für junge Menschen nach wie vor eine große Rolle spielen, eines ist sicher: Das Internet legt im Kampf um Medienaufmerksamkeit weiter zu. Viele Deutsche sind mehrere Stunden pro Tag online. Beispielsweise auf der Seite www.lokalisten.de, einer der zurzeit angesagtesten Community-Plattformen. Dort verabredet sich die Generation Web und pflegt Freundschaften. Die Euphorie um das Web 2.0 bleibt wie hier noch häufig im Privaten, obwohl auch Unternehmen einige Möglichkeiten haben, Blogs, Wikis, Podcasts oder Social Bookmarking für erfolgreiche Personalprozesse einzusetzen. Und vielleicht müssen sie das sogar?

Praxis-Check:Der MBTI unterstützt die Personal- und Teamentwicklung

Verfahren der Potenzialanalyse können Personalisten in Recruiting und Personalentwicklung unterstützen. Doch selbst erfahrenen Experten fällt es oft schwer, in der Fülle der Angebote das geeignete Instrument zu finden. In unserem Praxis-Check testen Leser neue und etablierte Verfahren auf ihre Praxistauglichkeit. Diesmal im Test: Der Myers-Briggs-Typenindikator (MBTI).

Buch: “Psychosoziale Krisen in Unternehmen” (2)

Psychosoziale Krisen in Unternehmen – ist das ernsthaft ein Thema für Führungskräfte, wie es der Untertitel suggeriert? Oder soll damit lediglich eine weitere „Spielwiese“ für das HR eröffnet werden – als zusätzliche Rechtfertigung? Wie weit geht eigentlich die Verantwortlichkeit des Unternehmens gegenüber seinen Mitarbeitern und wo beginnt es, in persönliche Bereiche einzugreifen, die allein vom Individuum zu bewältigen sind?

Buch: “Psychosoziale Krisen in Unternehmen” (1)

Praxishandbuch für FührungskräfteDas Wiener Rote Kreuz hat seine in langjähriger Erfahrung aufgebaute psychologische Beratungskompetenz in der Health Consult Gesellschaft für Vorsorgemedizin gebündelt. Mit der Herausgabe dieses Praxishandbuches will die Gesellschaft Unternehmen beim psychosozialen Krisenmanagement unterstützen.

Personalarbeit in Russland

Die Handelsbeziehungen zwischen Österreich und Russland haben sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt. Viele österreichische Unternehmen sind bereits in Moskau vertreten oder planen, vor Ort zu investieren. Das Land des Bären bietet gut ausgebildete Arbeitskräfte. Bezogen auf Recruiting, Vergütung und Bindungsmanagement unterscheidet es sich jedoch stark vom heimischen Markt.

„Starke Unternehmenskulturen sind ein No-go für Fusionen“

Reinhard K. Sprenger liebt kontroverse Thesen. Der profilierte Führungsexperte hinterfragt konsequent den Mainstream und gibt sich nicht mit vorschnellen Antworten zufrieden. Im Gespräch mit dem personal manager beschreibt der Trainer und Berater, warum Firmen mit starken Unternehmenskulturen nicht fusionieren sollten und warum es manchmal besser ist, über die eigene Firmenkultur zu schweigen.

HR Due Diligence: Herausforderungen für die strategische Personalarbeit

Mergers & Acquisitions stehen nach Jahren der Reorganisation wieder auf der Tagesordnung des strategischen Managements. Die Misserfolgsquoten der letzten Akquisitions-Welle zeigen: Unternehmen sollten das Thema Personal als zentralen Erfolgsfaktor ernst nehmen. Das Human Resource Management ist gefordert, eine aktive Rolle als strategischer Partner im gesamten Akquisitionsprozess zu übernehmen. Dabei kommt der Due Diligence eine Schlüsselstellung zu.

Buch: “Nachhaltiges Personalmanagement” (2)

Acht Instrumente zur systematischen Umsetzung„Nachhaltiges Personalmanagement“ – ein modernes Schlagwort der aktuellen Managementliteratur. Wenn man aber über die sehr allgemein gehaltenen Einleitungsseiten hinaus gelesen hat, eröffnen sich durchaus wertvolle Denkanstöße für die Personalmanagement-Praxis.

Buch: “Nachhaltiges Personalmanagement” (1)

Acht Instrumente zur systematischen UmsetzungFür die beiden Autoren Jürgen Weißenrieder und Marijan Kosel ist es eine längst bekannte Tatsache, dass die Globalisierung der Märkte und der damit immer stärker werdende internationale Wettbewerb Unternehmen vor große Herausforderungen stellt. Neue Konkurrenten drängen in bestehende Märkte und für Unternehmen wird die interne Kostenstruktur zur Überlebensfrage, wenn sie weiter am Markt mithalten wollen.

Brücken schlagen mit Web 2.0: Wie Unternehmen von dem ‚neuen Internet’ profitieren können

Michael Kerres, seit 2001 Professor für Mediendidaktik und Wissensmanagement an der Universität Duisburg-Essen, zählt zu den bedeutendsten E-Learning-Experten. Als Leiter des „Duisburg Learning Lab“ und des Studienprogramms „Master of Arts in Educational Media“ entwickelt er neue mediengestützte Lernprogramme, die auf Methoden des Web 2.0 basieren. Dabei beschäftigt er sich insbesondere mit dem potenziellen Einsatz dieser Programme in Unternehmen.

