Aussagekräftige Daten zum intellektuellen Unternehmenskapital werden in keiner Finanzbilanz erfasst und bewertet. Nur vier Prozent haben bereits ihr immaterielles Betriebsvermögen - hierzu zählen beispielsweise Fähigkeiten der Mitarbeiter, interne Strukturen oder gewachsene Beziehungen zu Kunden und Zulieferern - überhaupt erfasst, lediglich jeder Zwanzigste plant mittelfristig eine solche Dokumentation. Damit verzichten die Firmen aber auf wichtige Bewertungs- und Entscheidungshilfen , um angesichts des demografischen Wandels die richtige Strategie wählen oder bei einem Unternehmensverkauf einen angemesseneren Wert erzielen zu können. Auch in Finanzierungsgesprächen bei den Banken führt die fehlende Transparenz nicht selten zu schlechteren Konditionen.
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