# Potenziale des mHRM – 10 Thesen

*https://www.hrm.de/potenziale-des-mhrm-10-thesen/ — 2012-09-03*

 

1. These: Heterogenität der Technik   
mHRM umfasst ein heterogenes Spektrum an technischen Geräten und Funktionen – Smartphones und personalwirtschaftliche „Apps“ sind nur eine Kategorie.
2. These: Universelle Eignung für Prozesse     
mHRM eignet sich uneingeschränkt zur Abbildung aller personalwirtschaftlichen Auf-gaben – ungeachtet kleiner Bildschirmgröße und eingeschränkten Bedienkomforts gilt dies auch für Smartphones.
3. These: Mediatisierung von Prozessen  
mHRM stellt im Kern ein neues Medium zur Auslieferung personalwirtschaftlicher Dienste und Funktionen dar – die ausgelieferten Dienste und Informationen bleiben allerdings die alten.
4. These: Akzeptanz von Anwendern  
mHRM fördert Akzeptanz personalwirtschaftlicher Aufgaben und Inhalte – die Popula-rität mobile Anwendung kann auch für die Personalarbeit genutt werden.
5. These: universelle Eignung für Anwender     
mHRM eignet sich nicht nur für junge technikaffine Anwender – alle üblichen Anwendersegmente können bedient werden.
6. These: Konkurrenz von Anwendungssituationen  
mHRM konkurriert mit konventionellem „stationärem“ HRM – allerdings wird keine vollständige Verdrängung stattfinden.
7. These: Komplementarität von Anwendungssituationen  
mHRM erschließt neue Anwendungssituationen, in denen elektronisches HRM bisher nicht möglich war.
8. These: Dynamisierung von Prozessen  
mHRM macht die Personalarbeit schneller– Wartezeit wegen mangelnder Zugriffs-möglichkeiten können reduziert werden.
9. These: Optimierung von Prozessen  
mHRM macht die Personalarbeit besser – Fehler können „immer und überall“ korrigiert werden.
10. These: Entgrenzung des HRM  
mHRM „entgrenzt“ Personalarbeit – mit weitreichenden und ambivalenten Folgen für die HR-Profession, die mehr individuelle Gestaltungsmöglichkeiten aber auch eine Verstetigung und Verdichtung der persönlichen Arbeitssituation erfährt.

 
