Mitarbeiterbindung in der Elternzeit – wie haben Sie das gemacht?

Praxisbeispiele für Buchprojekt gesucht
Liebe Leser,
für mein Buchprojekt zum Thema Mitarbeiterbindung in der Elternzeit suche ich Firmen und Mitarbeiter, die über ihre guten Erfahrungen berichten möchten.

Sie haben erfolgreich ein Wiederinstiegsmanagement in Ihrer Firma installiert?
Ihre Mitarbeiter kommen früher und motivierter zurück an den Arbeitsplatz?

Wie haben Sie das gemacht?
Was ist das Erfolgsgeheimnis Ihres Unternehmens?
Gab es Startschwierigkeiten und wie sind Ihre Erfahrungen mit Kontakthalteprogrammen, Weiterbildung und Co?

Mütter muten sich heute zu viel zu. Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Zwar haben die Menschen statistisch gesehen heute mehr Freizeit als früher, doch die Möglichkeiten diese zu füllen und die Geschwindigkeit in unserer globalen Welt nehmen stetig zu und bringen einen oft an die Grenzen der Belastbarkeit. Gerade berufstätige Mütter müssen viel unter einen Hut bringen: den Job, die Familie, den Haushalt, die Freunde, Verwandte und die Partnerschaft. Sich selber vergessen sie dabei meist. Eine Expertin warnt: Frauen muten sich heute viel zu und nicht selten geraten sie an ihre Grenzen. Ein Burnout ist dann oft nicht weit. Doch das muss nicht sein!

5 Probleme von Unternehmen Mitarbeiter während der Elternzeit zu binden

Hallo, ich bin Anna

Ich bin schwanger und werde bald in Elternzeit gehen. Im Job habe ich alles fest im Griff und bin zufrieden mit meiner Karriere. Doch was kommt jetzt auf mich zu? Wie bekomme ich Kind und Beruf unter einen Hut? Kann ich mir eine lange Elternzeit in der heutigen Zeit überhaupt erlauben? Wie lange möchte ich pausieren? Und wie schaffe ich den Wiedereinstieg in den Beruf? Das sind Fragen, die ich mir täglich stelle

Ich arbeite gern in meiner Firma und möchte nicht lange aussteigen aus dem Job. Wofür habe ich studiert und ich will auch nicht vom Geld meines Mannes abhängig sein. Doch wie vereinbare ich Kind und Job? Ist meine Karriere dann zu Ende? Langeweile in Teilzeit statt spannender neuer Projekte, das kann ich mir so gar nicht vorstellen.

G8-Reform-Wirkungsanalyse: Mehr Schüler wiederholen Klassen

Letztes Jahr feierte die so genannte G8-Reform für eine, auf acht Jahre verkürzte Gymnasialzeit ihr zehnjähriges Bestehen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) hat nun evaluiert, wie sich die bundesweite Einführung des Abiturs in der zwölften Klasse auf die Leistungen der betroffenen Schüler auswirkt. Die Zusammenschau der Jahrgänge 2002 bis 2013 zeigt, dass die Zahl der Klassenwiederholer signifikant gestiegen ist.

Grammatikalisch fehlerhaftes Arbeitszeugnis – LAG Baden-Württemberg korrigiert Schulsekretärin

Schule geschlossen, Job weg und dann auch noch ein Arbeitszeugnis erteilt bekommen, das vor Fehlern trotzt, weil der Sachbearbeiter die Schlacht gegen die Formatierung von linksbündig auf Blocksatz verloren hat – das war einer Schulsekretärin dann doch zu viel. Sie reichte Klage gegen diese Zeugniserstellung beim Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg ein. Dasselbe ließ sie wissen: Die Form täte der Beurteilung ihrer Qualifikation keinerlei Abbruch. Klage abgewiesen (Urteil vom 27.11.2014).

Pausen | Unterhalt | Ausbildung | Aktuelle Rechtsprechung (2015)

Wie ist die Rechtslage, wenn ein Mitarbeiter die Mindestpausenzeiten nicht einhält? Und hat ein Auszubildender ein Recht auf Ausbildungsvergütung, wenn er zeitweise den Betrieb, aber nicht seine Schule sausen lässt? Erfahren Sie mehr zu diesen und weiteren Urteilsfällen in diesem Newsticker.

