Personalmarketing frisch aufgelegt

In einem Recruiting-Workshop im Mai 2014 in Köln entwickeln HR-Referenten und Recruiter in Zusammenarbeit mit Unternehmensberater Gunther Wolf unternehmensspezifische Lösungen für innovatives Personalmarketing und Recruiting.

Podiumsdiskussion „Low-Performance“: Was wäre, wenn Leistung absichtlich geschuldet würde?

Leisten Arbeitnehmer im Rahmen ihrer Anforderungen weniger gute Arbeit, ist dies oft im laufenden Tagesgeschäft ärgerlich und belastet viele, wenn nicht sogar alle Kollegen. Besonders Kkitisch wird es dann, wenn Low-Performance bedeutet, dass Leistung absichtlich geschuldet wird. Welche Maßnahmen müssen und können Personalmanager also ergreifen, um Mitarbeiter wieder auf Kurs zu bringen? Nützen Gespräche und Leistungsanreize tatsächlich mehr als arbeitsrechtliche Schritte? Klar ist, die zuletzt genannte Option bedeutet in der Praxis, drastisch und abschließend zu reagieren, und sie erfordert eine sorgfältige Dokumentation sowie eine gezielte Herangehensweise. Manchmal ist genau dies aber unausweichlich. Rund um diese Aspekte diskutiert „Arbeit und Arbeitsrecht – Die Zeitschrift für das Personal-Management“ in großer Runde am 20. Mai von 11:20 bis 12:05 auf der PERSONAL Süd in Stuttgart im Praxisforum 5 – Halle 7. HRM.de veröffentlich die Referentenliste.

Die gefährlichsten Stolpersteine im Kompetenz-Management

So wertvoll und nutzenstiftend das Kompetenz-Management für Unternehmen und Mitarbeitende sein kann, so anfällig ist es für Stolpersteine, und zwar in den verschiedensten Bereichen. Grundsätzlich gilt es dabei die inhaltlichen Komponenten zu beachten, aber auch die Anwendung und Einführung im Unternehmen.

BGM: Den natürlichen Plan des Körpers wieder aufnehmen

Kerstin Hardt studierte Sportwissenschaft und Ernährung. Ergänzend dazu absolvierte sie Ausbildungen in NLP, Meditation, Yoga und Qi Gong. Ihren Erfahrungsschatz sammelte sie beim Sportartikelhersteller Puma als Referentin für Fitness und Ernährung. Und sie unterstütze das Fussballteam der Eintracht Frankfurt auf dem Weg zur Leistungssteigerung. Die erfahrene Ernährungs- und Fitnessexpertin gab in einem Interview mit Alexandra Pfirrmann im Vorfeld ihres Keynote-Vortrages auf der Corporate Health Convention in der Messe Zürich (parallel zur Personal Swiss | 8. & 9. April 2014) Einblicke in ihre Arbeitsweise.

Flow im Beruf: Zufriedenheit und Produktivität durch Motivation

Haben Sie sich schon einmal gefragt warum Ihnen bestimmte Tätigkeiten Freude und Zufriedenheit bereiten und andere nicht? Warum haben Sie fast immer Lust ein bestimmtes Hobby zu betreiben, aber oft keine Lust zu arbeiten? Wieso macht manchen Menschen Ihre Arbeit oder Sport Spaß und anderen nicht? Und kann ich es selbst beeinflussen, ob mir meine Arbeit und meine Freizeit Freude, Zufriedenheit und Glück bereitet oder Langeweile und Frustration?

All dies sind Fragen der Motivationspsychologie, die durch die Theorie des Flow-Erlebens (Mihaly Csikszentmihalyi, 1975, 1999) beantwortet werden können. Demnach biete Sie eine tolles Instrument für Führungskräfte aber auch für jeden Menschen, um ein stressfreies, zufriedenes und trotzdem produktives arbeiten zu ermöglichen.

Die Forschung zu meiner Promotion gab mir den Anlass die Flow-Theorie für Motivationstrainings zu nutzen. Da diese in der Praxis sich als sehr erfolgreich erwiesen, schreibe ich im folgenden einen Artikel über die wichtigsten Grundlagen der Flow-Theorie und deren Anwendung im beruflichen Kontext. Alle Erläuterungen zur Flow-Theorie sind im Rahmen von wissenschaftlichen experimentellen Studie geprüft und vielfach veröffentlicht (siehe mein Profil). Ich weise deshalb darauf hin, da mir leider in letzter Zeit auffällt, dass sich in der Weiterbildungsliteratur viele angebliche Experten zu diesem Thema äußern und sich leider in deren Kommentaren zeigt, dass ihr wissen wohl eher aus populärwissenschaftlicher Literatur und eigenen Ideen als aus “echter” psychologischer Forschung stammt.

