Wird jedoch eine interne Rekrutierung vollzogen, so zieht dies meistens eine Außenrekrutierung nach sich, um die freiwerdende Stelle zu besetzen. Die interne Personalbeschaffung gliedert sich in zwei Teilbereiche:
Teilbereiche
- Bedarfsdeckung ohne Personalbewegung: Sie ist besonders dann geeignet, wenn der Personalbedarf nur für kurze Zeit höher ist als im Regelfall. Daraus resultiert allerdings eine starke Beanspruchung der Mitarbeiter ([wiki:Mehrarbeit]/Überstunden).
- Bedarfsdeckung mit Personalbewegung: Sie hat regelmäßig eine Stellenneubesetzung zur Folge und kann durch interne Ausschreibungen, [wiki:Stellenclearing] oder Maßnahmen der Personalentwicklung bedingt sein.
Vorteile
- Eröffnung von Aufstiegschancen;
- stärkere Bindung an den Betrieb;
- geringere Beschaffungskosten;
- gute Kenntnis der Qualifikation;
- Einhaltung des betrieblichen Lohnniveaus, da sich der Mitarbeiter am betrieblichen Lohnniveau orientieren;
- schnellere Stellenbesetzungsmöglichkeit ;
- Einstiegsmöglichkeiten für Nachwuchskräfte werden frei.
Nachteile
- weniger Auswahlmöglichkeiten
- gegebenenfalls hohe Fortbildungskosten
- Enttäuschung von Kollegen, bes. beim Aufrücken in Vorgesetztenpositionen, evtl. auch Spannungen und Rivalität
- zu starke kollegiale Bindungen (Sachentscheidungen werden "kumpelhaft")
- Versetzung löst den Bedarf quantitativ nicht(Nachbesetzungen müssen ebenfalls erfolgen)
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