Was Führung jetzt wirklich braucht

Schweizer Arbeitswelt:
Die Studie «Schweiz führt?!» zeigt, dass in der Schweizer Führungspraxis noch grosser Verbesserungsbedarf herrscht. Zum einen gibt eine deutliche Mehrheit der Mitarbeitenden an, schon einmal wegen einer Führungskraft gekündigt zu haben. Zum anderen offenbarten sich deutliche Unterschiede zwischen der Selbsteinschätzung von Vorgesetzten bezüglich ihres Verhaltens und der Wahrnehmung von Mitarbeitenden.

[Auszug]
Die Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdbild ziehen sich durch zahlreiche Bereiche innerhalb der Arbeitskultur, darunter die Häufigkeit des Feedback-Gebens, die Definition klarer Ziele und Richtungsvorgabe oder im Hinblick
auf optimistische Zukunftsäusserungen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Der Bachelor leidet noch an Kinderkrankheiten

Berufsbefähigung mit BA-Abschluss?
Mehr als 28 000 Studierende absolvieren pro Jahr einen Bachelor-Abschluss an einer Schweizer Hochschule. Ist dieser berufsbefähigend oder nicht? Die Meinungen darüber sind geteilt, wie Recherchen von Persorama ergaben. Nicht jede Firma begrüsst Bachelor-Absolventen mit Hurra. Einige Branchen wünschen, dass die unterschiedlichen Qualifikationsprofile der Absolventen der zwei Hochschultypen (FH und Universität) erhalten bleiben.

[Auszug]
Im Herbst 2014 absolvierten die letzten Lizenziat-Studierenden ihre Abschlussarbeiten. 2015 wird das Studium endgültig Geschichte sein. Sein Nachfolger – der Bachelor – kommt nur mit Mühe aus den Startlöchern.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Warum nicht jeder auf die Uni soll

Berufsbildung versus Akademisierung:
«Lieber Handwerker als Dr. Arbeitslos» – Um starke Worte ist Rudolf Hans Strahm, Bildungspolitiker, Ökonom und früherer Preisüberwacher, nicht verlegen. In einem Vortrag bei der ZGP-Erfa-Gruppe «Bildung» am 14. Januar zeigte Strahm auf, dass die Berufsbildung bezüglich Arbeitsmarktfähigkeit und Qualitätsarbeit der akademischen Ausbildung überlegen ist und dass es sich lohnt, die Berufsbildung zu pflegen und zu fördern.

[Auszug]
Ein Gespenst geht um in Europa – in Gestalt der Jugendarbeitslosigkeit. Jeder vierte erwerbsfähige Jugendliche in der Europäischen Union ist ohne Arbeit. In der Schweiz hingegen liegt die Jugendarbeitslosigkeit auf tiefen drei bis vier Prozent. Ein wichtiger Grund dafür liegt im dualen Berufsbildungssystem der Schweiz, sagt Rudolf Hans Strahm.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Kein bisschen Klarheit

Ein Jahr gesetzliche Sozialplanpflicht:
Seit gut einem Jahr gilt in der Schweiz eine gesetzliche Pflicht, bei Massenentlassungen einen Sozialplan zu verhandeln und abzuschliessen. Betroffen sind grundsätzlich Arbeitgeber mit mehr als 250 Mitarbeitenden. Aber noch immer überwiegen die Unklarheiten dieser Gesetzesnorm.

[Auszug]
Überraschend war die Einführung der gesetzlichen Sozialplanpflicht, die im Rahmen des überarbeiteten Sanierungsrechts per 1.1.2014 in Kraft trat. Da die Pflicht, einen Sozialplan abzuschliessen und vorgängig zu verhandeln, grundsätzlich nur bei Massenentlassungen von mehr als 30 Kündigungen und bei einer Unternehmensgrösse von mindestens 250 Mitarbeitenten zum Tragen kommt, greift die Sozialplanpflicht nicht allzu häufig. Und so sind auch ein Jahr nach Einführung noch viele Fragen offen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Resultate müssen Wirkung entfalten

Mitarbeiterbefragung – und danach?
Seine Mitarbeitenden zu befragen zu Themen wie Arbeitsklima,Zusammenarbeit, Führungskräfte oder Engagement hat sich in derSchweiz als Best Practice längst etabliert – rund 70 Prozent der Unternehmen führen solche Befragungen regelmässig durch, wie eine neue Studie der GfK gezeigt hat. Die spannende Frage ist:
Was geschieht mit den Ergebnissen?

[Auszug]
Die GfK-Studie belegt, dass trotz der weiten Verbreitung von Mitarbeiterbefragungen neun von zehn Unternehmen nicht mit der Befragung selber Mühe haben, sondern mit dem, was danach kommt: der Planung und Umsetzung von Massnahmen. Zwar sind in rund 60 Prozent der Unternehmen die Führungskräfte angehalten, mit den Ergebnissen zu arbeiten und konkrete Massnahmen zu entwickeln. Trotzdem verläuft die Planung von Massnahmen und deren Umsetzung oft im Sande. Und dies, obwohl sich in der Praxis zeigt, dass manchmal bereits kleine Interventionen substanzielle Verbesserungen mit sich bringen können.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

HR-Analyse liefert wichtige Daten

Wie sieht die Zukunft des Arbeitens aus?
Intelligente Technik unterstützt bei dem Ziel, eine «Smarter Workforce» zu formen – also eine effiziente und leistungsstarke Belegschaft, die besser zum Erreichen der unternehmerischen Ziele beiträgt. Dazu braucht es passende Mitarbeitende: Diese zu gewinnen, ihr Potenzial zu erkennen und zu fördern, gehört zu den Herausforderungen von HR. Wo dabei Chancen für die Zukunft liegen, zeigt die neue Studie «Neue Aussichten für ein neues Zeitalter» des IBM Institute for Business Value auf.