Employer Branding – der Praxisratgeber

Im soeben erschienenen Buch des Erfolgsautors Gunther Wolf geht es um Employer Branding. In 4 Schritten führt den Autor den Leser des Praxisratgebers ans Ziel: zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität.

Tankgutschein – der Sachbezug zur Mitarbeitermotivation

Warum sind Tankgutscheine bei Arbeitnehmern als zusätzlicher Bonus zum Gehalt so beliebt? In unserem Artikel haben wir zusammengefasst, was die Gründe für die Popularität sind, welche Vorteile der Einsatz von Tankgutscheinen für Arbeitgeber mit sich bringt und welche Alternativen es zu Tankgutscheinen gibt.

HR-Software-Report 2014

Zufrieden mit der Software? Ja, sagen viele Personalmanager. Dennoch schauen sich viele Personalverantwortliche auf dem Markt für HR-Software um und ziehen in Betracht, sich früher oder später für neue Anbieter oder frischere Softwaremodule zu entscheiden. Dieses Ergebnis liefert die Studie „HR-Software-Report 2014“, für die das Magazin personal manager gemeinsam mit den Netzwerkportalen HRM.at und HRM.de grenzüberschreitend Personalverantwortliche aus Österreich und Deutschland befragte. Personalmanager aus der Schweiz hatten sich dieses Jahr kaum beteiligt.

Kaffee, Wasser & Zuckerl: Personal Swiss präsentiert erste Vending-Welt

Die Münzautomaten sind eine Erfindung des Amerikas des 19. Jahrhunderts. In Deutschland stellte der Kölner Schokoladenhersteller Ludwig Stollwerck die ersten stählernen Selbstbedienungsläden auf. In der Schweiz war es der Elektriker Joseph Jeger, welcher in den 1950er Jahren Verkaufsautomaten aufstellte. Bis heute sind diese seither besser unter dem Label „Selecta“ bekannt. Das Geschäft mit Automaten zur Verpflegung aller Art und Getränkespendern wird heute unter dem englischen Fachbegriff „Vending“ subsummiert. Und dafür eröffnet die Personal Swiss ihren Besuchern eine eigene Welt. Spannend dürfte sein, wie sich das klassische Vending-Portfolio – Kaffee, Snacks und Wasser – unter dem immer stärker aufkommenden Gesundheitsmanagement für Mitarbeitende entwickelt. Zuckerl für Besucher: Nespresso, Lyreco, Dallmayr, Coca-Cola, Starbucks, BWT Aqua und andere locken mit Workshops und lukullische Genüssen.

Datenschutz: Nutzung von Google, Piwik & Co ohne Belehrung wettbewerbswidrig

Nach einem Urteil des LG Frankfurt vom 18.02.2014 (Urteil vom 18.02.2014, AZ: 3-10 O 86/12) ist die Nutzung von sogenannten Tracking-Tools, wie zum Beispiel Google, Piwik & Co ohne eine Belehrung über die Nutzung und den Hinweis auf die Widerspruchsmöglichkeiten ein klarer Wettbewerbsverstoß. Derzeit besteht noch eine große Unsicherheit darüber, ob Verstöße gegen das Datenschutzrecht bzw. das Telemediengesetz einen Wettbewerbsverstoß darstellen. Das aktuelle Urteil des LG Frankfurt hat selbstverständlich auch Auswirkung auf Recruiting Plattformen (Bewerber-Portale), die mit sogenannten Tracking-Tools arbeiten. Diese Internetseiten sollten nach dem oben besprochenen Urteil eine Belehrung über die Nutzung von Tracking-Tools und den Hinweis auf die Widerspruchsmöglichkeit enthalten. Wenn diese Hinweise fehlen, kann dieser Umstand ebenfalls abgemahnt werden bzw. kann die Konkurrenz einen Wettbewerbsverstoß geltend machen.

Hinweis der Reaktion: Die Autorin dieses Beitrages hält im Rahmen der Vortragsreihe “HR & IT” auf der PERSONAL 2014 Süd ein Referat über Datenschutz in Personalabteilungen (20.05.2014 | 09:30 – 10:00 Uhr | Praxisforum 1 – Halle 5).

