Deutsche Unternehmen sanktionieren Schwangere und Mütter - Studie über Karriereperspektiven
An der Fachhochschule Frankfurt (FH FFM) liegen die Ergebnisse der 1. Frankfurter Karrierestudie „Karriereperspektiven berufstätiger Mütter“ vor. 1.801 Frauen haben sich im Sommer 2010 an der Onlinebefragung beteiligt. Die Teilnehmerinnen sitzen in Fach- und Führungspositionen und geben so einen differenzierten Einblick in die Karrierebedingungen und -perspektiven berufstätiger Mütter in Deutschland. Prof. Dr. Yvonne Ziegler und Prof. Dr. Regine Graml, Professorinnen am Fachbereich 3: Wirtschaft und Recht der FH Frankfurt, führten die Studie durch.
Mutterschaft und Karriere sind in Deutschland noch nicht selbstverständlich, wie die
Karrierestudie zeigt: Bei 73 Prozent der Mütter wurden anstehende Karriereschritte während der Schwangerschaft auf Eis gelegt oder gestrichen. Anstehende Gehaltserhöhungen wurden bei 48 Prozent der Befragten während der Schwangerschaft nicht realisiert oder nur in verminderter Höhe umgesetzt. Knapp ein Drittel der Mütter erklärte, die Einstellung ihrer Vorgesetzten gegenüber schwangeren Mitarbeiterinnen sei negativ.
Ihre aktuelle Situation beschreiben viele berufstätige Mütter mit Aussagen wie
„Fehlendes Zutrauen der Vorgesetzten in die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft von Müttern“ oder
„Kinder als großes Karrierehindernis“. Dabei sind berufstätige Mütter beruflich ambitioniert und leistungsbereit. Für 42 Prozent der befragten Mütter sind Familie und Beruf gleich wichtig. Die Frauen nehmen jedoch häufig wahr, dass ihre berufsrelevanten Kompetenzen durch Pauschal- oder Vorurteile untergraben werden. Neben einem Bewusstseinswandel und organisatorischen Verbesserungen wünschen sich 82 Prozent noch mehr qualifizierte Teilzeittätigkeiten. Das bedeutet auch das Arbeiten nach Zielvereinbarungen und nicht nach Anwesenheit, so dass Karriere in Teilzeit machbar wird.
Der Wunsch, weiterhin attraktive Aufgaben zu erhalten und die Angst vor möglichen
Karrierenachteilen oder vor einem
Arbeitsplatzverlust verkürzen die Dauer der von den Müttern genommenen Auszeit. Ein Drittel der Mütter pausiert nur bis zu sechs Monaten, die Hälfte zwischen 7 und 24 Monaten. Nach Mutterschutz und Elternzeit ist die Mehrheit der Befragten (68 Prozent) zu ihrem alten Unternehmen zurückgekehrt. 26 Prozent haben ihre alte Position nicht wieder übernehmen können.
Durch den
demografischen Wandel zeichne sich schon heute der ursprünglich für das Jahr 2020 prognostizierte Akademikermangel ab, sagt Ziegler. Aus diesem Grund gewinne das Thema Karriereperspektiven berufstätiger Mütter für Unternehmen in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Sie seien immer mehr darauf angewiesen, einen höheren Frauenanteil in Führungs- und Kontrollorganen anzustreben. „Um einen höheren Frauenanteil zu erhalten, müssen sich die Unternehmen verstärkt mit der Karriereentwicklung von berufstätigen Müttern auseinandersetzen. Es sollte nicht weiter die Frage ‚Karriere oder Kinder?’, sondern die Aussage ‚Karriere und Kinder!’ im Vordergrund der Planung stehen“, ergänzt Graml.
Die wichtigsten Ergebnisse der
1. Frankfurter Karrierestudie „Karriereperspektiven berufstätiger Mütter“ werden im April 2011 in der Zeitschrift „GiP – Gleichstellung in der Praxis“, Ausgabe 2/2011 veröffentlicht. Die vollständigen Untersuchungsergebnisse erscheinen unter dem Titel „Frankfurter Karrierestudie“ im Juli 2011 im Shaker Verlag.
Quelle: Sarah Blaß (Fachhochschule Frankfurt am Main)
Meldung vom 9.5.2011, Online-Redaktion Verlag Dashöfer, Quelle: Gleichstellung onlineImmer mehr Unternehmen in Deutschland setzen auf Frauen in FührungspositionenBundesfamilienministerium, Kienbaum und das Darmstädter Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR stellen gemeinsam Ergebnisse der repräsentativen Führungskräftebefragung „Dynamische Arbeitsmarktlandschaft Deutschland – Beschäftigungspotenziale für Frauen“ vor
Unternehmenskultur: Unterschiedliche Wahrnehmung birgt Risiken Das Top-Management schätzt den Stand der Umsetzung der Firmenkultur deutlich positiver ein als die Mittelmanager und Personaler: 59 Prozent der Top-Manager sind der Ansicht, dass eine gewünschte Kultur sehr gut oder gut gelebt wird, während nur etwas mehr als ein Drittel des mittleren Managements und des Personalbereichs dieser Meinung ist. Das ergab die Studie „Unternehmenskultur 2011 – Rolle und Bedeutung“, durchgeführt von der Managementberatung Kienbaum in Kooperation mit dem Harvard Business Manager und dem Institut für Entwicklung zukunftsfähiger Organisationen.
