Scheitert unser „Jungbleiben“ an unserer Lerndefinition? von Sonja Radatz

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Foto von Adeolu Eletu

1. Was „können“ Sie?
Jeden Tag erlebe ich, dass Menschen Dinge können (und dann haben sie sie tatsächlich „im kleinen Finger“!), die sie unmöglich an einem „Lernort“ gelernt haben können: Etwa  einen Keilriemen auszutauschen. Oder Kinder dazu zu bringen, einzulenken und ihre Hausaufgaben zu machen. Oder ein Social Media App professionell und vor allem erfolgreich zu nutzen. Oder dafür zu sorgen, dass die Kunden im entscheidenden Moment „JA“ sagen. Oder den Dreh heraus zu haben, der eine Veranstaltung zu einem echten Erfolg macht. Und diese „Drehs“ halten sie jung, schaffen täglich eine Runderneuerung.

2. Wo wir die „Unterschiede“ lernen
Wo aber lernen wir nun diese „Unterschiede“? Wo und wie lernen wir, worauf´s ankommt – und das offensichtlich so, dass es gar nicht in unser Bewusstsein tritt, dass wir den Eindruck haben, das hätten wir schon immer gekonnt?
Nun, im Prinzip überall: auf der Straße. In der Kaffeepause. Während einer Autofahrt. In der U-Bahn. Am Samstag Abend in einer Bar. Am Sonntag beim Fußballspiel. Oder beim Friseur. Während eines gemütlichen Fernsehabends. Oder in der Hotellobby. Und von wem lernen wir? Nun, meiner Erfahrung nach von jedem Menschen, mit dem wir eine entsprechende „Beziehung“ haben – eine Beziehung, in dem wir das Vertrauen in den Austausch und in die andere Person haben – darin, dass wir dieser zutrauen, uns etwas „mitzuteilen“, beizubringen“, „zu vermitteln“. 

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Marco Ripanti

Geschäftsführer bei 42medien

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