Neue Wege im Rekruitment

Ohne Zweifel ist das Einstellungsinterview heute nach wie vor die wichtigste Methode bei der Auswahl neuer Mitarbeiter, denn es ermöglicht Unternehmen und Bewerbern einen guten Austausch relevanter
Informationen. ch viele Einstellungsinterviews sind nicht erfolgreich. Häufig fehlen Anforderungsprofil und Struktur.

Berater, wo seid ihr? Die News dazu: Mann druckt Lebenslauf auf Werbetafeln am Bahnhof

Ralph Knapp ist 55 Jahre alt, lebt in Wuppertal und hat 31 Jahre lang ein kleines Kino klar Schiff gemacht. Zuletzt wohl auch als One-Man-Show. So einer kann was und findet derzeit keinen Job, trotz Weiterbildung zum Steuerfachangestellten. Knapp – Kulturmensch, der er ist – steckt den Kopf nicht in den Sand, sondern druckt seinen Lebenslauf auf Plakatwände an einem Bahnhof. Nun sieht´s die ganze Nation, denn Fernsehen und Radio gefällt die Story natürlich.

Ideen-Scout November: „Abseits des Normalen“

„Alle sind normal. Nur du nicht.“, so lautet der Titel des Wirtschaftsmagazins „brand eins“ im Oktober. Seit der Gründung im Jahr 1999 beschreibt das Magazin mit diesem Titel nicht nur den Themenschwerpunkt der Oktoberausgabe 2013, sondern auch sich selbst.

Von der Stange zur Palette – Warum HR Differenzierung braucht

Wenn der unternehmerische Faktor Mensch der entscheidende Erfolgsfaktor ist, dann ist er auch – anders herum gedacht – der große Risikofaktor im täglichen Spiel um langfristigen Geschäftserfolg. Und dort, wo Personaldecken immer dünner werden, stehen ganze Geschäftsideen vor dem Aus, wenn qualifizierte Fachkräfte kündigen oder erst gar nicht zu finden sind. Das gilt inzwischen für viele Großunternehmen genauso wie für kleine und mittelständische Betriebe. Personaler können jedoch ihren Beitrag dazu leisten, dass Unternehmen auch künftig gut wirtschaften. Fakt ist auch: Angesichts der vielfältigen Herausforderungen vor denen Personalarbeit steht, reichen Einheitskonzepte – noch dazu von der Stange – nicht mehr.

Kostenfreies Webinar: Rekrutierungsprozesse auf dem Prüfstand

Kostenfreies Webinar am Mittwoch, dem 30. Oktober 2013, um 15:00 Uhr bis 15:30 Uhr mit anschließender Diskussion.

Im Rekrutierungsprozess interagieren Bewerber und Unternehmen erstmals. Es gilt daher, stringent, offen, schnell und individuell zu handeln. Doch während viele Personaler dem Personalmarketing und Employer Branding die verdiente Aufmerksamkeit widmen, kommt der operative Rekrutierungsprozess häufig zu kurz. Erfahren Sie, wo es warum hakt und was Personaler verändern können.

3. Teil „HR-Businesspartner-Wissen“: HR-KENNZAHLEN – WELCHE NÜTZEN STRATEGISCH?

Im vorangegangenen Teil der Reihe „HR-Businesspartner-Wissen“ ging es darum, welche Kennzahlen das Personalwesen wie erheben kann. Im dritten Teil gehen wir einen Schritt weiter und fragen nach dem strategischen Nutzen von Kennzahlen: Die Frage, welche HR-Kennzahlen strategisch relevant sind, bringt für jedes Unternehmen andere Antworten mit sich. Diese sind abhängig vom Geschäftsmodell, der Geschäftsstrategie, der Personalstrategie und dem Personalkörper, den eine Organisation hat. So verschieden die Ergebnisse auch sein mögen, es gibt einen Best-Practice-Weg in vier Schritten, diese abzuleiten.

