[00:00:06] Intro: Die HRM Hacks, Tricks, Tipps und Hilfe für Ihre Haar Herausforderungen und HR-Strategien. Denn der Mensch ist der wichtigste Faktor für den Erfolg Ihres Unternehmens.
[00:00:22] Alexander R. Petsch: Glück auf und Herzlich Willkommen zu den heutigen HRM Hacks. Präsentiert von der TALENTpro, dem Event für Talent Acquisition und Employer Branding Verantwortliche immer live im Juni in München und im Herbst als Online Konferenz. Und das ganze Programm der Talentfrei findet ihr unter www.talentpro.de. Mein Name ist Alexander Petsch. Ich bin der Gründer des Heiminstituts, euer Gastgeber. In unserer heutigen Folge spreche ich mit Marc Schach zu fünf Performance Recruiting Hacks Performance Recruiting. Outing aber richtig. Wie hole ich das meiste aus meiner Kampagne raus? Welche KPIs gibt es? Werden alles Themen sein, die wir gleich ein bisschen beleuchten. Und ja, Marc Schacht ist CEO von Talent 360, hat 360 2019 mitgegründet und Gerber Talent 360 werden ungefähr 1,5 Millionen Bewerbungen für Kunden im Jahr generiert. Und ja, mag schon 14 15 Jahre im HR unterwegs, eins mal bei Ernst und Young, Employer Branding und Hochschulmarketing sozusagen gemacht. Dann in die Start up Szene sage ich mal, abgedriftet zu einem Company Builder. Und dort natürlich auch weitere HR Touchpoints gehabt. Dann bei Joblift ab Tag eins dabei gewesen und dann selbst 2019 zu gründen. Ich freue mich, dass du heute bei uns bist.
[00:02:01] Marc Schach: Alexander. Freut mich auch sehr. Danke, dass ich dabei sein darf.
[00:02:05] Alexander R. Petsch: Und ansonsten? Wenn der Markt nicht gerade mit Einsen und Nullen zu tun hat. Ich sag mal Outdoor Active. Da findet er beim Skifahren und beim Kiten. Und ja, da müssen wir uns mal zusammen in den Bergen verabreden. Marc Ja. Performance Recruiting. Was würdest du sagen, ist denn da so wichtig?
[00:02:27] Marc Schach: Ja, Diverses. Aber wir haben uns ja zum Ziel genommen, es heute sehr konkret zu machen. Und ich darf der immer. Der erste Gedanke ist immer systematisches und bitte also zielgruppengerecht anders denken. Also wo ist eure Zielgruppe unterwegs? Ist das erste, wo wir in der Beratung immer auch darauf achten, wenn es um Performance Recruiting geht. Wer ist die relevanteste Plattform für dich in diesem Land? Wenn du im Ausland bist, dann gerne auch im Ausland. Aber die meisten sind ja erstmal hier im Fokus unterwegs. Das heißt, was ist die relevanteste Plattform für dich, um deine Zielgruppe anzusprechen. Und du hast es auch gerade gesagt Performance. Also sprich, da zahle ich nicht einen festen Preis, sondern ich bin natürlich flexibel in meiner Wahl des Budgets.
[00:03:12] Alexander R. Petsch: Mach doch mal ein Beispiel. Was ist denn für dich eine für eine Zielgruppe relevanteste Plattform, die vielleicht dann nicht jeder sofort auf dem Schirm hat?
[00:03:24] Marc Schach: Ja, ohne da jetzt natürlich den anderen Plattformen zu nahe treten zu wollen Das hat natürlich jede Plattform eine gewisse, eine gewisse Relevanz. Ich mache es einmal kurz, genau umgekehrt. Genau. Also auf deine Frage hingehen, zum Beispiel wenn ich im Bereich Pflege unterwegs bin, weil das ja immer so ein stückweit der Heilige Gral auch in vielen Seiten ist. Da funktionieren zum Beispiel Social Media Kanäle deutlich besser als jetzt ganz etablierte Jobboard Plattformen. Da kann ich auch performanceorientiert schalten. Da habe ich, auch wenn man sich das anschaut, die Zielgruppe ist da deutlich aktiver. Ist auch so ein bisschen so ein Zum Persönlichkeitsthema. Die fühlen sich da wohler als auf einer klassischen Jobbörse. Und zum Beispiel wäre das dann eine Empfehlung.