Krankenrückkehrgespräche sind mitbestimmungspflichtig

§§ 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG; § 84 Abs. 2 SGB IX

Ein Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats ist nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG zu bejahen, wenn der Arbeitgeber Krankenrückkehrgespräche führt, um Informationen über Krankheitsursachen zu erhalten, die sowohl zur Beseitigung arbeitsplatzspezifischer Einflüsse als auch zur Vorbereitung individualrechtlicher Maßnahmen bis zur Kündigung des Arbeitnehmers dienen.

LAG München, Beschluss vom 13. Februar 2014 – 3 TaBV 84/13 (n. rk.)

Der optimale Gradmesser für Ihre Gesprächsqualität Von Sonja Radatz

Wissen Sie, ob Ihre Gespräche, ob Ihre Coachings von Ihrem Gegenüber stets als hilfreich erlebt werden? Und wenn nicht: Wie messen Sie diese Qualität optimaler Weise? Natürlich könnten Sie dafür Feedbacktemplates gestalten oder die Glaskugel befragen.
Sonja Radatz hat gute Erfahrung damit gemacht, es sich viel einfacher zu machen…

Mindestlohn: Neue gesetzliche Rahmenbedingungen und Hinweise für die Praxis

Von Dennis Henkel, Heribert Jöris, Judith Röder,
Dr. Anita Schmitz-Witte, Sandra Warden und
Roland Wolf, GDA • Kommunikation, Berlin 2014,
188 Seiten, Preis: 17,90 Euro

Der kompakte Praxisleitfaden stellt das MiLoG und die sich hieraus ergebenden Probleme für die Praxis systematisch dar. Herausgegeben von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und verfasst von Abteilungsleitern und Geschäftsführern verschiedener Verbände (BGA, HDE, ZGV, DEHOGA, BDA).

Zurückweisung der Kündigung eines Personalleiters

§ 174 BGB

1. Ein Personalleiter ist kündigungsberechtigt. Die von ihm ohne Vollmacht ausgesprochene Kündigung kann nicht deshalb zurückgewiesen werden, weil er Gesamtprokura hat und statt eines weiteren Prokuristen ein Personalreferent (i. V.) mitzeichnete.

2. Eine Zurückweisung kommt aber in Betracht, wenn der Gekündigte nicht davon in Kenntnis gesetzt worden war, dass der Personalleiter diese Stellung innehat.

(Leitsätze des Bearbeiters) | BAG, Urteil vom 25. September 2014 – 2 AZR 567/13

Abgewiesen: Auflösung eines Dienstverhältnisses mit allzu kurzer Kündigungsfrist

Das Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm hat mit einem Urteil vom 30. Januar 2015 die bislang übliche Rechtsprechung in der Kündigungspraxis bestätigt. Das ist insofern begrüßenswert, als Arbeitgeber bei Auflösungen von Dienstverhältnissen verlässliche Maßgaben für Kündigungsfristen brauchen, um klare Verhältnisse zu schaffen. Dies fällt vielen von ihnen ohnehin nicht leicht, weil sich die Fristen aus dem Zusammenspiel von Gesetz, allgemeinverbindlichen und ehemals allgemeinverbindlichen Tarifverträgen oft nicht eindeutig ergeben. Im vorliegenden Fall ging es um eine allzu kurzfristige Kündigung innerhalb von zwei Tagen.

Bundesdatenschutzgesetz

Von Prof. Dr. Spiros Simitis (Hrsg.),
Nomos Verlagsgesellschaft, 8. Auflage,
Baden-Baden 2014, 2.072 Seiten, gebunden,
Preis: 198 Euro

Der Herausgeber reagiert nach eigener Aussage im Vorwort mit der neuen Auflage des Großkommentars zum BDSG auf die kommende EU-Datenschutzgrundverordnung und aktuelle technologische Entwicklungen. Sein Ziel ist es, den aktuellen Stand des Themas klarzustellen und sich abzeichnende oder zukünftige Konflikte um den Datenschutz darzustellen.