[Auszug]

Diese Analyse ist Teil der IBM-Studie «Der Kunde entscheidet mit. Wie Kunden Unternehmensentscheidungen aktiv beeinflussen» aus dem Jahr 2013. Dazu wurden weltweit 4183 Führungskräfte aus 70 Ländern befragt. Dabei zeigte sich, dass viele Unternehmen derzeit umfangreiche Schritte unternehmen, um eine Belegschaft zu formen, die die Voraussetzungen für die Positionierung in einer kundenorientierten Welt mit sich bringt. Nun hat IBM die Antworten der 342 Personalleiter aus internationalen Unternehmen genauer unter die Lupe genommen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Initiativen gegen den Fachkräftemangel

Talentknappheit:
Die Schweiz steuert auf einen Engpass an Fachkräften zu. Das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative verschärft die Problematik zusätzlich. Die Höhere Berufsbildung soll einen möglichen Ausweg aus der Talentknappheit bieten.

[Auszug]
Schon seit Langem klagen gewisse Branchen darüber, dass sie ihre Stellen für hoch qualifizierte Fachkräfte nicht besetzen können. Mit dem Ja zur Masseneinwanderungs-initiative hat sich die Problematik zusätzlich verschärft: «Mit der ungehinderten Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland konnte die Lücke bisher locker geschlossen werden», weiss Rudolf Strahm, Präsident des Schweizerischen Verbands für Weiterbildung (SVEB).

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Baustelle Bildung

Der Zugang zur HR-Profession ist offen und vielseitig: Ein buntes Nebeneinander von Einstiegsmöglichkeiten und heterogenen Ausbildungsmöglichkeiten prägen das nicht regulierte Berufsfeld.

[Auszug]
Wer seine Fachkompetenz im Personalmanagement unter Beweis stellen und sich diese eidgenössisch attestieren lassen will, ist gut beraten, eine Berufsprüfung (eidg. Fachausweis) oder eine Höhere Fachprüfung (eidg. Diplom) abzulegen.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Social Sourcing wird automatisiert

Big-Data-Projekt Silp:
Personalselektion via Social Media, im Fachjargon als Social Recruitment oder Social Sourcing bekannt, ist eine sehr aufwendige Angelegenheit. Silp automatisiert Social Sourcing und sendet Stellenangebote an «passive» Kandidaten. Zudem profitieren Arbeitgeber von einem Arbeitgeberprofil, welches Stellensuchende anlockt.

[Auszug]
Jetzt musst du nichts mehr tun, Silp übernimmt die Arbeit für dich», wird nach dem Eintrag auf der Webseite von silp.com versprochen. Stellensuchende, die sich bei Silp angemeldet haben, geben ihre Daten auf Facebook für das intelligente Matching-System von Silp frei und können ihr Profil mit weiteren Angaben anreichern. Der Kandidat hat also seine Arbeit quasi schon erledigt, während ein Big-Data-System alleine in der Schweiz rund eine Million Datenprofile abgleicht und den Kandidaten per E-Mail über passende Jobs informiert.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Die Führung muss Klarheit schaffen

Personalmanagement:
Viele Unternehmen haben mit viel Aufwand Führungsgrundsätze entwickelt und auf Hochglanzpapier gedruckt. Oft verschwinden diese bald wieder ungenutzt in einer Schublade. Das geht auch nachhaltiger.

[Auszug]
Stellen Sie sich folgende Alltagssituation innerhalb einer Abteilung vor: Der eine Vorgesetzte, Herr Stress, löst Probleme seiner Mitarbeitenden vorwiegend schriftlich per E-Mail, sitzt mehrheitlich in seinem Büro hinter verschlossenen Türen und lässt implizit durchblicken, dass er keine Zeit für seine Mitarbeitenden hat; die sollen sich selber helfen. Der andere Vorgesetzte, Herr Zuhör, organisiert einmal wöchentlich ein Briefing mit seinem Team, um über Neuerungen zu informieren. Zudem führt er regelmässig bilaterale Sitzungen zu den einzelnen Projekten durch, um anstehende Schwierigkeiten zu besprechen. Wie denken Sie über diese Situation?

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

HR braucht einen Perspektivenwechsel

Recruiting neu gedacht:
Aktive und individuelle Ansprache, effiziente Bewerbungswege und hohe Schnelligkeit: Das wird von HR heute im Bewerbungsprozess gefordert. Recruiting-Kampagnen müssen dementsprechend effizienter ausgesteuert, Massnahmen wie Active Sourcing sowie Employer Branding geplant werden. Wie kann HR die gesetzten hohen Ziele erreichen?

[Auszug]
Vor einiger Zeit machte ein Artikel aus dem Wirtschaftsmagazin «Harvard Business Manager» in der HR-Welt die Runde. Er war überschrieben mit dem provokanten Statement «Und tschüss, HR!». Der Autor Ram Charan fasste in dieser Überschrift seine Einschätzung zum Status Quo zusammen und formulierte weiter: «Die meisten Personalchefs liefern CEOs wenig Mehrwert. Zeit, die Personalabteilung aufzulösen und die Arbeit neu zu organisieren.» Wobei sein Plädoyer nur die Abschaffung der HR-Organisation betraf, nicht «die nützlichen Aufgaben», die HR erledigt.

