Zukunft mit Strategie: Themenreihe „Personal & Verwaltung“

Personalmanager haben zunehmend strategische Aufgaben – zumindest in der Privatwirtschaft. Doch auch die öffentliche Verwaltung bringt der anhaltende Innovationsbedarf zum Umdenken. Was die Erfolgsfaktoren für strategische Modernisierungsvorhaben im öffentlichen Sektor sind, verdeutlicht die Themenreihe „Personal & Verwaltung“ auf der Fachmesse Zukunft Personal. Am zweiten Messetag, dem 10. September, können Personalverantwortliche aus Kommunen, Behörden, öffentlichen Einrichtungen und NPOs rund um die Uhr in unterschiedlichen Praxisforen neue Anregungen für die Berufspraxis einholen.
Die Studie „Monitoring Verwaltungsmodernisierung & eGovernment Deutschland 2007/2008“ kommt zu dem Ergebnis, dass Mitarbeiterqualifikation und -motivation, Effizienzsteigerungen und IT-Standards zu den Erfolgsfaktoren eines strategischen Innovationsmanagements zählen. Wie Personal-Management-Informationssysteme Teil der Strategie werden, erklärt Patrick Hermann von der Atoss Software AG in der Themenreihe „Personal & Verwaltung“. Mithilfe von Beispielen aus Kundenprojekten verdeutlicht er, wie Personalverantwortliche Kennzahlen identifizieren und in das IT-System integrieren können.

Doch mit der richtigen IT lassen sich nicht alle Probleme lösen. Mit dem Veränderungsdruck haben sich auch die Arbeitsbedingungen in öffentlichen Verwaltungen verschlechtert: Zu höheren Anforderungen an die Mitarbeiter kommt der wachsende Wettbewerb um kompetente Fach- und Führungskräfte. In dieser Situation drängt sich die Frage auf, ob der öffentliche Sektor im Vergleich zur Privatwirtschaft noch attraktiv ist. Diesem Thema nimmt sich Michael Klöker, Chefredakteur der Zeitschrift „innovative Verwaltung“, in einer Podiumsdiskussion an. Er spricht mit Marco Weißer, Lehrbeauftragter der Gemeinde Kriftel im Taunus und nebenamtlicher Dozent beim Hessischen Verwaltungsschulverband, und Roland Wagner, Leiter Personalwirtschaft der Stadtverwaltung Remscheid. In der Diskussion suchen die Teilnehmer Antworten darauf, welche Qualifikationen Mitarbeiter zukünftig mitbringen müssen und was das Arbeiten im öffentlichen Sektor auszeichnet.

Insbesondere der demographische Wandel beeinflusst das Arbeitumfeld und die Altersstruktur in der öffentlichen Verwaltung. Wie in Unternehmen der freien Wirtschaft werden auch in den Städten und Gemeinden immer mehr ältere Menschen arbeiten. Deshalb sollten sich Personalverantwortlichen des Public Sektor schon heute Gedanken machen, wie sie ihre Mitarbeiter fit halten können. Michael Kurtenbach, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Krankenversicherung, empfiehlt neben Betrieblichem Gesundheitsmanagement Human Insurance Benefits als geeignetes Mittel. Der Ansatz: Eine kollektive Krankenversicherung liefert leistungsstarke Pluspunkte – beispielsweise einen privaten Zusatzversicherungsschutz ohne individuelle Gesundheitsprüfung, Beitragsnachlässe oder einen Wartezeiterlass.

Zusätzliche Hürden für das Changemanagement stellt das Neue Kommunale Rechnungswesen dar. Städte und Gemeinden müssen von der Kameralistik auf die doppische Haushaltsführung umsteigen. Auf die Verwaltungen kommen vor diesem Hintergrund neue Aufgaben zu: altgediente Mitarbeiter schulen, neue Kräfte integrieren und die Arbeitsprozesse und Organisationsstrukturen an die neuen Anforderungen der Doppik anpassen. Wie die Verwaltungsspitze alle Mitarbeiter in das Projekt einbeziehen kann, diskutiert Matthias Elbers, Redakteur der Zeitung „Der Neue Kämmerer“, als Moderator mit Beate Behnke-Hahne, Amtsleiterin Finanzbuchhaltung der Stadt Essen, und Oliver Kuschel, Geschäftsführer der TriFinance GmbH.

Weitere Informationen finden Sie unter www.personalundverwaltung.de.

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