HR-Software-Report 2011Es gibt kaum noch eine Personalabteilung, die ohne HR-Software auskommt. Ohne spezielle Softwareunterstützung sind Lohn- und Gehaltsabrechnung, Arbeitszeitmanagement und Personalauswahl für viele Personaler kaum noch vorstellbar. Und ein Ende der Nachfrage scheint noch lange nicht in Sicht: So planen auch für die kommenden zwölf Monate wieder knapp die Hälfte der befragten Unternehmen ihre HR-Software und die entsprechenden Module zu erweitern. Das ist ein Ergebnis der Studie „HR-Software-Report 2011“, für die HRM.de gemeinsamt mit dem Magazin personal manager und den Netzwerkportalen HRM-Austria.at und HRM.ch Personalverantwortliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragte.
Kienbaum HR-Klima Index 2011 Aufschwung: Rekrutieren hat für Personaler PrioritätDie Unternehmen in Deutschland stellen in diesem Jahr noch mehr neue Mitarbeiter ein als schon 2010: Während im Vorjahr noch ein Viertel der Firmen plante, ihre Beschäftigtenzahl zu erhöhen, sind es in diesem Jahr bereits mehr als die Hälfte. Die Ursache für diesen Trend ist die positive Geschäftsentwicklung vieler Firmen in Deutschland: Drei Viertel erwarten steigende Umsätze und zwei Drittel eine höhere Profitabilität.
Studie zur Sprache auf Karrierewebsites offenbart Mängel Die Sprache auf den Karrierewebsites großer deutscher Unternehmen ist zum Teil stark verbesserungsfähig. Das ist das Ergebnis einer an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel entstandenen sprachwissenschaftlichen Untersuchung. Für die von der Promerit AG und der Personalkommunikation Schelenz GmbH herausgegebene Pilotstudie entwickelte ein Team von Sprachwissenschaftlern einen differenzierten Kriterienkatalog, der eine qualitative Analyse der Texte auf Karrierewebsites möglich macht.
Recruiting Trends 2011: Employer Branding und Mitarbeiterbindung dominieren PersonalarbeitFast die Hälfte der deutschen Unternehmen erwartet 2011 einen Nettozuwachs der Mitarbeiterzahlen. Aufgrund des demografischen Wandels und dem damit verbundenen Fachkräftemangel bewerten die Firmen Employer Branding und Mitarbeiterbindung derzeit als die wichtigsten unternehmensinternen Trends.
Potentialpark Studien 2011: Recruiting im Internet – häufig verlinkt, selten verbundenDas Marktforschungsinstitut Potentialpark hat zum zehnten Mal Studenten und Hochschulabsolventen nach ihrer Meinung zu Karrierewebseiten befragt. Erstmals ging es dabei zudem um ihre Einschätzung von Online-Bewerbungsseiten. Auch in punkto Recruiting mit Social Media bringt die Befragung neue Erkenntnisse.
HR-Barometer 2011: Bedeutung, Strategien und Trends in der Personalarbeit Capgemini Consulting hat zum fünften Mal die Ist-Situation der Personalarbeit großer mitteleuropäischer Unternehmen analysiert und nun die Studie „HR-Barometer 2011“ vorgelegt. Im Blickpunkt stehen dabei die Strategie und die Organisation von HR sowie die Themen und der Stellenwert von Human Resources Management in Unternehmen.
Studie zeigt: Flexibilisierung in deutschen Unternehmen weit fortgeschrittenDie Zyklen von Auf- und Abschwung folgen immer schneller aufeinander. Deshalb ist es wichtig für Unternehmen, ihre Organisationsstrukturen flexibel zu gestalten. Eine aktuelle empirische Studie des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) beschäftigt sich im Auftrag von Hays damit, inwiefern die Betriebe schon ihre Strukturen und Prozesse dahingehend verändert haben.
Bereitschaft der Ingenieure zum Stellenwechsel auf TiefpunktDie Wechselbereitschaft von Ingenieuren ist so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Nur noch 17 Prozent der Ingenieure sind bereit, in den nächsten drei Jahren das Unternehmen zu wechseln. 2008 waren noch 24 Prozent der Ingenieure offen für neue Jobangebote. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie „Stellenwechsler 2011“ der VDI nachrichten.
Junge Arbeitnehmer doppelt so häufig krank wie ältereNach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) stagniert der Krankenstand für das Jahr 2010 unter Deutschlands Beschäftigten bei 3,3 Prozent. Jeder sozialversicherungspflichtig Beschäftigte war im letzten Jahr statistisch gesehen einmal krankgeschrieben.
IW-Personal-Panel: Hire and Fire ist outMehr denn je müssen Unternehmen ihre strategische Personalpolitik an zwei Polen ausrichten – der erforderlichen Flexibilität, um schwierige Zeiten zu überstehen, und der Notwendigkeit, gutes Personal zu halten und zu fördern. Dies ergab das Personal-Panel des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).
Stellenmarkt-Report 2011: Wie Arbeitgeber ihre Mitarbeiter suchen und findenAuch Personaler spüren den beginnenden Aufschwung: Sie sind wieder vermehrt auf der Suche nach den geeigneten Bewerbern für offene Stellen und konkurrieren mit anderen Unternehmen um die besten Köpfe. Welche Kanäle sie für die Rekrutierung nutzen und wie erfolgreich sie dabei sind, beschreibt die Studie „Stellenmarkt-Report 2011“, für die das Magazin personal manager gemeinsam mit den Onlineportalen HRM-Austria.at, HRM.de und HRM.ch im November 2010 Personalverantwortliche aus Österreich, Deutschland und der Schweiz befragt hat.
