„Männlich/weiblich/divers“: Das dritte Geschlecht im Arbeitsrecht

Das BVerfG hat bereits in seinem Beschluss vom 10.10.2017 (1 BvR 2019/16) festgestellt, dass in der deutschen Rechtsordnung neben dem männlichen und dem weiblichen noch ein weiteres Geschlecht existiert. Der Gesetzgeber war aufgerufen, das Personenstandsrecht entsprechend zu ändern, damit diese Feststellung in die Rechtsordnung integriert wird. Dies ist durch die Möglichkeit geschehen, dass intersexuelle Menschen im Personenstandsregister den Eintrag „divers“ vornehmen lassen können. Das wirft einige Problemfelder im Bereich des Arbeitsrechts auf.

Von Bewegung, Haltung und Schwingung: „Lebensschule des Sitzens“

Kinder lieben Bewegung. Was sie Erwachsenen voraushaben: Sie tun es – spielerisch. Und profitieren: Spielerische Bewegungen und die damit verbundenen anregenden Sinnesreize, Gefühle und geistigen Herausforderungen prägen entscheidend den weiteren Werdegang bis zur vollen körperlichen und geistigen Reife. Je mehr Sinnesreize angeboten werden, desto mehr neue und stabile Verknüpfungen werden dabei im Gehirn angelegt. Bewegung ist also nicht nur ein Grundbestandteil des menschlichen Daseins, sondern fordert und fördert uns – weit über die Kindertage hinaus.

Nachvertragliches Wettbewerbsverbot und Vorvertrag

§ 110 GewO; § 74a HGB
Ein Vorvertrag zu einem nachvertraglichen Wettbewerbsverbot ist zulässig, wenn der Abschluss des Wettbewerbsverbots nur bis zu einer Kündigungserklärung oder bis zum Abschluss eines Aufhebungsvertrags verlangt werden kann. (Leitsatz des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 19.12.2018 – 10 AZR 130/18

Die neue Sprache des Talentmanagements

In Deutschland leben rund 22 Millionen Menschen, die zur Generation der Millennials zählen. Diese Jahrgänge von 1981 bis 1995 gelten als erste Vertreter der Digital Natives und bis 2050 wird rund die Hälfte der weltweiten Belegschaft aus Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen dieser Altersklasse bestehen. Unternehmen müssen sich nicht nur auf einen Generationenwechsel, sondern auch auf das […]

Sachgrundlose Befristung: BAG ändert Rechtsprechung

§ 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG
Die sachgrundlose Befristung eines Arbeitsvertrags ist bei der erneuten Einstellung eines Arbeitnehmers bei demselben Arbeitgeber nur zulässig, wenn die Anwendung des Verbots der sachgrundlosen Befristung bei einer Vorbeschäftigung für die Arbeitsvertragsparteien unzumutbar wäre. (Leitsatz der Bearbeiter)
BAG, Urteil vom 23.1.2019 – 7 AZR 733/16

Datenschutzrecht: DSGVO mit BDSG

Von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Spiros Simitis, Prof. Dr. Gerrit Hornung, LL.M., und Prof. Dr. Indra Spiecker gen. Döhmann, LL.M. (Hrsg.), Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2019, 1.474 Seiten, Preis: 198 Euro

Gezieltes Onboarding – Neue Mitarbeiter willkommen heißen

Das Rekrutieren gut ausgebildeter Fachkräfte ist zeit- und kostenintensiv. Immer mehr Unternehmen erkennen, wie wichtig eine schnelle Integration der neuen Mitarbeiter ins Arbeitsumfeld ist, um die New Hires nicht gleich wieder zu verlieren. Mit der Vertragsunterschrift eines neuen Mitarbeiters sollte nicht die Aufmerksamkeit für ihn oder sie enden. Das bedeutet: Auch zwischen Vertrag und Start […]

Die meisten Arbeitnehmer bevorzugen kleinere Unternehmen – und bleiben ihnen treu

Ob Porsche, Bosch oder Microsoft – regelmäßig stehen bekannte Namen an der Spitze von Arbeitgeber-Rankings in Deutschland. Oft handelt es sich dabei um große Unternehmen, die bei der Personalgewinnung von der Strahlkraft ihrer Marke profitieren. Übergreifend betrachtet sind jedoch kleinere Arbeitgeber bei Fachkräften am beliebtesten. Das zeigt der StepStone Mittelstandsreport 2019, für den die Online-Jobplattform […]

Die BG Kliniken, Helios und Volkswagen präsentieren neue HR-Leiter

Stephanie Faehling Stephanie Faehling hat die Ressortleitung Personal der BG Kliniken – Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung gGmbH, in Berlin übernommen. Zuvor arbeitete sie als stellvertretende Ressortleiterin Personalwirtschaft der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH und als Prokuristin der Vivantes Ida-Wolff-Krankenhaus GmbH. Nicole Kösling Nicole Kösling ist die neue Personalleiterin bei Volkswagen am Standort Wolfsburg. Damit folgt […]

Höchstarbeitszeiten: Verstößt Österreich gegen EuGH-Urteil?

Die Gesetzgebung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Arbeitszeit erregt derzeit wieder die Gemüter. Dabei geht es diesmal nicht um das Urteil vom 14. Mai zu den Arbeitszeitaufzeichnungen. Schon im Monat zuvor hatte das Gericht ein Urteil zur Höchstarbeitszeit gefällt. Geklagt hatte eine französische Gewerkschaft. Entspricht die Gesetzgebung hierzulande den Vorgaben der aktuellen EuGH-Rechtsprechung? “Nein”, sagt die Arbeiterkammer Wien. Sie spricht sich für eine Gesetzesänderung in Österreich aus. Aber ist das notwendig?