„Führungskräfte sollten immer berücksichtigen, welche Generation sie vor sich haben“

Welche Einstellungen zum Alter dominieren in unserer Gesellschaft? Und wie verändert sich unsere Arbeitskraft mit steigenden Jahren? Antworten auf diese Fragen gibt Professor Franz Kolland, Soziologe und Gerontologe an der Universität Wien. Dort ist er Sprecher des Forschungsschwerpunkts „Familie, Generationen und Gesundheitsförderung“ der Fakultät für Sozialwissenschaften sowie Studiengangsleiter des Masterstudiengangs „Gerontologie und soziale Innovation“. Zudem ist er Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (ÖGGG) und der Österreichischen Plattform für Interdisziplinäre Alternsfragen (ÖPIA).

Checklistensammlung Diversity Management

Diversity Management beschäftigt viele Unternehmen. Dabei mangelt es häufig an konkreten Tipps und Praxishinweisen. Unsere Checklistensammlung gibt Hilfestellungen für verschiedene Aspekte von Diversity.

Die Datenschutzgrundverordnung: Fragen und Antworten

Am 25. Mai 2018 tritt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Sie bringt EU-weit gravierende Änderungen für Unternehmen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten. Welche datenschutzrelevanten Änderungen mit der DSGVO auf Arbeitgeber in Österreich zukommen, zeigt der folgende Fragen-Antwort-Katalog.

Multiethnic Workplace: Barrieren abbauen, Chancen nutzen

Unsere Unternehmen werden internationaler. Das ist zum einen der zunehmenden Mobilität und Digitalisierung geschuldet, die Arbeitnehmern den Schritt ins Ausland erleichtert. Zum anderen ist die multiethnische Zusammensetzung der Belegschaften aber auch eine Folge von Krieg, Gewalt und Armut in vielen Teilen dieser Welt. Welche Folge hat diese Migration aus Verzweiflung auf die Menschen? Wie verändert das Erlebte ihre Einstellung zur Arbeit – und warum ist es für Arbeitgeber wichtig, diesem Thema Aufmerksamkeit zu schenken?

Buchrezension: “Unternehmen der nächsten Generation”

Unternehmen der nächsten Generation haben neuartige Vorgehensweisen im Umgang mit Kunden und Partnern, strukturieren ihre Wertschöpfungsketten neu oder zeichnen sich durch innovative Arbeitsweisen aus. Letzterer Aspekt bildet den Kern des Buches „Unternehmen der nächsten Generation: Atlas des neuen Arbeitens“, herausgegeben von Michael Bartz, Andreas Gnesda und Thomas Schmutzer.

Rezension: „Die Berufung für Hochsensible“

Der Begriff der „Hochsensibilität“ (auch „Hochsensitivität“ oder „Hypersensibilität“) wurde erst in den 1990er-Jahren geprägt. Er bezeichnet laut Wikipedia ein psychologisches und neurophysiologisches Phänomen, demzufolge Betroffene Sinnesreize viel intensiver und detaillierter wahrnehmen, tiefer verarbeiten und speichern sowie dementsprechend stärker darauf reagieren als der Bevölkerungsdurchschnitt. Da der Filter im Gehirn, der unwichtige von wichtigen Dingen trennt, durchlässiger ist, kommt es schneller zu Reizüberflutung. Die Möglichkeit, Pausen und Ruhezeiten einzulegen, ist daher existenziell wichtig und beugt chronischen Erschöpfungszuständen vor.

Kognitive Vielfalt: Der „Autismus-Faktor“ als Wettbewerbsvorteil

Wer Vielfalt im Unternehmen leben will, sollte Mitarbeiter mit ihren individuellen Stärken und Schwächen schätzen. Menschen mit Autismus-Diagnose haben oft Schwierigkeiten, sich im sozialen Gefüge eines Unternehmens zurecht zu finden. Zugleich jedoch verfügen sie vielfach über besondere Begabungen, die am Bewerbermarkt gefragt sind.

Konflikte in heterogenen Teams verstehen und lösen

„Ich finde meinen Ausbildungsberuf toll. Doch seit mich meine Kollegin so derb angeredet hat, komme ich nicht mehr gerne in die Arbeit“, klagt der junge Azubi. „Die Kollegen stimmen sich nicht mehr ab. Jegliche Kommunikation läuft über mich. Das kostet extrem viel Zeit und Energie“, erzählt eine Führungskraft. Die Liste der Beklägnisse über Störungen in der Zusammenarbeit ließe sich weiterführen. Die häufigste Ursache für diese Konflikte ist die Unterschiedlichkeit der Mitarbeiter. Wie Organisationen lernen können, mit dieser Vielfalt positiv umzugehen, ist das Thema dieses Artikels.

