Studie stellt Vorurteile über Millenials in Frage

Sie wollen selbstständig, flexibel und partizipativ arbeiten, suchen eine sinnvolle Tätigkeit in einem herausforderndem Umfeld: Aussagen wie diese kursieren über die „Millenials“, die in den Jahren vor der Jahrtausendwende geboren wurde. Die Berater Julia Culen und Christian Mayhofer sind angesichts dieser Zuschreibungen skeptisch geworden und haben mit der Universität Wien die Studie „Future World of Work: What nowadays students want“ auf den Weg gebracht, die diese Vorurteile ins Wanken bringt.

Fairer Lohn: Entgelt transparent gestalten

Am 27. Februar 2018 war in Österreich wieder Equal Pay Day – der Tag, bis zu dem Frauen statistisch gesehen unbezahlt arbeiten. Der Gender Pay Gap erhitzt immer wieder die Gemüter, weil die geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede unser Gefühl von Fairness verletzen. In den vergangenen Jahren hat der Gesetzgeber verschiedene Regelungen auf den Weg gebracht, die der Lohntransparenz und damit Fairness in der Vergütung dienen. Diese sollen nicht nur die Gleichbehandlung der Geschlechter fördern, sondern auch Lohn- und Sozialdumping vorbeugen. Die Transparenzbestimmungen greifen einerseits im laufenden Arbeitsverhältnis, andererseits aber auch bereits im Recruitingprozess sowie in der Trennungsphase.

Arbeitnehmer in Belgien und Deutschland zahlen am meisten an den Fiskus

Arbeitnehmer in Deutschland, die alleinstehend sind und keine Kinder haben, tragen im OECD-Vergleich die zweitgrößte Steuer– und Abgabenlast. 39,9 Prozent des Brutto-Einkommens kommen nicht bei den Arbeitnehmern an. Mehr ist es mit 40,5 Prozent nur in Belgien, wie die Grafik von Statista zeigt. Das geht aus einem jährlich erscheinenden OECD-Bericht hervor, für den die Abgaben in den 35 Mitgliedsländern verglichen werden.

Das kosten Verkehrsverstöße in Europa

Wer sich während des Urlaubs nicht an die Verkehrsregeln des jeweiligen Landes hält, wird außerhalb Deutschlands besonders kräftig zur Kasse gebeten. In einigen Fällen drohen sogar Haftstrafen. Besonders hoch sind die Bußgelder für Verkehrsdelikte, wenn man betrunken am Steuer sitzt, zu schnell fährt oder während der Fahrt telefoniert. Autofahrer, die mit dem eigenen Pkw anreisen oder sich am Urlaubsort einen Leihwagen nehmen, sollten sich daher an die lokalen Verkehrsvorschriften halten.

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze I – Juni 2018

In den folgenden Urteilen geht es unter anderem um das Schicksal von Ausschlussfristen bei außergerichtlichen Verhandlungen, das Vorbeschäftigungsverbot bei sachgrundloser Befristung und den Anspruch von Erben auf Urlaubsabgeltung.

Anrechenbarkeit von Leistungszulagen auf den gesetzlichen Mindestlohn

§§ 362 Abs. 1, 611 Abs. 1 BGB; § 1 Abs. 1, 3 MiLoG; § 6 ArbZG
1. Wird der gesetzliche Mindestlohn durch den arbeits- oder tarifvertraglichen Entgeltanspruch unterschritten, steht dem Arbeitnehmer ein Differenzanspruch zu.
2. Leistungszulagen sind auf den gesetzlichen Mindestlohn anzurechnen, da das MiLoG den Anspruch nicht von den mit der Arbeitsleistung verbundenen Erfolgen abhängig macht.
(Leitsätze des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 6.9.2017 – 5 AZR 317/16

Unangemessene Verlängerung einer Kündigungsfrist in AGB

§§ 305 ff., 622, 624 BGB; § 15 Abs. 4 TzBfG
Wird die gesetzliche Kündigungsfrist für den Arbeitnehmer in Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder sog. Einmalbedingungen erheblich verlängert, kann darin auch dann eine unangemessene Benachteiligung entgegen den Geboten von Treu und Glauben i.S.v. § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB liegen, wenn die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber in gleicher Weise verlängert wird.
BAG, Urteil vom 26.10.2017 – 6 AZR 158/16