Datenschutz und -sicherheit: Wie HR-Softwareanbieter auf die NSA-Affäre reagieren

Cloud Computing und Bring Your Own Device (BYOD) sind aktuell zwei wichtige Trends im Bereich HR-Software. Doch wie steht es dabei um Datenschutz und Datensicherheit? Im Zuge der NSA-Affäre sind diese Themen verstärkt in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt, auch in der breiten Öffentlichkeit. Wir haben HR-Software-Anbieter und Datenschutzexperten gefragt, was die Hauptsorgen der Kunden in Bezug auf ihre Mitarbeiter- oder Unternehmensdaten sind, wie sie darauf reagieren und welche Aspekte Unternehmer in diesem Zusammenhang bedenken sollten.

Website-Relaunch: eLearning-Anbieter stockt seine kostenlosen Materialien auf

Der eLearning-Anbieter Skillsoft hat seine Website relauncht und präsentiert viele kostenlose Arbeitsunterlagen wie zum Beispiel Whitepapers und Webinare, welche sich durchaus nicht nur um die Produkte des Anbieters drehen. HRM.at hat sich auf der Website umgesehen und stellt interessante allgemeine Webinarthemen kurz vor und verlinkt. Hinweis: Der Anbieter bittet pro Webinar um Ihre Daten zur Anmeldung.

Wissensverlust bei Personalwechsel

Die demografische Entwicklung hat die Zunahme von Berentungen langjähriger Experten und das Ausscheiden von Führungskräften zur Folge. Bis zum Jahr 2020 steigt die Zahl der über 50jährigen Erwerbstätigen um 36.8% an. Der Verlust von Erfahrungswissen wird erheblich sein.

Energie-Balance

Ist die Energie in Balance, klappt es auch mit dem Berufsalltag!
Sympathikus und Parasympathikus sind für die An- und Entspannung unseres Organismus verantwortlich. Mithilfe moderner Messgeräte kann dieses Zusammenspiel sichtbar gemacht und analysiert werden.

Kündigungen abfedern – Sozialpläne gestalten

Wenn andere Lösungen nicht mehr greifen, bleibt Arbeitgebern häufig nichts anderes übrig, als Arbeitsplätze abzubauen und Arbeitnehmer freizusetzen. Will die Unternehmensleitung die sozialen Folgen der Kündigungen abfedern, bietet sich das Instrument des Sozialplans an. Was dieser regelt und wie Sozialplanzahlungen abzurechnen sind, darüber informiert der folgende Beitrag.

Bitte kommen Sie bald wieder! – wie Unternehmen Elternzeitler binden

Fachartikel von Silke Mekat in der Zeitschrift Personal im Fokus erschienen im Heft 2/2014

Laut einer aktuellen Untersuchung der Frauenzeitschrift „Brigitte“ wünschen sich 90 % aller Frauen Kinder, gleichzeitig wollen sie aber finanziell unabhängig bleiben und auch für ihr Alter vorsorgen. Unterstützen Sie als Arbeitgeber diesen Wunsch vieler Mütter und Väter und machen Sie Ihren Elternzeitlern gezielt Angebote, damit sie bald wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Denn Leistungsträger zu ersetzen, kostet Sie viel Geld und Zeit. Lesen Sie, wie es Ihnen gelingt, Ihre gut qualifizierten und eingearbeiteten Mitarbeiter wiederzubekommen.

Familienfreundlicher Wiedereinstieg ein Mittel zur Bindung guter Mitarbeiter

Nur einen einzigen Leistungsträger zu ersetzen kostet ein Unternehmen zwischen 9.500 € für eine Position in einer unteren Einkommensklasse bis hin zu ein bis zwei Jahresgehältern für eine Führungskraft. Familienbewusste Personalpolitik gewinnt daher immer mehr an Bedeutung und ist längst zu einem harten Wettbewerbsfaktor um qualifiziertes Personal geworden.

Schon allein aus betriebswirtschaftlicher Sicht, ist es also nicht vertretbar auch nur eine Mitarbeiterin ungeplant in die Elternzeit zu entlassen.

