# Empfehlungen für das Personalcontrolling

*https://www.hrm.de/empfehlungen-fuer-das-personalcontrolling/ — 2010-03-09*

**Allgemeine Tipps:**

► **Genau planen:** Überlegen Sie sich genau, welche Kennzahlen Sie wirklich brauchen und wollen. Analysieren Sie den Bedarf Ihrer (internen) Kunden und fragen Sie sich: Was sind Treiber von Kosten (negativ) und Zufriedenheit (positiv)?

► **Hilfe von oben:** Sichern Sie sich die Unterstützung der Geschäftsführung, des Top-Managements und der HR-Leitung.

► **Weniger ist mehr:** Wählen Sie vor allem zu Beginn eher wenige Kennzahlen, die dafür aussagekräftig und für alle Beteiligten wertschöpfend sind.

► **Konsequent bleiben:** Gestalten Sie das System einheitlich und konsequent, führen Sie es flächendeckend ein und sorgen Sie für klare Zuständigkeiten – vor allem bezogen auf die Auswertung der Kennzahlen. Diese sollte möglichst in einer Abteilung erfolgen.

► **Kommunikation:** Planen Sie genau, wie Sie Mitarbeiter und Führungskräfte über die Ergebnisse des Personalcontrollings informieren.

► **Qualifikation:** Schulen Sie gegebenenfalls Ihre HR-Mitarbeiter, damit diese die Daten richtig erheben und interpretieren können.

**Personalcontrolling optimieren:**

► **Qualität:** Gehen Sie mehr in die Tiefe gehen und konzentrieren Sie sich auf einige wenige Kennzahlen.

► **EDV:** Setzen Sie bessere EDV-Systeme und Instrumente ein, um die Analyse zu erleichtern.

Ausrichtung: Orientieren Sie sich konsequent an strategischen Themen.

► **Haltung:** Denken Sie um - sprechen Sie nicht von Personalkosten, sondern von Personalinvestitionen.

► **Ganzheitlichkeit:** Weiten Sie Personalcontrolling auf Bildungscontrolling und Bildungsmanagement aus.

► **Auswertung:** Interpretieren Sie Daten möglichst genau.

► **Aktualität:** Evaluieren Sie regelmäßig, ob bestehende Kennzahlen noch relevant sind und ob das Kennzahlensystem erweitert werden sollte.