Geschichten erzählen und voneinander lernen

Gary Copitch ist Chief Executive der Non-Profit-Organisation People’s Voice Media. Am 16. September 2013 erhielten er und seine Organisation in einer feierlichen Zeremonie im Steigenberger Grandhotel Petersberg den Leonardo – European Corporate Learning Award in der Kategorie „Crossing Borders“ verliehen. Der Leonardo in dieser Kategorie honoriert Persönlichkeiten, die vor alternativen Ansätzen und innovativen Ideen nicht zurückschrecken und durch ihren Einfluss auf Personen, Unternehmen und die Gesellschaft grundlegende Veränderungen hervorrufen. Mit seiner Arbeit hätte der Preisträger das Thema Bürgerbildung auf ein ganz neues Level gehoben, so die Begründung des Leonardo-Beirats. „Verantwortliche im Bereich Betriebliches Lernen können sich viel von diesem etwas anderen Ansatz abschauen, nämlich wie sie ihre Mitarbeitenden einbinden und diese dazu bringen, sich aktiv zu beteiligen“, stellte Leonardo-Ambassador Prof. Dr. Günther Koch in seiner Laudatio im Rahmen der Preisverleihung heraus. Wir trafen uns mit dem Leonardo-Gewinner zu einem Gespräch.

Blog zum Thema Innovation

Neuester Blogeintrag zum Thema “Prozessinnovation im Visier” – Innovationstipps in 3 Schritten

ZDF-Reportage: Einmal beim Ironman dabei sein, gehört schon fast zum guten Ton

Spitzensport als Matrize für ein beruflich erfülltes Leben. Die Manie eines Olympiaden – sich durch körperliche und mentale Optimierung an die Spitze zu befördern – wird in der Personal- und Managementliteratur gern als Referenz für Konzepte verwendet, die motivieren sollen, über lange Zeiträume hochkreativ und belastbar zu wirken. Und so, wie es diejenigen gibt, die dafür zu Recht als realitätsgetreue Vorbilder gelten können, gibt es eben auch jene, die solches Leben bestenfalls bestaunen. Für sie hat alles Erzählte nur Geschichtenwert. Diese Schneise zwischen den Gegensätzen – bezogen auf Sport und Fitness – nimmt sich nun eine Reportage des ZDF aufs Korn. Zu wahrlich sportlicher Stunde: Im Nachtfernsehen – 29.10. / 1.10 Uhr. Die Olympiaden unter den Zuschauern schauen die Sendung also live, alle anderen drücken bitte den Aufnahmeknopf. Das gibt es laut Presseinformation des ZDFs zu sehen: Einen Sportlichen Selbstversuch in ZDFinfo.

Austrian eLearning Conference: Wissen unterscheidet sich von allen bisher historisch bekannten Produktionsfaktoren

Die Austrian eLearning Conference (AeLC), ist eine branchenübergreifende Informations- und Vernetzungsplattform rund um eLearning in Österreich (6. / 7. November 2013 / Messe Wien). Mit hochkarätigen Vorträgen, Best-Practice-Beispielen und Workshops beleuchtet der Kongress aktuelle Trends und Entwicklungen; und zwar parallel zu den Fachmessen Personal Austria und Professional Learning in der Messe Wien, zu deren Besuch das Kongressticket ebenfalls berechtigt. Vertreter aus dem Public Sector und aus Hochschulen erhalten hohe Sonderkonditionen.

Das Ende allen Projektmanagements

Das Arbeiten in Projekten verwässert Verantwortlichkeiten, erschwert die Zielerreichung und steuert Organisationen verlässlich in eine Sackgasse, sagt Autorin Sonja Radatz. Sie plädiert für die Abschaffung des Projektmanagements – zugunsten einer anderen Organisations- und Managementpraxis.

Experten diskutieren auf Executive Forum über Zukunft des Lernens

Das Lernen über soziale Netzwerke, Foren und andere Onlineangebote erreicht die Unternehmen: Über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der betrieblichen Weiterbildung diskutierten rund 40 Entscheider auf dem Executive Forum auf dem Petersberg in Bonn.