Neuer Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer stellt auf Arbeitsrechtskongress BDA-Standpunkte vor

Ingo Kramer war seit 2010 Vorstandsvorsitzender der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw). In einem ihrer Projekte diskutierte diese in Kooperation mit der Commerzbank-Stiftung mit Berliner Lehrern, wie sich wirtschaftsethische Fragen praxistauglich in den Unterricht integrieren lassen. Die sdw tritt als einer der größten Bildungsförderer in Deutschland auf. Im November 2013 hat ihr Vorsitzender die Nachfolge von Dieter Hundt auf dem Posten des BDA-Präsidenten angetreten. In dieser Funktion läutete Ingo Kramer den 9. Kongress für Arbeitsrecht in 2014 am 25. Februar in Berlin ein. HRM.de verlinkt zur Rede Ingo Kramers. Die Zeitschrift „Arbeit und Arbeitsrecht“ berichtet als Co-Veranstalter des Kongresses in ihrer Aprilausgabe ausführlich.

Nicht lustig? – Humor erlaubt: Drei Werkzeuge zum Punkten mit Pointen

Wer Vorträge halten oder Workshops leiten muss, steht oft vor einer Herausforderung: Wie lassen sich Inhalte spannend vermitteln? Wie gelingt es, vom grauen Alltag zum farbigen Vortrag zu kommen? Was tun, um ein fachlich wichtiges und manchmal ebenso trockenes Thema raffiniert einzuleiten, witzig zu ergänzen sowie kreativ zu präsentieren? Das alles soll stilvoll und nicht billig wirken und der Bezug zum Thema natürlich vorhanden sein. Zugegeben keine leichte Aufgabe! Doch wenn Humor als Unterstützung und nicht zum Selbstzweck dient, kann es mit etwas Übung gelingen, mit treffenden und zugleich locker dargebotenen Pointen bei den Zuhörern zu punkten.

Zulässigkeit von Gesundheitschecks bei Arbeitnehmern und Bewerbern

So genannte Employment-Screenings und Background-Checks von Bewerbern und Arbeitnehmern sind moderne Schlagworte für ein im Grunde altbekanntes Phänomen. Arbeitgeber möchten grundsätzlich möglichst viel über ihre Arbeitnehmer wissen, insbesondere bevor jemanden eingestellt wird. Der Arbeitnehmer möchte so wenig wie möglich preisgeben müssen. Was darf der Arbeitgeber Arbeitnehmer und Bewerber fragen und welche Gesundheitschecks dürfen durchgeführt und verlangt werden? Dieser Beitrag stellt die wesentlichen Aspekte vor.

Verträge mit Überlassern sinnvoll gestalten

Der Einsatz von Leiharbeitskräften ist in zahlreichen österreichischen Unternehmen eher die Regel als die Ausnahme, wobei Umfang und Dauer der Einsätze sehr unterschiedlich sind. Doch unabhängig davon, ob Leiharbeitskräfte nur ausnahmsweise und kurz oder in großem Umfang und über längere Zeit eingesetzt werden: Die sorgfältige Auswahl des/der Überlassungspartner/s und die damit zusammenhängende Vertragsgestaltung sind wichtige Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit und einen reibungslosen, fairen Ablauf der Überlassung für alle Beteiligten.

Entgelt | Zulagen & Gratifikationen: Aktuelle Rechtssprechung (2013 | 2014)

Keine Sorge: Wenn Sie als Arbeitgeber einen Mitarbeiter nicht davon unterrichtet haben, dass er einen Anspruch auf betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung nach § 1a Abs. 1 Satz 1 BetrAVG hätte, so sind Sie deswegen nicht belangbar. Erfahren Sie Details dazu und weitere Urteile aus diesem Beitrag.

Arbeitsverträge | Rente: Aktuelle Rechtssprechung (2013)

Kennen Sie die Anforderungen an die Schriftform der Befristungsabrede bei mehrteiligem Arbeitsvertrag? Dieser Newsticker liefert die wichtigen Stichpunkte und präsentiert weitere aktuelle Rechtsurteile rund um Arbeitsverträge und Rentenregulierungen.

Recruiting-Plattformen in der Cloud

Mit Recruiting-Plattformen in der Cloud können Unternehmen Bewerbungsprozesse schneller, effizienter und kostengünstiger gestalten. Denn das gesamte Bewerbungsverfahren von der Stellenausschreibung bis hin zur Einstellung kann damit verwaltet und gesteuert werden. Personalabteilungen können mit Hilfe von cloud-basierten Plattformen den gesamten Bewerbungsprozess in einem Tool abwickeln, Stellenangebote erstellen und diese via eines Klicks auf Social Media Plattformen sowie auf Jobportalen und der eigenen Website posten. Um die datenschutzrechtliche Zulässigkeit solcher Recruiting-Management-Tools nach dem deutschen Datenschutzrecht zu beurteilen, ist es nicht nur entscheidend, ob der Sitz des jeweiligen Plattformbetreibers innerhalb oder außerhalb der EU liegt, sondern auch die Frage, wie die Nutzung von Recruiting-Plattformen innerhalb eines Konzernverbundes aussieht.