Es ist nicht der erste Beitrag in einer zunehmend schärfer werdenden Diskussion um die Zukunft von HR. Einige der Erkenntnisse, die Ram Charan aufführt, waren ebenfalls Thema in meinen persönlichen Gesprächen mit Personalverantwortlichen in den vergangenen Monaten.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Zeit für eine postheroische Führung

Persorama-Roundtable zu Trends im HR-Management 2015:
Vom Recruiting passender Fach- und Führungskräfte bis hin zu den Themen Leadership und Vergütung: Yves-André Jeandupeux*, Leiter Personal Post, Martin Pfändler**, Senior Partner Schweiz, und Michael H. Kramarsch***, Managing Partner, beide hkp/// group, diskutierten über anstehende Herausforderungen für HR.

[Auszug]
Persorama: Welche wichtigen Trends im HR-Management sehen Sie für 2015?

Yves-André Jeandupeux: Ein Haupttrend ist sicherlich die demografische Entwicklung und wie wir mit Blick auf die Veränderungen in der Bevölkerung sowie unseren Personalstand damit umgehen. Eine zweite wichtige Herausforderung
für die ganze Schweiz ist die finanzielle Konsolidierung der Pensionskasse; da geht es um Milliarden – abhängig von der Zinsentwicklung auf diesem Markt in den nächsten zehn Jahren.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

«HR muss seine Sicht nach aussen erweitern»

Change-Leadership – Interview mit Dave Ulrich:
Change-Phasen in Unternehmen sind Umbruchzeiten, die von HR-Managern grosse Sensibilität und klare strategische Ausrichtung erfordern. Wie in und mit der Transformation nachhaltig Wettbewerbsvorteile geschaffen werden
können und sich Führungswirksamkeit deutlich erhöhen lässt: Darüber sprach Persorama mit dem bekannten HR-Vordenker Dave Ulrich*.

[Auszug]
Persorama: Wenn Sie Change Leadership kurz beschreiben sollten: Was ist das?
Dave Ulrich: Change Leader helfen anderen dabei, diejenigen Ziele zu erreichen, die für den Erfolg des Unternehmens im Markt wichtig sind.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Täuschung im Selektionsverfahren

Swiss Assessment:
Es sind die selten auftretenden Extrembeispiele von im Bewerbungsverfahren nicht aufgedeckten Täuschungen, welche es bis in die Medien schaffen: Der viele Jahre bei einer Fluggesellschaft arbeitende Pilot, der keine Pilotenausbildung hat, oder der erfolgreiche Chirurg, der nie Medizin studiert hat. Den Personalfachpersonen ist bewusst, dass einzelne Bewerber hochstapeln oder Brüche in ihrem Lebenslauf mehr oder weniger geschickt zu vertuschen versuchen. Wie lässt sich das Risiko, getäuscht zu werden, begrenzen?

[Auszug]
Um Hochstaplern auf die Schliche zu kommen, wird auf einen lückenlosen Lebenslauf geachtet und die darin enthaltenen Angaben mit denjenigen aus den Zeugnissen verglichen. Die sicherste Methode zur Aufdeckung möglicher Täuschungen im Lebenslauf oder bei Zeugnissen ist jedoch das Einholen von Referenzen bei früheren Arbeitgebern.

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Quelle: persorama – Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management | Nr. 1, Frühling 2015

Reisekosten: Ist ein Snack eine vollwertige Mahlzeit?

Künftig müssen Geschäftsreisende jeden Snack als vollwertige Mahlzeit angeben, wenn sie ihn zu einer Uhrzeit erhalten, an der üblicherweise Mahlzeiten eingenommen werden. Die Verpflegungsmehraufwendungen müssen dann in der Reisekostenabrechnung entsprechend gekürzt werden. So sieht es das ergänzte Anwenderschreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) zur Reform des steuerlichen Reisekostenrechts vor, das das Anwenderschreiben vom 30. September 2013 ersetzt.

Zielvereinbarungsgespräch vorbereiten

Führungskräfte, die ein Zielvereinbarungsgespräch vorbereiten, fördern das Engagement ihrer Mitarbeiter, indem sie die Zielerreichung visualisieren und die Sehnsucht danach wecken. Mehr dazu im Führungskräftetraining in Düsseldorf und Leipzig.

Nachhaltige Personalentwicklung: Bringt nichts, gibt’s nicht!