Ob Sie es wollen oder nicht: Sie sind jetzt auch im Medienbusiness

Was immer Ihr Business ist, wenn Sie heute erfolgreich sein wollen, dann müssen Sie sich auch um Ihr zweites Business, ihr Medienbusiness, kümmern. Nach dem äußerst gelungenen Stratos Projekt von Red Bull haben viele Stimmen weltweit gesagt: Red Bull ist ein Medienbusiness, das auch ein Limonadenbusiness betreibt. Soweit müssen Sie aber nicht gehen.

Relationale Innovation – die erfolgreiche Trial & Error Arbeit

Relationale Innovation ist ein wunderbarer Prozess, um Innovationen aller Art – Prozesse, Produkte, Leistungen – in der Praxis sehr rasch zu schaffen und möglichst risikofrei sofort anzuwenden – ohne zuerst Jahre lang Zeit in das
Rechnen großer Business Pläne oder den Umbau von Werken und Prozessen zu investieren.

Mit Veränderungen erfolgreich umgehen! Der Change im Change

Wir haben uns nunmehr schon einige Wochen mit der Erarbeitung der neuen Organisationsform und Positionierung auseinandergesetzt. Das Bild einer Organisation, in welcher der Strategische Treiber DIE zentrale Rolle einnimmt, ist in den Köpfen von uns beiden Geschäftsführern völlig klar. Nun geht es darum, ein gemeinsames Bild mit den führenden Mitarbeitern zu erarbeiten. Hierzu wird ein Startworkshop mit IRBW geplant.

Ganzheitliche Markenentwicklung – Wenig verkauft sich von selbst

Was tun, wenn Sie im Prinzip eine wunderbare Marke hätten, aber die Mitarbeiter sie leider am „Point of Sale“ nicht oder anders als gemeint verkaufen?
Wenn Ihre Kunden jeden Tag etwas anderes erleben, als mit der ganzen Kraft des Marketings versucht wird ihnen zu vermitteln?
Annette Ruland geht davon aus, dass nur einzigartig und umfassend geführte Marken erfolgreich werden können. Und das bezieht auch die Mitarbeiter mit ein, wie sie in ihrem Artikel darstellt.

Innovationsanreger in der Praxis

Innovative Unternehmen meistern wirtschaftlich schwierige Zeiten besser als Unternehmen, die sich primär als Hüter der Tradition verstehen. Denn sie stellen ihre Geschäftsmodelle regelmäßig auf den Prüfstand, und sorgen heute
dafür, dass sie auch künftig Erfolg haben.

Einzigartig erfolgreich sein: Strukturierte Prozessinnovation mit der Bildkartenmethode (BKM)

Die Informations- und Kommunikationssystem-Entwicklung im Zuge der Vernetzung lokaler Computerressourcen vor rund 25 Jahren schuf ganz neue Möglichkeiten der Gestaltung von Geschäftsprozessen. Doch noch heute bleiben viele Chancen zur Entwicklung einzigartiger Wertschöpfungsketten ungenutzt, wenn die geeignete methodische Unterstützung fehlt. Der Begriff Prozessinnovation, also die über eine kontinuierliche Verbesserung deutlich hinausgehende Erneuerung von Prozessen, taucht in letzter Zeit wieder häufiger rund um das Themengebiet Prozessmanagement auf, wie Markus Gappmaier in seinem Artikel beschreibt.

Deutsche Unternehmen in der Eurokrise: Was wir brauchen ist Vertrauen!

Wirft man einen Blick auf die Eurozone, so lässt sich wahrlich nicht leugnen, dass Deutschland derzeit extrem gut aufgestellt ist. Während weite Teile der Eurozone wirtschaftlich schwächeln oder kurz vor dem Ruin stehen und die
Rezession in Europa einfach nicht enden will, erweist sich die deutsche Wirtschaft als sehr robust – inmitten von Staatsschuldenkrisen und Rettungspaketen hat sie weiterhin ein Wachstum zu verbuchen. Der aktuell rekordverdächtige Tiefstand der Arbeitslosenzahlen ist nur ein Beispiel von vielen. Dennoch nehmen die negativen Prognosen zu, das Vertrauen schwindet.
Was ist zu tun?

