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Tag 4: Das Corona-Virus führt zu einer Neuordnung

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two people drawing on whiteboard
Foto von Kaleidico

Tag 4: Das Corona-Virus führt zu einer Neuordnung

Ein Naturgesetz besagt, dass jedes System nach Ausgleich strebt. Corona schafft diesen Ausgleich und führt uns wieder ins Gleichgewicht. Doch bevor das Gleichgewicht wiederhergestellt werden kann, muss das Pendel in die andere Richtung schlagen. Dadurch kann sich ein neues, ein erweitertes Bewusstsein entwickeln – in jedem einzelnen Menschen, aber auch in der Gesellschaft, in einem Land bis hin zu einem neuen kollektiven Bewusstsein. Das ist auch das Wesen eines Paradigmenwechsels.

Wir befinden uns gerade in einem globalen Transformationsprozess, der die alte Ordnung erschüttert und eine neue Ordnung entstehen lässt. So können alte schädliche, zerstörerische, ungesunde Muster und Verhaltensweisen verabschiedet und neue gesunde Muster und Verhaltensweisen entwickelt werden. Das ist übrigens wie im Großen so auch im Kleinen. Jeder Einzelne hat jetzt die kollektive Chance, sich von alten hinderlichen Mustern zu befreien und neue förderliche Muster zu entwickeln. Deshalb ist jeder Mensch so wichtig und wertvoll, weil er oder sie dazu beiträgt, das Bewusstsein der Menschheit durch das eigene Bewusstsein zu erweitern und zu damit auch die Schwingungsfrequenz erhöhen. Jeder Mensch sehnt sich nach der Erhöhung der Schwingungsfrequenz von der Angst (niedrigste Schwingung) in die Liebe (höchste Schwingung).

Was wir jetzt erleben ist ein radikaler Wechsel  

ü  von der Norm in die Ausnahme

ü  von der Dynamik in den Stillstand

ü  von der Beschleunigung in die Entschleunigung

ü  von der Unachtsamkeit in die Achtsamkeit

ü  von der Rücksichtslosigkeit ins Mitgefühl

ü  von der Hektik in die Ruhe und Stille

ü  von der Unbewusstheit in die Bewusstheit

ü  von dem Konsumwahn zum verantwortungsbewussten Einkaufen

ü  von der Gier-Kultur zum rechten Maß

ü  von der Überproduktion in eine Produktion in einem rechten Maß

ü  von der Verschwendung in die Bescheidenheit

ü  vom Tierleid in eine artgerechte Tierhaltung

ü  von der Ablenkungs-Kultur zur Innenschau

ü  von der Oberflächlichkeit zum Wahrhaftigen

ü  von der Wegwerf-Kultur zum sorgsamen Umgang

ü  von der Welt des Lauteren in die Welt der Stillen

ü  vom Sinnlosen in die Sinnhaftigkeit

ü  von der Anreiz-Kultur zur natürlichen und intrinsischen Motivation

ü  vom männlichen Prinzip zum weiblichen Prinzip

ü  von der Ressourcenausnutzung zur Ressourcenschonung

ü  von der Kurzfristigkeit zur Nachhaltigkeit

ü  vom Greenwashing zu einem wahrhaftigen umweltfreundlichen und verantwortungsbewusstem Verhalten

ü  vom Schein zum Sein

ü  von der Wut in den Mut

ü  von Personalentwicklung zur Potentialentfaltung

ü  von der Angst in die Liebe

ü  vom mechanistisch materialistischen Weltbild (Maschinenparadigma) zum holistischen Weltbild (Materie und Geist)

ü  von der Materie in die feinstoffliche Welt

ü  von der Trennung in die Einheit

Ich lade Sie ein, mit mir zwei Themenbereiche näher zu betrachten.

1.    Das männliche und weibliche Prinzip

Die Zukunft der westlichen Welt liegt in den Händen der Frauen, weil Frauen die Lehrerinnen des Mitgefühls sind, sagte der Dalai Lama. Wobei mir wichtig zu erwähnen ist, dass das männliche und weibliche Prinzip in jedem Menschen existiert. Deshalb ist meiner Meinung nach der Kampf der Geschlechter eine Themenverfehlung, weil es viele Frauen auch in Machtpositionen gibt, die ihre weibliche Seite und daher ihre Macht unterdrücken und die männliche Seite mehr leben, weil sie meinen, dass die männliche Seite gefragt ist.   

Das MÄNNLICHE PRINZIP ist das Prinzip des TUNS und MACHENS, das Prinzip der AKTIVITÄT und der STRUKTUR. Hier geht es um Trennung, Anspannung, Kontrolle, Kampfgeist, Gewalt, Aggression, Hierarchien mit Unterdrückung, Drang, die Natur zu dominieren, Verstandesenergie, Ratio, Nehmen, Stärke, Macht, Zielstrebigkeit, Befehle, Beschleunigung und auf Sieg aus.