Laut ManagerSeminare gelingt es nur 23 Prozent der Seminarteilnehmer, gelernte Inhalte in ihren Arbeitsalltag zu transferieren. Das bedeutet, dass 25 der 33 Milliarden Invest in den deutschen Weiterbildungsmarkt 2013 verloren gehen. Und das ist nicht der positive Return on Investment (ROI), den Auftraggeber und Auftragnehmer gut heißen können. Dieser Artikel zeigt Ihnen, welche Absurditäten der Weiterbildungsalltag im 3. Jahrtausend immer noch mit sich bringt und v.a. was dagegen unternommen werden kann…
Worauf es ankommt sind im Besonderen in einem nachhaltigen Personalentwicklung Change Ansatz folgende 4 Teile – wie in jeder Sportart wie Iron Man, Tennis oder auch beim Kochen:
Teil 1: langfristiges Change Mindset: Personalentwicklung bedarf eines nachhaltigen, systematischen Veränderungsansatzes, der mit Hirn, Herz, Hand und Halten die langfristige Umsetzung der Verbesserungen und damit einen positiven ROI garantiert
Teil 2: individualisierter Start mit Bedarfsanalyse: mit einer maßgeschneiderten, strukturierten Kompetenz- oder Potenzialanalyse buchen die richtigen Teilnehmer die richtigen Trainings bzw. die richtigen konkreten Detailinhalte werden je Teilnehmergruppe vermittelt
Teil 3: systematische Umsetzung: ein zielführender, systemunterstützter und eingeübter Transfer der erlernten Inhalte und konkreten individuellen To-Do’s in die Arbeitspraxis
Teil 4: pragmatische Ergebnismessung: durch das Entwicklungsprojekt hinweg ein regelmäßiges Controlling inkl. Anpassungsmaßnahmen und am Ende die Erfolgsmessung, inwieweit diese Personalentwicklungsmaßnahme sich bezahlt gemacht hat

MBA-Schmiede IGC lässt sich nach der Gemeinwohl-Ökonomie zertifizieren

Er hat das globalisierungskritische Netzwerk „Attac Österreich“ mit gegründet und er prägte den Begriff „Gemeinwohl-Ökonomie“, hinter dem ein alternatives Wirtschaftskonzept zur kapitalistischen Marktordnung steht. Seine Ansätze werden insbesondere von der „Gemeinwohl-Ökonomie e.V.“ vertreten: Christian Felber und seine Verbandskollegen können sich nun freuen, dass erstmals eine deutsche Organisation aus dem Bereich der Executive Qualification Mitglied des Vereins geworden ist: Das International Graduate Center (IGC) der Hochschule Bremen wurde von den Wienern als Hochschule mit Gemeinwohl-Bilanz zertifiziert. Im Gutachterurteil heißt es, das IGC hätte sich “intensiv mit sozialen und ökologischen Aspekten der Unternehmensführung“ auseinandergesetzt.

Selbstanzeigen – darauf sollten Arbeitgeber achten

Der Gesetzgeber hat die Regeln für Selbstanzeigen mit der Finanzstrafgesetznovelle 2014 zum 1. Oktober 2014 verschärft. Welche Einschränkungen die Novelle mit sich bringt und worauf Sie achten sollten, damit eine Selbstanzeige auch den vorgesehenen strafbefreienden Zweck erreicht, beschreibt der folgende Beitrag.

Handwerk kann aufatmen: Bundestag stellt sich hinter Meisterpflicht

KFZ-Gewerbe, Die Freien Wähler, der Baden-Württembergische Handwerkstag und viele andere Handwerksvertreter hatten in 2014 laut für den Erhalt der Meisterpflicht getrommelt; mit Pressemitteilungen, Stellungnahmen und Positionspapieren. Der Deutsche Bundestag hat nun geantwortet. Mit großer Mehrheit beschloss er am 18. Dezember einen entsprechenden, von den Koalitionsfraktionen eingebrachten Entschließungsantrag. Damit soll das hohe Ausbildungsniveau im deutschen Handwerk gesichert werden. Der Antrag umfasste auch fördernde Maßnahmen, welche die Innovationsfreudigkeit in der mittelstandbetonten Branche anregen möchten. Der Beschluss hat Signalwirkung: Zuletzt hatte Brüssel den Meisterbrief komplett in Frage gestellt. Berlin tritt demnächst dazu wieder in Verhandlungen mit der EU.

Arbeitslosenstatistik Zürich: Quoten stabil, aber wenig Bewegung in Richtung Vollbeschäftigung

Die Arbeitslosendaten des Bundesamtes für Statistik (BFS) weisen andere Zahlen aus als die Erhebungen in gleicher Sache des Staatssekretariates für Wirtschaft (SECO). Das liegt daran, dass die SECO vom BFS abweichend nur Personen erfasst, die den regionalen Arbeitsvermittlungsämtern (RAV) als arbeitslos gemeldet sind. Zweitens listen die RAV auch beispielsweise geringfügig Beschäftigte, die Anspruch auf Arbeitslosengeld hätten. Darauf hat die KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich letztes Jahr in einer viel beachteten Mediendebatte hingewiesen. Nun hat der Kanton Zürich auf Grundlage von KOF-Umfragen unter leitenden Persönlichkeiten von Unternehmen sowie SECO-Daten seinen Wirtschaftsmonitor für den Dezember 2014 herausgegeben. Dieser weist unter anderem die Beschäftigungsentwicklung aus. Nach Einschätzung von Bruno Sauter, Generaldirektor des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, zeigen die Ergebnisse, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt im Raum Zürich trotz widerstandsfähiger Konjunktur und Beschäftigungszunahmen nicht nennenswert entspannt.

Grüße vom Amt für Wirtschaft und Arbeit Zürich: Bruno Sauter als Big Data-Kabarettist

Es ist zwar schon ein Jahr her, dass Bruno Sauter als Chef des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich auf dem Cluster-Dialog 2013 mit einer launigen Kabaretteinlage zum Thema “Freier Blick aufs Datenmeer – Gedanken zur Infrastruktur des 21. Jahrhunderts” zum Büffet der Veranstaltung überleitete – seine spritzigen Spitzen munden auch jetzt noch und zeigen den Generaldirektor als wachen und kritischen Kopf. Im Gegensatz zu seinen deutschen Kollegen, die angesichts des deutschen Wissenschaftsjahres 2014 „Die digitale Gesellschaft“ eher das harmonische Altherrenchorsingen tradieren, immerhin soll Deutschland nach Plänen von Angela Merkel und Co. zum Leitmarkt von Industrie 4.0 aufsteigen.