Gesetzliche Urlaubstage: Amerikaner am schlechtesten dran

„Österreicher müsste man sein.“ So lautet der zugespitzte Wunsch in einem unlängst erschienen Beitrag der Washington Post. Anlass dafür sind die zahlreichen bezahlten gesetzlichen freien Tage in der Alpenrepublik. Insgesamt sind es 22 Urlaubstage sowie 13 Feiertage. Das berichtet das Nachrichtenportal www.pressetext.com. Wie aus einer Studie des US-Thinktanks Center for Economic and Policy Research hervorgeht, ist Österreich gemeinsam mit Portugal unter den Industrienationen Spitzenreiter in dieser Kategorie. In den USA sind hingegen weder bezahlte Urlaubs- noch Feiertage gesetzlich verankert.

Übernahme von Fort – und Weiterbildungskosten durch den Arbeitgeber: Bereicherung versus Arbeitgeberinteresse

Anlässlich von Lohnsteueraußenprüfungen des Finanzamtes oder der Betriebsprüfung der Deutschen Rentenversicherung kommt es zwischen den Kontrollbeamten und den Personal- oder Steuerbüros oftmals zu Diskussionen, ob bestimmte Leistungen, die ein Arbeitgeber seinem Mitarbeiter gewährte oder gewährt, lohnsteuer- oder beitragspflichtiger Arbeitslohn sind. Heute zeigen wir Ihnen, wie vom Arbeitgeber getragene oder übernommene Fort- oder Weiterbildungskosten in der Sozialversicherung beitragsrechtlich behandelt werden müssen.

Verordnung von Fahrtenbuch

Wird einer Ihrer Firmenwagen geblitzt und unterstützen Sie die Behörden bei der Ermittlung des Fahrers nicht ausreichend, kann Ihnen die Führung eines Fahrtenbuchs verordnet werden. Mit diesem Urteil hat das Verwaltungsgericht Neustadt den Eilantrag eines Unternehmens abgewiesen.

Betriebsrat: Nachtzuschlag ohne Nachtarbeit

Betriebsrate, die ohne die Übernahme dieser Tätigkeit in der Nacht arbeiten wurden, erhalten wie ihre nachts tätigen Kollegen Nachtzuschläge. Das hat das Landesarbeitsgericht Köln im Fall eines Möbelhauses entschieden. Der Kläger gehört der Logistikabteilung an, deren Vollzeitkräfte spätestens um vier Uhr früh mit der Arbeit beginnen.

Google Maps darf ohne Zustimmung des Betriebsrats genutzt werden

Arbeitgeber dürfen für ihre Reisekostenabrechnung einen Routenplaner aus dem Internet einsetzen, ohne dass der Betriebsrat hierrüber mitbestimmen darf. Weil immer ein Mensch die Entfernungsangaben überprüfen muss, fehlt es an der für die Mitbestimmung notwendigen Leistungs- oder Verhaltenskontrolle durch eine technische Einrichtung. Das hat das Bundesarbeitsgericht im Fall eines Logistikunternehmens entschieden (Az.: 1 ABR 43/12). Geklagt hatte der Betriebsrat, der mit der Verwendung von „Google Maps“ zu Abrechnungszwecken nicht einverstanden war.

Sperrzeit beim Abschluss einer Aufhebungsvereinbarung

§ 159 SGB III

Schließt ein Arbeitnehmer mit seinem Arbeitgeber eine Aufhebungsvereinbarung zur Vermeidung einer betriebsbedingten Kündigung, tritt auch bei Vereinbarung einer Abfindung keine Sperrzeit ein – dies gilt auch bei schwerbehinderten Arbeitnehmern. Dabei ist nicht zu prüfen, ob die drohende Arbeitgeberkündigung rechtmäßig wäre.

(Leitsatz des Bearbeiters)
BSG, Urteil vom 2. Mai 2012 –
B 11 AL 6/11 R

Altersdiskriminierung durch einen Sozialplan

§ 75 Abs. 1 BetrVG;
§§ 7 Abs. 1, 10 Satz 3 Nr. 6 AGG

1. Rentennahe Arbeitnehmer können von den Leistungen eines Sozialplans ausgeschlossen werden, wenn sie – ggf. nach Bezug von Arbeitslosengeld – rentenberechtigt sind. Das gilt auch, wenn die Rentenberechtigung sich nicht unmittelbar an das Ende des Arbeitslosengeldzeitraums anschließt, sofern mit dem Sozialplan die wirtschaftlichen Nachteile des Übergangszeitraums ausgeglichen werden.