Das WEIBLICHE PRINZIP ist das Prinzip des SEINS, das Prinzip der PASSIVITÄT, der HINGABE, empfangend und zulassend. Hier geht es um Entspannung, Verbindung, Vertrauen, Zuhören, Liebe zur Natur, kollektives Denken, Versorgung, Teamarbeit, Herzensenergie, Gefühl und Mitgefühl, gebärend und nährend, Weisheit, Intuition, Entschleunigung und Frieden.

Das Weibliche und das Männliche gehören zusammen und können ohne einander nicht existieren. Frauen und Männer leben jedoch überwiegend das Männliche Prinzipe und unterdrücken oder lehnen das Weibliche Prinzip in ihnen ab.

 

Die Überbetonung des Männlichen Prinzips hat eine männlich dominierende Kultur geschaffen. Die verheerenden Auswirkungen zeigen, dass wir in vielen Lebens-, Wirtschafts- und politischen Systemen an einem Wendepunkt stehen.

 

Wenn das Weibliche Prinzip nicht gelebt wird, opfern Frauen ihre Weiblichkeit und Männer tragen verschlossene Herzen.

 

Das Weibliche Prinzip wieder mehr zu leben, bedeutet sich vermehrt seiner Innenwelt zu widmen und sich wieder einen Zugang zur Herzensweisheit zu verschaffen. Die weibliche Kraft in uns wieder zu entfalten und fließen zu lassen in Frauen, in Männern, in Führungskräften, in Teams, in Unternehmenskulturen, in Organisationen und an den Unternehmensspitzen, darin liegt nun die Aufgabe im 21. Jahrhundert. Wenn Menschen sich wieder ihrer weiblichen Kraft öffnen, kann Transformation geschehen.

 

Es geht um das Würdigen und Ausleben des weiblichen Prinzips im Einklang mit dem Männlichen.

 

2.    Der Mensch als Subjekt und nicht als Objekt

 

Der Hirnforscher und Mitbegründer der Akademie für Potenzialentfaltung Prof. Dr. Gerald Hüther beschreibt unsere Beziehungskultur dermaßen, dass wir uns gegenseitig zum Objekt unserer Bewertungen, Anweisungen und Absichten machen. Menschen werden als Konsumenten, Patienten, Arbeitnehmer, Arbeitskollegen, Ehepartner, Berufsinhaber, Unternehmer, usw. gesehen, betrachtet und behandelt. Das macht Menschen zu Objekten.

 

Menschen sehnen sich jedoch danach, als Mensch, als Individuum und damit als Subjekt gesehen und behandelt zu werden.

 

Was würde geschehen, wenn wir Menschen als ein freiheitsliebendes und selbstverantwortliches Wesen sehen würden, das fähig ist, sein Leben selbst zu bestimmen und seinem Leben Sinn und Ziel zu geben? Wenn wir anerkennen würden, dass der Mensch einen freien Willen hat und eine Einheit von Körper, Geist und Seele ist und über Selbstheilungskräfte verfügt? Was wäre, wenn der  Mensch für sein Denken, Fühlen, Verhalten und Handeln selbst verantwortlich wäre?

 

Das Menschenbild würde sich ändern!

 

Der Führungsexperte und Bestsellerautor Dr. Reinhard Sprenger plädiert dafür, Mitarbeiter nicht wie Kinder zu behandeln. Menschen kommen zu Unternehmen, aber verlassen Vorgesetzte. Mitarbeiter bleiben dort, wo sie als Individuum gesehen und in ihrer Einzigartigkeit geschätzt werden.

 

Hüther meint, statt uns einander dominieren zu wollen, können wir uns auch gegenseitig unterstützen. Ganz automatisch entsteht in einer derartigen neuen Beziehungskultur ein Ausmaß an Co-Kreativität, das es uns leicht macht, gemeinsam Lösungen für die dramatischen Situationen auf der Welt zu finden. Vor allem nachhaltige, die auch unseren Kindern zu Gute kommen.

 

Wir brauchen Menschen, die quer denken und vorreiten, neue Wege beschreiten. Menschen, die phantasievoll, visionär und mutig sind, Alternativen aufzuzeigen. Wir brauchen Brückenbauer und Querdenker und Menschen, die die Veränderung sind, die wir in der Welt sehen möchten. (Mahatma Gandhi: Du musst selbst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen möchtest.)

Impuls für Tag 4: In welcher Welt wollen Sie leben?

Ich wünsche Ihnen einen schönen und erkenntnisreichen Tag.

Mit herzlichen Grüßen

Irene Galler

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