Anlagen- und Maschinenbau: Ausbildungen kommen auf den Prüfstand, IG Metall zieht mit

Wenn es darum geht, Deutschland weltweit zum Leitmarkt und -anbieter für Industrie 4.0 zu machen, dann ziehen IG Metall, Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) an einem Strang. Gewerkschaftsbundesvorstand Wolfgang Lemb – zwischen 2009 und Januar 2014 ehemaliger Parteikollege von Sigmar Gabriel (SPD) – hat mit dem Wirtschaftsminister sowie mit VDMA-Präsident Dr. Reinhold Festge heute ein Positionspapier in Berlin verabschiedet, das unter anderem offen legt, mit welcher Beschäftigungspolitik der Maschinen- und Anlagenbau fit gemacht werden kann. So innovativ Industrie 4.0 ausfallen soll – die Initiativen und Kampagnen der Akteure sind alte Bekannte. Ungewöhnlicher ist hingegen das gemeinsame Votum für mehr Werk- und Dienstverträge.

Big Data-Initiative von Skillsoft sorgt für mehr Motivation und bessere Lernergebnisse

Skillsoft hat eine Reihe von Live-Pilotprojekten bei Kunden abgeschlossen, bei denen mithilfe von Big Data das Lernerlebnis adaptiver und individualisierter gestaltet wurde. Unter Anwendung der Big-Data- und Analyse-Kapazitäten von IBM Research konnten die Daten von 19 Millionen Skillsoft-Nutzern und 60.000 Lerneinheiten miteinander kombiniert werden. Die Ergebnisse des Pilotprogrammes zeigen, dass empirisches, datengesteuertes Lernen die Nutzer mehr motiviert und für höheres Engagement sorgt.

Papier oder digital: Form der Personalakte entscheidend bei Klage auf Löschung von Abmahnungen

Keine Löschung von Abmahnungen nach Ende eines Arbeitsverhältnisses, selbst wenn diese strittig sind – das hatte das Sächsische Landesarbeitsgericht am 14.01.2014 (Sa 266/13) im Falle einer Klägerin entschieden, die einen Anspruch auf Entfernung von ihr hinderlichen Abmahnungen geltend machen wollte. Hätte die Arbeitnehmerin ein paar Zusatzpunkte ins Feld geführt, wäre der Entscheid möglichweise anders ausgefallen.

Volkswagen äußert sich zum Vorwurf schwerer Menschenrechtsverletzung während Militärdiktatur in Brasilien

Der deutsche Volkswagen-Konzern hat sich offiziell zu Ermittlungen der so genannten brasilianischen nationalen Wahrheitskommission geäußert, welche Volkwagen do Brasil beschuldigt, in den 1970er Jahren schwarze Listen über Betriebsangestellte und Berichte über Mitarbeiter an Repressionsorgane der damaligen Militärdiktatur übergeben und Folterungen auf dem Betriebsgelände zugelassen zu haben. Die Kommission hatte ihren Abschlussbericht über Taten der Militärdiktatur am 10. Dezember 2014 Präsidentin Dilma Rousseff übergeben.

Online-Stellenanzeigen: So gelingt effektives Recruiting

Exzellentes Personal zu finden, ist für jedes Unternehmen wichtig. Mit Hilfe einer kostenfreien Checkliste zeigt Systagon Unternehmensberatung ▪ Schulung ▪ Umsetzung, wie Recruiter Online-Stellenanzeigen richtig schalten.

Pflicht zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen – Bundesagentur für Arbeit prüft im Januar 2015

Wer mindestens zwanzig Arbeitsplätze stellt, muss auch schwerbehinderte Menschen in seine Belegschaft aufnehmen und beschäftigen (SGB IX | 9). Das gilt für private wie öffentliche Arbeitgeber gleichermaßen. Die Bundesagentur für Arbeit schaut den betroffenen Betrieben nun verstärkt in die Personalagenden. Die jeweils zuständigen regionalen Agenturen versenden Anfang Januar 2015 Meldeformulare nebst elektronischem Bearbeitungsprogramm. Versäumte, unvollständige oder verspätete Meldungen nach dem 31. März 2015 werden als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet. Das gilt auch für jene Betriebe, denen keine Unterlagen zugegangen sein sollten.

Kein Filmdreh mit Beschäftigten – fast kein Spielraum für Videoüberwachung

Datenschützer teilen die immer wieder aufs Neue demonstrierte Digitalisierungseuphorie der deutschen Bundesregierung nur bedingt. Während Entwickler und Forscher von Erfindung zu Erfindung stürmen, weisen Datenschützer daraufhin, dass es viele ungeklärte Fragen in Sachen bürgerliche und arbeitnehmerische Freiheit gibt. Rechtlich relativ gut abgesichert ist allerdings die Rechtslage zum Thema Videoüberwachung: Wer darf unter welcher Maßgabe wie gefilmt werden? Die obersten Maximen lauten: Die Technik der Überwachung ist nicht maßgeblich für den Tatbestand der Aufnahme und Personen haben ein, im deutschen Grundgesetz verankertes Recht an ihrem Bild sowie an ihrem Wort.