[00:04:08] Alexander R. Petsch: Wie finde ich das denn raus? Wie für meine Zielgruppe, welche Plattform am relevantesten ist oder wo sie matters im positiven Sinne eine Rolle spielt?
[00:04:18] Marc Schach: Genau. Also du hast, ich will es mal sehr simpel machen also es gibt zum Beispiel bei Indeed gibt es die Hiring Insights. Ich glaube die stehen mittlerweile sogar auch jedem kostenfrei zur Verfügung, der da auch schon auch schon Budgets gemacht hat. Zumindest wir können uns auf jeden Fall sehr gut auch nachvollziehen. Für Regionen, für Local, also für Regionen, für spezifische Locations, für Jobtitel etc.. Und dann hast du natürlich auch immer diese. Du kannst verschiedene Facebook Statistiken oder Metastatistiken Tiktok Statistiken. Das bieten die Plattformen mittlerweile alles an und im zweiten Fall irgendwann habe ich halt diverse Daten und dann muss ich auch ausprobieren. Und das wäre dann auch schon so, wenn man mal so ein bisschen ins Doing kommen möchte. Es zu sagen. Du, ich habe jetzt mich mal ganz gut informiert. Ich würde da jetzt aber auch nicht nicht ein Jurastudium oder ein zu großes Masterstudium dranhängen, sondern ich will es einfach mal ausprobieren. Und das ist das Schöne an der Performancewelt Ich kann mich da langsam mit nicht zu hohen Budgets auch immer gut herantasten.
[00:05:15] Alexander R. Petsch: Das heißt sozusagen, du würdest schon sagen, weil ich vielleicht auch nicht immer sicher sein kann, okay, was ist denn die relevanteste Lösung für mich? Dann durchaus einen Test zu fahren und sozusagen mal mit überschaubaren Budgets in einzelne Themen auf einzelnen Plattformen unterwegs zu sein?
[00:05:37] Marc Schach: Ja, also es ist immer die Frage wie wie speziell bist du unterwegs und wie speziell sind deine Bedürfnisse? Also zum Beispiel wir sind ja hier auch im Bereich von Hacks unterwegs. Also ich würde mir zum Beispiel über Semrush einfach anschauen, wo kauft diese Plattform zum Beispiel Traffic gerade ein? Kauft sie in meiner Region für meine Zielgruppe Traffic ein, über Google ADS und Co macht sie das? Macht sie das nicht? Ich würde dann feststellen, welche anderen Plattformen zum Beispiel in der Region stärker unterwegs sind. Aber du merkst auch dann driftet man relativ schnell. Immer so ein dediziertes Daten Setup deswegen. Ich würde dann eher schauen, ist vielleicht nicht selbst stärker ein Indiz stärker oder sollte ich mich eher vielleicht noch auf zwei drei andere Plattformen konzentrieren? Oder eben in die Social Media Welt? In dem Moment bewegen Und das können wir schon auch relativ gut. Du hast eingangs erwähnt, von den Anzahl Bewerbungen, die wir da jährlich machen, schon relativ gut aus den Kunden, immer in der individuellen Beratung auch schon mitgeben, was du tendenziell für sie am besten funktioniert. Mhm. Genau. Und dann ist der zweite Teil halt auch echt entscheidend zu sagen ich brauche ein gewisses Durchhaltevermögen. Die wenigsten Plattformen funktionieren ab Tag eins. Deswegen brauchst du auch Größe, weil du willst ja in diese Plattform rein skalieren. Wenn du jetzt eine zu kleine Plattform nimmst, dann optimierst du und optimierst du, aber deine Deine Zielgruppe ist einfach nicht ausreichend da verfügbar und dann investierst du Zeit und Geld. In was? Vielleicht überhaupt von der Relevanz her einfach wo du nicht stärker reinwachsen kannst und damit auch nicht mehr Zielgruppe erreichst.
[00:07:08] Alexander R. Petsch: Du hast gerade ja schon ein paar Tools auch genannt. Was würdest du sagen, sozusagen, wenn ich mich mit Performance Recruiting beschäftige? Welche Tools sollte ich mir angucken, um nicht zu sagen eigentlich beherrschen, um das auch zu sagen? Nur das, was wir sprechen, umsetzen zu können?