2. Es ist weder nach dem AGG noch nach der Gleichbehandlungsrichtlinie geboten, in einem Sozialplan für rentennahe Arbeitnehmer eine Abfindung vorzusehen, die mindestens die Hälfte der Abfindung rentenferner Arbeitnehmer beträgt.

(Leitsätze des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 26. März 2013 – 1 AZR 813/11

Vergütung von Umkleide- und Wegezeiten: Berufskleidung

Wer bestimmt, welche Art von Berufskleidung ein Arbeitnehmer tragen muss bzw. soll? Hat der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht? Wie lange dauert es, die Uniform, Schutzkleidung oder den Kittel mit dem Firmenlogo anzulegen? Wird diese Zeit vom Arbeitgeber vergütet? Wie verhält es sich, wenn die Umkleide vom Arbeitsplatz zehn Minuten entfernt ist? Und muss sich der Arbeitnehmer eigentlich auf der Toilette umziehen, wenn es keine Umkleide gibt?

Strategie-Leitfaden

Von Ignaz Furger, WEKA Business
Media AG, Zürich 2013,
360 Seiten, gebunden,
Preis: 79 Euro

Getreu dem Motto „Mitarbeiter sind die besten Strategen“ werden Unternehmensstrategien weitgehend durch das eigene Personal erarbeitet. Das Knowhow und die Erfahrung der Beschäftigten sind für die Unternehmen wichtige Erfolgsfaktoren. Zudem motivieren selbst erarbeitete Strategien zur Umsetzung mit großem Engagement.

Arbeitsrechts-Handbuch

Von Dr. h.c. Günter Schaub † (Hrsg.),
15., neu bearbeitete Auflage, Verlag C. H. Beck,
München 2013, 3.034 Seiten, gebunden,
Preis: 109 Euro

Der Namensgeber, Dr. Günter Schaub, ist am 18.4.2013 im Alter von 80 Jahren verstorben. Sein Wirken und Name bleiben der Nachwelt in jedem Fall weiter erhalten und in bester Erinnerung: Das von ihm 1972 begründete und seit der 14. Aufl . von den BAG-Richtern Prof. Dr. Ulrich Koch, Dr. Rüdiger Linck und Dr. Jürgen Treber sowie LAG-Richter Hinrich Vogelsang fortgeführte Werk ist der bewährte und renommierte Klassiker unter den Arbeitsrechtshandbüchern, wie 15 Auflagen und zahlreiche Zitate belegen. Der Vorteil des Buches liegt auf der Hand: Es stellt das gesamte Arbeitsrecht, das durch zersplitterte Rechtsquellen und beinahe unübersehbares Richterrecht – sowohl national als auch neuerdings durch EU bzw. EuGH – geprägt ist, in einem Band systematisch dar.

Die 10 Gebote zur Vermeidung von Managerhaftung: Organ- oder Manager-Haftpflichtversicherung ungeregelt

Managerhaftung ist vor allem in Krisenzeiten die raue Wirklichkeit. Sie bedeutet angesichts hoher Schadens- und Strafsummen eine reale Gefahr für Geschäftsführung, Vorstand und Aufsichtsrat. Auch wenn Manager nicht das unternehmerische Risiko tragen, so stehen sie doch im Verhältnis zur Gesellschaft, zu den Gesellschaftern und unter gewissen Voraussetzungen zu Dritten für schuldhafte Pflichtverletzungen ein.

Selbst wenn der Abschluss einer Directors- and Officers-Versicherung (D&O-Versicherung; auch: Organ- oder Manager-Haftpflichtversicherung) zu einer Risikoverringerung für Gesellschaft und Manager führen soll, drohen zumindest dann finanziell ruinöse Folgen, wenn die Deckungssummen nicht ausreichen. Zudem kann es schnell zu Interessenkonflikten kommen, wenn Aufsichtsräte und Vorstände im Rahmen eines Haftungsprozesses sich wechselseitig die Verantwortung zuweisen.

Sind Mitarbeitergespräche ein Kerninstrument guter Führung?