Sattelberger neuer Personalvorstand der Deutschen Telekom

Die einen halten ihn für den innovativsten Personalmanager in Deutschland, die anderen glauben, dass er ein knallharter, menschenverachtender Typ ist: Thomas Sattelberger. Am 2. Mai 2007 gab die Deutsche Telekom bekannt, dass der Aufsichtsrat ihn zum neuen Personalvorstand und Arbeitsdirektor bestellt hat. Er folgt Karl-Gerhard Eick, dem Finanzvorstand und stellvertretendem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom, der die Aufgabe Anfang 2007 nach dem Weggang von Heinz Klinkhammer zunächst kommissarisch übernommen hatte.

Für ein Mehr an Gesundheit: Europäische Kampagne „Move Europe“

In den Führungsetagen setzt sich eine Erkenntnis durch: Gesunde Mitarbeiter sind eine wichtige Voraussetzung für Unternehmenserfolg. Deshalb hat sich die Kampagne „Move Europe“ die Gesundheit europäischer Arbeitnehmer zum Ziel gesetzt. Gefördert von der Europäischen Kommision will „Move Europe“ die Bedeutung der betrieblichen Gesundheitsförderung europaweit stärken.

Die Zeichen am Horizont:

Lernumgebungen verändern sich derzeit rasch: Kosten steigen, Budgets sinken und die Nachfrage nach neuen Serviceleistungen nimmt zu. Ferner verändert die Globalisierung unsere Art zusammenzuarbeiten, zu kommunizieren und zu lernen. Das Web 2.0 mit User-Generated-Content und Social Networking tragen maßgeblich zu diesen Veränderungen bei. Das hat jetzt „The Horizon Report 2007“ ergeben, der die Entwicklung von Lerntechnologien in den nächsten fünf Jahren aufzeigt.

Herzlich Willkommen in HRM.de!

HR-Dienstleister können auf HRM.de passgenau Ihre Zielgruppe ansprechen. Auf dem Online-Portal entdecken Sie Ihre potenziellen Kunden, weil Personaler hier ein Online-Netzwerk, einen Wissenspool für das Human Resource Management und einen Überblick über professionellen Produkte vorfinden. Das Portal bietet Artikel aus der Fachpresse, Studien, MP3s von Vorträgen sowie Checklisten oder Formulare.

Angebot und Nachfrage von Weiterbildung im Ungleichgewicht

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – das hat sich einmal mehr in der Weiterbildungsbranche bewahrheitet. Da viele Unternehmen in den vergangen Jahren anstehende Weiterbildungsmaßnahmen aus wirtschaftlichen Gründen nicht durchführten, besteht derzeit ein enormer Weiterbildungsbedarf. Der Weiterbildungsbereich wird zusätzlich dadurch beflügelt, dass sich die Anforderungen an den Mittelstand erheblich verändert haben: Fachkräfte sind gefragter denn je. Trotz des Nachholbedarfs nutzen kleine und mittelständige Firmen das Angebot nur zögerlich. Den Gründen dafür ging eine gemeinsame Studie von Seminarportal.com und der Süddeutschen Zeitung nach.

Buch: “BLiNK! Die Macht des Moments” (2)

In seinem Buch „Blink! Die Macht des Moments“ erläutert Malcolm Gladwell auf 246 Seiten, was im Bewusstsein eines Menschen in den ersten zwei Sekunden, in denen er etwas wahrnimmt, abläuft. Er versucht, seine Leser sehr anschaulich davon zu überzeugen, dass es Sinn macht, diesen ersten Sekunden Aufmerksamkeit zu schenken. Denn sie haben, laut Gladwell, bewusst und unbewusst, großen Einfluss auf unser tagtägliches Leben. Gladwell erläutert seine These anhand von unterschiedlichen Beispielen aus Kunst, Gehirnforschung und Kriegsführung.

Wikiquette

Diese Seite stellt einige zentralen Grundsätze im Umgang miteinander in HR Pedia dar. Die Teilne…

Lean Management

Lean Management heißt wörtlich übersetzt „schlankes Management“. Dahinter steckt ein Führungs- und Organisationsprinzip, das jede Form von Verschwendung und unnötigen Kosten vermeiden und gleichzeitig die bestmögliche Qualität erreichen möchte. Die zugehörigen Prinzipien und Methoden, die ursprünglich aus der Automobilindustrie kommen, wenden heute Unternehmen unterschiedlicher Branchen an.

Hr-pedia:Spielwiese

Aperitif-Brief
Schon beim Erstkontakt zum potentiellen Mitarbeiter können Firmen viel erreiche…

Bologna-Prozess

Ende der 1990er Jahre starteten die Bildungsminister Frankreichs, Deutschlands, Italiens und Großbritanniens eine Initiative mit dem Ziel, das Hochschulwesen in Europa vergleichbar zu machen. Manche Länder kritisierten neben der Uneinheitlichkeit des Systems auch die lange Dauer und die Theorielastigkeit des Studiums. Daraus entstand eine Erklärung der Bildungsminister, die Vertreter aus 29 europäischen Ländern am 19. Juni 1999 in Bologna unterzeichneten. Darin verpflichten sich die Unterzeichner bis 2010 einen einheitlichen europäischen Hochschulraum zu schaffen. Die Vorbereitung und Umsetzung dieser Erklärung wird als Bologna-Prozess bezeichnet.