Round Table: Recruiting

Recruiter haben die Aufgabe, das Unternehmen nach Bedarf und ohne Verursachung hoher Kosten mit qualifiziertem Personal zu versorgen. An diesem Ziel hat sich im Laufe der Jahre nichts geändert – ganz im Gegensatz zum Weg dorthin: Arbeitgeber müssen adäquat auf den Fachkräftemangel reagieren, die DSGVO im Blick behalten und sollten die Begriffe E-Recruiting, Employer Branding, Active Sourcing etc. nicht zum ersten Mal gehört haben. Nicht zuletzt folgt auf die Arbeit 4.0 das Recruiting 4.0. Darüber haben folgende Experten aus der Branche diskutiert:

Florian Christ, Partner und Fachanwalt für Arbeitsrecht, RB Reiserer Biesinger, Heidelberg, sowie Dozent für Wirtschaftsrecht an der Hochschule der Wirtschaft für Management in Mannheim
Karl Wilhelm Lagemann, Partner bei Leiner + Partner HRMehrwertberatung, Berlin
Birte Leiner, Gründerin und Geschäftsführerin von Leiner + Partner HRMehrwertberatung, Berlin
Tjalf Nienaber, Managing Director jobclipr, New York, München
Daniel Wahlen, Digital Recruitment Evangelist, Indeed Deutschland, Düsseldorf

„Bye, bye, Bewerbungsschreiben!“

„Die Bahn kommt.“ Dieser Werbeslogan der Deutschen Bahn lud in der Vergangenheit genervte Pendler im Hinblick einer Zugverspätung zu so manchem Wortspiel ein. Ab Januar 2019 wird man außerdem sagen können: „Die Bahn fährt voraus.“ Gemeint sind aber nicht Pünktlichkeit oder Unpünktlichkeit des Schienenverkehrs. Konkret geht es darum, dass der Staatskonzern ab nächstem Jahr plant, […]

#MeToo und die Auswirkungen auf das HR-Management

Spätestens seit Herbst 2017 ist jedem das Hashtag #MeToo ein Begriff. Durch den Weinstein-Skandal in den USA verbreitete sich dieser rasant, nicht nur in der virtuellen Welt. Bereits am Tag der Erstellung, am 15. Oktober, wurde dieser Hashtag mehr als 200.000-mal auf Twitter benutzt. Am Folgetag waren es bereits mehr als eine halbe Million Tweets […]

Mehrheit der Fachkräfte hätte lieber „mehr Freizeit“ als „mehr Geld“

Was motiviert Mitarbeiter stärker: Geld oder die Aussicht auf mehr Freizeit? Arbeitgeber sollten sich diese Frage stellen, wollen sie im Wettbewerb um die besten Köpfe und Hände den Nerv ihrer Zielgruppen treffen. Eine Online-Umfrage vom Stellenmarkt meinestadt.de unter 9.252 Fachkräften zeigt: Die Mehrheit zieht den Freizeitausgleich einer höheren Vergütung vor. Einige Unternehmen haben sich schon […]

„Social-Media-Recruiting bietet grandiose Möglichkeiten“

Auch in Zeiten zunehmender Globalisierung und Digitalisierung ist die Nachfrage nach regionalen Stellenportalen für die Jobsuche hoch. Daniel Werner, CEO der Internetagentur Webfeinschliff, stellt im Interview das Portal Jobsuche-Regional.com vor: Einen Verbund regionaler Jobbörsen mit besonderem Fokus auf Social-Media-Advertisement.