[00:07:27] Marc Schach: Ja, also da ganz konkreter Gedanke sprecht mit den Plattformen. Oder in dem Falle, wenn jetzt jemand mit uns zum Beispiel arbeitet, dann übernehmen wir auch die, die die Ansprache der Plattformen direkt. Die sind gerade in der aktuellen Phase sehr willens, mit euch tief in die Datensätze einzusteigen. Einfach was sie selbst vielleicht im ersten Moment nicht öffentlich präsentieren, aber was sie sozusagen mit dir dann als Strategie auch angehen. Deswegen in die internen Tools dieser Plattformen, wenn die bereit sind, die mit euch zu teilen. Die Einsicht. Würde ich immer da anfangen. Und was wir immer wieder auch feststellen, ist das. Ja, natürlich sind wir hier in der Sales Unterhaltung drin, weil wir reden über Media Budgets, über Größen von Media Budgets. Da ist immer ein Stück weit. Schade, dass man sich im Zweifelsfall aber nicht einfach mal das aus einer Informationsperspektive das Ganze angeht. Weil ich würde ja schon zum Beispiel gerne wissen wollen, wie stark ist denn das? Stepstone Wie stark ist denn eine Indie? Vielleicht eine andere Plattform? Wie stark ist sie denn laut ihrer eigenen Meinung für meine spezielle Zielgruppe in der speziellen Region? Wer ist mein Wettbewerb etc.? Das würde ich mir schon am besten von der Plattform selbst holen. Ansonsten was immer relativ harmlos ist, ist natürlich wirklich so, dass Sam Rush zum Beispiel oder du nimmst Google Trends. Also ich würde alles nicht zu kompliziert denken. Du kannst auch mit Google Analytics arbeiten. Aber sozusagen, dass du mal die groben Trends schon mal mitbekommst, da kannst du darüber ganz gut gehen.
[00:09:02] Alexander R. Petsch: Ja, das hast du noch mal gesagt. Also, man braucht Geduld. Sozusagen ein Stück weit, weil nicht alles funktioniert. Ab Tag eins. Ja, du hast natürlich da ein sehr gefestigtes Bauchgefühl, würde ich mal sagen. Aber für mich wäre das halt ja nicht so profimäßig drauf. Hat hat das ja nicht. Ähm, ab wann würde ich denn nervös? Soll ich denn nervös werden, wenn es nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle?
[00:09:28] Marc Schach: Ja, die. Die, Genau die. Die fiese Frage ist ja immer Was bedeutet das? Und dann schauen wir uns ja im Zweifelsfall an Reden wir jetzt von Quoten? Reden wir von irgendwelchen KPIs, die früher im Funnel ermittelt werden, wo wir zum Beispiel jetzt im ersten Moment darauf achten würden, schon sehr fokussiert darauf achten würden, ist mal die reine erstmal die Bewerberanzahl und der reine Bewerbungspreis, also sprich dann auch der Cpa. Das wäre allerdings eben nur der Anfang, weil wir wissen alle, qualitativ wird es im Zweifelsfall gerade eher schlechter als besser, was die Bewerbungen angeht. Ich habe viele Missmatches und deswegen würde ich mich da nicht zu lange drauf an, also auch nicht zu lange drauf fokussieren, sondern nur im ersten Moment um zu sehen, kriege ich die Impressions, die ich brauche etc. Und dann im zweiten Teil schauen wir uns mit unseren Kunden an, sich sehr gerne so Monat zwei drei dann auch schon den den qualitativeren Cpa an, es definiert jeder Kunde ein Stück weit anders. Manche nennen das dann so eine Art Fresh TV, wo sie sagen, das ist zum Beispiel grundsätzlich gut, dass sie wie mit dem Ich arbeiten möchte. Also das erfüllt gewisse Grundvoraussetzungen. Andere sagen sich Ich habe die Person in ein Interview eingeladen, andere sagen, ich habe die Version zum Beispiel auch interviewt. Das muss dann jedes Haus auch ein Stück weit selbst entscheiden, da es immer nur unser ganz konkreter Tipp nicht zu weit die Kennzahl entlang des Funnels wählen, weil ich sonst immer einen noch längeren Verzug habe, bis ich diese Kennzahl ermitteln kann, sondern deswegen. Ich würde eher im ersten Moment anschauen. Sind die CVS zum Beispiel wie viele sind passend und wie viele sind zum Beispiel nicht passend? Und dann kann ich vorne wieder steuern, anstatt mir zu sagen ich will unbedingt auf die Einstellungsquote gehen, da hast du im Zweifelsfall zu lange Zeiträume. Und trifft dann vielleicht sogar auch die falschen Entscheidungen, weil ja dann auch bei dir im Haus kann ja viel passieren, warum du eine Person einstellst oder warum du die Person nicht einstellst.