Überblick Sonderkündigungsschutz: Sondergeschützte Arbeitnehmer

Neben dem allgemeinen Kündigungsschutz nach dem KSchG kennt das Arbeitsrecht Konstellationen, in denen Arbeitgeber aufgrund bestimmter persönlicher Umstände des Arbeitnehmers eine zusätzliche Kündigungserschwerung bewältigen müssen. Die häufigsten Fallgruppen nebst Ablaufhinweisen stellt der nachfolgende Beitrag dar.

Bundesregierung will Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit

Frauen erhalten derzeit laut Statistischem Bundesamt in Deutschland 22% weniger Lohn als Männer. Ihr durchschnittlicher Bruttolohn pro Stunde lag 2014 bei 15,83 Euro, während Männer 20,20 Euro bekamen. Die Differenz blieb damit das fünfte Jahr in Folge unverändert. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig will daher ein neues Gesetz auf den Weg bringen.

Zeitzuschläge sind unpfändbar

Die Ansprüche Ihrer Beschäftigten auf Schichtzulagen sowie auf Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit sind unpfändbar und können nicht abgetreten werden. Das hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschieden (Az.: 3 Sa 1335/14). Geklagt hatte ein Angestellter eines Landkreises, der im Rahmen seiner Privatinsolvenz seine pfändbaren Bezüge an einen Treuhänder abgeben musste.

Mitarbeiterzufriedenheit als Umsatzboost

Viele haben es geahnt, doch nur wenige Unternehmenslenker wollen es wahrhaben: Die Zufriedenheit der Mitarbeiter hat einen erheblich positiven Einfluss auf die Umsätze des Unternehmens. Unternehmen mit zufriedenen Mitarbeitern generieren jährlich durchschnittlich zehn bis zwanzig Prozent mehr Umsatz.

Benchmark in der Zeugnis-Erstellung: Der aconso Zeugnis-Generator

Schreiben Sie exzellente Zeugnisse in weniger als 10 Minuten durch die Verbindung von Datenintegration, intuitiver Nutzerfreundlichkeit und aufeinander abgestimmten Formulierungen. Reduzieren Sie mit dem Zeugnis-Generator den Aufwand der Zeugniserstellung um 75 Prozent!

Fachkräftemangel? Nicht mit uns! Talentmanagement via eLearning

Durch die demografische Entwicklung ist das Rekrutieren geeigneter Fach- und Führungskräfte bereits heute eine große Herausforderung – und das wird in Zukunft nicht leichter werden. Deshalb hängt der Erfolg einer Organisation auch von der internen Entwicklung ihrer Talentträger ab.

Beispiel Hotellerie: So werden Nachwuchstalente in einer Branche stark gemacht

Wie werden Nachwuchstalente in die Kreise eingeführt, die den Takt der Szene dirigieren, in denen diese Talente auf eine Zukunft hoffen? Ein bewährtes Mittel sind Preisverleihungen. Auf ihrer Bühne begegnen sich alte Hasen und Einsteiger; und damit bewährte Konzepte, neue Ideen, Erfahrung und die Narrheit von Anfängern. Jüngstes Beispiel dafür, wie solche Drehscheiben funktionieren, liefert die Verleihung des Young Hotelier Awards, die am 8. April im 5-Stern-Superior Palais Hansen Kempinski stattfand. Ausgezeichnet wurde ein Beitrag über produktives Altern sowie ein Beitrag zum Impact des Eurovision Song Contests auf die Stadtentwicklung.

Frauenbildung: Phase eins abgeschlossen. Bitte zur Phase zwei

Mit zahlreichen Aktionen begingen österreichische Medien, Kulturleute und Frauenorganisationen im letzten Monat den International Women´s Day 2015. Dieser Tag soll den gesellschaftlichen Diskurs über Frauenrechte unterstützen. Eines der damit verbundenen Themen in Österreich lautet: Wohin führt der inzwischen dramatisch verbesserte Bildungsstandard bei Frauen in Österreich? Die Antwort: Offenbar nicht in den Job, obwohl viele Frauen dies möchten. Das ist bekannt, doch wie sehen die Zahlen zum Bildungsstandard aus? Ein Autorenteam der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien hat sie mit einer Studie offen gelegt.