HR Benchmarking Report 2010/11: Wie Unternehmen ihre HR-Prozesse optimieren könnenDie Ergebnisse der Studie „HR Benchmarking Report 2010/11“ zeigen strategische, operative und organisatorische Optimierungsmöglichkeiten deutscher Personalabteilungen auf. Das Forschungsprojekt soll das Selbstverständnis der HR-Abteilung als Wertgenerator unterstützen und mehr Transparenz im Personalmarkt schaffen.
Personalmanagement gewinnt in Dubai stärker an BedeutungInternational tätige Unternehmen im Emirat Dubai setzen seit der Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich stärker auf Qualifikation und individuelle Fähigkeiten bei der Rekrutierung von Fach- und Führungskräften. Das ergab eine repräsentative Studie, die der deutsche Personaldienstleister Departer FZC in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und der Bund der Auslands-Erwerbstätigen (BDAE) e.V. Hamburg in Auftrag gegeben haben.
IT-Fachkräfte: Überdurchschnittliche Einstiegsgehälter in fast allen BranchenDie Hälfte der Hochschulabsolventen in IT- Funktionen verdienen jährlich 40.000 Euro brutto. Nur Akademiker in Forschung und Entwicklung starten mit einem höheren Einkommen. Nur wenig Einfluss auf die IT-Gehälter hat die Art des Abschlusses. Vielmehr richten sich die Vergütungen nach der Unternehmensgröße. Das ergab die Detailanalyse der alma mater Gehaltsstudie 2010, an der fast 1.000 Unternehmen teilnahmen.
Hewitt-Studie zur weltweiten Gehaltsentwicklung 2011: Verhaltenes WachstumDeutsche Unternehmen erhöhen die Gehälter im kommenden Jahr voraussichtlich um durchschnittlich 2,8 Prozent. Das ergab die aktuelle Hewitt-Studie „Global Salary Increase Survey 2010-2011“ zur weltweiten Gehaltsentwicklung, die das Beratungsunternehmen in mehr als 50 Ländern durchgeführt hat.
Warum die Wirkung vieler Engagement-Befragungen verpufftDie „Zukunft des Mitarbeiterengagements“ sieht gemäß einer Studie von Hewitt Associates nicht gerade rosig aus: Loyalität und Engagement flauen zusehends ab. Von den 150 Unternehmen in Europa, die doe Personalmanagementberatung befragt hat, konnten nur 16 Prozent in den vergangenen beiden Jahren das Engagement ihrer Mitarbeiter steigern – Tendenz sinkend. Und das, obwohl immerhin 85 Prozent ihre Mitarbeiter innerhalb dieses Zeitraums befragt haben und somit die Möglichkeit gehabt hätten, gezielt aktiv zu werden.
Deutsche Akademiker zieht es ins Ausland – aber nur auf ZeitDeutschland ist nicht nur Einwanderungsland sondern auch Auswanderungsland – vor allem für die Deutschen selbst. 2009 hat jeder Achte ernsthaft darüber nachgedacht, Deutschland den Rücken zu kehren – darunter viele junge Akademiker. Doch die Mehrheit der hochqualifizierten Auswanderungsbereiten will nach einiger Zeit zurückkehren, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). "Die Sorge, dass Deutschland dauerhaft immer mehr Hochqualifizierte an das Ausland verliert, ist zurzeit unbegründet", sagt Jürgen Schupp, Autor der DIW-Studie.
Nach der Krise: Unternehmen stellen sich auf veränderte Personalpolitik einNach einer Studie des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE zur veränderten Personalpolitik nach der Wirtschaftskrise haben die Unternehmen in der Krise viel gelernt und zeigen ein hohes Bewusstsein für die Veränderungen der Zukunft. Besonders relevant zeigen sich für die Unternehmen der technologische Fortschritt und der demografische Wandel.
Bedeutung von Zeitarbeit im hochqualifizierten Bereich wächst deutlichZeitarbeit als Flexibilisierungsstrategie – gerade im hochqualifizierten Bereich – gewinnt in deutschen Unternehmen messbar an Bedeutung. Wie eine aktuelle deutschlandweite Umfrage bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ergab, haben 40 Prozent in den vergangenen Jahren Erfahrungen mit externem Personal gesammelt. Bei den produzierenden Unternehmen weisen sogar knapp die Hälfte der Befragten Erfahrungen mit Zeitarbeit auf. Das sind die Ergebnisse der Untersuchung „Flexibilisierungsstrategien in KMU“, die vom Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität Erlangen- Nürnberg im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts FlexPro, durchgeführt wurde.
s+p Trendindex Personalarbeit: Unternehmen wollen mehr Personal einstellenDie Stimmungslage in der deutschen Wirtschaft ist so gut wie lange nicht mehr: Während der Ifo-Geschäftsklimaindex Ende August zum dritten Mal in Folge stieg und damit auf ein neues Jahreshoch kletterte, hat sich laut „s+p Trendindex Personalarbeit“ auch die Stimmung unter den deutschen Personalentscheidern deutlich aufgehellt: Deutsche Un-ternehmen investieren in den kommenden sechs Monaten wieder in ihre Mitarbeiter.
scil-Trendstudie 2010: Web 2.0 auf dem Vormarsch, aber Second Life ist passéDie Einführung von Blogs als firmeninterne Lernmöglichkeit wird ab 2011 das zentrale Thema der Personalentwickler sein, behauptet eine aktuelle Trendstudie des Swiss Centre for Innovations in Learning (scil), Universität St.Gallen. Autorin Dr. Ilona Diesner, stellt die Ergebnisse auf der Personal Learning Europe in Köln am Mittwoch, 13. Oktober, vor.