[00:11:25] Alexander R. Petsch: Also mein Schlagwort wäre sozusagen Pit Cost per Applikation, dann.
[00:11:33] Marc Schach: Genau im klassischen Marketing. Das ist im Recruitment immer so ein sperriger Begriff. Ich glaube, da hat sich auch nicht so der eine, der eine, das eine ja, die eine Abkürzung oder so durchgesetzt. Manche nennen es dann Cut cpa. Wie auch immer, ich glaube eher, es ist einfach so ein Qualified lead würde man ja im Marketing ganz klassisch sagen.
[00:11:53] Alexander R. Petsch: Was würdest du aus deiner heutigen. Das kann man natürlich auch nicht über den Kamm scheren. Aber nehmen wir mal an, wir haben eine nicht ganz einfach zu besetzende Position. Was für eine sagt aus dem Pflegebereich Ja, das ist die Königsdisziplin. Hast du das vorhin so ein bisschen genannt oder die Was darf da ein qualifizierter Publication sein? Wie ist da die Range aus deiner Sicht?
[00:12:20] Marc Schach: Ja, ganz da. Ja, das ist halt es halt immer die Frage Wen suchst du? Was suchst du dann jetzt? Eher auch wieder eine Helferposition oder suchst du dann den ausgebildeten Facharzt? Natürlich. Ich würde grundsätzlich. Ich finde es immer gut, wenn wenn man sich mit mit Kunden oder mit Interessenten über fixe Preispunkte unterhält. Aber am Ende ist die Frage wie viel ist es dir auch wert, diese Position zu besetzen? Stichwort Zeitraum etc. Weil wir können natürlich auch breiter spielen, nicht breiter spielen im Rahmen von den ganzen Performance. Recruiting ist uns ja immer in der Denke wichtig, dass es an sich sich ja um fortlaufende Recruiting Kampagnen handelt also nicht an aus, sondern ich habe konstant Kampagnen und ich optimiere auf Kampagnen und selten auf einen einzelnen Job. Also was wir zum Beispiel dann öfters haben ist zu sagen, es gibt mal eine Pflegehelferkampagne. Es gibt aber genauso eine Krankenpflegerkampagne etc. Und dann ist ja auch wieder die Frage, willst du die entlang zum Beispiel einer Region optimieren, entlang anderer Kennzahlen etc. optimieren und dann, um einfach auch mal ein paar Preispunkte zu nennen? Ich meine, ich kann dann unterwegs sein bei einem Qualified Lead, wenn ich zum Beispiel auch in der Umgebung als Brand sehr bekannt bin, was immer ein sehr positiver Effekt ist, solange die Brand positiv aufgeladen ist, dann kann ich mich auch mal mit 10 € kosten zum Beispiel beschäftigen und kann dann da sehr, sehr happy und stolz drauf sein. Es gibt aber auch andere, die sagen Du, wenn ich 100 € für ein Qualified lead zahle, ist das für mich genauso fein oder auch zum Teil 200 €. Es hängt immer davon ab, auch Wie gut bist du intern in deinem Recruiting? Weil es kann ja auch sehr schnell sein, dass du sagst, derjenige, der zum Beispiel 150 € zahlt, ist einfach im Prozess so viel besser und ist dadurch im Endeffekt sogar kostengünstiger als jemand, der einfach sehr, sehr günstig einkauft.
[00:14:11] Alexander R. Petsch: Ja.
[00:14:11] Marc Schach: Also da muss jeder. Ich meine, die Aussage ist immer die jeder muss mit seinem Datensatz ein Stück weit das auch erreichen, was er an Zielen hat. Und das ist ja so typischerweise. Wann bist du in solchen Gesprächen wie das, was wir jetzt haben? Wenn du mit deinen Zielen gerade wahrscheinlich nicht ganz so gut bist?