HRM.at-Arbeitshilfe: So erstellen Sie Ihren Fachartikel | Teil 2

Sie beschäftigen sich mit einem interessanten Thema und möchten es gern mit der HR-Community teilen? Dann helfen wir Ihnen dabei, wie Sie Ihren Artikel richtig positionieren. Wir liefern Ihnen wichtige Tipps und Tricks, damit Ihr inhaltlicher Top-Beitrag Ihre Netzwerkkollegen auch optisch anspricht.

Tipps zur Einführung einer strategischen Personalplanung

Eine fundierte strategische Personalplanung bietet auf verschiedenen Ebenen Mehrwert für Unternehmen. Uwe G. Seebacher, Personal- und Organisationsentwickler und Autor unseres Fachartikels “Strategische Personalplanung 3.0 – Wertschöpfung durch Workforcemanagement”, gibt Ihnen hier interessante Tipps zur Einführung einer strategischen Personalplanung.

MARKTKompass: Gendermedizin | Resilienz | Arbeitszeitanalyse

Künftig informiert Sie HRM.at laufend über Bewegungen, Neuzugänge und Produktneuheiten am österreichischen HR-Markt. In diesem Newsticker stellen wir Ihnen nun Kurznews vor, die Sie in Ihrem Gesundheitsmanagement, in Ihrer Arbeitszeitverwaltung und zur Stärkung Ihrer Mitarbeiter inspirieren wollen. Die Lösungen stammen von Vamed, Ximes und QiQuadrat.

Erfolgreiche Incentives für Mitarbeiter

Ein Incentive ist ein bewährtes, unternehmensstrategisches Werkzeug. Es motiviert Mitarbeiter und bringt vielfachen weiteren Nutzen. Ziele und Ideen für Incentives werden im Artikel “Erfolgreiche Incentives für Mitarbeiter” beschrieben.

Einkommensverteilung nach Geschlecht – Fakten, Begriffe und Trends | Serie | Teil 1

Gleichstellungspolitik in Unternehmen korreliert empfindlich mit der Frage der Entlohnung von Männern einerseits und Frauen andererseits. Was Versicherungswirtschaft, Personalverrechnung und angewandte Betriebswirtschaft als so genannte Lücke beim Entgelt wahrnehmen, bezeichnen Soziologen sowie Gender-Forscher sogar als „Entgeltungleichheit“; sie konnotieren damit die Verteilungsgerechtigkeit, welche diesem Phänomen zugrunde liegt. Der Gesetzgeber hat mit einem Erlass in 2014 eine Maßnahme gesetzt, durch die sich die Verhältnisse in der Praxis ändern lassen könnten. Er schreibt fast allen Firmen vor, Einkommensberichte zu erstellen. Damit wird ein starker Impuls zur Reflexion gegeben. Die Arbeiterkammer hat zusammen mit dem Österreichischen Gewerkschaftsbund eine Studie dazu erstellt (09/2014), wie Betriebe reporten. Ausgehend davon stellen wir Ihnen künftig wichtige Fakten und Kennzahlen vor.

Coaching: Die effektive Suche nach Alternativen Von Sonja Radatz

Geht es im Gespräch darum, schneller, effektiver und einfacher (dasselbe) zu tun? Oder geht es vielmehr darum, etwas grundlegend Anderes zu entwickeln?
Sonja Radatz stellt fest, dass die meisten Menschen nicht zu ihr kommen, um ihr bisheriges Verhalten zu „trainieren“ – sondern vielmehr, um neue Perspektiven zu erarbeiten und völlig neue Wege einzuschlagen.

Mit Zielen arbeiten

Häufig wird in der Praxis kritisch hinterfragt, ob Zielvereinbarungen erfolgreich sind und ob die damit angestrebten Wirkungen erreicht werden. Nach einer Studie der Universität St. Gallen besteht noch ein relativ großer Spielraum für eine Optimierung der gesamten Prozesskette von der Entwicklung bis hin zum Vorbereiten und Treffen von Zielvereinbarungen in Zielvereinbarungsgesprächen.

