Eine gute Ausbildung ist das eine - erlerntes Wissen auch in die Praxis umzusetzen das andere. Die Umsetzung von Wissen erfordert ein hohes Maß an mentaler Mobilität. Diese schrieb der Kreativitätsexperte Richard Florida bereits im Jahr 2002 der „kreativen Klasse” zu. Er kam in seinem Buch „The Rise of the Creative Class” zu dem Ergebnis, dass Kreativität als Standortfaktor entscheidend zum ökonomischen Erfolg einer Region beiträgt, da Kreativität die Quelle jeglicher Innovation sei. Da verwundert es nicht, dass nun auch Bundeskanzlerin Angela Merkel den „kreativen Imperativ” ausgerufen hat. „Es gibt in unserer Zeit die unbedingte Notwendigkeit – man kann fast sagen, den Zwang – zum Kreativen”, erläuterte sie auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos ihre Vorstellung vom Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft.
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