IBM 2010 Global CEO StudyKreativer Führungsstil punktet in der zukünftigen Arbeitswelt
Die zunehmende Komplexität der Arbeitwelt halten die Führungsriegen aus Unternehmen und Organisationen weltweit für ihre größte Herausforderung. Um dieser Aufgabe zu begegnen, werden sie vor allem neue Formen der Kreativität brauchen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des IBM Institute for Business Value.
Weiterbildungstrends 2010. Wie Arbeitgeber ihre Mitarbeiter fit für die Zukunft machenNachdem einige Unternehmen im Krisenjahr 2009 ihre Weiterbildungen auf den Prüfstand gestellt haben, spüren die Personalentwickler derzeit den beginnenden Aufschwung. Arbeitgeber investieren wieder in Fortbildungen. Welche Wege sie dabei gehen, beschreibt die Studie „Weiterbildungstrends in deutschen und österreichischen Unternehmen“, für die das Magazin personal manager gemeinsam mit den Onlineportalen HRM.de und HRM-Austria.at im Juni und Juli 2010 Personalverantwortliche beider Länder befragt hat.
HR-IT und Personalstrategie im WechselspielWie Trends im Personalmanagement und IT-Unterstützung zusammenhängen, zeigt eine Untersuchung im Rahmen einer dreijährigen Zukunftsstudie der time4you GmbH und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften auf. Ein zentrales Ergebnis: Der Einsatz von HR-IT orientiert sich an personalstrategischen Themen.
Zeitarbeit: schmaler Steg in BeschäftigungNeue Forschungsergebnisse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigen: 25 Prozent der Zeitarbeiter waren in einem Zweijahreszeitraum zuvor mindestens die Hälfte der Zeit arbeitslos. Im Zweijahreszeitraum nach dem Zeitarbeitseinsatz lag der entsprechende Anteil dagegen nur noch bei 17 Prozent.
Der neue Wettbewerber im „War for talents“Vor kurzem fand in Stuttgart die „Zukunft Kommune“ statt – eine Messe für Organisationen, Körperschaften und Unternehmen aus dem Öffentlichen Dienst. Ein Thema, das im Fokus dieser Messe stand war die Arbeitgebermarke des Öffentlichen Dienstes. StepStone hat genau zu diesem Thema eine Studie durchgeführt, in deren Rahmen mehr als 4.400 Fach.- und Führungskräfte zu ihrer Sicht auf den Öffentlichen Dienst als Arbeitgeber befragt wurden.
Zeit zum Handeln. Studie untersucht Generationenmanagement in Deutschland und ÖsterreichIm Jahr 2015 soll der österreichische Arbeitsmarkt kippen: Dann wird es
erstmals weniger Berufseinsteiger als altersbedingte Berufsaussteiger
geben. Der demografische Wandel wird erhebliche Auswirkungen auf
Unternehmen, Verwaltungen und Non-Profit-Organisationen haben.
Wie gut sind sie für diese Veränderungen gewappnet – und wo sehen
sie den größten Handlungsbedarf? Eine aktuelle Studie beschreibt den
Stand des Generationenmanagements in Deutschland und Österreich.
Why we love HRKienbaum untersuchte in seiner Studie 2009/2010 die Attraktivität des Personalmanagements für Hochschulabsolventen.
Das neue Anspruchsdenken der Generation Y: Hohe Erwartungen an den ArbeitsplatzEine internationale Studie von Johnson Controls Global WorkPlace Solutions, einem Dienstleister für Facility Management, kommt zu dem Ergebnis, dass die heute 18-25-Jährigen insbesondere in Deutschland hohe Erwartungen an ihre zukünftigen Arbeitsplätze haben. Das betrifft sowohl das physische Arbeitsumfeld als auch die flexible Gestaltung der Arbeitszeit.
HR-Softwaretrends 2010: Unternehmen bauen ihre Softwarelösungen aus Der Markt für Personalsoftware ist in Bewegung. Zwei Drittel der befragten Unternehmen wollen in diesem Jahr in neue Softwarelösungen investieren oder bestehende Systeme ausbauen, so die Ergebnisse der Studie „HR-Softwaretrends 2010“, für die das Magazin personal manager gemeinsam mit den Netzwerkportalen HRM.de und HRM-Austria.at Personalverantwortliche aus Deutschland und Österreich befragt hat.
Kienbaum HR-Klima Index 2010Guter Geschäftsaussichten zum Trotz bauen Unternehmen Personal ab. Außerdem stagnieren in diesem Jahr die Budgets der Personalabteilungen, während sich die Prioritätenliste verschiebt. Das ergab die Studie „HR-Klima Index 2010“, zu der die Managementberatung Kienbaum 233 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt hat.