Was also ist zu tun, damit Zielvereinbarungen in Unternehmen auf eine fundierte Basis gestellt werden und durch die Beteiligten so umgesetzt werden, dass sie auch die angestrebten positiven Wirkungen entfalten?

Wirksame Betriebliche Weiterbildung

Schätzungen zufolge verpuffen 50 bis 90 Prozent der Investitionen in berufliche Weiterbildung ohne bleibende Wirkung. Maßgeblich verantwortlich dafür sind:
– unzureichende Bildungsbedarfsanalysen,
– mangelnder oder nicht stattfindender Transfer des Erlernten in den Berufsalltag
– als auch Vernachlässigung von Evaluation und Bildungscontrolling.
Damit diesem Umstand entgegen gewirkt werden kann, sollte eine pro-aktive und zukunftsorientierte betriebliche Weiterbildung als sechs-phasiger Prozess ablaufen.

Die sechs Phasen der betrieblichen Weiterbildung:
1. Bildungsberatung
2. Bildungsbedarfsermittlung
3. Konzeption
4. Durchführung & Transfer
5. Evaluation & Qualitätssicherung
6. Bildungscontrolling

Leistungsgerechte Bezahlung

In einem Seminar in Leipzig erfahren die Teilnehmer alles, was sie wissen müssen, um leistungsgerechte Bezahlung im Unternehmen einzuführen. Im folgenden Beitrag werden beispielhaft Möglichkeiten nichtmonetärer Ausschüttung vorgestellt.

Für Knowledge-Worker besonders wichtig: Sinn in der Arbeit

Wer Engagement fordert, muss Sinn bieten. Denn Menschen arbeiten, um etwas zu bewirken. Sinn und das damit verbundene Glückserleben entstehen, wenn befähigte Mitarbeiter möglichst konkrete Aufgaben erledigen können, bei denen sie sich als wesentlich erleben.

Wettbewerbsfaktor Wissen – HRM für Industrie 4.0

Typische HRM-Aufgaben sind Recruiting, Leadership, Workforcemanagement, betriebliches Gesundheitsmanagement, Mitarbeiterentwicklung, HRM-Geschäftsprozessoptimierung und andere. Das ist für Industrie 4.0 nicht mehr ausreichend. Vernetzte und autonom handelnde Produktions- und Entwicklungseinrichtungen, vernetzte Wissensbasen und Wertschöpfungsketten und damit vernetzte Mitarbeiter stellen erweiterte Anforderungen an ein erweitertes HRM. Neben der Ressource Personal wird die Ressource Unternehmenswissen, um Industrie 4.0 zu entsprechen, immer wichtiger. Dieses Unternehmenswissen beinhaltet all das Wissen, welches für die unternehmenstypischen Produkte und Prozesse eine Bedeutung hat. Dieses Wissen befindet sich in den Köpfen der Führungskräfte, der Mitarbeiter und der Kunden, aber zunehmend auch auf digitalen Wissensbasen.
Dass Wissen eine Ressource wie Material oder menschliche Arbeitskraft ist, ist nicht wirklich neu. Neu ist, dass Wissen mittels Internet und digitaler Kommunikation mobiler und agiler geworden ist, Innovationen wie Industrie 4.0 antreibt und im Wettbewerb ein Vorteilsbringer ist. Weltweit werden Wissen und Personen vernetzt: Wissen mit Wissen, Personen mit Personen und Personen mit Wissen. Die digitalen Technologien (E-Learning, Internetdienste, Data Mining) dafür gibt es schon längst. Das HRM berücksichtigt diese Entwicklung nicht und ist dabei, kompetenzseitig den Anschluss zu verpassen.

Hand auf´s Herz: Coachen Sie ohne Auftrag? Von Sonja Radatz

Wie oft haben Sie in der Vergangenheit schon „gecoacht“, indem Sie zum Coaching eingeladen haben – indem Sie Ihrem Gesprächspartner klar gemacht haben, er „braucht jetzt ein Coaching“? Oder: Wie oft haben Sie schon den Auftrag Ihres Gegenübers negiert, weil er Ihrer Ansicht nach „etwas anderes braucht“?