ARBEITSHILFE >> Rechtliche Zulässigkeit von Videoüberwachung: Umstände, Kriterien, Spielräume

Dieser Beitrag schildert, warum Videoüberwachung von Personen rechtlich brisant ist, welche Formen zu unterscheiden sind und was Personaler hinsichtlich der Überwachung von Arbeitern und Angestellten beachten müssen. Immerhin können Beschäftigte Rechte an den Aufnahmen von ihnen geltend machen. Im Fall der Fälle kommt den Arbeitgeber ein nachlässiger Umgang mit dem Big Brother-Blick teuer zu stehen.

I amsterdam – Amsterdam als Anziehungspunkt für internationale Talente

Amsterdam will mehr internationale Talente anziehen und an sich binden. Das Amsterdam Economic Board, eine Kooperation zwischen Unternehmen, Forschungsinstituten und der Regierung in der Metropole Amsterdam, setzen sich hierfür mit dem Programm Amsterdam Works ein, wobei die Marke I Amsterdam eingesetzt wird.

Positives Candidate Experience und Zeitersparnis

milon, Ersteller von einzigartigen Trainingssystemen, benutzt Textkernels CV Parsing Software integriert in das Bewerbermanagementsystem von Persis um eine automatische Verarbeitung von eingehenden Bewerbungen per E-Mail zu ermöglichen. Die automatische Analyse von Lebensläufen kann für Persis Kunden einfach ermöglicht werden und sorgt für Zeitersparnis.

Fluktuation vorbeugen – Mitarbeiter binden von Beginn an

Es lohnt sich, von Beginn an durch gute Einarbeitung in neue Mitarbeiter Zeit zu investieren. Dadurch erlangen neue Mitarbeiter nicht nur schneller das erforderliche Leistungsniveau, auch die Bindung an das Unternehmen wird gestärkt.

Variable Vergütung à la Carte – Teil 2

Wenn Unternehmen ein System der variablen Vergütung einführen – oder ein bestehendes Modell optimieren – möchten, können sie nicht nach Schema F vorgehen. Es gilt, viele verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, um ein Instrument zu entwickeln, das für ihre Organisation stimmig ist. Während sich Teil 1 dieses Beitrags in der September/Oktober-Ausgabe mit den 4 Elementen der Zielformulierung und den Maßnahmen als „Wege zum Ziel“ befasste, beschreibt der folgende Teil, wie Unternehmen verschiedene Zielkomponenten kombinieren können – und was bei der Einführung variabler Vergütungsmodelle zu beachten ist.

Scheitert unser „Jungbleiben“ an unserer Lerndefinition? von Sonja Radatz

Vielleicht scheitert ja unsere regelmäßige „Runderneuerung“ schon bei unserer Einstellung:
Bei unserer Einstellung, „Lernen“ als etwas zu betrachten, das abgeschottet vom Alltag stattfindet. Intuitiv erleben wir uns nur dann als „Lernende“, wenn wir uns an einen Lernort begeben – eine Schule, ein Weiterbildungsinstitut, einen Seminarraum, einen Vortragsraum, einen Hörsaal oder Ähnliches – und dort konzentriert Inhalte zu einem bestimmten Thema serviert bekommen.
Dabei können wir jeden Tag bewusst lernen…

Die HR-Softwarestudie 2014 von CLEVIS – Eine Analyse der HR-Softwarehersteller in Deutschland

Der HR-Softwaremarkt in Deutschland ist dynamisch, weit gefächert und weitgehend intransparent. Dies hat CLEVIS veranlasst, Hersteller von HR-Software zu ihren Unternehmensdaten, Produkten, Technologien, Modulfunktionalitäten und ihrem Service zu befragen. Die Ergebnisse haben wir in einer Studie zusammengefasst und somit einen fundierten Überblick über den HR-Softwaremarkt geschaffen. Die Detailanalysen sollen Personalverantwortlichen in Unternehmen dienen, wenn Sie sich in Bezug auf die Nutzung von HR-Software verändern oder weiterentwickeln wollen.

50 Jahre Arbeitsgesetz – Gewerkschafter fordern Gesetzesadaption wegen digitaler Revolution

50 Jahre und kein bisschen leise: Das Schweizer Arbeitsgesetz feiert heute einen runden Geburtstag. Es hat in einem halben Jahrhundert Arbeitnehmende umfassend geschützt, doch es bedarf der Anpassung, soll es auch künftig Herausforderungen am Arbeitsmarkt begleiten können. Dieser Ansicht ist zumindest der Schweizerische Gewerkschaftsbund und nennt an erster Stelle technologischen Entwicklungen als neue, zu berücksichtigende Job-Parameter.

Softsite wird neuester Kooperationspartner von Textkernel

Textkernel konnte einen neuen Softwarepartner – Softsite AG – für sich gewinnen. Kunden von Softsite können nun auch Textkernels Module mitsamt CV Parsing, der semantischen Suche und des bi-direktionalen Matchings in Staffing nutzen.