Social Media Report HR 2010: HR-Manager gehen onlineSocial Media hat endgültig Einzug in die Personalabteilungen gehalten. Dies ist das Ergebnis der bislang größten Studie zum Einsatz von Social Media in der Personalarbeit “Social Media Report HR 2010“, die im Februar 2010 erschienen ist. Wie HR-Manager das Thema behandeln und in welcher Weise sie es dieses Jahr vorantreiben wollen, haben insgesamt 651 Personaler beantwortet –
548 aus Deutschland und 103 aus Österreich.
Angst vor Jobverlust Mit Kopfschmerzen und Husten in der Konferenz oder fiebernd vor dem PC: Aus Angst vor einem möglichen Jobverlust arbeiten in Deutschland und Österreich weltweit mit die meisten Manager, obwohl sie krank sind. Dies ist ein Ergebnis der Studie Workplace Survey 2009, für die der Personaldienstleister Robert Half mehr als 6.000 Personal- und Finanzmanager in 20 Ländern befragt hat.
Krisenmanagement in PersonalressortsUnternehmen geben Gas, agieren aber weiterhin vorsichtig
Wer vor der Bundestagswahl darauf gewettet hat, dass die Maßnahmen der Personalabteilungen angesichts der Krise nach der Wahl deutlich härter werden, hat bisher nur wenig gewonnen. Die Personalressorts schalten derzeit zwar einen Gang höher, umgehen aber harte Personalmaßnahmen nach Möglichkeit. Das ist ein Ergebnis der Studie „Personalpolitik in Krisenzeiten“.
Mobile Bewerberansprache: Personaler in den StartlöchernMobile Recruiting hat in deutschen Unternehmen das Potenzial, ein wichtiger Kanal zur Bewerberansprache zu werden. Auch wenn bisher nur wenige die Möglichkeiten von mobilen Karriere-Websites, Mobile Tagging oder Mobile Video nutzen, möchten sich die meisten für die Zukunft rüsten. Das ergibt eine aktuelle Studie, die der eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. zusammen mit der Hochschule RheinMain, der Contebis Management &Technology GmbH und der DJM Consulting GmbH durchgeführt hat.
Karrieremodelle 2010: Was die Laufbahn der Mitarbeiter bestimmt Karrieremodelle sind ein klassisches Instrument der Personalarbeit – jedoch ein sehr elementares: Die Mehrheit der Personaler ist der Meinung, dass es zum Unternehmenserfolg beiträgt, so eine Studie der Personal- und Unternehmensberatung Apriori. Doch Unternehmen gestalten ihre Karrieremodelle unterschiedlich.
This is London callingEine Studie des globalen Recruiting Netzwerkes „The Network“ und der Intelligence Group unter Beteiligung von StepStone hat ergeben: 72 Prozent der internationalen Fach- und Führungskräfte können sich vorstellen im Ausland zu arbeiten.
Umdenken in deutschen KrankenhäusernEine aktuelle Benchmarkstudie in deutschen Krankenhäusern zeigt: Mit zunehmendem Fachkräftemangelt steigt auch der Stellenwert der Personalabteilungen. Wirklich wertschöpfend sind diese aber nur dann, wenn alle Führungskräfte insbesondere auch Ärzte ihren Führungsaufgaben nachkommen.
Ergebnisse der Marktstudie von HR factory: HR BPO in Zeiten der WirtschaftskriseZiel dieser Umfrage war es, mögliche Zusammenhänge zwischen der aktuellen Wirtschaftslage in Europa und der Attraktivität von Outsourcing Lösungen im Bereich Personal/Personaladministration (HR BPO) zu erkennen. Dabei sollte u.a. beleuchtet werden, ob das Outsourcing von operativen Prozessen als Möglichkeit gesehen wird, um den Herausforderungen während der Wirtschaftskrise wirkungsvoll zu begegnen. Zusätzlich sollten mögliche Faktoren erkannt werden, die Entscheidungen für bzw. gegen Outsourcing-Lösungen gerade in der aktuellen Situation beeinflussen könnten.
Studie „Neue Rollen im Human Resources Management“Welche neuen Rollen haben sich im Human Resources Management in den letzten Jahren nachhaltig etabliert? Welche Auswirkungen ergeben sich hieraus für Karrierewege im HR Management? Welche Empfehlungen für HR Professionals und Unternehmen lassen sich daraus ableiten? Diese Fragen untersuchte HRblue im Sommer 2009 in großen internationalen Unternehmen des deutschsprachigen Raums (Deutschland, Österreich, Schweiz).
Wo Personalmanager irrenWelche HR-Instrumente Unternehmen mit welchem Erfolg einsetzen, untersucht eine aktuelle Studie von Watson Wyatt. Sie zeigt auch, dass für Personaler noch viel zu tun bleibt.
Bewerber beurteilen Jobbörsen: gute Zufriedenheit, Suchqualität mit VerbesserungspotentialStellensuchende sind zwar mit den aktuell angebotenen Online-Stellenmärkten überwiegend zufrieden, bemängeln aber deren Trefferqualität. Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage unter Nutzern von Jobbörsen und Jobsuchmaschinen, die CrossPro-Research.com in der Zeit vom 3. Oktober 2008 bis zum 18. Mai 2009 durchführte. Insgesamt gaben 3.296 Jobsuchende Bewertungen für 256 Jobbörsen ab – 16 davon erhielten mehr als 30 Bewertungen.