Digital! Was ist das eigentlich? Und für HR?

Die Frage nach Demokratie im Unternehmen ist wesentlich für die Wirtschaftszukunft in der digitalen Gesellschaft. Dies formulierten der Arbeits- und Industriesoziologe Dr. Andreas Boes und Thomas Sattelberger auf dem Kongress „Das demokratische Unternehmen“ im Februar 2015. Die Digitalisierung könne nur gelingen, wenn Mit- und Selbstbestimmung wirtschaftender Menschen neu geklärt werden. Dieser Beitrag zeigt, wie die Digitalisierung aufkam, was sie abseits von Roboterisierung für HR bedeutet und wo Sie auf den HR-Messen Infos dazu finden.

Plädoyer für die Ergebnisorientierung: Raus aus dem Sumpf der Anweisungen! Formulieren lernen!

Ergebnisorientierung! Diese Parole wird von den meisten Mitgliedern eines Management-Boards, von Personalern sowie von Führungskräften begeistert abgenickt. Und gleichzeitig nirgends praktiziert. Dabei könnte die Ergebnisorientierung Teams und Unternehmen aus dem Sumpf mantrahaft formulierter Anweisungen ziehen. Denn: Sie passt in jeder Angelegenheit. Lässt Mitarbeiter- und Managerherzen höher schlagen. Und sorgt nebenbei für gebührenden Unternehmenserfolg. Was dafür gelernt werden muss? Präzise denken.

Motivierte Mitarbeiter trotz Betriebsschließung – keine Unmöglichkeit

Unglaublich, aber es hat so stattgefunden: Obwohl die Mitarbeiter einer Dienstleistungsfirma wussten, dass ihre Tage bis zum Ausscheiden gezählt waren, arbeiteten sie bis zum letzten Tag motiviert und engagiert weiter. Sie arbeiteten sogar Mitarbeiter jener Unternehmen ein, die nach der Betriebsschließung ihre bisherigen Aufgaben und Gewerke zu übernehmen hatten. Sicher, oft ist es ihnen nicht leicht gefallen. Dieser Beitrag zeigt, was die Beschäftigten dennoch motivierte, so zu handeln.

Demokratie: Beim Konsum gern, aber im Job?

Nutzloser Schrott käme heraus, wenn Ingenieure Autos so konstruierten, wie echte oder selbsternannte Experten sich aktuell an der Zukunftsgestaltung von Arbeitswelt versuchen. Diese vollmundige Aussage platzierte der Vorsitzende des Personaler-Netzwerkes Wege zur Selbst-GmbH” e. V. Siegfried Baumeister jüngst in der Huffington Post. Und er schrieb: Demokratie funktioniere nur in der Politik, in der Arbeitswelt sei sie höchst fragwürdig. Veröffentlichungen wie diese zeigen: Offenbar trifft die aktuelle Debatte in HR-Fachkreisen um die Zukunft der Mitbestimmung bei vielen Zeitgenossen einen Nerv. Wir erklären Ihnen, worum es eigentlich geht und empfehlen Ihnen entsprechende Themen-Beiträge auf den Personalmessen, so dass Sie mitdiskutieren können.

Gutes Personal halten

Wer gutes Personal halten will, sollte die wichtigsten Faktoren der Mitarbeiterbindung kennen und diese auch in der Praxis anwenden können. Hierfür gibt Buchautor und Managementberater in seinem Artikel “Die All-in-Mitarbeiterbindung” Tipps.

“Wertschätzungs-Index Deutschland“ – Befragung startet, bitte teilnehmen

Wertschätzung wird nicht nur als Anerkennung für Leistung verstanden, sondern sie drückt sich darin aus, wie ein Mensch als Ganzes gesehen und behandelt wird sowie er selbst handeln kann. Wir wollen deshalb aufzeigen, wie sehr sich Menschen in dieser vielfältigen Weise im Job wertgeschätzt fühlen. Dazu erstellen wir einen “Wertschätzungs-Index Deutschland”, er soll über Details Aufschluss geben.