Was Bewerber wollen – Candidate Experience Studie 2014

Zahlreiche Unternehmen, die Bewerber rekrutieren, haben meist nur ein primäres Ziel vor Augen: Die Einstellung eines passenden Kandidaten. Dabei vernachlässigen sie oft die Tatsache, dass auch der Rekrutierungsprozess einen Teil des Employer Brandings darstellt und eine schlechte Rekrutierung die Arbeitgebermarke langfristig schädigen kann. Die Candidate Experience Studie 2014 zeigt auf, welche Fehler besser vermieden werden sollten, um künftige potenzielle Bewerber nicht zu vertreiben.

Recruiting in 5 Stufen

Wer wünscht sich nicht Mitarbeiter und Kollegen, die fachliche und soziale Kompetenzen mitbringen, aber auch in der Lage sind, die Werte und Ziele des Unternehmens zu verfolgen? Die Erfahrung zeigt, dass Unternehmen nur dann die Besten gewinnen, wenn ihre Recruiting- und Entscheidungsprozesse qualitativ hochwertig sind und zügig ablaufen, damit sie spannende Bewerber für sich gewinnen können, bevor sie sich am Markt anderweitig umsehen. Um gute Kandidaten zu identifizieren und halten zu können, hat die W.E.B. Windenergie AG einen mehrstufigen Personalauswahlprozess entwickelt, der Vorstand, Führungskräfte, Mitarbeiter und externe Kräfte mit einbindet.

Literaturtipp: “Telefoninterviews in der Personalrekrutierung”

Telefoninterviews in der Personalrekrutierung hilft Ihnen, die Personalauswahl noch effizienter zu gestalten: Mit Telefoninterviews werden Sie aus einer Flut von Bewerbungen zielsicher die richtigen Mitarbeiter auswählen und zugleich Ihre gewünschten Top-Kandidaten für Ihr Unternehmen begeistern können. Ihr Rekrutierungsprozess wird insgesamt schneller und effizienter.

Recruiting Games: Best Practice Beispiele, Chancen und Fallstricke

Onlinespiele haben aus den privaten Haushalten heraus längst zum Siegeszug im Berufsumfeld – in Chefetagen, in Vertriebsbüros und an anderen Arbeitsplätzen – angesetzt: Spielend lösen Führungskräfte und Mitarbeiter Jobaufgaben und simulieren Geschäftsszenarien. Das setzt Emotionen und Kreativität frei. Auch im Recruiting können so genannte „Recruiting Games“ die Karten der Arbeitgeber neu aufmischen, um passendes Personal zu finden. Vor allem Großunternehmen heizen den Trend an. Den Startschuss dazu setzte die US Army im Jahr 2002 mit der Markteinführung ihres Kriegsspiels „America’s Army“. Nutzen des Ego Shooters: US-amerikanische Streitkräfte suchen nach Nachwuchs, der sich durch Reaktionsschnelligkeit, vernetztes Denken und Technikaffinität auszeichnet. Der Kurzbeitrag zeigt, welche Unternehmen inzwischen mit welchen Lösungen arbeiten und nennt Chancen sowie Fallstricke beim Einsatz von Recruiting Games.

Gestatten? Der Chef bewirbt sich – Worauf es bei Arbeitgeberbewerbungen wirklich ankommt

Wer sich auf eine neue Stelle bewirbt, präsentiert sich von seiner Schokoladenseite. Vom Anschreiben und Lebenslauf über das Bewerbungsgespräch bis hin zu der Performance im Assessmentcenter muss alles stimmen. Doch was für den Stellenanwärter gilt, betrifft inzwischen auch den potenziellen Arbeitgeber. Viele Positionen lassen sich heute nicht mehr einfach so besetzen. Um Topkandidaten für offene Stellen zu finden, bewerben sich nun immer mehr Unternehmen auf dem Arbeitnehmermarkt. Doch damit die Arbeitgeberbewerbung gelingt, gibt es einiges zu beachten.

BASF rekrutiert von allen DAX-30-Unternehmen am besten

BEST RECRUITERS, die größte Studie zum Thema Recruiting-Qualität in der D-A-CH-Region, hat ermittelt, wie die DAX-30-Unternehmen im Vergleich zu den 500 Top-Arbeitgebern Deutschlands abschneiden. Die wichtigsten Ergebnisse: BASF ist das DAX-Unternehmen mit dem besten Recruiting, gefolgt von Fresenius, Fresenius Medical Care, K+S und E.ON. Auffällig: Bei jeglicher Kommunikation, die vom Unternehmen gesteuert wird, sind die führenden DAX-Unternehmen eher vorbildlich, sobald es jedoch darum geht, mit Bewerbern individuell umzugehen, reagieren nicht im Index notierte Unternehmen oft schneller und persönlicher.

SERIE | PAUL WATZLAWICK LESEN: Umdeutung als Alltagsweisheit (8)

Paul Watzlawick nennt es eine Kunst, Inhalten andere Rahmen als ihren ursprünglichen zu geben. Es kann uns aber gelingen, weil alle sogenannten Regeln und alle Beutungen, die entstehen, weil wir Dingen einen Sinn geben (Wirklichkeit zweiter Ordnung), relativ sind. Daher ist das Leben so, wie wir sagen, dass es sei. Soweit die Theorie – was bedeuten diese Überlegungen aber praktisch für uns?

TED Talks in der (Unternehmens)Kommunikation

Wo kommen Sie her? Oder anders gefragt, wie sind Sie auf diesen Artikel gestoßen? Möglicherweise lesen Sie hrm.de regelmäßig und haben sich durch den Titel animiert gefühlt. Wahrscheinlicher ist aber, dass sie durch einen Hinweis eines Netzwerkpartners in einem der sozialen Medien aufmerksam wurden und hierher gelangten.