Unterschiede leben: Kulturelle Vielfalt richtig managen

Arbeit ist heute immer mehr ein Schauplatz interkultureller Begegnungen. Wie leben wir diese Vielfalt? Zu welchen Situationen kommt es in den täglichen interkulturellen Begegnungen im Beruf? Und wie können wir kulturelle Vielfalt produktiv nutzen?

Diversity Management: Studie zeigt Verbreitung und Ausrichtung in der Praxis

Diversity steht für einige Zeitgenossen relativ weit oben auf der Liste der „nice to have“ Gutmenschenthemen. Dabei sind es durchaus umsatzrelevante Fragen, die Unternehmen dazu bringen, Heterogenität zu fördern. Viele stehen dabei aber noch ganz am Anfang. Dass die Unternehmenslandschaft bezogen auf Diversity Management sehr gespalten ist, zeigt ein Report des Hernstein Management Institutes aus dem Jahr 2017 unter mehr als 1.500 Führungskräften in Österreich und Deutschland.

Arbeitsrecht Fr. Dr. Boehm – Aktuelles in Kürze I – Januar 2018

Rechtfertigen die Berufe des Fußballprofis und der Maskenbildnerin befristete Arbeitsverträge? Welchen Umfang muss eine von dem Betriebsrat eingeforderte Bruttoentgeltliste haben? Muss ein Mitarbeiter seinen Erholungsurlaub antreten, damit er nicht verfällt, wenn die Frage der Zahlung von Urlaubsentgelt ungeklärt ist? Hier erfahren Sie die aktuelle Rechtslage.

Arbeitsrecht Fr. Dr. Boehm – Aktuelles in Kürze II – Januar 2018

Impliziert eine Überstundenkenntnis bereits deren Duldung? In den folgenden Urteilen geht es sowohl darum, als auch um Gründe für die außerordentliche Kündigung, den Anspruch auf Weihnachtsgeldzahlung und was ein Arbeitgeber tun kann, wenn ihm ein Mitarbeiter mit Suizid droht.

Die fristlose Kündigung des Arbeitsvertrages – gesetzliche Vorgaben, Ablauf und Gründe

Die Arbeit stellt für viele Menschen die Lebensgrundlage dar. Daher ist eine fristlose Kündigung sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer ein heikles Thema, welches häufig Ärger, Unverständnis und Verzweiflung mit sich bringt. Deshalb sollte ein Kündigungsschreiben und die Gründe dafür immer genau geprüft werden. Worauf es dabei ankommt, klärt der folgende Text.

„Humour Resources“: Das Schrägste aus den Personalabteilungen

Gehen Callboys neuerdings zum Bewerbungsgespräch? Wäre Captain Kirk nicht die Idealbesetzung als Space Manager? Und wie reagiert ein Personaler, wenn sich ein optisch identisches Zwillingspaar auf ein und dieselbe Stelle bewirbt? Mag. Julia Hauska und Dr. Klaus Niedl kennen die Antworten! Mit ihrem Buch „Humour Resources“ präsentiert der Career Verlag allerlei Schräges und Skurriles aus der Welt der Personalabteilungen im DACH-Raum. Auf 100 kurzweiligen Seiten plaudern HR-Verantwortliche aus dem Nähkästchen und enthüllen erstmals ihre irrwitzigsten Geschichten.

Die Betriebsratsanhörung

Bei Kündigungsschutzklagen rügen Arbeitnehmer in vielen Fällen eine fehlerhafte Betriebsratsanhörung. Dies geschieht teilweise auch, wenn sie keine konkreten Kenntnisse darüber haben, ob das Gremium
überhaupt – und wenn ja in welcher Form – vor Ausspruch der Kündigung angehört wurde. Dann ist es Sache des Unternehmens, das Wesentliche zur Richtigkeit der Anhörung des Betriebsrats darzulegen.

Mindestlohn: treue- und Schichtzulage anrechenbar

§ 2 Nr. 2 TV Mindestbedingungen Fleischwirtschaft; § 362 BGB

Eine Treueprämie und eine Schichtzulage, die der Arbeitgeber für jede tatsächlich geleistete Arbeitsstunde an den Arbeitnehmer vorbehaltslos zahlt, sind mindestlohnwirksam und anrechenbar.

(Leitsatz des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 22. März 2017 – 5 AZR 424/16

„Standing kann man lernen“

Der Berufsalltag fordert Fach-und Führungskräfte regelmäßig heraus. Ein sicheres Standing und die nötige Durchsetzungskraft sind wichtige Begleiter, um Hürden zu überwinden und die geforderte Leistung zu bringen. Wie Führungskräfte und Mitarbeiter diese unterschiedlichen Situationen souverän meistern, vermitteln drei Seminare des Instituts für Management-Entwicklung (ime).

