Software (CD-ROM): Das Neue Arbeitszeugnis für Pflegeberufe

Die Beurteilung der Leistung nach Schulnoten (Zeugniscode) ist ein Relikt des 19. Jahrhunderts und liefert keine brauchbaren Informationen für die Bewerberauswahl. Wir haben eine neue Methode entwickelt und in der Praxis erprobt: Die Beurteilung der Leistung orientiert sich an den Stärken und positiven Arbeitsergebnissen (Erfolgen) des Mitarbeiters. Statt einer Gesamtbeurteilung nach dem Zeugniscode geht es dabei um eine Antwort auf die Frage: Was war der Beitrag des Mitarbeiters zum Ganzen? Wir haben jetzt eine Version für das Schreiben von Arbeitszeugnissen für Pflegeberufe herausgebracht.

Das neue Verfahren

Für Zeugnisaussteller stellen sich zwei Fragen:

1. Wie schreibe ich in kürzester Zeit ein qualifiziertes Arbeitszeugnis, das die rechtlichen Vorgaben erfüllt, der Leistung des Mitarbeiters gerecht wird und dem Zeugnisleser in einer klaren, präzisen Sprache Informationen gibt über Qualifikation, Arbeitsleistung und Arbeitsverhalten.

2. Wie konnte der Mitarbeiter seine Stärken mit welchen Ergebnissen und Erfolgen zum Nutzen der Organisation einsetzen?

Mitarbeiter beteiligen

Bitten Sie den Mitarbeiter, seine wichtigsten Aufgaben zu formulieren und eine Selbsteinschätzung abzugeben über seine Stärken und wie er sie einsetzen konnte.

Bevor Sie die Endfassung schreiben, sollten Sie dem Mitarbeiter den Zeugnisentwurf zeigen, ob alle Informationen, die er selbst beigesteuert hat, korrekt im Zeugnis erwähnt werden. Falls er mit der Leistungsbewertung nicht einverstanden sein, sollte der unmittelbare Vorgesetzte seine Beurteilung begründen ohne sich zu rechtfertigen. Widerstehen Sie der Versuchung, ein Gefälligkeitszeugnis auszustellen. Wenn jeder ein gutes Zeugnis bekommt, dann sind Zeugnisse nichts wert.

Anforderungen zusätzlich aufnehmen

Die Anforderungen gehören nicht zum gesetzlichen Bestandteil des Zeugnisses. Trotzdem ist es empfehlenswert, weil sonst kein Soll-Ist-Vergleich möglich ist:

Nutzen für Mitarbeiter und Unternehmen

Tüchtige Mitarbeiter haben Anspruch auf gute, aussagekräftige Zeugnisse, damit sie bei Bewerbungen die Nase vorn haben. Dies bedeutet für Unternehmen, dass Zeugnisse wieder eine Bedeutung bei der Bewerberauswahl bekommen.

Die Software (CD-ROM) ist eine Mehrplatzversion und enthält:

Beurteilungsbogen für den beurteilenden Vorgesetzten: Er kreuzt an, welche Anforderungen für die Aufgabe erforderlich sind und wie der Mitarbeiter die Kriterien erfüllt hat (Soll-Ist-Vergleich). Er kreuzt die zutreffenden Textbausteine an, ändert oder ergänzt sie mit individuellen Formulierungen.

Selbsteinschätzungsbogen: Der Mitarbeiter macht Angaben über seine Aufgaben und die Verantwortung, formuliert Arbeitsergebnisse  und Erfolge und gibt eine Selbsteinschätzung, welche seiner Stärken er bei der Erfüllung seiner Aufgaben einsetzen konnte.

Textbausteine, die man ändern, ergänzen, neue hinzufügen und dann dauerhaft speichern kann. Das Unternehmen erhält damit ein Zeugnisverfahren, das auf ihre Firma  zugeschnitten ist. Die Bausteine sind in kurzen, präzisen Sätzen formuliert.

Informationen über die rechtlichen Aspekte: Gesetzliche Grundlagen, die Rechtsprechung und die daraus hervorgehenden Rechtsgrundsätze: Wahrheit, Wohlwollen, Vollständigkeit, Klarheit.

Musterzeugnisse als Anregung, um künftig Zeugnisse zu schreiben, die sich an den Stärken und positiven Arbeitsergebnissen des Mitarbeiters orientieren.

Weitere Informationen und Musterzeugnisse hier:

http://www.software-arbeitszeugnisse.de

 

 



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