[00:14:27] Alexander R. Petsch: Ja klar. Was ich noch mal einen spannenden, spannenden Punkt finde Für alle die, die nicht so tief im Performance Recruiting Performance Marketing drin sind, ist eigentlich das Für was passt das denn? Ja, und eigentlich passt das für Stellen, die ich sozusagen meistens oder fast immer zu besessen habe, ja, wo ich sagen würde, weil das finde ich einfach einen ganz wichtigen Punkt, dass wir über Kampagnen reden und nicht über eine Kampagne für eine einzelne Position, die ich einmal besetze. Also das würdest du auch so sehen, oder?
[00:15:01] Marc Schach: Absolut. Ja. Ja. Sehe ich. Sehe ich genauso. Wobei es die unterschiedlichsten Positionen sein können, die man rollierend besetzt. Das hängt ja wirklich von dir als Arbeitgeber auch ab, was es ist. Es kann genauso eine Steuerfachkraft sein, die ich besetze, einfach weil ich sehr groß bin in dem Bereich und dann deutschlandweit etc. mich da zum Beispiel drauf ausführen möchte. Der andere hat ganz andere Themen. Genau.
[00:15:26] Alexander R. Petsch: Wenn ich jetzt noch mal ein bisschen tiefer reinschaue. Kannst du uns ein bisschen erzählen, wie du erfolgreich vorgehst in diese ganze Kampagnenthematik?
[00:15:36] Marc Schach: Ja, gerne. Also, um uns da auch wieder ganz konkret zu machen, wo wir immer so auch also erstmal haben das uns angeschaut und dann haben wir das Thema Fokus lieber, lieber dediziert und fokussiert schalten die Kampagnen Als Unterbau budgetiert und zu allgemein oder auf zu vielen Plattformen gleichzeitig. Das sehen wir auch oft, dass du das am liebsten natürlich Ich will, ich will. Der Wunsch ist ja immer Ich will komplett abgedeckt sein mit meinen Jobs. Das heißt, egal wer mich jetzt oder wer jetzt in Deutschland diesen Job sucht, der soll mich auf jeden Fall sehen. Und das egal, ob der auf der einen Plattform ist oder auf der anderen Plattform etc.. Unserer Denke ist da aber eher zu sagen eher mal auf die Plattform vertrauen und dann eben auch versuchen, mit dieser Plattform möglichst gut zu arbeiten. Das ist so, wie wir es auch schon diskutiert hatten, auch gerne. Also da kann ich immer nur zu aufrufen und empfehlen, gerne mit den Plattformen auch konkret in die Austausch gehen. Also die bieten das sehr gerne an und die haben da natürlich klar, sie haben ein Interesse daran, aber sie haben auch wirklich sehr relevanten Content und keiner kennt die Plattform besser als sie selbst, weil das ist das, was die tagein tagaus machen.
[00:16:49] Marc Schach: Und von daher Ich würde mich dann auf jeden Fall auf die auf die wenigen Plattformen fokussieren. Und dann, meistens in so einem Rahmen von drei Monaten, würde ich zum Beispiel mal die erste live nehmen, dann viel durch testen und oft ist es so, also das kriegen wir auch immer wieder von Kunden Feedbacks gespiegelt. Meistens sind die schon mit den ersten Plattformen, mit den ersten zwei Plattformen so happy und haben gar nicht erwartet, dass man da so reinwachsen kann als als Kunde. Und dann brauchst du gar nicht mehr. Plattform drei, vier und fünf ist natürlich für die Plattform 345 in dem Moment nicht der angenehmste Austausch, dann in dem Moment. Aber ich meine, wir wollen alle jetzt auch einfach sehr gut die Zeit bedenken und damit eben auch die Skalierung so gut hinbekommen, wie es eben zu dem Zeitpunkt notwendig ist. Und ich meine, wenn wir 2023 uns anschauen, dann waren wir auf deutlich mehr Plattformen parallel live. Momentan müssen wir es eher weniger sein. Mhm.