SoftSelect-Studie „Human Resources Software 2009“Insbesondere in vielen mittelständischen Betrieben besteht auch heute noch eine klare Aufgabenkonzentration der Personalarbeit auf die reine Abwicklung der quantitativen Kostenfaktoren. Die dort eingesetzte Software beschränkt sich deshalb vorwiegend auf administrative Anwendungsfelder wie zum Beispiel die Gehaltsabrechnung oder die Zeitwirtschaft und ist nur unzureichend auf ein proaktives Personalmanagement ausgerichtet. Oftmals fehlen Funktionen zur Unterstützung wichtiger Aufgaben in der Personalplanung, -beschaffung, -entwicklung, dem Personalkosten-Management und insbesondere dem Personal-Controlling. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Human Resources Software 2009“ der Hamburger Unternehmensberatung SoftSelect.
Neue Horizonte am BildungshimmelWelche Technologien werden voraussichtlich großen Einfluss auf Lehre, Lernen, Forschung oder kreativen Ausdruck in Bildungseinrichtungen haben? Antworten darauf gibt der jährliche Horizon Report, der die fortlaufende Arbeit im Horizon Project des New Media Consortium (NMC) beschreibt. Nun ist die neue Ausgabe für 2009 erschienen – dieses Mal auch in deutscher Übersetzung.
Wettbewerb um Talente geht auch in der Rezession weiterWie reagieren Unternehmen im Recruiting und Personalmarketing auf die aktuell schwierige wirtschaftliche Situation? Dazu haben die HFU Business School der Hochschule Furtwangen und die Unternehmensberatung Promerit AG Personalverantwortliche in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Ergebnis: Der War for Talent geht weiter. Die Unternehmen konzentrieren ihre Aktivitäten aber verstärkt auf Zielgruppen, die für ihren Geschäftserfolg besonders relevant sind. Auch in der Medienpräferenz der um die Talente werbenden Arbeitgeber zeigen sich signifikante Verschiebungen.
Studie: Der Bewerbungsprozess – was wissen die Kandidaten eigentlich?In Zeiten der wirtschaftlichen Krise rücken Bewerbungsthemen verstärkt in den Fokus vieler Menschen. Der bereits vollzogene Medienwechsel von postalischen hin zu Online-Bewerbungen hat seine Spuren hinterlassen. Nicht zuletzt beeinflusst dieser Wandel die Suche der Kandidaten nach einem neuen Job, ihre Recherche zu Bewerbungsthemen sowie die Erstellung und den Versand von Unterlagen. Sowohl Bewerber als auch Personaler müssen sich auf die Veränderungen einstellen und ihren Arbeitsablauf entsprechend anpassen. Doch nach wie vor gilt: Bevor Kandidat und Unternehmen zusammenfinden, steht ein umfangreicher Bewerbungsprozess zwischen beiden – ein Prozess, der nach standardisierten Regeln abläuft.
HR-Software ist gefragt, doch der Markt ist intransparent „Software ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Personalarbeit“. Zu diesem Urteil kommen 98 Prozent der Geschäftsführer, Führungskräfte und HR-Mitarbeiter, die das Magazin personal manager und das Onlineportal HRM in einer gemeinsamen Studie befragt haben. Die Erhebung, an der im Dezember 2008 und Jänner 2009 170 Personalverantwortliche aus Österreich und Deutschland teilnahmen, zeigt: Der Bedarf an neuen Softwarelösungen für das Human Resource Management ist groß, doch vielen Anwendern fehlt der Durchblick im Angebotsdschungel.
Alles flexibel, oder was?Studie: Arbeitszeitgestaltung in Deutschland passt sich zunehmend den wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten an
Demografische Entwicklungen werfen ihre Schatten voraus. Fachkräfte sind bereits heute Mangelware. Deutsche Unternehmen sind sich durchaus bewusst, dass sie neue Wege einschlagen müssen, wollen sie unter den gegebenen Umständen weiterhin erfolgreich sein. Einen vielversprechenden Ansatzpunkt sehen HR- und Linienmanager bei der flexiblen, am aktuellen Bedarf ausgerichteten Arbeitszeitorganisation. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der ATOSS Software AG und der DEKRA Akademie GmbH.
Unternehmensethik: Mehr Konsequenz, mehr ErfolgWien, 10. Dezember 2008: Der Neuwaldegger Top Management Survey 2008 bringt neue Ergebnisse über die Werteorientierung von Führungskräften und Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die unter 300 Top-Managern in Zusammenarbeit mit OGM – noch vor der aktuellen Krise – durchgeführte Umfrage zeigt: Fast 80 Prozent der Befragten meinen, dass Unternehmen im Kontext von Internationalisierung und Globalisierung mehr Orientierung an Werten brauchen als bisher, um erfolgreich zu sein.
Hat Österreich die besseren Arbeitgeber?Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass Österreichs Unternehmen dem Fachkräftemangel wirksamer begegnen als deutsche.
