Chancen im Wettbewerb: 17. Deutscher Personalwirtschaftspreis

Köln, 5. Mai 2009. Der wirtschaftliche Abschwung droht derzeit viele Unternehmen mit in seinen Sog zu ziehen. Personalexperten sind sich jedoch einig: Wer Personal abbaut und Weiterbildungen streicht, hat schlechte Zukunftsperspektiven. Der 17. Deutsche Personalwirtschaftspreis prämiert vor diesem Hintergrund Konzepte von Personalabteilungen, die auf nachhaltige Wertschöpfung für ihr Unternehmen setzen. Aktuell läuft die Bewerbungsphase für die beliebte Trophäe.
Personalabteilungen, die ihre innovativen Konzepte in die Waagschale werfen möchten, sind nun gefragt: Bis zum 15. Juli 2009 können sie sich für den Deutschen Personalwirtschaftspreis bewerben, der dieses Mal in die 17. Runde geht. Die Initiatoren des Awards, der Messeveranstalter spring Messe Management und die Fachzeitschrift „Personalwirtschaft“, suchen unternehmensinterne Personalkonzepte, die sich mindestens sechs Monate bewährt haben. Anhand folgender Bewertungskriterien entscheidet die achtköpfige Jury aus Praxisvertretern und Theoretikern, wer den HR-Thron 2009 in diesem Jahr einnehmen darf: Anhand von kurzen Projektbeschreibungen der Bewerber erstellen die Jurymitglieder eine Short List mit rund zehn Unternehmen, die in die engere Auswahl der Preisträger kommen. Sofern Bedarf besteht, kontaktiert die Jury diese Auserwählten, um zu einzelnen Kriterien vertiefende Informationen zu erhalten.

Wertbeiträge für das Unternehmen leisten

"HR sollte die Chance des Wettbewerbs nutzen“, fordert Jochen Turbanski, Leiter Personalentwicklung Europa der Linde Group. Schließlich richte sich Personalarbeit vorrangig darauf, einen Wertbeitrag für das eigene Unternehmen zu leisten und damit seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Sein Unternehmen stand in 2008 dank seines Konzepts „kontinuierlichen Qualifizierungsprozess“ (KQP) auf dem Siegertreppchen. Jeder der 2.500 deutschen Mitarbeiter des Gas-Anbieters – ob Monteur oder Ingenieur – bekam mit diesem Projekt eine Entwicklungsperspektive. Das ganzheitliche Konzept hatte sich dem Ziel verschrieben, „Wissen, Können und Wollen“ der Mitarbeiter zu verbessern. „Unsere Auszeichnung hilft uns dabei, den Anspruch auf kontinuierliche Leistungssteigerung noch glaubwürdiger im Unternehmen zu vertreten", so der Titelverteidiger.

Die Aufmerksamkeit der Fach- und Wirtschaftspresse ist den Gewinnern sicher, denn sie dürfen ihre Konzepte bei der feierlichen Preisverleihung am 23. September 2009 auf Europas größter Fachmesse für Personalmanagement, der Zukunft Personal in Köln, präsentieren. Als Überbringer der Trophäe sind wie in den vergangenen Jahren der ehemalige Bundesarbeitsminister Wolfgang Clement und Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom, mit von der Partie. Außerdem stellt die „Personalwirtschaft“ die Projekte der Preisträger in der Fachzeitschrift als Best-Practice-Beiträge vor.

Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen sind unter www.personlwirtschaftspreis.de erhältlich.

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