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Wie kann der ROI der Benefits gesteigert werden?

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three women sitting beside table
Foto von Tim Gouw

Als HR-Verantwortlicher liegt es an Ihnen, die vom Unternehmen angebotenen Zusatzleistungen zu kommunizieren – dies bedeutet einen steten und klaren Informationsfluss von Ihrer Seite aus ans Personal. Damit Ihr Benefits-Programm eine passende Kapitalrendite erzielt (ROI), ist es wichtig, dass es sein Ziel erreicht und dass Ihre Angestellten die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten kennen. Wenn Sie auf eine regelmässige Kommunikation setzen, gelingt es Ihnen, die Zusatzleistungen in die Kultur des Unternehmens zu integrieren und Sie machen Ihre Mitarbeiter mit einem Gratifikationssystem vertraut, das oft nicht von allen sofort verstanden wird. Der Grundpfeiler eines gelungenen Benefits-Programms? Eine ansprechende, breit gefächerte Kommunikationsstrategie, die unterschiedliche Informationswege nutzt.

In der Schweiz finden sich also verschiedene Lösungen, die dabei helfen, den ROI der Benefits zu steigern und zu dynamisieren. Da Benefits eine echte Hebelwirkung auf die Kaufkraft der Arbeitnehmer haben, ist es wichtig, sie darüber in Kenntnis zu setzen und zu informieren, wie sie die Zusatzleistungen am besten nutzen können. Deshalb müssen die Verantwortlichen der HR-Abteilungen es sich zur Aufgabe machen, verschiedene Strategien einzuführen, mithilfe derer das Benefits-Programm verstärkt genutzt wird und dadurch ein zufriedenstellender ROI entsteht.

Die Bewilligung von Fringe Benefits, also Nebenleistungen, ist heutzutage bereits gängige Praxis und beinah unverzichtbar in einem modernen Unternehmen. Sie werden den Angestellten unabhängig von deren Performance oder der des Unternehmens angeboten, können ganz unterschiedlich ausfallen und die verschiedensten Bereiche abdecken.

Was Fringe Benefits so attraktiv macht, ist ihre Wandelbarkeit – sie können im Handumdrehen an die verschiedenen Bedürfnisse und Vorlieben der Angestellten angepasst werden. So stellen sie eine besonders passende Alternative für Arbeitgeber dar, die eine Gehaltserhöhung nicht für die geeignete Lösung halten – dies gilt auch für Beschäftigte, die sich weniger eine Lohnerhöhung, sondern mehr Anerkennung und Entfaltung im Job wünschen. Es verwundert insofern nicht, dass das Benefits-Budget (Sozial- sowie Zusatzleistungen) in der Schweiz inzwischen 100 Milliarden Franken beträgt.

Ausserdem gilt es zu beachten, dass diese Vorteile eine Möglichkeit für Unternehmen darstellen, um sich auf dem Wettbewerbsmarkt zu behaupten – sie helfen dabei, ihr Image sowie ihre Arbeitgebermarke zu verbessern. Ein umfangreiches, qualitativ hochwertiges Angebot an Benefits zeigt, dass die Arbeitnehmer geschätzt werden – eine nützliche Methode, um die Angestellten an das Unternehmen zu binden und die Motivation sowie das allgemeine Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu steigern oder auch neue Talente anzuziehen.

Die Schweizer Gesetzgebung bietet Arbeitgebern die Möglichkeit, eine gewisse Anzahl an komplett steuerfreien Benefits zu verteilen. Dies ist für alle Beteiligten von Vorteil, denn die betreffenden Zuwendungen sind sowohl für die Empfänger als auch für das Unternehmen frei von Sozialabgaben. Die Angestellten sind für die betreffenden Summen ausserdem nicht steuerpflichtig.

Entdecken Sie drei Typen von steuerfreien Benefits:

1. Lunch Card

a) Es handelt sich hierbei um Vergünstigungen rund um Lebensmittel – in Form von „Prepaid“-Karten, die, je nach Methode, in allen oder einem Teil der Verkaufsstellen für Lebensmittel funktionieren.

b) Vom Gesetz her ist es Ihnen gestattet, einen Betrag von bis zu 180 CHF im Monat pro Angestellten anzubieten, dies entspricht 2‘160 CHF im Jahr.

c) Es wird empfohlen, Methoden zu wählen, bei denen die Arbeitnehmer ihre Karten im Grossteil der Lebensmittelgeschäfte verwenden können (Supermärkte, Restaurants, Cafés, Feinkostgeschäfte usw.), so wie Benefits For You SA oder die Swibeco Lunch Card – gültig in mehr als 30‘000 Schweizer Geschäften.