24 Prozent der Arbeitnehmer haben laut einer aktuellen Gallupp Studie bereits innerlich gekündigt. Ganze 61 Prozent machen “Dienst nach Vorschrift”, ihre Bindung an den Arbeitgeber ist entsprechend gering. Der volkswirtschaftliche Schaden durch die fehlende Motivation soll sich auf über 100 Milliarden Euro belaufen.
Hier kann das Mitarbeitergespräch helfen Fachkräfte zu binden.

Unsichtbare Faktoren die Einfluss auf die Umsatzzahlen haben

Sitzen Ihre Mitarbeiter am richtigen Platz? Bringen Sie optimale Leistungen?
Das klingt erst mal sehr technisch, doch so ist es nicht gemeint. Wenn sich der Mensch wohl fühlt in seinem Umfeld, dann kann er sehr viele Aufgaben in kurzer Zeit erledigen. Wie ist Ihr Betriebsklima? Welchen Kommunikationsstil pflegen Sie? Jeder Mensch hat Stärken und entsprechend dieser Stärken setzen Sie ihn am besten in Ihrer Firma ein.

Neuausrichtung der HR-Organisation: Das ausreichende Maß finden

Aufgrund sich ständig wandelnder Märkte und Unternehmen wird eine Neupositionierung der HR-Organisation künftig eher die Regel als die Ausnahme sein. Dies betrifft sowohl Konzerne als auch mittelständische und kleinere Unternehmen in gleichem Maße. Dabei geht es nicht um „Insel-Maßnahmen“ zur internen HR-Optimierung ohne Businessbezug. Vielmehr müssen Geschäfts-relevante Gründe vorliegen, um die Personalabteilung mit ihrer Strategie und Organisation sowie ihren Prozessen und Services entlang dieser Businessorientierung neu auszurichten. Aber was genau soll nun in welchen Zustand transformiert werden, und wie?

Wolfgang Jetter: High-Energy-Organisationen. Wie Unternehmen ihre Potentiale entfalten

Wolfgang Jetter ist Diplom-Psychologe mit eigenem Beratungsunternehmen – die Jetter Management GmbH in St. Gallen. Zuvor war er in einigen Funktionen im Personalmanagement bei BMW tätig. Eine zweite Karriere schloss er daran als Berater an, unter anderem bei Roland Berger Strategy Consultants. Sein aktuelles Unternehmen gründete Jetter am renommierten Malik Management Zentrum St. Gallen. Dieser Werdegang ist es denn auch, der über Jetters Buch aufmerken lässt. Der Titel „High-Energy-Organisationen“ – als Frontbild dient ein dramatisches Sprungszenario eins Schattenmannes über einem Abgrund vor Sonnenaufgang – vermittelt den Eindruck, dass hier das geballte Wissen der Hirnforschung und der Positiven Psychologie als konzentrierter Lektürecocktail geboten werden: Noch mehr Power! Das allerdings ist Marketing. Wolfgang Jetter präsentiert ein besonnenes Buch, in dem er Allgemeinsätze aus HR und Management mit Fakten aus der Neuroforschung so verbindet, dass sie sich ganz neu lesen, bzw. Kritiker einzelner Sätze nun überzeugt werden dürften. Diskussionen dürfte dieser Hauptthemenstrang auslösen: Der Mensch braucht – wissenschaftlich erwiesen – Energien für alle seine Werke; emotionale, geistige, körperliche und – Achtung: spirituelle. Der Autor zeigt praktisch, welche Energie warum bei gewissen Tätigkeiten abfällt und wie sie regeneriert werden können. HRM.de empfiehlt das Buch und stellt einige Thesen vor.

Kompetenzentwicklung

K o m p e t e n z e n t w i c k l u n g > die Stellschraube zum Erfolg

Kompetenz fördert die Souveränität, Kreativität und Qualität bei der Erzielung von Arbeitsergebnissen.
Die RolWe Consulting Group unterstützt hierbei strukturiert und zielführend Teams, Führungskräfte und Einzelpersonen.
Wir stehen Ihnen mit den unterschiedlichsten und jeweils bedarfsgerechten Tools wie z.B. Seminaren, Workshops, Trainings- und Qualifizierungsprogrammen zur Verfügung.
So bieten wir Ihnen die Möglichkeit, die Ablauf-und Aufbaustrukturen Ihres Unternehmens zu reflektieren und diese professionell zu optimieren.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern auf dem Weg zu mehr Erfolg.