Deutschland gehen die Ideen aus

Das neue deutsche „Wirtschaftswunder“ täuscht über einen Fakt hinweg: In der Liga der weltweit innovativsten Firmen sind unsere Unternehmen allenfalls Mittelmaß. Der Aufschwung beruht auf Ideen von gestern. Gegen die weltweit innovativsten Firmen haben deutsche Unternehmen kaum eine Chance: Deutsche Unternehmen betreiben zwar einen immensen Aufwand an Forschung und Entwicklung, doch ihre konservativen Strukturen sind nicht dafür gemacht, wirklich bahnbrechend Neues zu entwickeln. Noch hat Deutschland Ideen und noch funktioniert die Verbesserung des Bestehenden. Im internationalen Wettbewerb schmilzt jedoch der Vorsprung.

Das Relationale Innovationsmodell

Innovationswüste, lack of innovation, Innovations-Gap – die Innovationsprobleme unserer Unternehmen beginnen langsam in den Fokus unseres Interesses zu rücken:
Wie lange können wir es uns noch leisten, das Gestrige fortzusetzen?
Sonja Radatz erzeugt mit ihrem Relationalen Innovationsmodell eine neue Perspektive auf das Thema „Innovation“ – und forciert spannende Innovationspotenziale.

Arbeitsvertragsrecht: Die “alte” Gleichstellungsabrede ist tot – es lebe die “alte” Gleichstellungsabrede?

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) sorgt im deutschen Arbeitsrecht mit immer größerer Häufigkeit und Tragweite für Überraschungen und Neuerungen. Hierdurch wird gerade auch das Bundesarbeitsgericht (BAG) gezwungen, seine Rechtsprechung anzupassen. Begleitet von großem Aufruhr im Arbeitsrecht änderte das BAG seit 2005 seine Rechtsprechung zu Bezug-nahmeklauseln auf Tarifverträge. Nun könnte durch eine neue Entscheidung des EuGH eine Rolle rückwärts angesagt sein und das BAG gezwungen sein, zu seiner “alten” Rechtsprechung zurückzukehren, die deutlich arbeitgeberfreundlicher war. Nachfolgend ein Überblick über den aktuellen Rechtsstand und mögliche Veränderungen bei einem Dauerbrenner im Arbeitsvertragsrecht.

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze – Oktober 2013

Wie sehen die Anforderungen an die Sozialauswahl bei betriebsbedingter Kündigung im Leiharbeitsverhältnis aus? Inwiefern haften Arbeitnehmer bei fahrlässiger Verletzung von Kollegen? Kann ein Arbeitgeber von seinen Mitarbeitern die Nutzung einer elektronischen Siganturkarte verlangen? Antworten zu diesen sowie weiteren Rechtsfragen lesen Sie in unserem aktuellen Newsticker zum Arbeitsrecht.

Neues aus der LohnPraxis – Oktober 2013

Für den Bundesfinanzhof (BFH) ist die derzeit geltende Besteuerung beamtenrechtlicher Ruhegehälter sowie die Besteuerung von Betriebsrenten völlig unbedenklich. Erfahren Sie warum, und noch dazu, bis zu welchem Jahr der steuerpflichtige Anteil der Renten noch kontinuierlich erhöht wird.

Reisekostenreform zum 1.1.2014: Die große Revolution naht

Der Countdown für die Reisekostenreform läuft. Die Rahmenbedingungen werden aus den Lohnsteuerrichtlinien entfernt und in das Einkommensteuergesetz übertragen. Damit bekommt das steuerliche Reisekostenrecht Gesetzescharakter. Wesentlicher Vorteil der Neuregelung ist die Rechtssicherheit, denn derzeit entfalten die Reisekostenregelungen lediglich Bindungswirkung für die Finanzverwaltung. Die Rechtsprechung kann sich daher über die Regelungen in den Lohnsteuerrichtlinien hinwegsetzen und das Reisekostenrecht nach Herzenslust gestalten. Künftig entfaltet das im EStG verankerte Reisekostenrecht durch seinen Gesetzescharakter Bindungswirkung für alle Beteiligten.