[00:17:44] Alexander R. Petsch: Ja gut, da spielt die Arbeitsmarktsituation natürlich auch ein bisschen rein. Ja, Siehst du sonst so aktuelle Trends, wo du sagen muss, das hat sich verändert. Gerade sagst du, ein Trend ist ja. Weniger Plattform in Anführungszeichen ist mehr oder sind ausreichend als früher. Gibt es noch weitere Veränderungen, wo du sagen würdest, das ist anders?
[00:18:09] Marc Schach: Ja, wir sind in einer ganz anderen Phase. Wie sich beworben wird und mit welcher Erwartung sich beworben wird. Deswegen sind wir da in der quantitativ auf jeden Fall deutlich mehr Bewerbungen. Es wird auch. Ich will jetzt gar nicht diese ganzen großen Themen alle aufmachen, warum das so ist. Aber de facto ja, es sind mehr Bewerbungen. Und ich auf der Recruiting Seite muss jetzt eben auch in den Lösungen denken wie werde ich dieser Situation Herr? Also wir glauben jetzt vermutlich alle nicht daran, dass ich das nächste Woche oder in einem halben Jahr auch wieder komplett ändern wird. Die Thematik und daher, dass wir tendenziell jetzt mit vielen Bewerbungen umgehen, mit einer hohen Mismatch Rate. Ich glaube, das ist jetzt erstmal leider in Anführungszeichen eine gegebene Herausforderung. Das mal so der eine Punkt und der zweite Punkt ist die Erwartung der Kandidaten. Also du kannst dich natürlich relativ leicht bewerben. Die Erwartung ist aber auch, dass du aus Unternehmenssicht oder als Arbeitgeber sich auch in eine schnelle Reaktion mit den Kandidaten und einen schnellen Austausch mit den Kandidaten gehst. Da sehen wir auch im Datensatz zum Beispiel, dass die Drop Out Raten entlang dieser bis zur Einstellung extrem gestiegen sind, einfach weil Kandidaten. Erstens kriegen sie im Zweifelsfall das Jobangebot woanders schneller, aber die Erwartung ist auch einfach nicht mehr. Ich bin bereit, sechs Tage zu warten, sondern am liebsten ist das ein sehr kurzfristige Angelegenheit, mit der ich mich beschäftige. Und dann entscheide ich mich das. Wenn man so aus meiner Sicht die zwei anderen Hauptpunkte wie Plattform.
[00:19:37] Alexander R. Petsch: Also sozusagen Speed matters noch mehr als als dass sozusagen vorher schon der der Fall ist, also der Fall war. Ja, siehst du auch so ein Trend, dass es zu immer weniger Daten geht, auch im.
[00:19:55] Marc Schach: Sinne von die reine Bewerbung meinst du? Ja, also ich kenne Arbeitgeber, die haben sieben Seiten Wunschfragen an Kandidaten. So ja, da wird es langsam schwierig. Also ich glaube da da musst du schon ein krasses Top Employer sein mit einem sehr attraktiven Package, dass da jemand sagt, der hat da ein großes Interesse bei dir, sich da jetzt den halben Tag hinzusetzen und da das Ganze auszufüllen. Deswegen passt auch diese Unterhaltung glaube ich auch immer grundsätzlich leider mehr in die Recruitingwelt rein. Es sind im Zweifelsfall die Leute haben ihre Profile live auf den Plattformen, die drücken dann auf drei Knöpfe. Habe ich mal gezählt, ist es bei den meisten mittlerweile und dann ist die Bewerbung versendet und die werden auch nicht mehr wissen, dass sich bei dir im Zweifelsfall beworben haben. Ähm, sorry, wenn ich da jetzt den ein oder anderen vielleicht leicht pauschalisiere, aber es ist halt so, außer du bist wirklich eine Top Brand. Und das heißt, da hast du ganz, ganz andere Herausforderungen. Deswegen meine ich auch, diese ganzen Kostenpunkte sind ein relevanter Faktor. Aber du musst halt genauso hintendran liefern, weil sonst bringen wir die günstigsten Einkaufspreise im Zweifelsfall weg.
[00:21:03] Alexander R. Petsch: Ja, ja. Also ich glaube, du musst dann definitiv deine Recruitingprozesse im Griff haben. Und das ist ja meistens auch ein Zusammenspiel mit den Stabsabteilung, wo du im Recruiting manchmal auch nicht nur alleine sitzt, sozusagen. Ja.