Studie belegt: Höchstleistungen beruhen auf Kooperation, weniger auf Machtausübung

Olympia, heldische Filme wie der Blockbuster „300: Rise of an Empire“ und die Stilisierung von Sportlern zu Übermenschen wurzeln in einem alten, feudalistischen Weltbild: Erst im Kampf kehrt der Mensch seine stärksten Seiten heraus. Ob sich diese Ideologie in neuen digital geprägten Gesellschaften und Unternehmen behaupten wird, hängt davon ab, wie stark der neue Sozialismus – gelebt durch und in Communities – die Realität durchdringen wird; und mit welchem Ziel. In jedem Fall dürfte die martialische Kampfpropaganda Bühnen verlieren. Das lässt eine Studie des Wirtschaftspsychologen Wolfgang Scholl vermuten, die der Experte unter Wissenschaftlern aus der Gen- und Nano-Forschung durchführte. Scholl ist Professor an der Humboldt Universität Berlin; er konnte zeigen, dass Höchstleistungen auf Kooperation und weniger auf Machtausübung zurückzuführen sind. HRM.de stellt die Studie aus dem Jahr 2009 vor.

Human resources of the future: Ray Kurzweils Timeline zur Wandlung des Menschen

Ray Kurzweil – Director of engeneering bei Google – hat eine Timeline aufgestellt, derzufolge Menschen im Jahr 2035 Hybriden aus biologischer und nicht-biologischer Intelligenz sein werden. Über die Schnittstelle von Medizin und Gesundheit will der Googelianer den Menschen an die Informationstechnologie anschließen. Technische Entwicklungen für insbesondere behinderte Menschen sollen dabei helfen, Akzeptanzprobleme in der Gesellschaft auszuräumen. Im weiteren Sinne ist der “alte” Mensch für Ray Kurzweil ein behinderter, weil minderbegabter Mensch, dessen Optimierung die künftige Aufgabe von Wirtschaft und Gesellschaft sein sollte.

Humane Ressourcen digitalisieren: Ray Kurzweil, Director of Engineering bei Google – spricht sich für Schnittstellen zwischen Mensch und Computer aus

Ray Kurzweil ist eine der weltweiten Gallionsfiguren für artifizielle Intelligenz. Er wurde von Bill Clinton mit der “National Medal of Technology” ausgezeichnet und hat aktuell die Position des Director of Engineering bei Google inne. Er spricht sich in seiner Arbeit für den Anschluss des Menschen an die Maschine aus. In Vorträgen und einer philosophischen Videoserie erklärt er seine Visionen zur Erweiterung menschlicher Intelligenz durch neue Schnittstellen zu Computern. Sein erklärtes Ziel ist es, “neue Lernressourcen in Unternehmen” zu erschließen und so Businesses effektiver zu machen. HRM.de hat Kurzweils Beiträge gesichtet, präsentiert seine Kernaussagen und verlinkt zu Videobeiträgen.

Zypries: Digitale Wirtschaft ist Wachstumsbranche – Beschäftigung und Umsätze sind die zentralen Polit-Maßgaben

Die digitale Wirtschaft ist ein weltweiter ökonomischer Wachstumsmarkt, gerät in Deutschland aber an Grenzen, weil Bürger und Unternehmen befürchten, dass mit ihren Daten Missbrauch betrieben wird. Das Bundeswirtschaftsministerium möchte nun Anstrengungen unternehmen, um das zu ändern, denn die ITK-Branche baut ihre Position im Weltmarkt aus, wie ein Bericht ergibt, den die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries Ende Februar gemeinsam mit dem Institut für Markt- und Meinungsforschung TNS Infratest und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim in Berlin vorstellte. Der “Monitoring Report Digitale Wirtschaft 2013“ gilt als ein wichtiger Gradmesser für die Leistungsfähigkeit des IKT-Standorts Deutschland.

Ideen-Scout: Februar 2014

Das Magazin „enorm – Wirtschaft für den Menschen“ verbindet in seiner Berichterstattung Wirtschaft mit Ethik und stellt Unternehmen sowie Persönlichkeiten vor, die neue Wege mit klassisch humanitären Werten anlegen. Die Autoren präsentieren Herangehensweisen und Strategien, die sich vom Mainstream abheben und innovative Möglichkeiten aufzeigen, um positive sowie nachhaltige Veränderungen in der Gesellschaft und der Umwelt herbeizuführen. In diesem Monat geht es unter anderem um eine Agentur, die Mitarbeiter ihre Gehaltsmodalitäten selbst bestimmen lässt und einen Jungunternehmer, der mittels einer Stiftung Talente castet.