Psychische Belastungen machen Österreichs Führungskräften zu schaffen

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Foto von Danielle MacInnes

Wie beugen Führungskräfte vor?

Was unternehmen die befragten Führungskräfte, um ihre Gesundheit zu fördern? Ihre Work-Life-Balance nehmen zwei Drittel – trotz des Alltagsstresses – als mehr oder minder ausgewogen wahr. Jeder fünfte (20 Prozent) bezeichnet den Beruf aber als deutlich dominant gegenüber dem Privatleben.

Erfreulicherweise stehen Sport und Bewegung bei den meisten Befragten regelmäßig auf dem Programm: 92 Prozent betreiben Sport, 78 Prozent zumindest mehrmals pro Monat. Die ausgeübten Sportarten sind relativ bodenständig: Wandern und Radfahren vor Golf. Auffallend ist auch, dass die Führungskräfte ihre Sport- und Freizeitaktivitäten an den Anforderungen des Klimabewusstseins ausrichten. Zumindest 42 Prozent gegeben an, dass sie in der letzten Zeit ihre Sport- und Freizeitaktivitäten so geändert haben, dass Sie möglichst klimafreundlich sind.

Was tragen die Unternehmen bei? 

51 Prozent der Unternehmen, in denen die Studienteilnehmer arbeiten, bieten betriebliche Gesundheitsvorsorge an. 77 Prozent der befragten Führungskräfte nehmen diese Angebote auch wahr. Druck reduzieren können auch Angebote in Richtung Flexibilisierung der Arbeitszeiten und -orte. Mehr als die Hälfte der Unternehmen haben Teilzeitmodelle und Homeoffice eingeführt. Letzteres nutzen  75 Prozent der befragten Führungskräfte. Mehr als die Hälfte (55 %) verbringen bis zu 25 Prozent der Arbeitszeit im heimatlichen Homeoffice. Weitere 20 Prozent arbeiten 26 Prozent und mehr zu Hause.

Fazit:

Die Mehrheit der vom WdF befragten Führungskräfte hat nach eigenen Angaben eine Balance zwischen beruflicher Anspannung und einem ausgleichenden Privatleben gefunden. Dennoch bleibt eine Risikogruppe, der das noch nicht gelungen ist. Hier sind die Führungskräfte selbst ebenso gefragt wie ihre Unternehmen, im Dienste der Gesundheit neue Wege zu gehen.

Rund jede zweite Führungskraft (53 Prozent) zählen Stress und psychische Belastungen zu ihren gesundheitlichen Risikofaktoren, fast ebenso viele (49 %) klagen über Bewegungsmangel. Auf der Liste der Risiken folgen Probleme wie Über- oder Untergewicht (40 %), Ungesunde Ernährung (30 %), hoher oder niedriger Blutdruck (27 %) und Probleme mit dem Immunsystem (15 %). Erfreulich: Nur elf Prozent der befragten Führungskräfte rauchen, die Hälfte davon will aufhören.

Bemerkenswert: Seit einer Vorgängerstudie aus dem Jahr 2017 hat sich der Anteil der Befragten, die für sich selbst keine Risikofaktoren wahrnehmen, halbiert. Dies könnte auf ein steigendes Gesundheitsbewusstsein hindeuten.

Positiv erscheint, dass 60 Prozent der befragten Führungskräfte ihren aktuellen Gesundheitszustand trotz aller Risikofaktoren als „gut“ beschreiben, 27 Prozent erleben ihn sogar als „sehr gut“. Lediglich 13 Prozent antworten „weniger gut“, vier Prozent „nicht gut“. Bezogen auf ihre gesundheitlichen Probleme unterscheiden sich die Führungskräfte wenig vom Rest der Bevölkerung. Besonders verbreitet sind mit 17 Prozent Probleme mit dem Bewegungsapparat, gefolgt von Herz-/Kreislaufproblemen (9 %), Stoffwechselkrankheiten (5 %) und Psychischen Problemen (3 %).

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