Verdachtskündigung und Kündigung wegen Whistleblowing: Klassiker des Kündigungsrechts

Die Arbeitsgerichte haben neben den bekannten gesetzlichen Kategorien der betriebs-, personen- und verhaltensbedingten Kündigung eigenständige Fallgruppen geschaffen und deren Voraussetzungen detailliert ausgestaltet. Ein solcher Klassiker des Kündigungsrechts ist die Verdachtskündigung, die vor vier Jahren durch „Emmely“ große mediale Beachtung erfahren hat. Immer mehr Bedeutung erlangt auch die sog. Whistleblower-Kündigung, die der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) vor zwei Jahren durch seine viel beachtete Rechtsprechung ins Rampenlicht gerückt hat.

KSchG: Berücksichtigung von Leiharbeitnehmern bei der Beschäftigtenzahl

§ 23 Abs. 1 Satz 3 KSchG

1. Der Berücksichtigung von Leiharbeitnehmern bei der Ermittlung der regelmäßigen Beschäftigtenzahl für die Anwendung des KSchG steht nicht entgegen, dass kein Arbeitsverhältnis zwischen Leiharbeitnehmer und Entleiherbetrieb besteht.

2. Im Betrieb eingesetzte Leiharbeiter sind bei der für die Anwendung des KSchG relevanten Betriebsgröße nach § 23 Abs. 1 Satz 3 zu berücksichtigen, wenn ihr Einsatz auf einem „in der Regel“ vorhandenen Personalbedarf beruht.

(Leitsätze der Bearbeiterin)

BAG, Urteil vom 24. Januar 2013 –
2 AZR 140/12

Contractual Trust Arrangements sind insolvenzfest

Seit mehr als einem Jahrzehnt haben sich Contractual Trust Arrangements (CTAs) in der Praxis für die Insolvenzsicherung etabliert. Nun hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) höchstrichterlich bestätigt, dass zweiseitige Treuhandkonstruktionen im Rahmen eines CTAs tatsächlich insolvenzfest sind (BAG v. 18. Juli 2013, 6 AZR 47/12).

Personaleinsatz im Ausland: Personalmanagement, Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Steuerrecht

Von Dr. Reinhold Mauer
(Hrsg.), 2. Auflage,
Verlag C.H. Beck, München
2013, 375 Seiten,
Preis: 69 Euro

Wer Arbeitsverhältnisse regeln will, braucht viel Zeit und einen guten Überblick. Der aktuelle Gesetzesstand und die (europäische) Rechtsprechung müssen berücksichtigt werden. Kommt dann noch Auslandsbezug hinzu, sind schnell Spezialkenntnisse in mehreren Rechtsgebieten gefragt. Ein Personalleiter oder Unternehmensjurist kann dieses umfassende Wissen nicht immer parat haben.

Coworking Space: Geschäftsmodell für Entrepreneure und Wissensarbeiter

Von Mathias Schürmann,
Springer Gabler Verlag,
Berlin/Heidelberg/Wiesbaden
2013, 111 Seiten,
Preis: 34,99 Euro
(eBook: 26,99 Euro)

Die Avantgarde eines neuen Unternehmertums verfolgt ihre Geschäftsideen häufig in eigenen Mikrounternehmen. Als sog. Plug‘n-Play-Worker fordern sie flexiblere Formen der Zusammenarbeit. Das neue Geschäftsmodell „Coworking Space“ erfüllt diese Anforderungen und erlebt deshalb im Moment einen rasanten Aufschwung, wie Mathias Schürmann feststellt. Als ehemaliger Coworker und Mitbegründer eines Coworking Space beschreibt er die Welt der Plug´n-Play-Worker und zeigt, wie das Modell funktioniert.