Zeit umzudenken! Warum HR-Manager künftig nur als Business-Versteher erfolgreich sein werden

Vorbei die Zeiten, als sich die Recruiter auf die formalen Aspekte von Bewerbungsprozessen beschränken konnten. Künftig ist nur erfolgreich, wer das Business versteht und sein Unternehmen entsprechend gut verkaufen kann. „Wir bieten Ihnen Wertschätzung, spannende Kundenprojekte, attraktive Aufstiegsmöglichkeiten und eine offene Unternehmenskultur.“ Beliebig lang ließe sich die Liste der Standardfloskeln fortsetzen, mit denen viele HR-Manager […]

Jobwechsel: Berufsbedingter Umzug muss sich auszahlen

Die Mehrheit der Fach- und Führungskräfte in Deutschland hat schon mindestens einen berufsbedingten Umzug hinter sich. Die meisten haben ihren Wohnort dabei um mehr als 100 Kilometer verlegt, 42 Prozent sogar um mehr als 300 Kilometer. Das zeigt der aktuelle StepStone Mobilitätsreport, für den die Online-Jobplattform rund 24.000 Fach- und Führungskräfte in Deutschland befragt hat. Der […]

HR-Software auswählen und implementieren

Die Einführung einer neuen HR-Software ist für viele Unternehmen aktuell ein Thema. Auf welche Aspekte sie bei der Auswahl eines neuen Systems besonders achten und welche Maßnahmen helfen können, wenn die Software-Einführung mal ins Stocken gerät, haben wir vier erfahrene Experten – zwei Personaler und zwei HR-Software-Berater – gefragt.

Der HR-Manager der Zukunft berät mit Navi

Kluge Köpfe sind immer auf dem Sprung. Sie arbeiten nur so lange für ihre Unternehmen, so lange sie fachlichen und persönlichen Fortschritt erleben. Für die Personalarbeit der Zukunft hat dies weitreichende Implikationen. HR-Experten von morgen brauchen Frühindikatoren für ihre strategischen HR-Prozesse. Unterstützung finden sie bereits heute in Cloud-basierten HR-Suiten. Durch die Verbindung von externen mit internen Daten sowie Künstlicher Intelligenz steuern sie ihre Prozesse effizienter und beraten die Fachabteilungen kompetenter.

Rekrutierung von Informatikern, Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und Medizinern – Sprechen Sie die Sprache der Zielgruppe!

Mit seiner Vielfalt an Online-Jobbörsen und Meta-Suchmaschinen ist das Internet das wichtigste Medium für erfolgreiches Recruiting. Auch als Plattform für wirkungsvolles Employer Branding ist es unentbehrlich. Stellenanzeigen dienen hierbei nicht nur der Ansprache passender Kandidaten, sondern gleichzeitig als Kommunikationsmedium. Jede Anzeige trägt zur Darstellung der Arbeitgebermarke des rekrutierenden Unternehmens bei. Sprechen Sie die Sprache der […]

„The big date“ oder: Setzen Sie auf ein einziges Vorstellungsgespräch!

Jetzt ist es amtlich: Einer aktuellen Arbeitsmarktstudie zufolge gefährden lange Bewerbungsprozesse die Qualität von Neueinstellungen. Wer seine Top-Kandidaten nicht verprellen will, sollte sich daher auf ein einziges Vorstellungsgespräch pro Bewerber fokussieren – und danach sofort entscheiden. „Die Kandidaten werden bei der Jobsuche immer ungeduldiger und springen in Folge langwieriger Einstellungsverfahren ab“, lautet das ernüchternde Fazit […]

„Ohne Strategie fällt die Ansprache der ‘Generation Z’ schwer“

Auf Deutschlands Unternehmen kommt etwas großes zu. In den nächsten Jahren verlassen immer mehr Mitglieder der sogenannten „Generation Z“ die Schulen und Universitäten und drängen auf den Arbeitsmarkt. Dass sich diese jungen Arbeitnehmer in ihren Bedürfnissen und Ansprüchen von den vorangegangenen Generationen unterscheiden, hat Prof. Dr. Mir Farid Vatanparast von der FOM Hochschule für Ökonomie […]

50% der Jobsuchenden werden über die klassische Ansprache nicht erreicht!

Durch eine emotionalere Ansprache können Unternehmen den Bewerber-Pool verdoppeln. Eine aktuelle repräsentative österreichweite Online-Umfrage unter 500 Jobsuchenden zeigt, dass sich diese in zwei große Gruppen zu je 50 Prozent teilen lassen: den emotionalen und den rationalen Typ. Genau in dieser Typenunterscheidung liegt das Problem klassischer Recruiting Maßnahmen, denn diese sprechen vornehmlich den rationalen Typ an. […]