2. Reka

a) Die Schweizer Reisekasse (Reka) ist ein modernes, gemeinnütziges Unternehmen, das Familienurlaube und Ferienunterkünfte bietet. Ihr Ziel ist es, einer grösstmöglichen Zahl von Schweizer Familien die Gelegenheit zu geben, zu reisen und ihre Freizeit zu geniessen.

b) Arbeitgeber können den Kauf von Reka-Geld (Reka-Kontingent) subventionieren.

c) Bis zu 600 CHF dürfen im Jahr pro Angestellten vollständig steuerfrei vergeben werden.

d) Diese Summe kann an mehr als 9‘000 Verkaufspunkten in der Schweiz genutzt werden und zwar in den verschiedensten Gebieten: Freizeit, Transportmittel, Urlaubsunterkünfte, Reisebüros und mehr.

3. Geschenke

a) Der Arbeitgeber kann jährlich maximal 500 CHF pro Angestellten in Geschenke investieren.

Kurz gesagt, das Unternehmen kann so jedes Jahr bis zu 3‘260 CHF pro Arbeitnehmer in Benefits verteilen und das ganz ohne Steuern und Sozialabgaben. Auf beiden Seiten gibt es positive Auswirkungen:

– Vorgesetzte können jährlich bis zu 587 CHF (~18%) an Sozialabgaben pro Angestellten einsparen;

– Arbeitnehmer können ihre Kaufkraft um bis zu ~1‘459 CHF pro Jahr steigern (15% Sozialabgaben + 30% de Grenzsteuersatz).

In der Schweiz setzt sich das Vergütungspaket aus zwei verschiedenen Teilen zusammen:

1. der Kompensationsteil: Dieser Anteil beinhaltet das feste Einkommen und das variable Einkommen sowie Bonuszahlungen, Prämien, Entschädigungen und Gratifikationen;

2. der Benefits-Teil, auch Mitarbeitervorteile genannt: In diesem Teil sind die Sozialleistungen (Sozialversicherung, Jahresurlaub, Rentenkasse, Versicherungen) und weitere Vorteile wie Fringe Benefits zusammengefasst.

Swibeco wurde von Ivan Brustlein gegründet und ist die digitale Plattform für flexible Benefits die alle Vorteils-Programme, Geschenke und Gratifikationen für Angestellte zentralisiert. Bewusst der aktuellen Umbrüche, die die gewohnten Betriebsabläufe und Arbeitsverhältnisse in einem Unternehmen durcheinanderbringen, hat sich Ivan von dieser einfachen Feststellung leiten lassen: Die heutigen Vergütungsmethoden sind nicht flexibel genug, um Arbeitnehmer ausreichend aufzuwerten und zu motivieren – Gehaltserhöhungen stellen hierbei weder für Arbeitgeber noch für Mitarbeiter eine geeignete Dauerlösung dar.

So wurde im Jahr 2015 Swibeco AG, The Swiss Benefits Company, gegründet: Die digitale, interaktive Plattform ist eine Schnittstelle zwischen Angestellten und ihrem Unternehmen. Sie ermöglicht es, Mitarbeitern Vorteile und Vergünstigungen zu bieten und deckt ausserdem auch die Bedürfnisse zur HR-Kommunikation, dem Teamgeist sowie Incentives und Geschenken des Unternehmens ab.

Aufgrund des Erfolges erweitert Swibeco seine Aktivitäten gegenüber Unternehmen, indem es 2018 eine Partnerschaft mit Benify, dem Marktführer für digitale HR-Lösungen, eingeht. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, sein Angebot auf den globalen Markt zu erweitern. Weitere Infos: www.swibeco.ch.

Wenn ein Unternehmen auf flexible Benefits setzt, kann es eine Reihe von massgeschneiderten Zusatzleistungen anbieten und gleichzeitig, Angebot und Budget meistern. Der Arbeitgeber ist ausserdem in der Lage, seine Kommunikation bezüglich des FlexBen-Pakets und dessen Nutzungsmöglichkeiten besser zu verwalten.

Für die Angestellten sind flexible Benefits ein echter Gewinn: Sie können nach Belieben von den verfügbaren Zuwendungen profitieren sowie diese passend zu ihrem persönlichen Bedarf und ihren Wünschen auswählen. Ob familiäre Bedürfnisse, Freizeitaktivitäten oder die Vorbereitung auf den Ruhestand – jeder hat die Möglichkeit, beispielsweise Urlaubstage (des festgelegten Jahresurlaubs) einzutauschen, um mehr zu sparen oder Sportkurse zu nutzen. Flexible Benefits sind individuell anpassbar an die verschiedensten Mitarbeiter-Profile.

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