[00:21:21] Marc Schach: Ja, Grüße gehen raus. Auch an die Hiring Manager. Genau.
[00:21:25] Alexander R. Petsch: Ja, Gibt es sonst noch was, wo du sagen würdest Da das sollten wir bedenken beim Reporting.
[00:21:31] Marc Schach: Also ich glaube, wir haben schon bis dato an sich viel richtig gemacht, wenn man sich das so bedenkt. Ich würde mir immer noch mal überlegen, wie segmentiere ich meine Kampagnen? Für manche ist das wahrscheinlich jetzt schon auch ein kompletter STANDARD. Für andere ist das jetzt auch gerne noch mal eine neue, neue Impuls Kampagnen. Wenn wir davon reden, reden wir meistens von zehn zehn Stellen. Es können 20 30 sein. Wir haben auch Kunden, die gerne mal 100 oder 200 oder 500 Stellen in einer Kampagne haben. Das ist alles möglich. Nur sie sollten halt sachlogisch miteinander in irgendeiner Form matchen und sie sollten in irgendeiner Form sich sozusagen bedingen, diese Jobs also sprich es kann zum Beispiel derselbe Jobtitel sein, es kann zum Beispiel dieselbe Region sein. Es hängt immer davon ab, was sind meine Ziele, die ich mit dieser Kampagne treffen möchte? Was ich vermeiden würde, ist natürlich, dass die Kampagne sehr, sehr heterogen ist. Also Favorit ist immer. Ich habe Home Office Jobs mit in einer Kampagne im Vergleich zu ich habe vielleicht auch Onside Jobs. Komischerweise funktionieren die Home Office Jobs allesamt viel besser auf den Plattformen. Wenn ich nicht aufpasse, habe ich halt einen Großteil meines Budgets dann auf einmal in diese Jobs investiert, wo ich aber auch verhältnismäßig mit ganz wenig Budgeteinsatz einfach eine sehr gute Reichweite bekommen hätte. So Sachen muss man sich dann einfach vor Augen führen. Das kann man mit Filtern wunderbar lösen. Das ist auch kein großer Aufwand, aber einfach, da es da diese Homogenität gegeben ist, ist auf jeden Fall ein Faktor. Genau. Und dann ist auch oft Thema kostenstellen Das haben wir auch immer mal wieder, dass das natürlich auch Kunden wiederum in Kostenstellen denken, noch mal in dezentralen Kostenstellen. Das sollte man logischerweise auch bedenken, wenn man so eine Kampagne baut. Na?
[00:23:15] Alexander R. Petsch: Ja, cool. Mark Ja, vielen Dank, dass du heute bei uns warst.
[00:23:23] Marc Schach: Sehr gerne. Du, Wir nehmen das ja heute auf. Da ist gar nicht so warm da draußen. Aber wir können trotzdem auch den Gedanken noch mitbringen. Also auch an den einen oder anderen heißeren Tag. Keep cool. Kampagnen, Performance, Recruiting braucht auch im Moment Zeit. Und ich spreche die Jobwatch an, ich glaube, da kriegt ihr schon sehr, sehr viel relevante Insights, um da auch in die zweite Jahreshälfte wunderbar und erfolgreich reinzustarten. Starten.
[00:23:50] Alexander R. Petsch: Sozusagen Keep cool und lass den Algorithmus auch mal ein bisschen arbeiten zwischendrin und lernen.
[00:23:58] Marc Schach: Ja, auch der braucht einen Moment.
[00:24:01] Alexander R. Petsch: Ja, mal vielen Dank. Schön, dass du da warst.
[00:24:05] Marc Schach: Vielen Dank für die Einladung.
[00:24:07] Alexander R. Petsch: Und wenn ihr heute die Hacks der heutigen Episode noch mal nachlesen wollt und das Ganze als Checkliste, haben wir euch für euch zusammengestellt, auf Hände zum Download bereitgestellt. Da findet er auch viel von Marken und Kontaktdaten. Also einfach bei hrm vorbeischauen und dann werdet ihr fündig. Ja, Glückauf und bleibt gesund. Und denkt dran der Mensch ist der wichtigste Erfolgsfaktor für euer Unternehmen.