Pionierprojekt: Techniker Krankenkasse interessiert an krankmachenden Faktoren für Studenten der TU Kaiserslautern

Wie viele deutsche Hochschulen sorgt auch die Technische Universität Kaiserslautern mit verschiedenen Maßnahmen für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Neu ist, dass sie nun gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse (TK) auch Faktoren erforschen will, welche die Gesundheit ihrer Studenten fördern und erhalten, um maßgeschneiderte Angebote machen zu können. Exzellente, aber durch harte Studien geschwächte Studenten will man in Kaiserslautern nicht. Hintergrund der Initiative: Die Hochschule beobachtet, dass Studienumstrukturierungen im Rahmen des Bologna-Prozesses, die zunehmenden Ökonomisierung und Effizienzfokussierung der Studien den studentischen Alltags zur kritischen Belastungsprobe werden lassen.

Reform | Überlassungsdauer in der Zeitarbeit: Studie führt Sorgen der Leiharbeitnehmer ins Feld

Viele Zeitarbeiter sehen den arbeitsmarktpolitischen Plänen der großen Koalition sorgenvoll entgegen, denen zufolge die aktuell unbegrenzte Überlassungsdauer für Leiharbeit auf 18 Monate runtergeschraubt werden soll. Zuletzt war eine derartige Grenze in 2004 aufgehoben worden. Dieses Stimmungsbild ist das Ergebnis einer tournusmäßigen, repräsentativen Befragung, welches das Personaldienstleistungsunternehmen Orizon GmbH unter 1.042 eigenen Zeitarbeitern ermittelte.

„Manchmal scheitert nicht nur die Auslandsentsendung, sondern auch die Ehe“

Constance Grunewald-Petschke, Inhaberin einer erfolgreichen Agentur für Expats, ist selbst ExpatPartner und hat auf Basis ihrer persönlichen und beruflichen Erfahrungen ein E-Coachingprogramm speziell für die Partner von Entsandten entwickelt, das Unternehmen dabei hilft, die vorzeitige Abbruchquote von Auslandseinsätzen zu verringern.

Sozialversicherung bei Entsendung nach China

Chinas neues Sozialversicherungsgesetz ist mittlerweile drei Jahre alt. Doch noch immer herrscht in einigen Punkten Unklarheit. Hinzu kommt, dass bislang nur jeder fünfte Expat in das Sozialversicherungssystem einzahlt.

Personalcontrolling Lehrgang mit Zertifikat

Der von der Dashöfer Akademie in Zusammenarbeit mit der EBC Hochschule neu angebotene Personalcontrolling Lehrgang mit Zertifikat vermittelt Personalcontrollern alles Wissen zur Erhebung und Analyse personalwirtschaftlicher Kennzahlen.

Keine Option: Akademischer Titel in der höheren Berufsbildung. Verbände lehnen einheitlich ab

Einigkeit auf breiter Front: 23 Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- und Berufsbildungsverbände ziehen an einem Strang, um die internationale Anerkennung der höheren Berufsbildung zu stärken. Dazu setzen sie auf Effekte der Verankerung des „Nationalen Qualifikationsrahmens für die Berufsbildung“ (NQR Berufsbildung) im Bildungssystem und in der Wirtschaft. Die NQR-Verordnung war am 1. Oktober 2014 in Kraft getreten. Die Akteure sehen entschieden und mehrheitlich davon ab, einen akademischen Titel „Professional Bachelor/Master“ einzuführen. Hintergrund ihrer gemeinsamen Erklärung ist die Auseinandersetzung des Ständerates mit dieser Thematik im Rahmen der Motion „Titeläquivalenz für die höhere Berufsbildung“ am 11. Dezember.

Studie: Lohn- und Gehaltstendenzen – wie erhöhen Unternehmen ihre Löhne und Gehälter?

Lohn- und Gehaltsbarometer sind in der Personalarbeit wertvolle Arbeitshilfen zur schnellen Recherche: Sind Gehälter und Löhne in einer Branche gesunken oder gestiegen? Fließt in Bayern mehr in die Geldbörsen als in Baden-Württemberg? Wie erhöhen Unternehmen ihre Löhne und Gehälter? Als einer der führenden Netzwerkorganisatoren für Personaler im D/A/CH-Raum (HRM.de / HRM.ch / HRM.at) ermittelt das HRM Research Institute nun für seine deutsche Community HRM.de die Lohn- und Gehaltstendenzen unter seinen Mitgliedern, denn valide Quellen müssen viele Personaler aus Medien und im Beratermarkt oft erst in Kleinarbeit zusammentragen.

Arbeitshilfe: Flexibilität im Problemlösen und Lernen erkennen und fördern

Der unausgesetzte Ruf der Wirtschaft nach Fachkräften zeigt vor allem eines: Spezialisten sind gefragt. Breites Allgemeinwissen führt in vielen Fällen nicht weit. In Technik, Medizin, Logistik und vielen anderen Branchen arbeiten nicht nur Forscher an immer weiteren Verzweigungen von Spezialwissen und -methoden. Dabei müssen oft Lösungen gefunden werden, die sich nicht einfach reproduzieren lassen, weil die Akteure in unbekannte Gefilde vorstossen. Und darin sind sie umso erfolgreicher, je flexibler sie denken. So lässt sich bewegliches Problemlösungsdenken erkennen und fördern.