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Foto von Ant Rozetsky

Das geplante Gesetz soll die Lohnunterschiede bei gleichem Job und gleicher Qualifikation ausgleichen. Die Ministerin will für mehr Lohngerechtigkeit einen individuellen Auskunftsanspruch zur Gehaltsstruktur in den Firmen implementieren.

Die Reform würde besonders im Westen greifen, denn in diesem Teil Deutschlands ist die Lohnlücke besonders groß: Hier erhielten Frauen 23% weniger, im Osten waren es 9%. Die erheblichen Lohndifferenzen führen die Statistiker auf die unterschiedliche Branchen- und Berufswahl zurück sowie auf die Tatsache, dass Frauen seltener Führungspositionen bekleiden. Sie arbeiten zudem häufiger in Teilzeit und sind weniger lang in ihren Berufen beschäftigt – vor allem wegen Auszeiten nach der Geburt von Kindern. Bei ähnlicher Qualifikation und ähnlichem Job sinke der Unterschied auf 7%.

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Quelle:
LohnPraxis | Nr. 4 | April 2015