München/Stuttgart, 16. Dezember 2008. Die Bevölkerung wird immer älter. Doch Deutschlands Arbeitgeber unternehmen bisher wenig, um der demografischen Entwicklung wirksame Konzepte entgegenzusetzen. Unsere österreichischen Nachbarn sind uns hier um einiges voraus. Sie legen deutlich mehr Wert darauf, ihre Mitarbeiter durch Maßnahmen der Personalplanung und -entwicklung zu fördern und ihre Leistungsfähigkeit durch eine individuelle Arbeitszeitgestaltung zu unterstützen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Gemeinschaftsstudie der ATOSS Software AG und der DEKRA Akademie GmbH.
Studie "HR-Strategie und Organisation 2008/2009"Von den Besten lernen.
Nur zehn Prozent der 290 teilnehmenden Konzerne und mittelständischen Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügen über eine optimale, exzellente Personalarbeit.
Alles Mitdenken umsonstWeltweite StepStone-Umfrage in 21 Ländern: Nur 16 Prozent der Unternehmen belohnen Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter.
Standortmarke mit ImageproblemenDer Mangel an Fachkräften in Deutschland ist mittelfristig nicht mit deutschen Absolventen und Spezialisten zu beheben. Dies hat nun auch die Bundesregierung erkannt und ein Gesetzespaket geschnürt, dass es ausländischen Fachkräften erleichtern soll nach Deutschland zu kommen. Doch dieses Paket führt erstens nicht weit genug und vermag zweitens wenig daran ändern, dass die Standortmarke Deutschland bei ausländischen Spitzenkräften nicht hoch im Kurs steht. Eine StepStone-Studie beweist: Die begehrten Fachkräfte sind zwar mobil, haben Deutschland aber nicht auf ihrer Wunschliste.
Vielfalt und Innovation auf den E-Recruitingmärkten in EuropaAufgrund des Fachkräftemangels schauen sich Recruiter inzwischen auch vermehrt im europäischen Ausland um. Doch welche Jobbörsen sind für welche Länder geeignet und welche Leistungen bieten sie? Der „International Market Report on European Job Sites 2008“ von Aktor Interactive betrachtet die wichtigsten Akteure des europäischen Jobbörsenmarkts, diskutiert aktuelle Trends und fasst Schlüsselinformation für Unternehmen und Personaldienstleister zusammen.
Fluktuationsrate von CEOs auf RekordhochVorstandsvorsitzende (CEOs) in Europa und im deutschsprachigen Raum müssen international am härtesten kämpfen, um ihre Posten zu verteidigen. So räumten im vergangenen Jahr 17,6% aller europäischen CEOs ihren Stuhl. Im weltweiten Schnitt waren es nur 13,8%. Noch größerem Druck sind CEOs aus dem deutschsprachigen Raum ausgesetzt: 19,7% mussten hier ihr Amt abgeben, fast doppelt so viele wie im Vorjahr und zugleich ein neuer Rekordwert. Deutschland und Europa haben sich damit vom weltweiten Trend abgekoppelt. Sowohl global als auch in den großen Wirtschaftsregionen wie USA oder Japan nimmt die Zahl jener CEOs, die ihr Unternehmen verlassen, seit 2005 leicht ab. Das geht aus der globalen „CEO-Succession“-Studie hervor. Diese legt die internationale Strategieberatung Booz & Company am 27. Mai 2008 zum siebten Mal vor.
China zieht Arbeitskräfte aus dem Ausland anMit der Wirtschaft wächst in China auch die Zahl der so genannten Expatriates. 55 Prozent der befragten Unternehmen wollen noch in diesem Jahr die Anzahl ihrer Mitarbeiter in China erhöhen, so die Ergebnisse der Studie „Hewitt’s Expatriate, China Hire and Returnee Compensation and Benefits Study 2007“, durchgeführt von der Managementberatung Hewitt Associates.
Arbeitgeberattraktivität gewinnt an BedeutungDer dritte HR-Klima Index der Managementberatung Kienbaum
gibt Auskunft darüber, wie Personalverantwortliche die Bedeutung
und Entwicklung ihres Personalbereichs einschätzen und
welche Themen- und Aufgabenfelder im laufenden Geschäftsjahr
im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen.
Wegweiser im europäischen JobbörsendschungelDas Internet ist inzwischen der wichtigste Rekrutierungsweg für viele Personaler. Dennoch ist es nicht immer leicht den Überblick zu behalten, denn der E-Recruitingmarkt wächst und ist ständig in Bewegung. Was im heimischen Umfeld noch gelingen mag, ist im Ausland ungleich schwerer: einen Überblick über die Hauptakteure unter den Jobbörsen zu gewinnen. Die HR-Kommunikationsagentur Aktor Interactive und HRM.de unterstützen Personaler dabei mit einer internationalen Jobbörsenstudie.
Mercer-Studie: Bedeutung des Mitarbeiterengagements für den GeschäftserfolgArbeitgeber sind sich heute weitgehend darin einig, dass motivierte Mitarbeiter gut für das Geschäft sind. Dennoch ist es weiterhin strittig, wie sich eine engagierte Mitarbeiterschaft aufbauen und dauerhaft halten lässt - insbesondere in Unternehmen, die in mehreren Ländern und Kulturen zu Hause sind.
Betriebliche Altersversorgung europaweit im FokusUnternehmen setzen zunehmend auf Leistungs- und Risikotransparenz, während das Ausmaß und die Intensität der Optimierungsmaßnahmen in der Betrieblichen Altersversorgung abnimmt. Das ergab eine Studie der Unternehmensberatung Rauser Towers Perrin-Studie zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) in Deutschland und im europäischen Vergleich.