Einstandspflicht für Kürzung von Pensionskassenleistungen

§§ 1 Abs. 1 Satz 3,
17 Abs. 3 Satz 3 BetrVG

1. Erteilt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine betriebliche Pensionskassenzusage und macht die Pensionskasse von ihrem satzungsmäßigen Recht Gebrauch, Fehlbeträge durch Herabsetzung ihrer Leistungen auszugleichen, hat der Arbeitgeber für diese Leistungskürzung einzustehen.

2. Der Arbeitgeber kann sich von der Einstandspflicht nicht durch vertragliche Abreden befreien.

3. Die in der Satzung der Pensionskasse vorgesehene Möglichkeit, Fehlbeträge durch Herabsetzung ihrer Leistungen auszugleichen, ist nicht Bestandteil der dem Arbeitnehmer im arbeitsrechtlichen Grundverhältnis erteilten Versorgungszusage.

(Leitsätze des Bearbeiters)

BAG, Urteil vom 19. Juni 2012 –
3 AZR 408/10

Experte für Vorsorge- und Regenerationsmedizin: Dr. Alex Witasek im Portrait

Der moderne Zivilisationsmensch hat verschiedene Sehnsüchte. Medizinische Konzepte à la Einheitsmedizin können ihm wenig helfen, seine Bedürfnisse zu erfüllen. So lautet der Befund von Dr. med. Alex Witasek. Er identifiziert insgesamt 12 Facetten, in welche sich zeitgemäße Medizin auffächern sollte. Vor Kurzem erschien Witaseks neues Buch über moderne Medizinkonzepte. Der gebürtige Salzburger ist Vorstandsmitglied der Internationalen Gesellschaft der Mayr-Ärzte, Top11-Speaker sowie Berater und spricht auf der Personal Austria über das Thema „Der neue Reichtum „Gesundheit“ für mehr Leistung, Begeisterung und Wohlbefinden“ (7.11. / 09:30 Uhr / Praxisforum 1 / Halle C). HRM.at stellt den Mediziner mit einem Portrait vor.

NEWS-TICKER PERSONAL AUSTRIA 2013

Auch in 2013 präsentiert die Personal Austria -. Österreichs Fachmesse Nummer 1 für das Personwesen – spannende Initiativen für HR abseits des Mainstreams. HRM.at hat das Programm der Messe unter die Lupe genommen und stellt einige Highlights vor; unter anderem ein Tools des British Councils, die internationale Norm für Diversity Management und neue Bildungstechnologien. Begleitend dazu gibt es jeweils Videos und weitere Infos – zum Vorbereiten und Schnuppern.

Checkliste: Zielvereinbarungsgespräche: Die Vorbereitung für Mitarbeiter

Zielvereinbarungen unterstützen Vorgesetzte in der Führung ihrer Mitarbeiter. Dazu vereinbaren Führungskräfte und Mitarbeiter in einem offiziellen Gespräch konkrete Ziele und Leistungsbeiträge über einen bestimmten Zeitraum. Mitarbeitern wiederum dienen Zielvereinbarungen zur Selbststeuerung, die ihnen helfen, auch in herausfordernden Zeiten gut am Ball zu bleiben.

Pflegestützpunkt oder Pflegeberatung? Das sind die Unterschiede

Wenn Mitarbeiter um Unterstützung für ein persönliches Pflegemanagement anfragen, können Sie als Personaler auf zwei Institutionen hinweisen: die Pflegeberatung oder den Pflegestützpunkt. Die grobe Merkregel zur Unterscheidung des einen vom anderen lautet: Beratung = individuelle Expertise und Stützpunkt = gebündelte Expertise (Info-Verteiler). Wir nennen Ihnen die wichtigsten Details.

Der Demografische Wandel – Schreckgespenst oder Chance für den Mittelstand?

Der Demografische Wandel in Deutschland hat zwei wesentliche Auswirkungen: Die Bevölkerung wird älter und weniger.

