Identitätsbetrug im Onboarding

Warum eine Ausweiskopie heute nicht mehr reicht

Fragen Sie in einer beliebigen Niederlassung, wie neue Mitarbeitende geprüft werden. Die
Antwort lautet fast immer: „Ausweis zeigen lassen, Kopie machen, fertig.“ Das wirkt gründlich. Im
Ernstfall belegt es aber wenig.
Denn bei einer Kontrolle zählt nicht, ob eine Kopie in der Akte liegt. Es zählt, ob Sie nachweisen
können, dass das Dokument echt war, dass es zu der Person gehört, die tatsächlich zur Arbeit
erscheint, und dass die Nebenbestimmungen zu genau diesem Einsatz passen.

Die Masse macht es schwer

Bei hunderten Einsätzen im Monat bleibt für den einzelnen Aufenthaltstitel wenig Zeit. Die
Prüfung landet bei Disponent:innen, deren eigentlicher Job die Besetzung von Stellen ist. Der
Kunde braucht morgen früh zwölf Leute, das Telefon klingelt, und auf dem Tisch liegen Ausweise
aus dutzenden Ländern, Zusatzblätter und Fiktionsbescheinigungen. Alle Sicherheitsmerkmale
kennt da niemand.

Fehler entstehen im Detail

  • Die Karte verweist auf ein Zusatzblatt, das nie angefordert wurde.
  • Die Erlaubnis gilt nur für einen anderen Arbeitgeber.
  • Der Titel schließt Leiharbeit aus.
  • Der Titel ist drei Monate nach Einsatzbeginn abgelaufen, und niemand hat es gemerkt.
  • Die Kopie liegt als WhatsApp-Foto bei Disponent:innen, die längst nicht mehr im
    Unternehmen sind.

Jeder Punkt wirkt für sich harmlos. Zusammen werden sie zum strukturellen Risiko.

Gefälschte Dokumente erkennen wird schwieriger

Ein gefälschter Ausweis war früher Handarbeit. Heute erzeugen KI-Werkzeuge in wenigen
Minuten Dokumentbilder, die auf einem Foto kaum von echten zu unterscheiden sind. Deepfake
Betrug betrifft längst nicht mehr nur Videos. Wer sich auf „Schick mir kurz ein Foto vom Ausweis“
verlässt, hat eine echte Lücke im Prozess.


Eine belastbare Prüfung schaut deshalb tiefer als das Auge: auf die maschinenlesbare Zone, auf
die Sicherheitsmerkmale und, wo möglich, auf den Chip im Dokument, dessen Daten digital
signiert sind. Dazu kommt, dass auch echte Ausweise weitergegeben werden. Geliehene
Dokumente und Identitätsdiebstahl gehören zu den bekannten Mustern bei illegaler
Beschäftigung. Wie Sie sich davor schützen, lesen Sie unter Identitätsbetrug verhindern.

Vier Dinge, die ein guter Prozess leisten muss

  1. Die Echtheit wird technisch geprüft, nicht nur mit dem Auge.
  2. Die Arbeitsberechtigung wird nach den Regeln des jeweiligen Landes bewertet, einschließlich
    Zeitarbeit.
  3. Jede Prüfung endet mit demselben Prüfbericht für Ihre Akte, egal welche Niederlassung sie
    durchführt.
  4. Ablaufdaten werden in Ihrem eigenen System erfasst, damit Sie neu prüfen, bevor jemand
    ohne Berechtigung im Einsatz ist.

So unterstützt DataChecker. In den Niederlanden prüfen Personaldienstleister wie Randstad,
Adecco und RGF Staffing ihre Bewerber:innen längst digital mit DataChecker. Jedes Jahr kommen
so Millionen Verifizierungen zusammen. Die digitale Identitätsprüfung kontrolliert die Echtheit
von Ausweisdokumenten technisch und liefert Ihnen einen Prüfbericht für Ihre Akte.

Testen Sie es. Vereinbaren Sie eine Demo oder probieren Sie es auf der STAFFINGpro am 21.
Oktober 2026
am Stand D.05 selbst aus.
Stand: Oktober 2026. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung.

Stand: Oktober 2026. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung.

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