Zufriedene Mitarbeiter steigern GewinnDie Unternehmenskultur schlägt sich – ob positiv oder negativ - in der Zufriedenheit und dem Engagement der Mitarbeiter wider. Doch von der Stimmung hängt noch mehr ab: Sie bestimmt zu 30 Prozent den finanziellen Erfolg – ein Potenzial, das viele Unternehmen vernachlässigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Kölner Marktforschungsunternehmen psychonomics AG im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums erstellt hat.
„Recruiting Trends 2007“Eine empirische Untersuchung mit den Top-1.000-Unternehmen in Deutschland sowie mit Unternehmen aus dem Mittelstand und ausgesuchten Branchen.Thorsten Ebertshäuser, Manager International Training CEE Monster Worldwide Deutschland GmbH
11.09.2007, Forum 3, 14:45 Uhr
HR-Barometer 2007: Hochdruck bei der ThemenvielfaltDer Luftdruck gibt Aufschluss darüber, welches Wetter auf uns zukommt. Das HR-Barometer hingegen zeigt die Wetterlage im Human Resource Management an und konzentriert sich auf die dominanten Themen der Gegenwart und Zukunft. Im Vergleich mit den Ergebnissen aus den Jahren 2002 und 2004 zeigt das Beratungsunternehmen Capgemini vor allem eines: Die Zahl der Aufgaben nimmt insgesamt zu, so dass sich die Personalabteilungen zukünftig um viele verschiedene Aufgabenfelder gleichzeitig kümmern müssen.
Mitarbeiter fragen gefragtDas Instrument Mitarbeiterbefragung hat in Personalabteilungen und Chefetagen an Akzeptanz und strategischer Relevanz gewonnen: Rund zwei Drittel der Unternehmen führen zumindest alle zwei Jahre eine Befragung durch. Zu diesem Ergebnis kommen die Managementberatung Hewitt Associates und Kienbaum in der gemeinsam veröffentlichten Studie „Mitarbeiterbefragungen – Die Trends 2007“. Im Rahmen der im Januar 2007 veröffentlichten Untersuchung befragten die beiden Unternehmensberatungen insgesamt 90 Großkonzerne und mittelständische Unternehmen - 37 davon aus Deutschland, 24 aus Österreich und 29 aus der Schweiz.
Vergütungsschlager WeiterbildungUm dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen, bilden einige Unternehmen verstärkt ihre eigenen Mitarbeiter weiter und schließen damit Kompetenzlücken im Unternehmen. Eine aktuelle Studie von Mercer HR Consulting zum Thema Gesamtvergütung ergab, dass Weiterbildung auch als Vergütungsbestandteil eine zunehmende Rolle spielt.
Budgets für Gehälter steigen moderatAufgrund der positiven Konjunkturentwicklung erhöhen Unternehmen weltweit ihre Budgets für die Personalausgaben. So auch in Deutschland: Nach einem durchschnittlichen Zuwachs von 3,4 Prozent im Jahr 2006 haben die deutschen Unternehmen für 2007 Lohnerhöhungen von 3,5 Prozent vorgesehen. Zu diesen Ergebnissen kommt der „Global Compensation Planning Report“ der Unternehmensberatung Towers Perrin.
Administration statt Strategie: Aktuelle HR-Strategie-Studie von KienbaumIn den vergangenen Jahren war Personalarbeit zumeist mit Personalabbau und Mitarbeiteraustritt verbunden. Dank der positiven wirtschaftlichen Entwicklung stehen derzeit anderere Aufgaben wie Kompetenzmanagement, Vergütung, Performance Mangagement oder Personalplanung im Fokus. Gefragt ist der Personaler als Change Agent und Managementpartner. Doch werden die Personalverantwortlichen bereits ihrer neuen Rolle gerecht?
Die Zeichen am Horizont:Lernumgebungen verändern sich derzeit rasch: Kosten steigen, Budgets sinken und die Nachfrage nach neuen Serviceleistungen nimmt zu. Ferner verändert die Globalisierung unsere Art zusammenzuarbeiten, zu kommunizieren und zu lernen. Das Web 2.0 mit User-Generated-Content und Social Networking tragen maßgeblich zu diesen Veränderungen bei. Das hat jetzt „The Horizon Report 2007“ ergeben, der die Entwicklung von Lerntechnologien in den nächsten fünf Jahren aufzeigt.
Angebot und Nachfrage von Weiterbildung im UngleichgewichtAufgeschoben ist nicht aufgehoben – das hat sich einmal mehr in der Weiterbildungsbranche bewahrheitet. Da viele Unternehmen in den vergangen Jahren anstehende Weiterbildungsmaßnahmen aus wirtschaftlichen Gründen nicht durchführten, besteht derzeit ein enormer Weiterbildungsbedarf. Der Weiterbildungsbereich wird zusätzlich dadurch beflügelt, dass sich die Anforderungen an den Mittelstand erheblich verändert haben: Fachkräfte sind gefragter denn je. Trotz des Nachholbedarfs nutzen kleine und mittelständige Firmen das Angebot nur zögerlich. Den Gründen dafür ging eine gemeinsame Studie von Seminarportal.com und der Süddeutschen Zeitung nach.
Personalleiterbefragung 2006Keynote Prof. Dr. Wolfgang Jäger, FH Wiesbaden / DJM Consulting GmbH