So finden Recruiter die richtigen Personaldienstleister

Hand aufs Herz: Welcher Recruiter hat es noch nicht erlebt, dass der Chef ein wichtiges und dringendes Projekt aufsetzt – das mit eigenen Bordmitteln oder mangels Kompetenz nicht selbst gestemmt werden kann?
Dann klingeln alle Alarmglocken und die hektische Suche nach externer Unterstützung beginnt. Und Google liefert vielleicht viele Treffer auf einzelne Anfragen, aber sie sind unpräzise und nicht strukturiert. Reine Zeitverschwendung?

Gas geben – HR kann die digitale Transformation vorantreiben

Autorin: Simone Ashoff, Gründerin und Geschäftsführerin der Good School Demografischer Wandel, Diversity, Kampf um Talente und vor allem Digitalisierung – an Aufgaben mangelt es Personalmanagern nicht. Welcher Personalmanager kennt folgende Sätze nicht? „Wir brauchen ein neues, attraktives Arbeitsumfeld.“ „Wir brauchen neue, digitale Führungs- und Arbeitsweisen, um die Organisationen zukunftsfit zu machen!“ „Online-Kollaborationstools, moderne Arbeitsplatzausstattung und Everyday-Learning-Angebote? […]

Keep it simple! Wie HR-Verantwortliche ihre Führungskräfte „einfach beraten“

Eines ist klar: Jedes Gespräch eines HR Verantwortlichen mit „seiner“ Führungskraft ist ein Seiltanz und mit Sicherheit nicht per se „einfach“. Umso mehr sollten wir unsere HR Gespräche so einfach wie möglich gestalten, meint Sonja Radatz, Autorin der Bücher „Beratung ohne Ratschlag“ und ihres brandneuen Standardwerks im Coaching, „Einfach beraten.“

Stay Young!

Um es auf den Punkt zu bringen: Wer alt ist, stirbt bald. Wobei es Sonja Radatz nicht um das „echte“ Lebensalter geht, sondern um das „gelebte“, das „gefühlte“. Und dort haben Sie allen Einfluss und alle Gestaltungsmacht. Wer sich also sich selbst bzw. am Unternehmen noch eine Weile erfreuen wird, tut gut daran, einen radikalen Verjüngungsschnitt zu setzen. Damit im kommenden Frühjahr eine neue Blüte entstehen kann.

Was Recruiting-Influencer für 2018 vorhersagen

Das Line-up der ersten TALENTpro wächst und gedeiht. Dass wir am 22. März vor allem Meinungsführer und Vordenker zum Thema Recruiting in den Postpalast nach München holen, belegen nicht zuletzt deren Vorhersagen für das neue Jahr. Wir haben sieben „Trend-Scouts“ unter diesen Influencern ausgewählt (die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen) und stellen Euch deren […]

Wie findet man die Besten der Guten?

Ein Anstellungsgespräch hat es in sich. Meist ist es der Bewerber, der angespannt und mit mulmigem Gefühl am Tisch sitzt. Dabei ist ein Anstellungsgespräch auch für den Interviewer eine Bewährungsprobe. Personalverantwortliche und Linienvorgesetzte können ebenso viel falsch machen wie der Bewerber – wenn nicht noch mehr.

Jobsuchende erwarten Sympathie und zügiges Feedback

Arbeitgeber müssen sich anstrengen, um bei Bewerbern zu punkten – das gilt auch für Absagen. Arbeitssuchende erwarten sympathische Personaler (90,7 Prozent) und zügiges Feedback zum Status ihrer Bewerbung (72 Prozent), wie aus einer Umfrage der Online-Jobbörse Stepstone unter mehr als 1.000 Angestellten und Bewerbern aus ganz Österreich hervorgeht.

Stress und mangelnde Bewegung setzen Managern zu

Stress und Bewegungsmangel sind die gravierendsten Gesundheitsrisiken für Managerinnen und Manager in Österreich, wie die sechste Gesundheitsstudie des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (WdF) ermittelte. Seit über zehn Jahren befragt das WdF heimische Manager zu ihrer Gesundheit und erhebt im Langzeitvergleich Veränderungen in der Work-Life-Balance. An der aktuellen Onlineerhebung in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Triconsult und dem Dienstleister FitnessGoesOffice nahmen rund 260 Managerinnen und Manager bundesweit teil.

Kündiungsfristen: Teilzeitmitarbeiter werden Vollzeitkollegen gleich gestellt

Seit 1. Jänner 2018 werden teilzeitbeschäftigte Angestellte bei den Kündigungsfristen mit ihren Vollzeit-Kollegen gleichgestellt. Derzeit muss bei einer geringen Wochenarbeitszeit nur eine 14-tägige Kündigungsfrist eingehalten werden, erinnert die Arbeiterkammer Wien in einer Aussendung. Künftig sind es für alle sechs Wochen.