Dies ist auch in Unternehmen kein fernes Zukunftsszenario, sondern zum Beispiel in Form des Fachkräftemangels in verschiedenen Branchen heute schon zu spüren.
Kleine und mittlere Unternehmen, die nicht über große Namen oder große Personalabteilungen verfügen, sind davon besonders betroffen.
Außer in der Personalrekrutierung können beispielsweise in den Bereichen Gesundheitsmanagement, Arbeitsorganisation, Personalentwicklung, Führung und Unternehmenskultur Handlungsbedarfe entstehen.

Aus Unternehmenssicht ist hierzu zweierlei erforderlich:

1. frühzeitige gesamtheitliche Analyse der Unternehmenssituation mit Hinblick auf die Handlungsfelder,

2. bedarfsgerechte Maßnahmen umsetzen.

Für beide Phasen bietet sich die Unterstützung durch spezialisierte Experten, zum Beispiel Demografie-Lotsen, an.

Das Unternehmen “demografiefit” zu machen muss dabei kein Privileg großer Konzerne sein.

HRM.de-Mitgliedertreffen in Köln auf der Zukunft Personal 2013

Drei Tage HR-Gipfel “Zukunft Personal” , 15.192 Besucher in vier Messehallen in Köln und HRM.de mitten im bunten HR-Treiben. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns zwischen dem 17. und 19. September 2013 besucht haben. Für alle, die leider nicht kommen konnten, haben wir eine kleine Bildstrecke – in Zeiten der abendlichen Ruhe auf der Messe – zusammengestellt und verlinken zum Ergebnisbericht der Messe. Wir waren übrigens beeindruckt von den teils aufwändigen Ständen und vielen Messeaktionen der Aussteller. Tipp: Clicken Sie auf die Bilder, dann haben Sie die Großansicht …

Personalarbeit in der Schusslinie: Die größten Kritiken am Human Resource Management

Wer mehr Differenzierung im Human Resource Management (HRM) einführen möchte, wird sich auch mit Kritiken und Widersprüchen an diesem auseinandersetzen müssen, um realistische und vernünftige Antworten für sein Business zu finden. Ein Blick in die wissenschaftliche Literatur hilft, Stolpersteine zu lokalisieren und präzise zu benennen. HRM.de stellt das Ergebnis einer Querlese als kleinen Impuls für weiterführende Diskussionen vor.

Die globalisierte Arbeitswelt verstehen: Antworten aus der Zukunftsforschung

Prof. Dr. Horst W. Opaschowski ist Zukunftsforscher. Er gehört zu jenigen, welche die Matrix unserer Gesellschaft durch die Erforschung dessen fortschreiben, was künftig – also in Zukunft – nötig und möglich wäre. Neben Matthias Horx ist er einer der einflussreichsten Zukunftswissenschaftler. Auf dem Fürstenberg Symposium vom April 2013 gab er einen Ausblick auf die Umwälzungen, denen Bürger und zugleich Beschäftigte gegenüberstehen. HRM.de hat Fragen zu den von Opaschowski lokalisierten Trends erstellt. Wie würden Sie antworten? Erfahren Sie im Anschluss, was der Forscher sagt.

Von der Stange zur Palette – Warum HR Differenzierung braucht

Wenn der unternehmerische Faktor Mensch der entscheidende Erfolgsfaktor ist, dann ist er auch – anders herum gedacht – der große Risikofaktor im täglichen Spiel um langfristigen Geschäftserfolg. Und dort, wo Personaldecken immer dünner werden, stehen ganze Geschäftsideen vor dem Aus, wenn qualifizierte Fachkräfte kündigen oder erst gar nicht zu finden sind. Das gilt inzwischen für viele Großunternehmen genauso wie für kleine und mittelständische Betriebe. Personaler können jedoch ihren Beitrag dazu leisten, dass Unternehmen auch künftig gut wirtschaften. Fakt ist auch: Angesichts der vielfältigen Herausforderungen vor denen Personalarbeit steht, reichen Einheitskonzepte – noch dazu von der Stange – nicht mehr.