ICH-Fokus: Sind Sie dort, wo Sie hingehören? von Sonja Radatz

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Foto von Adolfo Félix

Hat Ihr Leben etwas mit Ihrem Optimalszenario zu tun?
Ich halte es für wichtig, dass Sie am Ende Ihres Lebens sagen können, es speigelte stets Ihr Optimalszenario – oder anders ausgedrückt: Sie haben das getan, was Sie eigentlich tun wollten. Für wen sonst sollten Sie Ihr Leben leben als für Ihr umfassendes Wohlsein?

Damit meine ich nicht, dass Sie ab sofort Ihre Hände in den Schoß legen sollten; sondern vielmehr, dass Sie über sich sagen können: Das, was ich hier jeden Tag tue, macht Sinn.

Optimalszenario leben: Die Folgen
Sobald Sie beginnen, Ihr Optimalszenario konsequent zu leben, werden Sie merken, dass Sie mit Ihrem „Leben“ zum Teil unzufriedener werden: Vielleicht verlieren Sie deutlich Lust an Ihrem Job, weil er Ihnen durch die Brille der neuen Kriterien nicht mehr so rosig erscheint wie im grauen Licht eines undefinierten Einerlei. Vielleicht beginnen Sie aber auch in verschiedenen Systemen „anzuecken“, weil der „Deckel“, den Sie mit Ihrem klaren Optimalszenario definiert haben, nicht (mehr) zum „Topf“ passt, der Ihnen in manchen Systemen angeboten wird.

Dieses Phänomen können Sie in ganz unterschiedlichen sozialen Systemen bemerken: in Ihrer Herkunftsfamilie; in Ihrer aktuellen Familie; in verschiedenen Freundessystemen; in Ihrem Team; in Ihrem Unternehmen; in Ihrem Sportverein; in verschiedenen ehrenamtlichen Systemen; in Ihrer Nachbarschaft; in Ihrer Stadt oder dem Staat, in dem Sie leben: Sie haben dann das Gefühl, dass Sie einfach nicht mehr so richtig „dazu passen“.

Die zentrale Entscheidung: Das System verändern – oder sich selbst verändern
Können Sie das betreffende System verändern? Wenn Sie dies ehrlich für sich verneinen müssen, dann empfehle ich Ihnen, das System zu wechseln. Das klingt im ersten Moment sehr hart – aber denken Sie einmal darüber nach…

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